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Tauchen in Portugal

Tauchen in Portugal heißt natürlich tauchen im Atlantik. Gute Tauchmöglichkeiten finden sich in Portugal an der Algarve, auf der Inselgruppe der Azoren und rund um Madeira. Überall gibt es tolle felsige Küsten mit tief abfallenden Steilwänden, welche durch zahlreiche Höhlen zerklüftet werden. Hier ist das Tauchen zwar etwas rauher - aber dennoch sehr schön.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Portugal sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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15.06.2022 - voraussichtlich Ende Oktober Dieses Jahr habe ich das Glück, einen längeren Zeitraum reisen zu können, und beschlossen die Azoren zu besuchen. Start der Reise sollten zwei Wochen auf der kleinen Insel Santa Maria sein, auf der ich endlich meinen Tauchschein mache. Über Recherche und einen Boot Messen Besuch in der Vergangenheit bin ich auf Wahoo Diving aufmerksam geworden. Der Kontakt per E-Mail war schnell und unkompliziert. Mittlerweile bin ich seit drei Monaten hier und das nicht weil man hier so schön wandern kann (dafür braucht man nämlich Maximum fünf Tage), sondern weil mich die Unterwasserwelt hier so fasziniert. Das liegt nicht nur an den abwechslungsreichen und wunderschönen Tauchplätzen - von denen ich tatsächlich selbst nach einem so langen Zeitraum noch nicht alle gesehen habe - sondern auch an Steffen und seinem Team, die alle mit Herzblut und Begeisterung bei der Sache sind. Das Team sind diese Saison Lucio, Ralf, Giada, Miguel und die aufmerksamen Skipper, die jede Ausfahrt besonders machen. Nach nun über 100 Tauchgängen, und dem mittlerweile dritten Logbuch, ist es an der Zeit für ein Fazit. Direkt an meinem ersten Tag auf Santa Maria wurde ich zum Check-in abgeholt und mit Equipment ausgestattet (hauptsächlich von Scubapro). Man bekommt eine Box, in der eigene/geliehene Tauchausrüstung für die gesamte Zeit aufbewahrt wird. Anzüge werden zwischen den Tauchtagen vom Team zum Trocknen aufgehangen. Start ins Tauchen war für mich erstmal der OWD Kurs: vorab hat man die Möglichkeit die Theorie online anzufangen, sodass man sich vor Ort voll auf die Praxis konzentrieren kann. Ich hatte das Glück der Kurs zu sein. Das heißt 1:1 Betreuung im Pool und bei den ersten Tauchgängen. Steffen ist sehr geduldig, fordert und lässt einen aber auch „einfach mal machen“. Ich wurde sicher betreut, ohne das Gefühl zu haben überwacht zu werden. Auch bei den anschließenden Tauchgängen. Durch seinen riesengroßen Erfahrungsschatz besteht die Möglichkeit sich viel abzugucken. Gerade in Bezug auf Tarierung, Bewegung und Ruhe Unterwasser. Gleiches gilt auch für den AOWD Kurs. Durch den kann ich behaupten, dass ich schonmal in knapp 35 m Wassertiefe mit einem rohen Eigelb PingPong gespielt habe. Bei der Menge an Tauchgängen bot sich dann das Tauchen mit Nitrox und der dazugehörige Kurs an. Auch hier zeitlich individuell gestaltet und möglich gemacht. Typischer Ablauf Tauchtag: Treffpunkt ist immer an der Marina. Die Uhrzeit variiert (Wetter und Ausflugsziel bedingt). Insgesamt sollte man sich auf einen flexiblen Tauchplan einstellen, der tagesaktuell angepasst wird. Heißt manchmal bekommt man recht kurzfristig Bescheid, hat dafür dann gute Bedingungen beim Tauchen und auch auf Wünsche wird nach Möglichkeit eingegangen. Hat man sich eingefunden steht die Box mit zwei Flaschen bereit. Pro Ausfahrt finden in der Regel zwei Tauchgänge statt. Vorbereitend baut man sein Material zusammen und bringt dann alles auf das jeweilige Boot, zieht sich um usw. Im Prinzip geht es dann auch schon los. Wer einen empfindlicheren Magen hat sollte über eine Tablette gegen Seekrankheit nachdenken…es kann auch mal gut schaukeln. Am Tauchplatz gibt es ein jeweiliges Tauchplatz-Briefing. Besonders angenehm: Gruppen beziehungsweise Buddyteams werden so aufgeteilt, dass Jeder den Tauchgang bestmöglich genießen kann. Zwischen den Tauchgängen wird bei Ingwertee und Keksen eine ca. einstündige Oberflächenpause auf dem Boot gemacht. Hier ist dann Zeit für den Flaschenwechsel und das Bewundern der Insel (wahlweise des Horizontes) vom Ozean aus. Dann geht es auch schon wieder Unterwasser. Zurück in der Marina wird, nachdem alles gespült und verstaut ist, noch bei einem gemeinsamen Getränk über den Tag resümiert und das Logbuch gefüllt. Tauchplätze Highlights Ambrosio: eine Blauwasser-Wundertüte. In Bezug auf Strömung (die kann sich sehr schnell ändern) und auf Fische: Mobulas fast jedes Mal - Gruppengröße unterschiedlich, Interaktionslaune meist vorhanden - große Schwärme Barrakudas, Bernsteinmakrelen, Thunas und auch mal ein Walhai. Pedrinha: Immer was los. Viele Papageifische, Meerpfauen, diverse Muränen, Brassen, Nacktschnecken in vielen Designs, Bärenkrebse, unzählige Drachenköpfe, Steckmuscheln mal Stachelrochen oder eine Schildkröte. Caverna Malbusca: Höhle mit vielen vielen Einhorngarnelen und schwarzen Muränen die sich über die Einhorngarnelen freuen. Petras: Tolle Lavalandschaft mit Nacktschnecken und den üblichen Verdächtigen (siehe oben). Caverna secreta: Wie der Name verrät…um in die Höhle zu gelangen muss man einen großen Felsblock passieren. Meist wird man dafür mit großen Stachelrochen belohnt. Formigas: Tagesausflug! Die Fahrt ist ebenso spannend wie die Tauchplätze selbst. Auf dem Weg verfolgen Delfine das Boot, manchmal kreuzt sogar der ein oder andere Wal. Beim Tauchen am Tauchplatz Formigas Canyon geht man dann auf Tuchfühlung mit großen Zackenbarschen, die gern mal die Actionkamera anknabbern. Insgesamt ein richtiges „Aquariengefühl“. Fast ein bisschen überfordernd weil es so viel zu sehen gibt. Formigas Nord und Dollabarat dann Steilwände die zum Erkunden einladen. Auch hier: immer wieder Mobulas, Bonitos und andere Überraschungen im Blauwasser. Neben den genannten Tauchplätzen gibt es natürlich noch einige mehr. Überzeugt euch am besten selbst vor Ort, der Großteil der Begegnungen und Erlebnisse lässt sich gar nicht in Worten verpacken. Danke für die unvergessliche Zeit!
Mitte Juni waren wir für 10 Tage bei Steffen in Santa Maria auf den Azoren. Bereits im Voraus hatten wir Mail-Kontakt und uns wurde durch die Tauchbasis Wahoo Diving, Hotel und Mietwagen organisiert. Wir wurden auf der Insel sehr herzlich durch das Tauchteam empfangen und vereinbarten gerade auf den nächsten Tag die ersten Tauchgänge. Einquartiert waren wir im kleinen Hotel Chaming blue. Die Zimmer sind sehr hübsch und sauber, es hat einen Pool und das Morgenessen mit Buffet war einfach aber alles was es braucht. Lediglich für das Abendessen gingen wir auswärts, da das Hotel eine sehr bescheidene Auswahl anbietet. Im Dorf sind die Restaurants in wenigen Gehminuten erreichbar und wir haben immer sehr lecker gegessen. Jetzt doch aber endlich zum Tauchen, unsere Hauptaktivität in den Ferien. Die Plätze Nähe Küste sind sehr vielseitig. Von Nacktschnecken, über kleine Krebse die sich in Nischen ferstecken bis Bärenkrebse, Muränen, Brassen, Meerespfaue, Drachenköpfe bis zu Barracudas und noch viel mehr ist alles mit dabei. Es gibt für die Taucher die gerne Makrosachen suchen aber auch für die Grossfischfans das ganze Angebot. Sehr interessant sind auch die Kavernen und Höhlen in die man etwas eintauchen kann und dabei tausende flüchtige Garnelen die im Lampenstrahl dann von Fischen gejagt werden, sehen kann. Für uns war dann der Tauchplatz Ambrosia ein Highlight. Ein Ort der nach 50 Minuten Bootsfahrt im Blauwasser erreicht wird. (Tabletten gegen Seekrankheit empfehlenswert) Bei 10 Tauchtagen hatten wir das Glück, den Tauchplatz drei Mal anzufahren. Auf der einen Fahrt konnten wir vom Boot aus grosse Tümmler beobachten und auf der Rückfahrt sahen wir noch gerade die Flosse eines Mondfisches. Der Mondfisch sei hier sehr selten zu sehen. Unter Wasser wussten wir manchmal fast nicht wo wir hinschauen sollen. Jack's, Mobulas uns Barracudas die uns in grossen Mengen umkreisten. Es ist total eindrücklich und majestätisch, wenn 14 Mobulas auf dich zukommen. Natürlich gehört eine grosse Portion Glück dazu. Das Zodiac ist sehr gut ausgestattet und wir haben uns stehts sehr sicher gefühlt. Zu empfehlen ist ein Halbtrockenanzug, da die Wassertemperatur im Juni 18 Grad war. (Mietmaterial in der Basis vorhanden) Ebenfalls ist es ratsamt, im Koffer für jede Wetterlage etwas dabei zu haben. Kann es am Morgen noch regnen, scheint eine Stunde später die Sonne. Wir bedanken und herzlich bei Steffen, Lucio, Ralf und Elio für die tolle Zeit und die schönen Momente die wir erfahren durften.
15.06.2022 - voraussichtlich Ende Oktober Dieses Jahr habe ich das Glück, einen längeren Zeitraum reisen zu können, und beschlossen die Azoren zu besuchen. Start der Reise sollten zwei Wochen auf der kleinen Insel Santa Maria sein, auf der ich endlich meinen Tauchschein mache. Über Recherche und einen Boot Messen Besuch in der Vergangenheit bin ich auf Wahoo Diving aufmerksam geworden. Der Kontakt per E-Mail war schnell und unkompliziert. Mittlerweile bin ich seit drei Monaten hier und das nicht weil man hier so schön wandern kann (dafür braucht man nämlich Maximum fünf Tage), sondern weil mich die Unterwasserwelt hier so fasziniert. Das liegt nicht nur an den abwechslungsreichen und wunderschönen Tauchplätzen - von denen ich tatsächlich selbst nach einem so langen Zeitraum noch nicht alle gesehen habe - sondern auch an Steffen und seinem Team, die alle mit Herzblut und Begeisterung bei der Sache sind. Das Team sind diese Saison Lucio, Ralf, Giada, Miguel und die aufmerksamen Skipper, die jede Ausfahrt besonders machen. Nach nun über 100 Tauchgängen, und dem mittlerweile dritten Logbuch, ist es an der Zeit für ein Fazit. Direkt an meinem ersten Tag auf Santa Maria wurde ich zum Check-in abgeholt und mit Equipment ausgestattet (hauptsächlich von Scubapro). Man bekommt eine Box, in der eigene/geliehene Tauchausrüstung für die gesamte Zeit aufbewahrt wird. Anzüge werden zwischen den Tauchtagen vom Team zum Trocknen aufgehangen. Start ins Tauchen war für mich erstmal der OWD Kurs: vorab hat man die Möglichkeit die Theorie online anzufangen, sodass man sich vor Ort voll auf die Praxis konzentrieren kann. Ich hatte das Glück der Kurs zu sein. Das heißt 1:1 Betreuung im Pool und bei den ersten Tauchgängen. Steffen ist sehr geduldig, fordert und lässt einen aber auch „einfach mal machen“. Ich wurde sicher betreut, ohne das Gefühl zu haben überwacht zu werden. Auch bei den anschließenden Tauchgängen. Durch seinen riesengroßen Erfahrungsschatz besteht die Möglichkeit sich viel abzugucken. Gerade in Bezug auf Tarierung, Bewegung und Ruhe Unterwasser. Gleiches gilt auch für den AOWD Kurs. Durch den kann ich behaupten, dass ich schonmal in knapp 35 m Wassertiefe mit einem rohen Eigelb PingPong gespielt habe. Bei der Menge an Tauchgängen bot sich dann das Tauchen mit Nitrox und der dazugehörige Kurs an. Auch hier zeitlich individuell gestaltet und möglich gemacht. Typischer Ablauf Tauchtag: Treffpunkt ist immer an der Marina. Die Uhrzeit variiert (Wetter und Ausflugsziel bedingt). Insgesamt sollte man sich auf einen flexiblen Tauchplan einstellen, der tagesaktuell angepasst wird. Heißt manchmal bekommt man recht kurzfristig Bescheid, hat dafür dann gute Bedingungen beim Tauchen und auch auf Wünsche wird nach Möglichkeit eingegangen. Hat man sich eingefunden steht die Box mit zwei Flaschen bereit. Pro Ausfahrt finden in der Regel zwei Tauchgänge statt. Vorbereitend baut man sein Material zusammen und bringt dann alles auf das jeweilige Boot, zieht sich um usw. Im Prinzip geht es dann auch schon los. Wer einen empfindlicheren Magen hat sollte über eine Tablette gegen Seekrankheit nachdenken…es kann auch mal gut schaukeln. Am Tauchplatz gibt es ein jeweiliges Tauchplatz-Briefing. Besonders angenehm: Gruppen beziehungsweise Buddyteams werden so aufgeteilt, dass Jeder den Tauchgang bestmöglich genießen kann. Zwischen den Tauchgängen wird bei Ingwertee und Keksen eine ca. einstündige Oberflächenpause auf dem Boot gemacht. Hier ist dann Zeit für den Flaschenwechsel und das Bewundern der Insel (wahlweise des Horizontes) vom Ozean aus. Dann geht es auch schon wieder Unterwasser. Zurück in der Marina wird, nachdem alles gespült und verstaut ist, noch bei einem gemeinsamen Getränk über den Tag resümiert und das Logbuch gefüllt. Tauchplätze Highlights Ambrosio: eine Blauwasser-Wundertüte. In Bezug auf Strömung (die kann sich sehr schnell ändern) und auf Fische: Mobulas fast jedes Mal - Gruppengröße unterschiedlich, Interaktionslaune meist vorhanden - große Schwärme Barrakudas, Bernsteinmakrelen, Thunas und auch mal ein Walhai. Pedrinha: Immer was los. Viele Papageifische, Meerpfauen, diverse Muränen, Brassen, Nacktschnecken in vielen Designs, Bärenkrebse, unzählige Drachenköpfe, Steckmuscheln mal Stachelrochen oder eine Schildkröte. Caverna Malbusca: Höhle mit vielen vielen Einhorngarnelen und schwarzen Muränen die sich über die Einhorngarnelen freuen. Petras: Tolle Lavalandschaft mit Nacktschnecken und den üblichen Verdächtigen (siehe oben). Caverna secreta: Wie der Name verrät…um in die Höhle zu gelangen muss man einen großen Felsblock passieren. Meist wird man dafür mit großen Stachelrochen belohnt. Formigas: Tagesausflug! Die Fahrt ist ebenso spannend wie die Tauchplätze selbst. Auf dem Weg verfolgen Delfine das Boot, manchmal kreuzt sogar der ein oder andere Wal. Beim Tauchen am Tauchplatz Formigas Canyon geht man dann auf Tuchfühlung mit großen Zackenbarschen, die gern mal die Actionkamera anknabbern. Insgesamt ein richtiges „Aquariengefühl“. Fast ein bisschen überfordernd weil es so viel zu sehen gibt. Formigas Nord und Dollabarat dann Steilwände die zum Erkunden einladen. Auch hier: immer wieder Mobulas, Bonitos und andere Überraschungen im Blauwasser. Neben den genannten Tauchplätzen gibt es natürlich noch einige mehr. Überzeugt euch am besten selbst vor Ort, der Großteil der Begegnungen und Erlebnisse lässt sich gar nicht in Worten verpacken. Danke für die unvergessliche Zeit!

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