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Tauchen in Marsa Alam und südlich

Der tiefe Süden Ägyptens. Hier findet man seine Ruhe - und die wohl besten Tauchmöglichkeiten im Roten Meer. Unberührte Riffe mit viel Unterwasserleben. Und Marsa Alam ist der Ausgangspunkt für viele Tauchsafaris in den tiefen Süden - zu den bekanntesten Tauchplätzen im Roten Meer. Marsa Alam - hier hat man auch die Chance eines der seltenen Dugongs zu sehen - die Seekühe des Roten Meeres.

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Die wohl von Deutschen geführte Basis (den Managern bin ich selbst nicht begegnet) liegt in erfreulich kurzer Laufentfernung unterhalb der beiden Hotels Lamaya und Solaya an der Coraya-Bucht. Wer beim Steigenberger oder im Samaya bucht, hat etwas längere Wege, aber zum Steigenberger gibt es auch einen Zubringerservice. Die Region ist mit nur zehn Minuten Anfahrtszeit vom Flugplatz Marsa Alam zu erreichen. Zur Bewertung der Hotelsituation siehe meine Einschätzung bei https://www.holidaycheck.de/. Die genannten Hotels sowie weitere im Umfeld stellen für die Basis ein Kunden-Durchlaufvolumen von wohl mehr als nur etlichen dutzend täglich. Die angemessen ausgebaute Infra- und Organisationsstruktur der Basis schien mir während meines Aufenthalts im März 2019 von der großen Kundenmenge nicht überfordert zu sein. Die ebenfalls große Zahl der Mitarbeiter erledigte ihren Job zumeist in freundlicher, professioneller Routine. Verkehrssprache ist Englisch, an der Rezeption sind aber zumeist auch deutschsprachige Mitarbeiter anzutreffen. Nitrox ist fast Standard, 15-l-Flaschen werden problemlos und ohne Zusatzgebühr ausgereicht. Aufbewahrungs-, Umkleide- und Hygienefragen schienen mir recht zufriedenstellend gelöst. Etwas konsterniert hat mich die Aufforderung, mein Tauchermesser abzulegen, es sei Politik der Basis, keine Tauchermesser unter Wasser zu tragen. Das recht interessant strukturierte Hausriff, gut über eine relativ kurze, geschützt stehende Seebrücke zu erreichen, wird natürlich für alle Ausbildungszwecke genutzt, kann aber auch individuell, bei Vorhandensein eines Brevets sogar solo, betaucht werden. Bei der Menge der Kunden bleibt es allerdings nicht aus, dass die Szene da unten dann zu Stoßzeiten an eine Art Massendemonstration erinnert. Besser folglich, man schreibt sich für eine der vielen täglichen Exkursionen ein, die für Speedboot, von Land per Minibus oder, per Basenyacht, vom zehn Minuten entfernten Hafen Port Ghalib aus ausgelegt sind. Von dort kann es dann nochmals bis zu zwei Stunden nach Süden gehen, sodass auch überregional bekannte Plätze, wie das Elphinstone-Riff oder Abu Dabab, regelmäßig ins Angebot geschrieben – und, so es der Wind zulässt – auch besucht werden. Bei mir klappte es mit Elphinstone erst beim zweiten Versuch, ich hatte eine durchweg windige Woche erwischt. Der Platz überzeugte ob der atemstockenden Struktur des Riffs, das mit seinen steilen Wänden ja fast wie eine versunkene Titanic aus der Tiefe aufsteigt, in Hinblick auf die Sichtungsversprechen hingegen weniger. Großfische deuteten sich im tieferen Bereich ein oder zweimal schemenhaft an, da der Guide der Basis den Tauchgang jedoch auf Länge gestreckt und nicht auf Tiefe optiert hatte (wir hätten dazu wohl mindestens einige Zeit im Bereich unterhalb 30 m verweilen müssen) musste es bei Vermutungen bleiben, was da unten vielleicht zu sehen gewesen wäre. Beim dem ersten Anlauf auf Elphinstone, der mittendrin am Wind scheiterte, hatte ich übrigens ein Aha-Erlebnis. Die Tour wurde umgelenkt zum Marsa Shouna, einer zwar hübschen, aber wohl nicht als herausragend, schon gar nicht als Schildkrötenplatz, bekannter Bucht. Tatsächlich ist die Bucht aber wohl ein beliebter Übernachtungsplatz für, ich vermute, die Echte Karettschildkröte. Die Tiere kommen zum Schlafen in die Höhlen des Riffhangs, nachdem die Taucher aus der Bucht verschwunden sind. Am frühen Morgen wissen sie offenbar einzuschätzen, wann die Taucherboote kommen und verschwinden vorher in Richtung hohe See. Der Abbruch unseres früh gestarteten Elphinstone-Unternehmens bedingte, dass wir dort als erstes Boot schon vorzeitig gegen acht ankamen. Durch unsere verfrühte Ankunft wurden wir Zeuge, wie sich die Tiere aus den Schlaflöchern aufmachten und ohne Zeichen von Taucherscheu in wenigen Metern Abstand an uns vorbei ihren Weg in die offene See nahmen. Es dürften an die zwanzig gewesen sein, die wir in kürzester Zeit an uns vorbeiziehen sahen. Neben einem Dugong, der, schnorchelnd, in der Bucht Umm El Ros zu entdecken war, blieb das aber das praktisch einzige Großtier-Erlebnis in der Woche. Zeitlich empfand ich die Angebotsstruktur leider nicht meinen Wünschen entsprechend. Die interessanteren Exkursionen begannen alle mindestens um acht, wenn nicht um sieben. Für Langschläfer gab es dann ab neun nur noch ein stark ausgedünntes Angebot. Über die Höhe der Preise, die für die Mehrzahl aller Exkursionen erhoben werden, fand ich im Internet einige Klagen. Dazu hat aber wohl eher das gewöhnungsbedürftige Aufpreissystem pro Tauchgang beigetragen. Als ich am Ende einen persönlichen Durchschnitts-Realpreis pro Tauchgang errechnete, kam ich auf genau vierzig Euro (bei vollständig eigener Ausrüstung). Und da ich meinte, die Qualität des Basenangebots eher mit einem Mercedes als mit einem Fiat Punto vergleichen zu können, schien mir dieser gerechtfertigt. Wer damit nicht zurechtkommt, kann übrigens über beim Vertreter seines Reiseveranstalters deutlich billigere fixe Pakete bei Fremdanbietern buchen. Der Vertreter von Schauinsland z.B. vermittelt z.B. zehn-Tauchgangs- (Fünf-Tage) Pakete mit 25 € pro Tauchgang. Wie gut die waren, habe ich nicht ausprobiert. Ich hatte das Hotel in einem Preissegment gewählt, das in Ägypten normalerweise eine Mindestqualität der Unterbringung garantiert. Da wollte ich mich wegen vielleicht 30-50 € Preisersparnis beim Hauptzweck, dem Tauchen, nicht mit Paketzwängen, Ungewissheiten zur Materialqualität, Kommunikationsproblemen und eventuellen sonstigen Überraschungen auseinandersetzen. Die Flexibilität meiner Tauchpatz-Auswahl und der kurze Weg zu Basis waren mir den höheren Preis wert.

Tauchen Marsa Alam

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Wir sind kurz hintereinander innerhalb zweier Jahre mehrfach vorwiegend in der Bucht getaucht und unser Anlaufpunkt war immer diese Basis. Und wir werden immer wieder zurückkehren. Unser Dank gilt allen ! Mitarbeitern, egal ob Empfang oder Technik, Fahrer oder Guide. Unser Dank gilt auch insbesondere Hassan, der uns sehr, sehr hilfreich unterstützt hat. Ohne ihn wäre manches nicht so leicht gewesen. Danke, Hassan. Das Tauchen ist, wenn man möchte, sehr individuell, was gerade für das Tauchen am Hausriff und in der Bucht ideal ist. Es werden auch sehr gute Ausfahrten per Speedboot, Zodiac oder Auto angeboten. Tauchen bedeudet ja eigentlich zwei mal lernen - einmal das Tauchen selbst, was Technik und Tarieren angeht; und dann das Entdecken, Schauen und Genießen. Das Hausriff hat uns bei fast jedem Tauchgang eine Überraschung geboten und die Bucht hat nach wie vor alles, was da lebt: vom Dugong ( seltener ) über die Schildkröten, Leoparden - und Gitarrenrochen, bis zum Pyramidenkofferfisch etc. etc. Wir tauchen sehr, sehr langsam und bleiben gerne da, wo wir etwas entdecken - so hatten wir z.Bspl. das Glück einen ganzen Tauchgang acht Schildkröten, 4 Leopardenrochen und einen Gitarrenrochen in Ruhe beobachten zu dürfen. Wir lieben diese Bucht und freuen uns auf das nächste Mal. Es ist ja auch so - sollte mal etwas nicht gleich klar sein oder mal etwas nicht nach der eigenen Vorstellung laufen, muß man einfach darüber sprechen. Werner, nochmals vielen Dank dir und deiner Crew. Bis bald. Petra und Armin
Die wohl von Deutschen geführte Basis (den Managern bin ich selbst nicht begegnet) liegt in erfreulich kurzer Laufentfernung unterhalb der beiden Hotels Lamaya und Solaya an der Coraya-Bucht. Wer beim Steigenberger oder im Samaya bucht, hat etwas längere Wege, aber zum Steigenberger gibt es auch einen Zubringerservice. Die Region ist mit nur zehn Minuten Anfahrtszeit vom Flugplatz Marsa Alam zu erreichen. Zur Bewertung der Hotelsituation siehe meine Einschätzung bei https://www.holidaycheck.de/. Die genannten Hotels sowie weitere im Umfeld stellen für die Basis ein Kunden-Durchlaufvolumen von wohl mehr als nur etlichen dutzend täglich. Die angemessen ausgebaute Infra- und Organisationsstruktur der Basis schien mir während meines Aufenthalts im März 2019 von der großen Kundenmenge nicht überfordert zu sein. Die ebenfalls große Zahl der Mitarbeiter erledigte ihren Job zumeist in freundlicher, professioneller Routine. Verkehrssprache ist Englisch, an der Rezeption sind aber zumeist auch deutschsprachige Mitarbeiter anzutreffen. Nitrox ist fast Standard, 15-l-Flaschen werden problemlos und ohne Zusatzgebühr ausgereicht. Aufbewahrungs-, Umkleide- und Hygienefragen schienen mir recht zufriedenstellend gelöst. Etwas konsterniert hat mich die Aufforderung, mein Tauchermesser abzulegen, es sei Politik der Basis, keine Tauchermesser unter Wasser zu tragen. Das recht interessant strukturierte Hausriff, gut über eine relativ kurze, geschützt stehende Seebrücke zu erreichen, wird natürlich für alle Ausbildungszwecke genutzt, kann aber auch individuell, bei Vorhandensein eines Brevets sogar solo, betaucht werden. Bei der Menge der Kunden bleibt es allerdings nicht aus, dass die Szene da unten dann zu Stoßzeiten an eine Art Massendemonstration erinnert. Besser folglich, man schreibt sich für eine der vielen täglichen Exkursionen ein, die für Speedboot, von Land per Minibus oder, per Basenyacht, vom zehn Minuten entfernten Hafen Port Ghalib aus ausgelegt sind. Von dort kann es dann nochmals bis zu zwei Stunden nach Süden gehen, sodass auch überregional bekannte Plätze, wie das Elphinstone-Riff oder Abu Dabab, regelmäßig ins Angebot geschrieben – und, so es der Wind zulässt – auch besucht werden. Bei mir klappte es mit Elphinstone erst beim zweiten Versuch, ich hatte eine durchweg windige Woche erwischt. Der Platz überzeugte ob der atemstockenden Struktur des Riffs, das mit seinen steilen Wänden ja fast wie eine versunkene Titanic aus der Tiefe aufsteigt, in Hinblick auf die Sichtungsversprechen hingegen weniger. Großfische deuteten sich im tieferen Bereich ein oder zweimal schemenhaft an, da der Guide der Basis den Tauchgang jedoch auf Länge gestreckt und nicht auf Tiefe optiert hatte (wir hätten dazu wohl mindestens einige Zeit im Bereich unterhalb 30 m verweilen müssen) musste es bei Vermutungen bleiben, was da unten vielleicht zu sehen gewesen wäre. Beim dem ersten Anlauf auf Elphinstone, der mittendrin am Wind scheiterte, hatte ich übrigens ein Aha-Erlebnis. Die Tour wurde umgelenkt zum Marsa Shouna, einer zwar hübschen, aber wohl nicht als herausragend, schon gar nicht als Schildkrötenplatz, bekannter Bucht. Tatsächlich ist die Bucht aber wohl ein beliebter Übernachtungsplatz für, ich vermute, die Echte Karettschildkröte. Die Tiere kommen zum Schlafen in die Höhlen des Riffhangs, nachdem die Taucher aus der Bucht verschwunden sind. Am frühen Morgen wissen sie offenbar einzuschätzen, wann die Taucherboote kommen und verschwinden vorher in Richtung hohe See. Der Abbruch unseres früh gestarteten Elphinstone-Unternehmens bedingte, dass wir dort als erstes Boot schon vorzeitig gegen acht ankamen. Durch unsere verfrühte Ankunft wurden wir Zeuge, wie sich die Tiere aus den Schlaflöchern aufmachten und ohne Zeichen von Taucherscheu in wenigen Metern Abstand an uns vorbei ihren Weg in die offene See nahmen. Es dürften an die zwanzig gewesen sein, die wir in kürzester Zeit an uns vorbeiziehen sahen. Neben einem Dugong, der, schnorchelnd, in der Bucht Umm El Ros zu entdecken war, blieb das aber das praktisch einzige Großtier-Erlebnis in der Woche. Zeitlich empfand ich die Angebotsstruktur leider nicht meinen Wünschen entsprechend. Die interessanteren Exkursionen begannen alle mindestens um acht, wenn nicht um sieben. Für Langschläfer gab es dann ab neun nur noch ein stark ausgedünntes Angebot. Über die Höhe der Preise, die für die Mehrzahl aller Exkursionen erhoben werden, fand ich im Internet einige Klagen. Dazu hat aber wohl eher das gewöhnungsbedürftige Aufpreissystem pro Tauchgang beigetragen. Als ich am Ende einen persönlichen Durchschnitts-Realpreis pro Tauchgang errechnete, kam ich auf genau vierzig Euro (bei vollständig eigener Ausrüstung). Und da ich meinte, die Qualität des Basenangebots eher mit einem Mercedes als mit einem Fiat Punto vergleichen zu können, schien mir dieser gerechtfertigt. Wer damit nicht zurechtkommt, kann übrigens über beim Vertreter seines Reiseveranstalters deutlich billigere fixe Pakete bei Fremdanbietern buchen. Der Vertreter von Schauinsland z.B. vermittelt z.B. zehn-Tauchgangs- (Fünf-Tage) Pakete mit 25 € pro Tauchgang. Wie gut die waren, habe ich nicht ausprobiert. Ich hatte das Hotel in einem Preissegment gewählt, das in Ägypten normalerweise eine Mindestqualität der Unterbringung garantiert. Da wollte ich mich wegen vielleicht 30-50 € Preisersparnis beim Hauptzweck, dem Tauchen, nicht mit Paketzwängen, Ungewissheiten zur Materialqualität, Kommunikationsproblemen und eventuellen sonstigen Überraschungen auseinandersetzen. Die Flexibilität meiner Tauchpatz-Auswahl und der kurze Weg zu Basis waren mir den höheren Preis wert.

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