• 331 Fotos
  • 13 Videos

Tauchen auf den Bahamas

Unzählige Inseln zwischen der US-Festlandsküste und der Nordküste Kubas: Die Bahamas gelten vielen als eines der besten Tauchreviere der Welt. Flache Plätze mit Sandgrund, atemberaubende Steilwände, ein großes Angebot an professionellen Tauchbasen. Doch wer an Tauchen auf den Bahamas denkt, hat meist zwei Bilder vor Augen: Unzählige Rochen in flacheren Gewässern oder Tauchgänge mit angefütterten Riffhaien. Die Garantie auf Haibegegnungen, hier gibt es sie.

Aktuellste News Bahamas

Zeige alle Nachrichten

Letzte Artikel Bahamas

Zeige alle Artikel

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Ich war für 2 Wochen von Ende November 2014 bis Anfang Dezember 2014 auf Grand Bahama. Ich wollte nicht jeden Tag, aber viell. jeden zweiten Tag tauchen: möglichst kleine Gruppen, erfahrene Guides, ruhiges, streßfreies Tauchen, Unterbringungsmöglichkeit für meine Gerätschaft, meine Frau als nicht-tauchender Gast mit an Bord usw., also alles was man sich so wünschen kann neben toller Unterwasserwelt natürlich.
Ich habe alles davon gefunden!
Ich hatte zuvor nach Berichten und Bewertungen 3 Tauchbasen angemailt, UNEXO hatte ich ausgeschlossen, da zu teuer und offensichtlich zu großer Kommerz und besonders gepolt auf ihre Haifütterungen und Delphintauchgänge, die zwar mit Sicherheit interessant sind, aber eben auch inszeniert sind. Ich hoffte auch so Haie sehen zu können.
Alle hatten sich gemeldet, jedoch nur Carribean Divers haben wirklich genau auf meine Fragen geantwortet und keine Standardmail versendet.
So hatte ich sie als ersten Anlaufpunkt ausgewählt.
Es ist eine kleine Tauchschule im Hotel Bell Channel Inn, die Presley Knowles gehört und zusammen mit seinem Neffen Jerry betrieben wird.
Obwohl Presley nicht gerade der gesprächigste Typ ist, sind die Beiden sind sehr nett und immer hilfsbereit und es herrscht ein familiäres Klima. Alle Gäste, vornehmlich aus USA u. Kanada, waren bereits wegen guter Erfahrungen mehrfach bei Presley und waren Stammkunden.
Ich konnte meine Ausrüstung in Ihrer Gerätekammer bis zu den nächsten Tauchgängen lagern. Morgens war dann bereits meine komplette Ausrüstung an Bord gebracht worden, die richtige Anzahl an Bleien bereits im Jacket verstaut und der Automat komplett mit Flasche montiert und an seinen Platz gezurrt.
Ich hatte Glück, daß wir immer nur wenig Taucher waren. Von den 8 TG, die ich gemacht habe waren wir immer zwischen 2 und 6 Gästen. Meine Frau fuhr einmal als Gast mit, das kostete 15 Dollar, woanders kostet es erheblich mehr.
Jerry, unser Guide, legt, wie er selbst sagte, sehr viel Wert darauf, daß alles ruhig, streßfrei und entspannt abläuft, nicht jeder ist ein erfahrener Taucher und ist ggf. nervös. Es soll Spaß machen.
Vom Beginn des Anlegens der Ausrüstung an Bord bis zum Ende des Tauchganges waren wir super betreut. Man kann über eine sogenannte Flossenleiter ohne Ausziehen der Flossen auf das Heck des Bootes steigen. Presley nimmt einem dann sofort das Jacket samt Flasche ab und wechselt sie gegen eine volle für den nächsten TG aus. Es werden pro Tour immer zwei Plätze angefahren mit Oberflächenpause an Bord.
Jerry läßt einem einerseits Spielraum unter Wasser, d.h. man muß nicht wie eine Klette an seinem Buddy kleben, andererseits hat er immer Alle im Blick und gibt dann auch deutlich Zeichen, falls man sich zu weit entfernt, oder etwas Besonderes zu sehen ist.
Durch das Mitführen von etwas Brot umschwirren ihn den gesamten Tauchgang ständig eine Horde Fische, sodaß man ihn überhaupt nicht verfehlen kann, sollte man sich einmal etwas weiter entfernt haben. Die Tauchgänge mit ihm waren wie ein gemütlicher Spaziergang durch die karibische See.
Jerry hat einen guten Blick für die phantastische UW-Welt. Ich kann nicht alles beschreiben, aber wir hatten neben den unzähligen farbenfrohen Fischen und Korallen auch mehrmals hautnahen Kontakt mit Schildkröten, riesigen Barschen (wirklich riesig), Rochen, Wracks usw. usw. und vor allen Dingen, für diejenigen die genau darauf warten, wie ich es getan habe, mit einer Vielzahl von Riffhaien.
