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Schon vor Jahren habe ich hier über meine Erfahrungen mit dem Thalassa Dive Center in Manado geschrieben. Damals war alles neu für uns, und wir hatten eine sehr schöne Zeit an diesem wundervollen Ort mit den wunderbaren Menschen. Das Motto der Tauchbasis „Komm als Gast, geh als Freund“ wurde für uns Realität: wir besuchten dieses Resort einige Male. Jetzt, viele Jahre später, waren wir im Herbst wieder in Manado, wieder beim liebevollen Thalassa-Team, und so vieles war neu: In der Zwischenzeit hat sich Simone und ihr Team nämlich ein neues eigenes Resort in der Nähe von Manado aufgebaut. Wunderschöne Bungalows mit phantastischen Ausblicken kann man hier bewohnen. Auf der einen Seite des Resorts stehen Bungalows, von denen man direkt auf die Stadt Manado blickt und sehr schöne Sonnenaufgänge bewundern kann. Von den Cottages der anderen Seite des Resorts schaut man aufs weite Meer hinaus und kann traumhafte Sonnenuntergänge genießen. Alle Bungalows und Cottages sind praktisch eingerichtet. Für Alleinreisende gibt es auch einfache Zimmer. Im Restaurant gibt es abwechslungsreiche asiatische Kost. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Koch ist sehr kreativ und lässt sich immer wieder kulinarische Köstlichkeiten einfallen. Geschmacksexplosionen sind garantiert, sehr lecker. Auch europäische Kost lässt sich einmal wöchentlich schlemmen: Dienstags wird nämlich der Pizzaofen eingeheizt. Es ist auch möglich, zusammen mit dem Koch auf dem Markt einzukaufen und für alle Gäste nach Anleitung indonesisch zu kochen. Die Abende kann man sowohl in der Restaurantbar als auch an der Poolbar mit anderen Tauchern im Gespräch oder auch mit dem Blick in die hauseigene Bibliothek ausklingen lassen. Wlan ist im Restaurantbereich vorhanden. Manchmal gibt es die Möglichkeit, Vorträgen von diversen Fotografen oder Buchautoren zu lauschen. Das hat allen sehr gut gefallen. Jeder Gast kann sich hier einbringen. Auch Foto-Wettbewerbe werden auf Wunsch veranstaltet. Die Tauchbasis betritt man als Gast eher selten. Das ist auch gar nicht nötig, denn das Equipment wird von den Guides zum Boot gebracht und nach dem Tauchen von diesen auch gespült und zum Trocknen aufgehängt. Hat man mal ein „Problem“, so werden in der Tauchbasis immer Lösungen gesucht und gefunden. An der großen Taucherwand sind jeden Abend alle Ausfahrten für den nächsten Tag notiert. Ein kurzer Blick genügt, und man findet dort seinen Namen mit der Angabe, auf welchem der 4 Boote und mit welchem der begleitenden Guides man starten wird. Natürlich darf man auch Wünsche äußern, die gern erfüllt werden. Zum Tauchen selbst muss man nicht viel sagen. Toll eben. Die Guides achten sehr auf Sicherheit. Auf den Booten ist alles perfekt organisiert. Nach jedem Tauchgang gibt es Tee oder Kaffee. Und auch Obst ist immer an Bord, Handtücher und Trinkwasser sowieso. Für Späße sind alle Angestellte offen. Im Resort gibt es einen Raum, der extra für Fotografen eingerichtet wurde. So kann man sich hier an einem eigenen Platz mit Steckdosen und Körbchen für Kleinteile seinem Foto/Film-Equipment widmen. Auch kann man die Kamera über Nacht dort stehenlassen, denn dieser Raum wird verschlossen. Zur freien Beschäftigung gibt es im Resort neben einer großen Wiese mit allerlei seltenen Tieren (Leguan, Schlangen, Schmetterlinge, Frösche und Co.) einen kleinen Basketballplatz, 2 Pools sowie einen Massageraum. Die Massagen habe ich mehrfach genießen können. Ein Traum. Außerdem wurden diverse Touren (Wasserfall, Tangkokopark, Vulkantour etc.) angeboten, zu denen immer ein Guide vom Thalassa Team als Reiseleiter fungiert. Auch die von Simone ins Leben gerufenen Projekte (Schulbauten) kann man besuchen. Wir sind eines Abends, zusammen mit einer Angestellten, auf den Manado "Hausberg" gefahren und haben uns den Sonnenuntergang von weit oben anschauen können. Welch wahnsinnig schöner Blick über das komplette Tauchgebiet, dem Bunaken Nationalpark. So schön. Um in die Stadt Manado zu fahren, wurde uns auf Wunsch ein Taxi gerufen. Alles klappte reibungslos. Letztlich gab es eine weitere Neuerung: Simone hat nicht nur das Resort in Manado neu geschaffen, sie hat in diesem Jahr auch ein weiteres Resort, nämlich in Lembeh, eröffnen können. Die Philosophie des Manado-Resorts wird auch im Thalassa Resort Lembeh gelebt. Das Resort ist natürlich etwas kleiner als das in Manado, lässt aber ebenfalls keine Wünsche offen. Es ist quasi ein Zwilling von Manado, es bietet dieselben Möglichkeiten. Alles ist noch familiärer als es in Manado eh schon ist. Im Resort Lembeh hatten wir eines Abends die Idee, am einzigen weißen (einsamen) Strand in der Lembeh Strait den Sonnenuntergang zu genießen. Kaum hatten wir den Managern von unserer Idee erzählt, schon brachen wir mit den Guides auf, liefen einen kurzen Weg durch den Dschungel und setzten unsere Idee praktisch um. Man, war das schön. Was soll ich sagen? Auch im Thalassa Dive Resort Lembeh hält das Motto „Komm als Gast, geh als Freund“ stand. Wir können beide Resorts uneingeschränkt empfehlen! Jeder Einzelne vom Thalassa Team ist immer bemüht, alle Wünsche der Gäste zu erfüllen, teils sogar, ohne, dass man diese verbal geäußert hätte. Egal, was für Ideen, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge man äußert, alles wird gern angenommen und ausprobiert. Wir werden Simone und ihr Team in ihren beiden neuen Resorts so bald wie möglich wieder besuchen.
Leider konnten wir das Thalassa nicht wie der Slogan sagt als Freunde verlassen. Mehr als (zahlender) Gast sind wir nicht gewesen. Das war enttäuschend. Von Anfang an waren wir unter falschen Namen (den Namen unserer Reiseagentin) dort registriert und es hatte auch niemand Interesse, das zu korrigieren. Paß, Logbuch, ärztliche Bescheinigung oder Brevet wurden nicht angesehen. Logo auch keine Gratulation zum Geburtstag meines Mannes. Verschiedene Personen fragten nach den Tauchgängen für die Planung des nächsten Tages. Es gab diverse organisatorische Mängel, wie sie immer mal wieder vorkommen können, aber leider hat sich Simone nicht darüber geäußert und mit den Gästen nicht geredet. Nach einem Stromausfall, der den Ausfall der Wasserversorgung in allen Bädern von morgens um 6 Uhr bis abends 22 Uhr (und am Folgetag nochmals) zur Folge hatte, gab es keine Eimer mit Wasser zum Schöpfen, auch kein nettes Wort oder Entschuldigung. Folglich mußten alle Gäste (25-30?) die Restauranttoilette benutzen. Sicher sind solche technischen Probleme für das Management ärgerlich und teuer, aber ein nettes Wort oder ein Eimer Wasser hätte schon geholfen, die Stimmung zu verbessern. Zum Tauchen: Die Tauchplätze Bunaken sind top, Steilwände, gute Sicht und Schildkröten ohne Ende. Auch die Tauchplätze am Festland waren interessant, es gibt auch ein gutes Wrack 'vor der Tür'. Die beiden Tauchboote waren gut, die Crew eingespielt, der Service super. Getränke, Handtücher, alles da. Das Equipment wird mit Namen versehen und aufs Boot und wieder zur Basis gebracht. Man muss nur selber tauchen. Für die Menge an Tauchern und Angeboten zu Ausfahrten gab es aber zu wenig Boote. Ein großes Boot war nach Lembeh 'abgestellt'. Dort wurde ein neues Thalassa eröffnet. Das Essen war o.k., besonders lecker war die Pizza, die es dienstags aus dem Pizzaofen gibt. Unser Cottage hatte eine schöne Aussicht, eine Klimaanlage, die leider defekt war, dafür hatten wir dann einen Ventilator bekommen, außerdem hatten wir einen Kühlschrank im Zimmer. Für die Simcard mit Guthaben hat man mir auf der Abschlussrechnung fast das doppelte abgeknöpft. Diesen Service hat man sich also gut bezahlen lassen. Den Transfer bei der Abreise mussten wir letztendlich über ein anderes Resort organisieren. Hier gab es wohl ein Missverständnis, was ebenfalls durch ein nettes Gespräch hätte geklärt werden können. Hätte. Die Anlage könnte gepflegter sein. Ein Gärtner hätte rund um das Restaurant /den Pool oder entlang der Wege gut zu tun. Stattdessen erklärt man das Resort zum Ökoresort. Tatsächlich kann man gut Vögel, Schlangen u.s.w. beobachten. Hervor heben muss man das soziale Engagement vor Ort von Simone, der Chefin. Sie hat eine Schule gegründet und unterstützt junge Leute in vielfältiger Weise. Sie erhalten die Gelegenheit, ein Praktikum im Gastgewerbe zu machen, lernen schwimmen oder tauchen. Mit den erlernten Fähigkeiten können Sie in der Tourismusbranche einen Job finden. Fazit: Organisatorische Mängel (Wer ist eigentlich Leiter der Tauchbasis? Die Klimaanlage in Nr.1 muss dringend erneuert und nicht nur gegen ein anderes defektes Gerät ausgetauscht werden! Und für Notfälle sollten Plastikeimer angeschafft und verteilt werden!) und leider zu wenig Kommunikation mit den Gästen - wir kommen weder als zahlender Gast noch als 'Freund' wieder. Leider haben wir uns hier nicht wohlgefühlt. Wir hatten den Eindruck, dass unser Geld willkommen war, wir als Gäste jedoch eher lästig waren. Die 3 Sterne gibt's für die schönen Tauchgänge.
Mein Mann und ich waren für 10 Tage im November zu Gast bei den Blue Bay Divers auf Sahaung. Angefangen von der sehr herzlichen Begrüßung bis zum musikalischen Abschied aller Mitarbeiter haben wir die Zeit dort genossen und uns bestens erholt. Das Essen ist schmackhaft, das Frühstück sehr umfangreich (z.B. verschiedene Käse, De-Longhi Kaffeemaschine, Cornflakes, Obst, Pfannkuchen, verschiedene Marmeladen, Erdnussbutter, Nutella ...), das Mittag- und Abendessen ist ebenfalls reichhaltig und lecker. Softdrinks, Kaffee und Wasser stehen bereit. Zu unserer Zeit waren meist ca 8-12 Gäste anwesend, sodass wir alle gemeinsam an einem Tisch saßen. Abends musizierte das Personal zum Essen. Die Atmosphere ist sehr herzlich und familiär. Getaucht wird in kleinen Gruppen. Wir waren nur zweimal auf eigenem Wunsch an einem sehr schönen Tauchplatz, ansonsten wird versucht, so viele verschiedene Plätze wie möglich anzufahren. Je nach Luftverbrauch der Gäste dauert ein Tauchgang ca. 60-70 Minuten. In der Regel wird bis maximal 20-22 Meter getaucht. Falls Strömung auftaucht, werden Drifttauchgänge gemacht und das Boot sammelt die Taucher wieder ein. Abends vor dem Essen steht der Guide nochmals für Fragen zur Verfügung und kann die während der Tauchgänge gefundenen Lebewesen benennen und anhand der Bestimmungsbücher nochmals zeigen. Gleichzeitig wird auch der nächste Tauchtag geplant. Für alle übersichtlich wird dazu eine große Tafel beschriftet. Eine Gruppe von 5 Personen hat einen Tauchtrip nach Lembeh angefragt. Dies wurde umgehend umgesetzt und nach Rückkehr berichteten alle positiv von diesem Tauchtag. Zu dem Thema Leihausrüstung können wir nichts sagen, da wir unsere eigene Ausrüstung mitbrachten. Außer dem üblichen Check braucht man sich um die Ausrüstung nicht mehr kümmern; das Equipment steht auf dem Boot bereit und wird sofern gewünscht komplett zusammengebaut. Die Bungalows liegen direkt am Strand. Sie sind recht einfach in der Ausstattung, jedoch liebevoll eingerichtet. Beispielsweise gibt es nicht 24 Stunden Strom und auch kein fließendes Wasser im Bad. Aus ökologischen Gründen ist das nachvollziehbar. Auf Plastikflaschen für Wasser wird verzichtet. Eine Hängematte sowie Liegen mit Auflagen stehen pro Bungalow bereit. Es macht Sinn, eine Taschenlampe mitzubringen. WLAN steht nicht zur Verfügung. Wer unbedingt erreichbar sein will, kann in Manado eine indonesische Simcard kaufen und entsprechend aufladen. Viel Gepäck braucht man nicht; Handtücher werden gestellt und auf Schuhe kann man verzichten. Hat man sich einmal an dieses Inselleben gewöhnt, steht der Erholung nichts mehr im Weg. Angeboten werden auch Touren mit der KLM Sunshine, die offensichtlich so beliebt sind, dass das Safarischiff auf lange Zeit gut belegt ist. Während unseres Aufenthaltes gab es auch Gäste, die zum wiederholten Mal auf Sahaung waren und auch schon mit der KLM Sunshine unterwegs waren. Alle berichteten begeistert davon. Ein herzliches Dankeschön an Anke, Salmon und das Team! Wir kommen gerne wieder und freuen uns, euch auf der BOOT zu sehen.
Ich habe gerade bemerkt, dass ich zum Black Sand Dive Retreat gar keine Bewertung abgegeben hatte, obwohl es jetzt doch schon eine ziemliche Weile her ist. Nachdem das Resort eine solche aber jedenfalls verdient, hole ich das hiermit nach: Das Black Sand Dive Retreat ist ein kleines Resort in der Lembeh Strait, wo jeder Bungalow eine „million dollar view“ hat. Das Essen ist a‘la carte, wobei man sich am Morgen die Gerichte für den Tag aussucht (bzw. das Frühstück am Abend zuvor - probieren Sie Tinutuan, ich weiß nicht mehr genau, wie man das schreibt, das ist eine Spezialität aus Manado, ich bin süchtig geworden). Das Essen ist eine Klasse für sich und ich würde sagen, das Beste, was ich je auf Reisen bekommen habe (ein liveaboard in Thailand konnte da eventuell noch mithalten), was den Effekt hatte, dass ich regelmäßig viel zu viel gegessen habe (jeweils 3 Gänge) und mich oft nach dem Mittagessen kaum zum Tauchen bewegen konnte. Tauchen: Getaucht wird in mehreren Gruppen (maximal vier Gäste) von kleinen Booten aus. Die Guides sind hervorragend, finden wirklich alles. Die Tauchplätze kann man sich im Prinzip aussuchen (nudi falls war mein absoluter Lieblingsplatz). Zum Makroleben in der Lembeh Strait braucht man ja nicht mehr viele Worte verlieren. Bruce, der Eigner, ist absoluter Experte, was das Unterwasserleben in der Lembeh Strait angeht und übrigens auch ein hervorragender Fotograf. Service wird hier großgeschrieben (ich wollte plötzlich Kinderschokolade, der Hotelmanager ist ganz Bitung abgefahren, konnte aber dann aber letztendlich keine kriegen). Ausflüge werden vom Hotel organisiert (z.B. in den nahe gelegenen Tangkoko Nationalpark). Zwei Wochen vergingen wie im Flug. Die Lembeh Strait würde ich nicht als Tagesausflug machen, was offensichtlich viele von Bunaken und Bangka aus tun (das sind dann immer jene, die behaupten, in der Lebeh Strait gäbe es keine Korallen, weil sie nur an einem klassischen Sandtauchplatz getaucht sind; es gibt in der Lembeh Strait auch sehr schöne Riffe). Im Black Sand Dive Retreat sind des öfteren auch Koryphäen zu Gast, wie etwa Dr. Gerry Allen (das ist der amerikanische „Debelius“, ein Professor für Meeresbiologie, der die englischen Fischbücher schreibt). Und zwar selbst nur zum Tauchen. Für Fotografen wird selbstverständlich bestens gesorgt, eigener Fotoraum etc. ist alles vorhanden. Werde jedenfalls wiederkommen ( leider ist meine Liste immer allzulang)...
Wir, Karlheinz und Herta, waren über Weihnachten 2017 und Silvester 2017-2018 zu Gast im Dive Resort Bastianos auf Bunaken. Vorweg - wir waren WIRKLICH sehr zufrieden! Das Resort hat bereits einige Jahre hinter sich gebracht und ist daher auch schon ein wenig bewohnt worden. Dennoch entspricht es dem, was man sich um diesen Preis erwarten kann. Besonders hervor zu heben ist jedoch das Personal und die Leitung des Resorts. Tom ist stets bemüht seine Gäste zufrieden zu stellen und bei uns ist ihm das auch wirklich gelungen! Beim Personal seien nur einige SEHR lobend erwähnt, da wäre Linda die Grand Dame im Hintergrund, Junita an der Rezeption, Vero im Service, Franky der immer für das Wohl an Board sorgte, Franky der Busfahrer und nicht zu vergessen Ambat der Tauchguide. Die Bootsfahrten zu den Tauchspots waren genau richtig, um sich auf die zahlreichen und gut geführten Tauchgänge ein zu stimmen. Die Spots zumeist an sehr schön bewachsenen Wänden entlang und mit einer Vielzahl an Schildkröten bewohnt. Leider war Großfisch eine Fehlanzeige, hingegen kleine Rifffische gab es in einer unbegrenzten Zahl zu bewundern. Leider liegt für uns dieses Paradies am anderen Ende der Welt und so nicht mal schnell für eine Woche zu besuchen. Unsere Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt bzw übertroffen. Ein dickes Lob an Tom und seiner Mannschaft, wir haben uns sehr wohl gefühlt. Ein kleiner Tipp am Schluss, ein Zimmer mit AC zahlt sich aus! Wir hoffen uns mal wieder zu sehen!

2 Wochen im Paradies

Manuela (Frosch)213997
Ich war dieses Mal zwei Wochen nur auf der Insel und konnte wieder mal so richtig herunter fahren. Die Bungalows sind sehr hübsch und haben eine tolle Aussicht auf das Meer und den Strand. Das typische indonesische Bak Mandi und einen Gayung ist auch hier vorzufinden. Dies ist ein steinernes mit Wasser gefülltes Becken und eine Schöpfkelle. Es gibt kein fliessendes Wasser, was mann/frau auch nicht braucht. Das Bak Mandi reicht völlig aus und macht auch Spass. Das Tauchen rund um die Insel Sahaung ist einfach ein Traum. Es gibt viele tolle Sachen zu sehen - auch die verrücktesten Kreaturen, welches die Unterwasserwelt zu bieten hat. Das Wasser hatte stetig eine Temperatur von 28 Grad und die Aussentemperatur ebenfalls, trotz Regenzeit. Das Essen wird täglich frisch und mit viel Liebe zubereitet und schmeckt einfach hervorragend. Es gibt immer Dessert und Früchte und zwischendurch auch Kuchen. Am Abend singen die Guides und die Angestellten zum Abendessen und bescheren somit eine sehr schöne Atmosphäre. Mann/frau wird immer mit Namen angesprochen und jeder Wunsch wird versucht zu erfüllen. Alles sehr familiär und einzigartig. Wer keinen Luxus braucht und einfach Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Anke und Salmon - die Basenbesitzer sind warmherzige Menschen und es macht Spass mit ihnen die Zeit unter und über Wasser zu verbringen. Ich oute mich sehr gerne als Wiederholungstäterin. War jetzt das dritte mal da und das vierte ist schon in Planung. Hierher kann mann/frau nicht zu oft kommen.

Nie wieder

Taucher321918
Eigentlich ein höchstidyllisches Jungle-Camp-Resort. Doch alles von Anfang an: Die Anreise vom Airport Manado zur Bootsanlegestelle war eine lebensgefährliche Zumutung. Wir hatten ja schon einige Stunden Reisezeit hinter uns, da sollte der Fahrstil doch etwas angepasster sein. Unser Driver reagierte in keinster Weise auf meine Einwände. Dafür mussten wir unser umfangreiches Tauchgepäck ca. 100m durch den Sand ziehen um dann durchs Wasser watend, endlich für eine Stunde im Resort zu landen. Die Unterkünfte waren einfach und nett eingerichtet, wobei der Deckenlüfter nur ein müdes Drehen von sich gab. Klima gabs nicht, wäre auch bei einem richtigen Van nicht nötig. Auch mit dem nur zeitweise z.V. stehendem Strom kamen wir zurecht. Die Moskitonetze waren löchrich und schlecht verschließbar. Dafür kamen des Nachts Nagetiere, die auf Leder (Handyhüllen, Taschen, etc.) spezialisiert waren. Essen und Versorgung war reichlich und schmackhaft nach Landesart. Sonstiges wie Leihgerätschaften, Getränke, Massage, usw. waren eher teuer für dieses Land. Tauchen: Wir eine sehr erfahrene Fotografengruppe erwarteten mehr. Das Tauchboot stank erheblich nach Benzin (Benzinleitung undicht) und das kleiner Boot war ohne Toilette. Die Luft war schlicht und ergreifend schlecht und erzeugte Kopfschmerzen. Trotz Bescherden beim Resortleiter Owen besserte sich nichts. Bei meiner Überprüfung des Kompessorlogbuches wäre sehr viel zu beanstanden. Ordnung und Sauberkeit ist dort ein Frendwort. Beim Tauchen selbst, wür wünschten uns Korallen für Weitwinkelbilder, da die Folgewoche auf Lembeh für Makro geplant war. Aber die Guids waren überfordert. Versuchten uns immer nur wenige mm-Kleinzeug für unsere Supperweitwinkeldöms zu präsentieren. Dafür waren sie immer im Bild. Letzlich begnügten sie sie, die Gruppe zusammenzuhalten. Die Tauchplätze waren meißt gut bis sehr gut, wobei oft sehr strömungsreiche Stellen angefahren wurden, sodass fotografieren unmöglich war. Die Nachttauchgänge und das Hausriff ein Flopp. Owens Kommentar: da wurde früher viel mit Dynamit gefischt. Na Brawo! Für mich ist dieses Resort keinesfallt weiter zu empfehen. Die Entschädigung dafür war dann die Folgewoche im Bastianos-Resort auf Lembeh.
Schon vor Jahren habe ich hier über meine Erfahrungen mit dem Thalassa Dive Center in Manado geschrieben. Damals war alles neu für uns, und wir hatten eine sehr schöne Zeit an diesem wundervollen Ort mit den wunderbaren Menschen. Das Motto der Tauchbasis „Komm als Gast, geh als Freund“ wurde für uns Realität: wir besuchten dieses Resort einige Male. Jetzt, viele Jahre später, waren wir im Herbst wieder in Manado, wieder beim liebevollen Thalassa-Team, und so vieles war neu: In der Zwischenzeit hat sich Simone und ihr Team nämlich ein neues eigenes Resort in der Nähe von Manado aufgebaut. Wunderschöne Bungalows mit phantastischen Ausblicken kann man hier bewohnen. Auf der einen Seite des Resorts stehen Bungalows, von denen man direkt auf die Stadt Manado blickt und sehr schöne Sonnenaufgänge bewundern kann. Von den Cottages der anderen Seite des Resorts schaut man aufs weite Meer hinaus und kann traumhafte Sonnenuntergänge genießen. Alle Bungalows und Cottages sind praktisch eingerichtet. Für Alleinreisende gibt es auch einfache Zimmer. Im Restaurant gibt es abwechslungsreiche asiatische Kost. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Koch ist sehr kreativ und lässt sich immer wieder kulinarische Köstlichkeiten einfallen. Geschmacksexplosionen sind garantiert, sehr lecker. Auch europäische Kost lässt sich einmal wöchentlich schlemmen: Dienstags wird nämlich der Pizzaofen eingeheizt. Es ist auch möglich, zusammen mit dem Koch auf dem Markt einzukaufen und für alle Gäste nach Anleitung indonesisch zu kochen. Die Abende kann man sowohl in der Restaurantbar als auch an der Poolbar mit anderen Tauchern im Gespräch oder auch mit dem Blick in die hauseigene Bibliothek ausklingen lassen. Wlan ist im Restaurantbereich vorhanden. Manchmal gibt es die Möglichkeit, Vorträgen von diversen Fotografen oder Buchautoren zu lauschen. Das hat allen sehr gut gefallen. Jeder Gast kann sich hier einbringen. Auch Foto-Wettbewerbe werden auf Wunsch veranstaltet. Die Tauchbasis betritt man als Gast eher selten. Das ist auch gar nicht nötig, denn das Equipment wird von den Guides zum Boot gebracht und nach dem Tauchen von diesen auch gespült und zum Trocknen aufgehängt. Hat man mal ein „Problem“, so werden in der Tauchbasis immer Lösungen gesucht und gefunden. An der großen Taucherwand sind jeden Abend alle Ausfahrten für den nächsten Tag notiert. Ein kurzer Blick genügt, und man findet dort seinen Namen mit der Angabe, auf welchem der 4 Boote und mit welchem der begleitenden Guides man starten wird. Natürlich darf man auch Wünsche äußern, die gern erfüllt werden. Zum Tauchen selbst muss man nicht viel sagen. Toll eben. Die Guides achten sehr auf Sicherheit. Auf den Booten ist alles perfekt organisiert. Nach jedem Tauchgang gibt es Tee oder Kaffee. Und auch Obst ist immer an Bord, Handtücher und Trinkwasser sowieso. Für Späße sind alle Angestellte offen. Im Resort gibt es einen Raum, der extra für Fotografen eingerichtet wurde. So kann man sich hier an einem eigenen Platz mit Steckdosen und Körbchen für Kleinteile seinem Foto/Film-Equipment widmen. Auch kann man die Kamera über Nacht dort stehenlassen, denn dieser Raum wird verschlossen. Zur freien Beschäftigung gibt es im Resort neben einer großen Wiese mit allerlei seltenen Tieren (Leguan, Schlangen, Schmetterlinge, Frösche und Co.) einen kleinen Basketballplatz, 2 Pools sowie einen Massageraum. Die Massagen habe ich mehrfach genießen können. Ein Traum. Außerdem wurden diverse Touren (Wasserfall, Tangkokopark, Vulkantour etc.) angeboten, zu denen immer ein Guide vom Thalassa Team als Reiseleiter fungiert. Auch die von Simone ins Leben gerufenen Projekte (Schulbauten) kann man besuchen. Wir sind eines Abends, zusammen mit einer Angestellten, auf den Manado "Hausberg" gefahren und haben uns den Sonnenuntergang von weit oben anschauen können. Welch wahnsinnig schöner Blick über das komplette Tauchgebiet, dem Bunaken Nationalpark. So schön. Um in die Stadt Manado zu fahren, wurde uns auf Wunsch ein Taxi gerufen. Alles klappte reibungslos. Letztlich gab es eine weitere Neuerung: Simone hat nicht nur das Resort in Manado neu geschaffen, sie hat in diesem Jahr auch ein weiteres Resort, nämlich in Lembeh, eröffnen können. Die Philosophie des Manado-Resorts wird auch im Thalassa Resort Lembeh gelebt. Das Resort ist natürlich etwas kleiner als das in Manado, lässt aber ebenfalls keine Wünsche offen. Es ist quasi ein Zwilling von Manado, es bietet dieselben Möglichkeiten. Alles ist noch familiärer als es in Manado eh schon ist. Im Resort Lembeh hatten wir eines Abends die Idee, am einzigen weißen (einsamen) Strand in der Lembeh Strait den Sonnenuntergang zu genießen. Kaum hatten wir den Managern von unserer Idee erzählt, schon brachen wir mit den Guides auf, liefen einen kurzen Weg durch den Dschungel und setzten unsere Idee praktisch um. Man, war das schön. Was soll ich sagen? Auch im Thalassa Dive Resort Lembeh hält das Motto „Komm als Gast, geh als Freund“ stand. Wir können beide Resorts uneingeschränkt empfehlen! Jeder Einzelne vom Thalassa Team ist immer bemüht, alle Wünsche der Gäste zu erfüllen, teils sogar, ohne, dass man diese verbal geäußert hätte. Egal, was für Ideen, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge man äußert, alles wird gern angenommen und ausprobiert. Wir werden Simone und ihr Team in ihren beiden neuen Resorts so bald wie möglich wieder besuchen.
Leider konnten wir das Thalassa nicht wie der Slogan sagt als Freunde verlassen. Mehr als (zahlender) Gast sind wir nicht gewesen. Das war enttäuschend. Von Anfang an waren wir unter falschen Namen (den Namen unserer Reiseagentin) dort registriert und es hatte auch niemand Interesse, das zu korrigieren. Paß, Logbuch, ärztliche Bescheinigung oder Brevet wurden nicht angesehen. Logo auch keine Gratulation zum Geburtstag meines Mannes. Verschiedene Personen fragten nach den Tauchgängen für die Planung des nächsten Tages. Es gab diverse organisatorische Mängel, wie sie immer mal wieder vorkommen können, aber leider hat sich Simone nicht darüber geäußert und mit den Gästen nicht geredet. Nach einem Stromausfall, der den Ausfall der Wasserversorgung in allen Bädern von morgens um 6 Uhr bis abends 22 Uhr (und am Folgetag nochmals) zur Folge hatte, gab es keine Eimer mit Wasser zum Schöpfen, auch kein nettes Wort oder Entschuldigung. Folglich mußten alle Gäste (25-30?) die Restauranttoilette benutzen. Sicher sind solche technischen Probleme für das Management ärgerlich und teuer, aber ein nettes Wort oder ein Eimer Wasser hätte schon geholfen, die Stimmung zu verbessern. Zum Tauchen: Die Tauchplätze Bunaken sind top, Steilwände, gute Sicht und Schildkröten ohne Ende. Auch die Tauchplätze am Festland waren interessant, es gibt auch ein gutes Wrack 'vor der Tür'. Die beiden Tauchboote waren gut, die Crew eingespielt, der Service super. Getränke, Handtücher, alles da. Das Equipment wird mit Namen versehen und aufs Boot und wieder zur Basis gebracht. Man muss nur selber tauchen. Für die Menge an Tauchern und Angeboten zu Ausfahrten gab es aber zu wenig Boote. Ein großes Boot war nach Lembeh 'abgestellt'. Dort wurde ein neues Thalassa eröffnet. Das Essen war o.k., besonders lecker war die Pizza, die es dienstags aus dem Pizzaofen gibt. Unser Cottage hatte eine schöne Aussicht, eine Klimaanlage, die leider defekt war, dafür hatten wir dann einen Ventilator bekommen, außerdem hatten wir einen Kühlschrank im Zimmer. Für die Simcard mit Guthaben hat man mir auf der Abschlussrechnung fast das doppelte abgeknöpft. Diesen Service hat man sich also gut bezahlen lassen. Den Transfer bei der Abreise mussten wir letztendlich über ein anderes Resort organisieren. Hier gab es wohl ein Missverständnis, was ebenfalls durch ein nettes Gespräch hätte geklärt werden können. Hätte. Die Anlage könnte gepflegter sein. Ein Gärtner hätte rund um das Restaurant /den Pool oder entlang der Wege gut zu tun. Stattdessen erklärt man das Resort zum Ökoresort. Tatsächlich kann man gut Vögel, Schlangen u.s.w. beobachten. Hervor heben muss man das soziale Engagement vor Ort von Simone, der Chefin. Sie hat eine Schule gegründet und unterstützt junge Leute in vielfältiger Weise. Sie erhalten die Gelegenheit, ein Praktikum im Gastgewerbe zu machen, lernen schwimmen oder tauchen. Mit den erlernten Fähigkeiten können Sie in der Tourismusbranche einen Job finden. Fazit: Organisatorische Mängel (Wer ist eigentlich Leiter der Tauchbasis? Die Klimaanlage in Nr.1 muss dringend erneuert und nicht nur gegen ein anderes defektes Gerät ausgetauscht werden! Und für Notfälle sollten Plastikeimer angeschafft und verteilt werden!) und leider zu wenig Kommunikation mit den Gästen - wir kommen weder als zahlender Gast noch als 'Freund' wieder. Leider haben wir uns hier nicht wohlgefühlt. Wir hatten den Eindruck, dass unser Geld willkommen war, wir als Gäste jedoch eher lästig waren. Die 3 Sterne gibt's für die schönen Tauchgänge.
Mein Mann und ich waren für 10 Tage im November zu Gast bei den Blue Bay Divers auf Sahaung. Angefangen von der sehr herzlichen Begrüßung bis zum musikalischen Abschied aller Mitarbeiter haben wir die Zeit dort genossen und uns bestens erholt. Das Essen ist schmackhaft, das Frühstück sehr umfangreich (z.B. verschiedene Käse, De-Longhi Kaffeemaschine, Cornflakes, Obst, Pfannkuchen, verschiedene Marmeladen, Erdnussbutter, Nutella ...), das Mittag- und Abendessen ist ebenfalls reichhaltig und lecker. Softdrinks, Kaffee und Wasser stehen bereit. Zu unserer Zeit waren meist ca 8-12 Gäste anwesend, sodass wir alle gemeinsam an einem Tisch saßen. Abends musizierte das Personal zum Essen. Die Atmosphere ist sehr herzlich und familiär. Getaucht wird in kleinen Gruppen. Wir waren nur zweimal auf eigenem Wunsch an einem sehr schönen Tauchplatz, ansonsten wird versucht, so viele verschiedene Plätze wie möglich anzufahren. Je nach Luftverbrauch der Gäste dauert ein Tauchgang ca. 60-70 Minuten. In der Regel wird bis maximal 20-22 Meter getaucht. Falls Strömung auftaucht, werden Drifttauchgänge gemacht und das Boot sammelt die Taucher wieder ein. Abends vor dem Essen steht der Guide nochmals für Fragen zur Verfügung und kann die während der Tauchgänge gefundenen Lebewesen benennen und anhand der Bestimmungsbücher nochmals zeigen. Gleichzeitig wird auch der nächste Tauchtag geplant. Für alle übersichtlich wird dazu eine große Tafel beschriftet. Eine Gruppe von 5 Personen hat einen Tauchtrip nach Lembeh angefragt. Dies wurde umgehend umgesetzt und nach Rückkehr berichteten alle positiv von diesem Tauchtag. Zu dem Thema Leihausrüstung können wir nichts sagen, da wir unsere eigene Ausrüstung mitbrachten. Außer dem üblichen Check braucht man sich um die Ausrüstung nicht mehr kümmern; das Equipment steht auf dem Boot bereit und wird sofern gewünscht komplett zusammengebaut. Die Bungalows liegen direkt am Strand. Sie sind recht einfach in der Ausstattung, jedoch liebevoll eingerichtet. Beispielsweise gibt es nicht 24 Stunden Strom und auch kein fließendes Wasser im Bad. Aus ökologischen Gründen ist das nachvollziehbar. Auf Plastikflaschen für Wasser wird verzichtet. Eine Hängematte sowie Liegen mit Auflagen stehen pro Bungalow bereit. Es macht Sinn, eine Taschenlampe mitzubringen. WLAN steht nicht zur Verfügung. Wer unbedingt erreichbar sein will, kann in Manado eine indonesische Simcard kaufen und entsprechend aufladen. Viel Gepäck braucht man nicht; Handtücher werden gestellt und auf Schuhe kann man verzichten. Hat man sich einmal an dieses Inselleben gewöhnt, steht der Erholung nichts mehr im Weg. Angeboten werden auch Touren mit der KLM Sunshine, die offensichtlich so beliebt sind, dass das Safarischiff auf lange Zeit gut belegt ist. Während unseres Aufenthaltes gab es auch Gäste, die zum wiederholten Mal auf Sahaung waren und auch schon mit der KLM Sunshine unterwegs waren. Alle berichteten begeistert davon. Ein herzliches Dankeschön an Anke, Salmon und das Team! Wir kommen gerne wieder und freuen uns, euch auf der BOOT zu sehen.
Ich habe gerade bemerkt, dass ich zum Black Sand Dive Retreat gar keine Bewertung abgegeben hatte, obwohl es jetzt doch schon eine ziemliche Weile her ist. Nachdem das Resort eine solche aber jedenfalls verdient, hole ich das hiermit nach: Das Black Sand Dive Retreat ist ein kleines Resort in der Lembeh Strait, wo jeder Bungalow eine „million dollar view“ hat. Das Essen ist a‘la carte, wobei man sich am Morgen die Gerichte für den Tag aussucht (bzw. das Frühstück am Abend zuvor - probieren Sie Tinutuan, ich weiß nicht mehr genau, wie man das schreibt, das ist eine Spezialität aus Manado, ich bin süchtig geworden). Das Essen ist eine Klasse für sich und ich würde sagen, das Beste, was ich je auf Reisen bekommen habe (ein liveaboard in Thailand konnte da eventuell noch mithalten), was den Effekt hatte, dass ich regelmäßig viel zu viel gegessen habe (jeweils 3 Gänge) und mich oft nach dem Mittagessen kaum zum Tauchen bewegen konnte. Tauchen: Getaucht wird in mehreren Gruppen (maximal vier Gäste) von kleinen Booten aus. Die Guides sind hervorragend, finden wirklich alles. Die Tauchplätze kann man sich im Prinzip aussuchen (nudi falls war mein absoluter Lieblingsplatz). Zum Makroleben in der Lembeh Strait braucht man ja nicht mehr viele Worte verlieren. Bruce, der Eigner, ist absoluter Experte, was das Unterwasserleben in der Lembeh Strait angeht und übrigens auch ein hervorragender Fotograf. Service wird hier großgeschrieben (ich wollte plötzlich Kinderschokolade, der Hotelmanager ist ganz Bitung abgefahren, konnte aber dann aber letztendlich keine kriegen). Ausflüge werden vom Hotel organisiert (z.B. in den nahe gelegenen Tangkoko Nationalpark). Zwei Wochen vergingen wie im Flug. Die Lembeh Strait würde ich nicht als Tagesausflug machen, was offensichtlich viele von Bunaken und Bangka aus tun (das sind dann immer jene, die behaupten, in der Lebeh Strait gäbe es keine Korallen, weil sie nur an einem klassischen Sandtauchplatz getaucht sind; es gibt in der Lembeh Strait auch sehr schöne Riffe). Im Black Sand Dive Retreat sind des öfteren auch Koryphäen zu Gast, wie etwa Dr. Gerry Allen (das ist der amerikanische „Debelius“, ein Professor für Meeresbiologie, der die englischen Fischbücher schreibt). Und zwar selbst nur zum Tauchen. Für Fotografen wird selbstverständlich bestens gesorgt, eigener Fotoraum etc. ist alles vorhanden. Werde jedenfalls wiederkommen ( leider ist meine Liste immer allzulang)...
Wir, Karlheinz und Herta, waren über Weihnachten 2017 und Silvester 2017-2018 zu Gast im Dive Resort Bastianos auf Bunaken. Vorweg - wir waren WIRKLICH sehr zufrieden! Das Resort hat bereits einige Jahre hinter sich gebracht und ist daher auch schon ein wenig bewohnt worden. Dennoch entspricht es dem, was man sich um diesen Preis erwarten kann. Besonders hervor zu heben ist jedoch das Personal und die Leitung des Resorts. Tom ist stets bemüht seine Gäste zufrieden zu stellen und bei uns ist ihm das auch wirklich gelungen! Beim Personal seien nur einige SEHR lobend erwähnt, da wäre Linda die Grand Dame im Hintergrund, Junita an der Rezeption, Vero im Service, Franky der immer für das Wohl an Board sorgte, Franky der Busfahrer und nicht zu vergessen Ambat der Tauchguide. Die Bootsfahrten zu den Tauchspots waren genau richtig, um sich auf die zahlreichen und gut geführten Tauchgänge ein zu stimmen. Die Spots zumeist an sehr schön bewachsenen Wänden entlang und mit einer Vielzahl an Schildkröten bewohnt. Leider war Großfisch eine Fehlanzeige, hingegen kleine Rifffische gab es in einer unbegrenzten Zahl zu bewundern. Leider liegt für uns dieses Paradies am anderen Ende der Welt und so nicht mal schnell für eine Woche zu besuchen. Unsere Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt bzw übertroffen. Ein dickes Lob an Tom und seiner Mannschaft, wir haben uns sehr wohl gefühlt. Ein kleiner Tipp am Schluss, ein Zimmer mit AC zahlt sich aus! Wir hoffen uns mal wieder zu sehen!

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