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Tauchen in Italien

Das Mittelmeer wo es am schönsten ist. Wenn man in Italien weiss wo man ins Wasser hüpft findet man tolle Tauchspots, schöne Wracks und geniale Sichtweiten. Dass die Italiener nicht gerade sorgsam mit Ihrer Natur umgehen ist bekannt, und so gibt es gerade in der Nähe der Häfen und Großstädte eher Tauchgebiete, die man meiden sollte. Ansonsten ist das Tauchen in Italien ein Genuß - wohlorganisiert - und von den unzähligen Tauchbasen aus, die es entlang der Küste gibt.

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren im September 2020 für 10 Tage dort. Gewohnt haben wir auf dem sehr einfachen Campingplatz Croce del Sud. Die Basis ist sehr gut eingerichtet und die vier Boote sind super in Schuß und gut ausgestattet. Die italienischen Kapitäne absolut kompettent, freundlich, hilfsbereit und gut! Der Tauchbetrieb mit fünf und mehr Ausfahrten am Tag ist super organisiert. Bedingt durch die Vielzahl an "Staff" zu unserer Zeit war natürlich auf mal einer darunter, der etwas robuster mit uns umging...aber das hatte sich schnell erledigt. Aber bei circa 10 Tauchstaffs waren 90% ganz toll und naja einer nicht ganz so toll - für uns, aber das lag sicherlich auch an uns. Auf Wunschtauchplätze wurde sehr felxibel eingegangen. Auch unserem Wunsch, keine weiteren Buddies (mit wenigen TGs) mitzunehmen, wurde entsprochen. Im Rahmen von "max. 60 Minuten, max. 40m, mit circa 50 bar am Boot" konnte jeder machen was er wollte. Flaschengröße 8, 10, 12 und 15 Liter je nach Wunsch. Wobei wir mit 10 Ltr schon aus dem Rahmen fiehlen, Jesses da schleppen sich die Kinder mit 12ern und 15ern durchs Wasser und sind stolz, dass sie nach 60 Minuten auf 10 Metern mit 100 bar zurückkommen....OK! Kontrolle oder Gängelei gabs nicht. Die Abendveranstaltungen im "Al Pozzo" sehr sehr toll! Angesichts des Aufwandes an Personal und dem wirklich sehr guten Zustand der Boote und der Technik (ALLES sehr teuer) erscheinen mir die abgerufenen Tauchpreise als sehr fair, eigentlich zu günstig. Ich wünsche den zwei Björns und ihren Familien Alles Gute und das sie wirtschaftlich überleben. Wir kommen sicherlich mal wieder. Danke!
Ich wer Mitte September 2020 im Südosten Sardiniens, ein echter Geheimtipp! Ich habe schon einiges im Mittelmehr gesehen (Vis in Kroatien, Mallorca, Malta/Gozo, Portofino, Sizilien, Zakynthos, Griechenland Festland, Montenegro, Bosnien, Nizza), und das Marineschutzgebiet Capo Carbonara gehört zum Besten bisher. Sowohl Tauchgebiet, Basis und auch das Dorf Villasimius, alles top. September ist ein idealer Reisemonat, die grosse Masse der Urlauber ist weg, Luft ist nicht mehr so heiss, und Wasser angenehm 26C bis auf 30m (darunter nur 20C), Sicht top. Neben schöner Topographie gab es Hunderte Nacktschnecken, schöne Gorgonien, und pro Tauchgang 5-10 grosse Zackis, sowie Drachenköpfe, Muränen etc. Zusätzlich hatten wir zweimal eine grosse Barrakudaschule mit ca 100 Fischen. + Sehr nettes Team, geleitet durch Margarita und Simone (beide sprechen Italienisch und Englisch, aber kein Deutsch) + Super durchorganisiert, keine Wartezeiten, sehr speditiv + Standard 15l Stahl für alle (ausser man will eine kleinere Flasche), Einzel- oder Doppelabgänge, meist ziemlich genau auf 200 bar gefüllt. + Schnelles Zodiac mit 225PS, und einer guten Leiter. Etwas wenig Schatten, sonst sehr gut. + Preise sehr kompetitiv (80 EUR für 2 Tank Ausfahrt, inklusive Ausrüstung, bei eigener Ausrüstung gibt es kein Nachlass) + Tauchgänge meist 50-60min, ein wenig Deko wird toleriert und auch eingeplant. - Basisgebäude ist etwas ausserhalb des Dorfs und des Hafens, d.h. man kann nach dem Tauchgang nicht einfach gemütlich ein Dekobier nehmen, sondern muss dann immer schauen, ob man sich im nächsten Hotel trifft, oder später in der Stadt etc. Ein echter Geheimtipp, den ich eher per Zufall entdeckte, aber sicher mal wieder hingehe.
Wir hatten noch einen gewonnenen Freiflug, den wir letzte Woche kurz vorm Verfallen noch schnell genutzt haben, was uns einige Tauchtage im Norden Sardiniens beim Orca Dive Club beschert hat. Mir hat´s bei der Basis gut gefallen und ich möchte ein paar aktuelle Eindrücke weitergeben: Das in einigen der älteren Berichte erwähnte große Tauchboot existiert nicht mehr, der komplette Tauchbetrieb läuft z.Z. mit dem Zodiac. Das hat zur Folge, das sich wegen recht viel Laufkundschaft, die spontan ins Tauchen reinschnuppern will die Terminplanung für die nette Crew um Alfredo recht anspruchsvoll gestaltet und sich häufiger mal was an den Abfahrtszeiten ändert. Man bekommt dann auch mal abends beim essen eine SMS und muß am nächsten Tag etwas eher oder später als zuerst geplant antanzen, aber im Großen und Ganzen haben sie es gut im Griff, weil alle mit viel Herzblut dabei und auch nach anstrengenden Tagen mit bis zu 4 Tauchgängen immer gut gelaunt bleiben. Die einheimische Stammbesetzung wird in dieser Saison von der schweizer Tauchlehrerin Patricia unterstützt, die dann auch Ansprechpartner für deutschsprachige Gäste ist und vom ersten Mailkontakt weg wurden wir von ihr sehr nett mit Rat und Tat unterstützt. Auch bei den Tauchausfahrten selbst läuft es meist trotz bunt gemischter Tauchgruppen erstaunlich geschmeidig ab. Alfredo ist extrem erfahren und kennt sein Revier bestens und die Tauchgänge haben alle sehr viel Spaß gemacht, seien es nahegelegene Plätze mit nur 5 - 10 Minuten Anfahrt, wie `Monte Regalo´ oder `La Balena´ oder Halbtagesausflüge mit 2 Tauchgängen zu den Lavezzi-Inseln bei Korsika (mit dem legendären Zacki-Platz `Merouville´) oder dem Nationalpark Maddalena-Archipel. Cool fand ich die obligatorischen 15l-Flaschen, die zumindest mich auch bei etwas tieferen Tauchgängen von jeglichen `Luftsorgen´ befreiten und Nitrox ist trotz kleinem Aufpreis sehr empfehlenwert. Wichtig ist guter Sonnenschutz - stundenlang bei großer Hitze auf dem offenen Zodiac sitzen ist vielleicht nicht unbedingt jedermann´s Sache, aber genau wie das Umziehen auf dem Gehsteig und duschen am Kai werte ich das als `rustikalen Charme´ und ist halb so schlimm. Draußen muß man wenigstens nicht wie bei Aufenthalt im Basisgebäude z.Z. wegen Covid eine Schutzmaske tragen. Eigentlich auch auf dem Boot, zumindest bis der Fahrtwind anzieht. Schön fanden wir, daß wenige Meter neben der Basis eine nette Hafenbar zum Apres-Dive einlädt wo man mit sympathischen Tauchbuddys noch eine Weile fachsimpeln kann. Noch zwei letzte Tipps: Das von Patricia wegen der relativen Nähe zur Basis empfohlene Hotel Majore ist o.k. - falls man mal zu früh los muß, um das Frühstück zu nutzen, kann man sich auch ein kleines `Breakfast to Go´ mitgeben lassen. Und für Leute wie uns, die in Olbia ankommen und kein Fahrzeug mieten kann man sich von der Basis einen zwar immer noch nicht billigen, aber deutlich günstigeren Taxitransfer (85,-) vermitteln lassen. Linienbus geht aber auch. Wie gesagt war es eine schöne Woche und wir können uns gut vorstellen, mal wieder zu kommen (dann wohl eher nach der Hauptsaison und mit eigenem Auto), zumal die Insel landschaftlich ja auch traumhaft schön ist und die Abrechnung am Ende sehr fair war... Daumen hoch - wer es sowieso etwas mehr `Old School´ mag, kann gleich noch einen 5. Stern dazurechnen.
Porto Ferraio, Samstag Nachmittag: Wir treffen Jürg, Jan und Rolf an der Vaiana im Hafenbecken der EASOM. Die 3 sind für uns ein altbekanntes Team, mit denen wir schon manche schöne Stunde auf der Gabbiano verlebt haben. Erste und wichtigste Amtshandlung: Der SPEISEPLAN! Wir hatten uns schnell auf eine landestypische Verpflegung geeinigt, bei der keine Wünsche offenblieben. Einkaufen und bunkern der Vorräte waren dann schnell erledigt. Anschließend gemeinsames Abendessen an Land – typisch elbanisch: Sushi all you can eat. Den Abend ließen wir dann auf dem sehr gemütlichen Achterdeck der Vaiana mit etlichen Aperol ausklingen. Nach der ersten Nacht in den Kojen und einem ausgezeichneten Kaffee am Morgen ging‘s dann ganz entspannt mit der T/T Vaiana, einem nagelneuen, speziell als Tauchboot ausgerüsteten, halbstarren Schlauchboot zum ersten Tauchplatz Scoglietto. Mein erster Schlauchboot-Tauchgang war eine neue Erfahrung (bisher sehr verwöhnt durch die Gabbiano) – aber durch Jürgs genaue Einweisung und Unterstützung beim Anlegen der Ausrüstung absolut kein Problem. Halbe Rolle rückwärts und wir sind unterwegs. Schöner felsiger Tauchplatz und riesige Zackenbarsche. Ich war tief beeindruckt, da ich bis dato noch nie so große Exemplare frei schwimmend gesehen hatte. Nach der Rückkehr gab‘s dann erst mal Taucherkaffee, um uns aufs Ablegen vorzubereiten. Jürg plante den Törn aufgrund Wind- und Wellenbedingungen geschickter Weise so, dass wir die Insel im Uhrzeigersinn umrunden. Bis auf Punta Canelle II, dem Nachmittagstauchgang, waren die nachfolgenden Tauchplätze dann erst mal „alte Bekannte“, die wir aus den 10 Jahren bei Marelino gut kennen. Im Einzelnen liefen wir in den nächsten Tagen Capo Calvo, Picchi di Pablo, La Corbella und Fonzza außen an. Die Tagesroutine war dabei sehr entspannt: Ankern in einer Bucht nahe der jeweiligen Tauchplätze, dann ein entspannter Vormittagstauchgang, leichtes Mittagessen gefolgt von einer kurzen Siesta, danach der Nachmittagstauchgang. Anschließend gemeinsamem Kochen und Abendessen. Je nach Lage der Tauchplätze wurde dazwischen noch die Vaiana an den nächsten Ankerplatz verlegt. Obwohl die Tauchplätze alle bekannt waren, konnte ich sie komplett neu erleben: Wir waren aufgrund des genialen Timings immer ALLEINE dort. Da wir für Capo Calvo vor der Mola geankert hatten, konnten wir diesen Stopp gleich mit dem Nachbunkern von Treibstoff in Porto Azzurro verbinden. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art: Wer die Drängelei am Skilift kennt – vergesst es, das hat auf dem Wasser eine ganz neue Qualität! Auch 1500 Liter Diesel über eine normale PKW-Zapfsäule zu übernehmen ist eine spannende Angelegenheit. Man kann locker noch mal die Vorräte ergänzen und Eis essen gehen. Die weiteren Tauchplätze waren für mich nun Terra incognita. Im Einzelnen liefen wir Fetovaia, Pomonte (mit dem Wrack der Elviscot), Secca di Montigliano, St. Andrea und Scoglia della Nave (sehr beeindruckende Felsformationen) an. Jetzt zu den „nicht taucherischen“ Highlight des Törns. Erste Challenge: Landgang in Lacona bei „leichtem Seegang“. Erster Anlauf endete mit einem quergeschlagenen Gommone in der Brandung – Hintern nass und Tränen gelacht. Der zweite Anlauf an einer etwas abgelegeneren Stelle war dann erfolgreich, bescherte uns aber eine nette Kletterpartie über die Felsen. Nichts desto trotz ein gelungener Abend im Il Pirate. Für den Mittwoch hatten wir einen Grillabend geplant – Dieser Landgang in einer kleinen, lauschigen Bucht an der weitgehend unbewohnten Westseite der Insel bescherte uns ein phantastisches Dinner mit spektakulärem Sonnenuntergang – und den krönenden Tagesabschluss auf der Vaiana. Unsere Vorgängercrew hatte uns noch etwas Verpflegung „vererbt“ – ca. 10 Kg Wassermelone! Schneller Entschluss: Wir machen Melonenbowle MIT GANZEN FRÜCHTEN! Sehr lustiger Abend, führte aber bei einem Teil der Crew zu einer „Sturmfrisur“ am nächsten Morgen. Am Freitag nach dem letzten Tauchgang bei Scoglia della Nave lag dann leider schon das letzte Abenteuer vor uns: Anlegen der Vaiana in Porto Ferraio an einem Liegeplatz, der kaum breiter war als das Boot. SEEEHR spannend, aber aufgrund Jürgs genauem Briefing überraschend schnell und ohne einen Kratzer erledigt. Ausklang des Abends an Land bei einem hervorragenden Fiorentini. Die bleibenden Eindrücke dieser Reise waren eine sehr angenehme Betreuung durch Jan, die „gute Seele“ des Bootes, eine tolle Bordgemeinschaft, viel gemeinsamen Spaß, gute Gespräche auf dem Achterdeck, tolle Tauchplätze ohne einen einzigen weiteren Taucher, Jürg als souveränen Skipper und eine Bordverpflegung die sogar dank Jan selbstgebackenen Kuchen beinhaltete. Absolute Top-Empfehlung für alle, die Elba mal von der Wasserseite betauchen möchten.
Ankunft in Portoferraio und einchecken auf der Vaiana. Wir durften unsere kleine aber smarte Kaiüte auf der Yacht beziehen. Nach der Instruktion von Jürg über das "Bord-Leben" geniessen wir den Welcome-Apéro und bereiten uns seelisch auf die bevorstehende Woche an Bord vor. Die Route rund um die Insel Elba wird, nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind, gemeinsam besprochen. Jeden Tag in einer anderen Bucht ankern um am darauffolgenden Tag, selbstverständlich immer vor allen lokalen Tauchbasen, einen Tauchgang am Vormittag und einen Tauchgang am Nachmittag zu unternehmen. Nur schon diese Vorstellung lies uns die Vorfreude noch mehr geniessen. So starten wir dann am Sonntagmorgen mit dem Schlauch-Boot zur Insel Scoglietto zum TG1. Am Nachmittag geht's dann so richtig los. Auf der ehrwürdigen Vaiana, das Schlauch-Boot im Schlepptau, fahren los Richtung Scoglio La Nave, wo TG2 in Angriff genommen wird. Am Abend Nachtessen im Ristorante i die Pini am Strand, Sonnenuntergang inklusive. Nach der zweiten Nacht an Bord geht es weiter zum Punta della Madonna, TG3. Das Mittagessen wird uns auf der Yacht von Jan zubereitet. Jan avonsiert zur guten Seele an Bord und managet alles rund ums Essen. Am Nachmittag nach kurzer Fahrt steht bereits TG4 bei San Andrea auf dem Programm. Am Abend liegen wir vor einer einsamen Bucht vor Anker. Alles notwendige für einen Grillabend am Strand wird ins Schlauch-Boot verladen. Am Strand wir dann gegrillt und gegessen (und ein bisschen getrunken ). Denn genialen Sonnenuntergang wir von allen Teilnehmern der Safari in vollen Zügen genossen. Einfach PERFEKT! In der Bucht von Pomonte verbringen wir die Nacht um frühmorgens beim TG5 das Wrack von Pomonte, selbstverständlich VOR allen anderen, völlig ungestört zu betauchen. Am Nachmittag sind wird für den TG6 bereits beim Punta di Fetovaio. In der Bucht von Lacona wir das nächste Mal geankert. Am Abend geniessen wir im Ristorante Il Pirate wiederum ein gemeinsames Nachtessen. Am Morgen steht uns in einem Early Morning Dive, TG7 bei Scoglio La Corbella bevor. Danach suchen wir in der Bucht von Lacona noch nach der am Vorabend versenkten Sonnenbrille von Jan. Nach der gelungenen "Rettungsaktion" fahren wir weiter nach Remaiolo, wo wir wiederum ankern. Am Nachmittag wird im TG8 die Scoglio Remaiolo betaucht. Am Abend steht uns noch ein NTG9 beim Picci di Pablo bevor. Das Nachtessen an Bord wird uns wiederum von Jan zubereitet. Armer Kerl: Tauchen, Kochen, Abwaschen, Tauchen, Abwaschen...Aber er nimmt es (meistens) mit Humor . Am nächsten Morgen, es ist bereits Donnerstag, TG10, steht Capo Calvo (Mondfisch gesehen) auf dem Programm. Am Nachmittag TG11, Relitto Dell Aero. Auf Grund des Wellengang es entschliessen wir uns, vor der Mola vor Porto Azzuro zu ankern. Apéro in der BaRittimo (Mola) und Nachtessen im Ristorante La Fenice. Den "Schlummi" nehmen wir im El Curandero in Form von Margheritas zu uns. Am Freitagmorgen fahren wir zur Isola Palmaiolo. Infolge starker Strömung belassen wir es für TG12 bei dieser Insel. TG13 wird danach am Nachmittag bei der Isola dei Topi (Mäuse Insel) durchgeführt. Am Freitagabend sind wir dann (leider) bereits wieder zurück in Portoferraio. Den Abend lassen wir dann bei Alessandro im Le Piccole Ore (EM Spiel Schweiz-Spanien) und im Ristorante Il Veccio Borgo in Capoliveri ausklingen. Nach dieser Woche bleiben viele tolle TG's und Eindrücke sowie Bekanntschaften mit netten Leuten, zurück. Zwischen den TG's haben wir das Baden im Meer, Standup Paddeling, interessante Gespräche oder einfach nur Sonnen baden in vollen Zügen geniessen können. Erholung pur! Ich kann allen Interessierten eine Tauch-Safari auf der Vaiana nur empfehlen. Viiiiielen Dank!
Im Juni 2021 waren wir zu zweit für 12 Nächte bei Capo Galera Diving untergebracht und haben dort insgesamt 22 Tauchgänge absolviert. Die Unterkunft war in einwandfreiem und sehr sauberem Zustand. Sie liegt sehr exponiert direkt am Kap und bietet neben absoluter Ruhe einen wirklich tollen Ausblick auf das Meer. Die die tolle Landschaft und das kristallklare Wasser in der Hausbucht haben wir genauso genossen, wie die Abende auf der äußerst großzügigen Terrasse. Direkt an die Unterkunft ist die Tauchbasis angeschlossen, womit kurze Wege garantiert sind. Das gesamte Team der Tauchbasis ist hervorragend gut eingespielt, sehr hilfsbereit und geht auf den jeweiligen Kenntnisstand der Taucher ein. Damit ist gewährleistet, dass sowohl Anfänger, Wiedereinsteiger oder professionelle Taucher auf ihre Kosten kommen. Die gesamte Tauchbasis einschließlich der dazugehörenden Leihausrüstungen sind in einem vorzüglich gepflegten Zustand. Der Tauchbetrieb ist bestens organisiert und strukturiert, ohne dass Hektik aufkommt. Die Tauchgänge bieten selbst für erfahrene Taucher viel Überraschendes und Spektakuläres. Was die Diversität und das Aufkommen von Flora und Fauna anbelangt, haben mich die Tauchgänge in den überwiegend flachen Gewässern sehr positiv überrascht. Jagende Tunas und Zahnbrassen, große Zackenbarsche, Conger, Muränen, Barrakudas, Hummer, Bärenkrebse und viele Fischschwärme sowie eine regelrechte Farbexplosion an den Wänden und Felsen mit Schwämmen, Krustenanemonen, Edelkorallen usw. machen die Tauchgänge zu einem Erlebnis. Das Tauchen in den Cavernen wird dem Ausbildungs- und Erfahrungsstand angepasst und ist unbedingt zu empfehlen. Auch die Hausbucht eignet sich hervorragend für Tauchgänge, wenn man einmal nicht mit den Boot rausfahren möchte. Wer um das Kap taucht, kann auch dort z.B. Barrakudas oder Conger bestaunen. Das „Gesamtpaket“ Capo Galera Diving eignet sich perfekt für einen erholsamen Urlaub und kann von uns uneingeschränkt empfohlen werden.
Wir waren im September 2020 für 10 Tage dort. Gewohnt haben wir auf dem sehr einfachen Campingplatz Croce del Sud. Die Basis ist sehr gut eingerichtet und die vier Boote sind super in Schuß und gut ausgestattet. Die italienischen Kapitäne absolut kompettent, freundlich, hilfsbereit und gut! Der Tauchbetrieb mit fünf und mehr Ausfahrten am Tag ist super organisiert. Bedingt durch die Vielzahl an "Staff" zu unserer Zeit war natürlich auf mal einer darunter, der etwas robuster mit uns umging...aber das hatte sich schnell erledigt. Aber bei circa 10 Tauchstaffs waren 90% ganz toll und naja einer nicht ganz so toll - für uns, aber das lag sicherlich auch an uns. Auf Wunschtauchplätze wurde sehr felxibel eingegangen. Auch unserem Wunsch, keine weiteren Buddies (mit wenigen TGs) mitzunehmen, wurde entsprochen. Im Rahmen von "max. 60 Minuten, max. 40m, mit circa 50 bar am Boot" konnte jeder machen was er wollte. Flaschengröße 8, 10, 12 und 15 Liter je nach Wunsch. Wobei wir mit 10 Ltr schon aus dem Rahmen fiehlen, Jesses da schleppen sich die Kinder mit 12ern und 15ern durchs Wasser und sind stolz, dass sie nach 60 Minuten auf 10 Metern mit 100 bar zurückkommen....OK! Kontrolle oder Gängelei gabs nicht. Die Abendveranstaltungen im "Al Pozzo" sehr sehr toll! Angesichts des Aufwandes an Personal und dem wirklich sehr guten Zustand der Boote und der Technik (ALLES sehr teuer) erscheinen mir die abgerufenen Tauchpreise als sehr fair, eigentlich zu günstig. Ich wünsche den zwei Björns und ihren Familien Alles Gute und das sie wirtschaftlich überleben. Wir kommen sicherlich mal wieder. Danke!
Ich wer Mitte September 2020 im Südosten Sardiniens, ein echter Geheimtipp! Ich habe schon einiges im Mittelmehr gesehen (Vis in Kroatien, Mallorca, Malta/Gozo, Portofino, Sizilien, Zakynthos, Griechenland Festland, Montenegro, Bosnien, Nizza), und das Marineschutzgebiet Capo Carbonara gehört zum Besten bisher. Sowohl Tauchgebiet, Basis und auch das Dorf Villasimius, alles top. September ist ein idealer Reisemonat, die grosse Masse der Urlauber ist weg, Luft ist nicht mehr so heiss, und Wasser angenehm 26C bis auf 30m (darunter nur 20C), Sicht top. Neben schöner Topographie gab es Hunderte Nacktschnecken, schöne Gorgonien, und pro Tauchgang 5-10 grosse Zackis, sowie Drachenköpfe, Muränen etc. Zusätzlich hatten wir zweimal eine grosse Barrakudaschule mit ca 100 Fischen. + Sehr nettes Team, geleitet durch Margarita und Simone (beide sprechen Italienisch und Englisch, aber kein Deutsch) + Super durchorganisiert, keine Wartezeiten, sehr speditiv + Standard 15l Stahl für alle (ausser man will eine kleinere Flasche), Einzel- oder Doppelabgänge, meist ziemlich genau auf 200 bar gefüllt. + Schnelles Zodiac mit 225PS, und einer guten Leiter. Etwas wenig Schatten, sonst sehr gut. + Preise sehr kompetitiv (80 EUR für 2 Tank Ausfahrt, inklusive Ausrüstung, bei eigener Ausrüstung gibt es kein Nachlass) + Tauchgänge meist 50-60min, ein wenig Deko wird toleriert und auch eingeplant. - Basisgebäude ist etwas ausserhalb des Dorfs und des Hafens, d.h. man kann nach dem Tauchgang nicht einfach gemütlich ein Dekobier nehmen, sondern muss dann immer schauen, ob man sich im nächsten Hotel trifft, oder später in der Stadt etc. Ein echter Geheimtipp, den ich eher per Zufall entdeckte, aber sicher mal wieder hingehe.
Wir hatten noch einen gewonnenen Freiflug, den wir letzte Woche kurz vorm Verfallen noch schnell genutzt haben, was uns einige Tauchtage im Norden Sardiniens beim Orca Dive Club beschert hat. Mir hat´s bei der Basis gut gefallen und ich möchte ein paar aktuelle Eindrücke weitergeben: Das in einigen der älteren Berichte erwähnte große Tauchboot existiert nicht mehr, der komplette Tauchbetrieb läuft z.Z. mit dem Zodiac. Das hat zur Folge, das sich wegen recht viel Laufkundschaft, die spontan ins Tauchen reinschnuppern will die Terminplanung für die nette Crew um Alfredo recht anspruchsvoll gestaltet und sich häufiger mal was an den Abfahrtszeiten ändert. Man bekommt dann auch mal abends beim essen eine SMS und muß am nächsten Tag etwas eher oder später als zuerst geplant antanzen, aber im Großen und Ganzen haben sie es gut im Griff, weil alle mit viel Herzblut dabei und auch nach anstrengenden Tagen mit bis zu 4 Tauchgängen immer gut gelaunt bleiben. Die einheimische Stammbesetzung wird in dieser Saison von der schweizer Tauchlehrerin Patricia unterstützt, die dann auch Ansprechpartner für deutschsprachige Gäste ist und vom ersten Mailkontakt weg wurden wir von ihr sehr nett mit Rat und Tat unterstützt. Auch bei den Tauchausfahrten selbst läuft es meist trotz bunt gemischter Tauchgruppen erstaunlich geschmeidig ab. Alfredo ist extrem erfahren und kennt sein Revier bestens und die Tauchgänge haben alle sehr viel Spaß gemacht, seien es nahegelegene Plätze mit nur 5 - 10 Minuten Anfahrt, wie `Monte Regalo´ oder `La Balena´ oder Halbtagesausflüge mit 2 Tauchgängen zu den Lavezzi-Inseln bei Korsika (mit dem legendären Zacki-Platz `Merouville´) oder dem Nationalpark Maddalena-Archipel. Cool fand ich die obligatorischen 15l-Flaschen, die zumindest mich auch bei etwas tieferen Tauchgängen von jeglichen `Luftsorgen´ befreiten und Nitrox ist trotz kleinem Aufpreis sehr empfehlenwert. Wichtig ist guter Sonnenschutz - stundenlang bei großer Hitze auf dem offenen Zodiac sitzen ist vielleicht nicht unbedingt jedermann´s Sache, aber genau wie das Umziehen auf dem Gehsteig und duschen am Kai werte ich das als `rustikalen Charme´ und ist halb so schlimm. Draußen muß man wenigstens nicht wie bei Aufenthalt im Basisgebäude z.Z. wegen Covid eine Schutzmaske tragen. Eigentlich auch auf dem Boot, zumindest bis der Fahrtwind anzieht. Schön fanden wir, daß wenige Meter neben der Basis eine nette Hafenbar zum Apres-Dive einlädt wo man mit sympathischen Tauchbuddys noch eine Weile fachsimpeln kann. Noch zwei letzte Tipps: Das von Patricia wegen der relativen Nähe zur Basis empfohlene Hotel Majore ist o.k. - falls man mal zu früh los muß, um das Frühstück zu nutzen, kann man sich auch ein kleines `Breakfast to Go´ mitgeben lassen. Und für Leute wie uns, die in Olbia ankommen und kein Fahrzeug mieten kann man sich von der Basis einen zwar immer noch nicht billigen, aber deutlich günstigeren Taxitransfer (85,-) vermitteln lassen. Linienbus geht aber auch. Wie gesagt war es eine schöne Woche und wir können uns gut vorstellen, mal wieder zu kommen (dann wohl eher nach der Hauptsaison und mit eigenem Auto), zumal die Insel landschaftlich ja auch traumhaft schön ist und die Abrechnung am Ende sehr fair war... Daumen hoch - wer es sowieso etwas mehr `Old School´ mag, kann gleich noch einen 5. Stern dazurechnen.

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