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Tauchen in Kuba

Karibischer Zauber im sozialistischen Inselstaat: Vieles ist morbid, alt, marode die Freundlichkeit der Menschen und das besondere Flair machen aber auch das wett. Und das Tauchen auf Kuba ist mit seinen Topspots vor den Jardines de la Reina, Cienfuegos, Cayo Largo, Maria la Gorda und Varadero weithin bekannt. Dass nicht alles europäisch perfekt organisiert ist, wird dabei schon fast nebensächlich.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Ich war schon ein wenig skeptisch als ich die Bretterbude am Zentrum Las Americas gesehen habe. Vertrauenserweckend war diese Tauchbasis nicht wirklich. Aber dennoch wollte ich dem Ganzen mal eine Chance geben, auch wenn mir bis dato das Zertifikat ACUC (American Canadian Underwater Certifications) bisher völlig unbekannt war. Die Preise die das Diving Center Barracuda anbot waren relativ stattlich für ein Land wie Kuba. Knapp 65 Euro für zwei Tauchgänge erschienen mir im Vorfeld ziemlich viel. Doch ich wollte sehen, ob dieser Preis gerechtfertigt ist. Ich buchte also einen Tag beim Barracuda Diving Center in Varadero. Das Buchen verlief erst einmal recht unprofessionell ab. Nach der Zahlung erhielt ich noch nicht einmal eine vernünftige Quittung. Die Abholung am nächsten Morgen vor dem Hotel war aber pünktlich. Das Einchecken in der Basis verlief chaotisch. Es wurde hektisch abgefertigt, ständig nach Breviers gefragt, die aber letztendlich doch keiner kontrolliert hat. Am Ende befanden sich auf dem Boot etliche Taucher, dessen Qualifikation keiner wirklich kannte. Die Ausrüstung die das Barracuda Diving Center zur Ausleihe anbot, war übrigens in einen guten Zustand. Da habe wirklich schon schlimmeres gesehen. Der erste Tauchgang ging zum Patrol Boat 383. Ein russisches Patrolienboot, das 1998 vor Varadero im Atlantik als Tauchspot versenkt wurde. Ein schwerer Sturm im Jahre 2004 ließ das Wrack in zwei Teile zerbrechen. Buddy Einteilung, Buddy Check? Fehlanzeige. Trotz guten Wetters war die Sicht ziemlich beschissen. Nach 3 Metern war schon Schluss. Ich musste schon sehr nahe herantauchen, um überhaupt einen Blick auf das Boot zu erhaschen. Einen Gesamteindruck konnte ich mir bei der schlechten Sicht nicht verschaffen. Kaum aus dem Wasser ging es 30 Minuten später schon wieder runter. Eine Regenerationsphase die ich schon für bedenklich halte. Der zweite Tauchplatz sollte ein Korallenriff sein. Nun ja, da waren tatsächlich einige Korallen aber insgesamt mutete das Naturschauspiel im grünlich schimmernden Wasser etwas erbärmlich an. Fische? Fehlanzeige. Ein netter aber auch langweiliger Spot. Auf dem Boot selber gab es keine Verpflegung. Getränke wurden gegen Bares angeboten aber das war es schon. Auch Essen gab es nur gegen Aufpreis. Und das sollte satte 13 Euro kosten. Das war dann schon mal echt dreist. Für die Summe kann ich schon in Deutschland in einem Restaurant speisen. Service? Eigentlich nicht vorhanden. Sogar die Ausrüstung musste jeder selbst reinigen. Bei einen solchen Preis eigentlich ein Unding. Das Tauchen mit den Barracuda Diving Center war okay, aber nichts für Anfänger. Die Guides waren okay, der Service eine Katastrophe. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier absolut nicht. Ich tauche für die Hälfte in Ägypten und das mit Verpflegung. Das Barracuda Diving Center erhält von mir 2 von 6 Flossen. Hier geht es ganz offensichtlich um den schnellen CUC aber nicht um Sicherheit und dem Wohlbefinden des Gastes. Weitere Taucheinheiten ohne Sicht und Fische habe ich mir erspart.
Ich habe Familie in Kuba und tauche seit Jahren dort, meistens in Havanna und Umgebung auf der Nordseite der Insel aber auch schon einige Male in der Schweinebucht. Diese Jahr habe ich zum ersten Mal an einer organisierten Tauchreise teilgenommen und zwar nach Jardines de la Reina. Die Reise wurde von extratour Tauch- und Kulturreisen GmbH aus Göttingen angeboten. Ich war sehr skeptisch, erstens, weil die Reise sehr teuer war (für meine Verhältnisse) und zweitens, weil ich weiss was in Kuba alles bei der Organisation von Dingen schiefgehen kann. Zum ersten Punkt: Die Reise war teuer, aber es hat sich wirklich gelohnt bis auf den letzen Cent. Der Preis betrug € 2.119,- incl. Bustransfer von Havanna, 15 TG und 6 Tage Aufenthalt im Doppelzimmer im Hotel Tortuga in Jardines de la Reina. Ich würde den Service als all inclusive beschreiben, die Abrechnung der zusätzlichen Getränke und Cocktails am Ende der Woche war sehr kulant. Zum zweiten Punkt: Die Organisation der Reise hat einwandfrei geklappt, sowohl von extratour aus als auch von der Organisation vor Ort in Havanna. Die Abholung im 5 Uhr morgens im Hotel, der sechsstündige Bustransfer nach Júcaro in Ciego de Àvila und die dreistündige Überfahrt mit einer Motoryacht zum Hotel Tortuga in Jardines de la Reina. Das Hotel Tortuga ist schon sehr speziell, eine doppelstöckige schwimmende Plattform die in einer Lagune fest vor Anker liegt. Die Zimmer waren sehr sauber und mit Toilette und Dusche ausgerüstet. Mein Zimmer habe ich mit einem amerikanischen Fliegenfischer geteilt, der, wie ich später erfuhr, schon viele Bücher veröffentlicht hatte und in den USA sehr berühmt war (ich habe in dieser Woche viel über Fliegenfischen gelernt). Überhaupt waren viele Amerikaner dort, alles Fliegenfischer. Das Gebiet gilt als eines der besten Reviere weltweit, was ich vorher nicht wusste. Als Taucher waren wir in der Minderheit, unsere Gruppe bestand aus nur sechs Personen bei ingesamt 14 Hotelgästen in der Woche. Das Essen war hervorragend, es gab jeden Tag frischen Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Schweine- und Hühnerfleisch sowie viele Früchte. Am letzten Abend wurden am offenen Grill Langusten zubereitet und die Fliegenfischer hatten einen Fisch mitgebracht (was die normalerweise nicht machen weil sie alle Fische nach dem Fang wieder frei lassen), aus dem vom Koch ein sehr leckeres Sushi zubereitet wurde. Die Angestellten des Hotels waren alle supernett und herzlich und haben wirkich alles gegeben, um den Aufenthalt so angenehm wie möglch zu gestalten. Es gab drei TG täglich, zwei morgens und einer am Nachmittag. Wecken war um sieben Uhr mit einem Kaffee am Bett und nach dem Frühstück ging es mit dem Boot zu den verschiedenen Tauchplätzen. Die Unterwasserwelt war wirklich paradiesisch schön, es gab jede Menge Riff- und Seidenhaie und riesige Zackenbarsche zu sehen. Die Tauchführer waren sehr entspannt aber gleichzeitig absolut professionell, vor allem was den Umgang mit den Haien anging. Insgesamt fand ich die Organisation und den Ablauf der TG stressfreierr als in Ägypten, zum Teil lag es aber auch an der sehr kleinen Gruppe. Der einzige Nachteil, den ich erwähnen möchte, war die Sichtweite, die an einigen Spots sehr gering war. Im Winter soll es wesentlich besser sein, wahrscheinlich ist es deshalb auch etwas teurer. Für mich ein unvergessliches Erlebnis, ich werde auf jeden Fall versuchen, nochmal dorthin zu reisen. Die Über- und Unterwasserwelt und die Herzlichkeit der Menschen dort waren fantastisch! Ich habe einige Fotos und auch einen kurzen Film auf meiner Webseite veröffentlicht: http://cuba-divers.info/ciego-de-avila/jardines-de-la-reina http://cuba-divers.info/inmersiones/2015/jardines-de-la-reina Ich kann allen, die an kubanischer Gastlichkeit und paradiesischer Unterwasserwelt interressiert sind nur empfehlen, so bald wie möglich noch dorthin zu fahren. Durch die begrenzte Kapazität vor Ort und den erwarteten Ansturm amerikanischer Tauch-Touristen wird sich die Wartezeit in Zukunft erheblich verlängern.
Im März 2018 hat es mich nach Cayo Guillermo verschlagen. Ich muss gestehen, dass ich diese All-Inclusive Hotels ganz fürchterlich finde ....aber ich wollte so gerne Tauchen dort. Der Hurricane im Herbst 2017 hat die Inseln schwerst verwüstet und die Flamingos vertrieben, von der Zerstörung der Landschaft war ich wirklich erschrocken, die Schönheit der Strände begeistert. Die Hotels laufen wieder und vergrößern sich, Kubanische Unternehmen versuchen immernoch aufzuräumen.... Das TauchCenter funktioniert auch wieder, allerdings heisst es anders als im Reiseführer stand, vermutlich hat sich da nach dem Sturm hier einiges verschoben und einiges geändert. Die sehr netten Mitarbeiter der Basis haben mir gesagt, dass der Wiederaufbau drei Monate gedauert hat. Vermutlich auch dem Wiederaufbau geschuldet habe ich TopEquipment geliehen, alles neu und gut gepflegt. Etwas schwierig ist, dass man sich an der Basis komplett anraffelt und sich dann mit Sack, Pack und Blei über den Strand und durchs Wasser zu Boot schleppt. Das Bott ist zu klein und der Seegang zu bewegt, um sich auf dem Boot anzuziehen. Alle Mitarbeiter, die ich kennengelernt habe, waren für schlappere Gäste aber zu jeder Zeit hilfsbereit und freundlich. Ich habe insgesamt leider nur 4 Tauchgänge gemacht, weil an manchen Tagen der Wind zu stark war um auszufahren. Dann bekommt das Tauchboot keine Genehmigung, den Hafen zu verlassen. Die Tauchgänge waren für mich allesamt fantastisch. Ich habe drei Guides kennengelernt (die allesamt Instructors sind), die die Tauchgänge toll geleitet haben. Das Tempo war für alle aus der Gruppe toll, wir haben viel gesehen und wirklich gemeinsam ein gutes Taucherlebnis gehabt. Mit Juan Carlos haben wir am Tauchplatz El Perro eine Gruppe großer Barracudas getroffen, eine große Remora und total viele riesige Lobster gefunden. Mit Liván ging es dann zum Tauchplatz La Morena: Den BullenHai habe ich verpasst (....), dafür grüne Moränen, freischwimmende Moränen, wieder große Barracudas, und allerlei andere Fische. Danach leider TauchPause wegen Sturm Hat sich gelohnt, denn es wurde danach umso besser: mit Liván ging es zum Tauchplatz SerVimar, der uns mit einer großen Gruppe Wahoos begrüsste. Ausserdem schauten zwei Riffhaie vorbei oder ein Riffhai hat zweimal geguckt und drei Southern Stingrays lagen gemütlich herum, einer davon wirklich riiiiiiiiesig!!!! Meinen letzten Tauchgang hat dann Ernesto nach La Angelina geführt, und mir ein wahrhaftig großartigen Schluss bereitet: zum ersten mal habe ich einen wirklich großen Hai gesehen, einen Hammerhai! Und nah bei Ernesto habe ich mich tatsächlich mehr für den Hai interressiert als für meine vorher geglaubte Angst vor den großen Haien. Er kam in unsere Richtung, ist aber dann ein paar Meter vor uns wieder abgedreht, und ich weiss immernoch nicht, ob ich mich darüber freue oder ihn gerne länger betrachtet hätte. Vermutlich für eine HaiAnfängerin wie mich das perfekte Treffen. Abgeschlossen haben wir den Tauchgang dann mit den üblichen Verdächtigen, den Barracudas, Zackenbarschen und großen Kugelfischen. Auf der Rückfahrt war dann die Aufregung groß, denn HammerHaie sind absolut nicht üblich in dieser Ecke der Weltmeere, wie ich erfahren habe. Normal sind Riffhaie und manchmal ein Bullshark... Tolle Tauchbasis, absolut professionell, tolle Mitarbeiter, tolles Tauchen! 1000 Dank an Juan Carlos, Liván und Ernesto.
Ich habe im Februar 2018 zwei Tauchgänge mit Tauchcenter in FaroLuna gemacht. Zu den Tauchplätzen: Cameronero 2 : Wahnsinns Sicht, schöne Korallen, großes Wrack aber kaum Fische. Am zweiten Platz Los Mogotes: gab es auch wieder ein Wrack, schöööne Canyons, tolle Sicht.... Man kommt einfach morgens ins DiveCenter spaziert und der Guide/Instructor checkt Tauchschein und LogBuch. Soweit so gut. Beim Zusammenbauen des Leih-Equipments fehlte zunächst der O-Ring am Tank, kein Problem, anderen Tank angebaut - habe ich ein leises Geräusch am Ventil der Flasche bemerkt, den TripLeader angesprochen und eine interessante Antwort erhalten: Kein Problem, das ist ok, du bist eine erfahrene Taucherin, du weisst doch dass die Blasen mit dem Wasserdruck immer kleiner werden...... Kein anderes Equipment. Ich habe mit meinem Buddy besprochen, wie wir vorgehen können und wir haben uns auf große Achtsamkeit aber Antritt des Tauchgangs geeinigt. Und tatsächlich, der Tauchgang hat ohne Probleme geklappt und ich habe nicht auffällig mehr Luft verbraucht. Aber ich habe Blasen verloren, zuznächst nur am Tank, dann beim Aufstieg am Tiefenmesser, der auch nicht funktioniert hat. Kein Problem, ich habe einen Computer..... Für den zweiten Tauchgang habe ich auf ein anderen Regler bestanden....dieser wurde mir dann unter verständnislosen Blicken auch gegeben. Der zweite Tauchgang war dann für mich ohne Beanstandung, allerdings hat jemand anderes aus der Gruppe einen sehr bubbeligen Tauchgang unternommen....... Zum Taucherlebnis: isgesamt fühlte ich mich nicht angenehm geführt. Der TripLeader ist mit Tempo eine Strecke abgetaucht, der es zu folgen galt....für mich zu fix und kaum was gesehen, weil keine Zeit zum Beobachten war. Aber auch so: schöne Landschaft, auch schön zu gucken....nur eben nicht mein Style... Dann beim zweiten Tauchgang war es ein bisschen entspannter, zum Schluss mit viel Fisch und drei großen grünen Moränen .... die angefüttert wurden. Beeindruckend, diese Tiere mal so zu sehen, aber für mein Tauchverständnis ein absolutes NoGo, Fische anztufüttern. Insgesamt bin ich froh, da mal geschnuppert zu haben - war aber nicht unglücklich, weiter zu reisen. Da die Basis die einzige in FaroLuna ist, hat man keine Wahl, wenn man dort Tauchen möchte - und darum würde ich die Basis unter Einschränkungen empfehlen: man sollte als Taucher so sicher sein, dass man die Funktionalität des Equipments einschätzen kann. Meine Blasen hätten bei einem unerfahrenen Taucher möglicherweise für eine böse Überraschung unter Wasser und damit zu Stress oder schlimmeren Reaktionen füren können. Am Sichersten taucht man hier wahrscheinlich mit eigenem Equipment. Vielen Dank an meinen Buddy Marlene: wir hatten uns erst am Abend vorher zufällig kennen gelernt und festgestellt, dass wir beide am nächsten Tag tauchen. Unser Level sowie das Verständnis von Tauchen und Sicherheit haben sehr gut zusammen gepasst, so dass ich mich sehr gut gefühlt habe, trotz der Blasen!
Wir (meine bessere Hälfte und ich) waren im Jänner 2018 10 Tage in Kuba und haben bei Shark's Friends insgesamt 14 Tauchgänge absolviert. Das Personal war nett, motiviert und hilfreich. Wir hatten vor jedem Tauchgang ein Briefing, der Betrieb lief einwandfrei. Kurzum, man hat sich sehr gut aufgehoben gefühlt mit Guides die sich und die Gruppe jederzeit voll unter Kontrolle hatten. Aus Angst vor kubanischer Leihausrüstung hatten wir unser eigenes komplettes Equipment dabei, alle anderen Gäste tauchten mit Leihausrüstung. Diese machte zwar nicht den allerneuesten Eindruck, war aber einwandfrei funktionstüchtig und machte keinerlei Probleme. Allerdings sollte man seinen eigenen Tauchcomputer dabei haben und wer leicht friert, sollte einen langen 5mm Anzug mitnehmen (zumindest in den Wintermonaten). Die Tauchbasis hat nur Shortys und einige lange 3mm Anzüge, damit wäre mir bei den Hai-Tauchgängen oder bei mehreren Tauchgängen am Tag wirklich zu kühl geworden. Die Tauchgänge am Riff waren schön, wir hatten fast jedes mal mind. einen Ammenhai, Barakudas, prächtige Langusten, einen Adlerrochen und eine intakte Korallenlandschaft. Wirklich spektakulär sind dort allerdings nur die Bullenhaitauchgänge, von denen wir 3 gemacht und nur einen davon voll bezahlt haben (kostet 70 CUC). Bei den Bullenhaien im Kanal gibt es auch ein schön bewachsenes Wrack, das für sich allein schon einen tollen Tauchspot abgibt, mit den Haien aber zu einem wirklichen Erlebnis wird. Wir haben von daheim aus ein Paket mit 10 Tauchgängen gebucht, das mit 260 Euro eigentlich ganz günstig war und am Ende noch 3 normale Tauchgänge plus einen Bullenhaitauchgang verrechnet bekommen, gezahlt haben wir erst am Ende des Urlaubes und nicht immer vor den Tauchgängen, wie man es oft in Berichten über Kuba liest. Dazu gab es noch eine CD mit Photos und Videos vom Chef persönlich geschenkt. Wir waren rundum zufrieden und können die Basis empfehlen. Allerdings gab es auch kritische Stimmen, so wurde von verwöhnten Tauchern bemängelt, dass man seine Ausrüstung selber zum Boot runter tragen muss, Zu unserer großen Verwunderung auch große Augen von seiten dieser Taucher, dass man tatsächlich seine Ausrüstung auch selbst zusammenbauen muss (was erschreckender weise nur sehr wenige konnten (AOWD-Taucher!)). Naja... Einige Anfänger fühlten sich etwas im Stich gelassen da sie etwas mehr Fürsorge erwartet haben und den Tauchgang mit sehr wenig Luft beendet haben. Die Tauchgänge waren mit ca 20 m Maximaltiefe und 45 - 50 min meines Erachtens anfängertauglich. Ich habe auch schon in mehreren Ländern erlebt, dass der Oktopus des Tauchlehrers nicht ausschließlich als Notfallsausrüstung erachtet wird, man soll sich doch einfach bei diesem anhängen, wenn einem die Luft ausgeht. Man kann davon halten was man will, ich sehe das nicht so tragisch. Einziger wirklicher Kritikpunkt meinerseits: Bei den Bullenhaitauchgängen (auf 26m) waren Anfänger dabei, die ich persönlich nicht mitgenommen hätte. Der Großteil der Gruppe konnte die Ausrüstung ebenfalls nicht eigenständig zusammenbauen und auch nicht tarieren. Bei den Haitauchgängen wurden ca 10 Taucher von 4 Guides betreut. Die Basis scheint auf Eigenverantwortung und Selbsteinschätzung Wert zu legen, was eventuell für einen verhätschelten oder unerfahrenen Taucher ein Problem darstellen könnte. Die Guides waren aber immer sofort zu Stelle, wenn jemand erkennbare Probleme unter oder ober Wasser hatte. Fazit: Toller Tauchurlaub!
Ich war schon ein wenig skeptisch als ich die Bretterbude am Zentrum Las Americas gesehen habe. Vertrauenserweckend war diese Tauchbasis nicht wirklich. Aber dennoch wollte ich dem Ganzen mal eine Chance geben, auch wenn mir bis dato das Zertifikat ACUC (American Canadian Underwater Certifications) bisher völlig unbekannt war. Die Preise die das Diving Center Barracuda anbot waren relativ stattlich für ein Land wie Kuba. Knapp 65 Euro für zwei Tauchgänge erschienen mir im Vorfeld ziemlich viel. Doch ich wollte sehen, ob dieser Preis gerechtfertigt ist. Ich buchte also einen Tag beim Barracuda Diving Center in Varadero. Das Buchen verlief erst einmal recht unprofessionell ab. Nach der Zahlung erhielt ich noch nicht einmal eine vernünftige Quittung. Die Abholung am nächsten Morgen vor dem Hotel war aber pünktlich. Das Einchecken in der Basis verlief chaotisch. Es wurde hektisch abgefertigt, ständig nach Breviers gefragt, die aber letztendlich doch keiner kontrolliert hat. Am Ende befanden sich auf dem Boot etliche Taucher, dessen Qualifikation keiner wirklich kannte. Die Ausrüstung die das Barracuda Diving Center zur Ausleihe anbot, war übrigens in einen guten Zustand. Da habe wirklich schon schlimmeres gesehen. Der erste Tauchgang ging zum Patrol Boat 383. Ein russisches Patrolienboot, das 1998 vor Varadero im Atlantik als Tauchspot versenkt wurde. Ein schwerer Sturm im Jahre 2004 ließ das Wrack in zwei Teile zerbrechen. Buddy Einteilung, Buddy Check? Fehlanzeige. Trotz guten Wetters war die Sicht ziemlich beschissen. Nach 3 Metern war schon Schluss. Ich musste schon sehr nahe herantauchen, um überhaupt einen Blick auf das Boot zu erhaschen. Einen Gesamteindruck konnte ich mir bei der schlechten Sicht nicht verschaffen. Kaum aus dem Wasser ging es 30 Minuten später schon wieder runter. Eine Regenerationsphase die ich schon für bedenklich halte. Der zweite Tauchplatz sollte ein Korallenriff sein. Nun ja, da waren tatsächlich einige Korallen aber insgesamt mutete das Naturschauspiel im grünlich schimmernden Wasser etwas erbärmlich an. Fische? Fehlanzeige. Ein netter aber auch langweiliger Spot. Auf dem Boot selber gab es keine Verpflegung. Getränke wurden gegen Bares angeboten aber das war es schon. Auch Essen gab es nur gegen Aufpreis. Und das sollte satte 13 Euro kosten. Das war dann schon mal echt dreist. Für die Summe kann ich schon in Deutschland in einem Restaurant speisen. Service? Eigentlich nicht vorhanden. Sogar die Ausrüstung musste jeder selbst reinigen. Bei einen solchen Preis eigentlich ein Unding. Das Tauchen mit den Barracuda Diving Center war okay, aber nichts für Anfänger. Die Guides waren okay, der Service eine Katastrophe. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier absolut nicht. Ich tauche für die Hälfte in Ägypten und das mit Verpflegung. Das Barracuda Diving Center erhält von mir 2 von 6 Flossen. Hier geht es ganz offensichtlich um den schnellen CUC aber nicht um Sicherheit und dem Wohlbefinden des Gastes. Weitere Taucheinheiten ohne Sicht und Fische habe ich mir erspart.
Ich habe Familie in Kuba und tauche seit Jahren dort, meistens in Havanna und Umgebung auf der Nordseite der Insel aber auch schon einige Male in der Schweinebucht. Diese Jahr habe ich zum ersten Mal an einer organisierten Tauchreise teilgenommen und zwar nach Jardines de la Reina. Die Reise wurde von extratour Tauch- und Kulturreisen GmbH aus Göttingen angeboten. Ich war sehr skeptisch, erstens, weil die Reise sehr teuer war (für meine Verhältnisse) und zweitens, weil ich weiss was in Kuba alles bei der Organisation von Dingen schiefgehen kann. Zum ersten Punkt: Die Reise war teuer, aber es hat sich wirklich gelohnt bis auf den letzen Cent. Der Preis betrug € 2.119,- incl. Bustransfer von Havanna, 15 TG und 6 Tage Aufenthalt im Doppelzimmer im Hotel Tortuga in Jardines de la Reina. Ich würde den Service als all inclusive beschreiben, die Abrechnung der zusätzlichen Getränke und Cocktails am Ende der Woche war sehr kulant. Zum zweiten Punkt: Die Organisation der Reise hat einwandfrei geklappt, sowohl von extratour aus als auch von der Organisation vor Ort in Havanna. Die Abholung im 5 Uhr morgens im Hotel, der sechsstündige Bustransfer nach Júcaro in Ciego de Àvila und die dreistündige Überfahrt mit einer Motoryacht zum Hotel Tortuga in Jardines de la Reina. Das Hotel Tortuga ist schon sehr speziell, eine doppelstöckige schwimmende Plattform die in einer Lagune fest vor Anker liegt. Die Zimmer waren sehr sauber und mit Toilette und Dusche ausgerüstet. Mein Zimmer habe ich mit einem amerikanischen Fliegenfischer geteilt, der, wie ich später erfuhr, schon viele Bücher veröffentlicht hatte und in den USA sehr berühmt war (ich habe in dieser Woche viel über Fliegenfischen gelernt). Überhaupt waren viele Amerikaner dort, alles Fliegenfischer. Das Gebiet gilt als eines der besten Reviere weltweit, was ich vorher nicht wusste. Als Taucher waren wir in der Minderheit, unsere Gruppe bestand aus nur sechs Personen bei ingesamt 14 Hotelgästen in der Woche. Das Essen war hervorragend, es gab jeden Tag frischen Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Schweine- und Hühnerfleisch sowie viele Früchte. Am letzten Abend wurden am offenen Grill Langusten zubereitet und die Fliegenfischer hatten einen Fisch mitgebracht (was die normalerweise nicht machen weil sie alle Fische nach dem Fang wieder frei lassen), aus dem vom Koch ein sehr leckeres Sushi zubereitet wurde. Die Angestellten des Hotels waren alle supernett und herzlich und haben wirkich alles gegeben, um den Aufenthalt so angenehm wie möglch zu gestalten. Es gab drei TG täglich, zwei morgens und einer am Nachmittag. Wecken war um sieben Uhr mit einem Kaffee am Bett und nach dem Frühstück ging es mit dem Boot zu den verschiedenen Tauchplätzen. Die Unterwasserwelt war wirklich paradiesisch schön, es gab jede Menge Riff- und Seidenhaie und riesige Zackenbarsche zu sehen. Die Tauchführer waren sehr entspannt aber gleichzeitig absolut professionell, vor allem was den Umgang mit den Haien anging. Insgesamt fand ich die Organisation und den Ablauf der TG stressfreierr als in Ägypten, zum Teil lag es aber auch an der sehr kleinen Gruppe. Der einzige Nachteil, den ich erwähnen möchte, war die Sichtweite, die an einigen Spots sehr gering war. Im Winter soll es wesentlich besser sein, wahrscheinlich ist es deshalb auch etwas teurer. Für mich ein unvergessliches Erlebnis, ich werde auf jeden Fall versuchen, nochmal dorthin zu reisen. Die Über- und Unterwasserwelt und die Herzlichkeit der Menschen dort waren fantastisch! Ich habe einige Fotos und auch einen kurzen Film auf meiner Webseite veröffentlicht: http://cuba-divers.info/ciego-de-avila/jardines-de-la-reina http://cuba-divers.info/inmersiones/2015/jardines-de-la-reina Ich kann allen, die an kubanischer Gastlichkeit und paradiesischer Unterwasserwelt interressiert sind nur empfehlen, so bald wie möglich noch dorthin zu fahren. Durch die begrenzte Kapazität vor Ort und den erwarteten Ansturm amerikanischer Tauch-Touristen wird sich die Wartezeit in Zukunft erheblich verlängern.
Im März 2018 hat es mich nach Cayo Guillermo verschlagen. Ich muss gestehen, dass ich diese All-Inclusive Hotels ganz fürchterlich finde ....aber ich wollte so gerne Tauchen dort. Der Hurricane im Herbst 2017 hat die Inseln schwerst verwüstet und die Flamingos vertrieben, von der Zerstörung der Landschaft war ich wirklich erschrocken, die Schönheit der Strände begeistert. Die Hotels laufen wieder und vergrößern sich, Kubanische Unternehmen versuchen immernoch aufzuräumen.... Das TauchCenter funktioniert auch wieder, allerdings heisst es anders als im Reiseführer stand, vermutlich hat sich da nach dem Sturm hier einiges verschoben und einiges geändert. Die sehr netten Mitarbeiter der Basis haben mir gesagt, dass der Wiederaufbau drei Monate gedauert hat. Vermutlich auch dem Wiederaufbau geschuldet habe ich TopEquipment geliehen, alles neu und gut gepflegt. Etwas schwierig ist, dass man sich an der Basis komplett anraffelt und sich dann mit Sack, Pack und Blei über den Strand und durchs Wasser zu Boot schleppt. Das Bott ist zu klein und der Seegang zu bewegt, um sich auf dem Boot anzuziehen. Alle Mitarbeiter, die ich kennengelernt habe, waren für schlappere Gäste aber zu jeder Zeit hilfsbereit und freundlich. Ich habe insgesamt leider nur 4 Tauchgänge gemacht, weil an manchen Tagen der Wind zu stark war um auszufahren. Dann bekommt das Tauchboot keine Genehmigung, den Hafen zu verlassen. Die Tauchgänge waren für mich allesamt fantastisch. Ich habe drei Guides kennengelernt (die allesamt Instructors sind), die die Tauchgänge toll geleitet haben. Das Tempo war für alle aus der Gruppe toll, wir haben viel gesehen und wirklich gemeinsam ein gutes Taucherlebnis gehabt. Mit Juan Carlos haben wir am Tauchplatz El Perro eine Gruppe großer Barracudas getroffen, eine große Remora und total viele riesige Lobster gefunden. Mit Liván ging es dann zum Tauchplatz La Morena: Den BullenHai habe ich verpasst (....), dafür grüne Moränen, freischwimmende Moränen, wieder große Barracudas, und allerlei andere Fische. Danach leider TauchPause wegen Sturm Hat sich gelohnt, denn es wurde danach umso besser: mit Liván ging es zum Tauchplatz SerVimar, der uns mit einer großen Gruppe Wahoos begrüsste. Ausserdem schauten zwei Riffhaie vorbei oder ein Riffhai hat zweimal geguckt und drei Southern Stingrays lagen gemütlich herum, einer davon wirklich riiiiiiiiesig!!!! Meinen letzten Tauchgang hat dann Ernesto nach La Angelina geführt, und mir ein wahrhaftig großartigen Schluss bereitet: zum ersten mal habe ich einen wirklich großen Hai gesehen, einen Hammerhai! Und nah bei Ernesto habe ich mich tatsächlich mehr für den Hai interressiert als für meine vorher geglaubte Angst vor den großen Haien. Er kam in unsere Richtung, ist aber dann ein paar Meter vor uns wieder abgedreht, und ich weiss immernoch nicht, ob ich mich darüber freue oder ihn gerne länger betrachtet hätte. Vermutlich für eine HaiAnfängerin wie mich das perfekte Treffen. Abgeschlossen haben wir den Tauchgang dann mit den üblichen Verdächtigen, den Barracudas, Zackenbarschen und großen Kugelfischen. Auf der Rückfahrt war dann die Aufregung groß, denn HammerHaie sind absolut nicht üblich in dieser Ecke der Weltmeere, wie ich erfahren habe. Normal sind Riffhaie und manchmal ein Bullshark... Tolle Tauchbasis, absolut professionell, tolle Mitarbeiter, tolles Tauchen! 1000 Dank an Juan Carlos, Liván und Ernesto.
Ich habe im Februar 2018 zwei Tauchgänge mit Tauchcenter in FaroLuna gemacht. Zu den Tauchplätzen: Cameronero 2 : Wahnsinns Sicht, schöne Korallen, großes Wrack aber kaum Fische. Am zweiten Platz Los Mogotes: gab es auch wieder ein Wrack, schöööne Canyons, tolle Sicht.... Man kommt einfach morgens ins DiveCenter spaziert und der Guide/Instructor checkt Tauchschein und LogBuch. Soweit so gut. Beim Zusammenbauen des Leih-Equipments fehlte zunächst der O-Ring am Tank, kein Problem, anderen Tank angebaut - habe ich ein leises Geräusch am Ventil der Flasche bemerkt, den TripLeader angesprochen und eine interessante Antwort erhalten: Kein Problem, das ist ok, du bist eine erfahrene Taucherin, du weisst doch dass die Blasen mit dem Wasserdruck immer kleiner werden...... Kein anderes Equipment. Ich habe mit meinem Buddy besprochen, wie wir vorgehen können und wir haben uns auf große Achtsamkeit aber Antritt des Tauchgangs geeinigt. Und tatsächlich, der Tauchgang hat ohne Probleme geklappt und ich habe nicht auffällig mehr Luft verbraucht. Aber ich habe Blasen verloren, zuznächst nur am Tank, dann beim Aufstieg am Tiefenmesser, der auch nicht funktioniert hat. Kein Problem, ich habe einen Computer..... Für den zweiten Tauchgang habe ich auf ein anderen Regler bestanden....dieser wurde mir dann unter verständnislosen Blicken auch gegeben. Der zweite Tauchgang war dann für mich ohne Beanstandung, allerdings hat jemand anderes aus der Gruppe einen sehr bubbeligen Tauchgang unternommen....... Zum Taucherlebnis: isgesamt fühlte ich mich nicht angenehm geführt. Der TripLeader ist mit Tempo eine Strecke abgetaucht, der es zu folgen galt....für mich zu fix und kaum was gesehen, weil keine Zeit zum Beobachten war. Aber auch so: schöne Landschaft, auch schön zu gucken....nur eben nicht mein Style... Dann beim zweiten Tauchgang war es ein bisschen entspannter, zum Schluss mit viel Fisch und drei großen grünen Moränen .... die angefüttert wurden. Beeindruckend, diese Tiere mal so zu sehen, aber für mein Tauchverständnis ein absolutes NoGo, Fische anztufüttern. Insgesamt bin ich froh, da mal geschnuppert zu haben - war aber nicht unglücklich, weiter zu reisen. Da die Basis die einzige in FaroLuna ist, hat man keine Wahl, wenn man dort Tauchen möchte - und darum würde ich die Basis unter Einschränkungen empfehlen: man sollte als Taucher so sicher sein, dass man die Funktionalität des Equipments einschätzen kann. Meine Blasen hätten bei einem unerfahrenen Taucher möglicherweise für eine böse Überraschung unter Wasser und damit zu Stress oder schlimmeren Reaktionen füren können. Am Sichersten taucht man hier wahrscheinlich mit eigenem Equipment. Vielen Dank an meinen Buddy Marlene: wir hatten uns erst am Abend vorher zufällig kennen gelernt und festgestellt, dass wir beide am nächsten Tag tauchen. Unser Level sowie das Verständnis von Tauchen und Sicherheit haben sehr gut zusammen gepasst, so dass ich mich sehr gut gefühlt habe, trotz der Blasen!

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