• 3060 Fotos
  • 56 Videos

Tauchen in Italien

Das Mittelmeer wo es am schönsten ist. Wenn man in Italien weiss wo man ins Wasser hüpft findet man tolle Tauchspots, schöne Wracks und geniale Sichtweiten. Dass die Italiener nicht gerade sorgsam mit Ihrer Natur umgehen ist bekannt, und so gibt es gerade in der Nähe der Häfen und Großstädte eher Tauchgebiete, die man meiden sollte. Ansonsten ist das Tauchen in Italien ein Genuß - wohlorganisiert - und von den unzähligen Tauchbasen aus, die es entlang der Küste gibt.

Beliebte Tauchziele in Italien

Zeige alle Reiseziele in Italien

Aktuellste News Italien

Zeige alle Nachrichten

Letzte Artikel Italien

Zeige alle Artikel

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Traumhaft...

Aubisque
Ich war Anfang/Mitte Juli für zwei Wochen im Norden Sardiniens und habe in dieser Zeit knapp 20 (Boots-)Tauchgänge mit Blu Dive unternommen. Das Boot: Die Tauchplätze (an der Nordküste um das Capo Testa, in der Meerenge, die Korsika von Sardinien trennt - überwiegend in der Nähe der bereits zu Korsila gehörenden Insel Lavezzi - und im Nationalpark La Maddalena) werden mit einem basiseigenen Motorboot angefahren. Die Fahrzeiten sind kurz (zwischen 10 und 30 Minuten), das Boot schnell, mit stabiler Wasserlage und sehr geräumig, die Sitzplätze (maximal 16 inkl. Mannschaft) an Bord komplett überdacht und gut geschützt vor Sonne und Wind. Eine flache Plattform am Heck des Bootes erleichtert den Einstieg ins Wasser, zwei perfekt dimensionierte Leitern den Ausstieg am Ende der Tauchgänge. Ansonsten sorgt eine von den Divemastern an Bord aufmerksam beobachtete Strömungsleine für maximale Sicherheit (hab' ich bei vielen früheren Bootstauchgängen leider ganz anders erlebt). Die Tauchplätze: Die beeindruckende Landschaft der Nordküste Sardiniens, die durch riesige Granitfelsen geprägt ist, setzt sich auch unterwasser fort. Steil abfallende Wände wechseln mit unzähligen kleinen Grotten, flachen Plateaus und ein paar Seegraswiesen ab. In den tieferen Zonen (zwischen 25 und 40m) finden sich ganze Wälder von Gorgonien-Korallen in allen nur denkbaren Farbtönen. Die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien ist wegen der starken Strömungen zudem ein Paradies für Zackenbarsche und Barrakudas, denen man hier so nahe kommt wie an keinem anderen Ort des Mittelmeers (auch nicht in Gozo). Ansonsten trifft man auf die typische Mittelmeerfauna: Muränen, Zahnbrassen, Drachenköpfe, Langusten, Hummer usw. - und natürlich Nachtschnecken. Das alles in einem Reichtum, einer Vielfalt und einer Schönheit, wie ich sie im Mittelmeer noch nicht erlebt habe. Die Basis: Der Blu Dive Center liegt an der südlichen Ausfallstraße von Santa Teresa di Gallura etwas versteckt zwischen der örtlichen ENI-Tankstelle und dem Restaurant "Il Giardino". Ich habe am Ankunftstag kurz eingecheckt, den Papierkram erledigt, meine Ausrüstung deponiert und die Tauchgänge für den Folgetag vereinbart. Das Team der Basis sortiert dann alles ein (vorbildlich in Körben, Netzen und auf Bügeln geordnet und beschriftet) und bringt es inkl. fertig montiertem Jacket auf das Boot. Nach den Tauchgängen wird alles zur Basis zurücktransportiert und dort gespült und getrocknet. Full Service sozusagen. Ausrüstung wird auch verliehen. Zur Qualität kann ich nichts sagen, von außen betrachtet sahen die Sachen allerdings hervorragend aus. Die Preiskalkulation habe ich als ziemlich fair empfunden. Gemessen an Aufwand und Kosten, waren die Tauchgänge sehr günstig. Zudem werden bei Wiederholungstauchgängen großzügige Rabatte eingeräumt. Man zahlt übrigens am Ende und zwar bevorzugt in bar. Die Tauchgänge werden wetterbezogen von Tag zu Tag geplant. Grundsätzlich bietet die Basis zwei aufeinanderfolgende Bootstauchgänge am Vormittag (Treffpunkt zwischen 8 Uhr und 8.30 Uhr am Hafen von Santa Teresa, Rückkehr je nach Entfernung des Tauchplatzes zwischen 12 und 13 Uhr, während der Oberflächenpause an Bord gibt es Tee und Kekse), sowie zwei am Nachmittag an. Absprachen konnte ich kurzfristig und zuverlässig per WhatsApp treffen. Englisch ist dabei kein Problem (in Sardinien ist das nicht unbedingt selbstverständlich. Vor dem nächsten Aufenthalt werde ich wohl einen Italienisch-Kurs machen). Das Team, mit dem ich unterwegs war, besteht aus den Eigentümern der Basis, Serenella und Freddie, ihrem Sohn Gabriel, sowie Andrea, Davide und Francesca. Die kennen nicht nur die Tauchplätze in- und auswendig, sondern sind darüber hinaus ungeheuer gastfreundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Ich hatte immer das Gefühl, unter Freunden zu tauchen (auch das nicht selbstverständlich) Fazit: Für mich eine der besten Taucherfahrungen der vergangenen Jahre. Absolut empfehlenswert. Muss ich wieder hin.
Im September, wenn die Hauptsaison gerade vorbei, die Bürgersteige aber noch nicht ganz hochgeklappt sind, ist eine besonders schöne Zeit am Mittelmeer. Das Wasser ist nach dem Sommer schön warm (jedenfalls auf den ersten Metern…), der Wind bläst nur manchmal etwas heftiger und die Bedingungen sind insgesamt sehr gut. Santa Teresa die Gallura ist ein nettes, ziemlich verwinkeltes Örtchen ganz an der Nordspitze von Sardinien. Die Orca-Basis liegt im Hafen, es sind nur 12 Schritte bis zum Anleger. Getaucht wird (wurde bei unserem Besuch) ausschließlich vom Zodiac aus, die Ausfahrten sind überwiegend kurz, bis Korsika (Lavezzi) sind es auch schon mal knappe 20 Minuten. Es gibt eine Ausfahrt morgens - Treffpunkt ist meist sehr urlaubskompatibel um 9:00 Uhr - und eine am Nachmittag. Manchmal werden Doppelpacks angeboten, z.B. wenn es Richtung Korsika geht. Der Basisbetrieb ist gut organisiert. Basisleiter Alfredo (ein alter Hase im allerallerbesten Sinne - so wohltuend!) und sein italienisch-deutsches Team haben alles erstklassig im Griff. Großes Dankeschön an alle! Tom als erster Ansprechpartner für die deutschsprachigen Taucher/innen hat es vorbildlich verstanden, sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Gäste einzustellen, stets den richtigen Ton getroffen und war dabei immer gut gelaunt und zugewandt. Das Platzangebot in der Basis ist nicht übertrieben großzügig, daran hat man sich schnell gewöhnt. Wer seine Gerätschaften partout nicht selber zum Boot und zurücktragen oder mit der Sackkarre fahren will, kann sich betüdeln lassen und zusehen, wie die Crew das erledigt (Geschmacksache…). Wir hatten unseren Kram dabei - soweit zu beurteilen, sah die Leihausrüstung sehr ordentlich, teilweise ganz neu, aus. Die Wassertemperatur lag unterhalb der Sprungschicht bei 17 Grad, da fand ich 7mm mit Unterzieher gerade eben ausreichend, habe aber manchmal meinen Trocki herbeigewünscht. An der Basis gibt es Nitrox, das war für uns (wesentliches) Auswahlkriterium. Leider ist das ja am Mittelmeer immer noch alles andere als selbstverständlich. Meist geht es nicht tiefer hinab als 35-40 Meter, aber die Grundzeiten sind so, dass wir mit der Kombination Nitrox/Luftprogramm so manche Minute am Dekoseil verbracht haben. Die Tauchgänge werden alle geführt. Das hat uns zunächst erstaunt - nach den ersten TG waren wir aber froh, uns in der sehr beeindruckenden (!) aber teils doch auch arg verwirrenden Unterwasserlandschaft nicht eigenständig orientieren zu müssen. Wir hätten die meisten Höhleneingänge usw. sicher nicht selber gefunden. Großes Lob für die durchdachte Gruppenzusammenstellung - bestimmt nicht immer einfach, die Erfahrungsunterschiede im sehr bunt gemischten Publikum zu berücksichtigen, aber das hat vorbildlich geklappt. Zu sehen ist vor allem Landschaft mit vielen tollen Felsformationen, Überhängen, kleineren Höhlen mit Edelkorallen u.ä.. Zum Fischegucken sind dann die TG bei Lavezzi (Naturschutzgebiet vor Korsika) geeignet. Dort warten reichlich zutrauliche Zackis und allerlei anderes Getier. Fazit: Wir hatten richtig schöne 14 Tage an einem attraktiven Mittelmeerziel mit 10 Tauchgängen auf einer total empfehlenswerten Orca-Basis.
Fabio bietet mit seinem blu infinito diving center auf Sardinien am Capo Coda Cavallo alles, was sich mein Taucherherz wünscht. Da ich im Rahmen meines Familienurlaubs nur sehr begrenzt Zeit fürs Tauchen hatte, habe ich mir im Vorfeld genau ausgesucht, wo und mit wem ich tauchen möchte. Und mein Wahl war gut. Ich habe bei Fabio auch den Transfer vom Flughafen ins Hotel gebucht und ihm dabei gleich meine Sonderwünsche mitgeteilt: ich wollte zum Tauchplatz seca dell papa im Naturschutzgebiet von Tavolara. Und das hat Fabio auch möglich gemacht. Die Organisation und Begleitung war hervorragend: pünktliche Abholung im Hotel, professionelles, freundliches und unkompliziertes Einchecken, gute Ausstattung an der Base (mein Anzug war nagelneu), sehr angenehme Klientel, ein wunderbar freundliches Team, das einem bei allem hilft. Fixe Fahrt mit starkem Schlauchboot, klares briefing, gelungene Einteilung der Tauchgruppen je nach Erfahrung. Die angefahrenen Tauchplätze waren wirklich sehr schön. Gerade das seca dell papa hat mich mit seinem fürs Mittelmeer glänzenden Fischreichtum überrascht: Zackenbarsche von einiger Größe, Muränen, ein Oktopus, allerlei Brassen, Meeraben, Tunas, große Krebse, Schnecken, Seesterne und Korallen. Hier wird man nicht enttäuscht. Die Atmosphäre ist locker und freundlich. Das Team hat alle Gäste voll im Blick und ist dabei völlig unaufdringlich. So macht Tauchen Spaß! Ein herzliches Dankeschön an Fabio und sein Team für die professionelle, völlig unkomplizierte und freundliche Begleitung und für einen wunderschönen Tag. Tante grazie a Fabio e il suo team per il vostro professionale e gentile lavoro e per un giorno tanto bello. Alla prossima! Denis.
Tauchen wollte ich schon immer lernen. Nur klappte es nie. Dieses Jahr stand aber der Urlaub auf Elba an und so beschloss ich, in der Nähe unseres Campingplatzes die Tauchschule zu besuchen und dort das Tauchen zu erlernen. Völlig blauäugig ging ich auf Mirjana zu mit den Worten: Ich möchte einen Tauchkurs machen - in der Hoffnung am nächsten Morgen im tiefblauen Wasser 40m in die Tiefe zu tauchen. Natürlich war das viel zu blauäugig und genau hier unterscheidet sich meines Erachtens eine gute Tauchschule von einer weniger guten. Denn die gute Tauchschule freut sich zwar über den Kunden, nicht aber um jeden Preis. Und so war war das Team bei Omnisub - allen voran Mirjana, Markus und Patrick - immer darauf bedacht eine fundierte Ausbildung zu absolvieren und nebst dem Spass am Tauchen auch den Respekt davor zu bewahren. Hier hatte ich nie das Gefühl es geht nur um eine Kundenbeziehung, sondern ich hatte immer das Gefühl hier den Einstieg in eine Gemeinschaft gefunden zu haben die Tauchen als ein sehr schönes Hobby begreift, das nicht ohne Risiken ist die aber minimiert werden können, wenn Standards eingehalten werden. Und dieser Gedanke zog sich durch die gesamten zwei Wochen, die ich mit Omnisub verbringen durfte. Ebenfalls hervorragend ist auch das Team um Mirjana und Markus. Allen voran Patrick, der mein Tauchlehrer war und fast alle Tauchgänge mit mir zusammen absolvierte. Er schaffte es jederzeit eine entspannte und ruhige Atmosphäre zu schaffen (ober und unter Wasser) und mir alle Grundlagen gemäss SSI beizubringen und zu üben. Darüber hinaus war er sehr darauf bedacht die Unterwasserwelt zu schützen und dies auch als Mindset mitzugeben. Für mich persönlich war das sehr wichtig. Auch er lehrte mich den Respekt beim Tauchen zu wahren und mein Brevet lediglich als Startpunkt anzusehen um weiter Erfahrungen zu sammeln. Für mich war sowohl der Kurs als auch das anschliessende Fun-Tauchen bei OmniSub durch und durch positiv. Alleine Elba gibt hier einiges her. Wunderschöne Unterwasserlandschaften, fantastischen Fischschwärme, Barracudas, Oktopusse bis hin zu Seepferdchen. Markus kennt die besten Locations und führt die Tauchgänge dorthin mit Witz und viel guter Laune. Dabei hatte ich immer das Gefühl dass er genauestens weiss was er macht und sowohl sein Boot als auch die Locations selbst sehr gut aus eigener Erfahrung kennt. Alles in allem kann ich OmniSub sehr empfehlen. Sei es um Tauchen zu lernen aber auch um ein paar fantastische Tage mit tollen Tauchgängen im Mittelmeer zu haben. Für uns wird es sicher nicht der letzte Urlaub auf Elba und bei OmniSub gewesen sein.

Traumhaft...

Aubisque
Ich war Anfang/Mitte Juli für zwei Wochen im Norden Sardiniens und habe in dieser Zeit knapp 20 (Boots-)Tauchgänge mit Blu Dive unternommen. Das Boot: Die Tauchplätze (an der Nordküste um das Capo Testa, in der Meerenge, die Korsika von Sardinien trennt - überwiegend in der Nähe der bereits zu Korsila gehörenden Insel Lavezzi - und im Nationalpark La Maddalena) werden mit einem basiseigenen Motorboot angefahren. Die Fahrzeiten sind kurz (zwischen 10 und 30 Minuten), das Boot schnell, mit stabiler Wasserlage und sehr geräumig, die Sitzplätze (maximal 16 inkl. Mannschaft) an Bord komplett überdacht und gut geschützt vor Sonne und Wind. Eine flache Plattform am Heck des Bootes erleichtert den Einstieg ins Wasser, zwei perfekt dimensionierte Leitern den Ausstieg am Ende der Tauchgänge. Ansonsten sorgt eine von den Divemastern an Bord aufmerksam beobachtete Strömungsleine für maximale Sicherheit (hab' ich bei vielen früheren Bootstauchgängen leider ganz anders erlebt). Die Tauchplätze: Die beeindruckende Landschaft der Nordküste Sardiniens, die durch riesige Granitfelsen geprägt ist, setzt sich auch unterwasser fort. Steil abfallende Wände wechseln mit unzähligen kleinen Grotten, flachen Plateaus und ein paar Seegraswiesen ab. In den tieferen Zonen (zwischen 25 und 40m) finden sich ganze Wälder von Gorgonien-Korallen in allen nur denkbaren Farbtönen. Die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien ist wegen der starken Strömungen zudem ein Paradies für Zackenbarsche und Barrakudas, denen man hier so nahe kommt wie an keinem anderen Ort des Mittelmeers (auch nicht in Gozo). Ansonsten trifft man auf die typische Mittelmeerfauna: Muränen, Zahnbrassen, Drachenköpfe, Langusten, Hummer usw. - und natürlich Nachtschnecken. Das alles in einem Reichtum, einer Vielfalt und einer Schönheit, wie ich sie im Mittelmeer noch nicht erlebt habe. Die Basis: Der Blu Dive Center liegt an der südlichen Ausfallstraße von Santa Teresa di Gallura etwas versteckt zwischen der örtlichen ENI-Tankstelle und dem Restaurant "Il Giardino". Ich habe am Ankunftstag kurz eingecheckt, den Papierkram erledigt, meine Ausrüstung deponiert und die Tauchgänge für den Folgetag vereinbart. Das Team der Basis sortiert dann alles ein (vorbildlich in Körben, Netzen und auf Bügeln geordnet und beschriftet) und bringt es inkl. fertig montiertem Jacket auf das Boot. Nach den Tauchgängen wird alles zur Basis zurücktransportiert und dort gespült und getrocknet. Full Service sozusagen. Ausrüstung wird auch verliehen. Zur Qualität kann ich nichts sagen, von außen betrachtet sahen die Sachen allerdings hervorragend aus. Die Preiskalkulation habe ich als ziemlich fair empfunden. Gemessen an Aufwand und Kosten, waren die Tauchgänge sehr günstig. Zudem werden bei Wiederholungstauchgängen großzügige Rabatte eingeräumt. Man zahlt übrigens am Ende und zwar bevorzugt in bar. Die Tauchgänge werden wetterbezogen von Tag zu Tag geplant. Grundsätzlich bietet die Basis zwei aufeinanderfolgende Bootstauchgänge am Vormittag (Treffpunkt zwischen 8 Uhr und 8.30 Uhr am Hafen von Santa Teresa, Rückkehr je nach Entfernung des Tauchplatzes zwischen 12 und 13 Uhr, während der Oberflächenpause an Bord gibt es Tee und Kekse), sowie zwei am Nachmittag an. Absprachen konnte ich kurzfristig und zuverlässig per WhatsApp treffen. Englisch ist dabei kein Problem (in Sardinien ist das nicht unbedingt selbstverständlich. Vor dem nächsten Aufenthalt werde ich wohl einen Italienisch-Kurs machen). Das Team, mit dem ich unterwegs war, besteht aus den Eigentümern der Basis, Serenella und Freddie, ihrem Sohn Gabriel, sowie Andrea, Davide und Francesca. Die kennen nicht nur die Tauchplätze in- und auswendig, sondern sind darüber hinaus ungeheuer gastfreundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Ich hatte immer das Gefühl, unter Freunden zu tauchen (auch das nicht selbstverständlich) Fazit: Für mich eine der besten Taucherfahrungen der vergangenen Jahre. Absolut empfehlenswert. Muss ich wieder hin.
Im September, wenn die Hauptsaison gerade vorbei, die Bürgersteige aber noch nicht ganz hochgeklappt sind, ist eine besonders schöne Zeit am Mittelmeer. Das Wasser ist nach dem Sommer schön warm (jedenfalls auf den ersten Metern…), der Wind bläst nur manchmal etwas heftiger und die Bedingungen sind insgesamt sehr gut. Santa Teresa die Gallura ist ein nettes, ziemlich verwinkeltes Örtchen ganz an der Nordspitze von Sardinien. Die Orca-Basis liegt im Hafen, es sind nur 12 Schritte bis zum Anleger. Getaucht wird (wurde bei unserem Besuch) ausschließlich vom Zodiac aus, die Ausfahrten sind überwiegend kurz, bis Korsika (Lavezzi) sind es auch schon mal knappe 20 Minuten. Es gibt eine Ausfahrt morgens - Treffpunkt ist meist sehr urlaubskompatibel um 9:00 Uhr - und eine am Nachmittag. Manchmal werden Doppelpacks angeboten, z.B. wenn es Richtung Korsika geht. Der Basisbetrieb ist gut organisiert. Basisleiter Alfredo (ein alter Hase im allerallerbesten Sinne - so wohltuend!) und sein italienisch-deutsches Team haben alles erstklassig im Griff. Großes Dankeschön an alle! Tom als erster Ansprechpartner für die deutschsprachigen Taucher/innen hat es vorbildlich verstanden, sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Gäste einzustellen, stets den richtigen Ton getroffen und war dabei immer gut gelaunt und zugewandt. Das Platzangebot in der Basis ist nicht übertrieben großzügig, daran hat man sich schnell gewöhnt. Wer seine Gerätschaften partout nicht selber zum Boot und zurücktragen oder mit der Sackkarre fahren will, kann sich betüdeln lassen und zusehen, wie die Crew das erledigt (Geschmacksache…). Wir hatten unseren Kram dabei - soweit zu beurteilen, sah die Leihausrüstung sehr ordentlich, teilweise ganz neu, aus. Die Wassertemperatur lag unterhalb der Sprungschicht bei 17 Grad, da fand ich 7mm mit Unterzieher gerade eben ausreichend, habe aber manchmal meinen Trocki herbeigewünscht. An der Basis gibt es Nitrox, das war für uns (wesentliches) Auswahlkriterium. Leider ist das ja am Mittelmeer immer noch alles andere als selbstverständlich. Meist geht es nicht tiefer hinab als 35-40 Meter, aber die Grundzeiten sind so, dass wir mit der Kombination Nitrox/Luftprogramm so manche Minute am Dekoseil verbracht haben. Die Tauchgänge werden alle geführt. Das hat uns zunächst erstaunt - nach den ersten TG waren wir aber froh, uns in der sehr beeindruckenden (!) aber teils doch auch arg verwirrenden Unterwasserlandschaft nicht eigenständig orientieren zu müssen. Wir hätten die meisten Höhleneingänge usw. sicher nicht selber gefunden. Großes Lob für die durchdachte Gruppenzusammenstellung - bestimmt nicht immer einfach, die Erfahrungsunterschiede im sehr bunt gemischten Publikum zu berücksichtigen, aber das hat vorbildlich geklappt. Zu sehen ist vor allem Landschaft mit vielen tollen Felsformationen, Überhängen, kleineren Höhlen mit Edelkorallen u.ä.. Zum Fischegucken sind dann die TG bei Lavezzi (Naturschutzgebiet vor Korsika) geeignet. Dort warten reichlich zutrauliche Zackis und allerlei anderes Getier. Fazit: Wir hatten richtig schöne 14 Tage an einem attraktiven Mittelmeerziel mit 10 Tauchgängen auf einer total empfehlenswerten Orca-Basis.

Tauchbasen in Italien

Zeige alle Tauchbasen in Italien

Tauchsafaris in Italien

Zeige alle Liveaboards in Italien

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen