• 11708 Fotos
  • 201 Videos

Tauchen auf den Malediven

Auf den Malediven wird von der jeweils gebuchten Hotelinsel aus getaucht. Es gibt zwar auch Safariboote, jedoch ist die Spielart direkt vom Strand aus zu Tauchen bzw. mit einem kleinen Boot, dem Dhoni, zum Tauchspot gefahren zu werden, die weitaus verbreitetste. In der Regel gibt es Natur pur zu sehen. Das heißt: Korallen, Kleinfisch - aber auch Großfisch wie z.B. Walhaie, Mantas und Haie. Wracks bilden eher die Ausnahme, sind aber durchaus auch vorhanden.

Eine gute Vorbereitung für eine Reise auf die Malediven gibt dieser Reiseführer.

 

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für die Malediven sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

Aktuellste News Malediven

Zeige alle Nachrichten

Letzte Artikel Malediven

Zeige alle Artikel

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Das Mercure liegt im großen Gaafu-Alifu-Atoll (Nord-Huvadhu) im Süden der Malediven. Dahin geht es über einen Domestic flight von Male, teilweise mit Zwischenstop im gleichen Atoll (Kaddedhoo). Geflogen wird mit 2-motorigen Turboprops, die relativ viel Platz bieten. Die Gästestruktur ist gemischt, Europäer, Russen, Asiaten. Verschiedene Zimmer, wie üblich am Strand oder Wasservilla, mit und ohne Pool. Preislich im (maledivischen!) Mittelklassebereich. Nach der Ankunft geht es mit Golfcart - die Wege sind kurz - von Hafen oder Flugplatz ins Resort. Kurze Begrüßung, Hotelrunde. Dankenswerterweise war das Zimmer schon am frühen Morgen bezugsbereit (Grund später). Ordentliches Raumangebot, große Terrasse, Liegen und Sitzgruppe. Kein Sonnenschirm auf der Terrasse, deren Holz sehr heiß wird. Ärgerlich sind kleine fehlende Details, wie eine Kelle in der Spülgelegenheit für die Füße. Eine Außendusche gibt es nur über einen Seiteneingang in das Zimmer. Das Zimmer an sich ist in einem guten Zustand, Stromanschlüsse auch für Euro-Stecker geeignet. Etwas wenige Staumöglichkeiten für Kleidung, großer Safe. Minibar ($), Wasser kostenlos, auf Anfrage wird nachgeliefert, manchmal braucht es dazu etwas länger. Schönes Bad. Das Personal ist freundlich, aber manchmal desorientiert, es kommt vor, dass man von mehreren gleichzeitig bedient wird, von denen niemand weiß was gerade angesagt ist. Immerhin wird alles gemacht, der Villa-Host ist aufmerksam und über Whatsapp gut erreichbar. Das WLAN war im Zimmer trotz Accor-Premium-Account erst miserabel, nachdem wir länger die Lobby bevölkerten und dort laut telefonierten klappte es im Zimmer plötzlich besser. Gepflegte Anlage mit kleineren Häkchen. Im Hauptrestaurant wird täglich ein wechselndes Themen-Buffet angeboten, zusätzlich a la carte-Essen. Daneben gibt es noch ein italienisches Restaurant, das klein ist und vorreserviert werden muss. Eine Bar am großen Pool. Das Essen schmeckte meist gut, es gab Ausnahmen, zusammengefasst passt es zum vier-Sterne-Standard. Zimmerservice gibt es auch, nicht in Paketen enthalten. Goodies wie Brötchen gibt es im Resort, nicht beim room service. Kommen wir zu den Preisen, die sind malediventypisch. Buffet 75$ pro Nase, Vorspeise 18-30, Hauptgericht 25-50, Lobster 100+. Selbstverständlich (?) alles ++, also mit insgesamt 28% Aufschlag. Teuer ist der Alkohol, insbesondere der Wein. Es gibt ÜF, HP, VP und AI, bei dem nicht alles inklusive ist. Das ist auch etwas, was negativ auffiel: man hatte das Gefühl, dass immer gerne der eine oder andere Dollar kassiert wird. Achtung: die Zigarettenpreise sind rekordverdächtig! (31$) Auf den Malediven ist das Rauchen drastisch eingeschränkt worden, jeder, der nach 2007 geboren ist, darf es nicht mehr und auch keinen Tabak etc. kaufen. Zusammengefasst war unsere Eindruck ziemlich durchwachsen. Der Wunsch wiederzukehren ist nicht gerade stark. Ach ja, die frühen Zimmer: unser Rückflug fand um 5.00 maledivischer Zeit statt. Das heißt: sehr früh aufstehen und in Male noch einige Stunden warten. EIn langer Tag. Außerdem verfügt der Flughafen über nur einen ziemlich morschen Wasserspender (keine Becher da!). Wer da länger wartet sollte sich im Vorfeld verproviantieren.
Stellungnahme der Tauchbasis am Ende des Originalberichts -- -- -- Wir haben Dhigali wegen des sehr schön beschriebenen Hausriffs ausgewählt. Wir kennen und schätzen solche Tauchgänge von diversen anderen Locations wegen der zeitlichen Unabhängigkei und der Ruhe zu zweit. Leider war das wegen des völlig zerstörten Hausriffs und der Totalverweigerung der Basis“leiterin“ ( Hausriff um 9 oder 14:30 Uhr, sonst stört ihr die Mittagspause) nicht möglich. Schon zur Bergrüssung erklärte Ramune , dass wir mit 39 Jahren Erfahrung und knapp 700TG mit einem VDTL*-Brevet aus 1987 max. 20m tief tauchen dürfen. Einen Blick ins Logbuch lehnte sie ab, da kann man ja alles reinschreiben. Dass 50 Basen weltweit, darunter auch Eurodivers auf Villamendhoo das anders sehen, interessierte nicht. Am letzten Tag durften wir dann Ramune im Wasser erleben, mit 2 AOWD’s völlig überfordert, unser Guide (nochmal grosses Lob an Khaled, Du bist eine Klasseguide !!) musste einen der Taucher übernehmen und aufsteigen. Man hat uns dann einfach am Riff zurückgelassen. War letztlich kein Problem, aber so nicht abgesprochen. Eurodivers, Ihr seht uns nie wieder ! -- -- -- Stellungnahme Tauchbasis vom 14.3.26 Sehr geehrte Gäste, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihr ausführliches Feedback zu geben. Wir bedauern aufrichtig, dass Ihr Taucherlebnis bei uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat – insbesondere, da Sie Euro-Divers Vilamendhoo positiv in Erinnerung haben. Zertifizierung & Erfahrung: Wir schätzen Ihre langjährige Erfahrung von vielen Jahren und 700 Tauchgängen. Unsere Basisleitung ist jedoch an strikte Vorgaben und lokale Sicherheitsbestimmungen der maledivischen Regierung gebunden, die bei bestimmten Brevets (unabhängig von der Erfahrung) Tiefenlimits vorsehen. Als VDST 1* sind das max. 20 Meter. Es ist unser Ziel, Sicherheit und Gastfreundschaft in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund haben wir den Deep Dive Adventure Trainings-Tauchgang angeboten, damit die lokalen Sicherheitsbestimmungen der Malediven eingehalten werden können und sie die gewünschten Tauchgang machen konnten. Hausriff: Wir verstehen Ihren Wunsch nach zeitlicher Unabhängigkeit. Wir werden intern prüfen, wie wir hier in Zukunft flexiblere Lösungen für unsere Taucher anbieten können die eventuell auch unsere momentane Mittagpause einschließen. Zum Zustand des Hausriffs – es gibt bei jedem Haus Riff Stellen die durch Wellen oder Gezeiten-Strömungen „zerstört“ sind – allerdings ist das Hausriff von Dhigali an den von uns genannten Einstiegsstellen sehr schön und vielfältig. Ihr Lob für Khaled geben wir sehr gerne weiter. Ramune hatte einen Scuba Diver und einen AOWD Taucher in ihrer Gruppe und hat nach Absprache mit Khaled den AOWD Taucher in seine Gruppe übergeben, das der Scuba Diver seine 50 bar Marke erreicht hatte und der AOWD noch genug Luft hatte. Als auch der AOWD die 50 Bar Marke erreichte hat Khaled den AOWD an die Oberfläche gebracht. Dass es bei diesem Tauchgang zu Unklarheiten bei der Absprache im Wasser kam und Sie das Gefühl hatten, zurückgelassen worden zu sein, entspricht nicht unserem Standard. Wir werden diesen Vorfall intern mit dem Team aufarbeiten, um die Kommunikation unter Wasser zu schärfen. Es tut uns leid, dass wir Sie dieses Mal nicht überzeugen konnten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in der Zukunft die Chance geben, Ihr Vertrauen in Euro-Divers zurückzugewinnen. Mit freundlichen Grüßen, Das Management von Euro-Divers Dhigali
Im Februar 2026 habe ich 9 Tage auf dem Resort verbracht und die Tauchbasis unter Leitung von Mika genutzt. Es ist eine professionell geführte, sehr gut strukturierte Basis. Der Tauchbetrieb verläuft reibungslos, das Boot ist toll und die Crew sehr hilfsbereit. Die Tauchgänge sind maledivisch super schön. Eigentlich also ein top Tipp. Ich wurde allerdings bereits beim Einchecken darauf hingewiesen, dasss es ja schon blöd sei, wenn alle hier mit Nitrox tauchen und ich nur mit Pressluf. Zur Info, es waren zu der Zeit überhaupt nur sehr wenig Taucher auf der Basis eingecheckt und im weiteren Verlauf war ich immer wieder mal alleine mit Guide unterwegs oder zu zweit. Ich wurde praktisch täglich darauf hingewiesen, dasss Nitrox viel sicherer und gesünder sei, die Nullzeiten erhöht und O Ton Mika, "dass es dein Leben retten kann". Ich wollte aber keinen Nitrox Schein machen, weil ich den für die Tauchgänge, die ich bevorzue nicht brauche und ich auch das Geld nicht ausgeben wollte. Ich bin bisher in allen möglichen Ländern prima mit Presssluft zurecht gekommen und fühlte mich durch das ständige HInweisen auf diese "Unzulänglichkeit" nicht sonderlich wohl auf der Basis. Ich durfte dankenswerterweise einige TG mit Tom machen und der war sehr entspannt und empathisch. Thanks again, Tom! Ich habe mich wirklich über dieses krampfhafte Anbieten von Nitrox geärgert und das hat mir den Aufenthalt und die Taucherei dort deutlich vermiest. Fazit für mich: diese Basis ist eine absolte Empfehlung für Taucher die bereits mit Nitrox unterwegs sind oder für solche, die die Nitrox Zertifizierung machen wollen. Allen anderen "Normalos" würde ich eine andere Basis empfehlen, es sei denn sie haben ein dickes Fell und können die permanenten Seitenhiebe gut wegstecken. Aber wil man das im Urlaub?
Im April hatte ich die Gelegenheit, an einer Malediven-Safari mit der Hammerhead 2 teilzunehmen. Unsere Route führte uns durch mehrere Atolle, darunter das Rasdhoo-Atoll, das Ari-Atoll, das Fulidhoo-Atoll sowie das Süd- und Nord-Malé-Atoll. Die meisten Tauchgänge fanden im Ari-Atoll statt. Obwohl wir nur eine kleine Gruppe waren, wurde alles top für uns organisiert. Fast täglich standen drei Tauchgänge auf dem Programm, darunter auch ein Nachttauchgang mit Mantas, die mit Lampen zur Planktonmahlzeit angelockt wurden. Insgesamt konnten wir 33 Tauchgänge absolvieren. Die Crew war superfreundlich und hilfsbereit. Unser indonesischer Tauchguide Abdul war sehr sympathisch, sprach gut Deutsch und hatte auch immer genug Geduld mit uns. Die Tauchgänge führten meist in Tiefen von 25 bis 30 Metern. Fast immer begegneten wir Haien, verschiedenen Rochen, Schildkröten und Oktopussen. Strömung gehörte zum Tauchen auf den Malediven dazu und reichte von angenehm moderat bis kräftig, das heißt unbedingt an den Riffhaken denken. Leider waren vor allem in flacheren Bereichen die Folgen früherer Korallenbleichen sichtbar. Dennoch waren die meisten Tauchplätze, insbesondere die zahlreichen Thilas, voller Leben und einfach atemberaubend. Bei vielen Tauchgängen kam man aus dem Staunen kaum heraus. Die Wassertemperaturen lagen zwischen 28 und 30 °C, sodass für mich mein 2-3-mm-Anzug vollkommen ausreichend war. Genossen habe ich auch die wunderschönen Sonnenuntergänge an Deck. Das Wetter generell auf den Malediven zu der Jahreszeit auf dem Meer war super angenehm. Beim Essen musste sich bremsen, um nicht zuzunehmen. Wer allerdings besonderen Wert auf guten Kaffee legt, sollte eigene Kaffeekapseln mitbringen. Das Boot bietet Platz für maximal zwölf Gäste. Da alle gemeinsam an einem großen Tisch essen, lernt man sich schnell kennen, und es entsteht eine sehr familiäre Atmosphäre. Dank der guten Organisation war der Urlaub trotz der vielen Tauchgänge sehr entspannt.
Wir waren von 28.03. bis 06.04. im Fihalhohi Island Resort und haben mehrere Tauchgänge mit der Basis Fiha Dive gemacht. Unser Sohn (10 Jahre) hat hier den Open Water Kurs absolviert. Sein Tauchlehrer Niko war hervorragend: sehr geduldig, extrem gewissenhaft bei allen Übungen und mit viel Gespür. Unser Sohn war begeistert. Teilweise war noch eine zweite Schülerin dabei, trotzdem hat sich Niko immer intensiv um jeden Einzelnen gekümmert. Nach dem Kurs waren wir noch zweimal mit dem Boot draußen. Kleine Gruppe (nur 4 Taucher + Guide) – sehr angenehm. Tauchplätze: • „Lhohi Paradise“ (ca. 5 Min): 2 Ammenhaie, 2 Schwarzspitzen-Riffhaie, 1 Schildkröte, viele große Zebrafische und svbF (sehr viele bunte Fische) • „Dhoni Gridi“ (ca. 15 Min): Schildkröten und svbF Beide Tauchgänge waren sehr entspannt. Das Boot ist komfortabel (Platz, Wasser, WC). Die Organisation ist super – die Ausrüstung wird komplett vorbereitet und nach dem Tauchgang gereinigt. Man muss sich um nichts kümmern. Die Preise entsprechen der Preisliste. Das gesamte Team ist super freundlich. Vorab konnte ich mit Sandra viele Details in Bezug auf die Ausbildung von Louis abklären. Sie hat alles immer prompt beantwortet. Vielen Dank. Auch abends am Tauchsteg gibt es viel zu sehen – perfekt zum Beobachten und ein schönes Extra, ohne tauchen zu müssen. Ich war auch schon 2011 hier mit einer Tauchgruppe und wie bereits viele schreiben: Es geht nur mehr mit Guide .
Wir waren von 28.03. bis 06.04. im Fihalhohi Island Resort und haben mehrere Tauchgänge mit der Basis gemacht. Unser Sohn (10 Jahre) hat hier den Open Water Kurs absolviert. Sein Tauchlehrer Niko war hervorragend: sehr geduldig, extrem gewissenhaft bei allen Übungen und mit viel Gespür. Unser Sohn war begeistert. Teilweise war noch eine zweite Schülerin dabei, trotzdem hat sich Niko immer intensiv um jeden Einzelnen gekümmert. Nach dem Kurs waren wir noch zweimal mit dem Boot draußen. Kleine Gruppen (nur 4 Taucher + Guide) – sehr angenehm. Tauchplätze: • „Lhohi Paradise“ (ca. 5 Min): 2 Ammenhaie, 2 Schwarzspitzen-Riffhaie, 1 Schildkröte, viele große Zebrafische und svbF (sehr viele bunte Fische) • „Dhoni Gridi“ (ca. 15 Min): Schildkröten und svbF Beide Tauchgänge waren sehr entspannt. Das Boot ist komfortabel (Platz, Wasser, WC). Die Organisation ist super – die Ausrüstung wird komplett vorbereitet und nach dem Tauchgang gereinigt. Man muss sich um nichts kümmern. Die Preise entsprechen der Preisliste. Das gesamte Team ist super freundlich. Vorab konnte ich mit Sandra viele Details in Bezug auf die Ausbildung von Louis abklären. Sie hat alles immer prompt beantwortet. Vielen Dank. Auch abends am Tauchsteg gibt es viel zu sehen – perfekt zum Beobachten und ein schönes Extra. Ich (150 TG RD) war auch schon 2011 hier mit einer Tauchgruppe und wie bereits viele schreiben: Es geht nur mehr mit Guide .
Ich möchte hier den Erfahrungsbericht des Kollegen Minkowski noch ergänzen: „Fiha Dive“ hat in der Tat etwas eigenartige Regeln, die gerade für erfahrene Taucher etwas befremdlich (um nicht zu sagen „abstoßend“) wirken. Wir waren im Februar 2026 dort und das mit dem Versicherungsnachweis war das erste Problem beim Einchecken (hab ich so noch nie erlebt). Ich hab Sporttauchen (bis 50 m Tiefe) in meiner Generali Unfallversicherung inkludiert, inkl. Druckkammerbehandlung. Die Basisleiterin wollte aber einen schriftlichen (!) Nachweis darüber haben, was für mich im Urlaub etwas mühsam war, den zu erbringen (die Polizzennummer reichte nicht, ich konnte ihr dann Gott-sei-dank einen screenshot vom Leistungsumfang per Mail übermitteln, das wurde akzeptiert). Kann man den Versicherungsnachweis nicht erbringen, muss man eine Tauchversicherung vor Ort abschließen. Ich musste als ausgebildeter Tauchlehrer mit >1.200 TG keinen „Refresher“-Kurs machen, obwohl mein letzter TG bereits 4 Jahre zurück lag. Der (kostenpflichtige) „Check Dive“ mit den 3 Übungen (Maske ausblasen, Regler wiedererlangen und Boje schießen) hat ihnen offenbar genügt. Ich persönlich halte so etwas auch für reine Geldmacherei, zumal so ein Refresher Kurs mit knapp $116 (inkl. Steuern) zu Buche schlägt. Sicherheit hin oder her, aber ich muss ja auch nicht nochmals in einer Fahrschule einen Kurs belegen, wenn ich im Besitz eines Führerscheins bin und einige Jahre nicht gefahren bin….entweder ich bin zertifizierter Taucher oder eben nicht. Abgesehen davon: In mein Logbuch kann ich theoretisch reinschreiben, was ich will (mein Logbuch wurde im übrigen gar nicht angeschaut!). Besonders lustig war in meinem Fall dann noch, dass ich (als ausgebildeter PADI IDC Staff Instructor) auf Rescue Diver „herabgestuft“ wurde, mit dem Argument, dass ich die PADI Mitgliedschaftsgebühr nicht bezahlt hätte und im „inaktiven Status“ wäre (also nicht unterrichten darf, was ich aber auch nicht wollte). Dass ich auch CMAS ** Moniteur, Barakuda Master Instructor und SSI Dive Con Instructor bin, hat die Basisleitung erst gar nicht interessiert. Mir war’s egal, Hauptsache ich konnte tauchen. Dass offenbar eben nur PADI Brevets akzeptiert werden, darüber hat Kollege „jörghelmi“ bereits entsprechend negativ berichtet. Was man positiv hervorheben muss ist das Service am Boot. Auch wird das eigene Equipment nach dem Tauchgang an der Basis von den Mitarbeitern gewaschen und zum Trocknen aufgehängt, man muss sich also um nichts kümmern. Generell fand ich aber die Preise fürs Tauchen zu teuer: 1 TG mit Nitrox inkl. Bootsfahrt kostete inkl. Steuern knapp $100, bei eigenem Equipment wohlgemerkt. Auch die angefahrenen Tauchplätze fand ich jetzt nicht so toll. Da sind andere Atolle (z.B. das Ari Atoll oder südlichere Atolle) schöner. Es waren zu unserer Zeit auch nur 2 weitere Taucher anwesend, trotz Vollbelegung mit 320 Gästen. Nachdem ich auch einige andere Inseln kenne muss ich sagen, eine dezidierte „Taucherinsel“ ist Fihalhohi nicht (mehr). Und wie der Kollege Minskowski schrieb: Hausrifftauchen im Buddy-Team ist selbst für erfahrene Taucher nur mit Guide erlaubt. Das sollte man vor der Urlaubsplanung wissen....
Seit 2011 reisen wir regelmäßig nach Fihalhohi. Im März 2026 waren wir erneut auf der Insel. Im Laufe der Jahre wechselten die ansässigen Tauchbasen, die Besitzverhältnisse, die Namen (Ocean Venture Diving, Aeolus Diving, Oiyaa Diving), die Basisleitungen und natürlich auch die Dive-Guides. Trotz dieser Wechsel ist lange Zeit vieles unverändert geblieben und die jeweiligen Nachfolger-Tauchbasen haben einen Großteil der bei vielen Tauchern sehr geschätzten Regularien einfach übernommen und fortgeführt. Dazu zählten u.a. Repeaterrabatte und das Tauchen im Body-Team am Hausriff. Im November 2020 wurde die Tauchbasis in „Fiha Dive“ umbenannt. Parallel hierzu wurden Regularien eingeführt, die sich in Teilen von vielen Malediveninseln unterscheiden und über die ich (insbesondere die Taucher) gerne informieren möchte. Aktuell (2026) gilt u.a.: - es muss eine DIVE-Versicherung nachgewiesen werden, die auch eine Druckkammerbehandlung einschließt. Hier werden u.a. akzeptiert: Aquamed, DAN, VDST. Bei Bedarf kann die Versicherung vor Ort abgeschlossen werden. - sollte mal etwas an der eigenen Ausrüstung defekt sein, wird vor Ort nur noch dann eine Reparatur angeboten, wenn es sich um den Hersteller „ScubaPro“ handelt. Alternativ kann man sich Ausrüstung leihen. - wie auf vielen anderen Inseln auch, ist zunächst ein „Welcome-Dive“ zu absolvieren (Maske fluten, Atemregler raus, Boje setzen) - die Basis behält sich vor, sofern der letzte geloggte Tauchgang länger als 6 Monate zurückliegt, das Tauchen nur nach einem kostenpflichtig zu absolvierenden Refresher-Kurs zu erlauben. Dieser muss auf jeden Fall absolviert werden, sofern der letzte geloggte Tauchgang länger als 12 Monate zurückliegt. - das Tauchen ist nur während der Öffnungszeiten (07:30 - 12:00 und 13:00 -17:00) der Tauchbasis erlaubt. Ausnahme: Nachttauchen nach Absprache, allerdings auch nur, wenn man ein entsprechendes Brevet (Kurs) hierfür nachweist bzw. diesen vor Ort absolviert. - grundsätzlich werden alle Tauchgänge ausschließlich GUIDED angeboten, d.h. das eigenverantwortliche Tauchen im Bodyteam am Hausriff ist grundsätzlich nicht (mehr) möglich. - Bootstauchgänge: vormittags zwei Tauchgänge (Abfahrt 07:30h); nachmittags ein Tauchgang (Abfahrt 13:45h) - Repeater-Rabatte werden nicht (mehr) angeboten
Das dem Hotel angeschlossene Tauchcenter war längere Zeit kaum aktiv, der neue Leiter aus den Niederlanden versucht seit Herbst 2025 der Sache mit großer Begeisterung wieder Leben einzuhauchen. Getaucht wird aktuell von den Gästen wenig, das heißt, dass man das schöne Dhoni oft für sich allein hat. Auch für Anfänger ist das Angebot groß, es gibt sowohl einen Pool als auch eine wunderschöne flache Lagune und ein Hausriff, zu dem man im Bereich der Wasservillen schwimmen kann, das Hauptriff ist nur 5 Minuten mit dem Boot entfernt. Zwei weitere Divemaster sind aktiv, so dass eventuelle Gruppen klein sind. Schneller Checkin und Vorgespräch, dann wird individuell geplant. Es gibt zwar ein Wochenschema, aber wenn das Dhoni nicht für andere Sachen belegt ist kann man täglich drei Tauchgänge machen. Nachttauchgänge sollte ebenso "drin" sein. Es gibt einen abgeschlossenen Lagerraum, in dem sich auch diverse Leihausrüstung befindet, die nach Anschein in gutem Zustand war. Außen einige Spülbecken, die Basis spült das Gastequipment aber auch gerne kostenlos. Nitroxkompressor, der uns 31-32% lieferte, die Flaschen waren korrekt gefüllt. Briefings fanden grundsätzlich vor dem Betreten des Bootes statt (normalerweise immer one-tank-dives) und waren recht kurz, keine Tauchplatzkarten. Die Guides kannten sich unter Wasser offensichtlich bestens auch und konnten auch die Strömung ausgezeichnet lesen. An Bord des Dhonis gibt es Wasser und Handtücher sowie eine Toilette und Dusche. Die Crew war recht zurückhaltend, aber fachlich ausgezeichnet und mit Equipment sehr gut vertraut. Jeder wusste genau was er tat und war auch sehr hilfreich. Gute Leiter, die auch barfuß gut zu nutzen ist. Aber kommen wir endlich zum Tauchen: Das war, kurz gesagt, sehr erfreulich! Zwar sind die Malediven nicht mehr das Korallenparadies der Vergangenheit, aber um Koddoo findet man in kürzester Entfernung diverse Kanäle, Innen- und Außenriffe. Klein- und auch Großfisch satt, Tauchgänge mit einem Dutzend Haie und Schildkröten sind kein Problem, selbst Tigerhaie und Walhaie wurden schon gesichtet (nicht von uns!). Sehr lobenswert war auch die flexible Gestaltung, ein wegen Erkrankung kurzfristig abgesagter Tauchtag wurde nicht berechnet, hier überwiegt noch die Begeisterung für das Tauchen vom gesamten Team und nicht der Kommerz. Aber da wären wir bei einem Thema, das auch dazugehört: die Preise. Günstig ist das Tauchen hier nicht, die Preise sind immerhin transparent in einer Broschüre zusammengefasst. Taucht man mehr und mit eigenem Equipment wird es etwas günstiger. Auch hier das hoteltypische ärgerliche ++. Immerhin muss man sagen, dass wir hier - nach einer schlechten Erfahrung mit einem "Luxus"-Liveaboard - in aller Ruhe, sehr individuell und sehr entspannt tauchen konnten. Wer gerne jeden Tag drei Mal Durchzug um den Regler wünscht - auch das ist hier kein Problem! Zusammengefasst ist das Suvadiva Divers sicher einen Besuch wert, und wir wünschen Eduard viel Glück und Erfolg!
Das Mercure liegt im großen Gaafu-Alifu-Atoll (Nord-Huvadhu) im Süden der Malediven. Dahin geht es über einen Domestic flight von Male, teilweise mit Zwischenstop im gleichen Atoll (Kaddedhoo). Geflogen wird mit 2-motorigen Turboprops, die relativ viel Platz bieten. Die Gästestruktur ist gemischt, Europäer, Russen, Asiaten. Verschiedene Zimmer, wie üblich am Strand oder Wasservilla, mit und ohne Pool. Preislich im (maledivischen!) Mittelklassebereich. Nach der Ankunft geht es mit Golfcart - die Wege sind kurz - von Hafen oder Flugplatz ins Resort. Kurze Begrüßung, Hotelrunde. Dankenswerterweise war das Zimmer schon am frühen Morgen bezugsbereit (Grund später). Ordentliches Raumangebot, große Terrasse, Liegen und Sitzgruppe. Kein Sonnenschirm auf der Terrasse, deren Holz sehr heiß wird. Ärgerlich sind kleine fehlende Details, wie eine Kelle in der Spülgelegenheit für die Füße. Eine Außendusche gibt es nur über einen Seiteneingang in das Zimmer. Das Zimmer an sich ist in einem guten Zustand, Stromanschlüsse auch für Euro-Stecker geeignet. Etwas wenige Staumöglichkeiten für Kleidung, großer Safe. Minibar ($), Wasser kostenlos, auf Anfrage wird nachgeliefert, manchmal braucht es dazu etwas länger. Schönes Bad. Das Personal ist freundlich, aber manchmal desorientiert, es kommt vor, dass man von mehreren gleichzeitig bedient wird, von denen niemand weiß was gerade angesagt ist. Immerhin wird alles gemacht, der Villa-Host ist aufmerksam und über Whatsapp gut erreichbar. Das WLAN war im Zimmer trotz Accor-Premium-Account erst miserabel, nachdem wir länger die Lobby bevölkerten und dort laut telefonierten klappte es im Zimmer plötzlich besser. Gepflegte Anlage mit kleineren Häkchen. Im Hauptrestaurant wird täglich ein wechselndes Themen-Buffet angeboten, zusätzlich a la carte-Essen. Daneben gibt es noch ein italienisches Restaurant, das klein ist und vorreserviert werden muss. Eine Bar am großen Pool. Das Essen schmeckte meist gut, es gab Ausnahmen, zusammengefasst passt es zum vier-Sterne-Standard. Zimmerservice gibt es auch, nicht in Paketen enthalten. Goodies wie Brötchen gibt es im Resort, nicht beim room service. Kommen wir zu den Preisen, die sind malediventypisch. Buffet 75$ pro Nase, Vorspeise 18-30, Hauptgericht 25-50, Lobster 100+. Selbstverständlich (?) alles ++, also mit insgesamt 28% Aufschlag. Teuer ist der Alkohol, insbesondere der Wein. Es gibt ÜF, HP, VP und AI, bei dem nicht alles inklusive ist. Das ist auch etwas, was negativ auffiel: man hatte das Gefühl, dass immer gerne der eine oder andere Dollar kassiert wird. Achtung: die Zigarettenpreise sind rekordverdächtig! (31$) Auf den Malediven ist das Rauchen drastisch eingeschränkt worden, jeder, der nach 2007 geboren ist, darf es nicht mehr und auch keinen Tabak etc. kaufen. Zusammengefasst war unsere Eindruck ziemlich durchwachsen. Der Wunsch wiederzukehren ist nicht gerade stark. Ach ja, die frühen Zimmer: unser Rückflug fand um 5.00 maledivischer Zeit statt. Das heißt: sehr früh aufstehen und in Male noch einige Stunden warten. EIn langer Tag. Außerdem verfügt der Flughafen über nur einen ziemlich morschen Wasserspender (keine Becher da!). Wer da länger wartet sollte sich im Vorfeld verproviantieren.
Stellungnahme der Tauchbasis am Ende des Originalberichts -- -- -- Wir haben Dhigali wegen des sehr schön beschriebenen Hausriffs ausgewählt. Wir kennen und schätzen solche Tauchgänge von diversen anderen Locations wegen der zeitlichen Unabhängigkei und der Ruhe zu zweit. Leider war das wegen des völlig zerstörten Hausriffs und der Totalverweigerung der Basis“leiterin“ ( Hausriff um 9 oder 14:30 Uhr, sonst stört ihr die Mittagspause) nicht möglich. Schon zur Bergrüssung erklärte Ramune , dass wir mit 39 Jahren Erfahrung und knapp 700TG mit einem VDTL*-Brevet aus 1987 max. 20m tief tauchen dürfen. Einen Blick ins Logbuch lehnte sie ab, da kann man ja alles reinschreiben. Dass 50 Basen weltweit, darunter auch Eurodivers auf Villamendhoo das anders sehen, interessierte nicht. Am letzten Tag durften wir dann Ramune im Wasser erleben, mit 2 AOWD’s völlig überfordert, unser Guide (nochmal grosses Lob an Khaled, Du bist eine Klasseguide !!) musste einen der Taucher übernehmen und aufsteigen. Man hat uns dann einfach am Riff zurückgelassen. War letztlich kein Problem, aber so nicht abgesprochen. Eurodivers, Ihr seht uns nie wieder ! -- -- -- Stellungnahme Tauchbasis vom 14.3.26 Sehr geehrte Gäste, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihr ausführliches Feedback zu geben. Wir bedauern aufrichtig, dass Ihr Taucherlebnis bei uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat – insbesondere, da Sie Euro-Divers Vilamendhoo positiv in Erinnerung haben. Zertifizierung & Erfahrung: Wir schätzen Ihre langjährige Erfahrung von vielen Jahren und 700 Tauchgängen. Unsere Basisleitung ist jedoch an strikte Vorgaben und lokale Sicherheitsbestimmungen der maledivischen Regierung gebunden, die bei bestimmten Brevets (unabhängig von der Erfahrung) Tiefenlimits vorsehen. Als VDST 1* sind das max. 20 Meter. Es ist unser Ziel, Sicherheit und Gastfreundschaft in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund haben wir den Deep Dive Adventure Trainings-Tauchgang angeboten, damit die lokalen Sicherheitsbestimmungen der Malediven eingehalten werden können und sie die gewünschten Tauchgang machen konnten. Hausriff: Wir verstehen Ihren Wunsch nach zeitlicher Unabhängigkeit. Wir werden intern prüfen, wie wir hier in Zukunft flexiblere Lösungen für unsere Taucher anbieten können die eventuell auch unsere momentane Mittagpause einschließen. Zum Zustand des Hausriffs – es gibt bei jedem Haus Riff Stellen die durch Wellen oder Gezeiten-Strömungen „zerstört“ sind – allerdings ist das Hausriff von Dhigali an den von uns genannten Einstiegsstellen sehr schön und vielfältig. Ihr Lob für Khaled geben wir sehr gerne weiter. Ramune hatte einen Scuba Diver und einen AOWD Taucher in ihrer Gruppe und hat nach Absprache mit Khaled den AOWD Taucher in seine Gruppe übergeben, das der Scuba Diver seine 50 bar Marke erreicht hatte und der AOWD noch genug Luft hatte. Als auch der AOWD die 50 Bar Marke erreichte hat Khaled den AOWD an die Oberfläche gebracht. Dass es bei diesem Tauchgang zu Unklarheiten bei der Absprache im Wasser kam und Sie das Gefühl hatten, zurückgelassen worden zu sein, entspricht nicht unserem Standard. Wir werden diesen Vorfall intern mit dem Team aufarbeiten, um die Kommunikation unter Wasser zu schärfen. Es tut uns leid, dass wir Sie dieses Mal nicht überzeugen konnten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in der Zukunft die Chance geben, Ihr Vertrauen in Euro-Divers zurückzugewinnen. Mit freundlichen Grüßen, Das Management von Euro-Divers Dhigali
Im Februar 2026 habe ich 9 Tage auf dem Resort verbracht und die Tauchbasis unter Leitung von Mika genutzt. Es ist eine professionell geführte, sehr gut strukturierte Basis. Der Tauchbetrieb verläuft reibungslos, das Boot ist toll und die Crew sehr hilfsbereit. Die Tauchgänge sind maledivisch super schön. Eigentlich also ein top Tipp. Ich wurde allerdings bereits beim Einchecken darauf hingewiesen, dasss es ja schon blöd sei, wenn alle hier mit Nitrox tauchen und ich nur mit Pressluf. Zur Info, es waren zu der Zeit überhaupt nur sehr wenig Taucher auf der Basis eingecheckt und im weiteren Verlauf war ich immer wieder mal alleine mit Guide unterwegs oder zu zweit. Ich wurde praktisch täglich darauf hingewiesen, dasss Nitrox viel sicherer und gesünder sei, die Nullzeiten erhöht und O Ton Mika, "dass es dein Leben retten kann". Ich wollte aber keinen Nitrox Schein machen, weil ich den für die Tauchgänge, die ich bevorzue nicht brauche und ich auch das Geld nicht ausgeben wollte. Ich bin bisher in allen möglichen Ländern prima mit Presssluft zurecht gekommen und fühlte mich durch das ständige HInweisen auf diese "Unzulänglichkeit" nicht sonderlich wohl auf der Basis. Ich durfte dankenswerterweise einige TG mit Tom machen und der war sehr entspannt und empathisch. Thanks again, Tom! Ich habe mich wirklich über dieses krampfhafte Anbieten von Nitrox geärgert und das hat mir den Aufenthalt und die Taucherei dort deutlich vermiest. Fazit für mich: diese Basis ist eine absolte Empfehlung für Taucher die bereits mit Nitrox unterwegs sind oder für solche, die die Nitrox Zertifizierung machen wollen. Allen anderen "Normalos" würde ich eine andere Basis empfehlen, es sei denn sie haben ein dickes Fell und können die permanenten Seitenhiebe gut wegstecken. Aber wil man das im Urlaub?
Im April hatte ich die Gelegenheit, an einer Malediven-Safari mit der Hammerhead 2 teilzunehmen. Unsere Route führte uns durch mehrere Atolle, darunter das Rasdhoo-Atoll, das Ari-Atoll, das Fulidhoo-Atoll sowie das Süd- und Nord-Malé-Atoll. Die meisten Tauchgänge fanden im Ari-Atoll statt. Obwohl wir nur eine kleine Gruppe waren, wurde alles top für uns organisiert. Fast täglich standen drei Tauchgänge auf dem Programm, darunter auch ein Nachttauchgang mit Mantas, die mit Lampen zur Planktonmahlzeit angelockt wurden. Insgesamt konnten wir 33 Tauchgänge absolvieren. Die Crew war superfreundlich und hilfsbereit. Unser indonesischer Tauchguide Abdul war sehr sympathisch, sprach gut Deutsch und hatte auch immer genug Geduld mit uns. Die Tauchgänge führten meist in Tiefen von 25 bis 30 Metern. Fast immer begegneten wir Haien, verschiedenen Rochen, Schildkröten und Oktopussen. Strömung gehörte zum Tauchen auf den Malediven dazu und reichte von angenehm moderat bis kräftig, das heißt unbedingt an den Riffhaken denken. Leider waren vor allem in flacheren Bereichen die Folgen früherer Korallenbleichen sichtbar. Dennoch waren die meisten Tauchplätze, insbesondere die zahlreichen Thilas, voller Leben und einfach atemberaubend. Bei vielen Tauchgängen kam man aus dem Staunen kaum heraus. Die Wassertemperaturen lagen zwischen 28 und 30 °C, sodass für mich mein 2-3-mm-Anzug vollkommen ausreichend war. Genossen habe ich auch die wunderschönen Sonnenuntergänge an Deck. Das Wetter generell auf den Malediven zu der Jahreszeit auf dem Meer war super angenehm. Beim Essen musste sich bremsen, um nicht zuzunehmen. Wer allerdings besonderen Wert auf guten Kaffee legt, sollte eigene Kaffeekapseln mitbringen. Das Boot bietet Platz für maximal zwölf Gäste. Da alle gemeinsam an einem großen Tisch essen, lernt man sich schnell kennen, und es entsteht eine sehr familiäre Atmosphäre. Dank der guten Organisation war der Urlaub trotz der vielen Tauchgänge sehr entspannt.

Tauchbasen auf den Malediven

Zeige alle Tauchbasen auf den Malediven

Tauchsafaris auf den Malediven

Zeige alle Liveaboards auf den Malediven

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen