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Tauchen in Australien

Mit dem Great Barrier Reef hat Australien das größte Riff der Welt zu bieten. Ob Riff- oder Walhaie, ob Mantas oder Muränen, ob Korallen oder Krokodilfisch: Hier bleibt fast kein tropischer Unterwassertraum unerfüllt. Die Infrastruktur ist perfekt auf Taucher eingestellt: Basen an Land mit Tagesfahrten, mehrtägige Tauchsafaris, alles ist möglich, der durchschnittliche Standard sehr hoch. Neben dem Great Barrier Reef hat Australien aber auch noch mehr zu bieten: Von Weißen Haien bis hin zum fast unentdeckten Tasmanien.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir haben zwei Tauchgänge an einem Tag gemacht. Die Basis gut durchorganisiert rödelt jeder sein Equipment, nach der Bezahlung natürlich, selbst auf und zieht sich soweit um. Mit dem Jeep zum Strand und dann aufs Boot, welches noch auf dem Hänger aufliegt. Sind alle an Bord wierd das Boot samt dem Hänger mit dem Trecker ins Wasser geschoben und ab gehts ca. 50-60 Minuten über die Wellen bis zum Wrack. Wir hatten gutes Wetter und die See meinte es rcht gut mit uns. Trotzdem schaukelt das Boot und dem einen oder anderen wird es mal schlecht. Angekommen wird am Seil abgetaucht. Es wurden vorher Gruppen gebildet undjeder Gruppe ein Guide ugeteil. Wir hatten schlechte Sicht ca. 5-10m, sodass vom Wrack weg man nicht viel sehen konnte. Das Wrack selber ist voll bewachsen. Es schlängeln sich Seeschlangen umher die bis an die Videolampe herankommen. Ein toller Tauchspot mit viel Fisch und Mystik. Aufgetauch wir je nach Luft, höchstens 60 Minuten. Nach dem 1. Tauchgaung was warmes zu trinken, kleine Snacks und nach 1 Stunde wieder runter. Jetzt durften wir alleine, ohne Guide tauchen. Wieder zurück ging es auch sehr schnell auf den Rückweg. Dut so, denn viel Platz ist auf dem Boot nicht. Wir waren mit Guides ca. 16 Personen auf dem Boot. Aufgrund der Ebbe mussten wir vom Boot den Rest zum Strand durchs seichte Wasser laufen. Am Diveshop die Sachen ausgespült und während dessen wurde ein kleines Barbeque hergerichtet mit Salaten und Burger zum selbst zusammenbasteln. Ein sehr schöner Tauchtag mit einer außergewöhnlichen Ausfahrt und einem schönem Wrack. Die 400 km mit dem Auto von Cairns haben sich gelohnt,
Wir waren 1 Woche auf der Spoilsport Ende September 2016. Wir hatten bereits eine 4 Tagesfahrt imletzten Jahr 2015 gebucht, die leider wegen eines Srurmes gecancelt werden musste. Da man uns das Geld nicht zurückgeben wollte, dies müsse eine Versicherung übernehmen, welche es in Deutschland aber nicht gibt, haben wir einen Gutschein bekommen der 3 Jahre gütig ist und 130% des Preise entsprach, sodass die vermutlich jährliche Preiserhöhung mit abgedeckt ist. Das kam uns suspeckt vor konnten aber nichts machen. So haben wir für 2016 eine Tauchreise nach Papua Neuginea geplant und im Anschluss Australien mit der Spoilsport aufgrund der örtlichen Nähe. Die 4 Tagetour wurde uns auch frühzeitig bestätigt jedoch später ca. 2 Monate vor der Reise gecancelt, weil meine zu diesem Zeitpunkt eine einwöchige Excursion macht. Die 3/4 Tagestour wurde somit abgeblasen. Da wir bereits Papua und die Flüge gebucht hatten haben wir die 7 tägige Excursion über den gleichen Zeitraum gemacht und Hong Kong um 3 Nächte gestrichen. Man kann ja nicht mal eben von Deutschland für 5 Tage nach Cairns fliegen. Der Aufpreis nach Abzug der 130% für die 7 tägige Tour hätte ca. 1000.-€ pro Person betragen. Vorweg wir mussten nichts zusätzlich bezahlen und haben anstatt der 4 tägigen Tour die 7 tägige Tour bekommen. Zur Tour: Die Tour ging zum Außenriff und man konnte fast täglich 5 Tauchgänge am Tag absolvieren. Das Essen war hervorragend und zum Dinner gab es Wein und alkoholfreie Getränke kostenlos. Ich hätte lieber ein Bier getrunken, was ich auch tat, musste dieses aber bezahlen. Getaucht wird im Buddyteam ohne Guide. Wer einen Guide möchte bekommt einen gegen Bezahlung. Die Sicherheit war auch ohne Guide gewährleistet und man musste nicht in einer Gruppe hinterher tauchen. Wir waren vorher in Papua wo man wunderschöne intakte Riffe mit einer unglaublichen Artenvielfalt sehen kann, nicht zu vergleichen mit Australiens "Great Barrier Reef", welches langweilig und grau wirkte nach dem ersten Tag. Ja es fehlte der Artenreichtum, die vielen Fische und Korallen trotzdem war das Tauchen zunämlich interessant mit Haien, großen Potato Cods, Seeschlangen, Octopus und anderen Fischen, jedoch nicht in einer solchen Vielfalt. An Bord war der Service der für mich jungen Besatzung bis auf den Kapitän und dem Mechaniker hilfsbereit, bemüht einem das Leben an Bord angenehm zu gestalten und auch das Tauchen reibungslos durchzuführen, was sich mannchmal als schwierig gestaltete, da eine Gruppe Chinesen mit an Bord war. Jeder Taucher hatte seinen fest zugewiesenen Platz mit Nr., einer Trinkflasche als "Giveaway" und eigenem Handtuch mit seiner Platznummer, welches immer frisch nach jedem Tauchgang am Platz lag. An Bord waren die Chinesen, Australier, Amerikaner und wir zwei Deutschen. Alles in allem waren es 7 gelungene Tage an Bord. Die Stimmung war immer gut, sowohl unter den Gästen als auch unter der Crew und beides zusammen. Wir haben viel gelacht, getaucht und gegessen.
Wer Urlaub an langen weißen Stränden sucht, abends Party mag, entspannt vom Steg ins Hausriff springen möchte, …, der sollte jetzt nicht weiterlesen. Wer aber das Besondere sucht, wird auf Christmas Island (CI) mit Sicherheit fündig. Wir haben uns 3 Wochen auf CI gegönnt und waren begeistert. Gebucht hatten wir bein Reisecenter Federsee, hat alles super funktioniert. Von vorne: CI liegt ca. 350 km südlich von Jakarta, ca. 2.600 km nordwestlich von Perth und gehört politisch zu Australien. 3 x pro Woche landet dort ein Flieger. 2 x aus Perth (Virgin Australia, haben bei den Locals einen schlechten Ruf, meist unpünktlich) und 1x aus Jakarta (jeden Samstag), mit dem kamen wir. CI ist 135 Quadratkilometer groß, z.Zt. leben dort rund 200 Einwohner. Ein buntes Völker- und Religionsgemisch und – man sollte es kaum glauben – alle verstehen sich gut. Es gibt nur einen Ort: Flying Fisch Cove. Dort gibt 5 Restaurants, 3 kleine Supermärkte, einige Shops – das war´s. Die Versorgung erfolgt ausschließlich per Schiff alle 6 Wochen (wenn die Bedingungen mitspielen). Ein Amazon prime-account macht dort keinen Sinn. Allerdings treibt das auch die Nebenkosten etwas in die Höhe. Die Australier an sich sind ja ein entspanntes Volk, auf CI ist man aber tiefenentspannt, spätestens nach einer Woche ist auch ein gestresster Großstädter runtergekommen. CI ist quasi eine Vulkaninsel, überall Steilküste mit Lavagestein, große Strände gibt es nicht. Die Insel ist zum großen Teil mit tropischem Regenwald bedeckt, man kann dort schöne Touren machen. Eine Mietwagen mit Allradantrieb braucht man dafür unbedingt (55 A$/Tag). Giftige Tiere gibt es keine, aber viele endemische. Berühmt sind ja die roten Krabben. Faszinierend: Der Palmendieb, die einzige Krabbe, die Kokosnüsse knacken kann. Gutes Mückenspray nicht vergessen! Für die wenigen Touristen gibt es einige Lodges. Wir waren in „The Sunset“. Direkt am Wasser, sauber, einfach, viel Platz und zweckmäßig. Wir hatten ein Superior-Zimmer im ersten Stock. Eine große Terrasse mit Blick auf den Ozean, jeden Tag um 18:00 ging dort pünktlich die Sonne unter. Die Chefin, Angela, erfüllt jeden Wusch, wir haben uns dort ausgesprochen wohl gefühlt. Zu Fuß bis zur Tauchbasis ca. 3 min. Tauchen: Seit Dezember 2016 gibt es dort eine Basis der Extra Divers. Die Basis wird von Sandy und Hiro geleitet (mit Baby Caverne). Dazu kommt Marti und seit 4 Wochen Sascha aus Deutschland, der dort gerade seinen Dive-Master macht. Ein großartiges Team. Meine Frau und ich tauchen seit 25 Jahren rund um die Welt, wir haben uns selten an einer Tauchbasis so wohl gefühlt. Ein Tauchschiff für max. 16 Personen startet jeden Morgen. Da sich aber die Touristen noch in Grenzen halten, ist die Anzahl der Taucher auf dem Schiff überschaubar. 2 Tauchgänge am Vormittag mit 1 Std. Pause. Auf Wunsch kann man natürlich auch noch andere TG (z.B. Nachttauchgänge) machen. Wir haben selten in unserem Taucherleben so gesunde Riffe gesehen. Es dominieren Hartkorallen, Tischkorallen mit mehr als 5 m Durchmesser sind keine Seltenheit. Fisch satt in allen Formen und Farben, teils auch in großen Schwärmen. Liebhaber von Crittern kommen auch voll auf ihre Kosten. Wir hatten Haie bei jedem Tauchgang, auch ein Wal- und ein Hammerhai haben sich blicken lassen. Ein Tauchgang der besonderen Art findet in einer großen Caverne (Thunder Dome) statt, wo man am Ende sogar auftauchen und im Licht der Lampen die Stalagmiten und Stalagtiten bestaunen kann. Fazit: CI ist was für Leute, die das Besondere (auch beim Tauchen) suchen, wir hatten dort eine großartige Zeit. Und zum Schluß noch mal: Thank you Sandy, Hiro, Marti and Sascha. You are the Best!!! Conny & Peter
Neben South West Rock war Wolf Rock (wolfrockdive.com.au) der zweite Spot, den wir auf unserer Reise von Sydney nach Norden eingeplant hatten. Beide Tauchspots drehen sich um die dort vorkommenden Grey Nurse Sharks (Sandtiger Haie), welche auf der roten Liste stehen und etwa 2-3,5m gross werden. Wolf Rock Dive ist eine kleine Tauchbasis, die unter neuer Leitung (Alex, James und Fiona) ist und am Rande von Rainbow Beach ihre Basis hat. Treffpunkt ist in der Basis, dort wird das Boot beladen mit dem Equipment und dann gehts mit dem Trailer zum Hafen. Die Bootsfahrt zum Wolf Rock dauert etwa 45 min und man muss sicherlich seefest sein. Am Wolf Rock wird an einer Boje festgemacht und zwei Tauchgänge nacheinander mit kurzer Oberflächenpause getaucht. Die Grey Nurse Sharks ziehen in den Unterwasserschluchten rund um den Wolf Rock ihre Kreise. Man taucht dann in den Schluchten sehr nahe an der Wand. Wir hatten etwas schlechtere Sicht und dadurch kamen wir den Haien häufig auf unter einer Armlänge nahe, das war Nervenkitzel pur. Die Haie liessen sich von uns nicht beeindrucken und man war irgendwann umgeben von geschätzt 5-6 Haien, die alle nur wenige Meter entfernt ihre Bahnen zogen. Zusammenfassend war das Tauchen am Wolf Rock ein tolles Erlebnis. Man sollte etwas Zeit einplanen, da der Tauchplatz sehr wetterabhängig ist und bei etwas mehr Seegang ist das Tauchen dort nicht mehr möglich.
Die Tauchbasis South West Rock Dive Center (swrdive.com.au) liegt zwischen Sydney und Brisbane in South West Rock und das ganze Tauchen dreht sich um die Fish Rock Cave - einer Höhle durch einen Felsen, der der Küste vorgelagert ist. Der Ablauf war identisch, wie bereits hier beschrieben. Man trifft sich in der Basis, bereitet das Equipment vor, dass auf dem Boot verstaut wird, dann geht es mit dem Trailer zum Meer. Das ganze Procedere ist alles sehr gut eingespielt. Die Fahrt zum Smoky Cape ist sicherlich nicht für jeden Magen geeignet, aber mit den entsprechenden Mittelchen zu überstehen. Equipment und Briefing lief alles im üblichen Rahmen. Die Fish Rock Cave ist sicherlich ein aussergewöhnlicher Tauchgang, die Höhle ist wunderschön, und man begegnet riesigen Lobstern, Muränen oder auch schlafenden Turtles. Das spektakuläre ist sicherlich der Ausgang aus der Höhle ins blaue Wasser in mitten von Fischschwärmen und darin ziehen dann die Haie ihre Kreise. Der Nervenkitzel ist sicherlich, das man sich den Haien bis auf einen oder zwei Meter nähern kann. Es dreht sich hier alles um die Grey Nurse Sharks (auch Sandtiger-Haie genannt), die man hier noch in grosser Anzahl antrifft. Die Spezies ist zwischen 2 und 3 Meter und ist atemberaubend anzuschauen. Die Spezies steht auf der roten Liste der vom aussterben bedrohten Tierarten. Zusammenfassend muss ich sagen, dass diese Tauchgänge extrem spannend und atemberaubend waren und es war für uns die richtige Entscheidung einen Tag unseres Urlaubs in South West Rocks zu verbringen.
Nachdem wir auf der Suche nach einem neuen Tauchabenteuer waren und Xmas Island als neue Tauch-Destination beworben wird, dachten wir…wieso nicht. Schließlich versprachen die Reiseführer Großfisch (vor allem Walhaie) unbetauchte Riffe und auch an Land eine große Vielfalt an endemischen Tieren. Am 30.12.2016 ging es dann über Frankfurt/Singapur/Jakarta nach Christmas Island. Als wir ankamen wurden wir sogleich herzlich von unserem Dive Instruktor David empfangen. 10 Minuten Fahrzeit später waren wir dann auch schon in unserer Unterkunft, dem VQ3. Das VQ3 ist ein Appartement Haus mit verschiedenen Zimmergrößen und Gemeinschaftsküche. Das VQ3 können wir empfehlen, es war sehr sauber und gut gelegen. Im Zimmer hatten wir einen Kühlschrank, eine Mikrowelle, einen Toaster und einen Wasserkocher (sowie eine Ration Kaffee und Tee). Die Chefin, Angela hatte immer ein offenes Ohr und war immer sehr hilfsbereit. Am besten ihr bucht gleich ein Zimmer im 1. Stock. Zum einen ist die Aussicht besser und zum anderen hat man eine zumindest teilweise überdachte Terrasse. Da Christmas Island touristisch noch nicht so erschlossen ist, ist zum Teil Selbstversorgung angesagt. In den Restaurants aber auch im Supermarkt darf man jedoch keine Schnäppchen erwarten, da nahezu alle Lebensmittel importiert werden müssen. Als wir nach dem ATM (Geldautomat fragten) sagte David spontan - den gibt es hier nicht. Ok….und nun. Kein Problem, man kann fast überall mit Kreditkarte (Visa/Master) bezahlen, allerdings mit Einschränkung…z.B. im Supermarkt erst ab 20 AUD Mindestumsatz, im Open Air Kino…ja, das gibts wirklich…geht der Eintritt von 5 AUD nur in bar, ebenso im Halal (Restaurant). Es gibt allerdings eine Bankfiliale (Westpac), bei der man Bargeld abheben kann. Hier braucht man ca. 30 Minuten Zeit und den Reisepass. Wir empfehlen: ein bissen Bargeld sollte man in der Tasche haben. Das Halal bietet leckere Speisen (Malaiische Küche), hat allerdings nur Donnerstags Abend „Dinnerbetrieb". Weitere Restaurants sind in Fußnähe, das „Golden Bosun" quasi gegenüber dem VQ3. Die Tauchbasis übrigens auch. Sandy und Hiro sind die Manager. Die Ausstattung der Basis ist sehr gut; Nitrox gibt es gegen Aufpreis. Es wird immer vom Boot aus getaucht. Eingestiegen wird am Jetty - sofern möglich. Wir haben das während unseres Aufenthaltes genau dreimal getan, denn aufgrund zu hoher Wellen, mußte das Boot in einer etwas ruhigeren Bucht auf der anderen Inselseite ankern und wir mußten vom Strand zum Boot schwimmen bzw. schnorcheln. Auch kein Drama, man gewöhnt sich an alles und sieht noch interessantes auf dem Weg ;-) Nun zum Tauchen: Getaucht wird wie üblich, Tiefe max. 30 Meter und Tauchzeit max. 60 Min. Die Wassertemperatur war durchweg bei ca. 27-28 Grad. Strömung, keine bis mittel. Was gab es zu sehen: Die Riffe sind teilweise sehr schön mit Korallen bewachsen aber auch teilweise durch Taifune (vor allem Ostseite) zerstört. Meistens hatten wir beim Tauchen viel Riff- und Schwarmfisch. Bei manchen Tauchgängen gab es Schildkröten sowie Thunfische, Barrakudas und große Stachelmakrelen. Interessant und zugleich erstaunlich waren die vielen Haie, die noch nicht so viele Taucher gesehen haben und recht neugierig sind. Wir hatten bei fast jedem Tauchgang mindestens einen Hai; oftmals mehrere. Vor allem graue Riffhaie und Weißspitzenriffhaie sowie manchmal Schwarzspitzenriffhaie waren zu sehen. Beim Safety Stopp überraschte uns ein großer Seidenhai, der uns sehr nah umkreist hat. Unser Magic Moment war beim vorletzten Tauchgang, als ein großer Scalloped Hammerhai auf ca. 20 Meter Tiefe 5 Meter unter uns durchgeschwommen ist….geil. Verwehrt geblieben ist uns leider der Walhai, der einen Tag vor unserer Ankunft gesichtet wurde, dann allerdings nicht mehr. Walhaie waren zwar vor Ort von anderen Booten weiter draußen gesichtet, da es jedoch keine flachen Buchten gibt, in denen sich das Plankton sammelt, ist es wohl eher Zufall, wenn ein Walhai am Tauchplatz vorbei schwimmt. Hiro hat uns noch auf endemische Riff-Fische, die nur auf Christmas Island vorkommen, aufmerksam gemacht, aber hier muß man teilweise schon sehr genau hinschauen. Dadurch, dass wir durch die hohen Wellen an der Nord-/Westseite die bekannten Tauchplätze nicht oft betauchen konnten, haben wir auf der Ostseite auch einige „Explorer-Dives“ durchgeführt und teilweise interessante Plätze entdecket (z.B. Greta Beach) Die Insel ist bekannt für ihre Krabben….ja, das können wir bestätigten. Überall Krabben, rote, blaue, lila, Robbercrabs…millionenfach. Die roten Krabben gehen zu Beginn der Regenzeit alle ans Meer um zu laichen (Migration der Krabben). Wir hatten das Glück, dass wenige Tage vor unserer Ankunft, Millionen von Jungtieren aus dem Meer an Land gekommen sind, was in der Masse anscheinend nur selten vorkommt. Straßen, Häuserwände, Strände, Felsen…alles rot! Wahnsinn! Wir haben die Mini’s auch unter Wasser gesehen, als wir in einer Höhle tauchen waren. Beim Auftauchen hatten wir dann einige Gäste an unseren Anzügen. Auf der Insel selbst werden die Straßen gesperrt, damit die Kleinen auch den Regenwald erreichen. Die roten Krabben sind auf dieser Insel einzigartig. Das gleiche gilt auch für bestimmte Tropenvögel. Die Bandbreite reicht von Zugvögeln, die zum Brüten kommen, bis hin zu endemischen Arten, wie bspw. der Golden Bosun. Es ist auf jeden Fall ein Schauspiel den Fregattvögeln und Bobbies im Wind zuzuschauen. Weitere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. eine Süßwasser-Grotte, Blowholes, Wasserfälle, Strände, Look-Outs und Wanderwege durch den Nationalpark sind mit dem Auto gut zu erreichen. Wir hatten einen Mietwagen für 3 Tage, was aus unserer Sicht auch reicht, um die schönsten Highlights über Wasser zu besuchen. Ordern kann man den Mietwagen, entweder über die Chefin vom Appartement oder die Touri-Info. Kleiner Tipp: Bevor Ihr den Autoschlüssel verliert, am besten, wie die Einheimischen, den Schlüssel immer unter die Sonnenblende klemmen. Auf der Insel gibt es keine gefährlichen Tiere, außer viele Moskitos im inneren des Landes. (unbedingt Mückenspray mitnehmen). Uns hat der Urlaub auf Christmas Island sehr gut gefallen. Wir waren vor allem von der sehr herzlichen und entspannten Lebenseinstellung der Insulaner sowie der Kombination aus Über- und Unterwasserwelt angetan. Auf diesem Weg möchten wir gerne Sandy, Hiro und David für die tollen Tauchtage sowie dem Gefühl Urlaub unter Freunden zu machen, danken.
Meine Frau, unsere Zwillinge und ich waren vor Weihnachten wiedereinmal zu Besuch bei meinen Verwandten an der Sunshine Coast. Es war nicht das erste Mal, das wir dort für eigne Tage Urlaub machten. Ich tauchte schon mehrmals in vergangen Jahren von Mooloolaba aus. Zweimal war ich mit «Scuba Wolrd» in Mooloolaba tauchen. Dieser SSI-Shop führte sich leider immer so auf, als hätten sie das Tauchen erfunden. (Ein Tauch-Kollege von mir wurde bei «Scuba Wolrd» vor einigen Jahren abgewiesen, weil sein CMAS-Bervet dem Staff unbekannt war.) Deshalb hatte ich vor drei Jahren den kleineren Shop von «Sunreef» ausprobiert und war schon damals sehr zufrieden. Der Shop von «Sunreef Mooloolaba» liegt direkt an der Lagune in der sich auch der Jacht-Hafen von Mooloolaba befindet. Der Shop ist eine «PADI 5 Star Dive Facility» . Es werden regelmässig PADI IDC/IE (Tauchleherausbildung) durchgeführt. «Sunreef» beschäftigt einen eignen PADI CD. Daneben gibt es auch Tec-Kurse nach TDI. Nitrox-Kurse gibt es ebenso wie Helitrox- und Rebrepther-Ausbildungen. Der Staff von «Sunreef Mooloolaba» ist sehr freundlich, hilfsbereit und kompetent. Das einzige Problem war, dass das Lesegerät im Shop meine Kredidkarte nicht akzeptieren wolle, obwohl sie in andere Geschäften immer problemlos funktionierte. Eine Barzahlung löste dieses Problem. Den ersten Tauchgang machten wir zu einem Tauchlatz namens Caves. Es handelt sich um ein landnahes kleines Riff vor Mooloolaba. Zuerst checken wir ein Shop ein und zahlten. Danach bekamen wir unsere Falschen und bauten die Ausrüstung zusammen, welche wir auf den Anhänger verluden. Im Hafen angekommen halfen alle das viele Material an Boot der «4 Shore» zu schaffen. Neben uns waren etwa 20 andere Taucher auf dem 13-Meter-Katamaran. Die meisten davon waren Teenager welche zu einem OWD gehörten. Andere Taucher machten den AOWD oder einen Tec-Kurs. Neben uns waren nur 3 weitere Fun-Diver an Bord. Die ganze Ausfahrt war top organisiert, alles war sauber und ordentlich. Meine Frau und ich waren vor allem für die Teenager eine grosse Attraktion, weil wir trocken tauchten. Das Wasser war 23°C kalt. Das liegt gerade an der Grenze, ab der ich beginne nass zu tauchen. ;-) Meine Frau und ich durften auf eigen Faust das Riff erkunden. Das Briefing gab uns alle nötigen Inforationen dafür. Zu sehen gab es auf diesem Tauchgang schöne Korallen und viele tropische Fische. Obwohl man sich an der Sunshine Coast am südlichsten Ausläufer des Great Barrier Reef befindet, sind die Korallen dort prächtiger und weniger gebleicht als an vielen Orten weiter im Norden. Wir sahen auf diesem Tauchgang Anemonenfische und kleine Riff-Haie und eine Schildkröte. Die Maximale Tiefe war 12 Meter. Der Tauchplatz ist sehr flach, was in keiner Weise schmälert was man zu sehen bekommt. Wieder auf dem Boot wechselten wir die Flaschen für den zweiten Tauchgang. Plötzlich wurde unsere Aufmerksamkeit auf einen der OWD-Tauchschüler gelenkt, der gerade seinen ersten Freiwassertauchgang absolviert hatte. Er fühlte sich unwohl und hatte leichte Lähmungserscheinungen im einen Bein. Alles deute auf einen Tauchunfall hin. Die Besatzung legte ihn sofort hin und gab ihm reinen Sauerstoff zum atmen. Sie alarmieren die Ambulanz an Land und riefen alle Taucher die zu diesem Zeitpunkt noch im Wasser waren zurück. Mir (Instructor) und meiner Frau (DM) kam die Aufgabe zu allen sicher aufs Boot zu helfen und die in Australien gesetzlich vorgeschriebene Liste mit den Tiefen und Tauchzeiten auszufüllen. Währen dessen führte die Crew alle nötigen Nothilfe-Massnamhen durch. Der Zustand des verunglücken Tauchers verschlechtere sich zusehends. Er blieb aber die ganze Zeit über bei Bewusstsein. Als der Anker endlich oben war, nahm der Capiten sofort Kurs auf Mooloolaba. Am Hafen wartete schon die Ambulanz, die den verunglückten Taucher sofort übernahm. Was weiter mit ihm geschah weiss ich nicht. Die nächste Dekompressionskammer – im nur 100km entfernten Brisbane – ist für australische Verhältnisse glücklicherweise relativ nahe. Der Staff handelte während der ganzen Notfallsituation - nach meiner Meinung - ruiniert verhältnismässig, überlegt und kompetent. Der zweite geplante Tauchgang wurde gestrichen und jeder erhielt als Entschädigung einen Gutschein für zwei weitere Tauchgänge. Diesen Gutschein lösten wir am Samstag danach ein um zur HMAS Brisban zu tauchen. Im Shop wunden wir mit beim Logbuch-Schreiben mit Fisch&Chips, Tee und Cookies verköstigt. Die Hauptatrakion für Taucher ist an der Sunshine Coast natürlich das Wrack der Ex-«HMAS Brisbane». (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/HMAS_Brisbane_(D41) ) Dieses Wrack liegt, etwa 10km vom Shop entfernt, vor der Küste von Mooloolaba. Die «HMAS Brisbane» wurde 2005 als künstliches Riff und Tauch-Wrack versenkt und stehe heute aufrecht auf einem 27 Meter tiefen Grund. Die höchsten noch erhaltenen Aufbauten ragen bis etwa 3 Meter unter die Wasseroberfläche. Das Wrack ist somit für Taucher aller Ausbildungs-Leves geeignet. Meine Frau und ich erforschen das innere des Schiffs. Überall wurden Fenster aus dem Rumpf geschnitten so, dass es genügend Licht im Innern und Ausgänge gibt. Die Korallen und Fischbestände an diesem Wrack sind atemberaubend schön. Es gibt dort eine richtige Explosion des Lebens. Auch wer sich nicht für alten Stahl interessiert, kommt bei der «HMAS Brisbane» auf deine Rechnung. Tischen den Tauchgängen gab es Tee, Kaffe und Cookies. Nach zwei Tauchgängen ging es wieder zurück nach Mooloolaba. Ein paar Tage später machten wir mit der von «Sunreef» gecharterten «Croc One» einen Tagesausflug zum Flinders Reef. Die «Croc One» ist eine hochmodernes und sehr konfrotables 22-Meter-Alu-Boot, welches einst Steve Irwin gehörte. Als das Boot den Hafen von Mooloolaba verliess und sich auf die 45km weite Überfahrt zum Flinders Reef begab, schlugen uns heftige Wellen entgegen. Während der Überfahrt wurde die Hälfte der Gäste seekrank und futterten über die Reling die Fische. Mir konnte die raue See wie üblich nichts anhaben und meine Frau hatte schon zum Voraus und unterwegs erneut die Seekrankheit erfolgreich mit frischem Ingwer bekämpft. Unterwegs gab es ein Mitiagessen bestehend aus einem Buffet mit Salat, Fleisch, Chicken, Brot und Früchten. Unter den Gästen waren die grosse Mehrheit Aussies. /ˈɒzis/ Es gab aber auch zwei Ösis. /ˈøːziz/ (Österreicher) ;-) und ein Franzose. Als Kiwi-Schweizer hatte ich deshalb nur Bürger von Nachbarstaaten auf dem Boot. :-) Das Flinders Reef ist ein ziemlich isoliertes Riff und das südlichste tropischen Riffe in Australien. Südlich von Brisante ändert die Unterassefauna/-flora von tropisch auf subtropisch/mediteran. Es gab schöne Weich- und Steinkorallen zu bewundern. Prachtvolle Anemonen und viele Federsterene. Anders als am Wrack der HMSA Bridbane gab es aber nur wenige Fische. Trotzdem trafen wir zwei grosse Teppichhaie, Wasserschlagen, mehre Schildkröten und zwei grosse Adlerrochen. (Myliobatidae) Auf der Rückfahrt wurde ein Dessertbuffet mit Früchten, Eis, Cremen und Kuchen, dazu Tee und Kaffee angeboten. Erneut fütterten wieder zahlreiche Gäste die Fische oder lagen wie Leichen herum. Ich kann «Sunreef Mooloolaba» sehr empfehlen. Ich tauchte nun zum dritten Mal dort und wurde bisher nicht enttäuscht. Klar ist Australien nicht günstig. Der two tank dive zur «HMAS Brisbane» kostete pro Person 195.- AUD. (~140.-€) Grüsse aus New Zeland
Wir haben zwei Tauchgänge an einem Tag gemacht. Die Basis gut durchorganisiert rödelt jeder sein Equipment, nach der Bezahlung natürlich, selbst auf und zieht sich soweit um. Mit dem Jeep zum Strand und dann aufs Boot, welches noch auf dem Hänger aufliegt. Sind alle an Bord wierd das Boot samt dem Hänger mit dem Trecker ins Wasser geschoben und ab gehts ca. 50-60 Minuten über die Wellen bis zum Wrack. Wir hatten gutes Wetter und die See meinte es rcht gut mit uns. Trotzdem schaukelt das Boot und dem einen oder anderen wird es mal schlecht. Angekommen wird am Seil abgetaucht. Es wurden vorher Gruppen gebildet undjeder Gruppe ein Guide ugeteil. Wir hatten schlechte Sicht ca. 5-10m, sodass vom Wrack weg man nicht viel sehen konnte. Das Wrack selber ist voll bewachsen. Es schlängeln sich Seeschlangen umher die bis an die Videolampe herankommen. Ein toller Tauchspot mit viel Fisch und Mystik. Aufgetauch wir je nach Luft, höchstens 60 Minuten. Nach dem 1. Tauchgaung was warmes zu trinken, kleine Snacks und nach 1 Stunde wieder runter. Jetzt durften wir alleine, ohne Guide tauchen. Wieder zurück ging es auch sehr schnell auf den Rückweg. Dut so, denn viel Platz ist auf dem Boot nicht. Wir waren mit Guides ca. 16 Personen auf dem Boot. Aufgrund der Ebbe mussten wir vom Boot den Rest zum Strand durchs seichte Wasser laufen. Am Diveshop die Sachen ausgespült und während dessen wurde ein kleines Barbeque hergerichtet mit Salaten und Burger zum selbst zusammenbasteln. Ein sehr schöner Tauchtag mit einer außergewöhnlichen Ausfahrt und einem schönem Wrack. Die 400 km mit dem Auto von Cairns haben sich gelohnt,
Wir waren 1 Woche auf der Spoilsport Ende September 2016. Wir hatten bereits eine 4 Tagesfahrt imletzten Jahr 2015 gebucht, die leider wegen eines Srurmes gecancelt werden musste. Da man uns das Geld nicht zurückgeben wollte, dies müsse eine Versicherung übernehmen, welche es in Deutschland aber nicht gibt, haben wir einen Gutschein bekommen der 3 Jahre gütig ist und 130% des Preise entsprach, sodass die vermutlich jährliche Preiserhöhung mit abgedeckt ist. Das kam uns suspeckt vor konnten aber nichts machen. So haben wir für 2016 eine Tauchreise nach Papua Neuginea geplant und im Anschluss Australien mit der Spoilsport aufgrund der örtlichen Nähe. Die 4 Tagetour wurde uns auch frühzeitig bestätigt jedoch später ca. 2 Monate vor der Reise gecancelt, weil meine zu diesem Zeitpunkt eine einwöchige Excursion macht. Die 3/4 Tagestour wurde somit abgeblasen. Da wir bereits Papua und die Flüge gebucht hatten haben wir die 7 tägige Excursion über den gleichen Zeitraum gemacht und Hong Kong um 3 Nächte gestrichen. Man kann ja nicht mal eben von Deutschland für 5 Tage nach Cairns fliegen. Der Aufpreis nach Abzug der 130% für die 7 tägige Tour hätte ca. 1000.-€ pro Person betragen. Vorweg wir mussten nichts zusätzlich bezahlen und haben anstatt der 4 tägigen Tour die 7 tägige Tour bekommen. Zur Tour: Die Tour ging zum Außenriff und man konnte fast täglich 5 Tauchgänge am Tag absolvieren. Das Essen war hervorragend und zum Dinner gab es Wein und alkoholfreie Getränke kostenlos. Ich hätte lieber ein Bier getrunken, was ich auch tat, musste dieses aber bezahlen. Getaucht wird im Buddyteam ohne Guide. Wer einen Guide möchte bekommt einen gegen Bezahlung. Die Sicherheit war auch ohne Guide gewährleistet und man musste nicht in einer Gruppe hinterher tauchen. Wir waren vorher in Papua wo man wunderschöne intakte Riffe mit einer unglaublichen Artenvielfalt sehen kann, nicht zu vergleichen mit Australiens "Great Barrier Reef", welches langweilig und grau wirkte nach dem ersten Tag. Ja es fehlte der Artenreichtum, die vielen Fische und Korallen trotzdem war das Tauchen zunämlich interessant mit Haien, großen Potato Cods, Seeschlangen, Octopus und anderen Fischen, jedoch nicht in einer solchen Vielfalt. An Bord war der Service der für mich jungen Besatzung bis auf den Kapitän und dem Mechaniker hilfsbereit, bemüht einem das Leben an Bord angenehm zu gestalten und auch das Tauchen reibungslos durchzuführen, was sich mannchmal als schwierig gestaltete, da eine Gruppe Chinesen mit an Bord war. Jeder Taucher hatte seinen fest zugewiesenen Platz mit Nr., einer Trinkflasche als "Giveaway" und eigenem Handtuch mit seiner Platznummer, welches immer frisch nach jedem Tauchgang am Platz lag. An Bord waren die Chinesen, Australier, Amerikaner und wir zwei Deutschen. Alles in allem waren es 7 gelungene Tage an Bord. Die Stimmung war immer gut, sowohl unter den Gästen als auch unter der Crew und beides zusammen. Wir haben viel gelacht, getaucht und gegessen.
Wer Urlaub an langen weißen Stränden sucht, abends Party mag, entspannt vom Steg ins Hausriff springen möchte, …, der sollte jetzt nicht weiterlesen. Wer aber das Besondere sucht, wird auf Christmas Island (CI) mit Sicherheit fündig. Wir haben uns 3 Wochen auf CI gegönnt und waren begeistert. Gebucht hatten wir bein Reisecenter Federsee, hat alles super funktioniert. Von vorne: CI liegt ca. 350 km südlich von Jakarta, ca. 2.600 km nordwestlich von Perth und gehört politisch zu Australien. 3 x pro Woche landet dort ein Flieger. 2 x aus Perth (Virgin Australia, haben bei den Locals einen schlechten Ruf, meist unpünktlich) und 1x aus Jakarta (jeden Samstag), mit dem kamen wir. CI ist 135 Quadratkilometer groß, z.Zt. leben dort rund 200 Einwohner. Ein buntes Völker- und Religionsgemisch und – man sollte es kaum glauben – alle verstehen sich gut. Es gibt nur einen Ort: Flying Fisch Cove. Dort gibt 5 Restaurants, 3 kleine Supermärkte, einige Shops – das war´s. Die Versorgung erfolgt ausschließlich per Schiff alle 6 Wochen (wenn die Bedingungen mitspielen). Ein Amazon prime-account macht dort keinen Sinn. Allerdings treibt das auch die Nebenkosten etwas in die Höhe. Die Australier an sich sind ja ein entspanntes Volk, auf CI ist man aber tiefenentspannt, spätestens nach einer Woche ist auch ein gestresster Großstädter runtergekommen. CI ist quasi eine Vulkaninsel, überall Steilküste mit Lavagestein, große Strände gibt es nicht. Die Insel ist zum großen Teil mit tropischem Regenwald bedeckt, man kann dort schöne Touren machen. Eine Mietwagen mit Allradantrieb braucht man dafür unbedingt (55 A$/Tag). Giftige Tiere gibt es keine, aber viele endemische. Berühmt sind ja die roten Krabben. Faszinierend: Der Palmendieb, die einzige Krabbe, die Kokosnüsse knacken kann. Gutes Mückenspray nicht vergessen! Für die wenigen Touristen gibt es einige Lodges. Wir waren in „The Sunset“. Direkt am Wasser, sauber, einfach, viel Platz und zweckmäßig. Wir hatten ein Superior-Zimmer im ersten Stock. Eine große Terrasse mit Blick auf den Ozean, jeden Tag um 18:00 ging dort pünktlich die Sonne unter. Die Chefin, Angela, erfüllt jeden Wusch, wir haben uns dort ausgesprochen wohl gefühlt. Zu Fuß bis zur Tauchbasis ca. 3 min. Tauchen: Seit Dezember 2016 gibt es dort eine Basis der Extra Divers. Die Basis wird von Sandy und Hiro geleitet (mit Baby Caverne). Dazu kommt Marti und seit 4 Wochen Sascha aus Deutschland, der dort gerade seinen Dive-Master macht. Ein großartiges Team. Meine Frau und ich tauchen seit 25 Jahren rund um die Welt, wir haben uns selten an einer Tauchbasis so wohl gefühlt. Ein Tauchschiff für max. 16 Personen startet jeden Morgen. Da sich aber die Touristen noch in Grenzen halten, ist die Anzahl der Taucher auf dem Schiff überschaubar. 2 Tauchgänge am Vormittag mit 1 Std. Pause. Auf Wunsch kann man natürlich auch noch andere TG (z.B. Nachttauchgänge) machen. Wir haben selten in unserem Taucherleben so gesunde Riffe gesehen. Es dominieren Hartkorallen, Tischkorallen mit mehr als 5 m Durchmesser sind keine Seltenheit. Fisch satt in allen Formen und Farben, teils auch in großen Schwärmen. Liebhaber von Crittern kommen auch voll auf ihre Kosten. Wir hatten Haie bei jedem Tauchgang, auch ein Wal- und ein Hammerhai haben sich blicken lassen. Ein Tauchgang der besonderen Art findet in einer großen Caverne (Thunder Dome) statt, wo man am Ende sogar auftauchen und im Licht der Lampen die Stalagmiten und Stalagtiten bestaunen kann. Fazit: CI ist was für Leute, die das Besondere (auch beim Tauchen) suchen, wir hatten dort eine großartige Zeit. Und zum Schluß noch mal: Thank you Sandy, Hiro, Marti and Sascha. You are the Best!!! Conny & Peter

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