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Tauchen in den USA

Kaum ein anderes Land bietet so vielfältige Tauchmöglichkeiten wie die USA. Wracks an der Ostküste, Kelpwälder an der Westküste und in Alaska, und auch das Tauchen in Hawaii kann sich sehen lassen. Und dann noch die vielen Möglichkeiten im Inland - hier sind die Great Lakes zu nennen. Hier ist für jeden Taucher etwas dabei.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Super Sicht

chris.schneider
Wir waren anfangs Oktober auf Maui mit Ed Robinson unterwegs. http://www.mauiscuba.com/ , hier ein kleiner Erfahrungsbericht. Grundsätzlich ist die Taucherei auf Hawaii eher etwas unpersöhnlich. Die Tauchboote werden jeden Tag neu gewassert und nach dem Tauchtrip wieder an Land gezogen. Tauchshops gibt’s keine, zumindest nicht in der Nähe der Anlegestelle. Man fährt mit dem Mietwagen zum Anleger und checkt direkt auf dem Parkplatz am Boot ein, nach dem Tauchgang verlieren sich die Leute wieder. Bei Ed ist das etwas anders, zwar wird auch hier das Tauchboot jedesmal aus dem Wasser genommen, aber erstens war Ed persöhnlich auf Platz um die Gäste zu begrüssen, und zweitens waren unsere Guides und die Mittaucher locker drauf und so ist man dann doch noch in einer der vielen Bars in der Stadt zusammen zum Dekobier gekommen. Zum Tauchen selbst – ja, die Sichtweiten sind toll (man sieht auf 30m die Brandung oben an den Felsen) und es gibt viele Haie (Weissspitzen, Graue Riffhaie) und Schildkröten, aber Fischreich ist es nicht unbedingt. Vom Bewuchs her gibt es einige schöne Steinkorallen, ansonsten ist die Unterwasserlandschaft eher felsig, aber durchaus interessant. Highlights ware die riesigen Anglerfische und die zutraulichen Oktopusse. Gemäss Aussage diverser Locals war es wohl vor ein paar Jahren noch einiges fischreicher und auch der Bewuchs war vielfältiger. Unsere Lieblingsplätze waren Molokini (Steilwand) und der RedPoint (Anglerfische, riesige Schildkröten). Ein Doppeltauchgang schlägt mit 130$ zu Buche, plus allfällige Mietausrüstung. Unsere Gruppe bestand aus erfahrenen Tauchern, es wurde gut auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingegangen. Insgesamt hat es sich gelohnt, aber nur wegen dem Tauchen würde ich sicher nicht hinfahren, dazu bieten die Inseln über Wasser zu viele Highlights. Wir waren alleine 3 mal am Lavafluss auf Big Island um die Lava ins Meer fliessen zu sehen, und Kauai bietet anspruchsvolle Wanderungen durch sehenswerte Landschaften.

zu empfehlen

Taucher319695
Auf Empfehlung hatte ich online das Adavanced Diving Package für 619 Dollar gebucht und wurde nicht enttäuscht. Es enthält 9 Tauchgänge und richtet sich an erfahere Taucher, die Tauchcomputer und Boje mitbringen. Folgende Spots werden betaucht: 2 Tank Carthaginian (Wrack) Charter - Monday 2 Tank Hammerhead site Charter - Tuesday or Friday 2 Tank Backwall Molkini Charter - Wednesday 3 Tank Adventure Dive - Thursday - Lanai Island Am Tag vorm ersten Tauchgang bin ich zum Shop, habe den Waiver ausgefüllt . Am nächsten Tag um 7:00 Uhr war Treffen am Shop, kurzes Einchecken, mein Equipment wurde auf den Truck verladen und ich bin zu Fuss die 5 Mintuen zu Hafen. Dor liegen die beiden Tauchschiffe der Lahaina Divers und man wird empfangen. Beim Bord-Check in wird einem ein Platz zugewiesen, rote oder grüne Nummer ,rechts oder links an Bord. Diese Station bleibt einem dann für den ganzen Tag. Sobald das Equpment an Bord gebracht begann ich mit dem Aufbau. Es erfolgte ein sehr ausfühlriches Bootsbriefing und dann ging es los. Fahrtzeit waren je nach Spot bis 1,5 Stunden. Es gibt Wasser und korallensafe (!) Sonnenmilch an Bord und es werden Snacks gereicht - Obt und Gemüse, Kekse und nach dem ersten Tauchgang ein Sandwich (ich hatte vegetarisch bestellt und auch das klappte problemlos) . Dann werden die Gruppen aufgeteilt und die Guides geben nochmal ein sehr ausführliches Tauchplatzbriefing. Die Gruppen können bis 8 Personen pro Guide sein, aber da es alles erfahrene Taucher waren und man dem Guide auch nicth unbedingt folgen muss, sondern auch in Buddy Teams tauchen kann, ist das kein Problem Die Tauchplätze sind sehr gut auf der Website der Lahainadivers aufgelistet, so dass ich darauf nicht weiter eingehen möchte. Fakt ist, ich habe sovohl Scalloped Hammerheads am Hammerhead Point auch als einen sehr seltenen Hawaiin Monk Seal auf Lanai gesehen. Die 3 Tank Lanai Tauchgänge waren überhautp die besten, wir sind einfach aufs "blaue" losgefahren und je nach Bedingungen (Strömung/Sicht) wurde der Tauchplatz erst kurz vorher festgelegt. Am ersten Tag am Hammerhead Point hatten wir sehr starken Wellengang und das Reinkommen aus dem Wasser war eine Herausforderung. Es wird eine Leine mit Boje zugeworfen, an der sich alle im Wasser befindlichen Taucher festhalten. Nach Aufforderung werden die Flossen ausgezogen um dem Guide, der an einem extra Seil hängt übergeben, erst dann wird einzeln die Leiter mit Jacket hochgeklettert. Hohe Wellen können einen dabei überschwappen, war nicht so einfach ! Es wird sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt. Keine Dekotauchgänge! Sonst gibt es keine limitierte Tauchzeit! Tipps: *Keine Dinge die nicht nass werden sollen unter de zugewiesenen Tauchstation lagern, gerade die ersten Flaschenplätze von 1-10 werden gerne überschwemmt bei Wellengang. *Es gibt zwar Trinkwasser an Bord, aber nur aus kleinen Pappbechern, besser eine leere Flasche mitbringen und auffüllen Das einzig negative (daher auch keine 5 Sterne) ist , dass es keine Möglichkeiten gibt das eigene Equipment im Shop zu trocknen. Das eigene Equipment wird zwar wieder mti dem Truck zurück von Bord zum Shop gebracht, dort kann man es auswaschen, muss es dann aber nass in die Tasche stopfen und es dort in der Tasche lagern, wenn man es nicht zum Hotel zurück nehmen möchte. Sollte man Leihequipment ausleihen braucht man sich um nichts zu kümmern, die Guides demontieren es und bringen es zum Shop und waschen es dort auch aus. Bei einem Tauchgang hatten wir auch einen Rollstuhfaher dabei- Lahaina Divers bieten auch Handicapped Scuba (HSA) Diving an. Ich kann die Lahaina Divers sehr empfehlen, sie bieten professionles Tauchen mit Top Guides und Bootscaptai an und auch die sehr gut ausgestatteten Tauchbotte lassen keine Wünsche offen.

Lieber woanders

Funkythomas 1
Als Kommentar zu einer anderen Bewertung schreibt die Managerin: "... Wir berechnen zwischen $30 und $35 fuer 2(!) gefuehrte Tauchgaenge in sehr kleinen Gruppen mit Tauchlehrern die deutsch sprechen. " Allein diese Aussage motiviert mich, nun auch kritisch zu sein: Die Aussage erweckt einen falschen Eindruck! Wir bezahlten heute in einer Gruppe von 2 Tauchern (Ehepaar) für 2 begleitete Tauchgänge 70 US Dollar. Der Guide wird also pro Taucher und nicht pro Gruppe bezahlt. Und das ist teuer! Wir sind, was Tauchplätze angeht, leider verwöhnt und empfanden sowohl die Sicht (5-8 Meter) wie auch die Plätze (wenig Farben (braun-grün vorherrschend)) als wenig ansprechend, wenn man die Kosten betrachtet. Aber dafür kann die Basis nichts. Unsere Erwartungshaltung an einen Tauchurlaub ist u.a., dass es eine Art Gemeinschaft gibt und dass die Basis eine solche fördert. Dazu gehört unseres Erachtens ein Bekanntmachen untereinander vor dem Tauchen ebenso wie auch eine Möglichkeit zu einem Erfahrungsaustausch nach dem Tauchgang ("Deko-Bier"). Das findet hier jedoch nicht statt. Vielmehr erweckt der Ablauf den Eindruck einer "Abfertigung" (Tauchen, Bezahlen, Abreisen). Und das liegt definitiv NICHT an den Guides! Diese geben sich die größte Mühe und sind klasse! Hier einige konkrete kritische Beispiele: 1) Als besonderen Service wird der Transport sowie das Waschen und Trocknen des Equipments angeboten. Wer annimmt, dass der Taucher nicht trotzdem noch in die Basis fahren muss, irrt. Wenn man nach dem Tauchen, nach Ankunft des Schiffes im Hafen, 30 Minuten auf die Abholung wartet weil man ja das Equipment nicht selbst transportieren soll, ist man genervt. Da die Guides nicht wissen, wie der nächste Tag organisiert ist, der Taucher diese Information aber braucht, ist ein Besuch der Basis nach dem Tauchen zwingend notwendig. Und das "sprengt" jede Gruppe, die sich gerade kennengelernt hat. Also: Schiff legt an und man muss Nachmittags sofort mit dem eigenen PKW in die Basis fahren, um dort vor Schließung noch jemanden anzutreffen und die notwendigen Informationen für den Folgetag zu erhalten. Und diese sind häufig auch noch falsch: Wir wurden z.B. gebeten, bitte am Folgetag früher zu erscheinen. Doch weder war ein Schiff da, noch jemand von Scubafun. Nach 30 Minuten Wartezeit waren dann alle andren Taucher und das Schiff da, aber immer noch niemand von Scubafun mit der Ausrüstung. Es hat dann doch zum Schluss immer alles geklappt, aber wir fragen uns, warum dies an 3 von 4 Tagen so war. Und zu keinem Zeitpunkt war die Ausrüstung getrocknet: Die Anzüge waren genauso nass wie am Tag vorher. Der "Equipment-Service" ist eine gute Absicht, aber die Durchführung verfehlt das Ziel. 2) Es gibt keinerlei Kartenmaterial, anhand dessen die Tauchplätze erklärt werden können. Weder an Bord der Schiffe, noch in der Basis. Eine Einschätzung, ob ein Guide benötigt wird oder nicht, ist irre schwierig, wenn man nur rudimentäre Informationen zu den Tauchplätzen bekommt. Und als persönliches Fazit für uns NACH dem Tauchen: Kein Guide erforderlich. Lediglich die Wracktauchgänge (>30m Tiefe + Strömung) rechtfertigen einen Guide für nicht ausreichend geübte Taucher oder solche, die eine Tour mit einem Ortskundigen machen wollen. Auf dem Riff kommt wirklich jeder ohne Guide klar. 3) Auf den Schiffen: Sprache komplett amerikanisch, ohne Ausnahme. Und die Crews sprechen schnell, undeutlich und mit Slang-Vokabular. Es erfordert exzellente Sprachkenntnisse, die Sicherheitsanweisungen sowie die Erläuterungen zu den Einrichtungen zu verstehen. Hinweise hierzu von der Tauchbasis vorher: Fehlanzeige. 4) Die Managerin (und zwar nur diese) vermittelt mitnichten ein "Warm-Welcome". Vielmehr ist Sie hektisch und spröde bis zur Grenze zur Unfreundlichkeit und beschwert sich über ihre Arbeitszeiten ebenso wie über die angeblich zu niedrigen Beträge, die Sie den Tauchern in Rechnung stellen kann. Der dadurch vermittelte Eindruck ist ein "bloß weg hier". Unser Fazit: Eine Basis ohne Schiff, ohne Bewirtung, abseits des Hafens, die lediglich organisiert und das auch nicht immer gut. Von Vorteil ist die deutsche Sprache für jeden schlecht englisch sprechenden Taucher. Diese Basis wäre ohne die guten Guides leider gar nichts!
Ich war Anfang Dezember mit Freunden auf Key Largo. Bei all den Tauchschulen ist es schwer sich zu entscheiden. Durch Zufall bin ich im Internet auf SOP gestoßen. Welch Glück. Mein Tauchlehrer und Guide war Rafael. Leider hatten wir am ersten Tag ziemlich Wellengang, so daß die Sicht- und sonstigen Bedingungen nicht so waren, wie sie sein sollten und am zweiten Tag gab es keine weiteren Taucher, die mit uns zum Riff wollten, da es nicht weniger wellig und windig war. So blieb es leider bei dem einem Tauchtag, der trotz der Bedingungen super war. Das Angebot zur USS Spiegel zu fahren habe ich ausschlagen müssen, da ich wegen der langen Oberflächenpause mehr die Fische gefüttert hätte, aber das ist persönliches Schicksal. Was soll's......Ich kann nicht alles aufführen.......Ich kann nur sagen, daß ich nun seit mehr als 20 Jahren tauche und schon viele Tauchgebiete in der Welt bereist habe und viele Tauchschulen kennengelernt habe. Aber ich habe bis dato noch keine Tauchbegleitung gehabt, die im Gesamtpaket, aber auch im Einzelnen, wie Organisation, Umsichtigkeit, Hilfsbereitschaft, Sicherheit, Service, Tauchgangführung, Erklärungen, aber auch Freundlichkeit, Offenheit usw. auch nur annähernd so hervorragend war, wie Rafael. Ganz nebenbei hatten wir auch sehr nette Gespräche. Ich hoffe alles klappt so gut mit dem neuen Dive Center, wie Ihr es Euch vorstellt. Ich jedenfalls habe keine Bedenken. Wenn ich mal wieder auf der Ecke sein sollte, dann weiß ich, wo ich auf Key Largo auftauchen--oder besser, eintauchen--- werde. Vielen Dank nochmals.....
An dieser Stelle kann ich dem vorangegangenen Kommentar in vollem Umfang mit einigen Abzügen zustimmen. Auch ich hatte den „two tank manta dive“ gebucht. War mein erster (und zweiter) Tauchgang in den USA und wie schon beschrieben, ist das eher eine unfamiliärere Erfahrung. Nebst den von easi gesagten Punkten muss ich nochmal erwähnen, dass es ein zugleich gespenstisches als auch unglaubliches friedliches Spektakel ist, eine halbe Stunde auf 10m in der Nacht zu sitzen und mehrmals von den Tieren berührt zu werden, die da über einem Kreisen und ihre Rollen machen. Weiterhin positiv erwähnen möchte ich noch, dass zumindest der Manta Tauchgang selbst gut erklärt wurde und dabei glücklicherweise viel Wert auf das Wohl der Tiere gelegt wird (keine Schnorchel, kein Anfassen, nicht den Tieren ins Maul ausatmen, etc). Fand ich sehr gut. Auch die Ausrüstung ist auf dem neusten Stand. Warum dann nur drei Sterne (Flossen)? - Es gab eigentlich kein wirkliches Briefing für den ersten Tauchgang oder für den 2. Teil des Nachttauchens. - Anschließend auch kein Debriefing, was man unter Wasser gesehen hat. Weder mit den Leuten noch mit dem Guide. - Die Ausrüstung wird einem zusammengebaut vorgesetzt, nicht wirklich erklärt und es wird vor Allem kein Wert daraufgelegt, ob der Buddy oder ich die Ausrüstung nochmal checkt. Macht ein unsicheres Gefühl. - Apropos Buddy: Da ich leider alleine runter bin und die Freundin oben zugucken musste fand ich es befremdlich, dass keine Buddy Teams gebildet wurden. Es kommt bei einem Tauchgang eben mal vor, dass der Guide weiter weg ist und durch das Fehlen eines richtigen Buddys in der Nähe im Fall der Fäll habe ich mich wirklich nicht sehr gut gefühlt. Zumal es relativ chaotisch dann unter Wasser war und einige Leute unter Wasser erstmal klarkommen sollten, bevor sie ihre GoPro an einem 2m Pole bedienen… - Wie in den USA üblich verlangt hier keiner eine Tauchärztliche Untersuchung. Steigert das Gefühl der Unsicherheit, wenn man nicht weiß, was da (gesundheitlich gesprochen) mit einem ins Wasser steigt. - Die meisten Taucher selbst und auch einer der Guides, der die Einführung vor dem Manta Tauchgang machte legen viel Wert auf den Schutz der (meist Hart)korallen und des Riffs, leider nicht so der Guide unserer Gruppe. Wenn es was Spannendes unter den Steinen zu sehen gab war ihm herzlich egal, was seine Flossen da mit dem Riff anstellten. Geht so gar nicht… Alles in Allem eine nette Erfahrung mit den Mantas aber unter dem Strich die schon hier vor mir beschriebene schnell rein und wieder raus nach Abgabe des Geldes Erfahrung. Sicherlich nicht die schlechteste Tauchbasis (bieten zB kurze refresh-Kurse im eigenen Pool an, wenn man länger nicht war; das Personal ist sehr freundlich und die Bootsfahrt war sehr nett) aber auf Grund der oben genannten Erfahrungen kann ich nicht über drei Sterne hinauskommen.

Super Sicht

chris.schneider
Wir waren anfangs Oktober auf Maui mit Ed Robinson unterwegs. http://www.mauiscuba.com/ , hier ein kleiner Erfahrungsbericht. Grundsätzlich ist die Taucherei auf Hawaii eher etwas unpersöhnlich. Die Tauchboote werden jeden Tag neu gewassert und nach dem Tauchtrip wieder an Land gezogen. Tauchshops gibt’s keine, zumindest nicht in der Nähe der Anlegestelle. Man fährt mit dem Mietwagen zum Anleger und checkt direkt auf dem Parkplatz am Boot ein, nach dem Tauchgang verlieren sich die Leute wieder. Bei Ed ist das etwas anders, zwar wird auch hier das Tauchboot jedesmal aus dem Wasser genommen, aber erstens war Ed persöhnlich auf Platz um die Gäste zu begrüssen, und zweitens waren unsere Guides und die Mittaucher locker drauf und so ist man dann doch noch in einer der vielen Bars in der Stadt zusammen zum Dekobier gekommen. Zum Tauchen selbst – ja, die Sichtweiten sind toll (man sieht auf 30m die Brandung oben an den Felsen) und es gibt viele Haie (Weissspitzen, Graue Riffhaie) und Schildkröten, aber Fischreich ist es nicht unbedingt. Vom Bewuchs her gibt es einige schöne Steinkorallen, ansonsten ist die Unterwasserlandschaft eher felsig, aber durchaus interessant. Highlights ware die riesigen Anglerfische und die zutraulichen Oktopusse. Gemäss Aussage diverser Locals war es wohl vor ein paar Jahren noch einiges fischreicher und auch der Bewuchs war vielfältiger. Unsere Lieblingsplätze waren Molokini (Steilwand) und der RedPoint (Anglerfische, riesige Schildkröten). Ein Doppeltauchgang schlägt mit 130$ zu Buche, plus allfällige Mietausrüstung. Unsere Gruppe bestand aus erfahrenen Tauchern, es wurde gut auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingegangen. Insgesamt hat es sich gelohnt, aber nur wegen dem Tauchen würde ich sicher nicht hinfahren, dazu bieten die Inseln über Wasser zu viele Highlights. Wir waren alleine 3 mal am Lavafluss auf Big Island um die Lava ins Meer fliessen zu sehen, und Kauai bietet anspruchsvolle Wanderungen durch sehenswerte Landschaften.

zu empfehlen

Taucher319695
Auf Empfehlung hatte ich online das Adavanced Diving Package für 619 Dollar gebucht und wurde nicht enttäuscht. Es enthält 9 Tauchgänge und richtet sich an erfahere Taucher, die Tauchcomputer und Boje mitbringen. Folgende Spots werden betaucht: 2 Tank Carthaginian (Wrack) Charter - Monday 2 Tank Hammerhead site Charter - Tuesday or Friday 2 Tank Backwall Molkini Charter - Wednesday 3 Tank Adventure Dive - Thursday - Lanai Island Am Tag vorm ersten Tauchgang bin ich zum Shop, habe den Waiver ausgefüllt . Am nächsten Tag um 7:00 Uhr war Treffen am Shop, kurzes Einchecken, mein Equipment wurde auf den Truck verladen und ich bin zu Fuss die 5 Mintuen zu Hafen. Dor liegen die beiden Tauchschiffe der Lahaina Divers und man wird empfangen. Beim Bord-Check in wird einem ein Platz zugewiesen, rote oder grüne Nummer ,rechts oder links an Bord. Diese Station bleibt einem dann für den ganzen Tag. Sobald das Equpment an Bord gebracht begann ich mit dem Aufbau. Es erfolgte ein sehr ausfühlriches Bootsbriefing und dann ging es los. Fahrtzeit waren je nach Spot bis 1,5 Stunden. Es gibt Wasser und korallensafe (!) Sonnenmilch an Bord und es werden Snacks gereicht - Obt und Gemüse, Kekse und nach dem ersten Tauchgang ein Sandwich (ich hatte vegetarisch bestellt und auch das klappte problemlos) . Dann werden die Gruppen aufgeteilt und die Guides geben nochmal ein sehr ausführliches Tauchplatzbriefing. Die Gruppen können bis 8 Personen pro Guide sein, aber da es alles erfahrene Taucher waren und man dem Guide auch nicth unbedingt folgen muss, sondern auch in Buddy Teams tauchen kann, ist das kein Problem Die Tauchplätze sind sehr gut auf der Website der Lahainadivers aufgelistet, so dass ich darauf nicht weiter eingehen möchte. Fakt ist, ich habe sovohl Scalloped Hammerheads am Hammerhead Point auch als einen sehr seltenen Hawaiin Monk Seal auf Lanai gesehen. Die 3 Tank Lanai Tauchgänge waren überhautp die besten, wir sind einfach aufs "blaue" losgefahren und je nach Bedingungen (Strömung/Sicht) wurde der Tauchplatz erst kurz vorher festgelegt. Am ersten Tag am Hammerhead Point hatten wir sehr starken Wellengang und das Reinkommen aus dem Wasser war eine Herausforderung. Es wird eine Leine mit Boje zugeworfen, an der sich alle im Wasser befindlichen Taucher festhalten. Nach Aufforderung werden die Flossen ausgezogen um dem Guide, der an einem extra Seil hängt übergeben, erst dann wird einzeln die Leiter mit Jacket hochgeklettert. Hohe Wellen können einen dabei überschwappen, war nicht so einfach ! Es wird sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt. Keine Dekotauchgänge! Sonst gibt es keine limitierte Tauchzeit! Tipps: *Keine Dinge die nicht nass werden sollen unter de zugewiesenen Tauchstation lagern, gerade die ersten Flaschenplätze von 1-10 werden gerne überschwemmt bei Wellengang. *Es gibt zwar Trinkwasser an Bord, aber nur aus kleinen Pappbechern, besser eine leere Flasche mitbringen und auffüllen Das einzig negative (daher auch keine 5 Sterne) ist , dass es keine Möglichkeiten gibt das eigene Equipment im Shop zu trocknen. Das eigene Equipment wird zwar wieder mti dem Truck zurück von Bord zum Shop gebracht, dort kann man es auswaschen, muss es dann aber nass in die Tasche stopfen und es dort in der Tasche lagern, wenn man es nicht zum Hotel zurück nehmen möchte. Sollte man Leihequipment ausleihen braucht man sich um nichts zu kümmern, die Guides demontieren es und bringen es zum Shop und waschen es dort auch aus. Bei einem Tauchgang hatten wir auch einen Rollstuhfaher dabei- Lahaina Divers bieten auch Handicapped Scuba (HSA) Diving an. Ich kann die Lahaina Divers sehr empfehlen, sie bieten professionles Tauchen mit Top Guides und Bootscaptai an und auch die sehr gut ausgestatteten Tauchbotte lassen keine Wünsche offen.

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