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Tauchen in Mikronesien

Mikronesien: Über 2000 Inseln und Atolle, von denen nur knapp 100 bewohnt sind. Die umgebende Wasserfläche der Inseln hat etwa die Größe der USA, die Landmasse zusammengelegt entspricht etwas der Größe von Luxemburg. Auch als Königreich der Mantas beschrieben bietet Mikronesien Großfisch satt - hier gibts eine klare Garantie drauf.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Im Dezember sind wir mit unseren Rebreathern zum Tauchen auf der Truk Master in Chuuk Lagoon und im Manta Ray Bay Resort in Yap gewesen. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio und machten dort einen Stopover für 2 Tage. Tokio ist eine tolle Stadt und wirklich zu empfehlen. Danach ging es mit United Airlines über Guam nach Chuuk Lagoon, via Guam nach Yap und über Guam, Tokio mit der Lufthansa wieder zurück nach Frankfurt. Mit der Lufthansa konnten wir 2 x 23 kg Gepäck und Handgepäck mitnehmen. Bei United zahlten wir für die zweite Tasche zischen 35 $ und 40 $ pro Stecke. Handgepäck bei der United war nur größenbegrenzt und hatte keine Gewichtsgrenze. Nach der Tauchsafari in Truk ginges nach Yap ins Manta Ray Bay Resort und den Yap Divers. Auch hier sind wir mit unseren Rebreathern getaucht. Auf der Boot 2017 hatten wir mit Bill Acker gesprochen, dass wir in Truk sind und gerne mit unseren Rebreathern kommen möchten. Yap ist kein typisches Rebreatherziel, aber wenn man die Geräte schon dabei hat.... Gesagt, getan. Bill hat für uns Rebreathertanks geordert und wir haben den Kalk in Guam bestellt und dorthin liefern lassen. Alles war da, als wir ankamen, auch Sauerstoff. In Yap angekommen, wurden wir auch hier am Flughafen direkt von den Mitarbeitern empfangen und ins Hotel gebracht. Wir fühlten uns hier gleich wieder heimisch. Wir waren bereits 2009 dort und fanden es super, dass sich Yap nicht verändert hat. Kein Hotelbunker oder zugebaute Ecken. Unser Zimmer war sehr groß und schön eingerichtet und lag direkt über der Tauchbasis. Die Wege im Manta Ray Bay Hotel sind kurz. Da wir mitten in der Nacht angekommen sind, Frühstückten wir am 1. Tag gemültich auf der Mnuw - ein altes indonesisches Handelsschiff, das zu Restaurant umgebaut wurde. Auf dem Restaurantschiff gibt es einen Frühstücksraum, ein Restaurant und auf dem Oberdeck eine Bar. Hier lässt sich super das selbstgebraute Deko-Bierchen trinken. Zum Mittag und Abend kann mal ala carte Essen. Das Essen ist sehr lecker. Die Tauchbasis ist gut organisiert. Außen gibt es Tafeln, auf denen jeder einzelne Taucher sehen kann, auf welchem Boot er ist und wann es losgeht. Ebenfalls hat jeder Taucher ein Fach, in das er seine Sachen legen kann. Alles was in der vorhergesehenen Tasche ist, wird morgens von der Crew aufs Tauchboot gebracht. Es gibt große Kameratische mit reichlich Steckdosen zum laden der Akkus. Wir haben ein paar für unsere Rebreather missbraucht. Jeden Morgen, wenn wir die Rebreather fertig gemacht hatten, wurden diese ganz vorsichtig auf das Boot getragen und abends nach dem Tauchen mit Frischwasser abgespült, abtropfen lassen und wieder auf seinen Platz gestellt. Toller Service! Das Tauchen war super entspannt. Es ging mit dem Boot raus, nach dem ersten Tauchgang gab es immer einen Snack in Form von Kuchen und Obst sowie heißen Tee und Wasser. Nach der Oberflächenpause ging es zum zweiten Tauchgang und dann zurück ins Hotel. Die Guides sind sehr zu vorkommend. Getaucht wurde in kleinen Gruppen. Es gab genügend Spülbecken und Trockenmöglichkeiten. Das Manta Ray Bay Hotel ist ein schönes, gemütliches Hotel auf Taucher abgestimmt. Sehr sauber mit leckerem Essen und gutem Service. Das Spa kann man auch sehr gut genießen. Einen tauchfreien Tag haben wir natürlich genutzt, um uns die Insel anzuschauen. Es werden vom Hotel schöne Ausflüge angeboten. Nach 2 Tagen Tokio, 10 Tage Chuuk Lagoon und 10 Tage Yap hieß es Abschied von einer tollen Reise, mit super Tauchdestinationen zu nehmen. 31 Stunden von Tür zu Tür. Aber es rentiert sich. Truk und Yap ist eine tolle Kombi und war genau das richtige für unseren Anspruch. Wir können die die Truk Master und das Manta Ray Bay Resort uneingeschränkt empfehlen. Behaltet Euer Niveau und macht weiter so! Den vollständigen Reisebericht mit Bildern findet Ihr auf unserer Homepage: http://www.rebreathertauchen.de/blog.htm
Im Dezember sind wir mit unseren Rebreathern zum Tauchen auf der Truk Master in Chuuk Lagoon und im Manta Ray Bay Resort in Yap gewesen. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio und machten dort einen Stopover für 2 Tage. Tokio ist eine tolle Stadt und wirklich zu empfehlen. Danach ging es mit United Airlines über Guam nach Chuuk Lagoon, via Guam nach Yap und über Guam, Tokio mit der Lufthansa wieder zurück nach Frankfurt. Mit der Lufthansa konnten wir 2 x 23 kg Gepäck und Handgepäck mitnehmen. Bei United zahlten wir für die zweite Tasche zischen 35 $ und 40 $ pro Stecke. Handgepäck bei der United war nur größenbegrenzt und hatte keine Gewichtsgrenze. Bereits die Vorbereitungen zum Tauchen auf der Truk Master liefen super unkompliziert über Email. Wir hatten hier einige Fragen und be- nötigten einige Infos, da wir in Chuuk auch Trimix tauchen wollten. Wir benötigten vor Ort Rebreathertanks, Kalk, Stageflaschen, Sauer- stoff und Helium. Die Flüge waren alles super pünktlich, das reisen mit der zweiten Tasche war auch unkompliziert. Gezahlt wurde einfach beim Einchecken. In Chuuk angekommen wurden wir bereits von den Mitarbeitern der Truk Master begrüßt. Das Gepäck wurde in ein Auto verstaut und ab ging es mit dem Bus ans Meer und mit einer kurzen Fahrt mit dem Beiboot zum Schiff. Hier wurden wir von dem Rest der Crew mit einem Welcome Trink empfangen. Nach dem beziehen der Kabinen gab es ein erstes Briefing und Kennenlernen der Gäste. Die Kabinen sind geräumig und bieten einiges an Staumöglichkeiten, wirklich gut durchdacht. Am ersten Tag erhielten wir weiter Informationen über den Ablauf, das Tauchen und bauten in Ruhe unser Ausrüstung zusammen. Alles war da. Kalk, Tanks, Stagetanks, wie bestellt. Wir hatten unsere eigen Stageregler und Riggingkits mit, was eigentlich nicht notwendig war, da genügend geriggte Tanks auf dem Boot waren in diversen Größen. Natürlich durfte auch die Sicherheitsübung am ersten Tag nicht fehlen. Auf Sicherheit wird hier sehr viel Wert gelegt. Dann hieß es neun Tage tauchen! Es wurden 4 Tauchgänge am Tag angeboten. Vor jedem Tauchgang gab es ein ausführliches