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Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren bereits 2014 in Lembeh und sind Muckliebhaber. Unsere Vorfreude mal wieder nach Lembeh zu fahren war riesengroß. Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen buchten wir uns für den Zeitraum vom 05.07.-19.07.18 in der Divers Lodge Lembeh ein. Positiv – die Paymentpolicy der Diver Lodge. Kein Deposit bei der Reservierung. Wir hatten unseren ursprünglichen Aufenthalt zwei Tage verschieben müssen, um noch einen Zwischenstop in Singapur einzulegen. Änderung war absolut kein Problem. Unser Bungalow in der Lembeh Lodge war Tarsius. Der liegt etwas abseits, man kann keinen anderen Bungalow von dort sehen und hat einen fantastischen Blick auf die hintere Bucht. Kein Bootsverkehr und wenn überhaupt, mal morgens ein Fischer. Der Bungalow ist sehr durchdacht gebaut worden und enthält eine gute Belüftung, so dass man keine Klimaanlage braucht. Alles in allem, einer der besten Bungalows die wir auf unseren zahlreichen Asienreisen hatten. Essen – man hat Fullboard. Frühstück, Mittagessen, Abendessen – der Geschmack und die Qualität sind auf einem hohen Level, welches wir nicht oft in Asien hatten. Das waren die positiven Aspekte, leider hatte unser Aufenthalt auch unschöne Seiten. Tauchen – natürlich möchte man auch das Außergewöhnliche sehen, aber in erster Linie ist Tauchen Spaß. Hier war an Bord der Tauchboote eine komische, teilweise gedrückte Stimmung. Nach und nach hat man verstanden wieso. Dem Personal ist es verboten an Bord zu rauchen, ansonsten werden sie gekündigt. Sie dürfen nicht auf den Bänken innen sitzen, die sind den Gästen vorbehalten, egal ob das Boot ausgebucht ist oder nicht. Alkohol im Resort ebenfalls sofortige Kündigung und und und. Jeder kann seine Firma führen wie er will, aber eine bessere Stimmung und Spaß an Bord eines Tauchbootes hatten wir erst wieder, nachdem wir Lembeh verlassen hatten. Guides – unseren ersten Guide hatten wir einen Tag. Nachdem er meine Frau an der Leiter beim Einstieg in das Boot weggedrückt hatte, um selbst zuerst einzusteigen und der auch sonst einen arroganten Eindruck hinterlassen hatte, haben wir abends einen Wechsel angeregt. Unser zweiter Guide war eine junge nette Frau. Soweit kein Problem, allerdings machte sie nicht den Eindruck sehr versiert zu sein. Am zweiten Tag tauchte sie beim zweiten Tauchgang ab, blieb ohne Kommunikation auf 4 Metern für 10 Minuten. Mehrere Male hatten wir sie gefragt, was das Problem sei, aber keine Antwort erhalten. Nach einer Weile war klar, sie hatte ein Ohrproblem. Die Entscheidung aufzutauchen, trafen meine Frau und ich. Wir erklärten danach auf dem Boot, dass wir Verständnis für gesundheitliche Probleme haben, aber sie sich doch bitte mitteilen möchte. Guide Nummer 3 war ein älterer Guide und wir hofften jetzt jemanden versiertes und motiviertes zu haben. Leider nein, meine Frau und ich haben teilweise mehr gesehen als der Guide. Mit anderen Gruppen am gleichen Tauchplatz, hieß immer sie haben mehr gesehen als wir. Den Besitzer der Lembeh Lodge haben wir darauf angesprochen, er weigerte sich aber den Guide zu wechseln und kam mit Phrasen „für ihn sei jeder Tauchgang schön, egal was man sieht“. Zum Besitzer Rob Sinke – in den ersten Tagen war er nicht im Resort und im Nachhinein, das war die angenehmste Zeit dort. Als er nach einigen Tagen ebenfalls im Resort war und sich an Gesprächen beteiligt hat, war sehr schnell klar, dass er ein sehr dominanter und von sich selbst überzeugter Mensch ist, welche andere Meinungen nicht gelten lässt. Wir haben versucht nicht in seiner Nähe zu sitzen und uns nicht an seinen Diskussionen zu beteiligen. Es war schon anstrengend genug ihn und seine lautstark vorgetragene eigene Sicht der Welt am Nebentisch zu ertragen. Zum Bruch mit Rob Sinke ist es folgendermaßen gekommen, unsere Tauchcomputer sind leider durch einen Bedienungsfehler meinerseits beide außer Betrieb gewesen. Zwar konnten wir Computer leihen, aber für die weitere Reise wären eigene oder ein eigener von Vorteil gewesen. Wir haben Rob gefragt, ob er uns Computer bestellen könnte. Seine Aussage, kein Problem, wenn es eine bestimmte Marke und Modell sei, die wenn die Lieferung nicht rechtzeitig kommt er nehmen würde, da er sowieso spätestens im September bestellen müsste. Der Preis den er hierfür nannte war der Bruttopreis beim Händler und nicht der welchen er abzüglich seines Rabattes bekommt, Aber das war für uns in Ordnung gewesen. Nicht ok war dann, als entgegen seiner Aussagen die Computer nicht rechtzeitig eintrafen nach 7 Werktagen er uns dann zwei seiner gelagerten Computer geben wollte. Diese waren zwar neu, aber aufgrund des Aussehens der Verpackungen schon länger auf Lager. Hauptpunkt diese Computer nicht zu nehmen, war aber, dass er uns keine Rechnung dafür zur Verfügung stellen wollte. Die Reaktion von Rob war, ihr müsst die aber jetzt nehmen, denn die anderen Computer kann ich doch nicht brauchen und wenn sie kommen kann ich sie nicht umtauschen (das ist in Indonesien angeblich so!). Alles in allem sehr abstruse und verwunderliche Argumentationen, die völlig konträr dem Ausgangsgespräch waren. Wie auch immer, wir nahmen diese Computer nicht. Natürlich war Rob darüber verärgert. Am gleichen Abend wollten wir die Abschlussrechnung haben (außer der Vorauszahlung Getränke, Computerleihe und Zuschlag Nachttauchgang). Die Rechnung war Ursache für weitere Diskussionen. Zuerst wurden die falsche Anzahl Tage zur Berechnung der Gebühr der Leihcompputer zugrunde gelegt. Das wurde angepasst. Desweiteren wurde ein sehr unterschiedlicher Währungskurs veranschlagt. Es sollte der Mandiri Bank Online Ankaufskurs sein und der angegebene differierte mehrere 100 IDR pro Euro. Auch das wurde angepasst. Entschuldigt für die Fehler hatte sich keiner. Dritter Kritikpunkt die Zuschläge für den Nachttauchgang. Wir hatten jeweils 20 Tauchgänge vorab gebucht und 20 Tauchgänge gemacht. Einer davon war ein Nachttauchgang. Jetzt sollte man denken, dass man nur die Differenz zwischen regulärem und Nachttauschgang gemäß Preisliste zahlt. Nein, man wollte uns einen unserer vorab bezahlten und mit 5% Rabatt versehenen Tauchgänge erstatten und den Nachttauchgang komplett ohne Rabatt berechnen. Die Differenz betrug nur wenige Euro, aber es war einfach nicht ok. Was aber gar nicht ging und ein absolutes No-Go war, dass Rob Sinke am nächsten Morgen zum komplett versammelten Frühstückstisch kam und versuchte diese Geschichte vor allen Gästen zu polemisieren. Sein Ansatz war, ich könne doch nicht mehr erstattet bekommen, als ich bezahlt habe. Ich habe ihm an der Stelle nur noch (und auch sehr bestimmt) mitgeteilt, dass ich hierüber nicht mit ihm diskutieren werde. Daraufhin kam dann sowas wie, ich brauche gar keinen Zuschlag mehr zahlen. Bis hierhin hätten wir den Aufenthalt in der Lembeh Lodge noch mit drei von fünf Sternen bewertet, aber der eigentliche Paukenschlag kam nach unserer Abreise. Unser nächster Aufenthalt in Bunaken war in einem Zimmer ohne Safe. Wir haben daraufhin den Eigner gefragt, ob wir etwas in seinem Safe deponieren könnten. Kein Problem, bitte vorher zählen und quittieren lassen. Als wir dann unser Geld zählten, stellten wir fest das zwei 100€ und zwei 50€ Noten fehlten. In Lembeh hatten die Safeboxen keine funktionierenden Nummernfelder, so dass mit einem Schlüssel gearbeitet wurde. Selbiger hing während der Tauchgänge und zur Zimmerreinigung im Restaurant unter dauernder! Beaufsichtigung des Personals. Fremder Zugriff nicht möglich. Alles passiert mal zum ersten Mal und hier wurden wir das erste Mal in Asien bestohlen. Dass exakt diese Scheine fehlten ist definitiv, da wir einen Tag vor Anreise in Manado nach einem Besuch beim Geldwechsler noch mal alles gezählt hatten. Wir haben also Rob Sinke angeschrieben und den Fall geschildert. Wir gingen davon aus, sowas wie „eigene Schuld, warum habt ihr den Safeschlüssel am Schlüsselring gelassen“ oder sowas wie „das kann gar nicht sein, mein Personal stiehlt nicht“ zu hören. Aber viel viel besser – es kam gar keine Reaktion auf unsere Email, die mit speziellem Zusatz „persönlich an Rob Sinke“ versehen war.
Wir waren im Juli 2018 mit einer Guppe von 11 Personen für 3 Wochen im TTT. Bedingt durch den aktiven Agung wurde der Flughafen in Denpasar über Stunden hinweg gesperrt, sodass wir erst am Abend landeten. Telefonisch hatten wir von Jakarta aus Kontakt zum TTT. Windy vom TTT versicherte uns, egal wann wir landen, man wird dann schon zur Abholung bereitstehen. So war es dann auch, mit den gut klimatisierten und verkehrssicheren Kleinbussen ging es zum Resort, wo wir erst deutlich nach Mitternacht eintrafen. Nichts desto trotz wurde für uns ein Begrüßungscocktail gemixt und es gab noch etwas Smalltalk, bis unser Gepäck auf den Zimmern war. Die Ziimer waren gut runtergeführt und Überraschung - man hatte für uns, ganz fürsorglich, Lunchboxes deponiert, da wir ja so lange unterwegs waren und „sicherlich Hunger“ hätten. Am nächsten Tag wurden wir nochmals offiziell begrüßt und mit dem Resort und der Tauchbasis vertraut gemacht. Für die nächsten 3 Wochen fasse ich mich kurz: - sehr freundlicher und familiärer Umgang mit den Gästen (man scherzt und lacht gemeinsam und natürlich) - alle scheinen um das Wohl der Gäste bemüht zu sein Resort und Tauchbasis) - die Liberty direkt „vor der Haustür“ man kann dort wunderbar tauchen (zwischen 10.00 und 13.00 ist es jedoch recht voll, da der Spot von vielen Basen der Insel angefahren wird, daher die Tauchgänge um diese Zeit herumlegen) - Zimmer hübsch eingerichtet und gemütlich - es gibt sicherlich noch viele positive Dinge zu berichten, was den Rahmen sprengen würde - alle 11 waren wir sehr, sehr zufrieden, sodass für uns feststeht, dass wir den TTTwieder besuchen werden - liebes TTT-Team: vielen Dank, bis bald ZUSATZ: Es war unsere erste selbst geplante Gruppenreise, Bali kannte niemand von uns. Es gab in der Vorplanung viele „nicht immer miteinander kommunizierende Vorstellungen“. Bei den üblichen Internetrecherchen stießen wir auf „Dive & Dream“ aus Bochum. Hier erwies sich Christian Knost als wertvolle Hilfe. Er verfügt über eine Engelsgeduld und hat es geschafft uns eine wunderschöne Reise zusammenzustellen. Christian, auch an dich ein herzliches Dankeschön!

Pondok Sari

Taucherkrake
Sehr freundlich geführte Basis. Leider erfolgten Einweisung, Briefing und Tauchbegleitung nur in englischer und nicht in deutscher Sprache statt. Aufgrund des Umrechnungskurses sind die Tauchgänge minimal teurer als in der Preisliste angegeben. Das Schnorcheln in Menjangan wurde allerdings deutlich teurer abgerechnet: 59,60 € statt 44 €. Der Gutschein des Hotels mindert es zwar, trotzdem fühle ich mich beschissen. Da hilft eben nur genaue Prüfung der Rechnung vor Ort. Lohnenswert sind die Tauchgänge am Riff: wir haben nur drei gemacht; und es gab immer Neues zu sehen. Menjangan würde ich mir heute sparen: an den lokalen Bootstauchplätzen gab es genauso viel zu sehen. Secret Bay ist schön, mit 23 C Wassertemperatur eine nette Abkühlung. Aber auch dort alles Gesehene waren bei den lokalen Tauchgängen zu finden. Mein Highlight: drei schlafende Baby-Heie unter einer Tellerkoralle nach einem freischwimmenden und einem im Sand ruhenden Hai. Natürlich neben ganz viel neuer Makroerfahrung! Basis weiterempfehlen? Absolutes JA! Pondok Sari weiterempfehlen? Abolutes JA! Bali weiterempfehlen: bedingt, da es wie einige (viele) asiatische Länder mit der Umweltverschmutzung (noch) nicht umgehen kann. Die Luftbelastung ist enorm. Wir hatten zweimal kratzen im Hals nach einer Rundreise, was wir darauf zurück führten. Und die Kompressorluft muss ja auch irgendwo herkommen. Da freue ich mich über Nitrox for free. Mein Dank geht an die sehr freundliche Crew, die uns schöne Tauchgänge ermöglicht hat!

Rundum Sorglos

CrossroadBibi
Das North Bali Divecenter ist super schön und familiär aufgebaut. Die Zimmer sind sauber und alle mit Klimaanlage und Ventilator ausgestattet, Moskitonetze gibt es natürlich auch. Die Zimmer liegen direkt zum Meer raus, sodass man abends mit dem Meeresrauschen einschlafen kann. Am Morgen wecken die ersten Sonnenstrahlen, die ins Zimmer fallen :). Besonders schön fand ich auch die gemeinsamen Abendessen (immer super lecker), bei denen alle Gäste zusammen sitzen und von ihren Tauchgängen erzählen. Für alleinreisende wirklich ein Pluspunkt. Die Mitarbeiter geben sich wirklich jede Mühe um dir einen perftekten Urlaub zu gewährleisten und auf geäußerte Wünsche wird immer gerne eingegangen. Der Wellnessfaktor kommt natürlich bei den täglichen Massagen nicht zu kurz und sowieso kann man voll entspannen und muss sich tatsächlich um die wenigsten Dinge gedanken machen. Nun zum wichtigsten Punkt, das Tauchen. Ich kam wirklich als blutiger Anfänger hier an, verbrauchte viel Luft und fühlte mich allgemein noch nicht wirklich sicher Unterwasser. Diese Sorgen sind jetzt Geschichte! Dank Chris (Manager & Tauchlehrer) und natürlich auch den Tauchguides (Wybie, Kiki und Luky) fühle ich mich Unterwasser nun pudelwohl, bin ruhiger, verbrauche weniger Luft und hatte sehr viel mehr Zeit mir die wunderschönen Tauchplätze anzusehen. Trotz teilweise etwas brüchigen Englisch klappt die Verständigung, wie es bei Tauchern so üblich ist, mit den Tauchguides auch ohne viele Worte und der Spaß beim Tauchen kommt hier wirklich nicht zu kurz! Defintiv zu empfehlen, wenn ihr in ruhiger Umgebung, in kleinen gemütlichen Gruppen tauchen und den Alltag mit all seinen Sorgen über Bord werfen wollt! Ich jedenfalls, komme definitiv zurück!
Liebe Roger, liebe Margit, liebe gesamte Familie Winter, bevor der Alltag uns wieder komplett im Griff hat, will ich nicht vergessen mich bei euch für die tollen Tage im BVDR zu danken. Natürlich auch für die für uns gebuchte Balireise und die Unterstützung als wir wegen der hohen Wellen auf Lembongan fest hingen und unser Flug umgebucht werden musste. Inzwischen wisst ihr, wer hier schreibt? Für alle anderen, die sich für das BVDR oder Bali allgemein interessieren: Im Juli haben meine Frau und ich einen von Roger Tours organisierten Baliurlaub gemacht. Wir wollten Tauchen und gleichzeitig auch etwas vom Land sehen. Die Tour war hervorragen organisiert, wir haben viel gesehen und waren schwer beeindruckt von Land und Leuten. Unser taucherisches Highlight hätten die Mantas und Mondfische vor Lembongan werden sollen, was wegen des Wetters nichts wurde, aber so ist es halt mit der Natur. Gestartet haben wir dann unseren Baliurlaub im BVDR, wobei schon der Anreise zum Besuch einiger Sehenswürdigkeiten genutzt wurde. Zum BVDR selbst: Eine derart herzliche Aufnahme als Gast habe ich bisher noch nicht erlebt, das Essen ist hervorragend, bei allen Dingen, die das Tauchen betrifft, merkt man, dass hier jemand mit Sachverstand und viel Aufwand am Werk war das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Das gilt für das Boot, die Aufbewahrung der eigenen Ausrüstung und so weiter.... Kurz gesagt, siehe Überschrift, mehr geht nicht! Ganz herzliche Grüße an das gesamte Team von Claudine und Mirko!
Wir waren bereits 2014 in Lembeh und sind Muckliebhaber. Unsere Vorfreude mal wieder nach Lembeh zu fahren war riesengroß. Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen buchten wir uns für den Zeitraum vom 05.07.-19.07.18 in der Divers Lodge Lembeh ein. Positiv – die Paymentpolicy der Diver Lodge. Kein Deposit bei der Reservierung. Wir hatten unseren ursprünglichen Aufenthalt zwei Tage verschieben müssen, um noch einen Zwischenstop in Singapur einzulegen. Änderung war absolut kein Problem. Unser Bungalow in der Lembeh Lodge war Tarsius. Der liegt etwas abseits, man kann keinen anderen Bungalow von dort sehen und hat einen fantastischen Blick auf die hintere Bucht. Kein Bootsverkehr und wenn überhaupt, mal morgens ein Fischer. Der Bungalow ist sehr durchdacht gebaut worden und enthält eine gute Belüftung, so dass man keine Klimaanlage braucht. Alles in allem, einer der besten Bungalows die wir auf unseren zahlreichen Asienreisen hatten. Essen – man hat Fullboard. Frühstück, Mittagessen, Abendessen – der Geschmack und die Qualität sind auf einem hohen Level, welches wir nicht oft in Asien hatten. Das waren die positiven Aspekte, leider hatte unser Aufenthalt auch unschöne Seiten. Tauchen – natürlich möchte man auch das Außergewöhnliche sehen, aber in erster Linie ist Tauchen Spaß. Hier war an Bord der Tauchboote eine komische, teilweise gedrückte Stimmung. Nach und nach hat man verstanden wieso. Dem Personal ist es verboten an Bord zu rauchen, ansonsten werden sie gekündigt. Sie dürfen nicht auf den Bänken innen sitzen, die sind den Gästen vorbehalten, egal ob das Boot ausgebucht ist oder nicht. Alkohol im Resort ebenfalls sofortige Kündigung und und und. Jeder kann seine Firma führen wie er will, aber eine bessere Stimmung und Spaß an Bord eines Tauchbootes hatten wir erst wieder, nachdem wir Lembeh verlassen hatten. Guides – unseren ersten Guide hatten wir einen Tag. Nachdem er meine Frau an der Leiter beim Einstieg in das Boot weggedrückt hatte, um selbst zuerst einzusteigen und der auch sonst einen arroganten Eindruck hinterlassen hatte, haben wir abends einen Wechsel angeregt. Unser zweiter Guide war eine junge nette Frau. Soweit kein Problem, allerdings machte sie nicht den Eindruck sehr versiert zu sein. Am zweiten Tag tauchte sie beim zweiten Tauchgang ab, blieb ohne Kommunikation auf 4 Metern für 10 Minuten. Mehrere Male hatten wir sie gefragt, was das Problem sei, aber keine Antwort erhalten. Nach einer Weile war klar, sie hatte ein Ohrproblem. Die Entscheidung aufzutauchen, trafen meine Frau und ich. Wir erklärten danach auf dem Boot, dass wir Verständnis für gesundheitliche Probleme haben, aber sie sich doch bitte mitteilen möchte. Guide Nummer 3 war ein älterer Guide und wir hofften jetzt jemanden versiertes und motiviertes zu haben. Leider nein, meine Frau und ich haben teilweise mehr gesehen als der Guide. Mit anderen Gruppen am gleichen Tauchplatz, hieß immer sie haben mehr gesehen als wir. Den Besitzer der Lembeh Lodge haben wir darauf angesprochen, er weigerte sich aber den Guide zu wechseln und kam mit Phrasen „für ihn sei jeder Tauchgang schön, egal was man sieht“. Zum Besitzer Rob Sinke – in den ersten Tagen war er nicht im Resort und im Nachhinein, das war die angenehmste Zeit dort. Als er nach einigen Tagen ebenfalls im Resort war und sich an Gesprächen beteiligt hat, war sehr schnell klar, dass er ein sehr dominanter und von sich selbst überzeugter Mensch ist, welche andere Meinungen nicht gelten lässt. Wir haben versucht nicht in seiner Nähe zu sitzen und uns nicht an seinen Diskussionen zu beteiligen. Es war schon anstrengend genug ihn und seine lautstark vorgetragene eigene Sicht der Welt am Nebentisch zu ertragen. Zum Bruch mit Rob Sinke ist es folgendermaßen gekommen, unsere Tauchcomputer sind leider durch einen Bedienungsfehler meinerseits beide außer Betrieb gewesen. Zwar konnten wir Computer leihen, aber für die weitere Reise wären eigene oder ein eigener von Vorteil gewesen. Wir haben Rob gefragt, ob er uns Computer bestellen könnte. Seine Aussage, kein Problem, wenn es eine bestimmte Marke und Modell sei, die wenn die Lieferung nicht rechtzeitig kommt er nehmen würde, da er sowieso spätestens im September bestellen müsste. Der Preis den er hierfür nannte war der Bruttopreis beim Händler und nicht der welchen er abzüglich seines Rabattes bekommt, Aber das war für uns in Ordnung gewesen. Nicht ok war dann, als entgegen seiner Aussagen die Computer nicht rechtzeitig eintrafen nach 7 Werktagen er uns dann zwei seiner gelagerten Computer geben wollte. Diese waren zwar neu, aber aufgrund des Aussehens der Verpackungen schon länger auf Lager. Hauptpunkt diese Computer nicht zu nehmen, war aber, dass er uns keine Rechnung dafür zur Verfügung stellen wollte. Die Reaktion von Rob war, ihr müsst die aber jetzt nehmen, denn die anderen Computer kann ich doch nicht brauchen und wenn sie kommen kann ich sie nicht umtauschen (das ist in Indonesien angeblich so!). Alles in allem sehr abstruse und verwunderliche Argumentationen, die völlig konträr dem Ausgangsgespräch waren. Wie auch immer, wir nahmen diese Computer nicht. Natürlich war Rob darüber verärgert. Am gleichen Abend wollten wir die Abschlussrechnung haben (außer der Vorauszahlung Getränke, Computerleihe und Zuschlag Nachttauchgang). Die Rechnung war Ursache für weitere Diskussionen. Zuerst wurden die falsche Anzahl Tage zur Berechnung der Gebühr der Leihcompputer zugrunde gelegt. Das wurde angepasst. Desweiteren wurde ein sehr unterschiedlicher Währungskurs veranschlagt. Es sollte der Mandiri Bank Online Ankaufskurs sein und der angegebene differierte mehrere 100 IDR pro Euro. Auch das wurde angepasst. Entschuldigt für die Fehler hatte sich keiner. Dritter Kritikpunkt die Zuschläge für den Nachttauchgang. Wir hatten jeweils 20 Tauchgänge vorab gebucht und 20 Tauchgänge gemacht. Einer davon war ein Nachttauchgang. Jetzt sollte man denken, dass man nur die Differenz zwischen regulärem und Nachttauschgang gemäß Preisliste zahlt. Nein, man wollte uns einen unserer vorab bezahlten und mit 5% Rabatt versehenen Tauchgänge erstatten und den Nachttauchgang komplett ohne Rabatt berechnen. Die Differenz betrug nur wenige Euro, aber es war einfach nicht ok. Was aber gar nicht ging und ein absolutes No-Go war, dass Rob Sinke am nächsten Morgen zum komplett versammelten Frühstückstisch kam und versuchte diese Geschichte vor allen Gästen zu polemisieren. Sein Ansatz war, ich könne doch nicht mehr erstattet bekommen, als ich bezahlt habe. Ich habe ihm an der Stelle nur noch (und auch sehr bestimmt) mitgeteilt, dass ich hierüber nicht mit ihm diskutieren werde. Daraufhin kam dann sowas wie, ich brauche gar keinen Zuschlag mehr zahlen. Bis hierhin hätten wir den Aufenthalt in der Lembeh Lodge noch mit drei von fünf Sternen bewertet, aber der eigentliche Paukenschlag kam nach unserer Abreise. Unser nächster Aufenthalt in Bunaken war in einem Zimmer ohne Safe. Wir haben daraufhin den Eigner gefragt, ob wir etwas in seinem Safe deponieren könnten. Kein Problem, bitte vorher zählen und quittieren lassen. Als wir dann unser Geld zählten, stellten wir fest das zwei 100€ und zwei 50€ Noten fehlten. In Lembeh hatten die Safeboxen keine funktionierenden Nummernfelder, so dass mit einem Schlüssel gearbeitet wurde. Selbiger hing während der Tauchgänge und zur Zimmerreinigung im Restaurant unter dauernder! Beaufsichtigung des Personals. Fremder Zugriff nicht möglich. Alles passiert mal zum ersten Mal und hier wurden wir das erste Mal in Asien bestohlen. Dass exakt diese Scheine fehlten ist definitiv, da wir einen Tag vor Anreise in Manado nach einem Besuch beim Geldwechsler noch mal alles gezählt hatten. Wir haben also Rob Sinke angeschrieben und den Fall geschildert. Wir gingen davon aus, sowas wie „eigene Schuld, warum habt ihr den Safeschlüssel am Schlüsselring gelassen“ oder sowas wie „das kann gar nicht sein, mein Personal stiehlt nicht“ zu hören. Aber viel viel besser – es kam gar keine Reaktion auf unsere Email, die mit speziellem Zusatz „persönlich an Rob Sinke“ versehen war.

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