• 844 Fotos
  • 13 Videos

Tauchen in Kap Verde

Die kleine karge Inselgruppe im Südatlantik liegt knapp 800 Kilometer vor der westafrikanischen Küste und ist keine klassische Tourismus-Destination. Hier geht es bei Wind und Welle hinaus aufs Meer, sodass es beim Tauchen auf den Kapverden schon etwas rauer zugehen kann. Wer ein unberührtes Ziel abseits eingetrampelter Pfade sucht, findet es auf den Kapverden - über wie unter Wasser. Allerdings sollte man auch akzeptieren, dass klassische touristische Strukturen hier noch völlig fehlen.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Empfehlung

TheMagican
Ich war im April 2017 eine Woche auf dem Kap Verden. Im Hotel Dunas de Sal, in dem wir auch einquartiert waren, hätte es auch eine Tauchbasis gegeben, jedoch war dort nie jemand anzutreffen - eventuell hätte ich über die Hotelrezeption noch einen Kontakt herstellen können. Die Tauchbasis war auf der Rückseite des Hotels und sah nicht sehr vertrauenerweckend aus, so dass ich auf das Atlantic Star Nautic Center direkt am Strand "ausgewichen" bin. Das Atlantic Star Nautic Center scheint erst kürzlich neu eröffnet worden zu sein: Das Gebäude ist brandneu, genau so wie die komplette Ausrüstung. Es gibt eine Werkstatt (habe nur durch die Tür div. Werkzeug gesehen) und direkt im Haus ist auch eine Kite-Schule. Ein Aufenthaltsbereich für einen Austausch nach dem Tauchgang ist auch vorhanden. Das Personal war sehr freundlich und soweit ich es in der kurzen Zeit mitbekommen habe auch kompetent. Es werden zwei Tauchgänge am Morgen und einer am Nachmittag angeboten; bei den vormittags-Tauchgängen wechselt man die Flaschen auf dem Boot und kommt nicht zwischendrin zurück. Ich habe zwei mal die beiden vormittags Tauchgänge mitgemacht. Beim ersten Mal war ich mit dem Tauchguide Caterina allein unterwegs - ich glaube jemand hatte noch abgesagt. Ich war zum vereinbarten Zeitpunkt (9:00) an der Basis und meine komplette Leihausrüstung war schon her gerichtet - ich musste nur noch die Größen prüfen (hat alles gepasst) und alles in eine Tasche packen. Danach sind wir mit einem Kleinbus (6 Plätze + Fahrer + Beifahrer) zum Pier in Santa Maria gefahren (ca. 5min). Dort ging es auf ein Schlauchboot, mit dem wir dann rausgefahren sind. Den ersten Tauchplatz konnten wir leider nicht nehmen, da die Boje durch die See abgerissen worden war; wir haben daraufhin einfach einen anderen Platz gewählt. Erst jetzt gab es auf dem Boot ein kurzes Briefing und danach ging es los. Tauchgang an sich war super, Catarina hat alles toll gemacht und konnte mir einiges zeigen. Da es unerwarteterweise keine Strömung gab sind wir an einem anderen Ort als mit dem Boot vereinbart aufgetaucht; ein anderes Boot, das zufällig vor Ort war, hat dann unser Boot per Funkt gerufen. Der zweite Tauchgang an dem Tag war ein Drift Dive, bei dem auch alles super funktioniert hat; am Ende haben wir eine Schildkröte gesehen und bei der "Verfolgungsjagd" leider etwas die Orientierung verloren, so dass wir zum Schluss eine Boje setzen mussten und effektiv 10m vom Boot entfernt aufgetaucht sind. Bei den zweiten zwei Vormittagstauchgängen war ich mit Tauchbasenleiter Guido und zwei anderen, deutschen Tauchern unterwegs. Die Ausrüstung war dieses Mal zwar nicht vorbereitet aber innerhalb kürzester Zeit war alles zusammen. Wieder mit dem Bus zum Pier und von dort aufs Boot. ich hatte Guido als Buddy und er hat auch alles super gemacht und konnte mir einiges zeigen, was mir sonst vllt. entgangen wäre. Der zweite Tauchgang an dem Tag war zum Wrack der Santo Antao. Dieses haben wir insgesamt zwei Mal umkreist und sind dann trotz 100bar Restluft nach ~45min wieder aufgetaucht, da es uns zu kalt wurde. Insgesamt habe ich einen sehr guten Eindruck von der Tauchbasis und dem Personal und würde jederzeit wieder hin. Die Basis hat außerdem den Vorteil, dass sie momentan noch eher unbekannt ist und daher die Gruppengrößen deutlich kleiner als bei der bekannteren Basen in Santa Maria ist - teilweise habe ich Boote mit vermutlich um die 12 Tauchern an Bord gesehen. Neben der eigentlichen Tauchbasis am Strand gibt es auch ein Büro auf der "Hauptstraße" von Santa Maria in der Nähe des Hotels "Djadsal Tropical Resort".
Tauchen bei der Insel Sal, Cabo Verde Februar 2017 Für alle, die es kurz und knackig mögen: Der Orca Dive Club Kapverden besteht nicht mehr. Die ehemaligen Basisleiter führen nun das Tauchcenter Eco Dive School. Das Tauchen bei dieser Basis kann ich ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Und hier eine ausführliche Darstellung: In dem kleinen Ort Santa Maria auf Sal gibt es einige Tauchbasen, die alle mehr oder minder gut organisiert sind. Da ich das erste Mal vor ca. 8 Jahren dort war, hatte ich mich damals als Tauchanfänger für die einzige Basis unter deutscher Leitung, Orca Dive Club entschieden. 2015 war ich wieder dort tauchen, diesmal an einem anderen Standort und unter neuer Leitung. Sandra und ihr Ehemann Neil Parsons hatten es geschafft, aus der ehemals etwas vernachlässigten Tauchbude eine gut funktionierende Basis mit einem sehr guten Team zu machen. Das war für mich Grund genug, auch dieses Jahr wieder dort einzuchecken. Im Vorfeld hatte ich mit Sandra Kontakt aufgenommen und so stand einem ungetrübten Tauchvergnügen nichts mehr im Wege. Dass die Gebäude der Tauchbasis im letzten September durch einen Brand vollständig zerstört worden waren, wusste ich bereits. Mittels facebook konnte man die Bilder des Feuerwehreinsatzes und das Ausmaß der Zerstörung mehr als gut erkennen. Da war nichts übrig geblieben. Lediglich die gemauerten Spülbecken zeugen noch von dem früheren Tauchbetrieb an der Brandstelle. Der Schaden war immens und allumfassend. Dank der Unterstützung der anderen lokalen Tauchbasen war es Sandra, Neil und dem gesamten Team möglich, in der Folgezeit den Tauchbetrieb weiter zu gewährleisten. Petzi Hubers Windsurf-Center stellte Räumlichkeiten zur Mitbenutzung, die Tauchbasen Ausrüstung (Manta Diving) und Kapazitäten zur Verfügung. Auch direkt nach dem Brand musste keinem einzigen Gast und keiner Gruppe abgesagt werden. Und das mitten in der Hochsaison. Eine starke Leistung! Inzwischen hat sich der Tauchbetrieb an dem neuen Standort - Petzi Hubers Surfcenter - gut eingespielt. Der Orca Dive Club hat mittlerweile seine Geschäftsbeziehungen zu der Basis beendet. Sandra und Neil Parsons betreiben die Tauchbasis nun unter dem Namen Eco Dive School in Eigenregie. Für den Gast macht das keinen Unterschied, da auch in der Vergangenheit Sandra und Neil als Herz des Tauchcenters und die gut ausgebildete Crew das Erscheinungsbild der Basis geprägt haben. Mir hat es wieder eine Menge Spass gemacht, dort abzutauchen! Dass es im Februar etwas rauer sein würde war mir klar. So war es sehr angenehm, dass der Einstieg ins Boot nicht mehr über den Strand sondern nach einer kurzen Fahrt mit dem Pickup vom Pier aus erfolgt. Da bei der Basis Sicherheit Vorrang hat, wurde vor jedem Tauchgang ein Strömungscheck gemacht. Falls erforderlich, wurde dann auch schon mal ein anderer Platz als ursprünglich geplant angefahren. Da das große Schlauchboot über Sitzbänke (!) verfügt, waren die Fahrten auch bei etwas mehr Wellengang immer komfortabel und sicher. An jedem Tauchplatz wurde ein ausführliches Briefing mit Tauchplatzkarte durchgeführt. Auch bei Welle und Strömung wusste so jeder, wie der Tauchgang ablaufen würde. Insbesondere wurden auch die unterschiedlich möglichen Aufstiege nach Beendigung des Tauchgangs je nach den aktuellen Strömungsverhältnissen, dem Luftverbrauch und der Kondition der Taucher erläutert. So gab es Aufstiege an der gleichen Boje, an anderen Bojen oder Freiwasseraufstiege mit Safetybuoy (SMB). Alles immer relaxt und an den Fähigkeiten der einzelnen Taucher ausgerichtet. So konnte sich jeder wohl fühlen, egal ob Anfänger oder erfahrener Taucher. Der Skipper und ein zusätzlicher Helfer an Bord haben jedem beim Anlegen der Ausrüstung geholfen und darauf geachtet, dass alle heile den Weg ins Wasser und zur Bugleine gefunden haben. Da das Boot mit außen laufenden Leinen und einer guten Leiter ausgestattet ist, war es auch für mich (50+, an der Oberfläche ein wenig unbeholfen) kein Problem, sicher abzutauchen und nach dem Tauchgang wieder ins Boot zu kommen. Aufgrund der Jahreszeit und der sich im Umbruch befindlichen Organisation/Management waren relativ wenig Tauchgäste vor Ort. Die Tauchausfahrten fanden jedoch auch mit nur einem einzigen Gast statt! Special thanks to BEN: You made me able to do and enjoy my first cave dives. It was an amazing new world of marine life to explore. CLAY: Mister Stingray, thanks for the special deep dive, a lot of huge stingrays, nurse shark with moray eel at Cavalha and awesome driftdives. ALEX and the SKIPPER: Thanks for always a helping hand nearby and sharp eyes by finding the buoy and drifting divers. I had a lot of fun! Auch wenn es mit der Beurteilung der Basis nichts zu tun hat: Der Atlantik bei Sal bietet eine überraschend vielfältige Unterwasserwelt. Natürlich darf man hier keine knallbunten Korallenriffe erwarten. Aber der Fisch- und Artenreichtum ist immer wieder erstaunlich. Die verschiedenen Tauchplätze - flach, tief, Wracks, Grotten, Höhlen - bieten abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften für zahlreiche Tauchgänge. Bei mir waren es diesmal 13. Und ich werde bestimmt wieder kommen. Bei der Bewertung gibt es trotz meiner Begeisterung einen Punkt Abzug. Fairerweise muss man zugeben, dass aktuell das eine oder andere noch fehlt oder nicht ganz optimal abläuft. Die Basis Eco Dive School ist zwar nicht bei Null gestartet, aber einiges befindet sich halt noch im (Wieder) Aufbau. Die angehängten Fotos verwende ich mit freundlicher Genehmigung von Oliveira White
Wir, Miriam und Christoph, waren im Mai 2017 (Nebensaison, deshalb hatten wir an manchen Tagen das Boot quasi für uns allein) mit der Eco Dive School Cabo Verde für eine Woche rund um die Insel Sal tauchen. Ursprünglich war geplant, mit der Orca-Tauchbasis zu tauchen, aber nachdem diese abgebrannt war, waren wir froh zu sehen, dass Sandra und Neil, die Inhaber, eine neue Tauchbasis eröffnet haben. Das ganze Team war sehr freundlich und hilfsbereit. Die Auswahl der Tauchplätze war klasse und man hat sich bemüht, uns immer wieder etwas Neues zu zeigen, auch wenn die Bedingungen während unseres Aufenthalts einen Besuch der Höhlen im Norden der Insel Sal nicht zugelassen haben. Auch einen Ausflug mit dem Unterwasserscooter konnten wir machen (und zwar gerade am strömungsreichsten Tag - also super Timing!). Dank Sandra und Ben hat sich Christoph in nur einer Woche vom blutigen OWD zum begeisterten Taucher mit gutem Luftverbrauch gemausert. Die Divesites boten von größeren Schwärmen bis hin zur anscheinend recht tauchergewöhnten Schildkröte, die einem genug Zeit ließ, sie aus der Nähe zu bestaunen, eine Menge Abwechslung und auch für Makro-Liebhaber einige Schmankerl. Die Überhänge bieten vielen Meeresbewohnern Schutz und in den kleinen Höhlen findet man eigentlich immer etwas Sehenswertes. Meeresbiologin Sandra war nach jedem Tauchgang sehr bemüht dabei, im Maine Life-Buch noch die Kandidaten zu zeigen, die man zuvor gesehen hatte. Die neue Basis hat alles, was man braucht. Klar - innerhalb der Kürze der Zeit, die die Inhaber nach der Zerstörung der Orca-Basis hatten, lässt sich keine Luxus-Basis aus dem Boden stampfen. Duschen werden noch installiert. Aber das Tauchen mit der Eco Dive School macht auch jetzt schon eine Menge Spaß und wir würden jedem Kapverden-Besucher nahelegen, mit dem tollen Team zu tauchen! Wir hatten viel Spaß und den Eindruck, dass dort erfahrene Profis am Werk sind, die trotzdem jeden Tag mit Freude bei der Arbeit sind. Danke nochmal für die tolle Zeit!

Empfehlung

TheMagican
Ich war im April 2017 eine Woche auf dem Kap Verden. Im Hotel Dunas de Sal, in dem wir auch einquartiert waren, hätte es auch eine Tauchbasis gegeben, jedoch war dort nie jemand anzutreffen - eventuell hätte ich über die Hotelrezeption noch einen Kontakt herstellen können. Die Tauchbasis war auf der Rückseite des Hotels und sah nicht sehr vertrauenerweckend aus, so dass ich auf das Atlantic Star Nautic Center direkt am Strand "ausgewichen" bin. Das Atlantic Star Nautic Center scheint erst kürzlich neu eröffnet worden zu sein: Das Gebäude ist brandneu, genau so wie die komplette Ausrüstung. Es gibt eine Werkstatt (habe nur durch die Tür div. Werkzeug gesehen) und direkt im Haus ist auch eine Kite-Schule. Ein Aufenthaltsbereich für einen Austausch nach dem Tauchgang ist auch vorhanden. Das Personal war sehr freundlich und soweit ich es in der kurzen Zeit mitbekommen habe auch kompetent. Es werden zwei Tauchgänge am Morgen und einer am Nachmittag angeboten; bei den vormittags-Tauchgängen wechselt man die Flaschen auf dem Boot und kommt nicht zwischendrin zurück. Ich habe zwei mal die beiden vormittags Tauchgänge mitgemacht. Beim ersten Mal war ich mit dem Tauchguide Caterina allein unterwegs - ich glaube jemand hatte noch abgesagt. Ich war zum vereinbarten Zeitpunkt (9:00) an der Basis und meine komplette Leihausrüstung war schon her gerichtet - ich musste nur noch die Größen prüfen (hat alles gepasst) und alles in eine Tasche packen. Danach sind wir mit einem Kleinbus (6 Plätze + Fahrer + Beifahrer) zum Pier in Santa Maria gefahren (ca. 5min). Dort ging es auf ein Schlauchboot, mit dem wir dann rausgefahren sind. Den ersten Tauchplatz konnten wir leider nicht nehmen, da die Boje durch die See abgerissen worden war; wir haben daraufhin einfach einen anderen Platz gewählt. Erst jetzt gab es auf dem Boot ein kurzes Briefing und danach ging es los. Tauchgang an sich war super, Catarina hat alles toll gemacht und konnte mir einiges zeigen. Da es unerwarteterweise keine Strömung gab sind wir an einem anderen Ort als mit dem Boot vereinbart aufgetaucht; ein anderes Boot, das zufällig vor Ort war, hat dann unser Boot per Funkt gerufen. Der zweite Tauchgang an dem Tag war ein Drift Dive, bei dem auch alles super funktioniert hat; am Ende haben wir eine Schildkröte gesehen und bei der "Verfolgungsjagd" leider etwas die Orientierung verloren, so dass wir zum Schluss eine Boje setzen mussten und effektiv 10m vom Boot entfernt aufgetaucht sind. Bei den zweiten zwei Vormittagstauchgängen war ich mit Tauchbasenleiter Guido und zwei anderen, deutschen Tauchern unterwegs. Die Ausrüstung war dieses Mal zwar nicht vorbereitet aber innerhalb kürzester Zeit war alles zusammen. Wieder mit dem Bus zum Pier und von dort aufs Boot. ich hatte Guido als Buddy und er hat auch alles super gemacht und konnte mir einiges zeigen, was mir sonst vllt. entgangen wäre. Der zweite Tauchgang an dem Tag war zum Wrack der Santo Antao. Dieses haben wir insgesamt zwei Mal umkreist und sind dann trotz 100bar Restluft nach ~45min wieder aufgetaucht, da es uns zu kalt wurde. Insgesamt habe ich einen sehr guten Eindruck von der Tauchbasis und dem Personal und würde jederzeit wieder hin. Die Basis hat außerdem den Vorteil, dass sie momentan noch eher unbekannt ist und daher die Gruppengrößen deutlich kleiner als bei der bekannteren Basen in Santa Maria ist - teilweise habe ich Boote mit vermutlich um die 12 Tauchern an Bord gesehen. Neben der eigentlichen Tauchbasis am Strand gibt es auch ein Büro auf der "Hauptstraße" von Santa Maria in der Nähe des Hotels "Djadsal Tropical Resort".
Tauchen bei der Insel Sal, Cabo Verde Februar 2017 Für alle, die es kurz und knackig mögen: Der Orca Dive Club Kapverden besteht nicht mehr. Die ehemaligen Basisleiter führen nun das Tauchcenter Eco Dive School. Das Tauchen bei dieser Basis kann ich ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Und hier eine ausführliche Darstellung: In dem kleinen Ort Santa Maria auf Sal gibt es einige Tauchbasen, die alle mehr oder minder gut organisiert sind. Da ich das erste Mal vor ca. 8 Jahren dort war, hatte ich mich damals als Tauchanfänger für die einzige Basis unter deutscher Leitung, Orca Dive Club entschieden. 2015 war ich wieder dort tauchen, diesmal an einem anderen Standort und unter neuer Leitung. Sandra und ihr Ehemann Neil Parsons hatten es geschafft, aus der ehemals etwas vernachlässigten Tauchbude eine gut funktionierende Basis mit einem sehr guten Team zu machen. Das war für mich Grund genug, auch dieses Jahr wieder dort einzuchecken. Im Vorfeld hatte ich mit Sandra Kontakt aufgenommen und so stand einem ungetrübten Tauchvergnügen nichts mehr im Wege. Dass die Gebäude der Tauchbasis im letzten September durch einen Brand vollständig zerstört worden waren, wusste ich bereits. Mittels facebook konnte man die Bilder des Feuerwehreinsatzes und das Ausmaß der Zerstörung mehr als gut erkennen. Da war nichts übrig geblieben. Lediglich die gemauerten Spülbecken zeugen noch von dem früheren Tauchbetrieb an der Brandstelle. Der Schaden war immens und allumfassend. Dank der Unterstützung der anderen lokalen Tauchbasen war es Sandra, Neil und dem gesamten Team möglich, in der Folgezeit den Tauchbetrieb weiter zu gewährleisten. Petzi Hubers Windsurf-Center stellte Räumlichkeiten zur Mitbenutzung, die Tauchbasen Ausrüstung (Manta Diving) und Kapazitäten zur Verfügung. Auch direkt nach dem Brand musste keinem einzigen Gast und keiner Gruppe abgesagt werden. Und das mitten in der Hochsaison. Eine starke Leistung! Inzwischen hat sich der Tauchbetrieb an dem neuen Standort - Petzi Hubers Surfcenter - gut eingespielt. Der Orca Dive Club hat mittlerweile seine Geschäftsbeziehungen zu der Basis beendet. Sandra und Neil Parsons betreiben die Tauchbasis nun unter dem Namen Eco Dive School in Eigenregie. Für den Gast macht das keinen Unterschied, da auch in der Vergangenheit Sandra und Neil als Herz des Tauchcenters und die gut ausgebildete Crew das Erscheinungsbild der Basis geprägt haben. Mir hat es wieder eine Menge Spass gemacht, dort abzutauchen! Dass es im Februar etwas rauer sein würde war mir klar. So war es sehr angenehm, dass der Einstieg ins Boot nicht mehr über den Strand sondern nach einer kurzen Fahrt mit dem Pickup vom Pier aus erfolgt. Da bei der Basis Sicherheit Vorrang hat, wurde vor jedem Tauchgang ein Strömungscheck gemacht. Falls erforderlich, wurde dann auch schon mal ein anderer Platz als ursprünglich geplant angefahren. Da das große Schlauchboot über Sitzbänke (!) verfügt, waren die Fahrten auch bei etwas mehr Wellengang immer komfortabel und sicher. An jedem Tauchplatz wurde ein ausführliches Briefing mit Tauchplatzkarte durchgeführt. Auch bei Welle und Strömung wusste so jeder, wie der Tauchgang ablaufen würde. Insbesondere wurden auch die unterschiedlich möglichen Aufstiege nach Beendigung des Tauchgangs je nach den aktuellen Strömungsverhältnissen, dem Luftverbrauch und der Kondition der Taucher erläutert. So gab es Aufstiege an der gleichen Boje, an anderen Bojen oder Freiwasseraufstiege mit Safetybuoy (SMB). Alles immer relaxt und an den Fähigkeiten der einzelnen Taucher ausgerichtet. So konnte sich jeder wohl fühlen, egal ob Anfänger oder erfahrener Taucher. Der Skipper und ein zusätzlicher Helfer an Bord haben jedem beim Anlegen der Ausrüstung geholfen und darauf geachtet, dass alle heile den Weg ins Wasser und zur Bugleine gefunden haben. Da das Boot mit außen laufenden Leinen und einer guten Leiter ausgestattet ist, war es auch für mich (50+, an der Oberfläche ein wenig unbeholfen) kein Problem, sicher abzutauchen und nach dem Tauchgang wieder ins Boot zu kommen. Aufgrund der Jahreszeit und der sich im Umbruch befindlichen Organisation/Management waren relativ wenig Tauchgäste vor Ort. Die Tauchausfahrten fanden jedoch auch mit nur einem einzigen Gast statt! Special thanks to BEN: You made me able to do and enjoy my first cave dives. It was an amazing new world of marine life to explore. CLAY: Mister Stingray, thanks for the special deep dive, a lot of huge stingrays, nurse shark with moray eel at Cavalha and awesome driftdives. ALEX and the SKIPPER: Thanks for always a helping hand nearby and sharp eyes by finding the buoy and drifting divers. I had a lot of fun! Auch wenn es mit der Beurteilung der Basis nichts zu tun hat: Der Atlantik bei Sal bietet eine überraschend vielfältige Unterwasserwelt. Natürlich darf man hier keine knallbunten Korallenriffe erwarten. Aber der Fisch- und Artenreichtum ist immer wieder erstaunlich. Die verschiedenen Tauchplätze - flach, tief, Wracks, Grotten, Höhlen - bieten abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften für zahlreiche Tauchgänge. Bei mir waren es diesmal 13. Und ich werde bestimmt wieder kommen. Bei der Bewertung gibt es trotz meiner Begeisterung einen Punkt Abzug. Fairerweise muss man zugeben, dass aktuell das eine oder andere noch fehlt oder nicht ganz optimal abläuft. Die Basis Eco Dive School ist zwar nicht bei Null gestartet, aber einiges befindet sich halt noch im (Wieder) Aufbau. Die angehängten Fotos verwende ich mit freundlicher Genehmigung von Oliveira White

Tauchbasen in Kap Verde

Zeige alle Tauchbasen in Kap Verde

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen