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M/V Celebes Explorer

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Ich war im März 2015 eine Woche auf der CE.Das Bo ...

Ich war im März 2015 eine Woche auf der CE.

Das Boot ist alt und abgeranzt. Auf dem Tauchdeck gibt es nicht viel Platz, Sitzgelegenheiten mir Boxen usw. nicht vorhanden. Auf dem Sonndeck gab es keine Liegen und Matratzen. Die wenigen Plastikstühle wurden von der Crew belagert.

Der Salon ist mittelmässig groß, 1 Tisch war der Crew vorbehalten. Nach 3 Tage kam eine Gruppe Soldaten mit (Machinen)gewehren plus Munitionskisten an Bord. Diese belagerten einen weiteren Tisch im Salon. Hier wurde von den Soldaten und der Crew ausgiebig Videos angesehen. Selbst als die Gruppe nach dem Tauchen in den Salon kam hat sich keiner bequemt den zahlenden Gästen Platz zu machen.

Die Sauberkeit ist immer noch die gleiche, wie in dem Artikel von 2006 beschrieben. Auch ich habe einmal verschimmeltes Tostbrot gefunden.

Das Essen war ok, jedoch eintönig. Hat sich innerhalb der Woche 2 mal wiederholt.

Die Kabinen sind klein, das Bad eng. Alles zusammen ist das Boot stark überholungsbedürftig. An vielen Stellen ist Rost und abblätternde Farbe zu sehen. Die Kompressoren und Generatoren laufen immer noch den ganzen Tag mit der entsprechenden Lärmkulisse. Von einer im Vorbericht angekündigte
Renovierung 2008 konnte ich nichts (mehr) erkennen.

Die Tauchbeschränkung von 45 Minuten ist nervig, zumal es nicht konsequent gehandhabt wurde. Ein Gruppe von Fotografen hatte immer Sonderrechte.

Das Tauchen war ok. Uns wurde große Freiheiten gelassen und der Tauchplatz Sipadan ist ja bekannt.

Der einzige Punkt für die CE ist die Möglichkeit 4 mal am Tag um Sipadan zu Tauchen. Nachttauchgänge auch bei Mabul sind mittlerweile nicht mehr erlaubt.
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Malaysia – Borneo – Sandakan und Celebes Explorer ...

Malaysia – Borneo – Sandakan und Celebes Explorer

Wir waren im November für drei Wochen in Borneo. Begonnen haben wir mit einer Regenwaldtour in Sandakan. Zuerst waren wir in der Sepilok Rainforest Lodge untergebracht. Ca. eine halbe Stunde Fahrzeit vom Flughafen Sandakan. Eine wirklich schöne Anlage, sehr ruhig und schöne angelegt mit Pflanzen, Weiher usw. Die Bungalows wunderschön mit allem, was das Herz begehrt. Einziger Nachteil: Mangels Lizenz gibt es keine alkoholischen Getränke. Wer also zum Abendessen ein Bier trinken will, sollte sich in Sandakan im Supermarkt eins holen. Danach gings von Sandakan mit dem Boot (ca. 2 ½ Stunden) nach Sakau in die dortige Eco-Lodge. Auch sie wunderschön angelegt, die Touren macht man dann mit kleinen Booten (breitere Kanus). Wir haben sehr viel gesehen, Vögel, Affen (auch wilde Orangs) und Pygmaeelefanten. Es war einfach toll, aber zu kurz. Am nächsten Tag Rückfahrt und wieder in die Sepilok Lodge und Besuch der Sepilok Orang Aufzuchtstation. Die sollte man auf keinen Fall verpassen, die schönen Orangs zu sehen ist wirklich ein Erlebnis.

Danach fünf Stunden Autofahrt nach Semporna. Wer glaubt, die genießen zu können, liegt allerdings falsch. Fünf Stunden Ölpalmplantagen soweit das Auge reicht.

Semporna selbst keine schöne Stadt, so waren wir froh, auf die CE zukommen.

Nächster Tag Transfer mit Tauchboot (2 x 100 PS) zur CE, die vor Mabul lag.

Ablauf:

Montags, Dienstags, Freitags und Samstags geht’s nach Sipadan. Dort immer vier Tauchgänge, wenn das Wetter mitspielt. Nach diesen TGs geht’s zurück nach Mabul, da nicht in Sipadan übernachtet werden darf.

Nachteil: Wer glaubt, als erster am Tauchplatz zu sein, irrt. Die CE fährt zwischen 5.30 und 6.30 los, von Mabul starten die ersten (schnellen) Tauchboote bereits um 5.30 bis 6.00.

Mittwochs geht’s nach Si Amil (3 TG + NTG), Donnerstag nach Kapalei und Mabul – jeweils 3 TG.

Samstag Nachmittag (nur drei TGs in Sipadan) geht’s in den Hafen von Semporna, Sonntags früh oder mittags wieder Abfahrt nach Mabul (dann auch höchstens 2 oder 3 TG). Sonntags, wenn auf Gäste gewartet wird, geht’s morgens mit dem Tauchboot nach Sibuan.

Nachteil: Ziemlich starrer Plan.

Getaucht wird von zwei Tauchbooten aus, auf denen auch das Tauchgerödel bleibt. Man steigt nur um, mit Maske und Kamera in der Hand und zieht sich dort an. Sehr praktisch und die Boote auch komfortabel.

Nachteil: Die beiden Boote fahren immer gemeinsam an den gleichen Tauchplatz, d.h. wenn die CE mit 16 Tauchern voll ist, sind alle 16 gleichzeitig am gleichen Platz im Wasser, die Anfahrten sind auch mal 20 Minuten lang, weil die CE immer am gleichen Platz steht und (wie das bei Außenbordern leider nun mal so ist) nicht immer beide Motoren (2 x 40 und 2 x 100 PS) laufen.

CE

Die CE ist ein voll auf Taucher eingerichtetes Schiff. Sie hat eine große Tauchplattform, wo man sich auch mit 16 Tauchern nicht im Weg umgeht. Großer Salon, Kabinen gut, groß und zweckmäßig (eigene Air-con, Luxus: eigener Heißwasser-Boiler und Toilette). An einigen Stellen ist sie zwar etwas überholungsbedürfig, aber das werden Schiffe nun mal wenn sie im Tauchbetrieb Jahr für Jahr fahren. Eine Überholung soll im Frühjahr 2008 auch stattfinden.

Reichlich Liege- und Holzstühle, leider ohne Auflagen, für empfindliche Hintern wären die ganz nett.

Handtücher (eins für draußen und eins für die Kabine) gibt’s alle zwei Tage oder bei Bedarf auf Anfordern zwischendurch. Empfehlung: Matratzen sind aus Kunststoff, evtl. was zum Unterlegen mitnehmen, wer viel schwitzt fühlt sich sonst nicht so wohl).

Die Crew ist klasse, stets um einen bemüht und immer hilfsbereit.

Die Diveguides (Tom und Jerry) entgegen dem was im Tauchernet steht gute Diveguides, auch nicht übelgelaunt und mufflig, sehr bemüht, einem was zu zeigen und auch in Punkto Sicherheit prima. Anständiges Briefing und auch sie immer hilfsbereit (auch wenn man nach dem TG nicht weiß, welchen Fisch man gesehen hat, helfen sie einem in den Büchern suchen).

Auf der CE gibt’s im Salon einen Fernseher mit DVD und jede Menge Tauch- und Bestimmungsbücher, wer hier nicht findet, was er gesehen hat, ist meist selbst schuld.

Essen und Trinken reichlich (ab und zu zu europäisch angepasst), Wasser allerdings nur aus einem Wasserspender ohne Kühlung. Für europäische Gaumen wäre einer mit Kühler besser. Aber es gibt einen großen Kühlschrank im Salon, wo die Gäste ihre Wasserflaschen kalt legen können.

Tauchen

ACHTUNG: Tauchzeitbeschränkung 45 Minuten. Nach endlosen Diskussionen mit dem Diveguide und weil Schöner Tauchen vorher mit dem CE-Office in Kotakinabalu gemailt hatte, durften wir immerhin 60 Minuten, die waren aber auch nicht immer genug.

Mabul

Zu den Tauchplätzen muß man wohl nicht viel sagen, da gibt’s genug Veröffentlichungen. Aber es ist klasse, viel Kleinkram, man sieht hier Tiere in Massen, die man vorher noch nie so gesehen hat (z.B. 5 Geisterpfeiffen zusammen oder Frogs oder oder…)

Kapalei

Hier gilt das gleiche wie zu Mabul.

Sipadan

Auch hier gibt’s natürlich Highlights. Die Barrakudaschule und die Großaugenmakrelenschule. Massenweise Schildkröten und Weißspitzen. Toll bewachsene Drop offs. Teils schöne Korallengärten im Flachwasserbereich (hier hat El Nino vor einigen Jahren zugeschlagen, so dass nicht alles gut ist).

Si Amil

Leider sind die Korallen teils vollständig zerstört, da wos noch was gibt, wunderschönes Tauchen mit viel Kleinkram (wir hatten nachts eine flammende Sepia).

Sibuan

Netter Tauchplatz mit viel Kleinkram.

Nachttauchgänge

Sie werden nur (außer die CE ist in Si Amil) vor Mabul an Paradiese ausgeführt, und zwar täglich außer Samstags und bei extrem schlechtem Wetter. Das hieß für uns bei 18 Tagen Aufenthalt 12 x der gleiche Platz. Aber keine Sorge – langweilig wurde es nie. Paradiese hat viel zu bieten.

Das Tauchen insgesamt war klasse, zum Tauchen würden wir dort jederzeit wieder hinfahren.

Nachteil

Man darf nicht über den Tellerrand rausgucken. Sipadan ist ein unter Schutz gestelltes Gebiet. In Mabul und Kapalei gibt’s zwei kleine Schutzzonen. Was nutzen die, wenn rundherum mit Schleppnetzen gefischt wird? Und vor allem ist Cyanidfischen und Dynamitfischen noch sehr verbreitet. Uns hats öfters mal vor Schreck unter Wasser aufgestellt, als wir die Explosionen gehört haben.

In Semporna im Hafen schwimmt soviel Plastik, dass man eigentlich übers Wasser laufen könnte, teilweise auch rund um Mabul.

Das Umweltbewusstsein der Malaysier lässt sehr viel zu wünschen übrig.

Insgesamt

Dank Schöner Tauchen und den Malaysiern mit ihren perfekt (aber auch starr) geplanten Abläufen war es ein sehr schöner Urlaub. Alles hat klasse geklappt. Fazit: Wir würden gerne noch mal mit der CE tauchen, aber nicht mit der Tauchzeitbeschränkung und das mit der Bomberei ist auch nicht unbedingt unser Ding.



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Wir waren im August 2006 eine Woche lang auf der ...

Wir waren im August 2006 eine Woche lang auf der M/V Celebes Explorer, das auf manchen Internetseiten als ´luxuriöse Motoryacht´ vorgestellt wird... und wurden überrascht! Hier der Bericht, den wir anschließend unserem Reiseveranstalter zukommen ließen:

Zur Begrüßung und Vorstellung/Zur allgemeinen Organisation

- Bei unserer Ankunft im Hafen von Semporna wurden wir vom Housekeeper der Celebes Explorer begrüßt und gebeten, in einem Lokal zu warten (Kosten für Erfrischungen bzw. Mahlzeiten wurden übernommen). Warum, wussten wir nicht. Nach einer Stunden wurden wir dann aufs Schiff gebracht.

- Kurz darauf gab es eine kurze Vorstellung, wobei wir hinterher kaum schlauer waren als am Anfang. Erfahren haben wir die Namen der zwei Guides und des Housekeepers, dass wir uns jederzeit an der Snackecke bedienen durften, dass wir täglich frische Handtücher bekommen und wie die Getränke zur späteren Abrechnung aufgeschrieben werden mussten. Wir hätten aber gern gewusst:
. wer der Kapitän ist,
. wer die anderen Crew-Mitglieder sind und wofür sie zuständig sind,
. welcher Route das Schiff folgen würde,
. wie der Tagesablauf sein sollte (Wann wird gegessen, getaucht, Pause gemacht? usw.),
. was wo ist (Wo geht´s zum Sonnendeck?).

Anschließend wurde Papierkram erledigt und wir durften unser Tauchequipment bereit machen. Es hieß, um 5 Uhr morgens werde das Boot in Richtung Mabul ablegen.

Zum Schiff:

Der erste Eindruck war eine herbe Enttäuschung! Die Celebes Explorer ist ein altes, heruntergekommenes, schmutziges und lautes Schiff. Überall blättert die Farbe ab, es fehlt grundsätzlich an Komfort. Wir haben beinahe einen Lachkrampf bekommen, als wir bei der Ankunft gebeten wurden, unsere Schuhe auszuziehen. Natürlich wissen wir, dass man auf Tauchbooten die Schuhe auszieht, aber angesichts des Zustands der CE ist es einfach ein Witz!

Wer sich bei der Buchung vorstellt, dass er während der Safari-Woche friedvoll über die See schippert, zwischen den Tauchgängen sich am Sonnendeck erholt, Seeluft schnuppert und nette Unterhaltungen mit den Guides führt, irrt sich. Ruhe ist auf der CE nirgends, denn die Motoren laufen 24 Stunden am Tag, wegen Strom und Klimaanlagen. Die Kamine, Motoren und Kompressoren geben zusammen einen höllischen Lärm, besonders auf dem Sonnendeck. Der Gestank begleitet einen die ganze Woche, er fiel uns noch stärker auf, als wir in Kuala Lumpur im Hotel waren und unsere Kleider wieder auspackten. Von Genuss kann keine Rede sein, Musik hören geht selbst mit Ohrstöpseln sehr schlecht und sich hinlegen kann man praktisch nirgends bequem. Die Liegen und Stühle haben keine Auflagen. Vor langer Zeit gab es sicher genug Matratzen, aber inzwischen sind nur noch drei an Deck, was für 10 Gäste (so viele waren wir) doch ein bisschen knapp ist. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Die übrigen Matratzen sind auf dem Beiboot und in den Kajüten der Crew, die darauf schläft.

Der fleckige Boden des Salons müsste jeden Tag abgesaugt werden. Ich denke, wir sind da nicht die einzigen, die sich daran stören, Brotkrümel an den Fußsohlen zu haben. Die Crew steht eben etwas zur gleichen Uhrzeit auf wie die Gäste, da bleibt wenig Zeit, die Tische usw. zu reinigen. Am vorletzten Tag war das Toast-Brot im Brotkasten schimmelig. Sonst schmeckt das Essen wirklich gut.

Die Kabinen sollen nicht unerwähnt bleiben. Sie sind eng, das dürfte auf einem Safari-Boot aber normal sein. Viel schlimmer ist die Luft darin. Es gibt zwei kleine Luken, ca. 30 x 15 cm, die sich nicht öffnen lassen. Bei den Kabinen im unteren Deck weiß man also nicht, woher Frischluft überhaupt hereinkommen soll. Das, was die Klimaanlage da hineinpustet, nennen wir nicht frische Luft. Das Bad – immerhin eines für jede Kabine – verfügt über eine sehr schwache Lüftung, die es einfach nicht schafft, die Feuchtigkeit dort hinauszutransportieren. Nach vier Tauchgängen und vier Duschen ist das Handtuch total nass, und hat natürlich bei dieser Luft keine Chance zwischen den TG trocken zu werden. Nach der ersten Nacht haben wir ernsthaft überlegt, ob wir nicht an Deck schlafen sollen, dafür ist es aber zu laut. Kurz und gut: furchtbar feuchte und warme, stickige Luft (das Paradies der Kakerlaken!) und ganz unangenehme, ebenfalls stinkende Polyester-Bettwäsche. Gute Nacht!

Zu den Tauchgängen:

- Grundsätzlich fanden schon Briefings vor den Tauchgängen statt, allerdings nur beim ersten Mal. Wir haben nämlich manchen Platz zwei- oder dreimal betaucht, dann hielten es die Guides nicht mehr für nötig, das Briefing zu wiederholen. In dem Fall fänden wir es sinnvoll, wenn eine Mappe der Tauchplätze bereitgelegt wird, damit sich die Gäste die Tauchplätze in Erinnerung rufen können, wenn es dem Guide zu anstrengend wird, sich zu wiederholen.
- Der nächste Tauchgang (Platz und Uhrzeit) wurde jeweils im Salon angeschrieben, aber auch das war keine so feste Regel, denn: Zweimal ist es passiert, dass der Guide allein hinausgegangen ist und sich fertig gemacht hat, und den Gästen nicht Bescheid gebeben hat, dass wir jetzt tauchen gehen. Erst als einer aus der Gruppe ebenfalls rausging und ihn fragte, was er da tue, sagte er, wir gehen tauchen.
- Weder Danny noch Jerry (die beiden Guides) hielten es während der ganzen Woche für nötig, irgendwelche Hinweise zur Sicherheit zu geben. Tipps zum Einstieg ins Wasser wäre bei der Machart des Beiboots schon ganz nützlich gewesen. Da müssen die Taucher nämlich mit den Flossen auf die Kante steigen, stoßen dabei mit der Flasche auf die Stangen der Dachplane, kommen aus dem Gleichgewicht... Es gab einige Ausrutscher, die Gott sei Dank alle glimpflich ausgegangen sind. Beim ersten TG in Mabul hielt das Beiboot bei den Leinen, die die Bojen verbinden und der Guide hieß uns genau dort ins Wasser steigen, sodass sich bei einigen die Ausrüstung in den Seilen verhängt hat. In Sipadan gehört ein Hinweis auf die Benutzung einer Safety-Boje für den Aufstieg unserer Ansicht nach einfach dazu. Die Gäste der CE sind nicht allein dort, es kommen täglich viele Taucher aus den umliegenden Resorts mit Speedboats, also nicht ganz ungefährlich. Auch sind die meisten Tauchgänge in Sipadan Strömungstauchgänge. Zu keinem Zeitpunkt haben die Guides irgendwelche tauchtechnischen Tipps gegeben, wie man am besten in der Strömung taucht, wie das Buddy-System bei solchen Tauchgängen angepasst werden muss, was passiert, wenn der Buddy verloren geht usw. usf. Wir als erfahrene Taucherinnen (DM mit 300 TG und CMAS** mit 400 TG) finden dieses Verhalten unprofessionell und unverantwortlich. Handy-Empfang hat man nur, wenn das Boot vor Mabul vor Anker liegt, und das nur mit Glück. Verfügt das Schiff über Funk für den Notfall? Eine Antwort auf diese Frage haben wir bis heute nicht.
- Die Crew war insgesamt um die Sicherheit und den Komfort der Tauchgäste nicht bemüht. Jeden Tag war irgendetwas: Flaschengurte lösten sich, O-Ringe platzten, schlecht gefüllte oder nicht ersetzte Flaschen mussten gewechselt werden, Atemregler wurden falsch herum montiert... Das können wir nur als fahrlässig bezeichnen! Für den Wiedereinstieg ins Boot halfen die Guides nur halbherzig. Fotoapparate und Flossen haben wir uns oft gegenseitig abgenommen.

Zu den Guides:

- Von Jerry ist grundsätzlich keine Begrüßung (besonders früh morgens) zu erwarten. Fragen beantwortet er einsilbig. Dafür ist er unter Wasser ein guter Guide, ruhig und aufmerksam. Während der zweiten Hälfte der Safari ist er allerdings nur noch als Private Guide mit einem japanischen Stammgast getaucht, was wir nicht verstehen konnten.
- Danny raten wir ganz dringend, sich einen anderen Job zu suchen! Die Briefings sind ok, wenn auch unvollständig (s. Hinweise auf Sicherheit), denn er kennt ja die Plätze wie seine Jacket-Tasche, aber unter Wasser ist er der fruchtbarste Guide, den wir je gesehen haben. Leider haben wir es versäumt, ihn auf Video festzuhalten, das glaubt man nämlich nur, wenn man es sieht. Er jagt nur so übers Riff (folge ihm, wer will, wir zogen es vor, im Buddy-Team und im eigenen Tempo zu tauchen), trampelt bei Abstieg gnadenlos über die Korallen, stochert mit seinem Stick wirklich in allem herum, selbst friedliche Anglerfische haben vor ihm keine Ruhe! Der Respekt und der Schutz der Unterwasserwelt sind ihm völlig fremd. Kein Wunder, dass es schwierig war, zwei Mitpassagieren verständlich zu machen, dass sie unter Wasser nichts berühren durften (von der Schildkröte bis zum Schlangenaal über die Muräne wurde einfach alles wie ein Haustier gestreichelt).
- Beide Guides tragen Handschuhe, wozu denn bitte bei 29 Grad im Wasser?
- Es gab noch einen dritten Guide an Bord, Zaini, der sich aber erst die letzten beiden Tage als solchen zu erkennen gegeben hat, als nämlich eine junge japanische Taucherin aufs Boot kam. Er kam dann mit Jerry und dem japanischen Gast mit, was ein nettes Verhältnis, von 1:1 ergab, und wir wurden gar nicht gefragt, zu wem wir wollten. Am vorletzten Abend mussten wir uns alle solidarisieren und verlangen, dass wir in Mabul den Sunset-Dive zu den Mandarin-Leierfischen machen wollen (was die Private Guides schon am Abend davor gemacht hatten).

Zu den Tauchplätzen

Über die ganze Woche gesehen waren es wirklich sehr schöne bis fantastische Tauchgänge. Besonders Sipadan hat es uns angetan! Auch der Nachttauchgang in Si Amil war grandios. Danny bleibt aber selbst beim Nachfragen eisern dabei, dass er praktisch alle Nachttauchgänge bei Paradise II in Mabul macht, angeblich, weil es anderswo zu starke Strömung gebe. Das glauben wir ihm einfach nicht. Aber so ist es doch ganz praktisch, das Boot pendelt die ganze Woche zwischen Sipadan und Mabul, bis auf einen Tag bei Si Amil Island, die Crew kriegt ihre Post von der Insel herübergebracht und ist zufrieden.

Abraten möchte wir unbedingt von „Gunard Ground“ in Kapalai (einfach langweilig) und von dem TG unter der Ölplattform in Mabul (jetzt ist es die Tauchbasis „Seaventures“). Diesen Platz kann man nur als Müllhalde bezeichnen. Es wurde einfach alles in Meer geworfen, was keine Verwendung fand: alte Bürostühle, alte Besen, Schuhe, Löffel... Und weil noch zusätzlich irgendwelche Metallbalken und –gitter (vermutlich zur Bildung eines künstliches Riffs) dort versenkt wurden, sieht es da unten nur noch furchtbar aus.

Fazit

Wir schlagen vor, die Celebes Explorer zu versenken, das gibt in 10 Jahren ein ganz gutes Wrack.

Mit Wohlwollen noch zwei Flossen, die Tauchgänge an sich waren ja toll (an dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an meinen Buddy!), es ist kein Gast verunglückt oder verloren gegangen.








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Tauchtechnik
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