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Tauchen in Italien

Das Mittelmeer wo es am schönsten ist. Wenn man in Italien weiss wo man ins Wasser hüpft findet man tolle Tauchspots, schöne Wracks und geniale Sichtweiten. Dass die Italiener nicht gerade sorgsam mit Ihrer Natur umgehen ist bekannt, und so gibt es gerade in der Nähe der Häfen und Großstädte eher Tauchgebiete, die man meiden sollte. Ansonsten ist das Tauchen in Italien ein Genuß - wohlorganisiert - und von den unzähligen Tauchbasen aus, die es entlang der Küste gibt.

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Wir hatten noch einen gewonnenen Freiflug, den wir letzte Woche kurz vorm Verfallen noch schnell genutzt haben, was uns einige Tauchtage im Norden Sardiniens beim Orca Dive Club beschert hat. Mir hat´s bei der Basis gut gefallen und ich möchte ein paar aktuelle Eindrücke weitergeben: Das in einigen der älteren Berichte erwähnte große Tauchboot existiert nicht mehr, der komplette Tauchbetrieb läuft z.Z. mit dem Zodiac. Das hat zur Folge, das sich wegen recht viel Laufkundschaft, die spontan ins Tauchen reinschnuppern will die Terminplanung für die nette Crew um Alfredo recht anspruchsvoll gestaltet und sich häufiger mal was an den Abfahrtszeiten ändert. Man bekommt dann auch mal abends beim essen eine SMS und muß am nächsten Tag etwas eher oder später als zuerst geplant antanzen, aber im Großen und Ganzen haben sie es gut im Griff, weil alle mit viel Herzblut dabei und auch nach anstrengenden Tagen mit bis zu 4 Tauchgängen immer gut gelaunt bleiben. Die einheimische Stammbesetzung wird in dieser Saison von der schweizer Tauchlehrerin Patricia unterstützt, die dann auch Ansprechpartner für deutschsprachige Gäste ist und vom ersten Mailkontakt weg wurden wir von ihr sehr nett mit Rat und Tat unterstützt. Auch bei den Tauchausfahrten selbst läuft es meist trotz bunt gemischter Tauchgruppen erstaunlich geschmeidig ab. Alfredo ist extrem erfahren und kennt sein Revier bestens und die Tauchgänge haben alle sehr viel Spaß gemacht, seien es nahegelegene Plätze mit nur 5 - 10 Minuten Anfahrt, wie `Monte Regalo´ oder `La Balena´ oder Halbtagesausflüge mit 2 Tauchgängen zu den Lavezzi-Inseln bei Korsika (mit dem legendären Zacki-Platz `Merouville´) oder dem Nationalpark Maddalena-Archipel. Cool fand ich die obligatorischen 15l-Flaschen, die zumindest mich auch bei etwas tieferen Tauchgängen von jeglichen `Luftsorgen´ befreiten und Nitrox ist trotz kleinem Aufpreis sehr empfehlenwert. Wichtig ist guter Sonnenschutz - stundenlang bei großer Hitze auf dem offenen Zodiac sitzen ist vielleicht nicht unbedingt jedermann´s Sache, aber genau wie das Umziehen auf dem Gehsteig und duschen am Kai werte ich das als `rustikalen Charme´ und ist halb so schlimm. Draußen muß man wenigstens nicht wie bei Aufenthalt im Basisgebäude z.Z. wegen Covid eine Schutzmaske tragen. Eigentlich auch auf dem Boot, zumindest bis der Fahrtwind anzieht. Schön fanden wir, daß wenige Meter neben der Basis eine nette Hafenbar zum Apres-Dive einlädt wo man mit sympathischen Tauchbuddys noch eine Weile fachsimpeln kann. Noch zwei letzte Tipps: Das von Patricia wegen der relativen Nähe zur Basis empfohlene Hotel Majore ist o.k. - falls man mal zu früh los muß, um das Frühstück zu nutzen, kann man sich auch ein kleines `Breakfast to Go´ mitgeben lassen. Und für Leute wie uns, die in Olbia ankommen und kein Fahrzeug mieten kann man sich von der Basis einen zwar immer noch nicht billigen, aber deutlich günstigeren Taxitransfer (85,-) vermitteln lassen. Linienbus geht aber auch. Wie gesagt war es eine schöne Woche und wir können uns gut vorstellen, mal wieder zu kommen (dann wohl eher nach der Hauptsaison und mit eigenem Auto), zumal die Insel landschaftlich ja auch traumhaft schön ist und die Abrechnung am Ende sehr fair war... Daumen hoch - wer es sowieso etwas mehr `Old School´ mag, kann gleich noch einen 5. Stern dazurechnen.
