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Tauchen auf Elba

Elba - 10 Kilometer vor der Küste Italiens gelegen - bietet ein abwechslungsreiches Tauchprogramm. Zerklüftete Steilwände mit kleinen Höhlen und Grotten, bewachsen mit roten Gorgonien und leuchtend gelben Krustenanemonen bieten nicht nur Unterwasserfotografen spannende Motive. Und mit etwas Glück sieht man vielleicht auch einen Mondfisch vorbeiziehen - oder trifft auf neugierige Delfine. Eins aber haben alle Tauchplätze auf Elba gemeinsam: Kristallklares Wasser und damit Sichtweiten ohne Ende.

  • Elba

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  • Unterkünfte
  • Freizeitangebote
  • Tauchbasen

Die Insel Elba

Elba ist nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel Italiens und liegt inmitten des toskanischen Archipels. Hierzu gehören noch die Inseln Giannutri, Giglio, Montecristo, Pianosa, Capraia und Gorgona. Diese Inselperlen des Mittelmeeres umspannen die Toscana vom Ligurischen Meer bis hinunter zum Tyrrenischen Meer.

Von mit Pinienwäldern bewachsenen Bergen bis zu feinen Sandstränden findet man auf der 223,5 km² großen Insel alles was das Urlauberherz begehrt. Neben einem spannenden Sportangebot im Wasser und zu Land bietet Elba aber auch ein breites kulturelles Angebot.

Geographie

Die italienische Insel Elba liegt etwa 10 Kilometer vor der ligurischen Küste im toskanischen Archipel. Die aus kristallinen Gesteinen aufgebaute Insel wird von einer stark gegliederten und buchtenreichen Küste gesäumt. Die Gesamtküstenlinie der Insel hat eine Länge von 147 km. Die Insel wird von einem gut ausgebauten Straßennetz mit rund 145 km Hauptstraßen und etwa 80 km Panoramastraßen erschlossen.

Strände und Buchten

Neben faszinierenden Tauchplätzen bietet Elba auch wunderschöne Buchten und Strände. Die Vielfalt der Strände ist aussergewöhnlich, an Kiesbuchten reihen sich Strände mit feinem Sand aber auch Felsen aus glattem Granit.

Meist steigt die Wassertiefe sehr schnell an, an einigen Stränden kann man aber auch noch 30-40 Meter vom Strand entfernt im Wasser stehen. An den größeren Stränden gibt es Badeanstalten und es werden Liegestühle und Sonnenschirme vermietet.

Elbas Dörfer

Die Inselhauptstadt Portoferraio im Norden Elbas ist gleichzeitig die Hauptstadt des gesamten toskanischen Archipels. Sie besitzt den größten Hafen der Insel, in dem auch die Fähren vom Festland anlegen. Die schöne Hafenpromenade zieht täglich eine große Zahl Touristen an.

Das östlich liegenden Hafenstädtchen Porto Azzurro ist einer der beliebtesten Urlaubsorte Elbas. Das historische Hafenviertel und die malerische Uferpromenade laden zum Bummeln und Flanieren ein. Zwei Festungen erheben sich über dem historischen Ortskern.

Für besonders maritimes Flair sorgt die Hafenstadt Marciana Marina im Norden der Insel. Mediterranes Urlaubsfeeling verbreiten die farbenfrohen Fischerboote, die auch heute noch in der Naturbucht von Il Cotone liegen.

Vielfältige Natur

Malerische Küsten und Strände, imposante Hügelketten und eine artenreiche Unterwasserwelt sind die Zutaten für Elbas kontrastreiche und atemberaubende Flora und Fauna.

Lassen Sie sich vom betörenden Duft der immergrünen Macchia verzaubern oder entspannen Sie in den zahlreichen bezaubernden Buchten. Als größte Insel des toskanischen Archipels hat die beliebte Ferieninsel den Spagat zwischen Tourismus und Erhaltung der Natur geschafft. Schon vor mehr als 20 Jahren wurden weite Teile der Insel und über 60 000 Hektar Wasserlandschaft unter Naturschutz gestellt. Der so entstandene Meerespark ist der größte in Europa und lockt Jahr für Jahr Taucher aus aller Welt nach Elba.

