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Tauchen in Malaysia

Sipadan, Mabul, Lankayan, Kapalai – Namen die bei Tauchern mit Blick fürs Detail und Makrofotografen die Augen leuchten lassen. Malaysia ist eine Tauchdestination, die eine tolle Kombination aus Tauchen und Entspannung bietet. Sipadan zählt sicher mit zum Besten, was die Tauchwelt zu bieten hat. Deshalb will da auch jeder tauchen, was zu Tauchbeschränkungen geführt hat, so dass es hier bisweilen Engpässe gibt.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Malaysia sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

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Ich hatte bedingt durch beruflichen Aufenthalt in Singapur ein verlängertes Wochenende Zeit, dass ich mit Tauchen genutzt habe. Demnach Vorteile von Tioman (Malaysia): - nahe und gut bereisbar von Singapur aus: - Bus Singapur -> Mersing (ca. 3-3,5 h) - Danach Fähre (alter Rappel-Kutter, etwas abenteuerlich, aber auch ein Erlebnis ) Mersing -> Tioman (ca. 3-4 h) - wir sind Freitag abend los und in der Nacht auf Samstag angekommen, hatten dann vor dem TG noch ein paar Std. Schlaf - komplette Tauchwochenenden dorthin werden von Tauchbasen in Singapur als Komplettpaket angeboten (ich habe über Gill-divers (gilldivers.com) gebucht, zu empfehlen, dazu noch ein extra Bericht). Man muss sich dann wirklich um nichts mehr kümmern. Kosten ca. 260 €/Wochenende inkl. Fahrt, Übernachtung, Füllen, etc., Equipment leihen: ~26€/Tag Das Tauchgebiet: - ist zu empfehlen, es gibt (mit Sicherheit noch mehr) an der Westküste (Ressort Tioman Genting), wo wir getaucht sind: - 2 Wracks (eins in ca. 30m, ein anderes war glaube ich auf 18). Das 30er ist älter, ca. 20-25m lang und schön bewachsen mit viel Fisch, Abtauchen an Grundleine. Das 18er ist ein altes Fischerboot (ca. 10-15m Länge) und erst kürzlich (April 2018) versenkt worden und hat (noch) nicht allzu viel zu bieten. - an der kleinen Insel Renggis ein sehr schönes Riff mit viel Fisch. Dort hatten wir beim Nachttauchgang auch eine Hai-Sichtung (Schwarzspitzen-Riffhai mit ca. 1,5-2 m Länge). Viele Barracudas. Sehr viele Rochen. Vereinzelte Sichtung von Feuerfisch. Generelles: - Die Insel (ich war in Tioman Genting, bei anderen Ressorts mag das anders sein) bietet keinen großen Komfort, ist jedoch ein kleines Paradies. Essen und andere Dinge sind für singapurianische/europäische Verhältnisse sehr günstig. Ich empfehle, seinen Aufenthalt etwas zu verlängern und nicht ausschließlich zu tauchen. Der Urwald hat wunderbare Natur, eine hohe Artenvielfalt, schöne Wasserfälle, etc. zu bieten. An Mücken-/Sonnenschutz denken (ist glaube ich Zika-Risikogebiet), v.a. weiter im Inland. - Das Tauchgebiet ist sehr schön und besticht v.a. durch seine Nähe zu Singapur. Wer einen hohen Standard gewöhnt ist und mehr Zeit hat, findet mit Sicherheit noch schönere Tauchgebiete z.B. die im Norden der malayischen Ostküste, die Anambas, oder auch Bali. - Tioman Genting, unser Übernachtungsort war auf Tauchen ausgelegt. Getaucht und gefüllt wurde direkt vom Boot (mit alten motorisierten Kompressoren, die Filter sahen jedoch ok aus). Einheimische verdienen sich durch Ausrüstungstransport vom Ort zum Anleger per Lade-Motorrad etwas dazu. - Nitrox war leider bei uns nicht möglich. Andere berichteten jedoch die grundsätzliche Option auf anderen Schiffen. Gut Luft, Steffen
Ich war vom 05.03.2018 - 15.03.2018 auf Langkawi im Berjaya Langkawi Ressort. Für den 07.03.2018 hatte ich Tagesausflug inkl. Tauchen mit den East Marine Divers gebucht. Um 8.10 Uhr wurde ich pünktlich von meinem Hotel abgeholt. Nachg ca 1 Stunde trafen wir im Royal Langkawi Club ein. Dort bekamen wir ein Trinkpaket mit 250 ml Saft für die Fahrt in die Hand gedrückt. Anschließend bestiegen wir eine Art Fähre, mit der wir eine Stunde fuhren. Mit an Bord waren ca 50 Schnorchler, die vor einer Insel schnorcheln wollten. Während der Fahrt füllten wir das Formular zum Tauchen aus. Leider wurden die Angaben von den Guides nicht kontrolliert. So wollte niemand das Brevier oder die ärtzliche Bescheinigung sehen. Danach wurde das Equitment angepasst. Von der Fähre stigen die Taucher in ein kleineres Boot. Insgesamt waren wir 4 Taucher und zwei Guides. Auf dem kleinen Bot wurde angerödelt und dann ging es nach einem Briefing ins Wasser. Der erste Tauchgang fand im Pular Payer Marine Park statt. Die Sichtweite betrug ca 4-5 m. Zeitweise hatten wir Mühe den Guide zu sehen. Unter Wasser gab es viele alte Maschinenteile , Wracks aus Holz oder Reifen zu sehen. Dazwischen sahen wir zei große Barrakudas. Der Tauchgang dauerte 45 min. Nach dem Tauchgang gab es am Ufer ein Lunchsowie Wasser und man konnte mit den anderen Schnorchlern schnorcheln. Der 2. Tauchgang fand im sogenannten Korallengarten ebenfalls von dem kleinen Boot satt. Man konnte trotz der Sichtverhältnisse sehr schöne Korallen sehen. Neben Seepferdchen sahen wir auch einen Oktopus. Neben den schlechten Sichtverhätnissen kam auch noch Ströung hinzu, die aber mit Hilfe der Guides von uns gut gemeistert wurde. Auch dieser Tauchgang dauerte 45 min. Unter Wasser wurde ständig auf unseren Luftverbrauch geachtet und kontrolliert. Nach dem Tauchgang wurde wieder alles abgerödelt und gespült. Dies erfolgte bereits auf der Fähre. Mit dem Fähre und em Kleinbus ging es wieder zurück zum Hotel. Insgesamt dauerte der Tag 9 ein Halb Stunden, denn wir waren erst wieder 16.30 Uhr im Hotel. Insgesamt muss ich einschätzen, dass der Aufwand für zwei Tauchgänge bei diesen Sichtverhältnissen einfach zu hoch ist. Die Organisation verlief jedoch reibungslos.
Ende Feb / Anfang März 2018 waren meine Frau und ich eine Woche Im Kapalai / Sipadan Dive Resort. Wir sind eingefleischte Liveaboard-Fans und gehen nur ausnahmsweise in Resorts. Wieder einmal wurde uns bestätigt, warum das so ist… Aber mit mehr als 2000 TGs habe ich auch schon andere Resorts / Basen erlebt und mir fehlen nicht unbedingt die Vergleichsmöglichkeiten. Aber eine Bewertung wie diese ist natürlich subjektiv. Angekündigt wird Kapalai als "luxury Resort". Nun ja…!! Das wichtigste und beste zuerst: das Tauchen ist gut bis sehr gut, Kapalai und Mabul ausschliesslich für Makro, Sipadan für Schildkröten und Büffelkopf-Papageienfische. Die kommen dort in so geballter Masse vor, dass es wohl einzigartig auf der Welt ist. Barrakudas soll es auch geben, waren aber gerade nicht da und ein imposanter Schwarm von Jacks ist ebenfalls erwähnenswert. Bei 6 Tauchtagen sind wir 2x nach Sipadan gefahren mit jeweils 4 TGs. Die Überfahrt mit dem Speedboot dauert ca eine halbe Stunde. 8 Tgs waren ok und ausreichend, nach jedem TG geht´s auf die Insel, die 2004 zum Naturschutzgebiet erklärt und die Resorts geschlossen wurden. Heute ist die Insel gesperrt und nur noch für Tagestouristen zugängig. Sanitäre Anlagen dort sind ziemlich abgeranzt und Duschen funktionieren nicht. In der breiteren Öffentlichkeit erlangte Sipadan Berühmtheit durch den Entführungsfall (Familie Wallert) der Abu Sayyaff im Jahr 2000. Heute darf man sich nur in einem kleinen Bereich der Insel bewegen, muss sich vorher registrieren (120 Personen pro Tag) und sollte sich am vorhandenen Militär nicht stören. Das gibt es übrigens auch im Resort in Kapalai. Bei unserer Ankunft in Kapalai (Chinese New Year) war das Resort voll, aber in der Tauchbasis gab es nur 16 Taucher. Das war prima, sollte sich dann aber bald ändern. In Kapalai ist das Hausriff wirklich sehr schön. Von "Riff" darf man eigentlich nicht sprechen, es gibt künstliche Bauten unter Wasser und ein paar Korallenblöcke, dafür Makro-Leben ohne Ende. Will hier jetzt nicht alles aufzählen, war aber beeindruckend. Gewöhnen muss man sich an die Detonationen unter Wasser, denn ganz in der Nähe wird von den sog "See-Zigeunern" reichlich mit Dynamit bzw. selbst gebastelten Bomben gefischt. Dementsprechend sieht es auch unter Wasser aus, obwohl das jetzt in Mabul und Kapalai nicht mehr stattfindet. Die Diveguides sind ausnahmslos sehr nett und bemüht; natürlich gibt es bessere und schlechtere "Trüffelschweinchen". Besonders gut hat uns Wendy gefallen. Das übrige Personal wie Bootsfahrer und Deckhands sind ebenfalls sehr nett und hilfsbereit. Der gewohnte Service von Ausrüstung schleppen und waschen funktioniert tadellos. Der nicht so angenehme Teil ist das Resort. Kapalai ist keine Insel, sondern nur eine Sandbank, auf die das Stelzendorf gebaut ist. Das Bungalowdorf ist recht ansehnlich, es gibt viele Pflanzen, die Bungalows sind geräumig und hübsch. Bei der Sauberkeit hapert es dann schon ein wenig. Trotz Nachfrage wurde bei uns das Waschbecken und der Tisch nie gereinigt. Idiotischerweise aber jeden Tag die Handtücher gewechselt, obwohl überall Schilder stehen, die zum Wasser sparen auffordern. Unmöglich fanden wir das Essen, das Restaurant und der dort betriebene "Service". Hier auch nicht so sehr das ausgesprochen nette und hilfsbereite Personal, sondern die Organisation der Abläufe. Qualitativ ist das Essen schlecht!! Alles hat den gleichen Grundgeschmack und die Präsentation ist unterirdisch. Eine Kantine wirkt dagegen wie ein Sterne Restaurant. Das Buffet beginnt mit einer riesigen Schlange, erst bei Teller holen, dann beim Suppe holen, dann bei den Hauptgerichten, die ohne jegliche Erklärung merkwürdig gleich aussehend in den Rechauds liegen. Ein Vegetarier wäre hier komplett aufgeschmissen. An der "Salatbar" gibt es was Kaltes und Rohes…Die Getränke: ein süsser Saft aus der Pulvertüte, Wasser, Kaffee, Tee, alles präsentiert in Plastikfässchen, die ich sonst nur vom Campingurlaub kenne. Obst: schmackhafte Papaya, Wassermelone ok, Honigmelone, die eher was von Spreewald-Gurke hatte und unreife Ananas. Das war´s , nicht mal ne Banane. Und dann überall die Schilder: "Don´t waste food" und "no spitting". Und das Ganze für mehr als 3100 € für eine Woche / 2P. "Luxury" war da lediglich der Preis! Man muss wissen, dass das Resort wohl hauptsächlich von Chinesen besucht wird. Deutsche, Engländer oder Skandinavier im Massenauftritt haben auch nichts Attraktives an sich, aber man sollte es halt vorher wissen. Daher gab es anfangs auch nur wenig Taucher (da China-Urlauber), die kamen dann aber und haben am Hausriff wassertretender Weise "Desert- Storm" wieder aufgeführt. Fazit: Sipadan würde ich nicht missen wollen, die Menge an Schildkröten und Bumpheads hat mich wirklich beeindruckt, Makro-Diving gibt es woanders auch und dieses Resort, dabei vor allem das Restaurant auf keinem Fall noch einmal!!
Ich hatte bedingt durch beruflichen Aufenthalt in Singapur ein verlängertes Wochenende Zeit, dass ich mit Tauchen genutzt habe. Demnach Vorteile von Tioman (Malaysia): - nahe und gut bereisbar von Singapur aus: - Bus Singapur -> Mersing (ca. 3-3,5 h) - Danach Fähre (alter Rappel-Kutter, etwas abenteuerlich, aber auch ein Erlebnis ) Mersing -> Tioman (ca. 3-4 h) - wir sind Freitag abend los und in der Nacht auf Samstag angekommen, hatten dann vor dem TG noch ein paar Std. Schlaf - komplette Tauchwochenenden dorthin werden von Tauchbasen in Singapur als Komplettpaket angeboten (ich habe über Gill-divers (gilldivers.com) gebucht, zu empfehlen, dazu noch ein extra Bericht). Man muss sich dann wirklich um nichts mehr kümmern. Kosten ca. 260 €/Wochenende inkl. Fahrt, Übernachtung, Füllen, etc., Equipment leihen: ~26€/Tag Das Tauchgebiet: - ist zu empfehlen, es gibt (mit Sicherheit noch mehr) an der Westküste (Ressort Tioman Genting), wo wir getaucht sind: - 2 Wracks (eins in ca. 30m, ein anderes war glaube ich auf 18). Das 30er ist älter, ca. 20-25m lang und schön bewachsen mit viel Fisch, Abtauchen an Grundleine. Das 18er ist ein altes Fischerboot (ca. 10-15m Länge) und erst kürzlich (April 2018) versenkt worden und hat (noch) nicht allzu viel zu bieten. - an der kleinen Insel Renggis ein sehr schönes Riff mit viel Fisch. Dort hatten wir beim Nachttauchgang auch eine Hai-Sichtung (Schwarzspitzen-Riffhai mit ca. 1,5-2 m Länge). Viele Barracudas. Sehr viele Rochen. Vereinzelte Sichtung von Feuerfisch. Generelles: - Die Insel (ich war in Tioman Genting, bei anderen Ressorts mag das anders sein) bietet keinen großen Komfort, ist jedoch ein kleines Paradies. Essen und andere Dinge sind für singapurianische/europäische Verhältnisse sehr günstig. Ich empfehle, seinen Aufenthalt etwas zu verlängern und nicht ausschließlich zu tauchen. Der Urwald hat wunderbare Natur, eine hohe Artenvielfalt, schöne Wasserfälle, etc. zu bieten. An Mücken-/Sonnenschutz denken (ist glaube ich Zika-Risikogebiet), v.a. weiter im Inland. - Das Tauchgebiet ist sehr schön und besticht v.a. durch seine Nähe zu Singapur. Wer einen hohen Standard gewöhnt ist und mehr Zeit hat, findet mit Sicherheit noch schönere Tauchgebiete z.B. die im Norden der malayischen Ostküste, die Anambas, oder auch Bali. - Tioman Genting, unser Übernachtungsort war auf Tauchen ausgelegt. Getaucht und gefüllt wurde direkt vom Boot (mit alten motorisierten Kompressoren, die Filter sahen jedoch ok aus). Einheimische verdienen sich durch Ausrüstungstransport vom Ort zum Anleger per Lade-Motorrad etwas dazu. - Nitrox war leider bei uns nicht möglich. Andere berichteten jedoch die grundsätzliche Option auf anderen Schiffen. Gut Luft, Steffen
Ich war vom 05.03.2018 - 15.03.2018 auf Langkawi im Berjaya Langkawi Ressort. Für den 07.03.2018 hatte ich Tagesausflug inkl. Tauchen mit den East Marine Divers gebucht. Um 8.10 Uhr wurde ich pünktlich von meinem Hotel abgeholt. Nachg ca 1 Stunde trafen wir im Royal Langkawi Club ein. Dort bekamen wir ein Trinkpaket mit 250 ml Saft für die Fahrt in die Hand gedrückt. Anschließend bestiegen wir eine Art Fähre, mit der wir eine Stunde fuhren. Mit an Bord waren ca 50 Schnorchler, die vor einer Insel schnorcheln wollten. Während der Fahrt füllten wir das Formular zum Tauchen aus. Leider wurden die Angaben von den Guides nicht kontrolliert. So wollte niemand das Brevier oder die ärtzliche Bescheinigung sehen. Danach wurde das Equitment angepasst. Von der Fähre stigen die Taucher in ein kleineres Boot. Insgesamt waren wir 4 Taucher und zwei Guides. Auf dem kleinen Bot wurde angerödelt und dann ging es nach einem Briefing ins Wasser. Der erste Tauchgang fand im Pular Payer Marine Park statt. Die Sichtweite betrug ca 4-5 m. Zeitweise hatten wir Mühe den Guide zu sehen. Unter Wasser gab es viele alte Maschinenteile , Wracks aus Holz oder Reifen zu sehen. Dazwischen sahen wir zei große Barrakudas. Der Tauchgang dauerte 45 min. Nach dem Tauchgang gab es am Ufer ein Lunchsowie Wasser und man konnte mit den anderen Schnorchlern schnorcheln. Der 2. Tauchgang fand im sogenannten Korallengarten ebenfalls von dem kleinen Boot satt. Man konnte trotz der Sichtverhältnisse sehr schöne Korallen sehen. Neben Seepferdchen sahen wir auch einen Oktopus. Neben den schlechten Sichtverhätnissen kam auch noch Ströung hinzu, die aber mit Hilfe der Guides von uns gut gemeistert wurde. Auch dieser Tauchgang dauerte 45 min. Unter Wasser wurde ständig auf unseren Luftverbrauch geachtet und kontrolliert. Nach dem Tauchgang wurde wieder alles abgerödelt und gespült. Dies erfolgte bereits auf der Fähre. Mit dem Fähre und em Kleinbus ging es wieder zurück zum Hotel. Insgesamt dauerte der Tag 9 ein Halb Stunden, denn wir waren erst wieder 16.30 Uhr im Hotel. Insgesamt muss ich einschätzen, dass der Aufwand für zwei Tauchgänge bei diesen Sichtverhältnissen einfach zu hoch ist. Die Organisation verlief jedoch reibungslos.
Ende Feb / Anfang März 2018 waren meine Frau und ich eine Woche Im Kapalai / Sipadan Dive Resort. Wir sind eingefleischte Liveaboard-Fans und gehen nur ausnahmsweise in Resorts. Wieder einmal wurde uns bestätigt, warum das so ist… Aber mit mehr als 2000 TGs habe ich auch schon andere Resorts / Basen erlebt und mir fehlen nicht unbedingt die Vergleichsmöglichkeiten. Aber eine Bewertung wie diese ist natürlich subjektiv. Angekündigt wird Kapalai als "luxury Resort". Nun ja…!! Das wichtigste und beste zuerst: das Tauchen ist gut bis sehr gut, Kapalai und Mabul ausschliesslich für Makro, Sipadan für Schildkröten und Büffelkopf-Papageienfische. Die kommen dort in so geballter Masse vor, dass es wohl einzigartig auf der Welt ist. Barrakudas soll es auch geben, waren aber gerade nicht da und ein imposanter Schwarm von Jacks ist ebenfalls erwähnenswert. Bei 6 Tauchtagen sind wir 2x nach Sipadan gefahren mit jeweils 4 TGs. Die Überfahrt mit dem Speedboot dauert ca eine halbe Stunde. 8 Tgs waren ok und ausreichend, nach jedem TG geht´s auf die Insel, die 2004 zum Naturschutzgebiet erklärt und die Resorts geschlossen wurden. Heute ist die Insel gesperrt und nur noch für Tagestouristen zugängig. Sanitäre Anlagen dort sind ziemlich abgeranzt und Duschen funktionieren nicht. In der breiteren Öffentlichkeit erlangte Sipadan Berühmtheit durch den Entführungsfall (Familie Wallert) der Abu Sayyaff im Jahr 2000. Heute darf man sich nur in einem kleinen Bereich der Insel bewegen, muss sich vorher registrieren (120 Personen pro Tag) und sollte sich am vorhandenen Militär nicht stören. Das gibt es übrigens auch im Resort in Kapalai. Bei unserer Ankunft in Kapalai (Chinese New Year) war das Resort voll, aber in der Tauchbasis gab es nur 16 Taucher. Das war prima, sollte sich dann aber bald ändern. In Kapalai ist das Hausriff wirklich sehr schön. Von "Riff" darf man eigentlich nicht sprechen, es gibt künstliche Bauten unter Wasser und ein paar Korallenblöcke, dafür Makro-Leben ohne Ende. Will hier jetzt nicht alles aufzählen, war aber beeindruckend. Gewöhnen muss man sich an die Detonationen unter Wasser, denn ganz in der Nähe wird von den sog "See-Zigeunern" reichlich mit Dynamit bzw. selbst gebastelten Bomben gefischt. Dementsprechend sieht es auch unter Wasser aus, obwohl das jetzt in Mabul und Kapalai nicht mehr stattfindet. Die Diveguides sind ausnahmslos sehr nett und bemüht; natürlich gibt es bessere und schlechtere "Trüffelschweinchen". Besonders gut hat uns Wendy gefallen. Das übrige Personal wie Bootsfahrer und Deckhands sind ebenfalls sehr nett und hilfsbereit. Der gewohnte Service von Ausrüstung schleppen und waschen funktioniert tadellos. Der nicht so angenehme Teil ist das Resort. Kapalai ist keine Insel, sondern nur eine Sandbank, auf die das Stelzendorf gebaut ist. Das Bungalowdorf ist recht ansehnlich, es gibt viele Pflanzen, die Bungalows sind geräumig und hübsch. Bei der Sauberkeit hapert es dann schon ein wenig. Trotz Nachfrage wurde bei uns das Waschbecken und der Tisch nie gereinigt. Idiotischerweise aber jeden Tag die Handtücher gewechselt, obwohl überall Schilder stehen, die zum Wasser sparen auffordern. Unmöglich fanden wir das Essen, das Restaurant und der dort betriebene "Service". Hier auch nicht so sehr das ausgesprochen nette und hilfsbereite Personal, sondern die Organisation der Abläufe. Qualitativ ist das Essen schlecht!! Alles hat den gleichen Grundgeschmack und die Präsentation ist unterirdisch. Eine Kantine wirkt dagegen wie ein Sterne Restaurant. Das Buffet beginnt mit einer riesigen Schlange, erst bei Teller holen, dann beim Suppe holen, dann bei den Hauptgerichten, die ohne jegliche Erklärung merkwürdig gleich aussehend in den Rechauds liegen. Ein Vegetarier wäre hier komplett aufgeschmissen. An der "Salatbar" gibt es was Kaltes und Rohes…Die Getränke: ein süsser Saft aus der Pulvertüte, Wasser, Kaffee, Tee, alles präsentiert in Plastikfässchen, die ich sonst nur vom Campingurlaub kenne. Obst: schmackhafte Papaya, Wassermelone ok, Honigmelone, die eher was von Spreewald-Gurke hatte und unreife Ananas. Das war´s , nicht mal ne Banane. Und dann überall die Schilder: "Don´t waste food" und "no spitting". Und das Ganze für mehr als 3100 € für eine Woche / 2P. "Luxury" war da lediglich der Preis! Man muss wissen, dass das Resort wohl hauptsächlich von Chinesen besucht wird. Deutsche, Engländer oder Skandinavier im Massenauftritt haben auch nichts Attraktives an sich, aber man sollte es halt vorher wissen. Daher gab es anfangs auch nur wenig Taucher (da China-Urlauber), die kamen dann aber und haben am Hausriff wassertretender Weise "Desert- Storm" wieder aufgeführt. Fazit: Sipadan würde ich nicht missen wollen, die Menge an Schildkröten und Bumpheads hat mich wirklich beeindruckt, Makro-Diving gibt es woanders auch und dieses Resort, dabei vor allem das Restaurant auf keinem Fall noch einmal!!

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