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Tauchen in Italien

Das Mittelmeer wo es am schönsten ist. Wenn man in Italien weiss wo man ins Wasser hüpft findet man tolle Tauchspots, schöne Wracks und geniale Sichtweiten. Dass die Italiener nicht gerade sorgsam mit Ihrer Natur umgehen ist bekannt, und so gibt es gerade in der Nähe der Häfen und Großstädte eher Tauchgebiete, die man meiden sollte. Ansonsten ist das Tauchen in Italien ein Genuß - wohlorganisiert - und von den unzähligen Tauchbasen aus, die es entlang der Küste gibt.

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Diese Tauchbasis hat ihre Abläufe wirklich optimiert! Jeden Tag 4 -5 Abfahrtszeiten zu verschiedenen Tauchplätzen wobei es jedesmal zurück zu Basis geht (mit entsprechend schnellen Booten) Somit kann man jeweils entscheiden wieviele Tauchgänge am Tag man macht. Die Entscheidung welches Ziel angefahren wird wurde in der Regel zwischen Bootscaptain (ebenfalls Taucher) und den Tauchern getroffen, das war mitunter eine kleine Diskussion , aber im Großen und Ganzen hat es immer gut funktioniert. Flexibler lässt sich eine Tauchgangsplanung mit Bootstauchgängen kaum gestalten. Für die Rückkehrer ist immer genügend Platz zum spülen und versorgen der Ausrüstung vorhanden. Diverse Sonderfahrten (Wrack) sowie Nacht- und Early Morning (bei uns ein absolutes Highlight!) werden auch angeboten. Es waren immer genügend Leih-Flaschen, auch mit Nitrox vorhanden. Sehr effizient auch beim Füllen. Vom Staff sind alle sehr freundlich und man merkt dass der Spaß am Tauchen im Vordergrund steht. Wenn es Fragen gab war immer sofort wer zur Stelle. Wirklich begeistert waren wir auch von den Tauchgängen, sehr gute Karten und Briefings, abwechslungsreiche (und viele) Tauchplätze, sehr schöne Pflanzen- und Tierwelt. Und sehr sauber - ich habe immer einen Netzsack dabei, musste diesen aber kein einziges mal rausholen. Die Hausbucht ist ideal für Check- und Ausbildungstauchgänge und für den einen oder anderen entspannten Fun-Tauchgang auch gut geeignet, ist aber leider recht flach (ca. 6-8m). Auf Dauer ist man dann schon auf die Bootsausfahrten angewiesen. Auf jeden Fall gerne wieder und eine klare Empfehlung!!
Ich war bereits 3mal jeweils 3-4 Wochen zum Tauchen bei Altamarea und auch dieses Jahr ist schon wieder gebucht. Die ganze Organisation ist hervorragend. Auf Wunsch findet Mauro nicht nur das passende Hotel mit traumhaftem Meerblick, auch der Transfer zwischen Flughafen, Hafen und Fähre ist perfekt geplant. Ebenso ist es beim Tauchen. Den vier sehr erfahrenen Padi Instructorn gelingt es bestens, geeignet Gruppen (Ausbildung, Luftverbrauch, etc.) zusammen zustellen. Getaucht wird meist in kleinen Gruppen von 1-4 Tauchern pro Instructor. Morgens um 9h treffen sich alle auf der Nanu, Altamareas Boot. Nun geht es zu den überaus abwechslungsreichen Tauchplätze rund um die Insel. Ustica zeichnet sich nicht nur durch seine vielfältige Unterwasserlandschaft aus, voller Höhlen und Canyons. Vorallem bietet es, da es bereits seit 1986 zum Meeresschutzgebiet erklärt wurde, einen sehr großen Fischreichtum. Große Zackenbarsche sieht man bei jedem Tauchgang. Immerwieder faszinierend sind die riesigen Barakudaschwärme. Auch große Bernsteinmakrelen, sind keine Seltenheit. Mauro, der Altamarea vor mehr als 20Jahren gegründet hat, hat nichts von seiner Begeisterung für die spektakuläre Unterwasserwelt verloren und erforscht immer wieder neue Gebiete. Mirko weiß genau wo Nudibranches zu finden sind, Giorgio, der promovierte Meeresbiologe, liefert bei Interesse jederzeit gerne Hintergrund Informationen und Marco kennt nicht nur die Felsspalten, in denen sich die eleganten Meerraben tummeln. Er verwöhnt nach dem Tauchen seine Gäste mit tollen Pastagerichten, frischen Salaten, Frittatas und heißen Suppen. Zwischen und nach den Tauchgängen kann man auf dem schönen Sonnendeck entspannen. Und mit etwas Glück begleiten Delphin das Boot auf dem Rückweg. Für mich, ein perfekter Urlaub!
Aidaluna / Karibik & Mexiko 2017 Im Vorfeld haben wir auf der AIDA Reiseplanungsseite gebucht: Mexiko Cozumel - Cenoten tauchen Jamaika Ocho Rios - Great Wall St. Kitts Basseterre "River Taw" und Riff Wir waren kaum in unserer Kabine angekommen, da kam schon der Anruf, dass die Tauchgänge besprochen werden müssten. Ocho Rios würde nicht stattfinden, das mache schon seit Jahren nicht mehr, zu schlechte Sicht. Und für die Cenoten wüssten wir ja, dass man diese erst ab 50 TG machen dürfte.... Nein, wussten wir nicht und es stand auch nirgends und man konnte es ohne weiteres buchen ab D. Also sind wir am nächsten Tag erstmal zu den Tauchern und haben entsprechend umgebucht Mexiko Cozumel - 2 Tauchgänge Grand Cayman - 2 TG St. Kitts Basseterre - 2 Tauchgänge "River Taw" und Riff Am Tag vor dem ersten TG sind wir wieder zu den Tauchern, dieses Mal zum "einkleiden" und um die Ausrüstung zusammenzustellen. Wir haben leider darauf hingewiesen, dass wir zwar beide die Brevets haben (OWD & AOWD), aber noch nicht so versierte Taucher sind und es prima fänden, wenn man uns hilft bzw. uns auf die Finger guckt. Ab diesem Zeitpunkt wurden wir quasi entsprechend behandelt von den Guides. Nicht im Sinne von hilfreich oder informierend sondern eher von oben herab und abtuend. Sehr unschön. Der erste TG sollte in Cozumel sein, dieser fiel aber wegen schlechtem Wetter aus. Kann passieren, kein Ding. Wir wurden morgens beim Treffpunkt darüber informiert, das Wetter hat es einfach kurzfristig vergeigt, wie gesagt, kann passieren. Da aber nun alle betroffen waren, taten wir uns schnell mit den anderen zusammen und wollten kurzfristig noch für den nächsten Tag in Belize einen Tauchtag organisieren - keine Chance. Aida sagte, man könne nicht mit 24 Stunden Vorlaufzeit noch ein Boot organisieren. Und wie gesagt, es wären reichlich Taucher zusammengekommen, da ja alle (außer den Cenoten Tauchern) betroffen waren. Aber da am Vortag ein Taucher zu wenig angemeldet war, hatte Aida den Tauchtag in Belize auch gecancelt. Und das könne man auch für 10 Taucher nicht mehr ändern. Sehr unschön. Der Tauchtag auf Grand Cayman war bestenfalls ok. Die Tauchguides kümmern sich deutlich lieber um Besatzungsmitglieder und halfen uns nur auf Nachfrage und dann auch nur sehr flüchtig. Oberflächenpause war ok, aber es wurde immer ordentlich auf die Zeit gedrückt, als wäre man quasi auf der Flucht. St. Kitts war dann richtig schlecht. Auf dem Boot waren so viele Taucher, dass es total chaotisch wurde. Selbst der karibische Kapitän des Bootes hat dann irgendwann eine Ansage gemacht, dass es so nicht gehe, überall lag Equipment herum, niemand wusste mehr, wem was gehörte und die Tauchguides waren vornehmlich wieder mit ihren Kollegen (die wohl einen Kurs machten) beschäftigt. Außerdem wurde wieder mächtig auf die Zeit gedrückt, alles musste schnell gehen und wir mussten während der Fahrt unser Equipment zusammenbauen und die Fahrt war schon recht kabbelig. Der Tauchgang war ok, unser Guide kannte sich dort gut aus und wir haben einiges gesehen, u.a. Schwarzspitzenriffhaie. Als wir zur Pause wieder auf dem Boot waren, wurde festgestellt, dass man 2 Flaschen zu wenig für den 2. TG dabei hatte, also mussten wir zurück in den Hafen (20 min Fahrt). Dort hatte man auf einmal alle Zeit der Welt und wir lagen ca. 45 Min dort, bis die Flaschen kamen. Auf der Rückfahrt in den Hafen ist mir schlecht geworden (ist mir zuvor noch nie passiert) und ich war nicht sicher, ob ich den 2. TG überhaupt noch mache. Daraufhin hat sich dann eine der Guides um mich gekümmert und war zum ersten Mal wirklich nett und hilfsbereit und dank ihrer Hilfe habe ich es dann doch geschafft. Das Zusammenbauen war durch den Stop schon im Hafen erfolgt (bis auf die fehlenden 2 Flaschen), von daher war es etwas entspannter. Der TG war gut, wir haben viel gesehen, keine Frage. Unser Tauchguide für den 2. TG war ein Neuling aber sehr nett und sehr hilfsbereit. Zurück zum Boot wurde es dann etwas kabbeliger und wir konnten nicht mehr außen am Boot hoch sondern mussten über eine innen liegende Treppe hoch. Die Crew des Bootes hat hierbei übrigens nie geholfen, nicht ein einziger Handreich oder eine Stütze, nichts. Das war zumindest auf Grand Cayman noch sehr nett, die dortige Crew war sehr hilfsbereit. Insgesamt haben wir uns für mögliche weitere Touren mit Aida vorgenommen die Tauchausflüge möglichst extern zu buchen. Es ist zwar sehr bequem alles vom Schiff aus machen zu können und das Equipment war unserer Meinung nach auch wirklich gut, aber das ganze Prozedere und der Umgang sind doch eher schlecht und sehr von oben herab, was uns im übrigen auch andere Taucher beim Tauchertreff bestätigten (und diese hatten reichlich mehr Erfahrung). Preislich liegt Aida für die Tauchausflüge in der Karibik immer unter den lokal angebotenen Tarifen, aber insgesamt ist es uns das nicht wert. Wir würden es also nur wieder so machen, wenn wir keine externe Basis finden würden.
Was in den alten Kommentaren beschrieben wird, entspricht nicht mehr der Realität. Selbstverständlich kann man beim Haven Diving Center nicht nur Luft, sondern auch Helium und Sauerstoff (bis 100%) füllen lassen. Es stehen ein Bauer-Kompressor und zwei Booster zur Verfügung. Die Mindestvoraussetzung für Tauchgänge an der Haven ist ein CMAS** Brevet (OWD Advanced oä.). Bei selbständigen Tauchgängen muss pro 3er-Gruppe mindestens ein CMAS*** (Dive Master, TL-Assistent oä.) dabei sein. Normalerweise wird selbständig an der Haven getaucht, auf Anfrage kann aber auch ein Guide von der Tauchbasis vermittelt werden. Die Haven liegt zwischen 35 und 80 Meter Tiefe. Die Tauchbasis befindet sich im Hafen von Arenzano, das Boot ist nur wenige Schritte von der Basis entfernt. Über einen Steg mit Treppe kann man auch mit schwerer Ausrüstung einfach in das Boot einsteigen. Am Tauchplatz (ca. 10 Minuten Fahrt) wird das Boot an einer Boje festgemacht, die über eine Shot-Leine mit dem Wrack verbunden ist. Zusätzlich wird ein Deko-Rig ins Wasser gelassen, das Stufen auf 3 und 6 Meter hat, auf 6 Meter hängen Ersatzflaschen mit Luft und Sauerstoff. In der Regel beträgt die Runtime für einen Tauchgang 60 bis 80 Minuten, eine Runtime von 90 bis 120 Minuten oder mehr sollte angemeldet werden. Zurück im Hafen kann die Ausrüstung gespült und in großen Fächern in der Basis verstaut werden, die Anzüge werden aufgehängt. Nach dem Tauchen gibt es kalte Getränke (im Winter heißen Tee) und frische Focaccia. Die Besitzer Pippo und Vladi sprechen hauptsächlich italienisch, aber auch französisch, spanisch und ein paar Brocken englisch. Aber es sind immer Helfer und Freunde da, die gut englisch sprechen, auch der Bootsführer Andrea spricht englisch. Viele Gäste sind Stammkunden (dazu gehöre ich auch) und schätzen die herzliche und familiäre Atmosphäre bei Pippo und Vladi.

McAquanautic?

Familientaucher
Hallo! Im Oktober 2017 waren wir wieder für zwei Wochen auf Elba und haben Aquanautic Elba besucht. Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich noch einmal eine Bewertung schreiben soll. Doch auch ich möchte, weil ich zwei sehr gute Bewertungen geschrieben habe, mich zu den Veränderungen auf der Basis äußern. Das neue Office ist hell und freundlich geworden und der neue Spülplatz ist deutlich komfortabler bei so vielen Taucher*innen. Die Trockenkapazitäten sind aber leider immer noch nicht ausreichend. Diesmal haben wir unser komplettes Equipment mit in unsere Unterkunft genommen und dort getrocknet. Ich finde es einfach lästig, wenn von den oberen Regalen im Trockenraum aus den Gitterboxen anderer Taucher*innen das Wasser nach unten in meine Ausrüstung läuft. Für Trockis sind die Trockengestelle nicht hoch genug und das Aufhängen an den Holzwänden führt immer mal wieder zu einem Absturz, den ich meinem Reißverschluss schlicht nicht häufiger zumuten möchte. Seit Anfang des Jahres 2017 gibt es auf der Basis eine eigene Basisleitung. Hans hat die Abläufe auf der Basis weiter optimiert und an die geringen Platz- und Trocknungsmöglichkeiten angepasst. Dies wird von vielen Taucher*innen als positiv angesehen. Ich empfinde es als einen Fließbandablauf, der keine Zeit und keinen Raum mehr für Individualität lässt. Am Trockenraum anrödeln, ab zum Boot, am Spülplatz abrödeln – nicht mein Ding! Leider hat Hans es auch nicht geschafft, die Crew wirklich zu einem guten Team zu machen. Die Crew ist zu den Gästen stets sehr freundlich und zuvorkommend. Die Spannungen im Team sind aber unübersehbar gewesen. Ich finde es auch merkwürdig, wenn ein neuer Basisleiter bei der Vorabbuchung eines Apartments nicht weiß, wie oft ich schon da und in welchen Appartementanlagen ich schon untergebracht war. Die Entscheidung, welcher Tauchspot angefahren wird, wird meistens erst auf dem Boot getroffen, und zwischen den Taucher*innen und dem Bootsführer diskutiert. Auch dies empfinden die meisten als flexibel und kundenorientiert. Für mich bedeutet dies, dass ich bei jeder Bootsausfahrt die Katze im Sack kaufe. Häufig werden dann nur anfängerfreundliche Spots angefahren, wobei ein Spot, bei dem eine