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Tauchen in Portugal

Tauchen in Portugal heißt natürlich tauchen im Atlantik. Gute Tauchmöglichkeiten finden sich in Portugal an der Algarve, auf der Inselgruppe der Azoren und rund um Madeira. Überall gibt es tolle felsige Küsten mit tief abfallenden Steilwänden, welche durch zahlreiche Höhlen zerklüftet werden. Hier ist das Tauchen zwar etwas rauher - aber dennoch sehr schön.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Portugal sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Zum dritten mal habe ich diese Tauchbasis jetzt besucht. Immer wieder ein tolles Erlebnis. Man fühlt sich wohl und gut umsorgt. Die Tauchlehrer bringen immense Erfahrung mit. Nuno Oliviera ist schon seit Jahrzenten im Geschäft und hat schon in vielen Regionen der Welt als Instruktor gearbeitet. Ob Recreational oder Tech, bringt er viel Erfahrung mit und ist gerne für einen Austausch zu haben. Er hat in seinem Team viele erfahrene und langjährige Mitglieder um sich versammelt. Fühle mich immer wie zuhause, mehr als Teil des Teams wie als zahlender Gast. Macht einfach Spaß. Freundlicher Tauchshop und exzellente Ausrüstung im tadellosen Zustand. Das nahe gelegenen Ocean Revival (http://www.oceanrevival.org/en/) ist zudem immer ein Ausflug wert. 15 Minuten mit dem Boot und man hat 4 tolle Wracks zur Auswahl. War auch nie ein Problem mal die Kinder mitzunehmen. Mein größter ist mit 12 Jahren bereits zum Schnuppertaucher geworden. Extra für ihn haben wir einen spannenden Tauchspot gewählt, der mit einigen Wrackteilen und 10m Tiefe die richtigen Anreize für die Zukunft setzte. Meine beiden kleineren konnten sonst auch gerne mit aufs Boot und sind während des Tauchgangs einfach geschnorchelt. Ausrüstung wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt und die Kids auch beaufsichtigt. Das angeschlossene Hotel Vila Galé und die direkte Nähe zum Strand bieten zudem der ganzen Familie den perfekten Familienurlaub. Für jeden was dabei. In der kälteren Jahreszeit kann der Indoor-pool genutzt werden und die Sauna steht zum Aufwärmen zur Verfügung. Im Sommer steht eine große Poollandschaft zur Verfügung und der Strand ist 200m über ein Tor im Zaun schnell erreichbar. Der Maia Praia ist eine öffentlicher und für die Algarve sehr breiter und langer Strand für alle frei zugänglich. Zudem ist er sauber und nicht überlaufen. Ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, gibt es hier für viele Taucher tolle Ziele. Scheuen darf man die atlantischen Temperaturen allerdings nicht. Ganzjährig liegt die Unterwassertemperatur bei ca. 17-18 Grad, bei den Wracks auf 30m tiefe auch mal bei 14 Grad. Flachwassertauchgänge zum Schnuppern in den ersten 10m können auch mal ein Ticken wärmer sein. Corona: ja, ich bin tatsächlich in der Corona-Zeit für 4 Tage angereist. Der Tauchshop beachtet die Regeln und desinfiziert die Leihausrüstung aus vorschriftsgemäß. Sorgen hatte ich keine. Besonders schön war sogar, dass durch die geringe Gästezahl, Tauchspots angefahren werden konnten, die sonst zur Hochsaison einfach unmöglich sind. Dadurch konnten wir auch die Grotten am Ponte da Piedade betauchen.
