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Tauchen in Portugal

Tauchen in Portugal heißt natürlich tauchen im Atlantik. Gute Tauchmöglichkeiten finden sich in Portugal an der Algarve, auf der Inselgruppe der Azoren und rund um Madeira. Überall gibt es tolle felsige Küsten mit tief abfallenden Steilwänden, welche durch zahlreiche Höhlen zerklüftet werden. Hier ist das Tauchen zwar etwas rauher - aber dennoch sehr schön.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wer das erwartet, der sollte auf seinen Urlaub verzichten und im Büro oder dem geplanten Arbeitsalltag bleiben – oder Mallorca o.ä. All-In-Ziele buchen. Die beste Beschreibung für einen Tauchurlaub bei Pico Sports ist „tranquillo“ oder neudeutsch chillig. Zugegebenermaßen bin ich noch Neuling im Tauchen – gerade mal 30 Tauchgänge gemacht aber dennoch auf der Suche nach was Besonderem. Dies habe ich bei Pico Sports gefunden – tauchen mit Mobulas (Pincess Alice Banks) und Blauhaien – aber auch der gewissen individuellen Note. Doch von Anfang an... Der Kontakt zu Pico Sports kam auf der Boot 2017 zustande – kurz Mailadressen ausgetauscht und fortan lief die Planung mit Angebot, Rechnungsstellung und Anzahlung. Die fest planbaren Bestandteile haben wir im Vorfeld bezahlt und den Rest vor Ort verursachungsgerecht geregelt. Angekommen erwartete uns ein gewisser Grad an charmantem Chaos – man wusste das wir kommen, man empfing uns kurz und als dann die Möglichkeit da war wurden wir eingewiesen in die Örtlichkeiten und was uns so erwartet. Im Tauchbereich stand bereits eine Kiste mit meinem Namen vorbereitet und nach dem obligatorischen Papierkram ging es an das Fitting und die Zusammenstellung der Ausrüstung. Diese befindet sich allgemein in einem anständigen und gepflegten Zustand. Am Tage danach fand dann zunächst ein 45 Min Shore-Dive als Check-DIve statt. Bereits hier fand die Beschreibung Anwendung – wer als „typischer Deutscher“ die komplette Strukturierung und 1000% Planung von allem erwartet, der wird enttäuscht werden – es fehlen noch Taucher, Verzögerung – es fehlt noch eine 15L Flasche – Verzögerung ... ein Stück weit hat sich das bei jedem Tauchgang durchgezogen wie ein roter Faden ... jedoch stets kompensiert durch sympathisches und engagiertes Personal. Die Guides sind bestrebt auch individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und geben diesbezüglich echt Gas. Auch bei der Open-Water-Ausbildung meines Sohnes standen Flexibilität und Passgenauigkeit für sein bisheriges Können und seine Bedürfnisse im Vordergrund. Kein Kurs von der Stange, kein Gruppen-Video-schauen, sondern individuelle und fachlich fundierte Erklärungen in kindgerechter Form. Mein Fazit zu dem Urlaub und der Base: Ich bereue keinen einzigen Tauchgang, auch wenn das Wasser mal trüb, die Wellen mal hoch oder es weniger spektakuläres zu sehen gab. Pico Sports ist sicherlich manchmal verpeilt – aber sympatisch, engagiert und eben das macht es für mich persönlich aus. Ich werde sicherlich wiederkommen um meine Skills zu erweitern. Wenn ich anderen eine Empfehlung geben müsste: Wer Individualität, Selbstverantwortung, Hands-On-Mentalität und Flexibilität schätzt, der wird auch Pico Sports und die Azoren schätzen. Wer eher Nehmerqualitäten hat und an die Hand genommen werden möchte, der sollte die Azoren generell meiden – andere Länder, andere Sitten ...
