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Tauchen in Frankreich

Frankreich bezeichnet sich selbst auch immer gerne als die „Grande Nation“. Das Tauchen in Frankreich erfordert so auch „große“ Taucher, denn zumindest in der Normandie und der Bretagne sollte man einen guten Sack an Erfahrung mitbringen und mit schlechter Sicht und reichlich Strömung gut vertraut sein. Gemütlicher geht’s da schon an der französischen Mittelmeerküste zu. Dort gibt es neben zahlreichen Wracks (Rubis, Le Grec, Donator) auch ansonsten ziemlich viel zu sehen.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Am 12.09.16 hatte ich mit Cap Camarat Plongee einen wunderschönen Tauchgang zur Rubis erlebt. Nach dem vorherigen Abklären der Formalitäten (Brevets, Med. Attest) wurden auf anschauliche Weise im Vorbriefing das Wrack , die Gegebenheiten und der Ablauf besprochen (in engl.). Dies ist bei den meisten "Massenbetrieben" in der Gegend nach meiner Erfahrung erstmal eher unüblich - deshalb schätze ich es, da es mein erster Tauchgang zu diesem Wrack war, umso mehr. Das Equipment wurde auf einen Pickup geladen und zur ca. 300m entfernten Anlegestelle des Tauchboots gebracht. Das Boot machte einen sehr guten Eindruck. Wir hatten üppig Platz da nur 6 Taucher an Bord waren - statt der max. 20 Taucher. Am Tauchplatz waren optimale Bedingungen : kein Wind, kein Wellengang, keine! Strömung und auch keine anderen Tauchboote. Auch so kann es Mal sein beim Tauchen in Frankreich - für diesen Platz laut Tauchguide sehr ungewöhnlich. Beim Abstieg waren wir die Ersten und wurden am Deckoberteil von 3 größeren "Merous" und Fischschwärmen empfangen. Aus mehreren Löchern lugten Muränen hervor und auch der Korallenbewuchs ist an der Bordwand teilweise gut fortgeschritten. Das Tauchen entlang dem schlanken, gut erhaltenen U-Boot -Leib bietet eine besondere Atmosphäre, etliche Löcher und Luken gestatteten Einblicke in das Innere. Da wir nur mit Monoflaschen mit Stages unterwegs waren war die Zeit natürlich recht begrenzt, ich wäre gerne noch eine Weile unten geblieben. Unsere anderen beiden Tauchkameraden, die etwas später dazukamen waren mit Rebreathern unterwegs - sie berichteten später nach der Rückkehr an der Tauchbasis bei einem Glas Rosee vom absoluten Gefühl der Stille, ohne Zischen und Gluckern - Alleine an der Rubis! Die Tauchbasis, mittlerweile technisch gut ausgestattet - auch für Tek- und Rebreathertauchen, verdient mit dem guten, vorbildlichem Service ein Hervorragend!
Ich war Anfang August dieses Jahres in Porto und habe 5 Tauchgänge mit der Tauchschule gemacht. Ich bin über das Internet auf sie gekommen. Da mir die Seite schonmal einen sehr guten Eindruck gemacht hat, habe ich direkt die Tauchgänge angefragt. Sofort kam eine nette positive Antwort zurück. Nun bin ich mit voller Vorfreude in den Urlaub gefahren. Als ich da war haben wir die ganzen Formalitäten erledigt. Dort ist mir direkt aufgefallen, dass die Basis sehr organisiert ist. Sie wussten sofort wer ich bin und hatten mich schon in die Tauchliste eingetragen. Logbuch, Tauchschein und Gesundheitsbescheinigung haben sie gründlich nachgeguckt. Die Daten meiner Eltern wollten sie auch für den Fall eines Tauchunfalls haben, was ich selten bei Tauchschulen auf der ganzen Welt erlebt habe. Sehr verantwortungsvoll! Es gab 2 bis 4 Tauchausfahrten pro Tag. Morgens um entweder 8:30 für weiter weg liegende Tauchplätze(10 Euro extra) oder um 9:00 für nahe Tauchplätze. Zudem nochmal eine Tauchausfahrt um 14:00. Zusätzliche Tauchausfahrten bei vielen Gästen wurden hinten angeschlossen. Auf einer Tafel konnte man sehen wer mit wem zusammen taucht, welches Niveau die Mittaucher haben, welchen Tauchguide man hat und auf welches Boot man zugeteilt ist. Das Equipment habe ich immer vor jedem Tauchgang neu zusammengestellt bekommen. Es war neu, hochwertig und wird jede Saison fast komplett ersetzt. Für tiefe Tauchgänge bekam ich einen Computer kostenlos dazu. Das große Team stand mir immer beim Zusammenbau hilfsbereit an der Seite. Es hat bei Problemen geholfen, kontrolliert ob ich alles richtig mache und Fragen präzise beantwortet. Nach dem Zusammenbau ging es auf eines der zwei Zodiaks raus in den Golf von Porto. Die Anfahrt dauerte je nach Tauchplatz ca. 5-20 Minuten. Die Unterwasserlandschaft ist mit den Steilwänden sehr spektakulär. Bei jedem Tauchgang habe ich Zackenbarsche mit über einem Meter Länge, Muränen und große Fischschwärme gesehen. Tauchplätze die ich sehr empfehlen kann sind Scopa, Scandola und Ficajola. Ich habe übrigens jeden Tauchgang gefilmt und daraus ein Video zusammen geschnitten. Man kann es sich auf Youtube angucken: https://youtu.be/MWOiWE2fDvQ Wieder zurück in der Tauchschule wurde das Equipment gesäubert und die Logbucheinträge wurden geschrieben. Was ich sehr gut fand war, dass der für mich zuständige Tauchguide mir nach jedem Tauchgang ein Feedback mit Fehlern von mir die ich während des Tauchgangs gemacht habe, Tipps und Ratschlägen gegeben hat. Wichtig! - Es gibt mehrere Tage im Sommer wo es sehr windig ist und nicht getaucht wird, da es zu gefährlich ist. Ich hatte sehr Glück, denn dies war vier Tage lang direkt nachdem ich meine Tauchgänge absolviert habe der Fall. Also darf man sich nicht lange im Voraus 100% sicher sein, dass der Tauchgang stattfinden wird. Jedoch wird man sofort von der Tauchschule benachrichtigt, wenn sie etwas von einem aufkommendem Unwetter weiß und die Tauchgänge abgesagt werden müssen. - Wer nach dem Tauchgang den Tauchertisch mit Geschichten, Kaffee, Tee und Kuchen sucht ist bei der Tauchschule falsch. Ich wollte auch eigentlich nach dem Tauchen noch ein bisschen reden, doch habe leider die Erfahrung gemacht, dass alle direkt gegangen sind. Man muss allerdings auch bedenken, dass die Tauchschule direkt am Strand liegt und das meiste Laufkundschaft ist. Daher ist dies meiner Meinung nach zu entschuldigen. -Die meisten Taucher waren Franzosen. Oft habe ich festgestellt, dass viele von ihnen sehr schlecht Englisch und schon gar kein Deutsch sprechen können. Trotzdem war es kein großes Problem für mich, da ich ein bisschen Französisch kann.

Super Tauchbasis

NachosLosTacos
Tolle, sehr professionelle geführte Tauchbasis mit schönem Tauchshop direkt am Steg. 3 Schritte vom Laden ins Boot. Perfekte Lage. Alles vorab von Zuhause aus per E-Mail vereinbart, klappte wunderbar und die Antworten kamen immer prompt. Olivier Moser und sein Team machen einen tollen Job. Wir haben 2 Tauchgänge absolviert (1x Vormittag, 1x Nachmittag, dazwischen ca. 2.5 Std. Pause, optimal um in einem der vielen kleinen schönen Restaurant direkt am Wasser gemütlich Mittag zu Essen) und wissen nur Gutes zu Berichten. Das Leihmaterial ist in einem einwandfreiem Zustand. Die Ausrüstung wird durch jeden Taucher selber zusammengebaut, was ich persönlich sehr gut finde, natürlich immer mit der Möglichkeit um Hilfe zu bitten sollte es mal irgendwo klemmen. Das Boot, welches einst für die Fischerei gebaut wurde, hat viel Platz und ist sehr gut ausgerüstet. Es gibt sicher schnellere, aber dies spielt für mich im Urlaub keine Rolle. Die Fahrt zum Tauchplatz dauerte schätzungsweise 30min, weiss ich aber nicht mehr so genau, wie gesagt, ich hatte Urlaub. Wasser und Sirup gab's inkl. Von der Unterwasserwelt war ich positiv überrascht, da hab ich im Mittelmeer schon anderes erlebt. Die Zackenbarsche stehen unter Schutz, dies konnte man sehr gut erkenne, hatte es doch einige richtige «Monster» darunter. Zudem begegneten wir einigen stattlichen Oktopusse. Schön wie die Schutzmassnahmen in gewissen Regionen langsam aber sicher Wirkung zeigen. Wenigstens in den Schutzgebieten kann sich die Natur langsam erholen. Fazit: Wir können Cap Ferrat Diving zu 100% weiterempfehlen und werden auf jeden Fall wiederkommen. Es gibt wahrscheinlich günstigere Tauchbasen, aber wer auf Qualität und Professionalität Wert legt, ist bei Olivier und seinem Team bestens aufgehoben. Und der Preis war es auf jeden Fall wert.

Schade

Martin 1962
Stellungnahme der Tauchbasis am Ende des Originalberichts (3.Jan 2016) Reisebericht Divin Giens Port-Cros Tauchbasis von Hansi vom September 2016 Zunächst einmal möchte ich vorrausschicken, dass wir, eine Gruppe bestehend aus 7 Personen 3x2 Stern, 3 x 3 Stern und 1 x 1 Stern die Reise nach Frankreich aufgrund der Tauchbestimmungen um ein Jahr verschoben haben, weil wir für diese Reise die geforderte Sterneregel nicht oder nur begrenzt einhalten konnten. Somit machten ein teil von uns zunächst den 3. Stern und ließen ihn dann auch noch in die Französische FFESSM Brevetierung umschreiben. Ich selber habe schon mehrere Tauchreisen mitgemacht und weiß, dass es auch anders geht. Zusätzlich buchten wir für unseren Tauchbuddy, der gerade fertig mit der 1 * Ausbildung war, einen Tauchlehrer, der ihn begleiten sollte. Nach langer Anreise trafen wir am Campingplatz ein und checkten dort auch ein. Sehr freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Da wir ein wenig Zeit hatten gingen wir zur Tauchbasis. Dort war geschlossen aber mit einem Hinweis auf eine ungefähre Rückkehrzeit, einer Telefonnummer und einem Zettel, auf dem man sein Anliegen eintragen konnte. Wir beschlossen zunächst unsere Unterkunft zu beziehen und dann zur angegebenen Zeit wieder zur Basis zurückzukehren. Gesagt, getan. Wir kamen an der Basis erneut an und trafen auf den Basenleiter Hansi. Er war damit beschäftigt Listen durchzusehen und fragte, ohne aufzusehen, was wir wollen. Wir antworteten wer wir sind, dass wir bei Ihm gebucht hatten und es kaum erwarten können am nächsten Tag ins Wasser zu kommen. Er schaut kurz auf und sagt „ Ach Ihr seid das, aber morgen könnt Ihr nicht tauchen es sind so viele Taucher bei mir, da ist es fast unmöglich noch welche aufzunehmen. " OK. Der erste Eindruck zählt ja meistens, und der war schon mal nicht gut. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Wir sagten Ihm, dass wir doch aber gebucht haben und schließlich auch ins Wasser möchten. Darauf fragte er uns nach unserer Brevetierung und stellte fest, dass wir ja fast autark tauchen können außer unser 1* Neuling. Und sagte zu, uns für den nächsten Tag mitzunehmen. Nur für unseren 1 * Taucher ginge es erst am Nachmittag, da morgens nur tiefe Tauchplätze angefahren würden. Wie gesagt, die Brevetierung wurde nur gefragt und nicht kontrolliert. Dieses sollte sich auch im Verlauf nicht ändern. Nun wenn es dann so ist, ist es zwar nicht schön, aber es ist so. Wir konnten dann unsere Ausrüstung schon mal in der Basis lassen und nachdem ich nach einem Speißfass oder vergleichbarem gefragt habe wieder ein Spruch von Hansi mir persönlich auf die Nerven ging weil er sagte „Ihr Deutschen“ packt auch immer alles einzeln ein und wir würden deshalb nicht mit der von Ihm bereitgestellten IKEA Tasche klar kommen. Na Ja ich hatte ja meine Cressi Tasche und die reicht allemal für die Ausrüstung. Unser 1 Stern Neuling musste dann leider aus familiären Gründen die Heimreise vorzeitig antreten und wir gingen morgens zur Basis. Wir wurden mit schrottreifen Fahrzeugen zum Hafen gefahren und als wir auf das Schiff gingen, wurde mir schlagartig klar, warum unsere Taschen oder gar ein Speißfass zu groß war. Denn das Schiff war einfach viel zu klein für so viele Taucher. Wir als Gruppe gingen zunächst einmal auf das Vorschiff. Und versuchten uns dort umzuziehen. Die DTG´s bauten wir zusammen und stellten sie auf eine in der Mitte des Schiffes gebaute Bank und „befestigten“ Sie mit GUMMIBÄNDERN. Wenn man überhaupt von befestigen sprechen kann. Da es viel zu viele DTG´s waren wurden einige auch an der Seitenwand des Schiffes befestig. Laufen war fast nicht möglich. Der Tauchgang war dann ganz OK. Und die Rückfahrt war genau wie die Hinfahrt zu eng und einfach nur katastrophal. Am Hafen angekommen wieder alles auseinanderbauen, die Flaschen gingen zum Füllen und wir in die Mittagspause. Das Schauspiel wiederholte sich am Nachmittag genauso, allerdings an einem anderen Tauchplatz. Nun der nächste Tag. Eine neue Gruppe kam dazu. Bedeutete das so viel Taucher an Bord wie vorher? Nein, es waren noch mehr. Und dazu noch ein Paar TEC Taucher, deren Ausrüstung noch ein wenig umfangreicher ist. Dann kam das Briefing von Hansi. "Heute Morgen sind ein Paar 1 Stern Taucher an Bord so dass wir zu einem flachen Tauchplatz fahren." Ich fragte mal kurz nach ob ich mich verhört habe aber bekam von meiner Nachbarin nur den Spruch "Das haben wir schließlich gebucht!" und von Hansi kam „Ach, da will sich jemand beschweren“. "Nein", sagte ich, "nicht beschweren, nur feststellen, dass offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird und das sowas nicht sein kann und darf." Egal, ich hab ja Urlaub und möchte das Tauchen einfach genießen, meiner Nachbarin steckte ich aber noch, dass auch wir das gebucht hatten. Ich frag mich immer noch, wo denn wohl der TL für unseren 1 Stern Taucher gewesen ist. Auf meine Frage, ob es denn Toiletten an Bord gibt, bekam ich nur ein müdes Lächeln und den Hinweis auf das Wasser um mich herum. OK, für mich ist das auch i. O. aber für die Frauen? Und was ist, wenn es einem doch mal auf den Magen schlägt? In der heutigen Zeit muß so etwas nicht mehr sein. Am nächsten Tag fuhren wir nach Port Cros und das war schon eine lange Fahrt und auch wieder viel zu voll. Nach dem ersten Tauchgang fuhren wir in den Hafen um etwas zu essen. Ihr nehmt doch alle das Menü? fragte Hansi. Nein sagten einige von uns wir möchten schon gerne aus der Karte aussuchen. „Ach Ihr wieder“ waren seine Worte. „ dann dauert es eben länger“ kam noch ergänzend hinzu. Der 2. Tauchgang war dann auch ganz ok. Und dann ging es los denn bevor die Rückreise angetreten wurde musste der eine oder auch die andere die Blase entleeren. Ich glaube das hat mich dann zum Aufgeben gebracht. Denn während die einen einfach von Bord „pullerten“ (sehr zum Nachteil derjenigen die gerade auftauchten) sprangen andere in das Wasser und versuchten dort Ihr Glück. Obwohl wir beim Auftauchen schon die Quallen unterm Schiff bemerkt hatten dachte wohl niemand mehr daran und so kam es, wie es kommen musste: Es wurde die eine oder der Andere auch aus unserer Gruppe erwischt, was ziemlich weh tat und völlig unnötig war. An diesem Tag beschloss ich für mich, nicht mehr auf dieses völlig überladene Schiff zu gehen und lieber meinen Urlaub mit irgendetwas anderem zu verbringen um mich nicht jeden Tag aufs neue aufzuregen und nur irgendwelche Sprüche zu ernten. Beim Reinigen meiner Ausrüstung bin ich zu allem Überfluss auch noch weggerutscht und mit dem Dicken Zeh gegen eine Betonkante gestoßen. Das hat mir meine Entscheidung noch leichter gemacht. Ich möchte mit meinem Bericht einfach nur meine Eindrücke einer Tauchbasis wiedergeben die eigentlich nur positive Kritiken bekommt. Dort ist aber bei weitem nicht alles positiv. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Wahl der Tauchbasis seines Vertrauens. Ich schreibe erst jetzt, weil ich zunächst ein wenig Zeit verstreichen lassen wollte um nicht meine ganze Enttäuschung (die sicherlich auch noch ein wenig Wut war) heraus zu lassen. Stellungnahme Divin' Giens / Hansi Hähner: Lieber Martin, herzlichen Dank für Deine ausführlich dargestellte Erfahrung über euren Tauchurlaub bei Divin Giens und Deine Meinung darüber. Gerne möchte ich einige Deiner Eindrücke kommentieren. Grundsätzlich ist das Tauchen in Frankreich vom Staat kontrolliert und so sind auch die Tauchregeln entstanden, die wir als Tauchbasis und damit ihr als unsere Gäste einhalten müsst. Wenn ihr etwa nach Ägypten eine Tauchsafari auf einem Boot bucht und dort eine Mindestanzahl an Tauchgängen erforderlich ist, wird das auch akzeptiert, obwohl es individuell vom Anbieter bestimmte - meist sinnvolle - Voraussetzungen sind. Das betrifft natürlich auch die vorzulegenden Brevets, Tauchtiefenbegrenzungen u.v.m., wie Du es in vielen anderen Tauchgebieten dieser Welt findest. In Frankreich ist zudem eine FFESSM Brevetierung notwendig, um in bestimmten Tauchgruppenzusammenstellungen überhaupt und damit auch in bestimmten Tiefen tauchen zu dürfen. Das ist eben so, per Gesetz. Mit Beschwerden kannst Du Dich gerne direkt an Paris wenden ... Eine taucherische weitere Ausbildung auf das nächsthöhere Niveau, also z.B. den 3. Stern, habt ihr ja hoffentlich für eure eigene taucherische Höherqualifikation gemacht und nicht nur, um in Frankreich tiefer tauchen zu können, oder? - Finde ich übrigens klasse, weil ihr mit jedem weiteren Stern "bessere und verantwortungsvollere" Mittaucher seid. Wenn Du schon "mehrere Tauchreisen" unternommen hast, solltest Du umso mehr diese Regelung in Frankreich zu schätzen wissen, denn es hat nichts mit sicherem Tauchen zu tun, wenn jeder mit jedem taucht ohne dies zu können ... Richtig ist, dass rd. 30 Minuten vor der Abfahrt zum Hafen und nach dem Eintreffen auf der Basis immer viel zu tun ist, um bei möglichen Kontrollen aktuell zu sein. Da fällt dann manchmal leider eine angemessene Begrüßung sehr spartanisch aus, was mir sehr leid tut. Aber da wir versuchen, es allen mit (fast) allen Mitteln recht zu machen, ist dies sehr stressig. Pardonnez-moi ... Nachdem Du sagtest, welche Brevets ihr habt, war die Situation entspannter, da ihr mit 3-Stern-Niveau autark tauchen dürft und ich euch mitnehmen konnte. Taucher, die eine Betreuung benötigt hätten, hätten wir tatsächlich nicht mitnehmen können. Grundsätzlich versuchen wir, es den erfahrenen Tauchern mit tieferen Tauchgängen vormittags und den weniger erfahrenen Tauchern mit flacheren, aber ebenso wunderschönen Tauchgängen am Nachmittag recht zu machen. Organisatorisch ergibt es sich dann doch manchmal, dass wir auch Vormittags flachere Tauchgänge durchführen, die nicht weniger schön sind. Gerade im September 2016 waren sogar so viele Taucher bei uns zu Gast, dass wir statt 1 Ausfahrt teilweise 2 Ausfahrten am Vormittag und statt 1 auch 2 Tagesfahrten in einer Woche nach Port Cros und das UW-Naturschutzgebiet La Gabiniere angeboten haben. In allen Fällen war das Boot natürlich voll. Oder hätte es euch gefallen, wenn wir euch hätten zu Hause lassen müssen? Da Du ja schon in der ganzen Welt getaucht bist, weißt Du auch, dass in jeder Tauchbasis der Transport der Ausrüstung unterschiedlich organisiert ist. Bei uns haben sich die Ikea-Taschen bewährt, die nach der Vorbereitung der Tauchausrüstung auf dem Boot leer besser verstaut werden können als 25 "Speisswannen" ... :--)) Unsere "in die Jahre gekommenen" Transportfahrzeuge schrottreif zu bezeichnen, ist Deine Einschätzung unserer sicher nicht mehr ganz frischen, aber lieb gewonnenen und zuverlässigen Autos. In Ägypten etwa wird an einer Tauchbasis die Ausrüstung von einem alten Esel - nein, nicht der Basenleiter ... :--)) - transportiert. An anderen Tauchbasen ist der Treffpunkt am Boot und ihr müsst sehen, wo ihr einen Parkplatz findet. An wieder anderen Tauchbasen muss erst ein langer, beschwerlicher Weg zum Tauchplatz bzw. Boot geschafft werden. Die Vielfalt, endlich ins Wasser zu kommen, ist sehr groß. Richtig erkannt hast Du auch die Größe unseres Tauchschiffes ArGuevel: Für insgesamt 25 Personen inklusive Ausrüstung ist das Boot bestens ausgerüstet und bietet entsprechend Platz. Dass man dazu natürlich als Taucher gut organisiert sein muss, lernen die meisten leider erst in der Praxis und in keinem Tauchkurs. Aber es gibt auch Schiffe für 60 bis 70 Taucher. Die triffst Du dann aber auch alle am Tauchplatz und obwohl die Schiffe größer sind, hat man dort bei voller Auslastung ebenso wenig Platz ... Du hast übrigens vollkommen Recht, dass Du wie alle anderen Taucher Tauchgänge gebucht hast. Und keine Tiefen. Keine bestimmten Tauchplätze. Keine Zusage, bestimmte Tiere zu sehen. Das ist bei uns ebenso wie bei allen anderen auch. Wir genießen die Natur. Allerdings kann man derart kontrolliertes Tauchen tatsächlich buchen, z.B. in verschiedenen Aquarien auf der ganzen Welt, aber nicht bei uns ... Hätte euer 1-Stern-Taucher übrigens nicht ganz kurzfristig abgesagt (ohne auch nur einen einzigen Cent für die Stornierung der gebuchten Tauchgänge bezahlen zu müssen), dann wäre für ihn auch ein Tauchlehrer mitgefahren. Das ist Gesetz in Frankreich ... Dass in der heutigen Zeit ein gewisser Komfort sein muss, ist auch nicht zu bestreiten. Aber leider kann eben nicht an jeder Ecke eine Toilette sein. Daher ist es auch bei allen anderen Booten in der Region völlig üblich, die notwendigen Bedürfnisse bei aller Geschlechter-Gleichheit direkt im Wasser zu verrichten. Das ist bei uns auf dem Boot auch so. Viele Tauchbasen fahren sogar mit Schlauchbooten zum Tauchplatz: Toilette ... ? Dass Du Dir beim Reinigen Deiner Ausrüstung den großen Zeh gestossen hast, tut uns wirklich leid. Aber wer ist daran Schuld? Natürlich die Tauchbasis, die Dir nicht mit ihrem Reglement vorgeschrieben hat, aus Sicherheitsgründen beim Reinigen Deiner Tauchsausrüstung die Füßlinge anzuziehen. Trotz allem: Deine Mittaucher und Du, ihr seid jederzeit gerne willkommen und auch dann versuchen wir wieder, euch mit allen Mitteln alles Recht zu machen. (Ende Stellungnahme)
Seit Jahren schon fahre ich für 3-4 Wochen im Sommer zu Divin´Giens, nein: zu Hansi! - Und das ist genau eben das Besondere an dieser Tauchbasis. Hier steht der Taucher, das sichere Tauchen und der Spaß am Tauchen im Vordergrund. Deshalb komme ich, deshalb kommen soviele Stammgäste immer wieder. Man kennt sich, weiß, worauf es ankommt, packt mit an und geht zusammen tauchen. Das ist das Taucherlebnis, das leider inzwischen bei so vielen Tauchbasen verloren gegangen ist. Warum? Komfort - 5-Sterne-Tauchen ... Zum Glück ist Tauchen nicht mehr das, was ich - mit meinen nun 55 Jahren, inzwischen VDST-/CMAS-TL2 und rd. 900 Tauchgänge in der ganzen Welt - nur vom Hören-Sagen kenne: nur wer in den Anfängen des Tauchsports seinen Sport überlebt hatte, war ein echter Taucher. Heute ist - zum Glück - Tauchen ein Breitensport, für jeden. Immer mehr Menschen kommen in den Genuss, diese ach so wunderschöne, fremde Welt unter Wasser erleben zu können. Aber dies bringt auch mit sich, dass Tauchen von einigen missverstanden wird. Auf manchen Tauchbasen wird alles für den "Tauchkunden" gemacht: nur Tauchen muss er noch selbst - und sogar das können viele nicht einmal. Und auf manchen Tauchbasen wird eben alles für den "Taucher" gemacht. Sicher, auch bei Hansi haben schon mal die Ventile nicht funktioniert. Aber es hat nie lange gedauert, und sie waren ausgewechselt. Sicher: bei Hansi auf dem Boot wird es manchmal eng. Aber da halte ich es lieber mit der Devise, dass nur das gut gefüllte Restaurant wirklich gut ist und nicht jenes, in dem es immer ganz viele freie Tische gibt ... :--)) Sicher: Hansi brummelt schon mal ganz schön rum, wenn auf den letzten Drücker doch noch jemand kommt, man alles erkären muss und die alte mitgebrachte Ausrüstung durch neue Ausrüstung aus dem Tauchcenter ersetzt werden muss. Da müssen dann schon einmal die anderen Taucher warten. Aber: für Jeden der wartenden Taucher würde Hansi das Gleiche machen ... :--)) Ich habe schon viele Taucher mitgenommen, die das Tauchgebiet noch nicht kannten. Alle waren froh, dass wenigstens Einer den Weg zurück zum Boot kannte, obgleich ich mir sicher bin, dass alle den Weg auch allein zurück gefunden hätten. Aber das ist eben auch Tauchen: eigenverantwortlich ein neues Tauchgebiet entdecken. Oder dem Ortskundigen hinterhertauchen, ohne dass er es merkt und sich nachher wie ein Entdecker fühlen ... - Und wer etwas fragte, hat immer eine Antwort bekommen - selbst Unterwasser: nur telefonieren kann man nicht, zum Glück. Da muss man manchmal schon mehrmals zur Basis kommen, wenn alle tauchen gehen. Das ist nicht immer so ganz einfach ... :--)) Am schönsten waren die Tagesfahrten nach Port Cros: das highlight einer jeden Woche. Leider allzu schnell war das Boot voll, wollte doch jeder in das erste Unterwasser-Naturschutzgebiet der Welt und mit den "Zackis" kuscheln oder mit den Barracudas auf Tuchfühlung gehen. Selbst wenn das Boot voll war, machten sich nicht mehr als 25 Taucher auf den Weg. Das ist noch individuelles Tauchen! Nicht lange, und der Sommer hält wieder Einzug. Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit bei Hansi und euch dort zu treffen. À bientôt, euer Roland !
Die Ausstattung der Basis ist etwas in die Jahre gekommen, was durchaus auch seinen Charme hat. Positiv sind die ausreichenden und gemütlichen Sitzgelegenheiten draußen und sogar 2 Wcs sowie eine Dusche. Für das ganze Equipment gibt es leider nur ein relativ kleines Spülbecken. Bei 25 Tauchern, die gleichzeitig vom Boot kommen, nicht wirklich ausreichend. Unsere Atemregler haben wir immer mitgenommen. Die Anzüge konnten draußen auf Ständern trocknen. Der Transport zum Boot erfolgte in vollbeladenen, rostigen Bussen, was durchaus lustig war. Unter den zur Verfügung gestellten Flaschen waren die meisten voll, einige leer, einige mit weniger als 180 bar gefüllt und einige hatten ein defektes Ventil (Doppelventile). Da hier grundsätzlich mit zwei ersten Stufen getaucht wird, war es schon mal erforderlich, den Atemregler umzubauen. Unangenehm war die drangvolle Enge auf dem Boot. Dieses wurde komplett ausgelastet mit der Erklärung, es sei für 25 Taucher ausgelegt. Was allerdings nicht mehr hinkommt, wenn viele Taucher mit Doppelflaschen ausgerüstet sind. Nicht jedes Equipment konnte sicher verstaut werden. Man müsse sich halt besser organisieren. Umkleiden erfolgte bei voller Fahrt im dichten Gedränge auf dem schwankenden Boot. Wenn noch mehr Taucher da sind, greift allerdings die Kooperation mit einer befreundeten Basis (Espace Mer). Ausstattung und Boot dort waren prima in Ordnung. Tauchen: In Südfrankreich ist eigenständiges Tauchen üblich. Es werden alle Spots, auch die tiefen Wracks, auch die Spots im Nationalpark angefahren. Die Briefings erfolgten auf deutsch, hatten allerdings den Charakter kleiner Auffrischungen für Stammgäste, die die Tauchplätze eh schon kennen. Für Ortsunkundige nicht immer hilfreich. Unsere Gruppe hatte eine Woche Tauchen mit Divin`Giens geplant. Wir haben nach einigen Tagen vorzeitig abgebrochen.
Am 12.09.16 hatte ich mit Cap Camarat Plongee einen wunderschönen Tauchgang zur Rubis erlebt. Nach dem vorherigen Abklären der Formalitäten (Brevets, Med. Attest) wurden auf anschauliche Weise im Vorbriefing das Wrack , die Gegebenheiten und der Ablauf besprochen (in engl.). Dies ist bei den meisten "Massenbetrieben" in der Gegend nach meiner Erfahrung erstmal eher unüblich - deshalb schätze ich es, da es mein erster Tauchgang zu diesem Wrack war, umso mehr. Das Equipment wurde auf einen Pickup geladen und zur ca. 300m entfernten Anlegestelle des Tauchboots gebracht. Das Boot machte einen sehr guten Eindruck. Wir hatten üppig Platz da nur 6 Taucher an Bord waren - statt der max. 20 Taucher. Am Tauchplatz waren optimale Bedingungen : kein Wind, kein Wellengang, keine! Strömung und auch keine anderen Tauchboote. Auch so kann es Mal sein beim Tauchen in Frankreich - für diesen Platz laut Tauchguide sehr ungewöhnlich. Beim Abstieg waren wir die Ersten und wurden am Deckoberteil von 3 größeren "Merous" und Fischschwärmen empfangen. Aus mehreren Löchern lugten Muränen hervor und auch der Korallenbewuchs ist an der Bordwand teilweise gut fortgeschritten. Das Tauchen entlang dem schlanken, gut erhaltenen U-Boot -Leib bietet eine besondere Atmosphäre, etliche Löcher und Luken gestatteten Einblicke in das Innere. Da wir nur mit Monoflaschen mit Stages unterwegs waren war die Zeit natürlich recht begrenzt, ich wäre gerne noch eine Weile unten geblieben. Unsere anderen beiden Tauchkameraden, die etwas später dazukamen waren mit Rebreathern unterwegs - sie berichteten später nach der Rückkehr an der Tauchbasis bei einem Glas Rosee vom absoluten Gefühl der Stille, ohne Zischen und Gluckern - Alleine an der Rubis! Die Tauchbasis, mittlerweile technisch gut ausgestattet - auch für Tek- und Rebreathertauchen, verdient mit dem guten, vorbildlichem Service ein Hervorragend!
Ich war Anfang August dieses Jahres in Porto und habe 5 Tauchgänge mit der Tauchschule gemacht. Ich bin über das Internet auf sie gekommen. Da mir die Seite schonmal einen sehr guten Eindruck gemacht hat, habe ich direkt die Tauchgänge angefragt. Sofort kam eine nette positive Antwort zurück. Nun bin ich mit voller Vorfreude in den Urlaub gefahren. Als ich da war haben wir die ganzen Formalitäten erledigt. Dort ist mir direkt aufgefallen, dass die Basis sehr organisiert ist. Sie wussten sofort wer ich bin und hatten mich schon in die Tauchliste eingetragen. Logbuch, Tauchschein und Gesundheitsbescheinigung haben sie gründlich nachgeguckt. Die Daten meiner Eltern wollten sie auch für den Fall eines Tauchunfalls haben, was ich selten bei Tauchschulen auf der ganzen Welt erlebt habe. Sehr verantwortungsvoll! Es gab 2 bis 4 Tauchausfahrten pro Tag. Morgens um entweder 8:30 für weiter weg liegende Tauchplätze(10 Euro extra) oder um 9:00 für nahe Tauchplätze. Zudem nochmal eine Tauchausfahrt um 14:00. Zusätzliche Tauchausfahrten bei vielen Gästen wurden hinten angeschlossen. Auf einer Tafel konnte man sehen wer mit wem zusammen taucht, welches Niveau die Mittaucher haben, welchen Tauchguide man hat und auf welches Boot man zugeteilt ist. Das Equipment habe ich immer vor jedem Tauchgang neu zusammengestellt bekommen. Es war neu, hochwertig und wird jede Saison fast komplett ersetzt. Für tiefe Tauchgänge bekam ich einen Computer kostenlos dazu. Das große Team stand mir immer beim Zusammenbau hilfsbereit an der Seite. Es hat bei Problemen geholfen, kontrolliert ob ich alles richtig mache und Fragen präzise beantwortet. Nach dem Zusammenbau ging es auf eines der zwei Zodiaks raus in den Golf von Porto. Die Anfahrt dauerte je nach Tauchplatz ca. 5-20 Minuten. Die Unterwasserlandschaft ist mit den Steilwänden sehr spektakulär. Bei jedem Tauchgang habe ich Zackenbarsche mit über einem Meter Länge, Muränen und große Fischschwärme gesehen. Tauchplätze die ich sehr empfehlen kann sind Scopa, Scandola und Ficajola. Ich habe übrigens jeden Tauchgang gefilmt und daraus ein Video zusammen geschnitten. Man kann es sich auf Youtube angucken: https://youtu.be/MWOiWE2fDvQ Wieder zurück in der Tauchschule wurde das Equipment gesäubert und die Logbucheinträge wurden geschrieben. Was ich sehr gut fand war, dass der für mich zuständige Tauchguide mir nach jedem Tauchgang ein Feedback mit Fehlern von mir die ich während des Tauchgangs gemacht habe, Tipps und Ratschlägen gegeben hat. Wichtig! - Es gibt mehrere Tage im Sommer wo es sehr windig ist und nicht getaucht wird, da es zu gefährlich ist. Ich hatte sehr Glück, denn dies war vier Tage lang direkt nachdem ich meine Tauchgänge absolviert habe der Fall. Also darf man sich nicht lange im Voraus 100% sicher sein, dass der Tauchgang stattfinden wird. Jedoch wird man sofort von der Tauchschule benachrichtigt, wenn sie etwas von einem aufkommendem Unwetter weiß und die Tauchgänge abgesagt werden müssen. - Wer nach dem Tauchgang den Tauchertisch mit Geschichten, Kaffee, Tee und Kuchen sucht ist bei der Tauchschule falsch. Ich wollte auch eigentlich nach dem Tauchen noch ein bisschen reden, doch habe leider die Erfahrung gemacht, dass alle direkt gegangen sind. Man muss allerdings auch bedenken, dass die Tauchschule direkt am Strand liegt und das meiste Laufkundschaft ist. Daher ist dies meiner Meinung nach zu entschuldigen. -Die meisten Taucher waren Franzosen. Oft habe ich festgestellt, dass viele von ihnen sehr schlecht Englisch und schon gar kein Deutsch sprechen können. Trotzdem war es kein großes Problem für mich, da ich ein bisschen Französisch kann.

Super Tauchbasis

NachosLosTacos
Tolle, sehr professionelle geführte Tauchbasis mit schönem Tauchshop direkt am Steg. 3 Schritte vom Laden ins Boot. Perfekte Lage. Alles vorab von Zuhause aus per E-Mail vereinbart, klappte wunderbar und die Antworten kamen immer prompt. Olivier Moser und sein Team machen einen tollen Job. Wir haben 2 Tauchgänge absolviert (1x Vormittag, 1x Nachmittag, dazwischen ca. 2.5 Std. Pause, optimal um in einem der vielen kleinen schönen Restaurant direkt am Wasser gemütlich Mittag zu Essen) und wissen nur Gutes zu Berichten. Das Leihmaterial ist in einem einwandfreiem Zustand. Die Ausrüstung wird durch jeden Taucher selber zusammengebaut, was ich persönlich sehr gut finde, natürlich immer mit der Möglichkeit um Hilfe zu bitten sollte es mal irgendwo klemmen. Das Boot, welches einst für die Fischerei gebaut wurde, hat viel Platz und ist sehr gut ausgerüstet. Es gibt sicher schnellere, aber dies spielt für mich im Urlaub keine Rolle. Die Fahrt zum Tauchplatz dauerte schätzungsweise 30min, weiss ich aber nicht mehr so genau, wie gesagt, ich hatte Urlaub. Wasser und Sirup gab's inkl. Von der Unterwasserwelt war ich positiv überrascht, da hab ich im Mittelmeer schon anderes erlebt. Die Zackenbarsche stehen unter Schutz, dies konnte man sehr gut erkenne, hatte es doch einige richtige «Monster» darunter. Zudem begegneten wir einigen stattlichen Oktopusse. Schön wie die Schutzmassnahmen in gewissen Regionen langsam aber sicher Wirkung zeigen. Wenigstens in den Schutzgebieten kann sich die Natur langsam erholen. Fazit: Wir können Cap Ferrat Diving zu 100% weiterempfehlen und werden auf jeden Fall wiederkommen. Es gibt wahrscheinlich günstigere Tauchbasen, aber wer auf Qualität und Professionalität Wert legt, ist bei Olivier und seinem Team bestens aufgehoben. Und der Preis war es auf jeden Fall wert.

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