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ein echter geheimtipp

DerRalle202753
Auf Grund meines Aufenthaltes im Oceana Dive Resort in Gorontalo bin ich auf diesen wundervollen Platz aufmerksam geworden. Die beiden Resorts stehen in enger Verbindung miteinander was die Anreise sehr vereinfacht. Ein Transfer von Gorontalo nach Boalemo. Von dort aus geht es weiter mit dem Speedboot(ca. 2Std). Und schon ist man auf Una Una angekommen. Ein echter remote Platz fernab vom Tourismus. Hier wáchst der Dschungel noch bis ins Meer. Es gibt derzeit 3 Resorts und ca. 200 Locals. Eine herzliche Begrússung durch den Manager gefolgt mit einer umfangreichen Einweisung úber das Resort. Hier steht nicht nur Eco drauf sondern es wird gelebt. Die Anlage wird mit Solarstrom betrieben. Ein Brunnen wurde gebohrt, weitere Projekte wie Permakultur, Gemúsegarten etc sind in Planung. Es gibt diverse Freizeitmóglichkeiten wie Schnorcheln, Freediven, Dschungel + Vulkantouren und nicht zu vergessen das Tauchen. Die Basis inklusive Kompressor und Leihausrústung sind gut in Schuss. Getaucht wird in kleinen Gruppen und die Zusammenstellung erfolgt je nach Erfahrungen der anwesensden Taucher. Sicherheit wird grossgeschrieben. Immer mit dabei Notfallsauerstoff und erste Hilfe Box. Tauchen selbst ist grossartig. Wenige bis gar keine Taucher, was die Sache sehr attraktiv. Man ist an den jeweiligen Platzen alleine mit seiner Gruppe. úberwiegend Steilwánde mit unglaublichem Bewuchs von Schwámmen, Korallen und einem wirklich gesundem Fischbestand. Es gibt auch eine handvoll Muckplátze aber der Focus hier ist defintitiv auf Weitwinkel. Die Unterkúnfte sind kompfortabel und grosszúgig vom Platzangebot. Essen gibt es im dazugehórigem Resaturant in Buffetform. Abwechslungsreich und absolut lecker. Alles in allem ein phantasticher Ort umgeben von ursprúnglicher indonesischer Natur und gesundem Marinelife. Ich hoffe es bleibt so remote auf Una Una und bedanke mich bei Danny und seinem Team.

enspanntes tauchen

DerRalle202753
fernab vom Massentourismus. Kleines familáres Tauchresort in Gorontalo. Gefúhrt von Michael, einem professionellen Unterwasser und Videografen. Er kennt die Ecke wie seine Westentasche und kann gute Tipps zu Plátzen geben jenachdem wo die taucherischen Vorlieben liegen. Es gibt Steilwánde, Korallengárten und Muck Plátze. Also fúr jeden Geschmack etwas dabei was die Sache sehr individuell macht. Die Plátze selbst sind in 5 - 45 min Entfernung mit dem Auto erreichbar. Dort angekommen gehts auf kleine funktionale einheimische Boote was die die Sache sehr authentisch macht und die Locals mit ins Gescháft einbindet. Kleine Gruppen und je nach Luftverbrauch kann es auch mal 70 min werden. Notfallsauerstoff , erste Hilfe und Ersatzteilbox sind selbstverstándlich auch mit dabei. Die Verpflegung im Resort ist sehr gut. Frúhstúck ist inkludiert und Abends gibt es al la Carte, eine grosse Auswahl an lokalen Gerichten. Das Personal ist aufmerksam und immer freundlich. Pipi die lokale Managerin kúmmert sich um alle persónlichen Befindlichkeiten und ist ein wahnsinniges Organisationtalent. Egal ob es um Fahrservice , Dschungeltouren etc geht...sie organisiert alles. Die Unterkúnfte sind sauber und funktional. Die Betten super bequem. Es gibt Klimaanlage und sogar warnmes Wasser. Nicht zu vergessen der grosse Infinitypool wo man sehr gut den Tag mit einer Dekrompessionsflússigkeit ausklingen lassen kann. Ein grosses dankeschón an Michael und sein Team fúr die grossartige Erfahrung.

Perfekt

Klaus205913
Wir waren 2 Wochen und haben auch nichts zum Motzen gefunden. Abholung: Der arme Fahrer musste fast 2h auf uns warten (Immigration-Website hat im Flughafen nicht funktioniert) - kein Problem für ihn. Der kurze Bootstransfer ist bei ruhiger See lustig, sonst vermutlich etwas feucht (kurze Hosen sollten schon sein). Unterkunft: Einwandfrei und sehr sauber. Man lebt in der Natur und freut sich an den Geckos, die allgegenwärtig sind und sämtliche Insekten vertilgen. Wir hatten zwar Moskitonetze, allerdings praktisch keine Moskitos. Es gibt 2 Hütten mit Klima (wir hatten eine davon) - unbedingt bei Buchung klären. Die sind zwar zu tagsüber zu schwach, aber nachts einfach super (ich kann bei 26° einfach nicht schlafen, bei 21° schon...). Verpflegung: Keine Wünsche offen. Es wurde jeden Tag 3x ein veganes Essen angeboten (Wünsche waren willkommen und wurden erfüllt). Natürlich gibt's auch immer Chicken oder Fisch dazu. Morgens ab 7:00 Frühstück, um 8 dann aufs Boot, 13:00 (nach 2 TG) Mittagessen (je nach Tauchplatz auch etwas später). Dann Faulenzen oder 3. TG um 15:00, Abendessen 19:00 (oder davor noch Nacht-TG und entsprechend späteres Essen). Alles gut durchdacht und stressfrei. Umgebung: Man kann mal zum Dorf laufen (knapp 45min einfache Strecke auf nem Trampelpfad - Leihmopeds gibt's als Alternative), ansonsten gibt's außer Tauchen, Schnorcheln und einer Strandbar eigentlich nichts. Tauchen: Sehr erfahrene Guides, Wünsche werden auch hier erfüllt (solange sie sinnvoll sind - ein kleines Plateau bei starker Strömung bringt ja nichts). Je nach Mondphase ziemliche Strömung - manche mögen's, manche nicht. Die Tauchplatzwahl wird dann halt angepasst. Material: Alles ziemlich neu, das Leihjacket meines Sohnes war noch unbenutzt. Schildkröten versperren einem öfter mal die Sicht (30 pro TG in den Steilwänden sind normal). Weißspitzen sind ortstreu, Wo Harlekin & Co zu finden sind, wissen die Guides natürlich. Ebenso sieh't bei den Nudis aus: Kein TG ohne. Nitrox gibt's nicht. Tauchboote haben keine Toilette und je nach Tide muss man ein paar 100m zur Basis zurücklaufen - ohne Gerödel :) Personal: Immer freundlich, immer erreichbar. Die AOWD-Ausbildung durch Sven war einwandfrei (konnte wg Erkältung meines Sohnes gerade noch abgeschlossen werden). Sonstiges: Eigentlich rödle ich immer selber auf und ab und wasche mein Zeug. Dazu kommt man kaum - nach dem Essen ist schon alles erledigt und morgens stimmt sogar die Bleimenge und -verteilung im Jacket. Hut ab! Am Anfang war viel Müll von Manado im Wasser, nach 5 Tagen war das plötzlich weg. Keine Ahnung, warum. Der Strand ist ziemlich sauber, die Anlage sowieso. Angenehm ist die Mischung der Nationalitäten: Deutsche, Österreicher, Franzosen, Italiener, Australier, Neuseeländer, Belgier, Holländer - alles dabei (auch durch das "Packpacker Resort" 100m nördlich). Asiatische und amerikanische Taucher hatten wir keine. Wir werden ganz sicher wiederkommen! Gruß, Klaus
Ich bin nun zum 4. Mal dort und es ist das erste Mal, dass ich keine 5 Sterne vergebe. Liegt es am Tauchen? Nein. Wakatobi hat einige der schönsten Tauchplätze, die ich je gesehen habe und der Tauchservice ist unvergleichbar. Wer sich über mangelnden Großfisch beklagt, sollte sich vielleicht vorher erkundigen, hier ist primär Makro und Riff- bzw. Schwarmfisch angesagt. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Weißspitzenriffhaie, Delfine und Rochen, die sind allerdings Glücksache - im Gegensatz zu Schildkröten, die man quasi immer antrifft. Die Korallen sind (noch) intakt und die Riffe wunderschön. Liegt es am Resort? Auf keinen Fall. Der Staff ist der professionellste, freundlichste und liebenswerteste, den ich jemals irgendwo erleben durfte. Service und Essen sind makellos. Der Palmbungalow in der einfachsten Kategorie bietet alles, was man benötigt und ist tadellos sauber. Geht etwas kaputt, wird es sofort repariert. Warum einen Stern Abzug? Nun: Tatsächlich hat mich auch eine Kleinigkeit beim Tauchen gestört, das ist aber eher nebensächlich. Ich wollte spontan einen Fluo-Dive machen, der vom Resort explizit angeboten wird. Das Resort verfügt auch über Gelbfilter für die Tauchmasken, nicht jedoch für die Kameras. Nicht einmal gelbe transparente Folie zum Zurechtschneiden war vorhanden. Für ein Resort, das extra auf Unterwasserfotografie ausgelegt ist, ein echtes Manko. Das wäre mir aber in der Gesamtschau bei der gesamten Serviceleistung bei weitem keinen Punktabzug wert gewesen. Wakatobi hat neuerdings aber ein großes anderes Problem, für das sie direkt nichts können: Licht zieht leider Motten an. Nachdem Lorenz Mäder quasi im Alleingang vor 30 Jahren das Tauchressort inklusive Riffschutzprogramm für Riffstrecken von zig Kilometern ins Leben gerufen und dort inzwischen mehrere hundert Menschen in Lohn und Brot gebracht hat und man die Pandemie ohne Qualitätseinbußen überlebt hat, kommt es leider durch die Erstarkung der Region zu einer übermäßigen Bevölkerung der Hauptinsel mit all ihren Problemen: Zum einen sind inzwischen die ersten lokalen Billiganbieter für's Tauchen dort aus dem Boden geschossen, über deren Qualifikation, Sicherheit und vor allem über deren Sinn für den Riff- und Umweltschutz ich mir leider kein fundiertes Bild, sondern nur plausible Vermutungen machen kann und die ich persönlich als störend empfinde. Wir sind einmal an einem geplanten Tauchplatz vorbeigefahren, weil dort ein Boot eines "lokalen Anbieters" lag. Jahre lang war das Wakatobi Dive Resort einziger Anbieter der Region und das war auch gut so - vor allem für die Umwelt. Viel schlimmer ist aber, dass die Jugend dort rücksichtslos ist und nicht klug genug, zu begreifen, dass man die Hand, die einen füttert, nicht beißen sollte. Zum allerersten Mal habe ich auf Wakatobi in 3 von 10 Nächten nur mit Gehörschutz schlafen können, weil von der Hauptinsel bis spät in die Nacht Bässe herüberdröhnten (Fr., Sa. und Mi.). Dafür kann das Resort nichts, es ist aber trotzdem eine Zumutung für den Ruhesuchenden, der für den Aufenthalt im vermeintlichen Paradies sehr viel Geld bezahlt. Wenn man pro Nacht Hunderte von Dollar ausgibt, erwartet man auch eine ungestörte Nachtruhe, die es dort früher einmal gab. Das Resort ist toll, die Menschen, die dort arbeiten sind toll, das Konzept ist toll und ich wünsche allen Beteiligten nur das Beste. Wenn man aber die neuen Probleme der Region nicht in den Griff kriegt, sehe ich für die mittel- bis langfristige Zukunft des Archipels schwarz. Und das würde mir unendlich leid tun.
Ich war im Juli für etliche Tage das erste Mal in Bira beim Akasha Beach Club mit Total 35 Tauchgängen (12 Tauchtage) und habe die Zeit sehr genossen. Die Tauchgänge waren abwechslungsreich, von keiner bis starker Strömung, sehr viel Fisch, kleine wie grosse, Nudis, Kopffüssler, gesunde Korallen, bei guter Sicht. Je nach Tauchplatz sieht man leider auch etwas Abfall. Die Strömung kann durchaus anspruchsvoll werden, wobei das vorgängige Briefing darauf eingeht. Wenn Ebbe ist, kann das kleine Tauchboot nicht zum Hotelstrand, sondern weicht dann aus. Natürlich versucht man die Zeiten so zu wählen, dass dies selten vorkommt und falls doch, wird man vorgängig orientiert und dann an der alternativen Anlegestelle abgeholt. Das Tauchboot aus Holz bietet Platz für vier Taucher und Divermaster/Guide (nebst Besatzung). Während der Fahrt erschwert der Geräuschpegel (Motor) ein entspanntes Gespräch, störte mich aber nicht. Die schönen Tauchplätze liegen ca 30 bis 45min entfernt und bei der Überfahrt kann es bei entsprechendem Wellengang schaukeln. Zuerst hat mich das etwas verunsichert, hat sich dann aber schnell gelegt. Die Betreuung ist sehr gut, sowohl an der Basis, wie auf dem Boot. Nitrox wird angeboten (kleiner Aufpreis), musste aber dazumal extern beschafft werden. In der Zwischenzeit sollte der erwartete neue Kompressor Nitrox vor Ort herstellen. Die Sauerstoffmessung wird an Land sauber bei Anwesenheit des Tauchers durchgeführt, protokolliert und durch den Taucher schriftlich bestätigt. Das Briefing war gut, nicht zu ausschweifend und bei erneutem Ansteuern desselben Tauchplatzes auf das Wesentliche reduziert. Wasser, Tree und eine kleine Lunchbox mit Melone, Banane, Ananas waren stets vorhanden. Eine Dachblache schützt vor Sonne und allfälligem Regen. Ich empfehle klar einen Fullbody Tauchanzug. Die Wassertemperaturen schwankten zwischen 28C und 24C (Durchschnitt 26C). Bei einem von 35 Tauchgängen gab es Stingy Plankton; einen Tauchgang musste wir aufgrund von Quallen auslassen. Die Information dazu (Quallen am Strand und im Wasser) kam aber bereits am Morgen vom Hotel und man hätte Problemlos bereits dann kurzfristig absagen können, wollte ich aber nicht. Nach dem Ende des zweiten Tauchgang sah man diese Tiere in grösserer Anzahl. Am Folgetag war der Spuk bereits wieder vorbei. Was aber auch zu sagen ist, die Anreise aus der Schweiz ist nicht gerade kurz und der Weg von Makassar bis Bira, dort sollte man unbedingt den Transfer einem erfahrenen Fahrer überlassen.

TOP Tauchbasis

Taucher339244
Wir hatten eine absolut fantastische Erfahrung bei der diving.de Tauchschule und können sie uneingeschränkt weiterempfehlen – insbesondere auch für Familien mit Kindern. Wir waren mit unserem 5-jährigen Kind vor Ort und haben uns vom ersten Moment an unglaublich willkommen und wohlgefühlt. Die familiäre, herzliche Atmosphäre hat uns sofort begeistert. Der Basisleiter und sein ausgesprochen freundliches Team waren jederzeit hilfsbereit, aufmerksam und haben uns in allen Belangen sofort unterstützt. Man spürt sofort, dass hier Gastfreundschaft und Professionalität grossgeschrieben werden. Besonders beeindruckt hat uns die professionelle Organisation der Tauchbasis. Die Abläufe waren jederzeit strukturiert, sicher und sehr professionell. Das Equipment war brandneu und in einem top Zustand – etwas, das man als Taucher sehr schätzt. Vor jedem Tauchgang gab es ein ausführliches und hervorragend erklärtes Briefing. Alles wurde verständlich, ruhig und kompetent erklärt, sodass wir uns jederzeit bestens aufgehoben und sicher gefühlt haben. Ein weiteres Highlight ist die traumhafte Lage der Tauchschule: Sie befindet sich auf einem Felsvorsprung mit einer wunderschönen Aussicht aufs Meer – allein der Blick dort ist schon etwas Besonderes und macht die Atmosphäre einzigartig. Für uns hat hier einfach alles gestimmt: Professionalität, Herzlichkeit, Sicherheit, modernes Equipment und eine unglaublich familienfreundliche Umgebung. Vielen Dank an den Basisleiter und das gesamte Team für diese wunderbare Zeit – wir kommen sehr gerne wieder!

ein echter geheimtipp

DerRalle202753
Auf Grund meines Aufenthaltes im Oceana Dive Resort in Gorontalo bin ich auf diesen wundervollen Platz aufmerksam geworden. Die beiden Resorts stehen in enger Verbindung miteinander was die Anreise sehr vereinfacht. Ein Transfer von Gorontalo nach Boalemo. Von dort aus geht es weiter mit dem Speedboot(ca. 2Std). Und schon ist man auf Una Una angekommen. Ein echter remote Platz fernab vom Tourismus. Hier wáchst der Dschungel noch bis ins Meer. Es gibt derzeit 3 Resorts und ca. 200 Locals. Eine herzliche Begrússung durch den Manager gefolgt mit einer umfangreichen Einweisung úber das Resort. Hier steht nicht nur Eco drauf sondern es wird gelebt. Die Anlage wird mit Solarstrom betrieben. Ein Brunnen wurde gebohrt, weitere Projekte wie Permakultur, Gemúsegarten etc sind in Planung. Es gibt diverse Freizeitmóglichkeiten wie Schnorcheln, Freediven, Dschungel + Vulkantouren und nicht zu vergessen das Tauchen. Die Basis inklusive Kompressor und Leihausrústung sind gut in Schuss. Getaucht wird in kleinen Gruppen und die Zusammenstellung erfolgt je nach Erfahrungen der anwesensden Taucher. Sicherheit wird grossgeschrieben. Immer mit dabei Notfallsauerstoff und erste Hilfe Box. Tauchen selbst ist grossartig. Wenige bis gar keine Taucher, was die Sache sehr attraktiv. Man ist an den jeweiligen Platzen alleine mit seiner Gruppe. úberwiegend Steilwánde mit unglaublichem Bewuchs von Schwámmen, Korallen und einem wirklich gesundem Fischbestand. Es gibt auch eine handvoll Muckplátze aber der Focus hier ist defintitiv auf Weitwinkel. Die Unterkúnfte sind kompfortabel und grosszúgig vom Platzangebot. Essen gibt es im dazugehórigem Resaturant in Buffetform. Abwechslungsreich und absolut lecker. Alles in allem ein phantasticher Ort umgeben von ursprúnglicher indonesischer Natur und gesundem Marinelife. Ich hoffe es bleibt so remote auf Una Una und bedanke mich bei Danny und seinem Team.

enspanntes tauchen

DerRalle202753
fernab vom Massentourismus. Kleines familáres Tauchresort in Gorontalo. Gefúhrt von Michael, einem professionellen Unterwasser und Videografen. Er kennt die Ecke wie seine Westentasche und kann gute Tipps zu Plátzen geben jenachdem wo die taucherischen Vorlieben liegen. Es gibt Steilwánde, Korallengárten und Muck Plátze. Also fúr jeden Geschmack etwas dabei was die Sache sehr individuell macht. Die Plátze selbst sind in 5 - 45 min Entfernung mit dem Auto erreichbar. Dort angekommen gehts auf kleine funktionale einheimische Boote was die die Sache sehr authentisch macht und die Locals mit ins Gescháft einbindet. Kleine Gruppen und je nach Luftverbrauch kann es auch mal 70 min werden. Notfallsauerstoff , erste Hilfe und Ersatzteilbox sind selbstverstándlich auch mit dabei. Die Verpflegung im Resort ist sehr gut. Frúhstúck ist inkludiert und Abends gibt es al la Carte, eine grosse Auswahl an lokalen Gerichten. Das Personal ist aufmerksam und immer freundlich. Pipi die lokale Managerin kúmmert sich um alle persónlichen Befindlichkeiten und ist ein wahnsinniges Organisationtalent. Egal ob es um Fahrservice , Dschungeltouren etc geht...sie organisiert alles. Die Unterkúnfte sind sauber und funktional. Die Betten super bequem. Es gibt Klimaanlage und sogar warnmes Wasser. Nicht zu vergessen der grosse Infinitypool wo man sehr gut den Tag mit einer Dekrompessionsflússigkeit ausklingen lassen kann. Ein grosses dankeschón an Michael und sein Team fúr die grossartige Erfahrung.

Perfekt

Klaus205913
Wir waren 2 Wochen und haben auch nichts zum Motzen gefunden. Abholung: Der arme Fahrer musste fast 2h auf uns warten (Immigration-Website hat im Flughafen nicht funktioniert) - kein Problem für ihn. Der kurze Bootstransfer ist bei ruhiger See lustig, sonst vermutlich etwas feucht (kurze Hosen sollten schon sein). Unterkunft: Einwandfrei und sehr sauber. Man lebt in der Natur und freut sich an den Geckos, die allgegenwärtig sind und sämtliche Insekten vertilgen. Wir hatten zwar Moskitonetze, allerdings praktisch keine Moskitos. Es gibt 2 Hütten mit Klima (wir hatten eine davon) - unbedingt bei Buchung klären. Die sind zwar zu tagsüber zu schwach, aber nachts einfach super (ich kann bei 26° einfach nicht schlafen, bei 21° schon...). Verpflegung: Keine Wünsche offen. Es wurde jeden Tag 3x ein veganes Essen angeboten (Wünsche waren willkommen und wurden erfüllt). Natürlich gibt's auch immer Chicken oder Fisch dazu. Morgens ab 7:00 Frühstück, um 8 dann aufs Boot, 13:00 (nach 2 TG) Mittagessen (je nach Tauchplatz auch etwas später). Dann Faulenzen oder 3. TG um 15:00, Abendessen 19:00 (oder davor noch Nacht-TG und entsprechend späteres Essen). Alles gut durchdacht und stressfrei. Umgebung: Man kann mal zum Dorf laufen (knapp 45min einfache Strecke auf nem Trampelpfad - Leihmopeds gibt's als Alternative), ansonsten gibt's außer Tauchen, Schnorcheln und einer Strandbar eigentlich nichts. Tauchen: Sehr erfahrene Guides, Wünsche werden auch hier erfüllt (solange sie sinnvoll sind - ein kleines Plateau bei starker Strömung bringt ja nichts). Je nach Mondphase ziemliche Strömung - manche mögen's, manche nicht. Die Tauchplatzwahl wird dann halt angepasst. Material: Alles ziemlich neu, das Leihjacket meines Sohnes war noch unbenutzt. Schildkröten versperren einem öfter mal die Sicht (30 pro TG in den Steilwänden sind normal). Weißspitzen sind ortstreu, Wo Harlekin & Co zu finden sind, wissen die Guides natürlich. Ebenso sieh't bei den Nudis aus: Kein TG ohne. Nitrox gibt's nicht. Tauchboote haben keine Toilette und je nach Tide muss man ein paar 100m zur Basis zurücklaufen - ohne Gerödel :) Personal: Immer freundlich, immer erreichbar. Die AOWD-Ausbildung durch Sven war einwandfrei (konnte wg Erkältung meines Sohnes gerade noch abgeschlossen werden). Sonstiges: Eigentlich rödle ich immer selber auf und ab und wasche mein Zeug. Dazu kommt man kaum - nach dem Essen ist schon alles erledigt und morgens stimmt sogar die Bleimenge und -verteilung im Jacket. Hut ab! Am Anfang war viel Müll von Manado im Wasser, nach 5 Tagen war das plötzlich weg. Keine Ahnung, warum. Der Strand ist ziemlich sauber, die Anlage sowieso. Angenehm ist die Mischung der Nationalitäten: Deutsche, Österreicher, Franzosen, Italiener, Australier, Neuseeländer, Belgier, Holländer - alles dabei (auch durch das "Packpacker Resort" 100m nördlich). Asiatische und amerikanische Taucher hatten wir keine. Wir werden ganz sicher wiederkommen! Gruß, Klaus
Ich bin nun zum 4. Mal dort und es ist das erste Mal, dass ich keine 5 Sterne vergebe. Liegt es am Tauchen? Nein. Wakatobi hat einige der schönsten Tauchplätze, die ich je gesehen habe und der Tauchservice ist unvergleichbar. Wer sich über mangelnden Großfisch beklagt, sollte sich vielleicht vorher erkundigen, hier ist primär Makro und Riff- bzw. Schwarmfisch angesagt. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Weißspitzenriffhaie, Delfine und Rochen, die sind allerdings Glücksache - im Gegensatz zu Schildkröten, die man quasi immer antrifft. Die Korallen sind (noch) intakt und die Riffe wunderschön. Liegt es am Resort? Auf keinen Fall. Der Staff ist der professionellste, freundlichste und liebenswerteste, den ich jemals irgendwo erleben durfte. Service und Essen sind makellos. Der Palmbungalow in der einfachsten Kategorie bietet alles, was man benötigt und ist tadellos sauber. Geht etwas kaputt, wird es sofort repariert. Warum einen Stern Abzug? Nun: Tatsächlich hat mich auch eine Kleinigkeit beim Tauchen gestört, das ist aber eher nebensächlich. Ich wollte spontan einen Fluo-Dive machen, der vom Resort explizit angeboten wird. Das Resort verfügt auch über Gelbfilter für die Tauchmasken, nicht jedoch für die Kameras. Nicht einmal gelbe transparente Folie zum Zurechtschneiden war vorhanden. Für ein Resort, das extra auf Unterwasserfotografie ausgelegt ist, ein echtes Manko. Das wäre mir aber in der Gesamtschau bei der gesamten Serviceleistung bei weitem keinen Punktabzug wert gewesen. Wakatobi hat neuerdings aber ein großes anderes Problem, für das sie direkt nichts können: Licht zieht leider Motten an. Nachdem Lorenz Mäder quasi im Alleingang vor 30 Jahren das Tauchressort inklusive Riffschutzprogramm für Riffstrecken von zig Kilometern ins Leben gerufen und dort inzwischen mehrere hundert Menschen in Lohn und Brot gebracht hat und man die Pandemie ohne Qualitätseinbußen überlebt hat, kommt es leider durch die Erstarkung der Region zu einer übermäßigen Bevölkerung der Hauptinsel mit all ihren Problemen: Zum einen sind inzwischen die ersten lokalen Billiganbieter für's Tauchen dort aus dem Boden geschossen, über deren Qualifikation, Sicherheit und vor allem über deren Sinn für den Riff- und Umweltschutz ich mir leider kein fundiertes Bild, sondern nur plausible Vermutungen machen kann und die ich persönlich als störend empfinde. Wir sind einmal an einem geplanten Tauchplatz vorbeigefahren, weil dort ein Boot eines "lokalen Anbieters" lag. Jahre lang war das Wakatobi Dive Resort einziger Anbieter der Region und das war auch gut so - vor allem für die Umwelt. Viel schlimmer ist aber, dass die Jugend dort rücksichtslos ist und nicht klug genug, zu begreifen, dass man die Hand, die einen füttert, nicht beißen sollte. Zum allerersten Mal habe ich auf Wakatobi in 3 von 10 Nächten nur mit Gehörschutz schlafen können, weil von der Hauptinsel bis spät in die Nacht Bässe herüberdröhnten (Fr., Sa. und Mi.). Dafür kann das Resort nichts, es ist aber trotzdem eine Zumutung für den Ruhesuchenden, der für den Aufenthalt im vermeintlichen Paradies sehr viel Geld bezahlt. Wenn man pro Nacht Hunderte von Dollar ausgibt, erwartet man auch eine ungestörte Nachtruhe, die es dort früher einmal gab. Das Resort ist toll, die Menschen, die dort arbeiten sind toll, das Konzept ist toll und ich wünsche allen Beteiligten nur das Beste. Wenn man aber die neuen Probleme der Region nicht in den Griff kriegt, sehe ich für die mittel- bis langfristige Zukunft des Archipels schwarz. Und das würde mir unendlich leid tun.

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