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Tauchen in Norwegen

Norwegen ist das Land der Weite, der Stille, der unbändigen Kraft der Natur, aber auch der Schönheit und der überraschenden Ausblicke, die einem den Atem nehmen, mitten in der unberührten überwältigenden Landschaft. Das Land der Fjorde bietet Natur pur und damit auch Urlaubsaktivitäten, die es in dieser ausgeprägten Natürlichkeit kaum irgendwo noch in Europa gibt. Wandern und Bergsteigen, Mountainbiken sind fast ein Volkssport in Norwegen und im Winter gibt es hier spektakuläre Langlaufloipen und Abfahrten zu entdecken.

Beherrscht wird das Land mit der längsten Küstenlinie in Europa aber vom Wassersport. Auch wenn Taucher es nicht gerne hören: Norwegen ist ein Anglerparadies und kaum irgendwo macht es mehr Spaß frischen Atlantikfisch zu Angeln und zum Abendessen zuzubereiten als in Norwegen: Dorsch, Wolfsbarsch, Heilbutt und diverses Krustengetier sind hier beheimatet und gehen gerne an den Haken. Meeresfeinschmecker kommen hier voll auf ihre Kosten. Und kaum irgendwo in Europa gibt es Tauchplätze, die nicht nur Erstbesucher dermaßen in den Bann ziehen. Dazu die Gastgeber: Die Norweger sind ein extrem entspanntes Volk, selbst zu Touristen angenehm freundlich und weltoffen aufgeschlossen. Auch wenn die Lebenshaltungskosten in Norwegen deutlich höher sind als im Rest Europas, lohnt ein Besuch und eine intensive Besichtigung dieses besonderen Fleckchens Erde allemal. Wer sich als Taucher mit dem Auto von Deutschland aus aufmachen will, muss schon ein wenig Zeit mitbringen, wenn er die taucherischen Highlights Norwegens erkunden will. Vom südlichen Kristiansand bis hoch nach Narvik ist man bei Nonstopfahrt und fast 1900 Kilometern Distanz mehr als 24 Stunden unterwegs.

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Tauchen in Norwegen    Tauchen in Norwegen / Quallen

Wenn die Norweger etwas machen, dann zumeist perfekt mit viel Einsatz und Energie. Und so verhällt es sich auch beim Tauchen, denn es gibt zahlreiche professionelle Tauchcenter an der Fjordküste, die top ausgestattet und den Tauchgästen ein umfangreiches Tauch- und Unterhaltungsprogramm bieten. Die meisten Tauchbasen von Kristiansand bis zum fast 2000 Kilometer nördlich liegenden Narvik bieten wegen der Vielfalt ihrer Tauchplätze eben auch dem unerfahrenen Anfänger, dem ambitionierten Sporttaucher bis hin zu den Tekkies, die mit Kreisel oder Mischgaskonfigurationen die tiefen Wracks des Zweiten Weltkriegs erkunden wollen, ein facettenreiches Angebot.

Tauchen in Gulen

Eines der schönsten norwegischen Tauchcenter befindet sich in Gulen, das wenn man vom norddänischen Hirtshals mit der Autofähre nach Bergen (Fahrtzeit rund 16 Stunden) übersetzt, in etwas mehr als einer Autostunde (rund 70 Kilometer) zu erreichen ist. Direkt am Gulenfjord liegt die professionell ausgestattete Basis mit einem „Hausriff“ vor der Tür, das seinesgleichen sucht. Unmittelbar vor der Basis tut sich schon im Flachwasserbereich ein Makroparadies auf, das auch bei „moderaten“ Wassertemperaturen mit dem Trocki ungeahnt lange Tauchgänge machen lässt. Ein Paradies für gute Beobachter und eagle-eyes und wer eine Vorliebe für Nacktschnecken hat, könnte meinen, er würde irgendwo in der Lembeh-Street herumdümpeln. Auch hier findet man technisch anspruchsvollere und tiefere Spots und wie fast überall in Norwegen auch Weltkrieg II-Wracks, die es wert sind, ausgiebig erkundet zu werden. Weitere Infos zum Gulen Dive Center gibt es hier.

