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Tauchen in Deutschland

Deutschland einig Seenland: Vom Bodensee bis nach Hemmoor, vom Wildschütz bis nach Messinghausen – Deutschland ist voll von guten Tauchmöglichkeiten. Dazu kommen etliche Indoor-Tauchzentren sowie die Ostsee mit ihren vielen Wracks. Bis auf den an der Nordsee liegenden Küstenbereich ist die Infrastruktur hervorragend ausgebildet, so dass Anfänger, Fortgeschrittene und Tec-Taucher gleichermaßen glücklich werden.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren am 19.07.2020 zum Cavern Schnuppertauchen im Schieferbergwerk Nuttlar. Nachdem ich die ersten Bilder im Internet vor Jahren gesehen habe, stand für mich fest, irgendwann musst du das mal machen. Nachdem mein Buddie und ich dann letztes Jahr endlich Nägel mit Köpfen gemacht und gebucht haben (ja man muss das weit im Vorfeld machen!), wurde unsere Vorfreude ein wenig eingetrübt. Aus Erfahrungsberichten im Internet bekam mein Buddie plötzlich den Eindruck, dass die maximale Tauchtiefe 4 Meter betragen würde und weil der Tauchgang auf 45 Minuten begrenzt ist, war er der Meinung, viel Geld für einen besseren Schwimmbadtauchgang bezahlt zu haben. Auch ich war ein wenig besorgt, dass das Event am Ende meine hohen Erwartungen enttäuschen könnte. Glücklicher Weise war die ganze Sorge um sonst. Nach etwa 3 Stunden Anfahrt waren wir etwa 15 Minuten zu früh vor Ort. Die ersten waren wir dennoch nicht. Wir meldeten uns an, zeigten Brevet, Logbuch und TTU vor und kamen mit den anderen Tauchern ins Plaudern. Man teilte uns dann auch schon mit, dass es an diesem Tag 16 Personen sein würden und daher zwei 8er Gruppen gebildet werden. Da 6 Taucher gleich 2 TG gebucht hatten und diese ja noch eine Oberflächenpause brauchen, blieben im ersten Kontingent nur 2 Plätze. Da wir anschließend noch weiter ins benachbarte Messinghausen fahren wollten, fragten wir gleich an, ob wir noch in die erste Gruppe rutschen könnten, und da wir als erste gefragt und zudem einen guten Grund hatten, kamen wir in den Genuss das Bergwerk relativ unverbraucht zu genießen. Bereits im ausführlichen Briefing wurde klar, dass wir vermutlich nicht enttäuscht werden würden. Der für uns (ohne Höhlenzertifizierung)betauchbare Bereich besteht aus zwei Hallen, die nicht vollständig geflutet sind, man kann hier also bequem auftauchen. Die Tauchtiefen liegen zwischen 50 cm und 4-5 Metern. Durch die Dunkelheit macht es aber tatsächlich keinen großen Unterschied, da man die Wasseroberfläche kaum wahrnimmt. Auch bereits im Briefing wurde uns mitgeteilt, dass wir falls wir es möchten auch den Bremsberg ca. 40 Meter hineintauchen dürften. Hierbei handelt es sich im die Fortsetzung des Eingangsschachtes ins Bergwerk hinein. Man hat hier tatsächlich eine Decke über dem Kopf und erlebt den unerwartet lauten Sound der Luftblasen, die sich die Decke entlang Richtung Ausgang walzen. Am Ende des für uns betauchbaren Teils des Bremsberges befindet sich ein gut Sichtbares Stoppschild. Hier verengt sich der Stollen und man darf nur als brevetierter Höhlentaucher weiter. Auch wenn wir wirklich gerne weiter getaucht wären, ist es wohl vernünftig hier umzukehren. An dieser Stelle ist das Wasser dann auch 11-12 Meter tief und der Funfaktor am Maximum. Die 45 Minuten sind dann auch ausreichend um alles etwa zwei mal zu sehen. Besonders toll war, dass wir vom Guide mehr oder weniger in Ruhe gelassen wurden. Nachdem er mit uns eine Einführungsrunde durch die Hallen getaucht ist, hat er seine Lampe ausgeschaltet und uns aus dem Hintergrund beobachtet. Wir konnten das Bergwerk auf eigene Faust "erkunden". Das Team von Bergerktauchen Nuttlar ist sehr nett und unkompliziert. Insgesamt hatten wir einen riesen Spass und einen unvergesslichen Tauchgang. Wer ebenfalls Lust darauf hat, sollte eine gewisse Erfahrung mit Nachttauchgängen habe, sehr gut tarieren können und darf weder unter Klaustrophobie noch unter Angst vor der Dunkelheit leiden. Außerdem sollte man früh genug buchen, da die Events eigentlich permanent ausgebucht sind. Absolut empfehlenswert!

Prima!

BleiEntenFisch
Waren 08/2020 für 3 Tage dort tauchen. 6 TG gemacht, davon 3 mit dem Schlauchboot (siehe Foto oben). Die Basis ist empfehlenswert - lasst Euch nicht von den Fotos der Homepage abschrecken! Die Basis ist gemütlich und zweckdienlich eingerichtet. Passt! Sehr positiv: Alles liegt im Schatten. So war es dort trotz Temperaturen über 30° gut auszuhalten :-) Die Crew besteht aus 18 (?) Vereinsmitgliedern, deren harter Kern viel Zeit für die Basis opfert. Alles echt nette und erfahrende Leute dort, die sich um einen kümmern und sorgen. Die Basis ist für die Größe des Vereins beachtlich geräumig und bietet bis auf eine Dusche alles, was man als Taucher so braucht: Rödeltische ohne Ende, großes Zelt zum an/umziehen - ebenfalls mit Tischen in guter Höhe, Leihausrüstung und einen kleinen Shop. Grillmöglichkeit, Kaffee umsonst, den Rest gibts zum Freundschaftspreis. Und hey, das geräumige Schlauboot hat sogar eine Leiter! :-) Wir sind mit eigener Ausrüstung getaucht und konnten diese über Nacht da lassen. Einen Leih-Neo (unser Modell ist irgendwie eingegangen :-) war auch schnell zur Hand. Die Tauchplätze können wir leider nicht mit andern in der Ostsee vergleichen - war das erste mal Ostsee für uns. Aber... - Das Hausriff (2-3m) ist direkt vor der Basis. Sehr bequem das und viel zu sehen. - Ein Steinfeld (6m), wenn man 20 Min. auf 35° weiter taucht. - Ausfahrt Seezeichen fanden wir im Vergleich zu den anderen nicht sooo viel anders. - Künstliches Riff Nienhagen war leider miese Sicht - lohnt aber ebenfalls, alleine schon der Größe wegen (400x400m). Ein kleiner Fehler in der Abrechnung war keine große Diskussion. Auch ein Nachlass für einen verpatzten Drop beim Steinfeld war ohne große Aufregung erledigt. Alle Preise empfanden wir als fair. FAZIT: Wer Ostsee probieren will ist hier gut aufgehoben!
Wir waren am 19.07.2020 zum Cavern Schnuppertauchen im Schieferbergwerk Nuttlar. Nachdem ich die ersten Bilder im Internet vor Jahren gesehen habe, stand für mich fest, irgendwann musst du das mal machen. Nachdem mein Buddie und ich dann letztes Jahr endlich Nägel mit Köpfen gemacht und gebucht haben (ja man muss das weit im Vorfeld machen!), wurde unsere Vorfreude ein wenig eingetrübt. Aus Erfahrungsberichten im Internet bekam mein Buddie plötzlich den Eindruck, dass die maximale Tauchtiefe 4 Meter betragen würde und weil der Tauchgang auf 45 Minuten begrenzt ist, war er der Meinung, viel Geld für einen besseren Schwimmbadtauchgang bezahlt zu haben. Auch ich war ein wenig besorgt, dass das Event am Ende meine hohen Erwartungen enttäuschen könnte. Glücklicher Weise war die ganze Sorge um sonst. Nach etwa 3 Stunden Anfahrt waren wir etwa 15 Minuten zu früh vor Ort. Die ersten waren wir dennoch nicht. Wir meldeten uns an, zeigten Brevet, Logbuch und TTU vor und kamen mit den anderen Tauchern ins Plaudern. Man teilte uns dann auch schon mit, dass es an diesem Tag 16 Personen sein würden und daher zwei 8er Gruppen gebildet werden. Da 6 Taucher gleich 2 TG gebucht hatten und diese ja noch eine Oberflächenpause brauchen, blieben im ersten Kontingent nur 2 Plätze. Da wir anschließend noch weiter ins benachbarte Messinghausen fahren wollten, fragten wir gleich an, ob wir noch in die erste Gruppe rutschen könnten, und da wir als erste gefragt und zudem einen guten Grund hatten, kamen wir in den Genuss das Bergwerk relativ unverbraucht zu genießen. Bereits im ausführlichen Briefing wurde klar, dass wir vermutlich nicht enttäuscht werden würden. Der für uns (ohne Höhlenzertifizierung)betauchbare Bereich besteht aus zwei Hallen, die nicht vollständig geflutet sind, man kann hier also bequem auftauchen. Die Tauchtiefen liegen zwischen 50 cm und 4-5 Metern. Durch die Dunkelheit macht es aber tatsächlich keinen großen Unterschied, da man die Wasseroberfläche kaum wahrnimmt. Auch bereits im Briefing wurde uns mitgeteilt, dass wir falls wir es möchten auch den Bremsberg ca. 40 Meter hineintauchen dürften. Hierbei handelt es sich im die Fortsetzung des Eingangsschachtes ins Bergwerk hinein. Man hat hier tatsächlich eine Decke über dem Kopf und erlebt den unerwartet lauten Sound der Luftblasen, die sich die Decke entlang Richtung Ausgang walzen. Am Ende des für uns betauchbaren Teils des Bremsberges befindet sich ein gut Sichtbares Stoppschild. Hier verengt sich der Stollen und man darf nur als brevetierter Höhlentaucher weiter. Auch wenn wir wirklich gerne weiter getaucht wären, ist es wohl vernünftig hier umzukehren. An dieser Stelle ist das Wasser dann auch 11-12 Meter tief und der Funfaktor am Maximum. Die 45 Minuten sind dann auch ausreichend um alles etwa zwei mal zu sehen. Besonders toll war, dass wir vom Guide mehr oder weniger in Ruhe gelassen wurden. Nachdem er mit uns eine Einführungsrunde durch die Hallen getaucht ist, hat er seine Lampe ausgeschaltet und uns aus dem Hintergrund beobachtet. Wir konnten das Bergwerk auf eigene Faust "erkunden". Das Team von Bergerktauchen Nuttlar ist sehr nett und unkompliziert. Insgesamt hatten wir einen riesen Spass und einen unvergesslichen Tauchgang. Wer ebenfalls Lust darauf hat, sollte eine gewisse Erfahrung mit Nachttauchgängen habe, sehr gut tarieren können und darf weder unter Klaustrophobie noch unter Angst vor der Dunkelheit leiden. Außerdem sollte man früh genug buchen, da die Events eigentlich permanent ausgebucht sind. Absolut empfehlenswert!

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