• 208 Fotos
  • 2 Videos

Tauchen in Neuseeland

Mit seiner langen und reichlich zerklüfteten Küste von fast 18.000 km ist Neuseeland ein Paradies für Taucher. Fast alle erstklassigen Tauchplätze Neuseelands liegen direkt vor der Küste und sind schnell zu erreichen. Besonders erwähnenswert ist das Gebiet rund um die Poor Knights Islands Marine Reserve. Hier gibt es neben kristallklarem Wasser eine erstaunliche Auswahl an Fischen. Jacques Cousteau stufte diese Insel aus eine der fünf Top-Tauchorte der Welt ein.

Aktuellste News Neuseeland

Zeige alle Nachrichten

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Bei Dive Otago hatte ich eigne Wochen zuvor per E-Mail angefragt, ob sie geführte Tauchgänge anbieten? Ich erhielt umgehend die Antwort, dass nicht genügend Instuctoren und Divemaster verfügbar seinen um ausgebildete Taucher zu guiden. Die vorhanden seine mit dem Ausbilden vollauf beschäftigt. Ich schrieb zurück, dass ich selbst Instuctor sei und durchaus fähig sei selbst andere Taucher zu führen. Darauf erhielt ich die Antwort, dass einige lokale Taucher, des Tauch-Clubs am Samstag-Morgen tauchen gehen würden. Als ich am Samstag in den Shop - welcher mit einem grosszügigen eignen Hallenbad ausgerüstet ist - trat, waren dort mehre Instructoren und Divemaster damit beschäftigt, eine Gruppe von etwa 30 Tauchschüler (OWD) auszurüsten. Ich brauchte nur zwei volle Flaschen und das Blei. Dazu erhielt ich eine Karte auf welcher der Weg zum Tauchplatz eingezeichnet war. Nachdem ich 50.- NZD bezahlt hatte, machte ich mich mit dem eigenen Auto auf zum Tauchplatz. Etwa 40min später traf ich am Wellers Rock, weit draussen auf der Otago Peninsula ein. Tatsächlich machten sich dort schon etwa 8 Taucher bereit zum tauchen. Die meisten im Nassanzug. Brr brrrrr, das Wasser war 13°C kalt. Aber für echte Kiwis ist dies warm. :-) Ich selbst war sehr glücklich darüber den Trocki dabei zu haben. Der Leiter der Gruppe - Josh, ein etwa 40 Jähriger Rescue Diver - wurde vom Shop über mein Kommen informiert. Zuerst schien die Gruppe nicht gerade sehr erfreut darüber, auf einen jungen Touristen aus der Schweiz aufpassen zu müssen. Als sich jedoch herausstellte, dass ich der höchst-brevertiere und weitaus erfahrenste Taucher der ganzen Gruppe war, schlug die Stimmung um und ich wurde sehr respektvoll und freundlich behandelt. Nach dem Anlegen und eine Briefing von Josh, rückten wir dem Wellers Rock zubleibe. Der Otago Harbour ist eher ein flaches Gewässer, weshalb auch der Tauchgang "nur" auf 9 Meter ging. Es gab Kelp, Seesterne, grosse weisse und noch grössere schwarze Nacktschnecken. Fische gab es einige, aber nicht wirklich viele. Dazwischen einige kleine Korallen und winzige Anemonen. Als wir nach etwa 90min wieder aus dem Wasser kamen, drängten sich die 30 Tauchschüler mit den Instructoren und Divemstern am kleinen Strand und bauten ihre Ausrüstungen für den ersten Open Water Dive zusammen. Ich war bei dem Anblick, den sich mir bot nicht unglücklich, dass ich diese Schüler nicht selbst schulen musste. Wir bereiten uns nach etwas Tee, Cookies und Gesprächen bereit für den zweiten Tauchgang. Als wir wieder an Land waren, gab es für mich überraschend eine warme Dusche. Einer der Taucher hatte einen Tauchanhänger an seinem Auto. Dieser enthielt neben der Ausrüstung einen Wassertank, Gasdurchlauferhitzer und eine Dusch-Brause. Warm zu duschen am Tauchplatz, mitten in der Pampa von New Zealand war wirklich nicht schlecht. Zurück im Shop gab ich meine Flasche und das Blei zurück und machte mich auf, um in Dunedin etwas essbare für eine spätes Mittagessen zu finden.
Ich hatte in diesem Dive Centre das PADI IDC/IE gemacht, im Oktober 2016. Brent Senior und Junior waren beiden sehr hilfsbereit und unterstützen mich wo nötig. Danach arbeite ich für vier Monate bei Go Dive als Tauchlehrer. Also bis Ende Februar. Deshalb ist diese Bewertung nicht aus der Sicht eines Kunden verfasst. Das ganze Dive Centre und die Lermontov Lodge sind super organisiert und sehr ordentlich. Brent Senior achtet sehr auf Ordnung und Sauberkeit. Die Ausrüstung wird professionell gewartet. Sowohl in Picton als auch auf der Lodge, gibt es eine Werkstatt und Kompressoren und Nitrox. Der lange Weg zwischen dem Dive Centre und der Lodge von wo getaucht wird, ist das Hauptproblem bei Go Dive. Man muss etwa 150min fahren um diesen Weg zurück zu legen. Ich kenne diese Strecke nun auswendig, so viel fuhr ich hin und her. Die beiden Brents sind sehr freundlich, aber leidernicht sehr gesprächig. Man muss sich aller erfragen. Auch die Kunden wurden oft zu wenig informiert. Für Pool-Tauchgänge wird meist ein privater Pool in Picton selbst benutzt. Zertifizierte Taucher wollen aber meist die Hauptaktration - das Wrack des 1986 gesunkenen sowjetischen Kreuzfahrtessschiff namens MV Mikhail Lermontov - erkunden. Deshalb kommen die meisten Kunden um 16:00 in Pricton zum Shop und man chauffiert sie mit dem SUV zur Lodge. Dort bekocht man sie und führt einen Abend lang Smalltalk mit ihnen. Manchmal besteht das Abendessen aus einem reichhaltigen BBQ. Am Morgen gibt es ein einfaches Kiwi-Frühstück. (Toast, Tee, Butter, Marmelade) Nach einem Briefring wird das Tauchzeug vorbereiten und das Boot beladen. Mit dem Traktor wird das Boot an den Strand gefahren und eingewassert. Zwischen den beiden geführten Tauchgängen zum Wrack gibt es am Strand Tee und Cookies. Die Tauchgänge werden der Ausbildung und der Erfahrung der Taucher angepasst. Nach dem Tauchen wird für die Gäste ein einfaches Mittagessen (Pizza, Spaghetti...oder so.) gekocht. Um etwa 16:00 ist man meist wieder zurück in Picton. Wer über ein SUV verfügt kann auch selbst zur Lermontov Lodge fahren. Ohne SUV ist das unmöglich, weil das Letzte Stück der Strasse (~2km) mit einem normalen PKW nicht befahrbar ist. Deise meist gebuchte Overnight-Tour kostet 295.- NZD. Im Preis inbegriffen ist das Tauchen, der Transport, die Übertaktung und alle Mahlzeiten. Mir hat die Zeit bei Go Dive gefallen und ich konnte dort viel lernen. Dieses Dive Centre ist vor allem für Tauchen interessant die am Wracktauchen interessiert sind.
