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Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Indonesien sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Anreise: Anstrengend: Frankfurt- Abu Dhabi- Jakarta- Sorong- 2 Stunden Speedboot Unterkunft: Ich hatte einen "Standard Bungalow", der nicht ganz der Ausschreibung entsprach. Alte, einfache Möbel, eine Doppelsteckdose (Mehrfachstecker mitbringen!), 2 Einzelbetten mit Moskitonetz, 1 Stuhl, 1 Schreibtisch, keine Nachtischlampe, dunkle Deckenfunzel, Aircondition leise aber nicht sehr effektiv, Deckenventilator. Schmuddeliges, dunkles Bad, mehrfach Kakalaken, eine tote Kakalake lag vom ersten bis zum letzten Tag auf dem Fensterbrett. Gelbbraunes Wasser aus allen Wasserhähnen, zunächst nur kaltes Wasser, dieser Mangel wurde jedoch nach Beschwerde abgestellt. Kein W-Lan auf dem Zimmer aber im Rezeptionsbereich langsames Gratis W-Lan. Die Parkanlage wurde liebevoll gepflegt. Die Superior- Zimmer machten einen etwas besseren Eindruck. Es wurden in den besseren Zimmern, im Lobby- und Resaurantbereich sowie an Bar und Spa natürliche Materialien verbaut. Wir waren mit 23 Personen in der Nachsaison dort. Essen: Bei uns immer in Buffetform. Es gab Frühstück mit asiatisch warmer Komponente, Eier, Toast, Marmelade u.ä., eine Sorte Scheiblettenkäse, immer frisches Obst, mundgerecht aufgeschnitten, Instant Saft, gebrühten Kaffee (naja), Nescafe und Tee. Mittag: mehrere warme Komponenten, Obst, häufig Salat mit einer sehr guten Sesam- Salatsauce. Abend: meistens Reis, mehrere warme Komponenten, Suppe oder Salate, Gemüse, Nachtisch, frisches aufgeschnittenes Obst. Der Koch scheint ein großer Fan des Frittierens zu sein, ich hatte dies nach einigen Tagen über. Für mich als Vegetarier gab es immer eine fleischfreie Alternative, an einigen Tagen sogar extra zubereitet. Kaffee, Tee, stilles Wasser immer gratis verfügbar, Bier und Softdrinks ausreichend vorhanden aber nicht ganz billig (Indonesien halt). Gut ausgestattete Bar mit Cocktailkarte. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cocktails gut waren. Spa: wunderschön auf Jetty gelegen, 40€/h, die Nutzer waren zufrieden. Tauchen: Licht und Schatten. Basisbriefing in unverständlichem Englisch. Keine Prüfung von Brevets, Tauchtauglichkeitsbescheinigungen oder Logbuch. Ich hatte bereits daheim entsprechende Erklärungen ausgefüllt. Es waren während unserer Anwesenheit 5 Tauchboote im Einsatz mit 2 Mann Besatzung, 1 oder 2 Guides und 4-7 Touristen. Nach welchem Schlüssel die Boote aufgeteilt wurden hat sich mir nicht erschlossen, hat aber in meinem Fall gepasst. Unser Boot hatte häufig kleinere Motorprobleme, die aber mit Bordmitteln gelöst werden konnten. Die Flaschen waren stets mit 200bar und mehr gefüllt. Einmal hatte man jedoch bei mir den Flachenwechsel vergessen, deshalb vor Bootsausfahrt kontrollieren. Das Nitrox wird nur auf aktive Nachfrage gemessen, bei mir waren es jedoch immer 31 oder 32%. Die 40 Tauchplätze lagen in Fahrentfernungen zwischen 20 und 45 Minuten. Zu den Unterwassereindrücken möchte ich nicht viel sagen, nur: es war spektakulär. Ich bin schon auf der ganzen Welt unter Wasser gewesen und habe nie soviel Fisch gesehen. Unzählige Riffhaie, etliche (auch ozeanische) Mantas, Schnecken ohne Ende, Pygmäenseepferdchen, mehrere Arten