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Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Indonesien sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Von der Buchung bis zu Abreise ein wirklich schönes Reise- und Taucherlebnis, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Transfer mit einem außergewöhnlichen Longboat (400 PS) ab Sorong, das auch schon einmal bei der Wal- oder Delphinsichtung mitten auf dem Meer stoppt. 10 Bungalows wunderbar ausgestattet, jeder mit eigener Terasse und gefühlt 120 qm groß bieten bei normaler Belegung rund 20 Gästen Platz. Die Ausstattung läßt keine Wünsche offen, allerdings gibt es keine Klimaanlage, was dem Aufenthalt aber keinen Abbruch tut. Ab 18:30 Uhr sollte man sich für den Sundowner bereithalten, für den ich die Terasse an der Bar empfehlen kann. Speisen und Getränke sind auf sehr gutem europäisch geprägtem Niveau und sehr abwechslungsreich. Das Tauchen (Standard sind 3 Tauchgänge pro Tag) ist bestens organisiert und die Guides nehmen gern Wünsche zu Tauchplätzen an. Das Equipment und die Ausstattung der Basis ist State of the Art (excellente briefings, Nitrox, kleine Gruppen, teilweise 2 Guide für 4 Taucher). Wobbegongs, Haie und Schildkröten sind an der Tagesordnung, genau wie Fische aller Art in einer nie vorher gesehenen Masse. Highlight ist Manta Ridge bei dem wir 40 Minuten mit 9 Mantas und ein paar Haien tauchen konnten. Wer möchte kann auch zusätzlich am Hausriff tauchen oder noch Nachttauchen dranhängen. Es gibt einen klimatisierten Trockenraum für das Kamera-Equipment - alles sehr durchdacht. Auf jeden Fall die Massagen buchen - es lohnt sich. Besonders hervorzuheben verdient die freundliche und familiäre Atmosphäre, die das ganze Resort ausstrahlt. Das gesamte Personal ist so freundlich und nett, dass es kaum zu beschreiben ist. Raja4Divers ist kein Ökö-Resort, kommt dem allerdings recht nah. Nachhaltiges wirtschaften und die Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung sprechen für sich. Rund 50% der Belegschaft sind Papuas, manchmal ein wenig scheu, aber ungemein herzlich. Ich kann das Resort und das (noch) intakte Tauchgebiet uneingeschränkt empfehlen!
Wir waren Mitte März 2020 (kurz vor Sperrung des Tauchgebietes wegen der Corona-Krise) für eine Woche bei Rose und Tom im mamaling Dive Resort. Das Resort liegt in einer kleinen Bucht hinter dem Mangrovengürtel auf der Nordseite der Insel Bunaken. Außer dem Zugang per Boot führt von dort aus nur ein Fussweg in ca. 15 Minuten zum nächsten Dorf auf der Insel. Wir hatten die Abholung vom Flughafen Manado mit Taxi und Boot über die Tauchbasis organisiert, was wunderbar geklappt hat und auf jeden Fall zu empfehlen ist, da die Anreise mit dem öffentlichen Boot von Manado doch recht kompliziert ist. Das Resort selbst bietet Alles für einen wirklich exklusiven Tauchurlaub mit "jungle feeling": vier Stelzenbungalows für die Gäste, das Gemeinschaftsgebäude in dem auch die Mahlzeiten serviert werden und die Tauchbasis. Die Bungslows bieten ausreichend Platz, Betten mit Moskitonetzen, einen Ventilator und den Balkon mit Sitzgruppe und Hängematte. Die Steckdosen (220V, dt. Stecker) reichen auch für das gleichzeitige Laden mehrerer Elektronik-Gadgets. Gelegentlich ist für ein paar Minuten der Strom weg, was aber unkritisch ist. Warmwasser, Klimaanlage und WiFi gibts nicht, haben haben wir aber auch nicht vermisst. Wirklich kalt ist die Dusche eh nicht, das grüne Dschungeldach sorgt für kühlende Beschattung und als Dauer-Onliner kauft man sich gleich am Flughafen oder in Manado für kleines Geld eine SIM-Karte mit jeder Menge Datenvolumen. Für die Tauchausfahrten steht ein Boot zur Verfügung, das auch dann gut Platz bietet, wenn alle Gäste tauchen. Angeboten wird jeweils vormittags und nachmittags eine Ausfahrt mit zwei Tauchgängen und einer Stunde Oberflächenpause. Wenn es die Bedingungen zulassen, werden bei der Wahl der Tauchspots und des Tauchprofils die Wünsche der Gäste gerne berücksichtigt. Das Boot ist mit drei Outboardern flott motorisiert, so dass alle Tauchspots rund um Bunaken, Siladen und Manado Tua in kurzer Zeit erreicht werden. Das Leih-Equipment ist in einwandfreiem Zustand. Um das Be- und Entladen der Tauchausrüstungen kümmert sich das freundliche Team der Tauchbasis. Getränke und Snack gibts zwischen den Tauchgängen auf dem Boot, Frühstück, Mittag- und Abendessen dann in dem Gemeinschaftsgebäude. Das Essen ist lecker, reichlich und abwechslungsreich, lokal indonesisch mit gelegentlich chinesischer Anlehnung. Zu dem Tauchgebiet rund um Bunaken gibt ja zahlreiche Beschreibung im Netz, daher nur so viel: die teilweise bis 80m senkrecht abfallenden Riffe sind nach wie vor spektakulär. Schon vor 30 Jahren haben wir hier getaucht, auch diesmal waren wir begeistert: üppiger farbenprächtiger Bewuchs mit Korallen und Schwämen, Schildkröten ohne Ende, Riffhaie, große Sepien, zahlreiche Nacktschnecken und Garnelenarten. An einigen Tauchspots laufen Riffkanten in etwa 30m Tiefe etwas flacher ins offen Wasser aus, was - abhängig von Strömung und Jahreszeit - die Chance auf Sichtung größerer Fische bietet. Noch eine Besonderheit sollte erwähnt werden: da sich Ebbe und Flut an dem Resort merklich auswirken (wir hatten auch noch die Vollmondphase erwischt), werden die Zeiten für die Ausfahrten gelegentlich etwas angepasst. Abhängig vom jeweiligen Wasserstand kann ein kleiner Fussmarsch über das Riffdach zum oder vom Boot zurück fällig werden - Füßlinge oder wasserfeste Trecking-Sandalen sind angeraten. Und das Fazit? Das mamaling Tauchresort ist ideal für Taucher die sich etwas Abenteuerlust bewahrt haben und einen "entschleunigten" Tauchurlaub bei herzlichen Gastgebern verbringen möchten. Wir haben uns bestens bedient gefühlt, alles hat prima geklappt und das Preis-/Leistungsverhältnis ist ok - also 5 Sterne.
Wir haben es zum Glück geschafft, noch kurz vor dem Ausbruch des großen Corona-Wahnsinns auf der Insel anzukommen. Wenige Tage nach unserer Ankunft gab´s auch für Indonesien den „Shut-down“ - dann wären wir nicht mehr reingekommen.... so aber hatten wir zwei traumhafte Wochen auf Nunukan. Da ich garnicht weiß, wo ich mit meiner Schwärmerei anfangen soll, teile ich sie einfach mal in die einzelnen Bereiche ein: Die Insel und das Resort: Der erste Anblick der Insel, wenn man nach langer und anstrengender Anreise mit dem Boot auf sie zufährt, lässt bereits erahnen, dass man zwei Wochen lang im Paradies auf Erden verweilen wird. Die Herzlichkeit aller Mitarbeiter ist beispiellos (man muss bedenken, dass aufgrund der bevorstehenden, corona-bedingten Schließung der Anlage die nächste Zukunft dieser Menschen ungewiss ist - diesen Umstand ließ sich dort aber niemand anmerken). Aufmerksam wird jede Kleinigkeit und Eigenart erkannt und mit größter Freundlichkeit auf sie eingegangen. Die Bungalows/Bäder auf der Atollseite der Insel sind sehr geräumig und sauber, die Terrasse ist riesig und der Blick zwischen den Palmen hindurch aufs Wasser (bei Flut 3m vor der Terrasse) ist einmalig. Über einen Holzsteg gelangt man durch einen kleinen, aber regelrechten Dschungel hindurch auf die Meerseite der Insel, wo sich Restaurant, Bar, Office und Tauchbasis befinden, ebenfalls mit traumhaftem Meerblick. Die Verpflegung: Hätte ich alles gegessen, was angeboten wurde, wäre ich vermutlich stark übergewichtig nach Hause gefahren ;-) Zusätzlich zum servierten Standard-Frühstück, bestehend aus frisch geschnittenem Obst, frischem Smoothie, Toast, Croissants, Butter, Marmelade, konnte man zusätzlich verschiedene Eierspeisen, Pfannkuchen, Crêpes etc. bestellen. Das Mittagessen bestand aus einem Drei-Gänge-Menü mit zwei Hauptgerichten zur Auswahl, zum Abendessen gab es vier Gänge mit drei möglichen Hauptspeisen. Die täglichen Menü-Folgen standen bereits morgens an einer Tafel und die jeweiligen Wunsch-Hauptgerichte wurden nach dem Frühstück aufgenommen. Die servierten Speisen - gelungene Mixturen aus indonesischer und mediterraner Küche - waren von so außerordentlicher Frische und Qualität, dass es wirklich ein Jammer war, wenn man nicht alles geschafft hat. Das Tauchen/Extra Divers: Die Qualität der Tauchplätze reichte von einfach bis hochanspruchsvoll, von gar keiner bis hin zu reißender Strömung. Es gibt schöne Riffe mit tollen, fischreichen Korallengärten, viel Makro-Getier (farbenfrohe Schnecken und Garnelen) und es gibt, strömungsbedingt, relativ karge Plätze, an denen man Großfisch wie Haie und Rochen bewundern kann. Getaucht wird immer vom Boot aus, was die Navigation vergleichsweise leicht macht, da man am Ende des Tauchgangs einfach die Signalboje schießt und das Boot einen wieder einsammelt. Der Knaller war der Ablauf des Tauchens! Alles, was möglich war, wurde einem abgenommen. Wenn am Abend die Ansage war „morgen um 9 geht´s los“, brauchte man nicht mehr tun, als in seinen Anzug zu schlüpfen, die persönlichen Sachen mitzunehmen und an Bord zu gehen. Flaschen, Blei, BCD´s etc. waren bereits an Bord und zusammengebaut. Das gleiche Prozedere beim zurückkommen - man brauchte nur von Bord zu gehen, alles andere wurde einem abgenommen. Gespült und aufgehängt haben wir unsere Sachen selber, obwohl man uns anbot, auch das zu übernehmen. Die komplette Belegschaft der Tauchbasis, von den Guides, über den Kapitän, bis hin zu den Bootsjungen und helfenden Händen, war so hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend, wie ich es selten erlebt habe - Danke an euch alle! <3 Die Resort-Leitung: Wer in einer solch chaotischen Zeit (Corona-Pandemie) immernoch alles im Griff hat, sich unermüdlich um Rückreisetermine, stornierte Flüge, Umbuchungen und die Korrespondenz mit nervösen Reisebüro-Mitarbeitern kümmert, und dabei so entspannt bleibt, wie unser Tauchbudenhäuptling, der verdient es, explizit erwähnt zu werden. Für jeden kleinen oder großen Blödsinn hatte er ein offenes Ohr, er versuchte, beim großen Boss für seine Crew das bestmögliche rauszuholen und zeigte sich super-fair bei den Abrechnungen. Danke, Beat, du warst ein echter Sonnenschein! ;-) - Übrigens, das Fisch-Mobile ist heil angekommen :-D Fazit: Wer Nunukan nicht kennt, hat die Welt verpennt. Jeder, der Lust hat zu erleben, wie sich das Paradies anfühlt, sollte dieser kleinen Insel einen Besuch abstatten (hoffentlich ist es bald wieder möglich) Danke an Euch alle für zwei wundervolle Wochen - wir sehen uns bestimmt irgendwann einmal wieder <3 <3 <3
Von der Buchung bis zu Abreise ein wirklich schönes Reise- und Taucherlebnis, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Transfer mit einem außergewöhnlichen Longboat (400 PS) ab Sorong, das auch schon einmal bei der Wal- oder Delphinsichtung mitten auf dem Meer stoppt. 10 Bungalows wunderbar ausgestattet, jeder mit eigener Terasse und gefühlt 120 qm groß bieten bei normaler Belegung rund 20 Gästen Platz. Die Ausstattung läßt keine Wünsche offen, allerdings gibt es keine Klimaanlage, was dem Aufenthalt aber keinen Abbruch tut. Ab 18:30 Uhr sollte man sich für den Sundowner bereithalten, für den ich die Terasse an der Bar empfehlen kann. Speisen und Getränke sind auf sehr gutem europäisch geprägtem Niveau und sehr abwechslungsreich. Das Tauchen (Standard sind 3 Tauchgänge pro Tag) ist bestens organisiert und die Guides nehmen gern Wünsche zu Tauchplätzen an. Das Equipment und die Ausstattung der Basis ist State of the Art (excellente briefings, Nitrox, kleine Gruppen, teilweise 2 Guide für 4 Taucher). Wobbegongs, Haie und Schildkröten sind an der Tagesordnung, genau wie Fische aller Art in einer nie vorher gesehenen Masse. Highlight ist Manta Ridge bei dem wir 40 Minuten mit 9 Mantas und ein paar Haien tauchen konnten. Wer möchte kann auch zusätzlich am Hausriff tauchen oder noch Nachttauchen dranhängen. Es gibt einen klimatisierten Trockenraum für das Kamera-Equipment - alles sehr durchdacht. Auf jeden Fall die Massagen buchen - es lohnt sich. Besonders hervorzuheben verdient die freundliche und familiäre Atmosphäre, die das ganze Resort ausstrahlt. Das gesamte Personal ist so freundlich und nett, dass es kaum zu beschreiben ist. Raja4Divers ist kein Ökö-Resort, kommt dem allerdings recht nah. Nachhaltiges wirtschaften und die Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung sprechen für sich. Rund 50% der Belegschaft sind Papuas, manchmal ein wenig scheu, aber ungemein herzlich. Ich kann das Resort und das (noch) intakte Tauchgebiet uneingeschränkt empfehlen!
Wir waren Mitte März 2020 (kurz vor Sperrung des Tauchgebietes wegen der Corona-Krise) für eine Woche bei Rose und Tom im mamaling Dive Resort. Das Resort liegt in einer kleinen Bucht hinter dem Mangrovengürtel auf der Nordseite der Insel Bunaken. Außer dem Zugang per Boot führt von dort aus nur ein Fussweg in ca. 15 Minuten zum nächsten Dorf auf der Insel. Wir hatten die Abholung vom Flughafen Manado mit Taxi und Boot über die Tauchbasis organisiert, was wunderbar geklappt hat und auf jeden Fall zu empfehlen ist, da die Anreise mit dem öffentlichen Boot von Manado doch recht kompliziert ist. Das Resort selbst bietet Alles für einen wirklich exklusiven Tauchurlaub mit "jungle feeling": vier Stelzenbungalows für die Gäste, das Gemeinschaftsgebäude in dem auch die Mahlzeiten serviert werden und die Tauchbasis. Die Bungslows bieten ausreichend Platz, Betten mit Moskitonetzen, einen Ventilator und den Balkon mit Sitzgruppe und Hängematte. Die Steckdosen (220V, dt. Stecker) reichen auch für das gleichzeitige Laden mehrerer Elektronik-Gadgets. Gelegentlich ist für ein paar Minuten der Strom weg, was aber unkritisch ist. Warmwasser, Klimaanlage und WiFi gibts nicht, haben haben wir aber auch nicht vermisst. Wirklich kalt ist die Dusche eh nicht, das grüne Dschungeldach sorgt für kühlende Beschattung und als Dauer-Onliner kauft man sich gleich am Flughafen oder in Manado für kleines Geld eine SIM-Karte mit jeder Menge Datenvolumen. Für die Tauchausfahrten steht ein Boot zur Verfügung, das auch dann gut Platz bietet, wenn alle Gäste tauchen. Angeboten wird jeweils vormittags und nachmittags eine Ausfahrt mit zwei Tauchgängen und einer Stunde Oberflächenpause. Wenn es die Bedingungen zulassen, werden bei der Wahl der Tauchspots und des Tauchprofils die Wünsche der Gäste gerne berücksichtigt. Das Boot ist mit drei Outboardern flott motorisiert, so dass alle Tauchspots rund um Bunaken, Siladen und Manado Tua in kurzer Zeit erreicht werden. Das Leih-Equipment ist in einwandfreiem Zustand. Um das Be- und Entladen der Tauchausrüstungen kümmert sich das freundliche Team der Tauchbasis. Getränke und Snack gibts zwischen den Tauchgängen auf dem Boot, Frühstück, Mittag- und Abendessen dann in dem Gemeinschaftsgebäude. Das Essen ist lecker, reichlich und abwechslungsreich, lokal indonesisch mit gelegentlich chinesischer Anlehnung. Zu dem Tauchgebiet rund um Bunaken gibt ja zahlreiche Beschreibung im Netz, daher nur so viel: die teilweise bis 80m senkrecht abfallenden Riffe sind nach wie vor spektakulär. Schon vor 30 Jahren haben wir hier getaucht, auch diesmal waren wir begeistert: üppiger farbenprächtiger Bewuchs mit Korallen und Schwämen, Schildkröten ohne Ende, Riffhaie, große Sepien, zahlreiche Nacktschnecken und Garnelenarten. An einigen Tauchspots laufen Riffkanten in etwa 30m Tiefe etwas flacher ins offen Wasser aus, was - abhängig von Strömung und Jahreszeit - die Chance auf Sichtung größerer Fische bietet. Noch eine Besonderheit sollte erwähnt werden: da sich Ebbe und Flut an dem Resort merklich auswirken (wir hatten auch noch die Vollmondphase erwischt), werden die Zeiten für die Ausfahrten gelegentlich etwas angepasst. Abhängig vom jeweiligen Wasserstand kann ein kleiner Fussmarsch über das Riffdach zum oder vom Boot zurück fällig werden - Füßlinge oder wasserfeste Trecking-Sandalen sind angeraten. Und das Fazit? Das mamaling Tauchresort ist ideal für Taucher die sich etwas Abenteuerlust bewahrt haben und einen "entschleunigten" Tauchurlaub bei herzlichen Gastgebern verbringen möchten. Wir haben uns bestens bedient gefühlt, alles hat prima geklappt und das Preis-/Leistungsverhältnis ist ok - also 5 Sterne.
Wir haben es zum Glück geschafft, noch kurz vor dem Ausbruch des großen Corona-Wahnsinns auf der Insel anzukommen. Wenige Tage nach unserer Ankunft gab´s auch für Indonesien den „Shut-down“ - dann wären wir nicht mehr reingekommen.... so aber hatten wir zwei traumhafte Wochen auf Nunukan. Da ich garnicht weiß, wo ich mit meiner Schwärmerei anfangen soll, teile ich sie einfach mal in die einzelnen Bereiche ein: Die Insel und das Resort: Der erste Anblick der Insel, wenn man nach langer und anstrengender Anreise mit dem Boot auf sie zufährt, lässt bereits erahnen, dass man zwei Wochen lang im Paradies auf Erden verweilen wird. Die Herzlichkeit aller Mitarbeiter ist beispiellos (man muss bedenken, dass aufgrund der bevorstehenden, corona-bedingten Schließung der Anlage die nächste Zukunft dieser Menschen ungewiss ist - diesen Umstand ließ sich dort aber niemand anmerken). Aufmerksam wird jede Kleinigkeit und Eigenart erkannt und mit größter Freundlichkeit auf sie eingegangen. Die Bungalows/Bäder auf der Atollseite der Insel sind sehr geräumig und sauber, die Terrasse ist riesig und der Blick zwischen den Palmen hindurch aufs Wasser (bei Flut 3m vor der Terrasse) ist einmalig. Über einen Holzsteg gelangt man durch einen kleinen, aber regelrechten Dschungel hindurch auf die Meerseite der Insel, wo sich Restaurant, Bar, Office und Tauchbasis befinden, ebenfalls mit traumhaftem Meerblick. Die Verpflegung: Hätte ich alles gegessen, was angeboten wurde, wäre ich vermutlich stark übergewichtig nach Hause gefahren ;-) Zusätzlich zum servierten Standard-Frühstück, bestehend aus frisch geschnittenem Obst, frischem Smoothie, Toast, Croissants, Butter, Marmelade, konnte man zusätzlich verschiedene Eierspeisen, Pfannkuchen, Crêpes etc. bestellen. Das Mittagessen bestand aus einem Drei-Gänge-Menü mit zwei Hauptgerichten zur Auswahl, zum Abendessen gab es vier Gänge mit drei möglichen Hauptspeisen. Die täglichen Menü-Folgen standen bereits morgens an einer Tafel und die jeweiligen Wunsch-Hauptgerichte wurden nach dem Frühstück aufgenommen. Die servierten Speisen - gelungene Mixturen aus indonesischer und mediterraner Küche - waren von so außerordentlicher Frische und Qualität, dass es wirklich ein Jammer war, wenn man nicht alles geschafft hat. Das Tauchen/Extra Divers: Die Qualität der Tauchplätze reichte von einfach bis hochanspruchsvoll, von gar keiner bis hin zu reißender Strömung. Es gibt schöne Riffe mit tollen, fischreichen Korallengärten, viel Makro-Getier (farbenfrohe Schnecken und Garnelen) und es gibt, strömungsbedingt, relativ karge Plätze, an denen man Großfisch wie Haie und Rochen bewundern kann. Getaucht wird immer vom Boot aus, was die Navigation vergleichsweise leicht macht, da man am Ende des Tauchgangs einfach die Signalboje schießt und das Boot einen wieder einsammelt. Der Knaller war der Ablauf des Tauchens! Alles, was möglich war, wurde einem abgenommen. Wenn am Abend die Ansage war „morgen um 9 geht´s los“, brauchte man nicht mehr tun, als in seinen Anzug zu schlüpfen, die persönlichen Sachen mitzunehmen und an Bord zu gehen. Flaschen, Blei, BCD´s etc. waren bereits an Bord und zusammengebaut. Das gleiche Prozedere beim zurückkommen - man brauchte nur von Bord zu gehen, alles andere wurde einem abgenommen. Gespült und aufgehängt haben wir unsere Sachen selber, obwohl man uns anbot, auch das zu übernehmen. Die komplette Belegschaft der Tauchbasis, von den Guides, über den Kapitän, bis hin zu den Bootsjungen und helfenden Händen, war so hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend, wie ich es selten erlebt habe - Danke an euch alle! <3 Die Resort-Leitung: Wer in einer solch chaotischen Zeit (Corona-Pandemie) immernoch alles im Griff hat, sich unermüdlich um Rückreisetermine, stornierte Flüge, Umbuchungen und die Korrespondenz mit nervösen Reisebüro-Mitarbeitern kümmert, und dabei so entspannt bleibt, wie unser Tauchbudenhäuptling, der verdient es, explizit erwähnt zu werden. Für jeden kleinen oder großen Blödsinn hatte er ein offenes Ohr, er versuchte, beim großen Boss für seine Crew das bestmögliche rauszuholen und zeigte sich super-fair bei den Abrechnungen. Danke, Beat, du warst ein echter Sonnenschein! ;-) - Übrigens, das Fisch-Mobile ist heil angekommen :-D Fazit: Wer Nunukan nicht kennt, hat die Welt verpennt. Jeder, der Lust hat zu erleben, wie sich das Paradies anfühlt, sollte dieser kleinen Insel einen Besuch abstatten (hoffentlich ist es bald wieder möglich) Danke an Euch alle für zwei wundervolle Wochen - wir sehen uns bestimmt irgendwann einmal wieder <3 <3 <3

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