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Tauchen in Ägypten

Ägypten, die Wiege der Menschheit, das Traumparadies für Wassersportler. Entdecke den Zauber der ägyptischen Kultur. Tauch ein in die Vielfalt des Roten Meeres und entdecke mit uns die Korallengärten und Riffe, die geheimnisvollen Geschichten der versunkenen Wracks und die Vielfalt und den Artenreichtum dieses tropischen Meeres, das dir näher ist, als du denkst. 365 Tage Sonnenschein, eine endlose Küstenlinie, kurze Flugzeiten, gastfreundliche Menschen und ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis: Das ist Ägypten. Von Nuweiba bis Sharm el Sheikh, von El Gouna bis Zabargad – hier ist für jeden Geschmack und jede Vorstellung das Passende dabei. Endlose Sandstrände laden zum relaxen ein, luxuriöse Hotels lassen den Alltag vergessen und verwöhnen den Gaumen. Und genauso abwechslungsreich wie die Orte und Unterkünfte selbst zeigen sich auch die Tauchspots der Küste: Steilwandtauchen am Ras Mohammed. Der „Wrackfriedhof“ Abu Nuhas bei El Gouna. Die vorgelagerten Riffe von Hurghada, die zumeist mittels bequemer Tagesausfahrten angesteuert werden. Oder die prächtigen und farbenfrohen Hausriffe von El Quseir und Marsa Alam, bei denen der Taucher oft nur wenige Schritte vom Hotel aus zurücklegen muss, um tauchen zu gehen, wann immer es ihm beliebt. Auch für Anfänger sind die Küsten Ägyptens bestens geeignet: Das warme Wasser, die kristallklare Sicht und die - wenn überhaupt – nur schwachen Strömungen machen den Unterwasserausflug auch für Beginner zu einem Vergnügen. Den Rest erledigen die vielen professionellen Tauchbasen, die sich hier angesiedelt haben – und die wirklich einmalige Unterwasserwelt des Roten Meeres. Wer sich einen guten Überblick über das Thema Tauchsafaris verschaffen will, der sollte sich erst mal Linus Geschkes Tauchsafariführer Ägypten zulegen.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Ägypten sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Die Woche vom 29.3. bis 5.4.2018 auf der Blue Seas war meine 15. Tauchsafari insgesamt. Ich kann also auf den einen oder anderen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Da ich das erste Mal auf diesem Boot war vermeide ich es, nur 2 Sterne/Flossen abzugeben, so wie ich es subjektiv gesehen im Vergleich mit anderen Safaribooten eigentlich müsste. Zuerst das Positive: - Das Käsebuffet beim Frühstück war sehr vielseitig (diverse Sorten zum selber abschneiden) - Grill auf dem Zwischendeck mit einem tollen Grillabend und guten Rinderfilets - Einige Crewmitglieder waren sehr bemüht und arbeitssam (z.B. guter Zodiacfahrer und der Küchenchef, der auch auf dem Tauchdeck mithalf) - Warmwasserdusche auf dem Tauchdeck, welche in dieser Jahreszeit Gold wert ist Jetzt die negativen Punkte: Das Schiff kam direkt aus dem Trockendock, wo einige Umbauarbeiten stattfanden. Diese betrafen z.B. auch die Bullaugen im Unterdeck, welche durch rechteckige Fenster ersetzt wurden. In unserer – und diversen anderen – Kabinen, drang durch die undichten Stellen der Fenster Wasser in die Kabine. Die Lösung dafür sah so aus, dass auf der Ablage vor den Fenstern ein Frotteetuch hingelegt wurde, welches das Wasser hätte aufsaugen sollen. Da dieses jedoch nur die halbe Breite der Ablage abdeckte, lief das Wasser bei Bewegung des Schiffes an diesem Frotteetuch vorbei auf die Matratze. Diese wurde dann aber auch ersetzt (oder getrocknet). Nach mehrmaligem Nachfragen erhielt ich dann auch ein zweites Tuch, um die ganze Breite abzudecken, damit ich bei Überfahrten trocken schlafen konnte. Nach der ersten längeren Fahrt haben wir festgestellt, dass die Fäkalien aus den Leitungen wieder zurück ins Klo und aus diesem heraus, bzw. an den Klodeckel katapultiert wurden (nicht nur zwei, drei Spritzer, weitere Ausführungen unterlasse ich hier). Die Toilette wurde danach gereinigt und man versuchte tatsächlich auch, das Problem zu beheben. Scheinbar ging dann in der ersten Nacht auch noch irgend eine Pumpe kaputt. Danach war es aber ca. einen Tag einigermassen in Ordnung, begann dann aber wieder und hörte eigentlich nie mehr auf, zu stinken. Am heftigsten war es jeweils im Gang im Unterdeck und am letzten Morgen in unserem Bad, wo ich mich nach dem Öffnen der Türe beinahe übergeben habe. Hin und wieder erhielt man während des „Geschäfts“ auch unfreiwillige Hydromassagen am Allerwertesten in Form von stetigen Spritzern aus dem Klo. Mein Kollege, ich und zwei weitere Gäste tauchten mit Luft, die 17 anderen Taucher mit Nitrox. Nun ergab es sich, dass unsere Tanks ab dem jeweils zweiten Tauchgang nie rechtzeitig gefüllt waren. Dies wiederum bedeutete, dass wir in Vollmontur 15-20 Minuten warten mussten (und damit auch die Personen, welche mit uns tauchen wollten) und der ganze Ablauf mit erster und zweiter Tauchgruppe in die Länge gezogen wurde (vor allem natürlich bei Zodiac-Tauchgängen). Darauf angesprochen, ob man nicht am Ablauf des Befüllens etwas ändern könne, bekam ich von Nina (Hauptguide) zur Antwort, dass dies nicht so einfach sei, weil sowohl mit Luft, als auch mit Nitrox getaucht werde und dies den Ablauf beim Befüllen der Tanks erschwere und dieser nicht so einfach geändert werden könne. Auf meine Anmerkung, man könne ja zuerst die 4 Tanks mit Luft füllen, hat Nina gar nicht mehr gross reagiert. Am dritten Tag – als wir wieder lange warten mussten – habe ich sie wieder darauf angesprochen, dass man doch zuerst die Tanks mit Luft befüllen könne. Abermals speiste sie mich damit ab, dass das nicht so einfach sei. Darauf habe ich erwidert, wenn der Ablauf des Befüllens nicht so einfach angepasst werden könne, wäre es doch sinnvoll, die Gruppen zu tauschen, bzw. so zu ändern, dass der Ablauf nicht mehr verzögert wird. Darauf erwiderte sie – und das fand ich den Gipfel der Ignoranz – dass die andere Gruppe eben gewünscht habe, immer die 2. Gruppe zu sein (Anmerkung: es handelte sich eine Gruppe, welche bereits im Dezember auf diesem Schiff war und augenscheinlich einen guten Kontakt zu den Guides hatte). In diesem Moment kamen wir uns logischerweise vor wie Zweitklass-Gäste, welche gerade so geduldet sind. Die einen dürfen wünschen, unsere Ansprüche aber werden ignoriert. Eine solche Behandlung haben wir auf einem Tauchboot noch nie erlebt. Weiter kam es beim Reinigen der Decks während des 1. Tauchgangs stets zu Verzögerungen. Nach Rückkehr vom Tauchgang waren die Jungs noch immer voll bei der Arbeit, was dazu führte, dass die Gäste der Kabinen auf dem mittleren Deck entweder mit dem Umziehen warten oder durch einen Wasserfall von Schmutzwasser hindurch steigen mussten. Auf meine Frage, weshalb sie nicht früher mit der Reinigung beginnen würden, stellte mir Nina die Gegenfrage, wann die denn beginnen sollten. Ich erwiderte, am besten sofort, nachdem alle Taucher weg sind. Darauf antwortete sie, dass sie dies ja so machen würden. Wir waren noch auf keinem Schiff, auf welchem die Reinigung der Decks 75 Minuten oder mehr in Anspruch genommen hat. Einmal war nach Rückkehr mit den Zodiacs gar das ganze Tauchdeck noch eingeseift, was unter anderem auch zu Unfällen hätte führen können. Wir sind sicherlich keine Nörgler, haben Erfahrung in Sachen Tauchsafaris und wissen, dass – gerade nach dem Trockendock – immer mal etwas mit dem Schiff sein kann. Das ist für uns aber auch nicht der Punkt. Mit den meisten „Unzulänglichkeiten“ hätten wir auch umgehen können. Was wir jedoch nicht akzeptieren können ist der Umgang mit Beschwerden und Kritik. Im Wesentlichen wurde uns immer wieder erklärt, weshalb die Umstände halt so sind, wie sie sind (die ägyptischen Klempner haben schlecht gearbeitet, die Fenster wurden von den Ägyptern falsch verdichtet usw.). Es wurde aber selten bis nie ein Weg gesucht, die Situation zu verbessern oder uns auf andere Weise entgegen zu kommen. Unserer Meinung nach steht und fällt die Servicequalität an Bord mit dem Kapitän und dem zuständigen Guide. In unserer Woche auf der Blue Seas waren jedoch beide nicht im erwarteten Ausmass präsent. Ich bin mir bewusst, das eine Kritik immer subjektiv ist und die meinige nur eine Woche unter vielen anderen Wochen wiedergibt. Anscheinend wechseln auch die Guides und allenfalls auch Kapitäne immer mal wieder, weshalb so etwas, wie wir es erlebt haben, nicht zwingend den Normalfall darstellen muss und man mit etwas Glück auch eine ganz tolle Woche erleben kann. Ebenfalls noch zu erwähnen gilt es, dass wir den Fragebogen am Schluss der Safari nicht ausgefüllt haben. Einerseits mussten wir aufgrund des Verhaltens der Zuständigen an Bord annehmen, dass unser Feedback vergeblich ist und andererseits finden wir, dass eine Kritik objektiver wird, wenn man etwas Abstand gewonnen hat. Wir haben diese dann unserem Reiseveranstalter übermittelt. Eine Woche nach dieser Safari waren wir noch eine Woche mit einem anderen Boot (einer anderen Gesellschaft) unterwegs. Dort waren die Servicequalität und der Wohlfühlfaktor exzellent, schon beinahe übertrieben.
Ich war mit einem Kollegen vom 5.-12.04.2018 für die Tour "Rocky-Zabargad-St.Johns" auf der GD III. Wir fühlten uns auf diesem Boot - im Gegensatz zur Vorwoche auf einem anderen Safariboot einer anderen Gesellschaft - vom ersten Moment an sehr gut aufgenommen und pudelwohl. Man spürte sofort die high Level Servicequalität und die Professionalität von Renate (Hauptguide), des Kapitäns Mohammed und der ganzen Crew. Entsprechend gibt es auch nichts Schlechtes zu berichten. Hier deshalb die auffallend positiven Punkte: - Rasches und unkompliziertes Einchecken - Die Sauberkeit an Bord übertraf unsere Erwartungen bei Weitem (Beispiel: keine zwei Minuten nach dem Ausdrücken einer Zigarette stand bereits ein neuer Aschenbecher auf dem Tisch) - Tolle Aufmerksamkeit der Crew und des Kapitäns (Beispiel: als ich eine Erkältung hatte holte ich mir an der Kaffeebar auf dem Sonnendeck jeweils ein paar Blätter Klopapier, um die Nase zu putzen, nachdem der Kapitän das gesehen hat, erhielt ich keine 5 Sekunden, nachdem ich mich wieder setzte, vom Salonmanager eine Packung Kleenex-Tücher auf den Tisch) - Renate (Guide) hat uns sofort nach Ankunft gefragt, an welchen Plätzen wir in der Vorwoche getaucht seien, damit wir nicht dieselben Plätze nochmals machen müssten - Die Crew war insgesamt sehr tüchtig und hat sich sehr gut ergänzt. Der Kapitän war stets präsent und hatte sein Team sehr gut im Griff. - Die Tauchgänge wurden wenn möglich immer so geplant, dass wir ohne grosse Begegnungen mit anderen Tauchern blieben (das funktionierte zwar verständlicherweise nicht immer, jedoch wurde es stets versucht) - Renate als Guide war fantastisch. Wir sind zwar nicht sehr oft mit Guide getaucht, jedoch war sie jedes Mal unglaublich aufmerksam, hat uns viele Dinge zeigen können und ist stets so getaucht, dass allfällige Gegenströmungen minimal durchtaucht werden mussten - Rasche, zweckmässige aber informative Briefings - Das Essen war etwas vielfältiger als auf anderen Schiffen und stets gut und variantenreich zubereitet - Spezielle Aufteilung des Bootes, welches den Salon nicht auf dem Haupt- sondern im Unterdeck hat. Auf diese Weise sind alle Kabinen auf dem Haupt- oder Zwischendeck. Auch sonst ist das Boot urgemütlich eingerichtet mit einer kleinen Bar auf dem Zwischendeck mit zwei Kühlschränken (Bier und Süssgetränke), Kaffeemaschine, Eismaschine, Wasserspender und immer ein paar Snacks. Insgesamt fühlten wir uns auf der Golden Dolphin III vom ersten bis zum letzten Moment wohl und stets gut aufgehoben. Wir sahen durch alle Ebenen hindurch – vom Kapitän über die Guides und die Salonmanager bis hin zur übrigen Schiffscrew - ein hohes Verständnis von Servicequalität. Wir würden die Golden Dolphin III in dieser Zusammensetzung jederzeit weiter empfehlen.

Profis mit Herz

BennyFeist
Seit ich 2013 meinen OWD- Kurs bei den Orcas gemacht habe, zieht es uns immer wieder in das Royal Tulip und zu den Orcas :-) Die Basisgröße ist überschaubar und das macht für uns genau den Reiz aus - man lernt schnell die Gesichter und die liebenswerten Menschen der Basis kennen und schätzen! Uwe führt das Tauchcenter als Rheinländer mit dem richtigen Level an Spaß und Entspannung, jedoch kommt die Professionalität nicht zu kurz! Das gilt auch für die einheimischen Guides oder Tauchlehrer, von denen viele gutes Deutsch oder Englsich sprechen. Man merkt ihnen den Spaß an, mit dem sie uns "Ihre" heimische Unterwasserwelt näher bringen. Auch die Jungs vom Staff sind immer bemüht, einem den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten- das Equipment wird verladen, bei Problemen oder Fragen stehen sie immer parat und auch hier wird immer mit einem kleinen Scherz auf den Lippen der Aufenthalt angenehm gestaltet. Abgerundet wird die tolle Mischung durch die liebenswerten Mitarbeiterinnen im Office wie Maria und Rosi, die auch immer für einen da sind und die kleinen und großen Wünsche ermöglichen :-) Es finden neben den tollen Hausrifftauchgängen (erreichbar nach einem Spaziergang über den 800m- Steg über das Riffdach, das Equipment folgt mit dem Club-Car) Ausflüge mit dem Minibus in die umliegenden Buchten, Zodiac- sowie Bootsausflüge an die absolut sehenswerten Tauchspots der Region statt. Für alle Ausbildungsstufen ist etwas dabei - von der ruhigen Bucht Marsa Egla bis hin zum Hochseespot Elphinstone wird für alle etwas geboten! Auch Schnorchler oder Nichttaucher als Begleitpersonen sind als Gäste immer herzlich willkommen. Zudem gibt es Early- Morning und Night- Dives am Hausriff. Die Basis verfügt über Leihausrüstungen, die nötigen Waschbecken und Trockenbereiche für das Equipment sowie die Regalbereiche mit den zugeteilten Boxen. Es werden Luft und Nitrox in 12l oder 15l angeboten. Es gibt einen klimatisierten Schulungsraum, Ausbildungsübungen werden im Hotelpool und direkt im Meer durchgeführt. Hier steht individuelle Betreuung und Sicherheit an erster Stelle, ich habe mich bei allen dort absolvierten Kursen immer sehr gut aufgehoben gefühlt. Im Internet kann man Tauchpakete und -kurse vorab buchen und sich einen guten Überblick verschaffen. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch bei "unseren" Orcas - wer einen tollen (Tauch-)Urlaub mit einem guten Preis-Leistungs- Verhältnis sucht, ist im Orca Dive Club Tulip bestens aufgehoben :-)
Wir waren 2017 im März und 2018 im April im Three Corners Equinox zu zweit für einen jeweils einwöchigen Tauchurlaub. Da ich zuvor schon 7x in Ägypten in immer unterschiedlichen Hotels und Basen war, kenn ich viele verschiedene und kann somit sagen, dass mir die extra Divers besonders gefallen haben. Hier ist es keine Massenabfertigung, sondern man geht auf die Wünsche der Taucher ein und steht mit Rat und Tat zur Seite. Die Crew kennt alle angebotenen Tauchplätze in und auswendig und kennt die schönsten Ecken an jedem Platz. Auch ein Grund, warum wir bei den Ausfahrten immer mit Guide tauchen. Angeboten werden dabei Ausfahrten mit dem Tagesboot oder dem Minibus (selbst noch nicht gemacht, aber auch nur gutes gehört von den Leuten nach den Tauchgängen). Für die nahgelegenen Spots wird das Speedboot benutzt, was jedoch bei gutem Wetter auch innerhalb von 20min am Elphinstone war. Darauf passen insgesamt 10 Taucher und wenn das Boot ausgebucht ist, wird noch das kleinere Zodiac für 6 Taucher benutzt, welches eine halbe Stunde später losfährt. Am Hausriff kann entweder von Land aus getaucht werden oder mit dem Zodiac one- oder two-way. Dazu kommen dann noch early-morning Tauchgänge oder night-dives. Es ist also für jeden etwas dabei. In 5 Tauchtagen haben wir 10 Tauchgänge gemacht und dabei nur 2x den gleichen Platz gesehen bzw wir waren am gleichen Platz, haben aber eine andere Ecke gesehen. Abwechslung ist also auch gegeben und die Tauchplätze werden auch nicht langweilig, da man in einem Tauchgang gar nicht alle Ecken gesehen haben kann. Nach dem Tauchgang verweilt die gemütliche Ecke vor der Tauchbasis zum ausruhen ein. Und da direkt nebenan die zum Hotel gehörende Strandbar ist, kann man sich auch gemütlich mit einem Getränk seiner Wahl niederlassen oder nach dem ersten Tauchgang noch einen kleinen Snack essen. Auch wenn ich eigentlich der Typ bin, der jedes Jahr ein anderes Hotel und andere Buchten braucht, kommen wir hier nächstes Jahr wieder hin. Die Abwechslung ist gegeben und die Atmosphäre stimmt. Zu den Räumlichkeiten sei noch zu sagen, dass jeder Gast eine eigene abschließbare Box für sein Equipment hat und jeweils für Jacket und Anzug einen eigenen Bügel mit seiner Nummer hat, so dass man sein Zeug auch nie suchen muss. Die Spülbecken sind in Atemregler/Maske, Kamera/Computer und Rest unterteilt und das Wasser wird mehrmals täglich frisch aufgefüllt, so dass man nie Angst haben musste, dass das Equipment drecker aus dem Spülwasser kommt als vorher.
Die Woche vom 29.3. bis 5.4.2018 auf der Blue Seas war meine 15. Tauchsafari insgesamt. Ich kann also auf den einen oder anderen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Da ich das erste Mal auf diesem Boot war vermeide ich es, nur 2 Sterne/Flossen abzugeben, so wie ich es subjektiv gesehen im Vergleich mit anderen Safaribooten eigentlich müsste. Zuerst das Positive: - Das Käsebuffet beim Frühstück war sehr vielseitig (diverse Sorten zum selber abschneiden) - Grill auf dem Zwischendeck mit einem tollen Grillabend und guten Rinderfilets - Einige Crewmitglieder waren sehr bemüht und arbeitssam (z.B. guter Zodiacfahrer und der Küchenchef, der auch auf dem Tauchdeck mithalf) - Warmwasserdusche auf dem Tauchdeck, welche in dieser Jahreszeit Gold wert ist Jetzt die negativen Punkte: Das Schiff kam direkt aus dem Trockendock, wo einige Umbauarbeiten stattfanden. Diese betrafen z.B. auch die Bullaugen im Unterdeck, welche durch rechteckige Fenster ersetzt wurden. In unserer – und diversen anderen – Kabinen, drang durch die undichten Stellen der Fenster Wasser in die Kabine. Die Lösung dafür sah so aus, dass auf der Ablage vor den Fenstern ein Frotteetuch hingelegt wurde, welches das Wasser hätte aufsaugen sollen. Da dieses jedoch nur die halbe Breite der Ablage abdeckte, lief das Wasser bei Bewegung des Schiffes an diesem Frotteetuch vorbei auf die Matratze. Diese wurde dann aber auch ersetzt (oder getrocknet). Nach mehrmaligem Nachfragen erhielt ich dann auch ein zweites Tuch, um die ganze Breite abzudecken, damit ich bei Überfahrten trocken schlafen konnte. Nach der ersten längeren Fahrt haben wir festgestellt, dass die Fäkalien aus den Leitungen wieder zurück ins Klo und aus diesem heraus, bzw. an den Klodeckel katapultiert wurden (nicht nur zwei, drei Spritzer, weitere Ausführungen unterlasse ich hier). Die Toilette wurde danach gereinigt und man versuchte tatsächlich auch, das Problem zu beheben. Scheinbar ging dann in der ersten Nacht auch noch irgend eine Pumpe kaputt. Danach war es aber ca. einen Tag einigermassen in Ordnung, begann dann aber wieder und hörte eigentlich nie mehr auf, zu stinken. Am heftigsten war es jeweils im Gang im Unterdeck und am letzten Morgen in unserem Bad, wo ich mich nach dem Öffnen der Türe beinahe übergeben habe. Hin und wieder erhielt man während des „Geschäfts“ auch unfreiwillige Hydromassagen am Allerwertesten in Form von stetigen Spritzern aus dem Klo. Mein Kollege, ich und zwei weitere Gäste tauchten mit Luft, die 17 anderen Taucher mit Nitrox. Nun ergab es sich, dass unsere Tanks ab dem jeweils zweiten Tauchgang nie rechtzeitig gefüllt waren. Dies wiederum bedeutete, dass wir in Vollmontur 15-20 Minuten warten mussten (und damit auch die Personen, welche mit uns tauchen wollten) und der ganze Ablauf mit erster und zweiter Tauchgruppe in die Länge gezogen wurde (vor allem natürlich bei Zodiac-Tauchgängen). Darauf angesprochen, ob man nicht am Ablauf des Befüllens etwas ändern könne, bekam ich von Nina (Hauptguide) zur Antwort, dass dies nicht so einfach sei, weil sowohl mit Luft, als auch mit Nitrox getaucht werde und dies den Ablauf beim Befüllen der Tanks erschwere und dieser nicht so einfach geändert werden könne. Auf meine Anmerkung, man könne ja zuerst die 4 Tanks mit Luft füllen, hat Nina gar nicht mehr gross reagiert. Am dritten Tag – als wir wieder lange warten mussten – habe ich sie wieder darauf angesprochen, dass man doch zuerst die Tanks mit Luft befüllen könne. Abermals speiste sie mich damit ab, dass das nicht so einfach sei. Darauf habe ich erwidert, wenn der Ablauf des Befüllens nicht so einfach angepasst werden könne, wäre es doch sinnvoll, die Gruppen zu tauschen, bzw. so zu ändern, dass der Ablauf nicht mehr verzögert wird. Darauf erwiderte sie – und das fand ich den Gipfel der Ignoranz – dass die andere Gruppe eben gewünscht habe, immer die 2. Gruppe zu sein (Anmerkung: es handelte sich eine Gruppe, welche bereits im Dezember auf diesem Schiff war und augenscheinlich einen guten Kontakt zu den Guides hatte). In diesem Moment kamen wir uns logischerweise vor wie Zweitklass-Gäste, welche gerade so geduldet sind. Die einen dürfen wünschen, unsere Ansprüche aber werden ignoriert. Eine solche Behandlung haben wir auf einem Tauchboot noch nie erlebt. Weiter kam es beim Reinigen der Decks während des 1. Tauchgangs stets zu Verzögerungen. Nach Rückkehr vom Tauchgang waren die Jungs noch immer voll bei der Arbeit, was dazu führte, dass die Gäste der Kabinen auf dem mittleren Deck entweder mit dem Umziehen warten oder durch einen Wasserfall von Schmutzwasser hindurch steigen mussten. Auf meine Frage, weshalb sie nicht früher mit der Reinigung beginnen würden, stellte mir Nina die Gegenfrage, wann die denn beginnen sollten. Ich erwiderte, am besten sofort, nachdem alle Taucher weg sind. Darauf antwortete sie, dass sie dies ja so machen würden. Wir waren noch auf keinem Schiff, auf welchem die Reinigung der Decks 75 Minuten oder mehr in Anspruch genommen hat. Einmal war nach Rückkehr mit den Zodiacs gar das ganze Tauchdeck noch eingeseift, was unter anderem auch zu Unfällen hätte führen können. Wir sind sicherlich keine Nörgler, haben Erfahrung in Sachen Tauchsafaris und wissen, dass – gerade nach dem Trockendock – immer mal etwas mit dem Schiff sein kann. Das ist für uns aber auch nicht der Punkt. Mit den meisten „Unzulänglichkeiten“ hätten wir auch umgehen können. Was wir jedoch nicht akzeptieren können ist der Umgang mit Beschwerden und Kritik. Im Wesentlichen wurde uns immer wieder erklärt, weshalb die Umstände halt so sind, wie sie sind (die ägyptischen Klempner haben schlecht gearbeitet, die Fenster wurden von den Ägyptern falsch verdichtet usw.). Es wurde aber selten bis nie ein Weg gesucht, die Situation zu verbessern oder uns auf andere Weise entgegen zu kommen. Unserer Meinung nach steht und fällt die Servicequalität an Bord mit dem Kapitän und dem zuständigen Guide. In unserer Woche auf der Blue Seas waren jedoch beide nicht im erwarteten Ausmass präsent. Ich bin mir bewusst, das eine Kritik immer subjektiv ist und die meinige nur eine Woche unter vielen anderen Wochen wiedergibt. Anscheinend wechseln auch die Guides und allenfalls auch Kapitäne immer mal wieder, weshalb so etwas, wie wir es erlebt haben, nicht zwingend den Normalfall darstellen muss und man mit etwas Glück auch eine ganz tolle Woche erleben kann. Ebenfalls noch zu erwähnen gilt es, dass wir den Fragebogen am Schluss der Safari nicht ausgefüllt haben. Einerseits mussten wir aufgrund des Verhaltens der Zuständigen an Bord annehmen, dass unser Feedback vergeblich ist und andererseits finden wir, dass eine Kritik objektiver wird, wenn man etwas Abstand gewonnen hat. Wir haben diese dann unserem Reiseveranstalter übermittelt. Eine Woche nach dieser Safari waren wir noch eine Woche mit einem anderen Boot (einer anderen Gesellschaft) unterwegs. Dort waren die Servicequalität und der Wohlfühlfaktor exzellent, schon beinahe übertrieben.
Ich war mit einem Kollegen vom 5.-12.04.2018 für die Tour "Rocky-Zabargad-St.Johns" auf der GD III. Wir fühlten uns auf diesem Boot - im Gegensatz zur Vorwoche auf einem anderen Safariboot einer anderen Gesellschaft - vom ersten Moment an sehr gut aufgenommen und pudelwohl. Man spürte sofort die high Level Servicequalität und die Professionalität von Renate (Hauptguide), des Kapitäns Mohammed und der ganzen Crew. Entsprechend gibt es auch nichts Schlechtes zu berichten. Hier deshalb die auffallend positiven Punkte: - Rasches und unkompliziertes Einchecken - Die Sauberkeit an Bord übertraf unsere Erwartungen bei Weitem (Beispiel: keine zwei Minuten nach dem Ausdrücken einer Zigarette stand bereits ein neuer Aschenbecher auf dem Tisch) - Tolle Aufmerksamkeit der Crew und des Kapitäns (Beispiel: als ich eine Erkältung hatte holte ich mir an der Kaffeebar auf dem Sonnendeck jeweils ein paar Blätter Klopapier, um die Nase zu putzen, nachdem der Kapitän das gesehen hat, erhielt ich keine 5 Sekunden, nachdem ich mich wieder setzte, vom Salonmanager eine Packung Kleenex-Tücher auf den Tisch) - Renate (Guide) hat uns sofort nach Ankunft gefragt, an welchen Plätzen wir in der Vorwoche getaucht seien, damit wir nicht dieselben Plätze nochmals machen müssten - Die Crew war insgesamt sehr tüchtig und hat sich sehr gut ergänzt. Der Kapitän war stets präsent und hatte sein Team sehr gut im Griff. - Die Tauchgänge wurden wenn möglich immer so geplant, dass wir ohne grosse Begegnungen mit anderen Tauchern blieben (das funktionierte zwar verständlicherweise nicht immer, jedoch wurde es stets versucht) - Renate als Guide war fantastisch. Wir sind zwar nicht sehr oft mit Guide getaucht, jedoch war sie jedes Mal unglaublich aufmerksam, hat uns viele Dinge zeigen können und ist stets so getaucht, dass allfällige Gegenströmungen minimal durchtaucht werden mussten - Rasche, zweckmässige aber informative Briefings - Das Essen war etwas vielfältiger als auf anderen Schiffen und stets gut und variantenreich zubereitet - Spezielle Aufteilung des Bootes, welches den Salon nicht auf dem Haupt- sondern im Unterdeck hat. Auf diese Weise sind alle Kabinen auf dem Haupt- oder Zwischendeck. Auch sonst ist das Boot urgemütlich eingerichtet mit einer kleinen Bar auf dem Zwischendeck mit zwei Kühlschränken (Bier und Süssgetränke), Kaffeemaschine, Eismaschine, Wasserspender und immer ein paar Snacks. Insgesamt fühlten wir uns auf der Golden Dolphin III vom ersten bis zum letzten Moment wohl und stets gut aufgehoben. Wir sahen durch alle Ebenen hindurch – vom Kapitän über die Guides und die Salonmanager bis hin zur übrigen Schiffscrew - ein hohes Verständnis von Servicequalität. Wir würden die Golden Dolphin III in dieser Zusammensetzung jederzeit weiter empfehlen.

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