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Als ich mich entschieden hatte mit den Blue Bay Divers auf Banka Island (bzw. Sahaung) tauchen zu gehen war ich mit gemischten Gefühlen unterwegs. Aber und jetzt kommt das dicke ABER! Diese Gefühle konnten schon nach wenigen Momenten ins Positive umgekehrt werden. Die Einfahrt in die traumhaft gelegene Bucht sowie ein herzlichster Empfang des Personals mit der Chefin persönlichst, stimmten uns (Stefan und Susanne mit Hans-Peter und Gosia) auf die nächsten 2 Wochen ein. Der familiäre Charakter des Resorts mit all seinen Facetten (sehr schöne Cottages mit Meerblick direkt unter den Palmen der Insel, Anlage wird täglich gepflegt, sauberer Strand, freundliches Personal, frische Handtücher auch zum Tauchen, Wäscheservice kostenfrei, Moskitoschutz im Zimmer und täglich zum Auftragen, etc.) trägt zum Genuss des absolut ruhigen und erholsamen Urlaubsfeelings bei. Dabei tut das indonesische Duscherlebnis keinen Abbruch. Um das dicke ABER zu unterstreichen kommt jetzt das Taucherlebnis pur. Eine perfekte, intakte und abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft konnte uns von den Guides täglich aufs Neue präsentiert werden. Natürlich muss hier erwähnt werden das hier der Focus auf das kleine Zeug in der Unterwasserwelt der Blue Bay Divers liegt. Vom haarigen Frogfisch und haarigen Octopus zu den Boxer- und Zebrakrabben sowie Anglerfischen en miniature, Blauringoktopus und Nacktschnecken und mehr und mehr und kleiner und kleiner (kleiner Tipp, Lupe mitnehmen)
Ich war knapp eine Woche im April2018 im Pulisan Resort und bin 100% zufrieden! Die schlechten Bewertungenvon 2016 für die alte Bewirtschaftung haben mich nicht davon abgehalten, da ich schon im Email Kontakt mit Anna, der neuen Besitzerin, ein sehr gutes Gefühl hatte. Ich wurde nicht enttäuscht, das Resort ist wunderschön, die einzelnen Bungalows wurden neu renoviert, die deluxe cottages sind ein Traum! (ich habe das budget cottage gebucht) und liegen ganz nah am Wasser. In der Anlage sind Liegen und Hängematten verteilt, nachts leuchten die Solarlaternen. Sehr romantisch! Das schmackhafte Essen wird im offenen, mit tollen Holzmöbeln ausgestatteten Restaurant serviert, wo die Tische den einzelnen Bungalows zugeordnet sind. (Wir haben dann die Tische zusammengerückt, kein Problem!). Das Kochen und Servieren wird von Einheimischen aus dem Dorf übernommen, und zwar rotierend, damit sich keine Eintönigkeit und kein Neid einschleicht. Die Freude und der Stolz der Köche ist herrlich zu sehen. So soll die Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung aussehen! Sie haben in zwei Schichten gearbeitet (pro Tag), sind morgens um 7 gekommen und abends wieder gegangen. Die Elektrizität gibt es in den Bungalows von 17-22 Uhr, im Haupthaus, wo auch bei Bedarf die Elektrogeräte geladen werden können, von 11 morgens bis 22Uhr. Mein budget cottage bestand aus einem großen Raum mit riesigem Bett und schönem+lochfreiem!! Moskitonetzt, an zwei Seiten gab es große Fenster, die für eine gute Klimatisierung sorgten. Es gab eine große Regalablage, doch hier kommen noch Möglichkeiten zum Aufhängen dazu! und ein Tisch mit unterer Ablage. Genug Platz also. Das Bad besteht aus Western Toilette und Basin mit frischem Wasser und Kelle zum Duschen. Das Wasser läuft schnell ab, mir fehlte ein Waschbecken, das aber auch noch kommen soll. Alles in Allem: ich habe mich sehr wohl gefühlt, wurde so freundlich und liebevoll aufgenommen, dass es eine Freude war, Anna und Lee die Besitzer kümmern sich sehr effektiv um alles und nehmen auch Anregungen zu Verbesserungen (s.o.!) gern auf. Vivi hat sich um den äußeren Ablauf gekümmert, da sie verletzt war, konnte sie noch nicht tauchen.Den Kontakt zu den Mitbewohnern habe ich schnell hergestellt, wir whatsappen noch immer! Wenn ich wieder nach Sulawesi komme, dann sicherlich auch ins Pulisan Resort. Und zu guter Letzt: ich habe für meine Unterkunft selbst gezahlt und keinerlei Vergünstigungen erhalten. Dies ist mir wichtig, denn auf den Togian Islands, wo ich auch war, da wurde dann immer hämisch auf bestimmte Blogger hingewiesen, die..... und ich schreibe Bewertungen, weil ich mich auch gern vorher informiere. In diesem Sinne: Weiter so Pulisan Resort Neu!
Ich habe die Tauchbasis im März 2018 besucht, untergebracht waren wir im Bara Beach, das gleich nebenan liegt. Die Tauchbasis befindet sich in der Mangga Lodge, ein richtiges Office, oder einen Diveshop gibt es nicht. Getaucht wird mit umgebauten Fischerbooten, die direkt am Bara Beach starten. Ein Ausflug besteht aus zwei Tauchgängen, mit einer Mittagspause (Obst, Nudeln, Wasser, Tee, Kaffee/im Preis inklusive), die Abfahrtszeiten richten sich nach den Gezeiten und starten zwischen 7.30h und 10h. Hausriff Tauchgänge wurden nur bei Nachfrage durchgeführt, der Einstieg ist aber beschwerlich, da sich das vorgelagerte Riff sehr weit draußen befindet und auch kein Steg existiert. Wassertemperatur war um diese Zeit durchgehend um die 28°C und das Wasser war eigentlich überwiegend ruhig und wir hatten eigentlich immer gutes Wetter und fast keinen Regen. Einen Kameraraum, oder großzügige Ablagemöglichkeiten im Equipmentbereich gibt es leider nicht. Die Tauchplätze bei Selayar werden nur bei entsprechender Nachfrage angefahren. Manche Tauchplätze sind sehr anspruchsvoll (Kap Bira, Neptune Palace usw.), mit sehr starken Strömungen (Riffhaken nicht vergessen) muss gerechnet werden. Viele Plätz dort sind definitiv nicht für Anfänger, oder Taucher die "Easy Diving" bevorzugen geeignet. Einige Tauchplätze sind aber auch für Anfänger geeignet, generell würde ich das Tauchgebiet aber nur Tauchern mit mind. >50 geloggten Tauchgängen und Erfahrung mit Strömung empfehlen. Es kann auch mal sein, das man etwas in die Deko gehen muss, wenn es der Platz erfordert. Die Strömung kann an machen Plätzen heftig sein, sie kann dort so stark sein, das die Strömung die Maske oder den Atemregler aus dem Mund blasen kann, oder der Tauchgang abgebrochen wird. Eine kurze Beschreibung der Tauchplätze gibt es auf der Homepage der Tauchbasis. Generell ist es so, dass die Tauchplätze mit der starken Strömungen, fast immer Riffhaie und viel Fisch zu bieten haben, die anderen Tauchplätze fand ich eher nur durchschnittlich für Indonesien. Jahreszeit abhängig gibt es gute Chancen auf Adlerrochen, die Ende März und im Herbst einmal durchziehen, und je nach Jahreszeit auch Mola Mola. Als ich mich vor dem Urlaub über das Tauchgebiet informieren wollte, gab es zwei grundsätzlich konträre Meinungen zum Gebiet: Korallen teilweise sehr zerstört vs. oder alles super. Ich musste feststellen, es stimmt Beides irgendwie! An manchen Plätzen um Bira, ist der Zustand der Korallen an manchen Orten leider durch mechanische Beschädigung (Dynamit), Cyanidfischerei, oder Korallenbleiche massiv beschädigt. Der normale Taucher bei Elvis wird diese Plätze aber nicht zu sehen bekommen, da solche stark beschädigten Tauchplätze überhaupt nicht angefahren werden und auch nicht in der Tauchplatzkarte auftauchen. Wir wurden aber einmal aus Versehen, bei einem komplett beschädigten Riff raus gelassen und der Anblick war ernüchternd. (alles grau, Riff komplett zerstört) Wenn es um Kleinzeug (Makro) geht, zeigen die Guides dort nicht so viel, man ist da doch eher fixiert auf größeres. Elvis kennt aber das Tauchgebiet aus dem FF und begleitet die anspruchsvollen Tauchspots auch. Elvis ist übrigens deutscher, deswegen hat man also immer einen deutschsprachigen Ansprechpartner, wenn es durch die Sprachbarriere (Verständigung mit den Guides ist Englisch) Probleme geben sollte. Jetzt kommen wir aber zu den Sachen, die mir persönlich nicht so gefallen haben: Da es ja ein Tauchgebiet mit sehr starken Strömungen sein soll, habe ich natürlich meinen Riffhaken eingepackt und erst mal in meine Tasche gepackt. Beim Checkin habe ich den Guide gefragt, wo ich den Riffhaken benötige und ob ich den Riffhaken am Jacket fixieren soll. Der Guide antwortete mir, dass dies im Briefing vorher explizit erwähnt wird, wann man den Riffhaken braucht. Den folgenden Tag sind dann zu einem Tauchplatz gefahren, dort war weder im Briefing, noch sonst die Rede, dass hier der Riffhaken am Jacket fixiert werden sollte. Beim Abstieg habe ich schon etwas leichte Strömung gemerkt und mir ist dann aufgefallen, dass Elvis sich schon mit dem Haken am Riff festhalten musste und zwei Tauchgäste nur 5m neben mir, in eine üble Fallströmung gesprungen sind. Ich hatte aber Glück und könnte mich noch zur Riffwand retten und konnte mich einigermaßen mit den Händen am Riff festhalten. Der Tauchgang wurde dann auch nach 6min abgebrochen. Da habe ich mich schon gefragt, warum habe ich beim Checkin extra gefragt, wenn dann im Briefing nix erwähnt wird, den Riffhaken auf jeden Fall am Jacket anzubringen. Am Tauchplatz Kap Bira sind wir zuerst leider am Riff an der falschen Stelle ins Wasser gegangen, was natürlich mal vorkommen kann, da durch die starken Strömungen der Einstiegspunkt nicht immer 100% sicher geplant werden kann. Wir haben uns dort also zuerst so schnell wie möglich auf fast 40m durchsacken lassen, um dann festzustellen, dass wir am Riff vorbei gesprungen sind. > Tauchgang wurde dann abgebrochen und nach einen ca. 20 min minütigen Oberflächen Pause sind wir mit den gleichen Flaschen, mit nur ca. 150 Bar wieder ins Wasser gegangen. Das fand ich aus meiner Sicht schon ziemlich ungewöhnlich, das man an einem Platz, der extreme Strömungen haben kann, der auch >30m tief ist, man gff. noch etwas in die Deko geht, mit den gleichen Flaschen vom vorherigen abgebrochenen Tauchgang, seinen Tauchgang damit fortsetzt. Das mindeste wäre aus meiner Sicht hier gewesen, die Flaschen mit vollen Flaschen zu tauschen. Als wir am Ende das Tauchgang waren, habe ich dem Guide mitgeteilt, das ich nur noch 3min bis zur Nullzeit habe. Der Guide hat mir dann signalisiert, dass wir etwas in die Deko gehen. (gute 5min) Moderne und konservative Tauchcomputer, mögen aber Wiederholungstauchgänge innerhalb sehr kurzer Zeit und auf größerer Tiefe nicht so, deswegen hat mein Tauchcomputer die Dekompressionsstopp Zeit wie wild aufsummiert und ich war am Ende auf 25min Dekompressionsstopp. Ich konnte aber glücklicherweise noch meine Dekozeit auf 5m absitzen und habe dann meinen Tauchgang mit nur 10 Bar Restluft beenden können. Ich besitze aber als Computer den Suunto Zoop und der ist auch ziemlich konservativ und mag auch keine Wiederholungstauchgänge innerhalb kurzer Zeit. Bei der Tauchgangsplanung sehe ich noch optimierungsbedarf, wenn man einen Wiederholungstauchgang innerhalb sehr kurzer Zeit macht, diesen auch noch mit nur 150 Bar in der Flasche startet, dann auch noch leicht in die Deko zu gehen, ist schon etwas eigenartig.
Mehr oder weniger durch „Mundpropganda“ wurde ich auf die Tompotika Dive Lodge aufmerksam. Ehrlicher Weise hatte ich zuvor noch nichts darüber gehört. Betrieben wird das Resort vom Team vom Liveaboard „Wallacea Dive Cruise“, also ist Erfahrung und Kernkompetenz in Sachen Tauchen durchaus gegeben. Die website und Reviews klangen auch alle ganz interessant, so habe ich dann Kontakt per Chat mit dem Marketing-Manager Serge aufgenommen, wo alle Fragen quasi adhoc und realtime schnell, freundlich und kompetent beantwortet wurden. Das Preis/Leistungsverhältnis klang auch sehr fair, also habe ich mich entschlossen, hier im Anschluss an Ambon eine Woche zu „testen“, da es eine ganz gute Flugverbindung gab, mit der man noch am späten Vormittag am Zielflughafen Luwuk in Zentral-Sulawesi ankommt. Der Reiz, quasi mehr oder weniger ziemlich alleine an (fast) unberührten Spots zu tauchen, war schon sehr groß. Spätestens am Flughafen merkt man dann auch, dass hier Touristen noch nicht zum Alltags-Bild gehören, wenn man mit dem Polizei-Chef vom Flughafen für ein Foto posiert. Ich wurde dort von einem office Mitarbeiter von Tompotika und einem Fahrer in Empfang genommen, danach haben wir noch an einem Supermarkt und an einer Bank angehalten, an der meine Giro-Card zum Geld-abheben funktionierte, was nur an wenigen Automaten funktioniert. Wer noch „Besorgungen“ machen möchte, sollte dies direkt nach dem Pick-up am airport bzw. in Luwuk machen, denn danach ergeben sich kaum noch Möglichkeiten. Der Mitarbeiter von Tompotika ist dann in Luwuk geblieben und ich wurde vom Fahrer (freelancer, nicht vom Resort) auf den rund 3-stündigen Weg zur Lodge gebracht, durch das malerische Hügelland von Zentral-Sulawesi. Die Fahrt war schon der Beginn des Abenteuers… Angekommen an der Lodge wurde ich dort von Opo und dem Rest vom team in Empfang genommen, man betritt sprichwörtlich eine vollkommen andere Welt: Sandstrand, Palmen, Willkommensdrink und die besondere Herzlichkeit des Teams und der Atmosphäre lassen einen jegliche Strapazen der Anreise umgehend vergessen. Opo hat viele Jahre Erfahrung in Nord-Sulawesi gesammelt, u.a. im Lembeh Resort, und begleitet auch nach Möglichkeit die Tauchgänge, also ist auch hier Kernkompetenz vorhanden. Unterkunft: Es gibt 3 Standard und 2 Deluxe Bungalows, wobei die beiden Deluxe Unterkünfte in einem großem Komplex untergebracht sind und etwas abseits liegen. Die Standard-Bungalows sind „stand alone“ etwas zentraler gelegen. Ich „musste“ wegen Arbeiten in den Standard-Bungis in einem „Deluxe“ wohnen. Nicht schlecht. Riesengroß, Meerblick, möblierte Terrasse (u.a. Hängematte), viel Platz für alles, Riesenbett, Riesenbad, Wohnbereich, natürlich Klima, Ventilator usw. Was aber am faszinierendsten war: ein riesiger Arbeitstisch mit 2 Arbeitsleuchten und 2 (!) 5-fach Steckdosen-Leisten für das Kamera-Equipment. Besser geht es nicht! Auch waren im Bad Zahnbürste, Zahnpasta, Shampoo etc. vorhanden, falls man da was vergessen haben sollte. Nach meiner Unterkunft zuvor auf Ambon war das fast schon ein Kulturschock, der einem die Tränen in die Augen treibt….also wohnmäßig absolut volle Punktezahl. Einziger Wermutstropfen ist der lokale Geräuschpegel (u.a. 2 Moscheen in der Nähe, und der übliche indonesische „Lärm“ wie Hahnenkrähen etc.). War aber alles noch im Rahmen und ändert nichts am allgemein sehr hohem Wohlfühl-Level! Der Komplex mit den beiden Deluxe Bungalows ist aus Beton gebaut, die Standard-Bungis aus Holz, die liegen auch näher am Resort-Bereich, wobei die Deluxe etwas am Rand liegen. Für mich als Alleinreisenden wäre der Deluxe nicht nötig, die Größe der Standard-Bungalows reicht da mehr als vollkommen aus. Essen/Restaurant: Im Zentralbereich, es wird gefragt, was man denn so Essen möchte, es gibt große Auswahl, alles sehr reichlich und extrem lecker. „Schwein“ gab es allerdings nicht (muslimische Gegend). Qualitativ ist das Essen auf sehr hohem Niveau, es gibt viel frisches Obst und leckere Smoothies (z.b. der aus Mango / Ananas und Drachenfrucht…krasse Farbe). Wem es hier nicht schmeckt oder nicht satt wird, dem kann nicht mehr geholfen werden. Also auch hier volle Punktezahl. Es gibt natürlich auch gekühlte Getränke, softdrinks rel. günstig, das Bintang recht happig, allerdings dennoch fast zum Selbstkosten-Preis, da das Bier dort in muslimischer Umgebung allgemein sehr teuer ist. Wasser gibt es gekühlt im Restaurantbereich aus dem Spender, man erhält bei Ankunft eine wieder verwendbare Trinklasche. Tauchen/Tauchbetrieb: Der Grund, warum man hierherkommt, ist das Tauchen. Nitrox ist leider nicht verfügbar, die Flaschen sind (sehr) gut gefüllt. Es gibt für tiefere TG und Vielatmer sogar einige größere 13L Flaschen. Der Betrieb fängt um 07:30 mit anrödeln zum ersten TG an, DANACH gibt es Frühstück. Für mich die perfekte Lösung, aber man ist da je nach TG-Plan und Gäste relativ flexibel. Es gibt kleinere Schnellboote, in denen ca. 6 Taucher Platz finden und die rel. schnell unterwegs sind. Die Tauchplätze liegen in unterschiedlicher Entfernung, vom Hausriff direkt am Strand bis zum weiter entfernten Korallen-Tauchplätzen. Begleitet wurden meine TG entweder von Sofian (aka „Jerry“, guide in Ausbildung), Orlando (junger guide aber trotzdem schon viel Erfahrung) und oder vom Chef Opo, der viele Jahre UW-Erfahrung in Sulawesi hat. Da ich eher Muck/Macro bevorzuge, habe ich erst einmal ausgiebig das muck-Hausriff inspiziert. Eine lange Bucht mit dunklem Sand, wo man quasi überall „einfach mal reinlaufen kann“ – phantastisch. Und man findet auch die „üblichen Verdächtigen“ wie hairy frogfishe, Ambon Scorpion, Flamboyant etc. Und das bei vergleichsweise wenig bis gar keinem Müll. Spektakulär sind die Nachttauchgänge im Hausriff, man trifft eine schier unglaubliche Anzahl von Oktopus, die teilweise andere Tauchgebiete alt aussehen lässt. Wer auf Macro steht, dem empfehle ich ausdrücklich den Rubble-Tauchplatz an „Pulau Dua“ - der ist „ähnlich“ Makawide Slope / Pantai Parigi etc mit. groben Kies und kleinen Korallenpatches, phantastisch, was man dort alles finden kann. Hauptsächlich jedoch findet man dort: Korallen! Bunt, unberührt, Fischreich, Ich habe nur wenige Korallen-Tauchplätze betaucht, aber das war schon selbst auch für mich sehr beeindruckend, das hatte schon einen leichten touch von Alor. An den Plätzen taucht man quasi immer alleine – es gibt dort keine anderen divecenter. Tauchen hat hier allgemein etwas sehr Exklusives, da die Plätze selten und von wenigen Tauchern angefahren werden. Und DAS ist wahrer Tauch-Luxus und mit für mich entscheidend, hierher zu kommen, und nicht jedes Mal in Lembeh mit neuen Tauchbooten aus neuen Resorts um die Wette zu den Tauchplätzen zu fahren…. Allgemeines: Internet gibt es vor Ort, hat bei meinem Aufenthalt leider nur am ersten Tag funktioniert, handy-Empfang gibt es nur an einer bestimmten Stelle am Strand (kein Witz), für Daten-Transfer reicht der allerdings nicht aus. Den Boots-Ausflug zu den Nistplätzen der Maleos und Flughunden war eine interessante Abwechslung vom Tauchen, und ich kann diesen jedem Tier-/Natur-Interessiertem empfehlen. Fazit: Die Anreise ist durchaus etwas aufwändiger als zu anderen Zielen. Insbesondere sollte man darauf achten, dass für den Fall, dass die direkte Heimreise von hier aus stattfindet, ein Rückflugplan mit genügend zeitlichen Reserven vorhanden ist. Bei mir war das schon dramatisch knapp, und den internationalen Flug aus Jakarta habe ich nur mit sehr viel Glück überhaupt noch bekommen. Man wird dafür mit exklusivem, phantastischem Tauchen an unberührten Plätzen, Traumhafter Unterkunft und extremer Gastfreundlichkeit entschädigt. Die Tompotika Lodge ist wahrhaft ein kleines Stück Paradies auf Erden, abseits von jeglichem Massentourismus à la Lembeh, Bunaken, Bali und Co., von dem man nur sehr ungern wieder abreist.

So geht Paradies

Ute Hamburg
Roel und Judd, die beiden Besitzer des Resorts haben ein kleines Paradies geschaffen. Wir waren in einem schönen und großen Chalet untergebracht mit einem tollen Blick auf das Meer und die gegenüberliegenden Inseln Manado Tua und Bunaken. Vor unserem Chalet gab es einen kleinen Teich mit Lotus, und der wunderschön angelegte Garten in Hanglage blühte mit bunten Blumen und Orchideen, einfach wunderschön. Es gab leckeres Essen! Nach den Tauchgängen konnten wir auf der großen Terrasse unseres Chalets oder im Infinity Pool abhängen. Die Sonnenuntergänge waren vom Pool aus toll und immer wieder anders zu beobachten. Es gab ein gemütliches Tauchboot. Um das ganze Equipment brauchte man sich nicht zu kümmern, es wurde alles von den Guides erledigt. Die waren sehr gut und gut drauf. Entweder fuhren wir nach Bunaken (1 Std, 20 Min) und tauchten an den Steilwänden, oder wir fuhren nur ein kurzes Stück nach Süden in die Nachbarschaft des Resorts und konnten über einem Sandabhang tauchen. Mein Lieblingstauchplatz war Circus Critter "um die Ecke". Am Hausriff hatte sich eine "Disco-Muschel" niedergelassen, die ein tolles Lichtspektakel beim Nachttauchgang präsentierte. Ich habe oft einen Guide allein für mich oder nur zu zweit gehabt, da alle Guides mit auf dem Boot waren, unabhängig von der Zahl der Taucher. Also entspanntes Tauchen in Kleinstgruppen. Es ist alles gut durchdacht und organisiert. Auch mein Mann, der nicht tauchte, sondern schnorchelte, war begeistert. Einmal entdeckten wir bei der Überfahrt zu einem Tauchspot in der Ferne eine Gruppe Pilotwale. Das Tauchboot änderte seinen Kurs und fuhr ihnen sofort entgegen, und wir konnten zweimal mit den Walen schnorcheln. Einziger Wermutstropfen: die Straße, die zwischen Resort und Anleger lag, war ab und zu zu hören, wenn Autos mit lauter Musik vorbeifuhren.
Wir waren bereits 2014 in Lembeh und sind Muckliebhaber. Unsere Vorfreude mal wieder nach Lembeh zu fahren war riesengroß. Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen buchten wir uns für den Zeitraum vom 05.07.-19.07.18 in der Divers Lodge Lembeh ein. Positiv – die Paymentpolicy der Diver Lodge. Kein Deposit bei der Reservierung. Wir hatten unseren ursprünglichen Aufenthalt zwei Tage verschieben müssen, um noch einen Zwischenstop in Singapur einzulegen. Änderung war absolut kein Problem. Unser Bungalow in der Lembeh Lodge war Tarsius. Der liegt etwas abseits, man kann keinen anderen Bungalow von dort sehen und hat einen fantastischen Blick auf die hintere Bucht. Kein Bootsverkehr und wenn überhaupt, mal morgens ein Fischer. Der Bungalow ist sehr durchdacht gebaut worden und enthält eine gute Belüftung, so dass man keine Klimaanlage braucht. Alles in allem, einer der besten Bungalows die wir auf unseren zahlreichen Asienreisen hatten. Essen – man hat Fullboard. Frühstück, Mittagessen, Abendessen – der Geschmack und die Qualität sind auf einem hohen Level, welches wir nicht oft in Asien hatten. Das waren die positiven Aspekte, leider hatte unser Aufenthalt auch unschöne Seiten. Tauchen – natürlich möchte man auch das Außergewöhnliche sehen, aber in erster Linie ist Tauchen Spaß. Hier war an Bord der Tauchboote eine komische, teilweise gedrückte Stimmung. Nach und nach hat man verstanden wieso. Dem Personal ist es verboten an Bord zu rauchen, ansonsten werden sie gekündigt. Sie dürfen nicht auf den Bänken innen sitzen, die sind den Gästen vorbehalten, egal ob das Boot ausgebucht ist oder nicht. Alkohol im Resort ebenfalls sofortige Kündigung und und und. Jeder kann seine Firma führen wie er will, aber eine bessere Stimmung und Spaß an Bord eines Tauchbootes hatten wir erst wieder, nachdem wir Lembeh verlassen hatten. Guides – unseren ersten Guide hatten wir einen Tag. Nachdem er meine Frau an der Leiter beim Einstieg in das Boot weggedrückt hatte, um selbst zuerst einzusteigen und der auch sonst einen arroganten Eindruck hinterlassen hatte, haben wir abends einen Wechsel angeregt. Unser zweiter Guide war eine junge nette Frau. Soweit kein Problem, allerdings machte sie nicht den Eindruck sehr versiert zu sein. Am zweiten Tag tauchte sie beim zweiten Tauchgang ab, blieb ohne Kommunikation auf 4 Metern für 10 Minuten. Mehrere Male hatten wir sie gefragt, was das Problem sei, aber keine Antwort erhalten. Nach einer Weile war klar, sie hatte ein Ohrproblem. Die Entscheidung aufzutauchen, trafen meine Frau und ich. Wir erklärten danach auf dem Boot, dass wir Verständnis für gesundheitliche Probleme haben, aber sie sich doch bitte mitteilen möchte. Guide Nummer 3 war ein älterer Guide und wir hofften jetzt jemanden versiertes und motiviertes zu haben. Leider nein, meine Frau und ich haben teilweise mehr gesehen als der Guide. Mit anderen Gruppen am gleichen Tauchplatz, hieß immer sie haben mehr gesehen als wir. Den Besitzer der Lembeh Lodge haben wir darauf angesprochen, er weigerte sich aber den Guide zu wechseln und kam mit Phrasen „für ihn sei jeder Tauchgang schön, egal was man sieht“. Zum Besitzer Rob Sinke – in den ersten Tagen war er nicht im Resort und im Nachhinein, das war die angenehmste Zeit dort. Als er nach einigen Tagen ebenfalls im Resort war und sich an Gesprächen beteiligt hat, war sehr schnell klar, dass er ein sehr dominanter und von sich selbst überzeugter Mensch ist, welche andere Meinungen nicht gelten lässt. Wir haben versucht nicht in seiner Nähe zu sitzen und uns nicht an seinen Diskussionen zu beteiligen. Es war schon anstrengend genug ihn und seine lautstark vorgetragene eigene Sicht der Welt am Nebentisch zu ertragen. Zum Bruch mit Rob Sinke ist es folgendermaßen gekommen, unsere Tauchcomputer sind leider durch einen Bedienungsfehler meinerseits beide außer Betrieb gewesen. Zwar konnten wir Computer leihen, aber für die weitere Reise wären eigene oder ein eigener von Vorteil gewesen. Wir haben Rob gefragt, ob er uns Computer bestellen könnte. Seine Aussage, kein Problem, wenn es eine bestimmte Marke und Modell sei, die wenn die Lieferung nicht rechtzeitig kommt er nehmen würde, da er sowieso spätestens im September bestellen müsste. Der Preis den er hierfür nannte war der Bruttopreis beim Händler und nicht der welchen er abzüglich seines Rabattes bekommt, Aber das war für uns in Ordnung gewesen. Nicht ok war dann, als entgegen seiner Aussagen die Computer nicht rechtzeitig eintrafen nach 7 Werktagen er uns dann zwei seiner gelagerten Computer geben wollte. Diese waren zwar neu, aber aufgrund des Aussehens der Verpackungen schon länger auf Lager. Hauptpunkt diese Computer nicht zu nehmen, war aber, dass er uns keine Rechnung dafür zur Verfügung stellen wollte. Die Reaktion von Rob war, ihr müsst die aber jetzt nehmen, denn die anderen Computer kann ich doch nicht brauchen und wenn sie kommen kann ich sie nicht umtauschen (das ist in Indonesien angeblich so!). Alles in allem sehr abstruse und verwunderliche Argumentationen, die völlig konträr dem Ausgangsgespräch waren. Wie auch immer, wir nahmen diese Computer nicht. Natürlich war Rob darüber verärgert. Am gleichen Abend wollten wir die Abschlussrechnung haben (außer der Vorauszahlung Getränke, Computerleihe und Zuschlag Nachttauchgang). Die Rechnung war Ursache für weitere Diskussionen. Zuerst wurden die falsche Anzahl Tage zur Berechnung der Gebühr der Leihcompputer zugrunde gelegt. Das wurde angepasst. Desweiteren wurde ein sehr unterschiedlicher Währungskurs veranschlagt. Es sollte der Mandiri Bank Online Ankaufskurs sein und der angegebene differierte mehrere 100 IDR pro Euro. Auch das wurde angepasst. Entschuldigt für die Fehler hatte sich keiner. Dritter Kritikpunkt die Zuschläge für den Nachttauchgang. Wir hatten jeweils 20 Tauchgänge vorab gebucht und 20 Tauchgänge gemacht. Einer davon war ein Nachttauchgang. Jetzt sollte man denken, dass man nur die Differenz zwischen regulärem und Nachttauschgang gemäß Preisliste zahlt. Nein, man wollte uns einen unserer vorab bezahlten und mit 5% Rabatt versehenen Tauchgänge erstatten und den Nachttauchgang komplett ohne Rabatt berechnen. Die Differenz betrug nur wenige Euro, aber es war einfach nicht ok. Was aber gar nicht ging und ein absolutes No-Go war, dass Rob Sinke am nächsten Morgen zum komplett versammelten Frühstückstisch kam und versuchte diese Geschichte vor allen Gästen zu polemisieren. Sein Ansatz war, ich könne doch nicht mehr erstattet bekommen, als ich bezahlt habe. Ich habe ihm an der Stelle nur noch (und auch sehr bestimmt) mitgeteilt, dass ich hierüber nicht mit ihm diskutieren werde. Daraufhin kam dann sowas wie, ich brauche gar keinen Zuschlag mehr zahlen. Bis hierhin hätten wir den Aufenthalt in der Lembeh Lodge noch mit drei von fünf Sternen bewertet, aber der eigentliche Paukenschlag kam nach unserer Abreise. Unser nächster Aufenthalt in Bunaken war in einem Zimmer ohne Safe. Wir haben daraufhin den Eigner gefragt, ob wir etwas in seinem Safe deponieren könnten. Kein Problem, bitte vorher zählen und quittieren lassen. Als wir dann unser Geld zählten, stellten wir fest das zwei 100€ und zwei 50€ Noten fehlten. In Lembeh hatten die Safeboxen keine funktionierenden Nummernfelder, so dass mit einem Schlüssel gearbeitet wurde. Selbiger hing während der Tauchgänge und zur Zimmerreinigung im Restaurant unter dauernder! Beaufsichtigung des Personals. Fremder Zugriff nicht möglich. Alles passiert mal zum ersten Mal und hier wurden wir das erste Mal in Asien bestohlen. Dass exakt diese Scheine fehlten ist definitiv, da wir einen Tag vor Anreise in Manado nach einem Besuch beim Geldwechsler noch mal alles gezählt hatten. Wir haben also Rob Sinke angeschrieben und den Fall geschildert. Wir gingen davon aus, sowas wie „eigene Schuld, warum habt ihr den Safeschlüssel am Schlüsselring gelassen“ oder sowas wie „das kann gar nicht sein, mein Personal stiehlt nicht“ zu hören. Aber viel viel besser – es kam gar keine Reaktion auf unsere Email, die mit speziellem Zusatz „persönlich an Rob Sinke“ versehen war.
Der Aufenthalt war vom 2. - 8.6.2018. Der Empfang und auch der ganze Aufenthalt war von einem sehr freundlichen Team, unter Anderem auch vom Resort Manager Olli, angenehm gestaltet. Danke auch für die Aufwertung meines Zimmers. Sehr gut war auch die WLAN Verbindung. Danke dafür. Positiv und absolut notwendig ist auch die Möglichkeit im höher positionieren Schwesternresort Kuda Laut den Pool und die anderen Einrichtungen mitzubenutzen. Das Tauchen mit dem Team von Celebes Divers war sehr gut, professionell, freundlich und auch lustig. Super Team. Was leider überhaupt nicht stimmt, ist das Preis-Leistungsverhältnis für Indonesien. Die (alkoholischen) Getränke waren auf einem Schweizer Preisniveau und auch wenn der Importzoll und die erhöhte Steuer den Alkohol teuer macht, die lokalen alkoholischen Getränke sind nur minim davon betroffen. Ebenso kritisch sehe ich die Preise für die Tauchgänge von ca. €40/Tg. Das wird langsam zu hoch. Was mich aber am meisten störte, war die Situation, dass für einen Tagestrip nach Banka die vorbezahlten Tauchgänge nicht akzeptiert wurden. Ich verstehe natürlich, dass die Schifffahrt einen Mehrpreis notwendig machen, ebenso die Verpflegung. Dass aber die Tauchgänge nicht zählen, scheint mir schon eher in der Kategorie Abzocke klassifiziert zu werden. Das Auffüllen der Tanks passiert ja am gleichen Ort. Nun, ich habe mir geholfen und diesen Tagesausflug nicht gebucht. Allgemein kann ich sagen, dass ich zum vierten Mal in der Region war, zum ersten Mal im Nationalpark selbst (Salaten) und ich nun sicherlich eine Pause für dieses Gebiet einlegen werde. Vielleicht werde ich zu empfindlich für das Thema Preis/Leistung, aber die gebotene Leistung stimmt einfach nicht mehr mit den Möglichkeiten in Indonesien überein.
Ich entschied mich noch einmal diese Insel zu besuchen im April 18 da ich das Tauchen dort in sehr guter Erinnerung hatte. Leider war es dieses Mal eine Riesenenttäuschung das Tauchen ist noch möglich aber es fragt sich wie lange noch. Indonesien hat ein Müllproblem mit Plastik u.a. das sollte jeder Taucher wissen und es wird sich so schnell nicht beheben lassen. Was ich dort erlebte war einfach unfassbar. Bei der Überfahrt von Manado schwammen schon vereinzelt Müllteppiche auf der Oberfläche. Am Strand wurde mit jeder Flut Müll angeschwemmt u.a. reichlich Plastikabfälle, Äste, Baumstämme usw. Mitarbeiter des Resorts kehrten dies zwar zusammen aber er wurde dann einfach hinter dem Resort abgeladen und verteilte sich am ganzen Strand dort. Wenn man vom tauchen zurückkam musste man oft genug durch den Dreck zum Resort gehen. Schwimmen im Meer war nicht möglich. Die Angestellten und die Tauchcrew waren sehr freundlich und hilfsbereit und der Tauchablauf ist immer noch gut organisiert. Aber mir war die Lust auf noch mehr Tauchgänge vergangen. Das Essen war gut und abwechslungsreich gibt ja auch keine Lokale in der Nähe. Ich wunderte mich dass die vielen Schildkröten noch leben und es noch Fische gibt. Unter Wasser sah ich vereinzelt Plastikteile. Jeder verantwortungsvolle Taucher sollte sich überlegen ob er unter diesen Umständen dort Urlaub machen möchte. Die weite Anreise kommt hinzu. Für mich war es das letzte Mal in Indonesien.
Wir haben das Resort aufgrund von den überwiegend sehr guten Bewertungen im März 2018 besucht, leider waren wir nicht so ganz begeistert. Abgeholt wurden wir vom Resort vom Flughafen, das hat gut und zuverlässig funktioniert und für die Fahrt haben wir noch einen kalten Softdrink, oder Wasser bekommen. Uns wurde Bungalow 11 zugeteilt, der laut Preisliste Relax Bungalow heißt, mit Kaltwasser Dusche, mit schönem Ausblick auf das Meer. Als wir über den Eingang von der Straße die Anlage zuerst betreten haben, waren wir zuerst etwas schockiert, wie kahl und karg die Anlage sich hier präsentiert (karger steiniger Boden, ohne viel Grün und windschief verlegte Pflastersteine für den Weg). Hier könnte man durch etwas Begrünung und Blumen einen deutlich freundlicheren Eindruck erreichen, der erste Eindruck zählt. Nach Ankunft wurden wir von Anna freundlich begrüßt und sie gab uns einen kleinen Überblick über das Resort und die Tauchbasis. Gästestruktur während unseres Aufenthalts waren zu über 90% deutschsprachige Gäste. Zum Zimmer: Wir hatten den Relax Bungalow Nr. 11 schön am Hang mit direkten Blick auf das Meer. Je höher die Zimmer Nummer, um so weiter ist das Zimmer vom Restaurant und Tauchbasis entfernt. Der Bungalow ist zweckmäßig eingerichtet mit Bett, einer kleinen Ablagen, einer Kommode und einen offenen Kleiderschrank. Für die bessere Durchlüftung sorgte ein Stand Ventilator. Vor dem Zimmer befindet sich die schöne Terrasse mit direktem Blick auf das Meer mit einem kleinen Tisch und drei Stühlen. Auf Wunsch kann dort die Hängematte aufhängen, die in einem kleinen Säckchen auf der Terrasse hängt. Schönes geräumiges Bad, mit Ablagemöglichkeiten und offener (kalter) Dusche. Beim Spiegel hätte ich mir noch ein Licht gewünscht, hier ist es deutlich zu dunkel, auch sorgt die Dusche dafür, dass das komplette Bad genässt wird. Was mir am Zimmer nicht so gefallen hat, der Ventilator war total schmutzig mit Staub verdreckt, keinen Vorhang um das Zimmer zu verdunkeln und im Bad war es beim Spiegel viel zu dunkel. Eine Klimaanlage wäre zum Schlafen nicht schlecht gewesen, das haben wir aber gewusst. Zum Essen: Frühstück und Abendessen gibt es als Buffet. Zum Frühstück gibt es Instant und Indonesien Kaffee, Tee, zwei verschiedene Sorten Fruchtsaft, Melone, Honig, verschiedene Marmeladen, Müsli, eine Sorte Wurst, Natur-Jogurt, auf Wunsch Rühr- oder Spiegelei, French Toast usw. Die Auswahl beim Frühstück war nicht so überwältigend aber durchaus okay, aber regelmäßig war irgendetwas aus, entweder der Fruchtsaft, oder der Schinken. Es kann einfach nicht sein, das die Angestellten einem bei raus schütteln der letzten Tropfen aus dem Behälter für den Fruchtsaft zuschauen, ohne auf die Idee zu kommen, diesen einfach mal nachfüllen zu lassen. Wenn das nicht klappt, dann ist das die Aufgabe des Managements, entweder von Alex oder Anna, das es klappt! Abendessen gibt es auch als Buffet und mit sehr wenig Abwechslung, einfallslos ohne Pep und geschmacklich auch keine Offenbarung! Oft variiert es nur dadurch, gibt es Fisch, oder Hühnchen! Als Nachspeise gab es über eine Woche nur Wassermelone und eine andere Melonenart. Das ist schlichtweg für ein Resort dieser Preisklasse einfach viel zu wenig! Bei der Verpflegung gibt es Verbesserungsbedarf, ich habe schon in Resort in Indonesien die nur die Hälfte gekostet haben, deutlich besser gegessen. Für das Deko Bier gibt es eine sehr gemütliche Bar, direkt neben der Tauchbasis. (Ein Bier 0,6l 50 000 Rupia) Tauchen und Tauchbasis: Als ich mich vorab etwas informierte hatte, gab es zum Tauchgebiet und auch zur Tauchbasis nur Lob, egal ob auf Taucher.net, Holidaycheck, oder Tripadvisor. Leider war mein Eindruck hier nicht so überschwänglich, überwiegend war ich aber zufrieden. Das Hausriff und auch die Tauchplätze direkt daneben, oder auch Tauchplätze im Inner Circle sind punktuell an wenigen Stellen beschädigt. Manche Korallen veralgt, ein Hinweis für schlechtere Wasserqualität, ggf. beschädigt durch mechanische Einwirkung (umgedrehte Tischkorallen, kleine Flächen mit Korallenschutt), oder abgestorben (Kalkskelett) Generell ist der Zustand der Tauchplätze aber noch okay. Das Makro Kleinzeug ist aber selbstverständlich noch da, wie auch Skorpion Fische, Sepia, manchmal Schildkröten usw. Wie überall in Indonesien findet man hier auch sehr oft Müll im Wasser, wie auch am Strand. Die Sichtweiten waren zum Zeitpunkt unseres Besuches leider schlecht, dafür kann die Tauchbasis selbstverständlich nichts. Besser intakt sind die Tauchplätze im Outer Circle, die aber meistens Tagestrips mit zwei Tauchgängen sind und 15 Euro Aufpreis kosten. Wer auf Muck Diving steht, kann sich Loli1&2, wie auch den Tauchplatz am Jetty mal ansehen. Tauchgänge gibt es in folgenden Varianten: Tauchgänge am Hausriff, Uhrzeit nach persönlichen Wunsch mit Buddy. Single Dive am Vormittag (um ca. 9h) und Nachmittag (um ca. 14h) mit dem kleinen Boot im Inner Circle, oder Tagestrips mit zwei Tauchgängen und dem großen Boot und kleinen Mittagessen. (Startzeit ca. 9h) Max. Tauchzeit ist ca. 60min, obwohl hier die Guides manchmal nicht so genau hinschauen, beim Tauchgang bei Loli1&2 waren wir pro Tauchgang über 90min im Wasser. Bei der Tauchbasis gibt es einen überdachten Bereich zum Umziehen, getrennt Becken für Anzüge und ABC, sowie auch die Kamera Ausrüstung ein separates Becken. Die Basis hat sogar einen klimatisierten Kamera Raum mit Mehrfachsteckdosen zum Laden. Beim Checkin wird man gefragt, ob man etwas dagegen hat, wenn die Mitarbeiter die Ausrüstung zusammenbauen, oder ob man das selber möchte. Leider klappt das nicht immer so zuverlässig, manchmal musste ich meine Ausrüstung selber zusammen bauen, obwohl ich diesen Service gerne in Anspruch nehmen wollte. Was nicht auch nicht so toll fand, bei den Single Dives setzt einen das Boot am Tauchplatz ab und fährt dann zu anderen Tauchplätzen im Inner Circle um dort Taucher abzusetzen, oder abzuholen. Hat man also während des Tauchgang am Anfang ein Problem und muss den Tauchgang abbrechen, aus welchen Gründen auch immer; dann ist an der Oberfläche niemand da, er einem helfen könnte! Das empfinde ich als Nogo und geht gar nicht! Am Wochenende sind auch viele einheimische am Strand und dort gibt es auch diverse Freizeitaktivitäten wie Bananen Boot fahren, oder andere Aktivitäten mit dem Boot. Taucht man also an diesen Tagen am Hausriff, oder schnorchelt, donnern diese Boote in nur 20m Entfernung am Strand vorbei. Das ist als Taucher oder Schnorchler nicht gerade ungefährlich. Fazit: Zimmer in schöner Lage, aber auch mit stolzem Preis von 80 Euro für das billigste Zimmer. Für ein Zimmer ohne warme Dusche, ohne Klimaanlage, in sehr einfacher Ausstattung, finde ich das für Indonesien schon happig. Der Aufpreis für das Komfort Zimmer von 25 Euro nur für eine warme Dusche und ein paar Schränke mehr, ist selbstbewusst. Bei der Verpflegung gibt es Bedarf für Verbesserung, Abendessen wenig Abwechslung und geschmacklich langweilig. Buche ich das Komfort Zimmer, zahle ich ~80 Euro pro Nacht (Halbpension), wenn ich alleine unterwegs bin. Für das Geld bekommen ich in Deutschland schon ein drei, oder sogar vier Sterne Hotel in einer Großstadt! Wenn ich schon fast Mitteleuropäische Preise nehme, dann sollten vor allem die Verpflegung und auch der Standard der Zimmer höher sein! Zustand des Hausriff und mancher Plätze im Inner Circle, teilweise punktuell beschädigt durch mechanisch Einwirkung und Algen, ein Hinweis für schlechte Wasserqualität. (Abwässer?) Das einem das Tauchboot am Tauchplatz im Inner Circle absetzt und dann weg fährt, das geht nach meiner Ansicht überhaupt nicht.
Ich war April / Mai 18 erst im Onong auf Siladen, dann im Mapia in Manado. Ich hatte mich sehr auf den Aufenthalt auf Siladen gefreut, jedoch die Enttäuschung war gross - nichts hat mehr mit den Fotos meines Mitreisenden von vor 5 Jahren übereingestimmt. Das Hausriff war nur noch ein Schatten seiner selbst, Strand war überbaut mit dem Kuda Laut-Boutique Hotel, das man gleich daneben gestellt hat. Und man liess uns von Seiten des Management spüren, dass der Onong-Gast weit unter Kuda Laut Gästen steht. Schade. Es war zwar sehr sauber, das Personal nett und das Essen war sehr gut - aber es war ein "Nachgeschmack" da .- man fühlte sich "zweite Klasse". Das Tauchen war super, Dive-Guide Luther der Beste! Dafür hat mir der Aufenthalt im Mapia Resort dank Anissa Schadrack und Team sehr gefallen. Sie hat mit Kräften zu einem schönen Abschluss der Ferien beigetragen. Auch hier war das Tauchen Spitze und Dive-Guide Bernard der Hammer! Die Boots-Crew war immer gut drauf und sehr hilfsbereit! Also Mapia jederzeit wieder. Nur der General-Manager Yuri dürfte sich gern mal einen Benimm-Kurs gönnen, wie man sich zahlenden Gästen gegenüber verhält. Kein Schliff, kein Benimm - weder Guten Morgen noch Guten Appetit noch Gute Nacht - dem Herrn täte es gut wenn er sich daran erinnert, dass er in dieser Position eine Vorbildsfunktion hat. Als General Manager ein absolutes NoGo.
Als ich mich entschieden hatte mit den Blue Bay Divers auf Banka Island (bzw. Sahaung) tauchen zu gehen war ich mit gemischten Gefühlen unterwegs. Aber und jetzt kommt das dicke ABER! Diese Gefühle konnten schon nach wenigen Momenten ins Positive umgekehrt werden. Die Einfahrt in die traumhaft gelegene Bucht sowie ein herzlichster Empfang des Personals mit der Chefin persönlichst, stimmten uns (Stefan und Susanne mit Hans-Peter und Gosia) auf die nächsten 2 Wochen ein. Der familiäre Charakter des Resorts mit all seinen Facetten (sehr schöne Cottages mit Meerblick direkt unter den Palmen der Insel, Anlage wird täglich gepflegt, sauberer Strand, freundliches Personal, frische Handtücher auch zum Tauchen, Wäscheservice kostenfrei, Moskitoschutz im Zimmer und täglich zum Auftragen, etc.) trägt zum Genuss des absolut ruhigen und erholsamen Urlaubsfeelings bei. Dabei tut das indonesische Duscherlebnis keinen Abbruch. Um das dicke ABER zu unterstreichen kommt jetzt das Taucherlebnis pur. Eine perfekte, intakte und abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft konnte uns von den Guides täglich aufs Neue präsentiert werden. Natürlich muss hier erwähnt werden das hier der Focus auf das kleine Zeug in der Unterwasserwelt der Blue Bay Divers liegt. Vom haarigen Frogfisch und haarigen Octopus zu den Boxer- und Zebrakrabben sowie Anglerfischen en miniature, Blauringoktopus und Nacktschnecken und mehr und mehr und kleiner und kleiner (kleiner Tipp, Lupe mitnehmen)
Ich war knapp eine Woche im April2018 im Pulisan Resort und bin 100% zufrieden! Die schlechten Bewertungenvon 2016 für die alte Bewirtschaftung haben mich nicht davon abgehalten, da ich schon im Email Kontakt mit Anna, der neuen Besitzerin, ein sehr gutes Gefühl hatte. Ich wurde nicht enttäuscht, das Resort ist wunderschön, die einzelnen Bungalows wurden neu renoviert, die deluxe cottages sind ein Traum! (ich habe das budget cottage gebucht) und liegen ganz nah am Wasser. In der Anlage sind Liegen und Hängematten verteilt, nachts leuchten die Solarlaternen. Sehr romantisch! Das schmackhafte Essen wird im offenen, mit tollen Holzmöbeln ausgestatteten Restaurant serviert, wo die Tische den einzelnen Bungalows zugeordnet sind. (Wir haben dann die Tische zusammengerückt, kein Problem!). Das Kochen und Servieren wird von Einheimischen aus dem Dorf übernommen, und zwar rotierend, damit sich keine Eintönigkeit und kein Neid einschleicht. Die Freude und der Stolz der Köche ist herrlich zu sehen. So soll die Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung aussehen! Sie haben in zwei Schichten gearbeitet (pro Tag), sind morgens um 7 gekommen und abends wieder gegangen. Die Elektrizität gibt es in den Bungalows von 17-22 Uhr, im Haupthaus, wo auch bei Bedarf die Elektrogeräte geladen werden können, von 11 morgens bis 22Uhr. Mein budget cottage bestand aus einem großen Raum mit riesigem Bett und schönem+lochfreiem!! Moskitonetzt, an zwei Seiten gab es große Fenster, die für eine gute Klimatisierung sorgten. Es gab eine große Regalablage, doch hier kommen noch Möglichkeiten zum Aufhängen dazu! und ein Tisch mit unterer Ablage. Genug Platz also. Das Bad besteht aus Western Toilette und Basin mit frischem Wasser und Kelle zum Duschen. Das Wasser läuft schnell ab, mir fehlte ein Waschbecken, das aber auch noch kommen soll. Alles in Allem: ich habe mich sehr wohl gefühlt, wurde so freundlich und liebevoll aufgenommen, dass es eine Freude war, Anna und Lee die Besitzer kümmern sich sehr effektiv um alles und nehmen auch Anregungen zu Verbesserungen (s.o.!) gern auf. Vivi hat sich um den äußeren Ablauf gekümmert, da sie verletzt war, konnte sie noch nicht tauchen.Den Kontakt zu den Mitbewohnern habe ich schnell hergestellt, wir whatsappen noch immer! Wenn ich wieder nach Sulawesi komme, dann sicherlich auch ins Pulisan Resort. Und zu guter Letzt: ich habe für meine Unterkunft selbst gezahlt und keinerlei Vergünstigungen erhalten. Dies ist mir wichtig, denn auf den Togian Islands, wo ich auch war, da wurde dann immer hämisch auf bestimmte Blogger hingewiesen, die..... und ich schreibe Bewertungen, weil ich mich auch gern vorher informiere. In diesem Sinne: Weiter so Pulisan Resort Neu!
Ich habe die Tauchbasis im März 2018 besucht, untergebracht waren wir im Bara Beach, das gleich nebenan liegt. Die Tauchbasis befindet sich in der Mangga Lodge, ein richtiges Office, oder einen Diveshop gibt es nicht. Getaucht wird mit umgebauten Fischerbooten, die direkt am Bara Beach starten. Ein Ausflug besteht aus zwei Tauchgängen, mit einer Mittagspause (Obst, Nudeln, Wasser, Tee, Kaffee/im Preis inklusive), die Abfahrtszeiten richten sich nach den Gezeiten und starten zwischen 7.30h und 10h. Hausriff Tauchgänge wurden nur bei Nachfrage durchgeführt, der Einstieg ist aber beschwerlich, da sich das vorgelagerte Riff sehr weit draußen befindet und auch kein Steg existiert. Wassertemperatur war um diese Zeit durchgehend um die 28°C und das Wasser war eigentlich überwiegend ruhig und wir hatten eigentlich immer gutes Wetter und fast keinen Regen. Einen Kameraraum, oder großzügige Ablagemöglichkeiten im Equipmentbereich gibt es leider nicht. Die Tauchplätze bei Selayar werden nur bei entsprechender Nachfrage angefahren. Manche Tauchplätze sind sehr anspruchsvoll (Kap Bira, Neptune Palace usw.), mit sehr starken Strömungen (Riffhaken nicht vergessen) muss gerechnet werden. Viele Plätz dort sind definitiv nicht für Anfänger, oder Taucher die "Easy Diving" bevorzugen geeignet. Einige Tauchplätze sind aber auch für Anfänger geeignet, generell würde ich das Tauchgebiet aber nur Tauchern mit mind. >50 geloggten Tauchgängen und Erfahrung mit Strömung empfehlen. Es kann auch mal sein, das man etwas in die Deko gehen muss, wenn es der Platz erfordert. Die Strömung kann an machen Plätzen heftig sein, sie kann dort so stark sein, das die Strömung die Maske oder den Atemregler aus dem Mund blasen kann, oder der Tauchgang abgebrochen wird. Eine kurze Beschreibung der Tauchplätze gibt es auf der Homepage der Tauchbasis. Generell ist es so, dass die Tauchplätze mit der starken Strömungen, fast immer Riffhaie und viel Fisch zu bieten haben, die anderen Tauchplätze fand ich eher nur durchschnittlich für Indonesien. Jahreszeit abhängig gibt es gute Chancen auf Adlerrochen, die Ende März und im Herbst einmal durchziehen, und je nach Jahreszeit auch Mola Mola. Als ich mich vor dem Urlaub über das Tauchgebiet informieren wollte, gab es zwei grundsätzlich konträre Meinungen zum Gebiet: Korallen teilweise sehr zerstört vs. oder alles super. Ich musste feststellen, es stimmt Beides irgendwie! An manchen Plätzen um Bira, ist der Zustand der Korallen an manchen Orten leider durch mechanische Beschädigung (Dynamit), Cyanidfischerei, oder Korallenbleiche massiv beschädigt. Der normale Taucher bei Elvis wird diese Plätze aber nicht zu sehen bekommen, da solche stark beschädigten Tauchplätze überhaupt nicht angefahren werden und auch nicht in der Tauchplatzkarte auftauchen. Wir wurden aber einmal aus Versehen, bei einem komplett beschädigten Riff raus gelassen und der Anblick war ernüchternd. (alles grau, Riff komplett zerstört) Wenn es um Kleinzeug (Makro) geht, zeigen die Guides dort nicht so viel, man ist da doch eher fixiert auf größeres. Elvis kennt aber das Tauchgebiet aus dem FF und begleitet die anspruchsvollen Tauchspots auch. Elvis ist übrigens deutscher, deswegen hat man also immer einen deutschsprachigen Ansprechpartner, wenn es durch die Sprachbarriere (Verständigung mit den Guides ist Englisch) Probleme geben sollte. Jetzt kommen wir aber zu den Sachen, die mir persönlich nicht so gefallen haben: Da es ja ein Tauchgebiet mit sehr starken Strömungen sein soll, habe ich natürlich meinen Riffhaken eingepackt und erst mal in meine Tasche gepackt. Beim Checkin habe ich den Guide gefragt, wo ich den Riffhaken benötige und ob ich den Riffhaken am Jacket fixieren soll. Der Guide antwortete mir, dass dies im Briefing vorher explizit erwähnt wird, wann man den Riffhaken braucht. Den folgenden Tag sind dann zu einem Tauchplatz gefahren, dort war weder im Briefing, noch sonst die Rede, dass hier der Riffhaken am Jacket fixiert werden sollte. Beim Abstieg habe ich schon etwas leichte Strömung gemerkt und mir ist dann aufgefallen, dass Elvis sich schon mit dem Haken am Riff festhalten musste und zwei Tauchgäste nur 5m neben mir, in eine üble Fallströmung gesprungen sind. Ich hatte aber Glück und könnte mich noch zur Riffwand retten und konnte mich einigermaßen mit den Händen am Riff festhalten. Der Tauchgang wurde dann auch nach 6min abgebrochen. Da habe ich mich schon gefragt, warum habe ich beim Checkin extra gefragt, wenn dann im Briefing nix erwähnt wird, den Riffhaken auf jeden Fall am Jacket anzubringen. Am Tauchplatz Kap Bira sind wir zuerst leider am Riff an der falschen Stelle ins Wasser gegangen, was natürlich mal vorkommen kann, da durch die starken Strömungen der Einstiegspunkt nicht immer 100% sicher geplant werden kann. Wir haben uns dort also zuerst so schnell wie möglich auf fast 40m durchsacken lassen, um dann festzustellen, dass wir am Riff vorbei gesprungen sind. > Tauchgang wurde dann abgebrochen und nach einen ca. 20 min minütigen Oberflächen Pause sind wir mit den gleichen Flaschen, mit nur ca. 150 Bar wieder ins Wasser gegangen. Das fand ich aus meiner Sicht schon ziemlich ungewöhnlich, das man an einem Platz, der extreme Strömungen haben kann, der auch >30m tief ist, man gff. noch etwas in die Deko geht, mit den gleichen Flaschen vom vorherigen abgebrochenen Tauchgang, seinen Tauchgang damit fortsetzt. Das mindeste wäre aus meiner Sicht hier gewesen, die Flaschen mit vollen Flaschen zu tauschen. Als wir am Ende das Tauchgang waren, habe ich dem Guide mitgeteilt, das ich nur noch 3min bis zur Nullzeit habe. Der Guide hat mir dann signalisiert, dass wir etwas in die Deko gehen. (gute 5min) Moderne und konservative Tauchcomputer, mögen aber Wiederholungstauchgänge innerhalb sehr kurzer Zeit und auf größerer Tiefe nicht so, deswegen hat mein Tauchcomputer die Dekompressionsstopp Zeit wie wild aufsummiert und ich war am Ende auf 25min Dekompressionsstopp. Ich konnte aber glücklicherweise noch meine Dekozeit auf 5m absitzen und habe dann meinen Tauchgang mit nur 10 Bar Restluft beenden können. Ich besitze aber als Computer den Suunto Zoop und der ist auch ziemlich konservativ und mag auch keine Wiederholungstauchgänge innerhalb kurzer Zeit. Bei der Tauchgangsplanung sehe ich noch optimierungsbedarf, wenn man einen Wiederholungstauchgang innerhalb sehr kurzer Zeit macht, diesen auch noch mit nur 150 Bar in der Flasche startet, dann auch noch leicht in die Deko zu gehen, ist schon etwas eigenartig.
Mehr oder weniger durch „Mundpropganda“ wurde ich auf die Tompotika Dive Lodge aufmerksam. Ehrlicher Weise hatte ich zuvor noch nichts darüber gehört. Betrieben wird das Resort vom Team vom Liveaboard „Wallacea Dive Cruise“, also ist Erfahrung und Kernkompetenz in Sachen Tauchen durchaus gegeben. Die website und Reviews klangen auch alle ganz interessant, so habe ich dann Kontakt per Chat mit dem Marketing-Manager Serge aufgenommen, wo alle Fragen quasi adhoc und realtime schnell, freundlich und kompetent beantwortet wurden. Das Preis/Leistungsverhältnis klang auch sehr fair, also habe ich mich entschlossen, hier im Anschluss an Ambon eine Woche zu „testen“, da es eine ganz gute Flugverbindung gab, mit der man noch am späten Vormittag am Zielflughafen Luwuk in Zentral-Sulawesi ankommt. Der Reiz, quasi mehr oder weniger ziemlich alleine an (fast) unberührten Spots zu tauchen, war schon sehr groß. Spätestens am Flughafen merkt man dann auch, dass hier Touristen noch nicht zum Alltags-Bild gehören, wenn man mit dem Polizei-Chef vom Flughafen für ein Foto posiert. Ich wurde dort von einem office Mitarbeiter von Tompotika und einem Fahrer in Empfang genommen, danach haben wir noch an einem Supermarkt und an einer Bank angehalten, an der meine Giro-Card zum Geld-abheben funktionierte, was nur an wenigen Automaten funktioniert. Wer noch „Besorgungen“ machen möchte, sollte dies direkt nach dem Pick-up am airport bzw. in Luwuk machen, denn danach ergeben sich kaum noch Möglichkeiten. Der Mitarbeiter von Tompotika ist dann in Luwuk geblieben und ich wurde vom Fahrer (freelancer, nicht vom Resort) auf den rund 3-stündigen Weg zur Lodge gebracht, durch das malerische Hügelland von Zentral-Sulawesi. Die Fahrt war schon der Beginn des Abenteuers… Angekommen an der Lodge wurde ich dort von Opo und dem Rest vom team in Empfang genommen, man betritt sprichwörtlich eine vollkommen andere Welt: Sandstrand, Palmen, Willkommensdrink und die besondere Herzlichkeit des Teams und der Atmosphäre lassen einen jegliche Strapazen der Anreise umgehend vergessen. Opo hat viele Jahre Erfahrung in Nord-Sulawesi gesammelt, u.a. im Lembeh Resort, und begleitet auch nach Möglichkeit die Tauchgänge, also ist auch hier Kernkompetenz vorhanden. Unterkunft: Es gibt 3 Standard und 2 Deluxe Bungalows, wobei die beiden Deluxe Unterkünfte in einem großem Komplex untergebracht sind und etwas abseits liegen. Die Standard-Bungalows sind „stand alone“ etwas zentraler gelegen. Ich „musste“ wegen Arbeiten in den Standard-Bungis in einem „Deluxe“ wohnen. Nicht schlecht. Riesengroß, Meerblick, möblierte Terrasse (u.a. Hängematte), viel Platz für alles, Riesenbett, Riesenbad, Wohnbereich, natürlich Klima, Ventilator usw. Was aber am faszinierendsten war: ein riesiger Arbeitstisch mit 2 Arbeitsleuchten und 2 (!) 5-fach Steckdosen-Leisten für das Kamera-Equipment. Besser geht es nicht! Auch waren im Bad Zahnbürste, Zahnpasta, Shampoo etc. vorhanden, falls man da was vergessen haben sollte. Nach meiner Unterkunft zuvor auf Ambon war das fast schon ein Kulturschock, der einem die Tränen in die Augen treibt….also wohnmäßig absolut volle Punktezahl. Einziger Wermutstropfen ist der lokale Geräuschpegel (u.a. 2 Moscheen in der Nähe, und der übliche indonesische „Lärm“ wie Hahnenkrähen etc.). War aber alles noch im Rahmen und ändert nichts am allgemein sehr hohem Wohlfühl-Level! Der Komplex mit den beiden Deluxe Bungalows ist aus Beton gebaut, die Standard-Bungis aus Holz, die liegen auch näher am Resort-Bereich, wobei die Deluxe etwas am Rand liegen. Für mich als Alleinreisenden wäre der Deluxe nicht nötig, die Größe der Standard-Bungalows reicht da mehr als vollkommen aus. Essen/Restaurant: Im Zentralbereich, es wird gefragt, was man denn so Essen möchte, es gibt große Auswahl, alles sehr reichlich und extrem lecker. „Schwein“ gab es allerdings nicht (muslimische Gegend). Qualitativ ist das Essen auf sehr hohem Niveau, es gibt viel frisches Obst und leckere Smoothies (z.b. der aus Mango / Ananas und Drachenfrucht…krasse Farbe). Wem es hier nicht schmeckt oder nicht satt wird, dem kann nicht mehr geholfen werden. Also auch hier volle Punktezahl. Es gibt natürlich auch gekühlte Getränke, softdrinks rel. günstig, das Bintang recht happig, allerdings dennoch fast zum Selbstkosten-Preis, da das Bier dort in muslimischer Umgebung allgemein sehr teuer ist. Wasser gibt es gekühlt im Restaurantbereich aus dem Spender, man erhält bei Ankunft eine wieder verwendbare Trinklasche. Tauchen/Tauchbetrieb: Der Grund, warum man hierherkommt, ist das Tauchen. Nitrox ist leider nicht verfügbar, die Flaschen sind (sehr) gut gefüllt. Es gibt für tiefere TG und Vielatmer sogar einige größere 13L Flaschen. Der Betrieb fängt um 07:30 mit anrödeln zum ersten TG an, DANACH gibt es Frühstück. Für mich die perfekte Lösung, aber man ist da je nach TG-Plan und Gäste relativ flexibel. Es gibt kleinere Schnellboote, in denen ca. 6 Taucher Platz finden und die rel. schnell unterwegs sind. Die Tauchplätze liegen in unterschiedlicher Entfernung, vom Hausriff direkt am Strand bis zum weiter entfernten Korallen-Tauchplätzen. Begleitet wurden meine TG entweder von Sofian (aka „Jerry“, guide in Ausbildung), Orlando (junger guide aber trotzdem schon viel Erfahrung) und oder vom Chef Opo, der viele Jahre UW-Erfahrung in Sulawesi hat. Da ich eher Muck/Macro bevorzuge, habe ich erst einmal ausgiebig das muck-Hausriff inspiziert. Eine lange Bucht mit dunklem Sand, wo man quasi überall „einfach mal reinlaufen kann“ – phantastisch. Und man findet auch die „üblichen Verdächtigen“ wie hairy frogfishe, Ambon Scorpion, Flamboyant etc. Und das bei vergleichsweise wenig bis gar keinem Müll. Spektakulär sind die Nachttauchgänge im Hausriff, man trifft eine schier unglaubliche Anzahl von Oktopus, die teilweise andere Tauchgebiete alt aussehen lässt. Wer auf Macro steht, dem empfehle ich ausdrücklich den Rubble-Tauchplatz an „Pulau Dua“ - der ist „ähnlich“ Makawide Slope / Pantai Parigi etc mit. groben Kies und kleinen Korallenpatches, phantastisch, was man dort alles finden kann. Hauptsächlich jedoch findet man dort: Korallen! Bunt, unberührt, Fischreich, Ich habe nur wenige Korallen-Tauchplätze betaucht, aber das war schon selbst auch für mich sehr beeindruckend, das hatte schon einen leichten touch von Alor. An den Plätzen taucht man quasi immer alleine – es gibt dort keine anderen divecenter. Tauchen hat hier allgemein etwas sehr Exklusives, da die Plätze selten und von wenigen Tauchern angefahren werden. Und DAS ist wahrer Tauch-Luxus und mit für mich entscheidend, hierher zu kommen, und nicht jedes Mal in Lembeh mit neuen Tauchbooten aus neuen Resorts um die Wette zu den Tauchplätzen zu fahren…. Allgemeines: Internet gibt es vor Ort, hat bei meinem Aufenthalt leider nur am ersten Tag funktioniert, handy-Empfang gibt es nur an einer bestimmten Stelle am Strand (kein Witz), für Daten-Transfer reicht der allerdings nicht aus. Den Boots-Ausflug zu den Nistplätzen der Maleos und Flughunden war eine interessante Abwechslung vom Tauchen, und ich kann diesen jedem Tier-/Natur-Interessiertem empfehlen. Fazit: Die Anreise ist durchaus etwas aufwändiger als zu anderen Zielen. Insbesondere sollte man darauf achten, dass für den Fall, dass die direkte Heimreise von hier aus stattfindet, ein Rückflugplan mit genügend zeitlichen Reserven vorhanden ist. Bei mir war das schon dramatisch knapp, und den internationalen Flug aus Jakarta habe ich nur mit sehr viel Glück überhaupt noch bekommen. Man wird dafür mit exklusivem, phantastischem Tauchen an unberührten Plätzen, Traumhafter Unterkunft und extremer Gastfreundlichkeit entschädigt. Die Tompotika Lodge ist wahrhaft ein kleines Stück Paradies auf Erden, abseits von jeglichem Massentourismus à la Lembeh, Bunaken, Bali und Co., von dem man nur sehr ungern wieder abreist.

So geht Paradies

Ute Hamburg
Roel und Judd, die beiden Besitzer des Resorts haben ein kleines Paradies geschaffen. Wir waren in einem schönen und großen Chalet untergebracht mit einem tollen Blick auf das Meer und die gegenüberliegenden Inseln Manado Tua und Bunaken. Vor unserem Chalet gab es einen kleinen Teich mit Lotus, und der wunderschön angelegte Garten in Hanglage blühte mit bunten Blumen und Orchideen, einfach wunderschön. Es gab leckeres Essen! Nach den Tauchgängen konnten wir auf der großen Terrasse unseres Chalets oder im Infinity Pool abhängen. Die Sonnenuntergänge waren vom Pool aus toll und immer wieder anders zu beobachten. Es gab ein gemütliches Tauchboot. Um das ganze Equipment brauchte man sich nicht zu kümmern, es wurde alles von den Guides erledigt. Die waren sehr gut und gut drauf. Entweder fuhren wir nach Bunaken (1 Std, 20 Min) und tauchten an den Steilwänden, oder wir fuhren nur ein kurzes Stück nach Süden in die Nachbarschaft des Resorts und konnten über einem Sandabhang tauchen. Mein Lieblingstauchplatz war Circus Critter "um die Ecke". Am Hausriff hatte sich eine "Disco-Muschel" niedergelassen, die ein tolles Lichtspektakel beim Nachttauchgang präsentierte. Ich habe oft einen Guide allein für mich oder nur zu zweit gehabt, da alle Guides mit auf dem Boot waren, unabhängig von der Zahl der Taucher. Also entspanntes Tauchen in Kleinstgruppen. Es ist alles gut durchdacht und organisiert. Auch mein Mann, der nicht tauchte, sondern schnorchelte, war begeistert. Einmal entdeckten wir bei der Überfahrt zu einem Tauchspot in der Ferne eine Gruppe Pilotwale. Das Tauchboot änderte seinen Kurs und fuhr ihnen sofort entgegen, und wir konnten zweimal mit den Walen schnorcheln. Einziger Wermutstropfen: die Straße, die zwischen Resort und Anleger lag, war ab und zu zu hören, wenn Autos mit lauter Musik vorbeifuhren.

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