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Tauchen in Costa Rica

Vielen erfahrenen Reisenden gilt es als eines der schönsten Länder weltweit: Costa Rica, gelegen in Mittelamerika zwischen Nicaragua und Panama. Hammerhaischulen, Mobulas, riesige Fischschwärme und eine Artenvielfalt, die einem den Atem raubt: Auch das Taucherlebnis lässt kaum Wünsche offen. Die ansässigen Tauchbasen sind von unterschiedlicher Güte, Reisende sollten sich vor der Buchung im Internet oder bei den Reiseveranstaltern genau informieren.

Und für alle Costa-Rica-Reisenden ist ein vorheriger Blick in einen passenden Reiseführer sicher nicht schlecht.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Costa Rica sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren eine Woche in Playa Hermosa und verzweifelt auf der Suche nach postiven Kommentaren zu Tauchbasen dort oder in der Nähe. Viel konnten wir nicht finden aber auf TripAdvisor war die BA Divers Basis ganz okay/gut beschrieben. Das wäre aus meiner Sicht tatsächlich die Zusammenfassung unserer Erfahrungen. Die Basis selbst ist am Ortseingang, also nicht am Strand. Sieht nicht sehr einladend aus und ist tatsächlich etwas improvisiert. Standard entspricht sicher nicht meinen Erfahrungen in Europa oder Roatan. Insgesamt aber okay. Ich hatte vorher per e-mail Kontakt aufgenommen aber nie eine e-mail Antwort bekommen. Per Telefon war Kommunikation aber problemlos. Nicht alle sprechen Englisch aber es findet sich immer jemand. Leihmaterial ist etwas in die Tage gekommen aber die sicherheitsrelevanten Teile sahen alle gepflegt aus. Die Organisation der Ausleihe und der Trips war unkompliziert. Wir haben den ersten Tag im Office bezahlt und dann die weiteren Tage (insgesamt 3 Tage/6 TG) dann am Boot (es kam extra jemand am Morgen mit Kartenleser damit wir mit Kreditkarte bezahlen konnten). Material wird in Taschen gelagert die dummerweise nicht mit Namen versehen werden, mehr dazu unten. Das Tauchen: Treffpunkt ist am Morgen unten am Strand. Alle TG sind vom Boot. Die Boote sind alle TipTop in Schuss und auch komfortabel genug für uns. Die Fahrten dauern zwischen 10 und 30 Minuten. Es ist Wasser zum Trinken (keine Dusche, falls das jemand erwartet ...) vorhanden, Früchte und Kekse. Wir haben immer 2 TG gemacht mit einer Pause von ca. 1 Stunde dazwischen (inklusive Fahrt zur nächsten dive site). Wie in Amerika üblich muss man sich um Ausrüstung nicht kümmern (Tragen und Aufbau). Tatsächlich sollte man das dem Team überlassen, da es zum Verständnis des Teams gehört, dass das ihre Verantwortung ist. An einem Tag haben sie offenbar eine unserer Taschen vergessen (siehe oben) aber dann doch noch irgendwo einen passenden Anzug hervorgezaubert - Glück gehabt. Am anderen Tag musste nochmal Blei nachgeholt werden, da an einem Strand mehr Personen als erwartet mit auf's Boot kamen. Hat uns wohl 30-45 Minuten Zeit gekostet. Wer also perfekte Organisation erwartet hat gute Chancen enttäuscht zu werden. Am Tauchen hat es uns nicht gehindert. Wir hatten jeden Tag einen anderen Guide (einen TG haben wir ohne Guide gemacht). Alle Guides waren (sehr) nett und zuvorkommend. Die Briefings waren ausführlich und insgesamt sehr gut/sorgfältig. Die Gruppengrösse variierte bei uns von 4 bis 7 Personen. Das Tauchen war so wie erwartet: Wasser oben (sehr) warm aber manchmal mit mehreren (!) Sprungschichten (da kann es dann auch wirklich kühl sein), vereinzelt mit teilweiser erheblicher Strömung, Sichtweiten von 5 bis 30 Meter (in einem TG), deutlich weniger bunt als in der Karibik, zum Teil viele Fische (die manchmal mit einem schwimmen anstatt abzuhauen). Was haben wir gesehen: Rochen (leider keine Mantas), Riffhaie, Muränen ohne Ende, Seeschlange, Fische ... (vom Boot: Delphine, Schildkröte).
Meine Frau und ich haben vom 06-16.11.2015 einen Trip auf der Wind Dancer nach Cocos gemacht.

Zum Schiff: Die Wind Dancer ist ein ca. 30 m langes Stahlschiff mit Platz für 22 Personen. Die Kabinen sind relativ klein, aber ausreichend. Wir hatten Kabine 4 (zusammen mit Kabine 6 etwas größer als die restlichen Unterdeckkabinen). es gibt noch 2 etwa 18m2 große Oberdeckkabinen nächst dem Sonnendeck, die aber etwas teurer sind. Das Schiff liegt sehr ruhig im Wasser, die Überfahrt von Puntarenas nach Cocos dauerte etwa 48 Stunden.
Auf Sicherheit wird, wie bei solch hochseetauglichen Schiffen zu sehr exponierten Lagen üblich, großen Wert gelegt. Es gab ein sehr ausführliches Bootsbriefing und auch die Tauchbriefings waren sehr gut. Es gibt eine zentrale Klimaanlage, die man aber durch Schließen der Lüftungsschlitze in der Kabine ein bisschen auch selbst regulieren kann. Bei uns war sie zum Glück halbwegs ´europäisch´ und nicht ´amerikanisch´ mit Frosttemperaturen eingestellt.
Zu den Tauchplätzen gelangt man mit 2 mächtigen Zodiacs, die eine komfortable Einstiegsleiter haben und trotz voller Belegung ausreichend Platz bieten. Das Gerödel bleibt die gesamte Tauchwoche in den Tankhaltern in der Mitte der Zodiacs, die Flaschen werden vom Schiff aus großzügig (immer 220 Bar und Nitrox 30-32)befüllt.

Die Crew: Ist an Freundlichkeit und Herzlichkeit kaum zu übertreffen. Die Besatzung besteht aus 9 Mann, Diveguides sind Beto (Alberto) und Mauricio, der Kapitän. Der Bruder von Mauricio, Miguel, ist der Schiffsingenieur. Die ganze Mannschaft ist sehr kompetent und überaus freundlich und hilfsbereit.

Das Essen: ist wirklich sehr gut. Zum Frühstück gab es Buffet von Süß bis Wurstig, Eier auf Bestellung. Alle Getränke (auch alkoholische) sind inklusive. Mittags gab es Buffet und Abends wurde von der Crew in Galauniformen zum festlich gedeckten Tisch ein dreigängiges Menü serviert.

Das Tauchen: Weltklasse. Die ersten beiden Tage gab es extrem starke Strömungen, auch Ups und Downs. Cocos ist bekannt für seine Großfische, allen voran die Bogenstirnhammerhaie. Es war bei uns zwar nicht so wie auf vielen Videos mit Hunderten von Hammerhaien, aber trotz El Nino - das Wasser hatte bis zu 28 Grad (auch auf 40m)- konnten wir bei Manuelita Outside ca. 60 Stück beobachten. Die Sichtweiten waren immer mehr als 15m.
Es gab weiters: 5 Meter Tigerhai bei Manuelita, der dort offenbar sein Revier hat , etliche auch recht mächtige Galapagoshaie bei Punta Maria, Manta bei Dos Amigos. Der Nachttauchgang bei Manuelita bot die erwartete Weißspitzenhai-Action. Bei allen Tauchgängen zusätzlich jede Menge Schwarmfisch, von großen Jacks bis zu Süßlippen und sogar Frogfishes.

Alles in allem ein tolles Taucherlebnis und wir können die Wind Dancer auf jeden Fall weiter empfehlen.

