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Angefixt von dem schönen Bericht von Barbara und Wolfgang Pölzer in der Februar 2022 Ausgabe der TAUCHEN, wollten wir unseren Sommerurlaub unbedingt auf dieser kleinen Insel in den Nord-Molukken verbringen. AQUAVENTURE Tauchreisen hat uns dazu ein Komplett-Paket geschnürt und erst einmal eine Option darauf gebucht. Denn leider war Indonesien aufgrund von Corona noch komplett für den Tourismus gesperrt und hat erst am 18. Mai die Restriktionen gelockert. Wir wussten, dass das neue Resort Kusu Island erst kurz vor der Pandemie eröffnet hat und dann komplett für 2 Jahre in den Dornröschenschlaf ging. Einerseits reizte uns die Vorstellung in ein nagelneues Resort zu gehen, andererseits hatten wir Befürchtungen 2 Wochen komplett alleine auf einer Insel zu sein. Vorweg, wir waren fast alleine (insgesamt 5 andere Gäste über die 14 Tage verteilt) und haben es sehr genossen. Einen großen Anteil daran, dass wir uns so wohl gefühlt haben, haben Barbara und Christian, die beiden Inhaber von Kusu Island Resort. Die beiden haben mit Ihrer herzlichen und unverkrampften Art einem das Gefühl gegeben, dass man sich wie zu Hause fühlt. Anreise: Unsere Anreise erfolgte über Singapur und Manado. In Manado hatten wir eine Übernachtung im Novotel Manado was sehr angenehm war. Am nächsten Tag ging es am Vormittag weiter mit einem Inlandsflug (Wings-Air) von Manado über Ternate nach Labuha auf der Insel Bacan. In Labuha hat uns Christian schon am Flughafen erwartet und gleich mit Getränken und kühlen Tüchern versorgt. Weiter ging es mit einer 30min Fahrt auf die andere Inselseite in den Hafen von Babang. Dort lag ein Boot vom Resort, welches uns dann in 40min zur Insel Kusu gebracht hat. Die Anreise war insgesamt sehr angenehm und hat hervorragend geklappt. Die Insel: Kusu Island ist eine kleine Insel, welche in einem Kanal zwischen den größeren Inseln Bacan und Halmahera liegt. Aufgrund der Lage herrschen um die Insel herum teilweise recht starke Strömungen, die natürlich abhängig von den Gezeiten sind. Es gibt aktuell 8 Gästevillen die jeweils ca. 72qm groß sind und maximal mit 2 Personen belegt werden. Diese Villen alleine sind schon ein Traum. Die Lage, direkt am Strand bzw. teilweise etwas in den Mangroven, die Aussicht, an der man sich nicht satt sehen kann, die Ruhe und die tolle geschmackvolle Einrichtung. Alles auf Kusu Island wurde selbst gebaut. Jede Villa, jedes Gebäude, jeder Stuhl, Jeder Tisch, jedes Bett - einfach alles. Das ist schon sehr beeindruckend. Aus angeschwemmtem Treibholz werden die Duschen gebaut, welche übrigens auch warmes Wasser liefern. Ich konnte mir erst nicht vorstellen, dass ich dies brauche, doch es gab auch Tauchtage, da habe ich mich wirklich auf die warme Dusche gefreut. Es gibt ein Restaurant mit tollem halbrundem Ausblick auf das Meer, sowie die Tauchbasis. In der Tauchbasis gibt es einen schönen großen Kameraraum sowie den Trockenraum für die Ausrüstung. Das Tauchen bzw. Schnorcheln: Mein Sohn und ich waren die Taucher und meine Frau hat geschnorchelt. Jeden Abend nach dem Essen haben wir mit den beiden Tauchguides den nächsten Tag abgesprochen. Meine Frau ist oft mit uns und dem Tauchboot zu den Tauchspots rausgefahren, denn fast jeder Tauchspot war auch ein super Schnorchelspot. Die gesunden Korallen reichen hier bis zum Strand. Ist die Strömung mal etwas stärker, lässt man sich als Schnorchler einfach vom Boot wieder einsammeln und nochmal absetzen. Das Boot ist immer in der Nähe geblieben. Generell ist das Tauchen und Schnorcheln natürlich sehr individuell. Man richtet sich hier voll und ganz nach dem Gast. Es war zu unserer Zeit noch ein anderer Taucher auf der Insel und wir haben tolle Tauchgänge unternommen. Wir hatten bei 3 Tauchern 2 Guides dabei. Die Jungs sind wirklich hervorragend im Finden von den kleinsten Lebewesen und Fotoobjekten. Generell kommen in diesem Gebiet eher die Freunde der kleinen Meeresbewohner auf Ihre Kosten, als die Großfischfreunde. Wobei wir bei jedem unserer 24 Tauchgänge auch Haisichtungen hatten. Man kann im Vorfeld Tauchpakete buchen. Wir hatten bei unserem 14-Tage Aufenthalt ein 8-Tage Paket gebucht. Man macht dann 3 TG am Tag inkl. Boot und Guide. Zusätzlich kann man dann noch einen Nacht-TG machen. Nitrox soll es for free geben. Allerdings wurde der lange erwartete Nitrox Kompressor erst während unserer Aufenthaltes geliefert und muss noch in Betrieb genommen werden. Die Verpflegung: Im Kusu Island Resort hat man Vollpension. Das bedeutet Frühstück, Mittag und Abendessen. Zwischen dem 1. und 2. Tauchgang gibt es einen Snack und frisches Obst und am Nachmittag gibt es noch Kaffee und Kuchen. Wasser, Tee und Kaffee sind in der Vollpension inbegriffen. Cola, Sprite usw. müssen extra bezahlt werden. Wobei diese wirklich günstig sind (ca. 1,40 EUR für eine Dose Cola). Alkoholische Getränke gibt es leider nicht wirklich. Man bekommt ein lokales Bier und das war's. Die Gegend ist streng muslimisch und touristisch noch nicht wirklich erschlossen, so dass es hier schwierige mit der Versorgung ist. Für uns war dies kein Problem. Das Essen selbst ist hervorragend. Jeden Tag lässt sich Barbara und Ihr Koch Heyn etwas neues einfallen. Man hat immer die Auswahl zwischen Vegetarisch, Fisch und Hähnchen/Beef. Es gibt Mittags und Abends immer 4 Gänge. Generelles: Man muss sich bewusst sein, dass die Insel Kusu Island Resort in einem noch nicht so touristisch erschlossenem Bereich von Indonesien liegt. Es gibt in unmittelbarer Umgebung jetzt insgesamt 3 Resorts. Wir haben aber beim Tauchen oder Schnorcheln nie andere Taucher oder Schnorchler gesehen. Barbara und Christian versuchen so Nachhaltig wie möglich Ihr Resort zu führen. Daher gibt es auch kein Buffet sondern der Gast wird gefragt, was er denn gerne hätte und das wird dann gemacht. Auf diese Weise produziert man weniger Abfall. Von 24.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens wird der Strom abgestellt. Dies hat uns nicht gestört. Internet bzw. WLan bekommt man nur im Restaurant. Hier hat jede Villa pro Woche ein 2 GB Datenvolumen. Das ist erst mal gewöhnungsbedürftig. Aber es geht. Insgesamt waren es 14 wundervolle Tage mit tollen Tauchgängen und vielen Erinnerungen. Wir wünschen Barbara und Christian und dem gesamtem Kusu-Team alles Gute und hoffen, dass wir uns wiedersehen.
Nach der Ankunft in Bima, fährt man noch ca. 1 ½ Stunden zum Resort, quer über die Insel auf gut ausgebauten Straßen. Ich wurde sehr herzlich und mit einem kalten Getränk begrüßt, man fühlt sich direkt wohl und mein Gepäck wurde in mein Zimmer gebracht. Die Zimmer haben zwei getrennte Betten einen Tisch und Stuhl, eine Klimaanlage und einen Deckenventilator, das Bad ist sauber und mit einer offenen Dusche, was ich liebe. Das Essen ist so lecker, es wird mit Hingabe so schön auf den Tellern angerichtet, es sind lokale als auch westliche Gerichte. Zum Frühstück kann man zwischen 5 verschiedenen Angeboten jeden Abend wählen, mein Favorit war der Smoothie Bowl mit Granola, einfach unschlagbar lecker. Das Resort hat einen Pool mit Sonnenliegen und Schirmen, der Strand ist Feinsandig und man kann SUP oder Kajak fahren. Es ist weit und breit kein anderes Resort, diese Abgelegenheit und Ruhe tut einfach nur gut. Die Tauchbasis hat einen großen Kameraraum und einige Becken um seine Ausrüstung zu spülen, wobei die Guides diesen Part übernehmen. Man selber muss nur seinen Anzug spülen, die restliche Ausrüstung wird nach dem Tauchen jeden Tag, von den Guides in Taschen verpackt zum Tauchcenter getragen und gespült. Am nächsten Tag zieht man nur seinen Anzug an und geht aufs Boot, dort ist die Ausrüstung schon auf den Flaschen montiert man braucht nix machen, super Service. Die Tauchgänge mit den Guides Jimmy und Edi sind der Hammer, sie zeigen einen sehr viel und finden die kleinsten Pygmy Seepferdchen. Auch die Auswahl der Tauchplätze war super, die Korallen Weich- wie Hartkorallen, in allen möglichen Farben sind irre schön. Der Fischreichtum ist der Wahnsinn, wir hatten fast täglich Haie und Mantas, Schnecken in allen Farben, Baramundi, Frogfisch und noch vieles mehr. Das Tauchen ist sehr anspruchsvoll, mal gemütlich schauen und mal dahin fliegen mit der Strömung, das man nicht weiß wo man raus kommt. Für mich war der Canyon das Highlight, Edi und ich mit einer Weispitze in der Dünung auf einander zu treibend bis der Hai unter uns war, einfach irre und nach dem Canyon am Riff stand ein riesen großer Manta über uns, ein unschlagbares Erlebnis! Leider wird hier noch zum Teil mit Dynamit gefischt, was man stellenweise auch sieht und der Müll ist leider auch hier ein Thema wie in ganz Indonesien… ich habe immer fleißig meine Jackettaschen mit Müll gefüllt. Ich kann das Kalimaya Dive Resort uneingeschränkt weiter empfehlen, die Mitarbeiter sind alle super freundlich, hilfsbereit und machen alles menschenmöglich, wie auch das ich Internet hatte. Sie sind mit uns zusammen nach Komodo gefahren und haben sich die Drachen angeschaut, ebenso haben Sie mit uns einen kleinen Ausflug gemacht und uns ein wenig was von der Umgebung gezeigt. Einfach einsame Spitze, man fühlt sich nicht als Gast, sondern als gehört man einfach dazu. Der Abschied ist mir schwer gefallen, aber ich weiß dass ich wieder komme! Terima kasih & Sampai jumpa lagi
Meine Bewertung beruht auf den Erfahrungen aus dem November 2018 (Sorry für die späte Bewertung ^^) Dort war die Basis der Wet Frog Divers, alias Natti und Dima, bereits eröffnet und ich hatte eine großartige Zeit! Natti und Dima sind wunderbare Gastgeber die mit viel Herzlichkeit und viel Professionalität an die Sache herangehen. Als Gast fühlt man sich jeder Zeit willkommen. Ausfahrten werden mit den Gästen besprochen und man wird professionell beraten, die Sicherheit der Gäste steht an oberster Priorität und so sind auch Notfallsauerstoff und die erste Hilfe Versorgung gesichert! Das Boot ist wirklich sehr schön, es lässt jedem Taucher auch genügend Freiraum zum entspannen und/oder um gesellig beieinander zu sitzen und zu klönen. Wirklich kein Vergleich zum Massentauchen wie man es z.B. aus Thailand kennt. Die Crew ist zwar sehr jung aber dafür haben sie das was sie tun definitiv drauf! Angefahren werden verschiedene Spots im Komodo Nationalpark. Dies ist ein unglaublich schönes Tauchgebiet (Ausnahme natürlich da, wo zu früherer Zeit Dynamitfischen üblich war- das sieht denn mehr aus wie die Rückseite vom Mond) aber eben auch anspruchsvoll, daher denke ich mal, dass ich dazu gar nicht groß was schreiben muss und es soll ja auch um die Basis gehen. Ich jedenfalls hatte eine tolle Zeit , unvergessliche Tauchgänge und einen Ort, den ich jeder Zeit gerne wieder besuche! Liebe Natti, lieber Dima, viele Grüße aus Norddeutschland und hoffentlich auf Bald! Liebe Grüße Christoph
Ich habe das Homestay im November 2019 besucht und war ziemlich zufrieden. Wie bereits von Rotfeder schon erwähnt, stellen die Homestays ein preislich interessante Alternative zu den doch ziemlich teuren Resorts in Raja Ampat dar. Vorab kann ich die vielen Vorurteile, die im Bezug zu Homestays oft im Internet gestreut werden, eigentlich nicht bestätigen. Anreise: Ich bin über Jakarta nach Sorong angereist, ohne eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen. Sim Karten für Internet können am Flughafen Jakarta am Terminal 3 erworben werden, falls nötig. Auch Bargeldwechsel ist die fairen Kursen möglich. In Sorong bin ich via Taxi zum Fährhafen gefahren und habe mir dort am Schalter ein Ticket gekauft. Die Fähren fahren zuverlässig, manchmal mit etwas Verspätung. (bei mir 30min, also nicht weiter schlimm) Am Waisai Pier stehen diverse kleine Boote bereit um zu seinen Homestay zu kommen. Macht Euch also keine Sorgen, Boote stehen immer bereit, auch wenn die das Homestay nicht über die Anreise Bescheid weiß. Homestay: Im Homestay angekommen, wurde ich von Anne (eine Philippinerin die das Divecenter leitete; jetzt aber abgereist ist) herzlich begrüßt. Zuweisung meines Bungalows und das war es denn. Keine Ansprache wie es hier abläuft, wie was organisiert wird. Keine direkte Ansprache, keine Vorschläge was man machen könnte. Man muss auf die Leute zugehen und auf ihre Mentalität eingehen, dann geht es, bzw. wenn man was möchte, muss man es mitteilen. Das Homestay gehört zu den größeren Anlagen in der Region mit Zimmern in unterschiedlichen Kategorien. Der Typ Beach und Garden VIP 1 ist größer und auch neuer, einige liegen direkt am Strand. Der Typ VIP 2Concrete und Native liegen im Garten und sind gemauert, oder aus Holz und günstiger als der Typ VIP 1. Ich hatte den Typ VIP 2 im Garten und die Zimmer sind doch ziemlich klein, für eine Person aber ausreichend, für zwei Personen eigentlich fast zu klein. Zimmer VIP 2 befindet sich ein Beet mit Moskitonetz und einen sehr kleinen Beistelltisch. Vorteil aller Zimmer ist, jedes hat sein eigenes Bad mit Toilette. Das Bad im gemauerten Zimmer im Garten VIP2, war optisch nicht so prickelnd und könnte eine Sanierung gut vertragen. Das Bad ist mit Dusche (geringer Wasserdruck) und Sitztoilette ausgestattet, es befindet sich auch ein großer Eimer mit Schöpfkelle (Mandi) im Bad zum Spülen der Toilette und alternativ zur Dusche. Eine Steckdosenleiste ist im Zimmer zum Laden diversen elektronischer Geräte vorhanden. Strom gibt es in der Regel von Sonnenuntergang, bis kurz nach Sonnenaufgang. Einen kleinen Spiegel hatte mein Zimmer anfangs leider nicht, wurde mir dann aber bei Nachfrage zur Verfügung gestellt. Von den angeblichen Ratten Problem, habe ich drei Wochen keine einzige gesehen, oder nur gehört. Im Zimmer befindet sich ein Ventilator, der für einen ausreichenden Luftzug zum schlafen sorgt. Es ist zwar warm, aber eine Klimaanlage habe ich nicht besonders vermisst. Das Restaurant ist großzügig und steht auf Stelzen direkt am Strand, es gibt sogar ein paar Sitzkissen und ein paar Sonnenliegen aus Holz und eine Hängematte. Ist das Homestay aber ausgebucht, könnte schwierig werden, ausreichend Sonnenliegen und Sitzkissen zu bekommen. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, das Frühstück ist eher spartanisch mit Kaffee, Tee, Früchte, Gebäck, abends oder mittags gibt es meisten Fisch, Hühnchen, Reis, Gemüse in Buffet Form. Die Qualität der Verpflegung fand ich sehr gut und mir hat es auch überwiegend immer sehr gut geschmeckt. Wasser, Kaffee, Tee steht mit Restaurant rund um die Uhr zur Verfügung. Ein Kühlschrank ist für die Gäste auch vorhanden, der aber nur von frühen Abend zu zum nächsten Morgen im Betrieb ist. Zum Abendessen kann kaltes Bier (0,6l Bintang 60 000 Rupia) und auch Softdrinks erworben werden. Die Preise für die Unterkunft schwanken, je nachdem ob man direkt beim Homestay, oder über die Plattform stayrajaampat gebucht hat. Aktuelle Preise direkt beim Homestay erfragen, oder die Plattform stayrajaampat zur Hilfe nehmen. Die Verständigung auf Englisch funktioniert recht gut, viele Mitarbeiter sprechen gutes Englisch. Zum Thema Sicherheit: Die Zimmer lassen sich nicht richtig gegen unbefugtes betreten verschließen, während meines Aufenthalts, ist aber keinem Gast, oder auch mir etwas abhanden gekommen. Was kann man sonst noch machen, außer Tauchen, oder Schnorcheln am Hausriff? Auf Kri gibt es einen View Point, wo man einen sehr guten Ausblick auf die umliegenden Inseln hat. Wie man dort hinkommt, einfach das Personal im Homestay fragen. Des weiteren werden Bird Watching Touren (auf die Insel Gam) angeboten, wie auch Ausflüge zur Inselgruppe Fam/Piyainemo. (die Bilder die jeder als klassischer Raja Ampat Kitsch kennt) wenn es genügend Interessenten gibt. Die Preisliste für die Ausflüge dafür hängt am Board im Restaurant. Wer möchte kann am Strand spazieren gehen, Richtung Westen ist das problemlos möglich und man kann die anderen Homestays problemlos durchqueren. Östlich Richtung Cape Kri ist in der Regel beim Kri Eco Resort Schluss, da es für externe Gäste nicht gestattet ist, das Resort zu durchqueren.  Tauchen: Die Tauchbasis befindest sich neben dem Restaurant am Steg, hier bekommt eine eigene Box, wo man seine Ausrüstung verstauen kann. Einen DIN/Int Adapater benötigt man nicht mehr! Sehr zu empfehlen ist es, einen Tauchcomputer, Riffhaken und eine Boje dabei zu haben, das kann man vor Ort nur schwer ausleihen! Generell würde ich dringend empfehlen, eigene Ausrüstung dabei zu haben, der Zustand der Leihausrüstung ist alles andere als prickelnd. (Anzüge mit Löchern, Knöpfe am Jacket die hakeln, Atemregler, wo man nicht weiß wann da wirklich mal eine Revision gemacht wurde) Das Tauchen selber ist indonesisch locker, Brevet wurde nicht geprüft und man sollte sich immer klar sein, man taucht auf eigenes Risiko. (die nächste Deko Kammer ist weit weg) Je nach Tagesform, fällt schon mal das Briefing aus, auch großes betüdeln beim Guiding sollte man nicht erwarten. Legt man auf ein Briefing großen Wert, sollte man erwähnen, das man eines möchte. (wird dann auch gemacht) Zum Tauchen gibt es mehrere Optionen: Hausriff: Jederzeit und so oft möglich wie gewünscht, auch am Sonntag. (ohne Guide, oder auf Wunsch mit Guide, außer Sonntag) Für Tauchgänge am Sonntag muss nur einen Tag vorher Bescheid gegeben werden, wie viele Tauchgänge man machen möchte. Ein großer Vorteil ist hier der Steg, dadurch ist ein komfortabler Einstieg möglich. Am Hausriff kann man schon eine Menge sehen, von Weiß- und Schwarzspitzen Riffhaien, Schildkröten, Büffelkopf Papageifischen usw. ist eigentlich alles da. Von den Korallen ist es zwar nicht Mega spektakulär, da gibt es schon bessere Plätze. Am Hausriff können auch stärkere Strömung vorkommen, das sollte man in seine Planungen einfließen lassen. Ausflüge mit dem Speedboot: Hier ist es oft so, dass man insgesamt am Tag drei Tauchgänge machen kann, zwei am Vormittag und einem am Nachmittag. Am Sonntag gibt es keine Ausflüge mit dem Boot. (nur Hausriff) Bei den Speedboot Touren gibt es verschiedene Varianten: Man fährt nach jedem Tauchgang wieder zum Homestay zurück; Two Tank Dive am Vormittag, hier wird die Pause zwischen den Tauchgängen auf einer nahegelegenen Insel gemacht. Hier gibt es dann meisten Kaffee, Tee und Gebäck. Tagesausflug – hier ein Snack zwischen Tauchgang eins und zwei, zu Mittag wird ein (schmackhaftes) Mittagessen gereicht. Auch hier die Pausen meistens auf einer nahegelegenen Insel. Nachttauchgänge sind am Hausriff problemlos möglich, auch wurde mal ein Muck Diving Platz am Abend angefahren. Die Preise für das Tauchen waren fair, ein Hausriff Tauchgang (ohne Guide, mit Guide 100 000 IDR Aufschlag) kostete 150 000 IDR, ein Tauchgang mit dem Boot 450 000 IDR (Zuschlag für Manta Point und Arborek 100 000 IDR) mit eigener Ausrüstung. Jeder zehnte Tauchgang war kostenlos. (Rabatt) Generell ist es möglich, das Tauchplätze nach Wünschen der Gäste angefahren werden, hier ist man erstaunlich flexibel. Alle Boote haben einen Sonnenschutz. Fazit: Das Yenkoranu stellt eine interessante Alternative zu den doch ziemlich teuren Resorts in Raja Ampat dar. Wer auf den üblichen Luxus verzichten kann (Klimaanlage, deutschsprachiges Personal, offizielle Padi Tauchbasis, ein Resort nach europäischen Standard usw.) ist hier gut versorgt. Als Taucher sollte man selbstständig tauchen können, dementsprechende Erfahrung sollte vorhanden sein, was aber generell für Raja Ampat zu empfehlen ist. Eigene Ausrüstung sollte vorhanden sein. Sollte ich wieder nach Raja Ampat reisen, würde ich wieder ein Homestay dieser Art wählen.
Hallo zusammen, letzten November / Dezember verbrachte ich vier Wochen bei Bubble Addict und machte dort meinen Divemaster (PADI). Eigentlich ist Bubble Addict eine SSI Basis, aber Wil, mein fanzösischer TL hatte zu dem Zeitpunkt auch noch eine aktive PADI Lizenz und so konnte ich den Kurs doch noch über PADI machen. Vorweg - ich hab den Kurs nur für 'mich' gemacht und auch gleich bei der Anmeldung gesagt, dass ich später nie selbst ausbilden / Gruppen führen möchte / werde. Die Theorie hab ich vorab online gemacht und auch die sonstigen Unterlagen durchgearbeitet, so dass ich vor Ort mich auf was wesentliche konzentrieren konnte. Gewohnt habe ich im Garten - Bungalow hinter der Basis - alles fein. Die erste Woche war geprägt von zuschauen bei OWD / AOWD Ausbildungen, begleiten von Tauchgängen um die Tauchplätze kennen zu lernen oder 1:1 Ausbildung der Demonstrationsfähigkeit der diversen Skills. Wil ließ nicht locker, bis die Skills quasi automatisch funktionierten - insb. Jacket ablegen und anziehen an der Oberfläche und auf dem Grund bzw. Boje setzen. Das Wetter war nicht immer optimal (Regen / Wellen) und so war nicht immer ein Einstieg ins Wasser / Boot von der Basis aus möglich und es mussten die Gäste / Ausrüstung nach Iboih gefahren werden um von dort aus mit dem Boot zu starten. In der zweiten Woche wurden dort auch die Rescue Übungen gemacht (was war ich fertig....) und wir haben einen Ankerplatz für ein Boot hergerichtet. Praktische Anwendung der gelernten Knoten beim befestigen von Betonblöcken unter Wasser, die dann an einen neuen Platz transportiert wurden. In der Folgewoche kam ein weiterer Instructor - Elisa aus Italien. Mit ihr hab ich dann diverse Tauchgänge gemacht und je nach Gruppengröße / Ausbildungslevel der Kunden den letzten Mann in der Gruppe oder auch Einzelbetreuung gemacht. Da die Gäste überweigend nur kurz auf Pulau Weh sind (oftmals nur übers Wochenende aus Malaysia) war ein stetiger Wechsel mit immer neuen 'Typen' von Tauchern - sehr lehrreich. Irgendwann kam dann auch der Moment, dass ich mit dem einheimischen Guide losgeschickt wurde und auch zwei Taucher 'alleine' Betreuen musste. Nach jedem Tauchgang gab es ein debrief. Für die Gäste primär was es denn so zu sehen gab - für mich was gut war / anders / besser gemacht werden kann. Oftmals gab es auch Diskussionen bzgl. der kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen der PADI / SSI Ausbildung oder wie die Konfiguration der Ausrüstung situativ angepasst / verbessert werden kann. Nicht nur in der Theorie, auch in den Praxisteilen konnte ich so zusätzlich profitieren. Abgerundet wurde die Ausbildung durch kleinere Wartungsarbeiten an Reglern, Jackets, Ventilen, Flaschen, dem Mithelfen auf der Basis bei anfallenden Arbeiten (Ausrüstung bereitstellen / wegräumen, Flaschen tragen / füllen), Ausbildung unter Aufsicht, etc. oder auch Smalltalk mit den Gästen / Einheimischen an der Basis. Mein Fazit der Ausbilung: Wil / Elisa haben sich wirklich bemüht mir das beizubringen, was ein DM wissen / können sollte und damit meine ich nicht den Mindeststandard. Das immer wieder neu einstellen auf unbekannte Taucher in Ausbildung / Fun Dives mit dem erweiterten Blickwinkel als Guide / DM ist eine wirklich gute Erfahrung. Ja, die Ausbildung steht und fällt sicherliche mit dem Engagement der Ausbilder aber auch der 'Azubi' muss sich entsprechend einbringen. Wenn plötzlich eine 'Wolke' mit kleinen Quallen durch den 'Ausbildungsplatz' unter Wasser zieht ist's nicht wirklich spassig.... Mein Fazit zur Basis: Die Leihausrüstungen haben sicherlich schon bessere Zeiten gesehen - ein Grund mehr für mich immer meiner eingenen Ausrüstung zu vertrauen / dabei zu haben. Ausfälle an der Ausrüstung gab es keine - der liebevollen Pflege / Wartung sei Dank. Das Essen in der Basis ist einfach aber schmackhaft - die Siebträgermaschine macht hervorragenden Kaffee und auch das Personal in der Basis ist immer (für indonesische Verhältnisse) bereit. Es gibt am Strand noch weitere Basen (Deutsch / Spanisch) mit mehr 'Durchsatz' an Kundschaft. Aber genau das (Deutsch / mehr Kundschaft) wollte ich nicht. Abendessen ist auch etwas eingeschränkt bzw. mit etwas Fußmarsch bis zum nächsten Warung. Für Alkohol (Bier) muss man schon wissen wo man den bekommt :-). Man sollte auch bedenken, dass die Unterkunft quasi direkt an den Dschungel grenzt und der Besuch eines Tekoh keine Ausnahme ist. In der Basis werden auch Yoga Kurse angeboten. Als ich da war, war die Trainerin aber nicht vor Ort und die Räumlichkeiten wurden für Schulungszwecke / Mittagsschlaf verwendet. Mein Fazit zur Insel: Da von Donnerstag Abend bis Freitag Nachmittag nicht getaucht werden darf, hat man eine feste Auszeit, die man nutzen kann um die Insel zu erkunden. KM 0, Wasserfälle, Japanische Festungsanlage, Sabang, Anoi Itam Beach, etc. - alles gut per Motorbike zu erkunden, welches man für wenig Geld leihen kann. Mit ein wenig indonesisch kommt man schnell in Kontakt mit der Bevölkerung und bekommt noch den einen oder anderen Tipp für leckeres Essen / Sehenswürdigkeiten / etc. Auf was man sich generell bzgl. Religion / ärztliche Versorung / etc. dort einlässt, sollte man sich vorab informieren. Ich kann das Militärkrankenhaus in Sabang aber echt empfehlen :-) Wie es jetzt / nach Corona dort ausschaut, wessen Geschäft die Krise nicht überlebt hat, ... wir werden es sehen. Wenn ich wieder in Indonesien bin, werde ich sicher wieder mal einen Abstecher nach Pulau Weh machen um zu schauen, wie es sich verändert hat.
Angefixt von dem schönen Bericht von Barbara und Wolfgang Pölzer in der Februar 2022 Ausgabe der TAUCHEN, wollten wir unseren Sommerurlaub unbedingt auf dieser kleinen Insel in den Nord-Molukken verbringen. AQUAVENTURE Tauchreisen hat uns dazu ein Komplett-Paket geschnürt und erst einmal eine Option darauf gebucht. Denn leider war Indonesien aufgrund von Corona noch komplett für den Tourismus gesperrt und hat erst am 18. Mai die Restriktionen gelockert. Wir wussten, dass das neue Resort Kusu Island erst kurz vor der Pandemie eröffnet hat und dann komplett für 2 Jahre in den Dornröschenschlaf ging. Einerseits reizte uns die Vorstellung in ein nagelneues Resort zu gehen, andererseits hatten wir Befürchtungen 2 Wochen komplett alleine auf einer Insel zu sein. Vorweg, wir waren fast alleine (insgesamt 5 andere Gäste über die 14 Tage verteilt) und haben es sehr genossen. Einen großen Anteil daran, dass wir uns so wohl gefühlt haben, haben Barbara und Christian, die beiden Inhaber von Kusu Island Resort. Die beiden haben mit Ihrer herzlichen und unverkrampften Art einem das Gefühl gegeben, dass man sich wie zu Hause fühlt. Anreise: Unsere Anreise erfolgte über Singapur und Manado. In Manado hatten wir eine Übernachtung im Novotel Manado was sehr angenehm war. Am nächsten Tag ging es am Vormittag weiter mit einem Inlandsflug (Wings-Air) von Manado über Ternate nach Labuha auf der Insel Bacan. In Labuha hat uns Christian schon am Flughafen erwartet und gleich mit Getränken und kühlen Tüchern versorgt. Weiter ging es mit einer 30min Fahrt auf die andere Inselseite in den Hafen von Babang. Dort lag ein Boot vom Resort, welches uns dann in 40min zur Insel Kusu gebracht hat. Die Anreise war insgesamt sehr angenehm und hat hervorragend geklappt. Die Insel: Kusu Island ist eine kleine Insel, welche in einem Kanal zwischen den größeren Inseln Bacan und Halmahera liegt. Aufgrund der Lage herrschen um die Insel herum teilweise recht starke Strömungen, die natürlich abhängig von den Gezeiten sind. Es gibt aktuell 8 Gästevillen die jeweils ca. 72qm groß sind und maximal mit 2 Personen belegt werden. Diese Villen alleine sind schon ein Traum. Die Lage, direkt am Strand bzw. teilweise etwas in den Mangroven, die Aussicht, an der man sich nicht satt sehen kann, die Ruhe und die tolle geschmackvolle Einrichtung. Alles auf Kusu Island wurde selbst gebaut. Jede Villa, jedes Gebäude, jeder Stuhl, Jeder Tisch, jedes Bett - einfach alles. Das ist schon sehr beeindruckend. Aus angeschwemmtem Treibholz werden die Duschen gebaut, welche übrigens auch warmes Wasser liefern. Ich konnte mir erst nicht vorstellen, dass ich dies brauche, doch es gab auch Tauchtage, da habe ich mich wirklich auf die warme Dusche gefreut. Es gibt ein Restaurant mit tollem halbrundem Ausblick auf das Meer, sowie die Tauchbasis. In der Tauchbasis gibt es einen schönen großen Kameraraum sowie den Trockenraum für die Ausrüstung. Das Tauchen bzw. Schnorcheln: Mein Sohn und ich waren die Taucher und meine Frau hat geschnorchelt. Jeden Abend nach dem Essen haben wir mit den beiden Tauchguides den nächsten Tag abgesprochen. Meine Frau ist oft mit uns und dem Tauchboot zu den Tauchspots rausgefahren, denn fast jeder Tauchspot war auch ein super Schnorchelspot. Die gesunden Korallen reichen hier bis zum Strand. Ist die Strömung mal etwas stärker, lässt man sich als Schnorchler einfach vom Boot wieder einsammeln und nochmal absetzen. Das Boot ist immer in der Nähe geblieben. Generell ist das Tauchen und Schnorcheln natürlich sehr individuell. Man richtet sich hier voll und ganz nach dem Gast. Es war zu unserer Zeit noch ein anderer Taucher auf der Insel und wir haben tolle Tauchgänge unternommen. Wir hatten bei 3 Tauchern 2 Guides dabei. Die Jungs sind wirklich hervorragend im Finden von den kleinsten Lebewesen und Fotoobjekten. Generell kommen in diesem Gebiet eher die Freunde der kleinen Meeresbewohner auf Ihre Kosten, als die Großfischfreunde. Wobei wir bei jedem unserer 24 Tauchgänge auch Haisichtungen hatten. Man kann im Vorfeld Tauchpakete buchen. Wir hatten bei unserem 14-Tage Aufenthalt ein 8-Tage Paket gebucht. Man macht dann 3 TG am Tag inkl. Boot und Guide. Zusätzlich kann man dann noch einen Nacht-TG machen. Nitrox soll es for free geben. Allerdings wurde der lange erwartete Nitrox Kompressor erst während unserer Aufenthaltes geliefert und muss noch in Betrieb genommen werden. Die Verpflegung: Im Kusu Island Resort hat man Vollpension. Das bedeutet Frühstück, Mittag und Abendessen. Zwischen dem 1. und 2. Tauchgang gibt es einen Snack und frisches Obst und am Nachmittag gibt es noch Kaffee und Kuchen. Wasser, Tee und Kaffee sind in der Vollpension inbegriffen. Cola, Sprite usw. müssen extra bezahlt werden. Wobei diese wirklich günstig sind (ca. 1,40 EUR für eine Dose Cola). Alkoholische Getränke gibt es leider nicht wirklich. Man bekommt ein lokales Bier und das war's. Die Gegend ist streng muslimisch und touristisch noch nicht wirklich erschlossen, so dass es hier schwierige mit der Versorgung ist. Für uns war dies kein Problem. Das Essen selbst ist hervorragend. Jeden Tag lässt sich Barbara und Ihr Koch Heyn etwas neues einfallen. Man hat immer die Auswahl zwischen Vegetarisch, Fisch und Hähnchen/Beef. Es gibt Mittags und Abends immer 4 Gänge. Generelles: Man muss sich bewusst sein, dass die Insel Kusu Island Resort in einem noch nicht so touristisch erschlossenem Bereich von Indonesien liegt. Es gibt in unmittelbarer Umgebung jetzt insgesamt 3 Resorts. Wir haben aber beim Tauchen oder Schnorcheln nie andere Taucher oder Schnorchler gesehen. Barbara und Christian versuchen so Nachhaltig wie möglich Ihr Resort zu führen. Daher gibt es auch kein Buffet sondern der Gast wird gefragt, was er denn gerne hätte und das wird dann gemacht. Auf diese Weise produziert man weniger Abfall. Von 24.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens wird der Strom abgestellt. Dies hat uns nicht gestört. Internet bzw. WLan bekommt man nur im Restaurant. Hier hat jede Villa pro Woche ein 2 GB Datenvolumen. Das ist erst mal gewöhnungsbedürftig. Aber es geht. Insgesamt waren es 14 wundervolle Tage mit tollen Tauchgängen und vielen Erinnerungen. Wir wünschen Barbara und Christian und dem gesamtem Kusu-Team alles Gute und hoffen, dass wir uns wiedersehen.

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