Malaysias vielfältige Tauchreviere

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11.10.2018 10:14
Kategorie: News

Diverse Tauchspots für Anfänger, Fortgeschrittene, Tech-Taucher und Fotografen

Malaysia besticht durch Vielfalt: landschaftlich, kulturell und kulinarisch. Diese Vielfalt lockt immer mehr Touristen in die großen Städte wie Kuala Lumpur oder Georgetown, aber auch in die Nationalparks und Regenwälder von Borneo. Doch tauchen Besucher des Landes ab, erwartet sie eine ganz neue Welt: Ein einzigartiges Ökosystem an Flora und Fauna zeigt sich vor den Küsten Malaysias und sorgt für eine überwältigende Auswahl an Tauchplätzen.

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Hunderte tropische Inseln schaffen Lebensraum für mehr als 3.000 unterschiedliche Spezies – von Nacktschnecken bis hin zum Walhai. Was alle Tauchdestinationen Malaysias gemeinsam haben: eher nichts ... Je nach Region variiert die Topographie des Meeresgrundes, sodass Landschaften aus Riffen, Korallengärten, Höhlen, steilen Hängen oder Felsformationen entstehen. Diese wiederum bedingen die Artenvielfalt, denn die Meeresbewohner müssen sich den gegebenen Verhältnissen anpassen, um ihr Überleben zu sichern.

Sipadan Island

Sipadan ist der beste Tauchplatz in ganz Malaysia und zählt zu den Top-Tauchplätzen weltweit. Diese einzigartige  Insel vor der südlichen Küste Sabahs ist umgeben von Korallen und einer wunderschönen Unterwasserlandschaft voller Meereslebewesen, wie Barrakudas, die in großen Formationen auftauchen, Unterwasserschildkröten, Seepferdchen, Rochen, Hammerhaien, Riff- und Walhaien und unzähligen bunten Fischarten wie Fledermausfischen, Papageienfischen, Clownfischen, Zackenbarschen und vielen mehr. Sipadan wurde durch den berühmten französischen Ozeanographen Jacques Yves Cousteau in der Dokumentation `Ghosts of the Sea Turtle´ berühmt.

Perhentian Islands

Ein ruhiger aber faszinierender Tauchspot findet sich in den Perhentian Islands. 21 Kilometer nordöstlich der malaysischen Halbinsel gelegen, bietet sich hier sowohl Tauchanfängern als auch Fortgeschrittenen die ideale Gelegenheit, die Unterwasserwelt zu erkunden. Unzählige Riffe und Schiffswracks halten Tauchgänge mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen bereit. Dabei bieten weiße Sandstrände und kristallklares Wasser optimale Bedingungen. Ein besonderes Highlight: Der große Riffturm von Tokong Laut, auch der „Tempel des Meeres“ genannt. Er beherbergt unzählige Meeresbewohner.

Tioman Island

Noch unberührt liegt die Insel Tioman vor der Ostküste Malaysias. Weiße Sandstrände, mit Palmen bewachsen, sorgen über Wasser für ein Robinson-Crusoe-Feeling. Unter Wasser bestechen die Tauchreviere besonders mit interessanten Felsformationen, die dicht mit Hart- und Weichkorallen bewachsen sind und somit den perfekten Lebensraum für eine Vielzahl an Unterwasserlebewesen bieten. Das Tiger-Reef – auf circa 16 Metern gelegen – ist ein solcher Korallenturm aus Federsternen, Peitschen- und Fächerkorallen. Ein Tauchgang ist hier aufgrund der starken Strömung allerdings nur erfahrenen Tauchern zu empfehlen.

Ganzjährig anzutreffen sind Meeresschildkröten, Riffhaie, Papagaienfische, Stachelrochen, Muränen, Garnelen, Nacktschnecken, Kugelfische, Seepferdchen und etliche andere Meeresbewohner.

Besonders Makro-Liebhaber und Fotografen sind in den Gewässern Malaysias mit ihrer Biodiversität an kleinen, schillernden Lebewesen gut aufgehoben. Auf der Westküste der Halbinsel und auf Borneo erstreckt sich die Tauchsaison über das ganze Jahr hinweg, auf der Ostküste der Halbinsel eignen sich die Monate Februar bis November als Reisezeit am besten.

Weitere Informationen: www.malaysia.travel/en/intl

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