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Tauchen in Italien

Das Mittelmeer wo es am schönsten ist. Wenn man in Italien weiss wo man ins Wasser hüpft findet man tolle Tauchspots, schöne Wracks und geniale Sichtweiten. Dass die Italiener nicht gerade sorgsam mit Ihrer Natur umgehen ist bekannt, und so gibt es gerade in der Nähe der Häfen und Großstädte eher Tauchgebiete, die man meiden sollte. Ansonsten ist das Tauchen in Italien ein Genuß - wohlorganisiert - und von den unzähligen Tauchbasen aus, die es entlang der Küste gibt.

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Traumhaft...

Aubisque
Ich war Anfang/Mitte Juli für zwei Wochen im Norden Sardiniens und habe in dieser Zeit knapp 20 (Boots-)Tauchgänge mit Blu Dive unternommen. Das Boot: Die Tauchplätze (an der Nordküste um das Capo Testa, in der Meerenge, die Korsika von Sardinien trennt - überwiegend in der Nähe der bereits zu Korsila gehörenden Insel Lavezzi - und im Nationalpark La Maddalena) werden mit einem basiseigenen Motorboot angefahren. Die Fahrzeiten sind kurz (zwischen 10 und 30 Minuten), das Boot schnell, mit stabiler Wasserlage und sehr geräumig, die Sitzplätze (maximal 16 inkl. Mannschaft) an Bord komplett überdacht und gut geschützt vor Sonne und Wind. Eine flache Plattform am Heck des Bootes erleichtert den Einstieg ins Wasser, zwei perfekt dimensionierte Leitern den Ausstieg am Ende der Tauchgänge. Ansonsten sorgt eine von den Divemastern an Bord aufmerksam beobachtete Strömungsleine für maximale Sicherheit (hab' ich bei vielen früheren Bootstauchgängen leider ganz anders erlebt). Die Tauchplätze: Die beeindruckende Landschaft der Nordküste Sardiniens, die durch riesige Granitfelsen geprägt ist, setzt sich auch unterwasser fort. Steil abfallende Wände wechseln mit unzähligen kleinen Grotten, flachen Plateaus und ein paar Seegraswiesen ab. In den tieferen Zonen (zwischen 25 und 40m) finden sich ganze Wälder von Gorgonien-Korallen in allen nur denkbaren Farbtönen. Die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien ist wegen der starken Strömungen zudem ein Paradies für Zackenbarsche und Barrakudas, denen man hier so nahe kommt wie an keinem anderen Ort des Mittelmeers (auch nicht in Gozo). Ansonsten trifft man auf die typische Mittelmeerfauna: Muränen, Zahnbrassen, Drachenköpfe, Langusten, Hummer usw. - und natürlich Nachtschnecken. Das alles in einem Reichtum, einer Vielfalt und einer Schönheit, wie ich sie im Mittelmeer noch nicht erlebt habe. Die Basis: Der Blu Dive Center liegt an der südlichen Ausfallstraße von Santa Teresa di Gallura etwas versteckt zwischen der örtlichen ENI-Tankstelle und dem Restaurant "Il Giardino". Ich habe am Ankunftstag kurz eingecheckt, den Papierkram erledigt, meine Ausrüstung deponiert und die Tauchgänge für den Folgetag vereinbart. Das Team der Basis sortiert dann alles ein (vorbildlich in Körben, Netzen und auf Bügeln geordnet und beschriftet) und bringt es inkl. fertig montiertem Jacket auf das Boot. Nach den Tauchgängen wird alles zur Basis zurücktransportiert und dort gespült und getrocknet. Full Service sozusagen. Ausrüstung wird auch verliehen. Zur Qualität kann ich nichts sagen, von außen betrachtet sahen die Sachen allerdings hervorragend aus. Die Preiskalkulation habe ich als ziemlich fair empfunden. Gemessen an Aufwand und Kosten, waren die Tauchgänge sehr günstig. Zudem werden bei Wiederholungstauchgängen großzügige Rabatte eingeräumt. Man zahlt übrigens am Ende und zwar bevorzugt in bar. Die Tauchgänge werden wetterbezogen von Tag zu Tag geplant. Grundsätzlich bietet die Basis zwei aufeinanderfolgende Bootstauchgänge am Vormittag (Treffpunkt zwischen 8 Uhr und 8.30 Uhr am Hafen von Santa Teresa, Rückkehr je nach Entfernung des Tauchplatzes zwischen 12 und 13 Uhr, während der Oberflächenpause an Bord gibt es Tee und Kekse), sowie zwei am Nachmittag an. Absprachen konnte ich kurzfristig und zuverlässig per WhatsApp treffen. Englisch ist dabei kein Problem (in Sardinien ist das nicht unbedingt selbstverständlich. Vor dem nächsten Aufenthalt werde ich wohl einen Italienisch-Kurs machen). Das Team, mit dem ich unterwegs war, besteht aus den Eigentümern der Basis, Serenella und Freddie, ihrem Sohn Gabriel, sowie Andrea, Davide und Francesca. Die kennen nicht nur die Tauchplätze in- und auswendig, sondern sind darüber hinaus ungeheuer gastfreundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Ich hatte immer das Gefühl, unter Freunden zu tauchen (auch das nicht selbstverständlich) Fazit: Für mich eine der besten Taucherfahrungen der vergangenen Jahre. Absolut empfehlenswert. Muss ich wieder hin.

Keine Sicherheit

Taucher325596
Die letzte Bewertung der Baratti Diving Basis ist über 2 Jahre her und es scheint sich einiges geändert zu haben. Die Telefonische Buchung und Absprache war einfach und problemlos. Als ich am 30.6.19 an der Basis ankam, wurde ich nach keinerlei Sachen gefragt, es wurde kein Tauchschein angeguckt, keine Tauchtauglichkeitsbescheinigung angeschaut oder ein Fragebogen zur Gesundheit ausgefüllt, keine Infos über meinen letzten Tauchgang erfragt oder wieviel Erfahrung ich als AOWD habe. Nur auf Nachfragen wurde dann ein Anmeldebogen mit persönlichen Daten ausgefüllt. Das Leihen der Ausrüstung ging einfach, ich brauchte nur Jacket, Anzug und Flossen. Auf dem Boot waren wir 9 Taucher und 2 Guide´s. Nach einem kurzem Briefing ging es ohne Sicherheitscheck und ohne Buddy Team Bildung ins Wasser. 6 OWDs zu einem Guide und wir 3 AOWDs zum anderen. Wir stiegen alle zusammen auf 18m ab und dann schwamm mein Guide ruck zuck vorraus auf 38m ab. Ich war die letzte hinten und keiner schaute sich um. Bei 10 Grad Temperaturunterschied wurde mir kalt und ab 33m hatte ich Probleme mit der Atmung. Ich bin bei 37m dann wieder etwas höher gegangen, ohne die anderen aus den Augen zu verlieren. Ich konnte nicht zu Ihnen aufschließen und war froh, als der guide sich endlich einmal umschaute. Ich signalisierte Probleme und er kam nicht zu mir. Er begann aber nach kurzer Zeit den Aufstieg und ich blieb immer etwas oberhalb. Ab 30m waren meine Atemprobleme unter Kontrolle. Nach dem Tauchgang hatte ich Kopfschmerzen und hab die Probleme angesprochen. Ich weiß, dass ich bei den Vorraussetzungen selber hätte entscheiden müssen, nicht an dem Tauchgang teilzunehmen. Ich werde daraus lernen. Der 2. Tauchgang war entspannt, ich bekam einen Buddy (die anderen nicht) und wir bleiben alle zusammen auf max. 20m. Das Boot und das Essen war gut, wir waren vor Elba unterwegs. Wozu gibt es internationale Standards? Ich hatte das Gefühl, die Italiener wären gerne unter sich geblieben.

Traumhaft...

Aubisque
Ich war Anfang/Mitte Juli für zwei Wochen im Norden Sardiniens und habe in dieser Zeit knapp 20 (Boots-)Tauchgänge mit Blu Dive unternommen. Das Boot: Die Tauchplätze (an der Nordküste um das Capo Testa, in der Meerenge, die Korsika von Sardinien trennt - überwiegend in der Nähe der bereits zu Korsila gehörenden Insel Lavezzi - und im Nationalpark La Maddalena) werden mit einem basiseigenen Motorboot angefahren. Die Fahrzeiten sind kurz (zwischen 10 und 30 Minuten), das Boot schnell, mit stabiler Wasserlage und sehr geräumig, die Sitzplätze (maximal 16 inkl. Mannschaft) an Bord komplett überdacht und gut geschützt vor Sonne und Wind. Eine flache Plattform am Heck des Bootes erleichtert den Einstieg ins Wasser, zwei perfekt dimensionierte Leitern den Ausstieg am Ende der Tauchgänge. Ansonsten sorgt eine von den Divemastern an Bord aufmerksam beobachtete Strömungsleine für maximale Sicherheit (hab' ich bei vielen früheren Bootstauchgängen leider ganz anders erlebt). Die Tauchplätze: Die beeindruckende Landschaft der Nordküste Sardiniens, die durch riesige Granitfelsen geprägt ist, setzt sich auch unterwasser fort. Steil abfallende Wände wechseln mit unzähligen kleinen Grotten, flachen Plateaus und ein paar Seegraswiesen ab. In den tieferen Zonen (zwischen 25 und 40m) finden sich ganze Wälder von Gorgonien-Korallen in allen nur denkbaren Farbtönen. Die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien ist wegen der starken Strömungen zudem ein Paradies für Zackenbarsche und Barrakudas, denen man hier so nahe kommt wie an keinem anderen Ort des Mittelmeers (auch nicht in Gozo). Ansonsten trifft man auf die typische Mittelmeerfauna: Muränen, Zahnbrassen, Drachenköpfe, Langusten, Hummer usw. - und natürlich Nachtschnecken. Das alles in einem Reichtum, einer Vielfalt und einer Schönheit, wie ich sie im Mittelmeer noch nicht erlebt habe. Die Basis: Der Blu Dive Center liegt an der südlichen Ausfallstraße von Santa Teresa di Gallura etwas versteckt zwischen der örtlichen ENI-Tankstelle und dem Restaurant "Il Giardino". Ich habe am Ankunftstag kurz eingecheckt, den Papierkram erledigt, meine Ausrüstung deponiert und die Tauchgänge für den Folgetag vereinbart. Das Team der Basis sortiert dann alles ein (vorbildlich in Körben, Netzen und auf Bügeln geordnet und beschriftet) und bringt es inkl. fertig montiertem Jacket auf das Boot. Nach den Tauchgängen wird alles zur Basis zurücktransportiert und dort gespült und getrocknet. Full Service sozusagen. Ausrüstung wird auch verliehen. Zur Qualität kann ich nichts sagen, von außen betrachtet sahen die Sachen allerdings hervorragend aus. Die Preiskalkulation habe ich als ziemlich fair empfunden. Gemessen an Aufwand und Kosten, waren die Tauchgänge sehr günstig. Zudem werden bei Wiederholungstauchgängen großzügige Rabatte eingeräumt. Man zahlt übrigens am Ende und zwar bevorzugt in bar. Die Tauchgänge werden wetterbezogen von Tag zu Tag geplant. Grundsätzlich bietet die Basis zwei aufeinanderfolgende Bootstauchgänge am Vormittag (Treffpunkt zwischen 8 Uhr und 8.30 Uhr am Hafen von Santa Teresa, Rückkehr je nach Entfernung des Tauchplatzes zwischen 12 und 13 Uhr, während der Oberflächenpause an Bord gibt es Tee und Kekse), sowie zwei am Nachmittag an. Absprachen konnte ich kurzfristig und zuverlässig per WhatsApp treffen. Englisch ist dabei kein Problem (in Sardinien ist das nicht unbedingt selbstverständlich. Vor dem nächsten Aufenthalt werde ich wohl einen Italienisch-Kurs machen). Das Team, mit dem ich unterwegs war, besteht aus den Eigentümern der Basis, Serenella und Freddie, ihrem Sohn Gabriel, sowie Andrea, Davide und Francesca. Die kennen nicht nur die Tauchplätze in- und auswendig, sondern sind darüber hinaus ungeheuer gastfreundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Ich hatte immer das Gefühl, unter Freunden zu tauchen (auch das nicht selbstverständlich) Fazit: Für mich eine der besten Taucherfahrungen der vergangenen Jahre. Absolut empfehlenswert. Muss ich wieder hin.

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