Es waren an jedem Tauchplatz Riffhaie. Sie haben uns eine Zeit lang umlungert, sind auf uns zugeschwommen und kurz vorher abgedreht, einen konnte ich an der Schwanzflosse berühren, so nah war er. Am Tauchplatz Hydro Lab waren es bestimmt 15-20 mannsgroße Haie in naher Entfernung. Eine teure Haifütterung bei Unexo zu buchen, um wie in der Schule nebeneinander sitzend zuzuschauen, halte ich für total überflüssig.
Tauchtiefen erster TG ca.20-30m, zweiter TG ca. 12-15m. Dauer jeweils ca. 45min.
Ich selbst habe ca. 200 TG in 20 Jahren gemacht und war schon an vielen Plätzen und Tauchschulen der Welt und ich kann sagen: das Tauchen mit Jerry war super und ich kann es nur jedem empfehlen. Die Preise sind günstig und werden noch günstiger, wenn man mehrfach taucht.
Leider hatten wir zu unserem Zeitpunkt recht stürmisches Wetter und es gab teilweise starke Wellen, weshalb wir deshalb auch manchmal nicht `rausfahren konnten (im Übrigen hat Presley auch dafür ein Auge, nicht „auf Teufel komm’ `raus“ nur des Umsatzes halber herauszufahren, sondern er weiß dann schon, was er den Gästen zumuten kann, oder nicht. Das habe ich anderenorts auch schon anders erlebt).
Ich möchte sagen: die Bedingungen waren dennoch easy, da wenig Strömung, relativ geringe Tiefe und gutes Licht. Viel Spaß in der Karibik mit Jerry und Presley!
Ich war im Rahmen einer Kruezfahrt einen Tag bei Stuart Cove tauchen. 2 TG, einmal "Hai-Light" und einmal Wracktauchen. Billig wars nicht, ich habe ca 160 EUR bezahlt (gebucht über das Schiff), da war dann der Bustransfer ab/zum Hafen und Ausrüstung mit drin. Brevet/Versicherung/Attest wurden schon auf dem Schiff gecheckt, wie andere geschrieben haben, hat das auf der Basis niemanden wirklich interessiert. Wir sind dann mit dem Boot raus und hatten zunächst einen TG am Spot "Mike's Reef", max Tiefe ca 17 Meter, Dauer 40 Min. Sehr viele Haie, Schildkröten etrc zu sehen bei knapp 30 Grad Wassertemperatur, absolut toll. Aaaber: Der Guide war tiefenentspannt, es gab keine Einteilung in Buddy-Teams, Buddy-Check auch nur halbherzig. Dazu muss man sagen, dass neben mir noch ein Divemaster sowie 2 absolute Anfänger (OWD grade erst gemacht) dabei waren und da hätte ich schon erwartet, dass es ein vernünftiges Briefing und vor allem einen Ausrüstungscheck gibt. 2. TG war ganz in der Nähe, ca 5 Minuten Fahrt mit dem Boot. Einstieg erfolgte nach nur 30 Min Oberflächenpause. Tauchspot "Heinecken Wall" mit 2 Wracks. Der Guide hatte noch eine Kollegin dabei, die wohl angelernt wurde auf der Basis. An sich ein toller Tauchgang mit 2 schönen Wracks, ähnliche Tiefe wie TG1, allerdings diesmal knapp 50 Minuten Dauer. Und jetzt kommt wieder ein großes Aaaaber: Der Guide ist mit der Kollegin direkt ins erste Wrack eingetaucht und hat dort dann Fotos von ihr gemacht. Zeit sich um die Gruppe zu kümmern war da natürlich nicht mehr drin und was viel schlimmer war, die Gruppe ist direkt hinterher ins Wrack getaucht auch die Anfänger. Meiner Meinung nach schlicht unverantwortlich, dass Wrack war zwar einfach zu betauchen, aber trotzdem ist das ein No Go insbesondere für Anfänger und das hätte der Guide wissen müssen. Zur Basis selbst kann ich nicht allzuviel sagen, das Gebäude hat sicher schon bessere Zeiten gesehen, aber die Boote (ich habe 5 gesehen) machten einen guten Eidnruck (sofern ich das überhaupt beurteilen kann). Fazit: Sehr schöne Tauchspots, sehr große Basis aber eine teils unverantwortliche "Lockerheit"
Gebucht habe ich die Reise über Schöner Tauchen. Ich hatte Probleme wegen streikendem Bodenpersonal und musste kurz vor der Reise noch andere Flüge buchen. Die Mitarbeiter von Schöner Tauchen haben dies für mich super geregelt. Fünf Sterne für diesen Veranstalter. Anreise: Die Anreise erfolgte mit Delta Airlines über Atlanta nach Nassau. Aus der jetzigen Erfahrung heraus würde ich jedem raten mindestens drei Stunden für den Zwischenstop dort einzuplanen. Ich hatte Glück dass mein Flieger eine Stunde früher gelandet ist, sonst hätten die geplanten zwei Stunden Aufenthalt nicht gereicht. Es war viel zuwenig Personal bei der Immigration eingesetzt. Auch der Security Check war sehr zeitraubend. Das Boot: Sehr geräumig, gepflegt und komfortabel, mit der besten Küche die ich je auf einem Liveaboard genießen konnte. Wirklich erstklassig und abwechslungsreich. Die Crew war aufmerksam,freundlich und hilfsbereit. Das Wetter im Februar: Wir hatten offensichtlich etwas Pech. Es war relativ kühl und sehr windig. In einer Nacht hatten wir sogar Sturm, wobei sich die Aquacat von der Boje losgerissen hat. Ging aber alles gut. Entsprechend dem Wind war meistens Wellengang im Spiel. Die Wassertemperatur war beim ersten Tauchgang Ok. Aber bei bis zu fünf Tauchgängen/Tag war ich über meinen 5mm mit Kapuze echt froh. Das Tauchgebiet: Wir tauchten vor Eleuthera und den Exumas. Es war typisch karibisch mit vielen Schwämmen, Fächerkorallen und insgesamt gutem Bewuchs. Was den Fischreichtum anbelangt, gemessen an dem was man in den asiatischen Gewässern so zu sehen bekommt, kann dieses Tauchgebiet nicht mithalten. Das Salz in der Suppe sind in dieser Region natürlich die Großfische, sprich Haie. Wir haben auch ausserhalb der Haifütterungen immer wieder karibische Riffhaie und Ammenhaie gesehen. Auch Barakudas und Riffbarsche sieht man häufig. Die Krönung der Tour war aber die, wenn auch nur kurze, Begegnung mit einem großen Hammerhai. Leider sieht man auch den Fluch der Karibik sehr oft. Den Rotfeuerfisch. Das ist eine tickende biologische Zeitbombe und man darf gespannt sein wie man das Problem in den Griff bekommen will. Insgesamt hat mir die Tour sehr gut gefallen, auch wenn sie nicht ganz billig ist.
Tauchen auf den Bahamas, für viele ein Traum! Auch meine Frau (CMAS **** >600Tg) und ich (CMAS*** >500Tg) wollten uns diesen Traum erfüllen. Unser Reiseziel war schnell gefunden, es sollte die Insel New Providence mit den Bahama Divers in der Hauptstadt Nassau sein. Die Informationen der Basis auf deren Webseite waren augenscheinlich gut. Die Preise, wie alles auf den Bahamas, sehr hoch, aber gut, das weiss man ja schon vor dem Abflug und akzeptiert das. Die Tauchplätze sind sehr gut beschrieben und man kennt schon vor Beginn der Reise die entsprechenden Beschänkungen (z.B. max. Tiefe beim Tauchplatz "Lost Blue Hole" beträgt 90Fuß, also ca. 27m). Ich wollte noch ein paar zusätzliche Informationen und habe die Basis mehrmals (natürlich auf Englisch) per Mail angeschrieben. Es kam nie eine Antwort!! Dann habe ich dort angerufen. Die einzige Auskunft die ich bekam war, dass man alles vor Ort besprechen könnte :( So stelle ich mir eine rste Kontaktaufnahme nicht vor, aber gut, andere Länder andere Sitten. Vor Ort angekommen wollten wir uns dann mal ein Bild von der Basis machen und sind dort vorbeigegangen um uns vorzustellen. Ein sauberer und aufgeräumter Laden der zunächst einmal einen positiven Eindruck hinterlies. Unsere Ausbildungsnachweise wollte niemand sehen, das würde man am nächsten Tag beim einchecken zur Ausfahrt machen. Da alles prima aussah haben meine Frau und ich dann jeweils mal 8 Tauchgänge, also 4 Ausfahrten zu je 2 Tauchgängen und an spezielle Orte (Blue Hole, Wracks, Steilwand) gebucht, die Kreditkarte wurde natürlich gleich durchgezogen. Für den nächsten Tag wurde dann eine Abholung am Hotel für 7:50 vereinbart, das Boot sollte um 9:00Uhr ablegen. Dass die Abholung nicht pünktlich sein würde war uns auch vollkommen klar, denn hey, wir waren ja auf den Bahamas und da gehen die Uhren etwas langsamer. Sehr viel langsamer. Die Abholung erfolgte dann um 8:30Uhr, also 40 Minuten dumm an der Haltestelle warten. Im "Bus" wurde uns dann sogleich ein Zettel (unsere persönlichen Angaben und unsere Tauchhistorie) in die Hand gedrückt den wir auf der Fahrt ausfüllen sollten. Fast nicht möglich das zu tun bei der wilden Raserei des Busfahrers. In der Tauchbasis angekommen wurden dann Brevet und Personalausweis kontrolliert und alle schnell auf des Schiff gelotst, denn die Abfahrt um 9:00Uhr war fix. Alles war also extrem hektisch. Flasche und Blei waren bereits an Bord. Auf dem Boot angekommen hat sich dann jeder (10 Taucher) auch schon auf der Fahrt umgezogen. Ich persönlich mag, das nicht, ich geniese lieber die Fahrt und ziehe mich vor Ort um, aber uns wurde gesagt, dass es nach der Ankunft am Tauchspot direkt ins Wasser gehen sollte und wir uns schon auf der Fahrt umziehen sollten. Das Boot war sehr schnell, so dass es ganz schön gewackelt hat und einige Leute auch hingefallen sind und sich weh getan haben. Das war alles andere als entspannend. Am Tauchspot angekommen hat der Guide sein Briefing abgehalten, dies lautete: Nichts anfassen, die maximale Tiefe beträgt 90Fuß, ihr taucht mir alle hinterher, in 30 Minuten werden wir wieder zurück sein"........Das war es! Wie, wo, was..... 30 Minuten Rudeltauchen???? Davon war vorher keine Rede! Es hieß bei der Vorstellung in der Basis, dass wir frei tauchen könnten! Ich war stinksauer! Den Guide darauf angesprochen gab es als Antwort, dass das hier nun einmal so sei. O.k., gute Miene zum bösen Spiel machen und durch. Ich hatte das Gefühl, dass uns der Guide zu den unattraktiven Plätzen an diesem Tauchspot führte. Das Boot ankerte einfach ohne an einer fest installierten Ankerboje festzumachen. O.k. es gab nur Sandboden und ein Loch im Boden, also nicht wirklich viel was zerstört werden konte. Tatsächlich waren wir dann auch nach 30 Minuten alle bereits wieder an Bord des Schiffes. Es ging direkt weiter zum 2. Platz, den wir 5 Minuten später erreichten. Diesmal hies es dann, dass wir alle frei tauchen dürften. Der Tauchplatz bestand aus einem runden Riff mit ca. 20m Durchmesser und sonst nicht herum. Das Riff lag in einer Tiefe von ca. 8m. Super, also ein langer entspannender Tauchgang............. Pustekuchen........ Maximale Tauchzeit 35 Minuten, dann müssen alle wieder an Bord sein. Wie bitte??? 35 Minuten wieder an Bord??? Was bitteschön soll denn der Quatsch??? Dann im Wasser angekommen musste ich erkennen, dass der Anker mitten im Riff lag und einfach mal schön vom Schiff durchgezogen wurde, denn wirklich Halt gaben die Korallen nicht. Eine nach der anderen wurde rausgerissen. !!!Das geht gar nicht!!! Kaum waren wir wieder an Bord wurde die Heimreise angetreten. Viele zogen sich schon auf der Fahrt um, wir und auch ein paar andere warteten damit bis zur Ankunft im Hafen. Ein Fehler! unmittelbar nach der Ankunft (so gegen12:30Uhr) wurden uns schon gesagt, dass wir uns beeilen sollten und uns zukünftig doch auf dem Boot umziehen sollten, denn der Busfahrer würde schon abfahrtbereit auf uns warten. Wow! Ich dachte immer, dass auf der Insel alles gemächlich vonstatten gehen würde. Ein absoluter Trugschluss. Keine Zeit ein Dekobier in der Basis zu trinken, mit den Leuten zu klönen oder einfach mal im Laden rumzustöbern. Wollen die keinen Umsatz machen? Doch, als wir dann auf dem Weg nach draussen waren wurden wir dann noch gefragt ob sie uns auch eine Kopie des Videos erstellen sollen den ein 2. Guide erstellt hat, diese Video kostet auch nur 30 Dollar. Nein Danke. Dann kam schlechtes Wetter (Wind) auf. Am nächsten Tauchtag sollte es zu einem Wrack gehen. EIn kurzer Anruf morgens in der Basis brachte Klärung: Kein Problem, der Tauchtag findet wie geplant statt. Wir wurden dann vom Guide abgeholt und fragten diesen abermals, ob der Tauchgang wie geplant stattfinden könne.... kein Problem. Und wieder mussten wir den gleichen Zettel wie am Vortag ausfüllen, aber diesmal bei vernünftiger Fahrweise. Auf der Basis angekommen haben wir die Wellen gesehen. Da sollen wir zu einem Wrack rausfahren???? Ja, wieder die Bestätigung in der Basis: Klar, kein Problem! Also schnell wieder die Ausrüstung an Bord gebracht und los geht es! An diesem Tag waren wir nur 6 Taucher auf dem Boot. Beim auslaufen hat der Kapitän dann beiläufig erwähnt, dass aufgrund des Wellenganges die geplanten Tauchgänge nicht möglich seien und man uns daher an eine geschützte Stelle bringen würde. Meine Kinnlade fiel herunter. Kein Wracktauchgang. Wir hätten es ja voll verstanden wenn die Ausfahrt abgesagt worden wäre, aber das jetzt war doch unterste Schublade. Wir wurden dann zu einem Platz gebracht, an dem bereits ca. 20 Schnorchler hinter einem Boot hergezogen wurden. Der Tauchplatz war ca. !4Meter!, Der Tauchplatz bestand aus einem Fischlosen Korallengarten. Der Anker wurde natürlich wieder einfach ins Riff geworfen. Briefing mit maximaler Tauchzeit: 35 Minuten freies tauchen. Da war er wieder, der schlechte Witz. Unter Wasser ist uns dann deren Kameramann hinterhergeschwommen und hat uns mal gezeigt was man da so alles machen kann. Da, ein Krebs hat sich in einer kleinen Höhle versteckt, den kann man ja mal herausziehen und in den Sand setzen, damit die Taucher sehen können wie schnell der laufen kann, aber was ist das denn? Oh nur ein Bein ist in der Hand des Kameramannes, der Rest noch in der Höhle? Macht nix, der hat ja noch genügend Beine an denen man ja immer noch ziehen kann.... Siehe da, nun hat er den kleinen Kerl in der Hand, setzt ihn im Sand ab und die süße Krabbe läuft schnellstens wieder in das Riff zurück um Schutz zu suchen. Es geht weiter. Da ist so ein kleiner Rochen der Schutz unter einem kleinen überhang gesucht hat. Macht nix, die Taucher wollen was sehen und daher wird der Roche einfach mal aufgescheucht, damit man ihn im Wasser schwimen sehen kann. Als nächstes kommt dann die Krabbe die in einem Schneckenhaus wohnt. Mit der kann man ja mal ein bischen im Sand schaufeln um das Gehäuse mit Sand zu füllen, damit der Taucher sehen kann wie sich die Krabbe aus dem Gehäuse befreit. Als nächstes spielt man mit einem kleinen Kugelfisch um dem Taucher zu zeigen wie dieser sich so toll aufblasen kann.......... und schon rauscht der Anker sichtbar durch das Riff durch. Leute, das geht alles gar nicht. Das Verhalten der Basis geht gar nicht. Dieses Spielchen mit den Tieren und dem Anker zog sich durch alle Tauchgänge hindurch! Der 2. Tauchplatz hatte dann eine Maximaltiefe von ca. 2Metern. Den Schnochlern konnte man schön die Bäuche kraulen, so man dies gewollt hätte. Freies tauchen für 35 Minuten! Wir waren alle stinksauer, dass wir so abgezockt wurden. EIne Beschwerde brachte natürlich auch nichts. Wir können mitfahren oder auch nicht, wir hätten ja schliesslich bezahlt. Es sei unsere Entscheidung mitzukommen oder auch nicht. Bei den normalen Tauchgängen ist der erste Tauchgang IMMER ein geführter Tauchgang von 30 Minuten Dauer, aber darauf wird man vor der Buchung nicht hingewiesen. Die Leute auf der Basis scheeren sich überhaupt nicht um die Natur im Meer. Ich kann der Basis nur pure Abzocke und ein extrem rücksichtsloses Verhalten der Natur unter Wasser bescheinigen. So etwas darf es auf keiner Tauchbasis geben. Mir ist unbegreiflich wie sich eine Tauchbasis so verhalten kann. Es gibt sicherlich sehr schöne Tauchspots in den Bahamas, aber diese Basis zerstört nach und nach die Riffe zu denen sie deren Gäste führt.
Wir waren vom 08.05.2015-15.05.2015 auf Grand Bahama im Viva Wyndham Resort und haben bei der im Hotel einquartierten Tauchbasis eingecheckt.
Da wir nur Special-Shark-Dives gemacht hatten, bei denen die Ausrüstung im Preis inbegriffen war, ist unser eigenes Equipment diesmal zuhause geblieben. Das Leihequipment war ok und in gutem Zustand, jedoch etwas chaotisch und durcheinander „eingelagert“.
Wenn man im Ausland auf von Deutschen geführten Basen beim Check-in rumgeführt wird, sieht es dort doch sehr viel strukturierter aus.
Nichtsdestotrotz waren alle Leihgegenstände in Ordnung und das Personal freundlich und kompetent.
Es wurde sich viel Mühe gegeben, alle gewünschten TG für die anwesenden Gäste/Taucher zu ermöglichen. Sogar der Fullcharter für ein Boot zum Tiger Beach hat mit nur 4 zahlenden Tauchern geklappt. Und auch die ersehnten Tigerhaie waren dort :-)
Der dort angestellte Hai-Experte Miguel ist das Sahnehäubchen dort. Ein zurückhaltender, sehr freundlicher und höflicher Mensch, der die Haie mit viel Liebe, Achtung und Respekt behandelt und wunderbar mit ihnen interagiert.
Zu sehen gab es für uns jede Menge karibische Riffhaie, Zitronenhaie, Ammenhaie und bei beiden Tauchgängen je 2 Tigerhaie.
Ich würde jederzeit wieder dort tauchen gehen und kann die Basis wärmstens empfehlen.
1 Stern Abzug gibt´s für die fehlende Ordnung beim Leihequipment.

Mein Besuch ist zwar schon ein Jahr her, möchte es aber nicht versäumen einen Bericht über dieses Hotel loszuwerden.

Wer nicht in den teuren Touristenbunkern wie Atlantis o.ä. versinken will, der sollte sich in diesem Hotel wohlfühlen. Die Lage ist perfekt - nah zum Flughafen, und nah zu Stuart Cove - denn darauf kommt es uns Tauchern ja auch an. Und - man hat einen Strand vorm Hotel quasi für sich alleine. Dort haben wir während 2 Wochen maximal 20 Personen vorgefunden. Direkt am Strand findet man ein kleines ´Hausriff´ auf 5m tiefe zum Schnorcheln.

Klar - das Orange Hill Beach Inn ist kein Luxushotel, und hatte sicherlich schon mal bessere Zeiten gesehen, aber man kann sich arrangieren. Die normalen Hotelzimmer sind einfach und nicht jedermanns Sache, gegen einen geringen Aufpreis kann man aber ein wesentlich geräumigeres Appartment bekommen, und dort hat man dann auch eine kleine Küche und wesentlich mehr Platz.

Die Inhaber sind lustig und zuvorkommend, und der Schweizer Koch des Hoteleigenen Restaurants hat auch immer einen netten Spruch auf der Zunge. So wird man auch mal schnell zum Supermarkt mitgenommen oder bekommt sonstwie Hilfestellung.

Die Bar hat selbstbedienung mit Strichliste - und da ist auch immer was los.

Bushaltestelle direkt vor dem Hotel - das sollte man auch mal mitmachen. Ist irgendwie ein bisschen Roulette, ob man den Schrottbus bekommt (mit Löchern im Boden, lustig bei Regen), den Reggae-Bus (alle sinden und tanzen im Bus) oder den Film-Bus (mit Flatscreen vorne und Transporter DVD). Absolutes Erlebnis - wir haben viel gelacht.

Also - wer Haie sehen will - und zu Stuart Cove geht - der sollte hier mal absteigen.
Ich war für 2 Wochen von Ende November 2014 bis Anfang Dezember 2014 auf Grand Bahama. Ich wollte nicht jeden Tag, aber viell. jeden zweiten Tag tauchen: möglichst kleine Gruppen, erfahrene Guides, ruhiges, streßfreies Tauchen, Unterbringungsmöglichkeit für meine Gerätschaft, meine Frau als nicht-tauchender Gast mit an Bord usw., also alles was man sich so wünschen kann neben toller Unterwasserwelt natürlich.
Ich habe alles davon gefunden!
Ich hatte zuvor nach Berichten und Bewertungen 3 Tauchbasen angemailt, UNEXO hatte ich ausgeschlossen, da zu teuer und offensichtlich zu großer Kommerz und besonders gepolt auf ihre Haifütterungen und Delphintauchgänge, die zwar mit Sicherheit interessant sind, aber eben auch inszeniert sind. Ich hoffte auch so Haie sehen zu können.
Alle hatten sich gemeldet, jedoch nur Carribean Divers haben wirklich genau auf meine Fragen geantwortet und keine Standardmail versendet.
So hatte ich sie als ersten Anlaufpunkt ausgewählt.
Es ist eine kleine Tauchschule im Hotel Bell Channel Inn, die Presley Knowles gehört und zusammen mit seinem Neffen Jerry betrieben wird.
Obwohl Presley nicht gerade der gesprächigste Typ ist, sind die Beiden sind sehr nett und immer hilfsbereit und es herrscht ein familiäres Klima. Alle Gäste, vornehmlich aus USA u. Kanada, waren bereits wegen guter Erfahrungen mehrfach bei Presley und waren Stammkunden.
Ich konnte meine Ausrüstung in Ihrer Gerätekammer bis zu den nächsten Tauchgängen lagern. Morgens war dann bereits meine komplette Ausrüstung an Bord gebracht worden, die richtige Anzahl an Bleien bereits im Jacket verstaut und der Automat komplett mit Flasche montiert und an seinen Platz gezurrt.
Ich hatte Glück, daß wir immer nur wenig Taucher waren. Von den 8 TG, die ich gemacht habe waren wir immer zwischen 2 und 6 Gästen. Meine Frau fuhr einmal als Gast mit, das kostete 15 Dollar, woanders kostet es erheblich mehr.
Jerry, unser Guide, legt, wie er selbst sagte, sehr viel Wert darauf, daß alles ruhig, streßfrei und entspannt abläuft, nicht jeder ist ein erfahrener Taucher und ist ggf. nervös. Es soll Spaß machen.
Vom Beginn des Anlegens der Ausrüstung an Bord bis zum Ende des Tauchganges waren wir super betreut. Man kann über eine sogenannte Flossenleiter ohne Ausziehen der Flossen auf das Heck des Bootes steigen. Presley nimmt einem dann sofort das Jacket samt Flasche ab und wechselt sie gegen eine volle für den nächsten TG aus. Es werden pro Tour immer zwei Plätze angefahren mit Oberflächenpause an Bord.
Jerry läßt einem einerseits Spielraum unter Wasser, d.h. man muß nicht wie eine Klette an seinem Buddy kleben, andererseits hat er immer Alle im Blick und gibt dann auch deutlich Zeichen, falls man sich zu weit entfernt, oder etwas Besonderes zu sehen ist.
Durch das Mitführen von etwas Brot umschwirren ihn den gesamten Tauchgang ständig eine Horde Fische, sodaß man ihn überhaupt nicht verfehlen kann, sollte man sich einmal etwas weiter entfernt haben. Die Tauchgänge mit ihm waren wie ein gemütlicher Spaziergang durch die karibische See.
Jerry hat einen guten Blick für die phantastische UW-Welt. Ich kann nicht alles beschreiben, aber wir hatten neben den unzähligen farbenfrohen Fischen und Korallen auch mehrmals hautnahen Kontakt mit Schildkröten, riesigen Barschen (wirklich riesig), Rochen, Wracks usw. usw. und vor allen Dingen, für diejenigen die genau darauf warten, wie ich es getan habe, mit einer Vielzahl von Riffhaien.
Es waren an jedem Tauchplatz Riffhaie. Sie haben uns eine Zeit lang umlungert, sind auf uns zugeschwommen und kurz vorher abgedreht, einen konnte ich an der Schwanzflosse berühren, so nah war er. Am Tauchplatz Hydro Lab waren es bestimmt 15-20 mannsgroße Haie in naher Entfernung. Eine teure Haifütterung bei Unexo zu buchen, um wie in der Schule nebeneinander sitzend zuzuschauen, halte ich für total überflüssig.
Tauchtiefen erster TG ca.20-30m, zweiter TG ca. 12-15m. Dauer jeweils ca. 45min.
Ich selbst habe ca. 200 TG in 20 Jahren gemacht und war schon an vielen Plätzen und Tauchschulen der Welt und ich kann sagen: das Tauchen mit Jerry war super und ich kann es nur jedem empfehlen. Die Preise sind günstig und werden noch günstiger, wenn man mehrfach taucht.
Leider hatten wir zu unserem Zeitpunkt recht stürmisches Wetter und es gab teilweise starke Wellen, weshalb wir deshalb auch manchmal nicht `rausfahren konnten (im Übrigen hat Presley auch dafür ein Auge, nicht „auf Teufel komm’ `raus“ nur des Umsatzes halber herauszufahren, sondern er weiß dann schon, was er den Gästen zumuten kann, oder nicht. Das habe ich anderenorts auch schon anders erlebt).
Ich möchte sagen: die Bedingungen waren dennoch easy, da wenig Strömung, relativ geringe Tiefe und gutes Licht. Viel Spaß in der Karibik mit Jerry und Presley!
Ich war im Rahmen einer Kruezfahrt einen Tag bei Stuart Cove tauchen. 2 TG, einmal "Hai-Light" und einmal Wracktauchen. Billig wars nicht, ich habe ca 160 EUR bezahlt (gebucht über das Schiff), da war dann der Bustransfer ab/zum Hafen und Ausrüstung mit drin. Brevet/Versicherung/Attest wurden schon auf dem Schiff gecheckt, wie andere geschrieben haben, hat das auf der Basis niemanden wirklich interessiert. Wir sind dann mit dem Boot raus und hatten zunächst einen TG am Spot "Mike's Reef", max Tiefe ca 17 Meter, Dauer 40 Min. Sehr viele Haie, Schildkröten etrc zu sehen bei knapp 30 Grad Wassertemperatur, absolut toll. Aaaber: Der Guide war tiefenentspannt, es gab keine Einteilung in Buddy-Teams, Buddy-Check auch nur halbherzig. Dazu muss man sagen, dass neben mir noch ein Divemaster sowie 2 absolute Anfänger (OWD grade erst gemacht) dabei waren und da hätte ich schon erwartet, dass es ein vernünftiges Briefing und vor allem einen Ausrüstungscheck gibt. 2. TG war ganz in der Nähe, ca 5 Minuten Fahrt mit dem Boot. Einstieg erfolgte nach nur 30 Min Oberflächenpause. Tauchspot "Heinecken Wall" mit 2 Wracks. Der Guide hatte noch eine Kollegin dabei, die wohl angelernt wurde auf der Basis. An sich ein toller Tauchgang mit 2 schönen Wracks, ähnliche Tiefe wie TG1, allerdings diesmal knapp 50 Minuten Dauer. Und jetzt kommt wieder ein großes Aaaaber: Der Guide ist mit der Kollegin direkt ins erste Wrack eingetaucht und hat dort dann Fotos von ihr gemacht. Zeit sich um die Gruppe zu kümmern war da natürlich nicht mehr drin und was viel schlimmer war, die Gruppe ist direkt hinterher ins Wrack getaucht auch die Anfänger. Meiner Meinung nach schlicht unverantwortlich, dass Wrack war zwar einfach zu betauchen, aber trotzdem ist das ein No Go insbesondere für Anfänger und das hätte der Guide wissen müssen. Zur Basis selbst kann ich nicht allzuviel sagen, das Gebäude hat sicher schon bessere Zeiten gesehen, aber die Boote (ich habe 5 gesehen) machten einen guten Eidnruck (sofern ich das überhaupt beurteilen kann). Fazit: Sehr schöne Tauchspots, sehr große Basis aber eine teils unverantwortliche "Lockerheit"
Gebucht habe ich die Reise über Schöner Tauchen. Ich hatte Probleme wegen streikendem Bodenpersonal und musste kurz vor der Reise noch andere Flüge buchen. Die Mitarbeiter von Schöner Tauchen haben dies für mich super geregelt. Fünf Sterne für diesen Veranstalter. Anreise: Die Anreise erfolgte mit Delta Airlines über Atlanta nach Nassau. Aus der jetzigen Erfahrung heraus würde ich jedem raten mindestens drei Stunden für den Zwischenstop dort einzuplanen. Ich hatte Glück dass mein Flieger eine Stunde früher gelandet ist, sonst hätten die geplanten zwei Stunden Aufenthalt nicht gereicht. Es war viel zuwenig Personal bei der Immigration eingesetzt. Auch der Security Check war sehr zeitraubend. Das Boot: Sehr geräumig, gepflegt und komfortabel, mit der besten Küche die ich je auf einem Liveaboard genießen konnte. Wirklich erstklassig und abwechslungsreich. Die Crew war aufmerksam,freundlich und hilfsbereit. Das Wetter im Februar: Wir hatten offensichtlich etwas Pech. Es war relativ kühl und sehr windig. In einer Nacht hatten wir sogar Sturm, wobei sich die Aquacat von der Boje losgerissen hat. Ging aber alles gut. Entsprechend dem Wind war meistens Wellengang im Spiel. Die Wassertemperatur war beim ersten Tauchgang Ok. Aber bei bis zu fünf Tauchgängen/Tag war ich über meinen 5mm mit Kapuze echt froh. Das Tauchgebiet: Wir tauchten vor Eleuthera und den Exumas. Es war typisch karibisch mit vielen Schwämmen, Fächerkorallen und insgesamt gutem Bewuchs. Was den Fischreichtum anbelangt, gemessen an dem was man in den asiatischen Gewässern so zu sehen bekommt, kann dieses Tauchgebiet nicht mithalten. Das Salz in der Suppe sind in dieser Region natürlich die Großfische, sprich Haie. Wir haben auch ausserhalb der Haifütterungen immer wieder karibische Riffhaie und Ammenhaie gesehen. Auch Barakudas und Riffbarsche sieht man häufig. Die Krönung der Tour war aber die, wenn auch nur kurze, Begegnung mit einem großen Hammerhai. Leider sieht man auch den Fluch der Karibik sehr oft. Den Rotfeuerfisch. Das ist eine tickende biologische Zeitbombe und man darf gespannt sein wie man das Problem in den Griff bekommen will. Insgesamt hat mir die Tour sehr gut gefallen, auch wenn sie nicht ganz billig ist.

Tauchbasen auf den Bahamas

Zeige alle Tauchbasen auf den Bahamas

Tauchsafaris auf den Bahamas

Zeige alle Liveaboards auf den Bahamas

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen