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Tauchen in Marsa Alam und südlich

Der tiefe Süden Ägyptens. Hier findet man seine Ruhe - und die wohl besten Tauchmöglichkeiten im Roten Meer. Unberührte Riffe mit viel Unterwasserleben. Und Marsa Alam ist der Ausgangspunkt für viele Tauchsafaris in den tiefen Süden - zu den bekanntesten Tauchplätzen im Roten Meer. Marsa Alam - hier hat man auch die Chance eines der seltenen Dugongs zu sehen - die Seekühe des Roten Meeres.

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Ich habe Marsa Shagra im Rahmen eines dreiwöchigen Urlaubs, im Dezember 2021 besucht und möchte hier meine Eindrücke über das Resort schildern. Das Resort habe ich über das Tauchreisebüro Subaqua gebucht und ich kann die Abwicklung auf jeden Fall empfehlen. Leider kann ich die durchwegs nur positiven Eindrücke und teilweise „Hype“ für Marsa Shagra leider nicht ganz bestätigen. Das Resort gilt bei vielen als „Geheimtipp“ Unterkunft: Die Anlage ist sehr weitläufig und besteht aus Zelten und gemauerten Bungalows. Dadurch das die Anlage sehr großzügig angelegt ist, entstehen daraus oft sehr lange Wege. Wer also etwas im Zelt/Zimmer vergessen hat, überlegt sie zweimal, ob er besonders im Hochsommer nun wirklich zurückgehen will. Je nach Entfernung ist man hier auch mal 10 Minuten einfach, vom Divecenter bis zum Zimmer/Zelt unterwegs. Das Publikum dort ist sehr international angelegt, die Resort und Basissprache ist Englisch. Einen Lageplan kann man auf der Homepage einsehen. Ich hatte das normale Zelt gebucht und mein Tauchpartner das Deluxe Chalet. Das Zelt beschränkt sich auf das wesentliche, mit zwei Betten, einen kleinen Tisch und einer kleinen Ablage für Bekleidung, auf der man mit Sicherheit nicht den Inhalt eines Koffers unterbringen kann. Im Zelt befand sich nur eine Steckdose für elektronische Geräte zu laden. Das ist für Personen nicht gerade ideal, wenn man viele Akkus zu laden hat und entsprechend viele Ladegeräte dabei hat. (Steckerleiste mitnehmen) Vor dem Zelt befinden sich zwei Stühle zum verweilen. Das Zelt stand vermutlich durch den Wind schon etwas schief und der ursprünglich weiße Stoff war durch den Sand schon etwas „sandfarben“. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Wasserspender, an denen man kaltes Wasser beziehen kann. Für die tägliche Hygiene konnte man die Gemeinschafts-Sanitäranlagen Anlagen nutzen, die sich durch einen kurzen Fußmarsch erreichen lassen. Dorf befinden sich die mehrere Duschen, Waschbecken und Toiletten. Die Wege in der Anlage am Abend sind schlecht, bzw. wenn man zu den Zelten gehen möchte, überhaupt nicht beleuchtet. Das macht den Rückweg oft nicht so einfach, wenn man nicht so trittsicher ist, bzw. falls der Mond nicht scheint. Das Deluxe Chalet hat diesen Namen eigentlich nicht verdient, „Deluxe“ ist da überhaupt nichts und eigentlich nur ein etwas altbackenes drei Sterne Zimmer. Hier würde ich dringend eine Sanierung empfehlen, damit der Preis gerechtfertigt wird, oder den Preis nach unten anpassen. Abschließend kann man zur Preisgestaltung der Zimmer und Zelte sagen, ziemlich selbstbewusst, andere würden sagen, etwas unverschämt. Die Verpflegung im Restaurant ist gut und und erfolgt in Buffet Form und ist nach meiner Meinung besser, als in vielen anderen Mittelklasse Hotels in Ägypten. Softdrinks, Tee, Wasser werden kostenlos zur Verfügung gestellt, alkoholische Getränke kosten extra. Ein Bier 0,5l kostet 4,10 Euro und ist somit teurer als auf manchen Liveaboard. Wlan ist in der gesamten Anlage kostenpflichtig verfügbar, leider schlecht und ziemlich teuer. Leider funktioniert das Wlan nicht so, wie man es gerne hätte. Ich rede jetzt nicht davon, das man 4K Video Streaming als Anforderung hätte, aber selbst das ausfüllen der simplen Einreiseanmeldung für Deutschland wird damit zur Qual. Das ist natürlich für viele nicht elementar wichtig, sollte man aber wissen. Ich empfehle hier dringend, bei Bedarf eine ägyptische Sim Karte für das Internet zu besorgen. Tauchen & Tauchbasis: Checkin erfolgt im Büro mit ausfüllen des ganzen Papierkrams und Ausgabe des Bleis und ggf. der Leihausrüstung. Dort bekommt man auch in den Shades eine feste Box zugewiesen, wo man seine Ausrüstung verstauen kann. Bei der Tauchbasis befindet sich auch eine Werkstatt, wo man defekte eigene Ausrüstung reparieren lassen kann. Die Basis bietet Tauchgänge am Hausriff an, wo das Tauchen selbständig mit Buddy erfolgen kann. Hier gibt es viele Optionen > Tauchgänge von Land, Tauchgänge Zodiac Oneway, Tauchgänge Zodiac Pickup. Das Hausriff kann also sehr vielseitig betaucht werden und gehört bestimmt zu den Top 10 Hausriffen am roten Meer. Richtige geführte Tauchgänge am Hausriff gibt es nicht, hier kann man sich nur den Checkdives für Neuankömmlinge anschließen. Für Alleinreisende ist es nicht immer so einfach, einen Buddy für das Hausriff zu finden. Das Resort ist sehr international, ständig reisen größere Gruppen an und ab. Das macht es manchmal nicht so einfach, Anschluss zu finden. Da bleiben für Hausriff Tauchgänge oft nur die geführten Checkdives/Orientierungstauchgänge übrig. Das kann für etwas erfahrenere Taucher oft etwas nervig sein. Des weiteren gibt es Ausflüge mit dem Zodiac, wo man sich einen Tag vorher anmelden soll. Hierzu gibt es zur Zeit aber keine tagesaktuellen Listen wo der Tauchplatz kurz beschrieben wird und man sich selbstständig eintragen kann, sondern die Tauchplätze müssen vorher im Büro erfragt werden. Da man aber die Tauchplätze nicht kennt, muss man hier erst mal im ausliegenden Tauchplatz Buch nachschlagen. Dieses Vorgehen halte ich für alles andere als ideal und vermutlich coronabedingt so organisiert. Die Tauchausflüge werden von immer wieder wechselnden Guides begleitet und die Gruppen dafür sind auch ziemlich groß. Da man immer wieder andere Guides hat und diese einen nicht kennen, wird man oft nicht nach gleichen Erfahrungsstand einen Buddy zugeteilt. Da die Gruppen hier ziemlich groß sind (acht oder zehn Taucher pro Guide sind hier keine Seltenheit), zerfasert die Gruppe auch oft und der Guide hat eigentlich überwiegend damit zu tun, die Gruppe etwas zusammen zu halten. Preislich sind die Ausflüge alles andere als günstig, was dazu führt, das danach die Nachfrage nicht all zu groß war. Es gab deswegen auch manche Tage, wo keine Ausflüge angeboten wurden. Diese Problem dürfte in der Hochsaison nicht vorhanden sein, aber in der Nebensaison kann dies doch mal vorkommen. Massenabfertigung/Tauchfabrik - Das Resort ist relativ groß und hat über hundert "Zimmer". Hat man also spürbar über hundert Taucher in der Anlage, ist bei der Tauchbasis schon ordentlich Betrieb. Das führt beim Umziehen dazu, das man eigentlich immer einen Hintern von einem anderen Taucher im Gesicht hat und man oft schwierig einen freien Platz findet, um sich überhaupt umziehen zu können. Klein und überschaubar, individuell, familiär und schnuckelig, ist bei mir jedenfalls was anderes.
Ich war vom 11. bis zum 24. Juni 2022 bei den Extra-Divers am Three-Corners Equinox zu Gast. Meine Rezension bezieht sich daher auch auf das „Gesamtpaket“ aus Tauchbasis, Tauchplätzen und auch ein Bisschen dem Hotel. Und um damit direkt bei der Basis zu beginnen: Über die Extra-Divers kann ich kein einziges schlechtes Wort verlieren. Von der ersten Begrüßung bis zur Verabschiedung war man stets freundlich, professionell und immer entgegenkommend. Die Abläufe auf der Basis waren klar geregelt, einfach nachzuvollziehen und praktikabel. Das Team war extrem hilfsbereit und freundlich. Ich möchte hier insbesondere die ägyptischen Mitarbeiter des Teams loben, die immer gut gelaunt, professionell und zuvorkommend waren und einen harten, guten Job ablieferten. Im täglichen Business haben sie sicherlich (und das ist auch wortwörtlich zu verstehen) die Hauptlasten geschultert. Als kleines Manko, das der Basis aber nicht angekreidet werden kann, war festzuhalten, dass mir das Drumherum auf der Tauchbasis nicht so familiär erschien. Aber das liegt in meinen Augen daran, dass das Publikum der Basis internationaler zu sein scheint, als ich es z.B. aus Hurghada kenne; Ist vielleicht aber auch gar kein Nachteil, da die Mischung doch angenehm ist und manch unschöne (und laute) „Kegelklub“-Szene verhindert, die entstehen kann, wenn nur Deutsche und/oder Österreicher an Bord sind. Insgesamt fand ich die Klientel nicht nur internationaler, sondern auch taucherisch fortgeschrittener. Es war mein erstes Mal Marsa Alam, nachdem ich es mir seit Jahren vorgenommen hatte, hier zu tauchen. Da ich vom Roten Meer vor allem den Norden und, sehr tief im Süden, den Sudan kannte, wollte ich hier Eindrücke sammeln. Oftmals hieß es, Marsa Alam sei noch richtiges Tauchen mit viel Fisch und auch größerem Fisch - „Kein Vergleich zu Hurghada“. Mein persönlicher erster Eindruck (welcher sich aber auch nur auf mageren 10 Tauchgängen vor Ort beschränkt, insofern gewiss nicht von einem „Fazit“ gesprochen werden kann) war der folgende. Das Elphinstone-Reef hat mir recht gut gefallen und entspricht meinem Geschmack noch am ehesten. Schönes pelagisches Tauchen mit Großfisch und Schwärmen im Blauwasser. Die übrigen Tauchplätze schienen sich aber stark auf die Abu-Dabbab-Riffe zu beschränken, und dieses Tauchen war einfach nicht so mein Ding. Ich nenne es mal typisch ägyptisches „Sandy Bottom, nice Coral Blocks“-Tauchen mit Hartkorallen, Fahnenbarschen, noch mehr Fahnenbarschen und dem drölfzigsten Blaupunktrochen sowie noch mehr „schön bewachsenen Korallenblöcken“. Riffansichten, die ich so oder ähnlich bereits zahllose male gesehen habe. Ich will keine falschen Behauptungen in die Welt setzen und so tun, als seien diese Tauchplätze damit erschöpfend beschrieben. Sicherlich kann man auch hier interessante Begegnungen machen, aber insgesamt wurde während meiner paar Tauchgänge das Gesamtbild nicht von diesen bestimmt. Von „Fischsuppe“ und größerem keine Spur. Zugegeben: Erstaunlich viele Schildkröten und hin und wieder überraschend zutrauliche Trevallies. Aber insgesamt: Das, was ich hier gesehen habe, hätte ich zu 95% genau so auch in Hurghada sehen können. Vielleicht hatte ich aber auch nur Pech. Ob man das, was sich mir so bot, persönlich mag, ist ferner eine Geschmacksfrage. Ich muss in diesem Zusammenhang auch sagen, dass ich vor Ort deutlich mehr Taucher getroffen habe, die von dieser Art des Tauchens überzeugt waren und zu den Stammgästen zählten. Bei den Extra Divers gibt es nach meinem Kenntnisstand drei bzw. vier Möglichkeiten, zu tauchen: 1.: Am Hausriff, 2.: Zodiac-Tour, 3. Tagesboot, 4. Minibus. Am Hausriff habe ich nur einen Tauchgang gemacht. Ich fand ihn nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Die Zodiac-Touren waren letztlich nicht mein Ding. Die natürlichen Verhältnisse vor Ort erfordern es, dass man in der Ausrüstung vom Strand bis zum Zodiac läuft. Da ich sehr dünne Füßlinge (dünne Tropen-Füßlinge) habe, konnte ich dabei wirklich jeden Stein durch die Sohle spüren; Der recht überschaubare Marsch bekam so die Qualitäten eines Spießrutenlaufs. Die Fahrten mit dem Zodiac waren meist recht kurz, aber auch hier bedingt durch die unausweichlichen Umstände für meinen Empfinden recht unkomfortabel. Zumindest standen die Unannehmlichkeiten und das taucherische Erlebnis in keinem Verhältnis zueinander. Das liest sich jetzt alles etepetete, aber wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich ein sehr unkomplizierter Zeitgenosse bin, der nicht viel Wert auf Luxus, Komfort und „bling, bling“ legt. Aber da es mein Anspruch ist, einen aussagekräftigen Report über meine subjektiven Eindrücke abzuliefern, komme ich nicht umhin, immer wieder die Abwägung zu beschreiben. Für mich sahen ebendiese so aus, dass ich mir immer wieder Zodiac-Touren „geklemmt“ habe, da für meinen Geschmack Strapazen und Ertrag in keinem guten Verhältnis zueinander standen. Auch hier: Andere Taucher werden vielleicht genau diese Touren schätzen! Vom Tauchen her hatte ich gerade mal die Hälfte der Tauchgänge absolviert, die ich mir zunächst vorgenommen hatte. Einerseits, weil ich mir einige Tauchgänge gespart hatte, andererseits, weil ich aufgrund leichter Magenprobleme (wohl bedingt durch die Klimaumstellung) ein paar Tagen meiner Gesundheit zuliebe Tauchpause einlegte. Kommen wir zum letzten Aspekt, dem Hotel. Bei einem Taucherurlaub brauche ich nicht viel. Das Hotel war in meinen Augen auch eher „basic“, stellenweise in die Jahre gekommen. Für meine Bedürfnisse war es OK. Allerdings hat mir das Essen auf lange Sicht überhaupt nicht zugesagt. Ab der zweiten Woche hatte ich doch Schwierigkeiten, das Essen runterzubekommen. Leider, leider, leider habe ich zudem immer wieder Teller erwischt, die ich persönlich nicht als sauber bezeichnen würde… Ansonsten auch hier: mega-freundliches und hilfsbereites Personal. Insgesamt herrschte im Hotel eine vergleichsweise ruhige Atmosphäre und keine Dauerkirmes. Etwas ungünstig empfand ich es, dass man an das Hotel mehr oder weniger gebunden war. Es gibt außerhalb schlicht nichts, was zu Fuß zu erreichen wäre. Man muss schon ein Taxi nehmen, um etwas anderes zu sehen. Meine abschließende Bewertung (in Sternen): Tauchbasis: 4 Sterne, hier ziehe ich insgesamt 1 Stern für das relativ hohe Preisniveau ab. Tauchplätze: 3 Sterne. Nach meinen persönlichen Vorlieben war nur vereinzelt etwas dabei, das mir richtig zusagte. Ich kenne andere Destinationen (namentlich: Palau, Raja Ampat, Sudan), da ist dies anders und da habe ich von jedem Tauchgang immer mindestens ein Highlight mitgenommen. Nicht so hier. Einige 3. Tauchgänge habe ich mir deswegen gespart, weil mir „noch so ein Tauchgang“ dann doch zu teuer war. Hotel: 3 Sterne. Hier zwei Sterne Abzug für das Essen und, nach meinem subjektiven Maßstab, die Sauberkeit von Tellern und Gläsern. Zusammengerechnet und gemittelt wären wir somit abgerundet bei 3 Sterne, aber die Bewertungspunkte beziehen sich hier auf Taucher.net ja auf die Basis, daher Gesamturteil 4 Sterne.

Tauchen, Hotel, Reise

André500153855
Tauchreisebericht Lahami Bay, Ägypten vom 7.5. – 21.5.22 Die Buchung: Gebucht haben wir über Nautilus Reisen. Das Hotel haben wir schon einmal vor ca. 12 Jahren besucht. Die Buchung war hervorragen und den Service von Nautilus Reisen kann ich nur weiterempfehlen. Ein Reiseunternehmen mit den Erfahrungen im Bezug auf Tauchen, ist eben etwas Besonderes. Der Flug: Düsseldorf – Marsa Alam – Düsseldorf Fluggesellschaft: Geflogen sind wir mit „European Air Charter“, einer Bulgarischen Fluggesellschaft. Obwohl man 3 Std vorher am Flughafen sein sollte, machte das Einchecken erst 2 Std vorher auf. Wir waren ca. am Ende des 1. Viertels und waren erst 10 vor Boarding durch alles durch; das Ender der Schlange hatte gar keine Chance, pünktlich zum Boarding da zu sein. Nachdem dann der dritte Bus am Flugzeug ankam, bekamen die Einsteigenden gesagt, sie sollen sich beeilen, da der Slot in 5 min wäre. Eine absolute Frechheit und nicht zu schaffen. Dann ging es eben mit 30 Minuten Verspätung los. Das Flugzeug selber war eine Katastrophe; Essen und Trinken gab es nur gegen Bezahlung; Und man konnte nur froh sein, dass die Sitze an den vorgegebenen Stellen blieben. Der Rückflug war dann von der Zeitvorgabe besser (kleiner Flughafen) und die Maschine auch. Dafür wurden wir ca. 1 Std über den Flughafen gefahren, mit Pausen, an denen die Türen nicht geöffnet werden sollten und am Ende ein „wir sind nicht schuld“ anstelle eines Wassers für jeden umsonst. In beiden Fällen war die Verständigung nicht ganz einfach. Fazit: diese Fluggesellschaft kann für Militärzwecke herhalten ist aber als Ferienfliege vollkommen ungeeignet. 0 von 5 Sternen Transfer: Hin und zurück war dieser gut. Es war zwar kein Luxustransporter aber wirklich freundliche Leute, die Ihr Handwerk verstehen. 4,5 von 5 Sternen Das Hotel: Als wir vor ca. 12 Jahren dort waren, war es nahezu genauso. Zwar gibt es inzwischen einige noch nicht fertiggestellte Unterkunftsbauten, aber insgesamt war alles wie „früher“. Man ist darum bemüht, alles im Schuss zu halten, aber das kostet Geld, was durch die Anzahl der Gäste eher mau ist. Das heißt, die eine oder andre Bodenfliese ist locker, das verwendete Holz ist überholungsbedürftig etc. Insgesamt würde ich für das Hotel eher nur 3 – 4 von 5 Sternen geben. Aber, und das war auch wie früher sehr gut, alles ist sauber. Im Zimmer kann man nahezu von Fußboden essen, sehr gute Matratzen, das Personal ist mehr als freundlich und immer hilfsbereit (wenn man sich benimmt; da gibt es leider immer wieder Ausnahmen), es gibt wirklich immer was „Leckeres“ zu essen und auch hier ist der Service hervorragend. Da würde ich 6 von 5 Sternen geben. Einen kleinen Nachteil gab es während unserer Anwesenheit. Das Hotel war zum überwiegenden Teil von Italienern besucht. Bei der Poolärobik (alles in italienisch) war mir das relativ egal. Aber es färbte auch ganz extrem auf das Nachmittags-/ Abendprogramm ab. Das war nicht gut. In einem Internationalen Hotel sollte zumindest die Unterhaltung (auch die Musik) größten Teils in Englisch stattfinden. Dann braucht man für die Italiener eben einen Übersetzer. Oder man lässt es ganz sein: 2 von 5 Sternen. Schlimm und absolut nicht mehr zeitgemäß waren Internet und WLan. Eine Verbindung gab es, wenn überhaupt, nur an der Rezeption, der Bar und dem Essenbereich. Und das ging auch von gar keiner über schlechte, andauernd abbrechende bis zu manchmal funktionierender Verbindung. Wenn man am Flughafen eine „Landeskarte“ kaufte ging es per Hot Spot gut: 1 von 5 Sternen Fazit: Das Hotel als besseres Mittelmaß, der Service und das Essen als sehr gut aber das heute unbedingt nötige „Verbindungstool“ als negativ würde ich das Hotel insgesamt mit 3,5 von 5 Sterne bewerten Das Tauchen: Leider hat das wohl jeder, der schon vor vielen, vielen Jahren in Ägypten tauch war, festgestellt: Das Leben stirbt! Zugegeben, wenn jemand das nicht von früher kennt, und auch noch in Deutschland das Tauchen gelernt hat, sieht er was Schönes (nicht mehr wie früher das Paradies). Aber gerade in der Bucht, die wir damals häufig betaucht haben, sieht man das Sterben. Fisch gibt es durch die Schutzmaßnahmen vom Oktopus über Sepia bis Hai alles. Aber wenn man über die Anzahl spricht …. Auch alles andere gibt es, aber die Anzahl, Vielfalt, Ausbildung … Auch wenn die Unterbrechung der letzten Jahre vielleicht etwas Erholung gebracht hat, ist der Vergleich nicht mehrzulässig. Die Tauchbasis an sich und die Ausfahrt mit dem Boot waren gut. Bemüht und zuvorkommen sind die Tauchbasen, wie überall auf der Welt. Auch hier war das mit den Italiener eher nicht positiv zu werten (der Diveguide tauchte nur mit denen) aber wir hätten ja auch vorher was sagen können. Das Essen an Board muss bezahlt werden und kostet 8 €, ist dafür aber gut. Ganz ganz wichtig ist zu erwähnen, dass das Personal auf den Booten als auch die Mitarbeiter in der Bucht am Hotel einen ganz hervorragenden Dienst tun. Nett, freundlich, zuvor kommend, kompetent sind hier nur ein paar Begriffe. Fazit: Leider hat das Meer an Glanz verloren. Die dem Hotel angegliederte Tauchbasis ist gut, aber muss aufpassen, dass sie nicht in die Ecke (Bevorzugung-Benachteiligung) rutscht. Hier gebe ich 4 von 5 Sternen
Erfahrungsbericht zu Oasis Diving Resort, Marsa Alam 29.3.-8.4.2022, 13 Tauchgänge vor Ort Kurzzusammenfassung Der Tauchurlaub war wunderbar und diente erfolgreich der Wiederherstellung des Seelenfriedens nach privaten Umbrüchen im vergangenen Jahr. Ich würde das Resort, die Basis, das Hausriff und die Tauchspots auf jeden Fall weiterempfehlen. Das Thema Tauch-Guides ist unten etwas kritisch beleuchtet. Gesamtatmosphäre Praktisch reines Tauchhotel, man findet gut und zwanglos Anschluß an andere Taucher. Über 90% aus D, A und CH. Erfreulich hoher Anteil von Taucherinnen. Es geht mit dem Tauchbetrieb (Briefing) teils schon vor 6 Uhr los. Nach dem Abendessen kann man noch einen Absacker im Beduinenzelt (bei Ala) am Strand trinken. Um spätestens 22h ist Licht-aus und Alle liegen in den Kojen. Am kleinen Pool kann man wunderbar chillen. Keinerlei Musikbeschallung oder Animation. Wer Ruhe finden will, findet sie hier. Für Kinder und Nichttaucher/-schnorchler weniger geeignet. Hotel und Zimmer 3-Sterne, etwas rustikal und nicht mehr ganz neu, aber sauber und sehr gemütlich Verpflegung Nur Halbpension möglich mit fast ganztags Essen a la carte oder vom Mittagsbuffet. Schmackhaft und angemessen abwechslungsreich. Der Salat wird mit Trinkwasser aus Gallonen gewaschen. Wir haben alles gegessen, kein Durchfall. Das Personal sehr freundlich. Hotelrezeption Sehr freundlich und zuvorkommend. Wenn etwas fehlt, wird es aus dem nahe gelegenen Marsa Alam besorgt. Tauchbasis Gut strukturiert, die gesamte Infrastruktur dem heutigen Stand entsprechend. Nitrox for free. Unter rein ägyptischer Leitung. Leider etwas zu sehr fokussiert auf die eigenen Geschäftsabläufe. Kompressor- und Transportteam Äußerst hilfsbereit, man ist dort heiß darauf, einen Zuverdienst per Ausrüstungswäsche zu bekommen. Das war für mich ein erstes Mal, aber sehr angenehm, es wird einem alles abgenommen bzw. vorbereitet. Laut General Manager sind 10-15 EUR pro Person und Woche als Entgelt angemessen. Hausriff Die üblichen Verdächtigen des roten Meers tummeln sich dort. Schöner unbeschädigter Korallenbestand. Tauchen dort ist jederzeit spontan möglich. Auch Nachttauchgänge, sogar un-guided. Ausfahrten per Boot Ein Wehmutstropfen für Port Ghalib-Verwöhnte. Das Zodiak (zu dieser Zeit ausschließlich zu Elphinstone) fährt nur vom Nachbarhotel aus, d.h. vorher Bustransfer. Die Tagesboote liegen im nicht fertiggestellten Hafen von Marsa Alam auf Reede. D.h. man fährt mit dem Minibus zum Hafen, mit dem Zodiak raus und dann geht’s aufs Boot. Später das Ganze retour. Tauchen von Land per Minibus Nähere und weitere Spots, an anderer Stelle ausreichend beschrieben. Empfehlung: Abu Dabab, am Schluß haben wir die riesigen Schildkröten schon gar nicht mehr groß beachtet. Ja, Dolphin house gibt’s da auch. Das übliche Vorgehen. Anziehen auf Decke vor Ort. Das Transportteam bringt alles per Jeep und später wieder zurück. Tauch-Guides Hier kommt nun ein Kritikpunkt. Vorbemerkung: Ich verstehe, daß das lokale Personal Sorgen und Nöte zu bewältigen hat. Jeden Tag mehrere Tauchgänge sind anstrengend und das Tauchen ist kein Spaß mehr. Auch untrainierte und/ oder naseweise Taucher können nervig sein. Ich habe jedoch schon von einigen Basis in Ägypten sowie vom Safariboot aus getaucht, somit dennoch: Beim Check-Tauchgang wird die ganze Truppe im aufgeblasenen Jacket an der Obefläche geparkt und nacheinander vom Guide abgerufen. Dann wird zwangsaufgebleibt. Die bereits Aufgebleiten knien am Grund ab. Bei den Landtauchgängen und hier beim Anziehen/ Vor-TG-Check sind einige Guides im Halbtrocki oder Trocki komplett überhitzt, die Ansprache der Tauchgäste könnte erheblich urlaubsmäßiger, d.h. freundlicher sein. Mein Buddy und ich sind fast nur un-guided unterwegs gewesen. Keine Lust auf gestreßte Instruktionen. Und auf die schlecht tarierten Sandwühler vor einem kann man auch gut verzichten. Es war ein sehr schöner Urlaub. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ihn genau so wieder machen. Allzeit Gut Luft! Diving Tim
Ich habe Marsa Shagra im Rahmen eines dreiwöchigen Urlaubs, im Dezember 2021 besucht und möchte hier meine Eindrücke über das Resort schildern. Das Resort habe ich über das Tauchreisebüro Subaqua gebucht und ich kann die Abwicklung auf jeden Fall empfehlen. Leider kann ich die durchwegs nur positiven Eindrücke und teilweise „Hype“ für Marsa Shagra leider nicht ganz bestätigen. Das Resort gilt bei vielen als „Geheimtipp“ Unterkunft: Die Anlage ist sehr weitläufig und besteht aus Zelten und gemauerten Bungalows. Dadurch das die Anlage sehr großzügig angelegt ist, entstehen daraus oft sehr lange Wege. Wer also etwas im Zelt/Zimmer vergessen hat, überlegt sie zweimal, ob er besonders im Hochsommer nun wirklich zurückgehen will. Je nach Entfernung ist man hier auch mal 10 Minuten einfach, vom Divecenter bis zum Zimmer/Zelt unterwegs. Das Publikum dort ist sehr international angelegt, die Resort und Basissprache ist Englisch. Einen Lageplan kann man auf der Homepage einsehen. Ich hatte das normale Zelt gebucht und mein Tauchpartner das Deluxe Chalet. Das Zelt beschränkt sich auf das wesentliche, mit zwei Betten, einen kleinen Tisch und einer kleinen Ablage für Bekleidung, auf der man mit Sicherheit nicht den Inhalt eines Koffers unterbringen kann. Im Zelt befand sich nur eine Steckdose für elektronische Geräte zu laden. Das ist für Personen nicht gerade ideal, wenn man viele Akkus zu laden hat und entsprechend viele Ladegeräte dabei hat. (Steckerleiste mitnehmen) Vor dem Zelt befinden sich zwei Stühle zum verweilen. Das Zelt stand vermutlich durch den Wind schon etwas schief und der ursprünglich weiße Stoff war durch den Sand schon etwas „sandfarben“. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Wasserspender, an denen man kaltes Wasser beziehen kann. Für die tägliche Hygiene konnte man die Gemeinschafts-Sanitäranlagen Anlagen nutzen, die sich durch einen kurzen Fußmarsch erreichen lassen. Dorf befinden sich die mehrere Duschen, Waschbecken und Toiletten. Die Wege in der Anlage am Abend sind schlecht, bzw. wenn man zu den Zelten gehen möchte, überhaupt nicht beleuchtet. Das macht den Rückweg oft nicht so einfach, wenn man nicht so trittsicher ist, bzw. falls der Mond nicht scheint. Das Deluxe Chalet hat diesen Namen eigentlich nicht verdient, „Deluxe“ ist da überhaupt nichts und eigentlich nur ein etwas altbackenes drei Sterne Zimmer. Hier würde ich dringend eine Sanierung empfehlen, damit der Preis gerechtfertigt wird, oder den Preis nach unten anpassen. Abschließend kann man zur Preisgestaltung der Zimmer und Zelte sagen, ziemlich selbstbewusst, andere würden sagen, etwas unverschämt. Die Verpflegung im Restaurant ist gut und und erfolgt in Buffet Form und ist nach meiner Meinung besser, als in vielen anderen Mittelklasse Hotels in Ägypten. Softdrinks, Tee, Wasser werden kostenlos zur Verfügung gestellt, alkoholische Getränke kosten extra. Ein Bier 0,5l kostet 4,10 Euro und ist somit teurer als auf manchen Liveaboard. Wlan ist in der gesamten Anlage kostenpflichtig verfügbar, leider schlecht und ziemlich teuer. Leider funktioniert das Wlan nicht so, wie man es gerne hätte. Ich rede jetzt nicht davon, das man 4K Video Streaming als Anforderung hätte, aber selbst das ausfüllen der simplen Einreiseanmeldung für Deutschland wird damit zur Qual. Das ist natürlich für viele nicht elementar wichtig, sollte man aber wissen. Ich empfehle hier dringend, bei Bedarf eine ägyptische Sim Karte für das Internet zu besorgen. Tauchen & Tauchbasis: Checkin erfolgt im Büro mit ausfüllen des ganzen Papierkrams und Ausgabe des Bleis und ggf. der Leihausrüstung. Dort bekommt man auch in den Shades eine feste Box zugewiesen, wo man seine Ausrüstung verstauen kann. Bei der Tauchbasis befindet sich auch eine Werkstatt, wo man defekte eigene Ausrüstung reparieren lassen kann. Die Basis bietet Tauchgänge am Hausriff an, wo das Tauchen selbständig mit Buddy erfolgen kann. Hier gibt es viele Optionen > Tauchgänge von Land, Tauchgänge Zodiac Oneway, Tauchgänge Zodiac Pickup. Das Hausriff kann also sehr vielseitig betaucht werden und gehört bestimmt zu den Top 10 Hausriffen am roten Meer. Richtige geführte Tauchgänge am Hausriff gibt es nicht, hier kann man sich nur den Checkdives für Neuankömmlinge anschließen. Für Alleinreisende ist es nicht immer so einfach, einen Buddy für das Hausriff zu finden. Das Resort ist sehr international, ständig reisen größere Gruppen an und ab. Das macht es manchmal nicht so einfach, Anschluss zu finden. Da bleiben für Hausriff Tauchgänge oft nur die geführten Checkdives/Orientierungstauchgänge übrig. Das kann für etwas erfahrenere Taucher oft etwas nervig sein. Des weiteren gibt es Ausflüge mit dem Zodiac, wo man sich einen Tag vorher anmelden soll. Hierzu gibt es zur Zeit aber keine tagesaktuellen Listen wo der Tauchplatz kurz beschrieben wird und man sich selbstständig eintragen kann, sondern die Tauchplätze müssen vorher im Büro erfragt werden. Da man aber die Tauchplätze nicht kennt, muss man hier erst mal im ausliegenden Tauchplatz Buch nachschlagen. Dieses Vorgehen halte ich für alles andere als ideal und vermutlich coronabedingt so organisiert. Die Tauchausflüge werden von immer wieder wechselnden Guides begleitet und die Gruppen dafür sind auch ziemlich groß. Da man immer wieder andere Guides hat und diese einen nicht kennen, wird man oft nicht nach gleichen Erfahrungsstand einen Buddy zugeteilt. Da die Gruppen hier ziemlich groß sind (acht oder zehn Taucher pro Guide sind hier keine Seltenheit), zerfasert die Gruppe auch oft und der Guide hat eigentlich überwiegend damit zu tun, die Gruppe etwas zusammen zu halten. Preislich sind die Ausflüge alles andere als günstig, was dazu führt, das danach die Nachfrage nicht all zu groß war. Es gab deswegen auch manche Tage, wo keine Ausflüge angeboten wurden. Diese Problem dürfte in der Hochsaison nicht vorhanden sein, aber in der Nebensaison kann dies doch mal vorkommen. Massenabfertigung/Tauchfabrik - Das Resort ist relativ groß und hat über hundert "Zimmer". Hat man also spürbar über hundert Taucher in der Anlage, ist bei der Tauchbasis schon ordentlich Betrieb. Das führt beim Umziehen dazu, das man eigentlich immer einen Hintern von einem anderen Taucher im Gesicht hat und man oft schwierig einen freien Platz findet, um sich überhaupt umziehen zu können. Klein und überschaubar, individuell, familiär und schnuckelig, ist bei mir jedenfalls was anderes.

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