• 827 Fotos
  • 7 Videos

Tauchen in Kenia

Tauchen in Kenia ist meistens komfortabel. Löhne niedrig, Arbeit gefragt und deshalb wird der Service am Kunden perfekt betrieben. Das Tauchen hängt von den Jahreszeiten und den damit verbundenen Sichtweiten ab. Zahlreiche Basen nördlich von Mombasa am Diani Beach bieten Touren in den Pemba Channel nach Shimoni und dem Kisite Marinepark an. Hier gibt’s Fisch satt und häufig auch Walhaie, Mantas und Großfisch.

Aktuellste News Kenia

Zeige alle Nachrichten

Letzte Artikel Kenia

Zeige alle Artikel

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Abzocke

kondor-99
Wir waren vom 02.-16.11.2015 im Turtle Bay Beach Resort in Watamu und hatten 10 Tauchtage in der im Hotel befindlichen Tauchbasis Turtle Bay Dive Center geplant. Wir hatten uns vorab per Mail angekündigt und eine Preisliste erhalten. Wir fanden das Paket mit 10 Tauchtagen/20 Tauchgängen für 540 Euro nicht gerade günstig, besonders da im Preis nur 10l-Flaschen inbegriffen sind. Es wurde eine Marineparkgebühr erwähnt, aber nicht beziffert. Bei unserer Ankunft erwartete uns Esther, hielt es aber nicht für nötig, sich vorzustellen, sondern kümmerte sich nur darum, daß der Fahrer das Geld von uns erhielt. Erwin wurde uns als Instructor vorgestellt. Uns wurde erklärt, daß wir uns für den ersten Tauchgang um 07:30 Uhr treffen, für den zweiten um 9:30. Außerdem betrage die Marineparkgebühr 20 USD. Im weiteren Gespräch stellte sich dann heraus, daß diese 20 USD nicht etwa die Jahresgebühr sind, sondern für jeden Tauchtag zu entrichten sind. Selbst bei einem Paket mit 20 TG á 27 € erhöht das den Preis auf 37 €, bzw. wenn man nur einen Tauchgang am Tag macht, sogar auf 47 €. Wir schluckten, haben uns aber trotzdem am zweiten Tag entschieden, es mit dem Tauchen zu probieren. Die Tauchbasis ist in sehr gutem Zustand, das Leih-Equipment sah ordentlich und neu aus. Die Guides und alle Mitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit. Das Equipment der Dive Guides sah sehr gut aus. (Wir hatten schon Basen, wo wir dachten, der Guide würde den Tauchgang nicht überstehen, weil die Ausrüstung so abgekommen aussah.) An der Basis gibt es eine Bank von ca. 3m Länge, auf der man sich fertig machen kann. Von diesen 3m ist 1m für Esther reserviert. Die Kunden können sich auf die restlichen 2m quetschen. Unseren ersten Tauchtag würde ich mit „ging so“ bewerten. Wir waren mit dem Guide in einem kleinen Boot allein unterwegs, weil das große schon voll war. Fisch gibt es reichlich, leider war die Sicht nur halb gut. Uns fiel sehr unangenehm auf, daß der Guide wirklich alles unter Wasser angefaßt hat. Den zweiten Tauchgang mußten wir beenden, weil der Guide in die Deko gelaufen ist (warum auch immer, wir waren bei beiden TG nicht tiefer als 23 m) und nicht mehr genug Luft hatte. Wir hatten noch 80 und 90 bar in der Flasche. Wir haben uns dann am nächsten Tag zu einem neuen Versuch entschlossen, auch wenn uns die Tauchzeiten sehr ungelegen waren: Für den ersten TG war ein Wrack angekündigt. Wir waren ca. 12 Personen plus 4 Guides. Wir wurden mit zwei weiteren Tauchern einem Guide zugeteilt. Das Wrack war für die Anzahl der Taucher viel zu klein, so daß es zuging wie auf dem Kölner Hauptbahnhof. Die tiefste Stelle hatte etwa 14 m. Diesen Tauchgang mußten wir mit 100 bar abrechen, weil einer unserer Mittaucher da bereits bei 30 bar war. Dies ist kein Vorwurf an den Taucher, jeder hat mal angefangen. Aber warum packt man Anfänger mit AOWD (350 TG) und einer Instructorin zusammen und zwingt dann alle, gleichzeitig aufzutauchen? Auf unsere Nachfrage nach dem Tauchgang, warum wir bei diesem einfachen Tauchplatz nicht einfach noch unten bleiben konnten, erklärte uns der Guide, daß würde Esther nicht erlauben. Während des TG mußten wir feststellen, daß das Boot den Anker über das Wrack geworfen hatte und die Korallen abriß. Wir fanden am Wrack eine sehr schöne Drachenmuräne. Ich habe ihr meine Tauchlampe (wohlgemerkt ausgeschaltet) hingehalten, um sie ein wenig vor zu locken. Weder habe ich sie geblendet noch berührt. Auf einmal erhielt ich einen sehr unsanften Stoß, der mich gegen die Wrackwand beförderte. Das war Esther. Wir haben dann noch einen zweiten TG an diesem Tag gemacht ohne besondere Vorkommnisse. Auf weitere TG haben wir dann komplett verzichtet.

Gerne wieder!

diver_jimmy
Mein Mann und ich waren im März 2017 für jeweils 16 Tauchgänge bei den Mombasa Divers zum Tauchen und kurz: Es hat uns sehr gut gefallen. Zum Thema Luft und Equipment: Voreingenommen durch den vorigen Post hier im Taucher Net waren wir zu Beginn etwas skeptisch wegen der Luft in den Flaschen. Ein Blick auf den Kompressor zeigte aber: Die Triplex-Patrone war völlig in Ordnung, die Luftansaugung erfolgte in einer „ruhigen Ecke“ ohne sichtbare Straße oder andere Abgas erzeugenden Maschinen in der Nähe. Die Luft in den Flaschen schmeckte aus unserer Sicht auch nicht nach Abgasen, sondern eher etwas abgestanden. Dies könnte daran liegen, dass die Flaschen nicht mehr die allerneusten sind, aber schlecht ist die Luft nicht. Da wir unsere eigene Ausrüstung dabei hatten können wir über das Leihequipment nur aus zweiter Hand berichten, es waren neue Scubapro-Jackets, die Atemregler sahen gepflegt aus. Ein Sauerstoffkoffer war immer an Bord. Abholen am Hotel: Auch wir waren im Bahari Beach Hotel und wurden jeden Tag dort abgeholt. Die Fahrt betrug jeweils 15-25 Minuten, je nach dem, ob noch Taucher von anderen Hotels abgeholt wurden. Aufgrund der Gezeiten variieren die Tauchzeiten von 7h früh bis 12h nachmittags. Am Hotel muss auch gleich die Marineparkgebühr, entweder bar oder im Nachbarhotel per Kreditkarte, bezahlt werden. Wichtig ist, sich hier selbst etwas zum Trinken mitzunehmen. Der Ablauf Umgestiegen auf das Boot wird dort zunächst das Equipment zusammengebaut, dann geht es los. Wir sind nicht mit der Dhow rausgefahren, sondern mit einem Holzboot. Damit dauerte die Fahrt auch nur 20-30 Minuten. In’s Wasser gelangt man mit einer Rückwärtsrolle. Die Tauchgänge sind schön, fischreich, man sieht regelmäßig Schildkröten, oft auch Haie, das Riff wirkt gesund und bunt. Beim ersten Tauchgang haben wir maximal 20m Tiefe erreicht, die Tauchgänge waren alle länger als 45 Minuten, die Gruppe nie größer als 5 Taucher. In der Oberflächenpause kann man sich die Flasche von einem Crewmitglied tauschen lassen – oder es auch selbst machen. Dann gibt es auch die obligatorischen Bananen. Der zweite Tauchgang erfolgt grundsätzlich in niedrigeren Tiefen von 10-15m. Team Die Guides sind aufmerksam und freundlich, die grundlegenden Dinge können auch auf Deutsch erklärt werden. Die Ausrüstung macht die Crew am Ende sauber und hängt sie auf. Wir haben unser Zeug immer sauber und trocken wiederbekommen. Bezahlung Wir hatten, nach dem Kontakt mit Basenchef Steve, für 14 Tauchgänge im Voraus per Überweisung an ein deutsches Konto bezahlt. Steve hat uns auch eine Eingangsbestätigung geschickt. Die weiteren Tauchgänge haben wir im Nachhinein bar bezahlt. Warum dann nur 4 Sterne? Diese Basis ist es wert besucht zu werden. Aber dem Urlaubstaucher fehlt es doch hin und wieder an Kleinigkeiten. So werden „Neulinge“, die beispielsweise die Rückwärtsrolle vom Boot noch nie gemacht haben, alleine gelassen, es schaut keiner nach, ob es dem Taucher nach der Rolle im Wasser auch gut geht. Viele Oktopusse und anderes Getier haben wir selbst gefunden, die Guides zeigen nicht viel. Die Briefings vorab sind spätestens ab dem 3 Tauchtag vom Kaliber „ihr wart ja schonmal da, ihr kennt ja alles“. Es läuft alles etwas „runder“ wenn Steve persönlich auf dem Boot dabei ist. Es wirkt so, als bräuchte die Crew einfach einmal einen Crashkurs in „Kundenorientierung“ um gezielt Bedürfnisse zu erkennen. Fazit: Wir würden wieder hinfahren.
Rundum zufrieden - mit Defiziten bei Sicherheitsausrüstung Die beiden Guides haben einen sehr guten Job gemacht: Briefing - kurz, knackig und prägnant Verhalten und Unterstützung an Bord vorbildlich - wenn man in Ruhe gelassen werden wollte, akzeptierten sie das, sobald jemand unsicher war waren sie zur Stelle Die Tauchgänge gingen wie vorab geklärt mindestens 60 Minuten, gute Teameinteilung. Wir waren mit dem größten Boot einmal mit 4 einmal mit 7 Tauchern unterwegs. Das Boot war super! An Bord gab es während der Oberflächenpause Getränke und frisches Obst. Leihequipment guter Zustand - bei der Hauptbasis sah es neuwertig aus bei der Zweigstelle Baobab immer noch gut. Super Service an der Basis, vor der Ausfahrt ist das Equipment schon zusammengepackt und abfahrbereit Negativ: Erste Hilfe Kasten war vorhanden, damit hörte es aber fasst auf... mit etwas Fantasie wäre ein Druckverband drin. Ich habe zwei mal nach Sauerstoff gefragt und wollte es sehen. Ich wurde mit dem lokalen "ja,ja, kein Problem, haben wir da" abgebügelt. Bedeutet für mich: kein Sauerstoff an Bord. Dafür gibt es den Stern Abzug. Mini Mecker für die Bootsleiter - sehr eng, eine Stufe zu kurz Sonstige Tips: - Baobab Zweigstelle freundlicher und wird direkt mit Boot angefahren --> wenn ihr die Wahl habt, checkt dort ein - Mit Preis und Rabattsystem vertraut machen, darüber hinaus ist handeln nicht drin. Mehrere Taucher werden nicht zusammen gerechnet - Mittwochs und Sonntags wird das Wrack angefahren
Seit vielen Jahren gehe ich in Kenia an der Nordküste tauchen und war dort mit den Peponi Divers immer sehr zufrieden. Leider ist diese Basis nun geschlossen und so war ich auf der Suche nach einer Alternative. Durch eine Anfrage per Email landete ich bei Steve vom Mombasa Diving Team und war zuerst erstaunt, dass in der heutigen Zeit keinerlei Baseninformationen im Internet zu finden waren. Es existiert weder eine Homepage noch gibt es bei Lust-auf-Meer oder im Tauchernet irgendwelche Daten. Auf Nachfrage wurde ich von Steve auf die Facebook-Site vom Mombasa Diving Team verwiesen, die außer ein paar Fotos und Videos zweifelhafter Qualität aber keinerlei der üblichen Informationen enthält. Selbst vor Ort erhält man keine Telefon- oder Whatsapp-Nummer, sodass es schwierig ist bei kurzfristigen Problemen jemanden zu erreichen. Der Kundenkontakt insgesamt ist reichlich unprofessionell und die Mails werden nur unzuverlässig beantwortet. Meine per Email abgesprochen 1. Abholung zum Tauchen hatte Chef Steve nicht mehr auf dem Plan und hätte ich ihn nicht zufällig im Hotel getroffen und angesprochen, wäre der 1. Tauchtag für mich wohl ausgefallen. Kurzentschlossen habe ich dann doch ein 10er-Paket (mit eigener Ausrüstung) gebucht und dafür 320 € plus 17 US-$ täglich Marinepark-Gebühr bezahlt. Ich wurde täglich pünktlich vom Bahari Beach Hotel mit einem Taxi abgeholt, zum Steg nach Mtwapa und wieder zurückgebracht. Das dauerte pro Tour zwischen 20 min und einer dreiviertel Stunde. Die Ausfahrt erfolgte dann mit einer Holzdhow oder einem besser motori-siertem Tauchboot. Dabei gab es ein paar Dinge, die man/frau sich so nicht wünscht. Bei der ersten Ausfahrt mit der Dhow waren so viele Taucher an Bord, dass kein Platz mehr für die Tanks für den 2. Tauchgang raufpassten. So wurde nach der „gemütlichen Zuckelei“ zum Außenriff und dem 1. Tauchgang dann wieder mit den stinkigen Zweitaktmotoren zum Steg zurückgekehrt; dort fand der Flaschentausch statt und es ging genauso langsam wieder zum Außenriff zurück. Natürlich ist man im Urlaub nicht auf der Flucht, aber wenn sich für 2 TG à 45 min (Zeitlimit!) dann insgesamt mehr als 5 Stunden ergeben ist das nicht mehr so angenehm. Auch neu für mich mit meinen über 1000 TG an vielen Basen weltweit war, dass es von Seiten der Basis kein Wasser an Bord gab (zum Trinken). Nach dem 1. TG werden aber jeweils Bananenstücke angeboten. Bei der Ausfahrt mit dem großen Tauchboot wurden dann auch schon mal mehr Personen als zulässig befördert; aber zumindest saß man nicht in der Oberflächenpause die ganze Zeit in den übel-riechenden Abgasen. Positiv kann ich erwähnen, dass die Ausfahrt ans Außenriff selbst für mich als Einzelperson erfolgte. Ansonsten wird darauf geachtet, dass ein Guide mit maximal 4 Tauchern unterwegs ist. Bei Ausbildungstauchgängen habe ich stets eine 1:1-Betreuung erlebt; so wünscht man es sich. Zum Tauchen: Die Guides sind sehr aufmerksam und verstehen ihren Job. Positiv fällt auf, dass es Tanks mit 10 l, 12 l und 15 l gibt und DIN-Anschlüsse vorliegen. Für INT-Anschlüsse waren Adapter mit an Bord und wurden in die Tanks geschraubt. Die Flaschen selbst waren zum Großteil Stahlflaschen; einige waren ganz neu, anderen sah man den langjährigen Gebrauch am Ventil deutlich an. Blei gibt es in 1 kg, 1 ½ kg und 2 kg-Stückelung, was sehr angenehm ist. Die Leihausrüstung bestand aus nagelneuen Scubapro-XOne-Jackets und gut gepflegten Automaten; die Leihanzüge waren teilweise sehr zerschlissen. Es werden oft die gleichen Tauchplätze angefahren; bei meinen 18 TG waren es insgesamt 6-7 Plätze; an bestimmten Spots wie Sharkpoint landet man aber fast täglich. Das allergrößte Manko ist aber die Atemluft. Bei jedem meiner 18 TG mit der Basis „schmeckte“ die Luft nach Abgasen; eigentlich ein absolutes Ausschlusskriterium. Basis und Kompressorraum sind sehr staubig und positiv formuliert „unaufgeräumt“. Da es aber keine wirkliche Alternative vor Ort gibt, blieb die Entscheidung mit mieser Luft tauchen oder zu verzichten. Ich habe vor Ort in den letzten Jahren über 200 TG gemacht und war von der außergewöhnlich guten Sicht angetan, sodass ich trotz der schlechten Luft noch weitere TG an mein 10er Paket ranhängte; ab dem 11. TG kostet jeder weitere dann 25 €. Merkwürdig allerdings ist die Preisgestaltung insgesamt: bucht man direkt beim Mombasa Diving Team (ehemals Baracuda) zahlt man 320 € für ein 10er-Paket; bucht man genau die gleiche Leistung über die Baracuda-Seite landet man auch beim Mombasa Diving Team und bezahlt 80 € mehr. Eine Zahlung ist nur mit Bargeld möglich; bei Bedarf wird man aber zum Geldautomaten gefahren. Als ich durch einen anderen Termin einen Tauchtag nicht wahrnehmen konnte, bekam ich von Steve das vorausgezahlte Geld anstandslos zurück; das erlebt man so leider nicht überall. Fazit: Trotz vieler guter Aspekte kann ich die Basis momentan nicht empfehlen. Schlechte Luft und fehlendes Wasser sind die Hauptkritikpunkte.
Ich hatte im Vorfeld E-Mail Kontakt mit dem Tauchbasenleiter, im Zuge dessen er mir die Abholung vom Hotel zusagte (mit Datum und Uhrzeit, zu der ich mich an der Rezeption einfinden sollte). Nachdem ich mich nach nur 2 Stunden Schlaf am ersten Tag aufgequält hatte, musste ich leider feststellen, dass ich von der Basis vergessen wurde, da niemand kam. Nach einer halben Stunde Warten kontaktierte ich über die Rezeption meines Hotels die Tauchbasis telefonisch und dann begann ich mich wirklich zu ärgern. Ein überaus unfreundlicher Basenleiter erklärte mir, er wisse überhaupt nicht, wovon ich spreche und er würde grundsätzlich keine E-Mail Reservierungen akzeptieren. Auf meine Frage, ob es irgendwie noch möglich sei, heute noch zu tauchen (es war 9:00 vormittags), erklärte er mir, er habe jetzt keine Zeit mehr für mich, weil er jetzt auf das Boot müsse. Heute könne ich jedenfalls nicht mehr tauchen. Ich hatte aber vorher per E-Mail lang und breit erläutert, dass ich ab dem ersten Tag tauchen möchte, weil ich nur 5 Tauchtage zur Verfügung habe. Das Telefonat war einigermaßen unfreundlich, ich habe mich selten über jemanden so geärgert (es begann mit Gelächter auf meinen Einwand, dass ich per E-Mail reserviert hatte). 2 Sterne statt einem Stern vergebe ich deshalb, weil auch der Tauchbasenleiter irgendwann seinen Irrtum bemerkt hatte (und seine performance am Telefon wohl selbst nicht mehr als angemessen empfand) und sich später per E-Mail für sein Benehmen entschuldigte als auch noch einmal zwei seiner Angestellten zu mir ins Hotel schickte, um sich zu entschuldigen. Das Vergessen werden war zwar ärgerlich, das nachfolgende Telefonat habe ich aber als so unmöglich empfunden, dass ich natürlich nicht mehr mit ihnen tauchte, sondern mir eine andere Basis suchte, die mir auch noch am selben Tag einen Tauchgang ermöglichte. Na ja, Menschen sind halt keine Maschinen, aber trotzdem würde ich die Basis nicht empfehlen.

Abzocke

kondor-99
Wir waren vom 02.-16.11.2015 im Turtle Bay Beach Resort in Watamu und hatten 10 Tauchtage in der im Hotel befindlichen Tauchbasis Turtle Bay Dive Center geplant. Wir hatten uns vorab per Mail angekündigt und eine Preisliste erhalten. Wir fanden das Paket mit 10 Tauchtagen/20 Tauchgängen für 540 Euro nicht gerade günstig, besonders da im Preis nur 10l-Flaschen inbegriffen sind. Es wurde eine Marineparkgebühr erwähnt, aber nicht beziffert. Bei unserer Ankunft erwartete uns Esther, hielt es aber nicht für nötig, sich vorzustellen, sondern kümmerte sich nur darum, daß der Fahrer das Geld von uns erhielt. Erwin wurde uns als Instructor vorgestellt. Uns wurde erklärt, daß wir uns für den ersten Tauchgang um 07:30 Uhr treffen, für den zweiten um 9:30. Außerdem betrage die Marineparkgebühr 20 USD. Im weiteren Gespräch stellte sich dann heraus, daß diese 20 USD nicht etwa die Jahresgebühr sind, sondern für jeden Tauchtag zu entrichten sind. Selbst bei einem Paket mit 20 TG á 27 € erhöht das den Preis auf 37 €, bzw. wenn man nur einen Tauchgang am Tag macht, sogar auf 47 €. Wir schluckten, haben uns aber trotzdem am zweiten Tag entschieden, es mit dem Tauchen zu probieren. Die Tauchbasis ist in sehr gutem Zustand, das Leih-Equipment sah ordentlich und neu aus. Die Guides und alle Mitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit. Das Equipment der Dive Guides sah sehr gut aus. (Wir hatten schon Basen, wo wir dachten, der Guide würde den Tauchgang nicht überstehen, weil die Ausrüstung so abgekommen aussah.) An der Basis gibt es eine Bank von ca. 3m Länge, auf der man sich fertig machen kann. Von diesen 3m ist 1m für Esther reserviert. Die Kunden können sich auf die restlichen 2m quetschen. Unseren ersten Tauchtag würde ich mit „ging so“ bewerten. Wir waren mit dem Guide in einem kleinen Boot allein unterwegs, weil das große schon voll war. Fisch gibt es reichlich, leider war die Sicht nur halb gut. Uns fiel sehr unangenehm auf, daß der Guide wirklich alles unter Wasser angefaßt hat. Den zweiten Tauchgang mußten wir beenden, weil der Guide in die Deko gelaufen ist (warum auch immer, wir waren bei beiden TG nicht tiefer als 23 m) und nicht mehr genug Luft hatte. Wir hatten noch 80 und 90 bar in der Flasche. Wir haben uns dann am nächsten Tag zu einem neuen Versuch entschlossen, auch wenn uns die Tauchzeiten sehr ungelegen waren: Für den ersten TG war ein Wrack angekündigt. Wir waren ca. 12 Personen plus 4 Guides. Wir wurden mit zwei weiteren Tauchern einem Guide zugeteilt. Das Wrack war für die Anzahl der Taucher viel zu klein, so daß es zuging wie auf dem Kölner Hauptbahnhof. Die tiefste Stelle hatte etwa 14 m. Diesen Tauchgang mußten wir mit 100 bar abrechen, weil einer unserer Mittaucher da bereits bei 30 bar war. Dies ist kein Vorwurf an den Taucher, jeder hat mal angefangen. Aber warum packt man Anfänger mit AOWD (350 TG) und einer Instructorin zusammen und zwingt dann alle, gleichzeitig aufzutauchen? Auf unsere Nachfrage nach dem Tauchgang, warum wir bei diesem einfachen Tauchplatz nicht einfach noch unten bleiben konnten, erklärte uns der Guide, daß würde Esther nicht erlauben. Während des TG mußten wir feststellen, daß das Boot den Anker über das Wrack geworfen hatte und die Korallen abriß. Wir fanden am Wrack eine sehr schöne Drachenmuräne. Ich habe ihr meine Tauchlampe (wohlgemerkt ausgeschaltet) hingehalten, um sie ein wenig vor zu locken. Weder habe ich sie geblendet noch berührt. Auf einmal erhielt ich einen sehr unsanften Stoß, der mich gegen die Wrackwand beförderte. Das war Esther. Wir haben dann noch einen zweiten TG an diesem Tag gemacht ohne besondere Vorkommnisse. Auf weitere TG haben wir dann komplett verzichtet.

Gerne wieder!

