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Tauchen auf Sulawesi

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Als 1. Station unserer Kombinationsreise "Passport to Paradise" verbrachten wir zu dritt sechs Tage im Murex Manado Resot. Wir bewohnten zwei Appartements in der großen Gartenanlage. Die Zimmer waren geräumig und boten ausreichend Platz unter anderem für das Kameraequipment. Den vorhandenen Kameraraum haben wir nicht benutzt. Zu der Anlage gehörte zudem das Verwaltungsgebäude, in dem sich auch ein überdachter Restaurant/Barbereich bafand, in dem man W-LAN-Empfang hatte, sowie ein offener Restaurantbereich am Wasser. Die Mahlzeiten wurden in Buffettform angeboten, wobei die Auswahl reichlich und die Qualität sehr gut waren. Zum Entspannen gab es die Liegen am Pool, in dem auch Tauchausbildung stattfand. Die Tauchbasis ist sehr gut organisiert. An der Rampe zu den Tauchbooten gibt es Umkleidekabinen und reichlich Ablageplatz und mehrere Tauchbecken, um das Equipment nach dem Tauchgang zu reinigen. Die Mitarbeiter der Basis transportieren Flaschen und Kisten auf die Boote und bauen die Ausrüstung zusammen und nach der Rückkehr auch wieder auseinander und verstauen dieses. Sowohl im Murex Manado und im Murex Bangka hatten wir denselben festen Tauchguide - Laurens - und fuhren meistens auf demselben Boot. Die Tauchplätze, die angefahren wurden, waren vielfältig. Häufig ging es in einer ca. 30-minütigen Fahrt zum Bunaken Nationalpark. Die meisten Tauchplätze dort sind sehr tief abfallende Steilwände, teilweise gibt es heftige Strömungen. Hier sahen wir Barracudas, Makrelen, Fledermausfische, viele größere Schwärme, ab und zu einen kleinen Hai oder einen Thunfisch und vor allem Schildkröten. Gleichzeitig lohnte sich ein Blick auf die schön bewachsenen Wände, wo sich viele kleinere Meeresbewohner beobachten ließen wie Schaukelfische, verschiedene Garnelenarten, Skorpionsfische etc. bis hin zu Pigmy-Seepferdchen. Auch die Tauchplätze auf der Sulawesi-Seite haben uns gefallen, Hier gab es hauptsächlich Critters. Bester Tauchplatz hier: Bethlem ("Better than Lembeh") wo wir unter anderem 24 Thorny Seahorses gezählt haben. Schließlich können wir auch das Hausriff empfehlen, das wir nach einem von einem Guide begleiteten Tauchgang mehrfach auch allein besuchten. Hier gab es ebenfalls viel zu entdecken zum Beispiel Seekobras, Geistermuränen, Fetzenfische etc. Höhepunkt unseres Aufenthaltes im Murex Manado war auf der Überfahrt nach Bunakken ein Zusammentreffen mit einer größeren, an der Oberfläche schwimmende Gruppe Pottwale, die wir längere Zeit mit unserem Boot begleiteten. Ein unvergeßliches Erlebnis! Kurz und gut: Wir haben uns im Murex Manado sehr wohl gefühlt.
Wir haben Juud & Roel übers Internet gefunden und ohne lange zu überlegen, gebucht. Anfangs waren wir skeptisch, 16 Tage...kleines Resort...mitten im Nirgendwo...Eine Stunde bis nach Bunacken… Unsere Sorge war umsonst!!!!!! Schon bei der Anreise ausschließlich positive Überraschungen. Absolut problemloses Transfer, nicht mal eine Stunde vom Flughafen bis zum Resort. Sehr warme und nette Begrüßung mit einem leckeren Cocktail und einem Erfrischungstuch. Liebevoll gestaltetes Resort mit allem was das Herz begehrt. Der Garten ist ein absoluter Traum! Eine Oase mit vielen außergewöhnlichen Blumen und Vogelgezwitscher. Zimmer gemütlich und top sauber, eine große Veranda mit einem unglaublichen Blick auf Vulkan. Zuvorkommendes Personal, Wäsche Service, alles sehr persönlich, kulinarisch ein absolutes Highlight! Großes Lob an die Köche! Immer kalte Getränke, leckere Cocktails und jede Menge selbstgemachtes Eis. Alle Tauchgänge wurden von den Gästen ausgesucht und abgestimmt, alles ohne Stress und ohne Hektik. Tauchen in Kleingruppen- 2-3 Taucher und 1 Guide, die Guides sehr engagiert und versiert. Jeher gesagt: Trüffelschweine :-), es blieb nichts unbemerkt, die Jungs fanden wirklich alles! Traumhafte Unterwasserwelt, Makroparadies schlechthin. Wir fuhren täglich zum Tauchen auf die zwei vorgelagerten Inseln. Los ging es nach dem Frühstück, dann zwei TG incl. Lunchpaket. Bei den beiden vorgelagerten Inseln (Bunaken und Siladen) waren es meist Steilwand-Tgs. An einigen Tauchplätzen gab es Schildköten Garantie – fünf oder sechs von denen waren immer da. Ab und zu hat man auch einen Weiß- oder Schwarzspitzenhai zu sehen bekommen. Die Überfahrt – welche ca. 1 bis 1 1/2h dauert war grandios. Wir hatten immer spiegelglattes Meer ohne Wellen und bei fast jeder zweiten oder dritten Fahrt bekamen wir hunderte von Delphinen oder Melon-Headed Whales zusehen. Service auf dem Boot war einmalig, so viel Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft haben wir bisher noch nie erlebt. Tauchen am Hausrief und an den Tauchplätzen "um die Ecke" ebenfalls jeder Zeit möglich und definitiv empfehlenswert! Juud & Roel sind sehr nett und engagiert, nehmen am gemeinsamen Abendessen teil, persönlicher geht's kaum! Uns wurde jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und zu 100% erfüllt. Wir werden definitiv eines Tages zurückkehren!! Lieber Roel, liebe Juud, liebes Team DANKE FÜR DIESE SCHÖNE ZEIT!!!!!!!!!!!!!!
Ich war im Februar 2017 zu Ende der Regenzeit 12 Tage bei Roberto, der neben dem Raja Laut gerade zweites Resort auf Bunaken eröffnet hat, das sich Raja Laut Coral View nennt und das ich auch besichtigen konnte. im "alten" Raja Laut habe ich mich sehr wohl gefühlt, auch wenn nur wenige andere Gäste da waren. Die Bungalows sind bequem und luftig, das Bad schlicht und funktional, die Terrasse mit Hängematte gemütlich. Das Essen war stets ausgezeichnet und reichlich, wenn man vom etwas spartanischen Frühstück absieht. Da wäre noch etwas Luft nach oben. Das Personal war rundweg sehr freundlich und hilfsbereit. Zur Lage: man kann gut in den kleinen Ort Bunaken spazieren; die Nähe zum Ort merkt man aber auch an knatternden Motorrädern und morgendlichem Hahnengeschrei. Ich fand das nicht wirklich störend, aber man kann halt nicht behaupten dass es absolut ruhig wäre. Das Tauchen ist sehr gut organisiert, auch wenn ich teilweise die einzige war, fuhr das Boot mit meinem Guide und mir stets zu den bestmöglichen Tauchplätzen. Die Sicht war nicht besonders (es hatte sehr viel geregnet), aber die wunderbaren Steilwände waren auch so schön. Jede Menge teils riesige Schildkröten, wunderschöner Kleinkram und überraschend viel Schwarmfisch. Die besten Tauchgänge ließen mich an die weniger spektakulären in Raja Ampat denken - und das heißt was. Boss Roberto war nicht so oft da, weil er im Coral View wohnt, aber wenn er da war, war es sehr lustig, und seine Leute kommen auch so gut klar. Das Coral View ist etwas luxuriöser, deutlich ruhiger, hat einen fantastischen Blick und einen kleinen, aber wunderschönen Pool, aber es ist auch sehr abgelegen - man kommt nur per Boot oder mit einer holprigen Motorradtaxifahrt über Stock und Stein und durch Gebüsch hin. Das Tauchcenter dort liegt direkt am Meer, zum Resort muss man dann ca. 50 Stufen rauf. Es wird etwas teurer sein als das Raja Laut. Alles in allem eine klare Empfehlung von mir für Roberto, ob nun im Raja Laut oder im Coral View.

Sonnen- und Schattenseiten

Seepferdchen197566
Hallo an alle, Wir waren diesen Sommer bei Blue Bay Divers und sind mit gemischten Gefühlen weggefahren. Ich versuche das in Positives und Negatives zusammenzufassen: Positiv: Der Platz ist traumhaft schön, die Bungalows idyllisch direkt am Strand. Das Personal ist sehr zuvorkommend, Service ist top, Essen gut, der Aufenthalt war wirklich ein reiner Genuss. Beim Tauchen haben wir tolle neue Dinge gesehen, alles Makro, aber sehr schön! Ich bin wegen schlechter Erfahrung ein eher unsicherer Taucher und darauf wurde besondere Rücksicht genommen. Negativ: Wir empfehlen, unbedingt eigenes Tauchequipment mitzubringen. Wir hatten Leihausrüstung und schon beim ersten Test waren Tauchschuhe (beide Reißverschlüsse kapput), Regler (ohne Luft, es musste mit Octapus getaucht werden), Inflater (ohne Funktion) schadhaft. Auf Anfrage wurde alles bis auf den Regler behoben. Nach einem weiteren Tauchgang mit schadhaftem Regler wurde dieser eingestellt, dass er zu viel Luft gab. Nach einem weiteren Tauchgang wurde er dann endlich ausgetauscht. Luftblasen kamen auch bei den Guides wegen kaputter O-Ringe aus verschiedenen stellen. Beim letzten Tauchgang musste ohne funktionstüchtiges Jacket getaucht werden, der kaputte O-Ring des Inflatorschlauches liess zu viel Luft raus und der Guide zog mit Einverständnis meines Partners den Inflator von seinem Jacket ab. Uns geht es bei diesen Dingen nicht um die paar Bar Luftverlust sondern um die Sicherheit. Wer mal erlebt hat wie ein O-Ring platzt und jemand deswegen Taub wird, versteht uns vielleicht. Was uns wunderte ist, dass wir die Geschäftsleitung darauf ansprachen, und mit Argumenten abgespeist wurden, die einfach nicht stichhaltig sind: Das Material sei neu, würde jedes Jahr erneuert werden. Mein Partner taucht schon viele Jahre länger als die Geschäftsleitung, kennt sich mit Equipment aus und weiß, welche Regler-Modelle etc. aktuell sind. Dass ein Inflater schadhaft ist oder die Ablassventile nicht funktionieren, weil angeblich das Equipment von Kunden durch den Sand gezogen wird, verstehen wir nicht, wenn man sich auf dem Boot an- und auszieht. Auch gab es keine Auswahl an Neoprenanzügen, das Wasser war für mich zu kalt für 3mm und es gab keinen 5mm, und mein Partner musste mit zu großem Anzug tauchen, da es keinen kleineren gab. Noch etwas viel uns negativ auf: Keine einzige Ausrüstung enthielt eine Diver Alert Boje, auch nicht die der Guides, und es fahren Boote auf diesen Gewässern… Wir hatten uns unter dem großen Angebot an Tauchschulen für Blue Bay Divers entschieden weil wir überzeugt waren, bei einer Tauchschule mit deutscher Geschäftsleitung sei sicherlich das Tauchequipment einwandfrei. Die Kommentare ließen auch nichts anderes erwarten. Wir wurden eines besseren belehrt. Empfehlung von uns: nehmt euer eigenes Equipment mit und einem genussvollen Tauchen steht nichts im Wege!
Im August 2017 habe ich 2 Trips mit der Sunshine gemacht, Togians und die Rückfahrt über Buyat Bay und Lembeh nach Sahaung. Die Zeit zwischen den beiden Fahrten habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht. Der Sunshinetrip startete in Pagimana, was eine Inlandflug von Manado nach Luwuk und eine Autofahrt nach Pagimana erforderlich macht. In Pagimana wurde zügig auf der Sunshine eingecheckt, und alle notwendigen Informationen an die Gäste gegeben. Alle notwendigen Auskünfte über ihre Brevets müssen die Gäste vorab an Blue Bay Divers übermitteln, da auf der Sunshine ausschließlich Nitrox getaucht wird. Es wurde noch einmal darauf eingegangen, warum die Reise nicht zu den Togians geht, sondern Richtung Süden nach Pulau Dua. Die Korallenriffe der Togians sind durch Dynamitfischerei weitgehend zerstört. Leider gab es eine Verzögerung bei der Abfahrt, denn 2 Gäste kamen erst am nächsten Vormittag an. Sie hatten nicht die notwendigen Zeitpuffer bei den indonesischen Inlandsflügen eingeplant, und verpassten einen Flug. Eine Entschuldigung an die Wartenden gab es von den Herrschaften leider nicht. Auf der Fahrt nach Pulau Dua wurden täglich bis zu 4 Tauchgänge angeboten. Bedingt durch die Situation, dass diese Region wenig erschlossen ist, wurde vor jedem Tauchgang der Tauchplatz mit dem Beiboot erkundet. Die Erkenntnisse, Strömung, Sicht und max. Tauchtiefe, wurden dann im Briefing mitgeteilt. Die beiden Tauchgruppen wurden den taucherischen Fähigkeiten entsprechend eingeteilt. Die Guides schafften es immer, das alle Taucher einen Eindruck von der grandiosen Makrowelt Indonesiens bekamen. Aber nicht nur Makro ist angesagt, Haie, große Stachelrochen und Tunas waren an der Tagesordnung. Besonders beeindruckend die unberührten Riffe, eine Woche keine Plastiktüten oder sonstiger Müll. 4 Tage habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht, eine kleine Anlage mitten in einem Dorf. Die Lodge ist top, Essen, Zimmer und Personal ebenso. Das Tauchgebiet ist fast völlig unberührt, großartige Hart- und Weichkorallen, Haie, Rochen und Tunas. Für mich besonders beeindruckend die Nachttauchgänge am Hausriff. Hier gab es über 20 mal den Kokusnuss- Oktopus, den Mimikoktopus, dem Wonderpus, Hairyfrogfish und und …., einfach irre. Nach 4 Tagen ging es wieder zur Sunshine. Die Rückreise ging über die Togians. Es wurden, bedingt durch die zerstörten Riffe, nur wenige Tauchgänge gemacht. Highlights waren des B 24 Bomberwrack und der Quallensee. Leider wurde der Abstecher nach Gorontalo nicht belohnt, die Walhaie waren nicht mehr da. In der Buyat Bay gab es dann das Hippocampus denise. Einen standesgemäßen Abschluss dieser Tauchsafari gab es dann in der Lembehstrasse mit dem Hairyfrogfish, Mimikoktopus, Flammensepien und einem Bambushai. Abschließend kann ich nur sagen, die Sunshine ist ein tolles Schiff mit einer auf Sicherheit bedachten Crew. Mein Kompliment auch an das umsichtige Management, dass die Tour situationsbedingt nach Pulau Dua ging. Wer braucht schon die Togians, wenn Pulau Dua unzerstörte und müllfreie Riffe bietet. Wie immer waren Unterkunft, Essen und die Tauchgänge auf Sahaung im Blue Bay Resort in gewohnter Weise spitze. Ich werde auf jeden Fall wieder buchen, bzw. habe es schon getan.
Ein Hoch auf die Lembeh, ein Hoch auf' s Bastianos Auch das zweite Mal wurden wir nicht enttäuscht. Das Bastianos Lembeh wartet mit überaus freundlichem und zuvorkommendem Service in allen Bereichen auf. Juni-Juli 2017 Sulawesi empfängt uns recht freundlich mit Sonnenschein. Gespannt welche Critters uns dieses Mal vor die Linse schwimmen werden, vergeht die 1 1/2 stündige Fährt vom Flughafen Manado nach Bitung wie im Flug. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Drogeriemarkt, zwecks Antibrumm, heißt hier Soffel, sehr ratsam. Am Hafen in Bitung werden schon erwartet und freundlich begrüßt. Auf der Fahrt zum Resort bekommt man den ersten Eindruck wo hier in nächster Zeit getaucht wird. Etwas befremdlich ist es schon zwischen all den teilweise doch stark verrosteten Kähnen. Wie schon beim letzten Mal kann man es sich nicht vorstellen, dass in dieser Schifffahrtstrasse die unglaublichsten Meerestiere beheimatet sein sollen. Kurze Zeit später steht Thomas, der Manager des Resorts Spalier. Herzlich umarmt er uns. Nach einem ausgedehnten Briefing über die Neuerungen, wie wir haben jetzt auch Solar auf den Dächern jedes Bungalows und Alutrinkflaschen für jeden von Euch um dem Plastikmüll entgegenzuwirken und das Spa ist fertig, und und und, gibt es jetzt erst einmal ein kaltes Bintang, klar wir kommen aus Bayern. Das Abendessen wie auch das Frühstück und Mittagessen kann vom Buffet gewählt werden. Da ich Gemüse und Salat liebe, hatte nichts zu bemängeln. Habt ihr schon mal Salat mit Paprika und Bananen oder Ananas gegessen? Verglichen mit der Küche des Bastianos auf Bunaken schneidet hier das Resort vielleicht etwas schlechter ab. Was dem ganzen aber keinen Abbruch tut zumal der Service sehr aufmerksam und überaus freundlich ist. Die Müdigkeit macht sich breit und wir gehen in unseren Bungalow, dieses Mal hatten wir einen, mit Blick auf die Lembeh gewählt. Das Bett ist mit Blümchen dekoriert, wie übrigens jeden Tag. Sehr komfortabel die Matratzen, ob wir hier so gerne um 6.00 in der Früh aufstehen werden wage ich zu bezweifeln. Kurz noch eine Dusche, muß schon sagen alles picobello sauber und das blieb auch so die ganze Zeit. Am nächsten Morgen stehen wir schon in den Startlöchern. 59 Dives pro Person müßen abgetaucht werden in 19 Tauchtagen , ob wir das schaffen und die Ohren durchhalten werden, na mal sehen. Ratsam ist es, sich eine persönliche Liste zu erstellen, mit den Tierchen, die man gerne zu Gesicht bekommen und ablichten möchte. Damit auch der Guide Bescheid weiß in welche Richtung man tendiert, sollte man ihm vorher sagen in welche Richtung man tendiert, Macro, Supermacro oder darfs noch a bisserl kleiner sein? Der Tauchtag beginnt mit 2Tauchgängen, gestartet wird um 7.30 direkt vor dem Hotel. Sehr angenehm hier gibt es neben der Basis für die Fotografen und Filmer einen separaten Kameraraum mit 2 vorgelagerten Wasserbecken ausschließlich für Kameraequipement. Jeder bekommt ein mit seinem Namen versehenes Handtuch und Becher ausgehändigt sowie eine kurze Einweisung über die Regeln an Bord. Danach geht es endlich los. Positiv, jedes der einzelnen Boote ist mit einer eigenen Toilette ausgestattet. Getaucht wird normalerweise im Trio, ein Guide zwei Touris, vorallem bei Fotografen sehr angenehm. Nachdem der Tauchplatz erreicht ist, viele liegen direkt vor der Haustür und das Briefing abgehalten wurde tauchen wir hinab in das Critterparadies. Die Tauchgänge liegen meistens auf maximal 25 Meter, nichtsdestotrotz ist es ratsam bei einem längeren Aufenthalt und mehreren 75 Minuten Tauchgängen, mit Nitrox zu tauchen, die Nullzeit schwindet rasend. Wir werden nicht enttäuscht unser Guide Bool findet unsere Wunschtiere und nicht nur diese sondern noch viele mehr, er weiß auch all die Namen dieser Kreaturen, sogar auf Latein. Für die nächsten Tage ist Bool unser Sucher und Finder und vor allem derjenige der immer dafür sorgt, dass wir auch gemeinsam wieder auftauchen, nicht so einfach bei zweien die ständig nur durch den Sucher ihrer Kamera schauen. Die Oberflächen Pause an Bord des Boots wird genutzt um sich mit den anderen Tauchern und Guides über das Erlebte auszutauschen. Gereicht werden Tee, Kekse und zuckersüße Ananas. Sollte man sich über den Namen der Tierchen im Nachhinein nicht mehr sicher sein, stehen einem zur Bestimmung im Restaurant jede Menge Lektüre zur Verfügung. Ein kleiner Tip von unserer Mitreisenden Sonya, macht einfach ein Foto von der allgegenwärtigen Schreibtafel eures Guides, auf dieser wird wenn Ihr es wünscht, stets das Gesehen festgehalten. Nach dem zweiten Tauchgang geht es zurück ins Resort. Mittagessen und kurzer Besuch am Pool. Sehr schön, hier erwartet uns auf jeder Liege ein kuscheliges Handtuch, ordentlich gefaltet mit der Aufschrift Bastianos Lembeh. Um die Seele baumeln zu lassen haben wir leider nicht sehr lange Zeit. Um 14.30 ist Abfahrt, dritter Tauchgang, wem es danach noch nicht reicht, kann noch einen späten Tauchgang am Nachmittag dranhängen um die Mandarinfische zu sehen oder einen Nachttauchgang unternehmen um vielleicht den spektakulären Bobbit-Wurm zu finden. Mit Blick auf die Lembeh lassen wir den Tag an der gemütlichen Bar ausklingen. Ausgestattet mit einer stattlichen Anzahl von Cocktails gibt es auch hier nichts zu bemängeln. Die nächsten Tage gestalten sich ähnlich außer, dass das Wetter nicht mehr ganz so mitspielt. Die Wassertemperatur sinkt und der ein oder andere Guide erkrankt. Für uns heißt das jetzt wir "dürfen" mit Opo tauchen. Er ist ein alter Hase und kennt wirklich die ganze Lembeh in und auswendig. Seine Augen sind zwar schon etwas älter aber oho, er findet auch Shaun the Sheep zum 3ten Mal für uns. Wie ein Ping Pong Ball flitzt er Unterwasser hin und her und sucht permanent nach irgendwelchem Kleingetier. Aus ist's mit der Gemütlichkeit. Jetzt müßen wir uns umstellen. Wir finden ihn klasse, immer zu Späßen aufgelegt Über als auch Unterwasser. Stets mit der Nase im Sand um auch nach 75 Minuten vielleicht auf 4 Meter noch etwas zu finden. Empy ist uns von unserem letzten Besuch sehr ans Herz gewachsen. Er begleitet uns bei einigen unserer Tauchgänge, findet meines Erachtens Dinge die viel zu klein sein müßten um überhaupt Augen zu haben. Für ganz kleine Krümel sollten wir das nächste Mal eine Macro Linse mehr im Gepäck dabei haben. Nachdem das Wetter uns nicht ganz so wohl gesonnen ist, wird Neopren und leider auch Blei mäßig aufgerüstet. Es dauert nicht lange und der Rücken schmerzt. Ich nutze dies und statte dem Spa einen Besuch ab. 1 Stunde lang werde ich von einer kleinen Frau mit winzigen aber starken Händen massiert. Eigentlich bin ich in Urlaubsländern mit Massagen eher vorsichtig, aber das hier schreit geradezu nach Wiederholung. Dass die Massage ein Muß ist, und auf jeden Fall zumindest einmal gebucht werden sollte, bestätigen uns 2 Physiotherapeuten beim Abendessen. Ein Gähnen kündigt sich an. Noch nicht einmal 22.00 Uhr. Wie wäre das wohl ohne Nitrox. Die Tage vergehen und immer näher rückt der Abschied. Was sollen wir sagen alle unsere Critter-Wünsche wurden mehr als erfüllt. Das Paket von 59 Tauchgängen pro Person sogar gesprengt. Ein Abschiedslied, das für uns am letzten Abend im Restaurant gesungen wurde rührte uns alle zu Tränen. Fazit: Sicherlich findet man immer etwas das bemängelt werden kann. Vor dem Resort liegt schon mal die ein oder andere Plastikflasche am kleinen Strand, ( wir sind in der Lembeh, Indonesien, Sulawesi) Nicht immer ist der W-LAN Empfang gut, ( ich bin im Urlaub!!!) Hoppla ein Käfer, (wir sind in den Tropen) . Das Essen könnte laut manchen Mittauchern etwas abwechslungsreicher oder üppiger sein. Der Pool noch öfter gereinigt und von Blättern beseitigt werden als es eh schon gemacht wird ( es stehen Laubbäume rund um den Pool und es gibt Wind). Ein Aufenthalt im Bastianos Lembeh ist auf jeden Fall eine lange Anreise wert. Wir waren 2x da und werden wiederkommen. Uns überzeugt das Gesamtpaket umgeben von einem herzlichen Ablauf mit stetigem ehrlichem Lächeln. Danke Thomas und Debbie sowie dem gesamtem Team.
Wir sind vom 17.07. - 11.08.2017 im Murex Manado Resort gewesen. Die Anlage besticht durch wenige Bungalows verteilt in einem Gebiet mit Teichen (Lotusblüten und Kois darin), Flüssen, alten Bäumen, Palmen, Bambus, Blumen usw., alles wunderschön gepflegt. Die abwechslungsreichen Büffets (morgens, mittags , abends) waren gut und reichhaltig.Kaffee, Tee und Wasser standen ganztags kostenlos zur Selbstbedienung. Das Büffet und die Esstische standen am Rand des Strandes, war das Wetter mal windig oder kündigte sich ein Schauer an, wurde das Essen ein paar Schritte weiter oben im offenen Restaurant eingenommen. Die Tische waren immer hübsch gedeckt - mit Tischdecken, Stoffservietten und Blumen. 2 x gab es in unserer Zeit ein großes Barbecue mit indonesischen Musikern. Unser großer Bungalow war sauber und ansprechend mit Klima, Ventilator, Fön, Wasserkocher für Kaffen und Tee und einer Galone Wasser ausgestattet. Im Außenbad gab es Duschmittel und Shampoo, Handtücher, Bettwäsche und Strandtücher waren reichlich vorhanden. Und dann das Tauchen (deshalb waren wir da), Bunaken - alle Tauchplätze (Steilwände) traumhaft. Sehr viele Schildkröten in allen Größen, Haie, Fischschwärme und und und. Es gibt auch ein schönes Hausriff und Muck Diving mit Seepferdchen, Krötenfiscenh, Nacktschnecken usw.. Toll! Auf den Tauchbooten ist reichlich Platz, so dass unser Sohn im Rollstuhl mit zum Schnorcheln konnte. Die Guides, Boots- und Basisleute sind außerordentlich hilfsbereit, freundlich und kompetent. Apropos Rollstuhl: Unser Sohn benötigt ihn immer, es war aber trotz eines steinigen Weges vom Bungalow zum Restaurant und zur Basis kein Problem. Alle Leute waren zu ihm und uns einfach grandios. Oft wurde gefragt ob wir Hilfe benötigen, ob es uns gut geht oder wir etwas brauchen. Auf Sauberkeit am / im Pool, Strand und in der gesamten Anlage wurde sehr geachtet. Der Strand besteht aus dunklem Sand und Kieseln, aber den brauchten wir nicht, da unser Sohn immer ins Meer will und wir dann mit. Die Massagen im Spa Bereich war auch bestens und der Minahasa Tagesausflug mit Markt, Vulkan, Besuch bei Einheimischen, Essen am See usw. war sehr beeindruckend und schön. Der einzige Nachteil war die viel zu schnell vergangene Zeit, der Abschied fiel uns schwer, und wir wollen wiederkommen. Wer allerdings Animation, Disco usw. braucht ist dort falsch. Dennis, Frank und Ursula
Eines möchte ich vorweg klarstellen. Sowohl Sahaung als auch die Sunshine sind sehr schöne Orte bzw. ein sehr schönes Schiff, mit außergewöhnlich gutem Service. Alleine das für sich betrachtet, hat sicher eine bessere Bewertung verdient. Unsere Kabine bzw. der Bungalow waren traumhaft. Wir haben jedoch Erfahrungen gemacht, die einfach auch in eine Bewertung einfließen müssen und mit je einem Stern Abzug geahndet werden. 1. Wir haben nicht die gebuchte Leistung (Safari) erhalten Gebucht hatten wir folgende 6-tägige Safari: Togian Islands und Una Una. Nach dem Einchecken auf der Sunshine wurde uns von Mitreisenden (nicht etwa von der Crew) mitgeteilt, dass diese Safari nicht möglich ist, da die Riffe aufgrund von Korallensterben und Dynamitfischen nicht zu empfehlen sind. Als Alternative wurde eine „Safari“ vor Zentral Indonesien durchgeführt. Faktisch bedeutete das keine Insellandschaften, keine Tauchgänge an Steilwänden oder zum Wrack der B54, keine Hoffnung auf Walhaie vor Gorontalo. Stattdessen fanden die Tauchgänge ALLE vor der Festlandküste von Sulawesi und fast ausschließlich in der Bucht vor Pulau Dua statt. Nachts hat die Sunshine 4 Nächte von der 6-tägigen Safari in der gleichen Bucht bei Batu Madi geankert. Es tut mir leid, aber wenn das unser Ziel gewesen wäre, hätten wir für die Hälfte der Kosten bei der ortsansässigen recht guten Tompotika Dive Lodge für die Hälfte der Kosten gebucht, die alle von uns betauchten Plätze von der Küste in 10 Minuten anfährt. Ziel einer Safari ist das Tauchen an sonst kaum zugänglichen Tauchplätzen und nicht eine beinahe stationäre Veranstaltung vor der Festlandküste. Die Tatsache, dass wenigstens zwei der Tauchplätze doppelt angefahren und zwei Tauchgänge am Strand vor dem Dorf gemacht wurden spricht auch nicht gerade für die Safari. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Tauchplätze selber fast unberührte Riffs sind. Eine Safari ist für diese Tauchplätze schlicht nicht nötig. Interessant, dass die Tour 2018 fast genauso angeboten wird. Unsere Empfehlung für diese Tauchplätze kann da nur die ortsansässige Tompotika Dive Lodge sein, auf keinen Fall die Sunshine. 2. Ablauf und Organisation der Tauchgänge Uns war sicher bewusst, dass wir in ein Makro-Gebiet fahren und auch wir haben uns über Pygmäen Seepferdchen, Schnecken, Krebse und den ein oder anderen Anglerfisch gefreut. Dass die Guides aber bei sofort an den durchaus sehenswerten Riffs bis zum Sandboden abtauchen und sich vom Riff entfernen um dort im Sand nach Kleinstlebewesen aller Art zu suchen, fanden wir doch sehr befremdlich. Die erfolgreiche Suche wurde durch lautstarkes Geklapper signalisiert. Offensichtlich erwarte man jetzt von uns, dass wir uns zu Besichtigung anstellen und geduldig warten bis der Vordermann sein Foto in gewünschter Qualität gemacht hatte. Noch ein paar weniger optimale Punkte: • Unsere Brevets hat sich während der gesamten Zeit Niemand zeigen lassen. • Auf der Sunshine erfolgte keinerlei Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen o. ä. • Bei der Zusammenstellung der Tauchgruppen wurde wenig sinnvoll gehandelt, so wurden „Profi“-Fotografen mit reinen „Genuss“-Tauchern in einen Gruppe gesteckt, was wenig schöne und lange Wartezeiten für die Zweitgenannten zur Folge hatte. • Sowohl auf der Safari als auch auf der Insel wurden die Tauchplätze von der Crew/Basisleitung ohne Rücksprache mit den Tauchern festgelegt. • Auf unseren Wunsch weniger auf den Sandböden und mehr an den Riffen zu tauchen wurde nicht eingegangen. • Obwohl ausreichend Alternativen vorhanden, wurden bei je 6 Tauchtagen sowohl auf der Safari als auch auf der Insel Tauchplätze doppelt angefahren. • Die Guides waren so sehr mit der Suche nach dem nächsten „Highlight“ aus der Makrowelt beschäftigt und dabei so schnell unterwegs, dass sie das eine oder andere Mal ihre Taucher aus den Augen verloren haben auch wenn diese selber als Gruppe zusammen blieben. • Das Briefing war sehr oberflächlich. Zu erwartende Sichtungen waren entweder immer gleich oder es wurde ganz auf diese Information verzichtet. Obwohl das Ziel der Tauchgänge immer der Sandboden war, man also nicht weiter durchsacken konnte, waren die Tauchgänge gerne mal 5 Meter und mehr tiefer als angekündigt. Es kam auch schon mal vor, dass ein vorhandenes Wrack beim Briefing schlicht nicht erwähnt wurde (ist eben kein Marko ) 3. Preisgestaltung Wir waren vom 9.8 bis 23.8. bei den Blue Bay Divers. Wer denkt, dass es sich dabei im 14 Nächte/Tage handelt macht den gleichen Fehler wie wir. Es handelt sich um 6 Tage und 9 Nächte, also ums insgesamt 15 kostenpflichtige Positionen. Ein Tag auf der Sunshine kostet bei einer Oberdeck-Kabine zwar immer 180€, beinhaltet aber nicht immer die Übernachtung. Ob es der erste oder der letzte Tag ist, der keine Übernachtung enthält, konnte uns keiner so genau sagen. Letztlich führt das dazu, dass auf der Rechnung sowohl der Anreisetag als auch der Abreisetag mit den Kosten einer Übernachtung aufgeführt sind. Interessant auch, dass sich dieser kleine, ich nenne es mal Fehler, nicht schon bei der Buchung, sondern erst bei der Abschlusszahlung auf der Insel einschlich. Im Normalfall geben wir ganz gerne Trinkgeld, über dessen Höhe entscheiden wir am liebsten aber selber. Die Blue Bay Divers übernehmen das zumindest teilweise für ihre Gäste. Auch wenn alle Getränke-Preise in IDR aufgeführt sind, so erscheinen auf der Rechnung nur Preise in Euro. Dabei wird nicht etwa eine Gesamtsumme in IDR gebildet, die dann in Euro umgerechnet wird. Nein, jedes einzelne Getränk wird in Euro aufgeführt, wobei der Preis schon gleichmal auf den nächsten Euro, mindestens aber auf glatte 50 Cent aufgerundet wird. 50.000 IDR (3,15 Euro) für ein Bier werden zu 3,50 Euro oder 100.000 IDR (6,25 Euro) für ein Cocktail werden schnell zu 7 Euro auf der Rechnung. Wir wurden zu keiner Zeit gefragt, ob wir in IDR oder Euro zahlen möchten. Und nein, das ist nicht kleinlich, das ist ein unverschämter Aufschlag von ca. 10% auf die Getränke-Preise.
Mimpi Indah Resort, Bangka Island Schöne Träume – so verspricht der Name des kleinen Resorts auf der Insel Bangka vor Nord-Sulawesi. Wir waren gespannt, uns dort auf dem ersten Teil unserer Nord-Sulawesi-Reise im April 2017 erwarten würde. Das Mimpi Indah Resort ist in der Tat klein und sehr familiär. Die Bungalows, im traditionellen Stil des Hochlandes von Sulawesi aus Bambus gebaut und liebevoll ausgestattet, passen sich perfekt in die Mangrovenlandschaft ein. Die umgebenden Palmen und Bäume bieten genügend Schatten, um der Sonne nahe des Äquators zu entkommen und von der Terrasse blickt man über die Mangroven auf’s Meer. Alles ist hier bewusst traditionell und ursprünglich gehalten. Statt der hotelüblichen Klimaanlage gibt es Deckenlüfter und Strom (220 V) hat man von 9 -23 Uhr. Man wohnt inmitten von Natur mit allem was dazugehört. Nach der langen Reise fühlte man sich sofort zu Hause. Go slow, runterkommen - hier geht es ruhig zu. Keine Hektik, keine Menschenmassen – einfach nur Natur, Meer, gutes Essen, freundliches Personal und natürlich die im Resort eingebundene Tauchbasis. Die ist gut organisiert und der Service rund um’s Tauchen ist prima. Die meisten Tauchplätze liegen direkt vor der Insel und sind per Boot oft schon in wenigen Minuten erreicht. Es gibt nur wenige Tauchbasen auf der Insel und so ist man in der Regel auch am Tauchplatz mit seiner Gruppe allein. Easy Diving, moderate Strömung und einfache Tauchprofile waren der ideale Urlaubstart. Es gibt so einiges zu sehen, was das Taucherherz begehrt … Die Chance auf Großfisch ist dagegen eher gering, wenn man mal von kleinen Weißspitzen-Riffhaien absieht, die ihre Kinderstube unter einer überdimensionalen Tischkoralle haben. Auch ein Dugong war uns leider nicht vergönnt. Aber selbst bei den nur kurzen Ausfahrten hatten wir das Glück, eine größere Gemeinschaft von Spinner-Delphinen mit Babys zu sehen, die im jugendlicher Übermut die ersten Kunstsprünge wagten. Getaucht wird am Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück im Doppelpack mit einer Stunde Oberflächenpause. Es werden aber auch Nachmittags- und Nachttauchgänge angeboten. Den „Mandarin Dive“ kann man schon in der Dämmerung ganz entspannt am Hausriff haben. Wer Entspannung sucht, in Kombination mit gepflegtem Tauchen und einem super indopazifischem Cocktail aus Fauna und Flora unter und über Wasser, der ist hier gut aufgehoben. Owen, der die Anlage mit seiner Frau Ulva führt, kann man auf der „Boot“ am Stand von Indonesien persönlich kennen lernen.
Die zweite Station unserer Kombinationsreise "Passport to Paradise" war das "Murex Bangka". Der Transfer dorthin wurde mit dem Tauchboot unternommen, von dem wir bereits im "Murex Manado" getaucht waren. So hatten wir unterwegs noch Gelegenheit, zwei Tauchgänge zu machen, und so den Transfertag zum Tauchen zu nutzen. Das Resort liegt gegenüber von Sulawesi in einer isolierten Bucht. Direkt am Einstieg ins Meer, wo auch die Tauchboote festmachen, befindet sich de Tauchbasis. Hier wird das Equipment aufbewahrt, hier befinden sich die Tauchbecken und hier ist auch der Kameraraum, in dem man seine Ausrüstung aufbewahren und aufladen kann. Das Euipment wird jeweils von den Mitarbeitern zusammengebaut und auch an Board gebracht, beziehungsweise nach der Rückkehr auseinandergebaut und aufbewahrt. Entlang der Küste (einen Strand gibt es nicht) liegen die Unterkünfte. Wir bewohnten ein Doppelhaus direkt neben dem Haupthaus. Die Zimmer waren geräumig und gepflegt. Zwischen den Tauchgängen konnten wir auf unserer Terasse entspannen. Im Zentrum des Resorts stand das Haupthaus, in dem sich das Restaurant befindet. Die Mahlzeiten wurden in Buffettform angeboten. Das Angebot war einfach, aber reichhaltig und abwechslungsreich. Hier gab es auch Kleinigkeiten zu kaufen wie etwa Sonnencreme etc. Zudem gab es im Haupthaus WLAN-Empfang. Anzumerken ist, dass in dem Resort tagsüber der Strom abgestellt wurde, dies hauptsächlich zu den Zeiten, wenn die Tauchboote unterwegs waren. Getaucht wurde an Tauchplätzen rund um Bangka und an der gegenüberliegenden Küste von Sulawesi. Hier gab es die eine oder andere Steilwand mit Schwarmfischen und ab und zu einem Großfisch zum Beispiel Barracuda oder Napoleon. Hauptsächlich gab es aber vor allem Nacktschnecken, Seepferdchen, Anglerfische, Sepias, Tintenfische oder Skorpionsfische. Sehr gefallen hat uns das hervorragende Hausriff, in dem es viel zu entdecken gab zum Beispiel Fetzenfische, verschiedene Muränen, Krebse, Garnelen und Anglerfische. Zudem kann man am äußeren Rand des Hausriffs den einen oder anderen Großfisch beobachten. Ein Tauchgang dort kann jedoch nur zu bestimmten Zeiten unternommen werden, weil teilweise die Strömung so stark wird, dass man den Ausstieg nicht mehr erreichen kann. Highlight unseres Aufenthalts auf Bangka war die Begegnung mit einem Dugong, das wir an unserem letzten Tag trafen. Uns hat das Murex Bangka sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach ist ein Aufenthalt dort aber nur für Taucher und Schnorchler zu empfehlen, weil es außer Wassersport dort nichts zu tun gibt, und die einzige Unterhaltung die gemeinsamen Abende von Gästen und Mitarbeitern waren, an denen zusammen Musik gemacht, gesungen und getanzt wurde. Für Wassersportler ist das Murex Bangka eine sehr gute Adresse.
Als 1. Station unserer Kombinationsreise "Passport to Paradise" verbrachten wir zu dritt sechs Tage im Murex Manado Resot. Wir bewohnten zwei Appartements in der großen Gartenanlage. Die Zimmer waren geräumig und boten ausreichend Platz unter anderem für das Kameraequipment. Den vorhandenen Kameraraum haben wir nicht benutzt. Zu der Anlage gehörte zudem das Verwaltungsgebäude, in dem sich auch ein überdachter Restaurant/Barbereich bafand, in dem man W-LAN-Empfang hatte, sowie ein offener Restaurantbereich am Wasser. Die Mahlzeiten wurden in Buffettform angeboten, wobei die Auswahl reichlich und die Qualität sehr gut waren. Zum Entspannen gab es die Liegen am Pool, in dem auch Tauchausbildung stattfand. Die Tauchbasis ist sehr gut organisiert. An der Rampe zu den Tauchbooten gibt es Umkleidekabinen und reichlich Ablageplatz und mehrere Tauchbecken, um das Equipment nach dem Tauchgang zu reinigen. Die Mitarbeiter der Basis transportieren Flaschen und Kisten auf die Boote und bauen die Ausrüstung zusammen und nach der Rückkehr auch wieder auseinander und verstauen dieses. Sowohl im Murex Manado und im Murex Bangka hatten wir denselben festen Tauchguide - Laurens - und fuhren meistens auf demselben Boot. Die Tauchplätze, die angefahren wurden, waren vielfältig. Häufig ging es in einer ca. 30-minütigen Fahrt zum Bunaken Nationalpark. Die meisten Tauchplätze dort sind sehr tief abfallende Steilwände, teilweise gibt es heftige Strömungen. Hier sahen wir Barracudas, Makrelen, Fledermausfische, viele größere Schwärme, ab und zu einen kleinen Hai oder einen Thunfisch und vor allem Schildkröten. Gleichzeitig lohnte sich ein Blick auf die schön bewachsenen Wände, wo sich viele kleinere Meeresbewohner beobachten ließen wie Schaukelfische, verschiedene Garnelenarten, Skorpionsfische etc. bis hin zu Pigmy-Seepferdchen. Auch die Tauchplätze auf der Sulawesi-Seite haben uns gefallen, Hier gab es hauptsächlich Critters. Bester Tauchplatz hier: Bethlem ("Better than Lembeh") wo wir unter anderem 24 Thorny Seahorses gezählt haben. Schließlich können wir auch das Hausriff empfehlen, das wir nach einem von einem Guide begleiteten Tauchgang mehrfach auch allein besuchten. Hier gab es ebenfalls viel zu entdecken zum Beispiel Seekobras, Geistermuränen, Fetzenfische etc. Höhepunkt unseres Aufenthaltes im Murex Manado war auf der Überfahrt nach Bunakken ein Zusammentreffen mit einer größeren, an der Oberfläche schwimmende Gruppe Pottwale, die wir längere Zeit mit unserem Boot begleiteten. Ein unvergeßliches Erlebnis! Kurz und gut: Wir haben uns im Murex Manado sehr wohl gefühlt.
Wir haben Juud & Roel übers Internet gefunden und ohne lange zu überlegen, gebucht. Anfangs waren wir skeptisch, 16 Tage...kleines Resort...mitten im Nirgendwo...Eine Stunde bis nach Bunacken… Unsere Sorge war umsonst!!!!!! Schon bei der Anreise ausschließlich positive Überraschungen. Absolut problemloses Transfer, nicht mal eine Stunde vom Flughafen bis zum Resort. Sehr warme und nette Begrüßung mit einem leckeren Cocktail und einem Erfrischungstuch. Liebevoll gestaltetes Resort mit allem was das Herz begehrt. Der Garten ist ein absoluter Traum! Eine Oase mit vielen außergewöhnlichen Blumen und Vogelgezwitscher. Zimmer gemütlich und top sauber, eine große Veranda mit einem unglaublichen Blick auf Vulkan. Zuvorkommendes Personal, Wäsche Service, alles sehr persönlich, kulinarisch ein absolutes Highlight! Großes Lob an die Köche! Immer kalte Getränke, leckere Cocktails und jede Menge selbstgemachtes Eis. Alle Tauchgänge wurden von den Gästen ausgesucht und abgestimmt, alles ohne Stress und ohne Hektik. Tauchen in Kleingruppen- 2-3 Taucher und 1 Guide, die Guides sehr engagiert und versiert. Jeher gesagt: Trüffelschweine :-), es blieb nichts unbemerkt, die Jungs fanden wirklich alles! Traumhafte Unterwasserwelt, Makroparadies schlechthin. Wir fuhren täglich zum Tauchen auf die zwei vorgelagerten Inseln. Los ging es nach dem Frühstück, dann zwei TG incl. Lunchpaket. Bei den beiden vorgelagerten Inseln (Bunaken und Siladen) waren es meist Steilwand-Tgs. An einigen Tauchplätzen gab es Schildköten Garantie – fünf oder sechs von denen waren immer da. Ab und zu hat man auch einen Weiß- oder Schwarzspitzenhai zu sehen bekommen. Die Überfahrt – welche ca. 1 bis 1 1/2h dauert war grandios. Wir hatten immer spiegelglattes Meer ohne Wellen und bei fast jeder zweiten oder dritten Fahrt bekamen wir hunderte von Delphinen oder Melon-Headed Whales zusehen. Service auf dem Boot war einmalig, so viel Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft haben wir bisher noch nie erlebt. Tauchen am Hausrief und an den Tauchplätzen "um die Ecke" ebenfalls jeder Zeit möglich und definitiv empfehlenswert! Juud & Roel sind sehr nett und engagiert, nehmen am gemeinsamen Abendessen teil, persönlicher geht's kaum! Uns wurde jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und zu 100% erfüllt. Wir werden definitiv eines Tages zurückkehren!! Lieber Roel, liebe Juud, liebes Team DANKE FÜR DIESE SCHÖNE ZEIT!!!!!!!!!!!!!!
Ich war im Februar 2017 zu Ende der Regenzeit 12 Tage bei Roberto, der neben dem Raja Laut gerade zweites Resort auf Bunaken eröffnet hat, das sich Raja Laut Coral View nennt und das ich auch besichtigen konnte. im "alten" Raja Laut habe ich mich sehr wohl gefühlt, auch wenn nur wenige andere Gäste da waren. Die Bungalows sind bequem und luftig, das Bad schlicht und funktional, die Terrasse mit Hängematte gemütlich. Das Essen war stets ausgezeichnet und reichlich, wenn man vom etwas spartanischen Frühstück absieht. Da wäre noch etwas Luft nach oben. Das Personal war rundweg sehr freundlich und hilfsbereit. Zur Lage: man kann gut in den kleinen Ort Bunaken spazieren; die Nähe zum Ort merkt man aber auch an knatternden Motorrädern und morgendlichem Hahnengeschrei. Ich fand das nicht wirklich störend, aber man kann halt nicht behaupten dass es absolut ruhig wäre. Das Tauchen ist sehr gut organisiert, auch wenn ich teilweise die einzige war, fuhr das Boot mit meinem Guide und mir stets zu den bestmöglichen Tauchplätzen. Die Sicht war nicht besonders (es hatte sehr viel geregnet), aber die wunderbaren Steilwände waren auch so schön. Jede Menge teils riesige Schildkröten, wunderschöner Kleinkram und überraschend viel Schwarmfisch. Die besten Tauchgänge ließen mich an die weniger spektakulären in Raja Ampat denken - und das heißt was. Boss Roberto war nicht so oft da, weil er im Coral View wohnt, aber wenn er da war, war es sehr lustig, und seine Leute kommen auch so gut klar. Das Coral View ist etwas luxuriöser, deutlich ruhiger, hat einen fantastischen Blick und einen kleinen, aber wunderschönen Pool, aber es ist auch sehr abgelegen - man kommt nur per Boot oder mit einer holprigen Motorradtaxifahrt über Stock und Stein und durch Gebüsch hin. Das Tauchcenter dort liegt direkt am Meer, zum Resort muss man dann ca. 50 Stufen rauf. Es wird etwas teurer sein als das Raja Laut. Alles in allem eine klare Empfehlung von mir für Roberto, ob nun im Raja Laut oder im Coral View.

Sonnen- und Schattenseiten

Seepferdchen197566
Hallo an alle, Wir waren diesen Sommer bei Blue Bay Divers und sind mit gemischten Gefühlen weggefahren. Ich versuche das in Positives und Negatives zusammenzufassen: Positiv: Der Platz ist traumhaft schön, die Bungalows idyllisch direkt am Strand. Das Personal ist sehr zuvorkommend, Service ist top, Essen gut, der Aufenthalt war wirklich ein reiner Genuss. Beim Tauchen haben wir tolle neue Dinge gesehen, alles Makro, aber sehr schön! Ich bin wegen schlechter Erfahrung ein eher unsicherer Taucher und darauf wurde besondere Rücksicht genommen. Negativ: Wir empfehlen, unbedingt eigenes Tauchequipment mitzubringen. Wir hatten Leihausrüstung und schon beim ersten Test waren Tauchschuhe (beide Reißverschlüsse kapput), Regler (ohne Luft, es musste mit Octapus getaucht werden), Inflater (ohne Funktion) schadhaft. Auf Anfrage wurde alles bis auf den Regler behoben. Nach einem weiteren Tauchgang mit schadhaftem Regler wurde dieser eingestellt, dass er zu viel Luft gab. Nach einem weiteren Tauchgang wurde er dann endlich ausgetauscht. Luftblasen kamen auch bei den Guides wegen kaputter O-Ringe aus verschiedenen stellen. Beim letzten Tauchgang musste ohne funktionstüchtiges Jacket getaucht werden, der kaputte O-Ring des Inflatorschlauches liess zu viel Luft raus und der Guide zog mit Einverständnis meines Partners den Inflator von seinem Jacket ab. Uns geht es bei diesen Dingen nicht um die paar Bar Luftverlust sondern um die Sicherheit. Wer mal erlebt hat wie ein O-Ring platzt und jemand deswegen Taub wird, versteht uns vielleicht. Was uns wunderte ist, dass wir die Geschäftsleitung darauf ansprachen, und mit Argumenten abgespeist wurden, die einfach nicht stichhaltig sind: Das Material sei neu, würde jedes Jahr erneuert werden. Mein Partner taucht schon viele Jahre länger als die Geschäftsleitung, kennt sich mit Equipment aus und weiß, welche Regler-Modelle etc. aktuell sind. Dass ein Inflater schadhaft ist oder die Ablassventile nicht funktionieren, weil angeblich das Equipment von Kunden durch den Sand gezogen wird, verstehen wir nicht, wenn man sich auf dem Boot an- und auszieht. Auch gab es keine Auswahl an Neoprenanzügen, das Wasser war für mich zu kalt für 3mm und es gab keinen 5mm, und mein Partner musste mit zu großem Anzug tauchen, da es keinen kleineren gab. Noch etwas viel uns negativ auf: Keine einzige Ausrüstung enthielt eine Diver Alert Boje, auch nicht die der Guides, und es fahren Boote auf diesen Gewässern… Wir hatten uns unter dem großen Angebot an Tauchschulen für Blue Bay Divers entschieden weil wir überzeugt waren, bei einer Tauchschule mit deutscher Geschäftsleitung sei sicherlich das Tauchequipment einwandfrei. Die Kommentare ließen auch nichts anderes erwarten. Wir wurden eines besseren belehrt. Empfehlung von uns: nehmt euer eigenes Equipment mit und einem genussvollen Tauchen steht nichts im Wege!
Im August 2017 habe ich 2 Trips mit der Sunshine gemacht, Togians und die Rückfahrt über Buyat Bay und Lembeh nach Sahaung. Die Zeit zwischen den beiden Fahrten habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht. Der Sunshinetrip startete in Pagimana, was eine Inlandflug von Manado nach Luwuk und eine Autofahrt nach Pagimana erforderlich macht. In Pagimana wurde zügig auf der Sunshine eingecheckt, und alle notwendigen Informationen an die Gäste gegeben. Alle notwendigen Auskünfte über ihre Brevets müssen die Gäste vorab an Blue Bay Divers übermitteln, da auf der Sunshine ausschließlich Nitrox getaucht wird. Es wurde noch einmal darauf eingegangen, warum die Reise nicht zu den Togians geht, sondern Richtung Süden nach Pulau Dua. Die Korallenriffe der Togians sind durch Dynamitfischerei weitgehend zerstört. Leider gab es eine Verzögerung bei der Abfahrt, denn 2 Gäste kamen erst am nächsten Vormittag an. Sie hatten nicht die notwendigen Zeitpuffer bei den indonesischen Inlandsflügen eingeplant, und verpassten einen Flug. Eine Entschuldigung an die Wartenden gab es von den Herrschaften leider nicht. Auf der Fahrt nach Pulau Dua wurden täglich bis zu 4 Tauchgänge angeboten. Bedingt durch die Situation, dass diese Region wenig erschlossen ist, wurde vor jedem Tauchgang der Tauchplatz mit dem Beiboot erkundet. Die Erkenntnisse, Strömung, Sicht und max. Tauchtiefe, wurden dann im Briefing mitgeteilt. Die beiden Tauchgruppen wurden den taucherischen Fähigkeiten entsprechend eingeteilt. Die Guides schafften es immer, das alle Taucher einen Eindruck von der grandiosen Makrowelt Indonesiens bekamen. Aber nicht nur Makro ist angesagt, Haie, große Stachelrochen und Tunas waren an der Tagesordnung. Besonders beeindruckend die unberührten Riffe, eine Woche keine Plastiktüten oder sonstiger Müll. 4 Tage habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht, eine kleine Anlage mitten in einem Dorf. Die Lodge ist top, Essen, Zimmer und Personal ebenso. Das Tauchgebiet ist fast völlig unberührt, großartige Hart- und Weichkorallen, Haie, Rochen und Tunas. Für mich besonders beeindruckend die Nachttauchgänge am Hausriff. Hier gab es über 20 mal den Kokusnuss- Oktopus, den Mimikoktopus, dem Wonderpus, Hairyfrogfish und und …., einfach irre. Nach 4 Tagen ging es wieder zur Sunshine. Die Rückreise ging über die Togians. Es wurden, bedingt durch die zerstörten Riffe, nur wenige Tauchgänge gemacht. Highlights waren des B 24 Bomberwrack und der Quallensee. Leider wurde der Abstecher nach Gorontalo nicht belohnt, die Walhaie waren nicht mehr da. In der Buyat Bay gab es dann das Hippocampus denise. Einen standesgemäßen Abschluss dieser Tauchsafari gab es dann in der Lembehstrasse mit dem Hairyfrogfish, Mimikoktopus, Flammensepien und einem Bambushai. Abschließend kann ich nur sagen, die Sunshine ist ein tolles Schiff mit einer auf Sicherheit bedachten Crew. Mein Kompliment auch an das umsichtige Management, dass die Tour situationsbedingt nach Pulau Dua ging. Wer braucht schon die Togians, wenn Pulau Dua unzerstörte und müllfreie Riffe bietet. Wie immer waren Unterkunft, Essen und die Tauchgänge auf Sahaung im Blue Bay Resort in gewohnter Weise spitze. Ich werde auf jeden Fall wieder buchen, bzw. habe es schon getan.
Ein Hoch auf die Lembeh, ein Hoch auf' s Bastianos Auch das zweite Mal wurden wir nicht enttäuscht. Das Bastianos Lembeh wartet mit überaus freundlichem und zuvorkommendem Service in allen Bereichen auf. Juni-Juli 2017 Sulawesi empfängt uns recht freundlich mit Sonnenschein. Gespannt welche Critters uns dieses Mal vor die Linse schwimmen werden, vergeht die 1 1/2 stündige Fährt vom Flughafen Manado nach Bitung wie im Flug. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Drogeriemarkt, zwecks Antibrumm, heißt hier Soffel, sehr ratsam. Am Hafen in Bitung werden schon erwartet und freundlich begrüßt. Auf der Fahrt zum Resort bekommt man den ersten Eindruck wo hier in nächster Zeit getaucht wird. Etwas befremdlich ist es schon zwischen all den teilweise doch stark verrosteten Kähnen. Wie schon beim letzten Mal kann man es sich nicht vorstellen, dass in dieser Schifffahrtstrasse die unglaublichsten Meerestiere beheimatet sein sollen. Kurze Zeit später steht Thomas, der Manager des Resorts Spalier. Herzlich umarmt er uns. Nach einem ausgedehnten Briefing über die Neuerungen, wie wir haben jetzt auch Solar auf den Dächern jedes Bungalows und Alutrinkflaschen für jeden von Euch um dem Plastikmüll entgegenzuwirken und das Spa ist fertig, und und und, gibt es jetzt erst einmal ein kaltes Bintang, klar wir kommen aus Bayern. Das Abendessen wie auch das Frühstück und Mittagessen kann vom Buffet gewählt werden. Da ich Gemüse und Salat liebe, hatte nichts zu bemängeln. Habt ihr schon mal Salat mit Paprika und Bananen oder Ananas gegessen? Verglichen mit der Küche des Bastianos auf Bunaken schneidet hier das Resort vielleicht etwas schlechter ab. Was dem ganzen aber keinen Abbruch tut zumal der Service sehr aufmerksam und überaus freundlich ist. Die Müdigkeit macht sich breit und wir gehen in unseren Bungalow, dieses Mal hatten wir einen, mit Blick auf die Lembeh gewählt. Das Bett ist mit Blümchen dekoriert, wie übrigens jeden Tag. Sehr komfortabel die Matratzen, ob wir hier so gerne um 6.00 in der Früh aufstehen werden wage ich zu bezweifeln. Kurz noch eine Dusche, muß schon sagen alles picobello sauber und das blieb auch so die ganze Zeit. Am nächsten Morgen stehen wir schon in den Startlöchern. 59 Dives pro Person müßen abgetaucht werden in 19 Tauchtagen , ob wir das schaffen und die Ohren durchhalten werden, na mal sehen. Ratsam ist es, sich eine persönliche Liste zu erstellen, mit den Tierchen, die man gerne zu Gesicht bekommen und ablichten möchte. Damit auch der Guide Bescheid weiß in welche Richtung man tendiert, sollte man ihm vorher sagen in welche Richtung man tendiert, Macro, Supermacro oder darfs noch a bisserl kleiner sein? Der Tauchtag beginnt mit 2Tauchgängen, gestartet wird um 7.30 direkt vor dem Hotel. Sehr angenehm hier gibt es neben der Basis für die Fotografen und Filmer einen separaten Kameraraum mit 2 vorgelagerten Wasserbecken ausschließlich für Kameraequipement. Jeder bekommt ein mit seinem Namen versehenes Handtuch und Becher ausgehändigt sowie eine kurze Einweisung über die Regeln an Bord. Danach geht es endlich los. Positiv, jedes der einzelnen Boote ist mit einer eigenen Toilette ausgestattet. Getaucht wird normalerweise im Trio, ein Guide zwei Touris, vorallem bei Fotografen sehr angenehm. Nachdem der Tauchplatz erreicht ist, viele liegen direkt vor der Haustür und das Briefing abgehalten wurde tauchen wir hinab in das Critterparadies. Die Tauchgänge liegen meistens auf maximal 25 Meter, nichtsdestotrotz ist es ratsam bei einem längeren Aufenthalt und mehreren 75 Minuten Tauchgängen, mit Nitrox zu tauchen, die Nullzeit schwindet rasend. Wir werden nicht enttäuscht unser Guide Bool findet unsere Wunschtiere und nicht nur diese sondern noch viele mehr, er weiß auch all die Namen dieser Kreaturen, sogar auf Latein. Für die nächsten Tage ist Bool unser Sucher und Finder und vor allem derjenige der immer dafür sorgt, dass wir auch gemeinsam wieder auftauchen, nicht so einfach bei zweien die ständig nur durch den Sucher ihrer Kamera schauen. Die Oberflächen Pause an Bord des Boots wird genutzt um sich mit den anderen Tauchern und Guides über das Erlebte auszutauschen. Gereicht werden Tee, Kekse und zuckersüße Ananas. Sollte man sich über den Namen der Tierchen im Nachhinein nicht mehr sicher sein, stehen einem zur Bestimmung im Restaurant jede Menge Lektüre zur Verfügung. Ein kleiner Tip von unserer Mitreisenden Sonya, macht einfach ein Foto von der allgegenwärtigen Schreibtafel eures Guides, auf dieser wird wenn Ihr es wünscht, stets das Gesehen festgehalten. Nach dem zweiten Tauchgang geht es zurück ins Resort. Mittagessen und kurzer Besuch am Pool. Sehr schön, hier erwartet uns auf jeder Liege ein kuscheliges Handtuch, ordentlich gefaltet mit der Aufschrift Bastianos Lembeh. Um die Seele baumeln zu lassen haben wir leider nicht sehr lange Zeit. Um 14.30 ist Abfahrt, dritter Tauchgang, wem es danach noch nicht reicht, kann noch einen späten Tauchgang am Nachmittag dranhängen um die Mandarinfische zu sehen oder einen Nachttauchgang unternehmen um vielleicht den spektakulären Bobbit-Wurm zu finden. Mit Blick auf die Lembeh lassen wir den Tag an der gemütlichen Bar ausklingen. Ausgestattet mit einer stattlichen Anzahl von Cocktails gibt es auch hier nichts zu bemängeln. Die nächsten Tage gestalten sich ähnlich außer, dass das Wetter nicht mehr ganz so mitspielt. Die Wassertemperatur sinkt und der ein oder andere Guide erkrankt. Für uns heißt das jetzt wir "dürfen" mit Opo tauchen. Er ist ein alter Hase und kennt wirklich die ganze Lembeh in und auswendig. Seine Augen sind zwar schon etwas älter aber oho, er findet auch Shaun the Sheep zum 3ten Mal für uns. Wie ein Ping Pong Ball flitzt er Unterwasser hin und her und sucht permanent nach irgendwelchem Kleingetier. Aus ist's mit der Gemütlichkeit. Jetzt müßen wir uns umstellen. Wir finden ihn klasse, immer zu Späßen aufgelegt Über als auch Unterwasser. Stets mit der Nase im Sand um auch nach 75 Minuten vielleicht auf 4 Meter noch etwas zu finden. Empy ist uns von unserem letzten Besuch sehr ans Herz gewachsen. Er begleitet uns bei einigen unserer Tauchgänge, findet meines Erachtens Dinge die viel zu klein sein müßten um überhaupt Augen zu haben. Für ganz kleine Krümel sollten wir das nächste Mal eine Macro Linse mehr im Gepäck dabei haben. Nachdem das Wetter uns nicht ganz so wohl gesonnen ist, wird Neopren und leider auch Blei mäßig aufgerüstet. Es dauert nicht lange und der Rücken schmerzt. Ich nutze dies und statte dem Spa einen Besuch ab. 1 Stunde lang werde ich von einer kleinen Frau mit winzigen aber starken Händen massiert. Eigentlich bin ich in Urlaubsländern mit Massagen eher vorsichtig, aber das hier schreit geradezu nach Wiederholung. Dass die Massage ein Muß ist, und auf jeden Fall zumindest einmal gebucht werden sollte, bestätigen uns 2 Physiotherapeuten beim Abendessen. Ein Gähnen kündigt sich an. Noch nicht einmal 22.00 Uhr. Wie wäre das wohl ohne Nitrox. Die Tage vergehen und immer näher rückt der Abschied. Was sollen wir sagen alle unsere Critter-Wünsche wurden mehr als erfüllt. Das Paket von 59 Tauchgängen pro Person sogar gesprengt. Ein Abschiedslied, das für uns am letzten Abend im Restaurant gesungen wurde rührte uns alle zu Tränen. Fazit: Sicherlich findet man immer etwas das bemängelt werden kann. Vor dem Resort liegt schon mal die ein oder andere Plastikflasche am kleinen Strand, ( wir sind in der Lembeh, Indonesien, Sulawesi) Nicht immer ist der W-LAN Empfang gut, ( ich bin im Urlaub!!!) Hoppla ein Käfer, (wir sind in den Tropen) . Das Essen könnte laut manchen Mittauchern etwas abwechslungsreicher oder üppiger sein. Der Pool noch öfter gereinigt und von Blättern beseitigt werden als es eh schon gemacht wird ( es stehen Laubbäume rund um den Pool und es gibt Wind). Ein Aufenthalt im Bastianos Lembeh ist auf jeden Fall eine lange Anreise wert. Wir waren 2x da und werden wiederkommen. Uns überzeugt das Gesamtpaket umgeben von einem herzlichen Ablauf mit stetigem ehrlichem Lächeln. Danke Thomas und Debbie sowie dem gesamtem Team.

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