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Tauchen in Australien

Mit dem Great Barrier Reef hat Australien das größte Riff der Welt zu bieten. Ob Riff- oder Walhaie, ob Mantas oder Muränen, ob Korallen oder Krokodilfisch: Hier bleibt fast kein tropischer Unterwassertraum unerfüllt. Die Infrastruktur ist perfekt auf Taucher eingestellt: Basen an Land mit Tagesfahrten, mehrtägige Tauchsafaris, alles ist möglich, der durchschnittliche Standard sehr hoch. Neben dem Great Barrier Reef hat Australien aber auch noch mehr zu bieten: Von Weißen Haien bis hin zum fast unentdeckten Tasmanien.

Übrigens: Es gibt auch noch ein paar gedruckte Werke zur Vorbereitung eines Australien-Trips!

   

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Ein phantastisches Tauchgebiet. Sehr hohe Bio-Diversität, vom Mini-Critter bis zum Wal ist im Prinzip alles vertreten. Boots-Tauchplätze an Broughton Island versprechen Sandtiger-Haie en Masse, dazu Wobbegongs und Port-Jackson Haie. Auf der Fahrt dorthin haben wir noch Delphine und Seelöwen gesehen. Hier (draussen) gibt es dann vorwiegend Korallen, Kelp und Gesteinsformationen, dazu sehr viel Fisch. Aber selbst dort auch viele Makro-Gelegenheiten (Nacktschnecken). Die Strandtauchplätze können locker mit den besten Makro-Tauchplätzen Asiens mithalten: Es gibt sogar einige „Muck“-Tauchplätze mit viel sandigem Untergrund aber mit vielen Blocks / Hart und Weich-Korallen, sehr abwechslungsreich. Selbst bei den Strandtauchgängen sind Haie wie Blind-Sharks und Wobbegongs nichts Ungewöhnliches. Dazu eben Critter wie massenhaft Nudibranches, Oktopus (z.B. Gloomy und blue striped), Krebstiere, Squids, Anglerfische, Seepferdchen usw…den besten Überblick bekommt man bei https://portstephensmarinelife.weebly.com/ bzw. http://divingnelsonbay.weebly.com/ . Die Tauchgänge waren allesamt nicht allzu tief (bis max ca. 18m), Nitrox ist daher nicht wirklich erforderlich, aber verfügbar. Allerdings unterscheidet sich das Tauchen in manchen Punkten von dem, was man vielleicht gewohnt ist: Die Wassertemperaturen schwanken zwischen ca. 15°C im Juli/August und ca. (max) 22°C im Februar/März. Also etwas kühler als vielleicht gewöhnt. Und: Tauchen ist nicht immer „spontan“ möglich, aufgrund der Strömungsverhältnisse wird vorwiegend nur bei Flut herum getaucht, was die Anzahl der möglichen, täglichen Tauchgänge relativ limitiert. Wer mal Sydney kommt, dem lege ich einen Abstecher für ein paar Tauchgänge nach Nelson Bay / Port Stephens wärmstens ans Herz (von Sydney mit dem Auto ca. 2hrs Fahrt). Es lohnt sich!
Da sich das Tauchen für mich in Asien in den letzten Jahren etwas „abgenutzt“ hatte, wollte ich mal etwas „anderes“ machen, als ständig nur denselben Critter hinterher zu jagen, und somit verschlug es mich nach Australien, vorwiegend um den dortigen Landlebewesen mit der Kamera hinterherzujagen, aber ganz ohne Tauchen geht natürlich auch nicht, und ein Tauchgebiet versprach bisher so einige ungesehene Critter. Und Haie. Es handelt sich hierbei um Nelson Bay, knappe 2 Stunden nördlich von Sydney (und wer jetzt meint, Australien wäre zu weit weg zum Tauchen, dem sei gesagt, dass ich schneller und günstiger nach Sydney kam als z.B. nach Ambon….). In Nelson Bay herrscht eine ungeheure Artenvielfalt, von mini-Critter bis hin zu Walen (gerne mal nach „Port Stephens Marine Life“ im Netz suchen und staunen!) Das Tauchen selbst wiederum unterscheidet sich ziemlich von dem, was der Critterfreund so aus Asien gewohnt ist: die divecenter dort scheinen nicht allzu kommunikationsfreudig zu sein, Anfragen wurden größtenteils schlicht ignoriert. Nicht von „Feet First Dive“ – von Anfang an schnelle und kompetente Kommunikation, da stand schnell fest, dass ich es hier versuchen werde. Ich hatte so ziemlich alles mit dabei, bis auf den Regler. 5 Tauchtage standen auf dem Programm, sowohl Boot als auch shore-dives. Bootstauchgänge: Treffen am Diveshop, erstes briefing, Gerödel zusammenbauen und Neopren anziehen, dann mit dem Kleinbus zur Marina und dort aufs Speedboot. Knappe Stunde Fahrt zu Broughton Island und den dortigen Sandtigerhai-Kolonien, um dort 2 Tauchgänge zu absolvieren. Ich bin ja sonst nicht so der Großfisch-/Strömungsfan, aber da wollte ich hin. Erster TG, schnell gemerkt: Hui, schattig hier! Wasser hat im März immerhin 22°C, was noch o.k. ist, aber deutlich kälter als man es von Asien zumeist gewohnt ist. Die Tauchplätze „Looking Glass“ und „North Rock“ hatten es in sich: Sehr viele Sandtiger-Haie, aber auch diverse Wobbegongs und Port-Jackson Haie waren zu sehen, aber selbst hier gibt es in Form von Nacktschnecken auch einiges für Makro-Freunde. Temperatur, Surge, Strömung und Sicht machen die Plätze allerdings nicht unbedingt anfängerfreundlich. Preislich lag das 2-Tank-Boot-Abenteuer bei 175.— AUD incl. Transport, Leih-Regler, Gewichte, Tank und guide / Boot usw. Die Shore Dives lagen für mich bei jeweils 80.—AUD, ebenfalls mit Transport zum Tauchplatz, Gewichte, Tank, Guide und Leihregler. Insgesamt doch etwas über asiatischem Niveau, wobei die Kosten dort allgemein höher sind, auch für den Diveshop. Die shore dives waren alle (!) absolute Spitzenklasse, es gibt hier einiges an Critter, was einem in Asien nicht begegnet. Bei einem Nacht-TG hatte ich das Glück, einen meiner persönlichen highlight-Critter zu finden, den pyjama-bobtail-squid. Viele bisher ungesehene Nacktschnecken, viel anderes Kleinzeug, aber auch alte Bekannte (z.B. „hairy frogfish ), Octopoden, zudem auch Wobbegongs oder Blind-Sharks sind mögliche Sichtungen der Landtauchgänge. Somit extreme Artenvielfalt. Was man beachten sollte: Es ist hier nicht ganz so einfach mit dem Tauchen, die Einstiegszeiten hängen von den Tiden ab – getaucht wird meist mit der Flut, was zur Folge hat, dass zumeist nur 1, manchmal 2 TG am Tag möglich sind! Das kann dann sehr früh oder sehr spät sein. Ich kann allen, die es mal nach Sydney / Newcastle / Port Stephens bzw. Nelson Bay verschlägt, diese Tauchbasis wärmstens empfehlen. Man merkt schnell, dass man es mit Profis zu tun hat: Gute Leihausrüstung, gutes Sortiment, große Flaschen auf Wunsch, Nitrox optional und gegen Aufpreis (braucht man aber nicht wirklich), TOP-Briefings inkl. Notfallpläne, sehr erfahrene und sichere Taucher mit Top-Spotter-Skills, Spitzen-Equipment. Ja, das Tauchen hatte es wirklich in sich, hat riesigen Spass gemacht, ich habe mich extrem sicher gefühlt, und es gab sehr viel Neues zu sehen. Da ich aber noch einige unerfüllte „Spezial-Wünsche“ bei den Critter dort habe, werde ich sicherlich zurückkehren. Und in Australien gibt es auch sonst noch einiges zu sehen…. Also: Pros: unglaubliche TG in einem extrem artenreichen Gebiet mit viel „Neuem“, jedoch sollte man sich der Unterschiede zu Asien bewusst sein: kälteres Wasser (zwischen 15°C im dortigen Winter bis ca. 22°C max. im Februar / März.), Sicht / Strömung nicht immer optimal, etwas gehobenes Preisniveau, weniger TG möglich wegen den Tiden mit zum Teil sehr frühen / späten Einstiegszeiten.
Ende Februar, Anfangs März durften wir mit einer Gruppe von 10 Tauchern 15 Tage auf Christmas Island bei den Extra Divers verbringen. Trotz Regenzeit hatten wir in der ersten Woche sehr viel Glück und genossen täglich Sonne und 30 Grad. Somit konnten wir vom Jetty in Flying Fish Cove aus starten. Die Tauchplätze bieten sehr viel Abwechslung. Von Steilwänden zu bunten Korallengärten, Tropfsteinhöhlen und das grosse Blauwasser. Die Vielfalt der bunten Rifffische ist unglaublich und zu unserem Glück gehörten auch Schildkröten, Riffhaie, Barracudas, Mantas, Delfine und ein Walhai. In der zweite Woche setzte dann die Regenzeit ein. Und Regenzeit auf Christmas Island heisst dann Regenzeit. Es kann durchaus den ganzen Tag wie aus Eimern giessen. Das Meer war so unruhig, das wir diese Seite der Insel nicht mehr betauchen konnten. Nun starteten wir die Tauchgäng von der Ethel Beach aus. Zum Boot erreichen muss hier ein paar Meter geschnorchelt werden. Leider war das Riff Mangels Sonne nicht mehr so bunt und etwas weniger spektakulär. An zwei Tagen war der Regen so stark, dass wir nicht Tauchen konnten. Das Boot blieb unerreichbar. Baumstämme lagen quer über die Strasse. Die Basis hat jedoch für uns einen Ausflug ins Pink House organisiert. Trotz Regentage kann man durchaus Ausflüge unternehmen. Mit dem Mietauto, dass man übrigens ganz unkompliziert über die Tauchbasis buchen und zurückgeben kann, haben wir die ganze Insel erkundet. Dank dem Regen waren jetzt auch die roten Krabben extrem aktiv. Die Strassen sind voller Krabbeltiere. Ein grandioses Schauspiel. Auch die Palmendiebe sind unterwegs. Riesige Exemplare drohen vor der Fotokamera mit ihren Vorderbeinen. Bei Wind und Wetter waren auch die Blowholes ein Spektakel. Die Insel bietet mit Tauchen und Ausflügen ein sehr grosses Abenteuer. Jedoch ist sie auch in Kürze abgefahren. Die Tauchbasis selber ist einfach erste Klasse. Es hat an nichts gefehlt, wir waren immer sehr gut betreut. Trotz schlechtem Wetter in der zweiten Woche wurden alle Hebel in Gang gesetzt um uns das Beste zu bieten. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und das Team ist sehr herzlich. Danke für die unvergessliche Zeit am anderen Ende der Welt.
Vorab: Wir hatten uns bewusst entschieden, Christmas nicht zur vielgepriesenen Zeit der Krabbenwanderung in den Wintermonaten zu bereisen, sondern im Sommer (2 Wochen im August/ September 2018). Und wir wurden nicht enttäuscht: Für das Tauchen ist es ganz einfach die beste Zeit, da die See ruhiger und die Sicht unter Wasser ausgezeichnet ist. Außerdem können dann auch alle Tauchplätze angefahren werden, was im Winter wegen des Windes und der hohen Wellen eher die Ausnahme ist. Die Gruppenreisen konzentrieren sich auf die wetterunbeständigeren Monate. Außer uns paar Tauchern gab es noch eine Handvoll australische Senioren, die Vögel beobachten wollten und ein paar Weltumsegler, die hier Pause gemacht haben. Es gibt auch nur wenig Autos, die man einfach unabgeschlossen stehen lässt. Auf der Insel kommt nichts weg. Völlig relaxt. Außerdem sind im Sommer alle Strassen befahrbar, was während der Krabbenwanderung meistens nicht der Fall sein soll. Aus Naturschutzgründen ist dann wohl die halbe Insel gesperrt, was den Erkundungsradius außerhalb des Tauchens sehr einschränkt. Tauchen: Wir haben ein wirklich entspanntes Tauchen mit sehr wenigen Tauchgästen erlebt, zum Teil ist das Boot nur für uns 2 rausgefahren. Massentauchtourismus ist ein absolutes Fremdwort. Die Extradivers Tauchbasis wird sehr professionell und persönlich von dem Paar Hiro und Sandy mit Unterstützung von David geführt, die die Basis mit hohem Einsatz vor 2 Jahren wieder eröffnet haben. Angeboten werden täglich (bis auf Samstags) 2-Bootstauchgänge (idR morgens) , Tagesausfahrten mit 3 Tauchgängen, darüber hinaus sind Landtauchgänge und Nachttauchgänge am Strand von Fish Cove möglich. Die Basis organisiert auch Touren, den Mietwagen oder mal einen gemeinsamen Grillabend oder man trifft sich nur auf 1 Bier in der einzigen Bar der Insel. Ein super Team!!! Und sehr seviceorientiert! Christmas ist eine Insel vulkanischen Ursprungs mit entsprechend rauer Küste und vielen Steilwänden, betauchbaren Überhängen und zahlreichen Höhlen mit Stalagmiten und Stalagtiten (mit Luft zum Auftauchen) . Es werden auch interessante Unterwasserberge mit entsprechend Strömung angefahren. Wenn man Glück hat, kann man einigen Tauchplätzen in der Tauchpause mit großen Makrelen und kleinen Haien (Riffhaie und Seidenhaie) schnorcheln. Das Highlight unserer Tauchgänge waren ein Schwertfisch (mein erster lebender) . Ansonsten gibt es alles, was das Taucherherz begeht, auch Hammer, Tiger- und Walhaie, - aber es ist kein Zoo, man muss zur richtigen Zeit an der richten Stelle sein. Zur Insel: Christmas ist sehr überschaubar, hier kennt jeder jeden, alle kennen Dich ("ach ja, Ihr seid die Deutschen bei extradivers") und und fragen erstaunt, warum man nun ausgerechnet von Deutschland nach Christmas gereist ist. Dave von den Extradivers hat jede Menge Tipps und Informationen zu den Highlights, landschaftlich schönen Trails und sonstigen Secrets über Wasser. Wir hatten uns von vornherein für die 14 Tage einen Mietwagen geordert und sind nach dem Tauchen fast jeden Nachmittag auf Erkundungstour gegangen. Und auch im Sommer gibt es Krabben satt, insbesondere nach einem Regenguß kommen alle roten und blauen Krebstiere aus ihren Höhlen gekrabbelt, so dass man beim (Links) - Fahren Slalom fahren muss und der Waldboden rot bedeckt ist (1 Krabbe je Quadratmeter) Die großen kräftigen Palmendiebe treten dann auch in Gruppen auf. Außer den Krabben gibt es noch jede Menge Vögel zu beobachten. Giftige Spinnen, Schlangen, Skorpione etc. gibt es nicht. Nur spitze Steine, Badelatschen reichen nicht aus. Baden: Es gibt einige sehr schöne Strände, die sich zum ausführlichen Baden wegen des Lavagesteins und der zum Teil unerwartet hohen Wellen nicht ganz so eignen. Der Strand bei Fish Cove ist zwar nicht so pittoresk, aber zum Schwimmen und Schnorcheln ok. Unterkunft: Es gibt nur den einen Ort Fish Cove, der sich über mehrere Ebenen die Küste hinunter erstreckt. Wir haben im Sunset Resort gewohnt, gleich neben der Tauchbasis. Eine sehr gute Wahl, nicht nur wegen des Meerblicks vom großen Balkon, sondern insbesondere wegen der Selbstversorger und Grillmöglichkeiten. Fischen Fisch gibt beim Angler um die Ecke. Ein Supermarkt ist in Laufentfernung. Das Wasser aus der Leitung kann man trinken. Fazit: Ein super entspannter Urlaub mit zahlreichen Highlights über und unter Wasser auf einem vom Massentourismus bisher verschonten Insel ! Sehr empfehlenswerte Tauchbasis!! Gerne wieder!
Wir waren im August 2018 auf der Scubapro III. Von maximal möglichen 32 Gästen waren es (wohl die große Ausnahme) nur 16 Gäste an diesen 3 Tagen. Wir möchten uns nicht vorstellen, wie das bei einer Vollbelegung gewesen wäre. Das Boot war auch so schon gut gefüllt, sowohl im Essbereich als auch auf dem Tauchdeck und den ganzen Aufenthaltsbereichen. Angefahren wurden das Milln Reef und das Flynn Reef. Von den 11 TG wurden 7 allein am Flynn Reef gemacht! Und da sogar noch einige am selben Tauchplatz des Riffs. Es wird groß beworben, dass man 4 verschiedene Außenriffe anfährt – sollte man dann vielleicht auch machen, vor allem, wenn das Wetter absolut ruhig ist und die besten Voraussetzungen dafür bestehen – wie es bei unserer Tour der Fall war. Vielleicht war ja die schlechte Belegung der Safari Grund zum Treibstoff sparen, und man ist deshalb bei dem Riff hängen geblieben? Oder die Tatsache, dass 2 OWD Schüler und 5 AOWD Schüler an Bord waren? An Kursen ist halt gut verdient. Der Ablauf an Bord hat gut funktioniert. Die Verpflegung war ganz gut. Dass einem allerdings beim Essen schon fast der Teller aus der Hand genommen wird, weil es ja weiter gehen muss und die Zeit drängt (für was, wenn man eh am selben Riff bleibt?), ist nicht sehr erfreulich und schon gar nicht verständlich. Der Rückweg zum Hafen hat dem Ganzen noch eins drauf gesetzt. Wir Gäste mussten alle die ganze Zeit über im Essraum bleiben, damit man ja nicht im Weg steht oder sich gar an Plätzen aufhält, die schon geputzt wurden. Man kam sich vor wie in einer Herde von Schafen, die irgendwo eingepfercht werden. Endlich im Hafen angekommen durfte man dann auch nicht von Bord gehen, bis erst Mal die ganze Ladung für die neue Tour an Bord gebracht wurde. Die Tour auf der Scubapro III (und wohl auch den Schwesterschiffen) ist vergleichsweise günstig, verspricht aber wesentlich mehr als sie dann letztendlich erfüllt. Das Schiff hatten wir über Liveaboard.com gebucht, was alles gut geklappt hat. Nur haben die dann unsere Bewertung über das Schiff nicht veröffentlicht. Liegt vielleicht daran, dass die ausschließlich guten Bewertungen über die ScubaPro III auf ihrer Homepage nicht durch unsere nicht allzu gute „verwässert“ werden sollten? Darum jetzt auch hier die Abgabe unserer Bewertung über das T-Net.
Wer an der Ostküste Australiens unterwegs ist sollte sich diesen besonderen Spot nicht entgehen lassen. Wir haben den Trip bereits von Deutschland aus bei "Yongala-Dive" gebucht und dementsprechend verlief vor Ort alles problemlos....Morgens Treffen an der Basis zum fertigmachen und zum Briefing. Das Briefing ist ordentlich und anhand übersichtlicher Grafiken sehr gut nachvollziehbar. Darüber hinaus gibt es eine Menge Infomaterial (Bücher etc.) direkt vor Ort zu kaufen. Noch an der Basis wird die Ausrüstung auf Komplettheit gecheckt bevor es dann mit dem Pickup zum Strand geht. Hier wird das Boot ins Wasser gelassen bevor es auf die knapp 30 minütige Fahrt zum Tauchplatz geht. Am Tauchplatz befanden sich schon mehrere, kleine Boote. Alles in Allem war der Platz aber alles andere als überlaufen. Dann ging es los..... Abstieg am Bojenseil, schnell schälen sich die Siluetten der Yongala aus dem tiefen blau des Ozeans. Umgehend wird man von Seeschlangen begrüßt, die im einfallenden Morgenlicht zu tanzen scheinen. Tatsächlich waren es so viele, dass schon beim Abstieg der Weg ständig von aufsteigenden Schlangen gekreuzt wurde. Am Wrack selber macht es den Anschein als würde man die Vielfalt des Great-Barrier-Reefs konzentriert an einem Platz vorfinden. Beim Tauchen von Highlight zu Highlight vergisst man schnell die eigentlichen Wrackstrukturen und verliert sich in den Schwärmen verschiedenster Meeresbewohner. Schornsteine und Geländer erinnern dann jedoch regelmäßig wieder an den menschlichen Ursprung des Tauchplatzes. In Spalten und nahe des Bodens lohnt sich die mitgebrachte Lampe. Bei genauerem Blick finden sich Riffhaie, die im Schutz der Dunkelheit ein Nickerchen machen. Doch auch den Blick in die Ferne sollte man nicht vergessen. Neben diversen Wrackfragmenten zeigten sich uns unter Anderem ein Gitarrenhai sowie ein Adlerrochen. Neben der riesigen Fischvielfalt beeindruckten besonders die unwirklich erscheinenden, riesigen Barsche... So groß, dass Sie den Menschen scheinbar nicht zu fürchten brauchen ziehen Sie Ihre Runden um das Wrack. Eine der wohl schönsten Kulissen, die man sich vorstellen kann. Lange Rede, kurzer Sinn. Anbei ein kleines Video.
Ein phantastisches Tauchgebiet. Sehr hohe Bio-Diversität, vom Mini-Critter bis zum Wal ist im Prinzip alles vertreten. Boots-Tauchplätze an Broughton Island versprechen Sandtiger-Haie en Masse, dazu Wobbegongs und Port-Jackson Haie. Auf der Fahrt dorthin haben wir noch Delphine und Seelöwen gesehen. Hier (draussen) gibt es dann vorwiegend Korallen, Kelp und Gesteinsformationen, dazu sehr viel Fisch. Aber selbst dort auch viele Makro-Gelegenheiten (Nacktschnecken). Die Strandtauchplätze können locker mit den besten Makro-Tauchplätzen Asiens mithalten: Es gibt sogar einige „Muck“-Tauchplätze mit viel sandigem Untergrund aber mit vielen Blocks / Hart und Weich-Korallen, sehr abwechslungsreich. Selbst bei den Strandtauchgängen sind Haie wie Blind-Sharks und Wobbegongs nichts Ungewöhnliches. Dazu eben Critter wie massenhaft Nudibranches, Oktopus (z.B. Gloomy und blue striped), Krebstiere, Squids, Anglerfische, Seepferdchen usw…den besten Überblick bekommt man bei https://portstephensmarinelife.weebly.com/ bzw. http://divingnelsonbay.weebly.com/ . Die Tauchgänge waren allesamt nicht allzu tief (bis max ca. 18m), Nitrox ist daher nicht wirklich erforderlich, aber verfügbar. Allerdings unterscheidet sich das Tauchen in manchen Punkten von dem, was man vielleicht gewohnt ist: Die Wassertemperaturen schwanken zwischen ca. 15°C im Juli/August und ca. (max) 22°C im Februar/März. Also etwas kühler als vielleicht gewöhnt. Und: Tauchen ist nicht immer „spontan“ möglich, aufgrund der Strömungsverhältnisse wird vorwiegend nur bei Flut herum getaucht, was die Anzahl der möglichen, täglichen Tauchgänge relativ limitiert. Wer mal Sydney kommt, dem lege ich einen Abstecher für ein paar Tauchgänge nach Nelson Bay / Port Stephens wärmstens ans Herz (von Sydney mit dem Auto ca. 2hrs Fahrt). Es lohnt sich!
Da sich das Tauchen für mich in Asien in den letzten Jahren etwas „abgenutzt“ hatte, wollte ich mal etwas „anderes“ machen, als ständig nur denselben Critter hinterher zu jagen, und somit verschlug es mich nach Australien, vorwiegend um den dortigen Landlebewesen mit der Kamera hinterherzujagen, aber ganz ohne Tauchen geht natürlich auch nicht, und ein Tauchgebiet versprach bisher so einige ungesehene Critter. Und Haie. Es handelt sich hierbei um Nelson Bay, knappe 2 Stunden nördlich von Sydney (und wer jetzt meint, Australien wäre zu weit weg zum Tauchen, dem sei gesagt, dass ich schneller und günstiger nach Sydney kam als z.B. nach Ambon….). In Nelson Bay herrscht eine ungeheure Artenvielfalt, von mini-Critter bis hin zu Walen (gerne mal nach „Port Stephens Marine Life“ im Netz suchen und staunen!) Das Tauchen selbst wiederum unterscheidet sich ziemlich von dem, was der Critterfreund so aus Asien gewohnt ist: die divecenter dort scheinen nicht allzu kommunikationsfreudig zu sein, Anfragen wurden größtenteils schlicht ignoriert. Nicht von „Feet First Dive“ – von Anfang an schnelle und kompetente Kommunikation, da stand schnell fest, dass ich es hier versuchen werde. Ich hatte so ziemlich alles mit dabei, bis auf den Regler. 5 Tauchtage standen auf dem Programm, sowohl Boot als auch shore-dives. Bootstauchgänge: Treffen am Diveshop, erstes briefing, Gerödel zusammenbauen und Neopren anziehen, dann mit dem Kleinbus zur Marina und dort aufs Speedboot. Knappe Stunde Fahrt zu Broughton Island und den dortigen Sandtigerhai-Kolonien, um dort 2 Tauchgänge zu absolvieren. Ich bin ja sonst nicht so der Großfisch-/Strömungsfan, aber da wollte ich hin. Erster TG, schnell gemerkt: Hui, schattig hier! Wasser hat im März immerhin 22°C, was noch o.k. ist, aber deutlich kälter als man es von Asien zumeist gewohnt ist. Die Tauchplätze „Looking Glass“ und „North Rock“ hatten es in sich: Sehr viele Sandtiger-Haie, aber auch diverse Wobbegongs und Port-Jackson Haie waren zu sehen, aber selbst hier gibt es in Form von Nacktschnecken auch einiges für Makro-Freunde. Temperatur, Surge, Strömung und Sicht machen die Plätze allerdings nicht unbedingt anfängerfreundlich. Preislich lag das 2-Tank-Boot-Abenteuer bei 175.— AUD incl. Transport, Leih-Regler, Gewichte, Tank und guide / Boot usw. Die Shore Dives lagen für mich bei jeweils 80.—AUD, ebenfalls mit Transport zum Tauchplatz, Gewichte, Tank, Guide und Leihregler. Insgesamt doch etwas über asiatischem Niveau, wobei die Kosten dort allgemein höher sind, auch für den Diveshop. Die shore dives waren alle (!) absolute Spitzenklasse, es gibt hier einiges an Critter, was einem in Asien nicht begegnet. Bei einem Nacht-TG hatte ich das Glück, einen meiner persönlichen highlight-Critter zu finden, den pyjama-bobtail-squid. Viele bisher ungesehene Nacktschnecken, viel anderes Kleinzeug, aber auch alte Bekannte (z.B. „hairy frogfish ), Octopoden, zudem auch Wobbegongs oder Blind-Sharks sind mögliche Sichtungen der Landtauchgänge. Somit extreme Artenvielfalt. Was man beachten sollte: Es ist hier nicht ganz so einfach mit dem Tauchen, die Einstiegszeiten hängen von den Tiden ab – getaucht wird meist mit der Flut, was zur Folge hat, dass zumeist nur 1, manchmal 2 TG am Tag möglich sind! Das kann dann sehr früh oder sehr spät sein. Ich kann allen, die es mal nach Sydney / Newcastle / Port Stephens bzw. Nelson Bay verschlägt, diese Tauchbasis wärmstens empfehlen. Man merkt schnell, dass man es mit Profis zu tun hat: Gute Leihausrüstung, gutes Sortiment, große Flaschen auf Wunsch, Nitrox optional und gegen Aufpreis (braucht man aber nicht wirklich), TOP-Briefings inkl. Notfallpläne, sehr erfahrene und sichere Taucher mit Top-Spotter-Skills, Spitzen-Equipment. Ja, das Tauchen hatte es wirklich in sich, hat riesigen Spass gemacht, ich habe mich extrem sicher gefühlt, und es gab sehr viel Neues zu sehen. Da ich aber noch einige unerfüllte „Spezial-Wünsche“ bei den Critter dort habe, werde ich sicherlich zurückkehren. Und in Australien gibt es auch sonst noch einiges zu sehen…. Also: Pros: unglaubliche TG in einem extrem artenreichen Gebiet mit viel „Neuem“, jedoch sollte man sich der Unterschiede zu Asien bewusst sein: kälteres Wasser (zwischen 15°C im dortigen Winter bis ca. 22°C max. im Februar / März.), Sicht / Strömung nicht immer optimal, etwas gehobenes Preisniveau, weniger TG möglich wegen den Tiden mit zum Teil sehr frühen / späten Einstiegszeiten.

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