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Tauchen in Kroatien

Die kroatische Adriaküste und ihre zahlreichen vorgelagerten Inseln zählen zu den beliebtesten Tauchgebieten deutscher und österreichischer Taucher und Vereine. Glasklares Wasser, tolle Wracks und zahlreiche gute, qualifizierte Tauchbasen sind ein wahrer Anziehungspunkt für alle passionierten Taucher. Wichtig zu wissen ist, dass privates Tauchen (d.h. ohne Tauchbasis) unterliegt einer Genehmigungspflicht. Die Kosten für eine Jahresgenehmigung für privates Tauchen liegt momentan bei 2400 Kuna - zu beantragen bei der jeweils zuständigen Hafenbehörde. Diese Genehmigung gilt dann allerdings auch für ein Buddyteam. Taucher die ihre Tauchgänge über eine Tauchbasis durchführen, benötigen keine extra Genehmigung!

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Kroatien sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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War jetzt trotz Corona das 3te mal hier und habe eine Handvoll Tauchgänge mit Squatina Diving gemacht und ich muss sagen, ich bin begeistert! Ein wirklich tolles und vor allem sehr bemühtes Team mit modern ausgestatteter und sauberer Basis. Und dazu noch sehr schöne Tauchplätze. Was will man mehr :) So wohl der Landtauchplatz in Kricin bietet eine sehr schöne Möglichkeit, Kurse in interessanter Unterwasserwelt durchzuführen als natürlich auch für den erfahrenen Taucher, um im Urlaub anzukommen. Damit ist das potential dieses Platzes aber nicht einfach abgetan. Auch für weitere Tauchgänge bietet der Tauchplatz viel zu sehen, vom Knurrhahn über den Oktopus bis hin zum Seepferdchen. Und man ist, wenn man will, schnell auf 32m. Das bieten wenige Landtauchplätze in Kombination mit gleichzeitiger Anfängerfreundlichkeit. Einen weiteren Tauchplatz (und nur einer von vielen in diesem Bereich, einer besser als der andere), den man unbedingt gesehen haben muss, ist der Tunnel vor der Insel, die zumeist zum Tauchen angefahren wird (Prvic?). Kurz vor der Insel schaut ein Felsen aus dem Wasser. Durch diesen geht ein ca. 50-60m langer fast gerader Tunnel mit ca. 3-4m Durchmesser den man dank der moderaten Tiefe (Eingang auf ca. 16m, Ausgang auf 8m) entspannt durchtauchen kann. Die Farbenpracht in diesem und das Gefühl hindurchzutauchen, sind einmalig! An jedem Tauchplatz habe ich ein professionelles Briefing bekommen und hier nach den üblichen Themen mit Buddyeinteilung, Orientierungs- und Sicherheitshinweisen besonders Wert darauf gelegt, auf die jeweiligen Fischarten und sonstigem UW-Getier am Tauchplatz, aufmerksam zu machen. In der Basis gibt es nach dem Tauchgang viel Platz und immer frisches Wasser (wird mehrmals am Tag gewechselt, wie mir aufgefallen ist) um die Ausrüstung zu spülen und aufzuhängen, auch wenn diese Umfangreicher ist. Gerade für Trockis gibt es auch die Möglichkeit diese Extrahoch aufzuhängen (gerade zum Kopfüber trocknen essentiell), dies fehlt leider in vielen Basen. Ich habe im Vorfeld natürlich auch die ein oder andere Bewertung gelesen, trotz der hohen Durchschnittsbewertung (4,9 von 5 auf Facebook soweit ich weis) gab es in letzter Zeit durchaus auch ein paar Einzelfälle auch sehr sehr schlechten Bewertung (Das das Einzelfälle sein müssen, sieht man ja an der 4,9). Hierzu möchte ich kurz zwei Statements abgeben: Soweit ich weis besitzt die Basis kein eigenes Boot, sondern bucht ihr Tauchboot immer bei einem Kapitän, mit dem sie eng zusammenarbeiten. Dementsprechend ist das kleine Boot als Tauchboot hergerichtet und bietet im Vergleich zu jedem Schlauchboot manch anderer Basis im Mittelmeer, mit Toilette und Überdachung viel Luxus. Wer natürlich ein Safariboot mit Catering, Bar und Dusche erwartet, wird enttäuscht sein. Dies wird er aber auch fast nirgends finden im Mittelmeer. Da der Bora-Wind in Baska leider doch ab und zu Ausfahrten verhindert, versucht das Tauchbasisteam in diesen Fällen trotzdem Tauchgänge zu ermöglichen und fährt andere Windgeschützte Stellen der Insel mit dem Auto an. Sowohl um dort von Land zu Tauchen, als auch um andere Boote zu mieten. Dieses sind natürlich nicht immer Tauchboote, die können ja nicht warten bis, alle 2 Wochen mal ein Tag Taucher kommen und sonst Däumchen drehen, sondern meist Fischerboote. Aber wer den Kompromiss nicht scheut hat auch so die Möglichkeit zu Tauchen. Und der Basiseigene Sauerstoff und AED waren auch immer dabei (welche andere Basis hat auch IMMER einen AED dabei?) Ich habe gesehen, dass hier auch viel Wert auf Nachwuchsförderung gelegt wird. Dementsprechend wird die Stammbelegschaft von Divemaster- und Tauchlehreranwärtern ergänzt, die natürlich noch im Lernprozess sind. Je nach individuellem Stand war aber immer ein erfahrener TL zur Supervision zusätzlich in der Nähe. Wem nicht passt, dass auch Nachwuchsausbildung eigene Erfahrungen Anwärter fordert (natürlich niemals unter Gefährdung der Sicherheit), der sollte sich vielleicht fragen, wo er sich vorstellt wo Tauchlehrer und Guides herkommen. Fallen die vom Himmel? Das war bei mir persönlich auf jedenfall nicht der Fall, den Aufprall auf dem Boden hätte ich mitbekommen ;) Abschließend möchte ich noch erwähnen: Die Basis hat Scooter! Dieses Jahr als ich da war, hatten sie den SUEX Seven da, durchaus ein sehr sehr ordentlichen Spielzeug für den normalen Sporttauchbereich :D Allein deshalb werde ich wieder kommen :D
Nach 2019 waren meine Familie und ich ein zweites Mal bei Gueni auf Krk. Das heißt etwas, da ich normalerweise ein Ziel nur einmal besuche. Die Welt ist halt groß, das Taucherleben eher kurz und der Urlaub begrenzt. Krk war nicht der Corona Notnagel sondern war bereits Ende 2019 vorgebucht worden. Wir haben nur zur Sicherheit den Urlaub etwas nach vorne verschoben um ggf. Quarantänevorschriften entsprechen zu können. Da wir auch die Ferienwohnung über Gueni gebucht haben, war er uns hierbei mit großer Flexibilität behilflich. Zu den Tauchplätzen ist ja schon viel gesagt worden: tolle Steilwände, relativ viel Fisch (mehr als ich aus Griechenland kenne) und die üblichen Mittelmeer- Verdächtigen. Auf meinen Wunsch nach Altmetall ging Gueni flexibel ein und ich konnte in den 2 Tauchwochen 3 größere (Peltastis, Elhawi Star, Sigrid) und etliche kleinere Wracks betauchen. Zwei tauchende Eltern mit dreijährigem Sohn, der die Welt entdeckt, müssen für eine Tauchbasis ein Alptraum sein. Dies haben wir hier jedoch nicht zu spüren bekommen. Es war sogar so, dass wir als Familie zu dritt mit auf das Tauchboot durften (um eine Kinder- Schwimmweste hatten wir uns im Vorfeld gekümmert). Gueni oder einer seiner Tauchlehrer hat unter Zuhilfenahme von "Shaun dem Schaf" während der Bootstauchgänge auf unseren Sohn aufgepasst, sodass wir endlich mal wieder 8 Ehepaar- Tauchgänge gemeinsam machen konnten. Dieser Service ist sicher nicht selbstverständlich! Von Corona war auf der Basis nicht viel zu spüren, natürlich stand überall Desinfektionsmittel, aber sonst war das Tauchen entspannt. Zum Umgang mit Leihausrüstung und deren Desinfektion kann ich nichts sagen, da wir unser eigenes Equipment dabei hatten. Die Basis war weniger frequentiert, als wir dies aus der Nachsaison 2019 kannten, was überwiegend an der Reisewarnung aus Österreich lag. Dies ermöglichte bei entsprechendem Wunsch auch größere Abstände auf der Basis und im Boot. Trotz geringerer Kundenzahlen, gel. Regen und gel. Bora haben Gueni und sein Team an nahezu allen Tauchtagen ein attraktives Angebot machen können. Auch bei tauchfernen Aktivitäten bekam an der Basis immer wieder hilfreiche Empfehlungen und kompetenten Rat. Wir wünsche Gueni und seinem Team (Kathi, Chris und Basti) in diesen schwierigen Zeiten viel Erfolg, Gesundheit und wirtschaftliches Überleben. Gerne würden wir auch ein drittes Mal bei Euch Gäste sein.

Na ja

Urlaubstaucher.ch
Wir waren vom 15.08. bis 29.08.2020 auf dem Campingplatz Vestar und haben mit Scuba Rovinj getaucht. Corona bedingt ging unser Familienurlaub nach Kroatien und nicht wie geplant an ein tropisches Meer. Die Tauchausfahrten fanden fast immer jeweils für einen Tauchgang um 10:00 und 14:00 Uhr statt. Ab und zu wurden Nachtauchgänge vom Boot angeboten. Am Hausriff könnte man jederzeit während den Öffnungszeiten der Basis selbstständig im Buddy Team tauchen. Geht aber auf maximal 5 Meter tief. Was soll ich sagen? Ich war das erste Mal in Kroatien und kenne die Standards der Tauchbasen dort nicht. Ich bin einfach nur glücklich wenn ich tauchen kann aber na ja.... Positiv: - Die Lage der Tauchbasis ist optimal und macht vieles wett. Direkt am Meer, am Hafen des Campingplatzes - Das Team war nett und wenn man etwas gefragt hat, wurde einem sofort geholfen - Gutes schnelles Boot mit genügend Platz für 15 Taucher. Jedoch ohne Toilette - Tauchflaschen immer gut mit mindestens 200 bar gefüllt - Gutes Tauchplatz Briefing Negativ: - Keine Vorstellung des Teams - Kein Briefing zum Tauchboot - Nur ein Spülbecken für das Auswaschen der gesamten Tauchausrüstung - Keine Toiletten und Duschen in der Basis - Nitrox Aufpreis 6.- Euro pro 12 L Flaschenfüllung - Praktisch kein Service. Man macht alles selbst. Kein Trinkwasser und Früchte oder Snacks, weder in der Basis noch auf dem Boot. Der einzige Service war, dass einem die Flossen beim Aufsteigen auf das Boot abgenommen wurden - Alle Tauchgänge ungeguidet - Teuer Fazit: Die Preisleistung stimmt nicht. Ich habe mich vorgängig nicht informiert und war dann bei der Abschlussrechnung überrascht. Die Bootstauchgänge an den vorgelagerten Inseln an welchen ich war kosteten mit eigener Ausrüstung, ausser Flasche und Blei, zwischen 193 und 308 Kuna ungeguidet, dazu kamen noch separat jedesmal 23 Kuna für die Tauchflasche dazu (das kannte ich vorher nicht, dass die Flasche noch extra bezahlt werden muss) und falls erwünscht Nitrox für 6 Euro. Der Tauchgang am Wrack der Baron Gautsch kostete 347 Kuna plus 77 Kuna für die Genehmigung, 23 Kuna für die Flasche und 7.50 Euro für 15 L Nitrox. Falls jemand vorher nur im tropischen Meer getaucht hat, könnte es sein, dass man vom Tauchgebiet enttäuscht ist. Ich würde aber wieder mit Scuba Rovinj tauchen, weil der Campingplatz und die Lage ausgezeichnet sind.
