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Tauchen auf den Azoren

Tauchen auf den Azoren ist nicht unbedingt etwas für Weicheier. Dafür wird man aber mit jeder Menge Großfisch belohnt, sogar Wale geben hier ihr Stelldichein. Tauchgänge im Blauwasser haben hier ihren besonderen Reiz, interessante Felsformationen bieten mit der dazugehörigen Strömung die optimalen Beobachtungspunkte für Mantas, Haie und Co. Bei Wassertemperaturen um 22 Grad empfiehlt es sich, einen dickeren Anzug dabei zu haben.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren am Ende Juni – Anfang Juli 2017 zwei Wochen auf den Azoren. In der ersten Woche waren wir zwischen Faial und Santa Maria und in der letzten Woche auf Sao Miguel. Wir sind sowohl in Faial als auch in Santa Maria getaucht, und auch wenn Faial ein sehr gutes Ort sein soll, hat Santa Maria uns viel mehr gefallen. Oder vielleicht haben wir einfach mehr Glück in Santa Maria gehabt ;) Aus jeden Fall war unser Entscheidung für Wahoo Diving eine sehr gute Wahl. Das ganze Team ist sehr professionell und kompetent. Steffen hat während unserer Urlaubsplanung meine unzählige Fragen immer schnell, freundlich, geduldig und mit vielen Details beantwortet. Die Abholung beim Flughafen war ein sehr netter Gefallen von Wahoo, insbesondere weil wir sehr spät wegen Flugzeugverzug angekommen sind. Am nächsten Tag haben wir unsere gemietete Ausrüstung probiert, und alle Komponenten waren in Top Zustand. Besser könnte es nicht sein! Alle diese Kleinigkeiten haben uns sehr positiv beeindruckt, und wir fühlten uns von Anfang an sehr sicher und wohl. Die Tauchplätze, die wir besucht haben, waren alle sehr schön und gut ausgewählt. Einige wegen der wundervolles Unterwasserlandschaft und andere wegen der verschiedenen Fischarten. Leider konnten wir Formigas nicht besuchen, da das Meer ein bisschen zu unruhig war. Ambrosio war aber wunderschön! Die Mobulas sind unglaublich elegant! Dort muss man aufpassen, da die Strömungen stark sein können. Ferner kann man wegen der Schönheit der Mobulas die Aufmerksamkeit auf den Luftverbrauch verlieren... Jedenfalls passen Steffen und Marion gut auf alle Tauchern auf! ;) Die Sprache war auch kein Problem: wir sind nicht Deutsch, und auch wenn ich Deutsch spreche, kann die Freundin von mir nicht. Steffen spricht aber ein sehr gutes Englisch und hat immer die Briefings auf beiden Sprachen durchgeführt. Mit Marcia könnten wir uns in einer sehr lustigen Portuñol unterhalten :) Wir haben dann nur gute Wörter für Wahoo Diving. Wir würden mit Wahoo Diving zweifellos wieder tauchen, wenn wir auf Santa Maria wieder gehen würden.
Wir, zwei individual Tauchtouris m30, waren Ende SEP 2015 auf den Azoren bei Pico Sport. Da im Vorfeld nicht klar war welche (Wetter-)Verhältnisse vor Ort herrschen und ob sich eine Tauchreise zu der Jahreszeit (noch) zum Tauchen auf die Azorne lohnt, da die Saison dem Ende zu geht, hatten wir uns vorab and besagte Basis und den Inhaber F. Wirth gewendet. Die Empfehlung: Vorabbuchung eines Tauchpakets, es wird getaucht was wettertechnisch möglich ist, generell aber kein Problem, "es wird nur bezahlt was getaucht wird". Ausflüge zu den Formigas wurden in Aussicht gestellt. Vor Ort angekommen, entpuppten sich die Versprechungen leider als Mogelpackung! Keine Bootsausfahrten, keine Top-Spots, meist kurze unspektakuläre Shore-Dives, ... Sicherlich nicht zuletzt teilweise dem Wetter und zu Ende gehenden Saison geschuldet, kann man nicht ändern, kann passieren. Aber, Nightdives á 35 Minuten mit lokalem Dive-Guide der kurze Tauchgänge mit seiner Nebenberuflichen Tätigkeit in einer Bar verargumentierte war sehr enttäuschend, auf dem Preisniveau ein absolutes No-Go (55€ pP)! Bootsausfahrten wurden wettertechnisch gestrichen. Kann passieren. Als Alternative wurden uns Blauhaiausfahrten mit dem Zodiak angeboten. Klingt interessant, wir hatten jedoch erfahren dass die Begegnung mit den Haien äußerst selten ist und an den Vortagen 5-7 h Anfütterung (zugleich Wartezeit für die Taucher auf dem Zodiak draußen im Blau) nottwendig waren, um überhaupt einen Hai zu Gesicht zu bekomme. Da wir schon oft mit Haien rund um den Globus getaucht sind, und sich die Zusatzkosten für die Haitauchgänge in immensen Dimensionen bewegten (um 170€ zzgl. zum den "normal" Kosten pro TG), war dies für uns keine gangbare Option, bedenkt man die Aussicht auf Erfolg und 5-7 h Wartezeit auf der Nusschale. Vor Ort noch mit dem Betreiber über unsere Bedenken gesprochen, hatte man uns versichert dass man eine Einigung finde. Kam dann doch anders als gedacht. Die gebuchten Tauchpakete konnten nicht aufgebraucht werden, Herr Wirth war dann die letzten Tage irgendwie verschwunden und nicht erreichbar zwecks direkter Klärung. Vor Ort unseren Unmut mit den Dive-Guides besprochen (die unsere Stimmung nur zu gut verstehen konnte und wohl höllische Angst vor dem Betreiber hatten), versicherte man uns das entsprechend mit Hr. Wirth zu klären. Zu Hause angekommen, gab es keine Reaktion auf unsere mehrfachen E-Mails, telefonisch war plötzlich niemand erreichbar. Lange Rede kurzer Sinn: Der Basenbetreiber hat sich uns ggü. als sehr unseriös herausgestellt. Kostentechnisch bewegen sich alles rund ums Tauchen auf dem obersten Ende verglichen mit anderen Destinationen (oder anderen Azoren Inseln wie St. zB Maria). Zusagen werden gemacht stellten sich aber als leere Versprechungen raus. Tauchgänge waren wenn stattgefunden teilweise sehr kurz (35min Nachttauchgang für 55€ pP) und daher enttäuschend. Die interessanten Tauchgänge wie Formiga Banks o. Haitauchen sind mit Immensen Nebenkosten verbunden! Die Crew/Guides wechseln ständig alle 6 Monate durch, dadurch kein Zusammenhalt bzw. Teaming eher schlecht und unfamilliär. Tauchbasis ist eine reine Einnahmequelle und keine Passion! Haie sind auf den Azoren eher eine Ausdauersache, sehr teuer u. eine Seltenheit. Auf eine Antwort der Pico Sport Divers ak dem Basenbetreiber warten wir bis heute. Somit können wir alle nur vor der unseriösen Basis und dem Betreiber dort warnen! Als tolle Alternative kann ich auf St. Maria zB Wahoo Divers emopfehlen. Günstig, fair, kompetent, keine Verarsche, zB Mobula-Tauchen der Extraklasse. Die Azoren sind eine einzigartige Tauchdestination, Pico Sport war eine herbe Enttäuschung für uns! In 15 Jahren Tauchen rund um den Globus nichts vergleichbar Schlechtes gesehen. Schade Pico Sport - Daumen runter!
Wer das erwartet, der sollte auf seinen Urlaub verzichten und im Büro oder dem geplanten Arbeitsalltag bleiben – oder Mallorca o.ä. All-In-Ziele buchen. Die beste Beschreibung für einen Tauchurlaub bei Pico Sports ist „tranquillo“ oder neudeutsch chillig. Zugegebenermaßen bin ich noch Neuling im Tauchen – gerade mal 30 Tauchgänge gemacht aber dennoch auf der Suche nach was Besonderem. Dies habe ich bei Pico Sports gefunden – tauchen mit Mobulas (Pincess Alice Banks) und Blauhaien – aber auch der gewissen individuellen Note. Doch von Anfang an... Der Kontakt zu Pico Sports kam auf der Boot 2017 zustande – kurz Mailadressen ausgetauscht und fortan lief die Planung mit Angebot, Rechnungsstellung und Anzahlung. Die fest planbaren Bestandteile haben wir im Vorfeld bezahlt und den Rest vor Ort verursachungsgerecht geregelt. Angekommen erwartete uns ein gewisser Grad an charmantem Chaos – man wusste das wir kommen, man empfing uns kurz und als dann die Möglichkeit da war wurden wir eingewiesen in die Örtlichkeiten und was uns so erwartet. Im Tauchbereich stand bereits eine Kiste mit meinem Namen vorbereitet und nach dem obligatorischen Papierkram ging es an das Fitting und die Zusammenstellung der Ausrüstung. Diese befindet sich allgemein in einem anständigen und gepflegten Zustand. Am Tage danach fand dann zunächst ein 45 Min Shore-Dive als Check-DIve statt. Bereits hier fand die Beschreibung Anwendung – wer als „typischer Deutscher“ die komplette Strukturierung und 1000% Planung von allem erwartet, der wird enttäuscht werden – es fehlen noch Taucher, Verzögerung – es fehlt noch eine 15L Flasche – Verzögerung ... ein Stück weit hat sich das bei jedem Tauchgang durchgezogen wie ein roter Faden ... jedoch stets kompensiert durch sympathisches und engagiertes Personal. Die Guides sind bestrebt auch individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und geben diesbezüglich echt Gas. Auch bei der Open-Water-Ausbildung meines Sohnes standen Flexibilität und Passgenauigkeit für sein bisheriges Können und seine Bedürfnisse im Vordergrund. Kein Kurs von der Stange, kein Gruppen-Video-schauen, sondern individuelle und fachlich fundierte Erklärungen in kindgerechter Form. Mein Fazit zu dem Urlaub und der Base: Ich bereue keinen einzigen Tauchgang, auch wenn das Wasser mal trüb, die Wellen mal hoch oder es weniger spektakuläres zu sehen gab. Pico Sports ist sicherlich manchmal verpeilt – aber sympatisch, engagiert und eben das macht es für mich persönlich aus. Ich werde sicherlich wiederkommen um meine Skills zu erweitern. Wenn ich anderen eine Empfehlung geben müsste: Wer Individualität, Selbstverantwortung, Hands-On-Mentalität und Flexibilität schätzt, der wird auch Pico Sports und die Azoren schätzen. Wer eher Nehmerqualitäten hat und an die Hand genommen werden möchte, der sollte die Azoren generell meiden – andere Länder, andere Sitten ...

bestens!!!

Phelipe123
Hatten eine wirklich gute Zeit auf Santa Maria bei Wahoo Diving! Tauchplätze werden im 8,20 m Rib (300Ps) angefahren. Schaukeln des Bootes hält sich also trotz Seegang in Grenzen. Briefings ausführlich und verständlich. Guides sehr nett und kompetent. Tauchplätze großteils super, immer klares Wasser und viel Fisch... Ambrosia mit den ca. 15 - 20 Mobluas und dem Walhai definitiv ein absolutes Highlight unserer bisherigen eher kurzen Taucherkarriere. E-mail Kontakt super! "Mann" nimmt sich Zeit für seine Anliegen. Danke nochmal. Leider haben wir nur 6 Tauchgänge (4 davon bei Wahoo) auf Santa Maria gemacht... am Ende unseres 10-tägigem Santa Maria Besuchs hätte es uns definitiv nochmal gereizt (waren 5 Tage wandern, war auch sehr schön)... 10 Tage Tauchen auf Santa Maria wären zuviel des Guten... Die Insel hat aber auch an Land seine Reize... sehr wenig Touristen, viele viele freundliche Menschen, grüne Natur, wirklich schöne Strände (die gerne angepriesenen "Naturpools" entpuppten sich allerdings als grässliche einbetonierte Bausünden). Essen gut (wenn man weiß wo = die Tauchbasis hilft weiter), alles günstig (3 Kaffee für 1,60 im Hafen, Bier 1,30 die Halbe....) Alles in allem würde ich Santa Maria als Geheimtipp für Taucher und Wanderer bezeichnen... Wir mögen es sehr und kommen sicher mal wieder. Hier wird einem noch echte Freundlichkeit entgegen gebracht. Man "starrt" nicht auch die Scheine sondern man interessiert sich für den Menschen.
