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Tauchen im Oman

Der Oman ist ein Sultanat im Südosten der arabischen Halbinsel und grenzt an den Jemen, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die fast 2000 Kilometer lange Küstenline erstreckt vom Persischen Golf, dem Golf von Oman bis hinein zum Arabischen Meer. Mit rund 310.000 Quadratkilometern Fläche ist der Oman fast so groß wie Deutschland, hat aber nur knapp 4,5 Millionen Einwohner. Regierungssitz und Hauptstadt des Omans ist Maskat. Touristische Zentren sind im Süden des Omans die Region um Salala. Die Hauptreisezeit ist hier während der Sommermonate Juli bis September, wenn der Monsun die Wüsten hinterd er Küstzenlinie in grüne Oasen verwandelt. Während dieser Periode ist das Klima mit Spitzentemperaturen bis maximal 30 Grad auch gemäßigter, sodass auch Wüstentouren und touristische Besichtigungen gemacht werden können. Im Nordosten grenzt der Oman mit der Exklave Musandam direkt an die strategisch so wichtige Straße von Hormuz. Musandam liegt umgeben vom Territorium der Vereinigten Arabischen Emirate auf der Musandam-Halbinsel und für die Reiseaktivitäten zwischen Oman und Musandam müssen einige Besonderheiten beachtet werden.
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Oman

Musandam bietet eine beeindruckende Landschaft die geprägt wird von hohen bis zu 2.000 Meter über den Meeresspiegel aufragenden zerklüfteten Bergen. Diese unmittelbare Nähe zwischen dem Meer und den hochaufragenden fast geometrisch angeordneten Bergen ist eine der besonderen Schönheiten dieser Region. In der zerklüfteten Insel- und Küstenformation im Norden Musandams kommen unweigerlich Erinnerungen an die norwegische Fjordwelt auf.

    

Dibba Al-Baya ist eine kleine Grenzstadt im Süden der Omanischen Musandam-Halbinsel. Direkt angrenzend liegt die zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gehörende ebenfalls Dibba genannte Grenz- und Hafenstadt mit etwa 5.000 Einwohnern. Diese kleinen Urbanisationen bieten keine besonderen touristischen Anreize außer der unglaublichen Schönheit der unberührten Natur im Umkreis der Stadt. Und hier kann man spannende Wanderungen unternehmen, Mehrtages-Trekkingtouren mit zünftigen Übernachtungen in Zelten oder natürlich Tauchabenteuer, die ihresgleichen suchen.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Ich war Anfang Mai 2018 zwei Wochen fast täglich mit den Extra Divers Qantab zu Tauchausfahrten unterwegs. Zunächst kurz zur Ortswahl: Wir wollten mal Tauchen im Oman ausprobieren, weil die Wassertemperaturen dort natürlicherweise stark schwanken und die Korallen daher nicht so empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren dürfen, wie das in vielen tropischen Meeren sonst der Fall ist, wir erhofften uns daher auf gesunde Korallen zu treffen, die nicht vom jüngsten El Nino Phänomen so stark dezimiert wurden wie das in unseren "Lieblingstauchgebieten" (wie Malediven oder Karibik) derzeit zu sehen ist. Diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Tatsächlich haben wir im Golf von Oman gesunden Hart- und Weichkorallenbewuchs zu sehen bekommen. Die Wassertemperatur an der Oberfläche bewegte sich bei unserem Aufenthalt zwischen 29°C und 30°C, zwischen 5m und 25m gab es, auch in horizontaler Richtung, oft mehrere Temperatursprünge, häufig auf 28°C oder 27°C, an einigen Stellen auch mal auf 26°C bis 24°C. Mir persönlich und einer Minderheit der anderen Gäste hat für die Tauchgänge Badehose und Sonnenschutz gereicht, aber viele sind auch in 5mm-Langanzügen getaucht - und es ist sicher kein Fehler, einen solchen dabei zu haben, falls die Verhältnisse am Tauchplatz mal kühleres Wasser gebracht haben. Grundsätzlich kann man sagen: Je kühler das Wasser war, desto schlechter waren dort die Sichtweiten. Die Tauchbasis liegt in unmittelbarer Nähe zum Shangi-La Resort "Barr Al Jissah", sie ist in wenigen Minuten zu Fuß oder per kostenlosem Shuttle-Service zu erreichen. Während unseres Aufenthalts wurde das bisherige Gebäude der Tauchbasis aufgegeben, es soll ein neues in der erweiterten Marina entstehen, aktuell wurde ein Provisorium oberhalb der Marina bezogen - insofern wäre ein detaillierter Kommentar zur immobilen Infrastruktur der Basis momentan nicht sinnvoll. Wir haben einen Nachmittags Bootstauchgang, viele morgendliche Ausfahrten mit 2 Tauchgängen und einmal den 3-Tauchgänge-Tagesausflug zur weiter entfernten Daymaniyat Inselgruppe mitgemacht. Die dafür verwendeten Boote sind in gutem Zustand, zweckmäßig ausgestattet und zu ca. 3/4 mit Sonnenschutz überdacht. Wir hatten in der Regel wenig Wellengang, wenn es solchen aber gab, hätte ich mir gewünscht, dass auch mal "langsamer als mit Vollgas" gefahren wird, denn die dann auftretenden harten Aufschläge auf die jeweils nächste Welle fand ich recht unangenehm und materialermüdend. Überhaupt hätte ich gern längere Fahrzeiten in Kauf genommen, wenn man sich dafür unterwegs noch mit den anderen Gästen hätte unterhalten können, ohne vom tosenden Wind übertönt zu werden. Zu den lokalen Tauchplätzen an der Küste dauert die Anfahrt zwischen 5 und 20 Minuten, zur etwas weiter entfernten "Fahal" Insel ca. 30 Minuten, zu den Daymaniyat Inseln dauert die Anfahrt ca. 1,5 Stunden - da die Tauchplätze dort schön aber nicht besser als jene bei Fahal waren, blieb es bei einem Besuch dort. In den Oberflächenpausen zwischen den Tauchgängen wurden Kekse gereicht, auch Wasser/Tee/Kaffe wurden angeboten. Die Basis bietet Nitrox (konstant 32%) gegen Aufpreis an - den kann man sich aber durchaus sparen, denn durch die kaum unter 20m Tiefe reichenden, meist noch flacheren Tauchplätze wäre man auch mit Luft nicht in die Nähe einer Dekompressionspausenpflicht gekommen. Die Basis bietet Guiding gegen Aufpreis an - als erfahrener Taucher und erst Recht als Fotograf hat man ohne Guide aber eher mehr vom Tauchgang. Leider erfuhr man oft erst bei Ankunft am Tauchplatz, wo getaucht wird. Eine Möglichkeit für die Gäste, auf die Auswahl des Tauchplatzes Einfluß zu nehmen, war nicht erkennbar. Die Mitarbeiter waren überwiegend nett, hilfsbereit und professionell. Bei den Briefings hätten wir uns idealerweise Zeichnungen der Tauchplätze gewünscht, aber die Topologie war einfach genug um auch ohne den Weg zu finden. Wer wissen möchte, was wir während jener zwei Wochen im Mai unter Wasser zu sehen bekamen, kann unter https://archive.org/download/Oman2018/oman18_2160p.mp4 ein 20-minütiges Video (4.8 GB, 3840x2160 pixel, h.264) herunterladen. (Bilder von Haien sind nicht dabei - solche sah ich nur gelegentlich kurz durchs Blickfeld huschen, sinnvolle Aufnahmen davon wären nicht gelungen.)
Meine Frau und ich waren im November für eine Woche bei den Sumhuram Divers und das erste Mal überhaupt im Oman. Untergebracht waren wir im frisch renovierten Roshan Resort, das nur durch ein öffentliches Café von der Tauchbasis getrennt ist. Die Bungalows im Resort sind alle sehr groß und unterscheiden sich im wesentlichen durch die Lage (direkter Meerblick oder Blick über den Pool aufs Meer) und die Details der Ausstattung. Freies WLAN ist in der gesamten Anlage verfügbar. Frühstück gab es die ersten Tage im Café und später dann im Restaurant, das direkt an die Tauchbasis angrenzt. Dort kann man auch Abendessen bestellen. Die Karte bietet hochwertige Speisen. Mir fehlte ein wenig das landestypische ... Die Tauchbasis ist ebenfalls neu renoviert und mit hochwertigem, neuen Equipment ausgestattet. Als Anzüge gibt 7 mm Halbtrockis, was bei einer Wassertemperatur von 28 Grad schon etwas arg dick ist. Wenn man jedoch alle Reißverschlüsse aufgemacht geht es dann doch. Aufgrund eines "kleinen" Carepakets für die Basis konnten wir unser eigenes Equipment nicht mitbringen ;-) Die Tauchausfahrten werden mit dem Basis eigenen Speedboot durchgeführt oder von Land aus mit dem Jeep. Viele Tauchplätze liegen nur wenige Minuten von der Basis entfernt. Wir kamen jedoch in den Genuss der ferner liegenden Spots, was aber zum Teil mit mehr als 40 Minute Anfahrt verbunden war. Da das Boot mit zwei leistungsstarken Aussenboardern, die zudem noch erstaunlich leise sind, ausgestattet ist und genug Platz für ca. sechs Taucher plus Guide bietet, war uns das egal. Spaß hatten wir jedenfalls viel. Die See war teilweise recht rau, aber am Nachmittag sind wir dann mit der Welle zurück zur Basis, da konnte das Boot zeigen, was es kann ;-) Beim ersten Tauchgang war ich ganz kurz etwas enttäuscht, weil ich irgendwie die Farbenpracht der Riffe aus dem Roten Meer erwartet hatte und deshalb die vorherrschenden grünen und braunen Farbtöne als eintönig empfand. Das verging aber sehr sehr schnell. Die Seegraswiesen und der Kelp bieten eine einzigartige Unterwasserlandschaft, die ungemein vielen Arten und Individuen Schutz bietet. Die Fischschwärme waren teilweise atemberaubend groß und ich habe Arten gesehen, die mir bisher in meinem Taucherleben noch nicht untergekommen waren. Für Tiefenjunkies ist die Ecke nicht wirklich geeignet, aber vom Anfänger bis Profi kann hier jeder spannende und abwechslungsreiche Tauchgänge erleben. Für lufthungrige Taucher sei angemerkt, dass das hauptsächliche Geschehen im 5 bis 10m Bereich stattfindet, da braucht’s keine 15l Flasche. Großfisch hatten wir keinen, aber einiges an Schnecken, Sepien, Schildkröten, Catfish etc.. Es kommt im Oman sehr auf die Jahreszeit an, was man vor Ort antrifft und was man tatsächlich sehen kann. Wir hatten durchweg gute Sicht mit etwa 20m und konnten teilweise bis zu vier Tauchgänge machen. Ein kleiner Snack aus Obst und Sandwiches, sowie Wasser und Softdrinks waren immer an Bord. Zurück an der Basis gab es dann noch einen Saft oder Mocktail. Auf das Deko-Bier mussten wir leider verzichten, da die Alkohollizenz für das Restaurant noch nicht erteilt war. Neben dem Tauchen ist es absolut empfehlenswert die Halbtages- oder Tagestouren in das Umland von Mirbat und Salala zu machen, die vom Resort in Kleingruppen angeboten werden. Der Oman hat hier viele tolle Landschaften (Wadis, Wasserfälle) und auch einiges an Kulturellem zu bieten, wie die antike Stadt Sumhuram. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Kastell von Mirbat, von dem aus man einen tollen Blick auf die Altstadt hat (leider in eher schlechtem Zustand) und ein sehr gutes, kostenfreies Museum enthält, das einem einen tollen Einblick in die Kultur des Oman bietet. Zudem ist das Kastell gerade mal 10 bis 15 Minuten zu Fuß von der Tauchbasis entfernt. Die zukünftigen Pläne von Frank und Heike umfassen weitere Sportaktivitäten wie Gleitschirmfliegen und Ausritte auf Arabern. Der Gleitschirm-Fluglehrer stieß zu dem Team, als wir abreisten und die Pferde kommen hoffentlich bald .... Frank und Elke sind sehr um das Wohlergehen ihrer Gäste bemüht und bieten immer wieder spezielle und individuelle Services an. Einfach fragen! Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal hier.
Ich war Anfang Mai 2018 zwei Wochen fast täglich mit den Extra Divers Qantab zu Tauchausfahrten unterwegs. Zunächst kurz zur Ortswahl: Wir wollten mal Tauchen im Oman ausprobieren, weil die Wassertemperaturen dort natürlicherweise stark schwanken und die Korallen daher nicht so empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren dürfen, wie das in vielen tropischen Meeren sonst der Fall ist, wir erhofften uns daher auf gesunde Korallen zu treffen, die nicht vom jüngsten El Nino Phänomen so stark dezimiert wurden wie das in unseren "Lieblingstauchgebieten" (wie Malediven oder Karibik) derzeit zu sehen ist. Diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Tatsächlich haben wir im Golf von Oman gesunden Hart- und Weichkorallenbewuchs zu sehen bekommen. Die Wassertemperatur an der Oberfläche bewegte sich bei unserem Aufenthalt zwischen 29°C und 30°C, zwischen 5m und 25m gab es, auch in horizontaler Richtung, oft mehrere Temperatursprünge, häufig auf 28°C oder 27°C, an einigen Stellen auch mal auf 26°C bis 24°C. Mir persönlich und einer Minderheit der anderen Gäste hat für die Tauchgänge Badehose und Sonnenschutz gereicht, aber viele sind auch in 5mm-Langanzügen getaucht - und es ist sicher kein Fehler, einen solchen dabei zu haben, falls die Verhältnisse am Tauchplatz mal kühleres Wasser gebracht haben. Grundsätzlich kann man sagen: Je kühler das Wasser war, desto schlechter waren dort die Sichtweiten. Die Tauchbasis liegt in unmittelbarer Nähe zum Shangi-La Resort "Barr Al Jissah", sie ist in wenigen Minuten zu Fuß oder per kostenlosem Shuttle-Service zu erreichen. Während unseres Aufenthalts wurde das bisherige Gebäude der Tauchbasis aufgegeben, es soll ein neues in der erweiterten Marina entstehen, aktuell wurde ein Provisorium oberhalb der Marina bezogen - insofern wäre ein detaillierter Kommentar zur immobilen Infrastruktur der Basis momentan nicht sinnvoll. Wir haben einen Nachmittags Bootstauchgang, viele morgendliche Ausfahrten mit 2 Tauchgängen und einmal den 3-Tauchgänge-Tagesausflug zur weiter entfernten Daymaniyat Inselgruppe mitgemacht. Die dafür verwendeten Boote sind in gutem Zustand, zweckmäßig ausgestattet und zu ca. 3/4 mit Sonnenschutz überdacht. Wir hatten in der Regel wenig Wellengang, wenn es solchen aber gab, hätte ich mir gewünscht, dass auch mal "langsamer als mit Vollgas" gefahren wird, denn die dann auftretenden harten Aufschläge auf die jeweils nächste Welle fand ich recht unangenehm und materialermüdend. Überhaupt hätte ich gern längere Fahrzeiten in Kauf genommen, wenn man sich dafür unterwegs noch mit den anderen Gästen hätte unterhalten können, ohne vom tosenden Wind übertönt zu werden. Zu den lokalen Tauchplätzen an der Küste dauert die Anfahrt zwischen 5 und 20 Minuten, zur etwas weiter entfernten "Fahal" Insel ca. 30 Minuten, zu den Daymaniyat Inseln dauert die Anfahrt ca. 1,5 Stunden - da die Tauchplätze dort schön aber nicht besser als jene bei Fahal waren, blieb es bei einem Besuch dort. In den Oberflächenpausen zwischen den Tauchgängen wurden Kekse gereicht, auch Wasser/Tee/Kaffe wurden angeboten. Die Basis bietet Nitrox (konstant 32%) gegen Aufpreis an - den kann man sich aber durchaus sparen, denn durch die kaum unter 20m Tiefe reichenden, meist noch flacheren Tauchplätze wäre man auch mit Luft nicht in die Nähe einer Dekompressionspausenpflicht gekommen. Die Basis bietet Guiding gegen Aufpreis an - als erfahrener Taucher und erst Recht als Fotograf hat man ohne Guide aber eher mehr vom Tauchgang. Leider erfuhr man oft erst bei Ankunft am Tauchplatz, wo getaucht wird. Eine Möglichkeit für die Gäste, auf die Auswahl des Tauchplatzes Einfluß zu nehmen, war nicht erkennbar. Die Mitarbeiter waren überwiegend nett, hilfsbereit und professionell. Bei den Briefings hätten wir uns idealerweise Zeichnungen der Tauchplätze gewünscht, aber die Topologie war einfach genug um auch ohne den Weg zu finden. Wer wissen möchte, was wir während jener zwei Wochen im Mai unter Wasser zu sehen bekamen, kann unter https://archive.org/download/Oman2018/oman18_2160p.mp4 ein 20-minütiges Video (4.8 GB, 3840x2160 pixel, h.264) herunterladen. (Bilder von Haien sind nicht dabei - solche sah ich nur gelegentlich kurz durchs Blickfeld huschen, sinnvolle Aufnahmen davon wären nicht gelungen.)

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