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International Diving Center, Marina / Cayo Largo

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Tauchen Cayo Largo del sur, 21.-26.09.2016

Auf der Insel Cayo Largo gibt es nur eine staatliche Tauchbasis die sich am Hafen der Insel befindet. Informationen zu der Tauchbasis erhält man in den Hotels auf der Insel an dem Infostand von Cubatravel. In unserem Hotel, Sol Cayo Largo, konnten wir an dem Infostand auch direkt die Tauchgänge für den kommenden Tag buchen. Allerdings muss man immer die Tauchgänge vorab bezahlen. Wer den Rabatt für ein Tauchpaket von 10 Tauchgängen erhalten möchte muss sich also vorab festlegen, wie viele Tauchgänge man machen möchte. Die Bezahlung der fälligen 340 CUC (ca. 320 Euro) für 10 TG konnte problemlos mit meiner VISA-Card bei Cubatravel durchgeführt werden. Wichtig, den Zahlbeleg muss man an der Tauchbasis später abgeben als Nachweis, dass man bereits bezahlt hat.

Die Abholung am Hotel findet immer um 8.10 Uhr statt. Da es das Frühstück ab 7.30 Uhr gibt konnte man vorher noch in Ruhe etwas essen. Die Fahrt vom Hotel zur Marina dauert nur ca. 7-8 Minuten. Dort angekommen zahlt man als erstes noch einmal, wenn man beispielsweise Leihausrüstung benötigt oder noch nicht die Tauchgänge bezahlt hat. Es kommt jeden Tag eine Kassiererin der Marina. Ich hatte bis auf das Jacket meine eigene Ausrüstung dabei. Einen Tauchanzug braucht man bei den 30 Grad Wassertemperatur kaum, eine Short und Shirt reicht im Grunde schon aus. Ich hatte einen 3 mm Shorty dabei. Wer einen Neoprenanzug leihen möchte kann nur einen langen Anzug leihen, Shortys gibt es nicht! Für das Jacket musste ich täglich 4 CUC Leihgebühr bezahlen. Eine komplette Leihausrüstung kostet 10 CUC am Tag. Die Tauchflaschen mit 12 Litern haben meist INT-Anschlüsse, aber es gibt es auch welche mit einem DIN-Anschluss. Meinen Adapter brauchte ich also nicht. Die Leihausrüstung ist halbwegs ok, man muss hierbei erwähnen, dass man in Kuba nicht einfach Ausrüstung kaufen kann. Die Ausrüstung wird daher gut gewartet, aber es bleibt auch nicht aus, dass mal etwas nicht zu 100% ok ist. So war bei meinem Jacket der Notluftablass nicht in Funktion. Ich hatte auch einmal nach einem Nachttauchgang gefragt, aber leider gibt es auf der Tauchbasis keine Unterwasserlampen. So ist das nun einmal in Kuba – aber alles funktioniert doch meistens recht gut und vor allem geben sich viele der Menschen dort Mühe dass alles funktioniert. So war es zumindest bei den beiden Tauchguides Abel und Israel und auch der Crew auf dem Boot. Alle dort sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Die Tauchplätze werden alle mit dem Boot angefahren und liegen ca. 15-20 Minuten von der Marina entfernt. Entsprechend waren wir gegen 9 Uhr meistens bereits ins Wasser zum ersten Tauchgang gesprungen. Die Oberflächenpausen von ca. 1 Stunde verbringt man auf dem Boot und dann folgt der zweite Tauchgang. Die Tauchgänge hängen natürlich von dem Luftverbrauch in der Gruppe ab, aber meistens konnten wir um die 45 bis 60 Minuten unter Wasser verbringen. Vor den Tauchgängen gibt es ein sehr kurzes Briefing zum Tauchplatz und es werden die Tauchpaare eingeteilt. Ansonsten ist man mehr oder weniger auch sich selbst eingestellt. Das Zusammenbauen der Ausrüstung, Bodycheck vor dem Tauchgang ist jedem alleine überlassen, wobei bei Problemen immer Hilfe da ist. Die Divemaster prüfen auch immer vor dem Tauchgang, dass alle Flaschen geöffnet sind. Bei dem Springen in das Wasser wie auch am Ende vom Tauchgang hilft einem die Bootscrew.

Ich hatte 10 Tauchgänge auf Cayo Largo gemacht und war sehr zufrieden mit den Tauchgängen. Die Sicht war mit 15-20 m meist sehr gut und die Wassertemperatur mit 30 Grad (selbst in 29 m Tiefe!) wie eine Badewanne.

Besonders schön sind die flachen Tauchgänge bei den Plätzen Acuario I und III. Die großen Fischschwärme und die Ammenhaie sind im Zusammenspiel mit den schönen Korallen einfach super. Außerdem gibt es viele größere Zackenbarsche, Barrakudas, Langusten und Stachelrochen zu sehen.

Bei dem Tauchplatz La Corona hatten wir Glück und konnten einen Adlerrochen sowie einen Ammenhai beobachten. Das Riff startete allerdings sehr tief und man konnte daher leider anfangs nicht viel sehen. Später wurde es flacher aber es gab nur wenige Fische.

Beim Tauchplatz Las Cuberas konnten wir im flachen Wasser einen Adlerrochen aus kurzer Distanz verfolgen und hatten auch eine Schildkröte gesichtet. Ansonsten gab es hier viele Fische und auch Barrakudas.

Der Tauchplatz Montana ist tief und an der steil abfallenden Riffkante zogen 4 Adlerrochen an uns vorbei. Weiterhin gab es dort eine Schildkröte zu sehen. Ansonsten waren leider nicht allzu viele Fische zu sehen.

Der flache Tauchplatz Ballenatos bietet als Highlight viele große atlantische Tarpuns in nur ca. 5-7 m Tiefe direkt an den Felsen einer kleinen Insel. Ansonsten gibt es hier auch viele Fischschwärme mit Grunzern zu sehen sowie Zackenbarsche und schöne Korallenblöcke.

Ein super Tauchplatz ist auch Espondrilo. Hier gab es reichlich Fische zu sehen, Zackenbarsche, Barrakudas, Rotfeuerfische, Langusten und Fischschwärme. In einer kleinen Höhlen entdeckten wir einen großen Krebs. Manchmal schlafen hier auch Ammenhaie. Eine Schildkröte zum Abschluss rundete das Erlebnis ab.

Nach den beiden Tauchgängen geht es mit dem Boot wieder zurück zur Marina. Wer möchte kann nach dem Tauchen noch auf dem Boot einen Hummer oder Fisch für 10 CUC essen. Die Crew besteht aus 2 Mann, wobei einer nebenbei auch der Koch ist. Da wir im Hotel All Inclusive gebucht hatten verzichteten wir jedoch auf das Angebot. Alle Kubaner versuchen durch den Tourismus ein paar CUC dazu zu verdienen. Das normale Gehalt vom Staat ist nun einmal sehr gering.

An der Marina gibt es zwei Waschbecken für das Waschen der Ausrüstung. Zum Trocknen werden alle Sachen in einen gesicherten Raum gehangen. Anschließend wartet man noch kurz auf den Transfer, der einen wieder zum Hotel bringt. Meistens waren wir gegen 12.30 bis 13.30 Uhr wieder am Hotel zurück.

Abschließend möchte ich mich noch einmal bei den beiden sehr freundlichen Guides Abel und Israel bedanken. Die beiden sind immer freundlich und machen einen guten Job. Unter Wasser sind die Tauchgänge ruhig und ohne Stress. Man hat immer ausreichend Zeit zum Filmen oder Fotografieren. Ich hatte Abel zum Abschluss eine LED-Unterwasserlampe geschenkt. Die Kanadier schenkten ihm ein Tauchermesser. Die Freude war unglaublich, da es diese Dinge auf Kuba nicht einfach zu kaufen gibt. Vielleicht gibt es beim nächsten Urlaub auf Kuba ja dann auch die Möglichkeit einen Nachtauchgang durchzuführen.
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Tauchgrund und Qualität der Basis gehen leider we ...

Tauchgrund und Qualität der Basis gehen leider weit auseinander.

Das Negative: Die Basis
Briefings bestanden maximal aus dem Namen des Tauchplatzes und der zu erwartenden Tiefe. Einmal wurden auf mein Nachfragen hin Buddy-Teams gebildet.
Weitere Informationen (bspw. Abgleich von Signalen, Drift-Dive oder nicht etc.): Fehlanzeige.
Kanadier, die mit mir getaucht sind berichteten glaubhafte, dass an einem der Vortage bei einer Gruppengröße von 4 Tauchern mit einem Taucher noch im Wasser bereits die Leiter hoch und die Maschine an war, da der vierte Taucher anscheinend leider nicht mehr so richtig präsent war.
An einem anderen Tag, herrschte das totale Chaos bzgl. des Füllgrads der Flaschen an Bord. Einige Flaschen ca. 50 Bar, andere ca. 170-180 Bar, andere gefüllt auf 200 Bar - kein Überblick, welche Flaschen an Bord, welchen Füllgrad hatten.
Vermietete Jackets und Regler waren permanent fehlerhaft. Ein defekter Regler von mir, der Luft ließ (und den Einstieg wg. planlosen Rumwerkelns um für die gesamte Tauchgruppe um ca. 15 Minuten verzögerte) wurde auch nach Nachfrage nicht zur Reparatur ausrangiert, sondern wieder in den Materialraum zum allg. Miet-Material gehangen....

Das Positive: Der Tauchgrund
Auch, wenn wir an zwei von drei Tagen wegen starker Welle nur am Innenriff tauchen konnten, so fand ich gerade die Niedrigwasserspots relativ gut:
Mehrere Adlerrochen, Stachelrochen, Ammenhaie, riesige Felder mit der großen Fechterschnecke (?), Nautilus, Hummer, schöne Korallen, Barrakudas waren die ´Ausbeute´ meiner sechs Tauchgänge.


Unbedingt interessant für Taucher mit Kindern:
Unserer Tochter (Junior Open Water, über 30 geloggte Tauchgänge) wurde das Tauchen unter Berufung auf kubanisches Recht pauschal verwehrt! Kinder unter 15 Jahren dürfen demnach nicht tauchen. Auch Innenriff-Tauchgänge (max. 8 m), Ausbildungstauchgänge, individuell betreute Tauchgänge etc. wurden abgelehnt. (In Varadero wurde uns auf Nachfrage signalisiert, dass Niedrigwasser-Tauchgänge evtl. auch unter 15 Jahren möglich wären. Konnten wir aber nicht ausprobieren.)

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Kein Taucherlebnis, keine Flossen! - schon an der ...

Kein Taucherlebnis, keine Flossen! - schon an der Kassiererin gescheitert!

Wir sind Anfang Januar extra ins gruselige All-Inclusive Sol Pelicano auf Cayo Largo geflogen (Antonow 24), weil nur dieses Hotel eine Tauchbasis hätte. Wovon im Hotel niemand was wusste. Der Eintrag auf der Karte hier stimmt nicht. Die Basis ist am anderen Ende der Landebahn (Taxi 2 bis 5 CUC per person).
Entgegen der Beteuerung per Mail vorab von Angel B. Tornes Coteron, Director Comercial, Marlin Marina Cayo Largo, war keine Kreditkartenzahlung möglich. Das nötige Kleingeld (immerhin 40 CUC = 40 USDollar pro Dive und 10 CUC für Equipement) hatte ich nicht einstecken. Die ´Kassiererin´, die auch im Tourist-Office arbeitet, schickte mich zum Geldwechseln zur Bank gegenüber. Es wäre ja genug Zeit. Wer cubanische Banken kennt... Als ich mit den Scheinen zurück kam, hieß es nur: the boat is gone...

Die Versuche, irgendjemand per Funk zu erreichen (das Boot?) scheiterten.

Über Equipment, Boot, Guiede und Tauchplätze kann ich nichts sagen. Ich bekam vorab nur die Info: two dives per day, leaving the Marina around the 09:20 and coming back around 13:15. The first dive between 25&30 meters and the second one between 15&18 meters. You can pay in cash or in credit card. - was ja nicht stimmte.

Einziger Pluspunkt war ein (kostenloser) Shuttle vom Hotel. Ansonsten kein ´Guten Morgen´, sondern nur die Frage ´what language?´, um die Rechte-Freistellung zu unterzeichen. Danach Anstellen bei der ´Kassiererin´.

Hatte dann auch keinen Bock mehr, um es am nächsten Tag nochmal zu probieren. Für mich hat Tauchen auch was mit Vertrauen in die Basis und dem Ambiente rundum zu tun. Hier absolut nicht gegeben! Sorry...






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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
NIcht spezifiziert.
Entfernung Tauchgewässer:
15-20 Minuten
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Marken Leihausrüstungen:
Cressi
Alter Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
12 Liter
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Stahl
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
2
Anzahl Guides:
2
Ausbildungs-Verbände:
SSI
Ausbildung bis:
NIcht spezifiziert.
Nitroxausbildung:
NIcht spezifiziert.
  • Schnuppertauchen
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
NIcht spezifiziert.
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
NIcht spezifiziert.
Nächstes Krankenhaus:
NIcht spezifiziert.

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