Briefing. Die Gruppenaufteilung war entsprechend der Erfahrung der Gäste. Es wurde auf jeden Rücksicht genommen. Egal ob Sporttaucher oder Tekki. Was uns natürlich super gefallen hat, Martin, der Kapitän ist ebenfalls Rebreathertaucher und hat uns oft mit unseren Rebreather geguidet. Das ist schon ein Rebreatherparadies, wenn man die Geräte wirklich ausnutzen kann und nur mit Rebreathern alleine unterwegs ist. Abgestimmt auf die Tauchgänge hatten wir Luft oder Trimix in den Flaschen. Der Mix wurde am Abend vorher gefüllt, die Wunsch- mischung hat immer gepasst! Wir konnten die Wracks dadurch ganz anders betauchen. Dies nutzen wir mit unseren Geräten natürlich aus und machten meistens nur zwei schöne, lange Tauchgänge. Chuuk Lagoon ist ein Paradies für Wrackliebhaber. Ich muss ja gestehen, ich bin eigentlich nicht nur für Blech, aber hier hat es mich erwischt. So ein einmaliges Tauchgebiet und so vielen tollen Wracks auf einer so konzentrierten Fläche. Auch wenn man das geschichtliche dahinter beachtet. Sehr beeindruckend. Man kann auch gar nicht fassen, was die damals an Munitionen etc. dabei hatten und was da tatsächlich geschehen ist. Der Service an Bord wurde sehr groß geschrieben. Die Crew war sehr freundlich und super hilfsbereit. Immer ganz dezent, aber immer da. Das Essen war sehr abwechslungsreich und lecker. Alles war sehr sauber. Top! Wirklich zu empfehlen. Aber auch die schönste Safari geht zu Ende und dann heißt es Abschied nehmen. Und somit ging es weiter nach Yap ins Manta Ray Bay Resort zu den Yap Divers. Den vollständigen Reisebericht mit Bildern findet Ihr auf unserer Homepage: http://www.rebreathertauchen.de/blog.htm
Für mich ging es Ende August 2017 für 3 Wochen von Düsseldorf mit ANA und United über Tokio und Guam nach Yap zum MANTA FEST. Hotel und Tauchbasis liegen auf einem Grundstück, direkt am Meer. Davor liegt ein Schoner, die Mnuw, welcher im unteren Teil den Frühstücksraum, im mittleren das Restaurant und auf dem Oberdeck eine Bar beherbergt. Das Frühstück war einfach, Abendessen wählt man aus einer Karte. Ich habe mich gefühlt die gesamte Zeit von Sashimi oder dem „Catch of the day“ ernährt - mehr braucht es (für mich) nicht.. Mein Hotelzimmer war groß, direkt über der Tauchbasis mit Balkon und Meerblick. Das Zimmer ist in sehr gutem Zustand und auch an der Sauberkeit hatte ich nichts auszusetzen. Jeder Extrawunsch wurde sofort erfüllt (außer der Wunsch nach schnellerem Internet, aber wer braucht das schon im Paradies?). Alles in allem habe ich mich direkt willkommen und fast familiär gefühlt. In der Tauchbasis bekam jeder einen eigenen Platz für das Equipment und eine eigene Equipment-Bag, welche jeden Morgen auf das richtige Boot gebracht wurde. Auch für das Kameraequipment ist genug Platz in der Tauchbasis vorhanden. Die Tauchplätze sind einfach zu betauchen, wunderschön und meist nicht wirklich tief. Super fand ich, jeden Tag einen anderen Tauchplatz anzufahren und dort alleine zu liegen. Besonders gut gefallen hat mir der M‘il Channel mit schönen Weichkorallen und natürlich Vertigo mit den vielen Haien. An noch keinem anderen Tauchplatz war ich Haien in der Menge so nah.. zusammenfassend kann ich sagen: Ich freue mich auf das Manta Fest im August 2018!
Yap liegt schon ziemlich alleine, Mitten im Pazifik und vor der ersten Anreise war mit etwas mulmig zu Mute. Wie würde es dort sein, anspruchsvoll zum Tauchen? Ganz im Gegenteil! Meine Anreise geht von Düsseldorf über Tokio und Guam direkt nach Yap, nur 2 Stopps mit perfekten Anschlusszeiten, schon mal nicht so schlecht. Der Flug kommt dann leider erst in der Nacht in Yap an, United Airlines fliegt den internationalen kleine Flughafen exklusiv an und es gibt nur 2 Flüge insgesamt pro Woche. Mit einer Mischung aus Müdigkeit und Vorfreude steige ich aus dem Flieger, es ist warm, hier ist es wohl immer warm, aber erträglich. Die Busfahrt zum Hotel dauert etwa 15 Minuten und wird für ein Hotelbriefing genutzt, dazu gibt es kühle Tücher und ein Wasser. Im Hotel dann direkt aufs Zimmer, wo auch die Anmeldungen für das Resort und die Tauchbasis liegen; Ausfüllen also entspannt am nächsten Morgen. Koffer kamen nach wenigen Minuten. Am nächsten Morgen geht es zum ersten Tauchgang los. Durch die nächtliche Anreise später, als der normale Tauchbetrieb. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen am ersten Tag auch gar nicht zu Tauchen und wer lieber am Pool chillt, streicht sich einfach von der Liste die aussen an der Tauchbasis in Form eines großen White Boards aushängt. Hier stehen auch Tauchplatz, Boot, Kapitän und Diveguide angeschlagen. In der Regel geht es für 2 Tauchgänge raus, je nach Fahrtzeit zwischen 20-45 Minuten und einer Oberflächenpause von einer Stunde ist man am frühen Nachmittag auch schon wieder zurück. Wer dann immer noch nicht genügend Pressluft geschnuppert hat, kann einen Nachmittags- oder einen Nachttauchgang dazu buchen. Unbedingt zu empfehlen ist hier das Rainbow Reef, keine 5 Minuten entfernt von der Basis. Hier kommen zur Abenddämmerung die wunderschönen kleinen Mandarinenfische aus ihrem Versteck um zu fressen und sich zu paaren. Die Tauchplätze der Yap Divers, welche dem Manta Ray Bay unmittelbar angeschlossen sind, verteilen sich um die ganze Insel. Dabei kristallisieren sich eine Handvoll TOP Plätze schnell heraus, die präferiert öfter angefahren werden. Zwischen den Tauchgängen gibt es Handtücher, Wasser, Tee, Bananen oder Orangen und selbst gebackenen Kuchen. Rund um die Insel ist das Wasser glasklar, Sichtweiten von über 50 Metern, kaum Welle und so gut wie keine Strömung, also auch absolut für Anfänger geeignet. Nach dem Briefing dienen die Guides eher zur groben Orientierung und man kann mit seinem Buddy weitgehend selbstständig Tauchen, "Tauchzeitbegrenzung" ist hier ein Unwort. Alles völlig entspannt und relaxt, so wie man es sich wünscht! Auch wenn die meisten wegen der Mantas und Haie nach Yap kommen, war am Ende mein schönster Tauchplatz der ganz im Süden liegende "Yap Caverns" (siehe auch Foto). Wie ein Einbruch im Riff wirkt es von oben und ist ein El Dorado für jeden Abenteurer. Wer die kleinen Durchgänge betauchen möchte, hält sich an den Diveguide, hintereinander passen alle bequem durch. Tiefer als 6 Meter ist es hier nicht und das einfallende Sonnenlicht bietet eine beeindruckende Szenerie. Auf der Sandfläche davor liegen in 10-12 Metern Tiefe gerne Weissspitzenriffhaie, Büffelkopfpapageien ziehen hier regelmäßig vorbei. Die Felsen und Wände sind bunt bewachsen und voller Leben; Kraken, Muränen, Schaukelfische, Zackenbarsche, kleine Schnecken und eine Vielzahl von verschiedenen Clownfischen, deren Anemonen kleine Putzergarnelen oder Porzellankrabben beherbergen, sind hier zu finden. An der Riffkante geht es tiefer bis auf 30 Meter, hier, etwas vom Riff weg ist eine Putzerstation die ständig von grauen Riffhaien aufgesucht wird. Der Blick ins Blau lohnt sich immer, mal zieht ein Adlerrochen vorbei oder ein neugieriger Thunfisch inspiziert das Geschehen am Riff. Am Nachmittag heisst es relaxen am Pool, auch eine Massage im eigenen Spa bietet sich an. Um 16:30 heisst es dann "Happy Hour" auf dem Segelschoner Mnuw, der imposant vor dem Hotel liegt. Einen direkten Strand gibt es hier nicht. Auf dem schwimmenden Restaurant gibt es am Morgen Frühstück, am Mittag und Abends Essen á la carte oder einen tagesfrischen Fang und nach dem Tauchen einen erfrischenden Cocktail oder ein Bier aus der hauseigenen und einzigartigen Mikrobrauerei! Es hat schon Stil sich einen eigenen Glaskrug zu kaufen, der die ganze Zeit an der Bar hängen bleibt, auch über Jahre hinweg. Das Personal begrüßt einen stets mit einem Lächeln und irgendwie hat man das Gefühl alle kennen einen schon ewig, nicht nur weil man hier von der ersten Minute an mit Namen begrüßt wird. Die Liebenswürdigkeit der Menschen sucht wirklich Ihres Gleichen! Wenn mal etwas nicht passt, sind alle gerne hilfsbereit und der General Manager, sowie der Restaurantleiter sprechen neben der Landessprache englisch auch deutsch. Fazit: Ein Urlaub ganz nach meinen Vorstellungen, ruhig, übersichtlich und familiär mit tollen Tauchgängen. Sollte man mal gemacht haben!

Manta Ray Bay

Taucher321532
Wir waren im September 2017 für zwei Wochen in Yap im Manta Bay Resort. Zusammenfassend müssen wir leider sagen, dass es unserer Meinung nach weder das Geld noch den Aufwand wert ist dort hinzufahren! Das Abholen vom Flughafen hat noch ganz gut funktioniert. Im Bus war man dann der Meinung, dass ein ausführliches Hotelbriefing um 4 Uhr früh doch super ist. Das einzige was uns da interessiert hat, war bis wann es am gleichen morgen Frühstück gibt. Erschrocken haben wir dann gleich in der Früh noch festgestellt, dass man uns für den ersten Tauchgang um 10:00 Uhr morgens eingetragen hat. Da haben wir uns dann einfach wieder rausgestrichen, nach nicht mal 5 Stunden Schlaf wollten wir dann doch noch nicht tauchen. Die Zimmer im Hotel sind groß und schön möbliert, Sauberkeit und Zimmerservice lassen allerdings zu wünschen übrig. Wir mussten uns in 14 Tagen dreimal Toilettenpapier am Empfang holen. Super ist, dass auf Yap das Leitungswasser trinkbar ist. Die Gläser in den Zimmern wurden allerdings nur auf Anfrage gespült und auch das nur mit der Hand ohne Spülmittel im Zimmer. Unser erster Tauchgang war dann auch ein ganz besonderes Erlebnis. Nach einer Einweisung in die Tauchschule die zumindest platzmäßig gut organisiert ist (jeder hat sein eigenes Fach und einen Bereich zum Aufhängen der Anzüge) ging es dann mit einem vollen Speedboot zum ersten Tauchgang. Nach fast 40 Minuten Fahrt waren wir an den Caverns. Das Ziel des Tauchgangs hatte uns vorher natürlich niemand gesagt. Das Boot hält an und der Guide sagt wir tauchen in den Caverns es wird ja wohl niemand Platzangst haben. Dumm gelaufen, dass es bei mir so ist. Das war natürlich kein guter Einstieg. So eine weite Fahrt und dazu noch einen Tauchplatz der einigen Tauchern nicht behagt als Checkdive fanden wir nicht so gut. Das Tauchen wurde in den folgenden Tagen zwar organisatorisch etwas besser: wir wussten immerhin vorher welcher Tauchplatz wir anfahren und wie lang die Fahrt dauert, die Tauchgänge selbst sind allerdings enttäuschend gewesen: die Riffe sind schön aber komplett leer gefischt. Schwarmfische Fehlanzeige, sogar von den kleinen Rifffischen sind nicht mehr viele übrig. Das Gewimmel an bunten Fischen das normalerweise in einem Riff herrscht und uns sehr gut gefällt hat man hier nicht gesehen. Wenn man dann mal Fische gesehen hat waren es allerdings auch oft besondere: wir hatten unter anderem einen Geisterpfeifenfisch, einen pinken Blattfisch und zwei Sandtaucher. Auch Nacktschnecken waren oft zu finden. Aber das war für uns kein Trost für mehr als 20 70-80 Minutentauchgänge an ansonsten leeren Wänden oder in total leeren Channels (Mi’l Channel, Goofnew Channel). Haie haben wir quasi nur in Vertigo gesehen, wo gefüttert wird und auch sonst mit einem Riechköder getaucht wird. Die Mantas für die Yap so berühmt ist, haben wir bei 27 Tauchgängen ausschließlich an der einen Putzerstation (Goofnew Channel) und das auch nur 2-mal kurz gesehen. Die andere Putzerstation „Stammtisch“ wird nicht mehr angefahren, da die Taucher dort den ganzen Tauchplatz ruiniert haben. Was uns auch gleich zum nächsten Kritikpunkt bringt: wir haben eine Haifischfütterung an Vertigo mitgemacht. Vertigo ist ein schöner flacher Tauchplatz, während unserem Aufenthalt