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Tauchen auf den Malediven

Auf den Malediven wird von der jeweils gebuchten Hotelinsel aus getaucht. Es gibt zwar auch Safariboote, jedoch ist die Spielart direkt vom Strand aus zu Tauchen bzw. mit einem kleinen Boot, dem Dhoni, zum Tauchspot gefahren zu werden, die weitaus verbreitetste. In der Regel gibt es Natur pur zu sehen. Das heißt: Korallen, Kleinfisch - aber auch Großfisch wie z.B. Walhaie, Mantas und Haie. Wracks bilden eher die Ausnahme, sind aber durchaus auch vorhanden.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren im Februar auf Fuvah. Wir haben den Inlandsflug, die Unterkunft und natürlich das Tauchpaket direkt über DivePoint gebucht. Das Boot und die Crew von Shark Expedition, die in Zusammenarbeit mit DivePoint die TG organisieren, waren super. Sehr unzufrieden waren wir aber mit dem maledivischen Tauchguide Thoal. Keiner der TG ging länger als 45 Minuten. Ein Tauchprovil der einzelnen Tauchgänge war für uns nicht ersichtlich. Tauchgänge im Blauwasser ohne Strömung machen für uns keinen Sinn, wir hatten also TG auf denen wir 30 Minuten das blaue Wasser bewundern durften, noch kurz am Plateau verweilen konnten und dann bereits wieder aufsteigen mussten, damit unser Guide pünktlich nach 45 Minuten an der Oberfläche war. Er wirkte auf uns sehr gelangweilt und unmotiviert. Seine Begründung für die Begrenzung der TG war ein angebliches Maledivisches Gesetz, dass ein TG nicht länger als 45 Minuten sein darf. Wir waren jetzt das 7. Mal auf den Malediven und hatten noch nie diese Begrenzungen. Auch unsere Mittaucher waren über die Abwicklung der TG mit Thoal sehr enttäuscht und schockiert. Leider hat DivePoint auf unsere Reklamation zu diesem Guide nicht reagiert und nur durch einen glücklichen Zufall konnten wir an zwei Tagen wundervolle TG mit Brasa Suhonik und seiner Frau Irina erleben. Das hat unseren Urlaub gerettet. Die Tigerhaitauchgänge waren gut organisiert und sicher und ein ganz besonderes Erlebnis. Es gibt sehr schöne und intaktete Riffe und TG wie im Aquarium. Schade - dieser Urlaub hätte perfekt sein können. wir hoffen, dass DivePoint schnell reagiert und vielleicht bald mit motivierten Diveguides zusammen arbeitet, deren Interesse, die Kunden glücklich zumachen im Vordergrund steht.
Zum 4. Mal auf Rannalhi bei „Dive with Friends” zum Tauchen. Wir kamen am 12. Januar 24 bei strömenden Regen auf Rannalhi mit dem Speedboot an. – Wer stand am Landungssteg, um uns zu begrüßen? – Anna, Marcus, Ryan – wie schön bekannte Gesichter und liebe Menschen wieder zu sehen. Am nächsten Tag, bei strahlendem Sonnenschein stand unser erster Tauchtag an. Die gute Seele der DivePoint Basis, Ryan kümmerte sich um unser Equipment und brachte unsere komplette Tauchausrüstung aufs Boot. Alam, auf dem neuen Doni, bereitete alles für unsere ersten beiden Bootstauchgänge vor. Mit Meer, unserem Guide tauchten wir ab in die schöne Unterwasserwelt der Malediven. – Wie immer war für jeden von uns ein Highlight dabei. Als Tauchlehrer **, mit über 3000 Tauchgängen, davon mehr als 20 Malediven-Aufenthalten, weiß ich wovon ich spreche. Zurück am Steg, steht Ryan bereit das Tauchgerödel vom Boot zu holen, es auszuwaschen, Anzüge, Westen aufzuhängen und für die nächsten Tauchgänge bereit zu stellen. So hatten wir das „rundum Sorglospaket“ – wir mussten nur Tauchen! Das Team um die Eigentümer Anna und Marcus mit den Basisleitern Evelyn und Mika ist einfach nur als SUPER zu bezeichnen. Freundlichkeit, immer ein offenes Ohr, kein Massentauchen, unterstreicht nachhaltig den Basis-Slogan „Dive with Friends“! Wer unbeschwerte schöne und sichere Tauchgänge machen möchte und dabei noch Haie, Schildkröten, Delfine, Adlerrochen, verschiede Stachelrochen und das übliche „Kleinzeug“ der Malediven sehen möchte, ist auf dieser Basis genau richtig. Wir, Regine >2.600 TG, Rosita >650 TG und ich, Heinz Herbert haben die 14 Tage mehr als genossen und werden spätestens Ostern 2025 mit einer noch größeren Truppe bei Euch wieder Tauchen kommen. Nochmals vielen DANK an das Team „Dive with Friends“.
Ich möchte anmerken das ich schon viele Tauchbasen gesehen und schon mit einigen Tauchguides zu tun hatte. Wir hatten vor der Reise 3x6 Tage Non Limit gebucht und bezahlt. Hier wurde uns dann ganz unkompliziert gleich mal angeboten 2x9 Non Limit Tage zu tauchen und es gab auch noch 4x Non Limit (als "Bonus" ohne Kosten) oben drauf. Somit konnte jeder von uns 11 Tage Non Limit tauchen. Dieser Vorschlag wurde von Alfons Straub gleich mal selbst gemacht und ich freute mich natürlich sehr darüber. Die Kosten für das Boot beliefen sich auf 22 USD am Morgen mit jeweils zwei Tauchgängen und 16 USD am Nachmittag mit jeweils einem Tauchgang. Abfahrt ist um 08:30 und je nach Distanz ist man dann zwischen 12:30 und 13 Uhr wieder zurück auf der Insel. Nachmittags dauert der Ausflug von 15 Uhr bis ca. 17 Uhr. Für die Ausfahrten am Morgen müssen die Tanks (Druck und Nitrox) und die Ausrüstung am Abend vorher vorbereitet werden, da die Boote bereits ab 6 Uhr bestückt werden. Basis: Einchecken verläuft ohne Probleme. Wenn Platz ist kann man sich seine Box auch aussuchen (Entfernung zu den Becken - natürlich je nach Auslastung der Basis). Laut Alfons könnte er ca. 120 Taucher aufnehmen was bei uns aber nicht der Fall war. Wir hatten so an die 40 Taucher gezählt wobei aber auf den Booten manchmal auch nur 2-8 Taucher waren. Platz ist da genug für jeden. Es gibt zwei große Becken für Ausrüstung, ein kleines Becken für die Regler und ein Becken für die Kameras. Das Wasser wird laufend gewechselt und ist immer sehr sauber. Auch bei den Zugängen zur Basis über Sandboden sind große Becken zum Waschen der Füße. Es wird immer gekehrt, gewischt oder gereinigt. Die Boxen, Stellplätze für die Boxen, Hänger für die Anzüge und Jackets sind alle nummeriert. Anzüge und Jackets hängen im Schatten. Es gibt auch extra bei den Stellplätzen für die Boxen einen Platz wo man die Füßlinge "aufhängen" kann. Somit wurde wirklich an alles gedacht. In den Boxen kann alles sehr gut verstaut werden, da diese endlich mal groß genug für die gesamte Ausrüstung waren. Es gibt zwei Warmwasserduschen und zwei Toiletten direkt an der Basis. Kleine Fächer für Brillen o.ä. sind ebenfalls vorhanden. Auch eine Tafel mit den Sichtungen am Hausriff und für die Taucher eine Tafel wo man sich bei einem Hausrifftauchgang eintragen muss. Name, Einstiegszeit, Tauchstrecke und geplante Rückkehr. Am Hausriff kann man tauchen bis die Luft verbraucht ist. Hier verzichtet Alfons auf die 60 Minuten Regel. Tauchen bis einem die Flossen wachsen - das ist doch mal eine Ansage. Und das ganze rund um die Uhr wenn man möchte! Hausriff: Das beste was ich bisher auf den Malediven gesehen habe. Es gibt eine Steilwand die bis auf ca. 20-22 Meter abfällt. Dort befinden sich einige Überhänge. Am Grund auf ca. 28 Meter liegt ein Wrack mit der Unterseite nach oben. Hier hatten wir immer Begegnungen mit Ammenhaien und grauen Riffhaien. Zudem sahen wir am Hausriff: Adlerrochen, einen Manta, Napoleonfische, Weißspitzenriffhaie, Schwarzpunktrochen, Schildkröte,.... Das hat natürlich auch einen kleinen Nachteil - es ist fast immer Strömung. Betaucht werden kann die Insel auf beiden Seiten wobei die Richtung natürlich immer von der Strömung abhängt. Die Ein-, und ausstiegstellen haben die Nummern der Bungalows die sich genau dort befinden. Wenn man also den Einstieg 225 nutzen möchte wird die Ausrüstung dorthin gebracht. Nach dem Tauchgang lässt man die Tanks einfach stehen geht mit der Ausrüstung zur Basis und die Jungs von Dive & Sail machen dann den Rest. Wir hatten auch einen Nachttauchgang gemacht der sich aber nicht wirklich lohnte. Hier ist ganz besonders auf Strömung zu achten. Bezahlung: Die Rechnungen werden detailliert besprochen und können auf Plausibilität geprüft werden. Stempel gibt es natürlich auch (für die Logbücher). Die Rechnung wird dann vor Abreise an der Rezeption mit den anderen aufgelaufenen Rechnungen bezahlt. Ohne Gebühr für Kreditkartennutzung; die ja normalerweise bei 3% liegt und die das Hotel veranschlagt. Allerdings wurde natürlich die Gebühr für die Fremdwährung vom Kartenanbieter aufgeschlagen. Hier muss jeder selbst wissen wie der das an Besten handhaben möchte. In der Gesamtheit: TOP!!! Eine kleine Anmerkung noch von mir: Etwas Desinfektionsmittel im Becken der Regler wäre noch das i-Tüpfelchen.

Super Tauchbasis

insulinmann
Die Tauchbasis war gut organisiert, das Equipment sehr gut. Das Personal war freundlich und hilfsbereit. Die Tauchbasis ist sehr gut ausgestattet. Nitrox vorhanden. Wir fühlten uns gut aufgehoben. Die Tauchguides waren ebenfalls freundlich und hilfsbereit, die Briefings gut verständlich. Es ist zwar ein Guide oder auch mehr (je nach Anzahl der Taucher) dabei, aber diesem muss man nicht hinterher tauchen. Man kann sich selber umgucken, wenn der Check Dive zeigt, das man weiß was man tut. Einen einzigen Tauchplatz ( von16 ) fanden wir nicht so toll, weil dieser eher wie eine Geröllwüste aussah. Aber auch dort konnten wir noch Spannendes finden. Es gibt 2 Tauchboote. Eins der Boote ist geringfügig kleiner. Auf diesem Boot besteht die Crew aus 2 Personen und die Toilette ist kleiner. Auf dem größeren Boot besteht die Crew aus 3 Personen. Die Crews sind freundlich und helfen den Tauchern, wo Sie können. Die Toiletten waren auf beiden Booten sauber und wurden auch immer wieder kontrolliert. Auf den Boten gab es immer eine kleine Flasche Wasser pro Taucher und Tauchgang. Die Flachen wurden beim 2 Tank Dive von der Crew gewechselt. Die Ausrüstung wurde von der Crew zum Boot und auch zurück zur Tauchbasis gebracht. Spülen musste man selber. Bis die Ausrüstung in der Tauchbasis war, konnte man locker duschen gehen. Das Hausriff hatte einiges zu bieten, ist aber nicht ganz so toll, wie viele der Bootstauchgänge. Ein einziges Mal von 16 Tauchgängen hatte uns der Tauchplatz nicht ganz so begeistert. Zum Anfang gab es einen Check Dive am Hausriff. Da ich zum Anfang unseres Urlaubs erkältet war, konnten wir nicht gleich tauchen. Als es mir wieder gut ging, hatte ich dennoch Schwierigkeiten mit dem Druckausgleich. Ich konnte mir beim Check Dive alle Zeit der Welt lassen und alles fand völlig entspannt statt. Am Ende wurden die Übungen gemacht, die Boje gesetzt und schön entspannt ausgetaucht. Der Walhai Ausflug war toll, auch wenn dort eine Menge los ist. Vor Ort sind viele Boote und viele Menschen und alle Schnorcheln um den besten Platz. Da bekommt man schon mal Flossen ab oder wird geschubst. Die Regeln werden vorher erklärt, aber wenn so viele Menschen im Wasser sind, ist es immer chaotisch. Wir haben einen kleinen Punkt, der sich vielleicht verbessen ließe. Wir hatten HP gebucht und das war auch völlig ausreichend. Aber Frühstücken kann man erst ab 07:30, ggf auch wenige Min. früher. Das Tauchboot für den 2 Tank Dive legt um 08:15 ab. Wenn man davor noch mal zur Toilette muss, hat man nur wenig Zeit für ein Frühstück. Hier wäre es schön gewesen 15 Min. mehr Zeit zu haben, damit man nicht so hetzen muss und vielleicht doch noch ein frisch zubereitetes Ei essen kann.
Zusammen mit meinem Freund war ich auf einem 10-tages Trip auf der Carpe Novo in den Süden der Malediven. Eigentlich war alles auf dem Boot perfekt: Super leckeres und abwechslungsreiches Essen im Freien, riesige Zimmer und gut gewartetes Tauchdohni, alles gepflegt und stets sauber, freundliche Crew, super schöne und immer neu gezeichnete Tauchplatzkarten, usw. An der Ausstattung gab es also nichts zu bemängeln, im Gegenteil. Hierfür wären sogar fünf Sterne angebracht. Leider gibt es für uns ein riesengrosses ABER: Der Unterwasserwelt wird kaum bis gar keine Sorge getragen (dies wohl Allgemein in den Malediven, wie wir auch bei sämtlichen anderen angetroffenen Tauchgruppen unter Wasser beobachten mussten). Bei keinem einzigen Briefing wurde auch nur in kleinster Weise darum gebeten, auf Korallen und drgl. zu achten. Leider haben sich dementsprechend viele Gäste unter Wasser benommen. Da gab es welche, die Allgemein aufgrund schlechter Tarierung jeden zweiten Flossenschlag in den Grund geschlagen haben. Oder Fotografen, die sich für das perfekte Foto komplett in die so empfindlichen Korallen hineingelegt haben. Wieder andere rammten bei der kleinsten Strömung ihren Riffhacken in Korallenblöcke, ohne vorher wenigstens einen passenden Ort zu suchen (so mussten wir mehrere Male beobachten, dass Korallenblöcke umgerissen wurden, da blutet einem echt das Herz). Als wäre dies nicht genug, wollte die Crew "den Gästen zuliebe" eine Walhaibegegnung unbedingt erzwingen, weshalb bei einem bekannten Walhaispot fast eine Stunde ständig auf- und abgefahren wurde, dies von mindestens 10 Booten zeitgleich in rasendem Tempo (zum Glück liess sich da kein Walhai blicken..). Dies alles hat die Freude am sonst eigentlich perfekten Safariurlaub sehr getrübt. Leider haben die Guides dies alles ohne jeglichen Einwand zugelassen, teilweise sogar provoziert. So wurden wir öfters darauf hingewiesen, den Riffhacken einzusetzen, obwohl dies aufgrund teils sehr schwacher Strömungen in keinster Weise angebracht war. Dieses Verhalten dürfte in diesem wunderschönen Paradies einfach nicht sein und uns völlig unverständlich, ist eine intakte Unterwasserwelt doch auch die Zukunft der Bordscrew. Bleibt zu hoffen, dass sich dies in näherer Zukunft ändert, bevor alles komplett zerstört ist. Wir werden jedenfalls aufgrund dieser Erlebnisse wohl leider so schnell nicht mehr in die Malediven zurückkehren.
Meine Frau und ich haben die 11-Nächte-Weihnachtstour auf der Amba insgesamt sehr genossen. Der erfahrene deutsche Leiter Stefan führt das frisch aufgehübschte, mit Liebe zum Detail gestaltete und komfortable Holzschiff mit seiner durchweg maledivischen Crew nach unseren Eindrücken mit Leidenschaft und bestimmter Hand, war dabei aber immer humorvoll und nie um eine ausgeschmückte Story verlegen. Er war bei allen Fragen und Problemen immer für uns ansprechbar und hilfreich. Die junge, sehr freundliche und höfliche Service-Crew hat einen tollen Job gemacht. Die drei maledivischen Guides - ein erfahrener Chef-Guide mit perfekter Ortskenntnis als Ruhepol (danke, Jelal!) ergänzt um einen jungen Dynamiker und einem noch jüngeren und dynamischeren Junior-Guide - haben uns insgesamt sehr schöne Tauchgänge verschafft. Wir haben quasi alles gesehen, was die Malediven zu bieten haben. Stefan selbst war als Ergänzung bei den Top-Spots auch öfters mit im Wasser. Es wird ein entspannungsorientierter Tagesablauf meist mit Wecken erst um 7 Uhr und maximal 3 Tauchgängen am Tag gelebt. Wer unbedingt mehr will, sollte ein anderes Boot buchen. Wir hätten meines Erachtens gerne auch schon mal etwas früher in den Tauchbetrieb starten können, da die Sonne um 6 sehr schnell aufgeht und genug Licht bringt. Das hätte im weiteren Tagesverlauf bei längeren Fahrstrecken manchmal etwas mehr Reserve verschafft und zum Beispiel auch am Transfertag zum Ari-Atoll einen dritten Tauchgang ermöglicht. Die Amba ist nicht mehr ganz neu, ok, aber die Kabinen - in unserem Fall eine Oberdeck-Front-Kabine - sind geräumig, gut in Schuss und mit guten Matratzen und angenehm leisen Klimaanlagen ausgestattet. Klasse: die großen Abwasserrohre erlauben es, das Klopapier mit in die Toilette zu werfen. Auch der Schiffsmotor ist angenehm leise. Das Dhoni ist funktional und mit einer tollen neuen Taucherleiter ausgestattet, die den Ausstieg auch bei höheren Wellen einfach macht. Wenn das Boot mit 20 Tauchern voll gefüllt ist, wird es auf dem Dhoni vermutlich etwas kuschelig werden - auf dieser Tour waren nur 12 Gäste an Bord, da war genug Platz. Beim Essen merkte man, dass Stefan als gelernter Koch ein gewisses Sendungsbewusstsein hat: statt eines überladenen Buffets gab es asiatisch-indisch orientierte Küche in Schüsseln auf den Tisch, und die war immer frisch zubereitet, pikant-schmackhaft und von fermentierten Salaten begleitet. Die statt des üblichen Toastbrots beim Frühstück gereichten selbstgebackenen Brötchen sind der Knaller, das individuell zusammenstellte Frühstücks-Omelett eine super Idee. Nachmittags gab es öfters frisch gebackenen, sündhaft leckeren Kuchen. Der bewusste Verzicht auf Frittiertes wie Pommes führte allerdings zu einer gewissen gefühlten Routine - Currys mit Reis sollte man idealerweise mögen - wir persönlich als Vegetatier mögen das ;-) Wenn man Vegetarier ist, kann man bei vorheriger Anmeldung sogar Einkaufs-Sonderwünsche äußern. Anregung: beim Frühstück wäre eine kleine Müsli-Station vielleicht eine sinnvolle Ergänzung. Fazit: wir würden für eine Malediven-Tour jederzeit wieder die Amba buchen.
Wir waren im Februar auf Fuvah. Wir haben den Inlandsflug, die Unterkunft und natürlich das Tauchpaket direkt über DivePoint gebucht. Das Boot und die Crew von Shark Expedition, die in Zusammenarbeit mit DivePoint die TG organisieren, waren super. Sehr unzufrieden waren wir aber mit dem maledivischen Tauchguide Thoal. Keiner der TG ging länger als 45 Minuten. Ein Tauchprovil der einzelnen Tauchgänge war für uns nicht ersichtlich. Tauchgänge im Blauwasser ohne Strömung machen für uns keinen Sinn, wir hatten also TG auf denen wir 30 Minuten das blaue Wasser bewundern durften, noch kurz am Plateau verweilen konnten und dann bereits wieder aufsteigen mussten, damit unser Guide pünktlich nach 45 Minuten an der Oberfläche war. Er wirkte auf uns sehr gelangweilt und unmotiviert. Seine Begründung für die Begrenzung der TG war ein angebliches Maledivisches Gesetz, dass ein TG nicht länger als 45 Minuten sein darf. Wir waren jetzt das 7. Mal auf den Malediven und hatten noch nie diese Begrenzungen. Auch unsere Mittaucher waren über die Abwicklung der TG mit Thoal sehr enttäuscht und schockiert. Leider hat DivePoint auf unsere Reklamation zu diesem Guide nicht reagiert und nur durch einen glücklichen Zufall konnten wir an zwei Tagen wundervolle TG mit Brasa Suhonik und seiner Frau Irina erleben. Das hat unseren Urlaub gerettet. Die Tigerhaitauchgänge waren gut organisiert und sicher und ein ganz besonderes Erlebnis. Es gibt sehr schöne und intaktete Riffe und TG wie im Aquarium. Schade - dieser Urlaub hätte perfekt sein können. wir hoffen, dass DivePoint schnell reagiert und vielleicht bald mit motivierten Diveguides zusammen arbeitet, deren Interesse, die Kunden glücklich zumachen im Vordergrund steht.

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