Spalte mit Edelkorallen auf 28 m besucht werden kann, schon als sehr fortgeschritten gilt. Trotzdem wurde mir dieser Wunsch erfüllt und eine Gruppe Fortgeschrittener durfte diesen Spot mit dem Zodiac anfahren. Hierbei war nur nervig, dass das Equipment im Wasser an- und abgelegt werden musste. Dies ist mit Trocki und Doppelpaket jetzt nicht gerade komfortabel. Ich finde es auch bedenklich, dass junge Taucher*innen, die gerade mal den Divemaster absolviert haben, von der Basis zum TL ausgebildet werden. Hier wird meines Erachtens voll auf das „Jung-schnell-inkompenent-Ausbildungssystem“ von SSI aufgesprungen und die viel gepriesene Qualität und die Sicherheit bleiben auf der Strecke. In der nächsten Saison werden auch die letzten Leute der Stammcrew, die zum Teil von Anfang an dabei gewesenen sind, nicht mehr vor Ort sein. Die Personen also, die diese Basis geprägt und ausgemacht haben. Manu, Thomas, Walter, Anni – alle weg! In meinen Augen hat sich die Basis von einer familiären Tauchbasis über eine Familientauchbasis hin zu einem McDive mit Massenabfertigung entwickelt. Für mich und meine Familie passt dies so nicht mehr und wir werden wohl das letzte Mal dort gewesen sein. Mir bleibt nur, Björn und seiner Familie alles Gute zu wünschen und für ihn zu hoffen, dass dies der richtige Weg für sie alle ist. Und für alle Bedenkenträger – ich habe meine Beobachtungen und Einschätzungen auch direkt vor Ort bei Björn angesprochen, sowohl im letzten wie im vorletzten Jahr.
Meine Frau und ich waren als Wiederholungstäter in der Zeit vom 28.9 bis zum 08.10. mal wieder bei Ann und Paolo zum Relaxen und Tauchen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und haben mit Verwunderung die letzte Bewertung gelesen. Sicherlich gibt es unterschiedliche Wahrnehmung, Geschmack und Empfindung, und das ist auch gut so. Wir wünschen uns das jeder auf seine Art glücklich und zufrieden ist, meinen jedoch es ist sicherlich sinnvoll auf einige Bemerkungen einzugehen. Preise der Bar: Ann und Paolo haben hier einen Platz geschaffen an denen sich die Gäste treffen, quatschen und auch etwas trinken können. Es besteht kein Verzehrzwang und die Gäste können Ihre mitgebrachten Getränke und Snacks genießen. Als besonderen Service wurde ein alter Eiswagen mit Kühlschränken zu einer Selbstbedienungsbar mit einer Kasse des Vertrauens umgebaut und steht Rund um die Uhr den Gästen zur Verfügung. Als Besonderheit gibt es einige importierte belgische Bierspezialitäten, die selbst in Belgien als Raritäten gelten. Die Preise hierfür empfinden wir als angemessen und es gilt, man kann das Angebot nutzen, muss man aber nicht und kann auch sein aus dem Supermarkt mitgebrachtes Beck`s trinken. Essen und Trinken: Frühstück: Wir fanden neben dem selbstgemachten Brot, 3 selbstgemachte Marmeladen, selbstgemachten Joghurt, Cornflakes , frisches Obst und Fruchtsaft vor, uns reichte das. Wir sind uns sicher, hätte man Ann angesprochen, hätte es auch Schinken zum Frühstück gegeben. Dinner: Es gab zum Dinner je einen Weiss-, Rose- und Rot-Hauswein. Wenn einem der Rotwein nicht schmeckte konnte man ja auf einen anderen Wein wechseln, wem dies nicht reicht konnte sich auch seinen eigenen Wein mitbringen, uns hatten alle drei Weine geschmeckt. Zum Essen gab es Fisch, dieser wurde täglich vom benachbarten Fischer geliefert. Wer auf einer klitzekleinen italienischen Insel im Mittelmeer Fleisch zum Essen erwartet, sollte seine Erwartungen überprüfen. Jeder Neuankömmling wird nach Allergien und besonderen Essgewohnheiten gefragt, auch für Veganer oder z.B. Fischallergiker wird gesorgt. Man muss es aber kommunizieren. Für Ann und Paolo besteht der Anspruch ihren Gästen Lebensmittel von höchster Qualität zu servieren, das Obst und Gemüse kommt aus lokalem kontrollierten Anbau von der Insel, der Fisch schwamm morgens noch glücklich im Mittelmeer. Das Fleisch hätte von Sizilien importiert werden müssen, und entzieht sich somit einer Qualitätskontrolle. Wer trotzdem Fleisch zum Essen haben möchte, muss daher schon aktiv auf Ann oder Paolo zugehen. Sie hätten dann sicherlich auch auf Wunsch Fleisch