• 16460 Fotos
  • 189 Videos

Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Indonesien sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

Beliebte Tauchziele in Indonesien

Zeige alle Reiseziele in Indonesien

Aktuellste News Indonesien

Zeige alle Nachrichten

Letzte Artikel Indonesien

Zeige alle Artikel

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren im August 2018 eine Woche auf Taufsafari mit Herbie. Das war nach 2013 und 2015 die dritte Tauchsafari mit ihm (und das sagt ja wohl schon alles…). Und wieder wurden wir nicht enttäuscht. Alles war perfekt organisiert und wir hatten eine superschöne Woche mit tollen Tauchgängen und gechillten Fahrten durch Bali im hellblauen „Nemobus“. Herbie kümmert sich einfach um alles, ein absoluter Rumdumservice. Beim Tauchen merkt man ihm seinen Spaß auch nach den vielen Jahren noch an und man hat nie das Gefühl einen Guide zu haben, der nur seinen Job herunterreißt und so schnell wie möglich Feierabend haben will. Das bedeutet u.a. Tauchgänge, die sich nach der Luft und nicht nach der Zeit richten (wie es eigentlich auch sein sollte, dennoch nicht immer üblich ist…). Herbie hat auch unter den diesjährigen erschwerten Bedingungen (wegen des Erdbebens auf Lombok extrem viele Touristen auf Bali + neuerdings sehr viele chinesische Touristen…) gute Unterkünfte und entspannte Tauchgänge organisiert. Wieder haben wir Mantas beobachten können, viele verschiedene Tauplätze besucht und neben vbF (viele bunte Fische) und einer beeindruckenden Unterwasserwelt das absolut zu empfehlende Tauchrevier in Menjangan erkundet. Für ausführlichere Berichte bitte unsere Bewertungen von 2013 und 2015 lesen. Lieber Herbie, nochmals vielen, vielen Dank für die dritte unvergessliche Woche auf Bali! Bleib wie du bist und ermögliche noch vielen TaucherInnen solche tollen Erlebnisse! Chris und Roland
Ich bin seit dem letzten Jahr nun insgesamt 4x auf der Wellenreng zu Gast gewesen. Begonnen mit einem Komodo-Trip im August 2017 (detaillierter Bericht siehe hier: https://divecookys-tauchblog.blogspot.com/2018/03/reisebericht-komodo-tauchen-zwischen.html), bei dem die Wellenreng nicht ganz ihrem exzellenten Ruf gerecht werden konnte. Letztlich einer Cruise-Directorin geschuldet, der noch etwas die Erfahrung fehlte und die auch aktuell nicht mehr an Bord ist. Gefolgt von einer Raja Ampat-Tour im Februar 2018 (https://divecookys-tauchblog.blogspot.com/2018/03/raja-ampat-tauchsafari-zwischen-den-4.html) bei der sowohl das tauchen als auch das gesamte drumherum auf allerhöchstem Niveau gewesen sind. Und aktuell habe ich sowohl den Exploration-Trip, als auch einen regulären Törn in Borneo mitgemacht. (Bericht wird hoffentlich in Kürze online sein: https://divecookys-tauchblog.blogspot.com/). Auch diese beiden ließen unter und über Wasser keine Wünsche offen. Was die Wellenreng in der Hand hat, versucht Sie stets zur Zufriedenheit und nach den Wünschen der Gäste umzusetzen. Kurz zum Tauchgebiet im Osten Kalimantans rund um Maratua,Kakaban,Sangalaki,Derawan&Co: Das Gebiet ist u.a. bekannt für seine riesige Barracudas-Schule am Kanal Maratuas. Derawan bietet ausgezeichnetes Muck Diving, neben unzähligen Schildkröten die an allen Rifftauchplätzen in unterschiedlichster Art und Größe gesichtet werden können. Das Gebiet beherbergt einen Fuchshai-Platz an dem die Chancen einen anzutreffen doch recht gut sind. Kakaban besteht eigentlich überwiegend aus dem Jelly Fish Lake, in Sangalaki lassen sich Leopardenhaie und Mantas finden, allerdings nicht mehr in der Regelmäßigkeit und Menge wie noch vor 10 Jahren. Wo die Korallen noch intakt sind, warten Sie mit der üblichen indonesischen Schönheit auf. Allerdings gibt es auch häufiger Ecken die sich gerade erst vom Dynamitfischen aus dem letzten Jahrzehnt erholen. Abschließend gibt es in der großen Bucht vor Berau regelmäßig Walhaie die morgens an den Bagans gesichtet werden können. Mit ihren maximal 6 Gästen an Bord ist die Wellenreng schlicht allererste Wahl für Fotografen und Filmer die es nach Indonesien zieht. Je weniger andere Taucher im Wasser, desto intensiver ist das Erlebnis. Das Essen ist stets abwechslungsreich und sehr lecker, auch der Service ist stets sehr aufmerksam und zuvorkommend gewesen. Es gibt sowohl genügend Schatten- als auch Sonnenplätze, um das Equipment wird sich seitens der Crew ebenfalls hervorragend gekümmert. Klimaanlage funktioniert exzellent Einzig wer mal einen Tauchgang auslässt muss einkalkulieren, dass währenddessen die Kompressoren laufen um die leeren Tauchflaschen wieder zu füllen. Fazit: Bei 4x Wellenreng wird es sicherlich nicht bleiben =) "
Wir waren im November 2018 mal wieder bei Suci im Mata Hari tauchen. In knapp 2 Wochen haben wir mehr als 30 Tauchgänge gemacht. Zuerst an den Muck Tauchplätzen außerhalb von Tulamben, für die Fahrt mit Pickup werden 150000Rp bei 2 Tauchgängen pro Taucher berechnet. Zusätzlich zu den Tanks und eventuell zusätzlich zum Guide/Spotter. Wenn man möglichst viele Critters sehen will, führt kein Weg an einen Guide vorbei. Wir haben das Ganze eher sportlich gesehen und unsere Fotomotive selber finden wollen. Dafür sind wir von den Guides eher mitleidig belächelt worden, sie sind wohl der Ansicht, daß man ohne ihre Hilfe nichts findet. Zugegeben es ist schwierig , man braucht ein gutes Auge und etwas Erfahrung im Muckdiving um die durchweg winzigen, kaum 1,5 cm großen Froggies zu finden. Doch das "Jagdfieber" und das Erfolgserlebnis, diese winzigen Critters selbst zu finden, hat uns soviel Spaß gemacht, daß es nicht schlimm war, etwas weniger zu sehen als mit Guide. Am besten gefielen uns dabei die Tauchplätze Seraya Secret und Cantik. Die Tanks waren Anfangs nicht so wirklich gut gefüllt, das waren wir von Mata Hari bisher anders gewohnt. Nachdem wir das bei Suci angesprochen haben, hat sie sich persönlich davon überzeugt und das sofort abstellen lassen. Generell kann man sagen, daß sie immer dafür sorgt, daß alles top funktioniert und man als Gast höchst zufrieden ist. Wir haben im einfachen Standard Room gewohnt, der ist zwar sehr klein, aber für uns vollkommen ausreichend. Schließlich sind wir ja ständig am tauchen und nur zum schlafen im Zimmer. Inzwischen hat er sogar Aircon. Wer höhere Ansprüche hat, sollte sich aber lieber ein größeres Zimmer nehmen. Das Frühstück ist nach wie vor sehr gut und das Essen insgesamt sogar besser als früher. Der Mangojuice ist in der Saison (Okt/ Nov) einfach ein Traum, natürlich gibt es bei Naturprodukten auch mal einen Ausreißer, aber bei über 40 Mangojuices die ich getrunken habe, waren das vielleicht 4 oder 5 Stück. Alleine dies wäre schon ein Grund im Okt/Nov. bei Mata Hari tauchen zu gehen. Das Hausriff mit Sucis Place, Coral garden und dem Wrack ist immer noch sehr schön, abwechsungsreich und bietet tolle Fotomotive. Mit der Freiheit die man als erfahrener Taucher bei Mata Hari erhält, ist es gerade für Fotografen ein besonderer Platz. Leider hat der Drop Off in der letzten Zeit sehr gelitten, scheinbar brechen da bei den Monsumstürmen immer wieder Teile der Wand ab. Unterhalb von 20 m fand ich ihn aber noch recht schön. Schade war auch, daß es diesmal keine Schwarzspitzen hatte, allerdings gab es das früher auch schon und bisher sind sie immer wieder zurückgekehrt. Nach dem Tauchen, können wir auch noch den Spa empfehlen, für 110000Rp wird man hier eine Stunde lang in angenehmer Umgebung profimäßig massiert. Alles in allem ein rundum angenehmer und abwechslungsreicher Tauchurlaub. Immer wieder schön.
Ich habe die Tauchbasis im März 2018 besucht, untergebracht waren wir im Bara Beach, das gleich nebenan liegt. Die Tauchbasis befindet sich in der Mangga Lodge, ein richtiges Office, oder einen Diveshop gibt es nicht. Getaucht wird mit umgebauten Fischerbooten, die direkt am Bara Beach starten. Ein Ausflug besteht aus zwei Tauchgängen, mit einer Mittagspause (Obst, Nudeln, Wasser, Tee, Kaffee/im Preis inklusive), die Abfahrtszeiten richten sich nach den Gezeiten und starten zwischen 7.30h und 10h. Hausriff Tauchgänge wurden nur bei Nachfrage durchgeführt, der Einstieg ist aber beschwerlich, da sich das vorgelagerte Riff sehr weit draußen befindet und auch kein Steg existiert. Wassertemperatur war um diese Zeit durchgehend um die 28°C und das Wasser war eigentlich überwiegend ruhig und wir hatten eigentlich immer gutes Wetter und fast keinen Regen. Einen Kameraraum, oder großzügige Ablagemöglichkeiten im Equipmentbereich gibt es leider nicht. Die Tauchplätze bei Selayar werden nur bei entsprechender Nachfrage angefahren. Manche Tauchplätze sind sehr anspruchsvoll (Kap Bira, Neptune Palace usw.), mit sehr starken Strömungen (Riffhaken nicht vergessen) muss gerechnet werden. Viele Plätz dort sind definitiv nicht für Anfänger, oder Taucher die "Easy Diving" bevorzugen geeignet. Einige Tauchplätze sind aber auch für Anfänger geeignet, generell würde ich das Tauchgebiet aber nur Tauchern mit mind. >50 geloggten Tauchgängen und Erfahrung mit Strömung empfehlen. Es kann auch mal sein, das man etwas in die Deko gehen muss, wenn es der Platz erfordert. Die Strömung kann an machen Plätzen heftig sein, sie kann dort so stark sein, das die Strömung die Maske oder den Atemregler aus dem Mund blasen kann, oder der Tauchgang abgebrochen wird. Eine kurze Beschreibung der Tauchplätze gibt es auf der Homepage der Tauchbasis. Generell ist es so, dass die Tauchplätze mit der starken Strömungen, fast immer Riffhaie und viel Fisch zu bieten haben, die anderen Tauchplätze fand ich eher nur durchschnittlich für Indonesien. Jahreszeit abhängig gibt es gute Chancen auf Adlerrochen, die Ende März und im Herbst einmal durchziehen, und je nach Jahreszeit auch Mola Mola. Als ich mich vor dem Urlaub über das Tauchgebiet informieren wollte, gab es zwei grundsätzlich konträre Meinungen zum Gebiet: Korallen teilweise sehr zerstört vs. oder alles super. Ich musste feststellen, es stimmt Beides irgendwie! An manchen Plätzen um Bira, ist der Zustand der Korallen an manchen Orten leider durch mechanische Beschädigung (Dynamit), Cyanidfischerei, oder Korallenbleiche massiv beschädigt. Der normale Taucher bei Elvis wird diese Plätze aber nicht zu sehen bekommen, da solche stark beschädigten Tauchplätze überhaupt nicht angefahren werden und auch nicht in der Tauchplatzkarte auftauchen. Wir wurden aber einmal aus Versehen, bei einem komplett beschädigten Riff raus gelassen und der Anblick war ernüchternd. (alles grau, Riff komplett zerstört) Wenn es um Kleinzeug (Makro) geht, zeigen die Guides dort nicht so viel, man ist da doch eher fixiert auf größeres. Elvis kennt aber das Tauchgebiet aus dem FF und begleitet die anspruchsvollen Tauchspots auch. Elvis ist übrigens deutscher, deswegen hat man also immer einen deutschsprachigen Ansprechpartner, wenn es durch die Sprachbarriere (Verständigung mit den Guides ist Englisch) Probleme geben sollte. Jetzt kommen wir aber zu den Sachen, die mir persönlich nicht so gefallen haben: Da es ja ein Tauchgebiet mit sehr starken Strömungen sein soll, habe ich natürlich meinen Riffhaken eingepackt und erst mal in meine Tasche gepackt. Beim Checkin habe ich den Guide gefragt, wo ich den Riffhaken benötige und ob ich den Riffhaken am Jacket fixieren soll. Der Guide antwortete mir, dass dies im Briefing vorher explizit erwähnt wird, wann man den Riffhaken braucht. Den folgenden Tag sind dann zu einem Tauchplatz gefahren, dort war weder im Briefing, noch sonst die Rede, dass hier der Riffhaken am Jacket fixiert werden sollte. Beim Abstieg habe ich schon etwas leichte Strömung gemerkt und mir ist dann aufgefallen, dass Elvis sich schon mit dem Haken am Riff festhalten musste und zwei Tauchgäste nur 5m neben mir, in eine üble Fallströmung gesprungen sind. Ich hatte aber Glück und könnte mich noch zur Riffwand retten und konnte mich einigermaßen mit den Händen am Riff festhalten. Der Tauchgang wurde dann auch nach 6min abgebrochen. Da habe ich mich schon gefragt, warum habe ich beim Checkin extra gefragt, wenn dann im Briefing nix erwähnt wird, den Riffhaken auf jeden Fall am Jacket anzubringen. Am Tauchplatz Kap Bira sind wir zuerst leider am Riff an der falschen Stelle ins Wasser gegangen, was natürlich mal vorkommen kann, da durch die starken Strömungen der Einstiegspunkt nicht immer 100% sicher geplant werden kann. Wir haben uns dort also zuerst so schnell wie möglich auf fast 40m durchsacken lassen, um dann festzustellen, dass wir am Riff vorbei gesprungen sind. > Tauchgang wurde dann abgebrochen und nach einen ca. 20 min minütigen Oberflächen Pause sind wir mit den gleichen Flaschen, mit nur ca. 150 Bar wieder ins Wasser gegangen. Das fand ich aus meiner Sicht schon ziemlich ungewöhnlich, das man an einem Platz, der extreme Strömungen haben kann, der auch >30m tief ist, man gff. noch etwas in die Deko geht, mit den gleichen Flaschen vom vorherigen abgebrochenen Tauchgang, seinen Tauchgang damit fortsetzt. Das mindeste wäre aus meiner Sicht hier gewesen, die Flaschen mit vollen Flaschen zu tauschen. Als wir am Ende das Tauchgang waren, habe ich dem Guide mitgeteilt, das ich nur noch 3min bis zur Nullzeit habe. Der Guide hat mir dann signalisiert, dass wir etwas in die Deko gehen. (gute 5min) Moderne und konservative Tauchcomputer, mögen aber Wiederholungstauchgänge innerhalb sehr kurzer Zeit und auf größerer Tiefe nicht so, deswegen hat mein Tauchcomputer die Dekompressionsstopp Zeit wie wild aufsummiert und ich war am Ende auf 25min Dekompressionsstopp. Ich konnte aber glücklicherweise noch meine Dekozeit auf 5m absitzen und habe dann meinen Tauchgang mit nur 10 Bar Restluft beenden können. Ich besitze aber als Computer den Suunto Zoop und der ist auch ziemlich konservativ und mag auch keine Wiederholungstauchgänge innerhalb kurzer Zeit. Bei der Tauchgangsplanung sehe ich noch optimierungsbedarf, wenn man einen Wiederholungstauchgang innerhalb sehr kurzer Zeit macht, diesen auch noch mit nur 150 Bar in der Flasche startet, dann auch noch leicht in die Deko zu gehen, ist schon etwas eigenartig.
Als Balifans, die bisher leider noch nie einen mola mola gesehen haben, sind wir diesmal zum Ende der mola mola Saison in den Südosten der Insel gefahren, um es nicht weit zu den einschlägigen Tauchplätzen zu haben. Aufgrund sehr guter Erfahrungen mit diving.de in Ägypten und Kroatien wollten wir mit diving. de Candidasa tauchen. Da wir kurze Wege schätzen, war klar, dass wir auch im Candi Beach resort wohnen. Wir hatten einen ocean view Bungalow nur wenige Schritte von der Tauchbasis entfernt, was uns sehr gefallen hat. Abgesehen von einigen Bungalows handelt es sich aber um ein relativ großes Hotel mit 2 größeren Gebäudekomplexen rechts und links des schönen Gartens. Das Hotel ist gut, aber wir bevorzugen eigentlich die winzigen Tauchresorts, wie wir sie an der Nordküste kennen und lieben gelernt haben. Das Internationale Restaurant im Hotel wollten wir nicht, weil so können wir zuhause auch essen. Das indonesische Restaurant war sehr gut, aber teuer. Die 2 nahegelegenen Warungs sind mindesten genauso gut, aber stimmungsvoller und viel günstiger. Jetzt aber zum Wichtigsten, der Tauchbasis: schon die erste Kontaktaufnahme per email war erfreulich. Basenchef Andreas hat sofort geantwortet und alle Fragen geklärt. Das Einchecken verlief unkompliziert. Die Basis ist trotz großem Hotel recht klein und bietet nur Platz für maximal 25 Taucher. Das begünstigt eine familiäre Stimmung, was wir sehr mögen. Die Tauchplätze werden nicht einfach an eine Tafel geschrieben und man muss nehmen, was dort steht, sondern Andreas hat uns jeden Nachmittag gefragt, was wir am nächsten Tag machen wollen und mit uns gemeinsam die Tauchplätze festgelegt. Da wir mit großem Abstand die erfahrendsten Taucher waren, wurden wir nie mit anderen zusammengesteckt. Häufig sind wir mit unserem Guide in einem eigenen Tauchboot ausgefahren, manchmal war ein anderes Buddyteam mit Guide zwar mit an Bord, sie haben aber einen eigenen Tauchgang gemacht. Wir hatten also nahezu "VIP-Service mit privat guide"! Die Tauchplätze waren äußerst vielfältig. Vom wunderschönen Korallengarten in der geschützten Bucht über Mucktauchplätze mit viel Kleinzeug bis hin zu strömungsreichen Spots an den vorgelagerten kleinen Inseln mit Großfisch ( Weißspitzenriffhaie, Mantas, Adlerrochen und sogar einem Tigerhai!) haben wir alles erlebt. Leider blieb uns der mola mola auch dieses mal verwehrt, da das Wasser zu warm war. Wir nehmen das zum Anlass, einen neuen Versuch auf eine Begegnung zu unternehmen und wieder zu kommen! Zu guter Letzt: so toll Bali unter Wasser ist, es lohnt sich, zumindest einen Tag ein Auto mit Fahrer zu mieten und Tempel und Reisterassen zu besichtigen. Es ist faszinierend!
Buchung der Komodo Tour über liveaboard.com verlief problemlos. Wir reisten einen Tag vor der Cruise nach Flores und wurden pünktlich in unserem Hotel abgeholt und von Cruise Director Mario an Bord begrüßt. Da Mario aus Deutschland kommt gibt es sprachtechnisch keine Barriere, die meisten der Crew Mitglieder sprechen ok englisch. Das Boot war mit 10 Gästen voll belegt. Trotzdem ist genügend Platz an Deck um zwischen den Tauchgängen zu relaxen. Bei unserer Tour waren nur deutsche Gäste an Bord. Die Kabinen sind klein aber völlig ausreichend und sehr gemütlich eingerichtet. Letztendlich benutzt man nur Bett und Toilette da an Deck eine geräumige Dusche den Gästen zur Verfügung steht. Auch für größeres Gepäck gibt es Unterbringsmöglichkeiten, es empfiehlt sich jedoch möglichst wenig mitzunehmen. Über dem Deck ist ein großes Segel gespannt und spendet den ganzen Tag Schatten. Die kulinarische Versorgung mit 5 Mahlzeiten am Tag (kleines Frühstück vor erstem Tauchgang, danach großes Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack und Abendessen) ist großartig. Täglich gibt es 1x Fisch und 1x Fleisch. Gegessen wird an einem riesigen Tisch an dem wirklich alle ohne Probleme Platz finden. Auch mit Getränken wird man großzügig den ganzen Tag versorgt und diese sind im Preis enthalten. Lediglich Wein, Bier und einigen Softdrinks sind nicht in der Pauschale enthalten und kosten einen Aufpreis. Uns standen 3 erfahrene Tauchguides aus der Region zur Verfügung, so dass in Gruppen mit max 4 Personen getaucht wurde. Durch gute Abstimmung hatten wir fast bei jedem Tauchplatz das Gefühl völlig alleine zu sein. Die Tauchplätze wurden in erster Linie nach Sicherheitsaspekten aufgrund der doch teilweise recht starken Strömungen gewählt. Waren allerdings schon zu viele Boote an einem Tauchplatz wurde auch schon mal auf einen weniger frequentierten Tauchplatz ausgewichen. Zudem wurde jeder Tauchplatz von der Moana aus mit 2 Speedbooten angefahren. Getaucht werden konnte bis zu 4x am Tag. Die Tauchplätze in Komodo stehen für sich und waren extrem faszinierend. Das Boot ist in einem tollen Zustand, ebenso wie die geliehene Ausrüstung. Die Crew nimmt einem jeden Wunsch ab und man muss sich wirklich um nichts kümmern. Für uns waren es fantastische 6 Tage mit unglaublichen Eindrücken. Für eine Tauchsafari in der Region ist Moana eine absolute Empfehlung.
Ich kannte Roger Divers schon von den Tauchsicherheitstrainings in Budenheim und das war auch der Grund, warum ich den Tauchurlaub im Bali Villa Dive Resort gebucht habe. Wir haben dort im November 2018 2 wunderschöne Wochen verbracht und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt - ein tolles Ambiente, super Zimmer, viele wunderschöne Tauchplätze ganz in der Nähe sowie ein schönes Hausriff auch zum Schnorcheln, eine sehr gut organisierte und sortierte Tauchbasis, ein extrem schöner Pool und relaxing Bali-Massagen, sehr gutes Essen, gutes Management und nicht zuletzt der warmherzige Service haben dazu beigetragen. Es werden außerdem verschiedene Tagestouren angeboten, z.B. die spannende Quad/ATV-Tour mit super interessanten Stops, bei denen man viel über die Menschen und ihre Lebensweise lernt. Die Bootstauchgänge wurden vom Team sehr gut vorbereitet, waren extrem relaxing und wunderschön. Superschöne Korallen, Weißspitzenhaie, Anglerfische, Süßlippen, Moränen, etc. Teilweise war man inmitten von Fischschwärmen. Die Tauch Guides sind sehr kompetent, sorgen für Sicherheit und auch für gute Stimmung (großes Lob insbesondere an Made - immer engagiert und zu einem Scherz aufgelegt). Es war ein Privileg, auch mit Roger Winter ein paar mal abtauchen zu können. Noch zu bemerken - in dieser Gegend gibt es keinen Massentourismus und wir waren immer allein an den Tauchplätzen. Vielen Dank an Renee Winter und sein Team vom BVDR - definitiv ein Ort, an den man zurückkehren möchte.
Wir waren vom 21.10.2018 bis zum 3.11.2018 als Paar im NBDC und hatten das "Rundum sorglos Paket" gebucht was seinem Namen alle Ehre macht (Massagen, Landausflüge, etc.). Der Transfer von Denpassar zum Resort kann je nach Verkehrslage zwar 4 bis 5,5 Stunden dauern, lohnt sich unserer Meinung nach auf jeden Fall, ein kleines aber feines Resort ohne Trubel (den hat man zu Hause meistens zur Genüge), genau richtig zum Abschalten und verwöhnen lassen. Wir haben hier wirklich nur freundliche Mitarbeiter in allen Bereichen erlebt. Auch Jörg, der Besitzer hat immer ein offenes Ohr und versucht alle Wünsche der Gäste zu erfüllen. Bei der Auswahl und Anzahl der Tauchplätze richtet man sich hier nach den Wünschen der Gäste und erfreulicherweise gibt es auch kein Limit bei der Länge der Tauchgänge. Besonders Pura Jati ist Liebhabern von "Kleingetier" sehr zu empfehlen, Shaun the Sheep in Massen, Fetzenfische, Anglerfische, Seepferdchen und Mimikoktopus um nur einige zu nennen. Nach den Tauchgängen oder eventuellen Landausflügen noch eine angenehme Massage (1 Stunde!) und dann das gemütliche und sehr schmackhafte Abendessen an einem großen Tisch in geselliger Runde runden einen gelungenen Tag ab. Man fühlt sich wie in einer großen Familie. Die Bungalows (wir waren im Stingray untergebracht) sind sauber und mit einem gemütlichen Bett mit Moskitonetz, Schrank (mit Safe), Tisch mit zwei Stühlen eingerichtet und haben ein halb offenes Badezimmer. Was braucht man mehr? Wir kommen auf jeden Fall wieder.
Wir waren im August 2018 eine Woche auf Taufsafari mit Herbie. Das war nach 2013 und 2015 die dritte Tauchsafari mit ihm (und das sagt ja wohl schon alles…). Und wieder wurden wir nicht enttäuscht. Alles war perfekt organisiert und wir hatten eine superschöne Woche mit tollen Tauchgängen und gechillten Fahrten durch Bali im hellblauen „Nemobus“. Herbie kümmert sich einfach um alles, ein absoluter Rumdumservice. Beim Tauchen merkt man ihm seinen Spaß auch nach den vielen Jahren noch an und man hat nie das Gefühl einen Guide zu haben, der nur seinen Job herunterreißt und so schnell wie möglich Feierabend haben will. Das bedeutet u.a. Tauchgänge, die sich nach der Luft und nicht nach der Zeit richten (wie es eigentlich auch sein sollte, dennoch nicht immer üblich ist…). Herbie hat auch unter den diesjährigen erschwerten Bedingungen (wegen des Erdbebens auf Lombok extrem viele Touristen auf Bali + neuerdings sehr viele chinesische Touristen…) gute Unterkünfte und entspannte Tauchgänge organisiert. Wieder haben wir Mantas beobachten können, viele verschiedene Tauplätze besucht und neben vbF (viele bunte Fische) und einer beeindruckenden Unterwasserwelt das absolut zu empfehlende Tauchrevier in Menjangan erkundet. Für ausführlichere Berichte bitte unsere Bewertungen von 2013 und 2015 lesen. Lieber Herbie, nochmals vielen, vielen Dank für die dritte unvergessliche Woche auf Bali! Bleib wie du bist und ermögliche noch vielen TaucherInnen solche tollen Erlebnisse! Chris und Roland
Ich bin seit dem letzten Jahr nun insgesamt 4x auf der Wellenreng zu Gast gewesen. Begonnen mit einem Komodo-Trip im August 2017 (detaillierter Bericht siehe hier: https://divecookys-tauchblog.blogspot.com/2018/03/reisebericht-komodo-tauchen-zwischen.html), bei dem die Wellenreng nicht ganz ihrem exzellenten Ruf gerecht werden konnte. Letztlich einer Cruise-Directorin geschuldet, der noch etwas die Erfahrung fehlte und die auch aktuell nicht mehr an Bord ist. Gefolgt von einer Raja Ampat-Tour im Februar 2018 (https://divecookys-tauchblog.blogspot.com/2018/03/raja-ampat-tauchsafari-zwischen-den-4.html) bei der sowohl das tauchen als auch das gesamte drumherum auf allerhöchstem Niveau gewesen sind. Und aktuell habe ich sowohl den Exploration-Trip, als auch einen regulären Törn in Borneo mitgemacht. (Bericht wird hoffentlich in Kürze online sein: https://divecookys-tauchblog.blogspot.com/). Auch diese beiden ließen unter und über Wasser keine Wünsche offen. Was die Wellenreng in der Hand hat, versucht Sie stets zur Zufriedenheit und nach den Wünschen der Gäste umzusetzen. Kurz zum Tauchgebiet im Osten Kalimantans rund um Maratua,Kakaban,Sangalaki,Derawan&Co: Das Gebiet ist u.a. bekannt für seine riesige Barracudas-Schule am Kanal Maratuas. Derawan bietet ausgezeichnetes Muck Diving, neben unzähligen Schildkröten die an allen Rifftauchplätzen in unterschiedlichster Art und Größe gesichtet werden können. Das Gebiet beherbergt einen Fuchshai-Platz an dem die Chancen einen anzutreffen doch recht gut sind. Kakaban besteht eigentlich überwiegend aus dem Jelly Fish Lake, in Sangalaki lassen sich Leopardenhaie und Mantas finden, allerdings nicht mehr in der Regelmäßigkeit und Menge wie noch vor 10 Jahren. Wo die Korallen noch intakt sind, warten Sie mit der üblichen indonesischen Schönheit auf. Allerdings gibt es auch häufiger Ecken die sich gerade erst vom Dynamitfischen aus dem letzten Jahrzehnt erholen. Abschließend gibt es in der großen Bucht vor Berau regelmäßig Walhaie die morgens an den Bagans gesichtet werden können. Mit ihren maximal 6 Gästen an Bord ist die Wellenreng schlicht allererste Wahl für Fotografen und Filmer die es nach Indonesien zieht. Je weniger andere Taucher im Wasser, desto intensiver ist das Erlebnis. Das Essen ist stets abwechslungsreich und sehr lecker, auch der Service ist stets sehr aufmerksam und zuvorkommend gewesen. Es gibt sowohl genügend Schatten- als auch Sonnenplätze, um das Equipment wird sich seitens der Crew ebenfalls hervorragend gekümmert. Klimaanlage funktioniert exzellent Einzig wer mal einen Tauchgang auslässt muss einkalkulieren, dass währenddessen die Kompressoren laufen um die leeren Tauchflaschen wieder zu füllen. Fazit: Bei 4x Wellenreng wird es sicherlich nicht bleiben =) "
Wir waren im November 2018 mal wieder bei Suci im Mata Hari tauchen. In knapp 2 Wochen haben wir mehr als 30 Tauchgänge gemacht. Zuerst an den Muck Tauchplätzen außerhalb von Tulamben, für die Fahrt mit Pickup werden 150000Rp bei 2 Tauchgängen pro Taucher berechnet. Zusätzlich zu den Tanks und eventuell zusätzlich zum Guide/Spotter. Wenn man möglichst viele Critters sehen will, führt kein Weg an einen Guide vorbei. Wir haben das Ganze eher sportlich gesehen und unsere Fotomotive selber finden wollen. Dafür sind wir von den Guides eher mitleidig belächelt worden, sie sind wohl der Ansicht, daß man ohne ihre Hilfe nichts findet. Zugegeben es ist schwierig , man braucht ein gutes Auge und etwas Erfahrung im Muckdiving um die durchweg winzigen, kaum 1,5 cm großen Froggies zu finden. Doch das "Jagdfieber" und das Erfolgserlebnis, diese winzigen Critters selbst zu finden, hat uns soviel Spaß gemacht, daß es nicht schlimm war, etwas weniger zu sehen als mit Guide. Am besten gefielen uns dabei die Tauchplätze Seraya Secret und Cantik. Die Tanks waren Anfangs nicht so wirklich gut gefüllt, das waren wir von Mata Hari bisher anders gewohnt. Nachdem wir das bei Suci angesprochen haben, hat sie sich persönlich davon überzeugt und das sofort abstellen lassen. Generell kann man sagen, daß sie immer dafür sorgt, daß alles top funktioniert und man als Gast höchst zufrieden ist. Wir haben im einfachen Standard Room gewohnt, der ist zwar sehr klein, aber für uns vollkommen ausreichend. Schließlich sind wir ja ständig am tauchen und nur zum schlafen im Zimmer. Inzwischen hat er sogar Aircon. Wer höhere Ansprüche hat, sollte sich aber lieber ein größeres Zimmer nehmen. Das Frühstück ist nach wie vor sehr gut und das Essen insgesamt sogar besser als früher. Der Mangojuice ist in der Saison (Okt/ Nov) einfach ein Traum, natürlich gibt es bei Naturprodukten auch mal einen Ausreißer, aber bei über 40 Mangojuices die ich getrunken habe, waren das vielleicht 4 oder 5 Stück. Alleine dies wäre schon ein Grund im Okt/Nov. bei Mata Hari tauchen zu gehen. Das Hausriff mit Sucis Place, Coral garden und dem Wrack ist immer noch sehr schön, abwechsungsreich und bietet tolle Fotomotive. Mit der Freiheit die man als erfahrener Taucher bei Mata Hari erhält, ist es gerade für Fotografen ein besonderer Platz. Leider hat der Drop Off in der letzten Zeit sehr gelitten, scheinbar brechen da bei den Monsumstürmen immer wieder Teile der Wand ab. Unterhalb von 20 m fand ich ihn aber noch recht schön. Schade war auch, daß es diesmal keine Schwarzspitzen hatte, allerdings gab es das früher auch schon und bisher sind sie immer wieder zurückgekehrt. Nach dem Tauchen, können wir auch noch den Spa empfehlen, für 110000Rp wird man hier eine Stunde lang in angenehmer Umgebung profimäßig massiert. Alles in allem ein rundum angenehmer und abwechslungsreicher Tauchurlaub. Immer wieder schön.

Tauchbasen in Indonesien

Zeige alle Tauchbasen in Indonesien

Tauchsafaris in Indonesien

Zeige alle Liveaboards in Indonesien

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen