Anfahrt / Anreise:
Isla del Caño liegt 16 km westlich von Punta Llorona an der Osa-Halbinsel. Die Insel ist 3,2 km lang und maximal 1,5 km breit und hat eine Fläche von 3,0 km². Die Insel ist unbewohnt und von einer Steilküste umgeben. Dauer Bootsfahrt von der Drake-Bay ca. 1 Std.
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Beides möglich
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchbasen in der Drake Bay - zB Cano Divers
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
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Bewertungen(4)

Januar 2017 Drake Bay, Cano Island mit Cano Diver ...

Ich war im Januar für eine wundervolle Woche im Drake Bay Wilderness Resort. Dort wurde außer anderen Touren auch Tauchen mit den Cano Divers angeboten. Da ich nur eine Woche Zeit hatte und nicht nur - aber bevorzugt - tauchen wollte, bin ich dann an drei Tagen mit denen vor Cano Island getaucht. Die Jungs von der Basis sind sehr nett und hilfsbereit und auf die Sicherheit aller Teilnehmer bedacht. Runter sind wir jeweils an der Leine bis auf ca. 20 m.

Es gab reichlich zu sehen (obwohl die Sicht nicht immer so gut war wie am ersten Tag): Viele Haie (so viele, dass am Ende nicht mal mehr die Anfänger hinguckten, wenn der Guide "Haie" signalisierte), meist lagen sie im Sand. Einmal sahen wir eine große Schildkröte, die links und rechts von je einem Weißspitzenhai flankiert war. Thunfische, viele Barrakudas - einmal waren wir mitten in einer großen Schule von ca. 50 Tieren, die in einer Entfernung von weniger als 4 m um uns herumschwammen. Muränen habe immer ich entdeckt - ich mag sie und habe ein Händchen dafür, wo ich sie finden kann. Meist große grüne, gefleckte und einmal auch eine kleine Zebramuräne. Außerdem sahen wir sehr große Stachelrochen, die uns auch dann nicht auswichen, als wir SEHR dicht herankamen. Aber das Beste sahen wir auf der Dekostufe kurz vor dem Ende des ersten Tauchgangs: Ein junger Walhai kam uns besuchen (ca. 5 m lang) und ließ sich ganz ruhig beäugen. Wir waren natürlich völlig aus dem Häuschen vor Freude. Nachdem das beeindruckende Baby sich entfernt hatte, tauchten wir auf und gaben die Jackets mit den Flaschen an Bord. Während wir uns daranmachten, die Flossen auszuziehen, rief der Kapitän von oben. "Da ist er wieder!!" Und tatsächlich war der Walhai zu uns zurückgekehrt, um das Boot und uns nochmals in Augenschein zu nehmen. Das war tatsächlich ein magischer Moment - vollkommen unwirklich. Ich glaube, selbst in Costa Rica sind Walhaie doch eher selten. Der Tauchguide meinte, zuletzt hätte er vor acht Monaten einen gesehen. Wie auch immer - es war ein unvergessliches Erlebnis!

Wir sind zwar an allen drei Tagen an den gleichen Stellen getaucht, aber es war trotzdem nie langweilig, weil man ja nie das Gleiche sieht. Am zweiten Tag auf der Rückfahrt hatten wir auch das Glück, dass uns ein Schwarm Delphine ca. 2 Meilen weit ganz dicht am Boot begleitete, das war wunderschön.

Die Ausrüstung, die ich dort geliehen habe, war top in Ordnung - keine Beanstandungen. Da es eine erhebliche Gewichtsbeschränkung auf dem Inlandsflug gibt, habe ich darauf verzichtet, irgendwelche Tauchausrüstungsteile mitzuschleppen.

Alles in allem hatte ich wundervolle Tage in Drake Bay und speziell auch im Wilderness Resort und kann die Ecke nur wärmstens empfehlen!
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Im Januar 2014Die Tauchbasis in Drake Bay - Drake ...

Im Januar 2014
Die Tauchbasis in Drake Bay - Drake Divers - ist einfach aber nett und professionell. Mein Sohn hat hier den Tauchschein gemacht, hat alles gut geklappt, gute Betreuung. Der Guide war professionell, sehr gute Einweisung, er war umsichtig und aufmerksam! Ein toller Indio-Typ: Erick, streng aber muy simpatico!
Zu den 2 Spots sind wir mit dem Boot raus, erstmal zur Isla del Cano, einem Naturschutzgebiet. Das Wasser hatte 28°C. Jede Menge Fische, Haie, Goldmarkrelen, Korrallenfische, die Sicht war gut. Danach Imbiss auf der Insel (hier wurden Sequenzen von Jurassic Park gedreht - Schauder). Danach ging es noch weiter raus aufs Meer, wo ein Unterwasserberg 5 Meter tief unter Wasseroberfläche auf uns wartete. Dieser Tauchgang war super: Jede Menge Haie (schwimmend und schlafend), große Schwärme von Großfischen, eine riesige Schule Barakudas...Das Ganze hat 60 Dollar gekostet. Empfehlenswert!
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Mein Taucherlebnis bei der Isla Cano im Juli dies ...

Mein Taucherlebnis bei der Isla Cano im Juli dieses Jahres:

Ich habe meine Panama-Reise nur aus Großfischhoffnungen heraus um einen Abstecher in die Drake-Bucht erweitert. (Den sich anschließenden Küstenstreifen Panamas kann man eigentlich nur umständlich und teuer ab Panama-Stadt betauchen.)

Regen kommt zu dieser Jahreszeit früher oder später fast jeden Tag, und so verlief die ganze Ausfahrt unter grauem Himmel. Da meine Erwartungshaltung - große Rochen, (Hammer-)Haie, ... - schon am Vorabend ernüchtert worden war, konnten mich die ersten 2 Tauchgänge nicht mehr enttäuschen: Viele Muränen, meist die großen, braunen, aber auch gepunktete und eine schwarz-weiße, so schlank, daß ich sie zuerst für eine Schlange hielt. Dazu jede Menge Garnelen, bunte Fische und Korallen, halt nich’ so strahlend ohne Sonnenschein. Das beste – endlich mal Haie, die nicht gleich ausbüchsen und im Dunst verschwinden! Zwar ´nur´ Weißspitzenriffhaie, aber immerhin. 2 Pärchen und ein Solist. Der dritte Tauchgang war nix. Im ´Garten´ schwamm nicht ein Fisch herum.

Über Wasser ging´s mir schlecht: Ich habe mich nach jedem Tauchgang erbrochen. Vielleicht weil ich schnell seekrank werde, vielleicht wegen des üppigen Frühstücks. Auf jeden Fall tut die Abgaswolke über dem Boot nicht gut, und der Kompressor hatte auch ordentlich eigenes Abgas in die Flaschen gepumpt. Aber es traf nur mich!

Delfinbegleitung auf der Rückfahrt.

5 der vielen Lodges in und um die Drake-Bucht sind selbst Tauchbasen; alle anderen vermitteln zu einer davon. Strom kommt überall aus Generatoren, meist nur am Abend. Meine Unterkunft nahm 50 USD pro Nase und Nacht, incl. 3 Mahlzeiten. Hochsaison macht dann wohl 80 USD. Schlappe 110 USD für 2 Tauchgänge sind die Norm; ich habe 135 USD für 3 gezahlt.

Die Haie werden in der ganzen Region, egal von welchem Staat aus, abgeerntet. In Panama erzählten mir Fischer, daß sie dafür auch mit kleinen Booten 7 Stunden weit aufs Meer fahren. Nur wenn Touries schnorcheln wollen, lassen sie´s, für mehr Geld.
In den Flußmündungen des Nationalparks hinter der Drake-Bucht soll es noch Bullenhaie geben - aber dort, im trüben Flachwasser, will man denen vielleicht nicht unbedingt begegnen.

So. Das hilft vielleicht bei der einen oder anderen Reiseentscheidung.
Jens
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