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Tauchen in Ecuador

Das kleine südamerikanische Land ist der ideale Ausgangspunkt für Tauchausflüge vor der Küste und wer die Kosten nicht scheut, wird es sich nicht nehmen lassen, von Quito oder Guayaquil aus den rund 1300 Kilometer langen Flug ins Naturparadies der Galapagos Inseln anzutreten. Haie satt und Groß- und Schwarmfisch sind das Unterwasser-Pendant zu der üppigen, einmaligen Natur auf den Inseln.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Ecuador sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Wir haben uns endlich einen Traum erfüllt und haben die Galapagos Inseln besucht. Zur Auswahl standen einige Schiffe, letztendlich ist unsere Wahl auf die Humboldt Explorer gefallen. Wir wurden am Montag den 04.03.2019 von Xavier am Flughafen in San Cristobal abgeholt. Alles wirkte zwar etwas unorganisiert, aber nach etwas Warterei ging es dann schon in ein paar Minuten zum Hafen. Um das Gepäck wurde sich hier schon gekümmert, leider verzögerte sich auch hier die Abfahrt mit den Zodiacs so dass wir bei strömendem Regen in den Booten ausharrten und versuchten, unserer Handgepäck irgendwie trocken zu halten. Dann war der erste Schauer auch schon vorbei und es ging zum Schiff. Ein paar Leute waren schon da, die Abfahrt sollte sich aber noch eine ganze Zeit verzögern, da sich der Flieger von anderen Gästen um einige Zeit verspäten würde. Nun ja, die ersten Tauchgänge am heutigen Tag fielen damit schon mal aus, aber so konnten wir die Fahrt etwas gemütlicher angehen. Wir bekamen dann unsere Kabinen und hatten das Glück eine auf dem Mitteldeck zu bekommen. Recht geräumig, Dusche und WC, Betten als Doppelbett zusammen geschoben und eine Fensterreihe mit Blick aus Meer. So kann man es sicher eine Woche auf dem Schiff aushalten. Ein kurzes Boots-/Tauchbriefing später waren wir eingewiesen und für die Fahrt vorbereitet, wir bekamen unseren Platz auf dem Tauchdeck und konnten unsere Ausrüstung vorbereiten. Ein großer Kameratisch auf dem Tauchdeck ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Lademöglichkeiten gab es in der Kabine, US Adapter und eine Steckdosenleiste sind hier sinnvoll. Da wir unsere Ausrüstungen mitgebracht haben, brauchten wir nichts leihen. Es besteht aber die Möglichkeit, auf Leihmaterial zurück zu greifen. Schiff: Es gibt 8 Kabinen, zwei auf dem Mitteldeck, 6 auf dem Unterdeck. Das Oberdeck ist komplett aus Sonnendeck ausgelegt. Kühlschrank, Yakuzzi, Liegen, Sitzmöglichkeiten also alles was man zur Erholung so braucht. Ein Gemeinschaftsraum mit Sitzecke und zwei Esstischen und natürlich das Tauchdeck ist auf dem Mittleren Deck zu finden. Alles nicht super luxuriös, aber alles ist sauber, intakt und dient dem Wohlfühlen für eine Tauchsafari. Essen: Es gibt drei Hauptmahlzeiten, Frühstück, Mittag und Abendessen. Diese sind jeweils in Buffetform angeboten. Vielfältige Küche, alles frisch und sehr gut zubereitet. Auf Extrawünsche wird eingegangen und es ist immer mehr als genug vorhanden. Getränke sind alle mit im Preis, so dass man hier gar nicht Gefahr läuft zu wenig zu trinken und auch die Dekobierchen sind gesichert. Vor dem ersten Tauchgang steht Toast mit Butter und Marmelade bereit, so dass man nicht mit leerem und knurrenden Magen ins Wasser springt. Nach den Tauchgängen ist Obst oder Gebäck vorhanden, so dass man den salzigen Geschmack auch gleich wieder los wird. Alles in allem also alles sehr gut. Route: Unsere Route führte uns von San Cristobal zunächst nach Baltra. Hier gab es die ersten Tauchgänge zum eingewöhnen. Am Nachmittag dann ein Landbesuch auf North Seymour. Hier gab es Boobies, Seelöwen und Fregattvögel zu bestaunen. Dann ging es weiter nach Wolf Island. Hier hatten wir auch die meisten Tauchgänge, ein kurzer Abstecher nach Darwin musste natürlich auch sein. Zurück nach Cousins Rock, hier die letzten beiden Tauchgänge und dann ging es nach Santa Cruz. Hier war der letzte Tag erreicht. Nach einem Besuch der Rancho El Manzanillo, einer Aufzuchtstation der Riesenschildkröten, ging es nach Puerto Ayora. Hier war dann das letzte gemeinsame Abendessen in einem Restaurant. Da wir noch weitere Nächte in Puerto Ayora verbringen wollten, blieben wir hier und sparten uns die Hin- und Rückfahrt von San Cristobal. Tauchen: Tja, was soll man hier schreiben? Organisation des Tauchens ist top. 16 Tauchen wurden in zwei Gruppen eingeteilt die dann ihr jeweiliges Zodiac zum erreichen der Tauchplätze bekommen. Es wird 3-4 mal täglich getaucht. Nitrox kostet extra, macht aber wegen der langen Grundzeiten und der großen Entfernung zur nächsten Dekokammer absolut Sinn. Nach einem kurzen Briefing rödelt man sich an, geht dann gemeinsam mit der Gruppe auf sein Zodiac und fährt zum Tauchplatz. Das sind immer nur ein paar Minuten, dann geht es mit Rolle rückwärts ins Wasser, und hinterher nach Abgabe von Blei, Jacket und Flossen übe reine Leiter zurück ins Boot. Alles sehr komfortabel und die Crew ist immer da um zu helfen. Zurück bei der Humboldt Explorer geht man nur zurück an seinen Platz, die Crew bringt das Jacket zum Platz. Dort wird auch dann Luft aufgefüllt, nur das Blei holt man sich selbst. Die Flossen bleiben während der gesamten Zeit auf dem Zodiac, liegen aber sicher verstaut vorne in einem Fach. Die Tauchplätze selbst sind eigentlich nicht sehr schön. Wer Korallen erwartet wird hier sehr enttäuscht aus dem Wasser gehen. Aber deswegen sind wir ja auch nicht hier. Wir wollen Hammerhaie sehen und genau das bekommen wir auch. 14 Tauchgänge haben wir bei Wolf und Darwin gemacht und wir haben hunderte gehabt. Teilweise hunderte pro Tauchgang. Die Tauchgänge selbst sind hier auch recht einfach, Abtauchen, einen Platz suchen und warten. Die Haie kommen automatisch oder sind schon da. Je ruhiger man bleibt, umso näher kommen sie vorbei. Bis auf Armlänge kommen sie recht neugierig an einen ran, einfach wunderschön, aufregend und faszinierend zugleich. Saftey Stop war meist im Blauwasser, auch hier kamen dann sehr oft noch Schildkröten, Makrelen, Thunfische oder auch Hammerhaie vorbei. Ist man aus dem Wasser, möchte man am liebsten auch gleich wieder rein. Die beiden Gruppen wechseln sich nach jedem Tauchgang ab, wer zuerst ins Wasser darf und auch der Guide wechselt jeden Tag. So kann sich niemand beschweren und das ist eine sehr faire Regelung. Bei den Tauchplätzen Wolf und Darwin bekommen wir extra Ausrüstung. Eine weitere Boje, ein GPS und ein Dive Alert von Scubapro. Sollten wir also mal abdriften, werden wir damit auch hoffentlich auch wieder gefunden. Ein Extrapunkt also hier für die Sicherheit, die wirklich groß geschrieben wird. Fazit: Sicher nicht das günstigste was man so als Taucher machen kann, aber Preis/Leistung waren hier spitze. Sollten wir Galapagos nochmals machen, ist die Humboldt sicher wieder erste Wahl. Es wird auf Sicherheit gesetzt, Crew ist spitze und sehr hilfsbereit, das Essen ist toll und der Betrieb auf dem Schiff ist super organisiert.
Diese Tauchbasis, direkt gegenüber dem Fähranleger in Puerto Ayora, empfängt den Tauchgast wahlweise in einem netten Schwäbisch, in Englisch oder natürlich Spanisch. Hat man eine oder mehrere Tagestouren gebucht, wird am Vorabend der ersten Tour die Ausrüstung zusammengestellt, bei Bedarf all inclusive seitens der Basis (im Preis inbegriffen). Alles befindet sich in einem sehr guten Zustand. Am nächsten Morgen geht es dann auf das auch sehr gepflegte Tauchboot "Pacific Seahorse". Mit zwei Guides, der "Rechten Hand" vom Captain und dem Captain selbst beginnt die Reise mit hinreichenden 500 PS Vortrieb ;-) So sind die Spots schnell erreicht. Obwohl zum Teil auch andere Inseln angesteuert werden, dauert die längste Anreise ca. 90 min. Sprachen an Bord: Englisch und Spanisch. Ich selbst war mit den Guides Carlos und Simon, mit Steven und Captain Carlos an folgenden Spots: Gordon Rocks (im Norden von Isla Santa Cruz), an der Isla Floreana, an der Isla Santa Fé sowie am North Seymour (Kanal zwischen Santa Cruz und Baltra). An jedem Spot finden 2 TG statt, in der Oberflächenpause dazwischen werden kleine Snacks und Getränke an Bord angeboten, auch kann man zum Schnorcheln zwischendurch ins warme Wasser springen. Am Ende jeder Tagestour wird ein Lunch gereicht, entweder auch an Bord oder in einem Restaurant auf dem Festland. Auch diese Verpflegung ist im Preis inbegriffen. Start jeder Tour ist morgens um sieben an der Basis, zurück waren wir spätestens gegen 15 Uhr, so dass nachmittags noch genügend Zeit verbleibt, um die Santa Cruz selbst zu erkunden. Die Tierwelt Galapagos' ist hinlänglich beschrieben, und natürlich kommt der Taucher bei diesen Touren insofern voll auf seine Kosten. Für mich ging es sogleich unfassbar gut los am "Gordon Rocks", einem Spot mit reichlich Strömung (und deshalb Anfängern leider nicht wirklich zu empfehlen...): Eben auf Grund der Strömung und des riesigen Vorrats an Nahrungsmitteln sah ich Schulen von Hammerhaien und von Mantas, weitere Rochen, Riff- und Weißspitzen-Haie, Barracudas und nicht zu vergessen Schwärme der bunten kleineren Tropenfisch-Arten... Ich persönlich war überwältigt. Ähnlich geht es an den übrigen Tauchplätzen zu. Dort gesellen sich gerne auch Seelöwen und Schildkröten zu den Tauchgruppen. Die übrigen Spots waren allerdings wesentlich leichter zu betauchen. Sicherlich der möglichst guten Auslastung des Bootes (max. 12 Taucher) ist es zuzuschreiben, dass die Tauchgruppen (jeweils max. sechs Taucher plus ein Guide) nicht unbedingt nach der Taucherfahrung eingeteilt werden - deshalb (aber auch nur) an dieser Stelle ein Stern Abzug. Das vorhandene Brevet bzw. die Taucherfahrung spielt beim Einchecken keine wesentliche Rolle, und so kann es vorkommen, dass ein Taucher mit vielleicht 8 TG am nächsten Tag plötzlich gegen eine bis dato ungewohnte Strömung anschwimmen muss. Hier schlage ich vor, dass man seine eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt und ausdrücklich einfach zu tauchende Touren bucht. Zum Schluss aber noch einmal besten Dank an das Team. Es hat mir einfach ein paar unvergessliche Tage beschert.
Darwin Arch ist mein absoluter Lieblingsort auf Erden! Dieser Tauchplatz hat so viel in mir bewegt, denn es hat soviel zu bieten. Galapagos ist berühmt für das Tauchen mit Haien und Darwin Arch ist der Inbegriff dafür. Hunderte von Hammerhaien ziehen an einem vorbei. Wenn man Glück hat und im "Blauen" ist und Hammerhaie über, unter, links und rechts und einfach überall. Meistens sehen wir die riesen Schulen wie im Kino an uns vorbeiziehen, während wir uns in den Felsen verstecken - denn die Hammerhaie sind eher schreckhaft. Im Gegensatz zu den Galapagoshaien, die majestätisch an einem vorbeiziehen und gefühlt ganz genau hinschauen, was ich da als Taucher so mache. Und dann sind da noch die extrem neugieren Seidenhaie, die uns auch gerne bei unserem Sicherheitsstopp begleiten. Und dann sieht man einen Schatten - einen riesigen Schatten, der immer klarer wird - bis man realisiert - das ist der größte Hai - der Walhai. Ich denke jeder der bereits mit einem Walhai getaucht ist, weiß es ist etwas besonderes. Hier in Galapagos sind es ausgewachsene Walhai, also die richtig großen - bis zu 15 Metern. Walhaie sind so beeindruckende Lebewesen, die eine solche Ruhe ausstrahlen - einfach Wahnsinn! Und doch möchte ich die "kleineren" Meerestiere nicht vergessen. Grüne Meeresschildkröten sind genauso wie Walhaie vom Aussterben bedroht und in Darwin sieht man echt viele. Das ist echt toll! Darwin Arch hat auch eine Stelle zu bieten, die viele Guides als Aquarium bezeichnen. Hier finden wir die tollen Engelfische, Halfterfische und ganz viele andere. Und natürlich finden wir hier auch Schwarzspitzenhaie, die es bevorzugen, sich in Felsnähe aufzuhalten. Darwin Arch ist mit Abstand DER Tauchplatz von Galapagos schlecht hin. Er ist sicherlich nicht immer der einfachste Ort zu tauchen und Taucher hier sollten erfahrene Taucher sein. Doch je mehr Strömung, je mehr Haie. ;) Und auch habe ich ich anstrengende Tauchgänge in Darwin Arch gehabt, doch in meinen Augen, dieser Tauchplatz hat mich nie enttäuscht, denn es gibt immer etwas zu sehen. Ich würde 10 Sterne geben! ;)
Wir haben uns endlich einen Traum erfüllt und haben die Galapagos Inseln besucht. Zur Auswahl standen einige Schiffe, letztendlich ist unsere Wahl auf die Humboldt Explorer gefallen. Wir wurden am Montag den 04.03.2019 von Xavier am Flughafen in San Cristobal abgeholt. Alles wirkte zwar etwas unorganisiert, aber nach etwas Warterei ging es dann schon in ein paar Minuten zum Hafen. Um das Gepäck wurde sich hier schon gekümmert, leider verzögerte sich auch hier die Abfahrt mit den Zodiacs so dass wir bei strömendem Regen in den Booten ausharrten und versuchten, unserer Handgepäck irgendwie trocken zu halten. Dann war der erste Schauer auch schon vorbei und es ging zum Schiff. Ein paar Leute waren schon da, die Abfahrt sollte sich aber noch eine ganze Zeit verzögern, da sich der Flieger von anderen Gästen um einige Zeit verspäten würde. Nun ja, die ersten Tauchgänge am heutigen Tag fielen damit schon mal aus, aber so konnten wir die Fahrt etwas gemütlicher angehen. Wir bekamen dann unsere Kabinen und hatten das Glück eine auf dem Mitteldeck zu bekommen. Recht geräumig, Dusche und WC, Betten als Doppelbett zusammen geschoben und eine Fensterreihe mit Blick aus Meer. So kann man es sicher eine Woche auf dem Schiff aushalten. Ein kurzes Boots-/Tauchbriefing später waren wir eingewiesen und für die Fahrt vorbereitet, wir bekamen unseren Platz auf dem Tauchdeck und konnten unsere Ausrüstung vorbereiten. Ein großer Kameratisch auf dem Tauchdeck ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Lademöglichkeiten gab es in der Kabine, US Adapter und eine Steckdosenleiste sind hier sinnvoll. Da wir unsere Ausrüstungen mitgebracht haben, brauchten wir nichts leihen. Es besteht aber die Möglichkeit, auf Leihmaterial zurück zu greifen. Schiff: Es gibt 8 Kabinen, zwei auf dem Mitteldeck, 6 auf dem Unterdeck. Das Oberdeck ist komplett aus Sonnendeck ausgelegt. Kühlschrank, Yakuzzi, Liegen, Sitzmöglichkeiten also alles was man zur Erholung so braucht. Ein Gemeinschaftsraum mit Sitzecke und zwei Esstischen und natürlich das Tauchdeck ist auf dem Mittleren Deck zu finden. Alles nicht super luxuriös, aber alles ist sauber, intakt und dient dem Wohlfühlen für eine Tauchsafari. Essen: Es gibt drei Hauptmahlzeiten, Frühstück, Mittag und Abendessen. Diese sind jeweils in Buffetform angeboten. Vielfältige Küche, alles frisch und sehr gut zubereitet. Auf Extrawünsche wird eingegangen und es ist immer mehr als genug vorhanden. Getränke sind alle mit im Preis, so dass man hier gar nicht Gefahr läuft zu wenig zu trinken und auch die Dekobierchen sind gesichert. Vor dem ersten Tauchgang steht Toast mit Butter und Marmelade bereit, so dass man nicht mit leerem und knurrenden Magen ins Wasser springt. Nach den Tauchgängen ist Obst oder Gebäck vorhanden, so dass man den salzigen Geschmack auch gleich wieder los wird. Alles in allem also alles sehr gut. Route: Unsere Route führte uns von San Cristobal zunächst nach Baltra. Hier gab es die ersten Tauchgänge zum eingewöhnen. Am Nachmittag dann ein Landbesuch auf North Seymour. Hier gab es Boobies, Seelöwen und Fregattvögel zu bestaunen. Dann ging es weiter nach Wolf Island. Hier hatten wir auch die meisten Tauchgänge, ein kurzer Abstecher nach Darwin musste natürlich auch sein. Zurück nach Cousins Rock, hier die letzten beiden Tauchgänge und dann ging es nach Santa Cruz. Hier war der letzte Tag erreicht. Nach einem Besuch der Rancho El Manzanillo, einer Aufzuchtstation der Riesenschildkröten, ging es nach Puerto Ayora. Hier war dann das letzte gemeinsame Abendessen in einem Restaurant. Da wir noch weitere Nächte in Puerto Ayora verbringen wollten, blieben wir hier und sparten uns die Hin- und Rückfahrt von San Cristobal. Tauchen: Tja, was soll man hier schreiben? Organisation des Tauchens ist top. 16 Tauchen wurden in zwei Gruppen eingeteilt die dann ihr jeweiliges Zodiac zum erreichen der Tauchplätze bekommen. Es wird 3-4 mal täglich getaucht. Nitrox kostet extra, macht aber wegen der langen Grundzeiten und der großen Entfernung zur nächsten Dekokammer absolut Sinn. Nach einem kurzen Briefing rödelt man sich an, geht dann gemeinsam mit der Gruppe auf sein Zodiac und fährt zum Tauchplatz. Das sind immer nur ein paar Minuten, dann geht es mit Rolle rückwärts ins Wasser, und hinterher nach Abgabe von Blei, Jacket und Flossen übe reine Leiter zurück ins Boot. Alles sehr komfortabel und die Crew ist immer da um zu helfen. Zurück bei der Humboldt Explorer geht man nur zurück an seinen Platz, die Crew bringt das Jacket zum Platz. Dort wird auch dann Luft aufgefüllt, nur das Blei holt man sich selbst. Die Flossen bleiben während der gesamten Zeit auf dem Zodiac, liegen aber sicher verstaut vorne in einem Fach. Die Tauchplätze selbst sind eigentlich nicht sehr schön. Wer Korallen erwartet wird hier sehr enttäuscht aus dem Wasser gehen. Aber deswegen sind wir ja auch nicht hier. Wir wollen Hammerhaie sehen und genau das bekommen wir auch. 14 Tauchgänge haben wir bei Wolf und Darwin gemacht und wir haben hunderte gehabt. Teilweise hunderte pro Tauchgang. Die Tauchgänge selbst sind hier auch recht einfach, Abtauchen, einen Platz suchen und warten. Die Haie kommen automatisch oder sind schon da. Je ruhiger man bleibt, umso näher kommen sie vorbei. Bis auf Armlänge kommen sie recht neugierig an einen ran, einfach wunderschön, aufregend und faszinierend zugleich. Saftey Stop war meist im Blauwasser, auch hier kamen dann sehr oft noch Schildkröten, Makrelen, Thunfische oder auch Hammerhaie vorbei. Ist man aus dem Wasser, möchte man am liebsten auch gleich wieder rein. Die beiden Gruppen wechseln sich nach jedem Tauchgang ab, wer zuerst ins Wasser darf und auch der Guide wechselt jeden Tag. So kann sich niemand beschweren und das ist eine sehr faire Regelung. Bei den Tauchplätzen Wolf und Darwin bekommen wir extra Ausrüstung. Eine weitere Boje, ein GPS und ein Dive Alert von Scubapro. Sollten wir also mal abdriften, werden wir damit auch hoffentlich auch wieder gefunden. Ein Extrapunkt also hier für die Sicherheit, die wirklich groß geschrieben wird. Fazit: Sicher nicht das günstigste was man so als Taucher machen kann, aber Preis/Leistung waren hier spitze. Sollten wir Galapagos nochmals machen, ist die Humboldt sicher wieder erste Wahl. Es wird auf Sicherheit gesetzt, Crew ist spitze und sehr hilfsbereit, das Essen ist toll und der Betrieb auf dem Schiff ist super organisiert.
Diese Tauchbasis, direkt gegenüber dem Fähranleger in Puerto Ayora, empfängt den Tauchgast wahlweise in einem netten Schwäbisch, in Englisch oder natürlich Spanisch. Hat man eine oder mehrere Tagestouren gebucht, wird am Vorabend der ersten Tour die Ausrüstung zusammengestellt, bei Bedarf all inclusive seitens der Basis (im Preis inbegriffen). Alles befindet sich in einem sehr guten Zustand. Am nächsten Morgen geht es dann auf das auch sehr gepflegte Tauchboot "Pacific Seahorse". Mit zwei Guides, der "Rechten Hand" vom Captain und dem Captain selbst beginnt die Reise mit hinreichenden 500 PS Vortrieb ;-) So sind die Spots schnell erreicht. Obwohl zum Teil auch andere Inseln angesteuert werden, dauert die längste Anreise ca. 90 min. Sprachen an Bord: Englisch und Spanisch. Ich selbst war mit den Guides Carlos und Simon, mit Steven und Captain Carlos an folgenden Spots: Gordon Rocks (im Norden von Isla Santa Cruz), an der Isla Floreana, an der Isla Santa Fé sowie am North Seymour (Kanal zwischen Santa Cruz und Baltra). An jedem Spot finden 2 TG statt, in der Oberflächenpause dazwischen werden kleine Snacks und Getränke an Bord angeboten, auch kann man zum Schnorcheln zwischendurch ins warme Wasser springen. Am Ende jeder Tagestour wird ein Lunch gereicht, entweder auch an Bord oder in einem Restaurant auf dem Festland. Auch diese Verpflegung ist im Preis inbegriffen. Start jeder Tour ist morgens um sieben an der Basis, zurück waren wir spätestens gegen 15 Uhr, so dass nachmittags noch genügend Zeit verbleibt, um die Santa Cruz selbst zu erkunden. Die Tierwelt Galapagos' ist hinlänglich beschrieben, und natürlich kommt der Taucher bei diesen Touren insofern voll auf seine Kosten. Für mich ging es sogleich unfassbar gut los am "Gordon Rocks", einem Spot mit reichlich Strömung (und deshalb Anfängern leider nicht wirklich zu empfehlen...): Eben auf Grund der Strömung und des riesigen Vorrats an Nahrungsmitteln sah ich Schulen von Hammerhaien und von Mantas, weitere Rochen, Riff- und Weißspitzen-Haie, Barracudas und nicht zu vergessen Schwärme der bunten kleineren Tropenfisch-Arten... Ich persönlich war überwältigt. Ähnlich geht es an den übrigen Tauchplätzen zu. Dort gesellen sich gerne auch Seelöwen und Schildkröten zu den Tauchgruppen. Die übrigen Spots waren allerdings wesentlich leichter zu betauchen. Sicherlich der möglichst guten Auslastung des Bootes (max. 12 Taucher) ist es zuzuschreiben, dass die Tauchgruppen (jeweils max. sechs Taucher plus ein Guide) nicht unbedingt nach der Taucherfahrung eingeteilt werden - deshalb (aber auch nur) an dieser Stelle ein Stern Abzug. Das vorhandene Brevet bzw. die Taucherfahrung spielt beim Einchecken keine wesentliche Rolle, und so kann es vorkommen, dass ein Taucher mit vielleicht 8 TG am nächsten Tag plötzlich gegen eine bis dato ungewohnte Strömung anschwimmen muss. Hier schlage ich vor, dass man seine eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt und ausdrücklich einfach zu tauchende Touren bucht. Zum Schluss aber noch einmal besten Dank an das Team. Es hat mir einfach ein paar unvergessliche Tage beschert.

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