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Tauchen in Dschibuti

Oberhalb Somalias gelegen, ist das kleine Land oft im Fokus der Medien: Bürgerkriege, militärischer Stützpunkt, Armut. Tauchen? Nur wenige Taucher trauen sich in dieses Land - doch diese werden mit Walhaigarantie belohnt.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Tauchsafari Djibouti

Hallo Leute

Ich möchte euch hier kurz meine Erlebnisse unserer Tauchsafari in Djibouti veröffentlichen.

Wir haben unsere Tauchreise (03.12.-12.12.2008) über ein Wiener Reisebüro bei SlowDive gebucht.
Unsere Flüge Wien-Paris (AUA) und Paris-Djibouit (Jet2.com) waren einfach zum Ziel führend.
Die Einreise nach Djibouti war völlig unkompliziert.
Unser Touristenvisum wurde direkt am Flughafen ausgestellt und wir konnten anders als überall zu lesen auch unsere Reisepässe gleich wieder mitnehmen.
Nach einer Stunde hatten alle ihre Koffer sogar die Taucher die ihre Koffer direkt aus Wien durchcheckten.
Am Hafen wurden wir von „Max „ empfangen und zum Schiff gebracht.
Unser Schiff war die Djibouti Divers I (ein ägyptisches Schiff mit dem Namen NEMO)
Wir wurden zu unserem Glück in den Kabinen am Oberdeck untergebracht.
Am Boot war eine sehr angenehme Mischung der Nationalitäten,
elf Österreicher, ein Deutscher, ein Engländer, acht Franzosen.
Der Tauchplatz vom ersten Tag
1) MASKALI CANYON (Checkdive)
war eher ein Eingewöhnungstauchgang, den der Guide war nicht im Wasser.
danach fuhren wir direkt zu den Seven Brothers
Die Tauchplätze vom zweiten Tag
2) HAROD LE KAHLE
3) CHINESE GARDEN
4) HADDA DABALI (Nightdive)
Die Tauchplätze vom dritten Tag
5) EYOUNDA KOMAYTU
6) JAPANESE GARDEN
7) DRIFT KHADA DABALI
Die Tauchplätze vom vierten Tag
8) TOLKA
9) THE WEST ROAD
Nach diesem Tauchgang fuhren wir endlich in die Richtung der Walhai Tauchplätze in den Golf von Tadjoura
10) O’BOCK GARDEN (Nightdive)
Die Tauchplätze vom fünften Tag
11) RAS EIRO DROP
• SCHNORCHELN I
Nach dem nächsten Frühstück kam das wofür wir eigentlich alle da waren
Schnorcheln im Gebiet der Walhaie.
Die Suche dauerte nicht lange und nach ca 20min konnten wir zum ersten Mal zu einem Walhai ins Wasser springen. Die Stimmung war perfekt wurde aber noch besser denn unser Guide brachte uns mitten auf den Walhaihighway. Wir konnten uns an diesen wunderbaren Tieren nicht satt sehen. Im Minutentakt kamen Walhaie bei uns vorbei allein für diesen Schnorcheltrip lohnte sich diese Reise.
• SCHNORCHELN II
Dasselbe Bild wie beim ersten Schnorchelausflug
12) RAS CORALIE (Nightdive)
In der Nacht hatte ich das für mich beeindruckendste Erlebnis
Wir konnten um Mittenacht mit 5 Wahlhaien direkt vorm Boot schwimmen
Die Tauchplätze vom sechsten Tag
13) C.E.C.A.P.
• SCHNORCHELN III
Dasselbe Bild wie beim den ersten zwei Schnorchelausflügen
14) SHA’AB ARTA
Zum Abschluss dieser Reisen hatten wir den Aufpreis auf das Kempinski in Kauf genommen um eine perfekte Reise luxuriös zu beenden.

Fazit:
Das Boot war Top
Die Besatzung sehr hilfsbereit
Der Koch hat genau meinen Geschmack getroffen ob Huhn, Rind oder frisch gefangener Fisch alles schmeckte sehr gut
Wir haben die Walhaie beim Tauchen beim Schnorcheln während des Nachttauchganges und am Ankerplatz beobachten können.
Weiters wurden gesichtet diverse Haiarten, Delfine ober und unter Wasser Schildkröten, und viele andere bunte Fische.

Ich kann diese Tauchreise nur weiterempfehlen.

lg
georg

Wir haben bei SLOW DIVE www.slow-dive.de Walhaitauchen in Djibouti
>> vom 15.10 -26.10 .2008 gebucht.
>>
>> Die Reise war etwas beschwerlicher als sonst, da wir uns ständig beim
>> Auswertigen Amt erkundigt haben, ob Djibouti „sicher“ ist. Dann der
>> Flug mit DAALOO AIRLINES, welches wir zuvor noch nie gehört hatten.
>> Genau so war es auch dann, eine Slowakische Fluglinie (ist wohl für
>> Daaloo
> eingesprungen) und selbst der 165cm Mensch hatte
>> keine Beinfreiheit!
>>
>> Aber nach Djibouti fliegt nur eine Linie und nur einmal die Woche und
>> das Gepäck darf auch auf keinen Fall vom Heimat Flughafen
>> durchgecheckt werden, es würde nicht ankommen. Also hielten wir uns
>> an alle neuen Regeln und landeten gut aber hungrig in Afrika, das
>> Essen war miserabel!.
>>
>> Dafür waren wir erstaunt über das Boot- Nemo (Ägyptisch) . Es war
>> sehr gepflegt und wir hatten da erste mal einen Jacuzzi an Board.
>> Begrüßt haben uns Elenor (Französin) und Mohammed (Algerier) beide
>> sehr nett und zuvorkommend, englisch sprechend.
>>
>> Enttäuscht waren wir etwas über das Essen. Wer Tauchsafaris kennt,
>> der ist schon mal verwöhnt über die Vielfalt zum Essen aus Fisch,
>> Huhn und Fleisch.
>> Hier leider nur zu oft Hackfleisch Gerichte, allerdingt wurde uns da
>> so erklärt, dass es nicht einfach ist in Djibouti an Lebensmittel zu
>> kommen.
>> Das Essen war zumindest gut, wenn nicht einfallsreich.
>>
>> Zu den Tauchgängen: lt Reisebeschreibung sollten nur erfahrene
>> Taucher (min CMAS **) anreisen. Wir hatten jedoch nie
>> Strömungtauchgänge und fanden die Tauchgänge sehr einfach. Allerdings
>> war die Sicht durch da viele Plankton max. 5-8 Meter, aber dafür
>> waren wir ja auf Walhaierkundung.
>>
>> Großfische waren gar nicht zu sehen. Hai wie ausgestorben, bis wie
>> erfuhren, dass diese wirklich von den Japanern wegefischt wurden.
>>
>> Dann kamen die Tage um auf Suche nach dem Planktonfresser zu gehen.
>>
>> Zuerst nur mit Schnorchel und Maske. Und fast immer waren sie da.
>> Aber bei einem Tauchgang hatten wir auch sehr viel Glück, er
>> begleitet uns ein paar Minuten auf 6 Meter.
>>
>>
>>
>> Die letzte Nacht wird man im Sheraton eingebucht, wir würden aber
>> empfehlen das Kempinski www.kempinski-djibouti.com mit Aufpreis zu
>> nehmen, das Essen und der Pool lohnen!!!! Wichtig es wird nur Visa in
>> Djibouti akzeptiert.
>>
>>
>>
>> Link zum Video : http://de.youtube.com/watch?v=issMofDHVkc
>>
>>
>>
Nächtlicher Tanz der Walhaie
(Dschibuti, 24.10.-2.11.2007)

Ich gehöre zu den Menschen, denen es einfach nicht gelingen wollte, einmal einem Walhai zu begegnen. Selbst in Tofo in Mosambik, eine der bekanntesten Walhai-Destinationen der Welt, habe ich die ‚schweren Jungs’ trotz optimaler Reisezeit nicht angetroffen. Vielleicht waren sie ja nach Dschibuti unterwegs ...

Also ab ans Horn von Afrika! Aus der Ferne betrachtet keine besonders gemütliche Ecke unseres Planeten, aber wir hatten wirklich KEINE Probleme!! Mal abgesehen davon, dass die ursprünglich gebuchte ‚MY Daedalus’ mit defektem Motor in Ägypten auf dem Trockendock lag und wir in letzter Minute auf einem französischen Boot – der ‚DYN 1’ – untergekommen sind. Ein echter Glücksfall! Nach Dschibuti fliegt man mittwochs von London oder Paris mit Daallo Airlines; der Flug wird von der englischen Gesellschaft Aestraeus durchgeführt. Beim Tauchgepäck hat das Bodenpersonal großzügig über ein paar Kilos jenseits der 20 hinweggesehen. In Dschibuti angekommen, wurden wir noch vor den Immigration-Schaltern in Empfang genommen. Die Pässe wurden eingesammelt (keine Angst, man bekommt sie wieder!), mit Visa versehen und am Ende der Reise wieder ausgegeben. Per Minibus ging es dann gleich zum Hafen und aufs Schiff, das kurz darauf in See stach.

Zwischen Oktober und Januar, die Zeit der Walhaie in Dschibuti, führt die Route der ‚DYN 1’ sowohl zur Inselgruppe der Sept Frères (Sieben Brüder), die südlich der Meerenge Bab el Mandeb am Zusammenfluss von Rotem Meer und Indischem Ozean liegt, als auch tief in den planktonreichen Golf von Tadjoura hinein, wo das Boot in der Nähe des Walhai-Hotspots Arta Plage (Goubet al Kharab (Teufelskessel)) vor Anker geht. Die Kombination von vier Tagen Sept Frères (12 Tauchgänge) und zwei Tagen Walhai (2 TG und drei Suchfahrten mit der Feluke) hat mir persönlich gut gefallen. So hat man von allem etwas. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu ...

Sept Frères

Was gibt es zu sehen? Intakte Korallengärten und viel Fisch, insbesondere große Schulen von Drückern, Blaustreifenschnappern und Schwarzpunktsüßlippen. Außerdem viele Papageien-, Wimpel-, Anemonen-, Feilen- und Feuerfische und große Exemplare des Arab. Kaiserfisches. In fast jeder Spalte waren Muränen zu finden, allen voran richtig fette Netzmuränen. Auch Schildkröten und Rochen wurden gesichtet, neben riesigen Schwarzpunktrochen mit gut und gerne zwei Metern Durchmesser auch vereinzelte Gitarren- und Adlerrochen sowie Mobulas. Bester Tauchplatz der Sieben Brüder ist meiner Meinung nach ‚Les Marches’ vor der Südinsel der Inselgruppe (Achtung, Strömung!). Hier gibt es auf 35-40 Metern ein paar dicke Zackenbarsche zu sehen, Napoleons und große Stechrochen; beim Abtauchen konnten wir an der Riffkante eine Schule Barrakudas beobachten. Haie? Bis auf einige kleinere Weißspitzen leider Fehlanzeige! Ein Tauch-Kollege hat das Gebiet vor 30 Jahren betaucht. Damals gab es dort noch jede Menge Haie. Da hat der Mensch mal wieder ganze Arbeit geleistet, seufz! Die Riffe sind insgesamt in gutem Zustand, es wird eben wenig getaucht. An allen Tauchplätzen waren wir das EINZIGE Boot. Einige Punkte Abzug gibt es für die Sicht. Mehr als 15 Meter sollte man zu dieser Jahreszeit nicht erwarten.

Arta Plage

Nun aber zum absoluten Highlight unserer Tour: Rhincodon typus! Ob es daran lag, dass wir einen Schornsteinfeger an Bord hatten, der uns Glück brachte, keine Ahnung. Auf jeden Fall waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Denn die Walhaie hatten beschlossen, uns am Abend einen Besuch abzustatten. Aus triftigem Grund. Rund um das Boot brodelte es nur so vor Plankton und kleinen Fischchen, die vom Licht der ‚DYN 1’ angezogen wurden. Als dann plötzlich jemand „Walhai!“ schrie, wollte das zunächst keiner glauben. Doch tauchte ganz gemächlich ein riesiger Umriss aus der Dunkelheit auf. Von Deck aus ließ sich das Tier im Schein der Lampen wunderbar beobachten. Die ersten machten Masken und Schnorchel klar. An diesem Abend war allerdings eine Party am nahegelegenen Strand angesagt. Als wir gegen ein Uhr morgens wieder auf dem Schiff waren, hielten wir nochmals nach dem Walhai Ausschau. Und welch ein magischer Anblick: Im spiegelglatten Wasser unter uns tummelten sich gleich zwei der sanften Riesen. Und es wurden immer mehr! Im Laufe der Nacht gesellten sich ein dritter, ein vierter und sogar ein fünfter Walhai hinzu! Auf der DYN gab es jetzt kein Halten mehr. Wer schon schlief, wurde aus der Koje geschmissen – und vorsichtig glitt ein Schnorchler nach dem anderen ins Wasser, um die Late-Night-Show hautnah mitzuerleben. Mit weit aufgerissenen Mäulern kamen die Tiere ein ums andere Mal aus der Tiefe empor bis fast an die Oberfläche, sie standen senkrecht im Wasser, um möglichst viel Plankton einzusaugen. Dann tauchten sie erneut unter den Schiffsrumpf ab, um auf der anderen Seite wieder hochzusteigen. Und wir mittendrin, von Walhaien umzingelt! Jetzt bloß keinen berühren! Gar nicht so einfach, kamen die Fische doch ganz nah, teils zu zweit oder zu dritt bis auf einen Meter heran. Wer dabei war, der weiß: Diese Begegnung ist nicht zu toppen. Wir schnorchelten wie besessen, bis es im Wasser langsam kalt wurde und sich erste Schwimmhäute bildeten. Bis zum Morgengrauen haben die letzten an Deck ausgeharrt, konnten sich nicht losreißen von den Bildern dieser Nacht. Den größten Walhai schätzten wir übereinstimmend auf acht Meter, einen auf sechs Meter, die anderen drei auf vier, fünf Meter.

Nach kurzer Nacht und frühem Tauchgang sind wir nochmals mit den Feluken rausgefahren, um bei Tageslicht vielleicht noch ein Tier fotografieren zu können. Das war nachts praktisch unmöglich ... Eine Gruppe hatte Erfolg, sie konnte eine Stunde mit einem fünf Meter langen Exemplar schnorcheln. Die andere Gruppe hat es immerhin auf ein paar Schnappschüsse gebracht. Am Nachmittag wurde der Anker gelichtet und wir fuhren zurück nach Dschibuti-Stadt. Wer wollte, konnte jetzt noch zwei Tage an einer Exkursion teilnehmen und u. a. den heißesten Punkt der Erde – den salzigen Lake Assal, 153 Meter unter dem Meeresspiegel –, und die Bergregion Bankoualé kennenlernen.

Noch ein Wort zur ‚DYN 1’: Das 28 Meter lange Schiff verfügt über 11 Doppelkabinen mit eigener Nasszelle für maximal 22 Taucher. Trotz der großen Anzahl Taucher läuft das Tauchen sehr organisiert ab. Meist wird nicht direkt von der Plattform aus getaucht, sondern von zwei Feluken aus, die einen zum jeweiligen Tauchplatz bringen. Größten Wert wird auf die Sicherheit gelegt; bei einem Tauchunfall gibt es in Dschibuti keine schnelle Hilfe. Die Briefings sind sehr ausführlich, jeder Taucher muss eine Dekoboje mitführen. Die komplette Ausrüstung muss mitgebracht werden; für Nachttauchgänge stehen keine Leihlampen zur Verfügung. Getaucht wird mit 12 Liter Aluminium-Flaschen, Nitrox wird gegen Aufpreis angeboten. Die gesamte Crew ist sehr hilfsbereit und professionell. Da es sich bei der DYN um ein französisches Boot handelt und die Gäste zu 95 % aus Frankreich kommen, sind Französischkenntnisse von Vorteil. Renzo, der Kapitän und (hervorragende!) Koch, sowie Diveguide Doudou sprechen aber auch Englisch; die Briefings können also auch für Nicht-Frankophone durchgeführt werden.

Alles in allem eine tolle Tour, die ich gerne weiterempfehle und für die ich sechs Flossen vergebe. Wer mehr wissen will, kann mich auch direkt kontaktieren: y.herfurth@arcor.de


Walhai bei Arta Plage 1


Ein bisschen näher ...


Und noch ein bisschen näher ...