Gulen Dive Center   Makro Diving in Gulen   Wracktauchen in Gulen

Das Gulen Dive Center - ideal für Makrofreunde und Wrackliebhaber

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Nach der Tauchwoche in Gulen (Bericht siehe hier: https://taucher.net/tauchbasis-gulen_dykkesenter-bericht-flz116134 ) war ich noch eine Woche mit einem Mietwagen auf den Lofoten. Hier hauptsächlich zum Wandern, aber da das Wetter an zwei Tagen nicht so vielversprechend war, ging ich nochmals 2 Tage Tauchen. Das Zielpublikum hier ist ganz anders als in Gulen: Statt Gruppen erfahrener Taucher für min. 1 Woche gibt es hier hauptsächlich Tagestouristen, die 1 oder 2 TGs oder die Dry Suite Specialty machen. Oder Schnorchler. Fast niemand bringt eigenes Equipment mit, dafür haben sie Dutzende hochwertige Sets inklusive neuen Trockis. Und getaucht wird mit 12l Stahl mit einer ersten Stufe. Auf Nachfrage gaben sie mir ein D7 300bar, inklusive 4kg V-Gewichte, das war perfekt (ich hatte keinen STA dabei, brauchte also ein Doppel). Am ersten Tag waren es typische TGs, wie man sie erwartet, wenn die Zielgruppe eher unerfahrene Tagestouristen sind. Flach (max 20m) und kurz (<40min), wenig spektakulär. Da überlegte ich mir schon, am zweiten Tag abzusagen. Zum Glück nicht, denn beim Morgen TG waren wir dann zu Dritt, Guide, erfahrener Deutscher Baggerseetaucher und ich, dieser TG war dann schon ordentlich (O-Ton Guide: „So lange war ich hier an diesem Platz noch gar nie im Wasser“). Noch besser wurde es dann beim Vierten, da war ich der einzige Gast, und der Basenleiter hat mich dann noch mit einer Stage ausgerüstet, und wir gingen etwas länger in Tiefe, mit viel Fisch (inklusive Wolfbarsch, Quallen, Nacktschnecken, tollen Anemonen etc) und Deko, war ein sehr gute letzter Tauchgang in Norwegen. Trotz den eher mauen TGs am Tag 1, fünf Sterne für ihre Flexibilität, mir ihr eigenes Doppel zu geben, und für die beiden tollen TGs am Tag 2. Weitere Bilder: https://www.travelholic.ch/image-galleries/europe/norway/
Tolles, unabhängies Tauchen - und leckere Waffeln Wir waren im Rahmen einer Gruppenreise mit dem Tauchtreff-Zug in Gulen, und hatten folgendes Paket: - Unterkunft in der Basis (einfache Doppelzimmer mit geteilter Dusche) - Halbpension - 5 Tauchtage mit 10 Bootstauchgängen und 5 Hausriff Wasser oben trüb (Vermischung mit dem vielen Regen-Süsswasser), aber ab ca 3-4m dann klar. Oben 13-15C, dann langsam runter bis 7C auf 50m. Viele Anemonen, Seesterne, Seeigel, Quallen, Krebse, Nacktschnecken, und auch etwas Fisch. Und tolle Wracks (Frankenwald, Ferndale&Parat, Bandak etc). + Flexibles Tauchen, innerhalb der Ausbildungsgrenzen (Solo, Tec etc). + Viele verschiedene Flaschen, 12/15 Mono Stahl, D10 oder D12, Alu Stages etc + Gutes und neues Leihequipment (wir hatten eigene Ausrüstung dabei) + Schnelles RIB mit 450PS, Platz für ca 12 Taucher (wir waren immer mit dem RIB unterwegs, nicht mit der grossen Vikingfjord, da diese viel langsamer ist, und es dann wohl für 3 TGs am Tag knapp geworden wäre) + Nettes Basispersonal + Nach dem 2. TG frische Waffeln beim Zurückkommen! + Viel Platz, und gut organisiert + Trockenraum (wenn auch etwas klein) + Sehr faire Abrechnung: Natürlich ist Tauchen teurer als in Ägypten. Aber die Basis war sehr kulant, einige Teilnehmer haben weniger als die bezahlten 15 TGs gemacht, einige noch 1-2 mehr (z.B. Nachttauchgang). Diese wurden nicht zusätzlich verrechnet. +/- Wie üblich in Europa, ist man für Equipment / Bootbeladen etc selbst verantwortlich, nur wenig Hilfe vom Basispersonal - Für viele TGs wäre EAN 28 oder 32 ideal gewesen. Sie können zwar Nitrox in jeder verlangten Mischung vorbereiten (blenden), aber da kein Membrankompressor zur Verfügung steht, wäre dies bei 12 Taucher und 3 TGs am Tag logistisch etwas mühsam, weshalb wir schlussendlich alle Luft getaucht sind. Die Anschaffung eines Nitrox Membrankompressors wäre super wünschenswert. Weitere Bilder: https://www.travelholic.ch/image-galleries/europe/norway/

