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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

... ein fast noch unberührtes Tauchgebiet mit unglaublichem Korallenbewuchs, außergewöhnlichem Fischreichtum und hoher Artenvielfalt. Irgendwie eine Mischung aus Lembeh Strait und Raja Ampat. Bereits am Hausriff (das eigentlich ein sandiger Abhang ist) gab es Anglerfische in allen Variationen, Seepferdchen, Schlangenaale, Flügelrossfische und vieles mehr. Die Tauchausfahrten bescherten uns dann unglaublich schöne Korallengärten, Fischschwärme und unter anderem auch einen Wal und einen Walhai. Und wir waren die einzigen Taucher im Umkreis von 100 km. Die Sicht kann durchwehs auch etwas schlechter sein und Strömung kann es auch geben. Das Resort selbst ist niedlich, das Essen hervorragend und das Service großartig (z.B. frisch gepresste Säfte nach jedem Tauchgang). Allerdings liegt das Resort mitten in einem indonesischen Dorf, was des nächtens oft eine gewisse Lärmbeeinträchtigung mit sich bringt (den Muezzin hört man oft auch um 3 Uhr nachts). Daher Oropacs mitbringen. Auch darf man keine Phobie gegen Hühner, Ziegen und Hunde haben, die überall herumrennen (auch im Resort). Das Service ist superindividuell, das Resort beherbergt auch maximal 10 Gäste ( wir waren etwa am Anfang zu viert). Die Tauchguides sind routiniert und toll und finden fast alles. Und dazu immer super freundlich. Es war einer meiner besten Indonesien Urlaube, die Weiterreise nach Christmas Island (Australien) dann fast ein Schock in jeder Hinsicht. Die Tompotika Dive Lodge aber eine absolute Empfehlung für individuelles Tauchen auf höchstem Niveau.
Wir (66m und 58f) waren vom 07.11.bis 28.11 Gäste in der Tompotika Dive Lodge. Nach einer etwas langen Reise über Singapore via Makassar sind wir auf dem kleinen Flughafen in Luwuk gelandet. Als einzige "Nichtindoniesier" war es für den Guide nicht schwer uns auszumachen und uns zum Pic-Up zu bringen. In einer 3 stündigen Fahrt durch den Dschungel und durch kleine Dörfen auf z.T. holpriger Schotterstrasse erreichten wir dann etwas müde das "Resort". Kaum angekommen wurde uns ein sehr leckeres Essen aufgetragen und wir wurden sehr herzlich willkommen geheissen. In den folgenden 20 Tagen haben wir ein persönliches herzliches und sehr aufmerksames Team kennengelernt. Sei es der Koch Rashid mit seinem Helfer Ferdi, oder die beiden guten Seelen Yoko und Utscho haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen und so gut es eben an diesem abgelegenen Ort ging auch erfüllt. Opo als "Chef" mit seinen Guides Marlon, Amsar und Ekke sowie den beiden Käptens Dedi und Malik sorgten für einen einmalig persönlichen und äusserts entspannten Tauchurlaub. Hier ist zu sagen, dass wir, obschon im All-In-Packet mehr TG's enthalten waren, diese nicht alle abgetaucht haben. Wir sind halt Genusstaucher, aber wer will kann deutlich mehr machen als wir. Zum Tauchen muss man nur noch selber zum Boot laufen; der Rest wird durch die Helfer, zu denen noch Saldi gehört, komplett erledigt. Die Ausfahrten sind bis auf 2-3 Spots alle innerhalb max. 10-15 Minuten Bootsfahrt erreichbar. Es stehen insgesamt 3 Boote zur Verfügung. Wir waren zwischen 2 (!) und 8 Taucher so dass es nie ein Gedränge auf den Booten gab. Die UW-Welt ist einmalig intakt und das Resultat der wenigen Taucher die sich dort ins Wasser begeben. Hat es doch im Umkreis von wohl 100 km keine andere Basis! Die Zimmer sind auch in den Standard-Bungis sehr geräumig, gut eingerichtet (es hat genug Steckdosen für Akkus, Handy etc. wobei KEINE Adapter zu unserern Steckern nötig sind. Auch die im Zimmer vorhandende Air-Condition lässt sich sogar als Taucher benutzen, denn über dem Bett ist ein Baldachin, der Zugluft verhindert und die AC selbst lässt sich sehr gut einstellen, so dass keine Frostbeulen entstehen ;-) Die Zimmer wurden von Yoko und Utscho täglich penibel gereinigt und alle 3 Tage! wurde die Bettwäsche gewechselt. Super Luxus an einem solch abgelegenen Ort. Das im Resort vorhandene WLAN ist nicht mit der Geschwindigkeit bei uns zu vergleichen, was z.B. ein WhatsApp-Anruf oder per Skype mehr oder weniger verunmöglicht. Festnetzanschluss oder Netz-Zugang zum Indonesischen Handynetzt ist nicht möglich, was bei uns im Falle eines kleinen Zwischenfalls (DCS) etwas problematisch war. Die Crew im Tompotika hat hier aber vorragende Hilfe geleistet und der "Patientin" geht es auch gem. der Check beim Arzt in der CH gut. Wer bloss kann, soll auch eine kleinen Rundgang durchs Dorf machen und dabei dei Herzlichkeit der Einwohner erfahren. Diese sind sehr gespannt auf Euch und alle wollen, wenn vorhanden mit dem eigenen Handy ein Foto mit Euch zusammen machen, oder sich einfach abfotografieren lassen. Getaucht wird in der Regel um, 08:00, 11:00, 14:00 udn 17:30 zum Nachttauchgang. Die Spots können jeweisl am Vorabend oder auch am Tauchtag mit Opo besprochen werden, wobei es hier zu Verschiebungen infolge der z.T. starken Strömung kommen kann. Mit dem Essen wird jeweils auf dei Tauchgruppe gewartet, ausser für diejenigen welche im Resot bleiben. Die essen zu den "bestimmten" Zeiten. Die Auswahl war hervorragend. Immer Reis, Fisch, Fleisch, Hühnchen, Gemüse und Früchte. Rashid, du bist Spitze!! Bitte beachtet, dass es im Dorf keinen Arzt hat oder Medikamente (oder sonst etwas) gekauft werden können. Das muss alles in Luwuk besorgt werden. In den geschätzen 50 "Kiosks" kann man Zigaretten, Instantkaffee, Benzin und vieles sonstiges kaufen, aber nichts, das wir benötigt haben :-) Obschon wir anders geplant hatten, wir werden auch 2020 den Weg unter dei Füsse, resp. Flügel udn Räder nehmen und wieder ins Tompotika tauchen gehen. Wer Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden.

Nudi Falls

Travel Beat
Lembeh ist einzigartig. Es ist ein Muck Diving Paradise! Der Tauchplatz Nudi Falls ist einer der bekanntesten und beliebtesten Tauchplätze in der Lembeh Strait. Die Seite wurde Nudi Falls genannt, weil man sagt, dass Nacktschnecken manchmal wegen Taucherblasen von der Wand fallen. Vielleicht auch, weil es einer der vielseitigsten Tauchplätze ist. Nudi Falls liegt in der Mitte der Lembeh Strait auf der Seite des Festlands - nördlich des Dorfes Tandu Rusa. Es bietet eine Kombination aus einer Mauer im flachen Bereich, die am späten Morgen spektakuläres Licht durch die überhängenden Bäume bietet. Dann gibt es ein felsiges Riff, einen sandigen Hang mit einem sehr flachen Schuttfeld und ein tieferes Weichkorallenfeld ab etwa 20 Metern. Nudi Falls ist gut für alles, von einer vielfältigen und riesigen Menge an Nacktschnecken, Lembeh Pygmäen-Seepferdchen, Anglerfischen, extravaganten Tintenfischen, Tintenfischen mit blauen Ringen, haarigen Tintenfischen, Wonderpus, Seepferdchen, Nashörnern, Grundeln, Gartenaalen, Anthias, haarigen Garnelen, Harlekin-Garnelen. Tiger Shrimps, Little Green Shrimps und viele andere Critters. Aufgrund seiner sehr exponierten Position kann der Tauchplatz zeitweise relativ starke Strömungen aufweisen. Und obwohl die Landschaft bei Nudi Falls atemberaubend ist: Ein guter Guide macht einen großen Unterschied, wenn es darum geht, alle Schätze zu enthüllen, die Nudi Falls zu bieten hat… und es gibt viele.
Wir waren Ende März 2020 (kurz bevor der große covid-19-shutdown auch Sulawesi erreichte) eine knappe Woche bei den Two Fish Divers auf Lembeh. Der Pickup Service vom Pier in Bitung klappte einwandfrei. Gleich nach der Ankunft gabs ein Videobriefing zu den Besonderheiten des Muck Diving in der Strasse von Lembeh. Wir hatten zunächst einen "Economy Room" gebucht, da über die Plattform keine andere Unterkunft angeboten wurde. "Economy" bedeutet: ein ca. 6qm großer Raum im 1. Stock eines Holzgebäudes, bei dem die Atemgeräusche des Nachbarn gut zu hören sind. Im Raum gibts zwei getrennte Betten, einen Ventilator und eine Ablage mit ausreichend Steckdosen zum Laden der Elektronik. Vor diesen Räumen eine gemeinschaftliche Veranda mit Sitz- und Ablagemöglichkeit. Die Gäste hier teilen sich zwei kombinierte Duschen/Toilette (in einem getrennten Nebengebäude) mit dem Team der Tauchbasis. Sauberkeit und die Versorgung mit Verbrauchsmaterial wie Seife und Toilettenpapier sind in diesen Einrichtungen allerdings noch ausbaufähig. So waren wir froh, dass wir nach drei Tagen in einen der fünf Bungalows in dem Resort umziehen konnten. Diese Bunglows bieten großzüging Platz, eigene Dusche/Toilette, Betten mit Moskitonetzen sowie eine große Veranda mit Sitzgruppe. Auch ansonsten ist das Resort angenehm ausgestattet: großes Restaurant-Gebäude, ein eigenes Gebäude mit Bar, ein weiters Gebäude mit Sitz- und Liegemöglichkeiten (falls es mal regnet) sowie Liegen im Garten. Frühstück, Mittag- und Abendessen im Restaurant gibts als Buffet in einer Mischung aus indonesischer und westlicher Küche. Hier ist alles gepflegt und sauber. Auch die Tauchbasis und das Leih-Equipment machen einen sehr guten Eindruck. Ein Blick auf die Spülbecken für die Ausrüstung zeigt was angesagt ist: die weitaus größte Becken ist für Kameras und Lampen reserviert! Für die Tauchausfahrten stehen zwei Boote mit ausreichend Platz zur Verfügung. Ein drittes Boot wird für Transporte eingesetzt. Vormittags gibts eine Ausfahrt mit zwei Tauchgängen und einer Stunde Oberflächenpause, nachmittags noch einen optionalen Einzeltauchgang. Spezielle (Nacht-)Tauchgänge sind ebenfalls im Angebot. In jedem Fall hat eine kleine Gruppe von zwei bis vier Tauchgästen einen Guide. Das Tauchgebiet selbst ist natürlich wegen seiner extremen Vielfalt an exotischer UW-Tierwelt bekannt, die den Müll und Schrott bewohnt, der sich in dieser Schifffahrtsstrasse zwischen Sulawesi und Lembeh angesammelt hat. Eine Aufzählung erspare ich mir - nur ein Rat an UW-Fotografen: die stärkste Macro-Linse ist noch zu schwach! Die Sichtweiten waren mit 5 - 15 Meter überraschend gut. Strömungen haben wir fast keine registriert. An den Tauchspots gibts meist im Bereich 0 bis ca. 10 Meter eine mehr oder weniger ausgprägte Korallenbarriere, in den tieferen Bereichen dann flach auslaufenden Boden mit dunklem Vulkansand. Die Tauchprofile sind entsprechend entspannt, so dass die Tauchgänge bis zu 75 Minuten dauern können. Alles in Allem waren wir mit dem Tauchen und dem Resort Two Fish Lembeh recht zufrieden. Nur das, verglichen mit vielen anderen Tauchbasen die wir in Indonesien besucht haben, ungünstige Prei-/Leistungsverhältnis führt zu einem Stern Abzug.
Wir waren Mitte März 2020 (kurz vor Sperrung des Tauchgebietes wegen der Corona-Krise) für eine Woche bei Rose und Tom im mamaling Dive Resort. Das Resort liegt in einer kleinen Bucht hinter dem Mangrovengürtel auf der Nordseite der Insel Bunaken. Außer dem Zugang per Boot führt von dort aus nur ein Fussweg in ca. 15 Minuten zum nächsten Dorf auf der Insel. Wir hatten die Abholung vom Flughafen Manado mit Taxi und Boot über die Tauchbasis organisiert, was wunderbar geklappt hat und auf jeden Fall zu empfehlen ist, da die Anreise mit dem öffentlichen Boot von Manado doch recht kompliziert ist. Das Resort selbst bietet Alles für einen wirklich exklusiven Tauchurlaub mit "jungle feeling": vier Stelzenbungalows für die Gäste, das Gemeinschaftsgebäude in dem auch die Mahlzeiten serviert werden und die Tauchbasis. Die Bungslows bieten ausreichend Platz, Betten mit Moskitonetzen, einen Ventilator und den Balkon mit Sitzgruppe und Hängematte. Die Steckdosen (220V, dt. Stecker) reichen auch für das gleichzeitige Laden mehrerer Elektronik-Gadgets. Gelegentlich ist für ein paar Minuten der Strom weg, was aber unkritisch ist. Warmwasser, Klimaanlage und WiFi gibts nicht, haben haben wir aber auch nicht vermisst. Wirklich kalt ist die Dusche eh nicht, das grüne Dschungeldach sorgt für kühlende Beschattung und als Dauer-Onliner kauft man sich gleich am Flughafen oder in Manado für kleines Geld eine SIM-Karte mit jeder Menge Datenvolumen. Für die Tauchausfahrten steht ein Boot zur Verfügung, das auch dann gut Platz bietet, wenn alle Gäste tauchen. Angeboten wird jeweils vormittags und nachmittags eine Ausfahrt mit zwei Tauchgängen und einer Stunde Oberflächenpause. Wenn es die Bedingungen zulassen, werden bei der Wahl der Tauchspots und des Tauchprofils die Wünsche der Gäste gerne berücksichtigt. Das Boot ist mit drei Outboardern flott motorisiert, so dass alle Tauchspots rund um Bunaken, Siladen und Manado Tua in kurzer Zeit erreicht werden. Das Leih-Equipment ist in einwandfreiem Zustand. Um das Be- und Entladen der Tauchausrüstungen kümmert sich das freundliche Team der Tauchbasis. Getränke und Snack gibts zwischen den Tauchgängen auf dem Boot, Frühstück, Mittag- und Abendessen dann in dem Gemeinschaftsgebäude. Das Essen ist lecker, reichlich und abwechslungsreich, lokal indonesisch mit gelegentlich chinesischer Anlehnung. Zu dem Tauchgebiet rund um Bunaken gibt ja zahlreiche Beschreibung im Netz, daher nur so viel: die teilweise bis 80m senkrecht abfallenden Riffe sind nach wie vor spektakulär. Schon vor 30 Jahren haben wir hier getaucht, auch diesmal waren wir begeistert: üppiger farbenprächtiger Bewuchs mit Korallen und Schwämen, Schildkröten ohne Ende, Riffhaie, große Sepien, zahlreiche Nacktschnecken und Garnelenarten. An einigen Tauchspots laufen Riffkanten in etwa 30m Tiefe etwas flacher ins offen Wasser aus, was - abhängig von Strömung und Jahreszeit - die Chance auf Sichtung größerer Fische bietet. Noch eine Besonderheit sollte erwähnt werden: da sich Ebbe und Flut an dem Resort merklich auswirken (wir hatten auch noch die Vollmondphase erwischt), werden die Zeiten für die Ausfahrten gelegentlich etwas angepasst. Abhängig vom jeweiligen Wasserstand kann ein kleiner Fussmarsch über das Riffdach zum oder vom Boot zurück fällig werden - Füßlinge oder wasserfeste Trecking-Sandalen sind angeraten. Und das Fazit? Das mamaling Tauchresort ist ideal für Taucher die sich etwas Abenteuerlust bewahrt haben und einen "entschleunigten" Tauchurlaub bei herzlichen Gastgebern verbringen möchten. Wir haben uns bestens bedient gefühlt, alles hat prima geklappt und das Preis-/Leistungsverhältnis ist ok - also 5 Sterne.
... ein fast noch unberührtes Tauchgebiet mit unglaublichem Korallenbewuchs, außergewöhnlichem Fischreichtum und hoher Artenvielfalt. Irgendwie eine Mischung aus Lembeh Strait und Raja Ampat. Bereits am Hausriff (das eigentlich ein sandiger Abhang ist) gab es Anglerfische in allen Variationen, Seepferdchen, Schlangenaale, Flügelrossfische und vieles mehr. Die Tauchausfahrten bescherten uns dann unglaublich schöne Korallengärten, Fischschwärme und unter anderem auch einen Wal und einen Walhai. Und wir waren die einzigen Taucher im Umkreis von 100 km. Die Sicht kann durchwehs auch etwas schlechter sein und Strömung kann es auch geben. Das Resort selbst ist niedlich, das Essen hervorragend und das Service großartig (z.B. frisch gepresste Säfte nach jedem Tauchgang). Allerdings liegt das Resort mitten in einem indonesischen Dorf, was des nächtens oft eine gewisse Lärmbeeinträchtigung mit sich bringt (den Muezzin hört man oft auch um 3 Uhr nachts). Daher Oropacs mitbringen. Auch darf man keine Phobie gegen Hühner, Ziegen und Hunde haben, die überall herumrennen (auch im Resort). Das Service ist superindividuell, das Resort beherbergt auch maximal 10 Gäste ( wir waren etwa am Anfang zu viert). Die Tauchguides sind routiniert und toll und finden fast alles. Und dazu immer super freundlich. Es war einer meiner besten Indonesien Urlaube, die Weiterreise nach Christmas Island (Australien) dann fast ein Schock in jeder Hinsicht. Die Tompotika Dive Lodge aber eine absolute Empfehlung für individuelles Tauchen auf höchstem Niveau.
Wir (66m und 58f) waren vom 07.11.bis 28.11 Gäste in der Tompotika Dive Lodge. Nach einer etwas langen Reise über Singapore via Makassar sind wir auf dem kleinen Flughafen in Luwuk gelandet. Als einzige "Nichtindoniesier" war es für den Guide nicht schwer uns auszumachen und uns zum Pic-Up zu bringen. In einer 3 stündigen Fahrt durch den Dschungel und durch kleine Dörfen auf z.T. holpriger Schotterstrasse erreichten wir dann etwas müde das "Resort". Kaum angekommen wurde uns ein sehr leckeres Essen aufgetragen und wir wurden sehr herzlich willkommen geheissen. In den folgenden 20 Tagen haben wir ein persönliches herzliches und sehr aufmerksames Team kennengelernt. Sei es der Koch Rashid mit seinem Helfer Ferdi, oder die beiden guten Seelen Yoko und Utscho haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen und so gut es eben an diesem abgelegenen Ort ging auch erfüllt. Opo als "Chef" mit seinen Guides Marlon, Amsar und Ekke sowie den beiden Käptens Dedi und Malik sorgten für einen einmalig persönlichen und äusserts entspannten Tauchurlaub. Hier ist zu sagen, dass wir, obschon im All-In-Packet mehr TG's enthalten waren, diese nicht alle abgetaucht haben. Wir sind halt Genusstaucher, aber wer will kann deutlich mehr machen als wir. Zum Tauchen muss man nur noch selber zum Boot laufen; der Rest wird durch die Helfer, zu denen noch Saldi gehört, komplett erledigt. Die Ausfahrten sind bis auf 2-3 Spots alle innerhalb max. 10-15 Minuten Bootsfahrt erreichbar. Es stehen insgesamt 3 Boote zur Verfügung. Wir waren zwischen 2 (!) und 8 Taucher so dass es nie ein Gedränge auf den Booten gab. Die UW-Welt ist einmalig intakt und das Resultat der wenigen Taucher die sich dort ins Wasser begeben. Hat es doch im Umkreis von wohl 100 km keine andere Basis! Die Zimmer sind auch in den Standard-Bungis sehr geräumig, gut eingerichtet (es hat genug Steckdosen für Akkus, Handy etc. wobei KEINE Adapter zu unserern Steckern nötig sind. Auch die im Zimmer vorhandende Air-Condition lässt sich sogar als Taucher benutzen, denn über dem Bett ist ein Baldachin, der Zugluft verhindert und die AC selbst lässt sich sehr gut einstellen, so dass keine Frostbeulen entstehen ;-) Die Zimmer wurden von Yoko und Utscho täglich penibel gereinigt und alle 3 Tage! wurde die Bettwäsche gewechselt. Super Luxus an einem solch abgelegenen Ort. Das im Resort vorhandene WLAN ist nicht mit der Geschwindigkeit bei uns zu vergleichen, was z.B. ein WhatsApp-Anruf oder per Skype mehr oder weniger verunmöglicht. Festnetzanschluss oder Netz-Zugang zum Indonesischen Handynetzt ist nicht möglich, was bei uns im Falle eines kleinen Zwischenfalls (DCS) etwas problematisch war. Die Crew im Tompotika hat hier aber vorragende Hilfe geleistet und der "Patientin" geht es auch gem. der Check beim Arzt in der CH gut. Wer bloss kann, soll auch eine kleinen Rundgang durchs Dorf machen und dabei dei Herzlichkeit der Einwohner erfahren. Diese sind sehr gespannt auf Euch und alle wollen, wenn vorhanden mit dem eigenen Handy ein Foto mit Euch zusammen machen, oder sich einfach abfotografieren lassen. Getaucht wird in der Regel um, 08:00, 11:00, 14:00 udn 17:30 zum Nachttauchgang. Die Spots können jeweisl am Vorabend oder auch am Tauchtag mit Opo besprochen werden, wobei es hier zu Verschiebungen infolge der z.T. starken Strömung kommen kann. Mit dem Essen wird jeweils auf dei Tauchgruppe gewartet, ausser für diejenigen welche im Resot bleiben. Die essen zu den "bestimmten" Zeiten. Die Auswahl war hervorragend. Immer Reis, Fisch, Fleisch, Hühnchen, Gemüse und Früchte. Rashid, du bist Spitze!! Bitte beachtet, dass es im Dorf keinen Arzt hat oder Medikamente (oder sonst etwas) gekauft werden können. Das muss alles in Luwuk besorgt werden. In den geschätzen 50 "Kiosks" kann man Zigaretten, Instantkaffee, Benzin und vieles sonstiges kaufen, aber nichts, das wir benötigt haben :-) Obschon wir anders geplant hatten, wir werden auch 2020 den Weg unter dei Füsse, resp. Flügel udn Räder nehmen und wieder ins Tompotika tauchen gehen. Wer Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden.

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