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Tauchen auf Bonaire

Bonaire mit der Hauptstadt Kralendijk gehört mit Aruba und Curacao zu den sogenannten ABC-Inseln, die in der Karibik vor der Küste Venezuelas liegen. Bis 2010 Teil der niederländischen Antillen, ist Bonaire heute eine der Besonderen Gemeinden der Niederlande. In diesem Taucherparadies mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser kommen sowohl erfahrene Taucher auf ihre Kosten, die sich individuell organisieren wollen, als auch Anfänger. Denn die mehr als 60 verschiedenen Spots sind gut markiert und meist bequem von der Küstenstraße aus zu erreichen. Auch über Wasser bietet die Insel zahlreiche Attraktionen.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Aufmerksam durch einen Bericht in der Zeitschrift "Tauchen" geworden! 2009,2015 und 2016 und jedesmal ein Hammererlebnis,ich plane gerade ein viertes Mal.Wir waren immer im "Tropical Inn" bei Harry Neumann,der ist aber seit Januar nicht mehr,schade,die neue Mannschaft hat mir schon eine sehr nette Mail geantwortet und ist auch deutschsprachig.Alleine die Hotelanlage wie ein Tropischer Garten angelegt,ist schon die Reise wert,keine Massen,himmlische Ruhe,wenn da nur nicht die kleinen Plagegeister wären.Es hilft nur "Antibrumm" oder "Ballistol Stichfrei",die vor Ortmittel wirken so gut wie wenig,muss man von zu Hause mitnehmen. Tauchen: Wer glaubt auf Mantas oder Walhaie zu treffen,der wird enttäuscht,aber ansonsten ist alles da:große Tarpune,große und zahlreiche Barrakudas,große grüne Moränen,Schlangenaale,viele Schildkröten,riesige Papageifische,viel Fisch allgemein und natürlich viele Korallen.In Süden mehr Weich-und im Norden mehr Hartkorallen und natürlich das schöne Wrack "Hilmar Hooker",ein Wahnsinnserlebnis! Das schönste an Bonaire(ähnlich auch auf Curacao) ist aber das unabhängige und stressfreie Tauchen,man schläft aus,dann geht man Frühstücken,dann packt man seine Sachen,dann fährt man die 50m bis zur Tauchbasis und packt sich soviel Flaschen ein wie man braucht(Nitrox incl.),dann fährt man die Küstenstraße entlang bis zum gewünschten Tauchplatz,rödelt sich an und beginnt völlig entspannt seinen TG.Kein Tauchlehrer,der eine halbstündige Rede hält,keine nervige Zeichensprache unterwasser,kein Gruppenzwang,kein Zeitzwang. Wo auf dieser Welt gibt es das nocheinmal??? Selbst alleine tauchen ist auf Bonaire normal und habe ich schon gemacht!-verschont mich jetzt mit Oberlehrer-Belehrungen!-ich kenne die Regularien! ansonsten schöne Grüße an alle Taucher,die das hier lesen

Never again

Taucher323809
Wir waren jetzt ca. 10 Tage (30.04. - 11.05.) im Caribbean Club Resort auf Bonaire. Kurzversion: spart es euch Langversion: Anlage ist insgesamt schon was runter gekommen und nichts wird repariert. Wir hatten ein sogn. Standard Cottage gebucht und hätten eigentlich eine eigenständiges Haus/Hütte erwartet. Bekommen haben wir ein großes Appartment im EG eines Blocks. Keine Ruhe, da Trittschalldämmung Mangelware. Der Küchenblock war zwar groß, aber ohne SInn und Verstand eingerichtet: Backofen + Mikrowelle aber kein Geschirr dafür. Kühlschrank nach Europanorm, wesegen einen Spannungswandler (von den lokalen 110 V auf 220V) eingesetzt wurde. Der war so laut, dass wir aus machen mussten, wenn wir im Appartment waren. Den erbetenen Wäscheständer zum Trocknen haben wir nie bekommen, daher Vogelkacke vom über das Geländer hängen auf den Klamotten. Roomservice war nominal alle zwei Tage, bis auf Bettlaken gerade ziehn und Handtücher wechseln (die nicht sauber waren), haben die aber nicht gemacht (nicht ein mal in den 11 Tagen durchgefegt oder gewischt). Generell sind die Angestellten eher daran interessiert, sich zu unterhalten. Wir als Kunden/Gäste waren eher Störfaktoren. Im Restaurant war das BBQ (jeden Sonntag) OK, der Rest eher mäßig bis schlecht. Wir hatten nur Frühstück, was es als Buffet gab. Eher unispiriert, jeden Tag das gleich, oft fehlten Sachen. Die uns betreuende Tauchbasisi (Buddy Dive) hat ein Briefing am ersten Tag durchgeführt, um 25$ MarinePark-Gebühr zu kassieren und uns zu erzählen, was wir alles nicht dürfen oder tun sollen. Bis auf den Einlass im Nationalpark hat der MarinePark-Chip keinen interessiert, und auch was die Nummer mit den Füllkarten (Air oder Nitrox) sollte, ist bis dato ungeklärt. Es hat eh niemanden interssiert, wer sich wann wieviele Flaschen geholt hat (wie halten die das nach, wenn man kein Flatrate-Pakte gebucht hat?) Von den Tauchplätzen (verglichen mit Ägypten) auch erher langweilig. Hast Du einen gesehn, hast Du sie (fast) alle gesehen. Aussnahme: Wrack Hilma Hooker. An sonsten überraschend schlechte Sicht (<40m), baune Korallen, wenig Farbe, wenig Fisch und wenig Artenvielfalt. Die Ein- und Ausstiege sind gefährlich bzw. nur leicht wenn überhaupt keine Welle ist. Was so gut wie immer ist. Nur in den Docks der Ressorts/Tauchbasen hat man Treppen. Der Rest geht über spitze und rutschige Korallen. Zum Glück habe ich mir nur Abschürfungen geholt, da wäre aber auch mehr drin gewesen. Hierfür wäre z.B. die MarinePark-Gebühr gut, abe hey, das setzt kreatives Denken und Einsatzbereitschaft vorraus (die nicht vorhanden waren). Einzig Gute taucherrisch: man ist schnell auf Tiefe, da das Riff (bis auf Doppelriff) schnell auf min. >40m abfällt. Für Nicht-Taucher werden auf der Bonair-Karte spannende Attraktionen (Caves, indian inscriptions usw.) angeboten. Das muß Trump selber geschrieben haben, bestes fake news. Dafür haben die Schotterpisten, um da hin zu kommen, Spaß gemacht. Das Mietauto, was wir hatten, war so runter gekommen, da war der Zustand dieser "Straßen" dann auch egal. Und von der Beschilderung geht das eher so "am toten Esel links und dann den Reifenspuren folgen". Hab ich was vergessen? Macht nichts, da fahr ich eh nicht mehr hin. Ägypten ist preiswerter, man ist schneller da und die Ägypter wollen sich gerne ein Trinkgeld verdienen.
Lange war ich mir nicht sicher, ob Bonaire für mich und schnorchelnder Freundin das Richtige ist (ich fürchtete, trotz Solotaucherbrevet ausgebremst zu werden und doch mit Guides tauchen zu müssen), aber nun haben wir es gewagt, bei einem günstigen Last Minute-Angebot zugeschlagen und 11 sehr angenehme Tage in Captain Don´s Habitat verbracht. Meine Befürchtungen waren völlig unbegründet, am ersten Morgen geht man zum Tauchbriefing zur Basis, drückt 25 Dollar Gebühr für den Marinepark ab und schon kann man am Hausriff loslegen. Ich buchte 9 Tage unlimited Shore-Diving (+ die Option auf gelegentliche Bootstauchgänge), wir liehen uns den obligatorischen Pick up-Truck und fühlten uns einfach nur wohl auf Bonaire! Obwohl der letzte Bericht über Captain Don´s schon ein paar Jahre alt ist, hat sich offenbar nicht viel verändert und eigentlich wurde schon alles Wichtige gesagt. Von mir deshalb nur noch einige Punkte und Tipps zusätzlich, die vielleicht für zukünftige Gäste nützlich sind: - Das Rum Runners - Restaurant ist echt sehr gut (zumal wir vom Hotel ein kostenloses Dinner spendiert bekamen, da einige Zimmer renoviert wurden und es unterm Tag manchmal lärmig war). Das `All you can eat-BBQ´ montags sollte man auf jeden Fall ausprobieren, dann aber rechtzeitig einen Tisch reservieren! Auch das Frühstück ist absolut o.k., wenn auch immer gleich. - Aber auch außerhalb haben wir immer gut gegessen, z.B. bei Eddy´s gleich nebenan oder in der Brewery in Kralendijk. - Die Spinde und Ankleidebänke an der Tauchbasis sind immer noch `etwas´ runtergekommen und die Spülbecken spätestens ab Nachmittag recht eklig. Ich habe mich nach den Hausriff-Tauchgängen (meist nachts, weil extrem geil!) mit der kompletten Ausrüstung unter die Dusche gestellt und ansonsten das Zeug auf dem Zimmer geduscht. - INT-Adapter und Vorhängeschloß für den Spind nicht vergessen! - Erfreulich, daß an der Basis überall Trinkwasser steht und auch das Wasser aus dem Hahn kann man bedenkenlos trinken. - Da manche der Flaschen sich kaum aufdrehen ließen, oder anderweitig defekt waren, habe ich es mir angewöhnt, immer mindestens eine als Reserve auf den Truck zu laden. - Die meisten Amerikaner, die zeitgleich mit uns da waren, machten ausschließlich Bootstauchgänge, ich war aber nur einmal mit an der gegenüberliegenden Insel Klein Bonaire (fand das Shorediving hier einfach angenehmer), so daß die 25 Tauchgänge mit nicht mal 300 Dollar am Ende auch noch relativ günstig waren. - Neben den tollen Tauchplätzen - meine Highlights waren `Karpata´, `1000 Steps´ + `Salt Pier´ (waren aber alle super, nur für die Ostküste war das Wetter zu rauh) sollte man auf jeden Fall auch den `Washington Slaagbai´ - Nationalpark besuchen, auch wenn die Rumkurverei dort echt abenteuerlich ist und wir auch mal Pannenhilfe leisten mussten. Überhaupt ist die ganze Insel trotz aller Kargheit landschaftlich echt faszinierend. - Und nach einem langen Tag auf staubigen Pisten ist es auch am Pool vom Captain Don´s sehr angenehm, wo immer mal wieder die auf der ganzen Insel sehr häufigen Leguane und Eidechsen vorbeikommen. Ich denke, man merkt, daß es uns gut gefallen hat und wir können Bonaire und das Captain Don´s Habitat absolut weiterempfehlen!
Meine Frau und ich waren im November/Dezember 2016 ein weiteres Mal in Bonaire in den Ferien. Zur Vorbereitung was es alles gibt und was sich seit den letzten Ferien verändert hat haben wir das Internet durchstöbert. Dabei sind wir auf die Webseite von CRFBONAIRE (http://crfbonaire.org) gestossen. Dies ist eine Organisation welche sich die Wiederherstellung und Aufzucht von Korallen auf die Fahne geschrieben hat. In Bonaire gibt es 3 Tauchbasen welche diese Organisation unterstützen und auch Kurse anbieten. Es sind dies Buddy-Dive, Harbour Village und Wannadive. Da ich sonst auch meistens bei Wannadive tauche, war das sehr praktisch für mich. In Bonaire angekommen gingen wir bei Wannadive vorbei und machten mit Linda die Termine für meine 3 Tauchgänge ab. Ich konnte es kaum erwarten bis es soweit war. Am Donnerstag Nachmittag ging es dann los. Zuerst gab es ca. Zwanzig Minuten Theorie, was wir machen werden, und warum wir es machen werden. Ich startete eigentlich mit dem 3. Tauchgang, da ein Kurs gerade zu Ende ging. Dabei geht es darum, die Elchgeweihkorallen von den Aufzuchtbäumen zu nehmen, und diese dann auf einen Stein zu verpflanzen. Wir packten also das Material zusammen und gingen los. Material heisst ; Seitenschneider, Zweikomponentenleim und Hammer. Die Aufzuchtbäume sind auf 6 – 7 Meter Tiefe. Linda schnitt für jeden von uns 2 Korallen ab, welche mit Nylonfäden dort aufgehängt sind. Dann schwammen wir mit den Korallen an den Fäden haltend zum Platz wo sie angesiedelt werden sollten. Es war ein etwas komisches Bild. 4 Taucher welche mit Korallen so vorsichtig durchs Wasser glitten, als hätten sie Christbaumkugeln zu transportieren. Und eigentlich schauen die Aufzuchtbäume auch aus als wären sie Christbäume. Einmal beim Platz angekommen musste einer den Zweikomponentenleim zusammenkneten. Die Anderen machten sich daran den Platz für die Koralle mit dem Hammer so zurecht zu machen, dass sie einen guten Halt fand. Ist dies geschehen, wird der Leim auf den Stein gedrückt, und die Koralle darauf. Eine heikle Sache, da die Koralle ja nicht zu fest angepackt werden sollte, sie aber doch gut angemacht werden muss. Zudem hatte es immer wieder Fische welche voller Neugier schauen kamen, was wir denn hier komisches machen. Nach etwa 110 Minuten war die Arbeit gemacht und wir konnten wieder auftauchen. Zudem gab mir Linda, welche für die Korallen bei Wannadive verantwortlich ist noch 5 Seiten mit Hausaufgaben auf. Darin wird beschrieben wie eine Koralle funktioniert, weshalb sie Ausbleichen, welche Feinde sie haben und noch vieles mehr. 3 Tage später ging es weiter. Zuerst wieder einen Theorieteil, denn heute sollten wir die Christbäume putzen und einige Hirschgeweihkorallen verjüngen, bezw. vermehren. Material Heute : 1 x Küchenbürste, 1 x grüner, grober Schwamm, Nylonfäden, Metallösen und Seitenschneider. Also abtauchen und mit dem Reinigen der Bäume beginnen. An diesen setzen sich sehr schnell Algen an, und das ist dann eben nicht gut für die jungen Korallen. Im oberen Teil sind die Elchgeweihkorallen und darunter die Hirschgeweihkorallen. Das putzen geht ganz flott von sich. Man muss nur aufpassen, damit man mit den Flossen nicht die anderen Bäume und Korallen berührt. Auch hier kommen immer wieder neugierige Fische vorbei. Zudem gibt es auch Schnorchler und andere Taucher welche sich wohl fragen was wir hier machen, wenn sie vorbei schwimmen. Auf Grund irgend eines Ausleseverfahrens entscheidet Linda von welcher Hirschgeweihkoralle ein Ast mit dem Seitenschneider abgeschnitten wird. Sie muss es aber wissen, denn ihre Ausbildung hat dafür 15 Monate gedauert. Einmal abgeschnitten fallen die kleinen Äste auf den Boden. Dort wird dann ein Nylonfaden darum gemacht. Dieser wird dann durch ein Loch in einem Ast am Christbaum gesteckt, dann kommt noch eine Metallöse drauf, mit dem Seitenschneider zusammengedrückt und fertig. So habe ich 8 kleine Korallen aufgehängt. Tauchzeit wieder etwa 100 Minuten. Und schon kommt der letzte Tauchgang. Jetzt geht es darum einige Hirschgeweihkorallen zu verpflanzen. Anders als die Elchgeweihkorallen werden die Hirschgeweihkorallen an einem Metallrahmen am Boden festgemacht. Wieder entscheidet Linda welche Korallen von den Bäumen genommen, und an einem Rahmen festgemacht werden. Dabei muss Acht gegeben werden, dass Korallen von einem Baum nicht am Rahmen von einem anderen Baum fest gemacht werden. Jeder von uns erhält 4 Korallen zum transportieren. Beim Abschneidern wird peinlich darauf geachtet, dass man den Nylonfaden festhält, und wenn nötig in den Anzug schiebt. Es soll auch hier kein Plastik im Meer zurück bleiben. Diese Korallen werden dann mit Kabelbindern am Rahmen festgezurrt. Vorstehender Plastik wird abgeschnitten und ebenfalls in den Anzug gesteckt. Da die Arbeit flott vor sich ging, hatten wir nochmals Zeit ein paar neue kleine Korallen in den frei gewordenen Plätzen aufzuhängen. Dann war die Ausbildung zum PADI- Korallen-Restaurateur-Taucher auch schon abgeschlossen. Alles in Allem eine sehr interessante Sache. Und je mehr man sich damit Beschäftigt, um so interessanter wird sie. Ich kann es nur allen Tauchern empfehlen so was zu machen und so dem Meer etwas zurück zu geben. Weblinks : https://wannadive.com/ http://crfbonaire.org/ http://crfbonaire.org/product/padi-coral-restoration-diver-distinctive-specialty/
Bonaire & Curacao Dezember 2017 - Januar 2018 Die Unterwasserlandschaft beider Inseln unterscheidet sich kaum, man findet die für die Karibik typischen (Röhren)Schwämme in gelb, lila und anderen Farben, recht intakte Hartkorallen, abgesehen von Tauchplätzen die von Stürmen heimgesucht wurden. Die Riffe laufen überwiegend auf ca. 40 m im Sand aus. Optimale Tauchtiefen sind zwischen 10 und 25 m, bei mittlerer Sicht von 20-30 m. Strömung hatte es keine oder nur sehr leichte. Easy Diving! Für beide Inseln gibt es vor Ort in Tauchbasen/shops für 20 USD Broschüren mit Tauchplatzbeschreibungen zu kaufen, die man wirklich braucht. Die Riffe beider Inseln waren recht fischreich, mit allem was ins Riff gehört, teils Schwärmen. Rotfeuerfische sind „eingeschleppt“ worden und stellen für andere heimische Fische eine Bedrohung dar, da diese dagegen keine Abwehrmechanismen haben, daher sind Rotfeuerfische offiziell zum Abschuss freigegeben und werden gejagt, und landen als sehr leckerer Fisch auch in den Restaurants auf den Tellern. Man kann sogar „Lionfish Hunter Courses with Certificate“ bei einigen Tauchbasen machen, wer`s braucht….. Oft sahen wir Gruppen von Barrakudas, auch einzelne für die Karibik typische große Tarpone, Zackenbarsche, jagende Stachelmakrelen in Fischschwärmen, Langusten, wenige Stachelrochen, 2 große Adlerrochen und 2-3 Schildkröten, Sepien aber keinen Octopus, leider. Haie sollte man dort keine erwarten, mit Ausnahme von Ammenhaien, die wir aber nicht sahen. Getaucht wird auf beiden Inseln hauptsächlich von Land aus, man benötigt also unbedingt einen Mietwagen, wobei auf Curacao auch etliche Boots Tauchplätze vorhanden sind, weniger auf Bonaire, die Bootstrips sind dort völlig überteuert. Bojen gibt es kaum. Meist schnorchelt/schwimmt man paar Minuten über Sand bis zur Riffkante. Braucht man 10-15 min, ist das in der Tauchplatzbroschüre mit „long swim“ angegeben. Um am Ende des TG den Ausstieg wieder zu finden, muss man sich am Anfang des TG im Riff was Markantes und die Tiefe merken und von da am Ende des TG dann per Kompass Richtung Strand tauchen. Mit Ausnahme von 2 TG, begegneten wir Unterwasser nie anderen Tauchern. Mangels schattenspendender Palmen o.ä. verbrachten wir die Oberflächenpausen zwischen 2 TG meist im Auto, einen mitgebrachten Snack essend und reichlich Wasser trinkend. Das Leitungswasser stammt auf beiden Inseln aus modernen Entsalzungsanlagen und kann bedenkenlos getrunken werden, damit entfiel das lästige Wasserkaufen. Überwasser unterscheiden die Inseln sich deutlich. Bonaire wird hauptsächlich von US Amerikanern (Tauchern) besucht, während auf Curacao viele Holländer und andere Europäer waren, davon viele Strandurlauber. Curacao ist ca. doppelt so groß wie Bonaire und auch touristischer. Auf beiden Inseln gibt es paar gute Restaurants mit leckeren Fischgerichten, Preise im Mittel 25 USD pro Tellergericht. Beide Inseln sind nichts für Biertrinker: die Flaschengröße ist 0.3167 L (noch nicht mal 0.33 L), Preise im Supermarkt liegen je nach Sorte zwischen 1-2 USD. Die Lufttemperaturen lagen so bei 28 – 30 0C mit wenigen kurzen heftigen Regenschauern auf Bonaire, Curacao war trocken. Die Wassertemperaturen lagen bei angenehmen 26 – 27 oC. Mücken hatte es auf beiden Inseln reichlich. Bonaire Wir hatten ein Appartment (Selbstversorgung) in den Den Laman Condominiums, direkt daneben eine der 5 Basen der Dive Friends Bonaire, dem größten Divecenter, ca. 10 Autominuten von Kralendijk, dem Hauptort, entfernt, wo es sehr gelassen zugeht. Man hat 24/7 Zugang zu Flaschen (Nitrox kostenlos), Gäste-Ausrüstungsraum und zum schönen Bari Reef Hausriff direkt vor dem Den Laman. Für Taucher sind auf Bonaire Pick-ups vorgeschrieben, denn die Strände sind, bis auf wenige kleine Sandstrände, völlig naturbelassen, steinig und von Korallenbruch übersäht. Die Tauchplätze werden durch gelb gestrichene Steine mit Tauchplatznamen entlang der Straße angezeigt. Mit dem Pick-up fährt man auf den Strand möglichst nahe ans Wasser ran und legt die Ausrüstung an. Die nicht gekennzeichneten Einstiege ins Wasser durch Steine und Geröll sind teils schwierig, besonders bei Brandung, knöchelhohe Füßlinge mit fester Sohle sind ein Muß. In Ermangelung von Sandstränden ist Tauchen für viele sicher der Hauptgrund Bonaire zu besuchen. Auf beiden Inseln, besonders auf Bonaire, werden Autos an Tauchplätzen durch Zerschlagen der Scheiben aufgebrochen. Glasbruch ist in der Standardversicherung nicht enthalten. Daher die Regel: nichts Wertvolles im Auto lassen, Türen offen lassen und Scheiben zusätzlich runterkurbeln. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des Nationalparks im Norden, dafür sollte man einen reichlichen halben Tag einplanen, es besteht Pick-Up Pflicht im Park wegen der hügeligen, teils stark ausgewaschenen Strecken. Bericht zu Curacao - siehe dort
Aufmerksam durch einen Bericht in der Zeitschrift "Tauchen" geworden! 2009,2015 und 2016 und jedesmal ein Hammererlebnis,ich plane gerade ein viertes Mal.Wir waren immer im "Tropical Inn" bei Harry Neumann,der ist aber seit Januar nicht mehr,schade,die neue Mannschaft hat mir schon eine sehr nette Mail geantwortet und ist auch deutschsprachig.Alleine die Hotelanlage wie ein Tropischer Garten angelegt,ist schon die Reise wert,keine Massen,himmlische Ruhe,wenn da nur nicht die kleinen Plagegeister wären.Es hilft nur "Antibrumm" oder "Ballistol Stichfrei",die vor Ortmittel wirken so gut wie wenig,muss man von zu Hause mitnehmen. Tauchen: Wer glaubt auf Mantas oder Walhaie zu treffen,der wird enttäuscht,aber ansonsten ist alles da:große Tarpune,große und zahlreiche Barrakudas,große grüne Moränen,Schlangenaale,viele Schildkröten,riesige Papageifische,viel Fisch allgemein und natürlich viele Korallen.In Süden mehr Weich-und im Norden mehr Hartkorallen und natürlich das schöne Wrack "Hilmar Hooker",ein Wahnsinnserlebnis! Das schönste an Bonaire(ähnlich auch auf Curacao) ist aber das unabhängige und stressfreie Tauchen,man schläft aus,dann geht man Frühstücken,dann packt man seine Sachen,dann fährt man die 50m bis zur Tauchbasis und packt sich soviel Flaschen ein wie man braucht(Nitrox incl.),dann fährt man die Küstenstraße entlang bis zum gewünschten Tauchplatz,rödelt sich an und beginnt völlig entspannt seinen TG.Kein Tauchlehrer,der eine halbstündige Rede hält,keine nervige Zeichensprache unterwasser,kein Gruppenzwang,kein Zeitzwang. Wo auf dieser Welt gibt es das nocheinmal??? Selbst alleine tauchen ist auf Bonaire normal und habe ich schon gemacht!-verschont mich jetzt mit Oberlehrer-Belehrungen!-ich kenne die Regularien! ansonsten schöne Grüße an alle Taucher,die das hier lesen

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