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Tauchen in Mexiko

Islas Mujeres und Cenoten sind zwei Schlüsselwörter, wenn es um Tauchen in Mexico geht. Die Isla Mujeres hat zwei weltbekannte Topspot mit dem Bronzekreuz und der Höhle der schlafenden Haie. Die Cenoten sind das größte unterirdische Flusssystem der Welt. Diese versteckt im Urwald liegenden Süsswasserhöhlen bieten einmalige und spektakuläre Tauchgänge in eine andere Welt.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Mexiko sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Selten ist mir eine Bewertung so schwierig gefallen wie hier, weil sowohl die Basis als auch die Tauchgänge von enttäuschend bis grossartig waren. Ich war im Dezember 2020 hier, 6 Tauchtage vor dem Socorro Trip. Wasser 22-25C, Sicht gut bis sehr gut (ausser in La Paz bei den Walhaien, dort hat es viel Plankton im Wasser). Manta ist eine grosse Basis, mit mehreren Booten. Auf den Booten und im Center herrschen Maskenpflicht, und Temperatur wird am Morgen jeweils gemessen. + Sehr gute Lage der Basis, direkt in der Marina, kurze Wege + Schnelle und geräumige Boote + Nettes Personal + Nitrox (kostet zusätzlich) Mischungen jeweils an die Tauchplätze angepasst, meist 28 oder 32% + Schnelle Antworten auf Anfragen +/- Flaschen meist gut gefüllt mit 210 bar, wenige Male jedoch nur 190 bar. Typische 80cuft Alu Tanks, einige wenige mit DIN, Rest INT. - Typisch amerikanische Tauchgangsorganisation, 1. TG 45min, 1h Oberflächenpause, 2. TG 45min, danach so rasch als möglich zur Basis zurück, da das Boot und die Guides am Nachmittag wieder im Einsatz sind. - Am ersten Tag haben sie mich in eine Gruppe mit einem Kind mit gerade mal 6 TGs Erfahrung gesteckt, das war weder für mich noch für den Vater und Tochter ideal. Vor allem hat man mir das erst auf dem Boot gesagt, sonst hätte ich schon vorher die Reissleine gezogen, dass das so nicht geht. Danach ging ich mit Private Guide, teuer (75 USD zusätzlich pro Tauchtag), dafür hatte ich meine Freiheit, konnte teils fast eine Stunde Tauchen, und auch ein wenig Deko war möglich. - Relativ teuer, sobald es etwas weiter weg geht (La Paz, Gordo Banks, Cabo Pulmo) Vor allem Gordo Banks mit über 50 jungen Hammerhaien war sehr eindrücklich, aber auch der Ausflug nach La Paz zu den verspielten Seehunden und den Walhaien waren top. Alles in allem ein gelungener Start in den Urlaub, trotz einigen Ärgernissen. Weitere Fotos: https://www.travelholic.ch/image-galleries/south-and-central-america/mexico/
Wir waren zum vierten Mal in Playa del Carmen Höhlentauchen mit Christine. Es war wie immer atemberauben schön. Christine bietet einen perfekten Rundumservice: Abholung direkt vor dem Apartment, Mittagessen nach Wunsch der Kunden, in unserem Fall viel frische Früchte und selbstgemacht Dips mit Nachos. Tipps zu Restaurants und Unternehmungen an den tauchfreien Tagen. Einfach Christine Fragen und sie hilft weiter! Auch wollten wir gegen Ende unsere Ferien noch einen Tauchgang im Meer mit den Bullenhaien machen, was Christine ebenfalls für uns organsiert hat und uns als Guide begleitet hat. Als Touristen haben wir nicht sehr viel von der Covid-19 Situation mitbekommen. Im Unterschied zu unseren vorhergehenden Aufenthalten in Playa del Carmen war lediglich die Maskenpflicht in Restaurants und Geschäften, an den Eingängen wurde Fieber gemessen und die Hände und Schuhe wurden desinfiziert. Durch das sehr milde Klima, dass das ganze Jahr herrscht finden das "Leben" grössten Teils draussen statt, so haben viele Restaurants keinen oder nur kleine Innenbereiche was dazu führt das man grundsätzliche draussen essen kann. Christine hat ebenfalls eine Liste geführt mit der täglich gemessenen Temperatur von allen im Auto und natürlich haben wir im Auto konsequent eine Maske getragen. Sobald wir draussen im Dschungel waren haben wir die Maske ausgezogenen und uns an die Socialdistancing Regeln gehalten. An den Cenoten haben wir an den 10 Tauchtagen mit Christine nicht ein Mal andere Taucher getroffen. Wenn man nach Playa del Carmen zum Tauchen fährt und nicht wirklich am Nacht- und Partyleben in interessiert ist steht auch zu Covid-19-Zeiten einem Aufenthalt in Mexiko nichts im Wege.
Wir ( beide vorher 25 TG ) waren vom 20.-24.03.21 mit Stefan insgesamt 10 TG in den Cenoten. Es hieß, dass man für die Cenoten 30 TG Erfahrung und eine gute Tarierung haben sollte. Deshalb nahm ich Kontakt per Mail zu Stefan auf, da man sich eigentlich in Mexiko die Cenoten nicht entgehen lassen darf und das wäre im Nachhinein gesehen auch wirklich unverzeihlich gewesen. Ein paar gezielte Fragen von Stefan an uns und seine sehr ausführlichen Infos zu Tagesablauf und auch zur derzeitige Lage hinsichtlich Corona, machten die Sache perfekt. Stefan hat sich sogar im Vorfeld extra erkundigt, wo man die entsprechenden Tests für den Rückflug bekommt. Auch das hat super geklappt und wir sind ohne Probleme wieder zurück gekommen. Wir hatten den Eindruck, dass in Mexiko in der Öffentlichkeit mehr Hygieneregeln als in Deutschland befolgt werden. Die Regeln sind in Geschäften und Restaurants wie bei uns, nur dass auch auf der Straße mehr als 50% eine Maske tragen. Jeden Tag ist Treffpunkt um 7.30 Uhr und das ist auch gut so. Die Tauchplätze sind meist schön leer. Am ersten Tag wurden die Formalitäten erledigt und das Equipment zusammengepackt, aber an den nächsten Tagen ging es gleich los. Im Auto erfolgte meist das sehr ausführliche Briefing für den ersten Tauchgang. Ich gehörte zu der Kategorie nervöse Taucherin und möchte behaupten, dass ich die Nervosität fast gänzlich abgelegt habe. Stefan gibt so viele Tips, die einen Anfänger mit Riesenschritten weiterbringen können. Im Auto haben wir alle Masken getragen und auch sonst, wo kein Abstand gehalten werden konnte. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher gefühlt und sind dankbar, in den Cenoten getaucht zu sein. Hier jetzt die ganze Faszination der Cenoten aufzuschreiben, würde den Rahmen sprengen. Aber alles, was ihr im Internet an Bildern findet, ist in der Realität noch ein Vielfaches schöner. Man muss es gesehen haben !!! Stefan hat aus jedem Tag das Beste rausgeholt, weil er weiß, welches Wetter man in welcher Cenote braucht und was er den Tauchern zumuten kann. Er macht auch vor jedem Tauchgang bei jedem gewissenhaft den Bubblecheck. Nach dem ersten Tauchgang gab es was zu trinken und etwas Obst oder Kekse. Danach ging es entweder nochmal in die gleiche Cenote oder nach kurzer Fahrt in eine andere. Man merkt, dass Stefan das alles schon zig-mal gemacht hat. Die Taschen stehen wie von Zauberhand da und verschwinden genauso schnell wieder, ebenso der Flaschenwechsel. Nach dem zweiten Tauchgang gibt es ein lecker zubereitetes Sandwich. Hier auch ein großes Dankeschön an Bea Wenn alle genüsslich kauen und noch leuchtende Augen haben, gibt Stefan nochmal hilfreiche Hinweise, was man verbessern kann oder auch schon gut macht. Wir können gar nicht genug danken für diese perfekten und noch dazu für uns lehrreichen Tauchgänge. Danach geht es wieder zurück zum Treffpunkt und man freut sich schon auf den nächsten Tag. Stefan nimmt das gesamte Equipment mit und bringt es am nächsten Tag wieder sauber mit. Leider geht jeder Urlaub mal zu Ende. Am letzten Tag wurde dann noch das Logbuch gestempelt und dann mussten wir uns schweren Herzens verabschieden. Schon da wussten wir, dass wir jedem Stefan zum Tauchen in den Cenoten empfehlen würden. Einen Tag später wollten wir abreisen, nur leider fehlte ein Ausweis. Bis zum Abflug waren es noch 5 Stunden und auch da hat uns Stefan nicht allein gelassen. Er kann perfekt Spanisch und war uns eine große Stütze. Wenn es nach uns ginge, würde er 10 Sterne bekommen. Wir kommen hoffentlich irgendwann wieder mit ihm in die Cenoten.
Ich war diesen März (2021) auf Cozumel und habe 4 wunderbare Tage damit verbracht mit Volker von Aquamarinas zu tauchen. Die Tauchgänge waren sehr abwechslungsreich und voller Meeresbewohner wie zB Schildkröten, Ammenhaie, Adlerrochen, amerikanische Rochen und Jamaika-Stechrochen, viele große Krebse und Langusten, kleine Schnecken, Zackenbarsche, und und und. Volker hat wirklich ein unglaubliches Wissen über die Unterwasserwelt, es macht großen Spass sich mit ihm nach den Tauchgängen darüber zu unterhalten. Unterwasser weist er einen auf Details hin die man sonst nie wahrgenommen hätte. Er kennt seine Hood genau und weiß wo man zB den hier endemischen Krötenfisch findet, bringt einen kleinen im Sand versteckten Fisch dazu sich in Kampfmontur zu werfen (ein Spiegel suggerierte ihm einen Feind) und führt sicher und zuverlässig durch die Riffe. Wenn man fotografieren möchte wartet er solange an der nächsten strömungsarmen Ecke (er bewegt sich wirklich wie ein Fisch im Wasser). Die Tauchgänge dauern i.d.R. solange bis man 50 bar erreicht hat (bei uns waren das zwischen 50 und 70 Minuten). Auch das Wrack Xicotencatl wurde von uns betaucht was sich absolut gelohnt hat. Es wurde speziell für Taucher versenkt, ist wunderschön mit Korallen und Schwämmen bewachsen und beherbergt in seinen Innenräumen viele große Krebse und Langusten. Momentan sind wohl nur wenige Tauchurlauber vor Ort, vorallem das vollständige Fehlen von Kreuzfahrtschiffen ist mir sehr positiv aufgefallen. Nach den Tauchgängen kann man sein Equipment entweder an Bord lassen oder es Volker zum spülen mitgeben was wirklich sehr praktisch ist je nach dem in welcher Unterkunft man auf Cozumel wohnt ;-) Am Schluss des Tauchurlaubs hatte Volker noch eine tolle Überraschung für uns, er hat ein individuelles Logbuch erstellt, indem er alle unsere Unterwasserbegegnungen detailliert aufgeschrieben hat. Alles in allem waren die Tauchgänge wirklich super organisiert, man merkt dass Volker seine Gäste wirklich am Herzen liegen. Ich komme definitiv wieder !
Ich habe soeben einen wunderbaren Monat in Mexiko verbracht, davon 10 fantastische Tauchtage mit Stefan. Bevor ich hierher geflogen bin war ich etwas unsicher ob meine Urlaubspläne aufgrund der derzeitigen Pandemie nicht lieber verschoben werden sollten und hatte deshalb schon vor meiner Reise regen Emailkontakt mit Stefan. Er hat mir die Situation hier vor Ort beschrieben und meinte dass es seiner Meinung nach hier gut möglich sei Abstand zu halten und einen sicheren Urlaub zu verbringen. Zudem meinte er, dass momentan viel weniger Touristen da seien als sonst. Also bin ich geflogen und ich muss sagen, Stefan hatte absolut recht. Ich habe sogar den Eindruck, dass hier weit strengere Hygienemaßnahmen durchgesetzt werden als in Deutschland, beispielsweise wird an fast allen Supermärkten, Restaurants o.ä. Temperatur gemessen. Die Leute halten weitestgehend Abstand und tragen zu mehr als 50% sogar draußen auf den Straßen eine Maske, obwohl es diesbezüglich keine Vorschrift gibt. Wenn wir im Auto zu den Cenoten unterwegs waren haben wir ausnahmslos Masken getragen, draußen beim Equipment aufbauen wenn kein ausreichender Abstand möglich war auch. Die von uns betauchten Cenoten waren wahnsinnig unterschiedlich und viele von ihnen werden mir mein Leben lang im Gedächtnis bleiben. Die unglaublichen Sichtweiten von teilweise 100m+, die Stalagmiten und Stalagtiten sowie anderes teilweise verrückt-faszinierendes Unterwasserkunstwerk, die wunderschönen Lichtspiele wenn das Sonnenlicht durch die Oberfläche bricht, die Halocline die teilweise wie Gelatine wirkt, Schwefelwasserstoffschichten mit Inseln voll von abgestürzter Bäume, die Sicht nach draußen in den Dschungel von weit weg unter der Wasseroberfläche, kleine Süßwasserschildkröten und mit Glück auch mal ein Krokodil haben mir Taucherlebnisse beschert die absolut faszinierend und vermutlich weltweit einzigartig sind. Die perfekte Organisation um das Tauchen herum ließ keine Wünsche offen. Die Briefings waren ausführlich und Vorfreude weckend, wir sind immer früh gestartet (7:30 Uhr) und waren oft die ersten am Tauchplatz, manchmal waren wir auch komplett alleine. Die Verpflegung war sehr lecker (vielen Dank nochmal an Bea !) trotz der extra Herausforderung veganes Essen zu zaubern, Softdrinks/Wasser/Dekobier gab es auch, alles in allem ein Rundum-Sorglos-Paket. Auch wenn wir Fragen zu tauchfremden Themen hatten stand uns Stefan stets mit wertvollen Tipps genährt aus eigenen Erfahrungen zur Seite. Fazit: Ich komme auf alle Fälle wieder, es sind nämlich noch lange nicht alle Cenoten ausgetaucht die Stefan so in petto hat ;-)
Nach Cabo San Lucas mit Manta Scuba Diving und Socorro mit der Nautilus Explorer ( siehe separate Berichte hier im Tnet) war ich Ende Dezember 2020/ Anfangs Januar 2021 als Krönung des Trips noch 11 Tauchtage in Playa del Carmen, um mit Stefan die Cenoten zu betauchen. Corona-technisch war es trotz Jahreswechsel eher ruhig, Hotels haben eine Kapazitätsgrenze von 50-60%, und auch in den Restaurants wurde etwas weniger eng bestuhlt. Masken werden relativ konsequent überall getragen (von den Einheimischen sowieso, und auch die Touristen halten sich mehrheitlich daran), und Temperaturchecks und Hände desinfizieren werden vor Betreten eines Restaurants zwingend gemacht. Vorteil für mich als Taucher /Fotograf: Sehr wenige andere Taucher in den Cenoten, mehr dazu weiter unten. Momentan ist wohl die beste Zeit, um die Cenoten ohne Massen betauchen zu können. Wasser war zwischen 24-26C, meist 25C. Sicht je nach Cenote verschieden von gut bis glasklar. Die vielen positiven Feedbacks zu Stefan sagen eigentlich schon alles aus, trotzdem hier noch kurz eine Wiederholung: + Netter und sympathischer Kontakt auf Augenhöhe, von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Ende des Tauchurlaubs + Sehr zeitiges Abfahren und speditiver Ablauf, und somit waren wir immer in den 11 Tagen die ersten im Wasser, bevor jemand anderes Sediment aufwirbeln konnte. Selbst in Dos Ojos haben wir es geschafft, beide! Tauchgänge als erstes, und quasi alleine unter Wasser zu sein. Die Oberflächenpause haben wir zum Teil auch etwas gekürzt auf eine halbe Stunde, bei Durchschnittstiefen von 4m, und max. 6m ist das aber auch völlig ok. Die Auswahl der Cenoten war immer kurzfristig, um den Lichtverhältnissen entsprechend, die Tauchgänge zu planen. Dies hat hervorragend gepasst, für alle TGs, bei denen Sonne wichtig war, hatten wir auch Sonne (ist bei schnell wechselndem Wetter gar nicht so einfach). + Stefan hat keine eigenen Flaschen, die werden von einer zentralen Füllstation geliehen (machen fast alle Dive Centers in Playa Del Carmen so). 80cuft Alu, DIN, meist mit 210-215 bar gefüllt. Einmal hat ein Flaschenventil etwas abgeblasen, dann musste die Reserveflasche genommen werden, die für diesen Zweck immer dabei ist. Nitrox ist für 5 USD zusätzlich pro Tauchtag erhältlich (31-32% Mix), und lohnt sich für die tieferen Tauchgänge, hauptsächlich im Norden (Zapote, Holbox, Kin Ha, Maravilla) und allenfalls noch Angelita. Zwingend m.M. nur in Zapote, da dort oberhalb von 25m nichts zu sehen ist, und deshalb die Zeit auf 26-35m optimiert werden muss. + Fast brandneuer Toyota Pick-up Truck, bequem und genügend Platz + Transparente Preisgestaltung, alles inklusive (nur Gebühren für Kameras sind extra, werden aber vorab kommuniziert) + Wasser + Softdrinks, Kekse und Früchte nach dem ersten TG, und leckeres Sandwich nach dem zweiten TG + Obwohl ich an 8 von 11 Tauchtagen der einzige Gast war (und somit wohl nur knapp die Unkosten gedeckt habe), war das nie ein Thema. Bei anderen Basen heisst es dann oftmals: Minimal 2 Personen, sonst fahren wir nicht. + Mein eigenes Tauchequipment wurde jeden Tag von Stefan gewaschen und desinfiziert, und sauber wieder verpackt. Das Mietmaterial des Mittauchers war ebenso in gutem und gepflegtem Zustand (Atemregler und Jacket), nur die Mietflossen sahen optisch nicht mehr ganz so taufrisch aus. + Tauchgänge meist 50-60min (ausser die tiefen TGs, bei denen es oben nichts zu sehen gibt, die waren rund 45min). Wesentlich länger, als viele andere Basen die TGs gestalten. Als einziger Gast, und generell mit wenigen anderen Tauchern in den Cenoten war es fototechnisch ein Traum, und ich kann jedem nur empfehlen, jetzt so rasch als möglich noch nach Mexiko zu kommen, um mit Stefan die Cenoten zu erkunden, bevor der grosse Run wieder losgeht! Weitere Fotos (am Ende der Gallerie): https://www.travelholic.ch/image-galleries/south-and-central-america/mexico/
Im Dezember 2020 habe ich die Socorro Standard Tour gemacht (8 Tage total, 5 Tauchtage, 2 Tage San Benedicto, 2 Tage Socorro, 1 Tag Roca Partida). Meer war sehr ruhig, die 26h Überfahrt sehr gemütlich. Wasser 26C, Sicht meist sehr gut. Zutrauliche Mantas, welche in den Blasen der Taucher «baden», dazu Delfine und Haie (Schule von 50 Hammerhaien, aber in der Ferne, 3 Tigerhaie, auch eher weit weg, dazu ganz viele Silkys, Galapagos und Weissspitzenriffhaie). Ebenso grosse Schulen von Gelbflossen Tunas. Wer Makro will, ist hier falsch. + Geräumiges Boot, gut eingerichtet, grosser Kameratisch + Nette und hilfsbereite Crew. Jeder hilft überall, die Hostessen helfen beim Ausladen der Zodiacs, und die DMs arbeiten auch mal in der Bar etc + Hohe Sicherheitsstandards, z.B. wird jeder Taucher mit einem Nautilus Lifeline ausgerüstet. Akkus werden nur draussen geladen, ausser man ist im Zimmer. Spezielle Sauerstoffhauben in jeder Kabine im Falle eines Feuers und Rauch in der Luft (habe ich bisher noch auf keinem Livaboard gesehen, ähnlich wie im Flugzeug, aber tragbar) + 4 Tauchgänge pro Tag, max 60min + Verschiedene Flaschen 80 Cuft Alu, oder gegen einen kleinen Aufpreis schwere Faber 12l oder 15l Stahl. DIN oder INT. Meist gut gefüllt, 210-215bar. Aufgrund der Topographie der Tauchplätze und 4 TGs pro Tag ist Nitrox quasi ein Muss (kostet 100 USD für die Woche), es ist meist ein 30-31% Mix. - Obwohl die Homepage grossklotzig «All the freedom for experienced divers”, self-reliant diving etc propagiert, ist Tauchen im Buddy Team nicht erlaubt, es wird zwingend mit DM in einem Rudel von 8-9 Tauchern getaucht. Sehr amerikanisch, habe ich Mühe mit, vor allem da mir vor dem Trip eigenständiges Tauchen zugesagt wurde. Tauchen in loser Gruppe mit DM hat dann einigermassen geklappt, aber einige TGs hätte ich anders getaucht ohne DM Pflicht (z.B. länger an der Cleaning Station, und von dort im Blauen hoch, statt viel Zeit mit Rückkehr an die Wand zu verschwenden und dort Austauchen). Deshalb einen Stern Abzug. Weitere Fotos: https://www.travelholic.ch/image-galleries/south-and-central-america/mexico/
Selten ist mir eine Bewertung so schwierig gefallen wie hier, weil sowohl die Basis als auch die Tauchgänge von enttäuschend bis grossartig waren. Ich war im Dezember 2020 hier, 6 Tauchtage vor dem Socorro Trip. Wasser 22-25C, Sicht gut bis sehr gut (ausser in La Paz bei den Walhaien, dort hat es viel Plankton im Wasser). Manta ist eine grosse Basis, mit mehreren Booten. Auf den Booten und im Center herrschen Maskenpflicht, und Temperatur wird am Morgen jeweils gemessen. + Sehr gute Lage der Basis, direkt in der Marina, kurze Wege + Schnelle und geräumige Boote + Nettes Personal + Nitrox (kostet zusätzlich) Mischungen jeweils an die Tauchplätze angepasst, meist 28 oder 32% + Schnelle Antworten auf Anfragen +/- Flaschen meist gut gefüllt mit 210 bar, wenige Male jedoch nur 190 bar. Typische 80cuft Alu Tanks, einige wenige mit DIN, Rest INT. - Typisch amerikanische Tauchgangsorganisation, 1. TG 45min, 1h Oberflächenpause, 2. TG 45min, danach so rasch als möglich zur Basis zurück, da das Boot und die Guides am Nachmittag wieder im Einsatz sind. - Am ersten Tag haben sie mich in eine Gruppe mit einem Kind mit gerade mal 6 TGs Erfahrung gesteckt, das war weder für mich noch für den Vater und Tochter ideal. Vor allem hat man mir das erst auf dem Boot gesagt, sonst hätte ich schon vorher die Reissleine gezogen, dass das so nicht geht. Danach ging ich mit Private Guide, teuer (75 USD zusätzlich pro Tauchtag), dafür hatte ich meine Freiheit, konnte teils fast eine Stunde Tauchen, und auch ein wenig Deko war möglich. - Relativ teuer, sobald es etwas weiter weg geht (La Paz, Gordo Banks, Cabo Pulmo) Vor allem Gordo Banks mit über 50 jungen Hammerhaien war sehr eindrücklich, aber auch der Ausflug nach La Paz zu den verspielten Seehunden und den Walhaien waren top. Alles in allem ein gelungener Start in den Urlaub, trotz einigen Ärgernissen. Weitere Fotos: https://www.travelholic.ch/image-galleries/south-and-central-america/mexico/
Wir waren zum vierten Mal in Playa del Carmen Höhlentauchen mit Christine. Es war wie immer atemberauben schön. Christine bietet einen perfekten Rundumservice: Abholung direkt vor dem Apartment, Mittagessen nach Wunsch der Kunden, in unserem Fall viel frische Früchte und selbstgemacht Dips mit Nachos. Tipps zu Restaurants und Unternehmungen an den tauchfreien Tagen. Einfach Christine Fragen und sie hilft weiter! Auch wollten wir gegen Ende unsere Ferien noch einen Tauchgang im Meer mit den Bullenhaien machen, was Christine ebenfalls für uns organsiert hat und uns als Guide begleitet hat. Als Touristen haben wir nicht sehr viel von der Covid-19 Situation mitbekommen. Im Unterschied zu unseren vorhergehenden Aufenthalten in Playa del Carmen war lediglich die Maskenpflicht in Restaurants und Geschäften, an den Eingängen wurde Fieber gemessen und die Hände und Schuhe wurden desinfiziert. Durch das sehr milde Klima, dass das ganze Jahr herrscht finden das "Leben" grössten Teils draussen statt, so haben viele Restaurants keinen oder nur kleine Innenbereiche was dazu führt das man grundsätzliche draussen essen kann. Christine hat ebenfalls eine Liste geführt mit der täglich gemessenen Temperatur von allen im Auto und natürlich haben wir im Auto konsequent eine Maske getragen. Sobald wir draussen im Dschungel waren haben wir die Maske ausgezogenen und uns an die Socialdistancing Regeln gehalten. An den Cenoten haben wir an den 10 Tauchtagen mit Christine nicht ein Mal andere Taucher getroffen. Wenn man nach Playa del Carmen zum Tauchen fährt und nicht wirklich am Nacht- und Partyleben in interessiert ist steht auch zu Covid-19-Zeiten einem Aufenthalt in Mexiko nichts im Wege.
Wir ( beide vorher 25 TG ) waren vom 20.-24.03.21 mit Stefan insgesamt 10 TG in den Cenoten. Es hieß, dass man für die Cenoten 30 TG Erfahrung und eine gute Tarierung haben sollte. Deshalb nahm ich Kontakt per Mail zu Stefan auf, da man sich eigentlich in Mexiko die Cenoten nicht entgehen lassen darf und das wäre im Nachhinein gesehen auch wirklich unverzeihlich gewesen. Ein paar gezielte Fragen von Stefan an uns und seine sehr ausführlichen Infos zu Tagesablauf und auch zur derzeitige Lage hinsichtlich Corona, machten die Sache perfekt. Stefan hat sich sogar im Vorfeld extra erkundigt, wo man die entsprechenden Tests für den Rückflug bekommt. Auch das hat super geklappt und wir sind ohne Probleme wieder zurück gekommen. Wir hatten den Eindruck, dass in Mexiko in der Öffentlichkeit mehr Hygieneregeln als in Deutschland befolgt werden. Die Regeln sind in Geschäften und Restaurants wie bei uns, nur dass auch auf der Straße mehr als 50% eine Maske tragen. Jeden Tag ist Treffpunkt um 7.30 Uhr und das ist auch gut so. Die Tauchplätze sind meist schön leer. Am ersten Tag wurden die Formalitäten erledigt und das Equipment zusammengepackt, aber an den nächsten Tagen ging es gleich los. Im Auto erfolgte meist das sehr ausführliche Briefing für den ersten Tauchgang. Ich gehörte zu der Kategorie nervöse Taucherin und möchte behaupten, dass ich die Nervosität fast gänzlich abgelegt habe. Stefan gibt so viele Tips, die einen Anfänger mit Riesenschritten weiterbringen können. Im Auto haben wir alle Masken getragen und auch sonst, wo kein Abstand gehalten werden konnte. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher gefühlt und sind dankbar, in den Cenoten getaucht zu sein. Hier jetzt die ganze Faszination der Cenoten aufzuschreiben, würde den Rahmen sprengen. Aber alles, was ihr im Internet an Bildern findet, ist in der Realität noch ein Vielfaches schöner. Man muss es gesehen haben !!! Stefan hat aus jedem Tag das Beste rausgeholt, weil er weiß, welches Wetter man in welcher Cenote braucht und was er den Tauchern zumuten kann. Er macht auch vor jedem Tauchgang bei jedem gewissenhaft den Bubblecheck. Nach dem ersten Tauchgang gab es was zu trinken und etwas Obst oder Kekse. Danach ging es entweder nochmal in die gleiche Cenote oder nach kurzer Fahrt in eine andere. Man merkt, dass Stefan das alles schon zig-mal gemacht hat. Die Taschen stehen wie von Zauberhand da und verschwinden genauso schnell wieder, ebenso der Flaschenwechsel. Nach dem zweiten Tauchgang gibt es ein lecker zubereitetes Sandwich. Hier auch ein großes Dankeschön an Bea Wenn alle genüsslich kauen und noch leuchtende Augen haben, gibt Stefan nochmal hilfreiche Hinweise, was man verbessern kann oder auch schon gut macht. Wir können gar nicht genug danken für diese perfekten und noch dazu für uns lehrreichen Tauchgänge. Danach geht es wieder zurück zum Treffpunkt und man freut sich schon auf den nächsten Tag. Stefan nimmt das gesamte Equipment mit und bringt es am nächsten Tag wieder sauber mit. Leider geht jeder Urlaub mal zu Ende. Am letzten Tag wurde dann noch das Logbuch gestempelt und dann mussten wir uns schweren Herzens verabschieden. Schon da wussten wir, dass wir jedem Stefan zum Tauchen in den Cenoten empfehlen würden. Einen Tag später wollten wir abreisen, nur leider fehlte ein Ausweis. Bis zum Abflug waren es noch 5 Stunden und auch da hat uns Stefan nicht allein gelassen. Er kann perfekt Spanisch und war uns eine große Stütze. Wenn es nach uns ginge, würde er 10 Sterne bekommen. Wir kommen hoffentlich irgendwann wieder mit ihm in die Cenoten.

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