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Tauchen in Indonesien

124 Tauchbasen mit nahezu 1000 Berichten in unserer Datenbank sprechen eine deutliche Sprache: Indonesien ist eine klassische Tauchdestination. Namen wie Sulawesi, Bali, Nabucco, Lombok oder Lembeh Strait sind weltweit bekannt. Aber wie überall hängt die Qualität des Tauchens nicht allein von der Qualität der Destination ab, sondern vor allem auch von der Qualität der Tauchbasen. Und leider hat Indonesien auch hier ein ziemlich breites Qualitätsspektrum zu bieten.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Sehr schöner motorisierter Segler, ganz aus Holz gebaut nach traditioneller indonesischer Art. Aufenthaltsbereiche, Decks und Kabinen sind sehr ansprechend gestaltet. Man fühlt sich sofort wohl. Der Clou: Gegessen wird open air, geschützt vor Sonne, Wind und Regen. Maximal 14 Taucher finden in 7 geschmackvollen Kabinen Platz. Diese sind mit Bad/WC, individuell einstellbarer AC und guter Beleuchtung ausgestattet. Auf dem Sonnendeck gibt es genügend Liegen und Liegesäcke. Jeder findet hier ein gemütliches Plätzchen für sich, bei Bedarf mit Beschattung. Neben dem Kamerabereich stehen großzügig viele Ladestationen zur Verfügung. Zusätzlich erhält jeder Taucher einen individuellen Stauraum für seine Fototechnik. Verpflegung: Üppiges Frühstück nach Wahl. In der offenen Küche werden abwechslungsreiche, leckere und leichte Gerichte aus frischen (!) Zutaten zubereitet. Gemüse kommt nicht aus der Dose, sondern wird frisch gepellt. Einmal wurde sogar Sashimi aus frisch gefangenem Edelfisch gezaubert. Wasser, Tee, Nescafe inklusive. Alles andere optional zum fairen Preis erhältlich. Generelle Organisation: Operation Manager Eduard und Cruise Director Guislain sind ein tolles Team. Sie kümmern sich über und unter Wasser um Alles, wozu auch die Lösung jedweder technischer Probleme gehört. Vor allem sorgen sie für eine nette und entspannte Atmosphäre. Beide kennen das Tauchgebiet bestens. Die ganze Crew ist sehr professionell, hochmotiviert und hat sichtlich Spaß bei der Arbeit. Tauchbetrieb: Es wurde immer so geplant, daß wir nie gleichzeitig mit anderen Tauchern am Riff waren. Getaucht wird in Kleingruppen mit jeweils einem Guide. Die Gruppen wurden zeitversetzt an den Spot gebracht, so daß man tatsächlich VIP-Bedingungen unter Wasser hatte Es finden täglich meist 4 TGs, darunter ein Nachttauchgang statt. Die Briefings waren sehr anschaulich, das Guiding bestens. Die Crew kümmert sich zuverlässig vor und nach jedem TG um das Equipment. Wir brauchten einfach nur mit Maske in die komfortablen Tender steigen. Nitrox gibt es für einen kleinen Aufpreis. Ich war auf der Raja Ampat Tour. JEDER Tauchgang war super. In Summa: 5 wohlverdiente Sterne. Meine Erwartungen wurden übertroffen.