Grande Ile (7 Frères)


Barrakudas (Les Marches)


Schildkröte


Netzmuräne


Süßlippen


Ständige Begleiter




Having only seen one whale shark in my 24 years of diving so far, for Christmas I decided to try a new destination with guaranty for these huge animals. Last year a picture of 5 whale sharks was running around on the internet and in dive magazines. Djibouti was the new promising destination. Now where the hell is D. ? It´s at the horn of Africa, to the north is Eritrea, west Ethopia. Too hot in summer, the ideal time to go diving there is Okt. – Febr. Booked a flight out of Paris CDG on Daallo Airlines. Daallo never turned up, it was jet 2.com, a British Charter Airline which brought us to D. however with lots of delay due to technical problems. No PA on that by Daallo at all. We had to overnight in Paris, lost one day of diving. A 6:45 h flight got us into D. Immigration and customs, like I feel nearly everywhere in Africa was slow and awful. It took the group 2 hours to get through. On one booth passports were collected, at an office they stamped in visas for 25 EUR, so you had to stand in a long queue two times., No fun in hot and humid climate at 1:30 in the morning. Our liveaboard was the Djibouti Diver 1, a typical Red Sea Safari boat, where she comes from then called Nemo. 32 m long, 12 cabins with AC and bathroom each, half of the cabins down below, half on the upper deck. All the amenities regular Red Sea boats have plus a Jacuzzi, which however never was filled. The boat is nice, you can´t call it luxurious being used to Agressor, etc. She rolled heavy on our way to the first place, stabilizers could help there. My itinerary said 6 nights on board, diving and looking for whale sharks in Tadjoura Bay. Normally they offer two type of trips, the one with the w s, and one to the Sept Frere (Seven Brothers) group of islands, depending on the season. Last night is spend at Sheraton or Kempinski Hotel with a choice of sightseeing tours.

We were lucky , the captain and dive instructor choose to give us both places, maybe to calm us down after so much delay and problems with luggage on the way to D. Sept Frere is everything you wish for, a mixture between Red Sea and Indian Ocean. Beautiful reefs, hard and soft coral, plenty of reef fish were greeting us. I was surprised to find big families of Angel Fish ( Yellow + Arabian) together in one spot. You saw them everywhere on the reef. Huge fields of purple soft coral, one whole area covered with anemones , most had their own Nemo, which you often don´t find elsewhere anymore. Fusselliers, blue spotted sting rays, good sized jacks, lots of leopard moray eels, sweetlips, surgeon fish, some turtles and even dolphins made us enjoy the area. Water was 26 C, vis anything between 5 and 25 m, often changing quickly. Dive conditions often swells with more or less strong currents, sometimes washing machine like thrown in for good measure, so not exactly the ideal thing for beginners. You could dive your own profile, max. 1 h and 40 m. Next we were heading into T. Bay. Dive sites different here, smooth sea, mostly volcanic boulders with a bit of coral in between. The main attraction are the wale sharks. Went into one smaller bay looking for these guys. It took only minutes and we met the first animals right on the surface, swimming in slow motion, gulping down huge amounts of water to filter the plankton from. Most were young adults or juveniles from 4 – 9 m. It was awesome to find the first, later we were snorkelling sometimes with 4 animals all around you, sometimes so close, you nearly bumped into them. Several times we spent 2 hours in the water with these friendly guys, how many there were is hard to tell.

The last day we looked at Djibouti town, local markets, a big harbour, French Navy, visited Lake Assal, a huge salt lake, saw some volcanic area and a small version of the Grand Canyon. For Geologists Djibouti must be interesting, 3 plates meet here and form huge faults. There still is volcanic activity and movement to register in the earth. The countryside is awesome.
Wo ist Dschibuti? – werden einige fragen. Es handelt sich um ein kleines ostafrikanisches Land, das im Norden an Eritrea grenzt, im Westen liegt Äthiopien, im Süden Somalia und im Osten der Golf von Aden bzw. das Rote Meer, auf dessen anderer Seite sich wenige Kilometer entfernt der Jemen befindet.

Angelockt wurden wir durch zwei schön geschriebene redaktionelle Berichte über das relativ sichere Vorkommen junger Walhaie von Oktober bis Januar in der Bucht von Tadjoura. Und die einzige Tauchbasis des Landes ist das Lagon Bleu diving center (französisch: Centre de plongée du lagon bleu), geleitet vom Franzosen Luc Poirier, der auch ein wenig Englisch versteht. Kontaktdaten: Tel. 00 253 82 57 33 und 00 253 82 61 19, luc@djiboutidivers.com, www.djiboutidivers.net

Es gibt diverse Anreisemöglichkeiten, wir haben die preiswertere Variante mit Ethiopian Airlines über Frankfurt–Addis Abbeba–Djibouti gewählt. Wenn man nicht selbst alles recherchieren und buchen möchte, kann man dies über Reisecenter Federsee freundlich und professionell erledigen lassen: www.rcf-tauchreisen.de

Die Tauchbasis unterhält zwar ein Büro auf dem Festland, und zwar im Hotel Kempinski, der operative Betrieb läuft aber komplett auf der Insel Moucha (gesprochen Muhscha), die dem Kempinski-Bootssteg gegenüber in ca. 20 Bootsminuten liegt. Diesen Transfer muss man also morgens und nachmittags mitmachen, wenn man in einem Hotel in Djibouti City wohnt und tauchen möchte, weshalb wir uns lieber für die einzige Unterkunft auf der Insel entschieden haben: das Moucha Resort Le Lagon Bleu. Eine ausführliche Beschreibung und Fotos dazu habe ich bei Holidaycheck eingestellt, aber das Einzige, was für das Resort auf der Insel spricht, sind der kurze Fußweg zur Basis, die Freundlichkeit der Hotel-Angestellten sowie natürlich der vergleichsweise viel niedrigere Preis als für das Kempinski oder das Sheraton.

Die Tauchbasis ist empfehlenswert, wobei ich je nach Erwartungshaltung dringend dazu raten würde, vorher Kontakt aufzunehmen und die aktuellen Verhältnisse detailliert abzuklären (ganz besonders, wenn man UW-Fotograf ist!). Das haben wir versäumt und bereut. In Djibouti einen (Tauch-)Urlaub zu machen, ist eine teure Angelegenheit und man sollte sich vorher bewusst sein, dass man dafür noch nicht einmal den Gegenwert wie z. B. in Ägypten bekommt.

Trotzdem fühlt man sich an der Basis wohl, der Umgang ist ausgesprochen freundlich und locker. Wir hatten den Eindruck, dass Luc oft nicht auf der Insel ist, dann kümmert sich Ibrahim um den Betrieb, und das macht er nett und souverän. Ja, man hat es mit französischen Sprachkenntnissen an der Basis etwas leichter, aber man kommt auch mit Englisch gut genug zurecht. Ibrahim spricht ein wenig Englisch und es sind immer eine oder mehrere Englisch kundige Guides vor Ort. Getaucht wird allerdings eh nur in Kleinstgruppen (meist nur 2 Taucher, max. 4) mit Guide und dessen Boje, so dass man sich nicht zu ärgern braucht, wenn das französische Briefing am Tauchplatz sehr viel ausführlicher ausfällt als das englische. ;-) Und die Bootscrew holt die Taucher dort ab, wo sie wieder hochkommen, man braucht das Boot also auch nicht selber wiederzufinden.

Problematisch hingegen ist, dass Luc derzeit 3 Tauchboote fehlen, deren Reparatur sich ewig lange hinzieht. Über Weihnachten und den Jahreswechsel 2011/2012 gab es daher nur 2 kleine Boote, mit denen man tauchen fahren konnte, eines davon ein – für Taucher nicht optimales – Schnorchlerboot. Das hatte zwei Konsequenzen: da zwischen dem Festland und der Insel ein regelmäßiger „Fährverkehr“ betrieben wird, um Verpflegung und Tagesgäste zur Insel zu fahren, mussten die beiden vorhandenen Boote immer schnell zwischen Tauchfahrten und Fährfahrten hin und her wechseln. Das wiederum brachte es mit sich, dass man zum Tauchen nur an die bis max. 15 Fahrminuten entfernten Tauchplätze gefahren wurde. Und diese boten sehr schlechte Sichtweiten (in einem Fall sogar mal weniger als 3 m) und waren ab dem dritten Tauchtag langweilig. Einer der richtig guten Tauchplätze (Ras Zero) kann also wegen der weiten Entfernung nicht angeboten werden, die anderen guten Plätze bei den Seven Brothers können darüber hinaus wegen der somalischen Piraten nicht angefahren werden, die bei einem solchen Ausflug der Basis kürzlich eine eindeutige Warnung ausgesprochen haben. Letzteres hat Luc uns aus erster Hand berichtet, seine in einem älteren Artikel anders lautende Meinung ist also überholt.

Es wurden Halbtagesausfahrten mit nur einem TG durchgeführt, so dass man zum Mittagessen zurück im Hotel war (das ohnehin mit Vollpension gebucht wird). Die erste Ausfahrt fand zwischen halb zehn und zehn statt, die zweite zwischen halb drei und drei. Ein nicht-tauchender Partner ist daher nie lange allein.

Wenn die Sicht einigermaßen gut ist, entspricht das Tauchen dem Roten Meer, wenn auch landschaftliche Besonderheiten wie Steilwände, Canyons oder Höhlen völlig fehlen. Auch „Korallengärten“ haben wir während unserer 10 Tauchgänge nicht gesehen, sondern nur Sandplätze mit größeren oder kleineren Felsblöcken, die mehr oder weniger schön bewachsen waren. Außerdem gibt es drei Wracks, von denen unserer Meinung nach lediglich eines betauchenswert ist. Ansonsten haben wir einen Stachelrochen gesehen, bei jedem Tauchgang einen oder mehrere Napoleons, ab und zu eine Schildkröte sowie die üblichen Rotmeer-Rifffische und Kleinfisch-Schwärme, bei ca. 28 Grad Wassertemperatur und völlig ohne Strömung. Da auch Wind und Wellengang so nah an der Insel nicht erwähnenswert sind, waren die Tauchgänge und -ausfahrten alle total relaxt und die Stimmung auf den Booten entspannt. Die Bootscrews sind gut ausgebildet, hilfsbereit und denken mit.

Die meisten Taucher haben ihr Equipment alleine von der Basis über den Kunststofffässer-Ponton (= „Steg“) zum Boot getragen, das ist wohl auch das übliche Vorgehen. Aber auf einen Hinweis von uns, dass wir das wegen Rückenproblemen nicht könnten, wurde schnell und hilfsbereit reagiert. Wir haben dann nur noch Masken, Fins und persönliche Dinge genommen, den Rest hat ein Mitarbeiter erledigt. Die 12 l-Stahlflaschen – sowohl mit DIN- als auch mit INT-Anschlüssen – waren stets mit über 200 bar gut gefüllt, die Tauchzeitbegrenzung liegt bei ca. 60 Minuten. An den Tauchplätzen, die wir kennengelernt haben, gab es keine kalten Unterströmungen oder Sprungschichten, so dass der Durchschnittsurlaubstaucher mit einem Shorty oder Tropi tauchen kann. Ich friere immer sehr schnell und habe einen langen 3 mm-Anzug plus Kopfhaube ideal gefunden. Wir hatten im djibutischen Winter immer noch knapp 30 Grad Lufttemperatur bei geringer Luftfeuchtigkeit, so dass die Anzüge und Füßlinge bis zum nächsten Morgen immer gut trocken waren.

Der Hauptgrund unserer Anreise waren aber die Walhaie. Die Wahrscheinlichkeit, diese hier anzutreffen, ist immer noch sehr, sehr hoch (der Basisleiter sagte, zu 95 %), aber man sollte die Umstände einer solchen Begegnung vorher wissen. Durch die redaktionelle Berichterstattung (u. a. Spiegel.de vom 05.11.2010, „Walhaie vor Dschibuti – Gipfeltreffen der Giganten“, Autor Linus Geschke) waren wir verleitet zu glauben, dass man mit den Walhaien tauchen kann oder dass man sie bei Ausfahrten an bestimmten Plätzen wahrscheinlich beim Tauchen sieht. Das ist nicht so. Die Tauchbasis organisiert nach vorheriger Anmeldung und gegen einen Aufpreis einen Ganztagesschnorchelausflug zur Bucht von Tadjoura. Freitage sollte man dabei grundsätzlich meiden, weil dann aus dem Jemen große Boote mit -zig Schnorchlern in der Bucht erscheinen, die bei Auftauchen eines einzigen Tieres alle gleichzeitig ins Wasser springen. Außerdem muss man wissen, dass die Suche nach einem oder mehreren Walhaien sehr lange dauern kann, wir haben von einem Extremfall gehört, wo es 3 Stunden dauerte. Wir hatten Glück, schon nach kurzer Suche immer mal wieder einen Walhai zu sehen, mit dem der eine oder andere Gast kurz schnorcheln konnte. Durch die Vielzahl der Besucher sind die Tiere aber mittlerweile so sensibel, dass sie sehr schnell abtauchen. Der Basisleiter erzählte uns, dass die Zeiten vorbei seien, in denen die Walhaie neugierig und zutraulich gewesen sind, weil mittlerweile einfach zu viele Besucher in die Bucht kommen. Von der Insel Moucha aus dauerte die Fahrt mit dem Speedboat ca. 1 1/2 Stunden, mittags kann man sich an einen Strand fahren lassen, um dort etwas zu essen oder in der Sonne zu liegen oder zu schnorcheln. Achtung, an den Stränden dort gibt es null Infrastruktur und keinen Schatten! Auf der Rückfahrt hat man die Wellen gegen sich und wenn der Wind zugenommen hat, wird die Tour sehr rau, weil das Boot hart gegen jede Welle schlägt.

Unser ganz persönliches Fazit: die Basis ist absolut o.k., aber solange die Tauchboote fehlen, lohnt sich die Anreise für einen Tauchurlaub im Vergleich zum Roten Meer nicht und das Preis-/Leistungsverhältnis ist generell in Djibouti außerordentlich schlecht.
Having only seen one whale shark in my 24 years of diving so far, for Christmas I decided to try a new destination with guaranty for these huge animals. Last year a picture of 5 whale sharks was running around on the internet and in dive magazines. Djibouti was the new promising destination. Now where the hell is D. ? It´s at the horn of Africa, to the north is Eritrea, west Ethopia. Too hot in summer, the ideal time to go diving there is Okt. – Febr. Booked a flight out of Paris CDG on Daallo Airlines. Daallo never turned up, it was jet 2.com, a British Charter Airline which brought us to D. however with lots of delay due to technical problems. No PA on that by Daallo at all. We had to overnight in Paris, lost one day of diving. A 6:45 h flight got us into D. Immigration and customs, like I feel nearly everywhere in Africa was slow and awful. It took the group 2 hours to get through. On one booth passports were collected, at an office they stamped in visas for 25 EUR, so you had to stand in a long queue two times., No fun in hot and humid climate at 1:30 in the morning. Our liveaboard was the Djibouti Diver 1, a typical Red Sea Safari boat, where she comes from then called Nemo. 32 m long, 12 cabins with AC and bathroom each, half of the cabins down below, half on the upper deck. All the amenities regular Red Sea boats have plus a Jacuzzi, which however never was filled. The boat is nice, you can´t call it luxurious being used to Agressor, etc. She rolled heavy on our way to the first place, stabilizers could help there. My itinerary said 6 nights on board, diving and looking for whale sharks in Tadjoura Bay. Normally they offer two type of trips, the one with the w s, and one to the Sept Frere (Seven Brothers) group of islands, depending on the season. Last night is spend at Sheraton or Kempinski Hotel with a choice of sightseeing tours.

We were lucky , the captain and dive instructor choose to give us both places, maybe to calm us down after so much delay and problems with luggage on the way to D. Sept Frere is everything you wish for, a mixture between Red Sea and Indian Ocean. Beautiful reefs, hard and soft coral, plenty of reef fish were greeting us. I was surprised to find big families of Angel Fish ( Yellow + Arabian) together in one spot. You saw them everywhere on the reef. Huge fields of purple soft coral, one whole area covered with anemones , most had their own Nemo, which you often don´t find elsewhere anymore. Fusselliers, blue spotted sting rays, good sized jacks, lots of leopard moray eels, sweetlips, surgeon fish, some turtles and even dolphins made us enjoy the area. Water was 26 C, vis anything between 5 and 25 m, often changing quickly. Dive conditions often swells with more or less strong currents, sometimes washing machine like thrown in for good measure, so not exactly the ideal thing for beginners. You could dive your own profile, max. 1 h and 40 m. Next we were heading into T. Bay. Dive sites different here, smooth sea, mostly volcanic boulders with a bit of coral in between. The main attraction are the wale sharks. Went into one smaller bay looking for these guys. It took only minutes and we met the first animals right on the surface, swimming in slow motion, gulping down huge amounts of water to filter the plankton from. Most were young adults or juveniles from 4 – 9 m. It was awesome to find the first, later we were snorkelling sometimes with 4 animals all around you, sometimes so close, you nearly bumped into them. Several times we spent 2 hours in the water with these friendly guys, how many there were is hard to tell.

The last day we looked at Djibouti town, local markets, a big harbour, French Navy, visited Lake Assal, a huge salt lake, saw some volcanic area and a small version of the Grand Canyon. For Geologists Djibouti must be interesting, 3 plates meet here and form huge faults. There still is volcanic activity and movement to register in the earth. The countryside is awesome.
Tauchsafari Djibouti

Hallo Leute

Ich möchte euch hier kurz meine Erlebnisse unserer Tauchsafari in Djibouti veröffentlichen.

Wir haben unsere Tauchreise (03.12.-12.12.2008) über ein Wiener Reisebüro bei SlowDive gebucht.
Unsere Flüge Wien-Paris (AUA) und Paris-Djibouit (Jet2.com) waren einfach zum Ziel führend.
Die Einreise nach Djibouti war völlig unkompliziert.
Unser Touristenvisum wurde direkt am Flughafen ausgestellt und wir konnten anders als überall zu lesen auch unsere Reisepässe gleich wieder mitnehmen.
Nach einer Stunde hatten alle ihre Koffer sogar die Taucher die ihre Koffer direkt aus Wien durchcheckten.
Am Hafen wurden wir von „Max „ empfangen und zum Schiff gebracht.
Unser Schiff war die Djibouti Divers I (ein ägyptisches Schiff mit dem Namen NEMO)
Wir wurden zu unserem Glück in den Kabinen am Oberdeck untergebracht.
Am Boot war eine sehr angenehme Mischung der Nationalitäten,
elf Österreicher, ein Deutscher, ein Engländer, acht Franzosen.
Der Tauchplatz vom ersten Tag
1) MASKALI CANYON (Checkdive)
war eher ein Eingewöhnungstauchgang, den der Guide war nicht im Wasser.
danach fuhren wir direkt zu den Seven Brothers
Die Tauchplätze vom zweiten Tag
2) HAROD LE KAHLE
3) CHINESE GARDEN
4) HADDA DABALI (Nightdive)
Die Tauchplätze vom dritten Tag
5) EYOUNDA KOMAYTU
6) JAPANESE GARDEN
7) DRIFT KHADA DABALI
Die Tauchplätze vom vierten Tag
8) TOLKA
9) THE WEST ROAD
Nach diesem Tauchgang fuhren wir endlich in die Richtung der Walhai Tauchplätze in den Golf von Tadjoura
10) O’BOCK GARDEN (Nightdive)
Die Tauchplätze vom fünften Tag
11) RAS EIRO DROP
• SCHNORCHELN I
Nach dem nächsten Frühstück kam das wofür wir eigentlich alle da waren
Schnorcheln im Gebiet der Walhaie.
Die Suche dauerte nicht lange und nach ca 20min konnten wir zum ersten Mal zu einem Walhai ins Wasser springen. Die Stimmung war perfekt wurde aber noch besser denn unser Guide brachte uns mitten auf den Walhaihighway. Wir konnten uns an diesen wunderbaren Tieren nicht satt sehen. Im Minutentakt kamen Walhaie bei uns vorbei allein für diesen Schnorcheltrip lohnte sich diese Reise.
• SCHNORCHELN II
Dasselbe Bild wie beim ersten Schnorchelausflug
12) RAS CORALIE (Nightdive)
In der Nacht hatte ich das für mich beeindruckendste Erlebnis
Wir konnten um Mittenacht mit 5 Wahlhaien direkt vorm Boot schwimmen
Die Tauchplätze vom sechsten Tag
13) C.E.C.A.P.
• SCHNORCHELN III
Dasselbe Bild wie beim den ersten zwei Schnorchelausflügen
14) SHA’AB ARTA
Zum Abschluss dieser Reisen hatten wir den Aufpreis auf das Kempinski in Kauf genommen um eine perfekte Reise luxuriös zu beenden.

Fazit:
Das Boot war Top
Die Besatzung sehr hilfsbereit
Der Koch hat genau meinen Geschmack getroffen ob Huhn, Rind oder frisch gefangener Fisch alles schmeckte sehr gut
Wir haben die Walhaie beim Tauchen beim Schnorcheln während des Nachttauchganges und am Ankerplatz beobachten können.
Weiters wurden gesichtet diverse Haiarten, Delfine ober und unter Wasser Schildkröten, und viele andere bunte Fische.

Ich kann diese Tauchreise nur weiterempfehlen.

lg
georg

Wir haben bei SLOW DIVE www.slow-dive.de Walhaitauchen in Djibouti
>> vom 15.10 -26.10 .2008 gebucht.
>>
>> Die Reise war etwas beschwerlicher als sonst, da wir uns ständig beim
>> Auswertigen Amt erkundigt haben, ob Djibouti „sicher“ ist. Dann der
>> Flug mit DAALOO AIRLINES, welches wir zuvor noch nie gehört hatten.
>> Genau so war es auch dann, eine Slowakische Fluglinie (ist wohl für
>> Daaloo
> eingesprungen) und selbst der 165cm Mensch hatte
>> keine Beinfreiheit!
>>
>> Aber nach Djibouti fliegt nur eine Linie und nur einmal die Woche und
>> das Gepäck darf auch auf keinen Fall vom Heimat Flughafen
>> durchgecheckt werden, es würde nicht ankommen. Also hielten wir uns
>> an alle neuen Regeln und landeten gut aber hungrig in Afrika, das
>> Essen war miserabel!.
>>
>> Dafür waren wir erstaunt über das Boot- Nemo (Ägyptisch) . Es war
>> sehr gepflegt und wir hatten da erste mal einen Jacuzzi an Board.
>> Begrüßt haben uns Elenor (Französin) und Mohammed (Algerier) beide
>> sehr nett und zuvorkommend, englisch sprechend.
>>
>> Enttäuscht waren wir etwas über das Essen. Wer Tauchsafaris kennt,
>> der ist schon mal verwöhnt über die Vielfalt zum Essen aus Fisch,
>> Huhn und Fleisch.
>> Hier leider nur zu oft Hackfleisch Gerichte, allerdingt wurde uns da
>> so erklärt, dass es nicht einfach ist in Djibouti an Lebensmittel zu
>> kommen.
>> Das Essen war zumindest gut, wenn nicht einfallsreich.
>>
>> Zu den Tauchgängen: lt Reisebeschreibung sollten nur erfahrene
>> Taucher (min CMAS **) anreisen. Wir hatten jedoch nie
>> Strömungtauchgänge und fanden die Tauchgänge sehr einfach. Allerdings
>> war die Sicht durch da viele Plankton max. 5-8 Meter, aber dafür
>> waren wir ja auf Walhaierkundung.
>>
>> Großfische waren gar nicht zu sehen. Hai wie ausgestorben, bis wie
>> erfuhren, dass diese wirklich von den Japanern wegefischt wurden.
>>
>> Dann kamen die Tage um auf Suche nach dem Planktonfresser zu gehen.
>>
>> Zuerst nur mit Schnorchel und Maske. Und fast immer waren sie da.
>> Aber bei einem Tauchgang hatten wir auch sehr viel Glück, er
>> begleitet uns ein paar Minuten auf 6 Meter.
>>
>>
>>
>> Die letzte Nacht wird man im Sheraton eingebucht, wir würden aber
>> empfehlen das Kempinski www.kempinski-djibouti.com mit Aufpreis zu
>> nehmen, das Essen und der Pool lohnen!!!! Wichtig es wird nur Visa in
>> Djibouti akzeptiert.
>>
>>
>>
>> Link zum Video : http://de.youtube.com/watch?v=issMofDHVkc
>>
>>
>>
Nächtlicher Tanz der Walhaie
(Dschibuti, 24.10.-2.11.2007)

Ich gehöre zu den Menschen, denen es einfach nicht gelingen wollte, einmal einem Walhai zu begegnen. Selbst in Tofo in Mosambik, eine der bekanntesten Walhai-Destinationen der Welt, habe ich die ‚schweren Jungs’ trotz optimaler Reisezeit nicht angetroffen. Vielleicht waren sie ja nach Dschibuti unterwegs ...

Also ab ans Horn von Afrika! Aus der Ferne betrachtet keine besonders gemütliche Ecke unseres Planeten, aber wir hatten wirklich KEINE Probleme!! Mal abgesehen davon, dass die ursprünglich gebuchte ‚MY Daedalus’ mit defektem Motor in Ägypten auf dem Trockendock lag und wir in letzter Minute auf einem französischen Boot – der ‚DYN 1’ – untergekommen sind. Ein echter Glücksfall! Nach Dschibuti fliegt man mittwochs von London oder Paris mit Daallo Airlines; der Flug wird von der englischen Gesellschaft Aestraeus durchgeführt. Beim Tauchgepäck hat das Bodenpersonal großzügig über ein paar Kilos jenseits der 20 hinweggesehen. In Dschibuti angekommen, wurden wir noch vor den Immigration-Schaltern in Empfang genommen. Die Pässe wurden eingesammelt (keine Angst, man bekommt sie wieder!), mit Visa versehen und am Ende der Reise wieder ausgegeben. Per Minibus ging es dann gleich zum Hafen und aufs Schiff, das kurz darauf in See stach.

Zwischen Oktober und Januar, die Zeit der Walhaie in Dschibuti, führt die Route der ‚DYN 1’ sowohl zur Inselgruppe der Sept Frères (Sieben Brüder), die südlich der Meerenge Bab el Mandeb am Zusammenfluss von Rotem Meer und Indischem Ozean liegt, als auch tief in den planktonreichen Golf von Tadjoura hinein, wo das Boot in der Nähe des Walhai-Hotspots Arta Plage (Goubet al Kharab (Teufelskessel)) vor Anker geht. Die Kombination von vier Tagen Sept Frères (12 Tauchgänge) und zwei Tagen Walhai (2 TG und drei Suchfahrten mit der Feluke) hat mir persönlich gut gefallen. So hat man von allem etwas. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu ...

Sept Frères

Was gibt es zu sehen? Intakte Korallengärten und viel Fisch, insbesondere große Schulen von Drückern, Blaustreifenschnappern und Schwarzpunktsüßlippen. Außerdem viele Papageien-, Wimpel-, Anemonen-, Feilen- und Feuerfische und große Exemplare des Arab. Kaiserfisches. In fast jeder Spalte waren Muränen zu finden, allen voran richtig fette Netzmuränen. Auch Schildkröten und Rochen wurden gesichtet, neben riesigen Schwarzpunktrochen mit gut und gerne zwei Metern Durchmesser auch vereinzelte Gitarren- und Adlerrochen sowie Mobulas. Bester Tauchplatz der Sieben Brüder ist meiner Meinung nach ‚Les Marches’ vor der Südinsel der Inselgruppe (Achtung, Strömung!). Hier gibt es auf 35-40 Metern ein paar dicke Zackenbarsche zu sehen, Napoleons und große Stechrochen; beim Abtauchen konnten wir an der Riffkante eine Schule Barrakudas beobachten. Haie? Bis auf einige kleinere Weißspitzen leider Fehlanzeige! Ein Tauch-Kollege hat das Gebiet vor 30 Jahren betaucht. Damals gab es dort noch jede Menge Haie. Da hat der Mensch mal wieder ganze Arbeit geleistet, seufz! Die Riffe sind insgesamt in gutem Zustand, es wird eben wenig getaucht. An allen Tauchplätzen waren wir das EINZIGE Boot. Einige Punkte Abzug gibt es für die Sicht. Mehr als 15 Meter sollte man zu dieser Jahreszeit nicht erwarten.

Arta Plage

Nun aber zum absoluten Highlight unserer Tour: Rhincodon typus! Ob es daran lag, dass wir einen Schornsteinfeger an Bord hatten, der uns Glück brachte, keine Ahnung. Auf jeden Fall waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Denn die Walhaie hatten beschlossen, uns am Abend einen Besuch abzustatten. Aus triftigem Grund. Rund um das Boot brodelte es nur so vor Plankton und kleinen Fischchen, die vom Licht der ‚DYN 1’ angezogen wurden. Als dann plötzlich jemand „Walhai!“ schrie, wollte das zunächst keiner glauben. Doch tauchte ganz gemächlich ein riesiger Umriss aus der Dunkelheit auf. Von Deck aus ließ sich das Tier im Schein der Lampen wunderbar beobachten. Die ersten machten Masken und Schnorchel klar. An diesem Abend war allerdings eine Party am nahegelegenen Strand angesagt. Als wir gegen ein Uhr morgens wieder auf dem Schiff waren, hielten wir nochmals nach dem Walhai Ausschau. Und welch ein magischer Anblick: Im spiegelglatten Wasser unter uns tummelten sich gleich zwei der sanften Riesen. Und es wurden immer mehr! Im Laufe der Nacht gesellten sich ein dritter, ein vierter und sogar ein fünfter Walhai hinzu! Auf der DYN gab es jetzt kein Halten mehr. Wer schon schlief, wurde aus der Koje geschmissen – und vorsichtig glitt ein Schnorchler nach dem anderen ins Wasser, um die Late-Night-Show hautnah mitzuerleben. Mit weit aufgerissenen Mäulern kamen die Tiere ein ums andere Mal aus der Tiefe empor bis fast an die Oberfläche, sie standen senkrecht im Wasser, um möglichst viel Plankton einzusaugen. Dann tauchten sie erneut unter den Schiffsrumpf ab, um auf der anderen Seite wieder hochzusteigen. Und wir mittendrin, von Walhaien umzingelt! Jetzt bloß keinen berühren! Gar nicht so einfach, kamen die Fische doch ganz nah, teils zu zweit oder zu dritt bis auf einen Meter heran. Wer dabei war, der weiß: Diese Begegnung ist nicht zu toppen. Wir schnorchelten wie besessen, bis es im Wasser langsam kalt wurde und sich erste Schwimmhäute bildeten. Bis zum Morgengrauen haben die letzten an Deck ausgeharrt, konnten sich nicht losreißen von den Bildern dieser Nacht. Den größten Walhai schätzten wir übereinstimmend auf acht Meter, einen auf sechs Meter, die anderen drei auf vier, fünf Meter.

Nach kurzer Nacht und frühem Tauchgang sind wir nochmals mit den Feluken rausgefahren, um bei Tageslicht vielleicht noch ein Tier fotografieren zu können. Das war nachts praktisch unmöglich ... Eine Gruppe hatte Erfolg, sie konnte eine Stunde mit einem fünf Meter langen Exemplar schnorcheln. Die andere Gruppe hat es immerhin auf ein paar Schnappschüsse gebracht. Am Nachmittag wurde der Anker gelichtet und wir fuhren zurück nach Dschibuti-Stadt. Wer wollte, konnte jetzt noch zwei Tage an einer Exkursion teilnehmen und u. a. den heißesten Punkt der Erde – den salzigen Lake Assal, 153 Meter unter dem Meeresspiegel –, und die Bergregion Bankoualé kennenlernen.

Noch ein Wort zur ‚DYN 1’: Das 28 Meter lange Schiff verfügt über 11 Doppelkabinen mit eigener Nasszelle für maximal 22 Taucher. Trotz der großen Anzahl Taucher läuft das Tauchen sehr organisiert ab. Meist wird nicht direkt von der Plattform aus getaucht, sondern von zwei Feluken aus, die einen zum jeweiligen Tauchplatz bringen. Größten Wert wird auf die Sicherheit gelegt; bei einem Tauchunfall gibt es in Dschibuti keine schnelle Hilfe. Die Briefings sind sehr ausführlich, jeder Taucher muss eine Dekoboje mitführen. Die komplette Ausrüstung muss mitgebracht werden; für Nachttauchgänge stehen keine Leihlampen zur Verfügung. Getaucht wird mit 12 Liter Aluminium-Flaschen, Nitrox wird gegen Aufpreis angeboten. Die gesamte Crew ist sehr hilfsbereit und professionell. Da es sich bei der DYN um ein französisches Boot handelt und die Gäste zu 95 % aus Frankreich kommen, sind Französischkenntnisse von Vorteil. Renzo, der Kapitän und (hervorragende!) Koch, sowie Diveguide Doudou sprechen aber auch Englisch; die Briefings können also auch für Nicht-Frankophone durchgeführt werden.

Alles in allem eine tolle Tour, die ich gerne weiterempfehle und für die ich sechs Flossen vergebe. Wer mehr wissen will, kann mich auch direkt kontaktieren: y.herfurth@arcor.de


Walhai bei Arta Plage 1


Ein bisschen näher ...


Und noch ein bisschen näher ...


Grande Ile (7 Frères)


Barrakudas (Les Marches)


Schildkröte


Netzmuräne


Süßlippen


Ständige Begleiter




Having only seen one whale shark in my 24 years of diving so far, for Christmas I decided to try a new destination with guaranty for these huge animals. Last year a picture of 5 whale sharks was running around on the internet and in dive magazines. Djibouti was the new promising destination. Now where the hell is D. ? It´s at the horn of Africa, to the north is Eritrea, west Ethopia. Too hot in summer, the ideal time to go diving there is Okt. – Febr. Booked a flight out of Paris CDG on Daallo Airlines. Daallo never turned up, it was jet 2.com, a British Charter Airline which brought us to D. however with lots of delay due to technical problems. No PA on that by Daallo at all. We had to overnight in Paris, lost one day of diving. A 6:45 h flight got us into D. Immigration and customs, like I feel nearly everywhere in Africa was slow and awful. It took the group 2 hours to get through. On one booth passports were collected, at an office they stamped in visas for 25 EUR, so you had to stand in a long queue two times., No fun in hot and humid climate at 1:30 in the morning. Our liveaboard was the Djibouti Diver 1, a typical Red Sea Safari boat, where she comes from then called Nemo. 32 m long, 12 cabins with AC and bathroom each, half of the cabins down below, half on the upper deck. All the amenities regular Red Sea boats have plus a Jacuzzi, which however never was filled. The boat is nice, you can´t call it luxurious being used to Agressor, etc. She rolled heavy on our way to the first place, stabilizers could help there. My itinerary said 6 nights on board, diving and looking for whale sharks in Tadjoura Bay. Normally they offer two type of trips, the one with the w s, and one to the Sept Frere (Seven Brothers) group of islands, depending on the season. Last night is spend at Sheraton or Kempinski Hotel with a choice of sightseeing tours.

We were lucky , the captain and dive instructor choose to give us both places, maybe to calm us down after so much delay and problems with luggage on the way to D. Sept Frere is everything you wish for, a mixture between Red Sea and Indian Ocean. Beautiful reefs, hard and soft coral, plenty of reef fish were greeting us. I was surprised to find big families of Angel Fish ( Yellow + Arabian) together in one spot. You saw them everywhere on the reef. Huge fields of purple soft coral, one whole area covered with anemones , most had their own Nemo, which you often don´t find elsewhere anymore. Fusselliers, blue spotted sting rays, good sized jacks, lots of leopard moray eels, sweetlips, surgeon fish, some turtles and even dolphins made us enjoy the area. Water was 26 C, vis anything between 5 and 25 m, often changing quickly. Dive conditions often swells with more or less strong currents, sometimes washing machine like thrown in for good measure, so not exactly the ideal thing for beginners. You could dive your own profile, max. 1 h and 40 m. Next we were heading into T. Bay. Dive sites different here, smooth sea, mostly volcanic boulders with a bit of coral in between. The main attraction are the wale sharks. Went into one smaller bay looking for these guys. It took only minutes and we met the first animals right on the surface, swimming in slow motion, gulping down huge amounts of water to filter the plankton from. Most were young adults or juveniles from 4 – 9 m. It was awesome to find the first, later we were snorkelling sometimes with 4 animals all around you, sometimes so close, you nearly bumped into them. Several times we spent 2 hours in the water with these friendly guys, how many there were is hard to tell.

The last day we looked at Djibouti town, local markets, a big harbour, French Navy, visited Lake Assal, a huge salt lake, saw some volcanic area and a small version of the Grand Canyon. For Geologists Djibouti must be interesting, 3 plates meet here and form huge faults. There still is volcanic activity and movement to register in the earth. The countryside is awesome.
Wo ist Dschibuti? – werden einige fragen. Es handelt sich um ein kleines ostafrikanisches Land, das im Norden an Eritrea grenzt, im Westen liegt Äthiopien, im Süden Somalia und im Osten der Golf von Aden bzw. das Rote Meer, auf dessen anderer Seite sich wenige Kilometer entfernt der Jemen befindet.

Angelockt wurden wir durch zwei schön geschriebene redaktionelle Berichte über das relativ sichere Vorkommen junger Walhaie von Oktober bis Januar in der Bucht von Tadjoura. Und die einzige Tauchbasis des Landes ist das Lagon Bleu diving center (französisch: Centre de plongée du lagon bleu), geleitet vom Franzosen Luc Poirier, der auch ein wenig Englisch versteht. Kontaktdaten: Tel. 00 253 82 57 33 und 00 253 82 61 19, luc@djiboutidivers.com, www.djiboutidivers.net

Es gibt diverse Anreisemöglichkeiten, wir haben die preiswertere Variante mit Ethiopian Airlines über Frankfurt–Addis Abbeba–Djibouti gewählt. Wenn man nicht selbst alles recherchieren und buchen möchte, kann man dies über Reisecenter Federsee freundlich und professionell erledigen lassen: www.rcf-tauchreisen.de

Die Tauchbasis unterhält zwar ein Büro auf dem Festland, und zwar im Hotel Kempinski, der operative Betrieb läuft aber komplett auf der Insel Moucha (gesprochen Muhscha), die dem Kempinski-Bootssteg gegenüber in ca. 20 Bootsminuten liegt. Diesen Transfer muss man also morgens und nachmittags mitmachen, wenn man in einem Hotel in Djibouti City wohnt und tauchen möchte, weshalb wir uns lieber für die einzige Unterkunft auf der Insel entschieden haben: das Moucha Resort Le Lagon Bleu. Eine ausführliche Beschreibung und Fotos dazu habe ich bei Holidaycheck eingestellt, aber das Einzige, was für das Resort auf der Insel spricht, sind der kurze Fußweg zur Basis, die Freundlichkeit der Hotel-Angestellten sowie natürlich der vergleichsweise viel niedrigere Preis als für das Kempinski oder das Sheraton.

Die Tauchbasis ist empfehlenswert, wobei ich je nach Erwartungshaltung dringend dazu raten würde, vorher Kontakt aufzunehmen und die aktuellen Verhältnisse detailliert abzuklären (ganz besonders, wenn man UW-Fotograf ist!). Das haben wir versäumt und bereut. In Djibouti einen (Tauch-)Urlaub zu machen, ist eine teure Angelegenheit und man sollte sich vorher bewusst sein, dass man dafür noch nicht einmal den Gegenwert wie z. B. in Ägypten bekommt.

Trotzdem fühlt man sich an der Basis wohl, der Umgang ist ausgesprochen freundlich und locker. Wir hatten den Eindruck, dass Luc oft nicht auf der Insel ist, dann kümmert sich Ibrahim um den Betrieb, und das macht er nett und souverän. Ja, man hat es mit französischen Sprachkenntnissen an der Basis etwas leichter, aber man kommt auch mit Englisch gut genug zurecht. Ibrahim spricht ein wenig Englisch und es sind immer eine oder mehrere Englisch kundige Guides vor Ort. Getaucht wird allerdings eh nur in Kleinstgruppen (meist nur 2 Taucher, max. 4) mit Guide und dessen Boje, so dass man sich nicht zu ärgern braucht, wenn das französische Briefing am Tauchplatz sehr viel ausführlicher ausfällt als das englische. ;-) Und die Bootscrew holt die Taucher dort ab, wo sie wieder hochkommen, man braucht das Boot also auch nicht selber wiederzufinden.

Problematisch hingegen ist, dass Luc derzeit 3 Tauchboote fehlen, deren Reparatur sich ewig lange hinzieht. Über Weihnachten und den Jahreswechsel 2011/2012 gab es daher nur 2 kleine Boote, mit denen man tauchen fahren konnte, eines davon ein – für Taucher nicht optimales – Schnorchlerboot. Das hatte zwei Konsequenzen: da zwischen dem Festland und der Insel ein regelmäßiger „Fährverkehr“ betrieben wird, um Verpflegung und Tagesgäste zur Insel zu fahren, mussten die beiden vorhandenen Boote immer schnell zwischen Tauchfahrten und Fährfahrten hin und her wechseln. Das wiederum brachte es mit sich, dass man zum Tauchen nur an die bis max. 15 Fahrminuten entfernten Tauchplätze gefahren wurde. Und diese boten sehr schlechte Sichtweiten (in einem Fall sogar mal weniger als 3 m) und waren ab dem dritten Tauchtag langweilig. Einer der richtig guten Tauchplätze (Ras Zero) kann also wegen der weiten Entfernung nicht angeboten werden, die anderen guten Plätze bei den Seven Brothers können darüber hinaus wegen der somalischen Piraten nicht angefahren werden, die bei einem solchen Ausflug der Basis kürzlich eine eindeutige Warnung ausgesprochen haben. Letzteres hat Luc uns aus erster Hand berichtet, seine in einem älteren Artikel anders lautende Meinung ist also überholt.

Es wurden Halbtagesausfahrten mit nur einem TG durchgeführt, so dass man zum Mittagessen zurück im Hotel war (das ohnehin mit Vollpension gebucht wird). Die erste Ausfahrt fand zwischen halb zehn und zehn statt, die zweite zwischen halb drei und drei. Ein nicht-tauchender Partner ist daher nie lange allein.

Wenn die Sicht einigermaßen gut ist, entspricht das Tauchen dem Roten Meer, wenn auch landschaftliche Besonderheiten wie Steilwände, Canyons oder Höhlen völlig fehlen. Auch „Korallengärten“ haben wir während unserer 10 Tauchgänge nicht gesehen, sondern nur Sandplätze mit größeren oder kleineren Felsblöcken, die mehr oder weniger schön bewachsen waren. Außerdem gibt es drei Wracks, von denen unserer Meinung nach lediglich eines betauchenswert ist. Ansonsten haben wir einen Stachelrochen gesehen, bei jedem Tauchgang einen oder mehrere Napoleons, ab und zu eine Schildkröte sowie die üblichen Rotmeer-Rifffische und Kleinfisch-Schwärme, bei ca. 28 Grad Wassertemperatur und völlig ohne Strömung. Da auch Wind und Wellengang so nah an der Insel nicht erwähnenswert sind, waren die Tauchgänge und -ausfahrten alle total relaxt und die Stimmung auf den Booten entspannt. Die Bootscrews sind gut ausgebildet, hilfsbereit und denken mit.

Die meisten Taucher haben ihr Equipment alleine von der Basis über den Kunststofffässer-Ponton (= „Steg“) zum Boot getragen, das ist wohl auch das übliche Vorgehen. Aber auf einen Hinweis von uns, dass wir das wegen Rückenproblemen nicht könnten, wurde schnell und hilfsbereit reagiert. Wir haben dann nur noch Masken, Fins und persönliche Dinge genommen, den Rest hat ein Mitarbeiter erledigt. Die 12 l-Stahlflaschen – sowohl mit DIN- als auch mit INT-Anschlüssen – waren stets mit über 200 bar gut gefüllt, die Tauchzeitbegrenzung liegt bei ca. 60 Minuten. An den Tauchplätzen, die wir kennengelernt haben, gab es keine kalten Unterströmungen oder Sprungschichten, so dass der Durchschnittsurlaubstaucher mit einem Shorty oder Tropi tauchen kann. Ich friere immer sehr schnell und habe einen langen 3 mm-Anzug plus Kopfhaube ideal gefunden. Wir hatten im djibutischen Winter immer noch knapp 30 Grad Lufttemperatur bei geringer Luftfeuchtigkeit, so dass die Anzüge und Füßlinge bis zum nächsten Morgen immer gut trocken waren.

Der Hauptgrund unserer Anreise waren aber die Walhaie. Die Wahrscheinlichkeit, diese hier anzutreffen, ist immer noch sehr, sehr hoch (der Basisleiter sagte, zu 95 %), aber man sollte die Umstände einer solchen Begegnung vorher wissen. Durch die redaktionelle Berichterstattung (u. a. Spiegel.de vom 05.11.2010, „Walhaie vor Dschibuti – Gipfeltreffen der Giganten“, Autor Linus Geschke) waren wir verleitet zu glauben, dass man mit den Walhaien tauchen kann oder dass man sie bei Ausfahrten an bestimmten Plätzen wahrscheinlich beim Tauchen sieht. Das ist nicht so. Die Tauchbasis organisiert nach vorheriger Anmeldung und gegen einen Aufpreis einen Ganztagesschnorchelausflug zur Bucht von Tadjoura. Freitage sollte man dabei grundsätzlich meiden, weil dann aus dem Jemen große Boote mit -zig Schnorchlern in der Bucht erscheinen, die bei Auftauchen eines einzigen Tieres alle gleichzeitig ins Wasser springen. Außerdem muss man wissen, dass die Suche nach einem oder mehreren Walhaien sehr lange dauern kann, wir haben von einem Extremfall gehört, wo es 3 Stunden dauerte. Wir hatten Glück, schon nach kurzer Suche immer mal wieder einen Walhai zu sehen, mit dem der eine oder andere Gast kurz schnorcheln konnte. Durch die Vielzahl der Besucher sind die Tiere aber mittlerweile so sensibel, dass sie sehr schnell abtauchen. Der Basisleiter erzählte uns, dass die Zeiten vorbei seien, in denen die Walhaie neugierig und zutraulich gewesen sind, weil mittlerweile einfach zu viele Besucher in die Bucht kommen. Von der Insel Moucha aus dauerte die Fahrt mit dem Speedboat ca. 1 1/2 Stunden, mittags kann man sich an einen Strand fahren lassen, um dort etwas zu essen oder in der Sonne zu liegen oder zu schnorcheln. Achtung, an den Stränden dort gibt es null Infrastruktur und keinen Schatten! Auf der Rückfahrt hat man die Wellen gegen sich und wenn der Wind zugenommen hat, wird die Tour sehr rau, weil das Boot hart gegen jede Welle schlägt.

Unser ganz persönliches Fazit: die Basis ist absolut o.k., aber solange die Tauchboote fehlen, lohnt sich die Anreise für einen Tauchurlaub im Vergleich zum Roten Meer nicht und das Preis-/Leistungsverhältnis ist generell in Djibouti außerordentlich schlecht.
Having only seen one whale shark in my 24 years of diving so far, for Christmas I decided to try a new destination with guaranty for these huge animals. Last year a picture of 5 whale sharks was running around on the internet and in dive magazines. Djibouti was the new promising destination. Now where the hell is D. ? It´s at the horn of Africa, to the north is Eritrea, west Ethopia. Too hot in summer, the ideal time to go diving there is Okt. – Febr. Booked a flight out of Paris CDG on Daallo Airlines. Daallo never turned up, it was jet 2.com, a British Charter Airline which brought us to D. however with lots of delay due to technical problems. No PA on that by Daallo at all. We had to overnight in Paris, lost one day of diving. A 6:45 h flight got us into D. Immigration and customs, like I feel nearly everywhere in Africa was slow and awful. It took the group 2 hours to get through. On one booth passports were collected, at an office they stamped in visas for 25 EUR, so you had to stand in a long queue two times., No fun in hot and humid climate at 1:30 in the morning. Our liveaboard was the Djibouti Diver 1, a typical Red Sea Safari boat, where she comes from then called Nemo. 32 m long, 12 cabins with AC and bathroom each, half of the cabins down below, half on the upper deck. All the amenities regular Red Sea boats have plus a Jacuzzi, which however never was filled. The boat is nice, you can´t call it luxurious being used to Agressor, etc. She rolled heavy on our way to the first place, stabilizers could help there. My itinerary said 6 nights on board, diving and looking for whale sharks in Tadjoura Bay. Normally they offer two type of trips, the one with the w s, and one to the Sept Frere (Seven Brothers) group of islands, depending on the season. Last night is spend at Sheraton or Kempinski Hotel with a choice of sightseeing tours.

We were lucky , the captain and dive instructor choose to give us both places, maybe to calm us down after so much delay and problems with luggage on the way to D. Sept Frere is everything you wish for, a mixture between Red Sea and Indian Ocean. Beautiful reefs, hard and soft coral, plenty of reef fish were greeting us. I was surprised to find big families of Angel Fish ( Yellow + Arabian) together in one spot. You saw them everywhere on the reef. Huge fields of purple soft coral, one whole area covered with anemones , most had their own Nemo, which you often don´t find elsewhere anymore. Fusselliers, blue spotted sting rays, good sized jacks, lots of leopard moray eels, sweetlips, surgeon fish, some turtles and even dolphins made us enjoy the area. Water was 26 C, vis anything between 5 and 25 m, often changing quickly. Dive conditions often swells with more or less strong currents, sometimes washing machine like thrown in for good measure, so not exactly the ideal thing for beginners. You could dive your own profile, max. 1 h and 40 m. Next we were heading into T. Bay. Dive sites different here, smooth sea, mostly volcanic boulders with a bit of coral in between. The main attraction are the wale sharks. Went into one smaller bay looking for these guys. It took only minutes and we met the first animals right on the surface, swimming in slow motion, gulping down huge amounts of water to filter the plankton from. Most were young adults or juveniles from 4 – 9 m. It was awesome to find the first, later we were snorkelling sometimes with 4 animals all around you, sometimes so close, you nearly bumped into them. Several times we spent 2 hours in the water with these friendly guys, how many there were is hard to tell.

The last day we looked at Djibouti town, local markets, a big harbour, French Navy, visited Lake Assal, a huge salt lake, saw some volcanic area and a small version of the Grand Canyon. For Geologists Djibouti must be interesting, 3 plates meet here and form huge faults. There still is volcanic activity and movement to register in the earth. The countryside is awesome.

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