Leider war meine Erfahrung nicht ganz so positiv. Ich bin AOWD und wollte nach längerer Pause (8 Jahre) wiedermal tauchen gehen. Es wurde nicht mal nach meinem Ausweis und meinen Erfahrungen gefragt. Sie haben nicht einmal überprüft ob ich wirklich ausgebildet bin. Auch nach meiner körperlichen Verfassung und Gesundheit wurde nie gefragt- musste einfach ein Formular unterschreiben. Die Tauchbasis wurde nicht gezeigt, das Boot war in eher schlechtem Zustand.- wurde jeweils vor Abfahrt nochmal nachgepumpt, da es offensichtlich Luft verlor. Equipment unvollständig- ich erhielt keinen eigenen Tauchcomputer- musste mich einfach auf den Guide verlassen. Ausrüstung musste ich selber und ohne Hilfe oder Beobachtung zusammenstellen (obwohl ich sie informiert habe, dass ich 8 Jahre nicht mehr getaucht bin). Buddy- Check, resp. Überprüfung ob alles passt, fand auch nicht statt. Von Buddy Team - Spirit grundsätzlich keine Spur. Am schlimmsten war für mich jedoch deren Einstellung. Wenig Respekt gegenüber der Unterwasserwelt. Es wird alles angefasst, man stösst sich an „Felsen“ / Korallen ab, Schwämmchen wurden zur reinen Belustigung „zerwedelt“ und zur Krönung wurde mir unter Wasser ungefragt ein Seestern in die Hand gedrückt. Für mich ein absolues No Go! Zur Unterwasserwelt selbst: ich bin bisher im roten Meer und im ind. Ozean getaucht. Daher war ich recht enttäuscht. Eher karg, kalt, wenige Fische, keine speziellen Korallen und Co. Ausserdem wurde ohne Lampe getaucht- farbenfroh ist anders. Zum Schluss noch was positives: Die Guides selbst, sowie der Besitzer der Tauchschule sind freundlich und bemüht. Für mich war trotzdem nach 3 Tauchgängen Schluss und es besteht absolut kein Wiederholungsbedarf wieder mit Black Pearl zu tauchen.
Hippocampus Diving Center ist eine gut geführte Tauchbasis, die auf einem Campingplatz liegt, aber natürlich auch für Taucher von außerhalb zugänglich ist. Es herrscht eine freundliche Atmosphäre, die Tauchlehrer/Guides sind kompetent und gut gelaunt, und die Tauchgänge sind gut geplant. Sie sind allerdings nicht besonders spektakulär – anscheinend wurde diese Küstenregion wie der größte Teil der Adria überfischt – und daher ist die Vielfalt der Meeresfauna nicht überwältigend. Allerdings sind die Riffe mit vielen kleinen und größeren Höhlen und Überhängen selbst interessant – man sollte unbedingt eine Tauchlampe mitnehmen – und dann gibt es auch noch eine Unterwasserwiese mit gelben Seepferdchen, die man auf keinen Fall auslassen sollte. Tauchen in dieser Gegend ist ein bisschen wie mit Ryan Air fliegen: Es gibt einen Grundpreis, zu dem dann alle möglichen Extras hinzugerechnet werden müssen. Jeder Teil der Ausrüstung kostet einzeln – auch die Flaschen (12 l für € 7 / 15 l für € 8,50 pro Tag) - oder die ganze Ausrüstung 30 Euro, was den Preis der Tauchgänge quasi verdoppelt. Auch die Preise der Tauchgänge variieren zwischen dem Hausriff für € 31 und Wracktauchen für bis zu € 55. Aber das ist in der Umgebung überall so Usus und kann daher dieser Basis nicht angelastet werden. Sollte man ein knappes Budget haben, dann ist es allerdings notwendig, sich frühzeitig genau zu informieren, damit es kein böses Erwachen gibt. Ich habe eine fast vollständige Ausrüstung und musste nur für den Atemregler und die Flasche bezahlen und kam letztlich bei einem Paket von sechs Tauchgängen bei knapp 300 Euro raus. Das ist nicht billig, aber auch nicht überteuert, und es entspricht dem lokalen Preisniveau. Insgesamt kann ich diese Tauchbasis empfehlen. Man ist in guten Händen, das Equipment macht einen sehr guten Eindruck, und die Stimmung ist prima.
Das Positive zuerst: Die Tauchbasis ist noch sehr "jung" - entsprechend ist das komplette Leih-Equipment nagelneu - alles sieht aus, wie frisch aus dem Karton! Leider mangelt es an Organisation und Freundlichkeit. Alles war irgendwie "chaotisch"... Morgens gings mit dem Boot zum Tauchplatz "Mramori" - zumindest wurde uns das vor der Abfahrt so mitgeteilt.... ich bin erst daheim, beim Abgleich der von mir zum Glück protokollierten GPS-Daten drauf gekommen, dass es der Tauchplatz "Römerbucht" war.... (der Irrtum wurde auch auf Anfrage beim Schreiben des Logbuchs später nicht aufgeklärt) Der "Empfang" am Boot war äussert kühl. Es gab keine Begrüßung, keine Erklärung, kein "Bootbriefing", keine Angabe, wie lange wir fahren werden etc. - Eigentlich gar keine Kommunikation seitens der Crew. Einige der anderen Teilnehmer begannen irgendwann, sich die Anzüge anzuziehen, also haben wir es ihnen gleichgetan. Keine Info seitens der Crew oder des Guides. Das "Briefing" vor dem Tauchgang (wenn man es überhaupt so nennen kann) war ungefähr so: "Links vom Boot ist es ca. 18m und rechts ist es ca. 12m tief" - daraufhin ging es ohne weiterer Worte und ohne Rücksicht, ob alle fertig sind, ins Wasser. Der Tauchgang selbst war ganz OK, der Guide kümmerte sich gut um meine Frau, die noch recht wenig Tauchrfahrung hatte. Nach dem Tauchgang wurde ohne weiterer Worte zurückfahren. Im Hafen verschwand die Crew einfach ohne Verabschiedung - die "Süßwasser-Spültonne" wurde uns von anderen Teilnehmern gezeigt. Wir haben anschließend mit der Basisleiterin für Nachmittag einen weiteren Tauchgang vom Land aus vereinbart. Wir kamen zur vereinbarten Zeit, da wurde uns mitgeteilt, wir müssen noch eine Stunde auf den Guide warten. Gut. Wir gingen zwischenzeitlich zum Strand und kamen eine Stunde später zurück. Der Guide war da und wir dachten, es würde gleich losgehen.... leider weit gefehlt. Es stellte sich heraus, dass mit uns eine Gruppe "Schnuppertaucher" mitsollte. Und die mussten natürlich erst eingeschult werden. 45 Minuten lang! Wir standen da, um zuzusehen. Schlussendlich, mit fast 2 Stunden Verspätung, gings ins Wasser. Im belebten Hafenbecken hinter 4 Schnuppertauchern her, die am Boden herumstrampelten und alles Aufwühlten..... Sicht entsprechend. Ein sehr spannender Tauchgang. Nunja, Fazit: sehr neue Tauchbasis mit tollem Leihequipment aber sehr viel Verbesserungspotential in der Organisation. Irgendwie haben wir uns nicht wirklich willkommen gefühlt.

Puntizela Bella

Deep Blue Joe
Hallo Bubblemakers, wusste bisher nicht , dass ein kleines Tauchparadies quasi vor der Haustüre liegt.(zumindest für die Taucher aus dem Süden Deutschlands) Aber selbst für die Leute aus dem Norden ist es keine große Entfernung, im Verhältnis zu dem was dort zu erwarten ist. Die Tauchplätze sind für Europa echt sensationell, wusste bislang nicht das es in der Adria auch Seepferdchen gibt, sogar weiße die, so hab ich mir sagen lassen,selbst hier echt selten sind. Gelbe sieht man öfter. Höhlen und Grotten aber wirklich vom Feinsten. Wracktaucher kommen mal voll auf ihre Kosten. Nun, ich will nicht zuviel verraten um den Überraschungseffekt nicht zu minder, aber Leute schaut euch das an, das glaubt ihr nicht. Alleine die Unterwasser Topographie ist einzigartig, Die Tauchplätze werden, so wie auf jeder guten Basis nach aktueller Wetterlage festgelegt und stehen an Tafeln an der Base in die man sich eintragen kann, kann aber sein dass sie kurzfristig am Morgen dem aktuellen Wetter angepasst werden müssen und sie sich daher ändern können. Aber egal wie das Wetter auch sein mag, es findet sich für fast jedes Wetter einen wirklich interessanten + sehenswerten Tauchplatz. Nun der Wahre Grund für diese Einzigartigkeit ist wohl dem ehemaligen Staatschef, Volksheld und Gründer der ehemaligen Republik Jugoslavien TITO geschuldet, denn der hatte dort seinen Urlaubssitz . Dieser umfasste zahlreiche Inseln auf denen er Staatsgäste aus aller Welt empfing. Dieses gesamte Areal wurde natürlich militärisch abgeschirmt, wodurch niemand baden, tauchen, fischen, segeln usw. durfte. Man kann also sagen, diese Unterwasserfauna war ca. 50 Jahre so gut wie unberührt. Und das merkt man deutlich. Das Diving Center Puntizela ist die erste Tauchbasis die überhaupt eine Tauchgenehmigung vom kroatischen Staat bekommen hat um dieses Gebiet betauchen zu dürfen. Geführt wird es von Sabine + Rudi die mit ihrem deutschen Ausbildungsniveau die Ausbildungsqualität sehr hoch halten. Auf der ganzen Basis herrscht ein sehr familiären Stil, den man ab der ersten Minute auch gleich spürt. Der Service ist makellos. auf das Privat Equipment wird geachtet und das ganze Team ist hilfsbereit und zuvorkommend. Jedenfalls war es mir eine große Freude bei euch Gast sein zu dürfen. Wenn es überhaupt was negatives zu sagen gäbe , wäre es der Samstag an dem ich wieder nach Hause musste, weil mein Urlaub zu Ende war. Aber eins sei sicher, da war ich nicht zum letzten mal. Ich komme wieder, keine Frage :) Grüße an alle Taucher da draussen, immer gut Luft, Joseph
War jetzt trotz Corona das 3te mal hier und habe eine Handvoll Tauchgänge mit Squatina Diving gemacht und ich muss sagen, ich bin begeistert! Ein wirklich tolles und vor allem sehr bemühtes Team mit modern ausgestatteter und sauberer Basis. Und dazu noch sehr schöne Tauchplätze. Was will man mehr :) So wohl der Landtauchplatz in Kricin bietet eine sehr schöne Möglichkeit, Kurse in interessanter Unterwasserwelt durchzuführen als natürlich auch für den erfahrenen Taucher, um im Urlaub anzukommen. Damit ist das potential dieses Platzes aber nicht einfach abgetan. Auch für weitere Tauchgänge bietet der Tauchplatz viel zu sehen, vom Knurrhahn über den Oktopus bis hin zum Seepferdchen. Und man ist, wenn man will, schnell auf 32m. Das bieten wenige Landtauchplätze in Kombination mit gleichzeitiger Anfängerfreundlichkeit. Einen weiteren Tauchplatz (und nur einer von vielen in diesem Bereich, einer besser als der andere), den man unbedingt gesehen haben muss, ist der Tunnel vor der Insel, die zumeist zum Tauchen angefahren wird (Prvic?). Kurz vor der Insel schaut ein Felsen aus dem Wasser. Durch diesen geht ein ca. 50-60m langer fast gerader Tunnel mit ca. 3-4m Durchmesser den man dank der moderaten Tiefe (Eingang auf ca. 16m, Ausgang auf 8m) entspannt durchtauchen kann. Die Farbenpracht in diesem und das Gefühl hindurchzutauchen, sind einmalig! An jedem Tauchplatz habe ich ein professionelles Briefing bekommen und hier nach den üblichen Themen mit Buddyeinteilung, Orientierungs- und Sicherheitshinweisen besonders Wert darauf gelegt, auf die jeweiligen Fischarten und sonstigem UW-Getier am Tauchplatz, aufmerksam zu machen. In der Basis gibt es nach dem Tauchgang viel Platz und immer frisches Wasser (wird mehrmals am Tag gewechselt, wie mir aufgefallen ist) um die Ausrüstung zu spülen und aufzuhängen, auch wenn diese Umfangreicher ist. Gerade für Trockis gibt es auch die Möglichkeit diese Extrahoch aufzuhängen (gerade zum Kopfüber trocknen essentiell), dies fehlt leider in vielen Basen. Ich habe im Vorfeld natürlich auch die ein oder andere Bewertung gelesen, trotz der hohen Durchschnittsbewertung (4,9 von 5 auf Facebook soweit ich weis) gab es in letzter Zeit durchaus auch ein paar Einzelfälle auch sehr sehr schlechten Bewertung (Das das Einzelfälle sein müssen, sieht man ja an der 4,9). Hierzu möchte ich kurz zwei Statements abgeben: Soweit ich weis besitzt die Basis kein eigenes Boot, sondern bucht ihr Tauchboot immer bei einem Kapitän, mit dem sie eng zusammenarbeiten. Dementsprechend ist das kleine Boot als Tauchboot hergerichtet und bietet im Vergleich zu jedem Schlauchboot manch anderer Basis im Mittelmeer, mit Toilette und Überdachung viel Luxus. Wer natürlich ein Safariboot mit Catering, Bar und Dusche erwartet, wird enttäuscht sein. Dies wird er aber auch fast nirgends finden im Mittelmeer. Da der Bora-Wind in Baska leider doch ab und zu Ausfahrten verhindert, versucht das Tauchbasisteam in diesen Fällen trotzdem Tauchgänge zu ermöglichen und fährt andere Windgeschützte Stellen der Insel mit dem Auto an. Sowohl um dort von Land zu Tauchen, als auch um andere Boote zu mieten. Dieses sind natürlich nicht immer Tauchboote, die können ja nicht warten bis, alle 2 Wochen mal ein Tag Taucher kommen und sonst Däumchen drehen, sondern meist Fischerboote. Aber wer den Kompromiss nicht scheut hat auch so die Möglichkeit zu Tauchen. Und der Basiseigene Sauerstoff und AED waren auch immer dabei (welche andere Basis hat auch IMMER einen AED dabei?) Ich habe gesehen, dass hier auch viel Wert auf Nachwuchsförderung gelegt wird. Dementsprechend wird die Stammbelegschaft von Divemaster- und Tauchlehreranwärtern ergänzt, die natürlich noch im Lernprozess sind. Je nach individuellem Stand war aber immer ein erfahrener TL zur Supervision zusätzlich in der Nähe. Wem nicht passt, dass auch Nachwuchsausbildung eigene Erfahrungen Anwärter fordert (natürlich niemals unter Gefährdung der Sicherheit), der sollte sich vielleicht fragen, wo er sich vorstellt wo Tauchlehrer und Guides herkommen. Fallen die vom Himmel? Das war bei mir persönlich auf jedenfall nicht der Fall, den Aufprall auf dem Boden hätte ich mitbekommen ;) Abschließend möchte ich noch erwähnen: Die Basis hat Scooter! Dieses Jahr als ich da war, hatten sie den SUEX Seven da, durchaus ein sehr sehr ordentlichen Spielzeug für den normalen Sporttauchbereich :D Allein deshalb werde ich wieder kommen :D
Nach 2019 waren meine Familie und ich ein zweites Mal bei Gueni auf Krk. Das heißt etwas, da ich normalerweise ein Ziel nur einmal besuche. Die Welt ist halt groß, das Taucherleben eher kurz und der Urlaub begrenzt. Krk war nicht der Corona Notnagel sondern war bereits Ende 2019 vorgebucht worden. Wir haben nur zur Sicherheit den Urlaub etwas nach vorne verschoben um ggf. Quarantänevorschriften entsprechen zu können. Da wir auch die Ferienwohnung über Gueni gebucht haben, war er uns hierbei mit großer Flexibilität behilflich. Zu den Tauchplätzen ist ja schon viel gesagt worden: tolle Steilwände, relativ viel Fisch (mehr als ich aus Griechenland kenne) und die üblichen Mittelmeer- Verdächtigen. Auf meinen Wunsch nach Altmetall ging Gueni flexibel ein und ich konnte in den 2 Tauchwochen 3 größere (Peltastis, Elhawi Star, Sigrid) und etliche kleinere Wracks betauchen. Zwei tauchende Eltern mit dreijährigem Sohn, der die Welt entdeckt, müssen für eine Tauchbasis ein Alptraum sein. Dies haben wir hier jedoch nicht zu spüren bekommen. Es war sogar so, dass wir als Familie zu dritt mit auf das Tauchboot durften (um eine Kinder- Schwimmweste hatten wir uns im Vorfeld gekümmert). Gueni oder einer seiner Tauchlehrer hat unter Zuhilfenahme von "Shaun dem Schaf" während der Bootstauchgänge auf unseren Sohn aufgepasst, sodass wir endlich mal wieder 8 Ehepaar- Tauchgänge gemeinsam machen konnten. Dieser Service ist sicher nicht selbstverständlich! Von Corona war auf der Basis nicht viel zu spüren, natürlich stand überall Desinfektionsmittel, aber sonst war das Tauchen entspannt. Zum Umgang mit Leihausrüstung und deren Desinfektion kann ich nichts sagen, da wir unser eigenes Equipment dabei hatten. Die Basis war weniger frequentiert, als wir dies aus der Nachsaison 2019 kannten, was überwiegend an der Reisewarnung aus Österreich lag. Dies ermöglichte bei entsprechendem Wunsch auch größere Abstände auf der Basis und im Boot. Trotz geringerer Kundenzahlen, gel. Regen und gel. Bora haben Gueni und sein Team an nahezu allen Tauchtagen ein attraktives Angebot machen können. Auch bei tauchfernen Aktivitäten bekam an der Basis immer wieder hilfreiche Empfehlungen und kompetenten Rat. Wir wünsche Gueni und seinem Team (Kathi, Chris und Basti) in diesen schwierigen Zeiten viel Erfolg, Gesundheit und wirtschaftliches Überleben. Gerne würden wir auch ein drittes Mal bei Euch Gäste sein.

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