• 368 Fotos
  • 10 Videos

Tauchen in Costa Rica

Vielen erfahrenen Reisenden gilt es als eines der schönsten Länder weltweit: Costa Rica, gelegen in Mittelamerika zwischen Nicaragua und Panama. Hammerhaischulen, Mobulas, riesige Fischschwärme und eine Artenvielfalt, die einem den Atem raubt: Auch das Taucherlebnis lässt kaum Wünsche offen. Die ansässigen Tauchbasen sind von unterschiedlicher Güte, Reisende sollten sich vor der Buchung im Internet oder bei den Reiseveranstaltern genau informieren.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Stellungnahme zum Bericht weiter unten

Im August 2014 waren wir (eine Gruppe von 14 Tauchern und 3 Schnorchlern) mit Deep Blue Diving 6 Tage tauchen.

Die Guides (Emanuel und Owen) waren super, immer freundlich, sehr kompetent – pura vida! Wir waren auch vom Tauchgebiet begeistert – so große Fischschwärme, viele Haie, Rochen usw.!
Leider erschien uns der Basenleiter sowohl unfreundlich als auch arrogant. Zuerst war er noch begeistert, weil wir in unserer Gruppe zwischen 50 und 3000+ Tauchgänge hatten (durchschnittlich haben seine Kunden laut seiner Aussage um die 9 TG), und unser Equipment immer selber zusammengebaut hatten, danach machte er uns genau das zum Vorwurf: Wir würden die gewohnten Abläufe der Crew stören, die das Zusammen- und Auseinanderbauen des Equipments normalerweise für die Gäste übernimmt. Eine Teilnehmerin hatte er besonders auf dem Kieker und hat ihr sogar rassistische Aussagen gegenüber den Guides unterstellt (besagte Teilnehmerin hat dunkelhäutige Verwandte und verbringt viel Zeit mit ihnen), außerdem würde sie am Boot herumschreien. Glücklicherweise stellte sich im Gespräch mit den Guides heraus, dass sie davon gar nichts wussten und Oliver (der nie am Boot dabei war) wohl einen Konflikt mit uns austragen wollte, der mit uns nichts zu tun hatte. Leider war das im persönlichen Gespräch mit Oliver auch nicht zu klären.

Fast die ganze Gruppe hat trotzdem zwei zusätzliche Ausflüge im Wert von 80 (17 Teilnehmer) bzw. 165 Dollar pro Person (14 Taucher) gebucht – wir hätten uns über ein „Danke!“ beim Abschied gefreut.

Leider hat das für uns alle den Tauchabschnitt unserer Reise etwas getrübt, aber wir denken trotzdem gerne an die Ausfahrten und die Tauchgänge selbst zurück.


Stellungnahme der Basis zu obigem Bericht:

Es ging um genau eine Dame und nicht um die sonst nette Gruppe. Wenn die Crew, die seit vielen Jahren bei uns arbeitet sich 4 Tage lang über eine Dame und ihre respektlose Art und unangemessene Sprache beschwert muss die Basisleitung eingreifen. Ja die Guides waren immer freundlich und kompetent und haben auf dem Boot professionell gearbeitet. Da diese Dame offensichtlich unzufrieden war haben wir ihr angeboten aus dem Tauchpaket auszusteigen gegen Erstattung des Preises. Viele Tausend Taucher genießen unseren Ausrüstungsservice und wer das nicht möchte kann dies natürlich gerne in freundlichem Ton sagen und es wird respektiert. Dies machen wir keinem zum Vorwurf. Über Rassismus hat nur der Gruppenleiter gesprochen, der ansonsten zu keiner Kooperation mit der Basisleitung bereit war und das angebotene Gespräch abgelehnt hat. Natürlich hat das Team ‚Danke‘ gesagt, wie es sich gehört. Wer die Mentalität der Costa Ricaner kennt, weiß genau dass sie jeder Konfrontation aus dem Weg gehen und immer sagen werden, dass alles bestens ist. Frage: Wie kann man jemanden auf dem Kieker haben den man gar nicht vorher gesehen oder erlebt hat?

Oliver Bloemeke
Deep Blue Diving Adventures, Playa de Coco, Guanacaste

Rund-um-Service

anonymoustaucher
Wir waren als Familie fünf Tage mit Deep Blue an den lokalen Spots tauchen und es hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Hervorragend ist die Organisation und der Service. Man muss nur morgens zum Strand gehen und in das Boot einsteigen. Equipment ist schon auf dem Boot und wird von den Guides komplett montiert. Nach dem Tauchtag braucht man sich auch nicht um sein Zeug kümmern. Die Mitarbeiter der Basis bringen es zurück, spülen alles aus, hängen es auf und packen am nächsten Tag alles wieder ein. Das Verrückte ist, da fehlt dann nix. Respekt, dass sie das so gut hinbekommen. Zugegeben, das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber dann darauf eingelassen hat, extrem komfortabel. Positiv auffallend auch die Pünktlichkeit, mit der es morgens losging. Das haben wir leider auch schon anders erlebt. Lobend erwähnen möchte noch die Schwimmgeschwindigkeit der Guides. Man hatte schön Zeit sich alles anzuschauen. Sehr aufmerksam fand ich auch, dass der Guide mein Gefallen an Kleinkram gleich bemerkt hat und mir entsprechend auch viel davon gezeigt hat. Wirklich nett, war auch, dass die Guides uns angeboten haben unseren "Junior Open Water Diver" beim Tauchgang als Buddy zu übernehmen, damit meine Frau und ich uns das unterhalb seiner Tauchtiefe liegende Wrack ansehen können. Toll fand ich auch, dass bei Wal-Sichtung auf der Fahrt der Kapitän sowohl Zeit als auch Treibstoff eingesetzt hat, um uns dieses tolle Erlebnis genießen zu lassen. Wenn man Meckern möchte, könnte man das eher spärliche Basis-Briefing aufführen. Der Ablauf ist nun einmal auf jeder Basis anders und ich finde es entspannend, wenn ich den "Basis-Style" schon vorher erzählt bekomme und nicht herausfinden muss. Allerdings ist das ein Punkt der für meinen Geschmack bei den meisten Tauchbasen zu kurz kommt. Ein Haar in der Suppe ist sicher auch der (landestypisch) recht hohe Preis für den Tauchgang. Aber die Preise sind dort nun einmal so und nicht zu tauchen ist keine Alternative ;).
Ich war im Januar für eine wundervolle Woche im Drake Bay Wilderness Resort. Dort wurde außer anderen Touren auch Tauchen mit den Cano Divers angeboten. Da ich nur eine Woche Zeit hatte und nicht nur - aber bevorzugt - tauchen wollte, bin ich dann an drei Tagen mit denen vor Cano Island getaucht. Die Jungs von der Basis sind sehr nett und hilfsbereit und auf die Sicherheit aller Teilnehmer bedacht. Runter sind wir jeweils an der Leine bis auf ca. 20 m. Es gab reichlich zu sehen (obwohl die Sicht nicht immer so gut war wie am ersten Tag): Viele Haie (so viele, dass am Ende nicht mal mehr die Anfänger hinguckten, wenn der Guide "Haie" signalisierte), meist lagen sie im Sand. Einmal sahen wir eine große Schildkröte, die links und rechts von je einem Weißspitzenhai flankiert war. Thunfische, viele Barrakudas - einmal waren wir mitten in einer großen Schule von ca. 50 Tieren, die in einer Entfernung von weniger als 4 m um uns herumschwammen. Muränen habe immer ich entdeckt - ich mag sie und habe ein Händchen dafür, wo ich sie finden kann. Meist große grüne, gefleckte und einmal auch eine kleine Zebramuräne. Außerdem sahen wir sehr große Stachelrochen, die uns auch dann nicht auswichen, als wir SEHR dicht herankamen. Aber das Beste sahen wir auf der Dekostufe kurz vor dem Ende des ersten Tauchgangs: Ein junger Walhai kam uns besuchen (ca. 5 m lang) und ließ sich ganz ruhig beäugen. Wir waren natürlich völlig aus dem Häuschen vor Freude. Nachdem das beeindruckende Baby sich entfernt hatte, tauchten wir auf und gaben die Jackets mit den Flaschen an Bord. Während wir uns daranmachten, die Flossen auszuziehen, rief der Kapitän von oben. "Da ist er wieder!!" Und tatsächlich war der Walhai zu uns zurückgekehrt, um das Boot und uns nochmals in Augenschein zu nehmen. Das war tatsächlich ein magischer Moment - vollkommen unwirklich. Ich glaube, selbst in Costa Rica sind Walhaie doch eher selten. Der Tauchguide meinte, zuletzt hätte er vor acht Monaten einen gesehen. Wie auch immer - es war ein unvergessliches Erlebnis! Wir sind zwar an allen drei Tagen an den gleichen Stellen getaucht, aber es war trotzdem nie langweilig, weil man ja nie das Gleiche sieht. Am zweiten Tag auf der Rückfahrt hatten wir auch das Glück, dass uns ein Schwarm Delphine ca. 2 Meilen weit ganz dicht am Boot begleitete, das war wunderschön. Die Ausrüstung, die ich dort geliehen habe, war top in Ordnung - keine Beanstandungen. Da es eine erhebliche Gewichtsbeschränkung auf dem Inlandsflug gibt, habe ich darauf verzichtet, irgendwelche Tauchausrüstungsteile mitzuschleppen. Alles in allem hatte ich wundervolle Tage in Drake Bay und speziell auch im Wilderness Resort und kann die Ecke nur wärmstens empfehlen!
Wir waren eine Woche in Playa Hermosa und verzweifelt auf der Suche nach postiven Kommentaren zu Tauchbasen dort oder in der Nähe. Viel konnten wir nicht finden aber auf TripAdvisor war die BA Divers Basis ganz okay/gut beschrieben. Das wäre aus meiner Sicht tatsächlich die Zusammenfassung unserer Erfahrungen. Die Basis selbst ist am Ortseingang, also nicht am Strand. Sieht nicht sehr einladend aus und ist tatsächlich etwas improvisiert. Standard entspricht sicher nicht meinen Erfahrungen in Europa oder Roatan. Insgesamt aber okay. Ich hatte vorher per e-mail Kontakt aufgenommen aber nie eine e-mail Antwort bekommen. Per Telefon war Kommunikation aber problemlos. Nicht alle sprechen Englisch aber es findet sich immer jemand. Leihmaterial ist etwas in die Tage gekommen aber die sicherheitsrelevanten Teile sahen alle gepflegt aus. Die Organisation der Ausleihe und der Trips war unkompliziert. Wir haben den ersten Tag im Office bezahlt und dann die weiteren Tage (insgesamt 3 Tage/6 TG) dann am Boot (es kam extra jemand am Morgen mit Kartenleser damit wir mit Kreditkarte bezahlen konnten). Material wird in Taschen gelagert die dummerweise nicht mit Namen versehen werden, mehr dazu unten. Das Tauchen: Treffpunkt ist am Morgen unten am Strand. Alle TG sind vom Boot. Die Boote sind alle TipTop in Schuss und auch komfortabel genug für uns. Die Fahrten dauern zwischen 10 und 30 Minuten. Es ist Wasser zum Trinken (keine Dusche, falls das jemand erwartet ...) vorhanden, Früchte und Kekse. Wir haben immer 2 TG gemacht mit einer Pause von ca. 1 Stunde dazwischen (inklusive Fahrt zur nächsten dive site). Wie in Amerika üblich muss man sich um Ausrüstung nicht kümmern (Tragen und Aufbau). Tatsächlich sollte man das dem Team überlassen, da es zum Verständnis des Teams gehört, dass das ihre Verantwortung ist. An einem Tag haben sie offenbar eine unserer Taschen vergessen (siehe oben) aber dann doch noch irgendwo einen passenden Anzug hervorgezaubert - Glück gehabt. Am anderen Tag musste nochmal Blei nachgeholt werden, da an einem Strand mehr Personen als erwartet mit auf's Boot kamen. Hat uns wohl 30-45 Minuten Zeit gekostet. Wer also perfekte Organisation erwartet hat gute Chancen enttäuscht zu werden. Am Tauchen hat es uns nicht gehindert. Wir hatten jeden Tag einen anderen Guide (einen TG haben wir ohne Guide gemacht). Alle Guides waren (sehr) nett und zuvorkommend. Die Briefings waren ausführlich und insgesamt sehr gut/sorgfältig. Die Gruppengrösse variierte bei uns von 4 bis 7 Personen. Das Tauchen war so wie erwartet: Wasser oben (sehr) warm aber manchmal mit mehreren (!) Sprungschichten (da kann es dann auch wirklich kühl sein), vereinzelt mit teilweiser erheblicher Strömung, Sichtweiten von 5 bis 30 Meter (in einem TG), deutlich weniger bunt als in der Karibik, zum Teil viele Fische (die manchmal mit einem schwimmen anstatt abzuhauen). Was haben wir gesehen: Rochen (leider keine Mantas), Riffhaie, Muränen ohne Ende, Seeschlange, Fische ... (vom Boot: Delphine, Schildkröte).
Meine Frau und ich haben vom 06-16.11.2015 einen Trip auf der Wind Dancer nach Cocos gemacht.

Zum Schiff: Die Wind Dancer ist ein ca. 30 m langes Stahlschiff mit Platz für 22 Personen. Die Kabinen sind relativ klein, aber ausreichend. Wir hatten Kabine 4 (zusammen mit Kabine 6 etwas größer als die restlichen Unterdeckkabinen). es gibt noch 2 etwa 18m2 große Oberdeckkabinen nächst dem Sonnendeck, die aber etwas teurer sind. Das Schiff liegt sehr ruhig im Wasser, die Überfahrt von Puntarenas nach Cocos dauerte etwa 48 Stunden.
Auf Sicherheit wird, wie bei solch hochseetauglichen Schiffen zu sehr exponierten Lagen üblich, großen Wert gelegt. Es gab ein sehr ausführliches Bootsbriefing und auch die Tauchbriefings waren sehr gut. Es gibt eine zentrale Klimaanlage, die man aber durch Schließen der Lüftungsschlitze in der Kabine ein bisschen auch selbst regulieren kann. Bei uns war sie zum Glück halbwegs ´europäisch´ und nicht ´amerikanisch´ mit Frosttemperaturen eingestellt.
Zu den Tauchplätzen gelangt man mit 2 mächtigen Zodiacs, die eine komfortable Einstiegsleiter haben und trotz voller Belegung ausreichend Platz bieten. Das Gerödel bleibt die gesamte Tauchwoche in den Tankhaltern in der Mitte der Zodiacs, die Flaschen werden vom Schiff aus großzügig (immer 220 Bar und Nitrox 30-32)befüllt.

Die Crew: Ist an Freundlichkeit und Herzlichkeit kaum zu übertreffen. Die Besatzung besteht aus 9 Mann, Diveguides sind Beto (Alberto) und Mauricio, der Kapitän. Der Bruder von Mauricio, Miguel, ist der Schiffsingenieur. Die ganze Mannschaft ist sehr kompetent und überaus freundlich und hilfsbereit.

Das Essen: ist wirklich sehr gut. Zum Frühstück gab es Buffet von Süß bis Wurstig, Eier auf Bestellung. Alle Getränke (auch alkoholische) sind inklusive. Mittags gab es Buffet und Abends wurde von der Crew in Galauniformen zum festlich gedeckten Tisch ein dreigängiges Menü serviert.

Das Tauchen: Weltklasse. Die ersten beiden Tage gab es extrem starke Strömungen, auch Ups und Downs. Cocos ist bekannt für seine Großfische, allen voran die Bogenstirnhammerhaie. Es war bei uns zwar nicht so wie auf vielen Videos mit Hunderten von Hammerhaien, aber trotz El Nino - das Wasser hatte bis zu 28 Grad (auch auf 40m)- konnten wir bei Manuelita Outside ca. 60 Stück beobachten. Die Sichtweiten waren immer mehr als 15m.
Es gab weiters: 5 Meter Tigerhai bei Manuelita, der dort offenbar sein Revier hat , etliche auch recht mächtige Galapagoshaie bei Punta Maria, Manta bei Dos Amigos. Der Nachttauchgang bei Manuelita bot die erwartete Weißspitzenhai-Action. Bei allen Tauchgängen zusätzlich jede Menge Schwarmfisch, von großen Jacks bis zu Süßlippen und sogar Frogfishes.

Alles in allem ein tolles Taucherlebnis und wir können die Wind Dancer auf jeden Fall weiter empfehlen.
Ich war im Oktober 2015 zu Gast auf der ´Argo´ für eine 10-tägige Tour: 7 Tage tauchen plus zwei mal 1,5 Tage An-/Abreise Puntarenas <-> Cocos über den pazifischen Ozean.

Reisen mit der Argo sind teuer: Die Preise pro Person und Nacht (ohne Flug) sind in der jeweils günstigsten Kabine etwa doppelt so hoch wie auf dem derzeit neuesten Luxus-Tauchsafariboot der Malediven (der ScubaSpa). Ich hatte allerdings nicht eine der günstigeren Unterdeck-Kabinen, sondern die Oberdeck-Kabine (Nummer 8) gebucht. Ich erwähne das an dieser Stelle, um verständlich zu machen, mit welcher Erwartungshaltung hinsichtlich des Gebotenen ich anreiste :-)

Kabine und Bett hatten eine gute Größe (waren damit aber immer noch deutlich kleiner als die großzügigen Ausmaße der Luxus-Tauchsafariboote auf den Malediven) und verfügten über viele Staufächer (allerdings keine, in denen Oberbekleidung aufhängbar gewesen wäre). Der Sanitärbereich war gut und sehr sauber, etwas unglücklich dort fand ich die schwache Beleuchtung und den fest montierten Duschkopf. Ein wirklich störender Umstand an Kabine Nr. 8 war der dort bei längeren Bootsbewegungen (also während Hin- und Rückfahrt von/nach Cocos) sich einstellende sehr seltsame Geruch - es roch dann intensiv nach ´heißer Elektrik / heißer Maschine´, und dagegen konnte auch die Klimaanlage/Ablüftung kaum etwas ausrichten. Ebenfalls unschön fand ich den sehr hohen Geräuschpegel - gerade von einer Oberdeckkabine hätte ich nicht so viel Lärm erwartet, darunter auch zeitweise kaum ignorierbare unregelmässige ´Klack´-Geräusche, die ´aus der Wand´ Richtung Schornstein kamen.

Die ´Argo´ ist von der Einrichtung her auch für starken Seegang ausgelegt, es gibt entsprechende Rutschkanten, Haltegriffe usw., der Pazifische Ozean machte bei unserer Tour allerdings seinem Namen Ehre und war eher friedlich, wiederkehrende Gäste wussten aber auch von starkem Seegang bei früheren Touren zu berichten.

Zwei Salons standen zur Verfügung: Ein großer auf dem Hauptdeck, der zur Hälfte mit Tischen für die Mahlzeiten der bis zu 18 Gäste eingerichtet ist, zur anderen Hälfte mit gepolsterten Bänken und niedrigen Tischen für geselliges Beisammensein oder Betrachtung von Videomaterial auf einem großen Fernseher. Ein kleinerer Salon auf dem Oberdeck verfügt über zwei ´Arbeitsplätze´, an denen man gut an PC oder Laptop arbeiten kann, sowie eine weitere Polstermöbelecke mit Blick auf ein TV Gerät. Überall auf dem Boot war es sehr angenehm sauber und es gab keine nennenswerten sichtbaren Schäden. Insekten habe ich während der 10 Tage nur zweimal in Größen kleiner 2cm gesehen.

Das ´Tauchdeck´ im hinteren Teil des Hauptdecks bietet zwar Platz für Flaschen und Ausrüstung der Gäste, wird aber während der Tauchtage praktisch nur noch zum Umziehen benutzt, da die Flaschen mit Ausrüstung auf den kleinen Beibooten verbleiben, von denen aus getaucht wird. Der hinterste Teil des Hauptdecks wurde durch das dort gelagerte ´Deepsee´ Tauchboot dominiert - dessen Benutzung für ca. 2000,- € (pro Person, inkl. Steuern) für eine 2-stündige Tauchfahrt auf 300m Tiefe intensiv beworben wurde. Zwar hätten eine ganze Reihe von Gästen solch eine Tauchfahrt interessant gefunden - aber dann doch keiner so interessant, um diesen üppigen Preis bezahlen zu wollen. Der ´Deepsee´ Betreiber hat übrigens angekündigt, das Tauchboot künftig in einer anderen Weltregion einsetzen zu wollen - auf der Argo wird dieses dann nicht mehr angeboten.

Die Gäste wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die jeweils einem der gut motorisierten Beiboote zugeordnet waren, die Boote fuhren fast immer verschiedene Tauchplätze an, so dass unter Wasser mit 8 oder 9 Personen kein Gedränge aufkam. Die Tauchgänge von der Argo folgen fast alle dem gleichen Ablauf: Abtauchen auf ca. 20-30m nahe an einer ´Putzerstation´, die gern von Haien aufgesucht wird. Falls dort nach einigen Minuten keine Haie (mehr) anzutreffen sind, geht es weiter zur nächsten ´Putzerstation´, die meist nicht weit entfernt ist. Insgesamt wird also sehr wenig ´Strecke´ unter Wasser gemacht, die meiste Zeit verbleibt man stationär an einer Stelle mit interessanter Aussicht. Wer hier nicht mit Nitrox taucht, bringt sich um einen erheblichen Teil der an den ´interessanten´ Stellen verbringbaren Grundzeit, beim Aufstieg gibt es nur gelegentlich mehr als ´Blauwasser´ zu sehen.

Ich bin der allgemein vor Ort geübten Praxis des ´Festhaltens am Untergrund mit Handschuhen´ nicht gefolgt und habe stattdessen einen klassichen Strömungshaken mit Schnur verwendet - was sich als so praktisch herausstellte (man hat die unbehandschuhten Hände für z.B. die Kamera frei), dass auch andere Gäste dem Beispiel künftig folgen wollten. Ich war übrigens auch einer der wenigen, die sich kein ´Galapagos Tattoo´ (Seeigel-Stich) zugelegt haben (Seeigelstachel kommen leicht durch Handschuhe oder Neoprenanzüge durch).

Die Organisation an Bord möchte ich als vorbildlich bezeichnen, es gab jederzeit gut kommunizierte, vernünftige Pläne für den weiteren Ablauf, Zeitpläne wurden im Rahmen des möglichen und sinnvollen eingehalten, und es wurden tatsächlich sicherheitsförderliche Massnahmen ergriffen, wie ausgiebige Stops beim Austauchen oder die Verteilung von ´Nautilus Lifeline´ Geräten (zur Ortung im Notfall) an alle Gäste.

Das Essen war solide - kulinarische Rafinesse darf nicht erwartet werden, schon weil sich viele Speisen an US-amerikanischem Geschmack orientierten, aber was zubereitet wurde, war schmackhaft und reichlich. Wie schon so oft erlebt waren die (wenigen) lokalen (Costa Ricanischen) Spezialitäten besonders gut - z.B. die Schwarzen Bohnen mit Reis. Die Frühstücksauswahl entsprach dem üblichen Standard, der Fruchtsaft war leider nur Imitat, das liess sich aber dank der frischen Früchte auf dem Buffet verschmerzen. Softdrinks (Ginger Ale, Cola) und Bier (´Imperial´) waren im Preis inbegriffen, Wein kostet extra, wer höherprozentiges braucht muss das selbst mitbringen.

Wer wollte, konnte an zwei Tagen die Insel besuchen.

Die Mannschaft, von Cruise Director Rodgrigo (´Yoyo´) bis zum Küchenchef, war sehr freundlich und kümmerte sich rührend um alle Gästeanliegen. Die Gäste auf der Tour waren international bunt gemischt, Amerikaner, Holländer, Chinesen, zwei Deutsche. Zwei Gäste mit Kreislauftauchgeräten hatten (gegen nicht geringen Aufpreis) einen eigenen, ebenfalls Rebreather tauchenden Guide und tauchten mit diesem separat. Ein Professor der Meeresbiologie von der Universität Cost Rica war für Forschungstätigkeiten mitgereist (er nahm nicht an den gewöhnlichen Tauchgängen teil).

Fazit: Wer nach Cocos will, um sich mal an Hammerhaien satt zu sehen, der trifft mit der ´Argo´ gewiss eine gute Wahl. Angesichts des recht hohen Preisniveaus muss ich allerdings für die Unzulänglichkeiten der Kabine eine Flosse abziehen.

(Übrigens: Die Zusammensetzung der bei Cocos zu sehenden Tiere hat sich etwa 2005 deutlich verändert - es gibt jetzt regelmässig Tigerhaie zu sehen, dafür aber keine Mantas/Seidenhaie/Schildkröten mehr. Also nicht von älteren Beschreibungen irritieren lassen.)

Wer sehen möchte, was es für uns zu sehen gab, kann unter
https://archive.org/download/IslaDelCocos2015/Isla_Del_Cocos_2015_2160p.mp4
ein Video (mit natürlich jeder Menge Hai-Aufnahmen) herunterladen (3840x2160 Pixel, 4.9 GB Dateigröße), oder unter
https://archive.org/download/IslaDelCocos2015/Isla_Del_Cocos_2015_1080p.mp4
die kleinere, nur 1920x1080 Pixel große Version desselben Videos (2.5 GB Dateigröße) finden.


Frühstücksbuffet


Oberdeck Salon

Ende Mai waren wir, eine 5-köpfige Tauchergruppe, in Costa Rica.
An der Pacifikküste in Playas del Coco hatten wir uns für das Tauchen mit Deep Blue Diving Adventures entschieden und das war eine gute Wahl. Schon im Vorfeld beantwortete Oliver, der Tauchbasenbetreiber, unsere Fragen schnellstens.. Wir buchten das angebotene Schlaf&Tauchpaket und er organisierte auch unseren Transfer vom Flughafen zum Zielort. Die Unterbringung im „Puerta del Sol“ mit Frühstück war sehr angenehm.
Das Tauchteam der Basis ist kompetent, freundlich und hilfsbereit. Unsere Gerätschaften waren morgens an Bord und fertig montiert. Nach den Tauchgängen wurde unser Equipment von den Tauchguides versorgt und wir brauchten uns um nichts kümmern. Am nächsten Morgen war wieder alles tauchbereit an Bord. Ein hervorragender Service, den ich als in die Jahre gekommene Taucherin besonders genossen habe.
Der Pacifik war angenehm warm mit Temperaturen an die 30°C. Wir erlebten eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt mit Adlerrochen, Haien, Müränen und riesigen Fischschwärmen. Auch Seepferdchen und Harlekingarnelen konnten wir fotografieren.
Korallen gibt es allerdings kaum, denn der Meeresboden ist felsig und vulkanischen Ursprungs.
Franziska, Olivers Ehefrau, half uns gern in Sachen Ausflugsprogramm.
Mein Dank an alle, die zu diesen schönen unvergesslichen Tagen in Playas del Coco beigetragen haben!

Ich war im Oktober 2013 für 10 Tage auf der Seehunter. Die Überfahrt von Costa Rica dauert 36 Stunden, entweder man liebt Bootsfahren oder man schläft so wie ich fast durch.

Das Boot ist gut in Schuss, die Kabinen eher funktional als luxuriös, aber absolut ausreichend. Ich hatte ein Kabine mit Stockbett, bin kein riesen Fan, aber für das Tauchgebiet war es mir das absolut wert.

Die Crew ist großartig, alle Wünsche werden erfüllt und die Jungs sind nett, entspannt und lustig. Das Essen war prima, abwechslungsreich und lecker gekocht. Platz genug gibt es in den Gemeinschaftsräumen, wobei wenn alle in der Lounge liegen oder sitzen kann es schon eng werden. Vor allem wenn das Wetter schlecht ist muss man auf den Essenbereichs oder die Kabine ausweichen, um in Ruhe zu lesen oder zu dösen.

Taucherisch kann ich nur sagen: es regnet Hammerhaie. Ansonsten gibt es nicht so viel zu sehen, d.h. Korallen sollte sich man hier logischerweise nicht erwarten. Wir hatten das Glück Stingrays zu sehen und ein Walhai zog auch vorbei. Absolut zu empfehlen ist eine Ausflug auf die Insel selber, die ist mit den Kanus, die an Board sind, gut zu erreichen, oder auch mit dem kleinen Tauchboot, von dem aus auch getaucht wird. Es ist immer nur ein Schiff an einem Tauchplatz, nur wenige Boote haben eine Genehmigung. Ich würde auch unbedingt die Seehunter , nicht die anderen Anbieter empfehlen. Die Konkurrenz aus Amerika ist die Tauchplätze mit Zodiacs (!) angefahren, das nicht nur unbequem ist, sondern es dauerte auch ewig, bis die an ihren Tauchplätzen waren.

Stellungnahme zum Bericht weiter unten

Im August 2014 waren wir (eine Gruppe von 14 Tauchern und 3 Schnorchlern) mit Deep Blue Diving 6 Tage tauchen.

Die Guides (Emanuel und Owen) waren super, immer freundlich, sehr kompetent – pura vida! Wir waren auch vom Tauchgebiet begeistert – so große Fischschwärme, viele Haie, Rochen usw.!
Leider erschien uns der Basenleiter sowohl unfreundlich als auch arrogant. Zuerst war er noch begeistert, weil wir in unserer Gruppe zwischen 50 und 3000+ Tauchgänge hatten (durchschnittlich haben seine Kunden laut seiner Aussage um die 9 TG), und unser Equipment immer selber zusammengebaut hatten, danach machte er uns genau das zum Vorwurf: Wir würden die gewohnten Abläufe der Crew stören, die das Zusammen- und Auseinanderbauen des Equipments normalerweise für die Gäste übernimmt. Eine Teilnehmerin hatte er besonders auf dem Kieker und hat ihr sogar rassistische Aussagen gegenüber den Guides unterstellt (besagte Teilnehmerin hat dunkelhäutige Verwandte und verbringt viel Zeit mit ihnen), außerdem würde sie am Boot herumschreien. Glücklicherweise stellte sich im Gespräch mit den Guides heraus, dass sie davon gar nichts wussten und Oliver (der nie am Boot dabei war) wohl einen Konflikt mit uns austragen wollte, der mit uns nichts zu tun hatte. Leider war das im persönlichen Gespräch mit Oliver auch nicht zu klären.

Fast die ganze Gruppe hat trotzdem zwei zusätzliche Ausflüge im Wert von 80 (17 Teilnehmer) bzw. 165 Dollar pro Person (14 Taucher) gebucht – wir hätten uns über ein „Danke!“ beim Abschied gefreut.

Leider hat das für uns alle den Tauchabschnitt unserer Reise etwas getrübt, aber wir denken trotzdem gerne an die Ausfahrten und die Tauchgänge selbst zurück.


Stellungnahme der Basis zu obigem Bericht:

Es ging um genau eine Dame und nicht um die sonst nette Gruppe. Wenn die Crew, die seit vielen Jahren bei uns arbeitet sich 4 Tage lang über eine Dame und ihre respektlose Art und unangemessene Sprache beschwert muss die Basisleitung eingreifen. Ja die Guides waren immer freundlich und kompetent und haben auf dem Boot professionell gearbeitet. Da diese Dame offensichtlich unzufrieden war haben wir ihr angeboten aus dem Tauchpaket auszusteigen gegen Erstattung des Preises. Viele Tausend Taucher genießen unseren Ausrüstungsservice und wer das nicht möchte kann dies natürlich gerne in freundlichem Ton sagen und es wird respektiert. Dies machen wir keinem zum Vorwurf. Über Rassismus hat nur der Gruppenleiter gesprochen, der ansonsten zu keiner Kooperation mit der Basisleitung bereit war und das angebotene Gespräch abgelehnt hat. Natürlich hat das Team ‚Danke‘ gesagt, wie es sich gehört. Wer die Mentalität der Costa Ricaner kennt, weiß genau dass sie jeder Konfrontation aus dem Weg gehen und immer sagen werden, dass alles bestens ist. Frage: Wie kann man jemanden auf dem Kieker haben den man gar nicht vorher gesehen oder erlebt hat?

Oliver Bloemeke
Deep Blue Diving Adventures, Playa de Coco, Guanacaste

Rund-um-Service

anonymoustaucher
Wir waren als Familie fünf Tage mit Deep Blue an den lokalen Spots tauchen und es hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Hervorragend ist die Organisation und der Service. Man muss nur morgens zum Strand gehen und in das Boot einsteigen. Equipment ist schon auf dem Boot und wird von den Guides komplett montiert. Nach dem Tauchtag braucht man sich auch nicht um sein Zeug kümmern. Die Mitarbeiter der Basis bringen es zurück, spülen alles aus, hängen es auf und packen am nächsten Tag alles wieder ein. Das Verrückte ist, da fehlt dann nix. Respekt, dass sie das so gut hinbekommen. Zugegeben, das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber dann darauf eingelassen hat, extrem komfortabel. Positiv auffallend auch die Pünktlichkeit, mit der es morgens losging. Das haben wir leider auch schon anders erlebt. Lobend erwähnen möchte noch die Schwimmgeschwindigkeit der Guides. Man hatte schön Zeit sich alles anzuschauen. Sehr aufmerksam fand ich auch, dass der Guide mein Gefallen an Kleinkram gleich bemerkt hat und mir entsprechend auch viel davon gezeigt hat. Wirklich nett, war auch, dass die Guides uns angeboten haben unseren "Junior Open Water Diver" beim Tauchgang als Buddy zu übernehmen, damit meine Frau und ich uns das unterhalb seiner Tauchtiefe liegende Wrack ansehen können. Toll fand ich auch, dass bei Wal-Sichtung auf der Fahrt der Kapitän sowohl Zeit als auch Treibstoff eingesetzt hat, um uns dieses tolle Erlebnis genießen zu lassen. Wenn man Meckern möchte, könnte man das eher spärliche Basis-Briefing aufführen. Der Ablauf ist nun einmal auf jeder Basis anders und ich finde es entspannend, wenn ich den "Basis-Style" schon vorher erzählt bekomme und nicht herausfinden muss. Allerdings ist das ein Punkt der für meinen Geschmack bei den meisten Tauchbasen zu kurz kommt. Ein Haar in der Suppe ist sicher auch der (landestypisch) recht hohe Preis für den Tauchgang. Aber die Preise sind dort nun einmal so und nicht zu tauchen ist keine Alternative ;).
Ich war im Januar für eine wundervolle Woche im Drake Bay Wilderness Resort. Dort wurde außer anderen Touren auch Tauchen mit den Cano Divers angeboten. Da ich nur eine Woche Zeit hatte und nicht nur - aber bevorzugt - tauchen wollte, bin ich dann an drei Tagen mit denen vor Cano Island getaucht. Die Jungs von der Basis sind sehr nett und hilfsbereit und auf die Sicherheit aller Teilnehmer bedacht. Runter sind wir jeweils an der Leine bis auf ca. 20 m. Es gab reichlich zu sehen (obwohl die Sicht nicht immer so gut war wie am ersten Tag): Viele Haie (so viele, dass am Ende nicht mal mehr die Anfänger hinguckten, wenn der Guide "Haie" signalisierte), meist lagen sie im Sand. Einmal sahen wir eine große Schildkröte, die links und rechts von je einem Weißspitzenhai flankiert war. Thunfische, viele Barrakudas - einmal waren wir mitten in einer großen Schule von ca. 50 Tieren, die in einer Entfernung von weniger als 4 m um uns herumschwammen. Muränen habe immer ich entdeckt - ich mag sie und habe ein Händchen dafür, wo ich sie finden kann. Meist große grüne, gefleckte und einmal auch eine kleine Zebramuräne. Außerdem sahen wir sehr große Stachelrochen, die uns auch dann nicht auswichen, als wir SEHR dicht herankamen. Aber das Beste sahen wir auf der Dekostufe kurz vor dem Ende des ersten Tauchgangs: Ein junger Walhai kam uns besuchen (ca. 5 m lang) und ließ sich ganz ruhig beäugen. Wir waren natürlich völlig aus dem Häuschen vor Freude. Nachdem das beeindruckende Baby sich entfernt hatte, tauchten wir auf und gaben die Jackets mit den Flaschen an Bord. Während wir uns daranmachten, die Flossen auszuziehen, rief der Kapitän von oben. "Da ist er wieder!!" Und tatsächlich war der Walhai zu uns zurückgekehrt, um das Boot und uns nochmals in Augenschein zu nehmen. Das war tatsächlich ein magischer Moment - vollkommen unwirklich. Ich glaube, selbst in Costa Rica sind Walhaie doch eher selten. Der Tauchguide meinte, zuletzt hätte er vor acht Monaten einen gesehen. Wie auch immer - es war ein unvergessliches Erlebnis! Wir sind zwar an allen drei Tagen an den gleichen Stellen getaucht, aber es war trotzdem nie langweilig, weil man ja nie das Gleiche sieht. Am zweiten Tag auf der Rückfahrt hatten wir auch das Glück, dass uns ein Schwarm Delphine ca. 2 Meilen weit ganz dicht am Boot begleitete, das war wunderschön. Die Ausrüstung, die ich dort geliehen habe, war top in Ordnung - keine Beanstandungen. Da es eine erhebliche Gewichtsbeschränkung auf dem Inlandsflug gibt, habe ich darauf verzichtet, irgendwelche Tauchausrüstungsteile mitzuschleppen. Alles in allem hatte ich wundervolle Tage in Drake Bay und speziell auch im Wilderness Resort und kann die Ecke nur wärmstens empfehlen!
Wir waren eine Woche in Playa Hermosa und verzweifelt auf der Suche nach postiven Kommentaren zu Tauchbasen dort oder in der Nähe. Viel konnten wir nicht finden aber auf TripAdvisor war die BA Divers Basis ganz okay/gut beschrieben. Das wäre aus meiner Sicht tatsächlich die Zusammenfassung unserer Erfahrungen. Die Basis selbst ist am Ortseingang, also nicht am Strand. Sieht nicht sehr einladend aus und ist tatsächlich etwas improvisiert. Standard entspricht sicher nicht meinen Erfahrungen in Europa oder Roatan. Insgesamt aber okay. Ich hatte vorher per e-mail Kontakt aufgenommen aber nie eine e-mail Antwort bekommen. Per Telefon war Kommunikation aber problemlos. Nicht alle sprechen Englisch aber es findet sich immer jemand. Leihmaterial ist etwas in die Tage gekommen aber die sicherheitsrelevanten Teile sahen alle gepflegt aus. Die Organisation der Ausleihe und der Trips war unkompliziert. Wir haben den ersten Tag im Office bezahlt und dann die weiteren Tage (insgesamt 3 Tage/6 TG) dann am Boot (es kam extra jemand am Morgen mit Kartenleser damit wir mit Kreditkarte bezahlen konnten). Material wird in Taschen gelagert die dummerweise nicht mit Namen versehen werden, mehr dazu unten. Das Tauchen: Treffpunkt ist am Morgen unten am Strand. Alle TG sind vom Boot. Die Boote sind alle TipTop in Schuss und auch komfortabel genug für uns. Die Fahrten dauern zwischen 10 und 30 Minuten. Es ist Wasser zum Trinken (keine Dusche, falls das jemand erwartet ...) vorhanden, Früchte und Kekse. Wir haben immer 2 TG gemacht mit einer Pause von ca. 1 Stunde dazwischen (inklusive Fahrt zur nächsten dive site). Wie in Amerika üblich muss man sich um Ausrüstung nicht kümmern (Tragen und Aufbau). Tatsächlich sollte man das dem Team überlassen, da es zum Verständnis des Teams gehört, dass das ihre Verantwortung ist. An einem Tag haben sie offenbar eine unserer Taschen vergessen (siehe oben) aber dann doch noch irgendwo einen passenden Anzug hervorgezaubert - Glück gehabt. Am anderen Tag musste nochmal Blei nachgeholt werden, da an einem Strand mehr Personen als erwartet mit auf's Boot kamen. Hat uns wohl 30-45 Minuten Zeit gekostet. Wer also perfekte Organisation erwartet hat gute Chancen enttäuscht zu werden. Am Tauchen hat es uns nicht gehindert. Wir hatten jeden Tag einen anderen Guide (einen TG haben wir ohne Guide gemacht). Alle Guides waren (sehr) nett und zuvorkommend. Die Briefings waren ausführlich und insgesamt sehr gut/sorgfältig. Die Gruppengrösse variierte bei uns von 4 bis 7 Personen. Das Tauchen war so wie erwartet: Wasser oben (sehr) warm aber manchmal mit mehreren (!) Sprungschichten (da kann es dann auch wirklich kühl sein), vereinzelt mit teilweiser erheblicher Strömung, Sichtweiten von 5 bis 30 Meter (in einem TG), deutlich weniger bunt als in der Karibik, zum Teil viele Fische (die manchmal mit einem schwimmen anstatt abzuhauen). Was haben wir gesehen: Rochen (leider keine Mantas), Riffhaie, Muränen ohne Ende, Seeschlange, Fische ... (vom Boot: Delphine, Schildkröte).

Tauchbasen in Costa Rica

Zeige alle Tauchbasen in Costa Rica

Tauchsafaris in Costa Rica

Zeige alle Liveaboards in Costa Rica

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen