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Tauchen auf den Philippinen

Tauchen kann man eigentlich überall auf den Philippinen. Am bekanntesten sind unter Tauchern aber Ortsbezeichnungen wie Puerta Galera, Boracay, Coron, Bohol und Subic Bay. Zu sehen gibt es unter Wasser ebenso faszinierende Kleinstlebewesen am Riff wie auch die "üblichen Verdächtigen" in Form von vielen bunten Fischen - und natürlich auch Mantas, Haie, Walhaie und anderen Großfisch. Wracks gibt es dort seit dem 2. Weltkrieg ebenfalls genug - und ein gutes Buch zu den Wracks kann man hier finden.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Im Juli 2018 war ich das erste Mal im Buceo Anilao und von dem Resort und vor allem dem Tauchen vor Ort so angetan, dass ich unbedingt noch einmal für 2 Wochen dorthin wollte. Ostern 2019 war es dann soweit. Zum Resort: Das Buceo Anilao ist von Manila aus per Auto -je nach Verkehrslage- in ca. 3 Stunden zu erreichen. Nach Ankunft an der Zufahrtsstraße wird das letzte Stück des Weges mit einer Banka, einem motorisierten Auslegerboot, in ca. 5 Minuten zurückgelegt. Es ist alles sehr gut organisiert und man hat keinerlei Wartezeiten, das Tauchgepäck wird von der Crew transportiert, sodass sich so langsam das Urlaubsfeeling einstellt. Wer wie ich ein paar Knieprobleme hat, sollte schon bei Buchung ein Zimmer im unteren Teil der Anlage anfragen. Die Treppen sind schon etwas anstrengend und bei Regen mitunter aufgrund des notwendigen Gefälles rutschig. Ansonsten empfehle ich die Buchung eines Superiorzimmers. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen; die weiteren Mahlzeiten bestellt man nach Karte einige Stunden im Voraus. Das ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, hat aber ganz klare Vorteile, da man bei Ankunft im Restaurant ohne lange Wartezeiten sofort sein gewähltes Gericht (XXL-Portionen) serviert bekommt. Das ist sehr angenehm, besonders nach den Nachttauchgängen und dem Black-Water-Ausfahrten, bei denen man relativ spät zurückkehrt. Abends unterschreibt man im Restaurant und an der Bar für den Tag und braucht somit kein Bargeld im Laufe des Tages. Trinkgeld für das Resort und die Tauchcrew wird dann am Abreisetag in die entsprechende Tipp-Box in der Rezeption gegeben. Das Resort an sich ist sehr sauber, die Crew freundlich und hilfsbereit. Viele Kleinigkeiten zeigen, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, was einen Tauchurlaub ausmacht und dass man auch im Kleinen auf Umwelt und Nachhaltigkeit achten kann (nachfüllbare Wasserbehälter/Trinkflaschen auf den Zimmern, Metalltrinkhalme, Schilder für wiederholte Nutzung von Handtüchern, nachfüllbare Behälter für Shampoo und Duschbad, …). Von der Optik ist die gesamte Anlage her freundlich gestaltet mit vielen, liebevoll in Szene gesetzten Details: angefangen von den farbenprächtigen Bildern und Fotos an den Wänden, über die aus Treibholz gefertigten Figuren bis hin zu dem allgegenwärtigen Nudi-Logo, welches am Abend sogar im „Buceo-gelb“ leuchtet. Es gibt viel zu entdecken, wenn man sich dafür die Zeit nimmt. Der Resort-Manager ist häufig vor Ort, stets gutgelaunt und hat ein offenes Ohr für viele kleinen und größeren Anfragen. Ein Rund-um-Wohlfühl-Paket. Zum Tauchablauf: Bei Ankunft bekommt man eine Box für sein Gerödel vor die Tür des Zimmers gestellt; diese wird dann von der Crew abgeholt und in den Ausrüstungsraum gebracht. Dort hat man einen festen Platz und findet seine Box entsprechend wieder. An der Basis direkt hängt ein weißes Brett mit der Einteilung der Taucher auf die Boote und die Zuordnung der Guides. Man trifft sich um 8.15 Uhr, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr und zum Dämmerungstauchgang um 17. 30 Uhr bzw. Nachttauchgang/Black-Water-Diving um 18.00 Uhr. Die Aus-rüstung ist durch die Bootscrew bereits zusammengebaut, sodass man nur noch den Nitroxtank prüfen muss, bevor dann alles auf die jeweilige Banka gebracht wird. Aufgrund der Tauchplätze ist die Verwendung von Nitrox wirklich zu empfehlen um längere Grundzeiten zu genießen; sehr schön: für Wiederkommer gibt es Nitrox gratis. Nach und zwischen den Tauchgängen werden trockene Handtücher, Wasser, Tee, Kaffee und Kekse gereicht. Bei Rückkehr werden am weißen Brett die Tauchplätze notiert, sodass man einfach am Ende des Tages oder seines Aufenthalts die Namen der Plätze abfotografieren kann. Für das Auswaschen der Ausrüstung stehen 3 Frischwassertanks zur Verfügung; separat für die Kameras 4 weitere. Des Weiteren gibt es für das Neoprenzeug jede Menge Bügel (auch für kleine, ältere Damen wie mich in erreichbarer Höhe). Direkt an der Basis stehen mehrere offene Duschen zur Verfügung sowie 2 Toiletten. Zum Kameraraum: Anilao ist natürlich ein Paradies für die UW-Makrofans und so gefällt mir besonders der hier im Buceo existierende Kameraraum. Für jeden Platz gibt es eine gepolsterte Ablage, eine separate Beleuchtung, eine Luftpistole, Steckdosen und einfach genug Platz für die gesamte Ausrüstung. Im Raum hängen mehrere Ventilatoren und für die „ganz schweren Unfälle“ steht sogar eine Box mit Reis bereit; alles gut durchdacht und rationell angelegt. Kleine Idee meinerseits: vielleicht sollte irgendwo noch ein Peso oder eine breitere Unterlegscheibe zum Fixieren von Stativ und Schiene hinterlegt werden. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Zum Tauchen: Was soll ich sagen: ich habe im Voraus 9 Tage non limit gebucht und jeden Tag 4 TG à ca. 70 min. gemacht; an einem weiteren Tag dann nochmal 3. Die Guides erfragten die Wünsche (Korallen, Muck, mixed) und stellten so ein abwechslungsreiches Programm nach Wünschen der Taucher auf die Beine. Wir waren nie mehr als 5 Taucher auf dem Boot; mehrfach war ich mit einem weiteren Taucher auch allein unterwegs. Pro Guide wurden auch nicht mehr als 4 Taucher zugeordnet, was für UW-Filmer aber auch schon eine Herausforderung war. Bedingt durch Wetter, Gezeiten und Mondphasen gab es mitunter TG mit mehr oder weniger Strömung; aber so ist es halt. Wovon ich allerdings abraten würde, ist ein Black-Water-TG bei Vollmond. Da ist es nicht wirklich aussichtsreich etwas Interessantes vor die Linse zu bekommen. Was gab es zu sehen: jede Menge Schnecken, sogar Miamira; 4 Sorten Octopus, Mantis, Rhinopias, Schaukelfische, Dragonets, Pferde in verschiedenen Größen bis hin zu den Pygmäs, diverse Angler und Shrimps (jeweils auch die „haarigen “ Ausführungen), … - einfach so ziemlich alles, was des Tauchers Makroherz erfreut. Wo soll man anfangen, wo aufhören?! Alles nur optimal? Nein, nicht ganz. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass wenn 3 Boote rausfahren, diese zum Teil alle (oder 2 von 3) die gleichen Tauchplätze anfahren und sich dort unter Wasser Taucheransammlungen um bestimmte Highlights bilden. Selbst wenn die TG um jeweils ca. 10 Minuten versetzt stattfinden, gab es so mitunter vermeidbare Warterei. Und es waren nicht immer Gruppen dabei, die auf 2 verschiedenen Booten eingetaktet waren. Fazit: Das Buceo Anilao ist auf alle Fälle mehr als EINE Reise wert; ich werde mich wohl im nächsten Herbst wieder dorthin auf den Weg machen. Dann stehen mehrere Black-Water-Dives auf der Wunschliste; zu meiner Reisezeit steht mir der Mond diesmal nicht im Wege.
Ich war 2009 das erste Mal bei den Asia Divers und in den Jahren 2013, 2015 und 2017 ebenfalls mit Gruppen jeweils zwischen 4 und 9 Personen. Mit über 2000 Tauchgängen habe ich einige Tauchbasen kennen gelernt. Die Asia Divers liegen dabei mit Ihrer Infrastruktur, Organisation und Service weit vorn. Die Guides waren bei unseren Gruppen immer gut und engagiert. Klar gibt es mal Unterschiede, z.B. was die Auffindung von Mikrofauna angeht :-), aber alle durch die Bank haben sich bemüht, die Tauchgänge interessant und sicher zu führen - und dieses auch geschafft. Die Stimmung war dort gut und herzlich, alle waren hilfsbereit und freundlich. Die Guides kommen aus aller Herren (und Damen) Länder, von Kanada, den USA, Europa, Australien und China, Phlippinen, u.s.w., dabei z.T. als Angestellte und bei Bedarf als Freelancer. Betrunkene oder unfähige Guides (wie an anderer Stelle berichtet) hatten wir nie - auch nicht beobachtet - und würde m.E. von der Basisleitung auch nicht geduldet. Natürlich gibt es auch bei dieser Tauchbasis mal technisches oder menschliches "Versagen", jedoch als absolute Ausnahme. Das Tauchrevier ist vielfältig und interessant, allerdings sind die Sichtweiten von den biologisch-physikalischen Bedingungen abhängig und daher wechselhaft, jedoch allemal durch Fauna und Bewuchs entschädigend. Ausflüge zu den Verde Islands sind absolut zu empfehlen. In Verbindung mit dem Hotel El Galleon und dessen Service ist die Basis der Asia Divers auch dort vor Ort herausragend, was den Service und die Organisation, sowie die Boote und die Organisation des Tauchens angeht. Auf Wünsche wurde immer wenn möglich eingegangen. Die Sicherheit beim Tauchen, inklusive Sichtung von Brevets, Tauchtauglichkeit und Taucherfahrung wurde m.E. ausreichend berücksichtigt. Ich würde jederzeit - wenn die Entfernung, Zeit und das notwendige Geld es zulässt - hier wieder einen Besuch machen. Grüße an Allison und die gesamte Crew, aus Hamburg. Lothar A.
Ende Mai 2019 habe ich im Anschluss an eine Tubbataha-Safari die Gelegenheit ergriffen, noch 4 Tauchtage bei den Cocktail-Divers im Garden of Eden in Sabang zu verbringen und einige Recherchen für unseren Ratgeber „Tauchurlaub auf den Philippinen“ aus der Reihe „Das kleine Tauchreise-ABC“ anzustellen. Die Anreise habe ich mit Bus und Fähre von Manila aus organisiert, was überraschend gut funktioniert hat und mit auch relativ günstig gewesen ist. Die Tauchbasis ist prima organisiert, es finden täglich Tauchgänge um 9:00, 12:00 und 15:00 Uhr statt, wenn sich zwei Teilnehmer anmelden, gibt es um 18:00 noch einen Nachttauchgang. Schön sind die kurzen Wege, die Boote liegen nur fünf Meter vor dem Resort, die Anfahrten zu den Tauchplätzen sind in der Regel auch nur ein paar Minuten. Die Riffe sind bunt und mit viel Fisch bevölkert, es gibt vor Puerto Galera aber auch einen schönen Muck-Tauchplatz, an dem man viele eher seltene Exemplare wie den Bluering-Octopus, den Mimic Octopus oder Seepferdchen finden kann. Das Resort Garden of Eden ist ein Ruhepool direkt neben dem kleinen, aber sehr belebten Ort, hier kann man relaxen, am Pool liegen und den schönen tropischen Garten genießen. Man trifft hier viele Stammgäste, überwiegend aus Deutschland, aber auch die eine oder andere asiatische Gruppe. Da deren Bedürfnisse von den europäischen Gästen doch oft abweichen, sind die Asiaten überwiegend in eigenen Booten mit einem chinesischen Guide unterwegs, was in kleineren Divecentern nicht so ohne weiteres möglich ist, hier aber wohl für alle Taucher die beste Lösung ist. Noch ein Wort zu Sabang: Im Ort gibt es einiges an Angebot für den „alleinreisenden Herren“, wobei dies so gut wie ausschließlich in den Gogo-Bars hinter verschlossenen Vorhängen stattfindet, so dass man als Tourist, der nur mal durch den Ort schlendern oder zum Abendessen gehen möchte, davon eigentlich recht wenig mitbekommt. LG Schaffel
Getaucht im April 2019 Noch kleineres Tauchressort mir großen Zimmern in zweiter Reihe zum Stand. Befindet sich im Umbau und wird zur kommenden Saison größer sein. Erfahrenre Tauchende werden nicht gegängelt, auf weniger Erfahrenere wurde geachtet/fühlten sich sicher. Das Leihequipment war augenscheinlich ok (nicht benutzt; keine Klagen von anderen Tauchern mitbekommen). Von Ausbildung zu wenig mitbekommen um sie beurteilen zu können. Mit der Österreicherin Katharina ist eine deutschsprachige Instructorin vor Ort. Besonders Diveguide Epit ist ein guter Spotter für Critter. + freundlicher, serviceorientierter und hilfsbereiter Staff fahren Insel nahe Tauchplätze auch mit 1 Taucher/In an Tanks meist mit 200/200+ Bar gefüllt kleine Tauchgruppen (waren max. 4:2 = Guide und DMT / auf Wunsch größer = Thailändische Tauchgruppe ) Gruppen nach Erfahrung eingeteilt (war die meisten TG's allein ohne Zusatzkosten mit Guide unterwegs) Gut organisiert 2-4 Ausfahrten am Tag mit bis zu 5 TG Auf Sonderwünsche wird nach Möglichkeit eingegangen Großes Tagesboot (Bangka) mit Toilette. Zusätzliches kleineres Boot. Wechselnde Tauchplätze (Wünsche werden berücksichtigt; Gato und Monad regelmäßig) Kostenloses Wasser/Kaffee/Tee auf Booten und im Shop Extra Spülbecken für Kameras. Preisgünstig = gutes Preis/Leistungsverhältnis (aufgrund des häufigen 1:1 für mich persönlich ein hervorragendes Verhältnis) +/- Basissprache ist Englisch Tauchzeitbegrenzung auf 60 Min. eher knappes Basisbriefing eher knappe Tauchgangsbriefings Teilweise Gäste von anderen Basen mit auf dem Boot Nachttauchen auf Anfrage Basissprache ist Englisch - Spülbecken oft nur halb mit Wasser gefüllt Equipment blieb über Nacht draußen im für alle Gäste zugänglichem Hinterhof Durch die Umbauphase optisch derzeit etwas „ungemütlich“, gelegentlich gab es Baulärm Auf Tagestrips (z.B. Gato) ist das Mittagessen nicht inkludiert/muss selbst mitgebracht werden
Kleineres Tauchcenter mit vielen Stammgästen (deutschsprachiger Guide/Instructor vor Ort). Oft ausgebucht. Erfahrene Taucher werden nicht gegängelt, weniger Erfahrene fühlten sich gut aufgehoben. Das Leihequipment war augenscheinlich ok (nicht benutzt; keine Klagen von anderen Tauchern mitbekommen). Von dem was ich gesehen habe gute Ausbildung (Paolo). Kleine Sitzecke und Bar (bis 20 Uhr geöffnet. Wer will findet schnell Anschluss. Am Hausriff ist derzeit der Sardinen Schwarm. Besonders Diveguide Bro ist ein guter Spotter für Critter die es hier bekanntlich reichlich zu sehen gibt. Empfehlenswerte Basis. Getaucht im April 2019 + Service orientierter, hilfsbereiter und freundlicher Staff gute Organisation auf Sonderwünsche wird nach Möglichkeit eingegangen Kleine Tauchgruppen (waren max. 4:1; auf Wunsch größer = Indonesische Tauchgruppe) Gruppen nach Erfahrung/Interessen eingeteilt bis zu 4 Tauchgänge am Tag plus Nachttauchgang täglich wechselnde Tauchplätze (Pescador jeden 2. Tag morgens) Extra Spülbecken für Kameras Ablagefächer Kostenfreies Trinkwasser (Wasserspender) an der Bar. Pro Discount faire Abrechnung // Platz wird für dich reserviert; gezahlt werden die TG's die getaucht wurden günstige Preise = sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis +/- Tauchzeitbegrenzung auf 60 Min. kleine Boote (2 Bangkas = kaum Ablagefläche) eher knappe Tauchgangsbriefings Nachttauchgänge unregelmäßig/bzw. auf Anfrage - rutschiger Waschbereich sehr knappes Basisbriefing Tanks meist nur mit 185-190 Bar gefüllt bei Vollauslastung zu wenig Sitzplätze (OfP wird an Land verbracht) und Ablagemöglichkeiten
Im Juli 2018 war ich das erste Mal im Buceo Anilao und von dem Resort und vor allem dem Tauchen vor Ort so angetan, dass ich unbedingt noch einmal für 2 Wochen dorthin wollte. Ostern 2019 war es dann soweit. Zum Resort: Das Buceo Anilao ist von Manila aus per Auto -je nach Verkehrslage- in ca. 3 Stunden zu erreichen. Nach Ankunft an der Zufahrtsstraße wird das letzte Stück des Weges mit einer Banka, einem motorisierten Auslegerboot, in ca. 5 Minuten zurückgelegt. Es ist alles sehr gut organisiert und man hat keinerlei Wartezeiten, das Tauchgepäck wird von der Crew transportiert, sodass sich so langsam das Urlaubsfeeling einstellt. Wer wie ich ein paar Knieprobleme hat, sollte schon bei Buchung ein Zimmer im unteren Teil der Anlage anfragen. Die Treppen sind schon etwas anstrengend und bei Regen mitunter aufgrund des notwendigen Gefälles rutschig. Ansonsten empfehle ich die Buchung eines Superiorzimmers. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen; die weiteren Mahlzeiten bestellt man nach Karte einige Stunden im Voraus. Das ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, hat aber ganz klare Vorteile, da man bei Ankunft im Restaurant ohne lange Wartezeiten sofort sein gewähltes Gericht (XXL-Portionen) serviert bekommt. Das ist sehr angenehm, besonders nach den Nachttauchgängen und dem Black-Water-Ausfahrten, bei denen man relativ spät zurückkehrt. Abends unterschreibt man im Restaurant und an der Bar für den Tag und braucht somit kein Bargeld im Laufe des Tages. Trinkgeld für das Resort und die Tauchcrew wird dann am Abreisetag in die entsprechende Tipp-Box in der Rezeption gegeben. Das Resort an sich ist sehr sauber, die Crew freundlich und hilfsbereit. Viele Kleinigkeiten zeigen, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, was einen Tauchurlaub ausmacht und dass man auch im Kleinen auf Umwelt und Nachhaltigkeit achten kann (nachfüllbare Wasserbehälter/Trinkflaschen auf den Zimmern, Metalltrinkhalme, Schilder für wiederholte Nutzung von Handtüchern, nachfüllbare Behälter für Shampoo und Duschbad, …). Von der Optik ist die gesamte Anlage her freundlich gestaltet mit vielen, liebevoll in Szene gesetzten Details: angefangen von den farbenprächtigen Bildern und Fotos an den Wänden, über die aus Treibholz gefertigten Figuren bis hin zu dem allgegenwärtigen Nudi-Logo, welches am Abend sogar im „Buceo-gelb“ leuchtet. Es gibt viel zu entdecken, wenn man sich dafür die Zeit nimmt. Der Resort-Manager ist häufig vor Ort, stets gutgelaunt und hat ein offenes Ohr für viele kleinen und größeren Anfragen. Ein Rund-um-Wohlfühl-Paket. Zum Tauchablauf: Bei Ankunft bekommt man eine Box für sein Gerödel vor die Tür des Zimmers gestellt; diese wird dann von der Crew abgeholt und in den Ausrüstungsraum gebracht. Dort hat man einen festen Platz und findet seine Box entsprechend wieder. An der Basis direkt hängt ein weißes Brett mit der Einteilung der Taucher auf die Boote und die Zuordnung der Guides. Man trifft sich um 8.15 Uhr, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr und zum Dämmerungstauchgang um 17. 30 Uhr bzw. Nachttauchgang/Black-Water-Diving um 18.00 Uhr. Die Aus-rüstung ist durch die Bootscrew bereits zusammengebaut, sodass man nur noch den Nitroxtank prüfen muss, bevor dann alles auf die jeweilige Banka gebracht wird. Aufgrund der Tauchplätze ist die Verwendung von Nitrox wirklich zu empfehlen um längere Grundzeiten zu genießen; sehr schön: für Wiederkommer gibt es Nitrox gratis. Nach und zwischen den Tauchgängen werden trockene Handtücher, Wasser, Tee, Kaffee und Kekse gereicht. Bei Rückkehr werden am weißen Brett die Tauchplätze notiert, sodass man einfach am Ende des Tages oder seines Aufenthalts die Namen der Plätze abfotografieren kann. Für das Auswaschen der Ausrüstung stehen 3 Frischwassertanks zur Verfügung; separat für die Kameras 4 weitere. Des Weiteren gibt es für das Neoprenzeug jede Menge Bügel (auch für kleine, ältere Damen wie mich in erreichbarer Höhe). Direkt an der Basis stehen mehrere offene Duschen zur Verfügung sowie 2 Toiletten. Zum Kameraraum: Anilao ist natürlich ein Paradies für die UW-Makrofans und so gefällt mir besonders der hier im Buceo existierende Kameraraum. Für jeden Platz gibt es eine gepolsterte Ablage, eine separate Beleuchtung, eine Luftpistole, Steckdosen und einfach genug Platz für die gesamte Ausrüstung. Im Raum hängen mehrere Ventilatoren und für die „ganz schweren Unfälle“ steht sogar eine Box mit Reis bereit; alles gut durchdacht und rationell angelegt. Kleine Idee meinerseits: vielleicht sollte irgendwo noch ein Peso oder eine breitere Unterlegscheibe zum Fixieren von Stativ und Schiene hinterlegt werden. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Zum Tauchen: Was soll ich sagen: ich habe im Voraus 9 Tage non limit gebucht und jeden Tag 4 TG à ca. 70 min. gemacht; an einem weiteren Tag dann nochmal 3. Die Guides erfragten die Wünsche (Korallen, Muck, mixed) und stellten so ein abwechslungsreiches Programm nach Wünschen der Taucher auf die Beine. Wir waren nie mehr als 5 Taucher auf dem Boot; mehrfach war ich mit einem weiteren Taucher auch allein unterwegs. Pro Guide wurden auch nicht mehr als 4 Taucher zugeordnet, was für UW-Filmer aber auch schon eine Herausforderung war. Bedingt durch Wetter, Gezeiten und Mondphasen gab es mitunter TG mit mehr oder weniger Strömung; aber so ist es halt. Wovon ich allerdings abraten würde, ist ein Black-Water-TG bei Vollmond. Da ist es nicht wirklich aussichtsreich etwas Interessantes vor die Linse zu bekommen. Was gab es zu sehen: jede Menge Schnecken, sogar Miamira; 4 Sorten Octopus, Mantis, Rhinopias, Schaukelfische, Dragonets, Pferde in verschiedenen Größen bis hin zu den Pygmäs, diverse Angler und Shrimps (jeweils auch die „haarigen “ Ausführungen), … - einfach so ziemlich alles, was des Tauchers Makroherz erfreut. Wo soll man anfangen, wo aufhören?! Alles nur optimal? Nein, nicht ganz. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass wenn 3 Boote rausfahren, diese zum Teil alle (oder 2 von 3) die gleichen Tauchplätze anfahren und sich dort unter Wasser Taucheransammlungen um bestimmte Highlights bilden. Selbst wenn die TG um jeweils ca. 10 Minuten versetzt stattfinden, gab es so mitunter vermeidbare Warterei. Und es waren nicht immer Gruppen dabei, die auf 2 verschiedenen Booten eingetaktet waren. Fazit: Das Buceo Anilao ist auf alle Fälle mehr als EINE Reise wert; ich werde mich wohl im nächsten Herbst wieder dorthin auf den Weg machen. Dann stehen mehrere Black-Water-Dives auf der Wunschliste; zu meiner Reisezeit steht mir der Mond diesmal nicht im Wege.
Ich war 2009 das erste Mal bei den Asia Divers und in den Jahren 2013, 2015 und 2017 ebenfalls mit Gruppen jeweils zwischen 4 und 9 Personen. Mit über 2000 Tauchgängen habe ich einige Tauchbasen kennen gelernt. Die Asia Divers liegen dabei mit Ihrer Infrastruktur, Organisation und Service weit vorn. Die Guides waren bei unseren Gruppen immer gut und engagiert. Klar gibt es mal Unterschiede, z.B. was die Auffindung von Mikrofauna angeht :-), aber alle durch die Bank haben sich bemüht, die Tauchgänge interessant und sicher zu führen - und dieses auch geschafft. Die Stimmung war dort gut und herzlich, alle waren hilfsbereit und freundlich. Die Guides kommen aus aller Herren (und Damen) Länder, von Kanada, den USA, Europa, Australien und China, Phlippinen, u.s.w., dabei z.T. als Angestellte und bei Bedarf als Freelancer. Betrunkene oder unfähige Guides (wie an anderer Stelle berichtet) hatten wir nie - auch nicht beobachtet - und würde m.E. von der Basisleitung auch nicht geduldet. Natürlich gibt es auch bei dieser Tauchbasis mal technisches oder menschliches "Versagen", jedoch als absolute Ausnahme. Das Tauchrevier ist vielfältig und interessant, allerdings sind die Sichtweiten von den biologisch-physikalischen Bedingungen abhängig und daher wechselhaft, jedoch allemal durch Fauna und Bewuchs entschädigend. Ausflüge zu den Verde Islands sind absolut zu empfehlen. In Verbindung mit dem Hotel El Galleon und dessen Service ist die Basis der Asia Divers auch dort vor Ort herausragend, was den Service und die Organisation, sowie die Boote und die Organisation des Tauchens angeht. Auf Wünsche wurde immer wenn möglich eingegangen. Die Sicherheit beim Tauchen, inklusive Sichtung von Brevets, Tauchtauglichkeit und Taucherfahrung wurde m.E. ausreichend berücksichtigt. Ich würde jederzeit - wenn die Entfernung, Zeit und das notwendige Geld es zulässt - hier wieder einen Besuch machen. Grüße an Allison und die gesamte Crew, aus Hamburg. Lothar A.
Ende Mai 2019 habe ich im Anschluss an eine Tubbataha-Safari die Gelegenheit ergriffen, noch 4 Tauchtage bei den Cocktail-Divers im Garden of Eden in Sabang zu verbringen und einige Recherchen für unseren Ratgeber „Tauchurlaub auf den Philippinen“ aus der Reihe „Das kleine Tauchreise-ABC“ anzustellen. Die Anreise habe ich mit Bus und Fähre von Manila aus organisiert, was überraschend gut funktioniert hat und mit auch relativ günstig gewesen ist. Die Tauchbasis ist prima organisiert, es finden täglich Tauchgänge um 9:00, 12:00 und 15:00 Uhr statt, wenn sich zwei Teilnehmer anmelden, gibt es um 18:00 noch einen Nachttauchgang. Schön sind die kurzen Wege, die Boote liegen nur fünf Meter vor dem Resort, die Anfahrten zu den Tauchplätzen sind in der Regel auch nur ein paar Minuten. Die Riffe sind bunt und mit viel Fisch bevölkert, es gibt vor Puerto Galera aber auch einen schönen Muck-Tauchplatz, an dem man viele eher seltene Exemplare wie den Bluering-Octopus, den Mimic Octopus oder Seepferdchen finden kann. Das Resort Garden of Eden ist ein Ruhepool direkt neben dem kleinen, aber sehr belebten Ort, hier kann man relaxen, am Pool liegen und den schönen tropischen Garten genießen. Man trifft hier viele Stammgäste, überwiegend aus Deutschland, aber auch die eine oder andere asiatische Gruppe. Da deren Bedürfnisse von den europäischen Gästen doch oft abweichen, sind die Asiaten überwiegend in eigenen Booten mit einem chinesischen Guide unterwegs, was in kleineren Divecentern nicht so ohne weiteres möglich ist, hier aber wohl für alle Taucher die beste Lösung ist. Noch ein Wort zu Sabang: Im Ort gibt es einiges an Angebot für den „alleinreisenden Herren“, wobei dies so gut wie ausschließlich in den Gogo-Bars hinter verschlossenen Vorhängen stattfindet, so dass man als Tourist, der nur mal durch den Ort schlendern oder zum Abendessen gehen möchte, davon eigentlich recht wenig mitbekommt. LG Schaffel

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