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Wir haben unsere Hochzeitsreise auf diesem wunderschönen, neuen Schiff verbracht und haben eine Raja Ampat Tour von Sorong Richtung Wayag gebucht. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Coralia ist ein wahnsinnig tolles Schiff mit sehr schönen, geräumigen Kabinen (eher Zimmer), viel Platz überall und es werden super Touren angeboten. Ich werde im Bericht auch, soweit mir möglich, auf die Sicherheitsfeatures eingehen, vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse im Roten Meer und in Kalifornien... Das Schiff ist 48 Meter lang und hat Platz für 16 Gäste in 8 Kabinen. Vier davon sind auf dem Unterdeck und kamen mir etwas größer vor als die Kabinen auf dem Haupt- und Oberdeck, die alle hinten raus gehen und noch einen eigenen Balkon haben. Nach dem Willkommensdrink zeigte man jedem Paar seine Kabine und wies auch auf den Feuerlöscher und die Rettungswesten hin (Rettungswesten in der ersten Schublade - wenn man ins Zimmer läuft, läuft man direkt drauf zu). Unsere Kabine hatte eine Klimaanlage, die sich im Kasten mit Schlitzen befindet (Türen können auch geöffnet werden), Steckdosenleiste, wie erwähnt Schwimmwesten und Feuerlöscher, Feuermelder, Haarfön, Schreibtisch mit Hocker und Schrank. Die Betten waren sehr bequem. Beim Bootsbriefing wurden keine Fluchtwege oder Fluchtszenarien "geübt", aber die Sicherheitsfeatures vorgestellt. Auf dem Hauptdeck gibt es ein großes Schild mit "Assembly Point". Man teilte uns beim Bootsbriefing mit, dass es immer zwei Nachtwachen gibt (ich bin nie so lange wachgeblieben, dass ich es überprüfen hätte können, schätze aber die professionellen Cruise Direktoren so ein, dass sie dahinter sind, dass es auch tatsächlich so ist). Ganz oben auf dem Deck befinden sich drei Rettungsinseln. Das Essen war gut und abwechslungsreich. Es gab vor dem ersten Tauchgang ein kleineres Frühstück und nach dem ersten Tauchgang wie üblich ein großes Frühstück - Eier auf Bestellung, Speck/Würstchen, Obst, Toast, Zopfbrötchen (teilweise mit Schokolade oder Käse! gefüllt, Achtung :-), Donuts, Bohnen, Nasi/Bami Goreng, div. Marmelade und nicht originales Nutella. Dazu gibts versch. Tee, Filter-Kaffee, Müsli und Milch und auch Kakao. Hamdi und Arief haben sich bei jedem Essen super um uns gekümmert, Türen aufgehalten und die Teller abgenommen, damit man an Deck draußen sicher Platz nehmen konnte. Mittags und abends war das Essen ähnlich, Suppe (abends), Salat, div. Pastagerichte, Reis, Kartoffeln, Pommes, Rind und Hühnchen, Fisch, und am letzten Abend gabs ein Barbecue :-) (leider nicht an einem Strand). Was beim Essen verbessert werden könnte, sind Warmhaltevorrichtungen. Wenn man etwas später kam oder an Deck mit etwas Wind gegessen hat, war das Essen schnell kalt. Ein Mittaucher hatte Geburtstag und dem haben sie einen Kuchen gemacht und dazu gesungen, sehr nett. Zum Tagesablauf: 6:30/7:00 Aufstehen und kleines Frühstück 7:30/8:00 Briefing, dann Tauchen 9:30 großes Frühstück 11:00 Briefing, dann Tauchen 13:00 Mittagessen 15:00 Briefing, dann Tauchen 16:30 Snacks 18:30 Briefing, dann Nachttauchen 20:00 Abendessen Es gibt 4 Guides für 16 Taucher. Wenn die ersten 8 Taucher mit den Tenderbooten zum Platz gefahren werden, macht sich die zweite Gruppe auf den Weg zum Anziehen und wird dann an den Tauchplatz gefahren, so wird es im Dive Center nicht zu eng. Man wechselt sich ab, wer erst ist und wer als letzte Gruppe geht. Unser Guide Andi war total nett und hat auch unter Wasser gut geguidet und Sachen gezeigt. Die Ausrüstung wurde einem gewaschen, aufgehängt und zusammengebaut (wer wollte, dem wurde sogar das Kameragehäuse abgespült und getrocknet). Nitrox wurde von der Crew analysiert und man musste die Werte unterschreiben. Wer wollte, konnte selbst mit dem Analyser nachkontrollieren. Nitrox war gratis. Übrigens war auch die Marineparkgebühr für Raja Ampat bereits im Safaripreis inkludiert. Was wir gesehen haben: viele Schwarzspitzenriffhaie, Mantas, obwohl gar keine Mantasaison war!! Echt toll! Fischschwärme mit tausenden Füsilieren und anderen Schwarmfischen, Coleman Shrimps, Orang-Utan-Krabben, Pygmäen-Seepferden und Denise-Seepferdchen, Wobbegongs (Teppichhaie), Kofferfische, etliche Nacktschnecken, Schildkröten, Sepien, Fangschreckenkrebse, undundund... die meisten Tauchgänge in der Dampier Strait waren super und auch die anderen Tauchgänge waren sehr gut. Teilweise auch stärkere Strömungen. Was soll ich noch sagen, alle supernett, sehr sympathische und erfahrene Cruise Directors (Debbie und Jerry) und ich würde jederzeit wieder auf der Coralia eine Safari machen, wenn der Preis nicht wäre... ;-) Uneingeschränkte Weiterempfehlung!
Ich bin bereits das 2. Mal auf die Kei Inseln gekommen um mit Kei Pirate Divers zu tauchen. Ich bin bereits viel in Indonesien getaucht, aber ein so ruhiges schönes Fleckchen findet man kaum noch in Indonesien. Der Strand an dem die Tauchschule liegt ist einer der schönsten in Indonesien. Herrlich weißer Sandstrand, Palmen am Meer und ja noch recht wenige Touristen die ihren Weg hier her finden. Eva hilft einem gerne bei der Buchung eines der Homestays die in direkter Nachbarschaft der Tauchschule liegen (1-5MIN zu Fuß). Genauso organisiert sie ein Taxi vom Flughafen. Man muss sich also keine Gedanken machen, man muss nur noch den Flug buchen. Essen bekommt man dann im Homestay 3x täglich, sowie Wasser, Kaffee, Tee. Softgetränke und Bier kann man auch kaufen. Ich wohnte immer bei Tria Maria Cottage. Ihre 2 Bungalows liegen direkt am Meer, also außerhalb vom Tauchen kann man prima die Seele baumeln lassen. Nun zum wichtigen. Das tauchen hier ist schön relaxed. Kleines Boot maximal 6-8 Gäste auf dem Boot. 4 pro Gruppe. Das Boot fährt ca 2- 15min zur Diveside, somit kann man nach jedem Tauchgang zurück kommen und relaxen. Dafür sind Beanbags in der Tauchschule, sowie Kekse, Früchte, Kaffee, Tee, Wasser. Um das Equipment kümmert sich die liebe Crew des Dive Centers, also Zeit zum Quatschen, Relaxen, Essen,... Gekommen bin ich hierher, da man hier grüne See Cobras sehen kann und ich wurde auch nicht enttäuscht. Soweit mir bekannt, kann man die ansonsten in Indonesien nur via Liveaboard sehen. Ansonsten hab ich Eagle Rays gesehen, Bumpheads, Schildkröten, Schwärme vieler verschiedener Arten, viele Nudis und andere kleine Sachen. Die Riffe sind sehr schön und intakt. Große Tafelkorallen und Fächerkorallen können begutachten werden. Ich denke die Kei Inseln sind eine Reise wert! Sonst wäre ich ja auch kein 2x wieder gekommen. Wer Luxus hier sucht, ist leider an der falschen Adresse. Die HomestayS sind einfach, aber sauber und die Besitzer helfen einem immer gern weiter, falls man z.b. ein Ausflug machen möchte, organisieren Sie einen Roller oder Taxi oder was auch immer man braucht. Für mich ist der größte Luxus hier, dass eben nicht 100erte Touristen hier rumrennen, und keine 2-20 Tauchboote viele Taucher hier absetzen, sondern nur 1 Boot, kein Lärm Unterwasser und maximal genießen!
Von der Buchung bis zu Abreise ein wirklich schönes Reise- und Taucherlebnis, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Transfer mit einem außergewöhnlichen Longboat (400 PS) ab Sorong, das auch schon einmal bei der Wal- oder Delphinsichtung mitten auf dem Meer stoppt. 10 Bungalows wunderbar ausgestattet, jeder mit eigener Terasse und gefühlt 120 qm groß bieten bei normaler Belegung rund 20 Gästen Platz. Die Ausstattung läßt keine Wünsche offen, allerdings gibt es keine Klimaanlage, was dem Aufenthalt aber keinen Abbruch tut. Ab 18:30 Uhr sollte man sich für den Sundowner bereithalten, für den ich die Terasse an der Bar empfehlen kann. Speisen und Getränke sind auf sehr gutem europäisch geprägtem Niveau und sehr abwechslungsreich. Das Tauchen (Standard sind 3 Tauchgänge pro Tag) ist bestens organisiert und die Guides nehmen gern Wünsche zu Tauchplätzen an. Das Equipment und die Ausstattung der Basis ist State of the Art (excellente briefings, Nitrox, kleine Gruppen, teilweise 2 Guide für 4 Taucher). Wobbegongs, Haie und Schildkröten sind an der Tagesordnung, genau wie Fische aller Art in einer nie vorher gesehenen Masse. Highlight ist Manta Ridge bei dem wir 40 Minuten mit 9 Mantas und ein paar Haien tauchen konnten. Wer möchte kann auch zusätzlich am Hausriff tauchen oder noch Nachttauchen dranhängen. Es gibt einen klimatisierten Trockenraum für das Kamera-Equipment - alles sehr durchdacht. Auf jeden Fall die Massagen buchen - es lohnt sich. Besonders hervorzuheben verdient die freundliche und familiäre Atmosphäre, die das ganze Resort ausstrahlt. Das gesamte Personal ist so freundlich und nett, dass es kaum zu beschreiben ist. Raja4Divers ist kein Ökö-Resort, kommt dem allerdings recht nah. Nachhaltiges wirtschaften und die Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung sprechen für sich. Rund 50% der Belegschaft sind Papuas, manchmal ein wenig scheu, aber ungemein herzlich. Ich kann das Resort und das (noch) intakte Tauchgebiet uneingeschränkt empfehlen!
Ich war von 23.1. bis 3.2.2020 mit der Mari auf Tauchsafari in Raja Ampat. Die Reise startete in Sorong und ging nach Misol und von dort weiter in die Dampier Strait mit Fam Island und Yanggefo Island. Misol war sehr beeindrucktend da hier fast keine Safariboote unterwegs waren und wir hier die Tauchplätze immer für unser Boot alleine hatten und die Unterwasserwelt intakt ist. Im Bereich der Dampier Strait sieht es dann schon etwas anders aus, hier sind viele Safariboote unterwegs und hier treffen dann schon mehrer Tauchgruppen auf den Tauchplätzen aufeinander(die dann ab und zu auch etwas komisch ablaufen). Wir hatten gerade eine Begegnung mit einem Manta und waren hier am Fotografieren bzw. Filmen und die andere Gruppe drängte dann über unsere Köpfe hinweg auf den Manta zu ohne Rücksicht auf etwaige Schäden. Zum Boot kann ich nur sagen klein aber fein, ist für 14 Taucher ausgelegt und hat auch ausreichend Platz. Die Verpflegung war für mich ausgezeichnet vom Frühstück bis zum Abendessen, da mir von Anfang klar gewesen ist, dass ich hier auf ein Boot gehe zum Tauchen und nicht auf eine Kreuzfahrt. Es gab Fisch, Meeresfrüchte, Huhn-, Rind- und Schweinefleisch, bis Spaghetti. Als Beilage gab es Reis und Gemüse aus der Region sowie immer Früchte aus der Region. Das Boot war sauber und die Preise für die Softdrinks und das Bier waren in Ordnung. Alles im allen würde ich diese Reise auf jedenfall wieder mit der MARI machen. Nochmals vielen Dank an Holger und seine Crew für diese super Tauchsafari!!!
Ich habe im November eine 8Nächte Tour in Raja Ampat /Misool auf der Solitude Adventurer gemacht und bin schwer begeistert. Das Boot gehört in die High End Gruppe der Safari Boote und bietet unglaublich viel Platz, höchste Sicherheitsausstattung (Rettungsboote, Sauerstoff, Kommunikation, prof. FirstAid-Ausrüstung) und gemütliche Kabinen uuuund sehr gutes Essen (vor allem, wenn man vorher auf den Inseln Raja Ampats geurlaubt hat). Die Guides sind fantastisch und das Tauchdeck sowie Leihausrüstung sehr gepflegt und Top in Schuss. Luft und Nitrox sind zu haben (Nitrox kostet leider extra). Unsere Tour war nicht voll ausgebucht, so dass kleine Gruppen gebildet werden konnten. Wenn alle 18 Plätze gebucht sind, könnten die Gruppen mit 6 Tauchern pro Guide (zZ drei) etwas zu groß werden. Wenn also noch ein Guide eingestellt würde, wäre das noch besser, um Tauchgruppen flexibler zusammen zu stellen.. Das Boot ist groß, und klimatisiert. Das hat mich am Anfang etwas fertig gemacht, weil ich Klimaanlagen echt nicht mag - bei einem geschlossenen Boot aber sinvoll, wenn draussen fast 40 Grad sind. Nehmt euch auf jeden Fall was Warmes zum Anziehen mit (zB Windjacke und Mütze für nach dem TG, dann gehts prima). Und es gibt am Tauchdeck Duschkabinen. Da ich ein Frostködel bin bei Aircon hab ich mich immer direkt nach dem TG in trockene Sachen umgezogen, damit ich nicht erst nass durch das klimatisierte Riesenboot zur Kabine laufen muss.... Zum Tauchen: im Vergleich zu meinem Aufenthalt auf den Inseln davor habe ich mich direkt wie im professionellen Paradis gefühlt. Alles wirkt sehr gut in Schuss und Briefings sind sehr ausführlich. Man wird mit zwei Zodiaks zum Tauchplatz gebracht, wobei ein Boot immer am Tauchplatz bleibt, sobald Taucher im Wasser sind. Die Guides kennen die Tauchplätze und finden allerlei Marco und natürlich auch die großen Fische. Fast jeder TG wurde von Haien flankiert. Am meisten haben wir Blacktips gesehen, aber auch Whitetipps, Graue Riffhaie und Silvertips, ausserdem den ein oder anderen Wobbegong und einen Walkingshark. Seltener in R4 aber möglich: ein Hammerhai und ein Bambooshark. Im November kommen so langsam die Mantas nach R4, so habe ich kurz vor Ende der Tour gedacht, es würde bei der einen Begegnung bleiben, aber weit gefehlt. Am vorletzten Tag haben wir den ersten TG mit zwei Riffmantas verbracht, die sehr entspannt herumgekreist sind. Der zweite TG an diesem Tag hat das aber dann nochmal getoppt: Mindestens sieben Mantas.... da verlässt der Guide die eine Stelle, und man fragt sich schon, warum man nicht beim Manta bleiben kann....und dann sind 20 Meter weiter die nächsten und so weiter. Der ganze TG voll mit Mantas... Beim safetystopp habe ich einem anderen Guide signalisiert, dass bei mir zwei Mantas sind, und er signalisierte zurück, dass er grade fünf sieht.....darum komme ich auf mindestens sieben. Misool hat mir gut gefallen: tolle Lanschaften, tolle Korallen, Pygmy Seahorse, allerlei Krabben, Schnecken (besonders Nachts), Scorpionfische, Mandarin Fisch, CrocodileFish, Barracudas, Jacks, Trevalys, Napoleons, Riesenschwärme , so dass man kurz den Guide aus den Augen verliert.........
Ich habe im November drei Tage mit Delvin getaucht. Die kleine Basis fährt schöne Tauchplätze an und ist in der Planung sehr flexibel, je nach dem, wie viele Taucher grade dabei sind. Die Stimmung ist sehr gut, die Ausrüstung leider nicht so. Bei Leihausrüstungen sollte man genau checken und Erfahrung mitbringen. Ich hatte einen Druckmesser, der zu viel angezeigt hat. Wenn man das vorher prüft, kein Problem, aber ein Taucher war leider unter Wasser plötzlich alle.....aber er ist mit dem Schrecken davon gekommen. In einem TG hatte ich ein Jacket, dass sich permanent aufgepumpt hat. Auch das war zum Glück lösbar (trennen von Jacket und Tank), allerdings habe ich zu spät reagiert und war dann zu schnell mit der Luft am Ende, ich hatte schon Stress und konnte mir am Anfang den Fehler nicht erklären..... Ich musste also mit einem Guide etwas früher hoch, und zum Glück hatte ich eine Boje, denn er hatte keine - was ich an diesem Tauchplatz als riskant einstufen würde (Bootsverkehr und Strömung). Zusätzlich könnte man ausführlicher briefen, das passiert nur, wenn Heike (eine deutsche Instruktorin, die dort arbeitet) auf dem Boot ist. Sonst hüpfen alle lustig rein und gucken, was da geht unter Wasser. Eine französische Taucherin (durchaus erfahren, gleube ich) ist in Panik geraten, als sie das erste Mal den Riffhaken benutzt hat. Nicht richtig aufgepasst und dann nicht darauf geachtet, dass ihr Jacket am Haken aufgepumpt war (hat der Guide gemacht). Beim Lösen des Hakens ist sie natürlich hochgeschossen, allerdings nur soweit, bis die anderen ihre Füsse gepackt haben, zum Glück. Ihrer Aussage nach hätte sie die Situation nicht in den Griff bekommen. Eine klassische Bewertung der Basis fällt mir schwer, weil ich glaube, dass man an diesem Fleckchen Welt nur sehr begrenzt in der Lage ist, Equipment nach unseren Vorstellungen zu warten und in Schuss zu halten. Ich hab mich wohl gefühlt, die Leute waren sehr nett und die Tauchplätze super - allerdings würde ich Anfängern nicht zu dieser Basis raten, ausser Heike ist dabei. An den drei Tagen, an denen ich dort war, waren tatsächlich jeden Tag Situationen, die unerfahrene Taucher in Not hätten bringen können. Man muss wissen, wie man sein Equipment richtig checkt und auch vorm Tauchgang einen Buddie ausgucken, falls man keinen hat. Zugewiesen bekommt man keinen. Insgesamt würde ich meinen Aufenthalt als sehr lehrreich einstufen. Jeden Tag mit einer für mich neuen Situation umgegangen und ein bisschen das Stresslevel trainiert. Für die Stimmung und Gemütlichkeit empfehlenswert, wenn man weiss, was man tut, und am besten mit eigenem Equipment.
Der freundliche warme Empfang in Sorong liess mich sofort die Müdigkeit der langen Reise vergessen. Die eindrückliche Schifffahrt nach Pulau Pef dauerte ein paar Stunden. Aber diese spürte ich kaum. Versorgt mit einer Matte zum Liegen, Wasser gegen den Durst und Snacks gegen den Hunger, konnte ich mich nun einstellen auf das Paradies. Wenn es dann soweit ist und die kleine Siedlung auftaucht.... unbeschreiblich! Ein emotionaler Moment. Ich wusste, dass ich an einem Ort angekommen bin, den ich nie mehr vergessen werde. Es ist vor allem das Gesamtkonzept von Raja4Divers, welches mich überzeugt. Die Papuas, welche hier unter fairen Bedingungen arbeiten, sind sehr fröhliche Menschen, die immer einen Grund zum lachen, singen und musizieren finden. Sie werden kontinuierlich gefördert in den verschiedensten Bereichen. Beim ganzen Team spürt man einen enormen Zusammenhalt. Ein Wort noch zum Küchenteam. Es ist unglaublich, was sie leisten, wenn man die einfache Kücheneinrichtung sieht. Fisch und Fleisch werden immer wieder in anderer Form dargeboten. Die Rezepte Sammlung scheint mir gross zu sein. Gemüse und Früchte werden saisonal und aus der Region eingekauft. Das bedeutet, dass alles immer sehr frisch ist. Das Tauchen ist gut organisiert, die Guides sehr bemüht es allen richtig zu machen. Bei den einen fehlen noch etwas die Englisch Kenntnisse. Aber die Zeichen unter Wasser sind ja international! Leute, welche gerne "Familienanschluss" haben, sind hier genau richtig, ebenso wie jene, welche einfach nur die Ruhe, das Wasser und die Wärme geniessen wollen. Den Slogan von Raja4Divers: "Arrive as a Guest, feel like a King, leave as a Friend" kann ich nur bestätigen!
Zum dritten mal war ich bei Critterjunkies (früher Bluemotion) in Laha. Zum letzten mal hat sich nicht viel verändert, ausser daß Arthur jetzt die Basis vor Ort leitet, und er macht einen richtig guten Job. Einen besseren Basenleiter hätte Hanna nicht finden können. Selbst als die kleine Basis mit 25 Tauchern platzmäßig an ihre Grenzen gestoßen ist, hat Arthur das perfekt organisiert. Bei vielen kleinen Tauchbasen wäre da das Chaos ausgebrochen, nicht aber bei Arthur und dabei ist er immer freundlich und äußerst hilfsbereit. Respekt. Inzwischen werden 4 geguidete Tauchgänge angeboten um 9.00 Uhr , 11.30 Uhr, 15.00 Uhr und 19.00 Uhr, natürlich kann man mit seinem Buddy auch jederzeit ungeguidet an den drei Tauchplätzen des Hausriffs tauchen gehen. Ich habe diesmal 60 Tauchgänge gemacht und davon ca. 50 am Hausriff, langweilig wurde das nie. Die meisten Taucher sind nur kurz da und bereuen das vollständig. Über 40 Froschfische , 8 Rhinophias und jede Menge anderer Critters lassen die 32GB SD-Karte schnell zu klein werden. Dazu bietet Arthurs Frau eine wunderbare Massage für 200000Rp/13€ /STD an. Die sich echt lohnt. Thassia kocht noch immer hervorragend und wird dabei von ihrer Schwester unterstützt, so daß auch bei großem Andrang das Mittagessen gesichert war. Alles in Allem wieder einmal sehr schöne 4 Wochen in Laha und bestimmt nicht zum letzten Mal.
Wir haben unsere Hochzeitsreise auf diesem wunderschönen, neuen Schiff verbracht und haben eine Raja Ampat Tour von Sorong Richtung Wayag gebucht. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Coralia ist ein wahnsinnig tolles Schiff mit sehr schönen, geräumigen Kabinen (eher Zimmer), viel Platz überall und es werden super Touren angeboten. Ich werde im Bericht auch, soweit mir möglich, auf die Sicherheitsfeatures eingehen, vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse im Roten Meer und in Kalifornien... Das Schiff ist 48 Meter lang und hat Platz für 16 Gäste in 8 Kabinen. Vier davon sind auf dem Unterdeck und kamen mir etwas größer vor als die Kabinen auf dem Haupt- und Oberdeck, die alle hinten raus gehen und noch einen eigenen Balkon haben. Nach dem Willkommensdrink zeigte man jedem Paar seine Kabine und wies auch auf den Feuerlöscher und die Rettungswesten hin (Rettungswesten in der ersten Schublade - wenn man ins Zimmer läuft, läuft man direkt drauf zu). Unsere Kabine hatte eine Klimaanlage, die sich im Kasten mit Schlitzen befindet (Türen können auch geöffnet werden), Steckdosenleiste, wie erwähnt Schwimmwesten und Feuerlöscher, Feuermelder, Haarfön, Schreibtisch mit Hocker und Schrank. Die Betten waren sehr bequem. Beim Bootsbriefing wurden keine Fluchtwege oder Fluchtszenarien "geübt", aber die Sicherheitsfeatures vorgestellt. Auf dem Hauptdeck gibt es ein großes Schild mit "Assembly Point". Man teilte uns beim Bootsbriefing mit, dass es immer zwei Nachtwachen gibt (ich bin nie so lange wachgeblieben, dass ich es überprüfen hätte können, schätze aber die professionellen Cruise Direktoren so ein, dass sie dahinter sind, dass es auch tatsächlich so ist). Ganz oben auf dem Deck befinden sich drei Rettungsinseln. Das Essen war gut und abwechslungsreich. Es gab vor dem ersten Tauchgang ein kleineres Frühstück und nach dem ersten Tauchgang wie üblich ein großes Frühstück - Eier auf Bestellung, Speck/Würstchen, Obst, Toast, Zopfbrötchen (teilweise mit Schokolade oder Käse! gefüllt, Achtung :-), Donuts, Bohnen, Nasi/Bami Goreng, div. Marmelade und nicht originales Nutella. Dazu gibts versch. Tee, Filter-Kaffee, Müsli und Milch und auch Kakao. Hamdi und Arief haben sich bei jedem Essen super um uns gekümmert, Türen aufgehalten und die Teller abgenommen, damit man an Deck draußen sicher Platz nehmen konnte. Mittags und abends war das Essen ähnlich, Suppe (abends), Salat, div. Pastagerichte, Reis, Kartoffeln, Pommes, Rind und Hühnchen, Fisch, und am letzten Abend gabs ein Barbecue :-) (leider nicht an einem Strand). Was beim Essen verbessert werden könnte, sind Warmhaltevorrichtungen. Wenn man etwas später kam oder an Deck mit etwas Wind gegessen hat, war das Essen schnell kalt. Ein Mittaucher hatte Geburtstag und dem haben sie einen Kuchen gemacht und dazu gesungen, sehr nett. Zum Tagesablauf: 6:30/7:00 Aufstehen und kleines Frühstück 7:30/8:00 Briefing, dann Tauchen 9:30 großes Frühstück 11:00 Briefing, dann Tauchen 13:00 Mittagessen 15:00 Briefing, dann Tauchen 16:30 Snacks 18:30 Briefing, dann Nachttauchen 20:00 Abendessen Es gibt 4 Guides für 16 Taucher. Wenn die ersten 8 Taucher mit den Tenderbooten zum Platz gefahren werden, macht sich die zweite Gruppe auf den Weg zum Anziehen und wird dann an den Tauchplatz gefahren, so wird es im Dive Center nicht zu eng. Man wechselt sich ab, wer erst ist und wer als letzte Gruppe geht. Unser Guide Andi war total nett und hat auch unter Wasser gut geguidet und Sachen gezeigt. Die Ausrüstung wurde einem gewaschen, aufgehängt und zusammengebaut (wer wollte, dem wurde sogar das Kameragehäuse abgespült und getrocknet). Nitrox wurde von der Crew analysiert und man musste die Werte unterschreiben. Wer wollte, konnte selbst mit dem Analyser nachkontrollieren. Nitrox war gratis. Übrigens war auch die Marineparkgebühr für Raja Ampat bereits im Safaripreis inkludiert. Was wir gesehen haben: viele Schwarzspitzenriffhaie, Mantas, obwohl gar keine Mantasaison war!! Echt toll! Fischschwärme mit tausenden Füsilieren und anderen Schwarmfischen, Coleman Shrimps, Orang-Utan-Krabben, Pygmäen-Seepferden und Denise-Seepferdchen, Wobbegongs (Teppichhaie), Kofferfische, etliche Nacktschnecken, Schildkröten, Sepien, Fangschreckenkrebse, undundund... die meisten Tauchgänge in der Dampier Strait waren super und auch die anderen Tauchgänge waren sehr gut. Teilweise auch stärkere Strömungen. Was soll ich noch sagen, alle supernett, sehr sympathische und erfahrene Cruise Directors (Debbie und Jerry) und ich würde jederzeit wieder auf der Coralia eine Safari machen, wenn der Preis nicht wäre... ;-) Uneingeschränkte Weiterempfehlung!
Ich bin bereits das 2. Mal auf die Kei Inseln gekommen um mit Kei Pirate Divers zu tauchen. Ich bin bereits viel in Indonesien getaucht, aber ein so ruhiges schönes Fleckchen findet man kaum noch in Indonesien. Der Strand an dem die Tauchschule liegt ist einer der schönsten in Indonesien. Herrlich weißer Sandstrand, Palmen am Meer und ja noch recht wenige Touristen die ihren Weg hier her finden. Eva hilft einem gerne bei der Buchung eines der Homestays die in direkter Nachbarschaft der Tauchschule liegen (1-5MIN zu Fuß). Genauso organisiert sie ein Taxi vom Flughafen. Man muss sich also keine Gedanken machen, man muss nur noch den Flug buchen. Essen bekommt man dann im Homestay 3x täglich, sowie Wasser, Kaffee, Tee. Softgetränke und Bier kann man auch kaufen. Ich wohnte immer bei Tria Maria Cottage. Ihre 2 Bungalows liegen direkt am Meer, also außerhalb vom Tauchen kann man prima die Seele baumeln lassen. Nun zum wichtigen. Das tauchen hier ist schön relaxed. Kleines Boot maximal 6-8 Gäste auf dem Boot. 4 pro Gruppe. Das Boot fährt ca 2- 15min zur Diveside, somit kann man nach jedem Tauchgang zurück kommen und relaxen. Dafür sind Beanbags in der Tauchschule, sowie Kekse, Früchte, Kaffee, Tee, Wasser. Um das Equipment kümmert sich die liebe Crew des Dive Centers, also Zeit zum Quatschen, Relaxen, Essen,... Gekommen bin ich hierher, da man hier grüne See Cobras sehen kann und ich wurde auch nicht enttäuscht. Soweit mir bekannt, kann man die ansonsten in Indonesien nur via Liveaboard sehen. Ansonsten hab ich Eagle Rays gesehen, Bumpheads, Schildkröten, Schwärme vieler verschiedener Arten, viele Nudis und andere kleine Sachen. Die Riffe sind sehr schön und intakt. Große Tafelkorallen und Fächerkorallen können begutachten werden. Ich denke die Kei Inseln sind eine Reise wert! Sonst wäre ich ja auch kein 2x wieder gekommen. Wer Luxus hier sucht, ist leider an der falschen Adresse. Die HomestayS sind einfach, aber sauber und die Besitzer helfen einem immer gern weiter, falls man z.b. ein Ausflug machen möchte, organisieren Sie einen Roller oder Taxi oder was auch immer man braucht. Für mich ist der größte Luxus hier, dass eben nicht 100erte Touristen hier rumrennen, und keine 2-20 Tauchboote viele Taucher hier absetzen, sondern nur 1 Boot, kein Lärm Unterwasser und maximal genießen!
Von der Buchung bis zu Abreise ein wirklich schönes Reise- und Taucherlebnis, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Transfer mit einem außergewöhnlichen Longboat (400 PS) ab Sorong, das auch schon einmal bei der Wal- oder Delphinsichtung mitten auf dem Meer stoppt. 10 Bungalows wunderbar ausgestattet, jeder mit eigener Terasse und gefühlt 120 qm groß bieten bei normaler Belegung rund 20 Gästen Platz. Die Ausstattung läßt keine Wünsche offen, allerdings gibt es keine Klimaanlage, was dem Aufenthalt aber keinen Abbruch tut. Ab 18:30 Uhr sollte man sich für den Sundowner bereithalten, für den ich die Terasse an der Bar empfehlen kann. Speisen und Getränke sind auf sehr gutem europäisch geprägtem Niveau und sehr abwechslungsreich. Das Tauchen (Standard sind 3 Tauchgänge pro Tag) ist bestens organisiert und die Guides nehmen gern Wünsche zu Tauchplätzen an. Das Equipment und die Ausstattung der Basis ist State of the Art (excellente briefings, Nitrox, kleine Gruppen, teilweise 2 Guide für 4 Taucher). Wobbegongs, Haie und Schildkröten sind an der Tagesordnung, genau wie Fische aller Art in einer nie vorher gesehenen Masse. Highlight ist Manta Ridge bei dem wir 40 Minuten mit 9 Mantas und ein paar Haien tauchen konnten. Wer möchte kann auch zusätzlich am Hausriff tauchen oder noch Nachttauchen dranhängen. Es gibt einen klimatisierten Trockenraum für das Kamera-Equipment - alles sehr durchdacht. Auf jeden Fall die Massagen buchen - es lohnt sich. Besonders hervorzuheben verdient die freundliche und familiäre Atmosphäre, die das ganze Resort ausstrahlt. Das gesamte Personal ist so freundlich und nett, dass es kaum zu beschreiben ist. Raja4Divers ist kein Ökö-Resort, kommt dem allerdings recht nah. Nachhaltiges wirtschaften und die Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung sprechen für sich. Rund 50% der Belegschaft sind Papuas, manchmal ein wenig scheu, aber ungemein herzlich. Ich kann das Resort und das (noch) intakte Tauchgebiet uneingeschränkt empfehlen!
Ich war von 23.1. bis 3.2.2020 mit der Mari auf Tauchsafari in Raja Ampat. Die Reise startete in Sorong und ging nach Misol und von dort weiter in die Dampier Strait mit Fam Island und Yanggefo Island. Misol war sehr beeindrucktend da hier fast keine Safariboote unterwegs waren und wir hier die Tauchplätze immer für unser Boot alleine hatten und die Unterwasserwelt intakt ist. Im Bereich der Dampier Strait sieht es dann schon etwas anders aus, hier sind viele Safariboote unterwegs und hier treffen dann schon mehrer Tauchgruppen auf den Tauchplätzen aufeinander(die dann ab und zu auch etwas komisch ablaufen). Wir hatten gerade eine Begegnung mit einem Manta und waren hier am Fotografieren bzw. Filmen und die andere Gruppe drängte dann über unsere Köpfe hinweg auf den Manta zu ohne Rücksicht auf etwaige Schäden. Zum Boot kann ich nur sagen klein aber fein, ist für 14 Taucher ausgelegt und hat auch ausreichend Platz. Die Verpflegung war für mich ausgezeichnet vom Frühstück bis zum Abendessen, da mir von Anfang klar gewesen ist, dass ich hier auf ein Boot gehe zum Tauchen und nicht auf eine Kreuzfahrt. Es gab Fisch, Meeresfrüchte, Huhn-, Rind- und Schweinefleisch, bis Spaghetti. Als Beilage gab es Reis und Gemüse aus der Region sowie immer Früchte aus der Region. Das Boot war sauber und die Preise für die Softdrinks und das Bier waren in Ordnung. Alles im allen würde ich diese Reise auf jedenfall wieder mit der MARI machen. Nochmals vielen Dank an Holger und seine Crew für diese super Tauchsafari!!!

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