Auch Napoleon war hier

Bis heute gilt das Interesse vieler Besucher Elbas Napoleon Bonaparte, der von 1814 bis 1815 hier lebte. Die beiden Villen, in denen er residierte, die Villa San Martino und die Villa dei Mulini, ermöglichen herrliche Ausblicke. Einst war es die strategische Lage, die Napoleon schätzte. Er konnte sich beobachtend auf Besucher, Gesandte oder Widersacher, die über das Meer kamen, noch vor deren Ankunft vorbereiten. In der kurzen Zeit, in der er sich auf der Insel aufhielt, ist er überaus aktiv gewesen: Er nahm Projekte und Reformen in Angriff, die bis heute von Bedeutung sind.

 

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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Porto Ferraio, Samstag Nachmittag: Wir treffen Jürg, Jan und Rolf an der Vaiana im Hafenbecken der EASOM. Die 3 sind für uns ein altbekanntes Team, mit denen wir schon manche schöne Stunde auf der Gabbiano verlebt haben. Erste und wichtigste Amtshandlung: Der SPEISEPLAN! Wir hatten uns schnell auf eine landestypische Verpflegung geeinigt, bei der keine Wünsche offenblieben. Einkaufen und bunkern der Vorräte waren dann schnell erledigt. Anschließend gemeinsames Abendessen an Land – typisch elbanisch: Sushi all you can eat. Den Abend ließen wir dann auf dem sehr gemütlichen Achterdeck der Vaiana mit etlichen Aperol ausklingen. Nach der ersten Nacht in den Kojen und einem ausgezeichneten Kaffee am Morgen ging‘s dann ganz entspannt mit der T/T Vaiana, einem nagelneuen, speziell als Tauchboot ausgerüsteten, halbstarren Schlauchboot zum ersten Tauchplatz Scoglietto. Mein erster Schlauchboot-Tauchgang war eine neue Erfahrung (bisher sehr verwöhnt durch die Gabbiano) – aber durch Jürgs genaue Einweisung und Unterstützung beim Anlegen der Ausrüstung absolut kein Problem. Halbe Rolle rückwärts und wir sind unterwegs. Schöner felsiger Tauchplatz und riesige Zackenbarsche. Ich war tief beeindruckt, da ich bis dato noch nie so große Exemplare frei schwimmend gesehen hatte. Nach der Rückkehr gab‘s dann erst mal Taucherkaffee, um uns aufs Ablegen vorzubereiten. Jürg plante den Törn aufgrund Wind- und Wellenbedingungen geschickter Weise so, dass wir die Insel im Uhrzeigersinn umrunden. Bis auf Punta Canelle II, dem Nachmittagstauchgang, waren die nachfolgenden Tauchplätze dann erst mal „alte Bekannte“, die wir aus den 10 Jahren bei Marelino gut kennen. Im Einzelnen liefen wir in den nächsten Tagen Capo Calvo, Picchi di Pablo, La Corbella und Fonzza außen an. Die Tagesroutine war dabei sehr entspannt: Ankern in einer Bucht nahe der jeweiligen Tauchplätze, dann ein entspannter Vormittagstauchgang, leichtes Mittagessen gefolgt von einer kurzen Siesta, danach der Nachmittagstauchgang. Anschließend gemeinsamem Kochen und Abendessen. Je nach Lage der Tauchplätze wurde dazwischen noch die Vaiana an den nächsten Ankerplatz verlegt. Obwohl die Tauchplätze alle bekannt waren, konnte ich sie komplett neu erleben: Wir waren aufgrund des genialen Timings immer ALLEINE dort. Da wir für Capo Calvo vor der Mola geankert hatten, konnten wir diesen Stopp gleich mit dem Nachbunkern von Treibstoff in Porto Azzurro verbinden. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art: Wer die Drängelei am Skilift kennt – vergesst es, das hat auf dem Wasser eine ganz neue Qualität! Auch 1500 Liter Diesel über eine normale PKW-Zapfsäule zu übernehmen ist eine spannende Angelegenheit. Man kann locker noch mal die Vorräte ergänzen und Eis essen gehen. Die weiteren Tauchplätze waren für mich nun Terra incognita. Im Einzelnen liefen wir Fetovaia, Pomonte (mit dem Wrack der Elviscot), Secca di Montigliano, St. Andrea und Scoglia della Nave (sehr beeindruckende Felsformationen) an. Jetzt zu den „nicht taucherischen“ Highlight des Törns. Erste Challenge: Landgang in Lacona bei „leichtem Seegang“. Erster Anlauf endete mit einem quergeschlagenen Gommone in der Brandung – Hintern nass und Tränen gelacht. Der zweite Anlauf an einer etwas abgelegeneren Stelle war dann erfolgreich, bescherte uns aber eine nette Kletterpartie über die Felsen. Nichts desto trotz ein gelungener Abend im Il Pirate. Für den Mittwoch hatten wir einen Grillabend geplant – Dieser Landgang in einer kleinen, lauschigen Bucht an der weitgehend unbewohnten Westseite der Insel bescherte uns ein phantastisches Dinner mit spektakulärem Sonnenuntergang – und den krönenden Tagesabschluss auf der Vaiana. Unsere Vorgängercrew hatte uns noch etwas Verpflegung „vererbt“ – ca. 10 Kg Wassermelone! Schneller Entschluss: Wir machen Melonenbowle MIT GANZEN FRÜCHTEN! Sehr lustiger Abend, führte aber bei einem Teil der Crew zu einer „Sturmfrisur“ am nächsten Morgen. Am Freitag nach dem letzten Tauchgang bei Scoglia della Nave lag dann leider schon das letzte Abenteuer vor uns: Anlegen der Vaiana in Porto Ferraio an einem Liegeplatz, der kaum breiter war als das Boot. SEEEHR spannend, aber aufgrund Jürgs genauem Briefing überraschend schnell und ohne einen Kratzer erledigt. Ausklang des Abends an Land bei einem hervorragenden Fiorentini. Die bleibenden Eindrücke dieser Reise waren eine sehr angenehme Betreuung durch Jan, die „gute Seele“ des Bootes, eine tolle Bordgemeinschaft, viel gemeinsamen Spaß, gute Gespräche auf dem Achterdeck, tolle Tauchplätze ohne einen einzigen weiteren Taucher, Jürg als souveränen Skipper und eine Bordverpflegung die sogar dank Jan selbstgebackenen Kuchen beinhaltete. Absolute Top-Empfehlung für alle, die Elba mal von der Wasserseite betauchen möchten.
Ankunft in Portoferraio und einchecken auf der Vaiana. Wir durften unsere kleine aber smarte Kaiüte auf der Yacht beziehen. Nach der Instruktion von Jürg über das "Bord-Leben" geniessen wir den Welcome-Apéro und bereiten uns seelisch auf die bevorstehende Woche an Bord vor. Die Route rund um die Insel Elba wird, nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind, gemeinsam besprochen. Jeden Tag in einer anderen Bucht ankern um am darauffolgenden Tag, selbstverständlich immer vor allen lokalen Tauchbasen, einen Tauchgang am Vormittag und einen Tauchgang am Nachmittag zu unternehmen. Nur schon diese Vorstellung lies uns die Vorfreude noch mehr geniessen. So starten wir dann am Sonntagmorgen mit dem Schlauch-Boot zur Insel Scoglietto zum TG1. Am Nachmittag geht's dann so richtig los. Auf der ehrwürdigen Vaiana, das Schlauch-Boot im Schlepptau, fahren los Richtung Scoglio La Nave, wo TG2 in Angriff genommen wird. Am Abend Nachtessen im Ristorante i die Pini am Strand, Sonnenuntergang inklusive. Nach der zweiten Nacht an Bord geht es weiter zum Punta della Madonna, TG3. Das Mittagessen wird uns auf der Yacht von Jan zubereitet. Jan avonsiert zur guten Seele an Bord und managet alles rund ums Essen. Am Nachmittag nach kurzer Fahrt steht bereits TG4 bei San Andrea auf dem Programm. Am Abend liegen wir vor einer einsamen Bucht vor Anker. Alles notwendige für einen Grillabend am Strand wird ins Schlauch-Boot verladen. Am Strand wir dann gegrillt und gegessen (und ein bisschen getrunken ). Denn genialen Sonnenuntergang wir von allen Teilnehmern der Safari in vollen Zügen genossen. Einfach PERFEKT! In der Bucht von Pomonte verbringen wir die Nacht um frühmorgens beim TG5 das Wrack von Pomonte, selbstverständlich VOR allen anderen, völlig ungestört zu betauchen. Am Nachmittag sind wird für den TG6 bereits beim Punta di Fetovaio. In der Bucht von Lacona wir das nächste Mal geankert. Am Abend geniessen wir im Ristorante Il Pirate wiederum ein gemeinsames Nachtessen. Am Morgen steht uns in einem Early Morning Dive, TG7 bei Scoglio La Corbella bevor. Danach suchen wir in der Bucht von Lacona noch nach der am Vorabend versenkten Sonnenbrille von Jan. Nach der gelungenen "Rettungsaktion" fahren wir weiter nach Remaiolo, wo wir wiederum ankern. Am Nachmittag wird im TG8 die Scoglio Remaiolo betaucht. Am Abend steht uns noch ein NTG9 beim Picci di Pablo bevor. Das Nachtessen an Bord wird uns wiederum von Jan zubereitet. Armer Kerl: Tauchen, Kochen, Abwaschen, Tauchen, Abwaschen...Aber er nimmt es (meistens) mit Humor . Am nächsten Morgen, es ist bereits Donnerstag, TG10, steht Capo Calvo (Mondfisch gesehen) auf dem Programm. Am Nachmittag TG11, Relitto Dell Aero. Auf Grund des Wellengang es entschliessen wir uns, vor der Mola vor Porto Azzuro zu ankern. Apéro in der BaRittimo (Mola) und Nachtessen im Ristorante La Fenice. Den "Schlummi" nehmen wir im El Curandero in Form von Margheritas zu uns. Am Freitagmorgen fahren wir zur Isola Palmaiolo. Infolge starker Strömung belassen wir es für TG12 bei dieser Insel. TG13 wird danach am Nachmittag bei der Isola dei Topi (Mäuse Insel) durchgeführt. Am Freitagabend sind wir dann (leider) bereits wieder zurück in Portoferraio. Den Abend lassen wir dann bei Alessandro im Le Piccole Ore (EM Spiel Schweiz-Spanien) und im Ristorante Il Veccio Borgo in Capoliveri ausklingen. Nach dieser Woche bleiben viele tolle TG's und Eindrücke sowie Bekanntschaften mit netten Leuten, zurück. Zwischen den TG's haben wir das Baden im Meer, Standup Paddeling, interessante Gespräche oder einfach nur Sonnen baden in vollen Zügen geniessen können. Erholung pur! Ich kann allen Interessierten eine Tauch-Safari auf der Vaiana nur empfehlen. Viiiiielen Dank!
Wir waren im September 2020 für 10 Tage dort. Gewohnt haben wir auf dem sehr einfachen Campingplatz Croce del Sud. Die Basis ist sehr gut eingerichtet und die vier Boote sind super in Schuß und gut ausgestattet. Die italienischen Kapitäne absolut kompettent, freundlich, hilfsbereit und gut! Der Tauchbetrieb mit fünf und mehr Ausfahrten am Tag ist super organisiert. Bedingt durch die Vielzahl an "Staff" zu unserer Zeit war natürlich auf mal einer darunter, der etwas robuster mit uns umging...aber das hatte sich schnell erledigt. Aber bei circa 10 Tauchstaffs waren 90% ganz toll und naja einer nicht ganz so toll - für uns, aber das lag sicherlich auch an uns. Auf Wunschtauchplätze wurde sehr felxibel eingegangen. Auch unserem Wunsch, keine weiteren Buddies (mit wenigen TGs) mitzunehmen, wurde entsprochen. Im Rahmen von "max. 60 Minuten, max. 40m, mit circa 50 bar am Boot" konnte jeder machen was er wollte. Flaschengröße 8, 10, 12 und 15 Liter je nach Wunsch. Wobei wir mit 10 Ltr schon aus dem Rahmen fiehlen, Jesses da schleppen sich die Kinder mit 12ern und 15ern durchs Wasser und sind stolz, dass sie nach 60 Minuten auf 10 Metern mit 100 bar zurückkommen....OK! Kontrolle oder Gängelei gabs nicht. Die Abendveranstaltungen im "Al Pozzo" sehr sehr toll! Angesichts des Aufwandes an Personal und dem wirklich sehr guten Zustand der Boote und der Technik (ALLES sehr teuer) erscheinen mir die abgerufenen Tauchpreise als sehr fair, eigentlich zu günstig. Ich wünsche den zwei Björns und ihren Familien Alles Gute und das sie wirtschaftlich überleben. Wir kommen sicherlich mal wieder. Danke!
Wirklich excellent, ….. das Einchecken an der Basis, das Briefing, der Ablauf auf dem Schiff und die Tauchgründe im Süden Elbas die wir mit Volki und seiner Crew ( Patrick und Hendrick) angefahren haben begeistern mich wirklich für das Tauchen auf Elba. Wir ( Mein Mann und ich) haben keinen Vergleich wie es auf anderen Basen abläuft, aber beim Diving Spirosub ist alles so wie wir das haben wollen. Volki´s ruhige Art und Weise wie er den Ablauf auf der Marianna organisiert, lässt in unseren Augen nichts zu wünschen übrig. Die Tauchplatzerklärungen, der super Service auf dem Schiff, alles passt… Für mich ganz wichtig und das möchte ich wirklich hervorheben: du brauchst echt nichts zu schleppen. Wir brachten die Ausrüstung aufs Schiff und konnten alles dort lagern bis zum ende unseres Urlaubs… fertig. Die Flaschen werden auf dem Schiff gefüllt, was willst du mehr??? Highlight für mich persönlich war mein erstes Mal auf Pianosa. Endlich konnte ich, nachdem bisher der Aowd schein bisher gefehlt hat, hin. Das Beobachten der Zackenbarsche aus nächster Nähe war unbeschreiblich. Auch die rieseigen Schulen der Barrakudas ließen mich echt alles vergessen. Wir waren im Herbst bei Spirosub. Nächstes Mal kommen wir im Juli, damit wir die Adlerrochen die da wohl auf Pianosa zu sehen sind, beobachten können. Wir freuen uns schon….., leider kann ich nur Fotos von überwasser hochladen.... nächstes mal bestimmt auch von uw....
Porto Ferraio, Samstag Nachmittag: Wir treffen Jürg, Jan und Rolf an der Vaiana im Hafenbecken der EASOM. Die 3 sind für uns ein altbekanntes Team, mit denen wir schon manche schöne Stunde auf der Gabbiano verlebt haben. Erste und wichtigste Amtshandlung: Der SPEISEPLAN! Wir hatten uns schnell auf eine landestypische Verpflegung geeinigt, bei der keine Wünsche offenblieben. Einkaufen und bunkern der Vorräte waren dann schnell erledigt. Anschließend gemeinsames Abendessen an Land – typisch elbanisch: Sushi all you can eat. Den Abend ließen wir dann auf dem sehr gemütlichen Achterdeck der Vaiana mit etlichen Aperol ausklingen. Nach der ersten Nacht in den Kojen und einem ausgezeichneten Kaffee am Morgen ging‘s dann ganz entspannt mit der T/T Vaiana, einem nagelneuen, speziell als Tauchboot ausgerüsteten, halbstarren Schlauchboot zum ersten Tauchplatz Scoglietto. Mein erster Schlauchboot-Tauchgang war eine neue Erfahrung (bisher sehr verwöhnt durch die Gabbiano) – aber durch Jürgs genaue Einweisung und Unterstützung beim Anlegen der Ausrüstung absolut kein Problem. Halbe Rolle rückwärts und wir sind unterwegs. Schöner felsiger Tauchplatz und riesige Zackenbarsche. Ich war tief beeindruckt, da ich bis dato noch nie so große Exemplare frei schwimmend gesehen hatte. Nach der Rückkehr gab‘s dann erst mal Taucherkaffee, um uns aufs Ablegen vorzubereiten. Jürg plante den Törn aufgrund Wind- und Wellenbedingungen geschickter Weise so, dass wir die Insel im Uhrzeigersinn umrunden. Bis auf Punta Canelle II, dem Nachmittagstauchgang, waren die nachfolgenden Tauchplätze dann erst mal „alte Bekannte“, die wir aus den 10 Jahren bei Marelino gut kennen. Im Einzelnen liefen wir in den nächsten Tagen Capo Calvo, Picchi di Pablo, La Corbella und Fonzza außen an. Die Tagesroutine war dabei sehr entspannt: Ankern in einer Bucht nahe der jeweiligen Tauchplätze, dann ein entspannter Vormittagstauchgang, leichtes Mittagessen gefolgt von einer kurzen Siesta, danach der Nachmittagstauchgang. Anschließend gemeinsamem Kochen und Abendessen. Je nach Lage der Tauchplätze wurde dazwischen noch die Vaiana an den nächsten Ankerplatz verlegt. Obwohl die Tauchplätze alle bekannt waren, konnte ich sie komplett neu erleben: Wir waren aufgrund des genialen Timings immer ALLEINE dort. Da wir für Capo Calvo vor der Mola geankert hatten, konnten wir diesen Stopp gleich mit dem Nachbunkern von Treibstoff in Porto Azzurro verbinden. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art: Wer die Drängelei am Skilift kennt – vergesst es, das hat auf dem Wasser eine ganz neue Qualität! Auch 1500 Liter Diesel über eine normale PKW-Zapfsäule zu übernehmen ist eine spannende Angelegenheit. Man kann locker noch mal die Vorräte ergänzen und Eis essen gehen. Die weiteren Tauchplätze waren für mich nun Terra incognita. Im Einzelnen liefen wir Fetovaia, Pomonte (mit dem Wrack der Elviscot), Secca di Montigliano, St. Andrea und Scoglia della Nave (sehr beeindruckende Felsformationen) an. Jetzt zu den „nicht taucherischen“ Highlight des Törns. Erste Challenge: Landgang in Lacona bei „leichtem Seegang“. Erster Anlauf endete mit einem quergeschlagenen Gommone in der Brandung – Hintern nass und Tränen gelacht. Der zweite Anlauf an einer etwas abgelegeneren Stelle war dann erfolgreich, bescherte uns aber eine nette Kletterpartie über die Felsen. Nichts desto trotz ein gelungener Abend im Il Pirate. Für den Mittwoch hatten wir einen Grillabend geplant – Dieser Landgang in einer kleinen, lauschigen Bucht an der weitgehend unbewohnten Westseite der Insel bescherte uns ein phantastisches Dinner mit spektakulärem Sonnenuntergang – und den krönenden Tagesabschluss auf der Vaiana. Unsere Vorgängercrew hatte uns noch etwas Verpflegung „vererbt“ – ca. 10 Kg Wassermelone! Schneller Entschluss: Wir machen Melonenbowle MIT GANZEN FRÜCHTEN! Sehr lustiger Abend, führte aber bei einem Teil der Crew zu einer „Sturmfrisur“ am nächsten Morgen. Am Freitag nach dem letzten Tauchgang bei Scoglia della Nave lag dann leider schon das letzte Abenteuer vor uns: Anlegen der Vaiana in Porto Ferraio an einem Liegeplatz, der kaum breiter war als das Boot. SEEEHR spannend, aber aufgrund Jürgs genauem Briefing überraschend schnell und ohne einen Kratzer erledigt. Ausklang des Abends an Land bei einem hervorragenden Fiorentini. Die bleibenden Eindrücke dieser Reise waren eine sehr angenehme Betreuung durch Jan, die „gute Seele“ des Bootes, eine tolle Bordgemeinschaft, viel gemeinsamen Spaß, gute Gespräche auf dem Achterdeck, tolle Tauchplätze ohne einen einzigen weiteren Taucher, Jürg als souveränen Skipper und eine Bordverpflegung die sogar dank Jan selbstgebackenen Kuchen beinhaltete. Absolute Top-Empfehlung für alle, die Elba mal von der Wasserseite betauchen möchten.
Ankunft in Portoferraio und einchecken auf der Vaiana. Wir durften unsere kleine aber smarte Kaiüte auf der Yacht beziehen. Nach der Instruktion von Jürg über das "Bord-Leben" geniessen wir den Welcome-Apéro und bereiten uns seelisch auf die bevorstehende Woche an Bord vor. Die Route rund um die Insel Elba wird, nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind, gemeinsam besprochen. Jeden Tag in einer anderen Bucht ankern um am darauffolgenden Tag, selbstverständlich immer vor allen lokalen Tauchbasen, einen Tauchgang am Vormittag und einen Tauchgang am Nachmittag zu unternehmen. Nur schon diese Vorstellung lies uns die Vorfreude noch mehr geniessen. So starten wir dann am Sonntagmorgen mit dem Schlauch-Boot zur Insel Scoglietto zum TG1. Am Nachmittag geht's dann so richtig los. Auf der ehrwürdigen Vaiana, das Schlauch-Boot im Schlepptau, fahren los Richtung Scoglio La Nave, wo TG2 in Angriff genommen wird. Am Abend Nachtessen im Ristorante i die Pini am Strand, Sonnenuntergang inklusive. Nach der zweiten Nacht an Bord geht es weiter zum Punta della Madonna, TG3. Das Mittagessen wird uns auf der Yacht von Jan zubereitet. Jan avonsiert zur guten Seele an Bord und managet alles rund ums Essen. Am Nachmittag nach kurzer Fahrt steht bereits TG4 bei San Andrea auf dem Programm. Am Abend liegen wir vor einer einsamen Bucht vor Anker. Alles notwendige für einen Grillabend am Strand wird ins Schlauch-Boot verladen. Am Strand wir dann gegrillt und gegessen (und ein bisschen getrunken ). Denn genialen Sonnenuntergang wir von allen Teilnehmern der Safari in vollen Zügen genossen. Einfach PERFEKT! In der Bucht von Pomonte verbringen wir die Nacht um frühmorgens beim TG5 das Wrack von Pomonte, selbstverständlich VOR allen anderen, völlig ungestört zu betauchen. Am Nachmittag sind wird für den TG6 bereits beim Punta di Fetovaio. In der Bucht von Lacona wir das nächste Mal geankert. Am Abend geniessen wir im Ristorante Il Pirate wiederum ein gemeinsames Nachtessen. Am Morgen steht uns in einem Early Morning Dive, TG7 bei Scoglio La Corbella bevor. Danach suchen wir in der Bucht von Lacona noch nach der am Vorabend versenkten Sonnenbrille von Jan. Nach der gelungenen "Rettungsaktion" fahren wir weiter nach Remaiolo, wo wir wiederum ankern. Am Nachmittag wird im TG8 die Scoglio Remaiolo betaucht. Am Abend steht uns noch ein NTG9 beim Picci di Pablo bevor. Das Nachtessen an Bord wird uns wiederum von Jan zubereitet. Armer Kerl: Tauchen, Kochen, Abwaschen, Tauchen, Abwaschen...Aber er nimmt es (meistens) mit Humor . Am nächsten Morgen, es ist bereits Donnerstag, TG10, steht Capo Calvo (Mondfisch gesehen) auf dem Programm. Am Nachmittag TG11, Relitto Dell Aero. Auf Grund des Wellengang es entschliessen wir uns, vor der Mola vor Porto Azzuro zu ankern. Apéro in der BaRittimo (Mola) und Nachtessen im Ristorante La Fenice. Den "Schlummi" nehmen wir im El Curandero in Form von Margheritas zu uns. Am Freitagmorgen fahren wir zur Isola Palmaiolo. Infolge starker Strömung belassen wir es für TG12 bei dieser Insel. TG13 wird danach am Nachmittag bei der Isola dei Topi (Mäuse Insel) durchgeführt. Am Freitagabend sind wir dann (leider) bereits wieder zurück in Portoferraio. Den Abend lassen wir dann bei Alessandro im Le Piccole Ore (EM Spiel Schweiz-Spanien) und im Ristorante Il Veccio Borgo in Capoliveri ausklingen. Nach dieser Woche bleiben viele tolle TG's und Eindrücke sowie Bekanntschaften mit netten Leuten, zurück. Zwischen den TG's haben wir das Baden im Meer, Standup Paddeling, interessante Gespräche oder einfach nur Sonnen baden in vollen Zügen geniessen können. Erholung pur! Ich kann allen Interessierten eine Tauch-Safari auf der Vaiana nur empfehlen. Viiiiielen Dank!
Wir waren im September 2020 für 10 Tage dort. Gewohnt haben wir auf dem sehr einfachen Campingplatz Croce del Sud. Die Basis ist sehr gut eingerichtet und die vier Boote sind super in Schuß und gut ausgestattet. Die italienischen Kapitäne absolut kompettent, freundlich, hilfsbereit und gut! Der Tauchbetrieb mit fünf und mehr Ausfahrten am Tag ist super organisiert. Bedingt durch die Vielzahl an "Staff" zu unserer Zeit war natürlich auf mal einer darunter, der etwas robuster mit uns umging...aber das hatte sich schnell erledigt. Aber bei circa 10 Tauchstaffs waren 90% ganz toll und naja einer nicht ganz so toll - für uns, aber das lag sicherlich auch an uns. Auf Wunschtauchplätze wurde sehr felxibel eingegangen. Auch unserem Wunsch, keine weiteren Buddies (mit wenigen TGs) mitzunehmen, wurde entsprochen. Im Rahmen von "max. 60 Minuten, max. 40m, mit circa 50 bar am Boot" konnte jeder machen was er wollte. Flaschengröße 8, 10, 12 und 15 Liter je nach Wunsch. Wobei wir mit 10 Ltr schon aus dem Rahmen fiehlen, Jesses da schleppen sich die Kinder mit 12ern und 15ern durchs Wasser und sind stolz, dass sie nach 60 Minuten auf 10 Metern mit 100 bar zurückkommen....OK! Kontrolle oder Gängelei gabs nicht. Die Abendveranstaltungen im "Al Pozzo" sehr sehr toll! Angesichts des Aufwandes an Personal und dem wirklich sehr guten Zustand der Boote und der Technik (ALLES sehr teuer) erscheinen mir die abgerufenen Tauchpreise als sehr fair, eigentlich zu günstig. Ich wünsche den zwei Björns und ihren Familien Alles Gute und das sie wirtschaftlich überleben. Wir kommen sicherlich mal wieder. Danke!

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