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Tauchen in Frankreich

Frankreich bezeichnet sich selbst auch immer gerne als die „Grande Nation“. Das Tauchen in Frankreich erfordert so auch „große“ Taucher, denn zumindest in der Normandie und der Bretagne sollte man einen guten Sack an Erfahrung mitbringen und mit schlechter Sicht und reichlich Strömung gut vertraut sein. Gemütlicher geht’s da schon an der französischen Mittelmeerküste zu. Dort gibt es neben zahlreichen Wracks (Rubis, Le Grec, Donator) auch ansonsten ziemlich viel zu sehen.

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Vor einigen Tagen waren wir in Bonifacio. Wir gingen am Abend zuvor vorbei und buchten einen «tow tank dive» bei Bonifacio Plongeé für den nähten Nachmittag. Brevets und Logbuch wurden peinlich genau geprüft. Der Shop liegt etwas versteckt, unweit des Hafens von Bonifacio. Es wird nach SSI ausgebildet. Uns wurde gesagt, dass wir uns um 14:00 beim Shop einfinden sollen. Wer auf Corsica die Zeitangaben mit Schweizer oder Deutscher Pünktlichkeit versteht, ist viel zu früh. 15:00 hätte vollkommen gereicht. Corsica ist Frankreich und noch légère-r als der Rest von Frankreich. Zuerst hiess es, dass wir mit dem Auto an einen Strand im Osten von Bonifacio fahren würden. Dann entschied sich das Team aber wider um und wir starteten vom Hafen aus. Es dauerte ewigs bis alle Gäste gezahlt und ihre Ausrüstung bekommen hatten. Danach warteten wir sehr lange auf die Flaschen. Seltsam war auch, dass uns gesagt wurde, dass wir max. 45min und nur auf 20m tauchen dürften. Diskussionen darüber ohne Guide zu tauchen, wurden im Keim erstickt. Zudem gab es den Hinweis, dass dies ein SSI-«Recreational diving program» sei und deshalb kein Deco erlaubt sei. Auf meinen Einwand, dass ich CMAS*** sei und für Deco-tauchen ausgebildet, hisse es, dass ich dafür bräuchte ich ein SSI XR-Ausbildung benötigen würde… (Diese Aussage ist sicherlich nicht im Sinne von SSI selbst.) Auf dem Boot angekommen reichten meine Frau und ich unser Blei. Obwohl wir genau wussten, wie viel Blei wir benötigen, wurden wir vom Personal mehrfach belehrt… (??) Die Bootsfahrt in unruhiger See dauerte etwa 40min und führte zu einer klein der Bonifacio vorgelagerten Felseninseln. Der Skiper des Festrumpfschlauchboots gab sich keine besondere Mühe, grossen Wellen auszuweichen. Immerhin lagen die Tauchplätze auf der windgeschützten Seite der Inseln. Wir mussten mit einem Guide und drei anderen Gäste tauchten. Der Guide war offensichtlich total unmotiviert und zeigte uns nicht ein einziges Tier. Er schwamm wie ein Weltmeister und schien den Rekord im Hochgeschwindigkeitsstauchen aufstellen zu wollen. Nach nur 35min waren wir wieder zurück am Boot, mit noch 150bar in den Falschen. Auch alle anderen Gäste hatten noch über 100bar. Trotzdem mussten alle sofort aufs Boot. Als meine Frau und ich nicht auftauchen wollten, gab er uns unmissverständlich zu verstehen, dass der Tauchgang zu Ende sei. Er schwamm uns sogar nach als wir uns von der Gruppe absetzen wollten. Wieder auf dem Boot gab es die Schelte. Wir sollen als Gruppe näher zusammen bleiben und dem Guide Folge leisten… Wir wurden auch gescholten, weil wir mit der Ausrüstung die Leiter hoch gestiegen waren. Angeblich beschädige dies das Boot. OK, aber es gab aber zuvor aber keine Anweisungen, wie man aufs Boot steigen soll. Und dies lag wirklich nicht daran, dass wir das Französisch nicht verstanden hätten. Beim zweiten Tauchgang vertauchte sich der Guide offensichtlich auf dem Rückweg. Nach 45min liess er mitten im Seegrasfeld die Boje steigen. Ich und meine Frau tauchten drauf selbständig zum ankernden Boot zurück. Der Guide fand den Weg nicht zurück und wurde später mit den anderen Gästen vom Boot abgeholt. Was gabs an diesen zwei Tauchplätzen zu sehen? Vor allem Seegras. Dazwischen einige Felsen mit etwas Schwämme und Krustenanmenomen. Die Sichtweite war hervorragend. Fische gab es nur sehr wenige und einen Steinfisch den wir unter einem Stein entdeckten, konnten wir kaum richtig ansehen, weil uns der Guide in Hochgeschwindigkeit davon schwamm. Verglichen mit anderen Tauchgängen, die wir auf Corsica gemacht hatten, waren dies beiden mit Bonifacio Plongeé, die schlechtesten. Sowohl der Shop als auch der Guide waren seltsam. Beide Tauchplätze waren wenig attraktiv. Wir würden nicht erneut mit Bonifacio Plongeé tauchen. (Ursprünglich wollten wir mit Scuba Libre tauchen. Die scheint es aber nicht mehr zu geben.) Mit 45.- € pro Person und Tauchgang, waren die Tauchgänge mit Bonifacio Plongeé auch die teuersten, die wir dieses Jahr in Corsica machten. Wir brachten unserer eigenen Tauchausrüstung mit.
Wir hatten nur einen Tag Zeit um in Calvi zu tauchen. Nachdem die Konkurrenz an diesem Tag nicht zum dortigen B17-Wrack tauchen wollte, entschlossen wir uns spontan beim nähten Tauch-Shops zu fragen und einen dritten Tauchgang an selben Tag zu machen. Bei Calvi Plongée zeigte man sich sehr flexibel und offerierte eine Ausfahrt zur B17 extra für uns, am selben Tag. Der Shop selbst ist eher klein und im Gebäude der Touristeninformation gelegen. Es wird nach SSI ausgebildet und Calvi Plongée verkauft Scubapro-Ausrüstungsgegenstände. Uns wurde gesagt, dass wir uns um 16:00 beim Shop einfinden sollen. Calvi Plongée besitzt ein Anhänger mit und eine Holzplattform direkt am Steg, an dem das Boot anlegt. Dort zogen wir uns um und bauten die Ausrüstung zusammen. Es dauerte dann aber noch über eine halbe Stunde, bevor das Boot zurück war und wir es besteigen konnten. Wer auf Corsica die Zeitangaben mit Schweizer oder Deutscher Pünktlichkeit versteht, ist viel zu früh. 16:30 hätte vollkommen gereicht. Corsica ist Frankreich und noch légère-r als der Rest von Frankreich. Abgesehen von diesem légère-en Umgang mit der Zeit, waren wir mit Calvi Plongée sehr zufrieden. Alles lief sehr professionell ab. Das Briefing war fokussiert auf das Wichtige und unserer Erfahrung angepasst. Die Geschichte des B17 wurde uns erzählt. Die Bootsfahrt zur B17 dauert nur etwa 10min, weil das Wrack direkt südlich der grossen Zitadelle von Calvi liegt. Der Guide war sehr motiviert uns die B17 zu zeigen. Unter dem Wasser trifft man auf die, für das westliche Mittelmeer typische Fauna und Flora. Seegras, gelbe und rote Gorgonien, Edelkorallen, Schwämmer, Krustenanemone, Langusten, Schnecken, Steinfische, Mönchsfische, Zahnbrassen.... Die Hauptattraktion waren aber das Wrack der B17. Der hintere Teil des Flugzeugs fehlt. Der Grund rund um die B17 ist 27m tief. Insgesamt, war das Tauchen mit Calvi Plongée gut. Alles sehr professionell. Mit 42.- € pro Person und Tauchgang, bietet Calvi Plongée auch einen fairen Preis. Wir brachten unserer eigenen Tauchausrüstung mit.
Vor einigen Tagen waren wir in Porto (Corsica) und machten zwei Tauchgänge mit Plongée Porto. Wir gingen am Nachmittag zuvor vorbei und schrieben uns für den nähten Tag ein. Alles was total unkompliziert. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit. Plongée Porto bildet nach PADI und CMAS aus. Plongée Porto verkauft keine Ausrüstung Der Shop befindet sich auf der anderen Seite des Hafens und ist, von Proto aus nur über die Fussgängerbrücke oder mit einer 5min Autofahrt zu erreichen. Uns wurde gesagt, dass wir uns um 9:30 beim Shop einfinden sollen, um am ersten Tauchgang teilzunehmen. Wer diese Zeitangabe mit Schweizer oder Deutscher Pünktlichkeit versteht, ist viel zu früh. 9:45 reicht vollkommen. Corsica ist Frankreich und noch légère-r als der recht von Frankreich. Wir warteten lange auf das Eintreffen aller Gäste. Erst um etwa 10:00 ging es wirklich los. Abgesehen von diesem légère-en Umgang mit der Zeit, fühlten wir uns sehr wohl bei Plongée Porto. Weil wir die Gäste mit der weitaus am meisten Taucherfahrung waren, wurde eine Guide speziell für uns zu Verfügung gestellt. Sie ist eine etwa 60-Jährige Frau aus der Region und hilft regelmässig beim Shop aus. Sie ging sehr flexibel auf unsere Wünsche ein und hatte sichtlich Freunde die beiden Tauchplätze zu zeigen. Unter dem Wasser trifft man auf die, für das westliche Mittelmeer typische Fauna und Flora. Seegras, gelbe und rote Gorgonien, Edelkorallen, Schwämmer, Krustenanemone, Langusten, Schnecken, Mönchsfische, Moränen, Steinfische, Zahnbrassen.... Die Hauptattraktion waren aber die grossen Zackenbarsche. Das Meer vor Porto ist wirklich sehr Fischreich. Das mag auch an den nahegelegten Meeresschutzgebieten liegen. Insgesamt, war das Tauchen mit Plongée Porto sehr gut. Wir hatten uns sehr wohl gefühlt. Mit 38.- € pro Person und Tauchgang, bietet Plongée Porto auch einen fairen Preis. Wir brachten unserer eigenen Tauchausrüstung mit.
Vor einer Woche waren wir in Calvi und machten zwei Tauchgänge mit EPIC. Wir gingen am Abend zuvor vorbei und schrieben uns für den nähten Tag ein. Wir erhielten die letzten zwei Plätze auf dem Boot. Leider war für diesen Tag keine Ausfahrt zum B17-Wrack geplant. Der Shop ist eher ein Warenlager, als ein Shop. Das gibt es in Caliv optisch weitaus attraktivere Tauch-Shops. Um so freundlicher ist das Personal. Alle waren sehr freundlich, hilfsbereit und sichtlich motiviert. Es wird nach SSI ausgebildet. EPIC verkauft keine Ausrüstung. Uns wurde gesagt, dass wir uns um 9:00 beim Shop einfinden sollen, um am ersten Tauchgang teilzunehmen. Wer diese Zeitangabe mit Schweizer oder Deutscher Pünktlichkeit versteht, ist viel zu früh. 9:30 reicht vollkommen. Corsica ist Frankreich und noch légère-r als der recht von Frankreich. Wir warteten auf das Eintreffen aller Gäste, danach darauf das das Team bereit war und später auf das losfahren des Boots. Erst um etwa 10:00 ging es wirklich los. Abgesehen von diesem légère-en Umgang mit der Zeit, fühlten wir uns sehr wohl bei EPIC. Weil wir die Gäste mit der weitaus am meisten Taucherfahrung waren, wurde ein Guide speziell für uns zu Verfügung gestellt. Der junge Franzose ging sehr flexibel auf unsere Wünsche ein und zeigte uns beiden Tauchplätze sehr souverän. Unter dem Wasser trifft man auf die, für das westliche Mittelmeer typische Fauna und Flora. Seegras, gelbe und rote Gorgonien, Edelkorallen, Schwämmer, Krustenanemone, Langusten, Schnecken, Mönchsfische, Zahnbrassen.... Die Hauptattraktion waren aber die grossen Zackenbarsche. Insgesamt, war das Tauchen mit EPIC sehr gut. Wir hatten uns sehr wohl gefühlt. Mit 35.- € pro Person und Tauchgang, bietet EPIC auch einen fairen Preis. Wir brachten unserer eigenen Tauchausrüstung mit.

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