Ludovico Mares postum in die International Scuba Diving Hall of Fame aufgenommen

Vom Schlittschuhlehrer zum Vater der modernen Tauchausrüstung. Der Gründer von Mares, Ludovico Mares, ist posthum mit dem Early Pioneer Award 2026 der International Scuba Diving Hall of Fame (ISDHOF) geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt seinen bleibenden Beitrag zur Entwicklung moderner Tauchausrüstung und seinen tiefgreifenden Einfluss auf unser liebstes Hobby, dem Sporttauchen.

Protea Banks – Warum dieser Haitauchplatz anders ist

Was ich nach vielen Haitauchplätzen weltweit an Südafrikas Ostküste besonders finde. Ich bin nicht zu Protea Banks gefahren, weil ich unbedingt noch einen weiteren Haitauchplatz auf meiner persönlichen Liste brauchte. Eigentlich dachte ich, nach vielen Jahren und zahlreichen Reisen wüsste ich ungefähr, was mich erwartet.

Der Rekordsommer 2026 hat auch das Meer erreicht

Was hinter den Kulissen des "Extremwetters" mit den Riffen passiert. Während sich Meteorologen in Hamburg beim diesjährigen Extremwetterkongress mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Hitzewellen beschäftigten, lieferten Ozeandaten aus demselben Sommer eine eigene, unabhängig gemessene Bestätigung: Auch das Meer hat 2026 einen Rekordsommer erlebt – mit direkten Folgen für Korallenriffe weltweit.

Namibia: Riesenkelp-Farm vor der Wüstenküste

Wo Ozean und Wüste aufeinandertreffen, wächst der schnellste Wald der Welt. Vor der einsamen Küste Lüderitz' im Süden Namibias, dort wo Wüste und Atlantik unmittelbar aufeinandertreffen, betreibt das niederländische Unternehmen Kelp Blue seit 2021 eine Farm für Riesenkelp (Macrocystis pyrifera).

Nach der Verlegung aus Marineland: Fünf tote Wale und Delfine in wenigen Wochen

"Die Tiere waren schon krank, bevor sie verlegt wurden". Es sollte die größte Rettungsaktion für Meeressäuger in Gefangenschaft werden, die es je gab: Nach der Schließung des kanadischen Freizeitparks Marineland bei Niagara Falls im Jahr 2024 organisierte ein internationales Konsortium aus Aquarien die Verlegung von 30 Belugas und vier Delfinen in neue Einrichtungen in den USA und Spanien.

Die tiefste Taucherin der Welt hat keine Flossen und keinen Tauchcomputer

Insekten gelten als die heimlichen Herrscher der Erde – nur die Weltmeere haben sie sich nie erobert. Eine lange gängige Theorie besagte: Ihr luftgefülltes Atemsystem würde im Tiefenwasser schlicht implodieren. Eine neue, in Science veröffentlichte Studie eines Teams um Evan McKenzie (University of British Columbia) räumt mit dieser Annahme nun gründlich auf – dank der Larve einer Büschelmücke im ostafrikanischen Malawisee.

Tasmanien: Seit 2016 mehr als 150.000 Unterwassersprengkörper gegen Robben

Ein Buch, eine Petition und trotzdem steigende Zahlen. Seit Anfang 2016 haben die drei in tasmanischen Gewässern tätigen Lachsfarm-Unternehmen Huon Aquaculture, Tassal und Petuna insgesamt 150.488 sogenannte "Seal Cracker" eingesetzt – laute Unterwassersprengkörper, die Robben mit einem Lichtblitz und einem lauten Knall von den Lachskäfigen fernhalten sollen.

40 Jahre Yap Divers: Eine Liebeserklärung an Yap

Aus Gästen wurden Freunde: Im Juli 1986 gründeten Bill und Patricia Acker auf der mikronesischen Insel Yap den Tauchbetrieb Yap Divers – mit der einfachen Hoffnung, Tauchern die außergewöhnliche Unterwasserwelt der Insel näherzubringen. Am Yap Day, dem 1. März 1990, folgte die Eröffnung des Manta Ray Bay Hotels, aus dem sich über die Jahre das heutige Manta Ray Bay Resort entwickelte.

Musandam: Tauchbetrieb vor Khasab bislang unbeeinträchtigt

Seit Monaten geraten Tanker in der Straße von Hormus ins Kreuzfeuer des Kriegs zwischen den USA und dem Iran – Angriffe auf Schiffe sowie Drohnen- und Raketeneinsätze gegen den Verkehr durch die Meerenge. Der Name Khasab, der touristische Hauptort der omanischen Halbinsel Musandam, taucht dabei in vielen Meldungen immer wieder auf. Das erweckt bei vielen Lesern den Eindruck, die Vorfälle spielten sich direkt vor der Küste ab.

Das Mittelmeer verändert sich schneller als gedacht – bis in die Tiefe

75 Jahre Messdaten zeigen eine Beschleunigung, die niemand erwartet hatte. Dass sich das Mittelmeer erwärmt, ist seit Längerem bekannt. Eine neue, in Geophysical Research Letters veröffentlichte Studie zeigt nun aber ein deutlich beunruhigenderes Bild: Die Erwärmung und Versalzung beschleunigen sich nicht nur an der Oberfläche, sondern reichen bis in Tiefen von mehreren tausend Metern.