"New Zealand Sea Adventures" hat einen sehr grossen Shop mit eignen Pool und nahezu allem was man sich an Tauchausrüstung vorstellen kann. Als Tauchschule bilden sie sowohl Sport- als auch Tech-Taucher bis hin zum Instuctor aus. Regelmässige geführte Tauchgänge die man buchen könnte gibt es jedoch (momentan??) keine. Dafür kann man am sogenannten "After work diving" am Donnerstagabend um 17:00 teilnehmen. Dies ist gratis und abhängig davon ob anderen lokale Taucher erscheinen oder nicht. Zahlen muss man nur für die Ausrüstungsmiete. Für Blei und Falsche waren das in meinem Fall 22.- NZD. Etwa um 17:30 tauchten wirklich vier lokale Taucher auf. Darunter eine Instuctor welcher die Führung übernahm. Mit dem Privatfahrzugen fuhren wir zum "Rocky Bay" eine kleine Bucht bei Porirua, einem Vorort von Wellington. Diesmal tauchten wir also in der Tasmansee. Mir wurde ein fischgebackener AOWD mit etwa 20TGs als Buddy zugewiesen. Wir zwei waren auch die einzigen der fünfköpfigen Gruppe, die trockentauchten. Er tauchte jedoch eher wie ein Jo-Jo. ;-) Für etwas bin ich ja Tauchlehrer und und Trocki-Speciality Instructor. Also half ich ihm zu lernen präziser zu tarieren mit dem Trocki. Etwa nach 10 Minuten schwamm unser Guide (oder der Tauchlehrer welcher sich anerbot uns den Tauchplatz zu zeigen) mit seinen zwei OWDs davon und liess und allein zurück. Also war es meinem Aufgabe den AOWD durch den Tauchplatz zu führen und wieder sicher zurück zu bringen. Der hatte nämlich keine Ahnung wo es zurück an Ufer ging und war zuerst ziehlich panisch. Als er aber merkte, dass ich die Orientierung immer noch habe, beruhigte er sich wieder und genoss es. Leider haben sie mir nichts bezahlt für diesen Service. :-( ;-) Dafür wurde wir mit viel Kelp, vielen Fischen, Seesternen und einer sehr grossen bräunlichen Nacktschnecke (~20cm) entschädigt. Nach dem Tauchen geigen wir noch gemeinsam Fish&Chips essen und Logbuch ausfüllen. Ich wurde von meinem Buddy eingeladen, der scheinbar sehr dankbar war für meine Hilfe. ;-) Das Club-Tauchen machte mir wirklich Spass. Das war ähnlich wie zuhause in der Schweiz am Freitagabend in der Tauchgruppe. Trotzdem würde ich "New Zealand Sea Adventures" für unerfahrene Taucher nicht empfehlen. Die könnten leicht überfordert werden in dieser Gruppe. Für erfahrene Taucher ist es jedoch ein Geheimtipp.
Es war ein wunderschöner Tag. Die Herbst-Sonne wärmte das windige Wellington. Um 9:05 bin ich ohne Voranmeldung um Dive Center von eingetroffen. Sie waren sehr flexibel und eine Viertelstunde später war ich mit auf dem täglichen geführten Tauchgängen. Der Staff war sehr freundlich und half mir bei allem was ich brauchte. (vor allem passendes Blei) Wir fuhren zusammen von "Lower Hutt" quer durch die City nach "Islands Bay". Dies ist das südlichste Quartier von Wellington. Direkt an der Cook Streat gelegen. Dort im "Taputeranga Marine Reserve" tauchten wir. Geführt wurden wir von einer Divemasterin. Neben mir war noch ein AOWD und ein RD mit von der Partie. Also war ich der am weitesten ausgekleidete Taucher auf dem Platz. (...das kommt mir immer noch etwas seltsam vor...) Die DM-in machte aber ihre Arbeit sehr gut und kompetent. Briefing, helfen, Führung UW.... Beim zweiten Tauchgang durfte ich zusammen mit dem RD als Buddy alleine den Tauchplatz erkunden. Wir steigen vom Ufer her ins Wasser. Zu sehen gab es neben viel Kelp, zahlreiche Fische, welche nicht einmal scheu waren. Daneben Wirbellose wie Langusten und Seesterne. Was Wasser war mit 20°C immer noch sommerlich warm. Die Sichtweite betrug etwa 15 Meter. Um 15:00 waren wir wieder zurück in Lower Hutt. (ein Vorort von Wellington) Mir wurde erlaubt meine Tauchausrüstung im großzügigen Trockenraum trockenen zu lassen. Gekostet hat mich der ganz Spaß 50.- NZD. Ich würde sagen ein sehr guter Preis. Ich würde gerne wiedereinmal mit Dive HQ Wellington tauchen.
Eigentlich wollte ich zwei Tage mit Dive North in Kerikeri tauchen. (Es gibt einen zweiten Shop in Paihia) Leider wurde aber der erste Tag gecancelt, weil ich der einzige Gast gewesen wäre. Deshalb konnte ich nicht zum Wrack der "Rainbow Warrior" tauchen. Gestern ging es um 8:00 etwas ausserhalb von Kerikeri los. Der Shop macht leider nicht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Neben mir waren sechs andere Taucher dort. Bis aus zwei welche gerade ihren AOWD absolvieren, alles erfahrene Taucher. Wir fuhren zusammen nach Waitangi wo wir auf das Boot warten mussten. Als dieses sich endlich dem Pier näherte, fuhr der Skipper seltsame Manöver. Es dauerte 20 min (!!!) bis er es endlich schaffte das Boot festzumachen. So etwas hatte ich zuvor noch nie gesehen. Auch am Tauchplatz musste er den Anker mehrmals umsetzen bis er richtig lag und er fuhr wiederum seltsam Kreise und Kurven. Irgendwie schien der Skipper einen schlechten Tag erwischt zu haben oder er war Anfänger im Boote fahren. Der erste Tauchgang führte entlang dem Riff und überrasche vor allem mit schönen Kelp und sehr viele Fischen. Ganze Fischschwärme begleiten uns den ganzen Tauchgang. Der Höhepunkt des Tauchgangs war eine kleine Höhle in der es wiederum jede Menge Fische gab. Getaucht wurde auf beiden Tauchgängen in einer Gruppe mit 5 Taucher. Die HMNZS Canterbury erkundenden wir auf dem zweiten Tauchgang. Ein schönes altes Schlachtschiff. Bewachsen mit Korallen, Kelp und Anemonen. Wir drangen auch ins Innere ein. Auch als wir wieder zurück im Hafen von Waitangi waren, musste der Skipper vier mal ansetzen, bis er das Boot so nahe an den Pier brachte, dass die Taue geworfen werden konnten. Abgesehen von der Leistung des Skippers, war der Tag mit Dive North wirklich gut organisiert und ich werde die beiden Tauchgänge in guter Erinnerung halten.
Vor einer Woche war ich mit Dive Tutukaka auf zwei Tagesausfahrten zu den Poor Knights Islands. Das Buchen war kurz und schmerzlos. Keine unnötigen Fragen und trotzdem alle nötigen Informationen. Alle waren sehr freundlich. Ich wurde bei Dive Tutukaka trotz meinem Alter (21) nicht als Anfänger behandelt, wie ich es sonst oft erlebe. Am Morgen vor der ersten Ausfahrt wurde mir geholfen die Schläuche an meinen Automaten um-zuschrauben. Es gab zwei Tagesboote. Eines mit den Kursen und Anfängern darauf und eines mit erfahrenen Tauchern. Die Boote sind sauber und mit allem nötigen ausgerüstet. (ikl. Sauerstoff und Zodiak) Mir wurde die Wahl gelassen mich einer Gruppe anzuschliessen oder zusammen mit einem anderen Gast der auch Instructor war zu tauchen. Ich entschied mich für zweites. Zu den Mietausrüstungen von Dive Tutukaka kann ich nicht viel sagen, weil ich mit meiner eignen Ausrüstung tauchte. Was ich gesehen habe war weder alt noch kaputt. Unter dem Wasser erwartet einem eine Fauna und Flora die etwas ans Mittelmeer in Malta oder auf der Elba erinnerte. Die ist nicht erstaunlich, weil das Klima in Northland mediterran ist. Natürlich gab es diese Arten, welche im Mittelmeer nicht vorkommen. Es gab mehrere grosse Stachelrochen, Moränen, sehr viele Nacktschnecken, Schwämme,, Klep, Korallen und diese Fische zu sehen. (siehe Fotos) Am ersten Tag tauchen wir zwei mal Wänden entlang. Am zweiten Tag tauchten wir am Morgen rund um einen der vielen Felsbögen und am Nachmittag in einer Höhle. Die Höhle war natürlich nicht bis zur Decke mit Wasser gefüllt so, dass ein Auftauchen jederzeit möglich gewesen wäre. Ich war rundum zufrieden mit dem Service von Dive Tutukaka.
Um Tahiti zu erreichen, buchte uns der Reiseveranstalter per Zubringerflug von Frankfurt nach London ein. Dort übernahm dann der eigentliche Operator die Flugleistung, hier die Air New Zealand. Ich freute mich, erstmalig mit dieser Airline zu fliegen.
Bereits an Bord, noch in London am Gate, erklang die Durchsage, dass einige Gepäckstücke nicht mitfliegen und LA nicht erreichen würden, von wo aus die Air Tahiti den Rest der Strecke erbringen sollte. Auch ich gehörte zu den Unglücklichen - angeblich wegen einem Fehler in Terminal 5 am Gepäckband in Heathrow. Erstaunlich war jedoch, dass auch Passagiere anderer Terminals nach deren Aussagen betroffen waren.
Freundlich und verbindlich kam ein Steward auf mich zu und entschuldigte sich für die Missstände, drückte mir ein Formular in die Hand (wohl um die Betroffenen zu beschäftigen), welches ich ausfüllen musste. Damit solle ich mich bei der Zwischenlandung in Los Angeles beim Bodenpersonal melden. Das Formular habe ich immer noch, weil es niemanden wirklich interessiert. Es ist wertlos.
In LA kam man endlich nach 90 Minuten Wartezeit an den Schalter der Air New Zealand. Dort erhielt man lapidar die Auskunft, dass sie nicht zuständig sind und man sich in Tahiti an den Groundstaff wenden sollte, wohlwissend, dass es dort gar keine Air New Zealand-Vertretung gibt, da die letzte Strecke die Air Tahiti Nui fliegt. Dies realisiert man aber erst nach über 40 Stunden Anreisezeit auf Tahiti.
Auf Tahiti erhielt ich den Gepäckverlustnachweis, ein T-Shirt in XXXL, eine windelähnliche kurze Schlafanzughose in XXL und eine Flugzeugzahnbürste, die sich nach dem ersten Gebrauch auflöste von Air Tahiti Nui. Die Frage nach einer zustehenden Compensation wurde derart beantwortet, dass diese erst nach 24 Stunden Gepäckverspätung geleistet wird. Als ich frug, wann das Gepäck frühestens nachkommen kann, war die Antwort: vielleicht in 3, 4, 5 Tagen oder in einer Woche. Sie wisse es nicht, da nicht jeden Tag Flüge ankommen“. Fast vier Tage hat es gedauert, bis die Reisetasche nachkam. Informationen erhielt man zwischenzeitlich nicht, trotz mehrfacher Anrufe bei der Gepäckermittlung.
Auf dem Rückflug wurde die Reisetasche misshandelt. Ob sich hier ein verärgerter Mitarbeiter am Gepäck der Fluggäste austoben musste, entzieht sich meiner Kenntnis, jedoch sieht der Boden der Reisetasche so aus. Er ist an mehreren Stellen zerschmettert und von außen sind Kerben an Kunststoffteilen usw.! Die Tasche ist unbrauchbar geworden.
Zuhause habe ich den gesamten Schaden erst beim Öffnen der Tasche erfasst. Nun bekam ich den wirklichen Service der Air New Zealand zu spüren – die sogenannte Hotline:
Emails an die zuständige Mailadresse am Airport in London, die auf der Homepage der Air New Zealand genannt wird, werden nicht beantwortet. Die Hotlinenummer, bei der man sich immer wieder durch Menüs durchwurschteln muss, ist absolut inakzeptabel. Sobald man erklärt, dass man ein Problem hat, bricht die Leitung ab (will hier nicht behaupten, dass die das Gespräch absichtlich wegdrücken). Beim dritten Versuch hatte ich Glück. Man hörte mir zu und die Dame versprach mir, das Schadensformular umgehend zuzumailen sowie die von meiner persönlichen Gepäckversicherung geforderten Zustellbestätigung des Reisegepäcks in Tahiti anzufordern, da man selbst keinen Zugriff auf das Trackingssystem auf Tahiti habe. Auf alles warte ich immer noch.
Bei der heutigen Rückfrage nach der Mitarbeiterin, die mir helfen wollte, teilte man mir mit, dass es diese Dame gar nicht gibt und legte sofort grußlos auf (oder das Gespräch ist bestimmt wieder zufällig abgebrochen). Wahrscheinlich habe ich mir wegen dem Jetlag wohl einen falschen Namen notiert, oder doch nicht??? Ich habe heute 6 Anläufe nehmen müssen, bis ich zu Ende sprechen durfte. Erreicht habe ich wieder nichts!
Gegen Air New Zealand kann man sich aus meiner Sicht nur mit Hilfe eines erfahrenen Anwaltes durchsetzen, den man für eher geringe Gegenstandswerte erst mal finden muss. Als Privatperson alleine sehe ich mich chancenlos meine Rechte durchzusetzen. Telefonate, die immer wieder abbrechen, sind zermürbend. Auch ein entschiedenes Auftreten am Telefon führt nur zum sofortigen, bestimmt wieder zufälligen, Gesprächsabbruch.
Die Rechte von Passagieren sind klar geregelt. Air New Zealand zeigte sich jedoch bisher weder hilfs- noch kooperationsbereit, den Pflichten der Fluggesellschaft nachzukommen.
Der Gesamteindruck ist aufgrund meiner Erfahrung mit dieser Gesellschaft nicht gut. Daher mag ich hier gar keine Äußerungen mehr zu möglicherweise positiven Dingen dieser Airline aufzählen, da dieses Unternehmen für mich künftig nicht mehr als Transportunternehmen tätig werden darf. Eine derartige Behandlung von Kunden ist für mich weder akzeptabel noch hinnehmbar. Ich stelle mir in solchen Zusammenhängen immer die Frage, ob solche Unternehmen auch andere Pflichten von Luftfahrtunternehmen mit der gleichen Einstellung abwickeln.
Bei Dive Otago hatte ich eigne Wochen zuvor per E-Mail angefragt, ob sie geführte Tauchgänge anbieten? Ich erhielt umgehend die Antwort, dass nicht genügend Instuctoren und Divemaster verfügbar seinen um ausgebildete Taucher zu guiden. Die vorhanden seine mit dem Ausbilden vollauf beschäftigt. Ich schrieb zurück, dass ich selbst Instuctor sei und durchaus fähig sei selbst andere Taucher zu führen. Darauf erhielt ich die Antwort, dass einige lokale Taucher, des Tauch-Clubs am Samstag-Morgen tauchen gehen würden. Als ich am Samstag in den Shop - welcher mit einem grosszügigen eignen Hallenbad ausgerüstet ist - trat, waren dort mehre Instructoren und Divemaster damit beschäftigt, eine Gruppe von etwa 30 Tauchschüler (OWD) auszurüsten. Ich brauchte nur zwei volle Flaschen und das Blei. Dazu erhielt ich eine Karte auf welcher der Weg zum Tauchplatz eingezeichnet war. Nachdem ich 50.- NZD bezahlt hatte, machte ich mich mit dem eigenen Auto auf zum Tauchplatz. Etwa 40min später traf ich am Wellers Rock, weit draussen auf der Otago Peninsula ein. Tatsächlich machten sich dort schon etwa 8 Taucher bereit zum tauchen. Die meisten im Nassanzug. Brr brrrrr, das Wasser war 13°C kalt. Aber für echte Kiwis ist dies warm. :-) Ich selbst war sehr glücklich darüber den Trocki dabei zu haben. Der Leiter der Gruppe - Josh, ein etwa 40 Jähriger Rescue Diver - wurde vom Shop über mein Kommen informiert. Zuerst schien die Gruppe nicht gerade sehr erfreut darüber, auf einen jungen Touristen aus der Schweiz aufpassen zu müssen. Als sich jedoch herausstellte, dass ich der höchst-brevertiere und weitaus erfahrenste Taucher der ganzen Gruppe war, schlug die Stimmung um und ich wurde sehr respektvoll und freundlich behandelt. Nach dem Anlegen und eine Briefing von Josh, rückten wir dem Wellers Rock zubleibe. Der Otago Harbour ist eher ein flaches Gewässer, weshalb auch der Tauchgang "nur" auf 9 Meter ging. Es gab Kelp, Seesterne, grosse weisse und noch grössere schwarze Nacktschnecken. Fische gab es einige, aber nicht wirklich viele. Dazwischen einige kleine Korallen und winzige Anemonen. Als wir nach etwa 90min wieder aus dem Wasser kamen, drängten sich die 30 Tauchschüler mit den Instructoren und Divemstern am kleinen Strand und bauten ihre Ausrüstungen für den ersten Open Water Dive zusammen. Ich war bei dem Anblick, den sich mir bot nicht unglücklich, dass ich diese Schüler nicht selbst schulen musste. Wir bereiten uns nach etwas Tee, Cookies und Gesprächen bereit für den zweiten Tauchgang. Als wir wieder an Land waren, gab es für mich überraschend eine warme Dusche. Einer der Taucher hatte einen Tauchanhänger an seinem Auto. Dieser enthielt neben der Ausrüstung einen Wassertank, Gasdurchlauferhitzer und eine Dusch-Brause. Warm zu duschen am Tauchplatz, mitten in der Pampa von New Zealand war wirklich nicht schlecht. Zurück im Shop gab ich meine Flasche und das Blei zurück und machte mich auf, um in Dunedin etwas essbare für eine spätes Mittagessen zu finden.

Tauchbasen in Neuseeland

Zeige alle Tauchbasen in Neuseeland

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen