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Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Indonesien sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Der freundliche warme Empfang in Sorong liess mich sofort die Müdigkeit der langen Reise vergessen. Die eindrückliche Schifffahrt nach Pulau Pef dauerte ein paar Stunden. Aber diese spürte ich kaum. Versorgt mit einer Matte zum Liegen, Wasser gegen den Durst und Snacks gegen den Hunger, konnte ich mich nun einstellen auf das Paradies. Wenn es dann soweit ist und die kleine Siedlung auftaucht.... unbeschreiblich! Ein emotionaler Moment. Ich wusste, dass ich an einem Ort angekommen bin, den ich nie mehr vergessen werde. Es ist vor allem das Gesamtkonzept von Raja4Divers, welches mich überzeugt. Die Papuas, welche hier unter fairen Bedingungen arbeiten, sind sehr fröhliche Menschen, die immer einen Grund zum lachen, singen und musizieren finden. Sie werden kontinuierlich gefördert in den verschiedensten Bereichen. Beim ganzen Team spürt man einen enormen Zusammenhalt. Ein Wort noch zum Küchenteam. Es ist unglaublich, was sie leisten, wenn man die einfache Kücheneinrichtung sieht. Fisch und Fleisch werden immer wieder in anderer Form dargeboten. Die Rezepte Sammlung scheint mir gross zu sein. Gemüse und Früchte werden saisonal und aus der Region eingekauft. Das bedeutet, dass alles immer sehr frisch ist. Das Tauchen ist gut organisiert, die Guides sehr bemüht es allen richtig zu machen. Bei den einen fehlen noch etwas die Englisch Kenntnisse. Aber die Zeichen unter Wasser sind ja international! Leute, welche gerne "Familienanschluss" haben, sind hier genau richtig, ebenso wie jene, welche einfach nur die Ruhe, das Wasser und die Wärme geniessen wollen. Den Slogan von Raja4Divers: "Arrive as a Guest, feel like a King, leave as a Friend" kann ich nur bestätigen!
Ich habe im November eine 8Nächte Tour in Raja Ampat /Misool auf der Solitude Adventurer gemacht und bin schwer begeistert. Das Boot gehört in die High End Gruppe der Safari Boote und bietet unglaublich viel Platz, höchste Sicherheitsausstattung (Rettungsboote, Sauerstoff, Kommunikation, prof. FirstAid-Ausrüstung) und gemütliche Kabinen uuuund sehr gutes Essen (vor allem, wenn man vorher auf den Inseln Raja Ampats geurlaubt hat). Die Guides sind fantastisch und das Tauchdeck sowie Leihausrüstung sehr gepflegt und Top in Schuss. Luft und Nitrox sind zu haben (Nitrox kostet leider extra). Unsere Tour war nicht voll ausgebucht, so dass kleine Gruppen gebildet werden konnten. Wenn alle 18 Plätze gebucht sind, könnten die Gruppen mit 6 Tauchern pro Guide (zZ drei) etwas zu groß werden. Wenn also noch ein Guide eingestellt würde, wäre das noch besser, um Tauchgruppen flexibler zusammen zu stellen.. Das Boot ist groß, und klimatisiert. Das hat mich am Anfang etwas fertig gemacht, weil ich Klimaanlagen echt nicht mag - bei einem geschlossenen Boot aber sinvoll, wenn draussen fast 40 Grad sind. Nehmt euch auf jeden Fall was Warmes zum Anziehen mit (zB Windjacke und Mütze für nach dem TG, dann gehts prima). Und es gibt am Tauchdeck Duschkabinen. Da ich ein Frostködel bin bei Aircon hab ich mich immer direkt nach dem TG in trockene Sachen umgezogen, damit ich nicht erst nass durch das klimatisierte Riesenboot zur Kabine laufen muss.... Zum Tauchen: im Vergleich zu meinem Aufenthalt auf den Inseln davor habe ich mich direkt wie im professionellen Paradis gefühlt. Alles wirkt sehr gut in Schuss und Briefings sind sehr ausführlich. Man wird mit zwei Zodiaks zum Tauchplatz gebracht, wobei ein Boot immer am Tauchplatz bleibt, sobald Taucher im Wasser sind. Die Guides kennen die Tauchplätze und finden allerlei Marco und natürlich auch die großen Fische. Fast jeder TG wurde von Haien flankiert. Am meisten haben wir Blacktips gesehen, aber auch Whitetipps, Graue Riffhaie und Silvertips, ausserdem den ein oder anderen Wobbegong und einen Walkingshark. Seltener in R4 aber möglich: ein Hammerhai und ein Bambooshark. Im November kommen so langsam die Mantas nach R4, so habe ich kurz vor Ende der Tour gedacht, es würde bei der einen Begegnung bleiben, aber weit gefehlt. Am vorletzten Tag haben wir den ersten TG mit zwei Riffmantas verbracht, die sehr entspannt herumgekreist sind. Der zweite TG an diesem Tag hat das aber dann nochmal getoppt: Mindestens sieben Mantas.... da verlässt der Guide die eine Stelle, und man fragt sich schon, warum man nicht beim Manta bleiben kann....und dann sind 20 Meter weiter die nächsten und so weiter. Der ganze TG voll mit Mantas... Beim safetystopp habe ich einem anderen Guide signalisiert, dass bei mir zwei Mantas sind, und er signalisierte zurück, dass er grade fünf sieht.....darum komme ich auf mindestens sieben. Misool hat mir gut gefallen: tolle Lanschaften, tolle Korallen, Pygmy Seahorse, allerlei Krabben, Schnecken (besonders Nachts), Scorpionfische, Mandarin Fisch, CrocodileFish, Barracudas, Jacks, Trevalys, Napoleons, Riesenschwärme , so dass man kurz den Guide aus den Augen verliert.........
Ich habe im November drei Tage mit Delvin getaucht. Die kleine Basis fährt schöne Tauchplätze an und ist in der Planung sehr flexibel, je nach dem, wie viele Taucher grade dabei sind. Die Stimmung ist sehr gut, die Ausrüstung leider nicht so. Bei Leihausrüstungen sollte man genau checken und Erfahrung mitbringen. Ich hatte einen Druckmesser, der zu viel angezeigt hat. Wenn man das vorher prüft, kein Problem, aber ein Taucher war leider unter Wasser plötzlich alle.....aber er ist mit dem Schrecken davon gekommen. In einem TG hatte ich ein Jacket, dass sich permanent aufgepumpt hat. Auch das war zum Glück lösbar (trennen von Jacket und Tank), allerdings habe ich zu spät reagiert und war dann zu schnell mit der Luft am Ende, ich hatte schon Stress und konnte mir am Anfang den Fehler nicht erklären..... Ich musste also mit einem Guide etwas früher hoch, und zum Glück hatte ich eine Boje, denn er hatte keine - was ich an diesem Tauchplatz als riskant einstufen würde (Bootsverkehr und Strömung). Zusätzlich könnte man ausführlicher briefen, das passiert nur, wenn Heike (eine deutsche Instruktorin, die dort arbeitet) auf dem Boot ist. Sonst hüpfen alle lustig rein und gucken, was da geht unter Wasser. Eine französische Taucherin (durchaus erfahren, gleube ich) ist in Panik geraten, als sie das erste Mal den Riffhaken benutzt hat. Nicht richtig aufgepasst und dann nicht darauf geachtet, dass ihr Jacket am Haken aufgepumpt war (hat der Guide gemacht). Beim Lösen des Hakens ist sie natürlich hochgeschossen, allerdings nur soweit, bis die anderen ihre Füsse gepackt haben, zum Glück. Ihrer Aussage nach hätte sie die Situation nicht in den Griff bekommen. Eine klassische Bewertung der Basis fällt mir schwer, weil ich glaube, dass man an diesem Fleckchen Welt nur sehr begrenzt in der Lage ist, Equipment nach unseren Vorstellungen zu warten und in Schuss zu halten. Ich hab mich wohl gefühlt, die Leute waren sehr nett und die Tauchplätze super - allerdings würde ich Anfängern nicht zu dieser Basis raten, ausser Heike ist dabei. An den drei Tagen, an denen ich dort war, waren tatsächlich jeden Tag Situationen, die unerfahrene Taucher in Not hätten bringen können. Man muss wissen, wie man sein Equipment richtig checkt und auch vorm Tauchgang einen Buddie ausgucken, falls man keinen hat. Zugewiesen bekommt man keinen. Insgesamt würde ich meinen Aufenthalt als sehr lehrreich einstufen. Jeden Tag mit einer für mich neuen Situation umgegangen und ein bisschen das Stresslevel trainiert. Für die Stimmung und Gemütlichkeit empfehlenswert, wenn man weiss, was man tut, und am besten mit eigenem Equipment.
... ein fast noch unberührtes Tauchgebiet mit unglaublichem Korallenbewuchs, außergewöhnlichem Fischreichtum und hoher Artenvielfalt. Irgendwie eine Mischung aus Lembeh Strait und Raja Ampat. Bereits am Hausriff (das eigentlich ein sandiger Abhang ist) gab es Anglerfische in allen Variationen, Seepferdchen, Schlangenaale, Flügelrossfische und vieles mehr. Die Tauchausfahrten bescherten uns dann unglaublich schöne Korallengärten, Fischschwärme und unter anderem auch einen Wal und einen Walhai. Und wir waren die einzigen Taucher im Umkreis von 100 km. Die Sicht kann durchwehs auch etwas schlechter sein und Strömung kann es auch geben. Das Resort selbst ist niedlich, das Essen hervorragend und das Service großartig (z.B. frisch gepresste Säfte nach jedem Tauchgang). Allerdings liegt das Resort mitten in einem indonesischen Dorf, was des nächtens oft eine gewisse Lärmbeeinträchtigung mit sich bringt (den Muezzin hört man oft auch um 3 Uhr nachts). Daher Oropacs mitbringen. Auch darf man keine Phobie gegen Hühner, Ziegen und Hunde haben, die überall herumrennen (auch im Resort). Das Service ist superindividuell, das Resort beherbergt auch maximal 10 Gäste ( wir waren etwa am Anfang zu viert). Die Tauchguides sind routiniert und toll und finden fast alles. Und dazu immer super freundlich. Es war einer meiner besten Indonesien Urlaube, die Weiterreise nach Christmas Island (Australien) dann fast ein Schock in jeder Hinsicht. Die Tompotika Dive Lodge aber eine absolute Empfehlung für individuelles Tauchen auf höchstem Niveau.
Insgesamt ein schöner Tauchurlaub. War mit einer Gruppe dort und kenne einige der Tauchplätze von früheren Urlauben in der Nachbaranlage. Das Resort ist ok, Es ist kein 5 Sterne Hotel, das erwarten wir auch nicht, wir kommen zum tauchen. Es war alles gut organisiert. Die Tauchbasis ist klein aber fein. Die Guides sind nett und hilfsbereit. Aufgefallen ist, dass der Senior, der die Tauchgänge öfters begleitet, sich auf der Jagt nach dem ultimativen Foto mit Handschuhen an den Korallen festhält. Darauf angesprochen, hat er ziemlich ruppig reagiert. Das hat mich etwas geärgert. Das ist ein schlechtes Vorbild und muss nicht sein. Einen Stern Abzug gibt es für das fehlende Nitrox. Das ist heute Standard und in fast allen Anlagen auch kostenlos zu haben. Das haben auch die anderen Mitglieder der Gruppe bemängelt. Ich kannte das Hausriff von früheren Urlauben in der Nachbaranlage und war doch etwas entsetzt über die Dinge die hier versenkt worden sind, wie diverser Metallschrott, einbetonierte Glasflaschen und sogar ein Autowrack. Wenn das für die Ansiedlung von Korallen sein soll, ist das äußerst fragwürdig. Ebenso fallen die Unmengen vom Plastikmüll auf. Da es nachts manchmal penetrant riecht (hatte ein Zimmer zum Garten) liegt die Vermutung nahe, dass Dieser in unmittelbarer Nähe verbrannt wird. Dafür ist der Betreiber sicherlich nicht verantwortlich, aber es ist halt so. Das Hausriff macht einen abgefischten Eindruck und das es zu den 10 schönsten weltweit gehören soll, ist übertrieben. Die anderen Tauchplätze wie z.B. "Angels Canyon" gleichen das aber wieder aus.