der einzige an dem es noch Haie zu sehen gab. Die Fütterung selbst war super auch professionell durchgeführt, aber das Briefing für die Haifütterung war: bitte stellt oder setzt euch ins Riff! Das ist für uns ein absolutes Nogo! Riffschutz und Sicherheit waren auch sonst nicht überragend: einmal hat man uns bei Ebbe extra noch ein paar Meter in den Channel reingefahren. Allerdings nur ca. 5 Meter weit. Für die ersten beiden Taucher gab es noch keine Probleme. Bei dem zweiten Paar wäre trotz ok des Bootsführers einer auf einer Tellerkoralle gelandet, wenn nicht zufällig genug Luft im Jacket gewesen wäre. Danach ist dann auch unser eigenes Schnellboot fast noch über uns drüber gefahren. Bojen wurden beim Sicherheitsstop nur im Ausnahmefall hochgeschossen, was einem beim Auftauchen mit teilweise 4 Speedbooten rundrum jetzt nicht so das Beste Gefühl gab. Warum die 4 Speedboote der Yap Divers sehr häufig an den gleichen Tauchplatz gefahren sind, sodass die in Summe wohl nicht mehr als 20 Tauchgäste die es auf Yap gleichzeitig gab dann alle am gleichen Tauchplatz waren, können wir absolut nicht nachvollziehen. Die Nachttauchgänge und der Mandarintauchgang waren allerdings wirklich wunderschön. Nachts sieht man haufenweise kleine Shrimps, Krebse, Plattwürmer, Seenadeln und wir hatten sogar mal Besuch von einer Seeschlange und zwei Weißspitzen beim Nachttauchgang. Die Paarung der Mandarinfische war auch ein tolles Erlebnis. Beim Auftauchen hat man dann den wahnsinns Sternenhimmel über sich. Das Hotel selber hat insbesondere mit Piratenboot der Mnuw und dem schönen Pool eine tolle Atmosphäre. Das selbstgebraute Bier ist auch wirklich hervorzuheben. Das Personal ist superfreundlich. Das Essen von der Karte war gut, die Karte aber sehr amerikanisch. Lokales Essen gab es auf der Mnuw kaum. Dafür kann man aber gut auswandern ins Oceania restaurant, das ganz hervorragendes Essen mit lokalen Zutaten hat. Das Frühstück war zwei Wochen lang immer das gleiche, da die Auswahl nicht besonders groß ist, wird das nach ein paar Tagen dann doch langweilig. Martin & Kristina
Im Dezember sind wir mit unseren Rebreathern zum Tauchen auf der Truk Master in Chuuk Lagoon und im Manta Ray Bay Resort in Yap gewesen. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio und machten dort einen Stopover für 2 Tage. Tokio ist eine tolle Stadt und wirklich zu empfehlen. Danach ging es mit United Airlines über Guam nach Chuuk Lagoon, via Guam nach Yap und über Guam, Tokio mit der Lufthansa wieder zurück nach Frankfurt. Mit der Lufthansa konnten wir 2 x 23 kg Gepäck und Handgepäck mitnehmen. Bei United zahlten wir für die zweite Tasche zischen 35 $ und 40 $ pro Stecke. Handgepäck bei der United war nur größenbegrenzt und hatte keine Gewichtsgrenze. Nach der Tauchsafari in Truk ginges nach Yap ins Manta Ray Bay Resort und den Yap Divers. Auch hier sind wir mit unseren Rebreathern getaucht. Auf der Boot 2017 hatten wir mit Bill Acker gesprochen, dass wir in Truk sind und gerne mit unseren Rebreathern kommen möchten. Yap ist kein typisches Rebreatherziel, aber wenn man die Geräte schon dabei hat.... Gesagt, getan. Bill hat für uns Rebreathertanks geordert und wir haben den Kalk in Guam bestellt und dorthin liefern lassen. Alles war da, als wir ankamen, auch Sauerstoff. In Yap angekommen, wurden wir auch hier am Flughafen direkt von den Mitarbeitern empfangen und ins Hotel gebracht. Wir fühlten uns hier gleich wieder heimisch. Wir waren bereits 2009 dort und fanden es super, dass sich Yap nicht verändert hat. Kein Hotelbunker oder zugebaute Ecken. Unser Zimmer war sehr groß und schön eingerichtet und lag direkt über der Tauchbasis. Die Wege im Manta Ray Bay Hotel sind kurz. Da wir mitten in der Nacht angekommen sind, Frühstückten wir am 1. Tag gemültich auf der Mnuw - ein altes indonesisches Handelsschiff, das zu Restaurant umgebaut wurde. Auf dem Restaurantschiff gibt es einen Frühstücksraum, ein Restaurant und auf dem Oberdeck eine Bar. Hier lässt sich super das selbstgebraute Deko-Bierchen trinken. Zum Mittag und Abend kann mal ala carte Essen. Das Essen ist sehr lecker. Die Tauchbasis ist gut organisiert. Außen gibt es Tafeln, auf denen jeder einzelne Taucher sehen kann, auf welchem Boot er ist und wann es losgeht. Ebenfalls hat jeder Taucher ein Fach, in das er seine Sachen legen kann. Alles was in der vorhergesehenen Tasche ist, wird morgens von der Crew aufs Tauchboot gebracht. Es gibt große Kameratische mit reichlich Steckdosen zum laden der Akkus. Wir haben ein paar für unsere Rebreather missbraucht. Jeden Morgen, wenn wir die Rebreather fertig gemacht hatten, wurden diese ganz vorsichtig auf das Boot getragen und abends nach dem Tauchen mit Frischwasser abgespült, abtropfen lassen und wieder auf seinen Platz gestellt. Toller Service! Das Tauchen war super entspannt. Es ging mit dem Boot raus, nach dem ersten Tauchgang gab es immer einen Snack in Form von Kuchen und Obst sowie heißen Tee und Wasser. Nach der Oberflächenpause ging es zum zweiten Tauchgang und dann zurück ins Hotel. Die Guides sind sehr zu vorkommend. Getaucht wurde in kleinen Gruppen. Es gab genügend Spülbecken und Trockenmöglichkeiten. Das Manta Ray Bay Hotel ist ein schönes, gemütliches Hotel auf Taucher abgestimmt. Sehr sauber mit leckerem Essen und gutem Service. Das Spa kann man auch sehr gut genießen. Einen tauchfreien Tag haben wir natürlich genutzt, um uns die Insel anzuschauen. Es werden vom Hotel schöne Ausflüge angeboten. Nach 2 Tagen Tokio, 10 Tage Chuuk Lagoon und 10 Tage Yap hieß es Abschied von einer tollen Reise, mit super Tauchdestinationen zu nehmen. 31 Stunden von Tür zu Tür. Aber es rentiert sich. Truk und Yap ist eine tolle Kombi und war genau das richtige für unseren Anspruch. Wir können die die Truk Master und das Manta Ray Bay Resort uneingeschränkt empfehlen. Behaltet Euer Niveau und macht weiter so! Den vollständigen Reisebericht mit Bildern findet Ihr auf unserer Homepage: http://www.rebreathertauchen.de/blog.htm
Im Dezember sind wir mit unseren Rebreathern zum Tauchen auf der Truk Master in Chuuk Lagoon und im Manta Ray Bay Resort in Yap gewesen. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio und machten dort einen Stopover für 2 Tage. Tokio ist eine tolle Stadt und wirklich zu empfehlen. Danach ging es mit United Airlines über Guam nach Chuuk Lagoon, via Guam nach Yap und über Guam, Tokio mit der Lufthansa wieder zurück nach Frankfurt. Mit der Lufthansa konnten wir 2 x 23 kg Gepäck und Handgepäck mitnehmen. Bei United zahlten wir für die zweite Tasche zischen 35 $ und 40 $ pro Stecke. Handgepäck bei der United war nur größenbegrenzt und hatte keine Gewichtsgrenze. Bereits die Vorbereitungen zum Tauchen auf der Truk Master liefen super unkompliziert über Email. Wir hatten hier einige Fragen und be- nötigten einige Infos, da wir in Chuuk auch Trimix tauchen wollten. Wir benötigten vor Ort Rebreathertanks, Kalk, Stageflaschen, Sauer- stoff und Helium. Die Flüge waren alles super pünktlich, das reisen mit der zweiten Tasche war auch unkompliziert. Gezahlt wurde einfach beim Einchecken. In Chuuk angekommen wurden wir bereits von den Mitarbeitern der Truk Master begrüßt. Das Gepäck wurde in ein Auto verstaut und ab ging es mit dem Bus ans Meer und mit einer kurzen Fahrt mit dem Beiboot zum Schiff. Hier wurden wir von dem Rest der Crew mit einem Welcome Trink empfangen. Nach dem beziehen der Kabinen gab es ein erstes Briefing und Kennenlernen der Gäste. Die Kabinen sind geräumig und bieten einiges an Staumöglichkeiten, wirklich gut durchdacht. Am ersten Tag erhielten wir weiter Informationen über den Ablauf, das Tauchen und bauten in Ruhe unser Ausrüstung zusammen. Alles war da. Kalk, Tanks, Stagetanks, wie bestellt. Wir hatten unsere eigen Stageregler und Riggingkits mit, was eigentlich nicht notwendig war, da genügend geriggte Tanks auf dem Boot waren in diversen Größen. Natürlich durfte auch die Sicherheitsübung am ersten Tag nicht fehlen. Auf Sicherheit wird hier sehr viel Wert gelegt. Dann hieß es neun Tage tauchen! Es wurden 4 Tauchgänge am Tag angeboten. Vor jedem Tauchgang gab es ein ausführliches Briefing. Die Gruppenaufteilung war entsprechend der Erfahrung der Gäste. Es wurde auf jeden Rücksicht genommen. Egal ob Sporttaucher oder Tekki. Was uns natürlich super gefallen hat, Martin, der Kapitän ist ebenfalls Rebreathertaucher und hat uns oft mit unseren Rebreather geguidet. Das ist schon ein Rebreatherparadies, wenn man die Geräte wirklich ausnutzen kann und nur mit Rebreathern alleine unterwegs ist. Abgestimmt auf die Tauchgänge hatten wir Luft oder Trimix in den Flaschen. Der Mix wurde am Abend vorher gefüllt, die Wunsch- mischung hat immer gepasst! Wir konnten die Wracks dadurch ganz anders betauchen. Dies nutzen wir mit unseren Geräten natürlich aus und machten meistens nur zwei schöne, lange Tauchgänge. Chuuk Lagoon ist ein Paradies für Wrackliebhaber. Ich muss ja gestehen, ich bin eigentlich nicht nur für Blech, aber hier hat es mich erwischt. So ein einmaliges Tauchgebiet und so vielen tollen Wracks auf einer so konzentrierten Fläche. Auch wenn man das geschichtliche dahinter beachtet. Sehr beeindruckend. Man kann auch gar nicht fassen, was die damals an Munitionen etc. dabei hatten und was da tatsächlich geschehen ist. Der Service an Bord wurde sehr groß geschrieben. Die Crew war sehr freundlich und super hilfsbereit. Immer ganz dezent, aber immer da. Das Essen war sehr abwechslungsreich und lecker. Alles war sehr sauber. Top! Wirklich zu empfehlen. Aber auch die schönste Safari geht zu Ende und dann heißt es Abschied nehmen. Und somit ging es weiter nach Yap ins Manta Ray Bay Resort zu den Yap Divers. Den vollständigen Reisebericht mit Bildern findet Ihr auf unserer Homepage: http://www.rebreathertauchen.de/blog.htm

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