Einfach spitze...

Taucher326591
Meine Frau und ich haben im Juni '18 für drei Wochen in Norwegen und Schweden unseren Camping-Urlaub verbracht. Der erste Halt in Norwegen war tatsächlich bei Frank, mit dem ich zuvor nur per eMail in Kontakt getreten war. Wir konnten unseren Camper beim Anleger abstellen, dort übernachten und auch die sanitären Anlagen und Strom nutzen. Am nächsten Tag stand der Tauchausflug an. Frank ist mit uns und seinem deutschen Kumpel Michi auf einem geräumigen Kajütboot zu einer Schären-Insel hinausgefahren. Meine Frau ist keine Taucherin und deshalb musste ich etwas darauf acht geben, dass sie bei Laune bleibt, wenn ich unter Wasser bin. Der erste Tauchgang war zuvor an einem Richtfeuer von Bord aus, der zweite aufgrund der Wetterbedingungen in einer Bucht vom Steg aus. Die beiden Tauchgänge waren super. Die Sichtweite lag bei etwa 8 bis 10 Metern. Es war bis 18m Tiefe frisch, aber nicht zu kalt für einen Nasstauchanzug. Michi kennt sich unter Wasser gut aus, vermittelt Ruhe und Aufmerksamkeit und wusste später auch viel zur Biologie zu erzählen. Er hat mir bspw. die Rippenqualle und ihr Lichtspiel im Taschenlampenkegel gezeigt, die mir zuvor aufgrund ihrer Größe noch nicht aufgefallen war. Während Michi und ich unter Wasser waren, hat sich Frank mit meiner Partnerin unterhalten und später, als sie einen Spaziergang über die Insel gemacht hat, um ein Lagerfeuer gekümmert. Bei ihr ist zumindest keine Langeweile aufgekommen. Am Ende haben wir vier uns noch lange am Lagerfeuer unterhalten, gegrillt und den Tag ausklingen lassen. Bei Einbruch der Dunkelheit sind wir wieder zurück zum Anleger gefahren. Wir hätten unseren Aufenthalt beliebig ausdehnen können und sind noch ein, zwei Nächte geblieben. Dann wollten wir aber in den Camping-Urlaub, den eigentlichen Grund unserer Reise, starten. Frank hat uns zur Route noch einige Tipps geben können. Während unseres Aufenthalts haben wir uns bei ihm sehr wohl gefühlt. Die Route für den nächsten Urlaub im Norden wird gewiss wieder bei Frank herführen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank, Frank. Und übrigens, das Kind ist nun wirklich unterwegs... =)
Die Tauchbasis Adykk im Feriencenter Skottevik bei Kristiansand ist es immer Wert sich dort mal wieder für eine Woche zum Tauchen anzumelden. Man wird herzlich empfangen und kommt i.d.R. mit englisch (oder auch deutsch oder norwegisch) sehr gut zu Recht. Direkt vor Ort gibt es ein sehr schönes Hausriff, dass von den vorhandenen Anrödeltischen ca. 10-30 m entfernt ist. Hier kann man jederzeit von der Kaimauer reinhüpfen und schöne Tauchgänge erleben. Es gibt hier unterschiedlichstes Leben zu entdecken, wie bspw. die immer wieder interessanten Petermännchen oder Plattfische und Taschenkrebse verschiedenster Größe u.v.m. Die Basis ist immer sehr gut ausgestattet