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Sonnen- und Schattenseiten

Seepferdchen197566
Hallo an alle, Wir waren diesen Sommer bei Blue Bay Divers und sind mit gemischten Gefühlen weggefahren. Ich versuche das in Positives und Negatives zusammenzufassen: Positiv: Der Platz ist traumhaft schön, die Bungalows idyllisch direkt am Strand. Das Personal ist sehr zuvorkommend, Service ist top, Essen gut, der Aufenthalt war wirklich ein reiner Genuss. Beim Tauchen haben wir tolle neue Dinge gesehen, alles Makro, aber sehr schön! Ich bin wegen schlechter Erfahrung ein eher unsicherer Taucher und darauf wurde besondere Rücksicht genommen. Negativ: Wir empfehlen, unbedingt eigenes Tauchequipment mitzubringen. Wir hatten Leihausrüstung und schon beim ersten Test waren Tauchschuhe (beide Reißverschlüsse kapput), Regler (ohne Luft, es musste mit Octapus getaucht werden), Inflater (ohne Funktion) schadhaft. Auf Anfrage wurde alles bis auf den Regler behoben. Nach einem weiteren Tauchgang mit schadhaftem Regler wurde dieser eingestellt, dass er zu viel Luft gab. Nach einem weiteren Tauchgang wurde er dann endlich ausgetauscht. Luftblasen kamen auch bei den Guides wegen kaputter O-Ringe aus verschiedenen stellen. Beim letzten Tauchgang musste ohne funktionstüchtiges Jacket getaucht werden, der kaputte O-Ring des Inflatorschlauches liess zu viel Luft raus und der Guide zog mit Einverständnis meines Partners den Inflator von seinem Jacket ab. Uns geht es bei diesen Dingen nicht um die paar Bar Luftverlust sondern um die Sicherheit. Wer mal erlebt hat wie ein O-Ring platzt und jemand deswegen Taub wird, versteht uns vielleicht. Was uns wunderte ist, dass wir die Geschäftsleitung darauf ansprachen, und mit Argumenten abgespeist wurden, die einfach nicht stichhaltig sind: Das Material sei neu, würde jedes Jahr erneuert werden. Mein Partner taucht schon viele Jahre länger als die Geschäftsleitung, kennt sich mit Equipment aus und weiß, welche Regler-Modelle etc. aktuell sind. Dass ein Inflater schadhaft ist oder die Ablassventile nicht funktionieren, weil angeblich das Equipment von Kunden durch den Sand gezogen wird, verstehen wir nicht, wenn man sich auf dem Boot an- und auszieht. Auch gab es keine Auswahl an Neoprenanzügen, das Wasser war für mich zu kalt für 3mm und es gab keinen 5mm, und mein Partner musste mit zu großem Anzug tauchen, da es keinen kleineren gab. Noch etwas viel uns negativ auf: Keine einzige Ausrüstung enthielt eine Diver Alert Boje, auch nicht die der Guides, und es fahren Boote auf diesen Gewässern… Wir hatten uns unter dem großen Angebot an Tauchschulen für Blue Bay Divers entschieden weil wir überzeugt waren, bei einer Tauchschule mit deutscher Geschäftsleitung sei sicherlich das Tauchequipment einwandfrei. Die Kommentare ließen auch nichts anderes erwarten. Wir wurden eines besseren belehrt. Empfehlung von uns: nehmt euer eigenes Equipment mit und einem genussvollen Tauchen steht nichts im Wege!
Im August 2017 habe ich 2 Trips mit der Sunshine gemacht, Togians und die Rückfahrt über Buyat Bay und Lembeh nach Sahaung. Die Zeit zwischen den beiden Fahrten habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht. Der Sunshinetrip startete in Pagimana, was eine Inlandflug von Manado nach Luwuk und eine Autofahrt nach Pagimana erforderlich macht. In Pagimana wurde zügig auf der Sunshine eingecheckt, und alle notwendigen Informationen an die Gäste gegeben. Alle notwendigen Auskünfte über ihre Brevets müssen die Gäste vorab an Blue Bay Divers übermitteln, da auf der Sunshine ausschließlich Nitrox getaucht wird. Es wurde noch einmal darauf eingegangen, warum die Reise nicht zu den Togians geht, sondern Richtung Süden nach Pulau Dua. Die Korallenriffe der Togians sind durch Dynamitfischerei weitgehend zerstört. Leider gab es eine Verzögerung bei der Abfahrt, denn 2 Gäste kamen erst am nächsten Vormittag an. Sie hatten nicht die notwendigen Zeitpuffer bei den indonesischen Inlandsflügen eingeplant, und verpassten einen Flug. Eine Entschuldigung an die Wartenden gab es von den Herrschaften leider nicht. Auf der Fahrt nach Pulau Dua wurden täglich bis zu 4 Tauchgänge angeboten. Bedingt durch die Situation, dass diese Region wenig erschlossen ist, wurde vor jedem Tauchgang der Tauchplatz mit dem Beiboot erkundet. Die Erkenntnisse, Strömung, Sicht und max. Tauchtiefe, wurden dann im Briefing mitgeteilt. Die beiden Tauchgruppen wurden den taucherischen Fähigkeiten entsprechend eingeteilt. Die Guides schafften es immer, das alle Taucher einen Eindruck von der grandiosen Makrowelt Indonesiens bekamen. Aber nicht nur Makro ist angesagt, Haie, große Stachelrochen und Tunas waren an der Tagesordnung. Besonders beeindruckend die unberührten Riffe, eine Woche keine Plastiktüten oder sonstiger Müll. 4 Tage habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht, eine kleine Anlage mitten in einem Dorf. Die Lodge ist top, Essen, Zimmer und Personal ebenso. Das Tauchgebiet ist fast völlig unberührt, großartige Hart- und Weichkorallen, Haie, Rochen und Tunas. Für mich besonders beeindruckend die Nachttauchgänge am Hausriff. Hier gab es über 20 mal den Kokusnuss- Oktopus, den Mimikoktopus, dem Wonderpus, Hairyfrogfish und und …., einfach irre. Nach 4 Tagen ging es wieder zur Sunshine. Die Rückreise ging über die Togians. Es wurden, bedingt durch die zerstörten Riffe, nur wenige Tauchgänge gemacht. Highlights waren des B 24 Bomberwrack und der Quallensee. Leider wurde der Abstecher nach Gorontalo nicht belohnt, die Walhaie waren nicht mehr da. In der Buyat Bay gab es dann das Hippocampus denise. Einen standesgemäßen Abschluss dieser Tauchsafari gab es dann in der Lembehstrasse mit dem Hairyfrogfish, Mimikoktopus, Flammensepien und einem Bambushai. Abschließend kann ich nur sagen, die Sunshine ist ein tolles Schiff mit einer auf Sicherheit bedachten Crew. Mein Kompliment auch an das umsichtige Management, dass die Tour situationsbedingt nach Pulau Dua ging. Wer braucht schon die Togians, wenn Pulau Dua unzerstörte und müllfreie Riffe bietet. Wie immer waren Unterkunft, Essen und die Tauchgänge auf Sahaung im Blue Bay Resort in gewohnter Weise spitze. Ich werde auf jeden Fall wieder buchen, bzw. habe es schon getan.
Ein Hoch auf die Lembeh, ein Hoch auf' s Bastianos Auch das zweite Mal wurden wir nicht enttäuscht. Das Bastianos Lembeh wartet mit überaus freundlichem und zuvorkommendem Service in allen Bereichen auf. Juni-Juli 2017 Sulawesi empfängt uns recht freundlich mit Sonnenschein. Gespannt welche Critters uns dieses Mal vor die Linse schwimmen werden, vergeht die 1 1/2 stündige Fährt vom Flughafen Manado nach Bitung wie im Flug. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Drogeriemarkt, zwecks Antibrumm, heißt hier Soffel, sehr ratsam. Am Hafen in Bitung werden schon erwartet und freundlich begrüßt. Auf der Fahrt zum Resort bekommt man den ersten Eindruck wo hier in nächster Zeit getaucht wird. Etwas befremdlich ist es schon zwischen all den teilweise doch stark verrosteten Kähnen. Wie schon beim letzten Mal kann man es sich nicht vorstellen, dass in dieser Schifffahrtstrasse die unglaublichsten Meerestiere beheimatet sein sollen. Kurze Zeit später steht Thomas, der Manager des Resorts Spalier. Herzlich umarmt er uns. Nach einem ausgedehnten Briefing über die Neuerungen, wie wir haben jetzt auch Solar auf den Dächern jedes Bungalows und Alutrinkflaschen für jeden von Euch um dem Plastikmüll entgegenzuwirken und das Spa ist fertig, und und und, gibt es jetzt erst einmal ein kaltes Bintang, klar wir kommen aus Bayern. Das Abendessen wie auch das Frühstück und Mittagessen kann vom Buffet gewählt werden. Da ich Gemüse und Salat liebe, hatte nichts zu bemängeln. Habt ihr schon mal Salat mit Paprika und Bananen oder Ananas gegessen? Verglichen mit der Küche des Bastianos auf Bunaken schneidet hier das Resort vielleicht etwas schlechter ab. Was dem ganzen aber keinen Abbruch tut zumal der Service sehr aufmerksam und überaus freundlich ist. Die Müdigkeit macht sich breit und wir gehen in unseren Bungalow, dieses Mal hatten wir einen, mit Blick auf die Lembeh gewählt. Das Bett ist mit Blümchen dekoriert, wie übrigens jeden Tag. Sehr komfortabel die Matratzen, ob wir hier so gerne um 6.00 in der Früh aufstehen werden wage ich zu bezweifeln. Kurz noch eine Dusche, muß schon sagen alles picobello sauber und das blieb auch so die ganze Zeit. Am nächsten Morgen stehen wir schon in den Startlöchern. 59 Dives pro Person müßen abgetaucht werden in 19 Tauchtagen , ob wir das schaffen und die Ohren durchhalten werden, na mal sehen. Ratsam ist es, sich eine persönliche Liste zu erstellen, mit den Tierchen, die man gerne zu Gesicht bekommen und ablichten möchte. Damit auch der Guide Bescheid weiß in welche Richtung man tendiert, sollte man ihm vorher sagen in welche Richtung man tendiert, Macro, Supermacro oder darfs noch a bisserl kleiner sein? Der Tauchtag beginnt mit 2Tauchgängen, gestartet wird um 7.30 direkt vor dem Hotel. Sehr angenehm hier gibt es neben der Basis für die Fotografen und Filmer einen separaten Kameraraum mit 2 vorgelagerten Wasserbecken ausschließlich für Kameraequipement. Jeder bekommt ein mit seinem Namen versehenes Handtuch und Becher ausgehändigt sowie eine kurze Einweisung über die Regeln an Bord. Danach geht es endlich los. Positiv, jedes der einzelnen Boote ist mit einer eigenen Toilette ausgestattet. Getaucht wird normalerweise im Trio, ein Guide zwei Touris, vorallem bei Fotografen sehr angenehm. Nachdem der Tauchplatz erreicht ist, viele liegen direkt vor der Haustür und das Briefing abgehalten wurde tauchen wir hinab in das Critterparadies. Die Tauchgänge liegen meistens auf maximal 25 Meter, nichtsdestotrotz ist es ratsam bei einem längeren Aufenthalt und mehreren 75 Minuten Tauchgängen, mit Nitrox zu tauchen, die Nullzeit schwindet rasend. Wir werden nicht enttäuscht unser Guide Bool findet unsere Wunschtiere und nicht nur diese sondern noch viele mehr, er weiß auch all die Namen dieser Kreaturen, sogar auf Latein. Für die nächsten Tage ist Bool unser Sucher und Finder und vor allem derjenige der immer dafür sorgt, dass wir auch gemeinsam wieder auftauchen, nicht so einfach bei zweien die ständig nur durch den Sucher ihrer Kamera schauen. Die Oberflächen Pause an Bord des Boots wird genutzt um sich mit den anderen Tauchern und Guides über das Erlebte auszutauschen. Gereicht werden Tee, Kekse und zuckersüße Ananas. Sollte man sich über den Namen der Tierchen im Nachhinein nicht mehr sicher sein, stehen einem zur Bestimmung im Restaurant jede Menge Lektüre zur Verfügung. Ein kleiner Tip von unserer Mitreisenden Sonya, macht einfach ein Foto von der allgegenwärtigen Schreibtafel eures Guides, auf dieser wird wenn Ihr es wünscht, stets das Gesehen festgehalten. Nach dem zweiten Tauchgang geht es zurück ins Resort. Mittagessen und kurzer Besuch am Pool. Sehr schön, hier erwartet uns auf jeder Liege ein kuscheliges Handtuch, ordentlich gefaltet mit der Aufschrift Bastianos Lembeh. Um die Seele baumeln zu lassen haben wir leider nicht sehr lange Zeit. Um 14.30 ist Abfahrt, dritter Tauchgang, wem es danach noch nicht reicht, kann noch einen späten Tauchgang am Nachmittag dranhängen um die Mandarinfische zu sehen oder einen Nachttauchgang unternehmen um vielleicht den spektakulären Bobbit-Wurm zu finden. Mit Blick auf die Lembeh lassen wir den Tag an der gemütlichen Bar ausklingen. Ausgestattet mit einer stattlichen Anzahl von Cocktails gibt es auch hier nichts zu bemängeln. Die nächsten Tage gestalten sich ähnlich außer, dass das Wetter nicht mehr ganz so mitspielt. Die Wassertemperatur sinkt und der ein oder andere Guide erkrankt. Für uns heißt das jetzt wir "dürfen" mit Opo tauchen. Er ist ein alter Hase und kennt wirklich die ganze Lembeh in und auswendig. Seine Augen sind zwar schon etwas älter aber oho, er findet auch Shaun the Sheep zum 3ten Mal für uns. Wie ein Ping Pong Ball flitzt er Unterwasser hin und her und sucht permanent nach irgendwelchem Kleingetier. Aus ist's mit der Gemütlichkeit. Jetzt müßen wir uns umstellen. Wir finden ihn klasse, immer zu Späßen aufgelegt Über als auch Unterwasser. Stets mit der Nase im Sand um auch nach 75 Minuten vielleicht auf 4 Meter noch etwas zu finden. Empy ist uns von unserem letzten Besuch sehr ans Herz gewachsen. Er begleitet uns bei einigen unserer Tauchgänge, findet meines Erachtens Dinge die viel zu klein sein müßten um überhaupt Augen zu haben. Für ganz kleine Krümel sollten wir das nächste Mal eine Macro Linse mehr im Gepäck dabei haben. Nachdem das Wetter uns nicht ganz so wohl gesonnen ist, wird Neopren und leider auch Blei mäßig aufgerüstet. Es dauert nicht lange und der Rücken schmerzt. Ich nutze dies und statte dem Spa einen Besuch ab. 1 Stunde lang werde ich von einer kleinen Frau mit winzigen aber starken Händen massiert. Eigentlich bin ich in Urlaubsländern mit Massagen eher vorsichtig, aber das hier schreit geradezu nach Wiederholung. Dass die Massage ein Muß ist, und auf jeden Fall zumindest einmal gebucht werden sollte, bestätigen uns 2 Physiotherapeuten beim Abendessen. Ein Gähnen kündigt sich an. Noch nicht einmal 22.00 Uhr. Wie wäre das wohl ohne Nitrox. Die Tage vergehen und immer näher rückt der Abschied. Was sollen wir sagen alle unsere Critter-Wünsche wurden mehr als erfüllt. Das Paket von 59 Tauchgängen pro Person sogar gesprengt. Ein Abschiedslied, das für uns am letzten Abend im Restaurant gesungen wurde rührte uns alle zu Tränen. Fazit: Sicherlich findet man immer etwas das bemängelt werden kann. Vor dem Resort liegt schon mal die ein oder andere Plastikflasche am kleinen Strand, ( wir sind in der Lembeh, Indonesien, Sulawesi) Nicht immer ist der W-LAN Empfang gut, ( ich bin im Urlaub!!!) Hoppla ein Käfer, (wir sind in den Tropen) . Das Essen könnte laut manchen Mittauchern etwas abwechslungsreicher oder üppiger sein. Der Pool noch öfter gereinigt und von Blättern beseitigt werden als es eh schon gemacht wird ( es stehen Laubbäume rund um den Pool und es gibt Wind). Ein Aufenthalt im Bastianos Lembeh ist auf jeden Fall eine lange Anreise wert. Wir waren 2x da und werden wiederkommen. Uns überzeugt das Gesamtpaket umgeben von einem herzlichen Ablauf mit stetigem ehrlichem Lächeln. Danke Thomas und Debbie sowie dem gesamtem Team.

2 Wochen im Paradies

Manuela (Frosch)213997
Ich war dieses Mal zwei Wochen nur auf der Insel und konnte wieder mal so richtig herunter fahren. Die Bungalows sind sehr hübsch und haben eine tolle Aussicht auf das Meer und den Strand. Das typische indonesische Bak Mandi und einen Gayung ist auch hier vorzufinden. Dies ist ein steinernes mit Wasser gefülltes Becken und eine Schöpfkelle. Es gibt kein fliessendes Wasser, was mann/frau auch nicht braucht. Das Bak Mandi reicht völlig aus und macht auch Spass. Das Tauchen rund um die Insel Sahaung ist einfach ein Traum. Es gibt viele tolle Sachen zu sehen - auch die verrücktesten Kreaturen, welches die Unterwasserwelt zu bieten hat. Das Wasser hatte stetig eine Temperatur von 28 Grad und die Aussentemperatur ebenfalls, trotz Regenzeit. Das Essen wird täglich frisch und mit viel Liebe zubereitet und schmeckt einfach hervorragend. Es gibt immer Dessert und Früchte und zwischendurch auch Kuchen. Am Abend singen die Guides und die Angestellten zum Abendessen und bescheren somit eine sehr schöne Atmosphäre. Mann/frau wird immer mit Namen angesprochen und jeder Wunsch wird versucht zu erfüllen. Alles sehr familiär und einzigartig. Wer keinen Luxus braucht und einfach Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Anke und Salmon - die Basenbesitzer sind warmherzige Menschen und es macht Spass mit ihnen die Zeit unter und über Wasser zu verbringen. Ich oute mich sehr gerne als Wiederholungstäterin. War jetzt das dritte mal da und das vierte ist schon in Planung. Hierher kann mann/frau nicht zu oft kommen.

Nie wieder

Taucher321918
Eigentlich ein höchstidyllisches Jungle-Camp-Resort. Doch alles von Anfang an: Die Anreise vom Airport Manado zur Bootsanlegestelle war eine lebensgefährliche Zumutung. Wir hatten ja schon einige Stunden Reisezeit hinter uns, da sollte der Fahrstil doch etwas angepasster sein. Unser Driver reagierte in keinster Weise auf meine Einwände. Dafür mussten wir unser umfangreiches Tauchgepäck ca. 100m durch den Sand ziehen um dann durchs Wasser watend, endlich für eine Stunde im Resort zu landen. Die Unterkünfte waren einfach und nett eingerichtet, wobei der Deckenlüfter nur ein müdes Drehen von sich gab. Klima gabs nicht, wäre auch bei einem richtigen Van nicht nötig. Auch mit dem nur zeitweise z.V. stehendem Strom kamen wir zurecht. Die Moskitonetze waren löchrich und schlecht verschließbar. Dafür kamen des Nachts Nagetiere, die auf Leder (Handyhüllen, Taschen, etc.) spezialisiert waren. Essen und Versorgung war reichlich und schmackhaft nach Landesart. Sonstiges wie Leihgerätschaften, Getränke, Massage, usw. waren eher teuer für dieses Land. Tauchen: Wir eine sehr erfahrene Fotografengruppe erwarteten mehr. Das Tauchboot stank erheblich nach Benzin (Benzinleitung undicht) und das kleiner Boot war ohne Toilette. Die Luft war schlicht und ergreifend schlecht und erzeugte Kopfschmerzen. Trotz Bescherden beim Resortleiter Owen besserte sich nichts. Bei meiner Überprüfung des Kompessorlogbuches wäre sehr viel zu beanstanden. Ordnung und Sauberkeit ist dort ein Frendwort. Beim Tauchen selbst, wür wünschten uns Korallen für Weitwinkelbilder, da die Folgewoche auf Lembeh für Makro geplant war. Aber die Guids waren überfordert. Versuchten uns immer nur wenige mm-Kleinzeug für unsere Supperweitwinkeldöms zu präsentieren. Dafür waren sie immer im Bild. Letzlich begnügten sie sie, die Gruppe zusammenzuhalten. Die Tauchplätze waren meißt gut bis sehr gut, wobei oft sehr strömungsreiche Stellen angefahren wurden, sodass fotografieren unmöglich war. Die Nachttauchgänge und das Hausriff ein Flopp. Owens Kommentar: da wurde früher viel mit Dynamit gefischt. Na Brawo! Für mich ist dieses Resort keinesfallt weiter zu empfehen. Die Entschädigung dafür war dann die Folgewoche im Bastianos-Resort auf Lembeh.
Schon vor Jahren habe ich hier über meine Erfahrungen mit dem Thalassa Dive Center in Manado geschrieben. Damals war alles neu für uns, und wir hatten eine sehr schöne Zeit an diesem wundervollen Ort mit den wunderbaren Menschen. Das Motto der Tauchbasis „Komm als Gast, geh als Freund“ wurde für uns Realität: wir besuchten dieses Resort einige Male. Jetzt, viele Jahre später, waren wir im Herbst wieder in Manado, wieder beim liebevollen Thalassa-Team, und so vieles war neu: In der Zwischenzeit hat sich Simone und ihr Team nämlich ein neues eigenes Resort in der Nähe von Manado aufgebaut. Wunderschöne Bungalows mit phantastischen Ausblicken kann man hier bewohnen. Auf der einen Seite des Resorts stehen Bungalows, von denen man direkt auf die Stadt Manado blickt und sehr schöne Sonnenaufgänge bewundern kann. Von den Cottages der anderen Seite des Resorts schaut man aufs weite Meer hinaus und kann traumhafte Sonnenuntergänge genießen. Alle Bungalows und Cottages sind praktisch eingerichtet. Für Alleinreisende gibt es auch einfache Zimmer. Im Restaurant gibt es abwechslungsreiche asiatische Kost. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Koch ist sehr kreativ und lässt sich immer wieder kulinarische Köstlichkeiten einfallen. Geschmacksexplosionen sind garantiert, sehr lecker. Auch europäische Kost lässt sich einmal wöchentlich schlemmen: Dienstags wird nämlich der Pizzaofen eingeheizt. Es ist auch möglich, zusammen mit dem Koch auf dem Markt einzukaufen und für alle Gäste nach Anleitung indonesisch zu kochen. Die Abende kann man sowohl in der Restaurantbar als auch an der Poolbar mit anderen Tauchern im Gespräch oder auch mit dem Blick in die hauseigene Bibliothek ausklingen lassen. Wlan ist im Restaurantbereich vorhanden. Manchmal gibt es die Möglichkeit, Vorträgen von diversen Fotografen oder Buchautoren zu lauschen. Das hat allen sehr gut gefallen. Jeder Gast kann sich hier einbringen. Auch Foto-Wettbewerbe werden auf Wunsch veranstaltet. Die Tauchbasis betritt man als Gast eher selten. Das ist auch gar nicht nötig, denn das Equipment wird von den Guides zum Boot gebracht und nach dem Tauchen von diesen auch gespült und zum Trocknen aufgehängt. Hat man mal ein „Problem“, so werden in der Tauchbasis immer Lösungen gesucht und gefunden. An der großen Taucherwand sind jeden Abend alle Ausfahrten für den nächsten Tag notiert. Ein kurzer Blick genügt, und man findet dort seinen Namen mit der Angabe, auf welchem der 4 Boote und mit welchem der begleitenden Guides man starten wird. Natürlich darf man auch Wünsche äußern, die gern erfüllt werden. Zum Tauchen selbst muss man nicht viel sagen. Toll eben. Die Guides achten sehr auf Sicherheit. Auf den Booten ist alles perfekt organisiert. Nach jedem Tauchgang gibt es Tee oder Kaffee. Und auch Obst ist immer an Bord, Handtücher und Trinkwasser sowieso. Für Späße sind alle Angestellte offen. Im Resort gibt es einen Raum, der extra für Fotografen eingerichtet wurde. So kann man sich hier an einem eigenen Platz mit Steckdosen und Körbchen für Kleinteile seinem Foto/Film-Equipment widmen. Auch kann man die Kamera über Nacht dort stehenlassen, denn dieser Raum wird verschlossen. Zur freien Beschäftigung gibt es im Resort neben einer großen Wiese mit allerlei seltenen Tieren (Leguan, Schlangen, Schmetterlinge, Frösche und Co.) einen kleinen Basketballplatz, 2 Pools sowie einen Massageraum. Die Massagen habe ich mehrfach genießen können. Ein Traum. Außerdem wurden diverse Touren (Wasserfall, Tangkokopark, Vulkantour etc.) angeboten, zu denen immer ein Guide vom Thalassa Team als Reiseleiter fungiert. Auch die von Simone ins Leben gerufenen Projekte (Schulbauten) kann man besuchen. Wir sind eines Abends, zusammen mit einer Angestellten, auf den Manado "Hausberg" gefahren und haben uns den Sonnenuntergang von weit oben anschauen können. Welch wahnsinnig schöner Blick über das komplette Tauchgebiet, dem Bunaken Nationalpark. So schön. Um in die Stadt Manado zu fahren, wurde uns auf Wunsch ein Taxi gerufen. Alles klappte reibungslos. Letztlich gab es eine weitere Neuerung: Simone hat nicht nur das Resort in Manado neu geschaffen, sie hat in diesem Jahr auch ein weiteres Resort, nämlich in Lembeh, eröffnen können. Die Philosophie des Manado-Resorts wird auch im Thalassa Resort Lembeh gelebt. Das Resort ist natürlich etwas kleiner als das in Manado, lässt aber ebenfalls keine Wünsche offen. Es ist quasi ein Zwilling von Manado, es bietet dieselben Möglichkeiten. Alles ist noch familiärer als es in Manado eh schon ist. Im Resort Lembeh hatten wir eines Abends die Idee, am einzigen weißen (einsamen) Strand in der Lembeh Strait den Sonnenuntergang zu genießen. Kaum hatten wir den Managern von unserer Idee erzählt, schon brachen wir mit den Guides auf, liefen einen kurzen Weg durch den Dschungel und setzten unsere Idee praktisch um. Man, war das schön. Was soll ich sagen? Auch im Thalassa Dive Resort Lembeh hält das Motto „Komm als Gast, geh als Freund“ stand. Wir können beide Resorts uneingeschränkt empfehlen! Jeder Einzelne vom Thalassa Team ist immer bemüht, alle Wünsche der Gäste zu erfüllen, teils sogar, ohne, dass man diese verbal geäußert hätte. Egal, was für Ideen, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge man äußert, alles wird gern angenommen und ausprobiert. Wir werden Simone und ihr Team in ihren beiden neuen Resorts so bald wie möglich wieder besuchen.
Leider konnten wir das Thalassa nicht wie der Slogan sagt als Freunde verlassen. Mehr als (zahlender) Gast sind wir nicht gewesen. Das war enttäuschend. Von Anfang an waren wir unter falschen Namen (den Namen unserer Reiseagentin) dort registriert und es hatte auch niemand Interesse, das zu korrigieren. Paß, Logbuch, ärztliche Bescheinigung oder Brevet wurden nicht angesehen. Logo auch keine Gratulation zum Geburtstag meines Mannes. Verschiedene Personen fragten nach den Tauchgängen für die Planung des nächsten Tages. Es gab diverse organisatorische Mängel, wie sie immer mal wieder vorkommen können, aber leider hat sich Simone nicht darüber geäußert und mit den Gästen nicht geredet. Nach einem Stromausfall, der den Ausfall der Wasserversorgung in allen Bädern von morgens um 6 Uhr bis abends 22 Uhr (und am Folgetag nochmals) zur Folge hatte, gab es keine Eimer mit Wasser zum Schöpfen, auch kein nettes Wort oder Entschuldigung. Folglich mußten alle Gäste (25-30?) die Restauranttoilette benutzen. Sicher sind solche technischen Probleme für das Management ärgerlich und teuer, aber ein nettes Wort oder ein Eimer Wasser hätte schon geholfen, die Stimmung zu verbessern. Zum Tauchen: Die Tauchplätze Bunaken sind top, Steilwände, gute Sicht und Schildkröten ohne Ende. Auch die Tauchplätze am Festland waren interessant, es gibt auch ein gutes Wrack 'vor der Tür'. Die beiden Tauchboote waren gut, die Crew eingespielt, der Service super. Getränke, Handtücher, alles da. Das Equipment wird mit Namen versehen und aufs Boot und wieder zur Basis gebracht. Man muss nur selber tauchen. Für die Menge an Tauchern und Angeboten zu Ausfahrten gab es aber zu wenig Boote. Ein großes Boot war nach Lembeh 'abgestellt'. Dort wurde ein neues Thalassa eröffnet. Das Essen war o.k., besonders lecker war die Pizza, die es dienstags aus dem Pizzaofen gibt. Unser Cottage hatte eine schöne Aussicht, eine Klimaanlage, die leider defekt war, dafür hatten wir dann einen Ventilator bekommen, außerdem hatten wir einen Kühlschrank im Zimmer. Für die Simcard mit Guthaben hat man mir auf der Abschlussrechnung fast das doppelte abgeknöpft. Diesen Service hat man sich also gut bezahlen lassen. Den Transfer bei der Abreise mussten wir letztendlich über ein anderes Resort organisieren. Hier gab es wohl ein Missverständnis, was ebenfalls durch ein nettes Gespräch hätte geklärt werden können. Hätte. Die Anlage könnte gepflegter sein. Ein Gärtner hätte rund um das Restaurant /den Pool oder entlang der Wege gut zu tun. Stattdessen erklärt man das Resort zum Ökoresort. Tatsächlich kann man gut Vögel, Schlangen u.s.w. beobachten. Hervor heben muss man das soziale Engagement vor Ort von Simone, der Chefin. Sie hat eine Schule gegründet und unterstützt junge Leute in vielfältiger Weise. Sie erhalten die Gelegenheit, ein Praktikum im Gastgewerbe zu machen, lernen schwimmen oder tauchen. Mit den erlernten Fähigkeiten können Sie in der Tourismusbranche einen Job finden. Fazit: Organisatorische Mängel (Wer ist eigentlich Leiter der Tauchbasis? Die Klimaanlage in Nr.1 muss dringend erneuert und nicht nur gegen ein anderes defektes Gerät ausgetauscht werden! Und für Notfälle sollten Plastikeimer angeschafft und verteilt werden!) und leider zu wenig Kommunikation mit den Gästen - wir kommen weder als zahlender Gast noch als 'Freund' wieder. Leider haben wir uns hier nicht wohlgefühlt. Wir hatten den Eindruck, dass unser Geld willkommen war, wir als Gäste jedoch eher lästig waren. Die 3 Sterne gibt's für die schönen Tauchgänge.
Mein Mann und ich waren für 10 Tage im November zu Gast bei den Blue Bay Divers auf Sahaung. Angefangen von der sehr herzlichen Begrüßung bis zum musikalischen Abschied aller Mitarbeiter haben wir die Zeit dort genossen und uns bestens erholt. Das Essen ist schmackhaft, das Frühstück sehr umfangreich (z.B. verschiedene Käse, De-Longhi Kaffeemaschine, Cornflakes, Obst, Pfannkuchen, verschiedene Marmeladen, Erdnussbutter, Nutella ...), das Mittag- und Abendessen ist ebenfalls reichhaltig und lecker. Softdrinks, Kaffee und Wasser stehen bereit. Zu unserer Zeit waren meist ca 8-12 Gäste anwesend, sodass wir alle gemeinsam an einem Tisch saßen. Abends musizierte das Personal zum Essen. Die Atmosphere ist sehr herzlich und familiär. Getaucht wird in kleinen Gruppen. Wir waren nur zweimal auf eigenem Wunsch an einem sehr schönen Tauchplatz, ansonsten wird versucht, so viele verschiedene Plätze wie möglich anzufahren. Je nach Luftverbrauch der Gäste dauert ein Tauchgang ca. 60-70 Minuten. In der Regel wird bis maximal 20-22 Meter getaucht. Falls Strömung auftaucht, werden Drifttauchgänge gemacht und das Boot sammelt die Taucher wieder ein. Abends vor dem Essen steht der Guide nochmals für Fragen zur Verfügung und kann die während der Tauchgänge gefundenen Lebewesen benennen und anhand der Bestimmungsbücher nochmals zeigen. Gleichzeitig wird auch der nächste Tauchtag geplant. Für alle übersichtlich wird dazu eine große Tafel beschriftet. Eine Gruppe von 5 Personen hat einen Tauchtrip nach Lembeh angefragt. Dies wurde umgehend umgesetzt und nach Rückkehr berichteten alle positiv von diesem Tauchtag. Zu dem Thema Leihausrüstung können wir nichts sagen, da wir unsere eigene Ausrüstung mitbrachten. Außer dem üblichen Check braucht man sich um die Ausrüstung nicht mehr kümmern; das Equipment steht auf dem Boot bereit und wird sofern gewünscht komplett zusammengebaut. Die Bungalows liegen direkt am Strand. Sie sind recht einfach in der Ausstattung, jedoch liebevoll eingerichtet. Beispielsweise gibt es nicht 24 Stunden Strom und auch kein fließendes Wasser im Bad. Aus ökologischen Gründen ist das nachvollziehbar. Auf Plastikflaschen für Wasser wird verzichtet. Eine Hängematte sowie Liegen mit Auflagen stehen pro Bungalow bereit. Es macht Sinn, eine Taschenlampe mitzubringen. WLAN steht nicht zur Verfügung. Wer unbedingt erreichbar sein will, kann in Manado eine indonesische Simcard kaufen und entsprechend aufladen. Viel Gepäck braucht man nicht; Handtücher werden gestellt und auf Schuhe kann man verzichten. Hat man sich einmal an dieses Inselleben gewöhnt, steht der Erholung nichts mehr im Weg. Angeboten werden auch Touren mit der KLM Sunshine, die offensichtlich so beliebt sind, dass das Safarischiff auf lange Zeit gut belegt ist. Während unseres Aufenthaltes gab es auch Gäste, die zum wiederholten Mal auf Sahaung waren und auch schon mit der KLM Sunshine unterwegs waren. Alle berichteten begeistert davon. Ein herzliches Dankeschön an Anke, Salmon und das Team! Wir kommen gerne wieder und freuen uns, euch auf der BOOT zu sehen.

Sonnen- und Schattenseiten

Seepferdchen197566
Hallo an alle, Wir waren diesen Sommer bei Blue Bay Divers und sind mit gemischten Gefühlen weggefahren. Ich versuche das in Positives und Negatives zusammenzufassen: Positiv: Der Platz ist traumhaft schön, die Bungalows idyllisch direkt am Strand. Das Personal ist sehr zuvorkommend, Service ist top, Essen gut, der Aufenthalt war wirklich ein reiner Genuss. Beim Tauchen haben wir tolle neue Dinge gesehen, alles Makro, aber sehr schön! Ich bin wegen schlechter Erfahrung ein eher unsicherer Taucher und darauf wurde besondere Rücksicht genommen. Negativ: Wir empfehlen, unbedingt eigenes Tauchequipment mitzubringen. Wir hatten Leihausrüstung und schon beim ersten Test waren Tauchschuhe (beide Reißverschlüsse kapput), Regler (ohne Luft, es musste mit Octapus getaucht werden), Inflater (ohne Funktion) schadhaft. Auf Anfrage wurde alles bis auf den Regler behoben. Nach einem weiteren Tauchgang mit schadhaftem Regler wurde dieser eingestellt, dass er zu viel Luft gab. Nach einem weiteren Tauchgang wurde er dann endlich ausgetauscht. Luftblasen kamen auch bei den Guides wegen kaputter O-Ringe aus verschiedenen stellen. Beim letzten Tauchgang musste ohne funktionstüchtiges Jacket getaucht werden, der kaputte O-Ring des Inflatorschlauches liess zu viel Luft raus und der Guide zog mit Einverständnis meines Partners den Inflator von seinem Jacket ab. Uns geht es bei diesen Dingen nicht um die paar Bar Luftverlust sondern um die Sicherheit. Wer mal erlebt hat wie ein O-Ring platzt und jemand deswegen Taub wird, versteht uns vielleicht. Was uns wunderte ist, dass wir die Geschäftsleitung darauf ansprachen, und mit Argumenten abgespeist wurden, die einfach nicht stichhaltig sind: Das Material sei neu, würde jedes Jahr erneuert werden. Mein Partner taucht schon viele Jahre länger als die Geschäftsleitung, kennt sich mit Equipment aus und weiß, welche Regler-Modelle etc. aktuell sind. Dass ein Inflater schadhaft ist oder die Ablassventile nicht funktionieren, weil angeblich das Equipment von Kunden durch den Sand gezogen wird, verstehen wir nicht, wenn man sich auf dem Boot an- und auszieht. Auch gab es keine Auswahl an Neoprenanzügen, das Wasser war für mich zu kalt für 3mm und es gab keinen 5mm, und mein Partner musste mit zu großem Anzug tauchen, da es keinen kleineren gab. Noch etwas viel uns negativ auf: Keine einzige Ausrüstung enthielt eine Diver Alert Boje, auch nicht die der Guides, und es fahren Boote auf diesen Gewässern… Wir hatten uns unter dem großen Angebot an Tauchschulen für Blue Bay Divers entschieden weil wir überzeugt waren, bei einer Tauchschule mit deutscher Geschäftsleitung sei sicherlich das Tauchequipment einwandfrei. Die Kommentare ließen auch nichts anderes erwarten. Wir wurden eines besseren belehrt. Empfehlung von uns: nehmt euer eigenes Equipment mit und einem genussvollen Tauchen steht nichts im Wege!
Im August 2017 habe ich 2 Trips mit der Sunshine gemacht, Togians und die Rückfahrt über Buyat Bay und Lembeh nach Sahaung. Die Zeit zwischen den beiden Fahrten habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht. Der Sunshinetrip startete in Pagimana, was eine Inlandflug von Manado nach Luwuk und eine Autofahrt nach Pagimana erforderlich macht. In Pagimana wurde zügig auf der Sunshine eingecheckt, und alle notwendigen Informationen an die Gäste gegeben. Alle notwendigen Auskünfte über ihre Brevets müssen die Gäste vorab an Blue Bay Divers übermitteln, da auf der Sunshine ausschließlich Nitrox getaucht wird. Es wurde noch einmal darauf eingegangen, warum die Reise nicht zu den Togians geht, sondern Richtung Süden nach Pulau Dua. Die Korallenriffe der Togians sind durch Dynamitfischerei weitgehend zerstört. Leider gab es eine Verzögerung bei der Abfahrt, denn 2 Gäste kamen erst am nächsten Vormittag an. Sie hatten nicht die notwendigen Zeitpuffer bei den indonesischen Inlandsflügen eingeplant, und verpassten einen Flug. Eine Entschuldigung an die Wartenden gab es von den Herrschaften leider nicht. Auf der Fahrt nach Pulau Dua wurden täglich bis zu 4 Tauchgänge angeboten. Bedingt durch die Situation, dass diese Region wenig erschlossen ist, wurde vor jedem Tauchgang der Tauchplatz mit dem Beiboot erkundet. Die Erkenntnisse, Strömung, Sicht und max. Tauchtiefe, wurden dann im Briefing mitgeteilt. Die beiden Tauchgruppen wurden den taucherischen Fähigkeiten entsprechend eingeteilt. Die Guides schafften es immer, das alle Taucher einen Eindruck von der grandiosen Makrowelt Indonesiens bekamen. Aber nicht nur Makro ist angesagt, Haie, große Stachelrochen und Tunas waren an der Tagesordnung. Besonders beeindruckend die unberührten Riffe, eine Woche keine Plastiktüten oder sonstiger Müll. 4 Tage habe ich in der Tompotika Dive Lodge verbracht, eine kleine Anlage mitten in einem Dorf. Die Lodge ist top, Essen, Zimmer und Personal ebenso. Das Tauchgebiet ist fast völlig unberührt, großartige Hart- und Weichkorallen, Haie, Rochen und Tunas. Für mich besonders beeindruckend die Nachttauchgänge am Hausriff. Hier gab es über 20 mal den Kokusnuss- Oktopus, den Mimikoktopus, dem Wonderpus, Hairyfrogfish und und …., einfach irre. Nach 4 Tagen ging es wieder zur Sunshine. Die Rückreise ging über die Togians. Es wurden, bedingt durch die zerstörten Riffe, nur wenige Tauchgänge gemacht. Highlights waren des B 24 Bomberwrack und der Quallensee. Leider wurde der Abstecher nach Gorontalo nicht belohnt, die Walhaie waren nicht mehr da. In der Buyat Bay gab es dann das Hippocampus denise. Einen standesgemäßen Abschluss dieser Tauchsafari gab es dann in der Lembehstrasse mit dem Hairyfrogfish, Mimikoktopus, Flammensepien und einem Bambushai. Abschließend kann ich nur sagen, die Sunshine ist ein tolles Schiff mit einer auf Sicherheit bedachten Crew. Mein Kompliment auch an das umsichtige Management, dass die Tour situationsbedingt nach Pulau Dua ging. Wer braucht schon die Togians, wenn Pulau Dua unzerstörte und müllfreie Riffe bietet. Wie immer waren Unterkunft, Essen und die Tauchgänge auf Sahaung im Blue Bay Resort in gewohnter Weise spitze. Ich werde auf jeden Fall wieder buchen, bzw. habe es schon getan.
Ein Hoch auf die Lembeh, ein Hoch auf' s Bastianos Auch das zweite Mal wurden wir nicht enttäuscht. Das Bastianos Lembeh wartet mit überaus freundlichem und zuvorkommendem Service in allen Bereichen auf. Juni-Juli 2017 Sulawesi empfängt uns recht freundlich mit Sonnenschein. Gespannt welche Critters uns dieses Mal vor die Linse schwimmen werden, vergeht die 1 1/2 stündige Fährt vom Flughafen Manado nach Bitung wie im Flug. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Drogeriemarkt, zwecks Antibrumm, heißt hier Soffel, sehr ratsam. Am Hafen in Bitung werden schon erwartet und freundlich begrüßt. Auf der Fahrt zum Resort bekommt man den ersten Eindruck wo hier in nächster Zeit getaucht wird. Etwas befremdlich ist es schon zwischen all den teilweise doch stark verrosteten Kähnen. Wie schon beim letzten Mal kann man es sich nicht vorstellen, dass in dieser Schifffahrtstrasse die unglaublichsten Meerestiere beheimatet sein sollen. Kurze Zeit später steht Thomas, der Manager des Resorts Spalier. Herzlich umarmt er uns. Nach einem ausgedehnten Briefing über die Neuerungen, wie wir haben jetzt auch Solar auf den Dächern jedes Bungalows und Alutrinkflaschen für jeden von Euch um dem Plastikmüll entgegenzuwirken und das Spa ist fertig, und und und, gibt es jetzt erst einmal ein kaltes Bintang, klar wir kommen aus Bayern. Das Abendessen wie auch das Frühstück und Mittagessen kann vom Buffet gewählt werden. Da ich Gemüse und Salat liebe, hatte nichts zu bemängeln. Habt ihr schon mal Salat mit Paprika und Bananen oder Ananas gegessen? Verglichen mit der Küche des Bastianos auf Bunaken schneidet hier das Resort vielleicht etwas schlechter ab. Was dem ganzen aber keinen Abbruch tut zumal der Service sehr aufmerksam und überaus freundlich ist. Die Müdigkeit macht sich breit und wir gehen in unseren Bungalow, dieses Mal hatten wir einen, mit Blick auf die Lembeh gewählt. Das Bett ist mit Blümchen dekoriert, wie übrigens jeden Tag. Sehr komfortabel die Matratzen, ob wir hier so gerne um 6.00 in der Früh aufstehen werden wage ich zu bezweifeln. Kurz noch eine Dusche, muß schon sagen alles picobello sauber und das blieb auch so die ganze Zeit. Am nächsten Morgen stehen wir schon in den Startlöchern. 59 Dives pro Person müßen abgetaucht werden in 19 Tauchtagen , ob wir das schaffen und die Ohren durchhalten werden, na mal sehen. Ratsam ist es, sich eine persönliche Liste zu erstellen, mit den Tierchen, die man gerne zu Gesicht bekommen und ablichten möchte. Damit auch der Guide Bescheid weiß in welche Richtung man tendiert, sollte man ihm vorher sagen in welche Richtung man tendiert, Macro, Supermacro oder darfs noch a bisserl kleiner sein? Der Tauchtag beginnt mit 2Tauchgängen, gestartet wird um 7.30 direkt vor dem Hotel. Sehr angenehm hier gibt es neben der Basis für die Fotografen und Filmer einen separaten Kameraraum mit 2 vorgelagerten Wasserbecken ausschließlich für Kameraequipement. Jeder bekommt ein mit seinem Namen versehenes Handtuch und Becher ausgehändigt sowie eine kurze Einweisung über die Regeln an Bord. Danach geht es endlich los. Positiv, jedes der einzelnen Boote ist mit einer eigenen Toilette ausgestattet. Getaucht wird normalerweise im Trio, ein Guide zwei Touris, vorallem bei Fotografen sehr angenehm. Nachdem der Tauchplatz erreicht ist, viele liegen direkt vor der Haustür und das Briefing abgehalten wurde tauchen wir hinab in das Critterparadies. Die Tauchgänge liegen meistens auf maximal 25 Meter, nichtsdestotrotz ist es ratsam bei einem längeren Aufenthalt und mehreren 75 Minuten Tauchgängen, mit Nitrox zu tauchen, die Nullzeit schwindet rasend. Wir werden nicht enttäuscht unser Guide Bool findet unsere Wunschtiere und nicht nur diese sondern noch viele mehr, er weiß auch all die Namen dieser Kreaturen, sogar auf Latein. Für die nächsten Tage ist Bool unser Sucher und Finder und vor allem derjenige der immer dafür sorgt, dass wir auch gemeinsam wieder auftauchen, nicht so einfach bei zweien die ständig nur durch den Sucher ihrer Kamera schauen. Die Oberflächen Pause an Bord des Boots wird genutzt um sich mit den anderen Tauchern und Guides über das Erlebte auszutauschen. Gereicht werden Tee, Kekse und zuckersüße Ananas. Sollte man sich über den Namen der Tierchen im Nachhinein nicht mehr sicher sein, stehen einem zur Bestimmung im Restaurant jede Menge Lektüre zur Verfügung. Ein kleiner Tip von unserer Mitreisenden Sonya, macht einfach ein Foto von der allgegenwärtigen Schreibtafel eures Guides, auf dieser wird wenn Ihr es wünscht, stets das Gesehen festgehalten. Nach dem zweiten Tauchgang geht es zurück ins Resort. Mittagessen und kurzer Besuch am Pool. Sehr schön, hier erwartet uns auf jeder Liege ein kuscheliges Handtuch, ordentlich gefaltet mit der Aufschrift Bastianos Lembeh. Um die Seele baumeln zu lassen haben wir leider nicht sehr lange Zeit. Um 14.30 ist Abfahrt, dritter Tauchgang, wem es danach noch nicht reicht, kann noch einen späten Tauchgang am Nachmittag dranhängen um die Mandarinfische zu sehen oder einen Nachttauchgang unternehmen um vielleicht den spektakulären Bobbit-Wurm zu finden. Mit Blick auf die Lembeh lassen wir den Tag an der gemütlichen Bar ausklingen. Ausgestattet mit einer stattlichen Anzahl von Cocktails gibt es auch hier nichts zu bemängeln. Die nächsten Tage gestalten sich ähnlich außer, dass das Wetter nicht mehr ganz so mitspielt. Die Wassertemperatur sinkt und der ein oder andere Guide erkrankt. Für uns heißt das jetzt wir "dürfen" mit Opo tauchen. Er ist ein alter Hase und kennt wirklich die ganze Lembeh in und auswendig. Seine Augen sind zwar schon etwas älter aber oho, er findet auch Shaun the Sheep zum 3ten Mal für uns. Wie ein Ping Pong Ball flitzt er Unterwasser hin und her und sucht permanent nach irgendwelchem Kleingetier. Aus ist's mit der Gemütlichkeit. Jetzt müßen wir uns umstellen. Wir finden ihn klasse, immer zu Späßen aufgelegt Über als auch Unterwasser. Stets mit der Nase im Sand um auch nach 75 Minuten vielleicht auf 4 Meter noch etwas zu finden. Empy ist uns von unserem letzten Besuch sehr ans Herz gewachsen. Er begleitet uns bei einigen unserer Tauchgänge, findet meines Erachtens Dinge die viel zu klein sein müßten um überhaupt Augen zu haben. Für ganz kleine Krümel sollten wir das nächste Mal eine Macro Linse mehr im Gepäck dabei haben. Nachdem das Wetter uns nicht ganz so wohl gesonnen ist, wird Neopren und leider auch Blei mäßig aufgerüstet. Es dauert nicht lange und der Rücken schmerzt. Ich nutze dies und statte dem Spa einen Besuch ab. 1 Stunde lang werde ich von einer kleinen Frau mit winzigen aber starken Händen massiert. Eigentlich bin ich in Urlaubsländern mit Massagen eher vorsichtig, aber das hier schreit geradezu nach Wiederholung. Dass die Massage ein Muß ist, und auf jeden Fall zumindest einmal gebucht werden sollte, bestätigen uns 2 Physiotherapeuten beim Abendessen. Ein Gähnen kündigt sich an. Noch nicht einmal 22.00 Uhr. Wie wäre das wohl ohne Nitrox. Die Tage vergehen und immer näher rückt der Abschied. Was sollen wir sagen alle unsere Critter-Wünsche wurden mehr als erfüllt. Das Paket von 59 Tauchgängen pro Person sogar gesprengt. Ein Abschiedslied, das für uns am letzten Abend im Restaurant gesungen wurde rührte uns alle zu Tränen. Fazit: Sicherlich findet man immer etwas das bemängelt werden kann. Vor dem Resort liegt schon mal die ein oder andere Plastikflasche am kleinen Strand, ( wir sind in der Lembeh, Indonesien, Sulawesi) Nicht immer ist der W-LAN Empfang gut, ( ich bin im Urlaub!!!) Hoppla ein Käfer, (wir sind in den Tropen) . Das Essen könnte laut manchen Mittauchern etwas abwechslungsreicher oder üppiger sein. Der Pool noch öfter gereinigt und von Blättern beseitigt werden als es eh schon gemacht wird ( es stehen Laubbäume rund um den Pool und es gibt Wind). Ein Aufenthalt im Bastianos Lembeh ist auf jeden Fall eine lange Anreise wert. Wir waren 2x da und werden wiederkommen. Uns überzeugt das Gesamtpaket umgeben von einem herzlichen Ablauf mit stetigem ehrlichem Lächeln. Danke Thomas und Debbie sowie dem gesamtem Team.

2 Wochen im Paradies

Manuela (Frosch)213997
Ich war dieses Mal zwei Wochen nur auf der Insel und konnte wieder mal so richtig herunter fahren. Die Bungalows sind sehr hübsch und haben eine tolle Aussicht auf das Meer und den Strand. Das typische indonesische Bak Mandi und einen Gayung ist auch hier vorzufinden. Dies ist ein steinernes mit Wasser gefülltes Becken und eine Schöpfkelle. Es gibt kein fliessendes Wasser, was mann/frau auch nicht braucht. Das Bak Mandi reicht völlig aus und macht auch Spass. Das Tauchen rund um die Insel Sahaung ist einfach ein Traum. Es gibt viele tolle Sachen zu sehen - auch die verrücktesten Kreaturen, welches die Unterwasserwelt zu bieten hat. Das Wasser hatte stetig eine Temperatur von 28 Grad und die Aussentemperatur ebenfalls, trotz Regenzeit. Das Essen wird täglich frisch und mit viel Liebe zubereitet und schmeckt einfach hervorragend. Es gibt immer Dessert und Früchte und zwischendurch auch Kuchen. Am Abend singen die Guides und die Angestellten zum Abendessen und bescheren somit eine sehr schöne Atmosphäre. Mann/frau wird immer mit Namen angesprochen und jeder Wunsch wird versucht zu erfüllen. Alles sehr familiär und einzigartig. Wer keinen Luxus braucht und einfach Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Anke und Salmon - die Basenbesitzer sind warmherzige Menschen und es macht Spass mit ihnen die Zeit unter und über Wasser zu verbringen. Ich oute mich sehr gerne als Wiederholungstäterin. War jetzt das dritte mal da und das vierte ist schon in Planung. Hierher kann mann/frau nicht zu oft kommen.

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