Kambodscha: Große Hoffnung für kleine Wale

Gute Nachrichten aus Kambodscha: Der Bestand der stark bedrohten Mekong-Delphine hat sich nach einem jahrzehntelangen Rückgang erstmals wieder erhöht. Wie ein Zensus des WWF und der kambodschanischen Regierung ergab, stieg ihre Zahl innerhalb von zwei Jahren von 80 auf 92 Individuen. Als Hauptgründe nennen die Umweltschützer den erfolgreichen Kampf gegen illegale Fischerei und die Entfernung von Stellnetzen mit einer Gesamtlänge von fast 360 Kilometern, in denen sich die Tiere verfangen und dann ertrinken.

Ungewöhnlicher Jubiläumstauchgang bei den Euro-Divers Eriyadu

Es gibt Daten, die die Welt bewegen. Dazu gehören sicherlich das Ende des Zweiten Weltkriegs, die Mondlandung oder für die Briten der legendäre 4:2-Finalsieg über Deutschland bei der Fußball-WM 1966 daheim. Für Mark und Debby Haley war der 21. Mai 1988 ein ganz besonderer Tag – ihr Hochzeitstag - und wie sie den feierten ist etwas was nur wir Taucher können :-)

Invasive Rippenquallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

Seit 12 Jahren behauptet sich die von der nordamerikanischen Ostküste stammende Rippenqualle Mnemiopsis leidyi auch in nordeuropäischen Gewässern. Auf Grundlage der ersten umfassenden Datenerhebung zum Auftreten dieser invasiven Art in Europa konnten Wissenschaftler unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt nachweisen, dass Meeresströmungen eine wesentliche Rolle für ihren Erfolg im neuen Lebensraum spielen.

Fotoshooting mit Mermaid Kat & Konstantin Killer im Indoor-Tauchzentrum TODI

Was macht eigentlich ein gutes Unterwasserfoto aus? Eine schwierige Frage, denn oft sind es spontane Schüsse, die beim Tauchgang eine ganz besondere Situation festhalten. Anders verhält es sich mit der Modellfotografie. Hierbei stehen Fleiß, Akribie und eine gute Planung im Vordergrund. Dazu ein gutes Auge und eine große Portion Kreativität, denn oft ist es nicht das Motiv selbst, sondern die Inszenierung, die dem Motiv den besonderen Ausdruck verleiht.

Euro-Divers Meerufenfushi befreien Oliv-Bastardschildkröte

Wie dramatisch die Verschmutzung der Weltmeere ist, wissen gerade Taucher immer wieder aus erster Hand zu berichten. Schwimmende Inseln aus Plastikmüll, gerissene Langleinen mit hunderten Haken und Fragmente von aufgegebenen, zerrissenen Fischernetzen ermöglichen immer wieder Einblicke in die Schattenseiten der Konsumgesellschaft.

Forscher messen Rekordkonzentration von Mikroplastik im arktischen Meereis

Forscher des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben im arktischen Meereis so viel Mikroplastik wie nie zuvor gefunden. Die Eisproben aus den Jahren 2014 und 2015 aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis.

Erfolgreiches Projekt: Künstliches Riff am North Bali Diving Center

Im North Bali Divecenter wurde Anfang des Jahres 2015 mit einem Pilotprojekt zum Bau eines künstlichen Riffs gestartet. Unter der Leitung des deutsch-australischen Meeresbiologen Dr. Jens Knauer wurden in ca. 5m Tiefe vor dem Hotelstrand Betonkonstruktionen in Pyramidenform errichtet, die alternative Laich- und Lebensräume für Jungfische bieten sollten. Wir berichten wie das Projekt heute aussieht.

Algenfahrstuhl in die Tiefsee

Winzige Gipsnadeln können Algen so schwer machen, dass sie im Eiltempo absinken und auf diesem Weg große Mengen an Kohlenstoff in die Tiefsee transportieren. Dieses Phänomen haben jetzt Forscher des Alfred-Wegener-Instituts erstmals in der Arktis beobachtet. Durch diesen massiven Algen-Abtransport könnten dem Oberflächenwasser künftig große Mengen an Nährstoffen verloren gehen.

Augenblicke: Das erste Mal

Der erste Sex, die erste Ausfahrt mit dem eigenen Auto, der erste Tauchgang – es gibt Dinge, die man nie vergisst. Später dann, mit mehr Erfahrung, versucht man, dieses Gefühl noch einmal zu finden. Schwierig, gewiss – aber nicht unmöglich.