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Tauchen auf den Malediven

Auf den Malediven wird von der jeweils gebuchten Hotelinsel aus getaucht. Es gibt zwar auch Safariboote, jedoch ist die Spielart direkt vom Strand aus zu Tauchen bzw. mit einem kleinen Boot, dem Dhoni, zum Tauchspot gefahren zu werden, die weitaus verbreitetste. In der Regel gibt es Natur pur zu sehen. Das heißt: Korallen, Kleinfisch - aber auch Großfisch wie z.B. Walhaie, Mantas und Haie. Wracks bilden eher die Ausnahme, sind aber durchaus auch vorhanden.

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Das Anantara Naladhu gehört zu einem Komplex aus drei Resorts der Kette: Dhigu (4*), Veli (5*), und Naladhu (6*). Vom Flughafen geht es mit einem sehr bequemen Speedboot ca. 30 Minuten nach Süden ins Süd-Male-Atoll. Naladhu ("schöne Insel") ist ausgesprochen klein und umfasst gerade 6 Beach-Villas und 13 Wasservillas. Eindeutig vorzuziehen sind die Beachvillas wegen des direkten Strandzugangs, während die Wasservillen so auf das Riff gebaut sind, dass man nicht ins Wasser kommt. Nur wer es mag, dass man die Brandung hört aber nicht reinkann, sollte dort wohnen. Die Strandvillen (deren Preise zuletzt leider oim Verglaich zu den Wasservillen deutlich erhöht wurden) sind ausgesprochen geräumig mit Eingangsbereich, großem Schlafraum, Ankleidezimmer mit begehbarem Schrank und WC/Duschen. Sehr große Terrasse, auf der der Butler nachmittags Snacks serviert. 35m²-Pool! Platz hat man auf über 200m² wirklich ohne Ende, und durch geschickte Bepflanzung ist man völlig für sich. Ein persönlicher Butler kümmert sich um alle Angelegenheiten und erledigt alles, vom Zigarettenholen bis zum Zitieren eines Mitarbeiters der Tauchschule zum Checkin. Machen kann man auf der winzigen Insel nicht viel, viele Einrichtungen gibt es auf den Schwesterinseln, die man als Gast des Naladhu natürlich inklusive der Restaurants nutzen kann (aber umgekehrt nicht). Es gibt eine kleine Lagune zum Schnorcheln, in der wir sogar Rochen gesehen haben, aber extensiv kann man sich dort nicht vergnügen. Zum Essen: das Beste am Naladhu ist das 24h-Frühstück. Man kann tatsächlich zu jeder beliebigen Zeit aufschlagen und ordern worauf man Lust hat. Wir haben das genutzt um morgens two-tank-dives zu machen und uns dann gepflegt den Bauch vollzuschlagen. Abends wird dann im Naladhu Gourmet-Küche geboten. Wegen des hohen Preisniveaus ist HP sehr empfehlenswert! Wer will kann seine Rechnung mit Austern und Kaviar dopen. Wir haben darauf (und auch auf die anderen Restaurants) verzichtet. Jeden Abend kam die General-Managerin auf einen kurzen Plausch vorbei. Die Tauchschule ist auf der Nachbarinsel untergebracht und eher nicht so individuell wie das Naladhu. Hier kommen Taucher aus allen drei Resorts zusammen, allerdings hatten wir nie den Eindruck eines Rudeltauchens. Morgens two-tank-dive, nachmittags haben wir nicht genutzt. Schönes, bequemes Boot mit fachkundiger Crew. Tauchplätze werden am Außenriff angefahren und sind vielfältig, bis hin zu Channel-Klassikern. Zusammengefasst bietet das Naladhu großen Luxus für Leute, bei denen Tauchen nicht im Vordergrund steht, sondern eher ein ruhiger, entspannender, angenehmer Urlaub.

Luxus, ganz in Ruhe

Spaetberufener
Das Baros Maldives ist eines der ältesten Resorts auf den Malediven, mittlerweile 40 Jahre alt. Von Hütten aus Korallengestein und Palmblättern, in dem es abends selbst Gefangenes vom Grill gab, hat es sich zu einem bekannten 5-Sterne-Resort gemausert. Es gibt Strandvillen verschiedener Größe und Wasservillen, mit und ohne Pool. Je nach Lage der Villen kann man einen Sonnenauf- oder Untergang genießen, bei den Wasservillen ist die bevorzugte Lage in Sicht- und Schnorchelweite des sehr schönen Hausriffs. Günstige Strandvillen haben ein - kurzes - Stück zum Strand, wegen des Inselschutzes ist die halbe Insel leider durch eine Gabionenmauer geschützt, die auch bei Hochwasser zu sehen ist. Empfangen wird man am Flughafen, dann folgt eine ca. 30-minütige Fahrt zur Insel. Kurzer Empfang und Einweisung, Checkin im Zimmer. Die Insel ist sehr klein und übersichtlich, in einigen Minuten ist man überall. Ein Rundgang am Strand ist nicht möglich. Die Zimmer sind sehr elegant aber gleichzeitig rustikal und natürlich in bestem Zustand. Zugfreie Klimaanlage im Schlafraum. Die Insel ist schön bewachsen, von überall riecht es gut (teilweise natürlich, teilweise Räucherstäbchen). Sehr aufmerksamer Service, freundliches Personal. Essen kann man in drei Restaurants, von denen sich das Lighthouse, das Wahrzeichen des Resorts, mit einem Gourmetanspruch schmückt, den es angesichts der stolzen Preise nicht ganz erfüllt. Es reicht nicht aus alles zu flambieren. Trotzdem ist die Küche im Baros ausgezeichnet, insbesondere bei den Themenbuffets, die normalerweise 3x pro Woche stattfinden (Aufpreis!). Das Essen ist 5-Sterne-malediventypisch nicht günstig, 2 Gänge mit Softdrink kommen auf ca. 100$. Halbpensionsangebote sollten genutzt werden, wenn der Aufpreis nicht zu groß ist, der Hunger aber schon (dann gibts drei Gänge). Sehr empfehlenswert ist das große und bestens gefüllte Frühstücksbuffet, das es auch zu Coronazeiten gibt. Auf der Insel kann ich mich nicht an Kinder erinnern (wir waren bisher 4x da), man hat also himmlische Ruhe, wenn man von der abendlichen Unterhaltung an der Bar absieht. Die Gruppen dort sind äääh nicht 5-Sterne-würdig. Das Hausriff ist eines der schönsten der Malediven und wegen der Lage im Innenatoll strömungsfrei zu betauchen und - schnorcheln. Einige Riffhaie sind dort heimisch, und auch anderer Großfisch verirrt sich schon mal. Schildkröten und die üblichen Riffbewohner sind natürlich auch da. Die Korallen sind teilweise sehr schön, wie haben aber den Eindruck sie haben in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Viel Bleiche sieht man zumindest beim Tauchen nicht. Hier kann man nach Lust und Laune herumstreifen, mit Zertifikat auch ohne Guide. Das Equipment wird von der Tauchschule zu einer Bank gebracht, angerödelt und dann gehts los. Nach Absprache wartet dann schon jemand, um alles wieder in Empfang zu nehmen. Die Pflege des Equipments ist sehr gut, und die Basis schafft es auch die Klamotten in einigen Stunden fast völlig trocken zu kriegen. Die Luft in den Flaschen ist ausgesprochen trocken, ich hatte nach 45 Minuten oft die Zunge am Gaumen. Nitrox for free bei Zertifikat. Da bin ich schon bei der Tauchschule. Sie wurde gegründet von der Maledivenlegende Sepp und war eine Zeitlang in niederländischer Hand, was sich nach Corona geändert hat. Noch immer ist der Empfang freundlich, und alles ist möglich. Es gibt mehrere Tauchlehrer, die das Sprachenspektrum abdecken (dieses Jahr war Deutsch nicht dabei). Meine Frau und ich haben hier einen Großteil der Zertifikate absolviert. Geschenkt gab es nichts, aber die Lehrer waren immer geduldig und informativ. Auch Problemschüler haben hier eine Chance, umso mehr, da das Baros eine schöne Lagune hat, in der man auch knietief beginnen kann. Morgens wird ein two-tank-dive per Boot angeboten, nachmittags ein one-tank. Nachttauchgänge auf Anfrage am Hausriff und auch außerhalb (wir hatten einen wunderschönen, makroreichen bei Alibaba Caves). Kurse werden hier gerne gegeben. Das Preisniveau ist für Spezialtauchgänge (romantisches Schnuppertauchen etc.) happig, vom Boot gehts dann, wenn man fleißig ist. Die angefahrenen Riffe umfassen das gesamte Nord-Male-Atoll, wobei das Tauchboot nicht das Schnellste ist. Zum Manta Point braucht man doch schon 45 Minuten. Meist ist der zweite Tauchgang am Morgen dann in der Nähe, aber auch dort gibt es viel Schönes zu sehen. Wer will kann auch eine Yacht für sich allein mieten und dann nach Gusto die Ziele planen. Nach oben hin gibt es kaum ein Limit. Interessant ist es mit Achmed zu tauchen, der deutlich über 10.000 TG hat und nach einer Stunde (die übliche Dauer eines TG) mit 160 bar auftaucht. Manchmal ein wenig grummelig, kann er Anfängern wertvolle Tips geben. Und: er versteht besser deutsch als es anfangs den Eindruck macht...Herausforderungen bei Tauchgängen wird man im Baros wohl nur auf Wunsch finden, sonst ist alles easy diving. Achmed kennt jedes Riff aus dem Effeff und weiß genau, was er wo Tauchern präsentieren kann. Zusammengefasst ist das Baros ein solides, luxuriöses, entspannendes Urlaubsziel, wenn man es sich einfach mal gut gehen lassen will.
Enttäuschend war für uns, dass von den zwei Restaurants eines zwar als „a-la-card“ Restaurant bezeichnet wurde, aber den Bewohnern der Wasserbungalows als „Standard“ Restaurant zur Verfügung stand. Die Bewohner der übrigen Unterkünfte mussten in dem zweiten Restaurant essen, dass mit eng an eng zugestellten Tischreihen, mit weniger als 30cm Abstand zu den jeweiligen Tischen, zugestellt war. So drängte sich eher der Charakter einer Mensa auf – an ein ruhiges gemütliches Essen war nicht zu denken. Leider hatte uns das Reisebüro SAMReisen hierzu nicht aufgeklärt, da wir sonst entgegen unseren Gepflogenheiten, doch einen Wasserbungalow gebucht hätten. Dummerweise war das Restaurant auch der Sunset Standort, sodass während des Aufenthaltes kein Sunset beobachtet werden konnte. Zwar war ein „öffentlich“ zugänglicher Barbereich angegliedert. Aber dessen Bestuhlung war wohl bewusst so ungünstig gestellt, dass man sich dort nicht aufhalten wollte. Wir sind zwar keine Poolgänger, da Taucher, aber man sollte wissen dass der Pool bei der „a-la-card“ Bar angesiedelt ist und hier stehen nur die nummerierten Liegen der Wasserbungalows, sodass man keine Chance hat den Pool zu nutzen. An der „öffentlichen“ Bar finden abends regelmäßig laute Musik Veranstaltungen statt, sodass an ein ruhiges Barleben zum Tagesausklang nicht zu denken ist. Auch sehr schade. Die Tauchbasis von Alfons Straub hingegen ist sehr gut organisiert und bietet ausreichend Platz für das Equipment. Die Boys fahren die Flaschen und das Equipment zu den Einstiegsplätzen und holen die Flaschen am Ausstieg ab. Das Hausriff bietet auf verschiedenen Tiefen ein tolles Riff mit hoher Fischdichte und vielen Überhängen. Es macht Spaß hier zu tauchen. Die Tauchplätze waren allesamt auch sehr interessant. Insofern kann man die Tauchbasis bestens empfehlen.
Das meiste wurde ja schon in den anderen Bewertungen geschrieben, warum es von uns 2 * weniger gibt nachfolgend: - unser Bett war zu kurz und ich bin 1,78m " gross", wir hatten die Kabine 7, man muss sich also schräg ins Bett legen was bei 2 Personen reichlich ungemütlich ist - die Matratze war nur ca. 6 cm dick, das war auch nicht wirklich bequem - die Kopfkissen waren subanatomisch sodas man jeden Morgen mit Nackenschmerzen aufgewacht ist - die Klimaanlage war, bis die gewünschte Temperatur erreicht war, leider ziemlich laut Bei all unseren bisherigen Tauchsafaris haben wir noch nie so schlecht geschlafen wie auf diesem Schiff, jetzt sind wir aber beide schlank und sportlich. Übergewichtige und unsportliche Menschen dürften hier noch schlechter schlafen. Wünschenswert wäre auch, wenn während der Safari die Diveguides wechseln, eine Vorstellung des neuen Diveguide ( Head of Diveguides ) und eine Zuordnung der Tauchgruppe stattfinden würde. Bei der Endabrechnung solltet ihr Kleingeld dabei haben, das uns noch geschuldete Restgeld wurde einbehalten weil derjenige ( Head of Diveguides ) bei dem wir bezahlt hatten am nächsten Tag sang und klanglos von Bord ging und sein Versprechen nicht eingehalten hat uns das Restgeld am nächsten Tag zu geben. W- Lan Code könnt ihr euch sparen da es, selbst im Hafen von Male, nur mitten in der Nacht funktioniert wenn alle schlafen. Ich habe unsere Health Declaration und den Online Check In zwischen 1:00 und 2: 00 morgens erledigt, unter Tage oder am Abend geht da gar nichts. Und ich war nicht der einzige mit diesem Problem..... Warum wir den ganzen vorletzten Tag im Hafen gelegen haben erschloss sich uns leider auch nicht, wenigstens war das Wetter gut und wir konnten uns sonnen. Schnorcheln oder Baden ist da natürlich nicht möglich. Die Bewirtung, Speisen, Service und Sauberkeit waren sehr gut.
Das Como Maalifushi im Thaa-Atoll gehört zu einer Kette mit hohem Anspruch insbesondere im Spa-Bereich. Zu schade, dass ich das nicht nutze ;) im Gegensatz zu Schwester (Cocoa Island) im Süd-Male-Atoll muss man mit dem Wasserflieger hin, und da liegt der erste dicke Haken: weil das Thaa-Atoll das letzte Atoll ist, das im Süden angeflogen wird, geht normalerweise der Flieger erst am Nachmittag hin, weil er dort Feierabend macht. Das heißt aus Deutschland: stundenlanges Warten in einer zwar angenehmen, aber nicht unbedingt 5-Sterne-mäßigen Lounge. Der Flug dauert ca. eine knappe Stunde, und so ist man nach kurzem Speedboattrip am späten Nachmittag im Hotel. Empfang und Checkin sind professionell, Zimmer fertig. Unser Zimmer, wegen der Hochsaison am unteren Preisende (Sunset-Beachvilla), hat zwar Meerblick, aber leider kann das Wasser wegen der Korallen nur unter schwierigsten Bedingungen erreicht werden. Mit einem kurzen Badegang wird es so nichts. Immerhin hat man so Privatsphäre, denn es kommt auch niemand an der Villa entlanggelaufen. Innen ist der Raum bequem, geräumig und sauber mit guter Klimaanlage. Das Como hat mehrere Restaurants, in denen wir gut und manchmal leider auch weniger gut aßen. Ärgerlich das sehr knappe Frühstücksbuffet. Die Brotscheiben trockneten unter einer Gitterglocke stundenlang aus, da wäre Plexiglas besser gewesen. Nun gut, es gibt a la carte, aber das Brotproblem zog sich auch abends durch das Restaurant. Naan-Brot hatte die Anmutung und den Biss von Tapete. 5 Sterne? Nein. Das Essen war für uns etwas enttäuschend. Aber wir sind ja zum Tauchen gekommen. Wegen der Abgelegenheit und Corona waren wir zwei ganze Wochen allein mit einer Tauchlehrerin. So haben wir alle Tauchspots gesehen (die beworbenen 30 sind nicht mehr aktuell, es sind weniger), und es waren teilweise sehr schöne dabei. Riffe von fantastisch bis traurig, teilweise große Fischschwärme, wenn die FIscher diese noch nicht gefunden hatten. Großfisch bis zum grauen Riffhai, nachts scheinen sich auch Walhaie einzufinden, aber mir waren 250$/Mann für Schnorcheln im Dunkeln mit Walhai dann doch echt zu viel. Die Preise pro Tauchgang von 80-95$++ mit eigenem Equipment sind das Übliche bei 5 Sternen, Nitrox free. Insgesamt war das individuelle Tauchen dann doch sehr schön. Weil das Como das einzige Resort im Thaa-Atoll ist, wird das mit den wenigen Tauchern meiner Einschätzung nach auch so bleiben. Ein Melia steht direkt in der Nähe, wurde aber nie fertiggebaut (wird seit Jahren angekündigt). Wer also seine Ruhe haben will ist hier richtig. Das Como hat auch ein Hausriff, das gar nicht mal so übel ist. Inklusive Haien, Lobstern, Rochen und Schildis haben wir an einem Tauchgang alles gesehen. Problem ist nur, dass das Hausriff Strömung hat, nicht viel, aber doch gut spürbar. Das könnte auch der Grund dafür sein warum wir zwar einige Schnuppertaucher gesehen haben, aber keine Schüler. Ganz enspannt ist das nicht. Ja, und dann ist der Urlaub vorbei und es geht nach Hause in die wohlverdiente Quarantäne (gabs im März 21 noch). Und da kommt der Haken Wasserflugzeug wieder zurück: man muss nämlich als allererster wieder nach Male. Und das hieß: um 5 (!) Uhr aufstehen für Checkout und Abreise und mit den ersten Sonnenstrahlen abfliegen. Immerhin haben wir so das Chaos am Male-Airport erst in der Abflughalle genießen dürfen. Zusammengefasst bietet das Como alle Stärken und Schwächen eines abgelegenen Resorts. Für eine Wiederholung reicht es für uns nicht, dafür gibt es Alternativen.
Das Anantara Naladhu gehört zu einem Komplex aus drei Resorts der Kette: Dhigu (4*), Veli (5*), und Naladhu (6*). Vom Flughafen geht es mit einem sehr bequemen Speedboot ca. 30 Minuten nach Süden ins Süd-Male-Atoll. Naladhu ("schöne Insel") ist ausgesprochen klein und umfasst gerade 6 Beach-Villas und 13 Wasservillas. Eindeutig vorzuziehen sind die Beachvillas wegen des direkten Strandzugangs, während die Wasservillen so auf das Riff gebaut sind, dass man nicht ins Wasser kommt. Nur wer es mag, dass man die Brandung hört aber nicht reinkann, sollte dort wohnen. Die Strandvillen (deren Preise zuletzt leider oim Verglaich zu den Wasservillen deutlich erhöht wurden) sind ausgesprochen geräumig mit Eingangsbereich, großem Schlafraum, Ankleidezimmer mit begehbarem Schrank und WC/Duschen. Sehr große Terrasse, auf der der Butler nachmittags Snacks serviert. 35m²-Pool! Platz hat man auf über 200m² wirklich ohne Ende, und durch geschickte Bepflanzung ist man völlig für sich. Ein persönlicher Butler kümmert sich um alle Angelegenheiten und erledigt alles, vom Zigarettenholen bis zum Zitieren eines Mitarbeiters der Tauchschule zum Checkin. Machen kann man auf der winzigen Insel nicht viel, viele Einrichtungen gibt es auf den Schwesterinseln, die man als Gast des Naladhu natürlich inklusive der Restaurants nutzen kann (aber umgekehrt nicht). Es gibt eine kleine Lagune zum Schnorcheln, in der wir sogar Rochen gesehen haben, aber extensiv kann man sich dort nicht vergnügen. Zum Essen: das Beste am Naladhu ist das 24h-Frühstück. Man kann tatsächlich zu jeder beliebigen Zeit aufschlagen und ordern worauf man Lust hat. Wir haben das genutzt um morgens two-tank-dives zu machen und uns dann gepflegt den Bauch vollzuschlagen. Abends wird dann im Naladhu Gourmet-Küche geboten. Wegen des hohen Preisniveaus ist HP sehr empfehlenswert! Wer will kann seine Rechnung mit Austern und Kaviar dopen. Wir haben darauf (und auch auf die anderen Restaurants) verzichtet. Jeden Abend kam die General-Managerin auf einen kurzen Plausch vorbei. Die Tauchschule ist auf der Nachbarinsel untergebracht und eher nicht so individuell wie das Naladhu. Hier kommen Taucher aus allen drei Resorts zusammen, allerdings hatten wir nie den Eindruck eines Rudeltauchens. Morgens two-tank-dive, nachmittags haben wir nicht genutzt. Schönes, bequemes Boot mit fachkundiger Crew. Tauchplätze werden am Außenriff angefahren und sind vielfältig, bis hin zu Channel-Klassikern. Zusammengefasst bietet das Naladhu großen Luxus für Leute, bei denen Tauchen nicht im Vordergrund steht, sondern eher ein ruhiger, entspannender, angenehmer Urlaub.

Luxus, ganz in Ruhe

Spaetberufener
Das Baros Maldives ist eines der ältesten Resorts auf den Malediven, mittlerweile 40 Jahre alt. Von Hütten aus Korallengestein und Palmblättern, in dem es abends selbst Gefangenes vom Grill gab, hat es sich zu einem bekannten 5-Sterne-Resort gemausert. Es gibt Strandvillen verschiedener Größe und Wasservillen, mit und ohne Pool. Je nach Lage der Villen kann man einen Sonnenauf- oder Untergang genießen, bei den Wasservillen ist die bevorzugte Lage in Sicht- und Schnorchelweite des sehr schönen Hausriffs. Günstige Strandvillen haben ein - kurzes - Stück zum Strand, wegen des Inselschutzes ist die halbe Insel leider durch eine Gabionenmauer geschützt, die auch bei Hochwasser zu sehen ist. Empfangen wird man am Flughafen, dann folgt eine ca. 30-minütige Fahrt zur Insel. Kurzer Empfang und Einweisung, Checkin im Zimmer. Die Insel ist sehr klein und übersichtlich, in einigen Minuten ist man überall. Ein Rundgang am Strand ist nicht möglich. Die Zimmer sind sehr elegant aber gleichzeitig rustikal und natürlich in bestem Zustand. Zugfreie Klimaanlage im Schlafraum. Die Insel ist schön bewachsen, von überall riecht es gut (teilweise natürlich, teilweise Räucherstäbchen). Sehr aufmerksamer Service, freundliches Personal. Essen kann man in drei Restaurants, von denen sich das Lighthouse, das Wahrzeichen des Resorts, mit einem Gourmetanspruch schmückt, den es angesichts der stolzen Preise nicht ganz erfüllt. Es reicht nicht aus alles zu flambieren. Trotzdem ist die Küche im Baros ausgezeichnet, insbesondere bei den Themenbuffets, die normalerweise 3x pro Woche stattfinden (Aufpreis!). Das Essen ist 5-Sterne-malediventypisch nicht günstig, 2 Gänge mit Softdrink kommen auf ca. 100$. Halbpensionsangebote sollten genutzt werden, wenn der Aufpreis nicht zu groß ist, der Hunger aber schon (dann gibts drei Gänge). Sehr empfehlenswert ist das große und bestens gefüllte Frühstücksbuffet, das es auch zu Coronazeiten gibt. Auf der Insel kann ich mich nicht an Kinder erinnern (wir waren bisher 4x da), man hat also himmlische Ruhe, wenn man von der abendlichen Unterhaltung an der Bar absieht. Die Gruppen dort sind äääh nicht 5-Sterne-würdig. Das Hausriff ist eines der schönsten der Malediven und wegen der Lage im Innenatoll strömungsfrei zu betauchen und - schnorcheln. Einige Riffhaie sind dort heimisch, und auch anderer Großfisch verirrt sich schon mal. Schildkröten und die üblichen Riffbewohner sind natürlich auch da. Die Korallen sind teilweise sehr schön, wie haben aber den Eindruck sie haben in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Viel Bleiche sieht man zumindest beim Tauchen nicht. Hier kann man nach Lust und Laune herumstreifen, mit Zertifikat auch ohne Guide. Das Equipment wird von der Tauchschule zu einer Bank gebracht, angerödelt und dann gehts los. Nach Absprache wartet dann schon jemand, um alles wieder in Empfang zu nehmen. Die Pflege des Equipments ist sehr gut, und die Basis schafft es auch die Klamotten in einigen Stunden fast völlig trocken zu kriegen. Die Luft in den Flaschen ist ausgesprochen trocken, ich hatte nach 45 Minuten oft die Zunge am Gaumen. Nitrox for free bei Zertifikat. Da bin ich schon bei der Tauchschule. Sie wurde gegründet von der Maledivenlegende Sepp und war eine Zeitlang in niederländischer Hand, was sich nach Corona geändert hat. Noch immer ist der Empfang freundlich, und alles ist möglich. Es gibt mehrere Tauchlehrer, die das Sprachenspektrum abdecken (dieses Jahr war Deutsch nicht dabei). Meine Frau und ich haben hier einen Großteil der Zertifikate absolviert. Geschenkt gab es nichts, aber die Lehrer waren immer geduldig und informativ. Auch Problemschüler haben hier eine Chance, umso mehr, da das Baros eine schöne Lagune hat, in der man auch knietief beginnen kann. Morgens wird ein two-tank-dive per Boot angeboten, nachmittags ein one-tank. Nachttauchgänge auf Anfrage am Hausriff und auch außerhalb (wir hatten einen wunderschönen, makroreichen bei Alibaba Caves). Kurse werden hier gerne gegeben. Das Preisniveau ist für Spezialtauchgänge (romantisches Schnuppertauchen etc.) happig, vom Boot gehts dann, wenn man fleißig ist. Die angefahrenen Riffe umfassen das gesamte Nord-Male-Atoll, wobei das Tauchboot nicht das Schnellste ist. Zum Manta Point braucht man doch schon 45 Minuten. Meist ist der zweite Tauchgang am Morgen dann in der Nähe, aber auch dort gibt es viel Schönes zu sehen. Wer will kann auch eine Yacht für sich allein mieten und dann nach Gusto die Ziele planen. Nach oben hin gibt es kaum ein Limit. Interessant ist es mit Achmed zu tauchen, der deutlich über 10.000 TG hat und nach einer Stunde (die übliche Dauer eines TG) mit 160 bar auftaucht. Manchmal ein wenig grummelig, kann er Anfängern wertvolle Tips geben. Und: er versteht besser deutsch als es anfangs den Eindruck macht...Herausforderungen bei Tauchgängen wird man im Baros wohl nur auf Wunsch finden, sonst ist alles easy diving. Achmed kennt jedes Riff aus dem Effeff und weiß genau, was er wo Tauchern präsentieren kann. Zusammengefasst ist das Baros ein solides, luxuriöses, entspannendes Urlaubsziel, wenn man es sich einfach mal gut gehen lassen will.
Enttäuschend war für uns, dass von den zwei Restaurants eines zwar als „a-la-card“ Restaurant bezeichnet wurde, aber den Bewohnern der Wasserbungalows als „Standard“ Restaurant zur Verfügung stand. Die Bewohner der übrigen Unterkünfte mussten in dem zweiten Restaurant essen, dass mit eng an eng zugestellten Tischreihen, mit weniger als 30cm Abstand zu den jeweiligen Tischen, zugestellt war. So drängte sich eher der Charakter einer Mensa auf – an ein ruhiges gemütliches Essen war nicht zu denken. Leider hatte uns das Reisebüro SAMReisen hierzu nicht aufgeklärt, da wir sonst entgegen unseren Gepflogenheiten, doch einen Wasserbungalow gebucht hätten. Dummerweise war das Restaurant auch der Sunset Standort, sodass während des Aufenthaltes kein Sunset beobachtet werden konnte. Zwar war ein „öffentlich“ zugänglicher Barbereich angegliedert. Aber dessen Bestuhlung war wohl bewusst so ungünstig gestellt, dass man sich dort nicht aufhalten wollte. Wir sind zwar keine Poolgänger, da Taucher, aber man sollte wissen dass der Pool bei der „a-la-card“ Bar angesiedelt ist und hier stehen nur die nummerierten Liegen der Wasserbungalows, sodass man keine Chance hat den Pool zu nutzen. An der „öffentlichen“ Bar finden abends regelmäßig laute Musik Veranstaltungen statt, sodass an ein ruhiges Barleben zum Tagesausklang nicht zu denken ist. Auch sehr schade. Die Tauchbasis von Alfons Straub hingegen ist sehr gut organisiert und bietet ausreichend Platz für das Equipment. Die Boys fahren die Flaschen und das Equipment zu den Einstiegsplätzen und holen die Flaschen am Ausstieg ab. Das Hausriff bietet auf verschiedenen Tiefen ein tolles Riff mit hoher Fischdichte und vielen Überhängen. Es macht Spaß hier zu tauchen. Die Tauchplätze waren allesamt auch sehr interessant. Insofern kann man die Tauchbasis bestens empfehlen.

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