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Tauchen im Oman

Der Oman ist ein Sultanat im Südosten der arabischen Halbinsel und grenzt an den Jemen, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die fast 2000 Kilometer lange Küstenline erstreckt vom Persischen Golf, dem Golf von Oman bis hinein zum Arabischen Meer. Mit rund 310.000 Quadratkilometern Fläche ist der Oman fast so groß wie Deutschland, hat aber nur knapp 4,5 Millionen Einwohner. Regierungssitz und Hauptstadt des Omans ist Maskat. Touristische Zentren sind im Süden des Omans die Region um Salala. Die Hauptreisezeit ist hier während der Sommermonate Juli bis September, wenn der Monsun die Wüsten hinterd er Küstzenlinie in grüne Oasen verwandelt. Während dieser Periode ist das Klima mit Spitzentemperaturen bis maximal 30 Grad auch gemäßigter, sodass auch Wüstentouren und touristische Besichtigungen gemacht werden können. Im Nordosten grenzt der Oman mit der Exklave Musandam direkt an die strategisch so wichtige Straße von Hormuz. Musandam liegt umgeben vom Territorium der Vereinigten Arabischen Emirate auf der Musandam-Halbinsel und für die Reiseaktivitäten zwischen Oman und Musandam müssen einige Besonderheiten beachtet werden.
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Oman

Musandam bietet eine beeindruckende Landschaft die geprägt wird von hohen bis zu 2.000 Meter über den Meeresspiegel aufragenden zerklüfteten Bergen. Diese unmittelbare Nähe zwischen dem Meer und den hochaufragenden fast geometrisch angeordneten Bergen ist eine der besonderen Schönheiten dieser Region. In der zerklüfteten Insel- und Küstenformation im Norden Musandams kommen unweigerlich Erinnerungen an die norwegische Fjordwelt auf.

    

Dibba Al-Baya ist eine kleine Grenzstadt im Süden der Omanischen Musandam-Halbinsel. Direkt angrenzend liegt die zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gehörende ebenfalls Dibba genannte Grenz- und Hafenstadt mit etwa 5.000 Einwohnern. Diese kleinen Urbanisationen bieten keine besonderen touristischen Anreize außer der unglaublichen Schönheit der unberührten Natur im Umkreis der Stadt. Und hier kann man spannende Wanderungen unternehmen, Mehrtages-Trekkingtouren mit zünftigen Übernachtungen in Zelten oder natürlich Tauchabenteuer, die ihresgleichen suchen.

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Reisezeit April 2019 Perfekt organisierte Tauchbasis, supernette 'Besatzung', sehr kompetente Tauchguides... Habe selten eine so gute Tauchbasis gesehen. Vom Einchecken mit Vergabe von nummerierten Kisten und allen zugehörigen ebenfalls nummerierten Bügeln bis zum kompletten Transport aller Tauchgeräte auf das Boot, muss man sich nur noch anziehen und gemütlich den Platz auf dem Boot einnehmen. Die Tauchplätze werden täglich entsprechend der Wetterbedingungen gewählt inkl. vor Ort Strömungscheck durch Tauchtest der Guides, damit hier auch jeder Taucher einen entspannten Tauchgang durchführen kann. Perfekt! Die Tauchbedingungen sind theoretisch vollkommen easy. Nach einem ausführlichen Briefing darf man im Buddyteam eigenverantwortlich abtauchen. Die Strömung gibt aber unter Wasser häufig die Richtung vor und somit sollte JEDER Taucher seine Boje dabei haben. Diese wird nämlich zum Sicherheitsstopp von jedem Buddyteam gesetzt, damit das Boot die Taucher wieder aufsammeln kann. Dadurch wird das Drifttauchen zur reinsten Entspannung, an dem schon mal 3-4 Tauchplätze inkl. der abwechslungsreichen UW-Landschaft mit den vielfältigen Meeresbewohnern an einem vorbeiziehen :-) Die Sichtweiten sind, wie man überall vorher lesen kann, aufgrund von sehr nährstoffreichem Wasser sehr unterschiedlich und schwankten in unserer Tauchzeit von ca. 8 - 25m. Auch ein und der derselbe Tauchplatz kann am nächsten Tag völlig anders aussehen. Dafür hat man unter Wasser Fischsuppe und auch Großfisch ist möglich. Riesige immer anzutreffende Netzmuränen und Schildkröten aber auch große Rochen (Mobula und Manta), sowie Zebrahai waren zu sehen. Über Wasser werden fast täglich Delphine und größere Wale gesichtet. Alles in allem die perfekte Tauchdestination mit nur 2 h Zeitverschiebung, 28 Grad Wassertemperatur und naja gerade mal 10h Flug von Frankfurt. Das Land ist sehr angenehm und man kann sich komplett frei bewegen und mit dem Mietwagen durch die Berge fahren! Top! Wir kommen bestimmt wieder in dieses tolle Tauchgebiet und hoffen, das der Umweltschutz in diesem reichen Sultanat bald Anwendung findet! ...und auch weniger großflächige Netze alles rausfischen. Vielen lieben Dank an das tolle Team Alessandra, Roman, Janin, Oli, Andreas, Marcello und besonders an den Berner Matthias! Macht weiter auf so hohem Niveau!
Wir waren als Pärchen 10 Tage Anfang April 2019 im Roshan Resort für einen Tauchurlaub. Es ist alles klein und familiär, was sehr angenehm war. Je nachdem ist man auf dem Tauchboot fast alleine, die Ausfahrten sind nicht lang. Der Urlaub empfiehlt sich, wenn man Lust auf Boots-Tauchgänge hat. Das Hausriff ist ganz nett, eignet sich zum Eintauchen. Dort sind auch regelmäßig kleine Blaupunkt-Stachelrochen zu finden, außerdem Wrack-Teile. Frank, der Resort-Leiter, fuhr als Tauchguide bei uns täglich selber mit raus. Er hat eine angenehme Art, sorgt für Spaß auf dem Boot und hat sich gut um meinen Partner, als relativ unerfahrenen Taucher, gekümmert. Die Zeit für die morgendlichen Ausfahrten ist mit meist 10 Uhr angenehm entspannt. In der Regel gibt es dann 2 Tauchgänge und man ist mittags zurück. Zwischendurch wird eine leckere Obstplatte gereicht, für kühle Getränke ist ebenfalls gesorgt. Das Wetter war bei uns übrigens das perfekteste Wetter, dass ich je hatte: 10 Tage nur blauer Himmel und 32 Grad. Die Sicht war immer mindestens ok, hatten wir teils ein bisschen besser erwartet. Das Wasser hat an der Oberfläche 27 Grad, darunter gibt es besonders stark ausgeprägte Sprungschichten, wo es teils nur 24/25 Grad sind. Die Guides tauchen mit 7 mm Anzügen. Für mich als Frostbeule war es im 5 mm-Anzug immer noch ok, beim Nachttauchgang hatte ich einen Shorty zusätzlich an. Mein Freund hat es sogar im Shorty ausgehalten, aber insgesamt sollte man schon einen langen 5mm Anzug einplanen zu der Jahreszeit. An Sichtungen hatten wir mehrere Schildkröten, zahllose teils riesige Muränen, Blaupunkt-Rochen, Hummer, Krebse, teils riesige Fischschwärme (uns hat es besonders gut am Mariot Wrack gefallen),...und bestimmt noch einiges, was ich vergessen habe. Die Mitarbeiter im Resort und auf dem Boot waren immer sofort hilfsbereit zur Stelle, alles Material wurde getragen und gewaschen. Manchmal haben wir nachmittags einen zusätzlichen Tauchgang gemacht, 1x in der Zeit einen Nachttauchgang zum Chinese Wrack, der sehr schön war. Insgesamt ist der Urlaub meiner Meinung nach besonders geeignet für unerfahrene Taucher, weil die meistens Spots eher flach liegen und einfach zu betauchen sind. Wir hatten allerdings wohl ein bisschen Pech, da die anderen an einem Tag, wo wir noch nicht mit raus gefahren waren sowohl einen Walhai direkt beim Boot zum Schnorcheln hatten als auch eine riesige Delfin-Schule von mehreren Hundert Tieren gesehen haben.

Jederzeit wieder

Herr S aus HH
Ich habe vor kurzem 2 Wochen im Roshan Resort in Mirbat verbracht und meine Tauchgänge mit der auf derselben Anlage befindlichen Basis „Sumhuran Divers“ durchgeführt. Beide kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die Gegend, in der getaucht wird, ist noch weitgehend touristisch unerschlossen, so dass man in aller Regel der einzige am Tauchplatz ist. Auch die Unterwasserwelt ist noch erfreulich intakt und fischreich, was immer wieder auch für Kurzweil während der Oberflächenpausen sorgt. Ich sah während meiner Zeit dort vom Boot aus mehrfach große Delphinschulen (meist äußerst sprungfreudig), einen Mondfisch, diverse Schildkröten, einen auf der Jagd aus dem Wasser springenden Marlin und hatte einmal sogar Gelegenheit mit einem Walhai zu schnorcheln. Unter Wasser gibt es neben zahllosen Muränen und Lobstern mit etwas Glück auch mal einen Stachelrochen oder einen Zebrahai, langweilig wird es jedenfalls nie. Frank, der Basisleiter, verfügt über jede Menge Erfahrung in dem Gewerbe und findet daher stets die richtige Mischung aus urlaubsmäßiger Lockerheit und professioneller Organisation. Grundsätzlich wird immer versucht, auf Wünsche der Gäste einzugehen, sei es hinsichtlich des Zeitplans, der Zahl der Tauchgänge oder der Auswahl der Tauchplätze. Gerödel schleppen, Tank wechseln oder Ausrüstung spülen, alles wird einem von hilfreichen Händen abgenommen. Ich habe in meinem bisherigen Taucherleben ja schon diverse Basen kennengelernt, diese hat sich auf jeden Fall einen Platz ganz weit vorn in meiner persönlichen Favoritenliste gesichert. Ich komme wieder.
Es wird mal Zeit, eine Ende November/Anfang Dezember 2019 gemachte Tauchsafari mit dem Namen Best of Oman Explorer Tour zu bewerten, die über 10 Tage ging. Gebucht war sie über das Reisecenter Federsee, das war alles gut organisiert. Flug war mit Oman Air, bei denen man ein Freigepäck von 30 kg hat, so dass das locker für Tauchgepäck und Klamotten gereicht hat. Der Flug ging bis Muscat, dann Abholer vom Flughafen bis nach Sifah zum Sifawy Boutique Hotel (direkt an der Hafenpromenade gelegen, sehr hübsch). Einchecken auf dem Safarischiff war ab frühem Nachmittag. Insgesamt war das Schiff wegen der extralangen Tour (10 statt der üblichen 7 Tage) mit glaub ich 22 Tauchgästen voll besetzt. Man hat aber nie das Gefühl gehabt, es wäre zu eng oder zu voll. Alles hat sich auf dem großen Schiff gut verteilt und in den Tauchpausen hat jeder sein Eckchen gefunden, ob unter Sonnensegel, in der Sonne oder im Salon. Beim Essen waren die Tische zwar voll besetzt, aber man hat seine Tischnachbarn nicht mit dem Ellenbogen beim Essen gestört. Die Tauchgäste kamen aus Deutschland, Schweiz, Großbritannien, Niederlande, Frankreich. Es war eine entspannte Atmosphäre mit freundlichem Umgang, nicht nur von Seiten der Tauchcrew, sondern auch unter uns Gästen. Getaucht wurde 4 x am Tag, wobei der erste Tauchgang morgens vor dem Frühstück war, Frühstück, zweiter Tauchgang, Mittagessen, dritter Tauchgang, dann in der Dämmerung Nachttauchgang, Abendessen. Morgens wurde um 6.15 Uhr geweckt, die Crew hat an die Türen geklopft. Das klingt unmenschlich früh, aber dafür hatte man auch viel vom Tag. Nach dem Kaffee ging es zum Briefing, das immer von einem der zwei Diveguides Tore oder Karim gehalten wurde. Die 22 Taucher wurden am ersten Tag einem der beiden Guides zugeordnet, die Tauchplätze waren auch die gleichen, nur hat sich täglich abwechselnd erst die erste, dann die zweite Gruppe fertiggemacht und ist mit dem Zodiac zum Tauchspot gefahren. Buddyteams sind zwar mit den anderen runtergegangen, konnten aber alleine tauchen. Nur wer wollte, konnte beim Diveguide bleiben. Beide sind sehr erfahren, kennen die Gegend und haben auch auf die kleinsten Tiere für die Nacktschneckenliebhaber unter den Tauchern hingewiesen. Mein Lieblingstauchplatz war das Cement/Beton Sack Wrack. Der Name des Schiffes ist nicht bekannt, aber es muss schon vor über 50 Jahren gesunken sein, solange ist es den Fischern vor Ort wohl bekannt. Über und über bewachsen, es tummeln sich so viele Fische dort, sogar eine Schule von 50 jungen Igelfischen. Wir haben mehrere Tauchgänge dort verbracht und es wurde nicht langweilig. Großfisch haben zwei Taucher aus unserer Gruppe gesehen, die etwas langsamer abgetaucht sind als der Rest. Ihnen kam ein Hai vor die Linse (welche Art weiß ich nicht mehr genau, ich glaube Leopardenhai). Ansonsten gibt es an größeren Tieren Rochen, Barrakudas, auch mal Mobulas, aber insgesamt immer eine große Vielfalt (Fledermausfische, Thunfische, Garnelen, Schildkröten, Sepien). Ein Tauchplatz wurde ein bisschen nach mir benannt, da er noch keinen Namen trug und ich mich gleich gemeldet habe ;-). Ist ja auch eine Explorer-Tour. Er heißt jetzt Mareefa an den Masiran Island, und das besondere hier sind Tausende (ungefährliche) kleine pilzförmige Quallen. Das Mar stammt aus meinem Namen Marita, das -reefa steht für das Riff. Schlimm fand ich, dass man an vielen Stellen im Riff verfangene Fischernetze gesehen hat. Ich hatte kein Tauchermesser, danach habe ich mir eins angeschafft. Getaucht bin ich mit einem 5mm-Anzug und einem dünnen Unterzieher sowie einem langärmeligen UV-Schutz-Shirt. Ich bin aber auch verfroren und trug von allen die meisten Schichten. Die Wassertemperatur betrug immer 26°C. Strömung gab es entweder gar nicht, gering und nur wenige Male mittelstark. Das heißt aber nur, dass man ein paar Flossenschläge mehr machen musste, nicht dass man echt aus der Puste kam. Wo man nach dem Tauchen wieder hochkam, wurde man mit dem Zodiac abgeholt. Der Nachttauchgang war ohne Begleitung der Diveguides, natürlich in Buddyteams, und immer an geschützten Buchten. Abends kamen dann z. B. viele Kraken heraus. Die Crew war sehr nett und immer hilfsbereit und freundlich. Tore stammt aus Norwegen und Karim aus Ägypten. Eine Taucherin bei uns hat ihn sogar wiedererkannt von einer vor längerer Zeit gemacht Tauchsafari in Ägypten. Beide sind 1a. Als ich mal dummerweise einen Stachel von einem Seeigel im Knie hatte (ich knie mich sonst nie hin, aber hier wollte ich mal ein ganz tolles Foto machen), kam er sofort angelaufen mit einer halben Limone, die man auf die Wunde tupfen sollte, dabei konnte ich selbst laufen. Die Hausapotheke an Bord ist zwar umfangreicher als die meiner Mutter (Ex-Krankenschwester), aber Limone soll besser helfen als alles andere. Auch so waren sie jederzeit zu sprechen und bereit Fragen zu beantworten. Spätestens abends beim Essen in lockerer Runde (sie haben auch die Tische gewechselt, um für alle da zu sein), kam man immer ins Gespräch. Die Crew möchte ich auch hervorheben, wobei mein Favorit der Koch Moustafa war. Er war immer gut gelaunt und aufmerksam, hat einem immer Nachschlag angeboten, den wir auch gerne angenommen haben, das Essen war nämlich echt lecker. Auch ziemlich abwechslungsreich (Fleisch, Fisch, auch immer Vegetarisches), dazu verschiedene Salate und einen Nachtisch. Zu trinken gab es Wasser umsonst, Softdrinks weiß ich nicht mehr, ob die was kosteten. Wein und Bier kostete extra, aber im Rahmen. Die Überschrift Entspanntes Tauchen habe ich deswegen gewählt, weil zwischen den Tauchgängen wirklich viel freie Zeit war. Ich war das erste Mal ohne Familie (Mann und Erstklässler) verreist, und ich konnte echt zwei dicke Bücher lesen, wunderbar auf dem Deck, leicht schaukelnd, herrlich. Abends haben wir zusammen gesessen und uns unterhalten und ein Gläschen dazu getrunken. Als jemandem mal das Glas runterfiel, hat das auch die Crew an Bord gehört und es kam sofort jemand, der die Scherben aufgefegt hat. Sonst waren sie, wenn wir Tauchpause hatten, im Hintergrund. Beim Fertigmachen für den Tauchgang haben sie von sich aus geholfen, wenn jemand Hilfe beim Reißverschluss nötig hatte oder ähnliches. Ich weiß wirklich nicht mehr genau, was ich für einen Fehler beim Zusammenbau des Equipments gemacht habe. Eigentlich macht man das ja nur beim ersten Mal und dann wird die Flasche nachgefüllt. Irgendwas war, und ich wurde einfach lächelnd darauf hingewiesen, so dass es mir nicht peinlich war und ich mich bedankt habe. Es hätte auch oberlehrerhaft rüberkommen können, nach dem Motto "so viele Tauchgänge und dann das". Aber das war es nicht, einfach nur auf Sicherheit bedacht. Ich war in einer Doppelkabine im Unterdeck mit einer anderen Frau untergebracht. Die Kabinen waren sauber, geräumig genug, und es gab Air Condition. Das Bad wurde täglich gereinigt, das hat man gesehen, weil beim Duschen ja immer mal was daneben spritzt und das wieder sauber war. Da kurz vorher ein Tauchschiff vor den USA abgebrannt ist und sich da kaum einer vom Schiff retten konnte, wurde uns besorgten Tauchern auch die Fluchtwege vom Unterdeck erklärt. Es gibt kein Internet an Bord, aber ein paar haben sich Karten fürs Handy am Flughafen in Muscat gekauft und hatten dadurch Netz. Am letzten Tag sind wir vormittags in Mirbat von Bord gegangen. Einige haben noch eine Anschlussreise im Oman oder ein paar Tage in einem Hotel gebucht. Ich wurde in einem Hotel untergebracht, bis abends der Abholer nach Salalah kam.
Wir waren vom 21.08. bis 02.09.2019 bei den Extra Divers in Sifah, Oman. Es war unser zweiter Aufenthalt in der Basis nach 2014. Der Service hat sich seit dem weiter verbessert und kann als perfekt bezeichnet werden. Wir haben bereits im Voraus jeweils 20 Tauchgänge pro Person gebucht und vor Ort dann noch 3 TG nachgebucht. Die TG fanden immer vom Boot statt, mit Fahrzeiten zwischen 30 und 60 Minuten zu den Tauchplätzen. Unsere eigene Ausrüstung wurde immer vom Personal zum Boot gebracht und mit helfender Hand an Bord vorbereitet. Der Ablauf war immer absolut reibungslos und ging schnell von der Hand. Hervorzuheben ist dabei die morgendliche Prüfung und schriftliche Festhaltung der Nitrox-Mischungen. Auf unsere Wünsche bzgl. der Tauchplätze wurde immer eingegangen, so dass wir die guten Plätze auch mehrmals betauchen konnten. Besonders hervorzuheben sind dabei das Wrack der Al Munassir und Purple Haze. Auch eine spezielle Ausfahrt zu den Daymaniyat Islands, einem Naturschutzgebiet, wurde ermöglicht. Dabei wurde ein Teil der Strecke per Bus zurückgelegt, was die Überfahrt auf ca. 1,5 h reduzierte. Trotz den zusätzlichen Kosten für die Genehmigung lohnte sich diese Fahrt wieder einmal und ermöglichte einen der besten TG des Urlaubs. An den Spots konnten wir diesmal wieder alle kleinen und großen Wassertiere des Omans antreffen: Stachelrochen, Torpedorochen, große Meeresschildkröten, Lobster, Sepias, Oktopusse, viele Nacktschnecken und sogar ein Mondfisch. Die Tauchbedingungen waren grundsätzlich gut, sehr wenig Strömung und meistens eine für den Oman gute Sicht von ca. 10-20 m. Die Wassertemperaturen lagen dabei etwa bei 22 bis 23 °C in 10-20 m Tiefe. Erst bei den letzten TG’s wurde das Wasser wärmer und die Sicht nahm deutlich ab. Insgesamt waren in den zwei Wochen nur sehr wenige Taucher vor Ort, so dass wir zweimal alleine und öfters nur zu dritt auf dem Boot waren. Besonders hervorzuheben ist der Kapitän Kalifa, der sein Boot perfekt fuhr, immer direkt beim Auftauchen vor Ort war und uns immer beim Aus- und Einsteigen behilflich war. Die Tauchbasis ist mit komplettem Equipment ausgestattet, ausreichenden Ersatzteilen, einer Werkstatt und guter Leihausstattung. Selbst ein defekter Inflator-Schlauch konnte direkt auf dem Boot gewechselt werden. Sie wird klasse von Tanja und Stefan geführt und die beiden Sorgen sich sehr fürsorglich darum, dass man einen perfekten Tauchurlaub genießen kann. Selbst kleine Besorgungen in Muscat waren dabei kein Problem. So besorgten sie uns noch schnell neue Speicherkarten für die Kamera. Auch der Transfer durch die Basis am Flughafen lief absolut problemlos. Insgesamt wieder ein super Aufenthalt bei den Extra Divers in Sifah. Wir kommen bestimmt wieder.
Wir waren hier 2016 und 2017, damals noch mit Hannes und 2017 Aaron und Camille als Tauchbasenleiter. Die Wechselfrequenz der Basenbesetzung scheint hoch zu sein, Gründe kann man aus dem Bericht entnehmen. Genauso luxuriös wie das Zighy Bay ist auch die Tauchbasis, die in gleichen Farben und gleichem Interieur gehalten ist. Für die Vorgespräche kommt der Basenleiter ins Hotel und nimmt schon mal das Gepäck mit. Zu den Tauchgängen wird man vom Hotel in einem SUV zur Basis gefahren (ein Fußweg wäre bei den dort herrschenden Temperaturen auch mühsam). Dann geht es auf ein relativ kompaktes, schnelles Schnellboot. Das ist allerdings auch nötig, denn trotz flotter Fahrt sind die Tauchplätze nicht unter 40-60 Minuten Fahrtzeit entfernt, was auf die Dauer nervt. Wir werden deshalb trotz des außergewöhnlichen Hotels wohl nicht mehr herkommen. Auch sonst war das Tauchboot nur sparsam besetzt. Ein weiterer Grund sind die Tauchpreise, die sich durch einen Extra-Divers-Rabatt senken lassen. Aber zurück zum Tauchen: das Boot bleibt beim Ausstieg im Leerlauf stehen, was bei kleinem Boot Abgase riechen lässt. Wenn sich das Ganze verzögert, kann einem dadurch und durch den Wellengang schon ein wenig mulmig werden. An der Oberfläche mit Wassertemperatur im August von 30 Grad ist die Sicht durch reichlich Algen reduziert, darunter wirds aber deutlich besser. Die Riffe sind farbenfroh, viele Fischlein unterwegs, Großfisch war bei uns bis auf einen Cobia in der Ferne niente. Unten kanns ein wenig frischer werden, aber unter 24 Grad war nix. Getaucht wird bis 50 bar erreicht sind. Das Guiding war aufmerksam und freundlich. Wieder an Bord gibts entweder eine Zwischenmahlzeit (wenns ein Two-Tank-Dive ist, was man sehr empfehlen kann), oder es geht wieder lange zurück. Das Equipment wird von der Basis gepflegt, was auch sehr schön war. 2016 allerdings kamen unsere Neoprens mit üblen Ölflecken zurück. Obs der Stauraum des Bootes war oder kleine Öltröpfchen im Wasser (die gibts auch am Strand) ist nicht mehr zu klären. Trotz aller Versuche gings auch nicht mehr heraus. Die Lage an der Straße von Hormuz macht sich eben bemerkbar. Zusammengefasst sicher einen Besuch wert.
Reisezeit April 2019 Perfekt organisierte Tauchbasis, supernette 'Besatzung', sehr kompetente Tauchguides... Habe selten eine so gute Tauchbasis gesehen. Vom Einchecken mit Vergabe von nummerierten Kisten und allen zugehörigen ebenfalls nummerierten Bügeln bis zum kompletten Transport aller Tauchgeräte auf das Boot, muss man sich nur noch anziehen und gemütlich den Platz auf dem Boot einnehmen. Die Tauchplätze werden täglich entsprechend der Wetterbedingungen gewählt inkl. vor Ort Strömungscheck durch Tauchtest der Guides, damit hier auch jeder Taucher einen entspannten Tauchgang durchführen kann. Perfekt! Die Tauchbedingungen sind theoretisch vollkommen easy. Nach einem ausführlichen Briefing darf man im Buddyteam eigenverantwortlich abtauchen. Die Strömung gibt aber unter Wasser häufig die Richtung vor und somit sollte JEDER Taucher seine Boje dabei haben. Diese wird nämlich zum Sicherheitsstopp von jedem Buddyteam gesetzt, damit das Boot die Taucher wieder aufsammeln kann. Dadurch wird das Drifttauchen zur reinsten Entspannung, an dem schon mal 3-4 Tauchplätze inkl. der abwechslungsreichen UW-Landschaft mit den vielfältigen Meeresbewohnern an einem vorbeiziehen :-) Die Sichtweiten sind, wie man überall vorher lesen kann, aufgrund von sehr nährstoffreichem Wasser sehr unterschiedlich und schwankten in unserer Tauchzeit von ca. 8 - 25m. Auch ein und der derselbe Tauchplatz kann am nächsten Tag völlig anders aussehen. Dafür hat man unter Wasser Fischsuppe und auch Großfisch ist möglich. Riesige immer anzutreffende Netzmuränen und Schildkröten aber auch große Rochen (Mobula und Manta), sowie Zebrahai waren zu sehen. Über Wasser werden fast täglich Delphine und größere Wale gesichtet. Alles in allem die perfekte Tauchdestination mit nur 2 h Zeitverschiebung, 28 Grad Wassertemperatur und naja gerade mal 10h Flug von Frankfurt. Das Land ist sehr angenehm und man kann sich komplett frei bewegen und mit dem Mietwagen durch die Berge fahren! Top! Wir kommen bestimmt wieder in dieses tolle Tauchgebiet und hoffen, das der Umweltschutz in diesem reichen Sultanat bald Anwendung findet! ...und auch weniger großflächige Netze alles rausfischen. Vielen lieben Dank an das tolle Team Alessandra, Roman, Janin, Oli, Andreas, Marcello und besonders an den Berner Matthias! Macht weiter auf so hohem Niveau!
Wir waren als Pärchen 10 Tage Anfang April 2019 im Roshan Resort für einen Tauchurlaub. Es ist alles klein und familiär, was sehr angenehm war. Je nachdem ist man auf dem Tauchboot fast alleine, die Ausfahrten sind nicht lang. Der Urlaub empfiehlt sich, wenn man Lust auf Boots-Tauchgänge hat. Das Hausriff ist ganz nett, eignet sich zum Eintauchen. Dort sind auch regelmäßig kleine Blaupunkt-Stachelrochen zu finden, außerdem Wrack-Teile. Frank, der Resort-Leiter, fuhr als Tauchguide bei uns täglich selber mit raus. Er hat eine angenehme Art, sorgt für Spaß auf dem Boot und hat sich gut um meinen Partner, als relativ unerfahrenen Taucher, gekümmert. Die Zeit für die morgendlichen Ausfahrten ist mit meist 10 Uhr angenehm entspannt. In der Regel gibt es dann 2 Tauchgänge und man ist mittags zurück. Zwischendurch wird eine leckere Obstplatte gereicht, für kühle Getränke ist ebenfalls gesorgt. Das Wetter war bei uns übrigens das perfekteste Wetter, dass ich je hatte: 10 Tage nur blauer Himmel und 32 Grad. Die Sicht war immer mindestens ok, hatten wir teils ein bisschen besser erwartet. Das Wasser hat an der Oberfläche 27 Grad, darunter gibt es besonders stark ausgeprägte Sprungschichten, wo es teils nur 24/25 Grad sind. Die Guides tauchen mit 7 mm Anzügen. Für mich als Frostbeule war es im 5 mm-Anzug immer noch ok, beim Nachttauchgang hatte ich einen Shorty zusätzlich an. Mein Freund hat es sogar im Shorty ausgehalten, aber insgesamt sollte man schon einen langen 5mm Anzug einplanen zu der Jahreszeit. An Sichtungen hatten wir mehrere Schildkröten, zahllose teils riesige Muränen, Blaupunkt-Rochen, Hummer, Krebse, teils riesige Fischschwärme (uns hat es besonders gut am Mariot Wrack gefallen),...und bestimmt noch einiges, was ich vergessen habe. Die Mitarbeiter im Resort und auf dem Boot waren immer sofort hilfsbereit zur Stelle, alles Material wurde getragen und gewaschen. Manchmal haben wir nachmittags einen zusätzlichen Tauchgang gemacht, 1x in der Zeit einen Nachttauchgang zum Chinese Wrack, der sehr schön war. Insgesamt ist der Urlaub meiner Meinung nach besonders geeignet für unerfahrene Taucher, weil die meistens Spots eher flach liegen und einfach zu betauchen sind. Wir hatten allerdings wohl ein bisschen Pech, da die anderen an einem Tag, wo wir noch nicht mit raus gefahren waren sowohl einen Walhai direkt beim Boot zum Schnorcheln hatten als auch eine riesige Delfin-Schule von mehreren Hundert Tieren gesehen haben.

Jederzeit wieder

Herr S aus HH
Ich habe vor kurzem 2 Wochen im Roshan Resort in Mirbat verbracht und meine Tauchgänge mit der auf derselben Anlage befindlichen Basis „Sumhuran Divers“ durchgeführt. Beide kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die Gegend, in der getaucht wird, ist noch weitgehend touristisch unerschlossen, so dass man in aller Regel der einzige am Tauchplatz ist. Auch die Unterwasserwelt ist noch erfreulich intakt und fischreich, was immer wieder auch für Kurzweil während der Oberflächenpausen sorgt. Ich sah während meiner Zeit dort vom Boot aus mehrfach große Delphinschulen (meist äußerst sprungfreudig), einen Mondfisch, diverse Schildkröten, einen auf der Jagd aus dem Wasser springenden Marlin und hatte einmal sogar Gelegenheit mit einem Walhai zu schnorcheln. Unter Wasser gibt es neben zahllosen Muränen und Lobstern mit etwas Glück auch mal einen Stachelrochen oder einen Zebrahai, langweilig wird es jedenfalls nie. Frank, der Basisleiter, verfügt über jede Menge Erfahrung in dem Gewerbe und findet daher stets die richtige Mischung aus urlaubsmäßiger Lockerheit und professioneller Organisation. Grundsätzlich wird immer versucht, auf Wünsche der Gäste einzugehen, sei es hinsichtlich des Zeitplans, der Zahl der Tauchgänge oder der Auswahl der Tauchplätze. Gerödel schleppen, Tank wechseln oder Ausrüstung spülen, alles wird einem von hilfreichen Händen abgenommen. Ich habe in meinem bisherigen Taucherleben ja schon diverse Basen kennengelernt, diese hat sich auf jeden Fall einen Platz ganz weit vorn in meiner persönlichen Favoritenliste gesichert. Ich komme wieder.
Es wird mal Zeit, eine Ende November/Anfang Dezember 2019 gemachte Tauchsafari mit dem Namen Best of Oman Explorer Tour zu bewerten, die über 10 Tage ging. Gebucht war sie über das Reisecenter Federsee, das war alles gut organisiert. Flug war mit Oman Air, bei denen man ein Freigepäck von 30 kg hat, so dass das locker für Tauchgepäck und Klamotten gereicht hat. Der Flug ging bis Muscat, dann Abholer vom Flughafen bis nach Sifah zum Sifawy Boutique Hotel (direkt an der Hafenpromenade gelegen, sehr hübsch). Einchecken auf dem Safarischiff war ab frühem Nachmittag. Insgesamt war das Schiff wegen der extralangen Tour (10 statt der üblichen 7 Tage) mit glaub ich 22 Tauchgästen voll besetzt. Man hat aber nie das Gefühl gehabt, es wäre zu eng oder zu voll. Alles hat sich auf dem großen Schiff gut verteilt und in den Tauchpausen hat jeder sein Eckchen gefunden, ob unter Sonnensegel, in der Sonne oder im Salon. Beim Essen waren die Tische zwar voll besetzt, aber man hat seine Tischnachbarn nicht mit dem Ellenbogen beim Essen gestört. Die Tauchgäste kamen aus Deutschland, Schweiz, Großbritannien, Niederlande, Frankreich. Es war eine entspannte Atmosphäre mit freundlichem Umgang, nicht nur von Seiten der Tauchcrew, sondern auch unter uns Gästen. Getaucht wurde 4 x am Tag, wobei der erste Tauchgang morgens vor dem Frühstück war, Frühstück, zweiter Tauchgang, Mittagessen, dritter Tauchgang, dann in der Dämmerung Nachttauchgang, Abendessen. Morgens wurde um 6.15 Uhr geweckt, die Crew hat an die Türen geklopft. Das klingt unmenschlich früh, aber dafür hatte man auch viel vom Tag. Nach dem Kaffee ging es zum Briefing, das immer von einem der zwei Diveguides Tore oder Karim gehalten wurde. Die 22 Taucher wurden am ersten Tag einem der beiden Guides zugeordnet, die Tauchplätze waren auch die gleichen, nur hat sich täglich abwechselnd erst die erste, dann die zweite Gruppe fertiggemacht und ist mit dem Zodiac zum Tauchspot gefahren. Buddyteams sind zwar mit den anderen runtergegangen, konnten aber alleine tauchen. Nur wer wollte, konnte beim Diveguide bleiben. Beide sind sehr erfahren, kennen die Gegend und haben auch auf die kleinsten Tiere für die Nacktschneckenliebhaber unter den Tauchern hingewiesen. Mein Lieblingstauchplatz war das Cement/Beton Sack Wrack. Der Name des Schiffes ist nicht bekannt, aber es muss schon vor über 50 Jahren gesunken sein, solange ist es den Fischern vor Ort wohl bekannt. Über und über bewachsen, es tummeln sich so viele Fische dort, sogar eine Schule von 50 jungen Igelfischen. Wir haben mehrere Tauchgänge dort verbracht und es wurde nicht langweilig. Großfisch haben zwei Taucher aus unserer Gruppe gesehen, die etwas langsamer abgetaucht sind als der Rest. Ihnen kam ein Hai vor die Linse (welche Art weiß ich nicht mehr genau, ich glaube Leopardenhai). Ansonsten gibt es an größeren Tieren Rochen, Barrakudas, auch mal Mobulas, aber insgesamt immer eine große Vielfalt (Fledermausfische, Thunfische, Garnelen, Schildkröten, Sepien). Ein Tauchplatz wurde ein bisschen nach mir benannt, da er noch keinen Namen trug und ich mich gleich gemeldet habe ;-). Ist ja auch eine Explorer-Tour. Er heißt jetzt Mareefa an den Masiran Island, und das besondere hier sind Tausende (ungefährliche) kleine pilzförmige Quallen. Das Mar stammt aus meinem Namen Marita, das -reefa steht für das Riff. Schlimm fand ich, dass man an vielen Stellen im Riff verfangene Fischernetze gesehen hat. Ich hatte kein Tauchermesser, danach habe ich mir eins angeschafft. Getaucht bin ich mit einem 5mm-Anzug und einem dünnen Unterzieher sowie einem langärmeligen UV-Schutz-Shirt. Ich bin aber auch verfroren und trug von allen die meisten Schichten. Die Wassertemperatur betrug immer 26°C. Strömung gab es entweder gar nicht, gering und nur wenige Male mittelstark. Das heißt aber nur, dass man ein paar Flossenschläge mehr machen musste, nicht dass man echt aus der Puste kam. Wo man nach dem Tauchen wieder hochkam, wurde man mit dem Zodiac abgeholt. Der Nachttauchgang war ohne Begleitung der Diveguides, natürlich in Buddyteams, und immer an geschützten Buchten. Abends kamen dann z. B. viele Kraken heraus. Die Crew war sehr nett und immer hilfsbereit und freundlich. Tore stammt aus Norwegen und Karim aus Ägypten. Eine Taucherin bei uns hat ihn sogar wiedererkannt von einer vor längerer Zeit gemacht Tauchsafari in Ägypten. Beide sind 1a. Als ich mal dummerweise einen Stachel von einem Seeigel im Knie hatte (ich knie mich sonst nie hin, aber hier wollte ich mal ein ganz tolles Foto machen), kam er sofort angelaufen mit einer halben Limone, die man auf die Wunde tupfen sollte, dabei konnte ich selbst laufen. Die Hausapotheke an Bord ist zwar umfangreicher als die meiner Mutter (Ex-Krankenschwester), aber Limone soll besser helfen als alles andere. Auch so waren sie jederzeit zu sprechen und bereit Fragen zu beantworten. Spätestens abends beim Essen in lockerer Runde (sie haben auch die Tische gewechselt, um für alle da zu sein), kam man immer ins Gespräch. Die Crew möchte ich auch hervorheben, wobei mein Favorit der Koch Moustafa war. Er war immer gut gelaunt und aufmerksam, hat einem immer Nachschlag angeboten, den wir auch gerne angenommen haben, das Essen war nämlich echt lecker. Auch ziemlich abwechslungsreich (Fleisch, Fisch, auch immer Vegetarisches), dazu verschiedene Salate und einen Nachtisch. Zu trinken gab es Wasser umsonst, Softdrinks weiß ich nicht mehr, ob die was kosteten. Wein und Bier kostete extra, aber im Rahmen. Die Überschrift Entspanntes Tauchen habe ich deswegen gewählt, weil zwischen den Tauchgängen wirklich viel freie Zeit war. Ich war das erste Mal ohne Familie (Mann und Erstklässler) verreist, und ich konnte echt zwei dicke Bücher lesen, wunderbar auf dem Deck, leicht schaukelnd, herrlich. Abends haben wir zusammen gesessen und uns unterhalten und ein Gläschen dazu getrunken. Als jemandem mal das Glas runterfiel, hat das auch die Crew an Bord gehört und es kam sofort jemand, der die Scherben aufgefegt hat. Sonst waren sie, wenn wir Tauchpause hatten, im Hintergrund. Beim Fertigmachen für den Tauchgang haben sie von sich aus geholfen, wenn jemand Hilfe beim Reißverschluss nötig hatte oder ähnliches. Ich weiß wirklich nicht mehr genau, was ich für einen Fehler beim Zusammenbau des Equipments gemacht habe. Eigentlich macht man das ja nur beim ersten Mal und dann wird die Flasche nachgefüllt. Irgendwas war, und ich wurde einfach lächelnd darauf hingewiesen, so dass es mir nicht peinlich war und ich mich bedankt habe. Es hätte auch oberlehrerhaft rüberkommen können, nach dem Motto "so viele Tauchgänge und dann das". Aber das war es nicht, einfach nur auf Sicherheit bedacht. Ich war in einer Doppelkabine im Unterdeck mit einer anderen Frau untergebracht. Die Kabinen waren sauber, geräumig genug, und es gab Air Condition. Das Bad wurde täglich gereinigt, das hat man gesehen, weil beim Duschen ja immer mal was daneben spritzt und das wieder sauber war. Da kurz vorher ein Tauchschiff vor den USA abgebrannt ist und sich da kaum einer vom Schiff retten konnte, wurde uns besorgten Tauchern auch die Fluchtwege vom Unterdeck erklärt. Es gibt kein Internet an Bord, aber ein paar haben sich Karten fürs Handy am Flughafen in Muscat gekauft und hatten dadurch Netz. Am letzten Tag sind wir vormittags in Mirbat von Bord gegangen. Einige haben noch eine Anschlussreise im Oman oder ein paar Tage in einem Hotel gebucht. Ich wurde in einem Hotel untergebracht, bis abends der Abholer nach Salalah kam.

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