Hi, wir waren im Juli auf Pico und hatten einen tollen Urlaub hier. Unser Hauptanliegen war das Tauchen mit Haien und Mobulas und schon bei Anreise hat man sich sofort Willkommen gefühlt. Der Transfer vom Flughafen nach Madalena hat super geklappt und im Tauchcenter waren bereits Boxen mit unserem Namen vorbereitet und auch die, leider unumgängliche, Tauchformulare lagen für uns bereit. Das Personal ist super freundlich und total bemüht. Bevor man zum Hai Tauchen und/oder Princesses Alice Bank geht, wird um ein Check-Tauchgang gebeten, den wir Anfangs eher skeptisch betrachtet haben, aber nachdem wir die Strömungen um Pico selbst miterlebt haben, doch ganz sinnvoll fanden und die Jungs haben auch einen guten Tauchplatz dafür ausgesucht und wir hatten einen schönen Tauchgang. Das Haitauchen und auch der Tag auf Princess Alice waren gut organisiert. Bei dem Haitauchgang mussten wir zwar 2 1/2 Stunden warten bis der Hai endlich auftauchte, aber dafür waren wir über eine Stunde im Wasser mit dem Tier und da hat sich das Warten doch mehr als gelohnt. Am Tag zur Princess Alice Bank wurde uns am Board ein Frühstück serviert und mit einem Kaffee in der Hand konnten wir den Sonnenaufgang beobachten. Nach Ankunft ging es ins Wasser und über 15 Mobulas schwebten um uns herum und haben uns eine atemberaubende Show geliefert. An unserem letzten Urlaubstag haben wir noch ein Whale Watching Trip mitgemacht. Vor dem Trip gab es eine tolle Einführung und wir durften Pottwale, Rundkopfdelphine, Fleckendelphine und Tümmler beobachten. Wir haben schon unsere Freunde mit dem Pico Fieber angesteckt und auch für uns war es nicht das letzte Mal.

Meer davon!!!

stürzeltiger
Wir hatten das große Vergnügen, Mitte August 2017 mit Steffen, Marion, Milena und der unfehlbaren Skipperin Marcia zu tauchen. Die Anbahnung unseres Aufenthalts war Dank eines ausführlichen und zeitnahen email Austausches mit Steffen reibungslos. Steffen hat uns auch einen Mietwagen zu sehr ordentlichen Konditionen, sowie ein hübsches Ferienhaus vermittelt. Das Tauchcenter verfügt über einen neuen Kompressor; das Leihequipment ist - zumindest bei Mittauchern wahrgenommen- neu und sehr gut im Schuss. Raus ging es mit einem sehr geräumigen Zodiac mit gut Platz für 12 Taucher. Allerdings: Pfeifverbot an Bord ;-) Das jeweilige Briefing war ausführlich und da Immer mindestens zwei Guides mittauchten, waren die Tauchgruppen angenehm klein. Dank des guten und beständigen Wetters konnten wir die Formigas anfahren und Ambrosia ohne größere Strömung (wie auch an den anderen Tauchplätzen) genießen. Sicherheit stand für das Wahoo Team aber trotzdem immer an erster Stelle. Wir hatten sehr viel Glück mit Mobulas (bei Anbrosia wo wir mehrmals waren pro TG immer 20-30 Tiere) und einen Walhai (jipiiiieh!!!!) durften wir auch einmal bei Ambrosia und einmal an einem anderen Tauchplatz erleben. Die inselnahen TG zeichnen sich durch eine sehr eindrucksvolle Geröll- und Höhlenlandschaft aus. Und es gibt Bärenkrebse, Garnelen, Schnecken etc zu entdecken. Kurzundgut: Allen Wahoolern herzlichen Dank für die superfreundliche Aufnahme und die tolle Zeit! 6 von 5 Flossen! Ute & Rüdiger
Wir waren am Ende Juni – Anfang Juli 2017 zwei Wochen auf den Azoren. In der ersten Woche waren wir zwischen Faial und Santa Maria und in der letzten Woche auf Sao Miguel. Wir sind sowohl in Faial als auch in Santa Maria getaucht, und auch wenn Faial ein sehr gutes Ort sein soll, hat Santa Maria uns viel mehr gefallen. Oder vielleicht haben wir einfach mehr Glück in Santa Maria gehabt ;) Aus jeden Fall war unser Entscheidung für Wahoo Diving eine sehr gute Wahl. Das ganze Team ist sehr professionell und kompetent. Steffen hat während unserer Urlaubsplanung meine unzählige Fragen immer schnell, freundlich, geduldig und mit vielen Details beantwortet. Die Abholung beim Flughafen war ein sehr netter Gefallen von Wahoo, insbesondere weil wir sehr spät wegen Flugzeugverzug angekommen sind. Am nächsten Tag haben wir unsere gemietete Ausrüstung probiert, und alle Komponenten waren in Top Zustand. Besser könnte es nicht sein! Alle diese Kleinigkeiten haben uns sehr positiv beeindruckt, und wir fühlten uns von Anfang an sehr sicher und wohl. Die Tauchplätze, die wir besucht haben, waren alle sehr schön und gut ausgewählt. Einige wegen der wundervolles Unterwasserlandschaft und andere wegen der verschiedenen Fischarten. Leider konnten wir Formigas nicht besuchen, da das Meer ein bisschen zu unruhig war. Ambrosio war aber wunderschön! Die Mobulas sind unglaublich elegant! Dort muss man aufpassen, da die Strömungen stark sein können. Ferner kann man wegen der Schönheit der Mobulas die Aufmerksamkeit auf den Luftverbrauch verlieren... Jedenfalls passen Steffen und Marion gut auf alle Tauchern auf! ;) Die Sprache war auch kein Problem: wir sind nicht Deutsch, und auch wenn ich Deutsch spreche, kann die Freundin von mir nicht. Steffen spricht aber ein sehr gutes Englisch und hat immer die Briefings auf beiden Sprachen durchgeführt. Mit Marcia könnten wir uns in einer sehr lustigen Portuñol unterhalten :) Wir haben dann nur gute Wörter für Wahoo Diving. Wir würden mit Wahoo Diving zweifellos wieder tauchen, wenn wir auf Santa Maria wieder gehen würden.
