• 6639 Fotos
  • 180 Videos

Tauchen in Österreich

Tauchgewässer gibt es eigentlich so ziemlich überall in Österreich. Weniger in Form von Meeren :-) und Flüssen, als vielmehr in meist kristallklaren und auch recht tiefen Seen welche über das ganze Land verstreut sind. Eine genaue Auflistung der Seen gibt es in unserer Übersicht aller Tauchgewässer. Hier findet man nicht nur viele Infos zu den Tauchplätzen, sondern auch Fotos, Videos und mehr. Zu den Tauchbasen geht es hier. Und - einen Tauchführer in gedruckter Form findet man hier.

Aktuellste News Österreich

Zeige alle Nachrichten

Letzte Artikel Österreich

Zeige alle Artikel

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Der See bietet mit den Tauchplätzen am Hechenberg und dem TCI-Parcours, bei dem es auch viel Steilwand und viele Fische gibt, absolut Sehenswertes. Der Campingplatz Schwarzenau und das Hotel Post waren Ende Oktober leider geschlossen. Die Sicht unter Wasser war so gut, dass selbst auf 40m keine Lampe nötig gewesen wäre. Betauchen darf man den See nur mit einer Genehmigung die beim Tourismusverband (TVB) online gekauft werden kann. Leider gibt es außer der Saisongenehmigung nur eine Monatsgenehmigung für € 24,-. Da wir nur einen Tag Zeit hatten, war das echt teuer. Trotz der Gebühr gibt es seitens des TVB keinerlei brauchbare Infos zu den Tauchplätzen. Nach Recherche in mehreren Büchern sind wir an den Hechenberg gefahren. Nach längerer Suche haben wir einen befestigten Weg zur Kitesurfanlage gefunden wo wir alles mühsam runtergetragen haben. Besser wäre der größe gebührenpflichtige Parkplatz (nochmal zahlen!) südlich der Kitesurfanlage, den wir dann zum Einladen nach dem Tauchgang genutzt haben. Der Weg dorthin ist zwar weiter aber strandwagentauglich. Den eigentlichen Einstieg zum Dodge haben wir leider nicht gefunden, da es keinerlei Infoschilder zu den Tauchplätzen gibt. Wir haben uns vom Seil, das am höchsten Punkt des Hechenbergs hinunter zum See gespannt ist verleiten lassen und sind dort mit Sack und Pack zum Ufer geklettert. Wer es trotz der Mühen versuchen möchte: Kurz vor dem Anstieg der Seeuferstraße (die den Radfahrern vorbehalten ist) zum Hechenberg steht ein kleines Schild der Wasserrettung mit dem Notruf am Wegrand, wenn man dort einsteigt soll man zum Dodge (eigentlic ein Opel Blitz) kommen... Der Einstieg zum TCI-Parcours ist dafür, dank der guten HP des TCI leicht zu finden. Hier spart man sich auch mühsame Zuwege. Alles in allem zwar ein toller Tauchsee, der TVB ist jedoch scheinbar nicht an Tauchurlaubern interessiert, obwohl man an anderen Seen sieht, dass wir durchaus wertvolle Geldbringer für die Betriebe an den Gewässern sind.
Mein Sohn hatte mit seiner Tauchgeburtstagsparty gewartet bis all seine Freunde acht Jahre alt waren, damit sie an der Tauchgeburtstagsparty teilnehmen können. Gebucht hatten wir das Premium-Paket, damit die Kinder eine eigene Bahn im Schwimmbad für sich haben. Inkl. im Paket sind laut Webseite der Dive Company: *) Tauch & Schnorchelspass *) Geschenk für das Geburtstagskind *) jedes Kind erhält eine Urkunde *) GRATIS Unterwasserfotos von der Tauchparty *) komplette Tauchausrüstung leihweise inkludiert *) jede Menge Tauchspass Wir als Eltern haben unsere Ausrüstung mit ins Bad genommen und die Dive Company um zwei Flaschen gebeten. Im Vorfeld hat der Inhaber der Dive Company mir das Gefühl vermittelt, dass unser Wunsch, unter Wasser selbst Fotos zu schießen für ihn und seine MitarbeiterInnen quasi eine unnötige Belastung darstelle. Und ja ich bin mir dessen bewusst, dass das ev. nur mein Gefühl war. Ich kann das auch durchaus verstehen. Wer will schon nervende Eltern haben, die intervenieren. Das war aber zu keinem Zeitpunkt unsere Absicht. Angekommen im Bad wurde zuerst das Geld in bar kassiert (nur ein kleiner teil wird als Anzahlung vorab überwiesen). Danach bezahlt man den Eintritt (nicht im Paket inkl.), zieht sich um und trifft die TauchlehrerInnen am Pool. Die Einweisung der Kinder war altersgerecht kompakt. Es wurden nette Fotos mit Maske und Schnorchel gemacht bevor es ins Wasser ging. Auch unter Wasser war alles gut organisiert, kompetent und sicher. Besonders schön fand ich, dass man mit den Kindern unter Wasser gespielt hat und sie ganz vergessen haben, dass sie durch einen Atemregler atmen. Während einE MitarbeiterIn v.a. mit den Kindern gespielt hat, hat die/der andere mit einer kleinen Kompaktkamera fotografiert und gefilmt. Wir selbst haben uns bewusst im Hintergrund gehalten, jedoch dennoch selbst auch einige Fotos und Videos gemacht. Ich hatte mich aber schon sehr auf die Fotos und Videos der Dive Company gefreut, da die/der TauchlehrerIn nat. näher dran war als ich selbst. Umso erstaunter war ich, dass man mir nicht wie angekündigt nach wenigen Tagen die Fotos/Videos zugeschickt hat. Als ich endlich nachgefragt habe, bekam ich die Antwort, dass leider das ganze Material unscharf wäre. Auf nochmalige Nachfrage hat man uns einige sehr, sehr kurze Videoclips (z.T. nur 4 sec. lang) zum Donwload zur Verfügung gestellt und sich nochmals entschuldigt. Ich weiß, dass Fehler passieren können und finde es gut, dass man sich entschuldigt hat. Und ich bin froh, dass wir von unserem Wunsch selbst ein paar Bilder zu schießen nicht abgewichen sind. Denn sonst hätten mein Sohn und seine Freunde keinerlei bildliche Erinnerungen. Aber für mich passt das Gesamtbild einfach nicht. Die Fotos und Videos werden als Teil des Pakets verkauft. Die Flasche für mich und meinen Mann musste ich nat. auch bezahlen, obwohl das Geburtstagspaket an sich schon recht hochpreisig ist und man hier durchaus Kulanz hätte zeigen können. Auf meine letzte Nachfrage bzgl. einer kulanten Regelung bekam ich nicht mal mehr eine Antwort. Für mich schaut Kundenfreundlichkeit einfach anders aus. Ich werde mir daher für die Tauchgeburtstagparty meiner Tochter und die Tauchausbildung meiner beiden Kinder einen anderen Anbieter suchen. 3 Sterne gibt es daher ausschließlich für die Kompetenz der MitarbeiterInnen vor Ort, nicht jedoch für Kundenfreundlichkeit und Kommunikation durch den Inhaber.
Letzte Woche (Juni 2021) waren wir mit zwei Familien im Hotel Schloss Fernsteinsee. Es war ein Familienurlaub mit Tauchmöglichkeit und als solcher auch ein wunderschöner Urlaub. Hier möchte ich kurz das Hotel und die beiden Seen bewerten. Das Hotel ist sehr gepflegt und wunderschön gelegen in den tiroler Alpen. Es ist alt und hat entsprechend Geschichte, das Personal ist überaus freundlich und hilfsbereit und das Frühstücksbuffet war sehr gut und vielfältig. Wir waren in der Villa Lorea (Gästehaus mit insgesamt 4 Ferienwohnungen) untergebracht, von unseren Wohnungen aber ziemlich enttäuscht. Alles recht abgewohnt und was eigentlich wohl rustikal wirken soll, scheint eher ein wildes Sammelsurium aus altem Ramsch zu sein. Ein wirklicher Stil ist nicht erkennbar, ganz im Gegenteil zum Rest des Hotels. Dazu kommt eine sehr beschränkte Ausstattung (Kein Backofen, keine Microwelle, kein Wasserkocher, die hälfte an Geschirr und Besteck fehlte) die eine Selbstversorgung unmöglich machte. Einige Sachen wurden uns aber umgehend nach einer kleinen Beschwerde nachgeliefert, man entschuldigte sich und unterstrich damit den wirklich guten und netten Service. Zum Fernsteinsee: Der Fernsteinsee war für mich eine mittlere Enttäuschung. Ja die Sicht war gut, aber nicht so überragend, dass ich das nicht schon gesehen hätte. Die wenigen antauchbaren Ziele sind schnell entdeckt und auch ziemlich langweilig. Der See ist dafür aber zum Tretbootfahren und Naturgenießen wunderbar geeignet. Tauchen war jetzt nicht so der Hit. Es gibt zwar einige Fische (Forellen und Saiblinge hauptsächlich), die sind auch nicht sonderlich scheu, aber auch kein Highlight, dass den Begriff Taucherparadies rechtfertigt. Der Samaranger See: Hier sieht die Welt schon etwas anders aus. Die Sicht in diesem See ist wirklich beeindruckend und geht auch glaube ich nicht mehr viel besser. Die riesigen Baumstämme sind beeindruckend und auch hier gibt es einige Fische. Wir hatten hier einige extrem entspannte Tauchgänge, in 45 Minuten ist man allerdings auch einmal rund und hat fast alles gesehen. Wir hatten nach drei Tauchgängen dann auch genug, das Anrödeln bei bestem Wetter mit dicker Winterkonfig ist halt auch sehr beschwerlich, obwohl die Infrastruktur schon recht gut ist. Schön war, dass wir fast alleine waren und auch den eingezäunten Liegewiesenbereich für uns hatten, die Kinder und Frauen hatten Spaß während wir tauchten, insbesondere mit den freilaufenden Kühen. Füllstation, Trockenraum und Anrödelmöglichkeiten an den Einstiegen sind gut und für diese Seen absolut ausreichend. Fazit: Ich bin froh diesen lange auf meiner Liste stehenden Punkt abgehakt zu haben. Auch wenn ich ein wenig enttäuscht wurde, so war es die Reise allemal wert. Das viel beschworene Taucherparadies ist es für mich nicht, aber da hat ja jeder seine Vorlieben. Und es ist dann auch jammern auf hohem Niveau. Insbesondere der Samaranger See kann sich mit sehr vielen Tauchplätzen Europas messen. Das Gesamtpaket aus Natur, Ruhe, dem Alpenpanorama macht eine Reise zum Schloss Fernsteinsee auf jeden Fall zu etwas Besonderem.
Der See bietet mit den Tauchplätzen am Hechenberg und dem TCI-Parcours, bei dem es auch viel Steilwand und viele Fische gibt, absolut Sehenswertes. Der Campingplatz Schwarzenau und das Hotel Post waren Ende Oktober leider geschlossen. Die Sicht unter Wasser war so gut, dass selbst auf 40m keine Lampe nötig gewesen wäre. Betauchen darf man den See nur mit einer Genehmigung die beim Tourismusverband (TVB) online gekauft werden kann. Leider gibt es außer der Saisongenehmigung nur eine Monatsgenehmigung für € 24,-. Da wir nur einen Tag Zeit hatten, war das echt teuer. Trotz der Gebühr gibt es seitens des TVB keinerlei brauchbare Infos zu den Tauchplätzen. Nach Recherche in mehreren Büchern sind wir an den Hechenberg gefahren. Nach längerer Suche haben wir einen befestigten Weg zur Kitesurfanlage gefunden wo wir alles mühsam runtergetragen haben. Besser wäre der größe gebührenpflichtige Parkplatz (nochmal zahlen!) südlich der Kitesurfanlage, den wir dann zum Einladen nach dem Tauchgang genutzt haben. Der Weg dorthin ist zwar weiter aber strandwagentauglich. Den eigentlichen Einstieg zum Dodge haben wir leider nicht gefunden, da es keinerlei Infoschilder zu den Tauchplätzen gibt. Wir haben uns vom Seil, das am höchsten Punkt des Hechenbergs hinunter zum See gespannt ist verleiten lassen und sind dort mit Sack und Pack zum Ufer geklettert. Wer es trotz der Mühen versuchen möchte: Kurz vor dem Anstieg der Seeuferstraße (die den Radfahrern vorbehalten ist) zum Hechenberg steht ein kleines Schild der Wasserrettung mit dem Notruf am Wegrand, wenn man dort einsteigt soll man zum Dodge (eigentlic ein Opel Blitz) kommen... Der Einstieg zum TCI-Parcours ist dafür, dank der guten HP des TCI leicht zu finden. Hier spart man sich auch mühsame Zuwege. Alles in allem zwar ein toller Tauchsee, der TVB ist jedoch scheinbar nicht an Tauchurlaubern interessiert, obwohl man an anderen Seen sieht, dass wir durchaus wertvolle Geldbringer für die Betriebe an den Gewässern sind.
Mein Sohn hatte mit seiner Tauchgeburtstagsparty gewartet bis all seine Freunde acht Jahre alt waren, damit sie an der Tauchgeburtstagsparty teilnehmen können. Gebucht hatten wir das Premium-Paket, damit die Kinder eine eigene Bahn im Schwimmbad für sich haben. Inkl. im Paket sind laut Webseite der Dive Company: *) Tauch & Schnorchelspass *) Geschenk für das Geburtstagskind *) jedes Kind erhält eine Urkunde *) GRATIS Unterwasserfotos von der Tauchparty *) komplette Tauchausrüstung leihweise inkludiert *) jede Menge Tauchspass Wir als Eltern haben unsere Ausrüstung mit ins Bad genommen und die Dive Company um zwei Flaschen gebeten. Im Vorfeld hat der Inhaber der Dive Company mir das Gefühl vermittelt, dass unser Wunsch, unter Wasser selbst Fotos zu schießen für ihn und seine MitarbeiterInnen quasi eine unnötige Belastung darstelle. Und ja ich bin mir dessen bewusst, dass das ev. nur mein Gefühl war. Ich kann das auch durchaus verstehen. Wer will schon nervende Eltern haben, die intervenieren. Das war aber zu keinem Zeitpunkt unsere Absicht. Angekommen im Bad wurde zuerst das Geld in bar kassiert (nur ein kleiner teil wird als Anzahlung vorab überwiesen). Danach bezahlt man den Eintritt (nicht im Paket inkl.), zieht sich um und trifft die TauchlehrerInnen am Pool. Die Einweisung der Kinder war altersgerecht kompakt. Es wurden nette Fotos mit Maske und Schnorchel gemacht bevor es ins Wasser ging. Auch unter Wasser war alles gut organisiert, kompetent und sicher. Besonders schön fand ich, dass man mit den Kindern unter Wasser gespielt hat und sie ganz vergessen haben, dass sie durch einen Atemregler atmen. Während einE MitarbeiterIn v.a. mit den Kindern gespielt hat, hat die/der andere mit einer kleinen Kompaktkamera fotografiert und gefilmt. Wir selbst haben uns bewusst im Hintergrund gehalten, jedoch dennoch selbst auch einige Fotos und Videos gemacht. Ich hatte mich aber schon sehr auf die Fotos und Videos der Dive Company gefreut, da die/der TauchlehrerIn nat. näher dran war als ich selbst. Umso erstaunter war ich, dass man mir nicht wie angekündigt nach wenigen Tagen die Fotos/Videos zugeschickt hat. Als ich endlich nachgefragt habe, bekam ich die Antwort, dass leider das ganze Material unscharf wäre. Auf nochmalige Nachfrage hat man uns einige sehr, sehr kurze Videoclips (z.T. nur 4 sec. lang) zum Donwload zur Verfügung gestellt und sich nochmals entschuldigt. Ich weiß, dass Fehler passieren können und finde es gut, dass man sich entschuldigt hat. Und ich bin froh, dass wir von unserem Wunsch selbst ein paar Bilder zu schießen nicht abgewichen sind. Denn sonst hätten mein Sohn und seine Freunde keinerlei bildliche Erinnerungen. Aber für mich passt das Gesamtbild einfach nicht. Die Fotos und Videos werden als Teil des Pakets verkauft. Die Flasche für mich und meinen Mann musste ich nat. auch bezahlen, obwohl das Geburtstagspaket an sich schon recht hochpreisig ist und man hier durchaus Kulanz hätte zeigen können. Auf meine letzte Nachfrage bzgl. einer kulanten Regelung bekam ich nicht mal mehr eine Antwort. Für mich schaut Kundenfreundlichkeit einfach anders aus. Ich werde mir daher für die Tauchgeburtstagparty meiner Tochter und die Tauchausbildung meiner beiden Kinder einen anderen Anbieter suchen. 3 Sterne gibt es daher ausschließlich für die Kompetenz der MitarbeiterInnen vor Ort, nicht jedoch für Kundenfreundlichkeit und Kommunikation durch den Inhaber.
Letzte Woche (Juni 2021) waren wir mit zwei Familien im Hotel Schloss Fernsteinsee. Es war ein Familienurlaub mit Tauchmöglichkeit und als solcher auch ein wunderschöner Urlaub. Hier möchte ich kurz das Hotel und die beiden Seen bewerten. Das Hotel ist sehr gepflegt und wunderschön gelegen in den tiroler Alpen. Es ist alt und hat entsprechend Geschichte, das Personal ist überaus freundlich und hilfsbereit und das Frühstücksbuffet war sehr gut und vielfältig. Wir waren in der Villa Lorea (Gästehaus mit insgesamt 4 Ferienwohnungen) untergebracht, von unseren Wohnungen aber ziemlich enttäuscht. Alles recht abgewohnt und was eigentlich wohl rustikal wirken soll, scheint eher ein wildes Sammelsurium aus altem Ramsch zu sein. Ein wirklicher Stil ist nicht erkennbar, ganz im Gegenteil zum Rest des Hotels. Dazu kommt eine sehr beschränkte Ausstattung (Kein Backofen, keine Microwelle, kein Wasserkocher, die hälfte an Geschirr und Besteck fehlte) die eine Selbstversorgung unmöglich machte. Einige Sachen wurden uns aber umgehend nach einer kleinen Beschwerde nachgeliefert, man entschuldigte sich und unterstrich damit den wirklich guten und netten Service. Zum Fernsteinsee: Der Fernsteinsee war für mich eine mittlere Enttäuschung. Ja die Sicht war gut, aber nicht so überragend, dass ich das nicht schon gesehen hätte. Die wenigen antauchbaren Ziele sind schnell entdeckt und auch ziemlich langweilig. Der See ist dafür aber zum Tretbootfahren und Naturgenießen wunderbar geeignet. Tauchen war jetzt nicht so der Hit. Es gibt zwar einige Fische (Forellen und Saiblinge hauptsächlich), die sind auch nicht sonderlich scheu, aber auch kein Highlight, dass den Begriff Taucherparadies rechtfertigt. Der Samaranger See: Hier sieht die Welt schon etwas anders aus. Die Sicht in diesem See ist wirklich beeindruckend und geht auch glaube ich nicht mehr viel besser. Die riesigen Baumstämme sind beeindruckend und auch hier gibt es einige Fische. Wir hatten hier einige extrem entspannte Tauchgänge, in 45 Minuten ist man allerdings auch einmal rund und hat fast alles gesehen. Wir hatten nach drei Tauchgängen dann auch genug, das Anrödeln bei bestem Wetter mit dicker Winterkonfig ist halt auch sehr beschwerlich, obwohl die Infrastruktur schon recht gut ist. Schön war, dass wir fast alleine waren und auch den eingezäunten Liegewiesenbereich für uns hatten, die Kinder und Frauen hatten Spaß während wir tauchten, insbesondere mit den freilaufenden Kühen. Füllstation, Trockenraum und Anrödelmöglichkeiten an den Einstiegen sind gut und für diese Seen absolut ausreichend. Fazit: Ich bin froh diesen lange auf meiner Liste stehenden Punkt abgehakt zu haben. Auch wenn ich ein wenig enttäuscht wurde, so war es die Reise allemal wert. Das viel beschworene Taucherparadies ist es für mich nicht, aber da hat ja jeder seine Vorlieben. Und es ist dann auch jammern auf hohem Niveau. Insbesondere der Samaranger See kann sich mit sehr vielen Tauchplätzen Europas messen. Das Gesamtpaket aus Natur, Ruhe, dem Alpenpanorama macht eine Reise zum Schloss Fernsteinsee auf jeden Fall zu etwas Besonderem.

Tauchbasen in Österreich

Zeige alle Tauchbasen in Österreich

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen