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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren bereits 2014 in Lembeh und sind Muckliebhaber. Unsere Vorfreude mal wieder nach Lembeh zu fahren war riesengroß. Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen buchten wir uns für den Zeitraum vom 05.07.-19.07.18 in der Divers Lodge Lembeh ein. Positiv – die Paymentpolicy der Diver Lodge. Kein Deposit bei der Reservierung. Wir hatten unseren ursprünglichen Aufenthalt zwei Tage verschieben müssen, um noch einen Zwischenstop in Singapur einzulegen. Änderung war absolut kein Problem. Unser Bungalow in der Lembeh Lodge war Tarsius. Der liegt etwas abseits, man kann keinen anderen Bungalow von dort sehen und hat einen fantastischen Blick auf die hintere Bucht. Kein Bootsverkehr und wenn überhaupt, mal morgens ein Fischer. Der Bungalow ist sehr durchdacht gebaut worden und enthält eine gute Belüftung, so dass man keine Klimaanlage braucht. Alles in allem, einer der besten Bungalows die wir auf unseren zahlreichen Asienreisen hatten. Essen – man hat Fullboard. Frühstück, Mittagessen, Abendessen – der Geschmack und die Qualität sind auf einem hohen Level, welches wir nicht oft in Asien hatten. Das waren die positiven Aspekte, leider hatte unser Aufenthalt auch unschöne Seiten. Tauchen – natürlich möchte man auch das Außergewöhnliche sehen, aber in erster Linie ist Tauchen Spaß. Hier war an Bord der Tauchboote eine komische, teilweise gedrückte Stimmung. Nach und nach hat man verstanden wieso. Dem Personal ist es verboten an Bord zu rauchen, ansonsten werden sie gekündigt. Sie dürfen nicht auf den Bänken innen sitzen, die sind den Gästen vorbehalten, egal ob das Boot ausgebucht ist oder nicht. Alkohol im Resort ebenfalls sofortige Kündigung und und und. Jeder kann seine Firma führen wie er will, aber eine bessere Stimmung und Spaß an Bord eines Tauchbootes hatten wir erst wieder, nachdem wir Lembeh verlassen hatten. Guides – unseren ersten Guide hatten wir einen Tag. Nachdem er meine Frau an der Leiter beim Einstieg in das Boot weggedrückt hatte, um selbst zuerst einzusteigen und der auch sonst einen arroganten Eindruck hinterlassen hatte, haben wir abends einen Wechsel angeregt. Unser zweiter Guide war eine junge nette Frau. Soweit kein Problem, allerdings machte sie nicht den Eindruck sehr versiert zu sein. Am zweiten Tag tauchte sie beim zweiten Tauchgang ab, blieb ohne Kommunikation auf 4 Metern für 10 Minuten. Mehrere Male hatten wir sie gefragt, was das Problem sei, aber keine Antwort erhalten. Nach einer Weile war klar, sie hatte ein Ohrproblem. Die Entscheidung aufzutauchen, trafen meine Frau und ich. Wir erklärten danach auf dem Boot, dass wir Verständnis für gesundheitliche Probleme haben, aber sie sich doch bitte mitteilen möchte. Guide Nummer 3 war ein älterer Guide und wir hofften jetzt jemanden versiertes und motiviertes zu haben. Leider nein, meine Frau und ich haben teilweise mehr gesehen als der Guide. Mit anderen Gruppen am gleichen Tauchplatz, hieß immer sie haben mehr gesehen als wir. Den Besitzer der Lembeh Lodge haben wir darauf angesprochen, er weigerte sich aber den Guide zu wechseln und kam mit Phrasen „für ihn sei jeder Tauchgang schön, egal was man sieht“. Zum Besitzer Rob Sinke – in den ersten Tagen war er nicht im Resort und im Nachhinein, das war die angenehmste Zeit dort. Als er nach einigen Tagen ebenfalls im Resort war und sich an Gesprächen beteiligt hat, war sehr schnell klar, dass er ein sehr dominanter und von sich selbst überzeugter Mensch ist, welche andere Meinungen nicht gelten lässt. Wir haben versucht nicht in seiner Nähe zu sitzen und uns nicht an seinen Diskussionen zu beteiligen. Es war schon anstrengend genug ihn und seine lautstark vorgetragene eigene Sicht der Welt am Nebentisch zu ertragen. Zum Bruch mit Rob Sinke ist es folgendermaßen gekommen, unsere Tauchcomputer sind leider durch einen Bedienungsfehler meinerseits beide außer Betrieb gewesen. Zwar konnten wir Computer leihen, aber für die weitere Reise wären eigene oder ein eigener von Vorteil gewesen. Wir haben Rob gefragt, ob er uns Computer bestellen könnte. Seine Aussage, kein Problem, wenn es eine bestimmte Marke und Modell sei, die wenn die Lieferung nicht rechtzeitig kommt er nehmen würde, da er sowieso spätestens im September bestellen müsste. Der Preis den er hierfür nannte war der Bruttopreis beim Händler und nicht der welchen er abzüglich seines Rabattes bekommt, Aber das war für uns in Ordnung gewesen. Nicht ok war dann, als entgegen seiner Aussagen die Computer nicht rechtzeitig eintrafen nach 7 Werktagen er uns dann zwei seiner gelagerten Computer geben wollte. Diese waren zwar neu, aber aufgrund des Aussehens der Verpackungen schon länger auf Lager. Hauptpunkt diese Computer nicht zu nehmen, war aber, dass er uns keine Rechnung dafür zur Verfügung stellen wollte. Die Reaktion von Rob war, ihr müsst die aber jetzt nehmen, denn die anderen Computer kann ich doch nicht brauchen und wenn sie kommen kann ich sie nicht umtauschen (das ist in Indonesien angeblich so!). Alles in allem sehr abstruse und verwunderliche Argumentationen, die völlig konträr dem Ausgangsgespräch waren. Wie auch immer, wir nahmen diese Computer nicht. Natürlich war Rob darüber verärgert. Am gleichen Abend wollten wir die Abschlussrechnung haben (außer der Vorauszahlung Getränke, Computerleihe und Zuschlag Nachttauchgang). Die Rechnung war Ursache für weitere Diskussionen. Zuerst wurden die falsche Anzahl Tage zur Berechnung der Gebühr der Leihcompputer zugrunde gelegt. Das wurde angepasst. Desweiteren wurde ein sehr unterschiedlicher Währungskurs veranschlagt. Es sollte der Mandiri Bank Online Ankaufskurs sein und der angegebene differierte mehrere 100 IDR pro Euro. Auch das wurde angepasst. Entschuldigt für die Fehler hatte sich keiner. Dritter Kritikpunkt die Zuschläge für den Nachttauchgang. Wir hatten jeweils 20 Tauchgänge vorab gebucht und 20 Tauchgänge gemacht. Einer davon war ein Nachttauchgang. Jetzt sollte man denken, dass man nur die Differenz zwischen regulärem und Nachttauschgang gemäß Preisliste zahlt. Nein, man wollte uns einen unserer vorab bezahlten und mit 5% Rabatt versehenen Tauchgänge erstatten und den Nachttauchgang komplett ohne Rabatt berechnen. Die Differenz betrug nur wenige Euro, aber es war einfach nicht ok. Was aber gar nicht ging und ein absolutes No-Go war, dass Rob Sinke am nächsten Morgen zum komplett versammelten Frühstückstisch kam und versuchte diese Geschichte vor allen Gästen zu polemisieren. Sein Ansatz war, ich könne doch nicht mehr erstattet bekommen, als ich bezahlt habe. Ich habe ihm an der Stelle nur noch (und auch sehr bestimmt) mitgeteilt, dass ich hierüber nicht mit ihm diskutieren werde. Daraufhin kam dann sowas wie, ich brauche gar keinen Zuschlag mehr zahlen. Bis hierhin hätten wir den Aufenthalt in der Lembeh Lodge noch mit drei von fünf Sternen bewertet, aber der eigentliche Paukenschlag kam nach unserer Abreise. Unser nächster Aufenthalt in Bunaken war in einem Zimmer ohne Safe. Wir haben daraufhin den Eigner gefragt, ob wir etwas in seinem Safe deponieren könnten. Kein Problem, bitte vorher zählen und quittieren lassen. Als wir dann unser Geld zählten, stellten wir fest das zwei 100€ und zwei 50€ Noten fehlten. In Lembeh hatten die Safeboxen keine funktionierenden Nummernfelder, so dass mit einem Schlüssel gearbeitet wurde. Selbiger hing während der Tauchgänge und zur Zimmerreinigung im Restaurant unter dauernder! Beaufsichtigung des Personals. Fremder Zugriff nicht möglich. Alles passiert mal zum ersten Mal und hier wurden wir das erste Mal in Asien bestohlen. Dass exakt diese Scheine fehlten ist definitiv, da wir einen Tag vor Anreise in Manado nach einem Besuch beim Geldwechsler noch mal alles gezählt hatten. Wir haben also Rob Sinke angeschrieben und den Fall geschildert. Wir gingen davon aus, sowas wie „eigene Schuld, warum habt ihr den Safeschlüssel am Schlüsselring gelassen“ oder sowas wie „das kann gar nicht sein, mein Personal stiehlt nicht“ zu hören. Aber viel viel besser – es kam gar keine Reaktion auf unsere Email, die mit speziellem Zusatz „persönlich an Rob Sinke“ versehen war.
Der Aufenthalt war vom 2. - 8.6.2018. Der Empfang und auch der ganze Aufenthalt war von einem sehr freundlichen Team, unter Anderem auch vom Resort Manager Olli, angenehm gestaltet. Danke auch für die Aufwertung meines Zimmers. Sehr gut war auch die WLAN Verbindung. Danke dafür. Positiv und absolut notwendig ist auch die Möglichkeit im höher positionieren Schwesternresort Kuda Laut den Pool und die anderen Einrichtungen mitzubenutzen. Das Tauchen mit dem Team von Celebes Divers war sehr gut, professionell, freundlich und auch lustig. Super Team. Was leider überhaupt nicht stimmt, ist das Preis-Leistungsverhältnis für Indonesien. Die (alkoholischen) Getränke waren auf einem Schweizer Preisniveau und auch wenn der Importzoll und die erhöhte Steuer den Alkohol teuer macht, die lokalen alkoholischen Getränke sind nur minim davon betroffen. Ebenso kritisch sehe ich die Preise für die Tauchgänge von ca. €40/Tg. Das wird langsam zu hoch. Was mich aber am meisten störte, war die Situation, dass für einen Tagestrip nach Banka die vorbezahlten Tauchgänge nicht akzeptiert wurden. Ich verstehe natürlich, dass die Schifffahrt einen Mehrpreis notwendig machen, ebenso die Verpflegung. Dass aber die Tauchgänge nicht zählen, scheint mir schon eher in der Kategorie Abzocke klassifiziert zu werden. Das Auffüllen der Tanks passiert ja am gleichen Ort. Nun, ich habe mir geholfen und diesen Tagesausflug nicht gebucht. Allgemein kann ich sagen, dass ich zum vierten Mal in der Region war, zum ersten Mal im Nationalpark selbst (Salaten) und ich nun sicherlich eine Pause für dieses Gebiet einlegen werde. Vielleicht werde ich zu empfindlich für das Thema Preis/Leistung, aber die gebotene Leistung stimmt einfach nicht mehr mit den Möglichkeiten in Indonesien überein.
Ich entschied mich noch einmal diese Insel zu besuchen im April 18 da ich das Tauchen dort in sehr guter Erinnerung hatte. Leider war es dieses Mal eine Riesenenttäuschung das Tauchen ist noch möglich aber es fragt sich wie lange noch. Indonesien hat ein Müllproblem mit Plastik u.a. das sollte jeder Taucher wissen und es wird sich so schnell nicht beheben lassen. Was ich dort erlebte war einfach unfassbar. Bei der Überfahrt von Manado schwammen schon vereinzelt Müllteppiche auf der Oberfläche. Am Strand wurde mit jeder Flut Müll angeschwemmt u.a. reichlich Plastikabfälle, Äste, Baumstämme usw. Mitarbeiter des Resorts kehrten dies zwar zusammen aber er wurde dann einfach hinter dem Resort abgeladen und verteilte sich am ganzen Strand dort. Wenn man vom tauchen zurückkam musste man oft genug durch den Dreck zum Resort gehen. Schwimmen im Meer war nicht möglich. Die Angestellten und die Tauchcrew waren sehr freundlich und hilfsbereit und der Tauchablauf ist immer noch gut organisiert. Aber mir war die Lust auf noch mehr Tauchgänge vergangen. Das Essen war gut und abwechslungsreich gibt ja auch keine Lokale in der Nähe. Ich wunderte mich dass die vielen Schildkröten noch leben und es noch Fische gibt. Unter Wasser sah ich vereinzelt Plastikteile. Jeder verantwortungsvolle Taucher sollte sich überlegen ob er unter diesen Umständen dort Urlaub machen möchte. Die weite Anreise kommt hinzu. Für mich war es das letzte Mal in Indonesien.
Wir haben das Resort aufgrund von den überwiegend sehr guten Bewertungen im März 2018 besucht, leider waren wir nicht so ganz begeistert. Abgeholt wurden wir vom Resort vom Flughafen, das hat gut und zuverlässig funktioniert und für die Fahrt haben wir noch einen kalten Softdrink, oder Wasser bekommen. Uns wurde Bungalow 11 zugeteilt, der laut Preisliste Relax Bungalow heißt, mit Kaltwasser Dusche, mit schönem Ausblick auf das Meer. Als wir über den Eingang von der Straße die Anlage zuerst betreten haben, waren wir zuerst etwas schockiert, wie kahl und karg die Anlage sich hier präsentiert (karger steiniger Boden, ohne viel Grün und windschief verlegte Pflastersteine für den Weg). Hier könnte man durch etwas Begrünung und Blumen einen deutlich freundlicheren Eindruck erreichen, der erste Eindruck zählt. Nach Ankunft wurden wir von Anna begrüßt und sie gab uns einen kleinen Überblick über das Resort und die Tauchbasis. Gästestruktur während unseres Aufenthalts waren zu über 90% deutschsprachige Gäste. Zum Zimmer: Wir hatten den Relax Bungalow Nr. 11 schön am Hang mit direkten Blick auf das Meer. Je höher die Zimmer Nummer, um so weiter ist das Zimmer vom Restaurant und Tauchbasis entfernt. Der Bungalow ist zweckmäßig eingerichtet mit Bett, einer kleinen Ablagen, einer Kommode und einen offenen Kleiderschrank. Für die bessere Durchlüftung sorgte ein Stand Ventilator. Vor dem Zimmer befindet sich die schöne Terrasse mit direktem Blick auf das Meer mit einem kleinen Tisch und drei Stühlen. Auf Wunsch kann dort die Hängematte aufhängen, die in einem kleinen Säckchen auf der Terrasse hängt. Schönes geräumiges Bad, mit Ablagemöglichkeiten und offener (kalter) Dusche. Beim Spiegel hätte ich mir noch ein Licht gewünscht, hier ist es deutlich zu dunkel, auch sorgt die Dusche dafür, dass das komplette Bad genässt wird. Was mir am Zimmer nicht so gefallen hat, der Ventilator war total schmutzig mit Staub verdreckt, keinen Vorhang um das Zimmer zu verdunkeln und im Bad war es beim Spiegel viel zu dunkel. Eine Klimaanlage wäre zum Schlafen nicht schlecht gewesen, das haben wir aber gewusst. Zum Essen: Frühstück und Abendessen gibt es als Buffet. Zum Frühstück gibt es Instant und Indonesien Kaffee, Tee, zwei verschiedene Sorten Fruchtsaft, Melone, Honig, verschiedene Marmeladen, Müsli, eine Sorte Wurst, Natur-Jogurt, auf Wunsch Rühr- oder Spiegelei, French Toast usw. Die Auswahl beim Frühstück war nicht so überwältigend und regelmäßig war irgendetwas aus, entweder der Fruchtsaft, oder der Schinken. Es kann einfach nicht sein, das die Angestellten einem bei raus schütteln der letzten Tropfen aus dem Behälter für den Fruchtsaft zuschauen, ohne auf die Idee zu kommen, diesen einfach mal nachfüllen zu lassen. Wenn das nicht klappt, dann ist das die Aufgabe des Managements, entweder von Alex oder Anna, das es klappt! Abendessen gibt es auch als Buffet und mit sehr wenig Abwechslung, einfallslos ohne Pep und geschmacklich auch keine Offenbarung! Oft variiert es nur dadurch, gibt es Fisch, oder Hühnchen! Als Nachspeise gab es über eine Woche nur Wassermelone und eine andere Melonenart. Das ist schlichtweg für ein Resort dieser Preisklasse einfach viel zu wenig! Bei der Verpflegung gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf, ich habe schon in Resort in Indonesien die nur die Hälfte gekostet haben, deutlich besser gegessen. Für das Deko Bier gibt es eine sehr gemütliche Bar, direkt neben der Tauchbasis. (Ein Bier 0,6l 50 000 Rupia) Tauchen und Tauchbasis: Als ich mich vorab etwas informierte hatte, gab es zum Tauchgebiet und auch zur Tauchbasis nur Lob, egal ob auf Taucher.net, Holidaycheck, oder Tripadvisor. Leider war mein Eindruck hier nicht so überschwänglich, wie bei anderen. Das Hausriff und auch die Tauchplätze direkt daneben, oder auch viele Tauchplätze im Inner Circle sind teilweise erheblich beschädigt! Viele Korallen sehr veralgt, ein Hinweis für schlechte Wasserqualität, beschädigt durch mechanische Einwirkung (Dynamit, umgedrehte Tischkorallen usw.), oder abgestorben (Kalkskelett) Von einem intakten, oder zumindest teilweise intakten Riff kann man hier auf keinen Fall sprechen. Das Makro Kleinzeug ist aber selbstverständlich noch da, wie auch Skorpion Fische, Sepia, manchmal Schildkröten usw. Wie überall in Indonesien findet man hier auch sehr oft Müll im Wasser, wie auch am Strand. Besser intakt sind die Tauchplätze im Outer Circle, die aber meistens Tagestrips mit zwei Tauchgängen sind und 15 Euro Aufpreis kosten. Wer auf Muck Diving steht, kann sich Loli1&2, wie auch den Tauchplatz am Jetty mal ansehen. Tauchgänge gibt es in folgenden Varianten: Tauchgänge am Hausriff, Uhrzeit nach persönlichen Wunsch mit Buddy. Single Dive am Vormittag (um ca. 9h) und Nachmittag (um ca. 14h) mit dem kleinen Boot im Inner Circle, oder Tagestrips mit zwei Tauchgängen und dem großen Boot und kleinen Mittagessen. (Startzeit ca. 9h) Max. Tauchzeit ist ca. 60min, obwohl hier die Guides manchmal nicht so genau hinschauen, beim Tauchgang bei Loli1&2 waren wir pro Tauchgang über 90min im Wasser. Bei der Tauchbasis gibt es einen überdachten Bereich zum Umziehen, getrennt Becken für Anzüge und ABC, sowie auch die Kamera Ausrüstung ein separates Becken. Die Basis hat sogar einen klimatisierten Kamera Raum mit Mehrfachsteckdosen zum Laden. Beim Checkin wird man gefragt, ob man etwas dagegen hat, wenn die Mitarbeiter die Ausrüstung zusammenbauen, oder ob man das selber möchte. Leider klappt das nicht immer so zuverlässig, manchmal musste ich meine Ausrüstung selber zusammen bauen, obwohl ich diesen Service gerne in Anspruch nehmen wollte. Was nicht auch nicht so toll fand, bei den Single Dives setzt einen das Boot am Tauchplatz ab und fährt dann zu anderen Tauchplätzen im Inner Circle um dort Taucher abzusetzen, oder abzuholen. Hat man also während des Tauchgang am Anfang ein Problem und muss den Tauchgang abbrechen, aus welchen Gründen auch immer; dann ist an der Oberfläche niemand da, er einem helfen könnte! Das empfinde ich als Nogo und geht gar nicht! Am Wochenende sind auch viele einheimische am Strand und dort gibt es auch diverse Freizeitaktivitäten wie Bananen Boot fahren, oder andere Aktivitäten mit dem Boot. Taucht man also an diesen Tagen am Hausriff, oder schnorchelt, donnern diese Boote in nur 20m Entfernung am Strand vorbei. Das ist als Taucher oder Schnorchler nicht gerade ungefährlich. Fazit: Zimmer in schöner Lage, aber auch mit stolzem Preis von 80 Euro für das billigste Zimmer. Für ein Zimmer ohne warme Dusche, ohne Klimaanlage, in sehr einfacher Ausstattung, finde ich das für Indonesien schon happig. Der Aufpreis für das Komfort Zimmer von 25 Euro nur für eine warme Dusche und ein paar Schränke mehr, ist schon ziemlich frech. Bei der Verpflegung gibt es deutlichen Bedarf für Verbesserung, Abendessen wenig Abwechslung und geschmacklich langweilig. Buche ich das Komfort Zimmer, zahle ich ~80 Euro pro Nacht (Halbpension), wenn ich alleine unterwegs bin. Für das Geld bekommen ich in Deutschland schon ein drei, oder sogar vier Sterne Hotel in einer Großstadt! Wenn ich schon fast Mitteleuropäische Preise nehme, dann sollten vor allem die Verpflegung und auch der Standard der Zimmer höher sein! Zustand des Hausriff und vieler Plätze im Inner Circle, teilweise stark beschädigt durch mechanisch Einwirkung (Dynamit, ggf. ankern) und viele Algen, ein Hinweis für schlechte Wasserqualität. Ich frage mich da, warum hat man das in keinem Bericht lesen können, das muss eigentlich zwangläufig jemanden aufgefallen sein? Das einem das Tauchboot am Tauchplatz im Inner Circle absetzt und dann weg fährt, das geht nach meiner Ansicht überhaupt nicht. Ich vermute aber dass sich wenig ändern wird. Das Resort war bei uns ausgebucht, deswegen vermute ich, Alex sagt einfach - Warum was ändern? Es läuft doch!
Ich war April / Mai 18 erst im Onong auf Siladen, dann im Mapia in Manado. Ich hatte mich sehr auf den Aufenthalt auf Siladen gefreut, jedoch die Enttäuschung war gross - nichts hat mehr mit den Fotos meines Mitreisenden von vor 5 Jahren übereingestimmt. Das Hausriff war nur noch ein Schatten seiner selbst, Strand war überbaut mit dem Kuda Laut-Boutique Hotel, das man gleich daneben gestellt hat. Und man liess uns von Seiten des Management spüren, dass der Onong-Gast weit unter Kuda Laut Gästen steht. Schade. Es war zwar sehr sauber, das Personal nett und das Essen war sehr gut - aber es war ein "Nachgeschmack" da .- man fühlte sich "zweite Klasse". Das Tauchen war super, Dive-Guide Luther der Beste! Dafür hat mir der Aufenthalt im Mapia Resort dank Anissa Schadrack und Team sehr gefallen. Sie hat mit Kräften zu einem schönen Abschluss der Ferien beigetragen. Auch hier war das Tauchen Spitze und Dive-Guide Bernard der Hammer! Die Boots-Crew war immer gut drauf und sehr hilfsbereit! Also Mapia jederzeit wieder. Nur der General-Manager Yuri dürfte sich gern mal einen Benimm-Kurs gönnen, wie man sich zahlenden Gästen gegenüber verhält. Kein Schliff, kein Benimm - weder Guten Morgen noch Guten Appetit noch Gute Nacht - dem Herrn täte es gut wenn er sich daran erinnert, dass er in dieser Position eine Vorbildsfunktion hat. Als General Manager ein absolutes NoGo.
Als ich mich entschieden hatte mit den Blue Bay Divers auf Banka Island (bzw. Sahaung) tauchen zu gehen war ich mit gemischten Gefühlen unterwegs. Aber und jetzt kommt das dicke ABER! Diese Gefühle konnten schon nach wenigen Momenten ins Positive umgekehrt werden. Die Einfahrt in die traumhaft gelegene Bucht sowie ein herzlichster Empfang des Personals mit der Chefin persönlichst, stimmten uns (Stefan und Susanne mit Hans-Peter und Gosia) auf die nächsten 2 Wochen ein. Der familiäre Charakter des Resorts mit all seinen Facetten (sehr schöne Cottages mit Meerblick direkt unter den Palmen der Insel, Anlage wird täglich gepflegt, sauberer Strand, freundliches Personal, frische Handtücher auch zum Tauchen, Wäscheservice kostenfrei, Moskitoschutz im Zimmer und täglich zum Auftragen, etc.) trägt zum Genuss des absolut ruhigen und erholsamen Urlaubsfeelings bei. Dabei tut das indonesische Duscherlebnis keinen Abbruch. Um das dicke ABER zu unterstreichen kommt jetzt das Taucherlebnis pur. Eine perfekte, intakte und abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft konnte uns von den Guides täglich aufs Neue präsentiert werden. Natürlich muss hier erwähnt werden das hier der Focus auf das kleine Zeug in der Unterwasserwelt der Blue Bay Divers liegt. Vom haarigen Frogfisch und haarigen Octopus zu den Boxer- und Zebrakrabben sowie Anglerfischen en miniature, Blauringoktopus und Nacktschnecken und mehr und mehr und kleiner und kleiner (kleiner Tipp, Lupe mitnehmen)
Ich war knapp eine Woche im April2018 im Pulisan Resort und bin 100% zufrieden! Die schlechten Bewertungenvon 2016 für die alte Bewirtschaftung haben mich nicht davon abgehalten, da ich schon im Email Kontakt mit Anna, der neuen Besitzerin, ein sehr gutes Gefühl hatte. Ich wurde nicht enttäuscht, das Resort ist wunderschön, die einzelnen Bungalows wurden neu renoviert, die deluxe cottages sind ein Traum! (ich habe das budget cottage gebucht) und liegen ganz nah am Wasser. In der Anlage sind Liegen und Hängematten verteilt, nachts leuchten die Solarlaternen. Sehr romantisch! Das schmackhafte Essen wird im offenen, mit tollen Holzmöbeln ausgestatteten Restaurant serviert, wo die Tische den einzelnen Bungalows zugeordnet sind. (Wir haben dann die Tische zusammengerückt, kein Problem!). Das Kochen und Servieren wird von Einheimischen aus dem Dorf übernommen, und zwar rotierend, damit sich keine Eintönigkeit und kein Neid einschleicht. Die Freude und der Stolz der Köche ist herrlich zu sehen. So soll die Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung aussehen! Sie haben in zwei Schichten gearbeitet (pro Tag), sind morgens um 7 gekommen und abends wieder gegangen. Die Elektrizität gibt es in den Bungalows von 17-22 Uhr, im Haupthaus, wo auch bei Bedarf die Elektrogeräte geladen werden können, von 11 morgens bis 22Uhr. Mein budget cottage bestand aus einem großen Raum mit riesigem Bett und schönem+lochfreiem!! Moskitonetzt, an zwei Seiten gab es große Fenster, die für eine gute Klimatisierung sorgten. Es gab eine große Regalablage, doch hier kommen noch Möglichkeiten zum Aufhängen dazu! und ein Tisch mit unterer Ablage. Genug Platz also. Das Bad besteht aus Western Toilette und Basin mit frischem Wasser und Kelle zum Duschen. Das Wasser läuft schnell ab, mir fehlte ein Waschbecken, das aber auch noch kommen soll. Alles in Allem: ich habe mich sehr wohl gefühlt, wurde so freundlich und liebevoll aufgenommen, dass es eine Freude war, Anna und Lee die Besitzer kümmern sich sehr effektiv um alles und nehmen auch Anregungen zu Verbesserungen (s.o.!) gern auf. Vivi hat sich um den äußeren Ablauf gekümmert, da sie verletzt war, konnte sie noch nicht tauchen.Den Kontakt zu den Mitbewohnern habe ich schnell hergestellt, wir whatsappen noch immer! Wenn ich wieder nach Sulawesi komme, dann sicherlich auch ins Pulisan Resort. Und zu guter Letzt: ich habe für meine Unterkunft selbst gezahlt und keinerlei Vergünstigungen erhalten. Dies ist mir wichtig, denn auf den Togian Islands, wo ich auch war, da wurde dann immer hämisch auf bestimmte Blogger hingewiesen, die..... und ich schreibe Bewertungen, weil ich mich auch gern vorher informiere. In diesem Sinne: Weiter so Pulisan Resort Neu!
Wir waren bereits 2014 in Lembeh und sind Muckliebhaber. Unsere Vorfreude mal wieder nach Lembeh zu fahren war riesengroß. Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen buchten wir uns für den Zeitraum vom 05.07.-19.07.18 in der Divers Lodge Lembeh ein. Positiv – die Paymentpolicy der Diver Lodge. Kein Deposit bei der Reservierung. Wir hatten unseren ursprünglichen Aufenthalt zwei Tage verschieben müssen, um noch einen Zwischenstop in Singapur einzulegen. Änderung war absolut kein Problem. Unser Bungalow in der Lembeh Lodge war Tarsius. Der liegt etwas abseits, man kann keinen anderen Bungalow von dort sehen und hat einen fantastischen Blick auf die hintere Bucht. Kein Bootsverkehr und wenn überhaupt, mal morgens ein Fischer. Der Bungalow ist sehr durchdacht gebaut worden und enthält eine gute Belüftung, so dass man keine Klimaanlage braucht. Alles in allem, einer der besten Bungalows die wir auf unseren zahlreichen Asienreisen hatten. Essen – man hat Fullboard. Frühstück, Mittagessen, Abendessen – der Geschmack und die Qualität sind auf einem hohen Level, welches wir nicht oft in Asien hatten. Das waren die positiven Aspekte, leider hatte unser Aufenthalt auch unschöne Seiten. Tauchen – natürlich möchte man auch das Außergewöhnliche sehen, aber in erster Linie ist Tauchen Spaß. Hier war an Bord der Tauchboote eine komische, teilweise gedrückte Stimmung. Nach und nach hat man verstanden wieso. Dem Personal ist es verboten an Bord zu rauchen, ansonsten werden sie gekündigt. Sie dürfen nicht auf den Bänken innen sitzen, die sind den Gästen vorbehalten, egal ob das Boot ausgebucht ist oder nicht. Alkohol im Resort ebenfalls sofortige Kündigung und und und. Jeder kann seine Firma führen wie er will, aber eine bessere Stimmung und Spaß an Bord eines Tauchbootes hatten wir erst wieder, nachdem wir Lembeh verlassen hatten. Guides – unseren ersten Guide hatten wir einen Tag. Nachdem er meine Frau an der Leiter beim Einstieg in das Boot weggedrückt hatte, um selbst zuerst einzusteigen und der auch sonst einen arroganten Eindruck hinterlassen hatte, haben wir abends einen Wechsel angeregt. Unser zweiter Guide war eine junge nette Frau. Soweit kein Problem, allerdings machte sie nicht den Eindruck sehr versiert zu sein. Am zweiten Tag tauchte sie beim zweiten Tauchgang ab, blieb ohne Kommunikation auf 4 Metern für 10 Minuten. Mehrere Male hatten wir sie gefragt, was das Problem sei, aber keine Antwort erhalten. Nach einer Weile war klar, sie hatte ein Ohrproblem. Die Entscheidung aufzutauchen, trafen meine Frau und ich. Wir erklärten danach auf dem Boot, dass wir Verständnis für gesundheitliche Probleme haben, aber sie sich doch bitte mitteilen möchte. Guide Nummer 3 war ein älterer Guide und wir hofften jetzt jemanden versiertes und motiviertes zu haben. Leider nein, meine Frau und ich haben teilweise mehr gesehen als der Guide. Mit anderen Gruppen am gleichen Tauchplatz, hieß immer sie haben mehr gesehen als wir. Den Besitzer der Lembeh Lodge haben wir darauf angesprochen, er weigerte sich aber den Guide zu wechseln und kam mit Phrasen „für ihn sei jeder Tauchgang schön, egal was man sieht“. Zum Besitzer Rob Sinke – in den ersten Tagen war er nicht im Resort und im Nachhinein, das war die angenehmste Zeit dort. Als er nach einigen Tagen ebenfalls im Resort war und sich an Gesprächen beteiligt hat, war sehr schnell klar, dass er ein sehr dominanter und von sich selbst überzeugter Mensch ist, welche andere Meinungen nicht gelten lässt. Wir haben versucht nicht in seiner Nähe zu sitzen und uns nicht an seinen Diskussionen zu beteiligen. Es war schon anstrengend genug ihn und seine lautstark vorgetragene eigene Sicht der Welt am Nebentisch zu ertragen. Zum Bruch mit Rob Sinke ist es folgendermaßen gekommen, unsere Tauchcomputer sind leider durch einen Bedienungsfehler meinerseits beide außer Betrieb gewesen. Zwar konnten wir Computer leihen, aber für die weitere Reise wären eigene oder ein eigener von Vorteil gewesen. Wir haben Rob gefragt, ob er uns Computer bestellen könnte. Seine Aussage, kein Problem, wenn es eine bestimmte Marke und Modell sei, die wenn die Lieferung nicht rechtzeitig kommt er nehmen würde, da er sowieso spätestens im September bestellen müsste. Der Preis den er hierfür nannte war der Bruttopreis beim Händler und nicht der welchen er abzüglich seines Rabattes bekommt, Aber das war für uns in Ordnung gewesen. Nicht ok war dann, als entgegen seiner Aussagen die Computer nicht rechtzeitig eintrafen nach 7 Werktagen er uns dann zwei seiner gelagerten Computer geben wollte. Diese waren zwar neu, aber aufgrund des Aussehens der Verpackungen schon länger auf Lager. Hauptpunkt diese Computer nicht zu nehmen, war aber, dass er uns keine Rechnung dafür zur Verfügung stellen wollte. Die Reaktion von Rob war, ihr müsst die aber jetzt nehmen, denn die anderen Computer kann ich doch nicht brauchen und wenn sie kommen kann ich sie nicht umtauschen (das ist in Indonesien angeblich so!). Alles in allem sehr abstruse und verwunderliche Argumentationen, die völlig konträr dem Ausgangsgespräch waren. Wie auch immer, wir nahmen diese Computer nicht. Natürlich war Rob darüber verärgert. Am gleichen Abend wollten wir die Abschlussrechnung haben (außer der Vorauszahlung Getränke, Computerleihe und Zuschlag Nachttauchgang). Die Rechnung war Ursache für weitere Diskussionen. Zuerst wurden die falsche Anzahl Tage zur Berechnung der Gebühr der Leihcompputer zugrunde gelegt. Das wurde angepasst. Desweiteren wurde ein sehr unterschiedlicher Währungskurs veranschlagt. Es sollte der Mandiri Bank Online Ankaufskurs sein und der angegebene differierte mehrere 100 IDR pro Euro. Auch das wurde angepasst. Entschuldigt für die Fehler hatte sich keiner. Dritter Kritikpunkt die Zuschläge für den Nachttauchgang. Wir hatten jeweils 20 Tauchgänge vorab gebucht und 20 Tauchgänge gemacht. Einer davon war ein Nachttauchgang. Jetzt sollte man denken, dass man nur die Differenz zwischen regulärem und Nachttauschgang gemäß Preisliste zahlt. Nein, man wollte uns einen unserer vorab bezahlten und mit 5% Rabatt versehenen Tauchgänge erstatten und den Nachttauchgang komplett ohne Rabatt berechnen. Die Differenz betrug nur wenige Euro, aber es war einfach nicht ok. Was aber gar nicht ging und ein absolutes No-Go war, dass Rob Sinke am nächsten Morgen zum komplett versammelten Frühstückstisch kam und versuchte diese Geschichte vor allen Gästen zu polemisieren. Sein Ansatz war, ich könne doch nicht mehr erstattet bekommen, als ich bezahlt habe. Ich habe ihm an der Stelle nur noch (und auch sehr bestimmt) mitgeteilt, dass ich hierüber nicht mit ihm diskutieren werde. Daraufhin kam dann sowas wie, ich brauche gar keinen Zuschlag mehr zahlen. Bis hierhin hätten wir den Aufenthalt in der Lembeh Lodge noch mit drei von fünf Sternen bewertet, aber der eigentliche Paukenschlag kam nach unserer Abreise. Unser nächster Aufenthalt in Bunaken war in einem Zimmer ohne Safe. Wir haben daraufhin den Eigner gefragt, ob wir etwas in seinem Safe deponieren könnten. Kein Problem, bitte vorher zählen und quittieren lassen. Als wir dann unser Geld zählten, stellten wir fest das zwei 100€ und zwei 50€ Noten fehlten. In Lembeh hatten die Safeboxen keine funktionierenden Nummernfelder, so dass mit einem Schlüssel gearbeitet wurde. Selbiger hing während der Tauchgänge und zur Zimmerreinigung im Restaurant unter dauernder! Beaufsichtigung des Personals. Fremder Zugriff nicht möglich. Alles passiert mal zum ersten Mal und hier wurden wir das erste Mal in Asien bestohlen. Dass exakt diese Scheine fehlten ist definitiv, da wir einen Tag vor Anreise in Manado nach einem Besuch beim Geldwechsler noch mal alles gezählt hatten. Wir haben also Rob Sinke angeschrieben und den Fall geschildert. Wir gingen davon aus, sowas wie „eigene Schuld, warum habt ihr den Safeschlüssel am Schlüsselring gelassen“ oder sowas wie „das kann gar nicht sein, mein Personal stiehlt nicht“ zu hören. Aber viel viel besser – es kam gar keine Reaktion auf unsere Email, die mit speziellem Zusatz „persönlich an Rob Sinke“ versehen war.
Der Aufenthalt war vom 2. - 8.6.2018. Der Empfang und auch der ganze Aufenthalt war von einem sehr freundlichen Team, unter Anderem auch vom Resort Manager Olli, angenehm gestaltet. Danke auch für die Aufwertung meines Zimmers. Sehr gut war auch die WLAN Verbindung. Danke dafür. Positiv und absolut notwendig ist auch die Möglichkeit im höher positionieren Schwesternresort Kuda Laut den Pool und die anderen Einrichtungen mitzubenutzen. Das Tauchen mit dem Team von Celebes Divers war sehr gut, professionell, freundlich und auch lustig. Super Team. Was leider überhaupt nicht stimmt, ist das Preis-Leistungsverhältnis für Indonesien. Die (alkoholischen) Getränke waren auf einem Schweizer Preisniveau und auch wenn der Importzoll und die erhöhte Steuer den Alkohol teuer macht, die lokalen alkoholischen Getränke sind nur minim davon betroffen. Ebenso kritisch sehe ich die Preise für die Tauchgänge von ca. €40/Tg. Das wird langsam zu hoch. Was mich aber am meisten störte, war die Situation, dass für einen Tagestrip nach Banka die vorbezahlten Tauchgänge nicht akzeptiert wurden. Ich verstehe natürlich, dass die Schifffahrt einen Mehrpreis notwendig machen, ebenso die Verpflegung. Dass aber die Tauchgänge nicht zählen, scheint mir schon eher in der Kategorie Abzocke klassifiziert zu werden. Das Auffüllen der Tanks passiert ja am gleichen Ort. Nun, ich habe mir geholfen und diesen Tagesausflug nicht gebucht. Allgemein kann ich sagen, dass ich zum vierten Mal in der Region war, zum ersten Mal im Nationalpark selbst (Salaten) und ich nun sicherlich eine Pause für dieses Gebiet einlegen werde. Vielleicht werde ich zu empfindlich für das Thema Preis/Leistung, aber die gebotene Leistung stimmt einfach nicht mehr mit den Möglichkeiten in Indonesien überein.
Ich entschied mich noch einmal diese Insel zu besuchen im April 18 da ich das Tauchen dort in sehr guter Erinnerung hatte. Leider war es dieses Mal eine Riesenenttäuschung das Tauchen ist noch möglich aber es fragt sich wie lange noch. Indonesien hat ein Müllproblem mit Plastik u.a. das sollte jeder Taucher wissen und es wird sich so schnell nicht beheben lassen. Was ich dort erlebte war einfach unfassbar. Bei der Überfahrt von Manado schwammen schon vereinzelt Müllteppiche auf der Oberfläche. Am Strand wurde mit jeder Flut Müll angeschwemmt u.a. reichlich Plastikabfälle, Äste, Baumstämme usw. Mitarbeiter des Resorts kehrten dies zwar zusammen aber er wurde dann einfach hinter dem Resort abgeladen und verteilte sich am ganzen Strand dort. Wenn man vom tauchen zurückkam musste man oft genug durch den Dreck zum Resort gehen. Schwimmen im Meer war nicht möglich. Die Angestellten und die Tauchcrew waren sehr freundlich und hilfsbereit und der Tauchablauf ist immer noch gut organisiert. Aber mir war die Lust auf noch mehr Tauchgänge vergangen. Das Essen war gut und abwechslungsreich gibt ja auch keine Lokale in der Nähe. Ich wunderte mich dass die vielen Schildkröten noch leben und es noch Fische gibt. Unter Wasser sah ich vereinzelt Plastikteile. Jeder verantwortungsvolle Taucher sollte sich überlegen ob er unter diesen Umständen dort Urlaub machen möchte. Die weite Anreise kommt hinzu. Für mich war es das letzte Mal in Indonesien.

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