Wir, zwei individual Tauchtouris m30, waren Ende SEP 2015 auf den Azoren bei Pico Sport. Da im Vorfeld nicht klar war welche (Wetter-)Verhältnisse vor Ort herrschen und ob sich eine Tauchreise zu der Jahreszeit (noch) zum Tauchen auf die Azorne lohnt, da die Saison dem Ende zu geht, hatten wir uns vorab and besagte Basis und den Inhaber F. Wirth gewendet. Die Empfehlung: Vorabbuchung eines Tauchpakets, es wird getaucht was wettertechnisch möglich ist, generell aber kein Problem, "es wird nur bezahlt was getaucht wird". Ausflüge zu den Formigas wurden in Aussicht gestellt. Vor Ort angekommen, entpuppten sich die Versprechungen leider als Mogelpackung! Keine Bootsausfahrten, keine Top-Spots, meist kurze unspektakuläre Shore-Dives, ... Sicherlich nicht zuletzt teilweise dem Wetter und zu Ende gehenden Saison geschuldet, kann man nicht ändern, kann passieren. Aber, Nightdives á 35 Minuten mit lokalem Dive-Guide der kurze Tauchgänge mit seiner Nebenberuflichen Tätigkeit in einer Bar verargumentierte war sehr enttäuschend, auf dem Preisniveau ein absolutes No-Go (55€ pP)! Bootsausfahrten wurden wettertechnisch gestrichen. Kann passieren. Als Alternative wurden uns Blauhaiausfahrten mit dem Zodiak angeboten. Klingt interessant, wir hatten jedoch erfahren dass die Begegnung mit den Haien äußerst selten ist und an den Vortagen 5-7 h Anfütterung (zugleich Wartezeit für die Taucher auf dem Zodiak draußen im Blau) nottwendig waren, um überhaupt einen Hai zu Gesicht zu bekomme. Da wir schon oft mit Haien rund um den Globus getaucht sind, und sich die Zusatzkosten für die Haitauchgänge in immensen Dimensionen bewegten (um 170€ zzgl. zum den "normal" Kosten pro TG), war dies für uns keine gangbare Option, bedenkt man die Aussicht auf Erfolg und 5-7 h Wartezeit auf der Nusschale. Vor Ort noch mit dem Betreiber über unsere Bedenken gesprochen, hatte man uns versichert dass man eine Einigung finde. Kam dann doch anders als gedacht. Die gebuchten Tauchpakete konnten nicht aufgebraucht werden, Herr Wirth war dann die letzten Tage irgendwie verschwunden und nicht erreichbar zwecks direkter Klärung. Vor Ort unseren Unmut mit den Dive-Guides besprochen (die unsere Stimmung nur zu gut verstehen konnte und wohl höllische Angst vor dem Betreiber hatten), versicherte man uns das entsprechend mit Hr. Wirth zu klären. Zu Hause angekommen, gab es keine Reaktion auf unsere mehrfachen E-Mails, telefonisch war plötzlich niemand erreichbar. Lange Rede kurzer Sinn: Der Basenbetreiber hat sich uns ggü. als sehr unseriös herausgestellt. Kostentechnisch bewegen sich alles rund ums Tauchen auf dem obersten Ende verglichen mit anderen Destinationen (oder anderen Azoren Inseln wie St. zB Maria). Zusagen werden gemacht stellten sich aber als leere Versprechungen raus. Tauchgänge waren wenn stattgefunden teilweise sehr kurz (35min Nachttauchgang für 55€ pP) und daher enttäuschend. Die interessanten Tauchgänge wie Formiga Banks o. Haitauchen sind mit Immensen Nebenkosten verbunden! Die Crew/Guides wechseln ständig alle 6 Monate durch, dadurch kein Zusammenhalt bzw. Teaming eher schlecht und unfamilliär. Tauchbasis ist eine reine Einnahmequelle und keine Passion! Haie sind auf den Azoren eher eine Ausdauersache, sehr teuer u. eine Seltenheit. Auf eine Antwort der Pico Sport Divers ak dem Basenbetreiber warten wir bis heute. Somit können wir alle nur vor der unseriösen Basis und dem Betreiber dort warnen! Als tolle Alternative kann ich auf St. Maria zB Wahoo Divers emopfehlen. Günstig, fair, kompetent, keine Verarsche, zB Mobula-Tauchen der Extraklasse. Die Azoren sind eine einzigartige Tauchdestination, Pico Sport war eine herbe Enttäuschung für uns! In 15 Jahren Tauchen rund um den Globus nichts vergleichbar Schlechtes gesehen. Schade Pico Sport - Daumen runter!
Wer das erwartet, der sollte auf seinen Urlaub verzichten und im Büro oder dem geplanten Arbeitsalltag bleiben – oder Mallorca o.ä. All-In-Ziele buchen. Die beste Beschreibung für einen Tauchurlaub bei Pico Sports ist „tranquillo“ oder neudeutsch chillig. Zugegebenermaßen bin ich noch Neuling im Tauchen – gerade mal 30 Tauchgänge gemacht aber dennoch auf der Suche nach was Besonderem. Dies habe ich bei Pico Sports gefunden – tauchen mit Mobulas (Pincess Alice Banks) und Blauhaien – aber auch der gewissen individuellen Note. Doch von Anfang an... Der Kontakt zu Pico Sports kam auf der Boot 2017 zustande – kurz Mailadressen ausgetauscht und fortan lief die Planung mit Angebot, Rechnungsstellung und Anzahlung. Die fest planbaren Bestandteile haben wir im Vorfeld bezahlt und den Rest vor Ort verursachungsgerecht geregelt. Angekommen erwartete uns ein gewisser Grad an charmantem Chaos – man wusste das wir kommen, man empfing uns kurz und als dann die Möglichkeit da war wurden wir eingewiesen in die Örtlichkeiten und was uns so erwartet. Im Tauchbereich stand bereits eine Kiste mit meinem Namen vorbereitet und nach dem obligatorischen Papierkram ging es an das Fitting und die Zusammenstellung der Ausrüstung. Diese befindet sich allgemein in einem anständigen und gepflegten Zustand. Am Tage danach fand dann zunächst ein 45 Min Shore-Dive als Check-DIve statt. Bereits hier fand die Beschreibung Anwendung – wer als „typischer Deutscher“ die komplette Strukturierung und 1000% Planung von allem erwartet, der wird enttäuscht werden – es fehlen noch Taucher, Verzögerung – es fehlt noch eine 15L Flasche – Verzögerung ... ein Stück weit hat sich das bei jedem Tauchgang durchgezogen wie ein roter Faden ... jedoch stets kompensiert durch sympathisches und engagiertes Personal. Die Guides sind bestrebt auch individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und geben diesbezüglich echt Gas. Auch bei der Open-Water-Ausbildung meines Sohnes standen Flexibilität und Passgenauigkeit für sein bisheriges Können und seine Bedürfnisse im Vordergrund. Kein Kurs von der Stange, kein Gruppen-Video-schauen, sondern individuelle und fachlich fundierte Erklärungen in kindgerechter Form. Mein Fazit zu dem Urlaub und der Base: Ich bereue keinen einzigen Tauchgang, auch wenn das Wasser mal trüb, die Wellen mal hoch oder es weniger spektakuläres zu sehen gab. Pico Sports ist sicherlich manchmal verpeilt – aber sympatisch, engagiert und eben das macht es für mich persönlich aus. Ich werde sicherlich wiederkommen um meine Skills zu erweitern. Wenn ich anderen eine Empfehlung geben müsste: Wer Individualität, Selbstverantwortung, Hands-On-Mentalität und Flexibilität schätzt, der wird auch Pico Sports und die Azoren schätzen. Wer eher Nehmerqualitäten hat und an die Hand genommen werden möchte, der sollte die Azoren generell meiden – andere Länder, andere Sitten ...

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