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Tauchen in Südafrika

Südafrikas Hauptattraktion bleibt trotz Fußball-WM der Artenreichtum in den Gewässern vor seinen Küsten: Nicht nur der „Große Weiße“ ist hier zuhause, sondern neben fast allen anderen Haiarten gibt es tolle Spots mit fast tropischem Bewuchs. Und das Highlight des Jahres, der Sardine-Run, zählt zu dem Spektakulärsten, was ein Taucher vor die Maske bekommen kann.

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Auf unserer Südafrikareise im September 2017 , wollte ich natürlich auch mal den "großen Weißen " aus der Nähe sehen und so machten wir einen Zwischenstopp in Gaansbai. Ich buchte Vorort telefonisch bei "Sharklady Adventures" eine Tour für den nächtsten Vormittag. Es gibt etwa 6-7 Anbieter dort ,aber nur bei Skarklady waren noch 2 Plätze frei. Pünktlich um 9:00 Uhr war ich da. Nach einer Stunde Wartezeit gab es an Land eine Einweisung die sich etwas hinzog ,da noch auf das Boot von der 8:00 Uhr Tour gewartet wurde. Die Truppe kam dann auch endlich , doch statt breitem Grinsen , wie es nach einem tollen Erlebnis üblich ist, nur lange Gesichter . OK dachte ich ,hast ja deine 110 € schon bezahlt , kann ja nur besser werden. Also alle man an Bord und bei kräfigen Seegang ging es dann endlich los. 15 Minuten später wurde der Anker gesetzt , eine stinkende Mischung aus Fischabfällen und Sardinen becherweise ins Meer geschüttet und das Warten begann. Nichts passierte. Die Sicht war sehr bescheiden , nach Auskunsft des Skippers ca . 0,5 - 1 Meter. Nach 30 Min. Wartezeit wurde der Anker gelichtet und ein anderer Platz angefahren. Von dort kam dann auch unterwegs per Funk die Meldung von EINER Haisichtung. Vorort lagen etwa 6 Boote und alle warteten nur auf eins... dem Hai. Nach 10 min. kam dann auch tatsächlich mal einer vorbei . Ein Riffhai ca. 2 m lang ,nur für einen kurzen Augebenblick war er da , dann wieder warten. 6 Leute hielten es nicht mehr aus und wollten unbedingt in den Käfig , hatten ja schließlich dafür bezahlt und stiegen in das eiskalte Wasser. Nach dem ersten Kälteschock standen sie da nun , immer mal wieder den Kopf unter Wasser ,als ob es da mehr zu sehen gäbe , aber selbst den in 1,5 m am Käfig vorbei geführten Fischkopf , den ein Guide von Bord aus an einem Seil ständig hin und her zog , konnten Sie nicht erkennen. Und dann passierte das was kommen musste , ein Riffhai kam , wollte nach dem Fischkopf schnappen machte noch eine Wendung und verschwand . Alle an Bord sahen Ihn und waren erfreut, nur die 6 Kameraden im Käfig nicht , die hatten davon Unterwasser nichts mitbekommen und nichts gesehen. Keiner wollte mehr ins Wasser und so wurde die Heimfahrt angetreten. Wieder an der Basis gab es einige lautstarke Proteste und Geldzurückforderungen . Es wurde ein Rabbat auf die nächste Buchung angeboten. Es ist ebend Natur und man kann die Haie ja nicht zwingen zu kommen wurde gesagt , die langen Gesichter blieben. Davon hat die nächste Truppe nichts mitbekommen ,denn die waren schon wieder auf dem Weg zum Boot. Ich war auch etwas enttäuscht bei dem Preis. Der Veranstalter müsste einem von vornherein sagen , das bei diesen wiedrigen Bedingungen die Chance auf Haibegegnungen eher gering sind und man sich das zweimal überlegt , ob man das Geld dafdür ausgiebt. Gruß Thomas
Wer sich aufrafft, Haifischsuppe zu genießen, ist bei diesem Club hervorragend aufgehoben. Gegen acht Uhr Abheben mit dem Rubberduck in der gewaltigen Brandung, knapp an einer gefährlichen Tube vorbei, ein weiter Satz über eine Welle, mit etwa 200 PS jagt das Boot ca. zwei Kilometer ostwärts zum Ziel Castle, ein alter Fischgrund. Das Boot einer der anderen sieben Center ist schon da. Rasch fertigmachen in der modernen Leihausrüstung. Ein paar Tipps wie: Hände geschlossen am Körper, Finger könnten diese Raubfische mit Sardinen verwechselt. 3-2-1 und schon bin ich 80-jähriger mit lächerlichen 43 TG’s (zum AOWD hat es gereicht) mitten im Tanz der etwa 30 Grossen Schwarzspitzenhaie. Probleme macht mir das trübe, kühle Wasser, die Sicht ist durch die Unwetter drei Tage zuvor zwischen 1 und später gute 12 Metern suboptimal. Doch Galeophobie (Haiangst) kann bei so einem grandiosen Schauspiel nicht aufkommen. Immer mehr Sharks, die Größten schätze ich auf 2 Meter und mehr, drehen ihre Kreise, auf jede Sardine lauernd, die Mike, mein Tauchlehrer aus einer Trommel ca. in 6m Tiefe verteilt. Meine GoPro Black5 bekommt nicht Haie, sondern auch ihre Schmarotzer dokumentiert. Diese Schiffshalter oder Remoras, sie haften mit einer Rückenplatte am Wirt und ernähren sich von Schmarotzern und den Futterresten des Chefs. Torpedos gleich haften bis zu zehn Putzerfische am Leib, der Blacktip schießt mit eiskalten Augen vorbei, dreht blitzschnell, fressen, rempeln mehrfach heftig. Einer erwischt mich mit der Schwanzflosse an der Seite, der brennende Schmerz kam erst später. Die Szenen wechseln im besser werdenden Licht rasch, mein Buddy winkt, filmt für mich einige Minuten die wilde Jagd Groß gegen Klein. Dann ein bedauerndes Auftauchen, das Verlassen des Fischzirkus, das Boot hat uns wieder. Eine Jagd der anderen Art, die Fahrt im Zodiak ist erneut angesagt. Im Club ein tolles Frühstück, sinnvollerweise erst nach dem Wellentanz. Dort immer eine hervorragende Betreuung durch die herzlichen Mitarbeiter und mit Gleichgesinnten. Ein einmaliges Erlebnis! Danke, Aliwal Dive Center, ich komme wieder!
Wir hatten während unserer Rundreise einen bestimmten Tag Zeit und fragten die Basis telefonisch an. Uns wurde ein Seal Dive angeboten (umgerechnet 40 EUR p.P.), der wie auch die Leihausrüstung (umgerechnet 30 EUR p.P.) vorher online mit Kreditkarte zu bezahlen war. Treffpunkt war morgens 7 Uhr. Das Auto musste auf der Straße bleiben, was aber dort kein Problem ist. Die Basis-Chefin war sehr freundlich. Wir wurden zunächst mit der Leihausrüstung versorgt, die in einem sehr guten Zustand war. Die Montage oblag uns. Allerdings hatte der BCD keine Taschen, in die ich meine Kamera hätte stecken können. Die persönlichen Sachen konnten wir in einem Schließfach verstauen. Danach gab es ein kurzes Briefing, in dem auch darauf hingewiesen wurde, dass der Tauchgang auf 5 m stattfindet und nur 20 min dauert, da danach die Robben zu aufgeregt werden würden. Die Ausrüstungen wurden durch das Personal zum Schlauchboot gebracht. Danach bestiegen wir noch an Land das Schlauchboot. Anschließend wurde das Boot durch einen Traktor in das Wasser gestoßen und der Skipper bahnte sich den Weg durch die Brandung. Wir fuhren zur Robben-Kolonie am Robberg Nature Reserve, die auch von oben vom Felsen aus betrachtet werden kann. Auf dem Weg gab der Skipper einige Erklärungen. Nach Ankunft am Tauchplatz wurde die Ausrüstung angelegt, wobei Dive-Master und Skipper keine große Hilfe waren. Die tatsächliche maximale Tauchtiefe war 4,1 m bei sehr geringer Sicht bedingt durch starken Wellengang und sandigen Grund. Die Robben kamen sehr nah und waren sehr interessiert. Durch den starken Wellengang wurden wir in dieser geringen Tiefe allerdings stark durchgeschüttelt. Der Tauchgang wurde bereits nach 16 min, statt der versprochenen 20 min, abgebrochen. Es gab auch keine Möglichkeit, den Tauchgang an einer anderen Stelle in der Bucht fortzusetzen. Gefroren habe ich im Leihanzug mit Kopfhaube bei 15 °C Wassertemperatur nicht. Beim Ausstieg waren der Skipper, der auf das Boot aufpassen musste und der Dive Master, dem offenbar selbst unwohl war, keine große Hilfe. Ein anderer Taucher half, die Bleigurte und BCDs entgegen zu nehmen. Bei der Anlandung fuhr der Skipper mit voller Kraft auf den Strand, so dass man sich gut festhalten musste. Das ist das übliche Verfahren in Südafrika. Nach dem Tauchgang konnte man sich in der Basis unter freiem Himmel mit warmem Wasser duschen. Die Ausrüstung wurde durch das Personal gespült. Im Keller gibt es auch einen Umkleideraum. Gegen 10 Uhr waren wir fertig. Aufgrund des Wellengangs empfehle ich, das Frühstück auf nach den Tauchgang zu verschieben. Ein geeignetes Café gibt es in der Nähe am Strand.

Neue Tauchbasis und

Freier_Germane
Mehr durch Zufall fand ich diese neue Basis. Sie befindet sich nur ein ein paar Autominuten vom Stadtzentrum Simon's Town entfernt, kann aber auch gut zu Fuß erreicht werden (haben wir getestet), denn ein Fußweg ist vorhanden. Den ersten Kontakt hatte ich per E-Mail, welche schnell und hilfreichend beantwortet wurden. Selbst als eine Überweisung für Komplikationen sorgte, wurde hier weitergeholfen, so dass ich, wie in Südafrika wohl üblich, eine Anzahlung für die Buchung machen konnte. Die Tauchbasis selbst macht eine ordentlichen sauberen Eindruck, die Anzüge und alles Equipment war säuberlich und übersichtlich aufbewahrt. Ein eigener Pool auf dem Gelände lässt es zu, dass man auch direkt vor Ort Ausbildung machen kann, ohne ins Meer zu müssen. Mein Frau und ich hatten bereits ein Hotel in Simon's Town gebucht und wurden am 1.Tag direkt von Julia am Hotel abgeholt. An der Basis selbst erfuhren wir, dass es direkt daneben eine Unterkunft gibt, namens Ollava Guest Room. Nachdem wir unsere Ausrüstung erhalten hatten und diese dann auch passte, beluden wir das Fahrzeug und fuhren zum Hafen. Dort wartete Toni, der Skipper, schon auf uns. Alles wurde verladen u. los ging's. Nach etwa 5-10 Minuten erreichten wir den ersten Tauchplatz, ein Wrack. Leider war das Wasser etwas aufgewühlt, daher war die Sicht an diesem Tag nicht so klar, wie wir es sonst gewohnt waren. Tauchgang 2 war dann ein Fauna- und Floratauchgang. Die Unterwasserwelt begeistert, soviel Leben und Farben! Beide Tauchgänge wurden vom Boot aus gestartet, pausiert wurde auf dem Boot bei warmen Getränk und einem Snack. Am nächsten Tag dann Tauchgang 3 und 4. Einmal mit den Robben tauchen......sie sind wirklich posierlich und neugierig. Man muss aber auch Glück haben, dass die Robben an diesem Tag zahlreich ins Wasser kommen und mit den Tauchern "spielen" wollen. Der 4. Tauchgang ging durch die impossanten Kelbwälder. Insgesamt fanden wir die Vorbereitung u. die Tauchgänge sehr entspannend. Einfach pure Freude am Tauchen. Dass die Basisleitung und unser Tauchguide Julia deutsch sprechen, erleichterte die Kommunikation. Danke nochmal an dieser Stelle und macht weiter so!
Auf unserer Südafrikareise im September 2017 , wollte ich natürlich auch mal den "großen Weißen " aus der Nähe sehen und so machten wir einen Zwischenstopp in Gaansbai. Ich buchte Vorort telefonisch bei "Sharklady Adventures" eine Tour für den nächtsten Vormittag. Es gibt etwa 6-7 Anbieter dort ,aber nur bei Skarklady waren noch 2 Plätze frei. Pünktlich um 9:00 Uhr war ich da. Nach einer Stunde Wartezeit gab es an Land eine Einweisung die sich etwas hinzog ,da noch auf das Boot von der 8:00 Uhr Tour gewartet wurde. Die Truppe kam dann auch endlich , doch statt breitem Grinsen , wie es nach einem tollen Erlebnis üblich ist, nur lange Gesichter . OK dachte ich ,hast ja deine 110 € schon bezahlt , kann ja nur besser werden. Also alle man an Bord und bei kräfigen Seegang ging es dann endlich los. 15 Minuten später wurde der Anker gesetzt , eine stinkende Mischung aus Fischabfällen und Sardinen becherweise ins Meer geschüttet und das Warten begann. Nichts passierte. Die Sicht war sehr bescheiden , nach Auskunsft des Skippers ca . 0,5 - 1 Meter. Nach 30 Min. Wartezeit wurde der Anker gelichtet und ein anderer Platz angefahren. Von dort kam dann auch unterwegs per Funk die Meldung von EINER Haisichtung. Vorort lagen etwa 6 Boote und alle warteten nur auf eins... dem Hai. Nach 10 min. kam dann auch tatsächlich mal einer vorbei . Ein Riffhai ca. 2 m lang ,nur für einen kurzen Augebenblick war er da , dann wieder warten. 6 Leute hielten es nicht mehr aus und wollten unbedingt in den Käfig , hatten ja schließlich dafür bezahlt und stiegen in das eiskalte Wasser. Nach dem ersten Kälteschock standen sie da nun , immer mal wieder den Kopf unter Wasser ,als ob es da mehr zu sehen gäbe , aber selbst den in 1,5 m am Käfig vorbei geführten Fischkopf , den ein Guide von Bord aus an einem Seil ständig hin und her zog , konnten Sie nicht erkennen. Und dann passierte das was kommen musste , ein Riffhai kam , wollte nach dem Fischkopf schnappen machte noch eine Wendung und verschwand . Alle an Bord sahen Ihn und waren erfreut, nur die 6 Kameraden im Käfig nicht , die hatten davon Unterwasser nichts mitbekommen und nichts gesehen. Keiner wollte mehr ins Wasser und so wurde die Heimfahrt angetreten. Wieder an der Basis gab es einige lautstarke Proteste und Geldzurückforderungen . Es wurde ein Rabbat auf die nächste Buchung angeboten. Es ist ebend Natur und man kann die Haie ja nicht zwingen zu kommen wurde gesagt , die langen Gesichter blieben. Davon hat die nächste Truppe nichts mitbekommen ,denn die waren schon wieder auf dem Weg zum Boot. Ich war auch etwas enttäuscht bei dem Preis. Der Veranstalter müsste einem von vornherein sagen , das bei diesen wiedrigen Bedingungen die Chance auf Haibegegnungen eher gering sind und man sich das zweimal überlegt , ob man das Geld dafdür ausgiebt. Gruß Thomas
Wer sich aufrafft, Haifischsuppe zu genießen, ist bei diesem Club hervorragend aufgehoben. Gegen acht Uhr Abheben mit dem Rubberduck in der gewaltigen Brandung, knapp an einer gefährlichen Tube vorbei, ein weiter Satz über eine Welle, mit etwa 200 PS jagt das Boot ca. zwei Kilometer ostwärts zum Ziel Castle, ein alter Fischgrund. Das Boot einer der anderen sieben Center ist schon da. Rasch fertigmachen in der modernen Leihausrüstung. Ein paar Tipps wie: Hände geschlossen am Körper, Finger könnten diese Raubfische mit Sardinen verwechselt. 3-2-1 und schon bin ich 80-jähriger mit lächerlichen 43 TG’s (zum AOWD hat es gereicht) mitten im Tanz der etwa 30 Grossen Schwarzspitzenhaie. Probleme macht mir das trübe, kühle Wasser, die Sicht ist durch die Unwetter drei Tage zuvor zwischen 1 und später gute 12 Metern suboptimal. Doch Galeophobie (Haiangst) kann bei so einem grandiosen Schauspiel nicht aufkommen. Immer mehr Sharks, die Größten schätze ich auf 2 Meter und mehr, drehen ihre Kreise, auf jede Sardine lauernd, die Mike, mein Tauchlehrer aus einer Trommel ca. in 6m Tiefe verteilt. Meine GoPro Black5 bekommt nicht Haie, sondern auch ihre Schmarotzer dokumentiert. Diese Schiffshalter oder Remoras, sie haften mit einer Rückenplatte am Wirt und ernähren sich von Schmarotzern und den Futterresten des Chefs. Torpedos gleich haften bis zu zehn Putzerfische am Leib, der Blacktip schießt mit eiskalten Augen vorbei, dreht blitzschnell, fressen, rempeln mehrfach heftig. Einer erwischt mich mit der Schwanzflosse an der Seite, der brennende Schmerz kam erst später. Die Szenen wechseln im besser werdenden Licht rasch, mein Buddy winkt, filmt für mich einige Minuten die wilde Jagd Groß gegen Klein. Dann ein bedauerndes Auftauchen, das Verlassen des Fischzirkus, das Boot hat uns wieder. Eine Jagd der anderen Art, die Fahrt im Zodiak ist erneut angesagt. Im Club ein tolles Frühstück, sinnvollerweise erst nach dem Wellentanz. Dort immer eine hervorragende Betreuung durch die herzlichen Mitarbeiter und mit Gleichgesinnten. Ein einmaliges Erlebnis! Danke, Aliwal Dive Center, ich komme wieder!
Wir hatten während unserer Rundreise einen bestimmten Tag Zeit und fragten die Basis telefonisch an. Uns wurde ein Seal Dive angeboten (umgerechnet 40 EUR p.P.), der wie auch die Leihausrüstung (umgerechnet 30 EUR p.P.) vorher online mit Kreditkarte zu bezahlen war. Treffpunkt war morgens 7 Uhr. Das Auto musste auf der Straße bleiben, was aber dort kein Problem ist. Die Basis-Chefin war sehr freundlich. Wir wurden zunächst mit der Leihausrüstung versorgt, die in einem sehr guten Zustand war. Die Montage oblag uns. Allerdings hatte der BCD keine Taschen, in die ich meine Kamera hätte stecken können. Die persönlichen Sachen konnten wir in einem Schließfach verstauen. Danach gab es ein kurzes Briefing, in dem auch darauf hingewiesen wurde, dass der Tauchgang auf 5 m stattfindet und nur 20 min dauert, da danach die Robben zu aufgeregt werden würden. Die Ausrüstungen wurden durch das Personal zum Schlauchboot gebracht. Danach bestiegen wir noch an Land das Schlauchboot. Anschließend wurde das Boot durch einen Traktor in das Wasser gestoßen und der Skipper bahnte sich den Weg durch die Brandung. Wir fuhren zur Robben-Kolonie am Robberg Nature Reserve, die auch von oben vom Felsen aus betrachtet werden kann. Auf dem Weg gab der Skipper einige Erklärungen. Nach Ankunft am Tauchplatz wurde die Ausrüstung angelegt, wobei Dive-Master und Skipper keine große Hilfe waren. Die tatsächliche maximale Tauchtiefe war 4,1 m bei sehr geringer Sicht bedingt durch starken Wellengang und sandigen Grund. Die Robben kamen sehr nah und waren sehr interessiert. Durch den starken Wellengang wurden wir in dieser geringen Tiefe allerdings stark durchgeschüttelt. Der Tauchgang wurde bereits nach 16 min, statt der versprochenen 20 min, abgebrochen. Es gab auch keine Möglichkeit, den Tauchgang an einer anderen Stelle in der Bucht fortzusetzen. Gefroren habe ich im Leihanzug mit Kopfhaube bei 15 °C Wassertemperatur nicht. Beim Ausstieg waren der Skipper, der auf das Boot aufpassen musste und der Dive Master, dem offenbar selbst unwohl war, keine große Hilfe. Ein anderer Taucher half, die Bleigurte und BCDs entgegen zu nehmen. Bei der Anlandung fuhr der Skipper mit voller Kraft auf den Strand, so dass man sich gut festhalten musste. Das ist das übliche Verfahren in Südafrika. Nach dem Tauchgang konnte man sich in der Basis unter freiem Himmel mit warmem Wasser duschen. Die Ausrüstung wurde durch das Personal gespült. Im Keller gibt es auch einen Umkleideraum. Gegen 10 Uhr waren wir fertig. Aufgrund des Wellengangs empfehle ich, das Frühstück auf nach den Tauchgang zu verschieben. Ein geeignetes Café gibt es in der Nähe am Strand.

Neue Tauchbasis und

Freier_Germane
Mehr durch Zufall fand ich diese neue Basis. Sie befindet sich nur ein ein paar Autominuten vom Stadtzentrum Simon's Town entfernt, kann aber auch gut zu Fuß erreicht werden (haben wir getestet), denn ein Fußweg ist vorhanden. Den ersten Kontakt hatte ich per E-Mail, welche schnell und hilfreichend beantwortet wurden. Selbst als eine Überweisung für Komplikationen sorgte, wurde hier weitergeholfen, so dass ich, wie in Südafrika wohl üblich, eine Anzahlung für die Buchung machen konnte. Die Tauchbasis selbst macht eine ordentlichen sauberen Eindruck, die Anzüge und alles Equipment war säuberlich und übersichtlich aufbewahrt. Ein eigener Pool auf dem Gelände lässt es zu, dass man auch direkt vor Ort Ausbildung machen kann, ohne ins Meer zu müssen. Mein Frau und ich hatten bereits ein Hotel in Simon's Town gebucht und wurden am 1.Tag direkt von Julia am Hotel abgeholt. An der Basis selbst erfuhren wir, dass es direkt daneben eine Unterkunft gibt, namens Ollava Guest Room. Nachdem wir unsere Ausrüstung erhalten hatten und diese dann auch passte, beluden wir das Fahrzeug und fuhren zum Hafen. Dort wartete Toni, der Skipper, schon auf uns. Alles wurde verladen u. los ging's. Nach etwa 5-10 Minuten erreichten wir den ersten Tauchplatz, ein Wrack. Leider war das Wasser etwas aufgewühlt, daher war die Sicht an diesem Tag nicht so klar, wie wir es sonst gewohnt waren. Tauchgang 2 war dann ein Fauna- und Floratauchgang. Die Unterwasserwelt begeistert, soviel Leben und Farben! Beide Tauchgänge wurden vom Boot aus gestartet, pausiert wurde auf dem Boot bei warmen Getränk und einem Snack. Am nächsten Tag dann Tauchgang 3 und 4. Einmal mit den Robben tauchen......sie sind wirklich posierlich und neugierig. Man muss aber auch Glück haben, dass die Robben an diesem Tag zahlreich ins Wasser kommen und mit den Tauchern "spielen" wollen. Der 4. Tauchgang ging durch die impossanten Kelbwälder. Insgesamt fanden wir die Vorbereitung u. die Tauchgänge sehr entspannend. Einfach pure Freude am Tauchen. Dass die Basisleitung und unser Tauchguide Julia deutsch sprechen, erleichterte die Kommunikation. Danke nochmal an dieser Stelle und macht weiter so!

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