Geisterpfeiffenfische und vieles mehr. Ich habe die größten Schildkröten meines Lebens gesehen. So gut wie keine Safariboote vor Ort, die waren zum Ende der Saison wohl schon im Komodo-NP. Sicht: zum Ende der Saison nicht mehr so gut. In der ersten Woche 20-25m, in der zweiten Woche 10-15m. Strömung: von gar nicht bis sehr heftig. Ich habe hier den schnellsten Drifttauchgang meines bisherigen Taucherlebens absolviert. Riffhaken ist absolut empfehlenswert! Die Guides auf unserem Boot waren freundlich, hatten ein sehr gutes Auge und haben bereitwillig Highlights gesucht und gefunden. Nicht so gefallen hat mir der Umgang der Guides mit den Tieren: Wobbegongs, Oktopusse, Schnecken und Schildkröten wurde teilweise aggressiv traktiert und für uns Fotographen in Pose gesetzt, sodass ich hier nach den Tauchgängen mal das Gespräch gesucht habe und mein Mißfallen ausdrückte (was aber nicht viel geändert hat). Fazit: Es war ein toller Urlaub, Once in a livetime. Die Tauchspots sind noch spektakulär, die Reisezeit Ende Mai ist zwar ruhiger, bzgl. Sicht aber schlechter. Resort, bes. die Standardbungalows haben reichlich Luft nach oben
An den typischen Tauchplätzen auf Bali ist Rudeltauchen angesagt, das ist leider so. Dafür kann die Basis nichts. Ich hatte im Voraus mit sehr nettem und individuellen Mailkontakt 3 Tauchtage (3-2-3 Tauchgänge) gebucht, alle fanden jeweils nur mit Guide und einem weiteren Mittaucher statt - also einer absolut minimalen Gruppengröße, die Absprachen deutlich vereinfacht und beiden Tauchern genug Zeit für UW-Fotos lässt. Zudem ist eine Absonderung von den größeren "Rudeln" der anderen Basen sehr gut realisierbar. Alle Guides waren Spitze was Aufmerksamkeit bzw. Auffinden von Tieren angeht. Es sind ein paar tolle Fotos dabei herumgekommen. Bei Nico geht vieles über Aufpreis (Abholung, Nitrox, große Flasche), was aber insgesamt durchaus OK ist, denn alles kostet ja auch Geld und muss irgendwie refinanziert werden. Besonders bei so geringen Gruppengrößen. Die Hälfte wird im Voraus bezahlt, die andere Hälfte am Tag des ersten Tauchgangs. Ich fand das anfangs etwas merkwürdig, nachdem ich mir aber so den ein- oder anderen Touri in Bali angesehen habe, kann ich das durchaus verstehen. Hatte keine Probleme, alles lief reibungslos und wie verabredet. Der Fahrer war jedes Mal superpünktlich. Bei längeren Tauchtagen gab es auch immer ein Mittagessen in einem Restaurant vor Ort. Snacks und Wasser / Kokoswasser gab es auch, das war mir aber für eine sichere Hydrierung ehrlich gesagt zuwenig. Hier sollte man selbst 1-2 große Flaschen Wasser mitnehmen, insbesondere in den heißeren Monaten, wenn man durch Schwitzen noch mehr Wasser als sonst schon verliert. Insbesondere, wenn man zu abgelegenen Zielen wie Tulamben auch mal deutlich über 3 Stunden Anfahrt hat. Das einzige Manko ist, dass das Gerödel in einer Netztasche aufbewahrt wird und am Ende des Tauchtages ganz offensichtlich in der Basis weder ausgespült noch zum Trocknen aufgehängt wird. Daher hat man am nächsten Tag salzig-feuchtes Gerödel, das man anziehen muss. Das geht an den meisten anderen Basen besser. Dafür gibt es eigentlich einen Stern Abzug. Den gibt es aber auch direkt wieder drauf, weil die Tauchgänge so genial waren und ich dort so viel zu sehen bekommen habe. Also bleibt es bei 5 Sternen.
Ich bin nun zum 4. Mal dort und es ist das erste Mal, dass ich keine 5 Sterne vergebe. Liegt es am Tauchen? Nein. Wakatobi hat einige der schönsten Tauchplätze, die ich je gesehen habe und der Tauchservice ist unvergleichbar. Wer sich über mangelnden Großfisch beklagt, sollte sich vielleicht vorher erkundigen, hier ist primär Makro und Riff- bzw. Schwarmfisch angesagt. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Weißspitzenriffhaie, Delfine und Rochen, die sind allerdings Glücksache - im Gegensatz zu Schildkröten, die man quasi immer antrifft. Die Korallen sind (noch) intakt und die Riffe wunderschön. Liegt es am Resort? Auf keinen Fall. Der Staff ist der professionellste, freundlichste und liebenswerteste, den ich jemals irgendwo erleben durfte. Service und Essen sind makellos. Der Palmbungalow in der einfachsten Kategorie bietet alles, was man benötigt und ist tadellos sauber. Geht etwas kaputt, wird es sofort repariert. Warum einen Stern Abzug? Nun: Tatsächlich hat mich auch eine Kleinigkeit beim Tauchen gestört, das ist aber eher nebensächlich. Ich wollte spontan einen Fluo-Dive machen, der vom Resort explizit angeboten wird. Das Resort verfügt auch über Gelbfilter für die Tauchmasken, nicht jedoch für die Kameras. Nicht einmal gelbe transparente Folie zum Zurechtschneiden war vorhanden. Für ein Resort, das extra auf Unterwasserfotografie ausgelegt ist, ein echtes Manko. Das wäre mir aber in der Gesamtschau bei der gesamten Serviceleistung bei weitem keinen Punktabzug wert gewesen. Wakatobi hat neuerdings aber ein großes anderes Problem, für das sie direkt nichts können: Licht zieht leider Motten an. Nachdem Lorenz Mäder quasi im Alleingang vor 30 Jahren das Tauchressort inklusive Riffschutzprogramm für Riffstrecken von zig Kilometern ins Leben gerufen und dort inzwischen mehrere hundert Menschen in Lohn und Brot gebracht hat und man die Pandemie ohne Qualitätseinbußen überlebt hat, kommt es leider durch die Erstarkung der Region zu einer übermäßigen Bevölkerung der Hauptinsel mit all ihren Problemen: Zum einen sind inzwischen die ersten lokalen Billiganbieter für's Tauchen dort aus dem Boden geschossen, über deren Qualifikation, Sicherheit und vor allem über deren Sinn für den Riff- und Umweltschutz ich mir leider kein fundiertes Bild, sondern nur plausible Vermutungen machen kann und die ich persönlich als störend empfinde. Wir sind einmal an einem geplanten Tauchplatz vorbeigefahren, weil dort ein Boot eines "lokalen Anbieters" lag. Jahre lang war das Wakatobi Dive Resort einziger Anbieter der Region und das war auch gut so - vor allem für die Umwelt. Viel schlimmer ist aber, dass die Jugend dort rücksichtslos ist und nicht klug genug, zu begreifen, dass man die Hand, die einen füttert, nicht beißen sollte. Zum allerersten Mal habe ich auf Wakatobi in 3 von 10 Nächten nur mit Gehörschutz schlafen können, weil von der Hauptinsel bis spät in die Nacht Bässe herüberdröhnten (Fr., Sa. und Mi.). Dafür kann das Resort nichts, es ist aber trotzdem eine Zumutung für den Ruhesuchenden, der für den Aufenthalt im vermeintlichen Paradies sehr viel Geld bezahlt. Wenn man pro Nacht Hunderte von Dollar ausgibt, erwartet man auch eine ungestörte Nachtruhe, die es dort früher einmal gab. Das Resort ist toll, die Menschen, die dort arbeiten sind toll, das Konzept ist toll und ich wünsche allen Beteiligten nur das Beste. Wenn man aber die neuen Probleme der Region nicht in den Griff kriegt, sehe ich für die mittel- bis langfristige Zukunft des Archipels schwarz. Und das würde mir unendlich leid tun.
Ich war im Juli für etliche Tage das erste Mal in Bira beim Akasha Beach Club mit Total 35 Tauchgängen (12 Tauchtage) und habe die Zeit sehr genossen. Die Tauchgänge waren abwechslungsreich, von keiner bis starker Strömung, sehr viel Fisch, kleine wie grosse, Nudis, Kopffüssler, gesunde Korallen, bei guter Sicht. Je nach Tauchplatz sieht man leider auch etwas Abfall. Die Strömung kann durchaus anspruchsvoll werden, wobei das vorgängige Briefing darauf eingeht. Wenn Ebbe ist, kann das kleine Tauchboot nicht zum Hotelstrand, sondern weicht dann aus. Natürlich versucht man die Zeiten so zu wählen, dass dies selten vorkommt und falls doch, wird man vorgängig orientiert und dann an der alternativen Anlegestelle abgeholt. Das Tauchboot aus Holz bietet Platz für vier Taucher und Divermaster/Guide (nebst Besatzung). Während der Fahrt erschwert der Geräuschpegel (Motor) ein entspanntes Gespräch, störte mich aber nicht. Die schönen Tauchplätze liegen ca 30 bis 45min entfernt und bei der Überfahrt kann es bei entsprechendem Wellengang schaukeln. Zuerst hat mich das etwas verunsichert, hat sich dann aber schnell gelegt. Die Betreuung ist sehr gut, sowohl an der Basis, wie auf dem Boot. Nitrox wird angeboten (kleiner Aufpreis), musste aber dazumal extern beschafft werden. In der Zwischenzeit sollte der erwartete neue Kompressor Nitrox vor Ort herstellen. Die Sauerstoffmessung wird an Land sauber bei Anwesenheit des Tauchers durchgeführt, protokolliert und durch den Taucher schriftlich bestätigt. Das Briefing war gut, nicht zu ausschweifend und bei erneutem Ansteuern desselben Tauchplatzes auf das Wesentliche reduziert. Wasser, Tree und eine kleine Lunchbox mit Melone, Banane, Ananas waren stets vorhanden. Eine Dachblache schützt vor Sonne und allfälligem Regen. Ich empfehle klar einen Fullbody Tauchanzug. Die Wassertemperaturen schwankten zwischen 28C und 24C (Durchschnitt 26C). Bei einem von 35 Tauchgängen gab es Stingy Plankton; einen Tauchgang musste wir aufgrund von Quallen auslassen. Die Information dazu (Quallen am Strand und im Wasser) kam aber bereits am Morgen vom Hotel und man hätte Problemlos bereits dann kurzfristig absagen können, wollte ich aber nicht. Nach dem Ende des zweiten Tauchgang sah man diese Tiere in grösserer Anzahl. Am Folgetag war der Spuk bereits wieder vorbei. Was aber auch zu sagen ist, die Anreise aus der Schweiz ist nicht gerade kurz und der Weg von Makassar bis Bira, dort sollte man unbedingt den Transfer einem erfahrenen Fahrer überlassen.
Ich gebe hier ein erstes Zwischenfazit ab nach 1 1 1/2 wundervollen Wochen im Candi Beach Hotel und bei DIVING.DE. Durch den spannenden Bericht auf Tauchen.de war ich echt neugierig geworden. Die Tauchbasis hatte schon damals einen sensationellen Ruf und galt schon damals als "Geheimtipp" für Taucher die auch im Südosten von Bali einen genialen Tauchurlaub verbringen wollten etwas abseits des touristisch überlaufenen Süden. Ich war überrascht, denn die Basis wurde von Jenny und Tom Anfang des Jahres aus Andreas besten Händen "übernommen". Schon der erste Kontakt mit Jenny war besonders: Ich fühlte mich noch nicht mal im Flieger als mwhr als nur geschäftlich willkommen. Schliesslich am 22.07. endlich vor Ort wurde ich herzlich willkommen geheißen. Was sich dann entwickelte lies mich sorachlos werden: Ich bin wirklich schon tauchtechnisch "herumgekommen" Seychellen, Malediven, Karibik, Bali, Thailand, natürlich Ägypten bei den ORCAS aber was Tom mit seiner Erfahrung, professionellen und netten Art und Jenny als organisatorisches (auch taucherisches) Organisations-Mastermind hier in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben verdient ein klares "DOPPELGENIAL". Man fühlt sich auf der einen Seite zurückversetzt in die gute alte Zeit mit Chill-outs und Logbuch-stempeldem sit-in in der basis-eigenen Lounge. Im nächsten Moment diskutiert man mit Tom aktuellste technische Trends und wird perfekt beraten. Ein Tauchertraum. Im Hintergrund (und Vordergrund) kümmert sich Jenny mit dem Team um wirklich ALLES. Einfach zurücklehnen und geniessen. Eine grobe Idee im Kopf: Jenny hat bereits den Tauchplan fertig. Rahmenprogramm? Kein Problem. Das Tauchgebiet steht ausser Frage: Blue Lagoon - anspruchsvoll oder einfach: Hier ist der Name Programm. Manta Point mit Crystal Bay: Absolute Empfehlung. Für mich sogar noch vor den Maledieven Manta Point Nummer 1. Wer jetzt denkt die haben schon mit der Organisation ihres Teams genug an der Backe und die Guides allen voran Daniel sind wirklich genial professionell und nehmen auf Wunsch wirklich alles in die Hand - der wird erneut erstaunt: Nicht nur die komplette Ausbildung zum Freizeittaucher (and more) kann man hier absolvieren. Jenny und Tom sieht man auch unermüdlich in der Tauchausrüstung - hier merkt man jede Minute die Leidenschaft und Erfahrung und kann auch als alter Hase noch eine Menge lernen (wenn man will). Natürlich gibt es taucherisch noch viel viel mehr: Nachttauchgänge, USAT Liberty, Piertauchen, und und und. Paradisische Steände und Inseln? Malerische Tauchboote im Stil balinesischer Ausleger-Fischerboote (Jukungs)? Hier ist man genau richtig. Empfehlung? Mehr als das: Ein MUSS! Super herzlichen Dank an Jenny, Tom und das ganze Team von DIVING.DE at Candi Beach /Bali.
Unsere 14-tägige Tauchsafari mit Herbie führte uns von Pemuteran über Tulamben bis nach Padang Bai und war für uns ein rundum besonderes Erlebnis. Die Tauchgänge waren abwechslungsreich, faszinierend und gleichzeitig angenehm entspannt. Herbie kennt die Tauchplätze sehr gut, organisiert alles umsichtig und schafft eine ruhige, persönliche Atmosphäre. Seine Erfahrung und Leidenschaft für das Tauchen sind jederzeit spürbar. Besonders profitiert haben wir auch von seiner langjährigen Tätigkeit als Tauchlehrer. Unter seiner kompetenten und geduldigen Anleitung konnten wir unsere Fähigkeiten weiterentwickeln, mehr Sicherheit gewinnen und viele hilfreiche Tipps für zukünftige Tauchgänge mitnehmen. Auch die Transfer-Tage waren weit mehr als reine Fahrten von einem Ort zum nächsten. Die Besichtigungen von Tempeln und heißen Quellen wurden durch Herbies umfangreiches Wissen über Land, Leute und Kultur zu spannenden und bereichernden Erlebnissen. Er konnte viele Hintergründe erklären und uns Bali auf eine sehr persönliche Weise näherbringen. Darüber hinaus haben wir die vielen Gespräche mit Herbie sehr geschätzt. Sein breites Wissen, seine vielseitigen Interessen und seine offene Art machten den Austausch über ganz unterschiedliche Themen besonders angenehm. Nicht nur die Tauchgänge, sondern die gesamte Reise bleibt uns in sehr guter Erinnerung. Vielen Dank für diese unvergessliche Safari. Wir können Scuba Libre Bali und Herbie uneingeschränkt weiterempfehlen.

TOP Tauchbasis

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Wir hatten eine absolut fantastische Erfahrung bei der diving.de Tauchschule und können sie uneingeschränkt weiterempfehlen – insbesondere auch für Familien mit Kindern. Wir waren mit unserem 5-jährigen Kind vor Ort und haben uns vom ersten Moment an unglaublich willkommen und wohlgefühlt. Die familiäre, herzliche Atmosphäre hat uns sofort begeistert. Der Basisleiter und sein ausgesprochen freundliches Team waren jederzeit hilfsbereit, aufmerksam und haben uns in allen Belangen sofort unterstützt. Man spürt sofort, dass hier Gastfreundschaft und Professionalität grossgeschrieben werden. Besonders beeindruckt hat uns die professionelle Organisation der Tauchbasis. Die Abläufe waren jederzeit strukturiert, sicher und sehr professionell. Das Equipment war brandneu und in einem top Zustand – etwas, das man als Taucher sehr schätzt. Vor jedem Tauchgang gab es ein ausführliches und hervorragend erklärtes Briefing. Alles wurde verständlich, ruhig und kompetent erklärt, sodass wir uns jederzeit bestens aufgehoben und sicher gefühlt haben. Ein weiteres Highlight ist die traumhafte Lage der Tauchschule: Sie befindet sich auf einem Felsvorsprung mit einer wunderschönen Aussicht aufs Meer – allein der Blick dort ist schon etwas Besonderes und macht die Atmosphäre einzigartig. Für uns hat hier einfach alles gestimmt: Professionalität, Herzlichkeit, Sicherheit, modernes Equipment und eine unglaublich familienfreundliche Umgebung. Vielen Dank an den Basisleiter und das gesamte Team für diese wunderbare Zeit – wir kommen sehr gerne wieder!
Anreise: Anstrengend: Frankfurt- Abu Dhabi- Jakarta- Sorong- 2 Stunden Speedboot Unterkunft: Ich hatte einen "Standard Bungalow", der nicht ganz der Ausschreibung entsprach. Alte, einfache Möbel, eine Doppelsteckdose (Mehrfachstecker mitbringen!), 2 Einzelbetten mit Moskitonetz, 1 Stuhl, 1 Schreibtisch, keine Nachtischlampe, dunkle Deckenfunzel, Aircondition leise aber nicht sehr effektiv, Deckenventilator. Schmuddeliges, dunkles Bad, mehrfach Kakalaken, eine tote Kakalake lag vom ersten bis zum letzten Tag auf dem Fensterbrett. Gelbbraunes Wasser aus allen Wasserhähnen, zunächst nur kaltes Wasser, dieser Mangel wurde jedoch nach Beschwerde abgestellt. Kein W-Lan auf dem Zimmer aber im Rezeptionsbereich langsames Gratis W-Lan. Die Parkanlage wurde liebevoll gepflegt. Die Superior- Zimmer machten einen etwas besseren Eindruck. Es wurden in den besseren Zimmern, im Lobby- und Resaurantbereich sowie an Bar und Spa natürliche Materialien verbaut. Wir waren mit 23 Personen in der Nachsaison dort. Essen: Bei uns immer in Buffetform. Es gab Frühstück mit asiatisch warmer Komponente, Eier, Toast, Marmelade u.ä., eine Sorte Scheiblettenkäse, immer frisches Obst, mundgerecht aufgeschnitten, Instant Saft, gebrühten Kaffee (naja), Nescafe und Tee. Mittag: mehrere warme Komponenten, Obst, häufig Salat mit einer sehr guten Sesam- Salatsauce. Abend: meistens Reis, mehrere warme Komponenten, Suppe oder Salate, Gemüse, Nachtisch, frisches aufgeschnittenes Obst. Der Koch scheint ein großer Fan des Frittierens zu sein, ich hatte dies nach einigen Tagen über. Für mich als Vegetarier gab es immer eine fleischfreie Alternative, an einigen Tagen sogar extra zubereitet. Kaffee, Tee, stilles Wasser immer gratis verfügbar, Bier und Softdrinks ausreichend vorhanden aber nicht ganz billig (Indonesien halt). Gut ausgestattete Bar mit Cocktailkarte. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cocktails gut waren. Spa: wunderschön auf Jetty gelegen, 40€/h, die Nutzer waren zufrieden. Tauchen: Licht und Schatten. Basisbriefing in unverständlichem Englisch. Keine Prüfung von Brevets, Tauchtauglichkeitsbescheinigungen oder Logbuch. Ich hatte bereits daheim entsprechende Erklärungen ausgefüllt. Es waren während unserer Anwesenheit 5 Tauchboote im Einsatz mit 2 Mann Besatzung, 1 oder 2 Guides und 4-7 Touristen. Nach welchem Schlüssel die Boote aufgeteilt wurden hat sich mir nicht erschlossen, hat aber in meinem Fall gepasst. Unser Boot hatte häufig kleinere Motorprobleme, die aber mit Bordmitteln gelöst werden konnten. Die Flaschen waren stets mit 200bar und mehr gefüllt. Einmal hatte man jedoch bei mir den Flachenwechsel vergessen, deshalb vor Bootsausfahrt kontrollieren. Das Nitrox wird nur auf aktive Nachfrage gemessen, bei mir waren es jedoch immer 31 oder 32%. Die 40 Tauchplätze lagen in Fahrentfernungen zwischen 20 und 45 Minuten. Zu den Unterwassereindrücken möchte ich nicht viel sagen, nur: es war spektakulär. Ich bin schon auf der ganzen Welt unter Wasser gewesen und habe nie soviel Fisch gesehen. Unzählige Riffhaie, etliche (auch ozeanische) Mantas, Schnecken ohne Ende, Pygmäenseepferdchen, mehrere Arten Geisterpfeiffenfische und vieles mehr. Ich habe die größten Schildkröten meines Lebens gesehen. So gut wie keine Safariboote vor Ort, die waren zum Ende der Saison wohl schon im Komodo-NP. Sicht: zum Ende der Saison nicht mehr so gut. In der ersten Woche 20-25m, in der zweiten Woche 10-15m. Strömung: von gar nicht bis sehr heftig. Ich habe hier den schnellsten Drifttauchgang meines bisherigen Taucherlebens absolviert. Riffhaken ist absolut empfehlenswert! Die Guides auf unserem Boot waren freundlich, hatten ein sehr gutes Auge und haben bereitwillig Highlights gesucht und gefunden. Nicht so gefallen hat mir der Umgang der Guides mit den Tieren: Wobbegongs, Oktopusse, Schnecken und Schildkröten wurde teilweise aggressiv traktiert und für uns Fotographen in Pose gesetzt, sodass ich hier nach den Tauchgängen mal das Gespräch gesucht habe und mein Mißfallen ausdrückte (was aber nicht viel geändert hat). Fazit: Es war ein toller Urlaub, Once in a livetime. Die Tauchspots sind noch spektakulär, die Reisezeit Ende Mai ist zwar ruhiger, bzgl. Sicht aber schlechter. Resort, bes. die Standardbungalows haben reichlich Luft nach oben
An den typischen Tauchplätzen auf Bali ist Rudeltauchen angesagt, das ist leider so. Dafür kann die Basis nichts. Ich hatte im Voraus mit sehr nettem und individuellen Mailkontakt 3 Tauchtage (3-2-3 Tauchgänge) gebucht, alle fanden jeweils nur mit Guide und einem weiteren Mittaucher statt - also einer absolut minimalen Gruppengröße, die Absprachen deutlich vereinfacht und beiden Tauchern genug Zeit für UW-Fotos lässt. Zudem ist eine Absonderung von den größeren "Rudeln" der anderen Basen sehr gut realisierbar. Alle Guides waren Spitze was Aufmerksamkeit bzw. Auffinden von Tieren angeht. Es sind ein paar tolle Fotos dabei herumgekommen. Bei Nico geht vieles über Aufpreis (Abholung, Nitrox, große Flasche), was aber insgesamt durchaus OK ist, denn alles kostet ja auch Geld und muss irgendwie refinanziert werden. Besonders bei so geringen Gruppengrößen. Die Hälfte wird im Voraus bezahlt, die andere Hälfte am Tag des ersten Tauchgangs. Ich fand das anfangs etwas merkwürdig, nachdem ich mir aber so den ein- oder anderen Touri in Bali angesehen habe, kann ich das durchaus verstehen. Hatte keine Probleme, alles lief reibungslos und wie verabredet. Der Fahrer war jedes Mal superpünktlich. Bei längeren Tauchtagen gab es auch immer ein Mittagessen in einem Restaurant vor Ort. Snacks und Wasser / Kokoswasser gab es auch, das war mir aber für eine sichere Hydrierung ehrlich gesagt zuwenig. Hier sollte man selbst 1-2 große Flaschen Wasser mitnehmen, insbesondere in den heißeren Monaten, wenn man durch Schwitzen noch mehr Wasser als sonst schon verliert. Insbesondere, wenn man zu abgelegenen Zielen wie Tulamben auch mal deutlich über 3 Stunden Anfahrt hat. Das einzige Manko ist, dass das Gerödel in einer Netztasche aufbewahrt wird und am Ende des Tauchtages ganz offensichtlich in der Basis weder ausgespült noch zum Trocknen aufgehängt wird. Daher hat man am nächsten Tag salzig-feuchtes Gerödel, das man anziehen muss. Das geht an den meisten anderen Basen besser. Dafür gibt es eigentlich einen Stern Abzug. Den gibt es aber auch direkt wieder drauf, weil die Tauchgänge so genial waren und ich dort so viel zu sehen bekommen habe. Also bleibt es bei 5 Sternen.
Ich bin nun zum 4. Mal dort und es ist das erste Mal, dass ich keine 5 Sterne vergebe. Liegt es am Tauchen? Nein. Wakatobi hat einige der schönsten Tauchplätze, die ich je gesehen habe und der Tauchservice ist unvergleichbar. Wer sich über mangelnden Großfisch beklagt, sollte sich vielleicht vorher erkundigen, hier ist primär Makro und Riff- bzw. Schwarmfisch angesagt. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Weißspitzenriffhaie, Delfine und Rochen, die sind allerdings Glücksache - im Gegensatz zu Schildkröten, die man quasi immer antrifft. Die Korallen sind (noch) intakt und die Riffe wunderschön. Liegt es am Resort? Auf keinen Fall. Der Staff ist der professionellste, freundlichste und liebenswerteste, den ich jemals irgendwo erleben durfte. Service und Essen sind makellos. Der Palmbungalow in der einfachsten Kategorie bietet alles, was man benötigt und ist tadellos sauber. Geht etwas kaputt, wird es sofort repariert. Warum einen Stern Abzug? Nun: Tatsächlich hat mich auch eine Kleinigkeit beim Tauchen gestört, das ist aber eher nebensächlich. Ich wollte spontan einen Fluo-Dive machen, der vom Resort explizit angeboten wird. Das Resort verfügt auch über Gelbfilter für die Tauchmasken, nicht jedoch für die Kameras. Nicht einmal gelbe transparente Folie zum Zurechtschneiden war vorhanden. Für ein Resort, das extra auf Unterwasserfotografie ausgelegt ist, ein echtes Manko. Das wäre mir aber in der Gesamtschau bei der gesamten Serviceleistung bei weitem keinen Punktabzug wert gewesen. Wakatobi hat neuerdings aber ein großes anderes Problem, für das sie direkt nichts können: Licht zieht leider Motten an. Nachdem Lorenz Mäder quasi im Alleingang vor 30 Jahren das Tauchressort inklusive Riffschutzprogramm für Riffstrecken von zig Kilometern ins Leben gerufen und dort inzwischen mehrere hundert Menschen in Lohn und Brot gebracht hat und man die Pandemie ohne Qualitätseinbußen überlebt hat, kommt es leider durch die Erstarkung der Region zu einer übermäßigen Bevölkerung der Hauptinsel mit all ihren Problemen: Zum einen sind inzwischen die ersten lokalen Billiganbieter für's Tauchen dort aus dem Boden geschossen, über deren Qualifikation, Sicherheit und vor allem über deren Sinn für den Riff- und Umweltschutz ich mir leider kein fundiertes Bild, sondern nur plausible Vermutungen machen kann und die ich persönlich als störend empfinde. Wir sind einmal an einem geplanten Tauchplatz vorbeigefahren, weil dort ein Boot eines "lokalen Anbieters" lag. Jahre lang war das Wakatobi Dive Resort einziger Anbieter der Region und das war auch gut so - vor allem für die Umwelt. Viel schlimmer ist aber, dass die Jugend dort rücksichtslos ist und nicht klug genug, zu begreifen, dass man die Hand, die einen füttert, nicht beißen sollte. Zum allerersten Mal habe ich auf Wakatobi in 3 von 10 Nächten nur mit Gehörschutz schlafen können, weil von der Hauptinsel bis spät in die Nacht Bässe herüberdröhnten (Fr., Sa. und Mi.). Dafür kann das Resort nichts, es ist aber trotzdem eine Zumutung für den Ruhesuchenden, der für den Aufenthalt im vermeintlichen Paradies sehr viel Geld bezahlt. Wenn man pro Nacht Hunderte von Dollar ausgibt, erwartet man auch eine ungestörte Nachtruhe, die es dort früher einmal gab. Das Resort ist toll, die Menschen, die dort arbeiten sind toll, das Konzept ist toll und ich wünsche allen Beteiligten nur das Beste. Wenn man aber die neuen Probleme der Region nicht in den Griff kriegt, sehe ich für die mittel- bis langfristige Zukunft des Archipels schwarz. Und das würde mir unendlich leid tun.

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