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Tauchen im Oman

Der Oman ist ein Sultanat im Südosten der arabischen Halbinsel und grenzt an den Jemen, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die fast 2000 Kilometer lange Küstenline erstreckt vom Persischen Golf, dem Golf von Oman bis hinein zum Arabischen Meer. Mit rund 310.000 Quadratkilometern Fläche ist der Oman fast so groß wie Deutschland, hat aber nur knapp 4,5 Millionen Einwohner. Regierungssitz und Hauptstadt des Omans ist Maskat. Touristische Zentren sind im Süden des Omans die Region um Salala. Die Hauptreisezeit ist hier während der Sommermonate Juli bis September, wenn der Monsun die Wüsten hinterd er Küstzenlinie in grüne Oasen verwandelt. Während dieser Periode ist das Klima mit Spitzentemperaturen bis maximal 30 Grad auch gemäßigter, sodass auch Wüstentouren und touristische Besichtigungen gemacht werden können. Im Nordosten grenzt der Oman mit der Exklave Musandam direkt an die strategisch so wichtige Straße von Hormuz. Musandam liegt umgeben vom Territorium der Vereinigten Arabischen Emirate auf der Musandam-Halbinsel und für die Reiseaktivitäten zwischen Oman und Musandam müssen einige Besonderheiten beachtet werden.
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Oman

Musandam bietet eine beeindruckende Landschaft die geprägt wird von hohen bis zu 2.000 Meter über den Meeresspiegel aufragenden zerklüfteten Bergen. Diese unmittelbare Nähe zwischen dem Meer und den hochaufragenden fast geometrisch angeordneten Bergen ist eine der besonderen Schönheiten dieser Region. In der zerklüfteten Insel- und Küstenformation im Norden Musandams kommen unweigerlich Erinnerungen an die norwegische Fjordwelt auf.

    

Dibba Al-Baya ist eine kleine Grenzstadt im Süden der Omanischen Musandam-Halbinsel. Direkt angrenzend liegt die zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gehörende ebenfalls Dibba genannte Grenz- und Hafenstadt mit etwa 5.000 Einwohnern. Diese kleinen Urbanisationen bieten keine besonderen touristischen Anreize außer der unglaublichen Schönheit der unberührten Natur im Umkreis der Stadt. Und hier kann man spannende Wanderungen unternehmen, Mehrtages-Trekkingtouren mit zünftigen Übernachtungen in Zelten oder natürlich Tauchabenteuer, die ihresgleichen suchen.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Meine Frau und ich waren im November für eine Woche bei den Sumhuram Divers und das erste Mal überhaupt im Oman. Untergebracht waren wir im frisch renovierten Roshan Resort, das nur durch ein öffentliches Café von der Tauchbasis getrennt ist. Die Bungalows im Resort sind alle sehr groß und unterscheiden sich im wesentlichen durch die Lage (direkter Meerblick oder Blick über den Pool aufs Meer) und die Details der Ausstattung. Freies WLAN ist in der gesamten Anlage verfügbar. Frühstück gab es die ersten Tage im Café und später dann im Restaurant, das direkt an die Tauchbasis angrenzt. Dort kann man auch Abendessen bestellen. Die Karte bietet hochwertige Speisen. Mir fehlte ein wenig das landestypische ... Die Tauchbasis ist ebenfalls neu renoviert und mit hochwertigem, neuen Equipment ausgestattet. Als Anzüge gibt 7 mm Halbtrockis, was bei einer Wassertemperatur von 28 Grad schon etwas arg dick ist. Wenn man jedoch alle Reißverschlüsse aufgemacht geht es dann doch. Aufgrund eines "kleinen" Carepakets für die Basis konnten wir unser eigenes Equipment nicht mitbringen ;-) Die Tauchausfahrten werden mit dem Basis eigenen Speedboot durchgeführt oder von Land aus mit dem Jeep. Viele Tauchplätze liegen nur wenige Minuten von der Basis entfernt. Wir kamen jedoch in den Genuss der ferner liegenden Spots, was aber zum Teil mit mehr als 40 Minute Anfahrt verbunden war. Da das Boot mit zwei leistungsstarken Aussenboardern, die zudem noch erstaunlich leise sind, ausgestattet ist und genug Platz für ca. sechs Taucher plus Guide bietet, war uns das egal. Spaß hatten wir jedenfalls viel. Die See war teilweise recht rau, aber am Nachmittag sind wir dann mit der Welle zurück zur Basis, da konnte das Boot zeigen, was es kann ;-) Beim ersten Tauchgang war ich ganz kurz etwas enttäuscht, weil ich irgendwie die Farbenpracht der Riffe aus dem Roten Meer erwartet hatte und deshalb die vorherrschenden grünen und braunen Farbtöne als eintönig empfand. Das verging aber sehr sehr schnell. Die Seegraswiesen und der Kelp bieten eine einzigartige Unterwasserlandschaft, die ungemein vielen Arten und Individuen Schutz bietet. Die Fischschwärme waren teilweise atemberaubend groß und ich habe Arten gesehen, die mir bisher in meinem Taucherleben noch nicht untergekommen waren. Für Tiefenjunkies ist die Ecke nicht wirklich geeignet, aber vom Anfänger bis Profi kann hier jeder spannende und abwechslungsreiche Tauchgänge erleben. Für lufthungrige Taucher sei angemerkt, dass das hauptsächliche Geschehen im 5 bis 10m Bereich stattfindet, da braucht’s keine 15l Flasche. Großfisch hatten wir keinen, aber einiges an Schnecken, Sepien, Schildkröten, Catfish etc.. Es kommt im Oman sehr auf die Jahreszeit an, was man vor Ort antrifft und was man tatsächlich sehen kann. Wir hatten durchweg gute Sicht mit etwa 20m und konnten teilweise bis zu vier Tauchgänge machen. Ein kleiner Snack aus Obst und Sandwiches, sowie Wasser und Softdrinks waren immer an Bord. Zurück an der Basis gab es dann noch einen Saft oder Mocktail. Auf das Deko-Bier mussten wir leider verzichten, da die Alkohollizenz für das Restaurant noch nicht erteilt war. Neben dem Tauchen ist es absolut empfehlenswert die Halbtages- oder Tagestouren in das Umland von Mirbat und Salala zu machen, die vom Resort in Kleingruppen angeboten werden. Der Oman hat hier viele tolle Landschaften (Wadis, Wasserfälle) und auch einiges an Kulturellem zu bieten, wie die antike Stadt Sumhuram. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Kastell von Mirbat, von dem aus man einen tollen Blick auf die Altstadt hat (leider in eher schlechtem Zustand) und ein sehr gutes, kostenfreies Museum enthält, das einem einen tollen Einblick in die Kultur des Oman bietet. Zudem ist das Kastell gerade mal 10 bis 15 Minuten zu Fuß von der Tauchbasis entfernt. Die zukünftigen Pläne von Frank und Heike umfassen weitere Sportaktivitäten wie Gleitschirmfliegen und Ausritte auf Arabern. Der Gleitschirm-Fluglehrer stieß zu dem Team, als wir abreisten und die Pferde kommen hoffentlich bald .... Frank und Elke sind sehr um das Wohlergehen ihrer Gäste bemüht und bieten immer wieder spezielle und individuelle Services an. Einfach fragen! Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal hier.
Reisezeit April 2019 Perfekt organisierte Tauchbasis, supernette 'Besatzung', sehr kompetente Tauchguides... Habe selten eine so gute Tauchbasis gesehen. Vom Einchecken mit Vergabe von nummerierten Kisten und allen zugehörigen ebenfalls nummerierten Bügeln bis zum kompletten Transport aller Tauchgeräte auf das Boot, muss man sich nur noch anziehen und gemütlich den Platz auf dem Boot einnehmen. Die Tauchplätze werden täglich entsprechend der Wetterbedingungen gewählt inkl. vor Ort Strömungscheck durch Tauchtest der Guides, damit hier auch jeder Taucher einen entspannten Tauchgang durchführen kann. Perfekt! Die Tauchbedingungen sind theoretisch vollkommen easy. Nach einem ausführlichen Briefing darf man im Buddyteam eigenverantwortlich abtauchen. Die Strömung gibt aber unter Wasser häufig die Richtung vor und somit sollte JEDER Taucher seine Boje dabei haben. Diese wird nämlich zum Sicherheitsstopp von jedem Buddyteam gesetzt, damit das Boot die Taucher wieder aufsammeln kann. Dadurch wird das Drifttauchen zur reinsten Entspannung, an dem schon mal 3-4 Tauchplätze inkl. der abwechslungsreichen UW-Landschaft mit den vielfältigen Meeresbewohnern an einem vorbeiziehen :-) Die Sichtweiten sind, wie man überall vorher lesen kann, aufgrund von sehr nährstoffreichem Wasser sehr unterschiedlich und schwankten in unserer Tauchzeit von ca. 8 - 25m. Auch ein und der derselbe Tauchplatz kann am nächsten Tag völlig anders aussehen. Dafür hat man unter Wasser Fischsuppe und auch Großfisch ist möglich. Riesige immer anzutreffende Netzmuränen und Schildkröten aber auch große Rochen (Mobula und Manta), sowie Zebrahai waren zu sehen. Über Wasser werden fast täglich Delphine und größere Wale gesichtet. Alles in allem die perfekte Tauchdestination mit nur 2 h Zeitverschiebung, 28 Grad Wassertemperatur und naja gerade mal 10h Flug von Frankfurt. Das Land ist sehr angenehm und man kann sich komplett frei bewegen und mit dem Mietwagen durch die Berge fahren! Top! Wir kommen bestimmt wieder in dieses tolle Tauchgebiet und hoffen, das der Umweltschutz in diesem reichen Sultanat bald Anwendung findet! ...und auch weniger großflächige Netze alles rausfischen. Vielen lieben Dank an das tolle Team Alessandra, Roman, Janin, Oli, Andreas, Marcello und besonders an den Berner Matthias! Macht weiter auf so hohem Niveau!
Wir waren als Pärchen 10 Tage Anfang April 2019 im Roshan Resort für einen Tauchurlaub. Es ist alles klein und familiär, was sehr angenehm war. Je nachdem ist man auf dem Tauchboot fast alleine, die Ausfahrten sind nicht lang. Der Urlaub empfiehlt sich, wenn man Lust auf Boots-Tauchgänge hat. Das Hausriff ist ganz nett, eignet sich zum Eintauchen. Dort sind auch regelmäßig kleine Blaupunkt-Stachelrochen zu finden, außerdem Wrack-Teile. Frank, der Resort-Leiter, fuhr als Tauchguide bei uns täglich selber mit raus. Er hat eine angenehme Art, sorgt für Spaß auf dem Boot und hat sich gut um meinen Partner, als relativ unerfahrenen Taucher, gekümmert. Die Zeit für die morgendlichen Ausfahrten ist mit meist 10 Uhr angenehm entspannt. In der Regel gibt es dann 2 Tauchgänge und man ist mittags zurück. Zwischendurch wird eine leckere Obstplatte gereicht, für kühle Getränke ist ebenfalls gesorgt. Das Wetter war bei uns übrigens das perfekteste Wetter, dass ich je hatte: 10 Tage nur blauer Himmel und 32 Grad. Die Sicht war immer mindestens ok, hatten wir teils ein bisschen besser erwartet. Das Wasser hat an der Oberfläche 27 Grad, darunter gibt es besonders stark ausgeprägte Sprungschichten, wo es teils nur 24/25 Grad sind. Die Guides tauchen mit 7 mm Anzügen. Für mich als Frostbeule war es im 5 mm-Anzug immer noch ok, beim Nachttauchgang hatte ich einen Shorty zusätzlich an. Mein Freund hat es sogar im Shorty ausgehalten, aber insgesamt sollte man schon einen langen 5mm Anzug einplanen zu der Jahreszeit. An Sichtungen hatten wir mehrere Schildkröten, zahllose teils riesige Muränen, Blaupunkt-Rochen, Hummer, Krebse, teils riesige Fischschwärme (uns hat es besonders gut am Mariot Wrack gefallen),...und bestimmt noch einiges, was ich vergessen habe. Die Mitarbeiter im Resort und auf dem Boot waren immer sofort hilfsbereit zur Stelle, alles Material wurde getragen und gewaschen. Manchmal haben wir nachmittags einen zusätzlichen Tauchgang gemacht, 1x in der Zeit einen Nachttauchgang zum Chinese Wrack, der sehr schön war. Insgesamt ist der Urlaub meiner Meinung nach besonders geeignet für unerfahrene Taucher, weil die meistens Spots eher flach liegen und einfach zu betauchen sind. Wir hatten allerdings wohl ein bisschen Pech, da die anderen an einem Tag, wo wir noch nicht mit raus gefahren waren sowohl einen Walhai direkt beim Boot zum Schnorcheln hatten als auch eine riesige Delfin-Schule von mehreren Hundert Tieren gesehen haben.

Jederzeit wieder

Herr S aus HH
Ich habe vor kurzem 2 Wochen im Roshan Resort in Mirbat verbracht und meine Tauchgänge mit der auf derselben Anlage befindlichen Basis „Sumhuran Divers“ durchgeführt. Beide kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die Gegend, in der getaucht wird, ist noch weitgehend touristisch unerschlossen, so dass man in aller Regel der einzige am Tauchplatz ist. Auch die Unterwasserwelt ist noch erfreulich intakt und fischreich, was immer wieder auch für Kurzweil während der Oberflächenpausen sorgt. Ich sah während meiner Zeit dort vom Boot aus mehrfach große Delphinschulen (meist äußerst sprungfreudig), einen Mondfisch, diverse Schildkröten, einen auf der Jagd aus dem Wasser springenden Marlin und hatte einmal sogar Gelegenheit mit einem Walhai zu schnorcheln. Unter Wasser gibt es neben zahllosen Muränen und Lobstern mit etwas Glück auch mal einen Stachelrochen oder einen Zebrahai, langweilig wird es jedenfalls nie. Frank, der Basisleiter, verfügt über jede Menge Erfahrung in dem Gewerbe und findet daher stets die richtige Mischung aus urlaubsmäßiger Lockerheit und professioneller Organisation. Grundsätzlich wird immer versucht, auf Wünsche der Gäste einzugehen, sei es hinsichtlich des Zeitplans, der Zahl der Tauchgänge oder der Auswahl der Tauchplätze. Gerödel schleppen, Tank wechseln oder Ausrüstung spülen, alles wird einem von hilfreichen Händen abgenommen. Ich habe in meinem bisherigen Taucherleben ja schon diverse Basen kennengelernt, diese hat sich auf jeden Fall einen Platz ganz weit vorn in meiner persönlichen Favoritenliste gesichert. Ich komme wieder.
Ich hatte mir die "Euro_Divers" aufgrund einer Recherche im Netz gewählt und muss sagen, dass ich damit die beste Wahl getroffen habe. Die Basis wird von Karin erstklassig geführt und alles läuft perfekt und pünktlich (dabei ganz ohne Hektik) ab! Die Abholung im nicht ganz nahe gelegenen Hotel klappte stets pünktlich. Auf der Basis wurde ich in aller Herzlichkeit empfangen, der ganze "Papierkram" war schnell und doch gewissenhaft erledigt und da ich mein Equipment selber hatte, ging es dann auch gleich los. Soweit ich das beurteilen konnte, war die Ausrüstung, die den Tauchern angeboten wurde, die nix mithatten in einem sehr guten Zustand und technisch auf dem neuesten Stand. Alles wird von der Crew an Bord gebracht, ebenso entfällt nach den TG jegliches Tragen oder Waschen des Equipments (sofern man das nich unbedingt selber in die Hand nehmen wollte). Mit den Schnellbooten waren ale Tauchspots innerhalb weniger Minuten (bis max. 35') angefahren, danch erfolgte immer ein ausführliches Briefing. Die Tauchplätze boten dann alles was des Taucher's Herz begehrt, wenn man die üblichen Sichtverhältnisse berücksichtigt. Von den Guides wurde man gut geleitet, Gary, Stan, Karin und Hassan hatten ein Auge für alles und waren stets auch auf die Sicherheit bedacht. Nach den Ausfahrten war Gelegenheit in der Marina für eine warme Dusche, ebenso gab es immer Kaffee/Tee und viel Gelegenheit das Gesehene und Erlebte noch mal auszuwerten. So war es insgesamt ein tolles Erlebnis und ich glaube, ich war dort nicht das letzte Mal!
Meine Frau und ich waren im November für eine Woche bei den Sumhuram Divers und das erste Mal überhaupt im Oman. Untergebracht waren wir im frisch renovierten Roshan Resort, das nur durch ein öffentliches Café von der Tauchbasis getrennt ist. Die Bungalows im Resort sind alle sehr groß und unterscheiden sich im wesentlichen durch die Lage (direkter Meerblick oder Blick über den Pool aufs Meer) und die Details der Ausstattung. Freies WLAN ist in der gesamten Anlage verfügbar. Frühstück gab es die ersten Tage im Café und später dann im Restaurant, das direkt an die Tauchbasis angrenzt. Dort kann man auch Abendessen bestellen. Die Karte bietet hochwertige Speisen. Mir fehlte ein wenig das landestypische ... Die Tauchbasis ist ebenfalls neu renoviert und mit hochwertigem, neuen Equipment ausgestattet. Als Anzüge gibt 7 mm Halbtrockis, was bei einer Wassertemperatur von 28 Grad schon etwas arg dick ist. Wenn man jedoch alle Reißverschlüsse aufgemacht geht es dann doch. Aufgrund eines "kleinen" Carepakets für die Basis konnten wir unser eigenes Equipment nicht mitbringen ;-) Die Tauchausfahrten werden mit dem Basis eigenen Speedboot durchgeführt oder von Land aus mit dem Jeep. Viele Tauchplätze liegen nur wenige Minuten von der Basis entfernt. Wir kamen jedoch in den Genuss der ferner liegenden Spots, was aber zum Teil mit mehr als 40 Minute Anfahrt verbunden war. Da das Boot mit zwei leistungsstarken Aussenboardern, die zudem noch erstaunlich leise sind, ausgestattet ist und genug Platz für ca. sechs Taucher plus Guide bietet, war uns das egal. Spaß hatten wir jedenfalls viel. Die See war teilweise recht rau, aber am Nachmittag sind wir dann mit der Welle zurück zur Basis, da konnte das Boot zeigen, was es kann ;-) Beim ersten Tauchgang war ich ganz kurz etwas enttäuscht, weil ich irgendwie die Farbenpracht der Riffe aus dem Roten Meer erwartet hatte und deshalb die vorherrschenden grünen und braunen Farbtöne als eintönig empfand. Das verging aber sehr sehr schnell. Die Seegraswiesen und der Kelp bieten eine einzigartige Unterwasserlandschaft, die ungemein vielen Arten und Individuen Schutz bietet. Die Fischschwärme waren teilweise atemberaubend groß und ich habe Arten gesehen, die mir bisher in meinem Taucherleben noch nicht untergekommen waren. Für Tiefenjunkies ist die Ecke nicht wirklich geeignet, aber vom Anfänger bis Profi kann hier jeder spannende und abwechslungsreiche Tauchgänge erleben. Für lufthungrige Taucher sei angemerkt, dass das hauptsächliche Geschehen im 5 bis 10m Bereich stattfindet, da braucht’s keine 15l Flasche. Großfisch hatten wir keinen, aber einiges an Schnecken, Sepien, Schildkröten, Catfish etc.. Es kommt im Oman sehr auf die Jahreszeit an, was man vor Ort antrifft und was man tatsächlich sehen kann. Wir hatten durchweg gute Sicht mit etwa 20m und konnten teilweise bis zu vier Tauchgänge machen. Ein kleiner Snack aus Obst und Sandwiches, sowie Wasser und Softdrinks waren immer an Bord. Zurück an der Basis gab es dann noch einen Saft oder Mocktail. Auf das Deko-Bier mussten wir leider verzichten, da die Alkohollizenz für das Restaurant noch nicht erteilt war. Neben dem Tauchen ist es absolut empfehlenswert die Halbtages- oder Tagestouren in das Umland von Mirbat und Salala zu machen, die vom Resort in Kleingruppen angeboten werden. Der Oman hat hier viele tolle Landschaften (Wadis, Wasserfälle) und auch einiges an Kulturellem zu bieten, wie die antike Stadt Sumhuram. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Kastell von Mirbat, von dem aus man einen tollen Blick auf die Altstadt hat (leider in eher schlechtem Zustand) und ein sehr gutes, kostenfreies Museum enthält, das einem einen tollen Einblick in die Kultur des Oman bietet. Zudem ist das Kastell gerade mal 10 bis 15 Minuten zu Fuß von der Tauchbasis entfernt. Die zukünftigen Pläne von Frank und Heike umfassen weitere Sportaktivitäten wie Gleitschirmfliegen und Ausritte auf Arabern. Der Gleitschirm-Fluglehrer stieß zu dem Team, als wir abreisten und die Pferde kommen hoffentlich bald .... Frank und Elke sind sehr um das Wohlergehen ihrer Gäste bemüht und bieten immer wieder spezielle und individuelle Services an. Einfach fragen! Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal hier.
Reisezeit April 2019 Perfekt organisierte Tauchbasis, supernette 'Besatzung', sehr kompetente Tauchguides... Habe selten eine so gute Tauchbasis gesehen. Vom Einchecken mit Vergabe von nummerierten Kisten und allen zugehörigen ebenfalls nummerierten Bügeln bis zum kompletten Transport aller Tauchgeräte auf das Boot, muss man sich nur noch anziehen und gemütlich den Platz auf dem Boot einnehmen. Die Tauchplätze werden täglich entsprechend der Wetterbedingungen gewählt inkl. vor Ort Strömungscheck durch Tauchtest der Guides, damit hier auch jeder Taucher einen entspannten Tauchgang durchführen kann. Perfekt! Die Tauchbedingungen sind theoretisch vollkommen easy. Nach einem ausführlichen Briefing darf man im Buddyteam eigenverantwortlich abtauchen. Die Strömung gibt aber unter Wasser häufig die Richtung vor und somit sollte JEDER Taucher seine Boje dabei haben. Diese wird nämlich zum Sicherheitsstopp von jedem Buddyteam gesetzt, damit das Boot die Taucher wieder aufsammeln kann. Dadurch wird das Drifttauchen zur reinsten Entspannung, an dem schon mal 3-4 Tauchplätze inkl. der abwechslungsreichen UW-Landschaft mit den vielfältigen Meeresbewohnern an einem vorbeiziehen :-) Die Sichtweiten sind, wie man überall vorher lesen kann, aufgrund von sehr nährstoffreichem Wasser sehr unterschiedlich und schwankten in unserer Tauchzeit von ca. 8 - 25m. Auch ein und der derselbe Tauchplatz kann am nächsten Tag völlig anders aussehen. Dafür hat man unter Wasser Fischsuppe und auch Großfisch ist möglich. Riesige immer anzutreffende Netzmuränen und Schildkröten aber auch große Rochen (Mobula und Manta), sowie Zebrahai waren zu sehen. Über Wasser werden fast täglich Delphine und größere Wale gesichtet. Alles in allem die perfekte Tauchdestination mit nur 2 h Zeitverschiebung, 28 Grad Wassertemperatur und naja gerade mal 10h Flug von Frankfurt. Das Land ist sehr angenehm und man kann sich komplett frei bewegen und mit dem Mietwagen durch die Berge fahren! Top! Wir kommen bestimmt wieder in dieses tolle Tauchgebiet und hoffen, das der Umweltschutz in diesem reichen Sultanat bald Anwendung findet! ...und auch weniger großflächige Netze alles rausfischen. Vielen lieben Dank an das tolle Team Alessandra, Roman, Janin, Oli, Andreas, Marcello und besonders an den Berner Matthias! Macht weiter auf so hohem Niveau!
Wir waren als Pärchen 10 Tage Anfang April 2019 im Roshan Resort für einen Tauchurlaub. Es ist alles klein und familiär, was sehr angenehm war. Je nachdem ist man auf dem Tauchboot fast alleine, die Ausfahrten sind nicht lang. Der Urlaub empfiehlt sich, wenn man Lust auf Boots-Tauchgänge hat. Das Hausriff ist ganz nett, eignet sich zum Eintauchen. Dort sind auch regelmäßig kleine Blaupunkt-Stachelrochen zu finden, außerdem Wrack-Teile. Frank, der Resort-Leiter, fuhr als Tauchguide bei uns täglich selber mit raus. Er hat eine angenehme Art, sorgt für Spaß auf dem Boot und hat sich gut um meinen Partner, als relativ unerfahrenen Taucher, gekümmert. Die Zeit für die morgendlichen Ausfahrten ist mit meist 10 Uhr angenehm entspannt. In der Regel gibt es dann 2 Tauchgänge und man ist mittags zurück. Zwischendurch wird eine leckere Obstplatte gereicht, für kühle Getränke ist ebenfalls gesorgt. Das Wetter war bei uns übrigens das perfekteste Wetter, dass ich je hatte: 10 Tage nur blauer Himmel und 32 Grad. Die Sicht war immer mindestens ok, hatten wir teils ein bisschen besser erwartet. Das Wasser hat an der Oberfläche 27 Grad, darunter gibt es besonders stark ausgeprägte Sprungschichten, wo es teils nur 24/25 Grad sind. Die Guides tauchen mit 7 mm Anzügen. Für mich als Frostbeule war es im 5 mm-Anzug immer noch ok, beim Nachttauchgang hatte ich einen Shorty zusätzlich an. Mein Freund hat es sogar im Shorty ausgehalten, aber insgesamt sollte man schon einen langen 5mm Anzug einplanen zu der Jahreszeit. An Sichtungen hatten wir mehrere Schildkröten, zahllose teils riesige Muränen, Blaupunkt-Rochen, Hummer, Krebse, teils riesige Fischschwärme (uns hat es besonders gut am Mariot Wrack gefallen),...und bestimmt noch einiges, was ich vergessen habe. Die Mitarbeiter im Resort und auf dem Boot waren immer sofort hilfsbereit zur Stelle, alles Material wurde getragen und gewaschen. Manchmal haben wir nachmittags einen zusätzlichen Tauchgang gemacht, 1x in der Zeit einen Nachttauchgang zum Chinese Wrack, der sehr schön war. Insgesamt ist der Urlaub meiner Meinung nach besonders geeignet für unerfahrene Taucher, weil die meistens Spots eher flach liegen und einfach zu betauchen sind. Wir hatten allerdings wohl ein bisschen Pech, da die anderen an einem Tag, wo wir noch nicht mit raus gefahren waren sowohl einen Walhai direkt beim Boot zum Schnorcheln hatten als auch eine riesige Delfin-Schule von mehreren Hundert Tieren gesehen haben.

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