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Tauchen in Safaga

Südlich von Hurghada liegt Safaga. Etwas weiter weg vom "Schuß", und somit um einiges ruhiger als die Stadt im Norden. Tolle Tauchplätze, entspannte Athmosphäre und viele Erkundungsmöglichkeiten bietet Safaga.

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Ich bin immer noch begeistert, wie gut organisiert und freundlich eine Tauchbasis geführt werden kann. Einfach nur top. Ich war Ende November 2021 bei den Extra Divers in Sharm El Naga zu Besuch. Siehe YouTube: SquidHappens https://youtu.be/Huv-vJV_U34, oder Instagram: squidhappens Das Personal ist wirklich sehr freundlich und ich übertreibe nicht, wenn ich damit jeden einzelnen meine. Jeder ist immer für einen Spaß zu haben. Die Tauchbasis ist sehr gepflegt und vom Hausriff-TG bis hin zum Boots-TG gut organisiert. Typisch „deutsch“ eben. Was ich hier aber sehr positiv meine. Es gib 5 Spühlbecken. Das habe ich so noch nicht gesehen und jetzt würde ich es mir bei jeder Basis wünschen. 1. für den Neo; 2. BCD, Flossen, Maske; 3. für die 2.Stufe/Octo; 4. Füßlinge; 5. Kamera, Lampen. Das erklärt auch unter anderem, warum die Leihausrüstung so neu aussieht. Zudem gibt es abschließbare nass und auch trocken Fächer. Auch für Menschen mit Beeinträchtigungen ist gesorgt. Die Ausrüstung und Flaschen werden mit einem TucTuc zum Steg gebracht. Wenn man nett fragt, wird man selbst auch vielleicht mitgenommen. Die meisten Riffe werden mit dem Speetboat in 10-30min angefahren. Nur ein eigenes Boot für Tagestouren gibt es nicht. Dieses wird dann gemietet und bei Bedarf mit einer anderen Extra Divers Basis geteilt. Ich war eine Woche dort und bei mir fand leider keine Tour statt. Ich kann euch zwar keine Garantie geben, aber wir konnten unter anderem folgendes sehen: Wahlhai, Riffhai, Spanish Dancer, Tintenfische, Delfine, einige Schnecken, Seesterne etc. etc. Also. Alles in allem ist die Basis wirklich TOP und die vielen guten Bewertungen hier kommen nicht von ungefähr:-)
Die Stille ist das Besondere. Das Schweigen unter Wasser, nur den eigenen Atem und das monotone Blubbern der Ausatemblasen hört man. Das macht das Tauchen zu einem meditativen Naturerlebnis. Kontemplation in tiefblau. Doch es gibt Orte, die noch stiller als still sind und an denen das Schweigen noch anhält, wenn die Taucher längst wieder oben sind. Als die Salem Express in der Nacht des 14. Dezember 1991 mit voller Kraft auf die Lichter der ägyptischen Hafenstadt Safaga am Roten Meer zuhielt, lag Kapitän Hassan Khalil Moro längst friedlich schlafend in seiner Kabine. Der 1. Offizier befolgte nicht zum ersten Mal die Anweisung seines Chefs, den vorgeschriebenen Umweg um das ausladende Panorama-Riff abzukürzen. Die Fähre kam aus Jeddah in Saudi-Arabien. Die Mehrheit der Passagiere waren Mekka-Pilger und ägyptische Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Am nächsten Morgen sollte es weiter nach Suez gehen und je früher man in Safaga ankam, umso mehr Schlaf würde die Mannschaft bekommen. Darf man ein Massengrab betauchen? Ist es ethisch vertretbar, ein Wrack als Erlebnisort zu besuchen, an dem über 600 Menschen den Tod fanden und viele ihrer Leichen noch immer nicht geborgen sind? Die Frage hat Ägypten lange beschäftigt. Und auch nachdem das Wrack von den ägyptischen Behörden zu einem öffentlich zugänglichen Friedhof erklärt wurde, obwohl der Islam keine Wasserbestattungen vorsieht, reißt die Debatte darüber in deutschen Taucherforen bis heute nicht ab. Die See war stürmisch mit bis zu drei Meter hohen Wellen. Um 23.13 Uhr erschütterte ein schwerer Schlag das Schiff. Binnen Sekunden neigte es sich nach steuerbord und begann zu sinken. Die Salem Express hatte einen Korallenblock gerammt, der Bug wurde aufgerissen, Wasser drang in das Autodeck ein. Panik brach aus. Um 23.24 Uhr war die Salem Express bereits komplett versunken. Wenig später legte sie sich seitwärts in 32 Metern Tiefe auf den sandigen Grund. Heute ist die obenliegende Backbordseite mit prächtigen Korallen bewachsen, leuchtend orange Feuerkorallen, violette Griffel-, gelbe Hirn- und weiße Steinkorallen, in denen sich blaue Riesenmuscheln eingenistet haben, umschwärmt von hunderten von knallroten Fahnenbarschen, blau gepunkteten Juwelen-Zackenbarschen, gelben Zitronen-Makrelen, grün-gelb-rosa-blauen Papageienfischen. 30 Jahre nach der Schiffskatastrophe hat das Rote Meer die Salem Express auf seine Art wiederbelebt. Durch die geöffnete hintere Ladeklappe taucht man ins Innere. Die Habseligkeiten der Passagiere, von denen weniger als 200 gerettet wurden, liegen verstreut im Schein der Taucherlampen. Koffer, von Plünderen aufgerissen, Decken, Teppiche, Feuerlöscher, Fahrräder, Kinderwagen, ein Kofferradio, ein Elektroherd, Kleidung. Das Autodeck im Bug darf aus Sicherheitsgründen nicht betaucht werden. Die backbordseitigen Kabinen mit ihren rostigen Etagenbetten starren uns wie tote Augen an. Die Räume, aus denen man die Leichen nicht bergen konnte, wurden verschweisst. Das Wrack der Salem Express ist der weitest entfernt gelegene Tauchplatz, den die Extra Divers Makadi Bay auf einer ganztägigen Bootstour anfahren. Nach dem Besuch des Wracks hat man während einer einstündigen Oberflächenpause Zeit, das Erlebte zu verdauen, bevor der Grund für das Unglück betaucht wird. Das ausladende Panorama-Riff gehört zu den üppigsten Naturerlebnissen des Roten Meeres. Man taucht ab und lässt sich bei leichter Nord-Süd-Drift an bunten Hart- und Weichkorallen, an ausladenden weiß-rosa Gorgonien und kleinen Höhlen voller Glasfische vorbeitreiben. Muränen schnappen nach Luft, Kugelfische flattern umher, Schildkröten knabbern ebenso wie die grün-gelb-weiß-blauen Riesendrückerfische an den Korallen, und wenn man den Atem anhält, hört man ihr Knabbern sogar. Wer den Blick weg vom Riff ins Blauwasser dreht, sieht Rochen und Riffhaie, manchmal gar einen fetten Napoleon und wer Riesenglück hat - wie wir - bekommt Besuch von einem scheuen Fuchshai. Die Basis der Extra Divers in der Makadi Bay, 30 km südlich von Hurghada gelegen, gehört zu den ältesten deutschen Tauchbasen am Roten Meer, welches für Europäer wiederum die nächst gelegene Möglichkeit ist, in tropische Gewässer abzutauchen. Die Basis bietet neben den langen Touren auch Halbtages-Ausflüge und Kurztripps zu Korallenriffen in der Bucht an. Vor den Riffen rund um Tubia-Island liegen überall Blaupunkt-Rochen im Sand und an den Korallenblöcken, die bis kurz unter die Wasseroberfläche aufragen, hängen dutzende Rotfeuerfische. Als wir uns zufällig umdrehen, zieht eine laut kreischende Gruppe Delfine vorbei. Doch warum in die Ferne schweifen? Im 300 Meter vom Strand entfernten Hausriff leben zwei Seepferdchen, eine Schildkröte, ein Krokodilsfisch, eine handvoll Riesenmuränen und jede Menge weitere Riffbewohner. Meeresbiologen haben hier mit Drahtgestellen künstliche Riffe angelegt und der Klimakrise den Kampf angesagt. Die gesunden Rotmeerkorallen sind global betrachtet eine Rarität, denn vor Australien und den Malediven zerstört die durch die Klimakrise angeheizte Korallenbleiche die Riffe gleich quadratkilometerweit, während sich, so sagen es israelische Forscher, vor allem im nördlichen Teil des Roten Meeres widerstandsfähige Arten durchgesetzt hätten, die eines Tages die Keimzelle für eine Wiederbesiedelung im indischen Ozean und im Pazifik sein könnten. Wer das Hausriff betauchen will, trägt sich an der Tauchbasis in eine Liste ein, holt seine Gerätekiste aus dem Spind, stellt sie auf einen elektrischen Pick-up und spaziert über einen Holzsteg zur Riffkante, wo Ausrüstung und Pressluftflasche warten. Wer mag, bucht sich einen ortskundigen Tauchguide hinzu. Tauchanfänger lassen die Extra Divers ohnehin nicht allein ins Wasser. Und wer tauchenden Nachwuchs dabei hat, lässt ihn während eines Bootsausflugs am Hausriff bei den deutsch sprechenden Guides, mit denen die Kids garantiert ihren Spaß haben. 1998 baute der bayerische Reisekaufmann Walter Harscher, heute CEO der weltweiten Extra Divers Basen, in der Makady Bay seine erste eigene Tauchbasis auf, weil das anspruchsvolle deutsche Taucherpublikum mit den lokalen Standards vor allem in punkto Sicherheit nicht zurechtkam. Damals gab es in der weit ausladenden Bucht nur ein einziges Hotel. Heute grenzt eins ans andere. Wer fußläufig zur Tauchbasis wohnen möchte, bucht das Cleopatra Luxury Resort Makadi Bay. Ohne Kinder empfiehlt sich das ruhigere „Adults only“ Cleopatra Luxury Beach Resort in direkter Nachbarschhaft zu den Extra Divers. Und verzichten Sie bitte auf all inclusive! Das Hotelessen ist gut, aber der eigentliche Knaller ist das Lunch auf dem Tauchboot. Jeden Mittag versetzt Karim, der Koch, ein Dutzend Taucher mit seinem orientalischen Bufet der Extraklasse in ein kulinarisches Koma. ……………………………………………….. Lufthansa und Condor fliegen mehrmals pro Woche in viereinhalb Stunden von Frankfurt nach Hurghada und zurück für 300 bis 400 Euro. Vom Flughafen bis zur Makadi Bay dauert der Transfer im Minibus 30 Minuten. 7 Übernachtungen im Cleopatra Luxury Beach Resort Makadi Bay kosten im September/Oktober 2021 im Standardzimmer, HP, inkl. Flughafentransfer und 10 Bootstauchgängen bei den Extra Divers beim Tauchreiseveranstalter Behind the Mask Travel 919,- Euro/Person. http://behind-the-mask.com/travel
Wir waren nach mehrjähriger Ägypten-Abstinenz wieder mal bei Menadive, dort wo wir 1995 unsere ersten Auslandstauchgänge überhaupt gemacht haben. Ablauf an der Basis funktioniert wie gehabt prima, Treffen zwischen 08:15 und 08:30 Uhr, Abfahrt der Boote pünktlich um 09:00 Uhr. Die Boote sind sauber, auch die Toiletten werden wirklich täglich geputzt, die Besatzungen sind freundlich und umsichtig, beim Anlegen und Ablegen der Ausrüstung wird ohne Aufforderung geholfen. Tauchbriefing auf englisch oder deutsch, je nachdem wer gerade als Tauchguide an Bord ist ( Ashraf, Ahmed oder Laurenz ). Wir waren nie mehr als 10 - 14 Taucher auf den Booten ( Christa und Victoria ), da diese ordentlich groß sind gab es auch kein Gedrängel beim Aufrödeln. Tauchplätze wurden je nach Wetter und Erfahrung der Taucher festgelegt, es wurde auch nach Wünschen gefragt und darauf eingegangen. Sehr schön war für uns natürlich daß der Tauchtourismus noch lange nicht wieder auf dem zahlenmäßigen Niveau ist wo er einmal war..........mit nur 2 Booten am Panoramariff das ist schon toll ! Also alles zusammen sehr empfehlenswert sowohl für Anfänger als auch für Leute die schon eine Menge kennen aber das rote Meer mit seinem warmen und klaren Wasser lieben ! Zur Unterbringung : Wir waren im Menaville Hotel ( Strand Bungalow ) untergebracht. Sauberkeit ist gut, Essen im Verhältnis zum Preisniveau auch gut, Getränke an der Strandbar gab es auch ohne langes Anstehen und das gesamte Hotelpersonal war sehr freundlich. Vor der abendlichen Disko / Karaoke / Kollektivtanzveranstaltung ( im Freien wegen Corona ) mußte man allerdings flüchten, extrem laut und unterirdisch vom Niveau...........hier wurde offensichtlich der Geschmack der russischen Pauschaltouristen getroffen, unserer nicht. Trotzdem würden wir wieder ins Menaville gehen weil die Wege zur Tauchbasis so schön kurz sind und es vom Preis / Leistungsverhältnis unschlagbar ist.

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