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Niederländische Antillen

Tauchen auf den Niederländische Antillen

Die ehemaligen Niederländischen Antillen bieten unterschiedlichste Tauchgebiete der Spitzenklasse in der Karibik. Curacao punktet mit tollen Tauchplätzen die eigenverantwortlich betaucht werden können, Bonaire ist bekannt für seine wunderbaren Korallenbänke und Saba zählt zum Beispiel zu den optisch eindrucksvollsten Orten auf dieser Erde. Wie ein gigantischer Smaragd erhebt sich die acht Quadratkilometer große tropisch bewaldete Insel 1.500 Meter vom Meeresgrund und 900 Meter über Wasserniveau. Aber auch Aruba und Statia (St. Eustatius) bieten dem Taucher und Urlauber eine Vielzahl an Attraktionen über und unter Wasser.

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Individuelles tauchen

anonymoustaucher
Wir waren neulich zu acht -davon 5 Taucher- zwei Wochen auf Curaçao. Wir wohnten in einer Villa und hatten für die ganze Zeit zwei Mietwagen (Pickup‘s), um die Insel zu erkunden, Einkäufe zu erledigen und natürlich zu tauchen. Von einer Basis (Coral Divers) in unserer Nähe bekamen wir Blei und täglich unsere Anzahl Flaschen. Dieses Individualtauchen hat Vor- und Nachteile: natürlich ist es super, zeitlich flexibler zu sein und heute diesen und morgen jenen Tauchplatz anzusteuern. Wir hatten zum Glück vorher schon einen Tauchführer (Buch!) gekauft, welchen wir auch rege benutzt haben. Die Tauchplätze waren in der Regel gut zu finden und zugänglich, allerdings völlig unterschiedlich gestaltet. Manchmal war eine kleine Tauchbasis vor Ort, wo man sein Equipment lagern, anziehen und zum Schluss spülen konnte, manchmal hatte man nur ein paar Bänke zur Verfügung, manchmal nichts davon (am Auto anrödeln!). Einige Divesites waren auch touristisch erschlossen, so dass man Imbiss + Getränke erwerben und eine Toilette oder sogar Duschen benutzen konnte. Letzteres manchmal kostenlos, manchmal gegen eine kleine Gebühr. Wenn nichts vorhanden ist, muss man natürlich seine Sachen verstauen und abschließen, ein sog. Taucher-Ei für den Fahrzeugschlüssel ist dann obligatorisch. Beim Einstieg gibt es ebenfalls Unterschiede, mal über Treppen vom Parkplatz zum Strand, mal über Stock und Stein. Mal steil, mal eben. Vom Strand zur Riffkante kann man schnorcheln, von 1-2 Minuten bis 15 Minuten war alles möglich. Unter Wasser waren wir sehr zufrieden, Hartkorallen, viele Weichkorallen, viel Fisch - allerdings meist kleine und Schwärme. Hin und wieder Turtles, verschiedene Muränen, Rotfeuerfische ( rel. wenige, sie sind wohl invasiv, werden aber legal bejagt). Rochen, Kraken oder gar Haie haben wir nicht gesehen (22 TG an 10 Plätzen).
In der ersten Januarwoche 2026 war ich auf der Caribbean Explorer II, Route St. Kitts – Saba – Sint Maarten. Von den 18 verfügbaren Plätzen (9 zweier Kabinen) waren nur 10 gebucht, und wegen der Luftraumsperrung für einen Tag (US Angriff auf Venezuela) über der Karibik konnten 5 Gäste nicht anreisen, also waren wir zu fünft auf dem Boot, plus die 7 Crew Mitglieder (2 Guides, Captain, Mechaniker, Koch, Mädchen für alles, Deckhand). + Sehr nette Crew + 5 TGs pro Tag offeriert (jeweils 2 am ersten und letzten Tag), also total 27 + TG begrenzt auf 60min (Nacht 45min), und nicht wie bei anderen US Tauchbasen auf 45min + Stabil Nitrox 32, oftmals auf ca 210 bar gefüllt (80 Cuft Alu) + Sehr gutes Essen, sowohl Fisch als auch Fleisch vom Grill, sehr lecker alles +/- Es gibt zwei Guides, die wechseln sich ab beim Guiden. Das war bei uns kein Problem, da wir ja nur 5 Gäste waren. Wenn das Boot voll ist mit 18 Leuten, wird das aber gleich gehandhabt, also bis zu 18 Taucher mit einem Guide… - Boot ist sehr alt, stammt aus den Siebzigern, und letzte grosse Renovation scheint auch schon sicher 10 Jahre her In der Karibik sind leider 99% der Hartkorallen tot (nicht ein normales Bleaching, sondern eine Krankheit). Auch wenn es viele Schildkröten, einige Ammenhaie und Karibik Riffhaie, sehr viele Rochen und auch einige schöne bunte Fische gibt, werde ich wohl in den nächsten Jahren nicht mehr in der Karibik tauchen gehen, zu viel ist leider kaputt. Wasser war Anfangs Januar 27-28C, Luft am Tag um die 30C, in der Nacht ca 23-24C. Also sehr angenehm. Weitere Fotos: https://www.travelholic.ch/image-galleries/south-and-central-america/st-kitts-and-nevis-saba-nl/

Individuelles tauchen

anonymoustaucher
Wir waren neulich zu acht -davon 5 Taucher- zwei Wochen auf Curaçao. Wir wohnten in einer Villa und hatten für die ganze Zeit zwei Mietwagen (Pickup‘s), um die Insel zu erkunden, Einkäufe zu erledigen und natürlich zu tauchen. Von einer Basis (Coral Divers) in unserer Nähe bekamen wir Blei und täglich unsere Anzahl Flaschen. Dieses Individualtauchen hat Vor- und Nachteile: natürlich ist es super, zeitlich flexibler zu sein und heute diesen und morgen jenen Tauchplatz anzusteuern. Wir hatten zum Glück vorher schon einen Tauchführer (Buch!) gekauft, welchen wir auch rege benutzt haben. Die Tauchplätze waren in der Regel gut zu finden und zugänglich, allerdings völlig unterschiedlich gestaltet. Manchmal war eine kleine Tauchbasis vor Ort, wo man sein Equipment lagern, anziehen und zum Schluss spülen konnte, manchmal hatte man nur ein paar Bänke zur Verfügung, manchmal nichts davon (am Auto anrödeln!). Einige Divesites waren auch touristisch erschlossen, so dass man Imbiss + Getränke erwerben und eine Toilette oder sogar Duschen benutzen konnte. Letzteres manchmal kostenlos, manchmal gegen eine kleine Gebühr. Wenn nichts vorhanden ist, muss man natürlich seine Sachen verstauen und abschließen, ein sog. Taucher-Ei für den Fahrzeugschlüssel ist dann obligatorisch. Beim Einstieg gibt es ebenfalls Unterschiede, mal über Treppen vom Parkplatz zum Strand, mal über Stock und Stein. Mal steil, mal eben. Vom Strand zur Riffkante kann man schnorcheln, von 1-2 Minuten bis 15 Minuten war alles möglich. Unter Wasser waren wir sehr zufrieden, Hartkorallen, viele Weichkorallen, viel Fisch - allerdings meist kleine und Schwärme. Hin und wieder Turtles, verschiedene Muränen, Rotfeuerfische ( rel. wenige, sie sind wohl invasiv, werden aber legal bejagt). Rochen, Kraken oder gar Haie haben wir nicht gesehen (22 TG an 10 Plätzen).

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