Wir waren Mitte November im Madeira Divingcenter für einen SSI Speciality und zum Tauchen für 10 Tage. Da meine Freundin sehr schlecht englisch versteht, war uns im Rahmen der Weiterbildung eine deutschsprachige Tauchbasis sehr wichtig. Deswegen haben wir im Vorfeld schon viele Fragen per Mail gestellt und nach unseren Wünschen gefragt. Die Mail Antworten waren nett und alles hörte sich sehr gut an. Damit wir die Theorie bereits im Flieger durcharbeiten konnten, haben wir jeweils eine Anzahlung für das Speciality geleistet. Wir haben uns dann nach der Anreise, wie bestellt, um 09:30 Uhr an der Tauchbasis mit unserem Tauchequipment eingefunden. Allerdings hatte dort dann niemand Zeit für ein Hallo oder eine Frage, was wir denn dort mit unserem Koffer dort wollten. Nach einer Weile konnten wir dann erkennen, wer da wohl die Guides waren, trotzdem immer noch keine Kontaktaufnahme. Ich habe dann etwas genauer geschaut und die Eingangstür zum Büro entdeckt und bin einfach hineingegangen. Im Büro traf ich dann auf Felix und seine ersten Worte waren: Ihr wollt jetzt aber nicht noch tauchen, die Gruppe ist schon fast fertig. Wir konnten ihn dann beruhigen, dass wir nur einchecken wollten. Ich habe meine Freundin nachgeholt als dann klar war, dass es in Ordnung war dort einfach hinein zu gehen. Wir füllten einen Anmeldebogen aus und konnten unsere Sachen dort lassen um 13:15 sollte dann jemand kommen und uns die Basis zeigen und die Abläufe erklären. Wir sind dann zurück zum Hotel und kehrten pünktlich zurück. Dieses Mat trafen wir auf Alice, die uns dann erkannte und begrüßte, da wir dem Madeira Diving Center über SSI unsere Daten bereits zugesandt hatten. Sie schickte uns daraufhin Filipe einen der Tauchguides der uns dann die Basis zeigen sollte. Die Basis einweisung erfolgte dann in drei Sätzen auf englisch: Hier könnt ihr euch das Blei wegnehmen, Hier gibt es die Flaschen und hier könnt ihr Euer Zeug lassen. keine weiteren Infos zu Abläufen etc. . Die Basis: Alles wesentliche spielt sich vor der Basis auf der Strandpromenade ab. Es gibt zwar einen Holztisch mit zwei Bänken, aber zum Zusammenbau der Ausrüstung bietet sich die Betonmauer der Uferpromenade an. Es gibt eine Außendusche und ein Becken für Regler und Kameras und eine Plastiktonne zum Auswaschen von Jacket und Anzügen. Der Equipment Raum ist ein Kellerraum, wo zu Öffnungszeiten ein Fenster offen steht (gleichzeitig Durchreiche für die Boxen) auch ein Ventilator ist eingebaut, dieser ist aber in der ganzen Zeit, wo wir dort waren nicht einmal gelaufen. Es gibt dort relativ große Plastikboxen und ein Regal für kleinere Taschen. Toilette: entweder im benachbarten Strandrestaurant oder neben dem Strandrestaurant die öffentliche Toilette. Equipment: Wir haben unsere eigene Ausrüstung mitgebracht. Aufgefallen ist uns aber, dass das wir bei unseren 8 TG zwei mal eine Flasche bekommen haben, die am Ventil bzw. dem Ventilansatz undicht waren. Teilweise gingen die Ventile auch sehr schwergängig. 15l Nitrox-Flaschen standen nur sehr wenige zur Verfügung. Auch mussten wir einmal mit Luft tauchen, da es keine vollen 12 l Nitrox mehr gab. Leihanzüge sind MARES Rover Anzüge. 1 KG Bleistücke sind auch nicht ganz so viele vorhanden. Unser erster TG in Madeira: Rechtzeitig zum anrödeln haben wir uns an der Basis eingefunden. Felix hat uns gesagt, dass wir mit Yessica am Hausriff tauchen würden. Für uns als Anfänger mit 30 TG blieb offen, mit wie viel Blei wir denn tauchen sollten, es war klar: Weniger, als in Ägypten aber mehr, als Zuhause. Nach Ausgabe der Flaschen schnappte ich mir Yessica und bettelte um Hilfe und sie steckte sich zusätzlich etwas Reserve Bei ein. Nach einem kurzen Briefing auf englisch ging es dann los. Aufgerödelt kleiner Fußmarsch zum Einstieg und endlich ab in die Fluten. Nach 50 schönen Minuten zurück an der Oberfläche und an der Basis wurden wir dann förmlich aus der Basis gekehrt, das mit dem Schließen begonnen wurde obwohl die Óffnungszeiten eigentlich noch reichlich Zeit ließen. Am nächsten Morgen kurze Begrüßung im Büro und die Info, dass wir den TG mit “Sofia die Tauchlehrerin der Basis” machen würden. Schnell stellte sich dann heraus, dass Sofia kein deutsch spricht und so habe ich dann, völlig gefrustet ob der ganzen Atmosphäre, der nicht vorhandenen Hilfe, sowie den nicht eingehaltenen Absprachen bezüglich der SSI-Ausbildung (Sprache) vor dem Tauchgang die Notbremse gezogen und Felix um ein klärendes Gespräch gebeten. In dem Moment waren wir eigentlich kurz davor unsere Sachen zu packen und uns eine andere Tauchbasis zu suchen. Im Gespräch klärte sich dann: Auf Grund von Corona, Lockdown-Gefahren und der Fixkosten für Unterbringung etc. gibt es aktuell keine deutsch sprechenden Guides oder Tauchlehrer auf der Basis. Felix würde sich selber um die nötigen Briefings auf deutsch kümmern und unter Wasser wird ja sowieso nicht geredet. Die TG für das Speciality würden im Rahmen der ganz normal im Regelbetrieb durchgeführten TG Stattfinden und keine speziellen Ausbildungs-TG sein. Bis auf das Boje schießen würden keine Skills gemacht werden. Und uns würde in Zukunft, wo nötig auch geholfen werden. Wir haben uns dann verständigt zum entspannen, runterkommen und dass sie sich ein gutes Bild von uns unterwasser machen können, einen Entspannungs-Tauchgang am Blue Hole zu machen. Nach diesem Gespräch war die Stimmung dann komplett anders. Es war dann doch sehr angenehm dort zu tauchen. Tauchplätze Blue Hole: Der Tauchgang lässt sich bei genügend Atemgas als Einweg-Tauchgang gestalten. Das Equipment wird mit einem Golfcaddy zum Einstieg gebracht, nach dem Einstieg geht es in eine gut zu betauchende Höhle in der man auf 20m absteigt. Entlang der Küste geht es dann zum Einstieg an der Tauchbasis. Bei einem TG dort war der Golfcaddy nicht geladen und wir mussten unser ganzes Zeug inkl. Blei selber zum Einstieg schleppen. Dazu waren jedoch drei Taucher nicht in der Lage und so musste Yessica vier mal laufen und das Zeug ranzuschaffen. Garajau: Mit dem VW-Bus der Basis in 15 Minuten Fahrt. Im Unterwassernationalpark gibt es in der bizarren Felslandschaft riesige Zackenbarsche und wir haben neben vielen Fischen auch einen großen Butterfly-Rochen gesehen. Wracktauchgang an der Corvette Alfonso Cerqueira: auf ca 30m liegt die als künstliche Riff versenkte Fregatte. Es geht 40 min mit dem Speedboot von der Basis aus über den Atlantik. Zum Einstieg ins Zodiak kann es nötig sein, erst ins Wasser zu springen und zum Boot zu schwimmen oder auch hinterher an Land zu schwimmen / tauchen. Zu den Guides: Philipe redet nicht so viel und ist Unterwasser die Ruhe in Person, wenn es etwas interessantes zu entdecken gibt, wird es Ihm nicht entgehen. Yessica: Zumindest jetzt am Ende der Saison merkte man Ihr doch öfters mal an, dass sie ziemlich genervt war. Trotzdem haben wir auch mit Ihr ein paar schöne TG erleben dürfen. Unser Fazit: Etwas Chaotische Organisation, kleine Gruppen, schöne Tauchgänge auch mit relativ viel Fisch sind dort möglich, man muss allerdings ganz genau und deutlich sagen, was man von der Basis erwartet und Hilfe aktiv einfordern. Das Equipment (Tauchflaschen) könnte etwas besser gewartet sein. Für eine den Vorgaben von SSI entsprechende Ausbildung würde ich mir das nächste Mal aber eine andere Tauchbasis aussuchen.
Hallo Liebe Taucher und solche die es werden wollen. Als nun mehr zig facher Wiederholungstäter möchte ich auch mal etwas zum Besten geben. Ich kenne die Basis jetzt seit ungefähr 10 Jahren und bin immer wieder gern dort. Auch dieses Jahr haben wir uns trotz Corona für einen Urlaub auf Madeira entschieden und wurden nicht enttäuscht. Das Team um Sittika und Stefan hat die Basis stets sauber und super durchorganisiert. Bei den Tauchplätzen ist für jeden was dabei. Vom Haus Riff vor dem Schwimmbadfelsen für anfängertaugliche entspannte Tauchgänge bis zu Wrack der Afonso Cerqueira vor Cabo Girao für erfahrenere Taucher. Auch Familienurlauber bei denen (noch) nicht alle tauchen, finden hier schnell Anschluss. Auf den Bootstouren und geführten Tauchgängen achte die Guides schon darauf, dass ihr, falls nötig, einen passenden Buddy bekommt. Die Ein- und Ausstiege erfordern allerdings etwas Gewöhnung und sind, bei Niedrigwasser und Wellengang etwas abenteuerlich. (Das Erlebnis urlaubspacket kostet aber nichts extra ;-)) ) In den Letzen Jahren findet die Apnoescene immer mehr Anhänger zu denen ich mich auch zähle. Auch hier bietet die Basis diverse Möglichkeiten. Vielen vielen Dank noch mal an Sittika und Steffan für die beiden Super Sessions dieses Jahr. Als Schwimmbad- und Baggerseeapnoeist sollte man aber den Wellengang nicht unterschätzen. (ich spreche da aus Erfahrung ;-) ). Leider habe ich in diesem Jahr nicht genug Zeit gefunden alle Apnoemöglichkeiten zu testen. Was bedeutet: wir kommen wider. Versprochen ;-)) Leider war der Urlaub wider viel zu kurz. Bis zum nächsten Mal ;-))))
Wir waren eine Woche mit der Narobla von Pico Sport unterwegs und es war einfach grandios! Unser Skipper Emanuel liebt sein Land, das Meer und seinen Job und tut alles, um seine Gäste glücklich zu machen. Dazu zählt nicht nur das Aufspüren von Großfisch, sondern auch ein herzlicher Umgang mit "den clients" und wunderbare Gespräche! Die Tauchguides Luke & Chris hatten einiges an Arbeit mit uns 6 Gästen, haben aber nie ihren Humor und ihre Hingabe an die Wasserwelt dabei verloren! Wir hatten bei jedem Haitauchgang Haie (zu Stoßzeiten 12 auf einmal :) ), in der Princess Alice Bank gab es Mobulas und Baitballs satt und während der Fahrt gab es oft genug Delfine, Pottwale und sogar ein Pottwal Baby zu sehen! Das Schiff ist aufgrund seiner geringen Größe nicht mit einem herkömmlichen Safari Schiff zu vergleichen, es kann mit insgesamt 9 Leuten darauf schon ziemlich eng werden. Grade das anrödeln vom Tauchzeug ist eine enge und oftmals wackelige Angelegenheit. Frühstück und Mittagessen waren okay, abends wurde am Hafen / im Ort gegessen. Wir haben in Pico, auf Faial und Sao Jorge Übernachtungen gehabt, fanden wir besonders toll, nicht nur eine Insel "kennen zu lernen" Für Freunde von Großfisch ist Pico Sport mit seiner Narobla sehr zu empfehlen, nicht ganz so luxuriös wie ein großes Safarischiff, aber auf jeden Fall war es eine Reise, die unvergessen bleiben wird. Die Unterwasserwelt ist einfach unvergleichlich und mit einfachen Ausfahrten nicht so zauberhaft erlebbar wie auf dieser Safari!

Hervorragend!

rkfuchs86
1. Allgemeines und Vorbereitung Meine Frau und ich, beide AOWD und knapp 50 Tauchgänge (Malediven, Rotes Meer, Ostsee) vor Beginn des Urlaubs, haben uns Anfang des Jahres für einen Tauchurlaub auf den Azoren entschieden. Aufgrund der guten Bewertungen hier auf Taucher.net, sind wir auf Wahoo-Diving aufmerksam geworden. Nach Verbindungsaufnahme mit Steffen, dem Leiter der Tauchbasis, lief alles völlig unkompliziert. Die in den bisherigen Bewertungen dargestellte gute Kommunikation mit Steffen können wir absolut bestätigen. Er macht Vorschläge und fragt nach dem persönlichen Interesse (z.B. Hotel oder Ferienwohnung). Somit hatten wir sehr schnell Mietwagen und Ferienwohnung reserviert. Aufgrund der Corona Pandemie waren nur die Änderungen der Flugzeiten Ding auf die man reagieren musste. Ein persönliches Gespräch mit Steffens Partnerin, Marion, auf der Boot in Düsseldorf, rundete die Vorbereitung ab. 2. Der eigentliche Tauchurlaub vom 06.08. - 18.08.20 Wir haben aufgrund der Flugänderungen eine Nacht in Lissabon verbracht (quasi als Puffer). Tolle Stadt - wir werden mit mehr Zeit auf jeden Fall nochmal wiederkommen. Ein paar Tage zum Sightseeing vor dem Weiterflug nach Santa Maria ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. Ankunft auf Santa Maria lief wirklich rund. Von der Landung, über Empfang des Mietwagens bis zum Einchecken bei Wahoo Diving verging, trotz Corona, keine Stunde (wir hatten einen gültigen COVID 19 Test dabei). Erster Eindruck: Tolle, malerische, urtümliche Insel. Ferienhaus: Bombe. Dank der Flexibilität des Mietwagens direkt den Strand besucht und den ersten Tag mit "Ankommen" verbracht. Zweiter Tag (so wie dann die anderen Tage auch): Tauchen. :) Treffpunkt ist immer am Hafen von Villa do Porto. Wir haben auch die 20minütige Anfahrt vom Ferienhaus jeden Tag genossen. Vorbereitungen liefen ruhig und professionell ab. Das ganze Team weiß was es tut. Gleichzeitig herrschte von Anfang an eine tolle, fast familiäre Atmosphäre (wir waren zweimal mit dem Team Abendessen, nach den Tauchausflügen gab es noch ein nettes Beisammensein am Hafenbistro). Jeder packte mit an. Steffen hat die Tauchgänge je nach Wetter geplant, was insbesondere auf den Azoren deutlich Sinn ergibt. So konnte es vorkommen, dass der Plan für den nächsten Tag erst abends entschieden wurde. Kurze WhatsApp - alles war klar. Es war unser erster Tauchurlaub auf den Azoren, aber für Santa Maria gilt: So wie die Insel wenig überlaufen und eigentlich nur von Individualtouristen bereist wird, so ist es auch Unterwasser. Wir haben nicht einmal eine andere Gruppe getroffen. Die Spots sind allesamt toll! Der vulkanische Ursprung zaubert eine tolle Welt aus Canyons, Höhlen und bizarren Felsformationen. Zu bestaunen gilt es reichlich. Schnecken, Krabben, Garnelen, verschiedene Stechrochen, Makrelen, Zackenbarsche, Barrakudas, neugierige Drückerfische uvm (die Liste würde zu lang werden). Verhältnisse waren immer in Ordnung (gute Sicht; wenn überhaupt, mäßige Strömung). Um alles genießen zu können sollte man jedoch etwas Erfahrung haben (Deswegen haben wir uns erst bei etwa 50 Tauchgängen entschieden). Ein Highlight war der Spot Ambrosia (ich glaube wir waren 4 oder 5 mal dort). Mobulas in größeren Schulen waren immer da - teilweise um die 30 Tiere gleichzeitig. Absolut genial. Da der Tauchgang im Blauwasser ist, hilft ein Seil sich einfach mal bei leichter Strömung hängen zu lassen. Ansonsten heißt es aufpassen beim Tiere bestaunen, sonst wird man auch mal etwas abgetrieben ;). Steffen hat jedoch immer eine Auge auf die Gruppe. Die Professionalität an Land setzte sich somit auch beim Tauchen fort. Während eines Tauchganges dort, haben wir zusätzlich 3 (!) Walhaie gesehen. Unbeschreiblich. Das Thema Walhaie ist insbesondere dieses Jahr eines für sich. Bei Tauchgängen an der Westküste haben wir die Zeit dazwischen immer mit Schnorcheln verbracht. Wir haben, wenn wir in dem Bereichen waren, immer mehrere Wahlhaie gesehen und zum Teil Minuten bei den Tieren verbracht. Auch hier wurde auf die Wünsche der Gäste eingegangen. Beispielsweise haben wir während des Urlaubs einmal auf den zweiten Tauchgang verzichtet, um mehr Zeit mit diesen Riesen zu verbringen. Weitere Sichtungen waren Schnabelwaale und Delfine. Letztere begleiteten wir eine ganze Weile bis wir dann doch lieber zum Walhai bestaunen abgedreht sind. Im Prinzip war jeder Tag ein Highlight, weil alle Faktoren gepasst haben und wir wohl auch etwas Glück hatten. 3. Fazit Top Tauchbasis, tolles Urlaubsziel. Schade das es keinen sechsten Stern gibt. Wer abseits des Pauschaltourismus tolle Taucherlebnisse mit einer profesionellen aber doch famililären Tauchbasis sucht und dafür auch nicht um die halbe Welt fliegen will, ist bei Wahoo Diving absolut richtig. Wir haben dadurch nicht das geringste Bedürfnis für den nächsten Tauchurlaub dort, eine andere Tauchbasis auszuprobieren.
Zum dritten mal habe ich diese Tauchbasis jetzt besucht. Immer wieder ein tolles Erlebnis. Man fühlt sich wohl und gut umsorgt. Die Tauchlehrer bringen immense Erfahrung mit. Nuno Oliviera ist schon seit Jahrzenten im Geschäft und hat schon in vielen Regionen der Welt als Instruktor gearbeitet. Ob Recreational oder Tech, bringt er viel Erfahrung mit und ist gerne für einen Austausch zu haben. Er hat in seinem Team viele erfahrene und langjährige Mitglieder um sich versammelt. Fühle mich immer wie zuhause, mehr als Teil des Teams wie als zahlender Gast. Macht einfach Spaß. Freundlicher Tauchshop und exzellente Ausrüstung im tadellosen Zustand. Das nahe gelegenen Ocean Revival (http://www.oceanrevival.org/en/) ist zudem immer ein Ausflug wert. 15 Minuten mit dem Boot und man hat 4 tolle Wracks zur Auswahl. War auch nie ein Problem mal die Kinder mitzunehmen. Mein größter ist mit 12 Jahren bereits zum Schnuppertaucher geworden. Extra für ihn haben wir einen spannenden Tauchspot gewählt, der mit einigen Wrackteilen und 10m Tiefe die richtigen Anreize für die Zukunft setzte. Meine beiden kleineren konnten sonst auch gerne mit aufs Boot und sind während des Tauchgangs einfach geschnorchelt. Ausrüstung wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt und die Kids auch beaufsichtigt. Das angeschlossene Hotel Vila Galé und die direkte Nähe zum Strand bieten zudem der ganzen Familie den perfekten Familienurlaub. Für jeden was dabei. In der kälteren Jahreszeit kann der Indoor-pool genutzt werden und die Sauna steht zum Aufwärmen zur Verfügung. Im Sommer steht eine große Poollandschaft zur Verfügung und der Strand ist 200m über ein Tor im Zaun schnell erreichbar. Der Maia Praia ist eine öffentlicher und für die Algarve sehr breiter und langer Strand für alle frei zugänglich. Zudem ist er sauber und nicht überlaufen. Ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, gibt es hier für viele Taucher tolle Ziele. Scheuen darf man die atlantischen Temperaturen allerdings nicht. Ganzjährig liegt die Unterwassertemperatur bei ca. 17-18 Grad, bei den Wracks auf 30m tiefe auch mal bei 14 Grad. Flachwassertauchgänge zum Schnuppern in den ersten 10m können auch mal ein Ticken wärmer sein. Corona: ja, ich bin tatsächlich in der Corona-Zeit für 4 Tage angereist. Der Tauchshop beachtet die Regeln und desinfiziert die Leihausrüstung aus vorschriftsgemäß. Sorgen hatte ich keine. Besonders schön war sogar, dass durch die geringe Gästezahl, Tauchspots angefahren werden konnten, die sonst zur Hochsaison einfach unmöglich sind. Dadurch konnten wir auch die Grotten am Ponte da Piedade betauchen.
Wir waren Mitte November im Madeira Divingcenter für einen SSI Speciality und zum Tauchen für 10 Tage. Da meine Freundin sehr schlecht englisch versteht, war uns im Rahmen der Weiterbildung eine deutschsprachige Tauchbasis sehr wichtig. Deswegen haben wir im Vorfeld schon viele Fragen per Mail gestellt und nach unseren Wünschen gefragt. Die Mail Antworten waren nett und alles hörte sich sehr gut an. Damit wir die Theorie bereits im Flieger durcharbeiten konnten, haben wir jeweils eine Anzahlung für das Speciality geleistet. Wir haben uns dann nach der Anreise, wie bestellt, um 09:30 Uhr an der Tauchbasis mit unserem Tauchequipment eingefunden. Allerdings hatte dort dann niemand Zeit für ein Hallo oder eine Frage, was wir denn dort mit unserem Koffer dort wollten. Nach einer Weile konnten wir dann erkennen, wer da wohl die Guides waren, trotzdem immer noch keine Kontaktaufnahme. Ich habe dann etwas genauer geschaut und die Eingangstür zum Büro entdeckt und bin einfach hineingegangen. Im Büro traf ich dann auf Felix und seine ersten Worte waren: Ihr wollt jetzt aber nicht noch tauchen, die Gruppe ist schon fast fertig. Wir konnten ihn dann beruhigen, dass wir nur einchecken wollten. Ich habe meine Freundin nachgeholt als dann klar war, dass es in Ordnung war dort einfach hinein zu gehen. Wir füllten einen Anmeldebogen aus und konnten unsere Sachen dort lassen um 13:15 sollte dann jemand kommen und uns die Basis zeigen und die Abläufe erklären. Wir sind dann zurück zum Hotel und kehrten pünktlich zurück. Dieses Mat trafen wir auf Alice, die uns dann erkannte und begrüßte, da wir dem Madeira Diving Center über SSI unsere Daten bereits zugesandt hatten. Sie schickte uns daraufhin Filipe einen der Tauchguides der uns dann die Basis zeigen sollte. Die Basis einweisung erfolgte dann in drei Sätzen auf englisch: Hier könnt ihr euch das Blei wegnehmen, Hier gibt es die Flaschen und hier könnt ihr Euer Zeug lassen. keine weiteren Infos zu Abläufen etc. . Die Basis: Alles wesentliche spielt sich vor der Basis auf der Strandpromenade ab. Es gibt zwar einen Holztisch mit zwei Bänken, aber zum Zusammenbau der Ausrüstung bietet sich die Betonmauer der Uferpromenade an. Es gibt eine Außendusche und ein Becken für Regler und Kameras und eine Plastiktonne zum Auswaschen von Jacket und Anzügen. Der Equipment Raum ist ein Kellerraum, wo zu Öffnungszeiten ein Fenster offen steht (gleichzeitig Durchreiche für die Boxen) auch ein Ventilator ist eingebaut, dieser ist aber in der ganzen Zeit, wo wir dort waren nicht einmal gelaufen. Es gibt dort relativ große Plastikboxen und ein Regal für kleinere Taschen. Toilette: entweder im benachbarten Strandrestaurant oder neben dem Strandrestaurant die öffentliche Toilette. Equipment: Wir haben unsere eigene Ausrüstung mitgebracht. Aufgefallen ist uns aber, dass das wir bei unseren 8 TG zwei mal eine Flasche bekommen haben, die am Ventil bzw. dem Ventilansatz undicht waren. Teilweise gingen die Ventile auch sehr schwergängig. 15l Nitrox-Flaschen standen nur sehr wenige zur Verfügung. Auch mussten wir einmal mit Luft tauchen, da es keine vollen 12 l Nitrox mehr gab. Leihanzüge sind MARES Rover Anzüge. 1 KG Bleistücke sind auch nicht ganz so viele vorhanden. Unser erster TG in Madeira: Rechtzeitig zum anrödeln haben wir uns an der Basis eingefunden. Felix hat uns gesagt, dass wir mit Yessica am Hausriff tauchen würden. Für uns als Anfänger mit 30 TG blieb offen, mit wie viel Blei wir denn tauchen sollten, es war klar: Weniger, als in Ägypten aber mehr, als Zuhause. Nach Ausgabe der Flaschen schnappte ich mir Yessica und bettelte um Hilfe und sie steckte sich zusätzlich etwas Reserve Bei ein. Nach einem kurzen Briefing auf englisch ging es dann los. Aufgerödelt kleiner Fußmarsch zum Einstieg und endlich ab in die Fluten. Nach 50 schönen Minuten zurück an der Oberfläche und an der Basis wurden wir dann förmlich aus der Basis gekehrt, das mit dem Schließen begonnen wurde obwohl die Óffnungszeiten eigentlich noch reichlich Zeit ließen. Am nächsten Morgen kurze Begrüßung im Büro und die Info, dass wir den TG mit “Sofia die Tauchlehrerin der Basis” machen würden. Schnell stellte sich dann heraus, dass Sofia kein deutsch spricht und so habe ich dann, völlig gefrustet ob der ganzen Atmosphäre, der nicht vorhandenen Hilfe, sowie den nicht eingehaltenen Absprachen bezüglich der SSI-Ausbildung (Sprache) vor dem Tauchgang die Notbremse gezogen und Felix um ein klärendes Gespräch gebeten. In dem Moment waren wir eigentlich kurz davor unsere Sachen zu packen und uns eine andere Tauchbasis zu suchen. Im Gespräch klärte sich dann: Auf Grund von Corona, Lockdown-Gefahren und der Fixkosten für Unterbringung etc. gibt es aktuell keine deutsch sprechenden Guides oder Tauchlehrer auf der Basis. Felix würde sich selber um die nötigen Briefings auf deutsch kümmern und unter Wasser wird ja sowieso nicht geredet. Die TG für das Speciality würden im Rahmen der ganz normal im Regelbetrieb durchgeführten TG Stattfinden und keine speziellen Ausbildungs-TG sein. Bis auf das Boje schießen würden keine Skills gemacht werden. Und uns würde in Zukunft, wo nötig auch geholfen werden. Wir haben uns dann verständigt zum entspannen, runterkommen und dass sie sich ein gutes Bild von uns unterwasser machen können, einen Entspannungs-Tauchgang am Blue Hole zu machen. Nach diesem Gespräch war die Stimmung dann komplett anders. Es war dann doch sehr angenehm dort zu tauchen. Tauchplätze Blue Hole: Der Tauchgang lässt sich bei genügend Atemgas als Einweg-Tauchgang gestalten. Das Equipment wird mit einem Golfcaddy zum Einstieg gebracht, nach dem Einstieg geht es in eine gut zu betauchende Höhle in der man auf 20m absteigt. Entlang der Küste geht es dann zum Einstieg an der Tauchbasis. Bei einem TG dort war der Golfcaddy nicht geladen und wir mussten unser ganzes Zeug inkl. Blei selber zum Einstieg schleppen. Dazu waren jedoch drei Taucher nicht in der Lage und so musste Yessica vier mal laufen und das Zeug ranzuschaffen. Garajau: Mit dem VW-Bus der Basis in 15 Minuten Fahrt. Im Unterwassernationalpark gibt es in der bizarren Felslandschaft riesige Zackenbarsche und wir haben neben vielen Fischen auch einen großen Butterfly-Rochen gesehen. Wracktauchgang an der Corvette Alfonso Cerqueira: auf ca 30m liegt die als künstliche Riff versenkte Fregatte. Es geht 40 min mit dem Speedboot von der Basis aus über den Atlantik. Zum Einstieg ins Zodiak kann es nötig sein, erst ins Wasser zu springen und zum Boot zu schwimmen oder auch hinterher an Land zu schwimmen / tauchen. Zu den Guides: Philipe redet nicht so viel und ist Unterwasser die Ruhe in Person, wenn es etwas interessantes zu entdecken gibt, wird es Ihm nicht entgehen. Yessica: Zumindest jetzt am Ende der Saison merkte man Ihr doch öfters mal an, dass sie ziemlich genervt war. Trotzdem haben wir auch mit Ihr ein paar schöne TG erleben dürfen. Unser Fazit: Etwas Chaotische Organisation, kleine Gruppen, schöne Tauchgänge auch mit relativ viel Fisch sind dort möglich, man muss allerdings ganz genau und deutlich sagen, was man von der Basis erwartet und Hilfe aktiv einfordern. Das Equipment (Tauchflaschen) könnte etwas besser gewartet sein. Für eine den Vorgaben von SSI entsprechende Ausbildung würde ich mir das nächste Mal aber eine andere Tauchbasis aussuchen.
Hallo Liebe Taucher und solche die es werden wollen. Als nun mehr zig facher Wiederholungstäter möchte ich auch mal etwas zum Besten geben. Ich kenne die Basis jetzt seit ungefähr 10 Jahren und bin immer wieder gern dort. Auch dieses Jahr haben wir uns trotz Corona für einen Urlaub auf Madeira entschieden und wurden nicht enttäuscht. Das Team um Sittika und Stefan hat die Basis stets sauber und super durchorganisiert. Bei den Tauchplätzen ist für jeden was dabei. Vom Haus Riff vor dem Schwimmbadfelsen für anfängertaugliche entspannte Tauchgänge bis zu Wrack der Afonso Cerqueira vor Cabo Girao für erfahrenere Taucher. Auch Familienurlauber bei denen (noch) nicht alle tauchen, finden hier schnell Anschluss. Auf den Bootstouren und geführten Tauchgängen achte die Guides schon darauf, dass ihr, falls nötig, einen passenden Buddy bekommt. Die Ein- und Ausstiege erfordern allerdings etwas Gewöhnung und sind, bei Niedrigwasser und Wellengang etwas abenteuerlich. (Das Erlebnis urlaubspacket kostet aber nichts extra ;-)) ) In den Letzen Jahren findet die Apnoescene immer mehr Anhänger zu denen ich mich auch zähle. Auch hier bietet die Basis diverse Möglichkeiten. Vielen vielen Dank noch mal an Sittika und Steffan für die beiden Super Sessions dieses Jahr. Als Schwimmbad- und Baggerseeapnoeist sollte man aber den Wellengang nicht unterschätzen. (ich spreche da aus Erfahrung ;-) ). Leider habe ich in diesem Jahr nicht genug Zeit gefunden alle Apnoemöglichkeiten zu testen. Was bedeutet: wir kommen wider. Versprochen ;-)) Leider war der Urlaub wider viel zu kurz. Bis zum nächsten Mal ;-))))

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