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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Im Juni 2021 waren wir zu zweit für 12 Nächte bei Capo Galera Diving untergebracht und haben dort insgesamt 22 Tauchgänge absolviert. Die Unterkunft war in einwandfreiem und sehr sauberem Zustand. Sie liegt sehr exponiert direkt am Kap und bietet neben absoluter Ruhe einen wirklich tollen Ausblick auf das Meer. Die die tolle Landschaft und das kristallklare Wasser in der Hausbucht haben wir genauso genossen, wie die Abende auf der äußerst großzügigen Terrasse. Direkt an die Unterkunft ist die Tauchbasis angeschlossen, womit kurze Wege garantiert sind. Das gesamte Team der Tauchbasis ist hervorragend gut eingespielt, sehr hilfsbereit und geht auf den jeweiligen Kenntnisstand der Taucher ein. Damit ist gewährleistet, dass sowohl Anfänger, Wiedereinsteiger oder professionelle Taucher auf ihre Kosten kommen. Die gesamte Tauchbasis einschließlich der dazugehörenden Leihausrüstungen sind in einem vorzüglich gepflegten Zustand. Der Tauchbetrieb ist bestens organisiert und strukturiert, ohne dass Hektik aufkommt. Die Tauchgänge bieten selbst für erfahrene Taucher viel Überraschendes und Spektakuläres. Was die Diversität und das Aufkommen von Flora und Fauna anbelangt, haben mich die Tauchgänge in den überwiegend flachen Gewässern sehr positiv überrascht. Jagende Tunas und Zahnbrassen, große Zackenbarsche, Conger, Muränen, Barrakudas, Hummer, Bärenkrebse und viele Fischschwärme sowie eine regelrechte Farbexplosion an den Wänden und Felsen mit Schwämmen, Krustenanemonen, Edelkorallen usw. machen die Tauchgänge zu einem Erlebnis. Das Tauchen in den Cavernen wird dem Ausbildungs- und Erfahrungsstand angepasst und ist unbedingt zu empfehlen. Auch die Hausbucht eignet sich hervorragend für Tauchgänge, wenn man einmal nicht mit den Boot rausfahren möchte. Wer um das Kap taucht, kann auch dort z.B. Barrakudas oder Conger bestaunen. Das „Gesamtpaket“ Capo Galera Diving eignet sich perfekt für einen erholsamen Urlaub und kann von uns uneingeschränkt empfohlen werden.
Ich wer Mitte September 2020 im Südosten Sardiniens, ein echter Geheimtipp! Ich habe schon einiges im Mittelmehr gesehen (Vis in Kroatien, Mallorca, Malta/Gozo, Portofino, Sizilien, Zakynthos, Griechenland Festland, Montenegro, Bosnien, Nizza), und das Marineschutzgebiet Capo Carbonara gehört zum Besten bisher. Sowohl Tauchgebiet, Basis und auch das Dorf Villasimius, alles top. September ist ein idealer Reisemonat, die grosse Masse der Urlauber ist weg, Luft ist nicht mehr so heiss, und Wasser angenehm 26C bis auf 30m (darunter nur 20C), Sicht top. Neben schöner Topographie gab es Hunderte Nacktschnecken, schöne Gorgonien, und pro Tauchgang 5-10 grosse Zackis, sowie Drachenköpfe, Muränen etc. Zusätzlich hatten wir zweimal eine grosse Barrakudaschule mit ca 100 Fischen. + Sehr nettes Team, geleitet durch Margarita und Simone (beide sprechen Italienisch und Englisch, aber kein Deutsch) + Super durchorganisiert, keine Wartezeiten, sehr speditiv + Standard 15l Stahl für alle (ausser man will eine kleinere Flasche), Einzel- oder Doppelabgänge, meist ziemlich genau auf 200 bar gefüllt. + Schnelles Zodiac mit 225PS, und einer guten Leiter. Etwas wenig Schatten, sonst sehr gut. + Preise sehr kompetitiv (80 EUR für 2 Tank Ausfahrt, inklusive Ausrüstung, bei eigener Ausrüstung gibt es kein Nachlass) + Tauchgänge meist 50-60min, ein wenig Deko wird toleriert und auch eingeplant. - Basisgebäude ist etwas ausserhalb des Dorfs und des Hafens, d.h. man kann nach dem Tauchgang nicht einfach gemütlich ein Dekobier nehmen, sondern muss dann immer schauen, ob man sich im nächsten Hotel trifft, oder später in der Stadt etc. Ein echter Geheimtipp, den ich eher per Zufall entdeckte, aber sicher mal wieder hingehe.
Als Mittelmeerfans (über und unter Wasser) haben wir uns für diesen Spätsommer Sardinien für gut 3 Wochen zum Ziel gesetzt. Dass ab September die Überfahrt nur noch mit einem „Green Pass“ erlaubt war (das wurde streng kontrolliert) hat unsere Bedenken wegen bis dahin hoher Coronazahlen deutlich reduziert. Nach guten Erfahrungen mit ORCA am Roten Meer und einigen Bonustauchgängen im Logbuch haben wir uns bei der Basis in Santa Theresa angemeldet. Gewohnt haben wir auf dem 7,5 km entfernten Camping La Liccia. Die Angaben in den anderen positiven Bewertungen können wir voll und ganz bestätigen. Wer Tauchen nicht als Lifestyleerlebnis im Sinne einer österreichischen Brausewerbung versteht, kommt mit den Rahmenbedingungen bestens zurecht. Die Basis ist zwar klein, aber davor und direkt an der Kaimauer ist großzügig Platz zum anrödeln. Getaucht wird vom schnellen Zodiac, das in gut 25 Min. die Lavezzis (mit Merouville) erreicht. Zwischen 2 TG wird dort eine ruhige Bucht für die Oberflächenpause angelaufen. Ansonsten i.d.R. 1- 2 TG morgens und 1 TG nachmittags mit sehr kurzen Anfahrzeiten. Es stehen 12 l (die kurzen!) und 15 l Stahlflaschen zur Verfügung ebenso wie Nitrox gegen Gebühr (O2 ist dort teuer). Unterm Boot hängt immer eine Dekoflasche und eine „Affenschaukel“. Jeder TG wird von 3 Guides begleitet, 1 als Führer, 1 freischwebend und 1 Schlusslicht. Wir hätten uns manchmal etwas mehr Selbständigkeit gewünscht. Aber wenn die Guides überzeugt sind, dass man weiß, was man tut und immer genug Luft hat, sind auch mal Dekozeiten drin. Zurück an der Basis lädt die Crew die Ausrüstung aus und spühlt diese mit den Schläuchen zur Yachtversorgung am Kai und stellt sie dann vor die Basis. Die Wasserschläuche benutzt man auch für Kameras, Neopren usw. Die Betreuung (bei Bedarf) durch die freundliche und kompetente Crew unter Leitung von „Neptun“ Alfredo, der nie die Ruhe verliert, war hervorragend. Besonders möchten wir Alfredo und seinem Freund für die nicht unkomplizierte Starthilfe für unsere komplett leere Autobatterie danken sowie Giovanni, dem jungen Guide, der meine verlorene Lieblingsmaske am nächsten Tag in 30 m Tiefe gesucht und wiedergefunden hat. Nun zu den Tauchgründen: Zu den Lavezzis muss man nichts mehr sagen. Die übrigen Plätze waren durch die sich unter Wasser fortsetzenden Felsformationen abwechslungsreich und interessant, an tiefen Spots (30 m +) gibt es gelbe Krustenanemonen, rote und schwarze Korallen sowie violette Gorgonien. Ja, und was ist mit den Fischen? Es gibt sie, aber auch im wohl seit 2 Jahren existierenden Schutzgebiet Capo Testa haben wir zwar Brassenschwärme, Drachenköpfe, Muränen, Meerraben, einige scheue kleinere Zackis und allerlei Kleingetier gesehen, aber alles was für einen UW Jäger interessant ist, erreicht bisher das Erwachsenenalter nicht. Was bei konsequentem Schutz möglich ist, zeigen einige Gebiete, die ich in den 70er Jahren komplett leergeschossen vorgefunden habe und die heute als konsequent kontrollierte Schutzgebiete zum Mittelmeer „at its best“ zählen.
Wir hatten noch einen gewonnenen Freiflug, den wir letzte Woche kurz vorm Verfallen noch schnell genutzt haben, was uns einige Tauchtage im Norden Sardiniens beim Orca Dive Club beschert hat. Mir hat´s bei der Basis gut gefallen und ich möchte ein paar aktuelle Eindrücke weitergeben: Das in einigen der älteren Berichte erwähnte große Tauchboot existiert nicht mehr, der komplette Tauchbetrieb läuft z.Z. mit dem Zodiac. Das hat zur Folge, das sich wegen recht viel Laufkundschaft, die spontan ins Tauchen reinschnuppern will die Terminplanung für die nette Crew um Alfredo recht anspruchsvoll gestaltet und sich häufiger mal was an den Abfahrtszeiten ändert. Man bekommt dann auch mal abends beim essen eine SMS und muß am nächsten Tag etwas eher oder später als zuerst geplant antanzen, aber im Großen und Ganzen haben sie es gut im Griff, weil alle mit viel Herzblut dabei und auch nach anstrengenden Tagen mit bis zu 4 Tauchgängen immer gut gelaunt bleiben. Die einheimische Stammbesetzung wird in dieser Saison von der schweizer Tauchlehrerin Patricia unterstützt, die dann auch Ansprechpartner für deutschsprachige Gäste ist und vom ersten Mailkontakt weg wurden wir von ihr sehr nett mit Rat und Tat unterstützt. Auch bei den Tauchausfahrten selbst läuft es meist trotz bunt gemischter Tauchgruppen erstaunlich geschmeidig ab. Alfredo ist extrem erfahren und kennt sein Revier bestens und die Tauchgänge haben alle sehr viel Spaß gemacht, seien es nahegelegene Plätze mit nur 5 - 10 Minuten Anfahrt, wie `Monte Regalo´ oder `La Balena´ oder Halbtagesausflüge mit 2 Tauchgängen zu den Lavezzi-Inseln bei Korsika (mit dem legendären Zacki-Platz `Merouville´) oder dem Nationalpark Maddalena-Archipel. Cool fand ich die obligatorischen 15l-Flaschen, die zumindest mich auch bei etwas tieferen Tauchgängen von jeglichen `Luftsorgen´ befreiten und Nitrox ist trotz kleinem Aufpreis sehr empfehlenwert. Wichtig ist guter Sonnenschutz - stundenlang bei großer Hitze auf dem offenen Zodiac sitzen ist vielleicht nicht unbedingt jedermann´s Sache, aber genau wie das Umziehen auf dem Gehsteig und duschen am Kai werte ich das als `rustikalen Charme´ und ist halb so schlimm. Draußen muß man wenigstens nicht wie bei Aufenthalt im Basisgebäude z.Z. wegen Covid eine Schutzmaske tragen. Eigentlich auch auf dem Boot, zumindest bis der Fahrtwind anzieht. Schön fanden wir, daß wenige Meter neben der Basis eine nette Hafenbar zum Apres-Dive einlädt wo man mit sympathischen Tauchbuddys noch eine Weile fachsimpeln kann. Noch zwei letzte Tipps: Das von Patricia wegen der relativen Nähe zur Basis empfohlene Hotel Majore ist o.k. - falls man mal zu früh los muß, um das Frühstück zu nutzen, kann man sich auch ein kleines `Breakfast to Go´ mitgeben lassen. Und für Leute wie uns, die in Olbia ankommen und kein Fahrzeug mieten kann man sich von der Basis einen zwar immer noch nicht billigen, aber deutlich günstigeren Taxitransfer (85,-) vermitteln lassen. Linienbus geht aber auch. Wie gesagt war es eine schöne Woche und wir können uns gut vorstellen, mal wieder zu kommen (dann wohl eher nach der Hauptsaison und mit eigenem Auto), zumal die Insel landschaftlich ja auch traumhaft schön ist und die Abrechnung am Ende sehr fair war... Daumen hoch - wer es sowieso etwas mehr `Old School´ mag, kann gleich noch einen 5. Stern dazurechnen.
Im Juni 2021 waren wir zu zweit für 12 Nächte bei Capo Galera Diving untergebracht und haben dort insgesamt 22 Tauchgänge absolviert. Die Unterkunft war in einwandfreiem und sehr sauberem Zustand. Sie liegt sehr exponiert direkt am Kap und bietet neben absoluter Ruhe einen wirklich tollen Ausblick auf das Meer. Die die tolle Landschaft und das kristallklare Wasser in der Hausbucht haben wir genauso genossen, wie die Abende auf der äußerst großzügigen Terrasse. Direkt an die Unterkunft ist die Tauchbasis angeschlossen, womit kurze Wege garantiert sind. Das gesamte Team der Tauchbasis ist hervorragend gut eingespielt, sehr hilfsbereit und geht auf den jeweiligen Kenntnisstand der Taucher ein. Damit ist gewährleistet, dass sowohl Anfänger, Wiedereinsteiger oder professionelle Taucher auf ihre Kosten kommen. Die gesamte Tauchbasis einschließlich der dazugehörenden Leihausrüstungen sind in einem vorzüglich gepflegten Zustand. Der Tauchbetrieb ist bestens organisiert und strukturiert, ohne dass Hektik aufkommt. Die Tauchgänge bieten selbst für erfahrene Taucher viel Überraschendes und Spektakuläres. Was die Diversität und das Aufkommen von Flora und Fauna anbelangt, haben mich die Tauchgänge in den überwiegend flachen Gewässern sehr positiv überrascht. Jagende Tunas und Zahnbrassen, große Zackenbarsche, Conger, Muränen, Barrakudas, Hummer, Bärenkrebse und viele Fischschwärme sowie eine regelrechte Farbexplosion an den Wänden und Felsen mit Schwämmen, Krustenanemonen, Edelkorallen usw. machen die Tauchgänge zu einem Erlebnis. Das Tauchen in den Cavernen wird dem Ausbildungs- und Erfahrungsstand angepasst und ist unbedingt zu empfehlen. Auch die Hausbucht eignet sich hervorragend für Tauchgänge, wenn man einmal nicht mit den Boot rausfahren möchte. Wer um das Kap taucht, kann auch dort z.B. Barrakudas oder Conger bestaunen. Das „Gesamtpaket“ Capo Galera Diving eignet sich perfekt für einen erholsamen Urlaub und kann von uns uneingeschränkt empfohlen werden.
Ich wer Mitte September 2020 im Südosten Sardiniens, ein echter Geheimtipp! Ich habe schon einiges im Mittelmehr gesehen (Vis in Kroatien, Mallorca, Malta/Gozo, Portofino, Sizilien, Zakynthos, Griechenland Festland, Montenegro, Bosnien, Nizza), und das Marineschutzgebiet Capo Carbonara gehört zum Besten bisher. Sowohl Tauchgebiet, Basis und auch das Dorf Villasimius, alles top. September ist ein idealer Reisemonat, die grosse Masse der Urlauber ist weg, Luft ist nicht mehr so heiss, und Wasser angenehm 26C bis auf 30m (darunter nur 20C), Sicht top. Neben schöner Topographie gab es Hunderte Nacktschnecken, schöne Gorgonien, und pro Tauchgang 5-10 grosse Zackis, sowie Drachenköpfe, Muränen etc. Zusätzlich hatten wir zweimal eine grosse Barrakudaschule mit ca 100 Fischen. + Sehr nettes Team, geleitet durch Margarita und Simone (beide sprechen Italienisch und Englisch, aber kein Deutsch) + Super durchorganisiert, keine Wartezeiten, sehr speditiv + Standard 15l Stahl für alle (ausser man will eine kleinere Flasche), Einzel- oder Doppelabgänge, meist ziemlich genau auf 200 bar gefüllt. + Schnelles Zodiac mit 225PS, und einer guten Leiter. Etwas wenig Schatten, sonst sehr gut. + Preise sehr kompetitiv (80 EUR für 2 Tank Ausfahrt, inklusive Ausrüstung, bei eigener Ausrüstung gibt es kein Nachlass) + Tauchgänge meist 50-60min, ein wenig Deko wird toleriert und auch eingeplant. - Basisgebäude ist etwas ausserhalb des Dorfs und des Hafens, d.h. man kann nach dem Tauchgang nicht einfach gemütlich ein Dekobier nehmen, sondern muss dann immer schauen, ob man sich im nächsten Hotel trifft, oder später in der Stadt etc. Ein echter Geheimtipp, den ich eher per Zufall entdeckte, aber sicher mal wieder hingehe.
Als Mittelmeerfans (über und unter Wasser) haben wir uns für diesen Spätsommer Sardinien für gut 3 Wochen zum Ziel gesetzt. Dass ab September die Überfahrt nur noch mit einem „Green Pass“ erlaubt war (das wurde streng kontrolliert) hat unsere Bedenken wegen bis dahin hoher Coronazahlen deutlich reduziert. Nach guten Erfahrungen mit ORCA am Roten Meer und einigen Bonustauchgängen im Logbuch haben wir uns bei der Basis in Santa Theresa angemeldet. Gewohnt haben wir auf dem 7,5 km entfernten Camping La Liccia. Die Angaben in den anderen positiven Bewertungen können wir voll und ganz bestätigen. Wer Tauchen nicht als Lifestyleerlebnis im Sinne einer österreichischen Brausewerbung versteht, kommt mit den Rahmenbedingungen bestens zurecht. Die Basis ist zwar klein, aber davor und direkt an der Kaimauer ist großzügig Platz zum anrödeln. Getaucht wird vom schnellen Zodiac, das in gut 25 Min. die Lavezzis (mit Merouville) erreicht. Zwischen 2 TG wird dort eine ruhige Bucht für die Oberflächenpause angelaufen. Ansonsten i.d.R. 1- 2 TG morgens und 1 TG nachmittags mit sehr kurzen Anfahrzeiten. Es stehen 12 l (die kurzen!) und 15 l Stahlflaschen zur Verfügung ebenso wie Nitrox gegen Gebühr (O2 ist dort teuer). Unterm Boot hängt immer eine Dekoflasche und eine „Affenschaukel“. Jeder TG wird von 3 Guides begleitet, 1 als Führer, 1 freischwebend und 1 Schlusslicht. Wir hätten uns manchmal etwas mehr Selbständigkeit gewünscht. Aber wenn die Guides überzeugt sind, dass man weiß, was man tut und immer genug Luft hat, sind auch mal Dekozeiten drin. Zurück an der Basis lädt die Crew die Ausrüstung aus und spühlt diese mit den Schläuchen zur Yachtversorgung am Kai und stellt sie dann vor die Basis. Die Wasserschläuche benutzt man auch für Kameras, Neopren usw. Die Betreuung (bei Bedarf) durch die freundliche und kompetente Crew unter Leitung von „Neptun“ Alfredo, der nie die Ruhe verliert, war hervorragend. Besonders möchten wir Alfredo und seinem Freund für die nicht unkomplizierte Starthilfe für unsere komplett leere Autobatterie danken sowie Giovanni, dem jungen Guide, der meine verlorene Lieblingsmaske am nächsten Tag in 30 m Tiefe gesucht und wiedergefunden hat. Nun zu den Tauchgründen: Zu den Lavezzis muss man nichts mehr sagen. Die übrigen Plätze waren durch die sich unter Wasser fortsetzenden Felsformationen abwechslungsreich und interessant, an tiefen Spots (30 m +) gibt es gelbe Krustenanemonen, rote und schwarze Korallen sowie violette Gorgonien. Ja, und was ist mit den Fischen? Es gibt sie, aber auch im wohl seit 2 Jahren existierenden Schutzgebiet Capo Testa haben wir zwar Brassenschwärme, Drachenköpfe, Muränen, Meerraben, einige scheue kleinere Zackis und allerlei Kleingetier gesehen, aber alles was für einen UW Jäger interessant ist, erreicht bisher das Erwachsenenalter nicht. Was bei konsequentem Schutz möglich ist, zeigen einige Gebiete, die ich in den 70er Jahren komplett leergeschossen vorgefunden habe und die heute als konsequent kontrollierte Schutzgebiete zum Mittelmeer „at its best“ zählen.

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