diver_jimmy
Mein Mann und ich waren im März 2017 für jeweils 16 Tauchgänge bei den Mombasa Divers zum Tauchen und kurz: Es hat uns sehr gut gefallen. Zum Thema Luft und Equipment: Voreingenommen durch den vorigen Post hier im Taucher Net waren wir zu Beginn etwas skeptisch wegen der Luft in den Flaschen. Ein Blick auf den Kompressor zeigte aber: Die Triplex-Patrone war völlig in Ordnung, die Luftansaugung erfolgte in einer „ruhigen Ecke“ ohne sichtbare Straße oder andere Abgas erzeugenden Maschinen in der Nähe. Die Luft in den Flaschen schmeckte aus unserer Sicht auch nicht nach Abgasen, sondern eher etwas abgestanden. Dies könnte daran liegen, dass die Flaschen nicht mehr die allerneusten sind, aber schlecht ist die Luft nicht. Da wir unsere eigene Ausrüstung dabei hatten können wir über das Leihequipment nur aus zweiter Hand berichten, es waren neue Scubapro-Jackets, die Atemregler sahen gepflegt aus. Ein Sauerstoffkoffer war immer an Bord. Abholen am Hotel: Auch wir waren im Bahari Beach Hotel und wurden jeden Tag dort abgeholt. Die Fahrt betrug jeweils 15-25 Minuten, je nach dem, ob noch Taucher von anderen Hotels abgeholt wurden. Aufgrund der Gezeiten variieren die Tauchzeiten von 7h früh bis 12h nachmittags. Am Hotel muss auch gleich die Marineparkgebühr, entweder bar oder im Nachbarhotel per Kreditkarte, bezahlt werden. Wichtig ist, sich hier selbst etwas zum Trinken mitzunehmen. Der Ablauf Umgestiegen auf das Boot wird dort zunächst das Equipment zusammengebaut, dann geht es los. Wir sind nicht mit der Dhow rausgefahren, sondern mit einem Holzboot. Damit dauerte die Fahrt auch nur 20-30 Minuten. In’s Wasser gelangt man mit einer Rückwärtsrolle. Die Tauchgänge sind schön, fischreich, man sieht regelmäßig Schildkröten, oft auch Haie, das Riff wirkt gesund und bunt. Beim ersten Tauchgang haben wir maximal 20m Tiefe erreicht, die Tauchgänge waren alle länger als 45 Minuten, die Gruppe nie größer als 5 Taucher. In der Oberflächenpause kann man sich die Flasche von einem Crewmitglied tauschen lassen – oder es auch selbst machen. Dann gibt es auch die obligatorischen Bananen. Der zweite Tauchgang erfolgt grundsätzlich in niedrigeren Tiefen von 10-15m. Team Die Guides sind aufmerksam und freundlich, die grundlegenden Dinge können auch auf Deutsch erklärt werden. Die Ausrüstung macht die Crew am Ende sauber und hängt sie auf. Wir haben unser Zeug immer sauber und trocken wiederbekommen. Bezahlung Wir hatten, nach dem Kontakt mit Basenchef Steve, für 14 Tauchgänge im Voraus per Überweisung an ein deutsches Konto bezahlt. Steve hat uns auch eine Eingangsbestätigung geschickt. Die weiteren Tauchgänge haben wir im Nachhinein bar bezahlt. Warum dann nur 4 Sterne? Diese Basis ist es wert besucht zu werden. Aber dem Urlaubstaucher fehlt es doch hin und wieder an Kleinigkeiten. So werden „Neulinge“, die beispielsweise die Rückwärtsrolle vom Boot noch nie gemacht haben, alleine gelassen, es schaut keiner nach, ob es dem Taucher nach der Rolle im Wasser auch gut geht. Viele Oktopusse und anderes Getier haben wir selbst gefunden, die Guides zeigen nicht viel. Die Briefings vorab sind spätestens ab dem 3 Tauchtag vom Kaliber „ihr wart ja schonmal da, ihr kennt ja alles“. Es läuft alles etwas „runder“ wenn Steve persönlich auf dem Boot dabei ist. Es wirkt so, als bräuchte die Crew einfach einmal einen Crashkurs in „Kundenorientierung“ um gezielt Bedürfnisse zu erkennen. Fazit: Wir würden wieder hinfahren.
Rundum zufrieden - mit Defiziten bei Sicherheitsausrüstung Die beiden Guides haben einen sehr guten Job gemacht: Briefing - kurz, knackig und prägnant Verhalten und Unterstützung an Bord vorbildlich - wenn man in Ruhe gelassen werden wollte, akzeptierten sie das, sobald jemand unsicher war waren sie zur Stelle Die Tauchgänge gingen wie vorab geklärt mindestens 60 Minuten, gute Teameinteilung. Wir waren mit dem größten Boot einmal mit 4 einmal mit 7 Tauchern unterwegs. Das Boot war super! An Bord gab es während der Oberflächenpause Getränke und frisches Obst. Leihequipment guter Zustand - bei der Hauptbasis sah es neuwertig aus bei der Zweigstelle Baobab immer noch gut. Super Service an der Basis, vor der Ausfahrt ist das Equipment schon zusammengepackt und abfahrbereit Negativ: Erste Hilfe Kasten war vorhanden, damit hörte es aber fasst auf... mit etwas Fantasie wäre ein Druckverband drin. Ich habe zwei mal nach Sauerstoff gefragt und wollte es sehen. Ich wurde mit dem lokalen "ja,ja, kein Problem, haben wir da" abgebügelt. Bedeutet für mich: kein Sauerstoff an Bord. Dafür gibt es den Stern Abzug. Mini Mecker für die Bootsleiter - sehr eng, eine Stufe zu kurz Sonstige Tips: - Baobab Zweigstelle freundlicher und wird direkt mit Boot angefahren --> wenn ihr die Wahl habt, checkt dort ein - Mit Preis und Rabattsystem vertraut machen, darüber hinaus ist handeln nicht drin. Mehrere Taucher werden nicht zusammen gerechnet - Mittwochs und Sonntags wird das Wrack angefahren

Tauchbasen in Kenia

Zeige alle Tauchbasen in Kenia

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen