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Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Indonesien sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir hatten bereits im Oktober 2019 bei Joe gebucht mit der Absicht unseren Tauchurlaub im April 2020 anzutreten. Leider hatte Corona etwas dagegen. Joe hatte uns bereits Beginn 2020 angeboten unser Tauchpaket, welches wir bereits im vollen Umfang bezahlt hatten, ein Jahr stehen zu lassen um es danach dann wieder in Anspruch zu nehmen. Leider kam es auch 2020 und 2021 wegen der Pandemie nicht dazu. Wir wussten allerdings dass die Tauchburg bis Ende Dezember 2021 fast durchgehend geöffnet war, diese aber nur mit lokalen Gästen besucht wurde da am Flughafen Denpasar keine internationalen Flüge möglich waren. Uns war auch bekannt dass die Tauchburg Anfang Januar 2022 geschlossen wurde, mit der Absicht sie zu renovieren und so bald als möglich wieder zu öffnen. Das ganze hatte sich dann offensichtlich auch unter anderem wegen Joes Gesundheitszustand etwas hinausgezögert. (Inzwischen haben wir erfahren dass die Operationen gut verlaufen sind. An dieser Stelle nochmals schnelle und gute Besserung Joe! Halte durch!) Joe hatte uns auch lange vor unserem Reiseantritt eine 50%ige Rückerstattung unseres bereits bezahlten Betrages angeboten. (Wir wissen es sehr zu schätzen, nach einer so langen Zeit noch überhaupt etwas erstattet zu bekommen, das gibt es nicht überall!) Haben wir aber nicht angenommen weil wir unbedingt in die Tauchburg wollten um nach einer so langen Durststrecke einfach mal wieder sorgenfrei abtauchen zu können. Noch bis kurz vor unserem Reiseantritt im Juni hatte Joe uns aktuelle Teuerungsraten detailiert mitgeteilt. Uns war auch klar dass Lebensunterhalts- sowie auch andere Kosten, nicht nur hier bei uns in Deutschland, sondern überall und somit auch auf Bali angehoben werden. Dass diese Mehrkosten bei unserer Endabrechnung letztendlich aber dann gar nicht verrechnet worden sind, war für uns dann das Tüpfelchen auf dem i. Megatoll wie wunderbar harmonisch und herrlich unkompliziert alles verlaufen ist. Noch ein riessengrosses Dankeschön an Lily und ihre Helferlein für die grandiose Betreuung. Die Tauchgänge mit Ihr bleiben unvergesslich. Wir kommen wieder ! Maria, Konstantin, Marianne und Leopold
Raja4Divers ist ein kleines, familiäres Resort mit nur 10 auf dem Wasser angelegten Bungalows. Mit Blick auf das Meer und dem direkt davor liegenden Hausriff verfügen die Bungalows über eine sehr komfortable Ausstattung. Maya, die Chefin, kümmert sich mit ihrem Management-Team mit größter Hingabe darum, dass alles bestens in Schuss ist und auch bleibt. Der Service durch die über 70 ultrafreundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitenden ist beispiellos; immer lachend wird einem fast jeder Wunsch erfüllt. Die Atmosphäre ist locker und führt dazu sich soofrt heimisch zu fühlen, was sowohl am Management als auch den immer gut gelaunten Menschen vor Ort liegen dürfte. Taucherisch ist das ganze Gebiet von Raja Ampat einfach outstanding und die perfekte Organisation der Tauchbasis auf Pulau Pef macht das Tauchen ganz besonders. Arif, Leiter der Tauchbasis, hat ein hervoragendes Team, das Taucher und Schnorchler gleichermaßen bestens und unaufgeregt unterstützt. Das eingesetzte Material ist in bestem Zustand und die Organisation und Ordnung des Tauchcenters erinnert an schweizerische Präzision. Besonders hervorzuheben verdient, das 1 Guide für max. 2 Buddy-Teams eingesetzt wird und somit ein maximaler Tauchkomfort erreicht wird. Alles Diveguides haben eine mehrjährige Ausbildung hinter sich und das merkt man. Neben herausragenden Kenntnissen der Tauchgebiete, der Unterwasserflora und -fauna zeichnen sich die Guides auch durch sehr aufmerksamen unaufdringlichen Service vor, während aber auch nach dem Tauchen aus. Das Tauchen wird kaum merkbar auf die individuellen, taucherischen Möglicheiten der Gäste abgestimmt und führt dabei zu Tauchzeiten von rund einer Stunde pro Tauchgang bei bis zu 3 Bootstauchgängen am Tag. Die Tauchplätze werden so ausgewählt, dass man dort dann alleine ist, was bei den Top-Spots (Manta Sandy, Manta Ridge, Melissa’s Garden, etc.) nicht immer möglich ist; wird aber dann flexibel geändert. Fotografen kommen voll auf ihre Kosten, egal ob Makro, Groß- oder Kleinfisch. Während der Bootausfahrten gibt es zwischendurch immer Kokosnusstreifen, Orangen, Bananen, Kuchen und/oder Kekse sowie Kaffee/Tee und Wasser. Handtücher für jeden Taucher sind Standard.Wer dann noch nicht genug hat sollte das Hausriff erkunden, das direkt vom Steg (Jetty) betaucht werden kann. Hier grüßen dann die Black Tips, aber auch Bumpheads, Lippfische, Barsche und Schnecken – und viele Giant Clams bis zu 1 Meter Länge in 3 – 5 Meter Tiefe. Die Insel ist wunderschön bewachsen und lädt zu Erkundungen ein, ob zum Hausberg oder auf die Rückseite der Insel; besonders lohnt sich auch ein Besuch beim „Carpenter“. Wir waren jetzt (September 22) mit Freunden das zweite Mal für 2 Wochen auf Pulau Pef und haben bereits wieder gebucht. Last but least läßt auch das gastronomische Angebot keine Wünsche offen, das sich wohl mit asiatisch international am besten beschreiben läßt. Übrigens, auch für Vegetarier gibt es ein reichliches Angebot. Vor dem Abendessen lohnt sich noch der Besuch der Sunset-Terasse vor der Bar. Mit einem Gin-Tonicoder einem Pef-Death in der Hand, ein paar gerösteten Nüssen, ist dort jeden Abend ab 18:30 Uhr Pef-Time der Sonnenuntergang zu genießen.
"Matatua Atoll", so hiess die Tour vom 01.-12.09.2022. Sie umfasste die Inseln Sangalaki, Derawan, Kakaban und Maratua. Diese liegen vor der Ostküste Borneos bzw. Kalimantans in Indonesien. Die Anreise erfolgte per Flug über Jakarta, Balikpapan und Berau; anschliessend rund 2 Stunden auf dem Landweg bis zur Küste zum Einschiffen. Allein schon diese Fahrtstrecke lässt einem nicht kalt: verbrannte Erde, verkohlte Riesenbaumstämme, Ölpalmen so weit das Auge reicht und unzählige hochhausartige "Schwalben-Hotels" (wo die Schwalbennester für die China-Suppe geerntet werden). Die Gegend ist total kaputt, trostlos und deprimierend. Das Tauchgebiet selber ist leider nicht viel besser: komplett leergefischt und eintönig. Alles was grösser als eine Handfläche ist, haben die Fischer rausgezogen. Wo früher Mantas in Rudeln anzutreffen waren (Sangalaki), herrscht heute Einöde. Während des zweijährigen pandemiebedingten Stillstandes im Tourismus wurden hier unkontrolliert Fische rausgeholt, was das Zeug hergab. Als eine Tauchgruppe beim ersten Nachttaugang auf einen gefinnten Hai-Kadaver stiess und darüber dem mit an Bord der AMIRA mitanwesenden Schiffseigner berichtete, bekamen alle beim Abendessen versammelten Gäste von diesem eine Standpauke zu hören: wir alle seien mitschuldig an der Überfischung und Plünderung der Weltmeere. Sushi, Thunfisch, Haifischflossensuppe, Aquarien mit Napoleons, Mantas und Walhaien - alles unsere Schuld. Die Stimmung an Bord sank auf den Tiefpunkt; der Schiffseigner liess sich von da an während 9 Tagen nicht mehr blicken an Bord. Einen weiteren Tiefschlag bescherte uns Sars-Cov2. Drei Gäste waren positiv, ebenfalls eine unbekannte Anzahl der Crew. Die Gäste mussten 5 Tage in der Kabine ausharren (Quarantäne) und durften nicht tauchen. Am letzten Abend dann der Höhepunkt: der wieder aufgetauchte Schiffseigner schlug wegen eine Lapalie mit einer Metallstange auf einen der Gäste ein und verletzte ihn am Unterarm. Danach wurde der "Täter" zwangsweise von Bord gebracht. Trotz all den misslichen Umständen: die AMIRA ist ein tolles Schiff und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Die Crew ist sympatisch, hilfsbereit und bestens eingespielt - die AMIRA-Band einfach herrlich. Die Platzverhältnisse an Bord sind überwältigend. Das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich. Leider erfüllte der Tourplan zu den Inseln die Erwartungen bei weitem nicht. Einziger Wehrmutstropfen unter Wasser: die zahlreichen Schildkröten (bis zu 9 pro Tauchgang) und die schöne Hartkorallenlandschaft an Orten, die noch nicht von der Dynamitfischerei zerbombt wurden. Schade um das Schiff, schade um die Crew, schade um den stolzen Preis von EUR 5'100 plus Trinkgeld.
Mittelgroße Tauchbasis mit schwierigen Guides und arrogantem Besitzer und nur sehr einfacher Ausstattung mit der ich 6 Tauchtage und 14 TGs verbracht habe. Es gibt einige Kritikpunkte; am meisten hat mich aber die schlechte Kommunikation gestört. Das fing bei der schlechten Einführung der Basis an. So habe ich die Personen-Dusche erst zufällig nach ein paar Tagen entdeckt und bis dahin wie die Guides die Equipment Dusche (einen Gartenschlauch) für meinen Körper benutzt. Meine Ausrüstung sollte ich erst hier verstauen, dann dort. Am meisten haben mich aber einige Diskussionen geärgert, die zum Ende hin auftauchten, in denen es um die nächsten Tauchziele ging. Nachdem meine Frage, ob es für den letzten Tauchtag noch was interessantes zu sehen gäbe vom Guide zum Instructor zum Manager und dann zum Besitzer durchgereicht wurde und ich von jedem eine andere (mitunter wiedersprüchliche) Aussage bekam, musste ich mir schließlich anhören, was ich denn nun für Wünsche hätte und überhaupt, was ich denn wollte, wo ich doch schon alles gesehen hätte. Auf meine Erwiederung, dass ich mangels Ortskentnis keine konkrete Vorstellung hätte und auch gerne der Empfehlung des Hauses folgen würde, aber jetzt doch verwirrt sei, ob des ganzen hin und hers, wurde mir dann recht bestimmt mitgeteilt, ich solle doch bitte nicht verwirrt sein, dafür gäbe es keinen Anlass und überhaupt sei das Tauchen doch toll gewesen. Und ausserdem sei die ganze Verwirrung wohl nur entstanden, weil er (der Besitzer) in den Tagen zuvor nicht da gewesen sei - während sich nach meinem Eindruck die Dinge mit seiner Ankunft erst zum schlechten entwickelt hatten. Auch als ich eine Stunde später nochmal ein klärendes Gespräch suchte, um meine Irritationen zu erklären (im Sinne eines konstruktiven Feedbacks), wurden meine Äusserungen lässig beiseite gewischt, meinem Eindruck nach um einem anwesenden VIP Gast aus Amerika zu imponieren. Jedenfalls wurde mir am Ende dann Muckdiving als der neue tolle Trend angelobt und ich willigte auch ein. Mir hat das dann überaus gut gefallen, sodass ich mich schon gefragt habe, warum ich erst so lange rumfragen und ungewollte Diskussionen führen "musste", um dahinzukommen. Und ich auch vom ersten Tag an gesagt habe, dass ich vor allem die Tauchplätze sehen möchte, die gut in der Gegend sind. Hier noch ein paar weitere Kritikpunkte: - Toiletten und Duschen sehr einfach und nicht sehr sauber - auch für balinesische Verhältnisse - Nur zwei kleine Bottiche und ein dicker Gartenschlauch zum Equipment waschen - ungemütlicher und schlecht beleuchteter Sitzbereich - keine Fächer oder Boxen, auch nicht für Wertsachen - kein Whiteboard o.ä. für eine transparente und übersichtliche Tages- und Ausflugsplanung - Leihausrüstung hat schon einiges mitgemacht und muss auch einiges mitmachen - als ich mal am Vortag Nitrox bestellt habe, musste ich dann vor dem Tauchgang 1 Stunde auf ein funktionierendes Analyse Gerät warten, das extra von einer anderen Basis geholt werden musste, weil das Basis-eigene nicht ging - mein erster Guide war ziemlich mürrisch und wenig kompetent, zumindest hinsichtlich des Liberty Wracks, dessen Geschichte und was da eine Kanone ist und was nicht - der zusätzlich begleitende, angehende Guide mit wenig Respekt vor der Unterwasser Welt - einmal musste ich über eine Stunde auf Abholung von einem Tauchspot warten, der nur 20 Minuten Fahrt entfernt war Nun aber noch was positives: - Die Organisation der Ausflüge war wirklich gut. Kaum Wartezeiten, abgesehen von der einen deutlichen Ausnahme - ich hatte das Glück fast immer alleine mit einem Guide unterwegs zu sein, da noch vor der Saison und wenig los - und trotzdem wurde ich überall hingebracht, konnte also alle Ausflüge machen, auch ohne Preisaufschlag, sogar bei dem einen kurzen Bootsausflug - alle Mitarbeiter der Basis waren sehr freundlich und hilfsbereit - recht umfangreiche Tauchbibliothek zur Region Bali und Indonesien - mein zweiter Guide, mit dem ich ab Tag 2 unterwegs war, war ein richtig lieber und hilfsbereiter Typ, der sich mit über 20-jähriger lokaler Erfahrung extrem gut auskannte, und sehr zeige- und hilfsbereit war. Auch bzgl Tauchen habe ich einiges von ihm gelernt. Allerdings war die Verständigung über Wasser nur sehr eingeschränkt möglich, da er mit einem angeborenen Gehörschaden nur sehr schlecht hören kann (Unterwasser aber normal) und auch nur undeutlich sprechen kann (wie das bei angeborenen Hörschäden leider so ist) mit auch kaum vorhandenem Englisch. Mich hat es nicht sehr gestört, sich auch über Wasser hauptsächlich per Handzeichen und Improvisation verständigen zu müssen, aber das ist wohl nicht für jeden. Denn die Briefings gestalteten sich entsprechend rudimentär. Tauchplatzkarten gab es nicht, dafür wurde während des Briefings per Hand eine schematische Karte gezeichnet, das hat mir aber gereicht. Dass ich die Tauchplätze in der Gegend richtig gut fand, rechne ich der Tauchbasis nur zu einem Teil positiv an. Ich würde beim nächsten Tauchurlaub eine Basis in Tulamben wählen, da ist es ruhiger und die meisten der spannenderen Tauchplätze etwas näher. Auch das Niveau der Basen und deren Gäste sind - was ich an den dortigen Tauchplätzen so mitbekommen habe - höher.
Exzellente Tauchbasis mittlerer Größe auf Nusa Penida (eine der Inseln neben Bali), die ich jedem ganz dringend für den Bali Urlaub empfehlen möchte! Ich war 6 Tage mit DPM tauchen und habe in meinen 4 Wochen auf Bali auch mehrere andere Tauchbasen erlebt, diese ist mit einigem Abstand die beste gewesen. Von der Organisation und Planung über Team und Basenleitung bis zu Ausstattung und Service war hier alles sehr professionell und trotzdem persönlich und richtig nett. Wirklich top! Kontaktaufnahme ganz einfach per WhatsApp, bei Ankunft stand dann mein Name mit Erfahrungslevel schon auf dem White Board für die Planung - vorbildlich. Einer vom Team ist für Kontakt, Anmeldung und Organisation zuständig und immer ansprechbar - ebenfalls vorbildlich. Auf dem stets aktuellen White board kann dann jeder sehen was für die nächsten Tage ansteht, wer auf welchem Boot fährt und sogar mit wem man taucht, also Buddy und Guide - sehr transparent. Kundenwünsche versucht die Basis im Rahmen des Machbaren zu berücksichtigen. (Achtung: zu Voll- und Neumond kommt es in der Region zu starken Strömungen, sodass manche Plätze vor allem Manta Point nicht angefahren werden könen). Bei der Einteilung und auch bei dem Ablauf der Tauchgänge wird darauf geachtet, dass erfahrene und unerfahrene Taucher sich nicht gegenseitig behindern. Pro Guide wurden maximal 4 Taucher eingeteilt, das ist ebenfalls richtig gut. Die Briefings sind gut standardisiert und vollständig ohne aufgebläht zu sein, das gilt auch für die bei jeder Ausfahrt stattfindenden Bootbriefings - super! Die Guides - für mich eigentlich das Wichtigste an einer Basis - waren alle kompetent und sehr hilfsbereit, und haben sich wirklich immer (pro-)aktiv darum bemüht, jedem Taucher zu helfen, egal wobei, auch an Land - richtig toll. Es herrschte eine sehr freundliche und offene Atmosphäre bei gleichzeitig sehr transparenter Unternehmenskultur, das habe ich bisher selten so erlebt. Auch der Basenleiter war stets ansprechbar und intensiv um das Wohl aller bemüht, dabei aber auch mal für einen kleinen Talk zu haben. Die Basis verfügt über eine saubere Toilette mit Dusche, das hat auf Bali nicht jede Basis. Die beiden Ausflugsboote sind mittelgroß, in einem sehr guten Zustand und bieten den maximal ca 12- 14 Tauchern plus Guides genügend Platz. Die Bootcrews sind ebenfalls sehr hilfsbereit und um jeden Gast bemüht. Auch die (Leih-)Ausrüstung war in einem guten Zustand. Was ich von Ausbildungen anderer Taucher (überwiegend OWD) mitbekommen habe, war ebenfalls sehr gut: Es gibt Tauchlehrer und -innen für die vor Ort relevantesten Sprachen (EN, DE, ESP, FR und weitere), die Betreuung ist sehr persönlich und die Tauchlehrer*innen nehmen sich ausreichend Zeit um auf jeden adäquat einzugehen. Die Lage der Basis ist bezogen auf Nusa Penida sehr gut: die besten und wichtigsten Spots (vor allem Manta Point und Crystal Bay) sind recht nahe, gleichzeitig gibt es um die Basis eine relativ gute Infrastruktur (Unterkünfte, Warungs, Shops, ATM etc), der Anleger für die Speed Boote von und nach Bali ist 100 Meter auf der anderen Straßenseite, dort wo auch die Boote der Basis an-und ablegen, dadurch sehr kurze Wege, und niemand muss schwere Sachen schleppen. Bezogen auf Bali ergeben sich allerdings ein paar Beschränkungen: Alles um Nusa Penida kann zwar sehr gut betaucht werden, aber die Tauchspots an der Küste Balis eben nicht. Da ich aber eh jedem raten würde, die großen Tauchregionen (vor allem Nusa Penida und Amed/Tulamben, evtl noch Padang Bay) separat zu bereisen, fällt das nicht so stark ins Gewicht. Wer aber in einer Woche alle Hotspots Balis sehen möchte, sollte sich eher eine zentral gelegene größere Basis auf Bali suchen, inklusive stundenlanger Autobus Fahrten zu den einzelnen Regionen... Als besonderes "Extra" - das in meinen Augen exemplarisch zeigt, wie gut durchdacht diese Basis ist - gibt es für jeden am Ende des Tauchtages ein frisches großes Handtuch - so simpel und doch so gut. Ich habe mich auch etwas mit dem Basenleiter unterhalten: der hat schon auf diversen Tauchbasen und Safaribooten in Indonesien gearbeitet und diese Erfahrung - auch in der Breite - merkt man der Basis an allen Ecken und Enden an. Nochmal: Wirklich ganz tolle Basis, die ich jedem ganz dringend für den Bali Urlaub empfehlen möchte! Zum Schluss noch was zu den Tauchspots von Nusa Penida: Hier ist viel Abwechslung sowohl für fortgeschrittene als auch Anfänger geboten und DPM versucht auch diese zu zeigen. Ganz entspanntes Tauchen mit Mantas am Manta Point, in der Tiefe auf Mola Molas warten in Crystal Bay, dazwischen schöne Korallengärten und im Norden dann Strömungstauchgänge über ausgedehnte Korallenlandschaften. Einzig ein richtig guter Makroplatz fehlt, dafür sollte man bei Interesse nach Tulamben oder Padang Bay fahren. Zudem bietet Nusa Penida auch an Land schöne und spektakuläre (Küsten-)Landschaften und es geht etwas ruhiger und entspannter zu als auf Bali selbst. Also auch die Insel selbst ist für einen Abstecher sehr zu empfehlen. Falls ich nochmal nach Bali reise, werde ich auf jeden Fall nochmal zu dieser Basis gehen und möchte das auch jedem anderen vernünftigen Taucher empfehlen!
Angefixt von dem schönen Bericht von Barbara und Wolfgang Pölzer in der Februar 2022 Ausgabe der TAUCHEN, wollten wir unseren Sommerurlaub unbedingt auf dieser kleinen Insel in den Nord-Molukken verbringen. AQUAVENTURE Tauchreisen hat uns dazu ein Komplett-Paket geschnürt und erst einmal eine Option darauf gebucht. Denn leider war Indonesien aufgrund von Corona noch komplett für den Tourismus gesperrt und hat erst am 18. Mai die Restriktionen gelockert. Wir wussten, dass das neue Resort Kusu Island erst kurz vor der Pandemie eröffnet hat und dann komplett für 2 Jahre in den Dornröschenschlaf ging. Einerseits reizte uns die Vorstellung in ein nagelneues Resort zu gehen, andererseits hatten wir Befürchtungen 2 Wochen komplett alleine auf einer Insel zu sein. Vorweg, wir waren fast alleine (insgesamt 5 andere Gäste über die 14 Tage verteilt) und haben es sehr genossen. Einen großen Anteil daran, dass wir uns so wohl gefühlt haben, haben Barbara und Christian, die beiden Inhaber von Kusu Island Resort. Die beiden haben mit Ihrer herzlichen und unverkrampften Art einem das Gefühl gegeben, dass man sich wie zu Hause fühlt. Anreise: Unsere Anreise erfolgte über Singapur und Manado. In Manado hatten wir eine Übernachtung im Novotel Manado was sehr angenehm war. Am nächsten Tag ging es am Vormittag weiter mit einem Inlandsflug (Wings-Air) von Manado über Ternate nach Labuha auf der Insel Bacan. In Labuha hat uns Christian schon am Flughafen erwartet und gleich mit Getränken und kühlen Tüchern versorgt. Weiter ging es mit einer 30min Fahrt auf die andere Inselseite in den Hafen von Babang. Dort lag ein Boot vom Resort, welches uns dann in 40min zur Insel Kusu gebracht hat. Die Anreise war insgesamt sehr angenehm und hat hervorragend geklappt. Die Insel: Kusu Island ist eine kleine Insel, welche in einem Kanal zwischen den größeren Inseln Bacan und Halmahera liegt. Aufgrund der Lage herrschen um die Insel herum teilweise recht starke Strömungen, die natürlich abhängig von den Gezeiten sind. Es gibt aktuell 8 Gästevillen die jeweils ca. 72qm groß sind und maximal mit 2 Personen belegt werden. Diese Villen alleine sind schon ein Traum. Die Lage, direkt am Strand bzw. teilweise etwas in den Mangroven, die Aussicht, an der man sich nicht satt sehen kann, die Ruhe und die tolle geschmackvolle Einrichtung. Alles auf Kusu Island wurde selbst gebaut. Jede Villa, jedes Gebäude, jeder Stuhl, Jeder Tisch, jedes Bett - einfach alles. Das ist schon sehr beeindruckend. Aus angeschwemmtem Treibholz werden die Duschen gebaut, welche übrigens auch warmes Wasser liefern. Ich konnte mir erst nicht vorstellen, dass ich dies brauche, doch es gab auch Tauchtage, da habe ich mich wirklich auf die warme Dusche gefreut. Es gibt ein Restaurant mit tollem halbrundem Ausblick auf das Meer, sowie die Tauchbasis. In der Tauchbasis gibt es einen schönen großen Kameraraum sowie den Trockenraum für die Ausrüstung. Das Tauchen bzw. Schnorcheln: Mein Sohn und ich waren die Taucher und meine Frau hat geschnorchelt. Jeden Abend nach dem Essen haben wir mit den beiden Tauchguides den nächsten Tag abgesprochen. Meine Frau ist oft mit uns und dem Tauchboot zu den Tauchspots rausgefahren, denn fast jeder Tauchspot war auch ein super Schnorchelspot. Die gesunden Korallen reichen hier bis zum Strand. Ist die Strömung mal etwas stärker, lässt man sich als Schnorchler einfach vom Boot wieder einsammeln und nochmal absetzen. Das Boot ist immer in der Nähe geblieben. Generell ist das Tauchen und Schnorcheln natürlich sehr individuell. Man richtet sich hier voll und ganz nach dem Gast. Es war zu unserer Zeit noch ein anderer Taucher auf der Insel und wir haben tolle Tauchgänge unternommen. Wir hatten bei 3 Tauchern 2 Guides dabei. Die Jungs sind wirklich hervorragend im Finden von den kleinsten Lebewesen und Fotoobjekten. Generell kommen in diesem Gebiet eher die Freunde der kleinen Meeresbewohner auf Ihre Kosten, als die Großfischfreunde. Wobei wir bei jedem unserer 24 Tauchgänge auch Haisichtungen hatten. Man kann im Vorfeld Tauchpakete buchen. Wir hatten bei unserem 14-Tage Aufenthalt ein 8-Tage Paket gebucht. Man macht dann 3 TG am Tag inkl. Boot und Guide. Zusätzlich kann man dann noch einen Nacht-TG machen. Nitrox soll es for free geben. Allerdings wurde der lange erwartete Nitrox Kompressor erst während unserer Aufenthaltes geliefert und muss noch in Betrieb genommen werden. Die Verpflegung: Im Kusu Island Resort hat man Vollpension. Das bedeutet Frühstück, Mittag und Abendessen. Zwischen dem 1. und 2. Tauchgang gibt es einen Snack und frisches Obst und am Nachmittag gibt es noch Kaffee und Kuchen. Wasser, Tee und Kaffee sind in der Vollpension inbegriffen. Cola, Sprite usw. müssen extra bezahlt werden. Wobei diese wirklich günstig sind (ca. 1,40 EUR für eine Dose Cola). Alkoholische Getränke gibt es leider nicht wirklich. Man bekommt ein lokales Bier und das war's. Die Gegend ist streng muslimisch und touristisch noch nicht wirklich erschlossen, so dass es hier schwierige mit der Versorgung ist. Für uns war dies kein Problem. Das Essen selbst ist hervorragend. Jeden Tag lässt sich Barbara und Ihr Koch Heyn etwas neues einfallen. Man hat immer die Auswahl zwischen Vegetarisch, Fisch und Hähnchen/Beef. Es gibt Mittags und Abends immer 4 Gänge. Generelles: Man muss sich bewusst sein, dass die Insel Kusu Island Resort in einem noch nicht so touristisch erschlossenem Bereich von Indonesien liegt. Es gibt in unmittelbarer Umgebung jetzt insgesamt 3 Resorts. Wir haben aber beim Tauchen oder Schnorcheln nie andere Taucher oder Schnorchler gesehen. Barbara und Christian versuchen so Nachhaltig wie möglich Ihr Resort zu führen. Daher gibt es auch kein Buffet sondern der Gast wird gefragt, was er denn gerne hätte und das wird dann gemacht. Auf diese Weise produziert man weniger Abfall. Von 24.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens wird der Strom abgestellt. Dies hat uns nicht gestört. Internet bzw. WLan bekommt man nur im Restaurant. Hier hat jede Villa pro Woche ein 2 GB Datenvolumen. Das ist erst mal gewöhnungsbedürftig. Aber es geht. Insgesamt waren es 14 wundervolle Tage mit tollen Tauchgängen und vielen Erinnerungen. Wir wünschen Barbara und Christian und dem gesamtem Kusu-Team alles Gute und hoffen, dass wir uns wiedersehen.
Wir waren im August 2022 (kurz nach Ende des indonesischen Lockdowns) im Hotel Puri Bagus Candidasa. Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert (gibt auch 10% Rabatt auf die TG). Die angeschlossene Tauchbasis (liegt fast direkt neben dem Hotelpool) und wird seit Kurzem (2-3 Monate) nicht mehr von Olaf, sondern dem Niederländer Bram und seiner deutschen Frau Sarah, geleitet. Wir (Familie) haben jeweils 12 TG mit dieser Basis gemacht. Basis allgemein: sehr sauber und gut ausgerüstet, wir hatten zwar zumeist eigenes Equipment dabei, aber das vorhandene ist, soweit erkennbar, in einwandfreiem Zustand. Getaucht werden 12 l Alu Flaschen mit DIN Ventil. Nitrox kostenfrei vorhanden. Saubere Toilette vor Ort, auch Lagermöglichkeiten für das eigene Equipment. Sehr freundliches und bemühtes Personal. Sehr freundlicher Empfang an der Basis (Öffnungszeiten 8-18 Uhr) direkt am Anreisetag. Vorab alles gecheckt, Preisliste ist ausführlich aber verständlich, es wird explizit auf Aufpreise für Transfer oder Speedboat je nach Tauchspot hingewiesen. Tauchgänge allgemein: Es werden jeden Tag 2 TG gemacht, nicht jeden Tag wird alles angeboten, hängt meist von den Wünschen der Gäste oder dem Wetter(Dünung, Ebbe/Flut) ab. Ausrüstung, eigene oder gemietet, wird vom Personal gepackt und transportiert, installiert und hinterher sogar gespült, getrocknet und aufgeräumt. Nur Tauchen muss man selber, was will man mehr. Spots in der Nähe: Start direkt am Strand mit traditionellem Fischerboot für max. 4 Personen zzgl. Guide und Skipper. Ausrüstung war schon vorinstalliert an der Basis, jeder überprüft die eigene Ausrüstung. Umziehen in der Basis, dann aufs Boot. Verladen wird die Ausrüstung von den Angestellten. 15-45 min. Fahrt zu den Spots vor Ort. Wasser ist an Bord, 2 TG sind Standard, in der Pause Kekse, Toilette natura oceanis (nicht Anzug:), da keine Bordtoilette vorhanden. Spots entfernt: Ausrüstung ist schon verpackt in der Basis, kurzer Check, dass alles da ist, dann wird die Ausrüstung wieder von der Basis verladen. Fahrtzeit 45 -75 min.. Dann sitzt man nett in einem Restaurant am Meer und macht sich gemütlich fertig. Ausrüstung wird natürlich wieder vorinstalliert, mehr Service geht nicht. In der Pause oder im Anschluss gibts Essen (im Preis inkl.) Schwierigkeit: fast alle Spots sind für OWD geeignet, außer das „Hausriff“ (ist 15 min. mit dem Boot raus), hier hängt es von der Strömung und der dadurch notwendigen Tiefe (bei starker Strömung muss man eben nah zum Grund) ab. Der Guide hat sich sehr um unsere Tochter bemüht, blieb immer auf max. 18m, wir durften auch je nach Belieben tiefer (Sichtweite) tauchen. Im Allgemeinen sind die Spots trotz Wellengang und Strömung gut zu betauchen. Einstieg mit Backrole, teilweise Anlegen des Jackets im Wasser, manchmal vom Strand, immer gibts aber viel Hilfe. Bei fast allen TG Sicherheitsstop an der Boje, Strandtauchgänge sind eher selten. Tauchspots: hier ist für jeden was dabei: Wracks, künstliche und Naturriffe, Kleintiere (Schnecken, Fangschreckenkrebse, Kugelfische), Grossfisch (Weißspitzenriffhai, Mantas), bunt und weniger bunt. Hier kann man noch in Kleinstgruppen ganz alleine unter Wasser. Ausnahme Chrystal Bay und Manta Point, aber das ist klar und wird auch klar kommuniziert. Highlight sicher der Manta Point. Guide: meist kurzes, aber ausreichendes Briefing auf Englisch, der Tauchplan wird eingehalten. Gemäßigtes Tempo, keine ununterbrochenen Anweisungen oder Gerassel, ohne die Gruppe aus den Augen zu verlieren. Immer genug Zeit für besondere Sichtungen oder Fotos. Relaxte TG bis max. 60 min./50 bar. Nebenher kann man bei der Fahrt oder Pause allerlei über balinesische Sitten und Gebräuche lernen. Ausbildung: hier möglich nach Padi/SSI, der Pool im Hotel ist 3,70 m tief, also wirklich für die Ausbildung geeignet! Hier kann ich aber keine Rezension abgeben, da nicht gemacht oder gesehen. Der Basisleiter Bram wäre auch technischer Taucher, derartige TG werden aber nicht angeboten. Fazit: Insgesamt ein familientaugliches Tauchrevier, für Taucher aller Ausbildungsstufen. Rundumwohlfühlpaket (Man darf nix tragen, verladen usw.) ist bereits im Preis enthalten. Kein Stress und sehr familiäre Atmosphäre. Technisch anspruchsvolle Taucher (Tiefe, Trimix, Scooter usw.) sind hier falsch, alle anderen völlig richtig. Extrem bemühtes und freundliches Personal, Bram ist immer für alles zu begeistern. Unsere Anmerkungen (Dekobier in der Basis, Musik, Information zu den Spots, usw.) wurden sofort dankbar aufgenommen und umgesetzt. Mal sehen, ob auch der Nachttauchgang noch kommt. Es ist ein kleine, aber feine Tauchbasis, die eben nicht 350 Taucher täglich durchschleust. Es werden nur 2 und nicht 5 Tg /Tag angeboten, die Tauchboote sind eher aufgerüstete Fischerboote (traditional boat), es gibt keine Bordduschen oder Toiletten. Die Tauchgänge für den nächsten Tag werden spontan mit den Tauchern am Vorabend beschlossen. Kritikpunkte: allenfalls die fehlenden Bordtoiletten, bzw. Komfort auf den Booten. Uns haben aber diese ursprünglichen und landestypischen Boote sehr gut gefallen. Den Internetauftritt bei Orca halte ich für eher rudimentär und nicht mehr zeitgemäß, das liegt aber an Orca, nicht an der Basis. Insgesamt für mich 5 Sterne wert. Wir wünschen Bram und Sarah alles Gute für die Zukunft, bei der nächsten Bali-Reise gerne wieder.
Ich war Anfang Juli 2022 für 11 Tauchgänge bei Water Worxx und mir hat es gut gefallen. Es handelt sich um eine gut geführte, eher kleine Tauchbasis, die ich - nach meinen Eindrücken - besonders denen für den ersten Kurs empfehlen kann, die einen ruhigen Kurs in deutscher Sprache mit guter, individueller Betreuung möchten. Auch denen, die von einem zentralen "Stützpunkt" aus ihren Tauchurlaub verbringen wollen, kann ich die Basis (bzw. den Ort Padang Bay) empfehlen, da sehr zentral gelegen bezogen auf die "Hotspots" und regelmäßig (aber nicht täglich) Ausflüge organisiert werden (zB Liberty Wrack oder Manta Point/Crystal Bay). Wer ein bischen mehr Zeit hat, dem würde ich aber empfehlen, die anderen Gebiete (vor allem Amed/Tulamben aber auch Nusa Penida) separat zu bereisen. Nicht so gut hat mir der Umgang mit dem einen von mir geäußerten (mittelweit entfernten) Wunsch-Spot gefallen, da hätte ich mir mehr Engagement und Transparenz gewünscht, zumal ich den recht früh formuliert hatte. Ausserdem war von den zwei Guides mit denen ich getaucht bin zwar einer sehr, sehr gut, der andere aber "nur" ok. Zudem kam nur einmal ein dritter Tauchgang und kein Nachttauchgang zustande. Die lokalen Spots fand ich dafür richtig gut, es gab viel Makro, eine Reihe schöner Korallengärten, ein kleines Wrack und neben Schildkröten sogar mehrmals Weissspitzen Riffhai(e). Die Sichtweiten waren - auch wegen viel Regen - eher mittelmäßig, vor allem im flacheren Wasser. Dafür kaum Strömung, nicht so überlaufen und kurze Wege. Die Basis war gut organisiert, Bereiche waren klar abgegrenzt und man fand sich schnell zurecht. Sehr gut: Zwei große und zwei kleine Waschbecken, sowie ein White Board, auf dem die Tagesplanung einzusehen ist. Die Leihausrüstung befand sich in einem guten Zustand, soweit ich das beurteilen konnte (nur 2 TGs mit Leihausrüstung und ich auch mit wenig Fachkompetenz). Auch der Umgang mit der Leihausrüstung war sehr gut. Die Basenleitung wurde quasi aus einem Dreier-Team gebildet, diese übernahmen auch die Tauchkurse, vornehmlich OWD. Desweiteren 3 lokale Guides und mehrere weitere Helfer. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit und es herrschte eine entspannte, lockere Atmosphäre, auch innerhalb des Teams. Für alle Tauchgänge wurde ein Boot genutzt, für die lokalen Spots ein eher kleines für ca 6-8 Personen. Für die weiter entfernten Spots zB Manta Point wird ein größeres Schnellboot gechartert. Der Weg zum Boot war jeweils sehr kurz, nur 50 Meter über die Straße, das schwere Equipment wurde von Helfern getragen. Die Oberflächenpause zwischen erstem und zweitem Tauchgang wurde in der Basis verbracht. Als fortgeschrittener Taucher tauchte ich immer mit einem Guide, zumeist sogar alleine, weil noch nicht so viel los war. Von der Basisleitung war immer jemand mit Kursteilnehmern unterwegs. Für mich sind die Guides an einer Tauchbasis immer das Wichtigste, weil von denen am meisten abhängt, ob ein Tauchgang gut werden kann (welcher Spot, von wo nach wo, wie tief, Strömung etc.pp.). Ich war mit zwei verschiedenen unterwegs, und der mit dem ich die meiste Zeit unterwegs war, war ein sehr, sehr guter Guide - in allen Belangen. Der andere war hingegen "nur ok", der war aber auch noch nicht so lange dabei und das ist dann für mich auch ok so.
Wir hatten bereits im Oktober 2019 bei Joe gebucht mit der Absicht unseren Tauchurlaub im April 2020 anzutreten. Leider hatte Corona etwas dagegen. Joe hatte uns bereits Beginn 2020 angeboten unser Tauchpaket, welches wir bereits im vollen Umfang bezahlt hatten, ein Jahr stehen zu lassen um es danach dann wieder in Anspruch zu nehmen. Leider kam es auch 2020 und 2021 wegen der Pandemie nicht dazu. Wir wussten allerdings dass die Tauchburg bis Ende Dezember 2021 fast durchgehend geöffnet war, diese aber nur mit lokalen Gästen besucht wurde da am Flughafen Denpasar keine internationalen Flüge möglich waren. Uns war auch bekannt dass die Tauchburg Anfang Januar 2022 geschlossen wurde, mit der Absicht sie zu renovieren und so bald als möglich wieder zu öffnen. Das ganze hatte sich dann offensichtlich auch unter anderem wegen Joes Gesundheitszustand etwas hinausgezögert. (Inzwischen haben wir erfahren dass die Operationen gut verlaufen sind. An dieser Stelle nochmals schnelle und gute Besserung Joe! Halte durch!) Joe hatte uns auch lange vor unserem Reiseantritt eine 50%ige Rückerstattung unseres bereits bezahlten Betrages angeboten. (Wir wissen es sehr zu schätzen, nach einer so langen Zeit noch überhaupt etwas erstattet zu bekommen, das gibt es nicht überall!) Haben wir aber nicht angenommen weil wir unbedingt in die Tauchburg wollten um nach einer so langen Durststrecke einfach mal wieder sorgenfrei abtauchen zu können. Noch bis kurz vor unserem Reiseantritt im Juni hatte Joe uns aktuelle Teuerungsraten detailiert mitgeteilt. Uns war auch klar dass Lebensunterhalts- sowie auch andere Kosten, nicht nur hier bei uns in Deutschland, sondern überall und somit auch auf Bali angehoben werden. Dass diese Mehrkosten bei unserer Endabrechnung letztendlich aber dann gar nicht verrechnet worden sind, war für uns dann das Tüpfelchen auf dem i. Megatoll wie wunderbar harmonisch und herrlich unkompliziert alles verlaufen ist. Noch ein riessengrosses Dankeschön an Lily und ihre Helferlein für die grandiose Betreuung. Die Tauchgänge mit Ihr bleiben unvergesslich. Wir kommen wieder ! Maria, Konstantin, Marianne und Leopold
Raja4Divers ist ein kleines, familiäres Resort mit nur 10 auf dem Wasser angelegten Bungalows. Mit Blick auf das Meer und dem direkt davor liegenden Hausriff verfügen die Bungalows über eine sehr komfortable Ausstattung. Maya, die Chefin, kümmert sich mit ihrem Management-Team mit größter Hingabe darum, dass alles bestens in Schuss ist und auch bleibt. Der Service durch die über 70 ultrafreundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitenden ist beispiellos; immer lachend wird einem fast jeder Wunsch erfüllt. Die Atmosphäre ist locker und führt dazu sich soofrt heimisch zu fühlen, was sowohl am Management als auch den immer gut gelaunten Menschen vor Ort liegen dürfte. Taucherisch ist das ganze Gebiet von Raja Ampat einfach outstanding und die perfekte Organisation der Tauchbasis auf Pulau Pef macht das Tauchen ganz besonders. Arif, Leiter der Tauchbasis, hat ein hervoragendes Team, das Taucher und Schnorchler gleichermaßen bestens und unaufgeregt unterstützt. Das eingesetzte Material ist in bestem Zustand und die Organisation und Ordnung des Tauchcenters erinnert an schweizerische Präzision. Besonders hervorzuheben verdient, das 1 Guide für max. 2 Buddy-Teams eingesetzt wird und somit ein maximaler Tauchkomfort erreicht wird. Alles Diveguides haben eine mehrjährige Ausbildung hinter sich und das merkt man. Neben herausragenden Kenntnissen der Tauchgebiete, der Unterwasserflora und -fauna zeichnen sich die Guides auch durch sehr aufmerksamen unaufdringlichen Service vor, während aber auch nach dem Tauchen aus. Das Tauchen wird kaum merkbar auf die individuellen, taucherischen Möglicheiten der Gäste abgestimmt und führt dabei zu Tauchzeiten von rund einer Stunde pro Tauchgang bei bis zu 3 Bootstauchgängen am Tag. Die Tauchplätze werden so ausgewählt, dass man dort dann alleine ist, was bei den Top-Spots (Manta Sandy, Manta Ridge, Melissa’s Garden, etc.) nicht immer möglich ist; wird aber dann flexibel geändert. Fotografen kommen voll auf ihre Kosten, egal ob Makro, Groß- oder Kleinfisch. Während der Bootausfahrten gibt es zwischendurch immer Kokosnusstreifen, Orangen, Bananen, Kuchen und/oder Kekse sowie Kaffee/Tee und Wasser. Handtücher für jeden Taucher sind Standard.Wer dann noch nicht genug hat sollte das Hausriff erkunden, das direkt vom Steg (Jetty) betaucht werden kann. Hier grüßen dann die Black Tips, aber auch Bumpheads, Lippfische, Barsche und Schnecken – und viele Giant Clams bis zu 1 Meter Länge in 3 – 5 Meter Tiefe. Die Insel ist wunderschön bewachsen und lädt zu Erkundungen ein, ob zum Hausberg oder auf die Rückseite der Insel; besonders lohnt sich auch ein Besuch beim „Carpenter“. Wir waren jetzt (September 22) mit Freunden das zweite Mal für 2 Wochen auf Pulau Pef und haben bereits wieder gebucht. Last but least läßt auch das gastronomische Angebot keine Wünsche offen, das sich wohl mit asiatisch international am besten beschreiben läßt. Übrigens, auch für Vegetarier gibt es ein reichliches Angebot. Vor dem Abendessen lohnt sich noch der Besuch der Sunset-Terasse vor der Bar. Mit einem Gin-Tonicoder einem Pef-Death in der Hand, ein paar gerösteten Nüssen, ist dort jeden Abend ab 18:30 Uhr Pef-Time der Sonnenuntergang zu genießen.
"Matatua Atoll", so hiess die Tour vom 01.-12.09.2022. Sie umfasste die Inseln Sangalaki, Derawan, Kakaban und Maratua. Diese liegen vor der Ostküste Borneos bzw. Kalimantans in Indonesien. Die Anreise erfolgte per Flug über Jakarta, Balikpapan und Berau; anschliessend rund 2 Stunden auf dem Landweg bis zur Küste zum Einschiffen. Allein schon diese Fahrtstrecke lässt einem nicht kalt: verbrannte Erde, verkohlte Riesenbaumstämme, Ölpalmen so weit das Auge reicht und unzählige hochhausartige "Schwalben-Hotels" (wo die Schwalbennester für die China-Suppe geerntet werden). Die Gegend ist total kaputt, trostlos und deprimierend. Das Tauchgebiet selber ist leider nicht viel besser: komplett leergefischt und eintönig. Alles was grösser als eine Handfläche ist, haben die Fischer rausgezogen. Wo früher Mantas in Rudeln anzutreffen waren (Sangalaki), herrscht heute Einöde. Während des zweijährigen pandemiebedingten Stillstandes im Tourismus wurden hier unkontrolliert Fische rausgeholt, was das Zeug hergab. Als eine Tauchgruppe beim ersten Nachttaugang auf einen gefinnten Hai-Kadaver stiess und darüber dem mit an Bord der AMIRA mitanwesenden Schiffseigner berichtete, bekamen alle beim Abendessen versammelten Gäste von diesem eine Standpauke zu hören: wir alle seien mitschuldig an der Überfischung und Plünderung der Weltmeere. Sushi, Thunfisch, Haifischflossensuppe, Aquarien mit Napoleons, Mantas und Walhaien - alles unsere Schuld. Die Stimmung an Bord sank auf den Tiefpunkt; der Schiffseigner liess sich von da an während 9 Tagen nicht mehr blicken an Bord. Einen weiteren Tiefschlag bescherte uns Sars-Cov2. Drei Gäste waren positiv, ebenfalls eine unbekannte Anzahl der Crew. Die Gäste mussten 5 Tage in der Kabine ausharren (Quarantäne) und durften nicht tauchen. Am letzten Abend dann der Höhepunkt: der wieder aufgetauchte Schiffseigner schlug wegen eine Lapalie mit einer Metallstange auf einen der Gäste ein und verletzte ihn am Unterarm. Danach wurde der "Täter" zwangsweise von Bord gebracht. Trotz all den misslichen Umständen: die AMIRA ist ein tolles Schiff und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Die Crew ist sympatisch, hilfsbereit und bestens eingespielt - die AMIRA-Band einfach herrlich. Die Platzverhältnisse an Bord sind überwältigend. Das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich. Leider erfüllte der Tourplan zu den Inseln die Erwartungen bei weitem nicht. Einziger Wehrmutstropfen unter Wasser: die zahlreichen Schildkröten (bis zu 9 pro Tauchgang) und die schöne Hartkorallenlandschaft an Orten, die noch nicht von der Dynamitfischerei zerbombt wurden. Schade um das Schiff, schade um die Crew, schade um den stolzen Preis von EUR 5'100 plus Trinkgeld.

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