Ich war im Oktober 2021 an der Basis im Rahmen eines Seminars. Wir nutzten die Basis mit eigenen TL's. Bewerten kann ich nur die Basis an sich, nicht aber des Basenleiter bzw. andere Beschäftigte als Tauchlehrer oder -guids. Man sieht der Anlage an, dass sie einmal eine vorbildliche Basis war, die die Bezeichnung "College" gerechtfertigt trug. Leider ist dies nicht mehr so. Alles macht einen heruntergewirtschafteten, ungepflegten, vernachlässigten Eindruck. Alles, was man für eine Basis benötigt, ist da, aber alles auch in einem Zustand, der einen eher grausen lässt. Ein ungeputztes (eine Woche lang) Klo neben der Füllanlage, wo man sein Gerät in einen Modder aus Sand, Schlamm und Duschwasser stellt. Reinigungsarbeiten habe ich dort nie wahrgenommen. Becken zum Reinigen der Ausrüstung gab es mal laut Prospekt, aber diese stehen wohl in einer Werkstatt und sind nicht mehr zugänglich. Ein Reinigen an den Duschen ist extrem mühselig, da man nie mehr als zwei Wasserstellen gleichzeitig öffnen sollte. Der Wasserdruck ist zu gering. Der Raum, in dem man sein "Kleinequipment" in Plastikkörbe in einem Regal aufbewahren kann, erinnert an ein (selbstredend dreckiges) Lager aus diversen Gegenständen, Altprospekten, Motorteilen usw. Die eigenen nassen Anzüge und Jackets hängen im Freien. Platz hat die Basis auch für größere Gruppen und sie verfügt über eine eigene Küche, die früher einmal ein Lehrsaal gewesen sein muss. Dies war der einzige geordnete Raum - ggf. wegen der Köchin, die dort das Sagen hat. Die Kompressoren kann ich nicht beurteilen, nur dass sie und die Füllanlage einen extrem korridierten Eindruck hinterlassen. Allerdings wurde auch angekündigt, dass diese erneuert werden sollen. Mein Problem ist, dass die Führung der Basis auch Rückschlüsse auf das Equipment zulässt (vermutlich). Aber wir hatten unser eigenes Equipment. Niemals würde ich diese Basis privat aufsuchen. Jedenfalls nicht vor einer Generalreinigung, einem Großsperrmüll und einem Besuch des Tüv. Gut sind die beiden Zodiacs und der Transport der Geräte durch den Basenleiter zum nahegelegenen Hafen. Das Tauchrevier hat Freude und Spaß gemacht. Der Basenleiter hat immer den richtigen Ort für uns gefunden
Als Mittelmeerfans (über und unter Wasser) haben wir uns für diesen Spätsommer Sardinien für gut 3 Wochen zum Ziel gesetzt. Dass ab September die Überfahrt nur noch mit einem „Green Pass“ erlaubt war (das wurde streng kontrolliert) hat unsere Bedenken wegen bis dahin hoher Coronazahlen deutlich reduziert. Nach guten Erfahrungen mit ORCA am Roten Meer und einigen Bonustauchgängen im Logbuch haben wir uns bei der Basis in Santa Theresa angemeldet. Gewohnt haben wir auf dem 7,5 km entfernten Camping La Liccia. Die Angaben in den anderen positiven Bewertungen können wir voll und ganz bestätigen. Wer Tauchen nicht als Lifestyleerlebnis im Sinne einer österreichischen Brausewerbung versteht, kommt mit den Rahmenbedingungen bestens zurecht. Die Basis ist zwar klein, aber davor und direkt an der Kaimauer ist großzügig Platz zum anrödeln. Getaucht wird vom schnellen Zodiac, das in gut 25 Min. die Lavezzis (mit Merouville) erreicht. Zwischen 2 TG wird dort eine ruhige Bucht für die Oberflächenpause angelaufen. Ansonsten i.d.R. 1- 2 TG morgens und 1 TG nachmittags mit sehr kurzen Anfahrzeiten. Es stehen 12 l (die kurzen!) und 15 l Stahlflaschen zur Verfügung ebenso wie Nitrox gegen Gebühr (O2 ist dort teuer). Unterm Boot hängt immer eine Dekoflasche und eine „Affenschaukel“. Jeder TG wird von 3 Guides begleitet, 1 als Führer, 1 freischwebend und 1 Schlusslicht. Wir hätten uns manchmal etwas mehr Selbständigkeit gewünscht. Aber wenn die Guides überzeugt sind, dass man weiß, was man tut und immer genug Luft hat, sind auch mal Dekozeiten drin. Zurück an der Basis lädt die Crew die Ausrüstung aus und spühlt diese mit den Schläuchen zur Yachtversorgung am Kai und stellt sie dann vor die Basis. Die Wasserschläuche benutzt man auch für Kameras, Neopren usw. Die Betreuung (bei Bedarf) durch die freundliche und kompetente Crew unter Leitung von „Neptun“ Alfredo, der nie die Ruhe verliert, war hervorragend. Besonders möchten wir Alfredo und seinem Freund für die nicht unkomplizierte Starthilfe für unsere komplett leere Autobatterie danken sowie Giovanni, dem jungen Guide, der meine verlorene Lieblingsmaske am nächsten Tag in 30 m Tiefe gesucht und wiedergefunden hat. Nun zu den Tauchgründen: Zu den Lavezzis muss man nichts mehr sagen. Die übrigen Plätze waren durch die sich unter Wasser fortsetzenden Felsformationen abwechslungsreich und interessant, an tiefen Spots (30 m +) gibt es gelbe Krustenanemonen, rote und schwarze Korallen sowie violette Gorgonien. Ja, und was ist mit den Fischen? Es gibt sie, aber auch im wohl seit 2 Jahren existierenden Schutzgebiet Capo Testa haben wir zwar Brassenschwärme, Drachenköpfe, Muränen, Meerraben, einige scheue kleinere Zackis und allerlei Kleingetier gesehen, aber alles was für einen UW Jäger interessant ist, erreicht bisher das Erwachsenenalter nicht. Was bei konsequentem Schutz möglich ist, zeigen einige Gebiete, die ich in den 70er Jahren komplett leergeschossen vorgefunden habe und die heute als konsequent kontrollierte Schutzgebiete zum Mittelmeer „at its best“ zählen.
Wir hatten noch einen gewonnenen Freiflug, den wir letzte Woche kurz vorm Verfallen noch schnell genutzt haben, was uns einige Tauchtage im Norden Sardiniens beim Orca Dive Club beschert hat. Mir hat´s bei der Basis gut gefallen und ich möchte ein paar aktuelle Eindrücke weitergeben: Das in einigen der älteren Berichte erwähnte große Tauchboot existiert nicht mehr, der komplette Tauchbetrieb läuft z.Z. mit dem Zodiac. Das hat zur Folge, das sich wegen recht viel Laufkundschaft, die spontan ins Tauchen reinschnuppern will die Terminplanung für die nette Crew um Alfredo recht anspruchsvoll gestaltet und sich häufiger mal was an den Abfahrtszeiten ändert. Man bekommt dann auch mal abends beim essen eine SMS und muß am nächsten Tag etwas eher oder später als zuerst geplant antanzen, aber im Großen und Ganzen haben sie es gut im Griff, weil alle mit viel Herzblut dabei und auch nach anstrengenden Tagen mit bis zu 4 Tauchgängen immer gut gelaunt bleiben. Die einheimische Stammbesetzung wird in dieser Saison von der schweizer Tauchlehrerin Patricia unterstützt, die dann auch Ansprechpartner für deutschsprachige Gäste ist und vom ersten Mailkontakt weg wurden wir von ihr sehr nett mit Rat und Tat unterstützt. Auch bei den Tauchausfahrten selbst läuft es meist trotz bunt gemischter Tauchgruppen erstaunlich geschmeidig ab. Alfredo ist extrem erfahren und kennt sein Revier bestens und die Tauchgänge haben alle sehr viel Spaß gemacht, seien es nahegelegene Plätze mit nur 5 - 10 Minuten Anfahrt, wie `Monte Regalo´ oder `La Balena´ oder Halbtagesausflüge mit 2 Tauchgängen zu den Lavezzi-Inseln bei Korsika (mit dem legendären Zacki-Platz `Merouville´) oder dem Nationalpark Maddalena-Archipel. Cool fand ich die obligatorischen 15l-Flaschen, die zumindest mich auch bei etwas tieferen Tauchgängen von jeglichen `Luftsorgen´ befreiten und Nitrox ist trotz kleinem Aufpreis sehr empfehlenwert. Wichtig ist guter Sonnenschutz - stundenlang bei großer Hitze auf dem offenen Zodiac sitzen ist vielleicht nicht unbedingt jedermann´s Sache, aber genau wie das Umziehen auf dem Gehsteig und duschen am Kai werte ich das als `rustikalen Charme´ und ist halb so schlimm. Draußen muß man wenigstens nicht wie bei Aufenthalt im Basisgebäude z.Z. wegen Covid eine Schutzmaske tragen. Eigentlich auch auf dem Boot, zumindest bis der Fahrtwind anzieht. Schön fanden wir, daß wenige Meter neben der Basis eine nette Hafenbar zum Apres-Dive einlädt wo man mit sympathischen Tauchbuddys noch eine Weile fachsimpeln kann. Noch zwei letzte Tipps: Das von Patricia wegen der relativen Nähe zur Basis empfohlene Hotel Majore ist o.k. - falls man mal zu früh los muß, um das Frühstück zu nutzen, kann man sich auch ein kleines `Breakfast to Go´ mitgeben lassen. Und für Leute wie uns, die in Olbia ankommen und kein Fahrzeug mieten kann man sich von der Basis einen zwar immer noch nicht billigen, aber deutlich günstigeren Taxitransfer (85,-) vermitteln lassen. Linienbus geht aber auch. Wie gesagt war es eine schöne Woche und wir können uns gut vorstellen, mal wieder zu kommen (dann wohl eher nach der Hauptsaison und mit eigenem Auto), zumal die Insel landschaftlich ja auch traumhaft schön ist und die Abrechnung am Ende sehr fair war... Daumen hoch - wer es sowieso etwas mehr `Old School´ mag, kann gleich noch einen 5. Stern dazurechnen.
Ich war im Oktober 2021 an der Basis im Rahmen eines Seminars. Wir nutzten die Basis mit eigenen TL's. Bewerten kann ich nur die Basis an sich, nicht aber des Basenleiter bzw. andere Beschäftigte als Tauchlehrer oder -guids. Man sieht der Anlage an, dass sie einmal eine vorbildliche Basis war, die die Bezeichnung "College" gerechtfertigt trug. Leider ist dies nicht mehr so. Alles macht einen heruntergewirtschafteten, ungepflegten, vernachlässigten Eindruck. Alles, was man für eine Basis benötigt, ist da, aber alles auch in einem Zustand, der einen eher grausen lässt. Ein ungeputztes (eine Woche lang) Klo neben der Füllanlage, wo man sein Gerät in einen Modder aus Sand, Schlamm und Duschwasser stellt. Reinigungsarbeiten habe ich dort nie wahrgenommen. Becken zum Reinigen der Ausrüstung gab es mal laut Prospekt, aber diese stehen wohl in einer Werkstatt und sind nicht mehr zugänglich. Ein Reinigen an den Duschen ist extrem mühselig, da man nie mehr als zwei Wasserstellen gleichzeitig öffnen sollte. Der Wasserdruck ist zu gering. Der Raum, in dem man sein "Kleinequipment" in Plastikkörbe in einem Regal aufbewahren kann, erinnert an ein (selbstredend dreckiges) Lager aus diversen Gegenständen, Altprospekten, Motorteilen usw. Die eigenen nassen Anzüge und Jackets hängen im Freien. Platz hat die Basis auch für größere Gruppen und sie verfügt über eine eigene Küche, die früher einmal ein Lehrsaal gewesen sein muss. Dies war der einzige geordnete Raum - ggf. wegen der Köchin, die dort das Sagen hat. Die Kompressoren kann ich nicht beurteilen, nur dass sie und die Füllanlage einen extrem korridierten Eindruck hinterlassen. Allerdings wurde auch angekündigt, dass diese erneuert werden sollen. Mein Problem ist, dass die Führung der Basis auch Rückschlüsse auf das Equipment zulässt (vermutlich). Aber wir hatten unser eigenes Equipment. Niemals würde ich diese Basis privat aufsuchen. Jedenfalls nicht vor einer Generalreinigung, einem Großsperrmüll und einem Besuch des Tüv. Gut sind die beiden Zodiacs und der Transport der Geräte durch den Basenleiter zum nahegelegenen Hafen. Das Tauchrevier hat Freude und Spaß gemacht. Der Basenleiter hat immer den richtigen Ort für uns gefunden
Als Mittelmeerfans (über und unter Wasser) haben wir uns für diesen Spätsommer Sardinien für gut 3 Wochen zum Ziel gesetzt. Dass ab September die Überfahrt nur noch mit einem „Green Pass“ erlaubt war (das wurde streng kontrolliert) hat unsere Bedenken wegen bis dahin hoher Coronazahlen deutlich reduziert. Nach guten Erfahrungen mit ORCA am Roten Meer und einigen Bonustauchgängen im Logbuch haben wir uns bei der Basis in Santa Theresa angemeldet. Gewohnt haben wir auf dem 7,5 km entfernten Camping La Liccia. Die Angaben in den anderen positiven Bewertungen können wir voll und ganz bestätigen. Wer Tauchen nicht als Lifestyleerlebnis im Sinne einer österreichischen Brausewerbung versteht, kommt mit den Rahmenbedingungen bestens zurecht. Die Basis ist zwar klein, aber davor und direkt an der Kaimauer ist großzügig Platz zum anrödeln. Getaucht wird vom schnellen Zodiac, das in gut 25 Min. die Lavezzis (mit Merouville) erreicht. Zwischen 2 TG wird dort eine ruhige Bucht für die Oberflächenpause angelaufen. Ansonsten i.d.R. 1- 2 TG morgens und 1 TG nachmittags mit sehr kurzen Anfahrzeiten. Es stehen 12 l (die kurzen!) und 15 l Stahlflaschen zur Verfügung ebenso wie Nitrox gegen Gebühr (O2 ist dort teuer). Unterm Boot hängt immer eine Dekoflasche und eine „Affenschaukel“. Jeder TG wird von 3 Guides begleitet, 1 als Führer, 1 freischwebend und 1 Schlusslicht. Wir hätten uns manchmal etwas mehr Selbständigkeit gewünscht. Aber wenn die Guides überzeugt sind, dass man weiß, was man tut und immer genug Luft hat, sind auch mal Dekozeiten drin. Zurück an der Basis lädt die Crew die Ausrüstung aus und spühlt diese mit den Schläuchen zur Yachtversorgung am Kai und stellt sie dann vor die Basis. Die Wasserschläuche benutzt man auch für Kameras, Neopren usw. Die Betreuung (bei Bedarf) durch die freundliche und kompetente Crew unter Leitung von „Neptun“ Alfredo, der nie die Ruhe verliert, war hervorragend. Besonders möchten wir Alfredo und seinem Freund für die nicht unkomplizierte Starthilfe für unsere komplett leere Autobatterie danken sowie Giovanni, dem jungen Guide, der meine verlorene Lieblingsmaske am nächsten Tag in 30 m Tiefe gesucht und wiedergefunden hat. Nun zu den Tauchgründen: Zu den Lavezzis muss man nichts mehr sagen. Die übrigen Plätze waren durch die sich unter Wasser fortsetzenden Felsformationen abwechslungsreich und interessant, an tiefen Spots (30 m +) gibt es gelbe Krustenanemonen, rote und schwarze Korallen sowie violette Gorgonien. Ja, und was ist mit den Fischen? Es gibt sie, aber auch im wohl seit 2 Jahren existierenden Schutzgebiet Capo Testa haben wir zwar Brassenschwärme, Drachenköpfe, Muränen, Meerraben, einige scheue kleinere Zackis und allerlei Kleingetier gesehen, aber alles was für einen UW Jäger interessant ist, erreicht bisher das Erwachsenenalter nicht. Was bei konsequentem Schutz möglich ist, zeigen einige Gebiete, die ich in den 70er Jahren komplett leergeschossen vorgefunden habe und die heute als konsequent kontrollierte Schutzgebiete zum Mittelmeer „at its best“ zählen.

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