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Tauchen auf den Malediven

Auf den Malediven wird von der jeweils gebuchten Hotelinsel aus getaucht. Es gibt zwar auch Safariboote, jedoch ist die Spielart direkt vom Strand aus zu Tauchen bzw. mit einem kleinen Boot, dem Dhoni, zum Tauchspot gefahren zu werden, die weitaus verbreitetste. In der Regel gibt es Natur pur zu sehen. Das heißt: Korallen, Kleinfisch - aber auch Großfisch wie z.B. Walhaie, Mantas und Haie. Wracks bilden eher die Ausnahme, sind aber durchaus auch vorhanden.

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Velidhu die Zweite

Tigerhai_1964
Moin, Moin, da wir gestern am 16.05.2019 nach 14 Tagen Velidhu zurück gekommen sind, hier ein kleiner persönlicher Reisebericht. Vorher noch kurz ein paar Daten zu mir. Meine Name ist Matthias Schmied und Ich bereise die Malediven nun schon seit 1987. In dieser Zeit habe ich 20 Urlaube dort verbracht und etliche Tauchbasen kennen gelernt. Ich denke mit diesen Erfahrungen kann ich einen guten Vergleich ziehen. Die Insel : Seit meinem ersten Besuch von 1998 hat sich folgendes verändert : Damals waren die Wasserbungalows noch im Bau heute sind diese aus bautechnischen Gründen geschlossen. Auch wenn ich mir jetzt hier keine Freunde mache, so bin ich der Meinung, die Dinger braucht kein Mensch, abreisen und fertig. Gerade bei einer Haltbarkeit von ca. 20 Jahren, ist das sowieso aus umwelttechnischen Gründen zu hinterfragen. Das Essen ist um Klassen besser geworden und wir waren wirklich überrascht was die vielen freundlichen, netten und lustigen angestellten mit viel Mühe auf die Beine gestellt habe. Die Bungalows sind vollkommen OK, groß und zweckmässig und auch hier waren wir überrascht, da wir aus etlichen negativen Berichten mit deutlich schlechteren Zimmern gerechnet haben. Natürlich kommt es immer darauf an wo der Focus bei jedem einzelnen liegt. Im Überblick und im Vergleich zu anderen Inseln ist Velidhu eine naturbelassene Barfussinsel wie sie aus meiner Sicht leider aussterben. Die Insel versprüht einen Charme einer echten "Robinson-Insel" der bedingt durch die geringe Auslastung im Mai noch verstärkt wurde. Sowas hatte ich bisher noch nicht erlebt und machte diesen Urlaub für mich und Sabine ( meine Partnerin ) einzigartig. Also kurz zusammengefasst : INSEL ***** Tauchen : Also ich habe 666 Tauchgänge, wovon sicherlich 550 davon Malediven-Tauchgänge sind. Ich habe etliche male mit Euro-Divers getaucht, kenne aber auch Werner Lau und einige andere Tauchbasen und Tauchveranstalter. Bisher waren meine Erfahrungen bezüglich der Tauchbasen immer gut und ich wurde immer fair und freundlich behandelt und hatte immer viel Spaß mit den Tauchguides und Basisleitern, dies mag vielleicht auch an mir liegen aber ich komme da echt immer gut klar. Zu beachten ist auch immer bei solchen Berichten und Vergleichen das dies immer Momentaufnahmen sind, denn es ist immer möglich das die Tauch-Crew wechselt und sich alles relativ schnell verändern kann. Sicherlich verblasst hier und da auch die Erinnerung aber die Basis von Velidhu hat nochmal einen neuen Maßstab gesetzt, deshalb kann ich mir hier den ein oder anderen negativen Bericht zur Tauchbasis nicht erklären. Mit Holländern kann ich schon immer gut und meine Freundin hat auch holländische Wurzeln :-) Auch die Hessen sind immer gut drauf, bin ja selbst einer :-) sorry, ich schweife ab . . . . . Jeanine, Marc und Philipp haben uns jederzeit sehr freundlich und hilfsbereit betreut, selbst bei technischen Problemen an der Ausrüstung wurde uns vom Team immer geholfen. Die Hilfsbereitschaft ging weit über das Erwartete hinaus. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Euch !! Die Briefings, Tauchplätze und die Art zu Tauchen waren spitze. Wenn man als Hobby-Taucher sieht wie sich die gesamte Tauch-Crew noch für die Unterwasserwelt begeistern kann, macht das alles noch viel mehr Spaß. Jedenfalls hatten wir immer super viel Spaß und alles war so oder sogar noch besser als ich das bisher kannte. Auch hier kurz zusammengefasst : Tauchen / Tauchbasis ***** (+) Für El Nino kann natürlich ( ausser die "Menschheit" ) keine Tauchbasis was dafür, deshalb ist es eigentlich nicht fair hier über den Zustand der Korallen etc. was zu schreiben. Dies ist ein Globales Problem. So, jetzt habe ich mal kürz meinen Gedanken freien Lauf gelassen und wünsche allen eine tolle Zeit wo immer Ihr auch sein werden. Vielen lieben Dank an alle die uns diesen Urlaub unvergesslich gemacht haben. Ciao Matthias
Wir waren im April für 3 Wochen auf Velidhu. Ich habe in dieser Zeit 38 Tauchgänge mit dem Team der Euro-Divers gemacht. Ich hatte rechtzeitig meine non limit Tauchpakete gebucht und bezahlt und es gab keine Probleme. Wir konnten jederzeit unsere Wünsche nach bestimmten Tauchplätzen äußern. Wenn es möglich war wurde das auch so durchgeführt. Wir sind unter anderem an 2 Tagen nacheinander am Mantapoint gewesen. Eary Morning nach Rasdhoo und Fullday Trips nach Fishhead, Bathalha und Maaya Thila waren kein Problem. Jeanine, Marc und Philipp haben einfach nur einen tollen Job gemacht. Die Briefings waren ausführich aber nicht zu lang. Mit Hilfe von Karten wurden die Tauchplätze erklärt und auf Besonderheiten hingewiesen. Vor dem Tauchgang wurde die Stömung gecheckt. Was mir bei den Euro-Divers sehr gut gefällt, man taucht als Buddyteam und gestaltet seine Tauchgang an dem jeweiligen Platz selbst. Man ist dann aber auch dafür verantwortlich die geltenden Regeln einzuhalten. Die Bootscrews auf den Dhonis sind echt der Hammer. Immer freundlich und hilfsbereit. An Bord ist alles sehr gut geregelt und die Dhonis machen einen gepflegten Eindruck Jeder hat genug Platz für sich und sein Equpment. Der Betrieb läuft in der Regel sehr unaufgeregt und es entsteht kein Stress. Nach dem Tauchgang gibt es Tee/Kaffee und Kokosnuss/Orangen. Mein Fazit, es war wieder einmal ein toller Tauchurlaub. Wir werden Velidhu auf jeden Fall wieder besuchen und mit den Euro-Divers tauchen. Ich muß jetzt wirklich noch etwas zu der vorhergehenden Kritik sagen. Wir waren zu der gleichen Zeit auf der Insel und haben das alles live erlebt, zumal die Beiden auch unseren Nachbarn waren. In meinen Augen ist eine Anfrage per email halt nur eine Anfrage. Jeder hat die Möglichkeit die gewünschen Pakete zu buchen. Wer Jeanine, Marc und Philipp kennt, der weiß, dass sie nie überheblich sind. Die Euro-Divers haben dem Paar verschiedene Angebote unterbreitet, die aber alle abgelehnt wurden, da sie erst auf eine andere Insel wollten, was nicht geklappt hat. Dann wollten sie kurzfristig wieder abreisen, auch das wurde nichts, warum auch immer. Dann kamen auch noch solche Aussagen wie: die werden unser Geld nicht bekommen, wir werden allen Bekannten empfehlen nicht mit den Euro-Divers zu tauchen.
Im Frühjahr 2019 flog ich auf die weithin unbekannte Einheimischeninsel Fuvamulah im Süden der Malediven. Sie liegt 70 Flugminuten südlich von Male und knapp nördlich der bekannteren Insel Gan. Die einsam im Ozean liegende 5 qkm Insel wird von ca 14.000 Einwohnern bewohnt und ist auf den ersten Blick mit ihren Pfützen übersäten Lehmstraßen und knatternden Mopeds kein berauschender Anblick. Leiht man sich aber ein Fahrrad, kann man im Norden des Eilandes wunderschöne einsame Strände, Palmenhaine, gepflegte Gärten und Felder und einen in einem Naturschutzgebiet liegenden fotogenen Süßwassersee erleben. Hotels gibt es noch keine, die wenigen Gäste übernachten in kleinen Gästehäusern, aber wenn sich die phantastische Unterwasserwelt herumspricht, wird es der neue Taucherhotspot der Malediven. Angeblich ist ein 500 Betten Hotel geplant. Die Insel wird nicht wie die übrigen Malediveninseln von einem Atollring umgeben. Dies hat gewaltige Auswirkungen. Da sie von stetigen Meeresströmungen umströmt wird, konnte sich das Wasser bei den „El Ninos“ der vergangenen Jahre nicht so stark erwärmen und gesunde, ungebleichte Hartkorallen mit vielen bunten Fischen laden zu entspannten Rifftauchgängen ein. Außerdem sorgt die exponierte Lage für Malediven-unübliche Großfischbegegnungen. Die Tauchschule Fuvamulah Dive ist sehr empfehlenswert: Kundige Dive Guides, kleine Gruppen, gute Leihausrüstungen und ein exzellenter Kundenservice. So wird einem z.B. das Montieren der Flaschen und Auswaschen der Ausrüstung komplett abgenommen, bei täglich drei Tauchgängen eine große Erleichterung. Zum Tauchen und Mittagessen wird man in kleinen Pritschen-Autos von den Gästehäusern geholt und zurückgebracht. Nun zum eigentlichen Highlight, dem Tauchen: Wenn es im ersten Briefing heißt: “ Taucht sofort auf 30m Tiefe ab und schwimmt dem Guide nach. Haltet euch nicht auf an vorbeischwimmenden Fuchshaien, Mantas oder Walhaien auf, das Ziel sind heute die Hammerhaie!“, dann glänzen bei ambitionierten Tauchern wohl schon die Augen voll Vorfreude. Und so kommt es auch. Bei mir waren es zwar „nur“ Fuchshaie, eine große Schule Makrelen, ein Barrakuda und ein Grauhai, aber nach ca 10 Minuten Vollgastauchen ins Blaue tauchen sie plötzlich auf: Bogenstirn-Hammerhaie! Einzelne Exemplare auf 25 m Tiefe, tief unten ganze Schulen. Ein neugieriger Tigerhai rauscht in unsere Gruppe, dreht aber schnell ab. Ein Guide hält alles im Film fest, man kann es sich am nächsten Tag auf der Facebookseite der Tauchschule anschauen. Da man sich überwiegend zwischen 30 und 40m Tiefe aufhält und das schnelle Schwimmen zu den Hammerhaien sehr anstrengend ist, leert sich die Pressluftflasche rasend schnell. Nach wenigen Minuten müssen wir höher gehen, die Dekozeit beträgt bei mir 7 Minuten. Dieser Tauchgang wiederholt sich in der Saison jeden Vormittag, wobei es aber meistens nur 2,3 Hammerhaie sind, die sich blicken lassen, aber wenn man jahrelang vergeblich auf sie gehofft hat, ist dies doch ein unvergessliches Erlebnis. in der winterlichen Hochsaison liegen aber oft 20 Safariboot mit Hunderten Tauchern an Ort und Stelle und bald wird dieser Platz völlig überlaufen sein. Nach dem ersten Tauchgang geht es in 15 Bootsminuten zur Tauchschule zurück. Der 2. Tauchgang am späten Vormittag findet entweder am intakten Korallenriff im Norden der Insel oder bei den Fuchshaien an der Abrisskante des Kontinentalriffs statt. Angeblich kommen sie zu bestimmten Zeiten höher, bei meinen Tauchgängen waren sie zwar gut zu beobachten, aber meist in ca 60m Tiefe. Zu bestimmten Jahreszeiten ist die Chance groß, dass Walhaie oder Mantas zufällig vorbei kommen. Bei uns war es ein großer Manta, was bei mir zu einem ungesunden „Jojo“ Tauchgang führte. Oben der Manta, unten die Fuchshaie, es war schwierig, sich zu entscheiden. Nachmittags steht dann der dritte Tauchgang in 8m Tiefe am Eingang des Hafens statt. 8m Tiefe, Hafenbecken? Was soll da rauskommen? Es ist aber für viele das Highlight schlechthin. Die Fischer der Insel kehren jeden Morgen gegen 10 Uhr mit ihrem Fang zurück. Meist Bonitos, eine Tunfischart. Einen Teil des Fangs kaufen einheimische Hausfrauen direkt an der Anlegestelle, der Rest wird in der Fischhalle ausgenommen und filetiert. Die Innereien, Köpfe und Gräten kommen in Mülltonnen und werden seit Jahrzehnten am Ende des Hafenbeckens ins Meer gekippt. Dies hat zahlreiche Tigerhaie angelockt und die 80m dorthin wird aus Sicherheitsgründen auch mit dem Boot hingefahren. Wenn der erste Tigerhai gesichtet wird, springen die Taucher von Boot ins Wasser und werden von den Guides einzeln platziert. Diese sind in Relation 1:3 stets wachsam und passen auf, dass die Gäste von den Haien nicht von hinten angeschwommen werden. Nach Angaben der Tauchschule gab es dort noch nie einen Haiangriff auf Menschen. Tigerhaie scheinen intelligent zu sein. Sie beißen nicht in die Hand, die sie füttert. Jeder bekommt einen Stock, den er aufrecht vor sich hinstellen soll, wenn ein Hai ihn anschwimmt. Dies macht aber kaum einer der Gäste. Alle liegen mit gezückten Kameras gespannt auf dem Boden und halten sich an Steinen oder Riffstücken in der manchmal heftigen Dünung fest. Zunächst sieht man in ca 8m Entfernung nur eine dichte Wolke aus hochgewirbelten Schmutzpartikeln und Hunderten Fischen aller Art: Papageienfische, Halfterfische, Jackfische, Kaiser- und Drückerfische. Die meisten Arten knabbern ja normalerweise nur an Korallen herum, hier aber sind sie zu Fleischfressern geworden und nagen die Gräten und Fischköpfe ab. Wenn sie auseinanderstäuben, weiß man, was Sache ist. Dann kommen die mürrisch blickenden majestätischen Tigerhaie und holen sich ihren Teil. Bei unseren täglichen Tauchgängen zählen wir zwischen drei und 6 Tiger. Jungtiere von ca 2m Größe mit den noch gut sichtbaren Streifen, aber auch 4m große Weibchen mit dicken Schwangerschaftsbäuchen, bei denen die Streifen schon nicht mehr so gut sichtbar sind. Die Haie drehen meist 3 - 6m vor den Tauchern ab. Einmal wird mir aber doch mulmig. Einer schwimmt direkt auf mich zu, ergreift mit seinem Maul die ca 2m vor mir liegenden Gräten und schwimmt direkt über meinen Kopf weg davon. Die Tauchbasenleiterin Tatiana erzählt, dass es bei den zahlreichen chinesischen Gästen der rivalisierenden Tauchschule auch schon mal vorkommt, dass diese die Tigerhaie streicheln wollen oder zumindest mit den Stöcken berühren wollen. Passiert ist zum Glück noch nie etwas. Fazit: Wer Safariboote und lange Anreisen wie nach Galapagos oder Cocos Island scheut und großen Hochseehaien ganz nahe kommen möchte, ist hier am richtigen Ort. Außerdem sieht man intakte Korallen und viele bunte Rifffische und kann einen Blick hinter die Kulissen einer Einheimischeninsel werfen. Ich habe z.B. eine Schule besichtigt und mich mit sehr gut englisch sprechenden Lehrern und Schulkindern unterhalten. Luxusliebhaber sind fehl am Platz, die Gästehäuser sind teilweise sehr einfach, aber immerhin mit Klimaanlage und schnellem Wlan. Es gibt aber viele Lebensmittelgeschäfte in denen man neben Obst, Keksen und Konserven auch Magnum Eis kaufen kann, sowie einige ansprechende Restaurants. Bald wird alles anderes sein, wenn sich herumspricht, was man hier unter Wasser alles erleben kann, werden die Massen strömen und Hotels werden auf den letzten freien Flächen der Insel gebaut werden. Ob die Hochseehaie dann noch bleiben, wird sich zeigen.
2019-05 Positive first: Eine wunderschöne Insel - von der Anlage her ("Dschungel", Wege, Vielfalt der Vegetation, einige Strandabschnitte) die schönste, die ich bisher gesehen habe (und ich habe schon ein paar kennengelernt). Tauchbasis: TOP! Ich kommentiere das noch in der Sektion Tauchbasis Velidhu Eurodivers. Auch die Tauchgebiete gehören definitiv zu den besten, die ich auf den Malediven erlebt habe, jedenfalls in der Nähe von Ressorts - und sie können auch mit solchen, die bei Safaris angefahren werden, mithalten. Der dortige Manta-Point ist der Hammer - wir haben bei mehreren TG zeitgleich 7-9 Mantas dort gehabt, die sie ganze Zeit dort rumdümpelten und sich selbst von Tauch-Idioten, die auf die Oberseite der Putzerstation schwammen, sich nicht aus der Ruhe bringen liessen. (Aber Achtung: die Mantas sind nur saisonal da zu finden (? Oktober bis Mai ?). Ansonsten viele der üblichen Riffbewohner - die üblichen Haie; sehr viele Octopusse, Fangschreckenkrebse, einige Schildkröten, Napoleons etc.; Graue Riffhaie leider nur aus der Ferne / Tiefe (Wasser war wohl zu warm). Insgesamt sehr viel Fisch - besonders wenn man bedenkt, dass die Korallen grösstenteils tot sind. Und damit komme ich zu den negativen Dingen: Negativ: Das Haus-Korallenriff um die Insel Velidhu ist zu 98% tot. Definitiv aus. Nix, Nada! Der Zug ist abgefahren. Da Wasser war zu oft zu warm und die Korallen haben ihre Algen / Panzergeissler abgestossen. Trotzdem gibt es auch am Haus-Riff noch viele Fische - aber doch nicht vergleichbar mit intakten Riffen aus guten, alten Zeiten. Schnorchler werden hier, meiner Ansicht nach, nicht glücklich (auch wenn jetzt Viele dort waren). Auch die Korallenriffe, die als Tauchplätze angefahren werden, sind - zumindest oberhalb von 15-20 m stark geschädigt oder tot! (Nach all den Informationen, die ich so mitbekommen habe, gilt dies mittlerweile wohl für sehr weite Teile der Malediven!) Das Ressort-Management ist relativ unfähig und un-engagiert. Kleines, aber nicht unwichtiges Detail: seit Monaten gibt es auf der Insel kein Bier! Wer Alkohol möchte, muss teure Cocktails, Wein oder harte Sachen trinken. Nicht sehr Taucher-freundlich. Auf Nachfrage wird man dann hingehalten ("Bier muss nächste Woche kommen", "Wir warten drauf") - reine Verarschung! Möchte man hier die Gäste vielleicht ein bisschen melken?! Eine Flasche Wasser kostet inkl. Steuer mehr als 6 US-Dollar! So teuer habe ich das auf den Malediven noch nirgendwo erlebt! (Zum Glück haben sie dort eine sehr gute Entsalzungsanlage auf der Insel - man kann das Wasser aus dem Hahn trinken! Wer mag, kann es vorher abkochen. Wir haben das (mit Kind!) problemlos und sehr gut vertragen.) A propos Kind: Als Familie zahlt man natürlich die Übernachtungen in einem Bungalow pro Kopf. Das Kind zahlt den vollen Preis (je nach Alter). Das Bett, welches für das Kind hinzugestellt wird, ist ein Witz! Unzumutbar! Auch nach Reklamierung war das Management nicht in der Lage, eine Alternative zu schaffen. Das Bett wurde zwar gegen ein noch härteres ausgetauscht, aber die durchgelegene, dünne Matratze blieb. Wir landeten so also zu dritt im grossen Bett und das war dann doch ein wenig eng. Die Strandliegen, die zu den Bungis gehören, stammen aus dem vorletzten Jahrhundert und brechen regelmässig unter einem zusammen (ich wiege knapp über 70 kg). Auch Regenschirme haben sie auf der Insel nicht genug. Als Fazit war der Urlaub dennoch toll und sehr erholsam für uns. Tauchen mit Eurodivers dort war top! (Die best-gelegenen Bungis sind meiner Ansicht nach die auf der Ost-Seite der Insel; Nr. ca. 165 - 179)
Wir waren vom 04.05.-18.05.19 auf Velidhu und dort mit den EuroDivers tauchen. Es ist nicht unser erstes mal mit den Euro-Divers. Speziell auf den Malediven tauchen wir regelmäßig mit ihnen und können absolut nur positives berichten. Wir fühlten und fühlen uns stets einfach nur gut aufgehoben und betreut. Auf Velidhu tauchten wir nun das vierte mal und waren aufgrund des Personalwechsels sehr gespannt wie es diesmal sein würde. Die Leitung der Tauchbasis hat Jeanine übernommen. Sie kannten wir ebenso wie Mark ( Instruktor ) vorher nicht. Nur mit Philipp sind wir auch letztes Jahr schon getaucht. ( Was auch super war ) Ohne lange um den Brei rumzureden, muss man einfach sagen dass die DREI einen mega Job machen. Von Minute eins an gab es keine Unstimmigkeiten, kein Abtasten und mal schauen wie das wird. Jeanine kam gleich am ersten Tag freundlich auf uns zu, hat uns begrüßt und von das Eis war direkt gebrochen. ( Dies war nicht nur für uns gespielt war, sondern wir es bei anderen auch erkennen. Jeanine hat immer die Initiative ergriffen und die neuen Taucher aktiv begrüßt. ) Nein, es war von Anfang an Wohlfühlen, von Anfang an wie: Tauchen bei Freunden! Die Tauchplanung in den 14 Tagen, war klasse. Wir waren verschiedene Gruppen, mit verschiedenen Levels und Gewohnheiten. Dennoch haben die Drei es geschafft, irgendwie alle Wünsche zu erfüllen. Ein - Zweimal musste ein Kompromiss her und der wurde einfach nur durch Gespräche gefunden. Das ging ohne großes Tamtam und alle waren einverstanden und zufrieden. Wir glauben das geht nicht besser. In den 14 Tagen haben wir so gut es ging nur die absoluten Top Plätze angefahren und hatten einfach nur geniale Tauchgänge. Ob early Morning nach Rashdoo oder Tagesausflug nach FishHead, alles kein Problem. Aufgrund des Kompromisses haben wir auch ein Wreck (Fesdu Wreck ) betaucht. Wrack tauchen ist nicht unser Favorit muss man sagen, jetzt im Nachgang sind froh dass wir es gemacht haben: Es war ein toller Tauchgang und alle waren happy. Da wir oft early Morning gemacht haben, verbrachten wir zusammen auch viel Zeit gemeinsam auf dem Boot. Auch dort gab es nie eine Barriere. Man fachsimpelte über Fotoapparate, übers Tauchen allgemein, über Wintersport und und und. Alles wirkte natürlich, nicht gestellt oder gezwungen. Man hatte jederzeit das Gefühl, die drei sind einfach nur an Ihren Gästen interessiert. Wir würden das Tauchteam Jeanine, Mark und Philipp wie folgt beschreiben: freundlich, hilfsbereit, kompetent und interessiert an ihren Gästen Was gibt es noch zu berichten? Die Basis ist ordentlich und mit allem Notwendigen ausgestattet. Wir hatten unser eigenes Equipment und können daher nichts über das Leihequipment sagen. Es wirkte aber alles sehr gepflegt und ordentlich. Die Schlussabrechnung verlief auch völlig unspektakulär. Wir hatten noch 9 Tage Non Limit vorgebucht. Allerdings haben wir mehr Tage getaucht. Die zusätzlichen Tauchgänge und Tauchtage hat Jeanine uns zu einem absolut fairen Kurs verrechnet und dafür können wir nur Danke sagen. Nicht einmal kam das Gefühl: Jetzt musst Du auf Dein Geld aufpassen! Es wurde ganz genau erklärt, wie was verrechnet wurde und wie der Endbetrag zustande kam. Auch hier kann man nur sagen: So soll es sein ! Zum Schluss noch ein Wort zu den Tauchplätzen. Hier gibt es soviele super Spots zu tauchen. Unser absoluter Favorit bleibt Rashdoo Madivaru. Aber auch Maavaru Mantapoint, Hafza und Maya Thila, Nika Point, Fish Head und und Allein schon wegen der Tauchplätze ist Velidhu eine Topadresse. Wir können nur Vielen Dank für einen wundervollen Tauchurlaub sagen. Jede Minute konnten wir genießen und haben uns absolut wohlgefühlt. Jederzeit würden wir wieder mit den Euro Divers und auch speziell mit diesem Team tauchen. PS: Danke Jeanine für Deine schnelle Hilfe. Dank Dir und Deinem Therapievorschlag konnte ich trotz mächtig Schnupfen etc. trotzdem tauchen und es hat mit dem Druckausgleich super geklappt :-)

Velidhu die Zweite

Tigerhai_1964
Moin, Moin, da wir gestern am 16.05.2019 nach 14 Tagen Velidhu zurück gekommen sind, hier ein kleiner persönlicher Reisebericht. Vorher noch kurz ein paar Daten zu mir. Meine Name ist Matthias Schmied und Ich bereise die Malediven nun schon seit 1987. In dieser Zeit habe ich 20 Urlaube dort verbracht und etliche Tauchbasen kennen gelernt. Ich denke mit diesen Erfahrungen kann ich einen guten Vergleich ziehen. Die Insel : Seit meinem ersten Besuch von 1998 hat sich folgendes verändert : Damals waren die Wasserbungalows noch im Bau heute sind diese aus bautechnischen Gründen geschlossen. Auch wenn ich mir jetzt hier keine Freunde mache, so bin ich der Meinung, die Dinger braucht kein Mensch, abreisen und fertig. Gerade bei einer Haltbarkeit von ca. 20 Jahren, ist das sowieso aus umwelttechnischen Gründen zu hinterfragen. Das Essen ist um Klassen besser geworden und wir waren wirklich überrascht was die vielen freundlichen, netten und lustigen angestellten mit viel Mühe auf die Beine gestellt habe. Die Bungalows sind vollkommen OK, groß und zweckmässig und auch hier waren wir überrascht, da wir aus etlichen negativen Berichten mit deutlich schlechteren Zimmern gerechnet haben. Natürlich kommt es immer darauf an wo der Focus bei jedem einzelnen liegt. Im Überblick und im Vergleich zu anderen Inseln ist Velidhu eine naturbelassene Barfussinsel wie sie aus meiner Sicht leider aussterben. Die Insel versprüht einen Charme einer echten "Robinson-Insel" der bedingt durch die geringe Auslastung im Mai noch verstärkt wurde. Sowas hatte ich bisher noch nicht erlebt und machte diesen Urlaub für mich und Sabine ( meine Partnerin ) einzigartig. Also kurz zusammengefasst : INSEL ***** Tauchen : Also ich habe 666 Tauchgänge, wovon sicherlich 550 davon Malediven-Tauchgänge sind. Ich habe etliche male mit Euro-Divers getaucht, kenne aber auch Werner Lau und einige andere Tauchbasen und Tauchveranstalter. Bisher waren meine Erfahrungen bezüglich der Tauchbasen immer gut und ich wurde immer fair und freundlich behandelt und hatte immer viel Spaß mit den Tauchguides und Basisleitern, dies mag vielleicht auch an mir liegen aber ich komme da echt immer gut klar. Zu beachten ist auch immer bei solchen Berichten und Vergleichen das dies immer Momentaufnahmen sind, denn es ist immer möglich das die Tauch-Crew wechselt und sich alles relativ schnell verändern kann. Sicherlich verblasst hier und da auch die Erinnerung aber die Basis von Velidhu hat nochmal einen neuen Maßstab gesetzt, deshalb kann ich mir hier den ein oder anderen negativen Bericht zur Tauchbasis nicht erklären. Mit Holländern kann ich schon immer gut und meine Freundin hat auch holländische Wurzeln :-) Auch die Hessen sind immer gut drauf, bin ja selbst einer :-) sorry, ich schweife ab . . . . . Jeanine, Marc und Philipp haben uns jederzeit sehr freundlich und hilfsbereit betreut, selbst bei technischen Problemen an der Ausrüstung wurde uns vom Team immer geholfen. Die Hilfsbereitschaft ging weit über das Erwartete hinaus. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Euch !! Die Briefings, Tauchplätze und die Art zu Tauchen waren spitze. Wenn man als Hobby-Taucher sieht wie sich die gesamte Tauch-Crew noch für die Unterwasserwelt begeistern kann, macht das alles noch viel mehr Spaß. Jedenfalls hatten wir immer super viel Spaß und alles war so oder sogar noch besser als ich das bisher kannte. Auch hier kurz zusammengefasst : Tauchen / Tauchbasis ***** (+) Für El Nino kann natürlich ( ausser die "Menschheit" ) keine Tauchbasis was dafür, deshalb ist es eigentlich nicht fair hier über den Zustand der Korallen etc. was zu schreiben. Dies ist ein Globales Problem. So, jetzt habe ich mal kürz meinen Gedanken freien Lauf gelassen und wünsche allen eine tolle Zeit wo immer Ihr auch sein werden. Vielen lieben Dank an alle die uns diesen Urlaub unvergesslich gemacht haben. Ciao Matthias
Wir waren im April für 3 Wochen auf Velidhu. Ich habe in dieser Zeit 38 Tauchgänge mit dem Team der Euro-Divers gemacht. Ich hatte rechtzeitig meine non limit Tauchpakete gebucht und bezahlt und es gab keine Probleme. Wir konnten jederzeit unsere Wünsche nach bestimmten Tauchplätzen äußern. Wenn es möglich war wurde das auch so durchgeführt. Wir sind unter anderem an 2 Tagen nacheinander am Mantapoint gewesen. Eary Morning nach Rasdhoo und Fullday Trips nach Fishhead, Bathalha und Maaya Thila waren kein Problem. Jeanine, Marc und Philipp haben einfach nur einen tollen Job gemacht. Die Briefings waren ausführich aber nicht zu lang. Mit Hilfe von Karten wurden die Tauchplätze erklärt und auf Besonderheiten hingewiesen. Vor dem Tauchgang wurde die Stömung gecheckt. Was mir bei den Euro-Divers sehr gut gefällt, man taucht als Buddyteam und gestaltet seine Tauchgang an dem jeweiligen Platz selbst. Man ist dann aber auch dafür verantwortlich die geltenden Regeln einzuhalten. Die Bootscrews auf den Dhonis sind echt der Hammer. Immer freundlich und hilfsbereit. An Bord ist alles sehr gut geregelt und die Dhonis machen einen gepflegten Eindruck Jeder hat genug Platz für sich und sein Equpment. Der Betrieb läuft in der Regel sehr unaufgeregt und es entsteht kein Stress. Nach dem Tauchgang gibt es Tee/Kaffee und Kokosnuss/Orangen. Mein Fazit, es war wieder einmal ein toller Tauchurlaub. Wir werden Velidhu auf jeden Fall wieder besuchen und mit den Euro-Divers tauchen. Ich muß jetzt wirklich noch etwas zu der vorhergehenden Kritik sagen. Wir waren zu der gleichen Zeit auf der Insel und haben das alles live erlebt, zumal die Beiden auch unseren Nachbarn waren. In meinen Augen ist eine Anfrage per email halt nur eine Anfrage. Jeder hat die Möglichkeit die gewünschen Pakete zu buchen. Wer Jeanine, Marc und Philipp kennt, der weiß, dass sie nie überheblich sind. Die Euro-Divers haben dem Paar verschiedene Angebote unterbreitet, die aber alle abgelehnt wurden, da sie erst auf eine andere Insel wollten, was nicht geklappt hat. Dann wollten sie kurzfristig wieder abreisen, auch das wurde nichts, warum auch immer. Dann kamen auch noch solche Aussagen wie: die werden unser Geld nicht bekommen, wir werden allen Bekannten empfehlen nicht mit den Euro-Divers zu tauchen.

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