Ein herrliches, an einem ruhigen Küstenstreifen gelegenes Hotel mit sehr liebevoller und schöner Ausstattung. Die Zimmer befinden sich in einem zweiflügeligen, zum Meer hin ausgerichteten Hauptgebäude und einzeln stehenden Bungalows und Häusern. Zentrum der Anlage ist ein großzügiger überdachter Essplatz mit angrenzendem infinity pool und Bar, alles direkt neben der ruhigen Balisee und mit Blick aufs Meer. Die Zimmer sind großzügig ausgestattet mit viel Platz, Balkonen und tollen Bädern und sie sind ruhig. Kein Straßen- oder sonstiger Lärm. Viele Zimmer haben direkten Meerblick. Die Sonnenaufgänge von den Meerblick-Zimmern oder deren Balkonen aus zu beobachten ist traumhaft schön. Das Hotel wird sehr persönlich und mit unglaublich viel Blick und Liebe für's Detail von der Familie Winter geführt. Der Service und das Essen sind fantastisch. Wir hatten Vollpension. Es werden 3 Mahlzeiten pro Tag serviert. Zum Start des Tages gab's ein opulentes Frühstück, wie ich es auf Bali nicht erwartet hätte (z.B. jeden Tag selbst gebackenes Brot, Wurst und Käse), ein reichhaltiges Mittagessen und ein immer abwechslungsreiches und sehr leckeres Abendessen. Hier werden immer frisch zubereitete und sehr abwechslungsreiche Speisen angeboten und wir hatten kaum eine Chance nicht total gesättigt vom Tisch zu gehen. Riesen Lob an das Küchenteam! Rund um den Pool und auf der Meerterasse stehen Sonnenliegen zur freien Nutzung. Von der Bar aus wird auch am und im Pool aus einem großen Angebot von Softdrinks, Säften und alkoholischen Getränken (z.B. frischgezapftes Bier aus eisgekühlten Gläsern) serviert, sodass auch mitgereiste "nicht-Taucher" hier auf ihre Kosten kommen. Zudem gibt es ein kleines Spa mit den auf Bali üblichen Massageangeboten. Die Massagen waren sehr angenehm. Das Tauchen: Das Bali Villa Dive Resort ist, wie's der Name ja schon sagt, ein Taucherhotel. Es hat eine eigene Tauchbasis direkt am Meer gelegen. Von den Zimmen aus sind es nur wenige Meter bis zur Basis. Vor der Basis liegen 2 Tauchboote für Tauchausfahrten vor Anker. Die Basis wird sehr professionell von René Winter geführt. Was soll ich sagen: unglaubliche Taucherfahrung treffen auf deutschen Perfektionismus was die Ausstattung und Wartung von Füllstation und Equipment angeht. (Alles tip top, hier fühlt man sich sofort sicher). Das ganze gepaart mit lockerer und entspannter Atmosphäre. Die Crew ist ebenfalls sehr professionell, locker und immer hilfsbereit. Getaucht wird von den Booten (2 mal täglich) oder direkt am Hausriff. Die Tauchgänge bieten viele abwechslungsreiche Begegnungen mit Critters und im Makrobereich. Gelegentlich auch Haie und Rochen. Die Stärke liegt aber eindeutig bei den Critters. Man hat das Gefühl, egal wie oft man das Hausriff betaucht, immer wieder etwas Neues zu entdecken. Die Tauchgänge sind auch von Tauchanfängern gut zu bewältigen. Wir waren mit einer Gruppe sehr erfahrener und weltgereister Taucher unterwegs. Die Unterwasserkameras standen kaum still und die meisten von uns waren 3 mal täglich unter Wasser. Ich glaube ich muss nicht näher erörtern was dies bei erfahrenen Tauchern bedeutet. Wer eine tolle, ruhige und familiäre Atmosphäre mit lecker Essen, schönen gemütlichen Tauchgängen und zwischendrin Entspannung sucht ist hier richtig. Ein kleines Paradies.
Wir waren im Oktober für 2 Wochen auf den Inseln im Maratua Atoll in Ost-Kalimantan. Hiervon die erste Woche auf Nunukan und die zweite Woche auf Nabucco. Zunächst zur Anreise. Wir waren einige der ersten Gäste die mit dem Direktflug von Balikpapan zum Maratua Atoll anreisen konnten. Dadurch war die An- und Abreise extrem angenehm und zügig. Bei dieser Reise bietet sich auch ein Stop-Over in Singapure und ein Besuch der bekannten Samboja Lodge in Balikpapan an. Beides haben wir gemacht, sodass man die An- und Abreise perfekt genießen konnte und noch viele interessante Eindrücke vom Land gewinnen konnte. Nun zu der Insel Nunukan. Wir wurden herzlich von Beat und Susanne in Empfang genommen und der erste Eindruck der Insel war sofort atemberaubend. Die Natur, die Ruhe, die tierischen Inselbewohner und die Nähe zum Meer. Die Bungalows, die direkt am Meer gebaut sind, sind perfekt um vor, zwischen und nach den Tauchgängen zu entspannen. Weiterhin gibt es ein gemütliches Restaurant und eine Bar, wo man direkt zum Frühstück u.a. mit frischen Früchten und Abends mit einem 5 Gänge Menü verwöhnt wird. Das Personal ist sehr freundlich und geht auf die Wünsche der Gäste ein. Zum Tauchen ist Nunukan aufgrund seines Hausriffs ein perfekter Ausgangspunkt. Das Hausriff bietet einen Mix aus einer bunten, sehr intakten Korallenwelt mit viel Fisch und viel Kleinzeug. Zwischendurch zeigen sich auch immer mal Schildkröten, Barrakudas oder auch bspw. Adlerrochen. Wenn nicht getaucht wird, kann man die Natur und die kleinen Lebewesen (Warane, Flughunde, Krebse) der Insel bestaunen, oder einen Spaziergang über einen langen Steg zur Nachbarinsel unternehmen. Wir waren sehr begeistert und können die Insel für jeden Taucher und Naturliebhaber sehr empfehlen! Wir danken dem ganzen Team für die schöne Zeit auf Nunukan.
Nunukan Reisebericht, Habt Ihr ein bisserl Zeit? Es lohnt sich nämlich auf jeden Fall. 1. Flug München-Doha 2. Flug Doha-Jakarta 3. Flug Jakarta-Balikapan Übernachtung Novotel 4. Flug Balikpapan-Berau Bootsfahrt: Balikpapan-Maratua ca. 3-5 Stunden je nach Wetterlage ( Alternativ bei An-und Abreise Samstags gibt es jetzt seit November 2017 einen Flughafen in Maratua Wenn die Überfahrt sich ruhig gestaltet fängt der Urlaub hier an. Wir hatten Glück und waren nach ca. 3 1/2 Stunden bei gemischten Wetterverhältnissen auf Nunukan angekommen. Das Boot legt am Steg an, und uns wird sofort klar, Ebbe und Flut, bestimmen hier im Maratua Atoll den Tagesablauf. Die Länge des Steges gibt Antwort auf die Gezeiten. Die ersten Zweifel kommen auf, ist das Schnorcheln hier überhaupt möglich? Und was soll ich sagen, ja man kann, und zwar sehr gut. Alltägliche Ausfahrten ans Hausriff bieten jedem Schnorchler die Möglichkeit ins Wasser zu springen. Wer jedoch alleine vor hat zu Schnorcheln, sollte dieses nur mit Absprache des Resorts tun, da die Strömungen nicht zu unterschätzen sind. Auch die Tagesausfahrten bieten den Schnorchlern einzigartige Momente der indonesischen Unterwasserwelt. Sollte es einmal doch zu langweilig werden hat man die Möglichkeit über einen mehr als 1 km langen Steg, die Nachbarinsel Virgin Cocoa zu besuchen. Wenn nicht gerade Ebbe herrscht können mit ein bisschen Glück hier auch Schildkröten und kleinere Rochen gesichtet werden. In den 19 Tagen unseres Aufenthaltes hatten wir dafür nur einmal Zeit. Wenn wir nicht gerade damit beschäftigt waren uns in die Fluten zu stürzen räkelten wir uns auf dem Day-Bett der Terrasse um den herrlichen Blick auf die Lagune zu genießen. Abends trifft man sich an der Gecco Bar um gemeinsame Abenteuer auszutauschen. Nach einem 3-Gänge Menü, landet man recht früh im komfortablen Himmelbett. Das einzigste was die Nachtruhe jetzt noch stören kann ist eine Schildkröte, die sich den Bungalow der Nachbarn zur Eiablage ausgesucht hat. Dass die Jung-Schildkröten hier aufgrund eines hatchery Systems vor den Waranen sicher sind wurde uns schon am Anfang unseres Aufenthaltes mitgeteilt. Nicht ganz soviel Fanpost erhält die allabendlich Seeschlange. Ich bin mir deren Gefährlichkeit nicht so ganz im Klaren. Das geplante Nacht-Schnorcheln direkt vor unserem Bungalow in den Wurzeln der Bäume, habe ich dann doch lieber auf 15.30 Uhr verschoben. Am frühen Morgemn lacht uns die Sonne ins Gesicht, und wir schauen auf eine riesengroße Sandfläche. Was am Abend zuvor noch das Revier von kleinen Räubern war, erinnert ein paar Stunden später an eine Mondlandschaft. Bei Ebbe ist es fast möglich bis nach Virgin Cocoa zu laufen. Für den Jet-Leg bleibt keine Zeit, der Bungalow macht es einem zwar nicht gerade einfach, aber wir sind zum Tauchen hier!!! Abhängen Fehlanzeige So und jetzt zum WICHTIGSTEM dem Tauchen: 1.) Super Hausriff, jede Menge Schildkröten, Korallen wunderschön, Strömung und auch Fisch, besonders am Nunukan Express. Kleiner Tip für die Fotografen/ Filmer unter Euch; die Strömung gewinnt immer, insbesondere bei Pygmäenseepferdchen. 2.) Big Fish, der Hotspot in näherer Umgebung schlecht hin. Er liegt sozusagen direkt vor Nabucco Island, das 3te Resort in der Nähe, ca. 20 Min. Bootsfahrt. Wir haben es 4x betaucht. Immer war der Tauchgang ein komplett anderer. Es gibt sogar Taucher, die 1x im Jahr nur hierher kommen um genau 1x am Tag hier einen Tauchgang zu machen. Dafür war uns die Zeit definitiv zu schade. Maratua hat weit mehr zu bieten. 3.) Sangalaki mit der Chance auf Mantas ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, auch wenn man die majestätischen Riesen nicht antreffen sollte, hat man hier doch die Möglichkeit an den verschiedensten Blöcken jede Art von Fischen anzutreffen und auch der Bewuchs ist voll intakt. 4.) Kakaban Island, Jellyfish-Lake , mein persönliches Highlight. Seit Jahren träumte ich davon diese Erfahrung machen zu dürfen, ich wurde nicht enttäuscht. Leider war die Zeit hierfür viel zu kurz. Schließlich war man auf dem Weg Richtung Teufelsrochen. Wir waren während unseres Urlaubs insgesamt 3x hier schnorcheln. Nicht nur die Quallen sind sehenswert, vielmehr war ich von den Mangroven am Rande des Sees sehr beeindruckt, als würde man in ein Fanatsy Abenteuer eintauchen. 5.) Bei der Ausfahrt zum Shark Point und den umliegenden Riffe am Lighthouse, Richtung Maratua South, hat man die Möglichkeit, wenn man als erstes Boot da sein sollte, ( es gibt eigentlich nur Nabucco und Virgin Cocoa) auf verschiedene Rochenarten zu treffen, auch Haie geben sich hier ein Stelldichein und mit ganz viel kann sogar mal ein Fuchshai vorbeischwanzeln. Gut soviel Glück hatten wir dann doch nicht, aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Auf einmal erschien eine Flosse im Blau. Was war das, ein Manta? Langsam fuhren wir eine Schleife und unser Kapitän Mr. Lumpa Lumpa wie ich ihn liebevoll nannte, hatte mit seiner Vermutung recht; ein Walhai, zwar ein Baby aber immerhin mit seinen ca. 4m ein doch stattliches Tierchen. Schnell die Schnorchelausrüstung angelegt und: was soll ich sagen, es war das beeindruckendste Wahlhai Erlebnis meines Lebens. Danke Mr. Lumpa Lumpa. Die Tages/oder Halbtagesausfahrten waren allein schon wegen der Delfine ein Highlight , dutzende Delfine tummelten sich rund um das Boot und vollführten akrobatische Meisterleistungen Mit einem Dekobier lassen wir den Tag ausklingen und blicken auf den gerade aufgegangen Blutmond. Immer wieder bemüht, die Augen offen zu halten fallen wir jedoch schon um 21.00 Uhr mehr als zufrieden in die Federn. Um nichts zu verpassen klingelt der Wecker von nun an jeden Morgen um 6.00 Uhr. Ein Dankeschön an: die Resortleitung Susanne und Beat, die alle unsere Wünsche in jeder Hinsicht erfüllt haben. das gesamte Team des Restaurants und der Küche, sorry wir waren etwas schwierig. an unsere Bootscrew, insbesondere an unseren Kapitän ‍️ Mr. Lumpa Lumpa, der uns die Erlebnisse mit den Delfinen und dem Walhai ermöglichte und uns beim Schnorcheln mit den Mantas vom Boot aus deligierte. an unsere Guides, war nicht so einfach mit 2 Fotografen/Filmern. sowie an Iris von Virgin Cocoa, die meine Mutter sehr fürsorglich auf ihrem Schnorchelausflug begleitet hat. Fazit: Lange Anreise, die sich aber auf alle Fälle lohnt. Großfisch und mitunter Strömung. Tolles Hausriff mit intakten Korallen, sehr lohnenswerte Halbtages und Tagesausfahrten. Großzügig und sehr komfortable Bungalows mit wunderbarem Ausblick. Die gesamte Anlage ist wunderschön und liebevoll in die natürliche Umgebung eingefügt. Das Tauchcenter ist großzügig gestaltet und die Süßwasserdusche im Ausenbereich bietet einem einen herrlichen Ausblick. So und jetzt das Negative: Nichts führ ungut, aber nachdem wir 3x die Möglichkeit hatten auf Nabucco einen kleinen Zwischenstopp einzulegen, waren wir von der Gestaltung der Chillout Lounge sehr angetan. Die Geccobar auf Nunukan ist zwar ganz nett, aber nicht gerade gemütlich. Die Terrasse des Nunukan Restaurants hat es allerdings in sich. Es offenbart sich hier ein fantastischer Blick in den abendlichen Sternhimmel. Die unübersehbaren Sternschnuppen müßen hier wohl meistens für die gleichen Wünsche herhalten: Sangalaki, Big Fish I'm coming, and we are coming again to Nanukan.
Mehr als zwei Monate liegt nun unser Urlaub auf Nabucco hinter uns. Und gerade jetzt, im tiefsten Winter (bzw. aktuell eher verlängerten Herbst), denkt man sehr gern zurück an die zurückliegenden Tage im Paradies. Ein Taucherparadies hatten wir erwartet, haben aber viel mehr vorgefunden. Denn wenn auch nur eine kleine Insel, so bietet diese auch über Wasser ein Naturerlebnis sondergleichen sowie ein Team, dass für einen angenehmen und wunschlos glücklichen Aufenthalt sorgen. Aber eins nach dem anderen, angefangen mit der Anreise. Da die Reise nach Borneo nun Mal mit mehreren Flügen verbunden ist, hat sich ein Zwischenstopp in der Sambodga Lodge angeboten, zur Akklimatisation und als Verschnaufpause. Diese Wirkstätte der Borneo Orang-Utan Survival Foundation liegt mitten in der Natur, einem Sekundärwald, und ist in einer Stunde von Balikpapan aus zu erreichen. Allein schon die Lage ist einen Besuch wert, daneben kann man sich einen Einblick in die Projekte verschaffen, die Orang-Utans und Sonnenbären bestaunen sowie verschiedene Kurztrips in der Umgebung machen. Der folgende Transfer per Flugzeug und Boot waren dank dieses Zwischenstopps recht angenehm, so kann man die dreistündige Bootsfahrt auch genießen. Am Hauptziel Nabucco Island wurden wir von den beiden Ressortleitern Kathrin und Tarkan herzlich empfangen. Nach einer kleinen Erfrischung, sowie den ersten wichtigsten Infos zum Ablauf ging es zunächst in den Strand-Bungalow. Natürlich musste auch gleich die Gelegenheit bei Flut genutzt werden, um direkt vom eigenen Bungalow-Steg in das 29°C warme azurblaue Nass zu springen. Nach einem ersten kleinen Spaziergang über die recht überschaubare, aber bezaubernde Inselwelt war die letzte Attraktion des ersten Tages das Abendessen. Das abendliche Viergängemenü ist auch in den folgenden 14 Tagen eine Attraktion geblieben. Was die Küche da jeden Abend gezaubert hat, erinnerte mehr an eine Gourmetküche- jedoch ohne einen indonesischen Touch vermissen zu lassen. Klasse! Dass das Wasser aufgrund des Tidenhubs nicht immer bis zum Bungalow-Steg reicht ist nicht weiter tragisch, dafür lohnt es sich immer wieder die Inselwelt zu erkunden, die mehrfach täglich ihr Gesicht ändert - so lohnt sich besonders abends ein Blick ins Flachwasser bei dem man jagende Muränen, kleine Blaupunktrochen oder auch Seeschlangen beobachten kann. Die Tauchbasis wird professionell geführt. Jeder Bungalow hat eine eigene Equipmentkiste und die Möglichkeit zum Aufhängen der Ausrüstung. Selbstverständlich werden entsprechend der Gezeiten auch die Tauchplätze ausgesucht. Das Extra-Divers Team sucht die Tauchplätze, unter Berücksichtigung der Verhältnisse sowie der Gästewünsche, in der Regel am Vortag aus. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing. Aufgrund der Lage des Atolls ist die Strömung ein stetiger Begleiter und Garant für Fischschwärme, Schildkröten und auch Großfisch (Adlerrochen, Haie, Barakudas, Makrelen, …). Die Tauchplätze mit den treffenden Namen Small Fish- und Big Fish-Country wurden schnell unsere zwei persönlichen Lieblingstauchplätze, die wir auf unseren Wunsch mehrfach betauchten. Small Fish Country, ein sehr buntes und abwechslungsreifes Riff, haben wir als gemütlichen Drifttauchgang getaucht, der es auch immer gestattete auch die die Makro-Vielfalt des Atolls zu bewundern. Bei Big Fish Country handelt es sich um ein echtes Highlight des Atolls. Die Topografie des Tauchplatzes und die Strömungsverhältnisse in Kombination mit dem Tauchprofil sind ein wirkliches Erlebnis. Etwas Erfahrung mit Strömungstauchgängen, negativem Einstieg und Riffhaken sollte man hier mitbringen (- aber keine Sorge, den Riffhaken hatten wir bis dahin auch noch nicht benutzt und wurden super vom Guide gebrieft). Auf ca. 25 m angekommen haben wir uns eingehakt und wurden bei unserem ersten Tauchgang dort von zwei ausgewachsenen grauen Riffhaien mit Makrelen im Schlepptau begrüßt. Da diese minutenlang vor uns ihre Kreise gezogen haben, hätte man auf dem Plateau auch den ganzen Tauchgang verweilen können. Doch unser Guide Yandi hatte den richtigen Riecher und hat uns weiter zur Riffwand geführt. Denn hauptsächlich ist Big Fish Country für seinen standorttreuen riesigen Barracuda Schwarm bekannt. Bei den an diesem Tag angetroffenen Strömungsverhältnissen, verweilte der Schwarm an der Abbruchkante der Riffwand und ist schließlich direkt über uns hinweggezogen. Dies wäre eigentlich auch schon genug gewesen für einen Tauchgang, doch bei unserem Safety Stop im Kanal hat sich noch in der Ferne ein junger Walhai gezeigt. Auch die weiteren Tauchplätze hatten immer etwas zu bieten, die Vielfalt erstreckt sich über die Makrowelt bis zu Großfisch. Selbst unter Nabuccos Bootssteg kann man Stunden verbringen, mit einer max. Tiefe von 3 m ist dies, wenn die Gezeiten und die Strömung es zulassen, auch möglich und lässt das Makroherz höherschlagen. Tagestrips haben wir nach Sangalaki + Kakaban sowie Virgin Cocoa + Nabucco-Nununkan unternommen. Bei Sangalaki gibt es einen Manta-Point, der seinen Namen alle Ehre macht - wir hatten das Glück von Riesenmantas regelrecht umzingelt zu werden. Die Insel Kakaban beherbergt einen Süßwassersee, hier darf man mit unzähligen Süßwasserquallen schnorcheln. Virgin Cocoa und Nabucco-Nununkan liegen ebenfalls im Maratua-Atoll, den Besuch der Schwesterinseln haben wir mit drei Tauchgängen an den dortigen Riffen verbunden und die Oberflächenpausen auf den Inseln verbracht. Zu guter Letzt bleibt noch zu sagen, dass die Tauchguides und die Bootscrew immer mit Leib und Seele dabei sind - vielen Dank! Insgesamt waren Anfang Oktober wenig Gäste auf der Insel und nachdem die letzten 4 Gäste für Ihre zweite Urlaubswoche auf die Schwesterinsel Nununkan umgezogen waren hatten wir die Insel drei Tage für uns alleine. Das Team hat uns an einem Abend mit einem wunderschönen Candel-Light Dinner am Strand überrascht! Nabuccos selbst und insbesondere das tolle Team sorgen für einen einzigartigen Charakter, den wir so noch nirgends erlebt haben und der unseren Urlaub unvergesslich werden ließ. Ein herzliches Dankeschön an Kathrin, Tarkan und das restliche Team!
Sehr schöner motorisierter Segler, ganz aus Holz gebaut nach traditioneller indonesischer Art. Aufenthaltsbereiche, Decks und Kabinen sind sehr ansprechend gestaltet. Man fühlt sich sofort wohl. Der Clou: Gegessen wird open air, geschützt vor Sonne, Wind und Regen. Maximal 14 Taucher finden in 7 geschmackvollen Kabinen Platz. Diese sind mit Bad/WC, individuell einstellbarer AC und guter Beleuchtung ausgestattet. Auf dem Sonnendeck gibt es genügend Liegen und Liegesäcke. Jeder findet hier ein gemütliches Plätzchen für sich, bei Bedarf mit Beschattung. Neben dem Kamerabereich stehen großzügig viele Ladestationen zur Verfügung. Zusätzlich erhält jeder Taucher einen individuellen Stauraum für seine Fototechnik. Verpflegung: Üppiges Frühstück nach Wahl. In der offenen Küche werden abwechslungsreiche, leckere und leichte Gerichte aus frischen (!) Zutaten zubereitet. Gemüse kommt nicht aus der Dose, sondern wird frisch gepellt. Einmal wurde sogar Sashimi aus frisch gefangenem Edelfisch gezaubert. Wasser, Tee, Nescafe inklusive. Alles andere optional zum fairen Preis erhältlich. Generelle Organisation: Operation Manager Eduard und Cruise Director Guislain sind ein tolles Team. Sie kümmern sich über und unter Wasser um Alles, wozu auch die Lösung jedweder technischer Probleme gehört. Vor allem sorgen sie für eine nette und entspannte Atmosphäre. Beide kennen das Tauchgebiet bestens. Die ganze Crew ist sehr professionell, hochmotiviert und hat sichtlich Spaß bei der Arbeit. Tauchbetrieb: Es wurde immer so geplant, daß wir nie gleichzeitig mit anderen Tauchern am Riff waren. Getaucht wird in Kleingruppen mit jeweils einem Guide. Die Gruppen wurden zeitversetzt an den Spot gebracht, so daß man tatsächlich VIP-Bedingungen unter Wasser hatte Es finden täglich meist 4 TGs, darunter ein Nachttauchgang statt. Die Briefings waren sehr anschaulich, das Guiding bestens. Die Crew kümmert sich zuverlässig vor und nach jedem TG um das Equipment. Wir brauchten einfach nur mit Maske in die komfortablen Tender steigen. Nitrox gibt es für einen kleinen Aufpreis. Ich war auf der Raja Ampat Tour. JEDER Tauchgang war super. In Summa: 5 wohlverdiente Sterne. Meine Erwartungen wurden übertroffen.
Ein herrliches, an einem ruhigen Küstenstreifen gelegenes Hotel mit sehr liebevoller und schöner Ausstattung. Die Zimmer befinden sich in einem zweiflügeligen, zum Meer hin ausgerichteten Hauptgebäude und einzeln stehenden Bungalows und Häusern. Zentrum der Anlage ist ein großzügiger überdachter Essplatz mit angrenzendem infinity pool und Bar, alles direkt neben der ruhigen Balisee und mit Blick aufs Meer. Die Zimmer sind großzügig ausgestattet mit viel Platz, Balkonen und tollen Bädern und sie sind ruhig. Kein Straßen- oder sonstiger Lärm. Viele Zimmer haben direkten Meerblick. Die Sonnenaufgänge von den Meerblick-Zimmern oder deren Balkonen aus zu beobachten ist traumhaft schön. Das Hotel wird sehr persönlich und mit unglaublich viel Blick und Liebe für's Detail von der Familie Winter geführt. Der Service und das Essen sind fantastisch. Wir hatten Vollpension. Es werden 3 Mahlzeiten pro Tag serviert. Zum Start des Tages gab's ein opulentes Frühstück, wie ich es auf Bali nicht erwartet hätte (z.B. jeden Tag selbst gebackenes Brot, Wurst und Käse), ein reichhaltiges Mittagessen und ein immer abwechslungsreiches und sehr leckeres Abendessen. Hier werden immer frisch zubereitete und sehr abwechslungsreiche Speisen angeboten und wir hatten kaum eine Chance nicht total gesättigt vom Tisch zu gehen. Riesen Lob an das Küchenteam! Rund um den Pool und auf der Meerterasse stehen Sonnenliegen zur freien Nutzung. Von der Bar aus wird auch am und im Pool aus einem großen Angebot von Softdrinks, Säften und alkoholischen Getränken (z.B. frischgezapftes Bier aus eisgekühlten Gläsern) serviert, sodass auch mitgereiste "nicht-Taucher" hier auf ihre Kosten kommen. Zudem gibt es ein kleines Spa mit den auf Bali üblichen Massageangeboten. Die Massagen waren sehr angenehm. Das Tauchen: Das Bali Villa Dive Resort ist, wie's der Name ja schon sagt, ein Taucherhotel. Es hat eine eigene Tauchbasis direkt am Meer gelegen. Von den Zimmen aus sind es nur wenige Meter bis zur Basis. Vor der Basis liegen 2 Tauchboote für Tauchausfahrten vor Anker. Die Basis wird sehr professionell von René Winter geführt. Was soll ich sagen: unglaubliche Taucherfahrung treffen auf deutschen Perfektionismus was die Ausstattung und Wartung von Füllstation und Equipment angeht. (Alles tip top, hier fühlt man sich sofort sicher). Das ganze gepaart mit lockerer und entspannter Atmosphäre. Die Crew ist ebenfalls sehr professionell, locker und immer hilfsbereit. Getaucht wird von den Booten (2 mal täglich) oder direkt am Hausriff. Die Tauchgänge bieten viele abwechslungsreiche Begegnungen mit Critters und im Makrobereich. Gelegentlich auch Haie und Rochen. Die Stärke liegt aber eindeutig bei den Critters. Man hat das Gefühl, egal wie oft man das Hausriff betaucht, immer wieder etwas Neues zu entdecken. Die Tauchgänge sind auch von Tauchanfängern gut zu bewältigen. Wir waren mit einer Gruppe sehr erfahrener und weltgereister Taucher unterwegs. Die Unterwasserkameras standen kaum still und die meisten von uns waren 3 mal täglich unter Wasser. Ich glaube ich muss nicht näher erörtern was dies bei erfahrenen Tauchern bedeutet. Wer eine tolle, ruhige und familiäre Atmosphäre mit lecker Essen, schönen gemütlichen Tauchgängen und zwischendrin Entspannung sucht ist hier richtig. Ein kleines Paradies.
Wir waren im Oktober für 2 Wochen auf den Inseln im Maratua Atoll in Ost-Kalimantan. Hiervon die erste Woche auf Nunukan und die zweite Woche auf Nabucco. Zunächst zur Anreise. Wir waren einige der ersten Gäste die mit dem Direktflug von Balikpapan zum Maratua Atoll anreisen konnten. Dadurch war die An- und Abreise extrem angenehm und zügig. Bei dieser Reise bietet sich auch ein Stop-Over in Singapure und ein Besuch der bekannten Samboja Lodge in Balikpapan an. Beides haben wir gemacht, sodass man die An- und Abreise perfekt genießen konnte und noch viele interessante Eindrücke vom Land gewinnen konnte. Nun zu der Insel Nunukan. Wir wurden herzlich von Beat und Susanne in Empfang genommen und der erste Eindruck der Insel war sofort atemberaubend. Die Natur, die Ruhe, die tierischen Inselbewohner und die Nähe zum Meer. Die Bungalows, die direkt am Meer gebaut sind, sind perfekt um vor, zwischen und nach den Tauchgängen zu entspannen. Weiterhin gibt es ein gemütliches Restaurant und eine Bar, wo man direkt zum Frühstück u.a. mit frischen Früchten und Abends mit einem 5 Gänge Menü verwöhnt wird. Das Personal ist sehr freundlich und geht auf die Wünsche der Gäste ein. Zum Tauchen ist Nunukan aufgrund seines Hausriffs ein perfekter Ausgangspunkt. Das Hausriff bietet einen Mix aus einer bunten, sehr intakten Korallenwelt mit viel Fisch und viel Kleinzeug. Zwischendurch zeigen sich auch immer mal Schildkröten, Barrakudas oder auch bspw. Adlerrochen. Wenn nicht getaucht wird, kann man die Natur und die kleinen Lebewesen (Warane, Flughunde, Krebse) der Insel bestaunen, oder einen Spaziergang über einen langen Steg zur Nachbarinsel unternehmen. Wir waren sehr begeistert und können die Insel für jeden Taucher und Naturliebhaber sehr empfehlen! Wir danken dem ganzen Team für die schöne Zeit auf Nunukan.

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