und kann wegen der Anbindung an Toms Laden in Kristiansand immer zügig sämtliche Ersatzteile zur Verfügung stellen. In diesem Jahr wurde uns u.a. ein Scooter zum kostenlosen Verleih zur Verfügung gestellt und jeder der wollte konnte sich das Ding einfach mal so schnappen und ausprobieren. Tom ist gleichzeitig der Basisleiter und Skipper des unglaublich coolen Tauchboots (2x 300 PS), mit dem es zu einer ganzen Reihe weiterer Tauchplätzen geht. Hier kommt jeder auf seine Kosten, es gibt genügend Naturtauchplätze und auch Wracks die zu bestaunen sind. Von der Basis werden einige kleine Räume für Gruppen zur Verfügung gestellt, wo man sein Equipment wunderbar lagern kann. Auch die Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände des Feriencenter Skottevik in den zweckmäßig ausgestatteten Häusern ist super - es fehlt soweit an nichts. Die Häuser liegen z.T. direkt neben der Tauchbasis und sind zu einem echt fairen Kurz zu mieten.
Nach der Tauchwoche in Gulen (Bericht siehe hier: https://taucher.net/tauchbasis-gulen_dykkesenter-bericht-flz116134 ) war ich noch eine Woche mit einem Mietwagen auf den Lofoten. Hier hauptsächlich zum Wandern, aber da das Wetter an zwei Tagen nicht so vielversprechend war, ging ich nochmals 2 Tage Tauchen. Das Zielpublikum hier ist ganz anders als in Gulen: Statt Gruppen erfahrener Taucher für min. 1 Woche gibt es hier hauptsächlich Tagestouristen, die 1 oder 2 TGs oder die Dry Suite Specialty machen. Oder Schnorchler. Fast niemand bringt eigenes Equipment mit, dafür haben sie Dutzende hochwertige Sets inklusive neuen Trockis. Und getaucht wird mit 12l Stahl mit einer ersten Stufe. Auf Nachfrage gaben sie mir ein D7 300bar, inklusive 4kg V-Gewichte, das war perfekt (ich hatte keinen STA dabei, brauchte also ein Doppel). Am ersten Tag waren es typische TGs, wie man sie erwartet, wenn die Zielgruppe eher unerfahrene Tagestouristen sind. Flach (max 20m) und kurz (<40min), wenig spektakulär. Da überlegte ich mir schon, am zweiten Tag abzusagen. Zum Glück nicht, denn beim Morgen TG waren wir dann zu Dritt, Guide, erfahrener Deutscher Baggerseetaucher und ich, dieser TG war dann schon ordentlich (O-Ton Guide: „So lange war ich hier an diesem Platz noch gar nie im Wasser“). Noch besser wurde es dann beim Vierten, da war ich der einzige Gast, und der Basenleiter hat mich dann noch mit einer Stage ausgerüstet, und wir gingen etwas länger in Tiefe, mit viel Fisch (inklusive Wolfbarsch, Quallen, Nacktschnecken, tollen Anemonen etc) und Deko, war ein sehr gute letzter Tauchgang in Norwegen. Trotz den eher mauen TGs am Tag 1, fünf Sterne für ihre Flexibilität, mir ihr eigenes Doppel zu geben, und für die beiden tollen TGs am Tag 2. Weitere Bilder: https://www.travelholic.ch/image-galleries/europe/norway/

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