Cocos

belowZERO
Hallo zusammen, Wir haben uns letztes Jahr Juni etwas gegönnt und sind mit der Okeanos Aggressor nach Cocos gefahren, um die Hammerhaie zu sehen. Gebucht haben wir über liveaboard.com und den Rest der Reise und Flüge selbst organisiert. Das Schiff: kein Luxus, macht aber einen entsprechend robusten Eindruck, dass es bei der 40h dauernden Überfahrt auch starkem Wellengang trotzen würde. Es werden 2 Dinghis nach Cocos mitgebracht, von denen aus vor Ort getaucht wird. (teils lange Anfahrten zu den Spots) Der Loungebereich und die Kabinen sind recht amerikanisch kühl temperiert, so dass man immer einen Pullover tragen muss. Die Aircondition der einzelnen Kabinen lässt sich nicht individuell regulieren, so dass wir diese mit Klebeband abdichten mussten. Die Crew: Tauchguides, sowie Service-Crew versuchen auf sämtliche Gästewünsche einzugehen und geben wirklich ihr Bestes. Das Tauchen: Getaucht wird in 2 Gruppen auf 2 Dinghis, die möglichst an unterschiedlichen Plätzen tauchen. Nitrox vorhanden. Hammerhaie gabs fast jeden TG, jedoch haben wir nicht die Schulen mit 100erten von Hammerhaien gesehen, aber Gruppen von 20-30 waren es dann schon… Whitetips im Rudel nachts im Lampenschein jagend,große Galapagos-Haie, riesige MarbelRays, Makrelenschwärme, Eagelrays, Manta, Walhaie in Busgröße ( ich wusste gar nicht das die sooo groß werden) Und selbst Tigerhaie hatten wir fast in greif-nähe… Was für ein Erlebnis! Fazit: das muss man auf jeden Fall einmal erlebt haben… mit der Zeit wird man zwar ein wenig verwöhnt mit Hammerhai & Co, so dass es fast ein wenig eintönig wird, aber das ist dann Jammern auf hohem Niveau! Ich würde das nächste Mal evtl. nur die kürzere Tour machen, das reicht meiner Meinung nach auch, aber das ist natürlich persönlicher Geschmack … Nach der Tour auf jeden Fall auch Zeit für die Nationalparks auf dem Festland einplanen! Have Fun diving!
Zu den Tauchgängen: wir tauchten im September für 2 Tage mit Harald. Getauchte wurde von einem großen Motorboot, das sich mit anderen Tauchschulen geteilt wird (wir waren 7-11 Leute inkl. Tauchlehrern und Divemastern, Kapitän und Bootspersonal). Mit den anderen Tauchschulen hat man nicht viel zu tun - das wird gern mehrmals von Harald betont!!! An Bord gibt es Getränke und Obst zwischen den Tauchgängen. An beiden Tauchtagen mit jeweils 2 Tauchgängen waren wir als Gruppe mit Harald als Guide allein während der TG. Am Boot trafen wir uns jeweils um 8 Uhr. Vor dem TG erzählt Harald kaum etwas über den bevorstehenden TG an sich - das Briefing fällt somit sehr knapp aus. Unter Wasser legt Wolfgang ein gemütliches Tempo vor - angenhm. Er schaute sich recht selten nach uns um, was er uns vorab aber schon ankündigte. Der Luftverbrauch soll nur bei 100 und 50 Bar angezeigt werden und wird selten abgefragt. Auf dem Boot gibt es hier und da noch ein paar Tipps allgemeine Tipps und Kniffe zur Ausrüstung. Wir haben an den zwei Tagen jeweils die gleichen Tauchspots besucht. Also 2 Tage, 2 Tauchplätze. Unter Wasser gibt es viele Fische. Highlights waren Lobster, zahlreiche unterschiedliche Muränen, Skorpionsfische und Weißspitzenriffhaie (die gab es beim ersten der 4 TG für uns zu sehen). Wir haben unsere komplette Ausrüstungen mitgebracht und brauchten nur Flaschen und Blei. Über die Leihausrüstung der Tauchschule kann ich also nicht viel sagen. Die Ausrüstung von Harald selbst ist auf jeden Fall schon gut in die Jahre(zehnte) gekommen, funktioniert aber nach eigener Aussage wohl noch ohne Probleme. Dem Gefühl nach und mit einem Blick auf Leihjackets aus der Ferne, dürfte die Leihausrüstung wohl auch nicht brandneu sein. Harald hat Humor und ist zuvorkommend, wirkte aber auch oftmals etwas amtsmüde und eingefahren. Während der TG filmte er viel die Unterwasserwelt für den Eigenbedarf. Die Tauchbasis selbst haben wir am Tag vor unserem ersten Tauchtag besucht, um die Formalien zu klären, die Vorkasse zu leisten und sich kennen zu lernen. Am Nachmittag nach dem zweiten und letzten Tauchtag waren wir wieder dort, um unsere Logbücher stempeln zu lassen. Hier wird man auch Zeuge der Tierpflegestation von Barbara. Wir teilten beide die Meinung, dass das Ganze auch gern von dem Kundenbereich der Tauchbasis getrennt sein könnte - hat nicht wirklich was in der Basis zu suchen. Durch die vielen Hunde und Katzen und die alten Möbel wirkt die Station insgesamt chaotisch, unaufgeräumt und unsauber. Auch wegen diesem Eindruck der Basis waren wir ganz froh, die eigene komplette Ausrüstung dabei zu haben. Gezahlt haben wir insgesamt für 2 Tage mit 2 TG für 2 Tage 320 USD. Fazit: Preis-Leistungsmäßig für deutschsprachige Taucher, die in der Nähe Urlaub planen, nicht schlecht. Gefühlt besser aber mit eigener Ausrüstung und doch schon 1-2 TG mehr, sodass es eher auf einen Guide ankommt, der durchs Tauchgebiet führt, als einen Tauchlehrer, der so richtig auf die Noobies achtet. Harald erzählt gern seine Geschichten und Weisheiten. Was man sich davon mitnimmt, glaubt und gut und interessant ist, muss man dann für sich selbst entscheiden...

Rund-um-Service

anonymoustaucher
Wir waren als Familie fünf Tage mit Deep Blue an den lokalen Spots tauchen und es hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Hervorragend ist die Organisation und der Service. Man muss nur morgens zum Strand gehen und in das Boot einsteigen. Equipment ist schon auf dem Boot und wird von den Guides komplett montiert. Nach dem Tauchtag braucht man sich auch nicht um sein Zeug kümmern. Die Mitarbeiter der Basis bringen es zurück, spülen alles aus, hängen es auf und packen am nächsten Tag alles wieder ein. Das Verrückte ist, da fehlt dann nix. Respekt, dass sie das so gut hinbekommen. Zugegeben, das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber dann darauf eingelassen hat, extrem komfortabel. Positiv auffallend auch die Pünktlichkeit, mit der es morgens losging. Das haben wir leider auch schon anders erlebt. Lobend erwähnen möchte noch die Schwimmgeschwindigkeit der Guides. Man hatte schön Zeit sich alles anzuschauen. Sehr aufmerksam fand ich auch, dass der Guide mein Gefallen an Kleinkram gleich bemerkt hat und mir entsprechend auch viel davon gezeigt hat. Wirklich nett, war auch, dass die Guides uns angeboten haben unseren "Junior Open Water Diver" beim Tauchgang als Buddy zu übernehmen, damit meine Frau und ich uns das unterhalb seiner Tauchtiefe liegende Wrack ansehen können. Toll fand ich auch, dass bei Wal-Sichtung auf der Fahrt der Kapitän sowohl Zeit als auch Treibstoff eingesetzt hat, um uns dieses tolle Erlebnis genießen zu lassen. Wenn man Meckern möchte, könnte man das eher spärliche Basis-Briefing aufführen. Der Ablauf ist nun einmal auf jeder Basis anders und ich finde es entspannend, wenn ich den "Basis-Style" schon vorher erzählt bekomme und nicht herausfinden muss. Allerdings ist das ein Punkt der für meinen Geschmack bei den meisten Tauchbasen zu kurz kommt. Ein Haar in der Suppe ist sicher auch der (landestypisch) recht hohe Preis für den Tauchgang. Aber die Preise sind dort nun einmal so und nicht zu tauchen ist keine Alternative ;).
Ich war im Januar für eine wundervolle Woche im Drake Bay Wilderness Resort. Dort wurde außer anderen Touren auch Tauchen mit den Cano Divers angeboten. Da ich nur eine Woche Zeit hatte und nicht nur - aber bevorzugt - tauchen wollte, bin ich dann an drei Tagen mit denen vor Cano Island getaucht. Die Jungs von der Basis sind sehr nett und hilfsbereit und auf die Sicherheit aller Teilnehmer bedacht. Runter sind wir jeweils an der Leine bis auf ca. 20 m. Es gab reichlich zu sehen (obwohl die Sicht nicht immer so gut war wie am ersten Tag): Viele Haie (so viele, dass am Ende nicht mal mehr die Anfänger hinguckten, wenn der Guide "Haie" signalisierte), meist lagen sie im Sand. Einmal sahen wir eine große Schildkröte, die links und rechts von je einem Weißspitzenhai flankiert war. Thunfische, viele Barrakudas - einmal waren wir mitten in einer großen Schule von ca. 50 Tieren, die in einer Entfernung von weniger als 4 m um uns herumschwammen. Muränen habe immer ich entdeckt - ich mag sie und habe ein Händchen dafür, wo ich sie finden kann. Meist große grüne, gefleckte und einmal auch eine kleine Zebramuräne. Außerdem sahen wir sehr große Stachelrochen, die uns auch dann nicht auswichen, als wir SEHR dicht herankamen. Aber das Beste sahen wir auf der Dekostufe kurz vor dem Ende des ersten Tauchgangs: Ein junger Walhai kam uns besuchen (ca. 5 m lang) und ließ sich ganz ruhig beäugen. Wir waren natürlich völlig aus dem Häuschen vor Freude. Nachdem das beeindruckende Baby sich entfernt hatte, tauchten wir auf und gaben die Jackets mit den Flaschen an Bord. Während wir uns daranmachten, die Flossen auszuziehen, rief der Kapitän von oben. "Da ist er wieder!!" Und tatsächlich war der Walhai zu uns zurückgekehrt, um das Boot und uns nochmals in Augenschein zu nehmen. Das war tatsächlich ein magischer Moment - vollkommen unwirklich. Ich glaube, selbst in Costa Rica sind Walhaie