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Tauchen in Bali

Egal ob Tauchen, Schnorcheln oder auch nur Entspannen: In den Hotels und Resorts auf der Insel der Götter sind Taucher herzlich willkommen. Sanft, freundlich und ganz gelassen im Wesen: Wie die Bewohner der Insel, so präsentieren sich auch die Tauchgründe. Man schlendert unter Wasser an bunten Korallenlandschaften vorbei, freut sich an den zahlreichen Makromotiven und staunt über Barakudas und Schildkröten, die sich dort des Öfteren einfinden. Die schönen Hausriffe und die Top-Tauchplätze Indonesiens, wie Nusa Menjangan, Nusa Penida, Tulamben, Liberty Wrack, die Secret Bay und viele andere mehr begeistern Taucher jeder Erfahrungsstufe. Tolle Riffe, unglaubliche Farbenpracht, ganzjährig Mantas und Mondfische im Juli bis September und natürlich eines der besten Tauchgebiete für Nacktschnecken, Critter und alle anderen Arten von Makro-Sichtungen weltweit. Fotografen kommen über wie unter Wasser voll auf ihre Kosten. Übrigens: Einen netten (Tauch-)Reiseführer für Bali gibt es hier.

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Mittelgroße Tauchbasis mit schwierigen Guides und arrogantem Besitzer und nur sehr einfacher Ausstattung mit der ich 6 Tauchtage und 14 TGs verbracht habe. Es gibt einige Kritikpunkte; am meisten hat mich aber die schlechte Kommunikation gestört. Das fing bei der schlechten Einführung der Basis an. So habe ich die Personen-Dusche erst zufällig nach ein paar Tagen entdeckt und bis dahin wie die Guides die Equipment Dusche (einen Gartenschlauch) für meinen Körper benutzt. Meine Ausrüstung sollte ich erst hier verstauen, dann dort. Am meisten haben mich aber einige Diskussionen geärgert, die zum Ende hin auftauchten, in denen es um die nächsten Tauchziele ging. Nachdem meine Frage, ob es für den letzten Tauchtag noch was interessantes zu sehen gäbe vom Guide zum Instructor zum Manager und dann zum Besitzer durchgereicht wurde und ich von jedem eine andere (mitunter wiedersprüchliche) Aussage bekam, musste ich mir schließlich anhören, was ich denn nun für Wünsche hätte und überhaupt, was ich denn wollte, wo ich doch schon alles gesehen hätte. Auf meine Erwiederung, dass ich mangels Ortskentnis keine konkrete Vorstellung hätte und auch gerne der Empfehlung des Hauses folgen würde, aber jetzt doch verwirrt sei, ob des ganzen hin und hers, wurde mir dann recht bestimmt mitgeteilt, ich solle doch bitte nicht verwirrt sein, dafür gäbe es keinen Anlass und überhaupt sei das Tauchen doch toll gewesen. Und ausserdem sei die ganze Verwirrung wohl nur entstanden, weil er (der Besitzer) in den Tagen zuvor nicht da gewesen sei - während sich nach meinem Eindruck die Dinge mit seiner Ankunft erst zum schlechten entwickelt hatten. Auch als ich eine Stunde später nochmal ein klärendes Gespräch suchte, um meine Irritationen zu erklären (im Sinne eines konstruktiven Feedbacks), wurden meine Äusserungen lässig beiseite gewischt, meinem Eindruck nach um einem anwesenden VIP Gast aus Amerika zu imponieren. Jedenfalls wurde mir am Ende dann Muckdiving als der neue tolle Trend angelobt und ich willigte auch ein. Mir hat das dann überaus gut gefallen, sodass ich mich schon gefragt habe, warum ich erst so lange rumfragen und ungewollte Diskussionen führen "musste", um dahinzukommen. Und ich auch vom ersten Tag an gesagt habe, dass ich vor allem die Tauchplätze sehen möchte, die gut in der Gegend sind. Hier noch ein paar weitere Kritikpunkte: - Toiletten und Duschen sehr einfach und nicht sehr sauber - auch für balinesische Verhältnisse - Nur zwei kleine Bottiche und ein dicker Gartenschlauch zum Equipment waschen - ungemütlicher und schlecht beleuchteter Sitzbereich - keine Fächer oder Boxen, auch nicht für Wertsachen - kein Whiteboard o.ä. für eine transparente und übersichtliche Tages- und Ausflugsplanung - Leihausrüstung hat schon einiges mitgemacht und muss auch einiges mitmachen - als ich mal am Vortag Nitrox bestellt habe, musste ich dann vor dem Tauchgang 1 Stunde auf ein funktionierendes Analyse Gerät warten, das extra von einer anderen Basis geholt werden musste, weil das Basis-eigene nicht ging - mein erster Guide war ziemlich mürrisch und wenig kompetent, zumindest hinsichtlich des Liberty Wracks, dessen Geschichte und was da eine Kanone ist und was nicht - der zusätzlich begleitende, angehende Guide mit wenig Respekt vor der Unterwasser Welt - einmal musste ich über eine Stunde auf Abholung von einem Tauchspot warten, der nur 20 Minuten Fahrt entfernt war Nun aber noch was positives: - Die Organisation der Ausflüge war wirklich gut. Kaum Wartezeiten, abgesehen von der einen deutlichen Ausnahme - ich hatte das Glück fast immer alleine mit einem Guide unterwegs zu sein, da noch vor der Saison und wenig los - und trotzdem wurde ich überall hingebracht, konnte also alle Ausflüge machen, auch ohne Preisaufschlag, sogar bei dem einen kurzen Bootsausflug - alle Mitarbeiter der Basis waren sehr freundlich und hilfsbereit - recht umfangreiche Tauchbibliothek zur Region Bali und Indonesien - mein zweiter Guide, mit dem ich ab Tag 2 unterwegs war, war ein richtig lieber und hilfsbereiter Typ, der sich mit über 20-jähriger lokaler Erfahrung extrem gut auskannte, und sehr zeige- und hilfsbereit war. Auch bzgl Tauchen habe ich einiges von ihm gelernt. Allerdings war die Verständigung über Wasser nur sehr eingeschränkt möglich, da er mit einem angeborenen Gehörschaden nur sehr schlecht hören kann (Unterwasser aber normal) und auch nur undeutlich sprechen kann (wie das bei angeborenen Hörschäden leider so ist) mit auch kaum vorhandenem Englisch. Mich hat es nicht sehr gestört, sich auch über Wasser hauptsächlich per Handzeichen und Improvisation verständigen zu müssen, aber das ist wohl nicht für jeden. Denn die Briefings gestalteten sich entsprechend rudimentär. Tauchplatzkarten gab es nicht, dafür wurde während des Briefings per Hand eine schematische Karte gezeichnet, das hat mir aber gereicht. Dass ich die Tauchplätze in der Gegend richtig gut fand, rechne ich der Tauchbasis nur zu einem Teil positiv an. Ich würde beim nächsten Tauchurlaub eine Basis in Tulamben wählen, da ist es ruhiger und die meisten der spannenderen Tauchplätze etwas näher. Auch das Niveau der Basen und deren Gäste sind - was ich an den dortigen Tauchplätzen so mitbekommen habe - höher.
Kurzes Update nach Corona. Alles unverändert, sogar die Preise. Einzige Ausnahme Nitrox kostet jetzt extra, ist aber mit 20000Rp/1,20€ pro Tank nicht wirklich teuer. Es gibt etwas weniger Liegen als früher und am Pool nur noch mit einem Sonnenschirm, da müßte mal wieder investiert werden, aber nach Corona ist es verständlich,wenn die Einnahmen erst mal für wichtigeres verwendet werden. Inzwischen gibt es die Tauchausbildung auch auf deutsch, wenn das gewünscht wird. Schräg gegenüber von Matahari gibt es beim Warung Radna günstig sehr leckeres Nasi oder Mie Goreng. Bei Bali Reef Divers haben wir auch recht gut gegessen, falls man mal eine Abwechslung zum ebenfalls gutem Matahari Restaurant sucht. Zum Tauchen, Wrack und Dropoff sind ebenfalls unverändert, leider gibt es die Büffelköpfe nicht mehr, angeblich wurden sie in der Coronazeit harpuniert. Die Blacktips sind auch weg, die großen Zackies gibt es noch,aber auch beim Kleingram gab es leider weniger als früher. Zwischen Wrack und Suci´s Place wird inzwischen ein künstliches Riff neben dem anderen errichtet, das ist für meinen Geschmack übertrieben und nicht mehr schön, die ganze Sandfläche wo früher die Schwarzspitzen patrollierten ist inzwischen mit Beton und Stahl zugebaut. Bei den Mucktauchplätzen hat uns Cantik und Melasti am besten gefallen,wenn es keine Strömung gab. Batuh Bela auch Sidem genannt ist der einzige Mucktauchplatz der etwas strömungsgeschützt war. Das Tauchen an den Muckplätzen hat uns deutlich besser gefallen als direkt vor Tulamben. Achtung. Es gibt keinen ATM mehr in Tulamben. Am besten vorher mit Rupiahs eindecken.
Ich habe die Tauchbasis im April 22 für 10 Tage besucht und war insgesamt über den Tauchablauf und Organisation zufrieden. Ich habe vorab die Tauchbasis direkt angesprochen und unser Zimmer, Fähre und Tauchgänge vorab gebucht. Eine Anzahlung musste nicht geleistet werden. Sue kümmert sich um den Email Kontakt und die Kommunikation ist schnell und freundlich. Die Tauchbasis hat auch eigene Zimmer direkt an der Tauchbasis und vermietet sie zu fairen Preisen. Hohe Ansprüche sollte man da aber nicht haben, das Zimmer bietet das nötigste, ein großes Bett und ein weiteres Bett für eine Person, ein Bad mit Dusche und Toilette. Das Waschbecken mit Spiegel befindet sich im Zimmer, da aus platztechnischen Gründen dafür kein Platz war. Die Klimaanlage arbeitet sehr leise und kann vom Gast nach Wunsch eingestellt werden. Vor dem Zimmer befindet sich ein Liege, aber leider ohne Sonnenschirm. So ist diese Liege eigentlich den ganzen Tag nicht nutzbar. Im Preis ist ein sehr einfaches Frühstück inkludiert, Wer ein etwas umfangreicheres Frühstück möchte, kann sich kostenpflichtig weitere Gerichte (Fruchtsaft, Milchshake, Pancake usw.) bestellen. Falls man aber lieber wo anders Frühstücken möchte, gibt es außerhalb einige Möglichkeiten, empfehlen kann ich hier das Bali Eco Deli. Für das Abendessen kann ich auf jeden Fall das Tigerlillys, oder die Warung Pizzeria & Steakhouse (wird von einem Niederländer geführt, liegt etwas abseits der Hauptstraße, aber auf Google Maps durchaus leicht zu finden) für eine gute Pizza empfehlen. Sonst gibt natürlich noch unzählige Möglichkeiten, die Geschmäcker sind da oft unterschiedlich. Wer als Gast ein Zimmer bei der Tauchbasis gebucht hat, darf kostenlos den Poolbereich im Pondok Baruna nutzen, das sich ca. 50m hinter der Tauchbasis befindet. Dort gibt es eine Liege mit Schirm/Überdachung, aber leider keine Toilette. Als Gast der Tauchbasis hat man kostenlos Zugriff auf Wlan, hat aber zu unserem Zeitpunkt leider noch nicht funktioniert. Ich empfehle aber generell in Indonesien, sich eine Sim Karte für das Internet zu besorgen. Die Zimmer der Tauchbasis habe ich nicht in meine Bewertung berücksichtigt, da es sich um kein reines Diveresort handelt. Tauchen: Generell werden am Tag zwei Tauchgänge mit dem Boot angeboten. Treffpunkt ist dafür die Tauchbasis und die Abfahrtzeit richtet sich nach den Gezeiten. Es kann also vorkommen, das ihr mal um 7.30h los fahrt, oder erst um 10.30h. Die Ausrüstung wird von den Angestellten gewaschen und für den Transport in eine Tasche verbracht. Preislich sind die Tauchgänge durchaus fair, wenn man Tauchpakete bucht. Tauchbasis Sprache ist englisch, ein paar Brocken Englisch sollte man also zumindest verstehen, bzw. mitteilen können. Die Tauchbasis wird von vielen Tagesgästen, oder Anfängern frequentiert, die oft nur wenige Tage bleiben und dann wieder abreisen. Das macht die Planung der Tauchplätze nicht immer so einfach, wenn man z.B. mal bei den schwierigeren Tauchplätzen, wie Blue Corner tauchen möchte. Die Tauchplätze um Lembongan gelten als durchaus sehr anspruchsvoll, aber auf die Erfahrungen der Taucher wird Rücksicht genommen und entsprechend geeignete Tauchplätze angefahren. Mein Eindruck vor Ort war, dass sie wirklich wissen, was sie tun. Die Tauchbasis besitzt ein großen Holzboot und ein kleines Boot für die Ausfahrten. Wie in Asien oft üblich, muss man hier nichts tragen, oder die Ausrüstung selber waschen. Wird alles von den Angestellten erledigt, außer man möchte das nicht. Das Boot legt direkt vom Strand ab und danach gibt es zuerst ein kurzes Bootsbriefing. Wasser, Tee, Kaffee und auch ein kleines vegetarisches Reisgericht sind im Preis inkludiert. Nachdem das Boot abgefahren ist und man ein kleines Bootsbriefing bekommen hat, fährt man zum ersten Tauchplatz und taucht dort, macht eine kurze Pause (~eine Stunde) mit Mittagessen und fährt zum zweiten Tauchplatz und taucht dort ein zweites mal. Die Anzahl der Taucher pro Guide ist überschaubar und oft waren es nie mehr als drei Taucher pro Guide. Die Flaschen waren meistens mit 200 Bar gefühlt, manchmal knapp darunter, Nitrox kostet Aufpreis. Tauchzeit war meistens eine gute Stunde, wenn es der Luftverbrauch zulässt. Von der Tauchbasis werden eigentlich alle Tauchplätz um Lembongan und auch Nusa Penida angefahren, wenn genügend und entsprechend qualifizierte Taucher vorhanden sind. Selbstverständlich wird auch der bekannte Mantapoint bei Nusa Penida angefahren. Bei den Tauchplätzen gibt es meistens immer etwas Strömung, ist aber auch für Anfänger gut handelbar, für ambitionierte Fotografen aber ziemlich nervend. Leider ist es so, das man besonders bei den Tauchplätzen nördlich von Nusa Penida, die Folgen der früher praktizierte Dynamitfischerei bewundern kann. Teilweise taucht man da oft einige Meter, über komplett zerstörte Riffe. Generell gelten die Tauchplätze um Lembongan zu den anspruchsvollsten/gefährlichsten Tauchplätzen in Indonesien. Wer also alle guten Plätze sehen möchte, sollte also schon etwas Erfahrung mit Strömung haben und die wichtigsten Skills problemlos beherrschen. Tauchplätze, wo Tauchen, wo eher nicht? Der Manta Point (Batu Lumbung) ist natürlich in aller Munde. Sind die Mantas aber mal nicht da, ist der Platz eigentlich total langweilig und eher ein Trümmerhaufen. Die Sichtweiten unter Wasser sind hier auch nicht besonders berauschend, reicht aber. Blue Corner: Einer der Top Plätze auf Lembongan, wird aber nur mit erfahrenen Tauchern angefahren. Hier kann man alles sehen, oder nichts, auch die Wassertemperaturen können von 20°C bis 30°C schwanken. Batu Abah: Gehört auch zu den Top Spots um Nusa Penida. Hier gibt es aber nur ein Problem, der Spot ist eher nur für erfahrene Taucher empfehlenswert und die Anfahrt mit dem Boot ist lang und die Bedingungen (Strömung/Gezeiten) vor Ort müssen passen. Da diese Voraussetzungen aber leider oft nicht alle zusammenkommen, wird es leider meistens nix. Crystal Bay: Gehört auch zu den bekannten Spots, wenn es um die Mondfische geht. Der Platz ist in der Mola Mola Saison sehr populär und entsprechend ziemlich überfüllt. Teilweise heftige Strömungen und sehr kaltes Wasser. Ist aber nicht Mola Mola Saison, ist der Platz alles andere als spektakulär. Ist also nicht Saison für Mondfische, muss man den Platz nicht unbedingt gesehen haben. In der Mola Mola Saison gibt es auch andere Plätze, die nicht so überfüllt sind. Mangrove: Strömungsfans kommen hier sicher auf ihre Kosten. Wer also mal Lust auf einen entspannten Drift Tauchgang hat, ist hier bestimmt richtig. Je nach Strömung ist der Tauchgang schon nach 20min vorbei, wenn die Strömung die Taucher am Riff vorbei schiebt. Ist die Strömung auch mal moderater, sind aber auch fast 60min als Tauchgang drin. Fazit: Ich kann die Basis durchaus empfehlen. Will man alle guten Plätze sehen, sollte man etwas Erfahrung mit Strömung mitbringen. Ein Riffhaken ist für die Tauchgänge nicht erforderlich, kann man also zuhause lassen. Da die Basis oft viele Tagesgäste hat, die oft nur wenige Tage bleiben, fehlt da etwas die "Kuschel Atmosphäre", da die Gäste nach den Tauchgängen die Basis schnell wieder verlassen. Auch muss die Tauchplatz Auswahl oft an das schwächste Glied ("frische OWD´s und Gäste mit wenig Erfahrung) angepasst werden. Entspannte Hausriff Tauchgänge gibt es hier nicht, alles nur mit Boot möglich. Da die Wassertemperaturen hier oft deutlich schwanken können und auch die Vernesselung oder Verletzungsmöglichkeiten durchaus gegeben sind, empfehle ich generell einen langen Tauchanzug einzupacken. (kein Shorty). Hier hat sich oft der 5mm lang, oft durchaus bewährt. Das sollte man zumindest in seine Überlegungen berücksichtigen.
Würde mal behaupten, ein "Muß" für alle Muck- und Makro-Fans! Tauchbasis ausgesprochen gut durchorganisiert - Ausfahrten (max. ca. 15 min Fahrtdauer) werden in der Regel ab ca. 07:30 bis ca. 13:30 Uhr angeboten, danach für diejenigen die noch nicht genug haben Hausriff- oder Nachttauchen möglich. Wünsche wurden soweit möglich immer beachtet. Riffe brauchen sich hinter der Lembeh Strait wirklich nicht zu verstecken - dazu noch das gut zu betauchende Wrack der Liberty (aufgrund der vielen Taucher immer morgens) und auch einige schöne Korallenriffe. Oft mehr oder wenig starke Strömung aus interessanterweise unterschiedlichen Richtungen am gleichen Platz - Indonesien eben. Bitte beachten: Nicht für "Großfischjäger" geeignet! Die Jungs der Tauchbasis sind alle sehr motiviert und freundlich. Alle kennen sich gut aus und zeigen euch die ungeahntesten Fische, Schnecken, Krebse, Critter ..... Zum Leihequipment kann ich leider nicht viel sagen - es gab wohl bei den anderer mitttauchenden Gästen keine Beanstandungen. Viel Platz zum Anziehen - Gerödel wird vorher automatisch bereits an Bord gebracht, 2 Räume für die Fotografen unter uns - was soll ich sagen, eigentlich kann ich objektiv wirklich nichts kritisieren. Vielleich kleiner Wermutstropfen: die interessantesten Unterwassergeschöpfe sind leider nur zur oft jenseits der 20m zu finden. Das Resort dazu ist ebenfalls ein Traum - sehr ruhig (!), schöne komfortable Unterkünfte, suuuuper gutes Essen und Getränke, sehr schöne Spa-Anlage, eher familiäre Atmosphäre, gemütlich - was will Taucher/ -in mehr. Steht bei mir definitiv auf der Wiederholungsliste!!!
Mittelgroße Tauchbasis mit schwierigen Guides und arrogantem Besitzer und nur sehr einfacher Ausstattung mit der ich 6 Tauchtage und 14 TGs verbracht habe. Es gibt einige Kritikpunkte; am meisten hat mich aber die schlechte Kommunikation gestört. Das fing bei der schlechten Einführung der Basis an. So habe ich die Personen-Dusche erst zufällig nach ein paar Tagen entdeckt und bis dahin wie die Guides die Equipment Dusche (einen Gartenschlauch) für meinen Körper benutzt. Meine Ausrüstung sollte ich erst hier verstauen, dann dort. Am meisten haben mich aber einige Diskussionen geärgert, die zum Ende hin auftauchten, in denen es um die nächsten Tauchziele ging. Nachdem meine Frage, ob es für den letzten Tauchtag noch was interessantes zu sehen gäbe vom Guide zum Instructor zum Manager und dann zum Besitzer durchgereicht wurde und ich von jedem eine andere (mitunter wiedersprüchliche) Aussage bekam, musste ich mir schließlich anhören, was ich denn nun für Wünsche hätte und überhaupt, was ich denn wollte, wo ich doch schon alles gesehen hätte. Auf meine Erwiederung, dass ich mangels Ortskentnis keine konkrete Vorstellung hätte und auch gerne der Empfehlung des Hauses folgen würde, aber jetzt doch verwirrt sei, ob des ganzen hin und hers, wurde mir dann recht bestimmt mitgeteilt, ich solle doch bitte nicht verwirrt sein, dafür gäbe es keinen Anlass und überhaupt sei das Tauchen doch toll gewesen. Und ausserdem sei die ganze Verwirrung wohl nur entstanden, weil er (der Besitzer) in den Tagen zuvor nicht da gewesen sei - während sich nach meinem Eindruck die Dinge mit seiner Ankunft erst zum schlechten entwickelt hatten. Auch als ich eine Stunde später nochmal ein klärendes Gespräch suchte, um meine Irritationen zu erklären (im Sinne eines konstruktiven Feedbacks), wurden meine Äusserungen lässig beiseite gewischt, meinem Eindruck nach um einem anwesenden VIP Gast aus Amerika zu imponieren. Jedenfalls wurde mir am Ende dann Muckdiving als der neue tolle Trend angelobt und ich willigte auch ein. Mir hat das dann überaus gut gefallen, sodass ich mich schon gefragt habe, warum ich erst so lange rumfragen und ungewollte Diskussionen führen "musste", um dahinzukommen. Und ich auch vom ersten Tag an gesagt habe, dass ich vor allem die Tauchplätze sehen möchte, die gut in der Gegend sind. Hier noch ein paar weitere Kritikpunkte: - Toiletten und Duschen sehr einfach und nicht sehr sauber - auch für balinesische Verhältnisse - Nur zwei kleine Bottiche und ein dicker Gartenschlauch zum Equipment waschen - ungemütlicher und schlecht beleuchteter Sitzbereich - keine Fächer oder Boxen, auch nicht für Wertsachen - kein Whiteboard o.ä. für eine transparente und übersichtliche Tages- und Ausflugsplanung - Leihausrüstung hat schon einiges mitgemacht und muss auch einiges mitmachen - als ich mal am Vortag Nitrox bestellt habe, musste ich dann vor dem Tauchgang 1 Stunde auf ein funktionierendes Analyse Gerät warten, das extra von einer anderen Basis geholt werden musste, weil das Basis-eigene nicht ging - mein erster Guide war ziemlich mürrisch und wenig kompetent, zumindest hinsichtlich des Liberty Wracks, dessen Geschichte und was da eine Kanone ist und was nicht - der zusätzlich begleitende, angehende Guide mit wenig Respekt vor der Unterwasser Welt - einmal musste ich über eine Stunde auf Abholung von einem Tauchspot warten, der nur 20 Minuten Fahrt entfernt war Nun aber noch was positives: - Die Organisation der Ausflüge war wirklich gut. Kaum Wartezeiten, abgesehen von der einen deutlichen Ausnahme - ich hatte das Glück fast immer alleine mit einem Guide unterwegs zu sein, da noch vor der Saison und wenig los - und trotzdem wurde ich überall hingebracht, konnte also alle Ausflüge machen, auch ohne Preisaufschlag, sogar bei dem einen kurzen Bootsausflug - alle Mitarbeiter der Basis waren sehr freundlich und hilfsbereit - recht umfangreiche Tauchbibliothek zur Region Bali und Indonesien - mein zweiter Guide, mit dem ich ab Tag 2 unterwegs war, war ein richtig lieber und hilfsbereiter Typ, der sich mit über 20-jähriger lokaler Erfahrung extrem gut auskannte, und sehr zeige- und hilfsbereit war. Auch bzgl Tauchen habe ich einiges von ihm gelernt. Allerdings war die Verständigung über Wasser nur sehr eingeschränkt möglich, da er mit einem angeborenen Gehörschaden nur sehr schlecht hören kann (Unterwasser aber normal) und auch nur undeutlich sprechen kann (wie das bei angeborenen Hörschäden leider so ist) mit auch kaum vorhandenem Englisch. Mich hat es nicht sehr gestört, sich auch über Wasser hauptsächlich per Handzeichen und Improvisation verständigen zu müssen, aber das ist wohl nicht für jeden. Denn die Briefings gestalteten sich entsprechend rudimentär. Tauchplatzkarten gab es nicht, dafür wurde während des Briefings per Hand eine schematische Karte gezeichnet, das hat mir aber gereicht. Dass ich die Tauchplätze in der Gegend richtig gut fand, rechne ich der Tauchbasis nur zu einem Teil positiv an. Ich würde beim nächsten Tauchurlaub eine Basis in Tulamben wählen, da ist es ruhiger und die meisten der spannenderen Tauchplätze etwas näher. Auch das Niveau der Basen und deren Gäste sind - was ich an den dortigen Tauchplätzen so mitbekommen habe - höher.
Kurzes Update nach Corona. Alles unverändert, sogar die Preise. Einzige Ausnahme Nitrox kostet jetzt extra, ist aber mit 20000Rp/1,20€ pro Tank nicht wirklich teuer. Es gibt etwas weniger Liegen als früher und am Pool nur noch mit einem Sonnenschirm, da müßte mal wieder investiert werden, aber nach Corona ist es verständlich,wenn die Einnahmen erst mal für wichtigeres verwendet werden. Inzwischen gibt es die Tauchausbildung auch auf deutsch, wenn das gewünscht wird. Schräg gegenüber von Matahari gibt es beim Warung Radna günstig sehr leckeres Nasi oder Mie Goreng. Bei Bali Reef Divers haben wir auch recht gut gegessen, falls man mal eine Abwechslung zum ebenfalls gutem Matahari Restaurant sucht. Zum Tauchen, Wrack und Dropoff sind ebenfalls unverändert, leider gibt es die Büffelköpfe nicht mehr, angeblich wurden sie in der Coronazeit harpuniert. Die Blacktips sind auch weg, die großen Zackies gibt es noch,aber auch beim Kleingram gab es leider weniger als früher. Zwischen Wrack und Suci´s Place wird inzwischen ein künstliches Riff neben dem anderen errichtet, das ist für meinen Geschmack übertrieben und nicht mehr schön, die ganze Sandfläche wo früher die Schwarzspitzen patrollierten ist inzwischen mit Beton und Stahl zugebaut. Bei den Mucktauchplätzen hat uns Cantik und Melasti am besten gefallen,wenn es keine Strömung gab. Batuh Bela auch Sidem genannt ist der einzige Mucktauchplatz der etwas strömungsgeschützt war. Das Tauchen an den Muckplätzen hat uns deutlich besser gefallen als direkt vor Tulamben. Achtung. Es gibt keinen ATM mehr in Tulamben. Am besten vorher mit Rupiahs eindecken.

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