serviert. Es gibt auch Restaurants auf der Insel, niemand ist gezwungen Slow-Food im Resort zu essen. Tauchen und Boot: Da viele Tauchgänge um Ustica auch deutlicher tiefer als 30 Meter sein können, wird hier Nitrox nicht aktiv angeboten, wer aber mit Nitrox tauchen will braucht nur zu Fragen, beschränkt sich damit aber in seinen Möglichkeiten. Die zentrale Füllstation kann alle Wünsche erfüllen und beliefert alle Tauchbasen der Insel. Gleiches gilt für die Einteilung der Tauchgruppen, wer etwas anders möchte, braucht auch nur zu Fragen. So haben wir es erlebt, dass auf Anfrage Tauchgänge bis auf 50 Meter oder in die Grotta de Gamberi durchgeführt wurden. Bei Wassertemperaturen von 24 Grad reicht selbst hier ein 5mm -Anzug aus. Im übringen waren wir schon mit 23 italienischen Tauchern auf dem Boot. Da sich alle an die Absprachen gehalten haben und mit gegenseitigem Respekt behandelten, war es zwar eng aber vollständig entspannt. Auch jetzt erlebten wir die Atmosphäre an Bord als entspannt. Natürlich gibt es immer wieder Taucher, die nicht warten können, bis die 1. Gruppe im Wasser ist um dann entspannt und mit ausreichend Platz ihr Gerät zurecht zu machen. Der Kapitän und die Diveguides sind stets bemüht auch beim Anlegen von Gerät und Flossen zu helfen und anderen Wünschen gerecht zu werden. Ann und ihre Mitarbeiter sprechen mehrere Sprachen und kommen damit auch den aus ganz Europa stammenden Gästen sehr entgegen. Es gibt an Bord 2 Süßwasserduschen, hier kann auch die Ausrüstung gespült werden, Wir haben uns für Profondo Blu entschieden, weil wir lieber unser Gerödel an Bord lassen als es täglich im Hafengelände in Kisten zu packen, wir uns lieber an Bord umziehen als mit 50 anderen Leuten im Hafengelände, wir auf dem Boot eine Toilette haben und uns nicht eine öffentliche Toilette mit 50 Leuten im Hafengelände teilen, wir uns lieber an Bord sonnen und einen Tee trinken als mit 12 Leuten eng gepackt im Schlauchboot zu sitzen, wir die Pause zwischen den Tauchgängen entspannt im Resort mit einem leckeren Essen und einem Mittagsschläfchen verbringen als auf dem Schlauchboot oder im Hafengelände mit 50 anderen Gummitierchen. Für uns gilt auch diesmal, wir haben unseren Urlaub, das Tauchen, die Gespräche und das gute Essen genossen und werden sicher wiederkommen.
Ich war mit meiner Freundin (Divemaster & Masterdiver, zusammen > 1700 TG) Ende September als Teil einer grösseren Gruppe (12 Leute) auf der Tauchbasis und wir waren auch alle im dazugehörenden Hotel untergebracht. Das Hotel ist einfach, aber Teil einer sehr gepflegten Anlage, auch irgendwie liebevoll gemacht. Das Abendessen war zwar immer sehr ähnlich aber hervorragend, man sollte aber Pasta und Fisch mögen, da es kein Fleisch gibt. Am Morgen gibt es jeweils Weissbrot mit Marmelade, am Anfang der Woche noch frisches. Das Gäste sich selbst Käse und Wurst mitbringen wird geflissentlich übersehen, aber das ist auch nicht anders als mit trinkbarem Rotwein am Abend. Unsere Gruppe hatte sich eigentlich wegen des kleinen Bootes mit Tauchdeck und WC für die Tauchbasis entschieden. Am ersten Tauchtag zeigte sich, das das Tauchboot doppelt/dreifach belegt war, nämlich zeitgleich noch mit 2 anderen Gruppen. Es waren ca. 22 Tauchgäste an Bord, dazu kamen ca. 4 Guides. Ausgelegt ist das Boot vielleicht für 15 Taucher. Der Tauchbetrieb gestaltete sich so, das die einen sich auf dem Sonnendeck einen Platz suchten, während die andere Gruppe sich fertig machten. Wenn die erste Gruppe Taucher voll angerödelt losging, machte sich die nächste bereits fertig. Gerade am ersten Tag, wo alles wieder zum ersten Mal ausgepackt wird, war das bei etwas Schaukelei natürlich schonmal ein Riesen-Stress, weil es sollte auch schnell gehen, damit die erste Gruppe nach ihrem Tauchgang nicht so lang auf die zweite Gruppe zu warten hätte. Sich ankleidende Taucher hatten Rempeleien mit bereits ausgerüsteten Tauchern. Wegen der Anzahl Taucher gab es natürlich auch keine persönlichen Plätze auf dem Tauchdeck, wo die Chefin Ann einen strengen Befehl führte und gerade diesen Punkt immer hervorhob. Jeder bekam eine Nass-Tasche und einen Bügel, das war es. Es zeigte sich, dass es für uns unmöglich war als Trockentaucher auf einem überfüllten Boot mit Nasstauchern auch trocken zu bleiben geschweige denn stressfrei fertig zu machen . Während man tauchte verschwand das eigene Restmaterial irgendwo und tauchte anschliessend alles nass (Badehandtuch) wieder auf. Die Anzüge hingen nachher samt Unterziehern eng zwischen nassen Anzügen und wurden natürlich mindestens feucht. Die gesamte Ausrüstung sollte immer auf dem Boot bleiben, so dass die Nasstaucher morgens auch immer in ihre kalten und noch nassen Anzüge steigen mussten. Eine Möglichkeit die eigene Ausrüstung zu spülen oder Nitrox zu erhalten, war übrigens komplett unbekannt und nicht zu haben. Es wurde sehr deutlich, dass es der Tauchbasis-Leiterin Ann vor allem darum ging alle Taucher in ihr System zu pressen. Raum für Individualität oder auch Service war nicht vorhanden. Die Kundenzufriedenheit scheint egal zu sein. Auch die Sicherheit ist so nach unserer Meinung nicht sichergestellt, es ist einfach alles viel zu chaotisch und irgendwie improvisiert. Wir haben daher am nächsten Tag unsere Sachen genommen und sind von Bord gegangen. Eine andere Tauchbasis (Mr. Jump) hat uns dann sehr glücklich gemacht. Anne hat uns nie gefragt was nicht gut war oder gar ein alternatives Angebot gemacht. Für sie war allen ernstes nur wichtig, die Nasstasche und den Bügel zurück zu bekommen. Wir haben letztlich jeder 7 Tauchgänge bezahlt die wir nicht gemacht haben. Am Ende haben wir noch die total überteuerten Getränke aus ihrer Hotelbar bezahlen müssen, eine Flasche Bier kostet 4-9 Euro, obwohl die Insel grundsätzlich keine hohen Preise hat. Als übrigens eine der anderen Tauchgruppen nach ein paar Tagen regulär abreiste, kam gleich die nächste und das Boot war wieder gleich voll. Das System hat also System. Es führt übrigens auch dazu, dass die Tauchplätze und Tauchgänge den total unterschiedlich erfahrenen und ausgebildeten Tauchern im median angepasst wird und unserer Meinung nach der eine unter - und der andere überfordert wird bzw. über seinen Fähigkeiten taucht! Wir können nur dringend von der Basis abraten! Wir haben schon vieles gesehen in der Welt und manchmal muss man kleine Kompromisse machen - aber hier stimmt es derzeit definitiv nicht mit der Leistung und Betreuung. Es bleibt zu erwähnen, dass Anne wenigstens ausreichend Guides organisiert hatte und diese auch sehr gut und im Gegensatz zur Chefin auch sehr sympathisch und um das Gästewohl bemüht waren.
Diese Tauchbasis hat ihre Abläufe wirklich optimiert! Jeden Tag 4 -5 Abfahrtszeiten zu verschiedenen Tauchplätzen wobei es jedesmal zurück zu Basis geht (mit entsprechend schnellen Booten) Somit kann man jeweils entscheiden wieviele Tauchgänge am Tag man macht. Die Entscheidung welches Ziel angefahren wird wurde in der Regel zwischen Bootscaptain (ebenfalls Taucher) und den Tauchern getroffen, das war mitunter eine kleine Diskussion , aber im Großen und Ganzen hat es immer gut funktioniert. Flexibler lässt sich eine Tauchgangsplanung mit Bootstauchgängen kaum gestalten. Für die Rückkehrer ist immer genügend Platz zum spülen und versorgen der Ausrüstung vorhanden. Diverse Sonderfahrten (Wrack) sowie Nacht- und Early Morning (bei uns ein absolutes Highlight!) werden auch angeboten. Es waren immer genügend Leih-Flaschen, auch mit Nitrox vorhanden. Sehr effizient auch beim Füllen. Vom Staff sind alle sehr freundlich und man merkt dass der Spaß am Tauchen im Vordergrund steht. Wenn es Fragen gab war immer sofort wer zur Stelle. Wirklich begeistert waren wir auch von den Tauchgängen, sehr gute Karten und Briefings, abwechslungsreiche (und viele) Tauchplätze, sehr schöne Pflanzen- und Tierwelt. Und sehr sauber - ich habe immer einen Netzsack dabei, musste diesen aber kein einziges mal rausholen. Die Hausbucht ist ideal für Check- und Ausbildungstauchgänge und für den einen oder anderen entspannten Fun-Tauchgang auch gut geeignet, ist aber leider recht flach (ca. 6-8m). Auf Dauer ist man dann schon auf die Bootsausfahrten angewiesen. Auf jeden Fall gerne wieder und eine klare Empfehlung!!
Ich war bereits 3mal jeweils 3-4 Wochen zum Tauchen bei Altamarea und auch dieses Jahr ist schon wieder gebucht. Die ganze Organisation ist hervorragend. Auf Wunsch findet Mauro nicht nur das passende Hotel mit traumhaftem Meerblick, auch der Transfer zwischen Flughafen, Hafen und Fähre ist perfekt geplant. Ebenso ist es beim Tauchen. Den vier sehr erfahrenen Padi Instructorn gelingt es bestens, geeignet Gruppen (Ausbildung, Luftverbrauch, etc.) zusammen zustellen. Getaucht wird meist in kleinen Gruppen von 1-4 Tauchern pro Instructor. Morgens um 9h treffen sich alle auf der Nanu, Altamareas Boot. Nun geht es zu den überaus abwechslungsreichen Tauchplätze rund um die Insel. Ustica zeichnet sich nicht nur durch seine vielfältige Unterwasserlandschaft aus, voller Höhlen und Canyons. Vorallem bietet es, da es bereits seit 1986 zum Meeresschutzgebiet erklärt wurde, einen sehr großen Fischreichtum. Große Zackenbarsche sieht man bei jedem Tauchgang. Immerwieder faszinierend sind die riesigen Barakudaschwärme. Auch große Bernsteinmakrelen, sind keine Seltenheit. Mauro, der Altamarea vor mehr als 20Jahren gegründet hat, hat nichts von seiner Begeisterung für die spektakuläre Unterwasserwelt verloren und erforscht immer wieder neue Gebiete. Mirko weiß genau wo Nudibranches zu finden sind, Giorgio, der promovierte Meeresbiologe, liefert bei Interesse jederzeit gerne Hintergrund Informationen und Marco kennt nicht nur die Felsspalten, in denen sich die eleganten Meerraben tummeln. Er verwöhnt nach dem Tauchen seine Gäste mit tollen Pastagerichten, frischen Salaten, Frittatas und heißen Suppen. Zwischen und nach den Tauchgängen kann man auf dem schönen Sonnendeck entspannen. Und mit etwas Glück begleiten Delphin das Boot auf dem Rückweg. Für mich, ein perfekter Urlaub!
Aidaluna / Karibik & Mexiko 2017 Im Vorfeld haben wir auf der AIDA Reiseplanungsseite gebucht: Mexiko Cozumel - Cenoten tauchen Jamaika Ocho Rios - Great Wall St. Kitts Basseterre "River Taw" und Riff Wir waren kaum in unserer Kabine angekommen, da kam schon der Anruf, dass die Tauchgänge besprochen werden müssten. Ocho Rios würde nicht stattfinden, das mache schon seit Jahren nicht mehr, zu schlechte Sicht. Und für die Cenoten wüssten wir ja, dass man diese erst ab 50 TG machen dürfte.... Nein, wussten wir nicht und es stand auch nirgends und man konnte es ohne weiteres buchen ab D. Also sind wir am nächsten Tag erstmal zu den Tauchern und haben entsprechend umgebucht Mexiko Cozumel - 2 Tauchgänge Grand Cayman - 2 TG St. Kitts Basseterre - 2 Tauchgänge "River Taw" und Riff Am Tag vor dem ersten TG sind wir wieder zu den Tauchern, dieses Mal zum "einkleiden" und um die Ausrüstung zusammenzustellen. Wir haben leider darauf hingewiesen, dass wir zwar beide die Brevets haben (OWD & AOWD), aber noch nicht so versierte Taucher sind und es prima fänden, wenn man uns hilft bzw. uns auf die Finger guckt. Ab diesem Zeitpunkt wurden wir quasi entsprechend behandelt von den Guides. Nicht im Sinne von hilfreich oder informierend sondern eher von oben herab und abtuend. Sehr unschön. Der erste TG sollte in Cozumel sein, dieser fiel aber wegen schlechtem Wetter aus. Kann passieren, kein Ding. Wir wurden morgens beim Treffpunkt darüber informiert, das Wetter hat es einfach kurzfristig vergeigt, wie gesagt, kann passieren. Da aber nun alle betroffen waren, taten wir uns schnell mit den anderen zusammen und wollten kurzfristig noch für den nächsten Tag in Belize einen Tauchtag organisieren - keine Chance. Aida sagte, man könne nicht mit 24 Stunden Vorlaufzeit noch ein Boot organisieren. Und wie gesagt, es wären reichlich Taucher zusammengekommen, da ja alle (außer den Cenoten Tauchern) betroffen waren. Aber da am Vortag ein Taucher zu wenig angemeldet war, hatte Aida den Tauchtag in Belize auch gecancelt. Und das könne man auch für 10 Taucher nicht mehr ändern. Sehr unschön. Der Tauchtag auf Grand Cayman war bestenfalls ok. Die Tauchguides kümmern sich deutlich lieber um Besatzungsmitglieder und halfen uns nur auf Nachfrage und dann auch nur sehr flüchtig. Oberflächenpause war ok, aber es wurde immer ordentlich auf die Zeit gedrückt, als wäre man quasi auf der Flucht. St. Kitts war dann richtig schlecht. Auf dem Boot waren so viele Taucher, dass es total chaotisch wurde. Selbst der karibische Kapitän des Bootes hat dann irgendwann eine Ansage gemacht, dass es so nicht gehe, überall lag Equipment herum, niemand wusste mehr, wem was gehörte und die Tauchguides waren vornehmlich wieder mit ihren Kollegen (die wohl einen Kurs machten) beschäftigt. Außerdem wurde wieder mächtig auf die Zeit gedrückt, alles musste schnell gehen und wir mussten während der Fahrt unser Equipment zusammenbauen und die Fahrt war schon recht kabbelig. Der Tauchgang war ok, unser Guide kannte sich dort gut aus und wir haben einiges gesehen, u.a. Schwarzspitzenriffhaie. Als wir zur Pause wieder auf dem Boot waren, wurde festgestellt, dass man 2 Flaschen zu wenig für den 2. TG dabei hatte, also mussten wir zurück in den Hafen (20 min Fahrt). Dort hatte man auf einmal alle Zeit der Welt und wir lagen ca. 45 Min dort, bis die Flaschen kamen. Auf der Rückfahrt in den Hafen ist mir schlecht geworden (ist mir zuvor noch nie passiert) und ich war nicht sicher, ob ich den 2. TG überhaupt noch mache. Daraufhin hat sich dann eine der Guides um mich gekümmert und war zum ersten Mal wirklich nett und hilfsbereit und dank ihrer Hilfe habe ich es dann doch geschafft. Das Zusammenbauen war durch den Stop schon im Hafen erfolgt (bis auf die fehlenden 2 Flaschen), von daher war es etwas entspannter. Der TG war gut, wir haben viel gesehen, keine Frage. Unser Tauchguide für den 2. TG war ein Neuling aber sehr nett und sehr hilfsbereit. Zurück zum Boot wurde es dann etwas kabbeliger und wir konnten nicht mehr außen am Boot hoch sondern mussten über eine innen liegende Treppe hoch. Die Crew des Bootes hat hierbei übrigens nie geholfen, nicht ein einziger Handreich oder eine Stütze, nichts. Das war zumindest auf Grand Cayman noch sehr nett, die dortige Crew war sehr hilfsbereit. Insgesamt haben wir uns für mögliche weitere Touren mit Aida vorgenommen die Tauchausflüge möglichst extern zu buchen. Es ist zwar sehr bequem alles vom Schiff aus machen zu können und das Equipment war unserer Meinung nach auch wirklich gut, aber das ganze Prozedere und der Umgang sind doch eher schlecht und sehr von oben herab, was uns im übrigen auch andere Taucher beim Tauchertreff bestätigten (und diese hatten reichlich mehr Erfahrung). Preislich liegt Aida für die Tauchausflüge in der Karibik immer unter den lokal angebotenen Tarifen, aber insgesamt ist es uns das nicht wert. Wir würden es also nur wieder so machen, wenn wir keine externe Basis finden würden.
Was in den alten Kommentaren beschrieben wird, entspricht nicht mehr der Realität. Selbstverständlich kann man beim Haven Diving Center nicht nur Luft, sondern auch Helium und Sauerstoff (bis 100%) füllen lassen. Es stehen ein Bauer-Kompressor und zwei Booster zur Verfügung. Die Mindestvoraussetzung für Tauchgänge an der Haven ist ein CMAS** Brevet (OWD Advanced oä.). Bei selbständigen Tauchgängen muss pro 3er-Gruppe mindestens ein CMAS*** (Dive Master, TL-Assistent oä.) dabei sein. Normalerweise wird selbständig an der Haven getaucht, auf Anfrage kann aber auch ein Guide von der Tauchbasis vermittelt werden. Die Haven liegt zwischen 35 und 80 Meter Tiefe. Die Tauchbasis befindet sich im Hafen von Arenzano, das Boot ist nur wenige Schritte von der Basis entfernt. Über einen Steg mit Treppe kann man auch mit schwerer Ausrüstung einfach in das Boot einsteigen. Am Tauchplatz (ca. 10 Minuten Fahrt) wird das Boot an einer Boje festgemacht, die über eine Shot-Leine mit dem Wrack verbunden ist. Zusätzlich wird ein Deko-Rig ins Wasser gelassen, das Stufen auf 3 und 6 Meter hat, auf 6 Meter hängen Ersatzflaschen mit Luft und Sauerstoff. In der Regel beträgt die Runtime für einen Tauchgang 60 bis 80 Minuten, eine Runtime von 90 bis 120 Minuten oder mehr sollte angemeldet werden. Zurück im Hafen kann die Ausrüstung gespült und in großen Fächern in der Basis verstaut werden, die Anzüge werden aufgehängt. Nach dem Tauchen gibt es kalte Getränke (im Winter heißen Tee) und frische Focaccia. Die Besitzer Pippo und Vladi sprechen hauptsächlich italienisch, aber auch französisch, spanisch und ein paar Brocken englisch. Aber es sind immer Helfer und Freunde da, die gut englisch sprechen, auch der Bootsführer Andrea spricht englisch. Viele Gäste sind Stammkunden (dazu gehöre ich auch) und schätzen die herzliche und familiäre Atmosphäre bei Pippo und Vladi.

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