doch eher selten. Der Tauchguide meinte, zuletzt hätte er vor acht Monaten einen gesehen. Wie auch immer - es war ein unvergessliches Erlebnis! Wir sind zwar an allen drei Tagen an den gleichen Stellen getaucht, aber es war trotzdem nie langweilig, weil man ja nie das Gleiche sieht. Am zweiten Tag auf der Rückfahrt hatten wir auch das Glück, dass uns ein Schwarm Delphine ca. 2 Meilen weit ganz dicht am Boot begleitete, das war wunderschön. Die Ausrüstung, die ich dort geliehen habe, war top in Ordnung - keine Beanstandungen. Da es eine erhebliche Gewichtsbeschränkung auf dem Inlandsflug gibt, habe ich darauf verzichtet, irgendwelche Tauchausrüstungsteile mitzuschleppen. Alles in allem hatte ich wundervolle Tage in Drake Bay und speziell auch im Wilderness Resort und kann die Ecke nur wärmstens empfehlen!
Wir waren eine Woche in Playa Hermosa und verzweifelt auf der Suche nach postiven Kommentaren zu Tauchbasen dort oder in der Nähe. Viel konnten wir nicht finden aber auf TripAdvisor war die BA Divers Basis ganz okay/gut beschrieben. Das wäre aus meiner Sicht tatsächlich die Zusammenfassung unserer Erfahrungen. Die Basis selbst ist am Ortseingang, also nicht am Strand. Sieht nicht sehr einladend aus und ist tatsächlich etwas improvisiert. Standard entspricht sicher nicht meinen Erfahrungen in Europa oder Roatan. Insgesamt aber okay. Ich hatte vorher per e-mail Kontakt aufgenommen aber nie eine e-mail Antwort bekommen. Per Telefon war Kommunikation aber problemlos. Nicht alle sprechen Englisch aber es findet sich immer jemand. Leihmaterial ist etwas in die Tage gekommen aber die sicherheitsrelevanten Teile sahen alle gepflegt aus. Die Organisation der Ausleihe und der Trips war unkompliziert. Wir haben den ersten Tag im Office bezahlt und dann die weiteren Tage (insgesamt 3 Tage/6 TG) dann am Boot (es kam extra jemand am Morgen mit Kartenleser damit wir mit Kreditkarte bezahlen konnten). Material wird in Taschen gelagert die dummerweise nicht mit Namen versehen werden, mehr dazu unten. Das Tauchen: Treffpunkt ist am Morgen unten am Strand. Alle TG sind vom Boot. Die Boote sind alle TipTop in Schuss und auch komfortabel genug für uns. Die Fahrten dauern zwischen 10 und 30 Minuten. Es ist Wasser zum Trinken (keine Dusche, falls das jemand erwartet ...) vorhanden, Früchte und Kekse. Wir haben immer 2 TG gemacht mit einer Pause von ca. 1 Stunde dazwischen (inklusive Fahrt zur nächsten dive site). Wie in Amerika üblich muss man sich um Ausrüstung nicht kümmern (Tragen und Aufbau). Tatsächlich sollte man das dem Team überlassen, da es zum Verständnis des Teams gehört, dass das ihre Verantwortung ist. An einem Tag haben sie offenbar eine unserer Taschen vergessen (siehe oben) aber dann doch noch irgendwo einen passenden Anzug hervorgezaubert - Glück gehabt. Am anderen Tag musste nochmal Blei nachgeholt werden, da an einem Strand mehr Personen als erwartet mit auf's Boot kamen. Hat uns wohl 30-45 Minuten Zeit gekostet. Wer also perfekte Organisation erwartet hat gute Chancen enttäuscht zu werden. Am Tauchen hat es uns nicht gehindert. Wir hatten jeden Tag einen anderen Guide (einen TG haben wir ohne Guide gemacht). Alle Guides waren (sehr) nett und zuvorkommend. Die Briefings waren ausführlich und insgesamt sehr gut/sorgfältig. Die Gruppengrösse variierte bei uns von 4 bis 7 Personen. Das Tauchen war so wie erwartet: Wasser oben (sehr) warm aber manchmal mit mehreren (!) Sprungschichten (da kann es dann auch wirklich kühl sein), vereinzelt mit teilweiser erheblicher Strömung, Sichtweiten von 5 bis 30 Meter (in einem TG), deutlich weniger bunt als in der Karibik, zum Teil viele Fische (die manchmal mit einem schwimmen anstatt abzuhauen). Was haben wir gesehen: Rochen (leider keine Mantas), Riffhaie, Muränen ohne Ende, Seeschlange, Fische ... (vom Boot: Delphine, Schildkröte).
Meine Frau und ich haben vom 06-16.11.2015 einen Trip auf der Wind Dancer nach Cocos gemacht.

Zum Schiff: Die Wind Dancer ist ein ca. 30 m langes Stahlschiff mit Platz für 22 Personen. Die Kabinen sind relativ klein, aber ausreichend. Wir hatten Kabine 4 (zusammen mit Kabine 6 etwas größer als die restlichen Unterdeckkabinen). es gibt noch 2 etwa 18m2 große Oberdeckkabinen nächst dem Sonnendeck, die aber etwas teurer sind. Das Schiff liegt sehr ruhig im Wasser, die Überfahrt von Puntarenas nach Cocos dauerte etwa 48 Stunden.
Auf Sicherheit wird, wie bei solch hochseetauglichen Schiffen zu sehr exponierten Lagen üblich, großen Wert gelegt. Es gab ein sehr ausführliches Bootsbriefing und auch die Tauchbriefings waren sehr gut. Es gibt eine zentrale Klimaanlage, die man aber durch Schließen der Lüftungsschlitze in der Kabine ein bisschen auch selbst regulieren kann. Bei uns war sie zum Glück halbwegs ´europäisch´ und nicht ´amerikanisch´ mit Frosttemperaturen eingestellt.
Zu den Tauchplätzen gelangt man mit 2 mächtigen Zodiacs, die eine komfortable Einstiegsleiter haben und trotz voller Belegung ausreichend Platz bieten. Das Gerödel bleibt die gesamte Tauchwoche in den Tankhaltern in der Mitte der Zodiacs, die Flaschen werden vom Schiff aus großzügig (immer 220 Bar und Nitrox 30-32)befüllt.

Die Crew: Ist an Freundlichkeit und Herzlichkeit kaum zu übertreffen. Die Besatzung besteht aus 9 Mann, Diveguides sind Beto (Alberto) und Mauricio, der Kapitän. Der Bruder von Mauricio, Miguel, ist der Schiffsingenieur. Die ganze Mannschaft ist sehr kompetent und überaus freundlich und hilfsbereit.

Das Essen: ist wirklich sehr gut. Zum Frühstück gab es Buffet von Süß bis Wurstig, Eier auf Bestellung. Alle Getränke (auch alkoholische) sind inklusive. Mittags gab es Buffet und Abends wurde von der Crew in Galauniformen zum festlich gedeckten Tisch ein dreigängiges Menü serviert.

Das Tauchen: Weltklasse. Die ersten beiden Tage gab es extrem starke Strömungen, auch Ups und Downs. Cocos ist bekannt für seine Großfische, allen voran die Bogenstirnhammerhaie. Es war bei uns zwar nicht so wie auf vielen Videos mit Hunderten von Hammerhaien, aber trotz El Nino - das Wasser hatte bis zu 28 Grad (auch auf 40m)- konnten wir bei Manuelita Outside ca. 60 Stück beobachten. Die Sichtweiten waren immer mehr als 15m.
Es gab weiters: 5 Meter Tigerhai bei Manuelita, der dort offenbar sein Revier hat , etliche auch recht mächtige Galapagoshaie bei Punta Maria, Manta bei Dos Amigos. Der Nachttauchgang bei Manuelita bot die erwartete Weißspitzenhai-Action. Bei allen Tauchgängen zusätzlich jede Menge Schwarmfisch, von großen Jacks bis zu Süßlippen und sogar Frogfishes.

Alles in allem ein tolles Taucherlebnis und wir können die Wind Dancer auf jeden Fall weiter empfehlen.

Cocos

belowZERO
Hallo zusammen, Wir haben uns letztes Jahr Juni etwas gegönnt und sind mit der Okeanos Aggressor nach Cocos gefahren, um die Hammerhaie zu sehen. Gebucht haben wir über liveaboard.com und den Rest der Reise und Flüge selbst organisiert. Das Schiff: kein Luxus, macht aber einen entsprechend robusten Eindruck, dass es bei der 40h dauernden Überfahrt auch starkem Wellengang trotzen würde. Es werden 2 Dinghis nach Cocos mitgebracht, von denen aus vor Ort getaucht wird. (teils lange Anfahrten zu den Spots) Der Loungebereich und die Kabinen sind recht amerikanisch kühl temperiert, so dass man immer einen Pullover tragen muss. Die Aircondition der einzelnen Kabinen lässt sich nicht individuell regulieren, so dass wir diese mit Klebeband abdichten mussten. Die Crew: Tauchguides, sowie Service-Crew versuchen auf sämtliche Gästewünsche einzugehen und geben wirklich ihr Bestes. Das Tauchen: Getaucht wird in 2 Gruppen auf 2 Dinghis, die möglichst an unterschiedlichen Plätzen tauchen. Nitrox vorhanden. Hammerhaie gabs fast jeden TG, jedoch haben wir nicht die Schulen mit 100erten von Hammerhaien gesehen, aber Gruppen von 20-30 waren es dann schon… Whitetips im Rudel nachts im Lampenschein jagend,große Galapagos-Haie, riesige MarbelRays, Makrelenschwärme, Eagelrays, Manta, Walhaie in Busgröße ( ich wusste gar nicht das die sooo groß werden) Und selbst Tigerhaie hatten wir fast in greif-nähe… Was für ein Erlebnis! Fazit: das muss man auf jeden Fall einmal erlebt haben… mit der Zeit wird man zwar ein wenig verwöhnt mit Hammerhai & Co, so dass es fast ein wenig eintönig wird, aber das ist dann Jammern auf hohem Niveau! Ich würde das nächste Mal evtl. nur die kürzere Tour machen, das reicht meiner Meinung nach auch, aber das ist natürlich persönlicher Geschmack … Nach der Tour auf jeden Fall auch Zeit für die Nationalparks auf dem Festland einplanen! Have Fun diving!

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