Der freundliche warme Empfang in Sorong liess mich sofort die Müdigkeit der langen Reise vergessen. Die eindrückliche Schifffahrt nach Pulau Pef dauerte ein paar Stunden. Aber diese spürte ich kaum. Versorgt mit einer Matte zum Liegen, Wasser gegen den Durst und Snacks gegen den Hunger, konnte ich mich nun einstellen auf das Paradies. Wenn es dann soweit ist und die kleine Siedlung auftaucht.... unbeschreiblich! Ein emotionaler Moment. Ich wusste, dass ich an einem Ort angekommen bin, den ich nie mehr vergessen werde. Es ist vor allem das Gesamtkonzept von Raja4Divers, welches mich überzeugt. Die Papuas, welche hier unter fairen Bedingungen arbeiten, sind sehr fröhliche Menschen, die immer einen Grund zum lachen, singen und musizieren finden. Sie werden kontinuierlich gefördert in den verschiedensten Bereichen. Beim ganzen Team spürt man einen enormen Zusammenhalt. Ein Wort noch zum Küchenteam. Es ist unglaublich, was sie leisten, wenn man die einfache Kücheneinrichtung sieht. Fisch und Fleisch werden immer wieder in anderer Form dargeboten. Die Rezepte Sammlung scheint mir gross zu sein. Gemüse und Früchte werden saisonal und aus der Region eingekauft. Das bedeutet, dass alles immer sehr frisch ist. Das Tauchen ist gut organisiert, die Guides sehr bemüht es allen richtig zu machen. Bei den einen fehlen noch etwas die Englisch Kenntnisse. Aber die Zeichen unter Wasser sind ja international! Leute, welche gerne "Familienanschluss" haben, sind hier genau richtig, ebenso wie jene, welche einfach nur die Ruhe, das Wasser und die Wärme geniessen wollen. Den Slogan von Raja4Divers: "Arrive as a Guest, feel like a King, leave as a Friend" kann ich nur bestätigen!
Ich habe im November eine 8Nächte Tour in Raja Ampat /Misool auf der Solitude Adventurer gemacht und bin schwer begeistert. Das Boot gehört in die High End Gruppe der Safari Boote und bietet unglaublich viel Platz, höchste Sicherheitsausstattung (Rettungsboote, Sauerstoff, Kommunikation, prof. FirstAid-Ausrüstung) und gemütliche Kabinen uuuund sehr gutes Essen (vor allem, wenn man vorher auf den Inseln Raja Ampats geurlaubt hat). Die Guides sind fantastisch und das Tauchdeck sowie Leihausrüstung sehr gepflegt und Top in Schuss. Luft und Nitrox sind zu haben (Nitrox kostet leider extra). Unsere Tour war nicht voll ausgebucht, so dass kleine Gruppen gebildet werden konnten. Wenn alle 18 Plätze gebucht sind, könnten die Gruppen mit 6 Tauchern pro Guide (zZ drei) etwas zu groß werden. Wenn also noch ein Guide eingestellt würde, wäre das noch besser, um Tauchgruppen flexibler zusammen zu stellen.. Das Boot ist groß, und klimatisiert. Das hat mich am Anfang etwas fertig gemacht, weil ich Klimaanlagen echt nicht mag - bei einem geschlossenen Boot aber sinvoll, wenn draussen fast 40 Grad sind. Nehmt euch auf jeden Fall was Warmes zum Anziehen mit (zB Windjacke und Mütze für nach dem TG, dann gehts prima). Und es gibt am Tauchdeck Duschkabinen. Da ich ein Frostködel bin bei Aircon hab ich mich immer direkt nach dem TG in trockene Sachen umgezogen, damit ich nicht erst nass durch das klimatisierte Riesenboot zur Kabine laufen muss.... Zum Tauchen: im Vergleich zu meinem Aufenthalt auf den Inseln davor habe ich mich direkt wie im professionellen Paradis gefühlt. Alles wirkt sehr gut in Schuss und Briefings sind sehr ausführlich. Man wird mit zwei Zodiaks zum Tauchplatz gebracht, wobei ein Boot immer am Tauchplatz bleibt, sobald Taucher im Wasser sind. Die Guides kennen die Tauchplätze und finden allerlei Marco und natürlich auch die großen Fische. Fast jeder TG wurde von Haien flankiert. Am meisten haben wir Blacktips gesehen, aber auch Whitetipps, Graue Riffhaie und Silvertips, ausserdem den ein oder anderen Wobbegong und einen Walkingshark. Seltener in R4 aber möglich: ein Hammerhai und ein Bambooshark. Im November kommen so langsam die Mantas nach R4, so habe ich kurz vor Ende der Tour gedacht, es würde bei der einen Begegnung bleiben, aber weit gefehlt. Am vorletzten Tag haben wir den ersten TG mit zwei Riffmantas verbracht, die sehr entspannt herumgekreist sind. Der zweite TG an diesem Tag hat das aber dann nochmal getoppt: Mindestens sieben Mantas.... da verlässt der Guide die eine Stelle, und man fragt sich schon, warum man nicht beim Manta bleiben kann....und dann sind 20 Meter weiter die nächsten und so weiter. Der ganze TG voll mit Mantas... Beim safetystopp habe ich einem anderen Guide signalisiert, dass bei mir zwei Mantas sind, und er signalisierte zurück, dass er grade fünf sieht.....darum komme ich auf mindestens sieben. Misool hat mir gut gefallen: tolle Lanschaften, tolle Korallen, Pygmy Seahorse, allerlei Krabben, Schnecken (besonders Nachts), Scorpionfische, Mandarin Fisch, CrocodileFish, Barracudas, Jacks, Trevalys, Napoleons, Riesenschwärme , so dass man kurz den Guide aus den Augen verliert.........
Ich habe im November drei Tage mit Delvin getaucht. Die kleine Basis fährt schöne Tauchplätze an und ist in der Planung sehr flexibel, je nach dem, wie viele Taucher grade dabei sind. Die Stimmung ist sehr gut, die Ausrüstung leider nicht so. Bei Leihausrüstungen sollte man genau checken und Erfahrung mitbringen. Ich hatte einen Druckmesser, der zu viel angezeigt hat. Wenn man das vorher prüft, kein Problem, aber ein Taucher war leider unter Wasser plötzlich alle.....aber er ist mit dem Schrecken davon gekommen. In einem TG hatte ich ein Jacket, dass sich permanent aufgepumpt hat. Auch das war zum Glück lösbar (trennen von Jacket und Tank), allerdings habe ich zu spät reagiert und war dann zu schnell mit der Luft am Ende, ich hatte schon Stress und konnte mir am Anfang den Fehler nicht erklären..... Ich musste also mit einem Guide etwas früher hoch, und zum Glück hatte ich eine Boje, denn er hatte keine - was ich an diesem Tauchplatz als riskant einstufen würde (Bootsverkehr und Strömung). Zusätzlich könnte man ausführlicher briefen, das passiert nur, wenn Heike (eine deutsche Instruktorin, die dort arbeitet) auf dem Boot ist. Sonst hüpfen alle lustig rein und gucken, was da geht unter Wasser. Eine französische Taucherin (durchaus erfahren, gleube ich) ist in Panik geraten, als sie das erste Mal den Riffhaken benutzt hat. Nicht richtig aufgepasst und dann nicht darauf geachtet, dass ihr Jacket am Haken aufgepumpt war (hat der Guide gemacht). Beim Lösen des Hakens ist sie natürlich hochgeschossen, allerdings nur soweit, bis die anderen ihre Füsse gepackt haben, zum Glück. Ihrer Aussage nach hätte sie die Situation nicht in den Griff bekommen. Eine klassische Bewertung der Basis fällt mir schwer, weil ich glaube, dass man an diesem Fleckchen Welt nur sehr begrenzt in der Lage ist, Equipment nach unseren Vorstellungen zu warten und in Schuss zu halten. Ich hab mich wohl gefühlt, die Leute waren sehr nett und die Tauchplätze super - allerdings würde ich Anfängern nicht zu dieser Basis raten, ausser Heike ist dabei. An den drei Tagen, an denen ich dort war, waren tatsächlich jeden Tag Situationen, die unerfahrene Taucher in Not hätten bringen können. Man muss wissen, wie man sein Equipment richtig checkt und auch vorm Tauchgang einen Buddie ausgucken, falls man keinen hat. Zugewiesen bekommt man keinen. Insgesamt würde ich meinen Aufenthalt als sehr lehrreich einstufen. Jeden Tag mit einer für mich neuen Situation umgegangen und ein bisschen das Stresslevel trainiert. Für die Stimmung und Gemütlichkeit empfehlenswert, wenn man weiss, was man tut, und am besten mit eigenem Equipment.

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