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Niederländische Antillen

Tauchen auf den Niederländische Antillen

Die ehemaligen Niederländischen Antillen bieten unterschiedlichste Tauchgebiete der Spitzenklasse in der Karibik. Curacao punktet mit tollen Tauchplätzen die eigenverantwortlich betaucht werden können, Bonaire ist bekannt für seine wunderbaren Korallenbänke und Saba zählt zum Beispiel zu den optisch eindrucksvollsten Orten auf dieser Erde. Wie ein gigantischer Smaragd erhebt sich die acht Quadratkilometer große tropisch bewaldete Insel 1.500 Meter vom Meeresgrund und 900 Meter über Wasserniveau. Aber auch Aruba und Statia (St. Eustatius) bieten dem Taucher und Urlauber eine Vielzahl an Attraktionen über und unter Wasser.

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Bonaire & Curacao Dezember 2017 - Januar 2018 Die Unterwasserlandschaft beider Inseln unterscheidet sich kaum, man findet die für die Karibik typischen (Röhren)Schwämme in gelb, lila und anderen Farben, recht intakte Hartkorallen, abgesehen von Tauchplätzen die von Stürmen heimgesucht wurden. Die Riffe laufen überwiegend auf ca. 40 m im Sand aus. Optimale Tauchtiefen sind zwischen 10 und 25 m, bei mittlerer Sicht von 20-30 m. Strömung hatte es keine oder nur sehr leichte. Easy Diving! Für beide Inseln gibt es vor Ort in Tauchbasen/shops für 20 USD Broschüren mit Tauchplatzbeschreibungen zu kaufen, die man wirklich braucht. Die Riffe beider Inseln waren recht fischreich, mit allem was ins Riff gehört, teils Schwärmen. Rotfeuerfische sind „eingeschleppt“ worden und stellen für andere heimische Fische eine Bedrohung dar, da diese dagegen keine Abwehrmechanismen haben, daher sind Rotfeuerfische offiziell zum Abschuss freigegeben und werden gejagt, und landen als sehr leckerer Fisch auch in den Restaurants auf den Tellern. Man kann sogar „Lionfish Hunter Courses with Certificate“ bei einigen Tauchbasen machen, wer`s braucht….. Oft sahen wir Gruppen von Barrakudas, auch einzelne für die Karibik typische große Tarpone, Zackenbarsche, jagende Stachelmakrelen in Fischschwärmen, Langusten, wenige Stachelrochen, 2 große Adlerrochen und 2-3 Schildkröten, Sepien aber keinen Octopus, leider. Haie sollte man dort keine erwarten, mit Ausnahme von Ammenhaien, die wir aber nicht sahen. Getaucht wird auf beiden Inseln hauptsächlich von Land aus, man benötigt also unbedingt einen Mietwagen, wobei auf Curacao auch etliche Boots Tauchplätze vorhanden sind, weniger auf Bonaire, die Bootstrips sind dort völlig überteuert. Bojen gibt es kaum. Meist schnorchelt/schwimmt man paar Minuten über Sand bis zur Riffkante. Braucht man 10-15 min, ist das in der Tauchplatzbroschüre mit „long swim“ angegeben. Um am Ende des TG den Ausstieg wieder zu finden, muss man sich am Anfang des TG im Riff was Markantes und die Tiefe merken und von da am Ende des TG dann per Kompass Richtung Strand tauchen. Mit Ausnahme von 2 TG, begegneten wir Unterwasser nie anderen Tauchern. Mangels schattenspendender Palmen o.ä. verbrachten wir die Oberflächenpausen zwischen 2 TG meist im Auto, einen mitgebrachten Snack essend und reichlich Wasser trinkend. Das Leitungswasser stammt auf beiden Inseln aus modernen Entsalzungsanlagen und kann bedenkenlos getrunken werden, damit entfiel das lästige Wasserkaufen. Überwasser unterscheiden die Inseln sich deutlich. Bonaire wird hauptsächlich von US Amerikanern (Tauchern) besucht, während auf Curacao viele Holländer und andere Europäer waren, davon viele Strandurlauber. Curacao ist ca. doppelt so groß wie Bonaire und auch touristischer. Auf beiden Inseln gibt es paar gute Restaurants mit leckeren Fischgerichten, Preise im Mittel 25 USD pro Tellergericht. Beide Inseln sind nichts für Biertrinker: die Flaschengröße ist 0.3167 L (noch nicht mal 0.33 L), Preise im Supermarkt liegen je nach Sorte zwischen 1-2 USD. Die Lufttemperaturen lagen so bei 28 – 30 0C mit wenigen kurzen heftigen Regenschauern auf Bonaire, Curacao war trocken. Die Wassertemperaturen lagen bei angenehmen 26 – 27 oC. Mücken hatte es auf beiden Inseln reichlich. Curacao: Wir hatten ein Studio (Selbstversorgung) in der kleinen, bei (europäischen) Tauchern sehr beliebten Sun Reef Resort Anlage (holländische Besitzer), ca. 15 Autominuten vom Hauptort Willemstad entfernt. In die Anlage integriert ist die kleine Tauchbasis Curacao Divers (Nitrox kostet da 15 USD pro Tag, wenn man es denn benötigt, ansonsten war alles OK). Das Sun Reef vermietet auch Autos, wir bekamen einen kleinen Toyota Yaris, normale PKWs sind für Taucher aufgrund der Sandstrände zugelassen. Bei umgeklappter Rückbank passten 4 Flaschen, 2 Kisten mit Equipment rein, eine 5. Reserveflasche lag vor der Rücksitzbank, so fuhren wir täglich los um 2 TG zu machen, das Ganze rappelte dann während der Fahrt ziemlich. Die Strecken zu den Tauchplätzen sind etwas länger als auf Bonaire, vom Sun Reef aus erreichten wir auch entferntere Plätze innerhalb einer Stunde. Die Tauchplätze sind hier an der Straße durch Steine mit aufgemalter Taucherflagge und Tauchplatznamen gekennzeichnet. Curacao hat wunderschöne Sandstrände mit Palmen, teils weißem feinem Sand, hier kommt echtes Karibik Feeling auf! Die meisten Strände sind bewirtschaftet, d.h., es gibt ein Restaurant/Bar, gepflegte Sanitäreinrichtungen/Duschen, Strandliegen und meist eine Tauchbasis. Taucher können in Strandnähe auf (bewachten) Parkplätzen kostenlos parkieren, sich da am Auto anziehen und dann Tauchen gehen. Für wenige Dollar oder nur ein Tip kann man aber auch die Infrastruktur der Tauchbasen nutzen, d.h. da an-/ausziehen, Ausrüstung waschen, Duschen/WC etc.. An einigen größeren Stränden wird Eintritt (10-12 USD) verlangt (Ausnahme: man taucht nur und geht danach wieder), darin sind dann Strandliegen enthalten. Nach dem 1. TG kann man also am Strand die Oberflächenpause verbringen, manchmal fiel es schwer, keinen Cocktail zu trinken, bzw. sich zum 2. TG aufzuraffen. Etliche größere Tauchbasen haben Boote und bieten tägliche BootsTG an, was wir aber nicht genutzt haben, da es massig von Land betauchbare Plätze gibt (wie auf Bonaire auch). Die Strände sind (noch) nicht durch Hotels zugebaut. Auch hier gibt es einen Nationalpark, der aber weniger bietet als der von Bonaire und innerhalb von ca. 2 Stunden mit jedem beliebigen PKW bequem besucht werden kann. Bericht zu Bonaire - siehe dort. Fazit: Das Tauchen und Tauchplätze entsprachen unseren Erwartungen und Erfahrungen von Cuba: karibisch-typisch eben und relaxing. Überwasser war es auch ganz nett und interessant. Bonaire & Curacao sind aber sicher keine Destinationen für reine Tauchreisen.
Bonaire & Curacao Dezember 2017 - Januar 2018 Die Unterwasserlandschaft beider Inseln unterscheidet sich kaum, man findet die für die Karibik typischen (Röhren)Schwämme in gelb, lila und anderen Farben, recht intakte Hartkorallen, abgesehen von Tauchplätzen die von Stürmen heimgesucht wurden. Die Riffe laufen überwiegend auf ca. 40 m im Sand aus. Optimale Tauchtiefen sind zwischen 10 und 25 m, bei mittlerer Sicht von 20-30 m. Strömung hatte es keine oder nur sehr leichte. Easy Diving! Für beide Inseln gibt es vor Ort in Tauchbasen/shops für 20 USD Broschüren mit Tauchplatzbeschreibungen zu kaufen, die man wirklich braucht. Die Riffe beider Inseln waren recht fischreich, mit allem was ins Riff gehört, teils Schwärmen. Rotfeuerfische sind „eingeschleppt“ worden und stellen für andere heimische Fische eine Bedrohung dar, da diese dagegen keine Abwehrmechanismen haben, daher sind Rotfeuerfische offiziell zum Abschuss freigegeben und werden gejagt, und landen als sehr leckerer Fisch auch in den Restaurants auf den Tellern. Man kann sogar „Lionfish Hunter Courses with Certificate“ bei einigen Tauchbasen machen, wer`s braucht….. Oft sahen wir Gruppen von Barrakudas, auch einzelne für die Karibik typische große Tarpone, Zackenbarsche, jagende Stachelmakrelen in Fischschwärmen, Langusten, wenige Stachelrochen, 2 große Adlerrochen und 2-3 Schildkröten, Sepien aber keinen Octopus, leider. Haie sollte man dort keine erwarten, mit Ausnahme von Ammenhaien, die wir aber nicht sahen. Getaucht wird auf beiden Inseln hauptsächlich von Land aus, man benötigt also unbedingt einen Mietwagen, wobei auf Curacao auch etliche Boots Tauchplätze vorhanden sind, weniger auf Bonaire, die Bootstrips sind dort völlig überteuert. Bojen gibt es kaum. Meist schnorchelt/schwimmt man paar Minuten über Sand bis zur Riffkante. Braucht man 10-15 min, ist das in der Tauchplatzbroschüre mit „long swim“ angegeben. Um am Ende des TG den Ausstieg wieder zu finden, muss man sich am Anfang des TG im Riff was Markantes und die Tiefe merken und von da am Ende des TG dann per Kompass Richtung Strand tauchen. Mit Ausnahme von 2 TG, begegneten wir Unterwasser nie anderen Tauchern. Mangels schattenspendender Palmen o.ä. verbrachten wir die Oberflächenpausen zwischen 2 TG meist im Auto, einen mitgebrachten Snack essend und reichlich Wasser trinkend. Das Leitungswasser stammt auf beiden Inseln aus modernen Entsalzungsanlagen und kann bedenkenlos getrunken werden, damit entfiel das lästige Wasserkaufen. Überwasser unterscheiden die Inseln sich deutlich. Bonaire wird hauptsächlich von US Amerikanern (Tauchern) besucht, während auf Curacao viele Holländer und andere Europäer waren, davon viele Strandurlauber. Curacao ist ca. doppelt so groß wie Bonaire und auch touristischer. Auf beiden Inseln gibt es paar gute Restaurants mit leckeren Fischgerichten, Preise im Mittel 25 USD pro Tellergericht. Beide Inseln sind nichts für Biertrinker: die Flaschengröße ist 0.3167 L (noch nicht mal 0.33 L), Preise im Supermarkt liegen je nach Sorte zwischen 1-2 USD. Die Lufttemperaturen lagen so bei 28 – 30 0C mit wenigen kurzen heftigen Regenschauern auf Bonaire, Curacao war trocken. Die Wassertemperaturen lagen bei angenehmen 26 – 27 oC. Mücken hatte es auf beiden Inseln reichlich. Bonaire Wir hatten ein Appartment (Selbstversorgung) in den Den Laman Condominiums, direkt daneben eine der 5 Basen der Dive Friends Bonaire, dem größten Divecenter, ca. 10 Autominuten von Kralendijk, dem Hauptort, entfernt, wo es sehr gelassen zugeht. Man hat 24/7 Zugang zu Flaschen (Nitrox kostenlos), Gäste-Ausrüstungsraum und zum schönen Bari Reef Hausriff direkt vor dem Den Laman. Für Taucher sind auf Bonaire Pick-ups vorgeschrieben, denn die Strände sind, bis auf wenige kleine Sandstrände, völlig naturbelassen, steinig und von Korallenbruch übersäht. Die Tauchplätze werden durch gelb gestrichene Steine mit Tauchplatznamen entlang der Straße angezeigt. Mit dem Pick-up fährt man auf den Strand möglichst nahe ans Wasser ran und legt die Ausrüstung an. Die nicht gekennzeichneten Einstiege ins Wasser durch Steine und Geröll sind teils schwierig, besonders bei Brandung, knöchelhohe Füßlinge mit fester Sohle sind ein Muß. In Ermangelung von Sandstränden ist Tauchen für viele sicher der Hauptgrund Bonaire zu besuchen. Auf beiden Inseln, besonders auf Bonaire, werden Autos an Tauchplätzen durch Zerschlagen der Scheiben aufgebrochen. Glasbruch ist in der Standardversicherung nicht enthalten. Daher die Regel: nichts Wertvolles im Auto lassen, Türen offen lassen und Scheiben zusätzlich runterkurbeln. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des Nationalparks im Norden, dafür sollte man einen reichlichen halben Tag einplanen, es besteht Pick-Up Pflicht im Park wegen der hügeligen, teils stark ausgewaschenen Strecken. Bericht zu Curacao - siehe dort
Als wir uns letztes Jahr kurzfristig entschieden hatten als Wiederholungstäter nach Curaçao zu reisen, war für mich sonnenklar wenn tauchen dann wider mit Dunja und Marcel von den Curaçao-Divers. Bei der Online Recherche und über Facebook erfuhr ich, dass beide jedoch nicht mehr dort als Tauchlehrer tätig waren und sich statt dessen dazu entschlossen haben das Heft nun doch selbst in die Hand zu nehmen und ihre eigene Tauchschule aufzumachen. Interessiert verfolgte ich daraufhin die regelmäßigen Veröffentlichungen von Dunja und Marcel auf Facebook über die Enstehung der neuen Tauchbasis. Ich muss sagen ich war begeistert von ihrem Enthusiasmus wie sie diese Herausforderung meisterten und mit Freude an der Sache waren. Die Zeit bis zu unserer Anreise nach Curaçao schritt voran und gleichzeitig wuchs auch die neue Tauchbasis. Als es dann soweit war und wir uns nach einem Jahr wieder trafen war die Freude und Herzlichkeit auch bei Ihnen zu spüren (auch wenn man bedenkt, dass wir letztes Jahr nur für 12 TG bei Ihnen zu tauchen waren). Im Fazit muss ich sagen das meine Entscheidung wieder bei Dunja und Marcel und diesmal bei „Central-Dive-Curaçao“ tauchen zu gehen die absolut beste Entscheidung war. Ihre Kompetenz und Erfahrung als Tauchlehrer war mir beim letzten Mal bereits aufgefallen, neu hinzu gekommen sind, dass die beiden bedingt durch die nun erlangte Selbstständigkeit absolut flexibel und individuell auf unsere Tauchwünsche eingingen auch mit Rücksicht auf die nicht tauchenden Beteiligten. Ein solcher Service ist einfach beispiellos und war mir bisher nicht untergekommen. Einen Herzlichen Dank hierfür nochmal von uns allen. Mit dem Hintergrund dieser Erlebnisse kann ich nur jedem Tauchbegeistertem welcher nach Curaçao kommt und begleitete Tauchgänge mit absolut erfahrenen und ortskundigen Tauchbegleitern sucht empfehlen, bei „Central-Dive-Curaçao“ vorbeizuschauen und sich selbst zu überzeugen hier an der richtigen Stelle zu sein, um wahrhaft fantastische Tauchgänge zu erleben. Dunja und Marcel bitte macht weiter so, dass ihr noch vielen Tauchbegeisterten die Schönheit der Unterwasserwelt Curaçaos zeigen könnt und mir die Entscheidung auf einen nächsten Besuch bei Euch abnehmt.
Bonaire & Curacao Dezember 2017 - Januar 2018 Die Unterwasserlandschaft beider Inseln unterscheidet sich kaum, man findet die für die Karibik typischen (Röhren)Schwämme in gelb, lila und anderen Farben, recht intakte Hartkorallen, abgesehen von Tauchplätzen die von Stürmen heimgesucht wurden. Die Riffe laufen überwiegend auf ca. 40 m im Sand aus. Optimale Tauchtiefen sind zwischen 10 und 25 m, bei mittlerer Sicht von 20-30 m. Strömung hatte es keine oder nur sehr leichte. Easy Diving! Für beide Inseln gibt es vor Ort in Tauchbasen/shops für 20 USD Broschüren mit Tauchplatzbeschreibungen zu kaufen, die man wirklich braucht. Die Riffe beider Inseln waren recht fischreich, mit allem was ins Riff gehört, teils Schwärmen. Rotfeuerfische sind „eingeschleppt“ worden und stellen für andere heimische Fische eine Bedrohung dar, da diese dagegen keine Abwehrmechanismen haben, daher sind Rotfeuerfische offiziell zum Abschuss freigegeben und werden gejagt, und landen als sehr leckerer Fisch auch in den Restaurants auf den Tellern. Man kann sogar „Lionfish Hunter Courses with Certificate“ bei einigen Tauchbasen machen, wer`s braucht….. Oft sahen wir Gruppen von Barrakudas, auch einzelne für die Karibik typische große Tarpone, Zackenbarsche, jagende Stachelmakrelen in Fischschwärmen, Langusten, wenige Stachelrochen, 2 große Adlerrochen und 2-3 Schildkröten, Sepien aber keinen Octopus, leider. Haie sollte man dort keine erwarten, mit Ausnahme von Ammenhaien, die wir aber nicht sahen. Getaucht wird auf beiden Inseln hauptsächlich von Land aus, man benötigt also unbedingt einen Mietwagen, wobei auf Curacao auch etliche Boots Tauchplätze vorhanden sind, weniger auf Bonaire, die Bootstrips sind dort völlig überteuert. Bojen gibt es kaum. Meist schnorchelt/schwimmt man paar Minuten über Sand bis zur Riffkante. Braucht man 10-15 min, ist das in der Tauchplatzbroschüre mit „long swim“ angegeben. Um am Ende des TG den Ausstieg wieder zu finden, muss man sich am Anfang des TG im Riff was Markantes und die Tiefe merken und von da am Ende des TG dann per Kompass Richtung Strand tauchen. Mit Ausnahme von 2 TG, begegneten wir Unterwasser nie anderen Tauchern. Mangels schattenspendender Palmen o.ä. verbrachten wir die Oberflächenpausen zwischen 2 TG meist im Auto, einen mitgebrachten Snack essend und reichlich Wasser trinkend. Das Leitungswasser stammt auf beiden Inseln aus modernen Entsalzungsanlagen und kann bedenkenlos getrunken werden, damit entfiel das lästige Wasserkaufen. Überwasser unterscheiden die Inseln sich deutlich. Bonaire wird hauptsächlich von US Amerikanern (Tauchern) besucht, während auf Curacao viele Holländer und andere Europäer waren, davon viele Strandurlauber. Curacao ist ca. doppelt so groß wie Bonaire und auch touristischer. Auf beiden Inseln gibt es paar gute Restaurants mit leckeren Fischgerichten, Preise im Mittel 25 USD pro Tellergericht. Beide Inseln sind nichts für Biertrinker: die Flaschengröße ist 0.3167 L (noch nicht mal 0.33 L), Preise im Supermarkt liegen je nach Sorte zwischen 1-2 USD. Die Lufttemperaturen lagen so bei 28 – 30 0C mit wenigen kurzen heftigen Regenschauern auf Bonaire, Curacao war trocken. Die Wassertemperaturen lagen bei angenehmen 26 – 27 oC. Mücken hatte es auf beiden Inseln reichlich. Curacao: Wir hatten ein Studio (Selbstversorgung) in der kleinen, bei (europäischen) Tauchern sehr beliebten Sun Reef Resort Anlage (holländische Besitzer), ca. 15 Autominuten vom Hauptort Willemstad entfernt. In die Anlage integriert ist die kleine Tauchbasis Curacao Divers (Nitrox kostet da 15 USD pro Tag, wenn man es denn benötigt, ansonsten war alles OK). Das Sun Reef vermietet auch Autos, wir bekamen einen kleinen Toyota Yaris, normale PKWs sind für Taucher aufgrund der Sandstrände zugelassen. Bei umgeklappter Rückbank passten 4 Flaschen, 2 Kisten mit Equipment rein, eine 5. Reserveflasche lag vor der Rücksitzbank, so fuhren wir täglich los um 2 TG zu machen, das Ganze rappelte dann während der Fahrt ziemlich. Die Strecken zu den Tauchplätzen sind etwas länger als auf Bonaire, vom Sun Reef aus erreichten wir auch entferntere Plätze innerhalb einer Stunde. Die Tauchplätze sind hier an der Straße durch Steine mit aufgemalter Taucherflagge und Tauchplatznamen gekennzeichnet. Curacao hat wunderschöne Sandstrände mit Palmen, teils weißem feinem Sand, hier kommt echtes Karibik Feeling auf! Die meisten Strände sind bewirtschaftet, d.h., es gibt ein Restaurant/Bar, gepflegte Sanitäreinrichtungen/Duschen, Strandliegen und meist eine Tauchbasis. Taucher können in Strandnähe auf (bewachten) Parkplätzen kostenlos parkieren, sich da am Auto anziehen und dann Tauchen gehen. Für wenige Dollar oder nur ein Tip kann man aber auch die Infrastruktur der Tauchbasen nutzen, d.h. da an-/ausziehen, Ausrüstung waschen, Duschen/WC etc.. An einigen größeren Stränden wird Eintritt (10-12 USD) verlangt (Ausnahme: man taucht nur und geht danach wieder), darin sind dann Strandliegen enthalten. Nach dem 1. TG kann man also am Strand die Oberflächenpause verbringen, manchmal fiel es schwer, keinen Cocktail zu trinken, bzw. sich zum 2. TG aufzuraffen. Etliche größere Tauchbasen haben Boote und bieten tägliche BootsTG an, was wir aber nicht genutzt haben, da es massig von Land betauchbare Plätze gibt (wie auf Bonaire auch). Die Strände sind (noch) nicht durch Hotels zugebaut. Auch hier gibt es einen Nationalpark, der aber weniger bietet als der von Bonaire und innerhalb von ca. 2 Stunden mit jedem beliebigen PKW bequem besucht werden kann. Bericht zu Bonaire - siehe dort. Fazit: Das Tauchen und Tauchplätze entsprachen unseren Erwartungen und Erfahrungen von Cuba: karibisch-typisch eben und relaxing. Überwasser war es auch ganz nett und interessant. Bonaire & Curacao sind aber sicher keine Destinationen für reine Tauchreisen.
Bonaire & Curacao Dezember 2017 - Januar 2018 Die Unterwasserlandschaft beider Inseln unterscheidet sich kaum, man findet die für die Karibik typischen (Röhren)Schwämme in gelb, lila und anderen Farben, recht intakte Hartkorallen, abgesehen von Tauchplätzen die von Stürmen heimgesucht wurden. Die Riffe laufen überwiegend auf ca. 40 m im Sand aus. Optimale Tauchtiefen sind zwischen 10 und 25 m, bei mittlerer Sicht von 20-30 m. Strömung hatte es keine oder nur sehr leichte. Easy Diving! Für beide Inseln gibt es vor Ort in Tauchbasen/shops für 20 USD Broschüren mit Tauchplatzbeschreibungen zu kaufen, die man wirklich braucht. Die Riffe beider Inseln waren recht fischreich, mit allem was ins Riff gehört, teils Schwärmen. Rotfeuerfische sind „eingeschleppt“ worden und stellen für andere heimische Fische eine Bedrohung dar, da diese dagegen keine Abwehrmechanismen haben, daher sind Rotfeuerfische offiziell zum Abschuss freigegeben und werden gejagt, und landen als sehr leckerer Fisch auch in den Restaurants auf den Tellern. Man kann sogar „Lionfish Hunter Courses with Certificate“ bei einigen Tauchbasen machen, wer`s braucht….. Oft sahen wir Gruppen von Barrakudas, auch einzelne für die Karibik typische große Tarpone, Zackenbarsche, jagende Stachelmakrelen in Fischschwärmen, Langusten, wenige Stachelrochen, 2 große Adlerrochen und 2-3 Schildkröten, Sepien aber keinen Octopus, leider. Haie sollte man dort keine erwarten, mit Ausnahme von Ammenhaien, die wir aber nicht sahen. Getaucht wird auf beiden Inseln hauptsächlich von Land aus, man benötigt also unbedingt einen Mietwagen, wobei auf Curacao auch etliche Boots Tauchplätze vorhanden sind, weniger auf Bonaire, die Bootstrips sind dort völlig überteuert. Bojen gibt es kaum. Meist schnorchelt/schwimmt man paar Minuten über Sand bis zur Riffkante. Braucht man 10-15 min, ist das in der Tauchplatzbroschüre mit „long swim“ angegeben. Um am Ende des TG den Ausstieg wieder zu finden, muss man sich am Anfang des TG im Riff was Markantes und die Tiefe merken und von da am Ende des TG dann per Kompass Richtung Strand tauchen. Mit Ausnahme von 2 TG, begegneten wir Unterwasser nie anderen Tauchern. Mangels schattenspendender Palmen o.ä. verbrachten wir die Oberflächenpausen zwischen 2 TG meist im Auto, einen mitgebrachten Snack essend und reichlich Wasser trinkend. Das Leitungswasser stammt auf beiden Inseln aus modernen Entsalzungsanlagen und kann bedenkenlos getrunken werden, damit entfiel das lästige Wasserkaufen. Überwasser unterscheiden die Inseln sich deutlich. Bonaire wird hauptsächlich von US Amerikanern (Tauchern) besucht, während auf Curacao viele Holländer und andere Europäer waren, davon viele Strandurlauber. Curacao ist ca. doppelt so groß wie Bonaire und auch touristischer. Auf beiden Inseln gibt es paar gute Restaurants mit leckeren Fischgerichten, Preise im Mittel 25 USD pro Tellergericht. Beide Inseln sind nichts für Biertrinker: die Flaschengröße ist 0.3167 L (noch nicht mal 0.33 L), Preise im Supermarkt liegen je nach Sorte zwischen 1-2 USD. Die Lufttemperaturen lagen so bei 28 – 30 0C mit wenigen kurzen heftigen Regenschauern auf Bonaire, Curacao war trocken. Die Wassertemperaturen lagen bei angenehmen 26 – 27 oC. Mücken hatte es auf beiden Inseln reichlich. Bonaire Wir hatten ein Appartment (Selbstversorgung) in den Den Laman Condominiums, direkt daneben eine der 5 Basen der Dive Friends Bonaire, dem größten Divecenter, ca. 10 Autominuten von Kralendijk, dem Hauptort, entfernt, wo es sehr gelassen zugeht. Man hat 24/7 Zugang zu Flaschen (Nitrox kostenlos), Gäste-Ausrüstungsraum und zum schönen Bari Reef Hausriff direkt vor dem Den Laman. Für Taucher sind auf Bonaire Pick-ups vorgeschrieben, denn die Strände sind, bis auf wenige kleine Sandstrände, völlig naturbelassen, steinig und von Korallenbruch übersäht. Die Tauchplätze werden durch gelb gestrichene Steine mit Tauchplatznamen entlang der Straße angezeigt. Mit dem Pick-up fährt man auf den Strand möglichst nahe ans Wasser ran und legt die Ausrüstung an. Die nicht gekennzeichneten Einstiege ins Wasser durch Steine und Geröll sind teils schwierig, besonders bei Brandung, knöchelhohe Füßlinge mit fester Sohle sind ein Muß. In Ermangelung von Sandstränden ist Tauchen für viele sicher der Hauptgrund Bonaire zu besuchen. Auf beiden Inseln, besonders auf Bonaire, werden Autos an Tauchplätzen durch Zerschlagen der Scheiben aufgebrochen. Glasbruch ist in der Standardversicherung nicht enthalten. Daher die Regel: nichts Wertvolles im Auto lassen, Türen offen lassen und Scheiben zusätzlich runterkurbeln. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des Nationalparks im Norden, dafür sollte man einen reichlichen halben Tag einplanen, es besteht Pick-Up Pflicht im Park wegen der hügeligen, teils stark ausgewaschenen Strecken. Bericht zu Curacao - siehe dort

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