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Tauchen auf den Malediven

Auf den Malediven wird von der jeweils gebuchten Hotelinsel aus getaucht. Es gibt zwar auch Safariboote, jedoch ist die Spielart direkt vom Strand aus zu Tauchen bzw. mit einem kleinen Boot, dem Dhoni, zum Tauchspot gefahren zu werden, die weitaus verbreitetste. In der Regel gibt es Natur pur zu sehen. Das heißt: Korallen, Kleinfisch - aber auch Großfisch wie z.B. Walhaie, Mantas und Haie. Wracks bilden eher die Ausnahme, sind aber durchaus auch vorhanden.

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So unterschiedlich können Bewertungen sein im Vergleich zur letzten Bewertung hier. ich möchte Euch gern ein Feedback zu unserem Aufenthalt auf Angaga vom 12.03.-23.03.2020 und der Tauchbasis geben, um Euch darzulegen, was Euch dort tatsächlich erwartet: Den Basisleiter Sebastian haben wir nicht durch seine persönliche Vorstellung kennengelernt, sondern auf Nachfrage bei dersehr engagierten Tauchguide Claudia erfahren, wer er ist. Das ist schon einmal ein Start gewesen, wie wir es sonst auf Tauchbasen anders kennengelernt haben. Sebastian zeichnete sich in den Tagen unserer Anwesenheit durch ein wenig empathisches, muffiges, lustloses und abweisendes Auftreten aus. Die Stimmung unter der Mannschaft der Guides war deutlich gedrückt (auch schon vor den Entwicklungen zu Corona in unserer zweiten Woche) und man hatte nicht den Eindruck eines Teams, das gut harmoniert. Sebastian saß entweder auf dem Tauchboot oder auf der Basis (wenn er sich dort nicht im Büro aufhielt und gar nicht zu sehen war) teilnahmslos und unlustig herum, interessierte sich nicht, ob wir Taucher bei Rückkehr von Spot etwas zu erzählen hatten und lieferte insgesamt eine extrem schlechte Performance ab. Eine derartige Unlust habe ich bisher noch nicht erlebt! Diesen Eindruck hatten wir nicht exklusiv, sondern wurde aus meinen Gesprächen mit allen anderen Tauchern von diesen geteilt! Exemplarisch möchte ich folgende Erlebnisse aufzählen: • An unserem zweiten Tauch Tag wurde nur ein two tank Ausflug zu den Walhaien angeboten. Da wir gerade vor vier Monaten auf MAFIA Island/Tansania genug Walhaie hatten, wollten wir hier nicht teilnehmen. Ein zusätzliches Boot one tank zumindest am Vormittag oder Nachmittag wurde nicht angeboten. Auf meine Nachfrage wieso kein zweites Boot angeboten wird, erwiderte Sebastian, es wären zu wenig Taucher daran interessiert (unwahr) und er würde deshalb auch an dem zweiten Boot nichts verdienen. Mindestens sechs interessierte Taucher wären aber definitiv gerne Vormittags und Nachmittags one tank getaucht! Schon allein die Aussage, dass er an dem Boot nichts verdienen würde, ist gegenüber uns als Gast inakzeptabel, ganz abgesehen davon, dass wir das Boot vom Hotel und nicht der Basis in Rechnung gestellt bekommen haben. Sein zweites „Argument“ war dann tatsächlich, dass er auch nicht genug Guides habe (ein TG hätte für den one tank sicher zur Verfügung gestanden, zumal die sechs interessierten Taucher immer unguidet getaucht sind), da diese auch mit Kursen beschäftigt seien. Zum einen habe ich nie jemanden gesehen, der einen Kurs gemacht hat und zum anderen hat der Basisleiter damit indirekt gesagt, das wir als Gäste, die 15TG per Voucher schon vorgebucht und bezahlt hatten, für ihn Gäste zweiter Klasse sind, da ihm Taucher die Kurse bezahlen/belegen wichtiger sind. Ein Unding sondergleichen!! • Sicherlich hatte die Basis das Pech, dass ein Tauchguide wegen gesundheitlicher Probleme ausgefallen ist und die Tauchguide Sylvia erst ganz frisch angekommen und ohne Erfahrung der Tauchplätze war. Weshalb der zusätzliche einheimische Tauchguide nur ein einziges Mal in unseren 12 Tagen eingesetzt wurde, erschließt sich mir auch nicht. So standen als Guide nur der Basisleiter Sebastian und Claudia zur Verfügung, nachdem ein weiterer TG Kevin in der ersten Woche abgereist war. Claudia hat übrigens mit Ihrer charmanten Art, trotz Ihrer Jugend und eher geringen Erfahrung unsere Tauchgänge und die Stimmung auf dem Schiff immer gerettet. So eine engagierte Mitarbeiterin würde auch eine sehr gute Basisleiterin abgeben. • Sebastian und leider auch Claudia haben von Strömungen allerdings keine/wenig Ahnung. Mindestens 5 mal waren die Checks der Guides im Wasser im Nachhinein unzutreffend. Bei Sebastian stimmte teilweise auch nicht die Richtung der angesagten Strömung und die Stärken waren eigentlich immer falsch angegeben. Auf das Kommando „schnell“ abzutauchen, um nicht abgetrieben zu werden, haben wir mehrfach festgestellt, dass es nur eine ganz leichte oder keine Strömung gab, die ein langsames Abtauchen nicht behinderte…. • Auffällig war auch, das nur Claudia ein gutes Zusammenspiel mit der Bootscrew und dem Captain hatte. Bei Sebastian war mein Eindruck das eher ein disharmonisches Verhältnis besteht. • So war es auch sehr enttäuschend, dass unser Hauptgrund Mantas am Manta Spot zu sehen nicht erfolgreich war. Weniger deshalb, weil wir einen Zoo erwarten, als vielmehr, weil Sebastian zu der nötigen Ostströmung nicht in der Lage war flexibel die TG zu gestalten. Das liegt aber sicher daran, dass er sich wohl nie mit dem Captain des Bootes vorher abgestimmt hat und so nie wusste, wann Ostströmung zu erwarten war. So hatten wir einige tolle TG mit hervorragender Ostströmung, allerdings nie an der Manta Putzerstation….Gesehen haben wir einmal einen Manta an einem anderen Spot. Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass niemand der Taucher mit Sebastian zufrieden war und sicher nicht wieder diese Basis besuchen wird. Insofern hatten wir leider eine sehr enttäuschende Zeit auf Eurer Basis auf Angaga. Ein Glück war nur, dass wir wieder einmal viele Bekanntschaften zu netten Mittauchern schließen konnten, die allerdings von der Basisleitung allesamt ebenso enttäuscht waren wie wir!
Zwischen September und Oktober (22.09.-06.10.) hat es uns auf die Malediven gezogen. Für mich war es das erste Mal im Inselparadies. Ein Erlebnis war schon die Anreise mit dem Wasserflugzeug. Hatten wir noch etwas Nieselregen bei der Ankunft, waren die nächsten Tage nur noch von Sonnenschein gekrönt. Die Insel ist ein Traum. Trotz ihrer Größe durch und durch Natur. Das Personal des Coco Palm Resorts überaus freundlich und serviceorientiert. Die PADI-Tauchbasis gehört mittlerweile zum Hotel. Geleitet wird sie aktuell von der Schweizerin Natalie. Unsere Ausrüstung wurde für jeden Tauchgang vorbereitet, sodass wir auf dem Boot lediglich den Regulator anbringen und den Nitrox-Wert abzeichnen mussten. Da wir maximal 5 Taucher waren, konnten wir unsere Ziele z.T. auch vorgeben. Es gibt zwar ein Hausriff (im Osten), an dem auch Haie, Schildkröten, Rochen und manchmal auch Mantas zu sehen sind, dieses nutzten wir jedoch nicht, da die Korallen nicht sehr schön anzusehen waren. Die Tauchplätze liegen im südwestlichen Baa-Atoll und sind entweder Thilas (Unterwaserberge), Inselwände oder Kanäle. Trotzdem wir uns in der Regenzeit befanden, haben wir leider keinen Manta gesehen; auch nicht am entfernteren Nelivaru Thila (Putzerstation). Ansonsten gab es Tauchgänge mit Adlerrochen, Grauen Riffhaien, Weisspitzenriffhaien, Napoleons, vielen Schwärmen von Füsilieren und Schnappern. Die zutraulichen Fledermausfische waren ein weiteres Highlight. Als ungünstig empfanden wir die Staffelung der Preise für die Tauchgänge. Es gibt eine Staffel bis 15, danach geht es mit niedrigeren Staffeln mit höheren Preisen weiter (15 TG zu je 48 USD + 10% Service +12 % Steuer). Für den 16. TG zahlt man wieder 53 USD + +. Ein Wehrmutstropfen war auch, dass Natalie als Basenleiterin auch den Guide spielen musste. Ein Mitarbeiter wurde gerade zum Guide ausgebildet. Ihm fehlte jedoch noch die Erfahrung. Das war bei den Briefings und auch unter Wasser zu merken. Eine Sache war schlecht organisiert: der Check-Dive. Zum einen fand dieser an einem Tauchplatz mit mittlerer Strömung statt, zum anderen war kein Zusatzblei im Wasser verfügbar. Ich musste aufs Boot zurück und 2kg mehr einpacken. Das Team hatte mir zu wenig mitgegeben. Alles in allem aber ein schöner Urlaub. Pros: - tolles Team, das sich um alles gekümmert hat - alle Wünsche wurden sofort umgesetzt (a. bzgl. Tauchplätze) - schöne Tauchplätze Cons: - Check-Dive unzureichend (in Strömung ohne Bleicheck) - Tauchplätze meistens nur mit Boot - manchmal wollte man Tauchspots wiederholen - unerfahrener zweiter Guide - Malediven-typisch sehr teuer - keine Tauchpakete buchbar / kein Nonlimit-Tage
Auch Corona konnte uns nicht davon abhalten Ellaidhoo wie jedes 2. Jahr einen Besuch abzustatten. So verbrachten wir in der 2. Septemberhälfte 2 wunderbare Wochen. Vom Hotel wurden wir herzlichst begrüßt und bekamen einen Bungalow am schönsten Strand von Ellaidhoo. Es wird alles dafür getan, den Hygienemaßnamen gerecht zu werden. Mit uns waren es zu Anfang dann 10 Gäste auf der Insel. Bei so wenigen Gästen gibt es aber kein Büfett. Wir wurden à la carte verwöhnt. Mittags wurden 4 und am abends 5 Gänge serviert. Wir fühlten uns wie im Sternerestaurant. Einmal gab es sogar Languste, und das ohne Aufpreis zu unserem AI-Paket. Aber wir fliegen ja nach Ellaidhoo nicht nur zum Essen. Das Team von Alfons Straub hat uns wieder richtig gut betreut. Es ist immer wieder schön, die bekannten Gesichter von Solee, Adam und Amjay zu sehen. Auch alle anderen namentlich nicht genannten waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Dem Hausriff hat Corona richtig gut getan. Hier gibt es mehr Haie als je zu vor. So muss es auf den Malediven vor 40 Jahren gewesen sein. Aber auch die Fans von den kleinen Sachen kommen nicht zu kurz. Meine Freundin fand sogar eine Harlekingarnele am Hausriff. Die Korallen haben sich seit 2016 auch wieder erholt. Die Ausfahrten zu den Tauchplätzen weiter draußen waren auch wieder erste Sahne. Alfons hat einfach das beste Tauchboot, das ich kenne. Schön viel Platz, liegt toll im Wasser, ein geniales Sonnendeck und natürlich was zum Spülen für die Kamera. Aber ehrlich, am Hausriff gab es viel mehr Haie zu sehen. Weißspitzen-Riffhaie und Graue Riffhaie waren täglich in großer Zahl zusehen. Die Schwarzspitzen-Riffhaie sieht man öfters von Land aus, aber auch ab und an beim Tauchen bekam wir sie zu sehen. Insgesamt tummeln sich auch 4 Ammenhaie rund um Ellaidhoo. Ich denke, die Reisewarnung für die Malediven besteht nur wegen der vielen Haie :). Also liebe Tauchfreunde, lasst Euch von den Herren Maas und Spahn nicht die Urlaubslaune vermiesen und traut Euch. Wer Haie und gutes Essen mag, ist auf Ellaidhoo gut aufgehoben. Wir haben den Flug über Qatar Airways und das Hotel über Expedia gebucht.
Ellaidhoo ist eine Perle im indischen Ozean. Wir durften hier 7 wundervolle Tage verbringen. Tauchbasis: Wir haben das 6 Tage Non-Limit-Paket gebucht gehabt. Flossen, Maske, Schnorchel, Boje werden extra berechnet - je Tauchgang, nicht je Tag. Die Basis ist für viele Menschen ausgelegt - im Regelfall sind mehrere Boote gleichzeitig unterwegs und am Hausriff wird getaucht. Nun ist es natürlich in Corona-Zeiten so, dass fast gar nichts los ist. Konkret waren wir zu zweit die einzigen Taucher. Und auch die ersten seit Monaten. Tauchplätze: Das bringt mich zu den Tauchplätzen. Denn diese sind ein Traum. Wir sind an verschiedene Spots mit dem Schiff gefahren aber eigentlich reicht fürs Erste das Hausriff. Denn das ist bereits wirklich genial. Es ist absolut voll mit unterschiedlichsten Riffbewohnern und es gab bei uns keinen Tauchgang, der nicht mit einem Haibesuch verbunden war. Wir hatten vom schlafenden großen Ammenhai, über Rochen bis zum kleinen Napoleon so ziemlich alles mal vor der Kameralinse. Hotel: Das Resort ist pure Verwöhnung. Bei der Anreise haben wir erfahren, dass wir für die meiste Zeit die einzigen Gäste sein werden. Wir hatten also eine ganze Insel inkl. Personal für uns. Das Essen ist ein Traum. Die Hauptgänge ebenso wie die Desserts. Bei Wünschen und Fragen wird sofort reagiert. Die Hygienemaßnahmen umfassend und sehr gut durchdacht und - für manche auch wichtig - das Internet ist super. Es gibt also keine Klagen! Uneingeschränkte Reiseempfehlung! Und der große Rat, mehr Zeit am Hausriff zu verbringen als alle Spots mit dem Boot abzuklappern.

Besser geht kaum

Richardanielutz
Kurz nach dem Lockdown durften wir auf Olhuveli zu Gast sein. Entsprechend wenige Gäste waren auf der Insel und an der Tauchbasis waren wir wohl die ersten. Der Staff war deshalb auch etwas reduziert. Mit Najih und JC waren aber genau die richtigen Guides vor Ort. Der Checkdive war am Hausriff und völlig relaxed. Das Hausriff erstreckt sich sowohl nach Süden wie auch nach Norden. Es ist reich an Fisch und Korallen. Mit etwas Glück - das wir hatten - kreuzt schon mal ein Manta beim Tauchgang auf. Die Tauchbasis betreibt auch eine Korallenaufzucht am Hausriff. Der Einstieg erfolgt entweder bequem über eine Treppe oder man springt vom Anleger ("Manta Point" weil abends Scheinwerfer dafür sorgen, dass man bei ruhiger See von dort aus Mantas beobachten kann) direkt rein. Die Bootstouren starten ebenfalls direkt bei der Tauchschule. Das Equipment wird wird von der Crew verladen und an- und abgerödelt. An Bord gibt es eine Toilette und ein Sonnendeckt, sowie Frischwasser zum Abspülen und Trinkflaschen. Die Fahrten, die wir mitgemacht haben, hatten maximal 20 Minuten Fahrzeit. Es wurde auch mit nur einem Taucher die Bootstour durchgeführt (2-Tank). Die Bootstouren werden von den Guides geführt, die immer etwas Spannendes zum Anschauen oder Fotografieren finden. Am Hausriff konnten wir ohne Guides tauchen (allerdings habe ich gehört, dass sie das bei Tauchern mit schlechter Tarrierung nicht zulassen). Wir mussten uns einfach anmelden und das Material stand für das Anrödeln parat. Aufgrund des reduzierten Betriebs war die Tauchschule zwischen 12 und 15 Uhr geschlossen. War absolut in Ordnung für uns. Und wenn wir vom Hausriff mal erst um Halb Eins retour waren, waren die Jungs trotzdem noch da. Easy. Das absolute Highlight waren aber die Bubblemaker-Tauchgänge unserer Tochter. JC und Najih haben sich eingehend mit ihr auseinander gesetzt und so rasch ein Vertauensverhältnis aufgebaut. So war es dann auch keine Frage, als sie mit JC vom Boot an einem Giri auf 5 Meter herumgetümpelt und später vom Boot gejumped ist, während wir einen schönen TG mit Najih rund ums Giri hatten. Sogar beim Mermaid-Course hat sich JC in die Merman-Kluft geworfen, um vorzumachen, wie es geht. Das Equipment wird in einem eigenen Raum gelagert, die Wetsuits aufgehängt, der Rest in Boxen verstaut (alles sauber nummeriert). Man hat Becken zum Auspülen (keine Ahnung, ob das antibakterielle Mittel nur wegen COVID verwendet wird oder sonst auch). Es hat sowohl normale Duschen, wie auch eine Elefantendusche. Schon alleine wegen Najih und JC würden wir wieder kommen . Aber auch sonst, war alles zur vollsten Zufriedenheit.
So unterschiedlich können Bewertungen sein im Vergleich zur letzten Bewertung hier. ich möchte Euch gern ein Feedback zu unserem Aufenthalt auf Angaga vom 12.03.-23.03.2020 und der Tauchbasis geben, um Euch darzulegen, was Euch dort tatsächlich erwartet: Den Basisleiter Sebastian haben wir nicht durch seine persönliche Vorstellung kennengelernt, sondern auf Nachfrage bei dersehr engagierten Tauchguide Claudia erfahren, wer er ist. Das ist schon einmal ein Start gewesen, wie wir es sonst auf Tauchbasen anders kennengelernt haben. Sebastian zeichnete sich in den Tagen unserer Anwesenheit durch ein wenig empathisches, muffiges, lustloses und abweisendes Auftreten aus. Die Stimmung unter der Mannschaft der Guides war deutlich gedrückt (auch schon vor den Entwicklungen zu Corona in unserer zweiten Woche) und man hatte nicht den Eindruck eines Teams, das gut harmoniert. Sebastian saß entweder auf dem Tauchboot oder auf der Basis (wenn er sich dort nicht im Büro aufhielt und gar nicht zu sehen war) teilnahmslos und unlustig herum, interessierte sich nicht, ob wir Taucher bei Rückkehr von Spot etwas zu erzählen hatten und lieferte insgesamt eine extrem schlechte Performance ab. Eine derartige Unlust habe ich bisher noch nicht erlebt! Diesen Eindruck hatten wir nicht exklusiv, sondern wurde aus meinen Gesprächen mit allen anderen Tauchern von diesen geteilt! Exemplarisch möchte ich folgende Erlebnisse aufzählen: • An unserem zweiten Tauch Tag wurde nur ein two tank Ausflug zu den Walhaien angeboten. Da wir gerade vor vier Monaten auf MAFIA Island/Tansania genug Walhaie hatten, wollten wir hier nicht teilnehmen. Ein zusätzliches Boot one tank zumindest am Vormittag oder Nachmittag wurde nicht angeboten. Auf meine Nachfrage wieso kein zweites Boot angeboten wird, erwiderte Sebastian, es wären zu wenig Taucher daran interessiert (unwahr) und er würde deshalb auch an dem zweiten Boot nichts verdienen. Mindestens sechs interessierte Taucher wären aber definitiv gerne Vormittags und Nachmittags one tank getaucht! Schon allein die Aussage, dass er an dem Boot nichts verdienen würde, ist gegenüber uns als Gast inakzeptabel, ganz abgesehen davon, dass wir das Boot vom Hotel und nicht der Basis in Rechnung gestellt bekommen haben. Sein zweites „Argument“ war dann tatsächlich, dass er auch nicht genug Guides habe (ein TG hätte für den one tank sicher zur Verfügung gestanden, zumal die sechs interessierten Taucher immer unguidet getaucht sind), da diese auch mit Kursen beschäftigt seien. Zum einen habe ich nie jemanden gesehen, der einen Kurs gemacht hat und zum anderen hat der Basisleiter damit indirekt gesagt, das wir als Gäste, die 15TG per Voucher schon vorgebucht und bezahlt hatten, für ihn Gäste zweiter Klasse sind, da ihm Taucher die Kurse bezahlen/belegen wichtiger sind. Ein Unding sondergleichen!! • Sicherlich hatte die Basis das Pech, dass ein Tauchguide wegen gesundheitlicher Probleme ausgefallen ist und die Tauchguide Sylvia erst ganz frisch angekommen und ohne Erfahrung der Tauchplätze war. Weshalb der zusätzliche einheimische Tauchguide nur ein einziges Mal in unseren 12 Tagen eingesetzt wurde, erschließt sich mir auch nicht. So standen als Guide nur der Basisleiter Sebastian und Claudia zur Verfügung, nachdem ein weiterer TG Kevin in der ersten Woche abgereist war. Claudia hat übrigens mit Ihrer charmanten Art, trotz Ihrer Jugend und eher geringen Erfahrung unsere Tauchgänge und die Stimmung auf dem Schiff immer gerettet. So eine engagierte Mitarbeiterin würde auch eine sehr gute Basisleiterin abgeben. • Sebastian und leider auch Claudia haben von Strömungen allerdings keine/wenig Ahnung. Mindestens 5 mal waren die Checks der Guides im Wasser im Nachhinein unzutreffend. Bei Sebastian stimmte teilweise auch nicht die Richtung der angesagten Strömung und die Stärken waren eigentlich immer falsch angegeben. Auf das Kommando „schnell“ abzutauchen, um nicht abgetrieben zu werden, haben wir mehrfach festgestellt, dass es nur eine ganz leichte oder keine Strömung gab, die ein langsames Abtauchen nicht behinderte…. • Auffällig war auch, das nur Claudia ein gutes Zusammenspiel mit der Bootscrew und dem Captain hatte. Bei Sebastian war mein Eindruck das eher ein disharmonisches Verhältnis besteht. • So war es auch sehr enttäuschend, dass unser Hauptgrund Mantas am Manta Spot zu sehen nicht erfolgreich war. Weniger deshalb, weil wir einen Zoo erwarten, als vielmehr, weil Sebastian zu der nötigen Ostströmung nicht in der Lage war flexibel die TG zu gestalten. Das liegt aber sicher daran, dass er sich wohl nie mit dem Captain des Bootes vorher abgestimmt hat und so nie wusste, wann Ostströmung zu erwarten war. So hatten wir einige tolle TG mit hervorragender Ostströmung, allerdings nie an der Manta Putzerstation….Gesehen haben wir einmal einen Manta an einem anderen Spot. Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass niemand der Taucher mit Sebastian zufrieden war und sicher nicht wieder diese Basis besuchen wird. Insofern hatten wir leider eine sehr enttäuschende Zeit auf Eurer Basis auf Angaga. Ein Glück war nur, dass wir wieder einmal viele Bekanntschaften zu netten Mittauchern schließen konnten, die allerdings von der Basisleitung allesamt ebenso enttäuscht waren wie wir!
Zwischen September und Oktober (22.09.-06.10.) hat es uns auf die Malediven gezogen. Für mich war es das erste Mal im Inselparadies. Ein Erlebnis war schon die Anreise mit dem Wasserflugzeug. Hatten wir noch etwas Nieselregen bei der Ankunft, waren die nächsten Tage nur noch von Sonnenschein gekrönt. Die Insel ist ein Traum. Trotz ihrer Größe durch und durch Natur. Das Personal des Coco Palm Resorts überaus freundlich und serviceorientiert. Die PADI-Tauchbasis gehört mittlerweile zum Hotel. Geleitet wird sie aktuell von der Schweizerin Natalie. Unsere Ausrüstung wurde für jeden Tauchgang vorbereitet, sodass wir auf dem Boot lediglich den Regulator anbringen und den Nitrox-Wert abzeichnen mussten. Da wir maximal 5 Taucher waren, konnten wir unsere Ziele z.T. auch vorgeben. Es gibt zwar ein Hausriff (im Osten), an dem auch Haie, Schildkröten, Rochen und manchmal auch Mantas zu sehen sind, dieses nutzten wir jedoch nicht, da die Korallen nicht sehr schön anzusehen waren. Die Tauchplätze liegen im südwestlichen Baa-Atoll und sind entweder Thilas (Unterwaserberge), Inselwände oder Kanäle. Trotzdem wir uns in der Regenzeit befanden, haben wir leider keinen Manta gesehen; auch nicht am entfernteren Nelivaru Thila (Putzerstation). Ansonsten gab es Tauchgänge mit Adlerrochen, Grauen Riffhaien, Weisspitzenriffhaien, Napoleons, vielen Schwärmen von Füsilieren und Schnappern. Die zutraulichen Fledermausfische waren ein weiteres Highlight. Als ungünstig empfanden wir die Staffelung der Preise für die Tauchgänge. Es gibt eine Staffel bis 15, danach geht es mit niedrigeren Staffeln mit höheren Preisen weiter (15 TG zu je 48 USD + 10% Service +12 % Steuer). Für den 16. TG zahlt man wieder 53 USD + +. Ein Wehrmutstropfen war auch, dass Natalie als Basenleiterin auch den Guide spielen musste. Ein Mitarbeiter wurde gerade zum Guide ausgebildet. Ihm fehlte jedoch noch die Erfahrung. Das war bei den Briefings und auch unter Wasser zu merken. Eine Sache war schlecht organisiert: der Check-Dive. Zum einen fand dieser an einem Tauchplatz mit mittlerer Strömung statt, zum anderen war kein Zusatzblei im Wasser verfügbar. Ich musste aufs Boot zurück und 2kg mehr einpacken. Das Team hatte mir zu wenig mitgegeben. Alles in allem aber ein schöner Urlaub. Pros: - tolles Team, das sich um alles gekümmert hat - alle Wünsche wurden sofort umgesetzt (a. bzgl. Tauchplätze) - schöne Tauchplätze Cons: - Check-Dive unzureichend (in Strömung ohne Bleicheck) - Tauchplätze meistens nur mit Boot - manchmal wollte man Tauchspots wiederholen - unerfahrener zweiter Guide - Malediven-typisch sehr teuer - keine Tauchpakete buchbar / kein Nonlimit-Tage
Auch Corona konnte uns nicht davon abhalten Ellaidhoo wie jedes 2. Jahr einen Besuch abzustatten. So verbrachten wir in der 2. Septemberhälfte 2 wunderbare Wochen. Vom Hotel wurden wir herzlichst begrüßt und bekamen einen Bungalow am schönsten Strand von Ellaidhoo. Es wird alles dafür getan, den Hygienemaßnamen gerecht zu werden. Mit uns waren es zu Anfang dann 10 Gäste auf der Insel. Bei so wenigen Gästen gibt es aber kein Büfett. Wir wurden à la carte verwöhnt. Mittags wurden 4 und am abends 5 Gänge serviert. Wir fühlten uns wie im Sternerestaurant. Einmal gab es sogar Languste, und das ohne Aufpreis zu unserem AI-Paket. Aber wir fliegen ja nach Ellaidhoo nicht nur zum Essen. Das Team von Alfons Straub hat uns wieder richtig gut betreut. Es ist immer wieder schön, die bekannten Gesichter von Solee, Adam und Amjay zu sehen. Auch alle anderen namentlich nicht genannten waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Dem Hausriff hat Corona richtig gut getan. Hier gibt es mehr Haie als je zu vor. So muss es auf den Malediven vor 40 Jahren gewesen sein. Aber auch die Fans von den kleinen Sachen kommen nicht zu kurz. Meine Freundin fand sogar eine Harlekingarnele am Hausriff. Die Korallen haben sich seit 2016 auch wieder erholt. Die Ausfahrten zu den Tauchplätzen weiter draußen waren auch wieder erste Sahne. Alfons hat einfach das beste Tauchboot, das ich kenne. Schön viel Platz, liegt toll im Wasser, ein geniales Sonnendeck und natürlich was zum Spülen für die Kamera. Aber ehrlich, am Hausriff gab es viel mehr Haie zu sehen. Weißspitzen-Riffhaie und Graue Riffhaie waren täglich in großer Zahl zusehen. Die Schwarzspitzen-Riffhaie sieht man öfters von Land aus, aber auch ab und an beim Tauchen bekam wir sie zu sehen. Insgesamt tummeln sich auch 4 Ammenhaie rund um Ellaidhoo. Ich denke, die Reisewarnung für die Malediven besteht nur wegen der vielen Haie :). Also liebe Tauchfreunde, lasst Euch von den Herren Maas und Spahn nicht die Urlaubslaune vermiesen und traut Euch. Wer Haie und gutes Essen mag, ist auf Ellaidhoo gut aufgehoben. Wir haben den Flug über Qatar Airways und das Hotel über Expedia gebucht.

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