Wir waren vom 08.09.-18.-09.2017 im Hotelkomplex Quinta Lorde über der Basis. Die Basis selbst ist sehr ordentlich und befindet sich in bester Lage direkt am Hafen. das Hausriff ist auch nur ca. 100m Fußweg entfernt. Das Team ist insgesamt sehr freundlich und professionell. Das wars aber auch schon mit dem guten Anteil der Berichterstattung. Wir haben direkt über die Basis den Aufenthalt gebucht, da diese auf ihrer Website mit traumhaften Ausfahrten und tollen Tauchspots wirbt. Also das Equipment rein in den Flieger und hin. Am ersten Tag wird uns von Marco gesagt, dass wir einen Checkdive am Hausriff machen sollen. Ist zwar etwas komisch (Trimix Instructor, >2.500TG) aber OK. Sind halt sehr gewissenhaft. Danach unsere Frage, wie die Woche die Ausfahrten geplant seien. Antwort, das Boot sei kaputt, aber man warte minütlich auf die Ersatzteile. Wir zeigen Verständnis und kommen am nächsten Tag wieder. Antwort: Das Boot sei immer noch kaputt, aber wir könnten ja am Hausriff tauchen. Wir sind immer noch verständnisvoll, haben aber keine Laust auf das Hausriff mit seinen 3 Fischen und Dmax zwischen 6 und 15m. Also wieder ein tag verwartet. Am nächsten Tag dasselbe. Wir also spontan zu einer anderen Tauchschule und dort schöne Tauchgänge in Garajau gemacht. Abends sollte es ja einen Nachttauchgang auf der Basis geben. Der wurde aber dann abgesagt, angeblich wegen schlechten Wetters (das Wetter war super). es gab in den Folgetagen dann die ganze zeit dieselbe ausrede wegen dem Boot, sowie auch der Nachttauchgang abgesagt wurde, mal wegen der Sicht, mal wegen dem Wetter. Alles war ganz offensichtlich eine Ausrede, da wir merkten, wie es den dort arbeitenden Divemastern schon unangenehm geworden ist. Wir sagten dann, dass man uns doch sagen soll, dass nichts geht, wir würden dann woanders hingehen. aber uns hinhalten wäre nicht so toll, schließlich seien wir für teuer Geld angereist und untergekommen. Man könne doch auch ein anderes Boot chartern oder mit einer anderen Base kooperieren. all dies blieb aber ungehört, bzw. wurde höflich ignoriert. Schließlich organisierten wir bei den whalewatchern nebenan ein Boot und machten unser eigenes Ding mitsamt weiterer enttäuschter Taucher. Während der gesamten Zeit wurden auf der Homepage die traumhaften Ausfahrten weiter beworben. Für mich grenzt das Betrug. Man bucht in Erwartung der tollen Tauchgänge das 5* Hotel, welches man eigentlich nicht braucht und bekommt dann nicht einmal eine einzige(!) Ausfahrt?!? Wenn das Boot kaputt ist, kann man sich auch anders behelfen. Wir haben das sogar als Gäste geschafft. einen Stern für die hübsche Basis und einen Stern für die bemühten Divemaster, welche kompetenter waren als der Baseneigner Marco. Dieser war übrigens am vorletzten tage verschwunden, angeblich geschäftlich in Lissabon. Für die 5 im Buchungspreis enthaltenen TG haben wir auch nichts erstattet bekommen. NIE WIEDER!!!
Ich war für 5 Tauchgänge im August bei Madeira Divepoint, hatte vorher schon mal woanders auf Madeira getaucht. Auf der Basis war ziemlich viel Betrieb, was die zahlreichen Angestellten aber auch gut managen und bei Fragen oder auch unaufgefordert gern zur Hand gehen. Die Ausrüstung war ok, ich mag es halt gern wenn es integriertes Blei gibt, das gab es hier leider nicht, ist aber ja nicht schlimm. Das Tauchboot hat mir sehr gefallen. man muß halt vor dem Bootstauchgang mit Ausrüstung 20m zum Boot rüberschwimmen, was ich eher als angenehm empfand, ist aber vielleicht nicht jedermanns Ding. Die Briefings wurden ausführlich gemacht, auch Plan B, falls etwas wie Strömung oder persönlicher Luftverbrauch nicht so paßt, wurden kurz besprochen. Die Guides machen alle einen sehr kompetenten Eindruck. Das Hausriff fand ich nicht so prall, da gefallen mir die Hausriffs nahe am Garajau, z.B. in Canico etwas besser. Dort haben wir aber auch nur einmal zur Eingewöhnung getaucht. Bootstauchgänge warden täglich zweimal angeboten, auch nicht üblich auf Madeira. Wilfried und Mark fand ich sehr nett, Mark hat mir auch noch nützliche Tipps zum Thema Lampen gegeben. In Summe eine sehr empfehlenswerte Basis, mir hat insgesamt aber etwas die Wärme gefehlt. Ich steh dann doch etwas mehr auf die kleinen Basen, wo man z.B. nur zu zweit oder zu viert als Gruppe in etwas abgeschiedenerer Umgebung ist. Kann man aber mitten in Funchal auch nicht unbedingt erwarten, insbesondere, wenn die Basis in einem großen Hotel untergebracht ist.
Atlantic diving – the idea sent chills through my body. Friends recommended it with only a short flight (4 h) plus huge groupers there and a dive instructor girl I met on Cyprus now working in M had sent pictures of an amazing and beautiful countryside and flora. M has so much to offer she wrote to me. Well, why not try, I thought. After the last 2 destinations with relatively poor vis I was longing for blue water dives with endless vis, even colder ones. A look onto a map to find Madeira by chance showed another island in the neighborhood – Porto Santo. Hey, brilliant idea, I love island hopping and get restless when staying too long in one place. P. S. proved to be a fantastic idea. Found a direct flight with Condor to P S. Pestana Hotel could not provide me with a dive center there, Google helped. Rhea Divers promised some good dives and even 22 C degrees in August, Miguel said, he would put one more to it just for me J. 5 mm should do the trick, but somehow my second face warned: „better bring a 2 mm chicken vest with attached hood“, a wise decission. Stayed in Pestana Porto Santo a beautiful and large all inclusive hotel with great pools and well connected walkways to gorgeous endless beaches. Some hate all inclusive some love it, well if you manage to get away from the crowds and queues and get used to Pina Colada out of a machine it´s not too bad. Food and especially the red wine was excellent and tempting not to stop after one glass. Rhea Divers have a small place with pool in Pestana Columbus next to mine and their office, store, compressor and gear room at the marina, only short way to the Zodiac. Rhea was a goddess in Greek mythology. They offer two tank morning dives to sites, you reach in around 10 minutes. Miguel and his team are pros and you see it watching them handling gear and customers. Their joy in blue water is infectious. They provide excellent service, give profound briefings and safety is number one on their list. I´s fun to find this and be recognized as an experienced diver exchanging tipps and tricks with them. I chose a 12 liter steel, Miguel gave me 4 kilo weigths wich I did not want and returned after the first dive – no need for this with 12 l steel on my back. The first dive went to the Corvette Cordeca, built by Blohm & Voss in Germany. She was sunk on purpose for divers in 2016, sits on even keel in around 28 meters, not much growth on her so far. To make penetration dives safe they cut additional openings in each place to give entry and exit points and light to each room. Already from the surface you could see part of her. We went from one cargo hold all the way through the main body, saw crew quarters, kitchen, bridge with phones, engine room. Impressive to find the 2 huge diesel engines with a piston put on top to give you some idea of it´s size. Adventurous to swim all along the reling inside the wreck. Down at the belly of the Corvette a big grouper of 1.5 m approached us. He or she is tame they told us on briefing, you can try to touch and get real close with your camera. Got some nice shot of the animal. It was fascinating to look along the superb guns to the upper structure and surface. Vis you dream of in other places was extremely good. All around the wreck animals, stingrays hiding in the sand, single jacks cruising by. Thousands of small fish came together like on command and took shelter in one of the openings, captivating to watch. Smiling and exxcited faces on board said it all, this already was top notch and 5 stars and could continue, which it did. Only minutes away the second wreck Madeirense which was sunk for divers 6 years ago. The middle part is broken, so no deep entry inside the bowels. Down to the sand the computer shows 34 m nearly Nitrox 32 limit. We cruised around the upper structure and stayed there for more than 20 minutes. Breathtaking how much fish life was around, I thought of Sardine Run. Again thousands of small fish hang around. They scurried around, danced to the left then to the right, came together again in a rush only to scatter away again, it looked like these were guided from some conductor, an awesome picture and choreography. 3 different jacks knifing through brought stress to thousands of fish. We hang on like in a spell mesmerized by this magic. Down in the broken part of the wreck a small school of medium sized barracuda were hovering. Nearby a huge group of red striped mullet was digging in the sand for food. It seemed like for us everybody assembled today here. The M easily can compete with the Vandenberg, she has much more fish life around. On the surface I guess my eyes told the story, this can please happen again on my short week here. For a change one day Tayla guided me to Bicudas, a site close to the Marina. Not much fish life around here but a canyon build out of square volcanic beams stacked one above the other. It gave an eerie impression like being in some science fiction movie. Vis was endless, wouh. Some small moray eels looked out of their holes, I found some masked moray where cleaner shrimps did good work even doctored in her mouth. To please undercurrent and it´s readers, this time I took a fish ID with me down into the blue. I found: Damselfish, Ornate Wrasse, Parrotfish, Seabras, Grey Trigger, Red Hogfish, Porgy, Blacktail Comber, Bearded fireworm, Amber Jack, Bogue, Scorpionfish, Stingray, Cardinal, Goldline, Conger some in small schools, some single or in pairs cruising along the reef. From Rhea Divers you get a nice certification to confirm you dove both wrecks. Porto Santo made 1000 points with these dive sites, which Madeira did not succeed in later on. The island has some beautiful long sandy beaches and magnificent nature behind these. I rented some 2 seater e-car and toured all around the island on one morning. There are mountains from volcanic evolution, steep cliffs into the blue in a nearly untouched nature. The climate is mild, 26 C degrees with a nice breeze blowing all the time around your nose. Don´t miss the mouth watering food and especially the red wine, where you surely will enjoy more than one glass. 4 different specialty restaurants alone wait for you in the Pestana, more everywhere around the islands small towns.
Madeira – Manta Divers In the evening the ferry brought me to Madeira. In daytime it´s a wonderful trip, you will see so much of both islands and even the Islas Desertas. Arrival in Funchal was hell, your luggage is just stowed in heaps on some trailers, so everybody goes looking for his. This with 300 people around and you can easily imagine the overall picture. Only one street leads to the ferry so a long traffic jam results, when everybody tries to take off at the same time. I promised myself not to rent a car in Funchal, August seems to be the worst month for the Funchal people a taxi driver told me – but well good for Tourism. September, my friends told me, is a better time to come. I chose Galomar Hotel in Canico, 20 min away from Funchal. A modest hotel (3 star) connected to some other business next by where they offer accommodation for every demand, all run by the same German guy. The hotel sits on and in a steep cliff right at the seaside, stunning setting you won´t find elsewhere. Stairs and elevator take you down to different plattforms. On top a nice garden and snack bar, a bit deeper a good restaurant Atlantis with spectacular view on the cliff right and left and the litte bay beneath. Further down another snack, showers, a pool , recreational sun area, dive center, multiple entry points in the bay protected by buoys and cliffs on both sides. All this on various bigger and smaller plattforms and levels in between rocks. There is even a bridge to some other level and more place to get a good tan. There are the Manta Divers an excellent business which already won several prices from dive magazines for „Best of Atlantic“. It´s a well organized center with great competent staff. You get everything here, Nitrox, guided or buddy dives at the house reef, boat dives, scooter rental, apnoe training, night dives, lessons with a marine biologist, specialty courses etc. To guide a new group through all this and introduce everything and gear up took more than 1.5 hours. Definitely way too long for some experienced oldtimer. This was my first dive center with debriefing – hooray to that – where I learned that my octopus hose is not long enough to provide sufficient help for a buddy – well you never stop learning. Dives were good but less visibility than Porto Santo, maybe due to swell and construction work around the area? We had some medium fish life, small schools of reef fish – see above- some barracudas, groupers and sting rays. Most times we swam around some huge boulders nearly reaching the surface. They have a greyish ugly Aluminium „Tin Lizzy“ without any colour on it, which serves it´s purpose surprisingly well and is ideal for this area. Getting in and out oft he boat in the sometimes heavy swell needed strong arms and plenty of help. Please don´t miss out on the wine tasting, touring the countryside of the east coast, hiking and visiting the market on a Saturday.
Wer das erwartet, der sollte auf seinen Urlaub verzichten und im Büro oder dem geplanten Arbeitsalltag bleiben – oder Mallorca o.ä. All-In-Ziele buchen. Die beste Beschreibung für einen Tauchurlaub bei Pico Sports ist „tranquillo“ oder neudeutsch chillig. Zugegebenermaßen bin ich noch Neuling im Tauchen – gerade mal 30 Tauchgänge gemacht aber dennoch auf der Suche nach was Besonderem. Dies habe ich bei Pico Sports gefunden – tauchen mit Mobulas (Pincess Alice Banks) und Blauhaien – aber auch der gewissen individuellen Note. Doch von Anfang an... Der Kontakt zu Pico Sports kam auf der Boot 2017 zustande – kurz Mailadressen ausgetauscht und fortan lief die Planung mit Angebot, Rechnungsstellung und Anzahlung. Die fest planbaren Bestandteile haben wir im Vorfeld bezahlt und den Rest vor Ort verursachungsgerecht geregelt. Angekommen erwartete uns ein gewisser Grad an charmantem Chaos – man wusste das wir kommen, man empfing uns kurz und als dann die Möglichkeit da war wurden wir eingewiesen in die Örtlichkeiten und was uns so erwartet. Im Tauchbereich stand bereits eine Kiste mit meinem Namen vorbereitet und nach dem obligatorischen Papierkram ging es an das Fitting und die Zusammenstellung der Ausrüstung. Diese befindet sich allgemein in einem anständigen und gepflegten Zustand. Am Tage danach fand dann zunächst ein 45 Min Shore-Dive als Check-DIve statt. Bereits hier fand die Beschreibung Anwendung – wer als „typischer Deutscher“ die komplette Strukturierung und 1000% Planung von allem erwartet, der wird enttäuscht werden – es fehlen noch Taucher, Verzögerung – es fehlt noch eine 15L Flasche – Verzögerung ... ein Stück weit hat sich das bei jedem Tauchgang durchgezogen wie ein roter Faden ... jedoch stets kompensiert durch sympathisches und engagiertes Personal. Die Guides sind bestrebt auch individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und geben diesbezüglich echt Gas. Auch bei der Open-Water-Ausbildung meines Sohnes standen Flexibilität und Passgenauigkeit für sein bisheriges Können und seine Bedürfnisse im Vordergrund. Kein Kurs von der Stange, kein Gruppen-Video-schauen, sondern individuelle und fachlich fundierte Erklärungen in kindgerechter Form. Mein Fazit zu dem Urlaub und der Base: Ich bereue keinen einzigen Tauchgang, auch wenn das Wasser mal trüb, die Wellen mal hoch oder es weniger spektakuläres zu sehen gab. Pico Sports ist sicherlich manchmal verpeilt – aber sympatisch, engagiert und eben das macht es für mich persönlich aus. Ich werde sicherlich wiederkommen um meine Skills zu erweitern. Wenn ich anderen eine Empfehlung geben müsste: Wer Individualität, Selbstverantwortung, Hands-On-Mentalität und Flexibilität schätzt, der wird auch Pico Sports und die Azoren schätzen. Wer eher Nehmerqualitäten hat und an die Hand genommen werden möchte, der sollte die Azoren generell meiden – andere Länder, andere Sitten ...
Wir waren vom 08.09.-18.-09.2017 im Hotelkomplex Quinta Lorde über der Basis. Die Basis selbst ist sehr ordentlich und befindet sich in bester Lage direkt am Hafen. das Hausriff ist auch nur ca. 100m Fußweg entfernt. Das Team ist insgesamt sehr freundlich und professionell. Das wars aber auch schon mit dem guten Anteil der Berichterstattung. Wir haben direkt über die Basis den Aufenthalt gebucht, da diese auf ihrer Website mit traumhaften Ausfahrten und tollen Tauchspots wirbt. Also das Equipment rein in den Flieger und hin. Am ersten Tag wird uns von Marco gesagt, dass wir einen Checkdive am Hausriff machen sollen. Ist zwar etwas komisch (Trimix Instructor, >2.500TG) aber OK. Sind halt sehr gewissenhaft. Danach unsere Frage, wie die Woche die Ausfahrten geplant seien. Antwort, das Boot sei kaputt, aber man warte minütlich auf die Ersatzteile. Wir zeigen Verständnis und kommen am nächsten Tag wieder. Antwort: Das Boot sei immer noch kaputt, aber wir könnten ja am Hausriff tauchen. Wir sind immer noch verständnisvoll, haben aber keine Laust auf das Hausriff mit seinen 3 Fischen und Dmax zwischen 6 und 15m. Also wieder ein tag verwartet. Am nächsten Tag dasselbe. Wir also spontan zu einer anderen Tauchschule und dort schöne Tauchgänge in Garajau gemacht. Abends sollte es ja einen Nachttauchgang auf der Basis geben. Der wurde aber dann abgesagt, angeblich wegen schlechten Wetters (das Wetter war super). es gab in den Folgetagen dann die ganze zeit dieselbe ausrede wegen dem Boot, sowie auch der Nachttauchgang abgesagt wurde, mal wegen der Sicht, mal wegen dem Wetter. Alles war ganz offensichtlich eine Ausrede, da wir merkten, wie es den dort arbeitenden Divemastern schon unangenehm geworden ist. Wir sagten dann, dass man uns doch sagen soll, dass nichts geht, wir würden dann woanders hingehen. aber uns hinhalten wäre nicht so toll, schließlich seien wir für teuer Geld angereist und untergekommen. Man könne doch auch ein anderes Boot chartern oder mit einer anderen Base kooperieren. all dies blieb aber ungehört, bzw. wurde höflich ignoriert. Schließlich organisierten wir bei den whalewatchern nebenan ein Boot und machten unser eigenes Ding mitsamt weiterer enttäuschter Taucher. Während der gesamten Zeit wurden auf der Homepage die traumhaften Ausfahrten weiter beworben. Für mich grenzt das Betrug. Man bucht in Erwartung der tollen Tauchgänge das 5* Hotel, welches man eigentlich nicht braucht und bekommt dann nicht einmal eine einzige(!) Ausfahrt?!? Wenn das Boot kaputt ist, kann man sich auch anders behelfen. Wir haben das sogar als Gäste geschafft. einen Stern für die hübsche Basis und einen Stern für die bemühten Divemaster, welche kompetenter waren als der Baseneigner Marco. Dieser war übrigens am vorletzten tage verschwunden, angeblich geschäftlich in Lissabon. Für die 5 im Buchungspreis enthaltenen TG haben wir auch nichts erstattet bekommen. NIE WIEDER!!!

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