• 1905 Fotos
  • 22 Videos

Tauchen in Allgemein

Tauchplätze Allgemein

Zeige alle Tauchplätze Allgemein

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir sind eine Gruppe von acht Leuten, die das halbe Boot gechartert hatten für einen Trip in Raja Ampat vom 1. bis 12. April 2020. Wegen der COVID-19 Pandemie wurde der Raja Ampat Marine Park noch vor Tripbeginn geschlossen, so dass die Firma Wallacea Dive Cruises (nicht wir!) storniert hat. Die Firma betreibt neben der MV Ambai auch noch die MV Seahorse. Anfangs wollte Wallacea Dive Cruises überhaupt keine Stellung zum Thema Rückbuchung/Entschädigung nehmen, sondern abwarten, bis alles vorbei ist und dann irgendwann, und in Abhängigkeit von ihrer zukünftigen Lage, ein Angebot machen. Nach wochenlangem Schweigen und auch nur auf Druck von unserem Travel Agent hat Wallacea Dive Cruises nun angekündigt, dass sie finanziell nicht in der Lage sind, ihren Kunden eine 100%ige Umbuchung zu gewähren. Stattdessen sollen wir uns nun mit folgendem Angebot zufriedengeben: - sie belegen uns mit einer 20% Stornogebühr (sie haben storniert, weil ihr Boot gar nicht erst ausläuft). - sie bieten uns einen Gutschein im Wert von 80% für 2021 an. - wir sollen also jeder noch mehrere hundert Dollar draufzahlen, um den gleichen Trip 2021 zu machen. Dieser ist dazu noch einen Tag kürzer. - Der Gutschein kann nicht übertragen oder noch einmal geändert werden (z.B. wegen Krankheit oder Arbeitsverpflichtungen). - Unsere Gruppe von 8 Leuten müsste sich also noch einmal genau so für diesen Trip koordinieren, was schon beim ersten Mal fast unmöglich war und ewig gedauert hat. - Der Gutschein wird ungültig falls die Firma außer Stande ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Einige von uns haben zuvor mit der Aggressor Group in Raja Ampat gebucht, die sehr proaktiv waren und eine 100%ige Umbuchung angeboten haben, für einen Trip von gleicher Qualität zum ursprünglichen Preis (obwohl der sogar einen Rabatt von 25% enthielt). Angesichts des Geschäftsgebarens von Wallacea Dive Cruises in Bezug auf unseren Trip haben wir das Vertrauen in diese Firma komplett verloren. Unter den gegenwärtigen Umständen können wir ein Buchung für die MV Ambai unter keine Umständen empfehlen – wir würden uns nicht noch einmal auf diese Firma verlassen.
Ich habe das Homestay im November 2019 besucht und war ziemlich zufrieden. Wie bereits von Rotfeder schon erwähnt, stellen die Homestays ein preislich interessante Alternative zu den doch ziemlich teuren Resorts in Raja Ampat dar. Vorab kann ich die vielen Vorurteile, die im Bezug zu Homestays oft im Internet gestreut werden, eigentlich nicht bestätigen. Anreise: Ich bin über Jakarta nach Sorong angereist, ohne eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen. Sim Karten für Internet können am Flughafen Jakarta am Terminal 3 erworben werden, falls nötig. Auch Bargeldwechsel ist die fairen Kursen möglich. In Sorong bin ich via Taxi zum Fährhafen gefahren und habe mir dort am Schalter ein Ticket gekauft. Die Fähren fahren zuverlässig, manchmal mit etwas Verspätung. (bei mir 30min, also nicht weiter schlimm) Am Waisai Pier stehen diverse kleine Boote bereit um zu seinen Homestay zu kommen. Macht Euch also keine Sorgen, Boote stehen immer bereit, auch wenn die das Homestay nicht über die Anreise Bescheid weiß. Homestay: Im Homestay angekommen, wurde ich von Anne (eine Philippinerin die das Divecenter leitete; jetzt aber abgereist ist) herzlich begrüßt. Zuweisung meines Bungalows und das war es denn. Keine Ansprache wie es hier abläuft, wie was organisiert wird. Keine direkte Ansprache, keine Vorschläge was man machen könnte. Man muss auf die Leute zugehen und auf ihre Mentalität eingehen, dann geht es, bzw. wenn man was möchte, muss man es mitteilen. Das Homestay gehört zu den größeren Anlagen in der Region mit Zimmern in unterschiedlichen Kategorien. Der Typ Beach und Garden VIP 1 ist größer und auch neuer, einige liegen direkt am Strand. Der Typ VIP 2Concrete und Native liegen im Garten und sind gemauert, oder aus Holz und günstiger als der Typ VIP 1. Ich hatte den Typ VIP 2 im Garten und die Zimmer sind doch ziemlich klein, für eine Person aber ausreichend, für zwei Personen eigentlich fast zu klein. Zimmer VIP 2 befindet sich ein Beet mit Moskitonetz und einen sehr kleinen Beistelltisch. Vorteil aller Zimmer ist, jedes hat sein eigenes Bad mit Toilette. Das Bad im gemauerten Zimmer im Garten VIP2, war optisch nicht so prickelnd und könnte eine Sanierung gut vertragen. Das Bad ist mit Dusche (geringer Wasserdruck) und Sitztoilette ausgestattet, es befindet sich auch ein großer Eimer mit Schöpfkelle (Mandi) im Bad zum Spülen der Toilette und alternativ zur Dusche. Eine Steckdosenleiste ist im Zimmer zum Laden diversen elektronischer Geräte vorhanden. Strom gibt es in der Regel von Sonnenuntergang, bis kurz nach Sonnenaufgang. Einen kleinen Spiegel hatte mein Zimmer anfangs leider nicht, wurde mir dann aber bei Nachfrage zur Verfügung gestellt. Von den angeblichen Ratten Problem, habe ich drei Wochen keine einzige gesehen, oder nur gehört. Im Zimmer befindet sich ein Ventilator, der für einen ausreichenden Luftzug zum schlafen sorgt. Es ist zwar warm, aber eine Klimaanlage habe ich nicht besonders vermisst. Das Restaurant ist großzügig und steht auf Stelzen direkt am Strand, es gibt sogar ein paar Sitzkissen und ein paar Sonnenliegen aus Holz und eine Hängematte. Ist das Homestay aber ausgebucht, könnte schwierig werden, ausreichend Sonnenliegen und Sitzkissen zu bekommen. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, das Frühstück ist eher spartanisch mit Kaffee, Tee, Früchte, Gebäck, abends oder mittags gibt es meisten Fisch, Hühnchen, Reis, Gemüse in Buffet Form. Die Qualität der Verpflegung fand ich sehr gut und mir hat es auch überwiegend immer sehr gut geschmeckt. Wasser, Kaffee, Tee steht mit Restaurant rund um die Uhr zur Verfügung. Ein Kühlschrank ist für die Gäste auch vorhanden, der aber nur von frühen Abend zu zum nächsten Morgen im Betrieb ist. Zum Abendessen kann kaltes Bier (0,6l Bintang 60 000 Rupia) und auch Softdrinks erworben werden. Die Preise für die Unterkunft schwanken, je nachdem ob man direkt beim Homestay, oder über die Plattform stayrajaampat gebucht hat. Aktuelle Preise direkt beim Homestay erfragen, oder die Plattform stayrajaampat zur Hilfe nehmen. Die Verständigung auf Englisch funktioniert recht gut, viele Mitarbeiter sprechen gutes Englisch. Zum Thema Sicherheit: Die Zimmer lassen sich nicht richtig gegen unbefugtes betreten verschließen, während meines Aufenthalts, ist aber keinem Gast, oder auch mir etwas abhanden gekommen. Was kann man sonst noch machen, außer Tauchen, oder Schnorcheln am Hausriff? Auf Kri gibt es einen View Point, wo man einen sehr guten Ausblick auf die umliegenden Inseln hat. Wie man dort hinkommt, einfach das Personal im Homestay fragen. Des weiteren werden Bird Watching Touren (auf die Insel Gam) angeboten, wie auch Ausflüge zur Inselgruppe Fam/Piyainemo. (die Bilder die jeder als klassischer Raja Ampat Kitsch kennt) wenn es genügend Interessenten gibt. Die Preisliste für die Ausflüge dafür hängt am Board im Restaurant. Wer möchte kann am Strand spazieren gehen, Richtung Westen ist das problemlos möglich und man kann die anderen Homestays problemlos durchqueren. Östlich Richtung Cape Kri ist in der Regel beim Kri Eco Resort Schluss, da es für externe Gäste nicht gestattet ist, das Resort zu durchqueren.  Tauchen: Die Tauchbasis befindest sich neben dem Restaurant am Steg, hier bekommt eine eigene Box, wo man seine Ausrüstung verstauen kann. Einen DIN/Int Adapater benötigt man nicht mehr! Sehr zu empfehlen ist es, einen Tauchcomputer, Riffhaken und eine Boje dabei zu haben, das kann man vor Ort nur schwer ausleihen! Generell würde ich dringend empfehlen, eigene Ausrüstung dabei zu haben, der Zustand der Leihausrüstung ist alles andere als prickelnd. (Anzüge mit Löchern, Knöpfe am Jacket die hakeln, Atemregler, wo man nicht weiß wann da wirklich mal eine Revision gemacht wurde) Das Tauchen selber ist indonesisch locker, Brevet wurde nicht geprüft und man sollte sich immer klar sein, man taucht auf eigenes Risiko. (die nächste Deko Kammer ist weit weg) Je nach Tagesform, fällt schon mal das Briefing aus, auch großes betüdeln beim Guiding sollte man nicht erwarten. Legt man auf ein Briefing großen Wert, sollte man erwähnen, das man eines möchte. (wird dann auch gemacht) Zum Tauchen gibt es mehrere Optionen: Hausriff: Jederzeit und so oft möglich wie gewünscht, auch am Sonntag. (ohne Guide, oder auf Wunsch mit Guide, außer Sonntag) Für Tauchgänge am Sonntag muss nur einen Tag vorher Bescheid gegeben werden, wie viele Tauchgänge man machen möchte. Ein großer Vorteil ist hier der Steg, dadurch ist ein komfortabler Einstieg möglich. Am Hausriff kann man schon eine Menge sehen, von Weiß- und Schwarzspitzen Riffhaien, Schildkröten, Büffelkopf Papageifischen usw. ist eigentlich alles da. Von den Korallen ist es zwar nicht Mega spektakulär, da gibt es schon bessere Plätze. Am Hausriff können auch stärkere Strömung vorkommen, das sollte man in seine Planungen einfließen lassen. Ausflüge mit dem Speedboot: Hier ist es oft so, dass man insgesamt am Tag drei Tauchgänge machen kann, zwei am Vormittag und einem am Nachmittag. Am Sonntag gibt es keine Ausflüge mit dem Boot. (nur Hausriff) Bei den Speedboot Touren gibt es verschiedene Varianten: Man fährt nach jedem Tauchgang wieder zum Homestay zurück; Two Tank Dive am Vormittag, hier wird die Pause zwischen den Tauchgängen auf einer nahegelegenen Insel gemacht. Hier gibt es dann meisten Kaffee, Tee und Gebäck. Tagesausflug – hier ein Snack zwischen Tauchgang eins und zwei, zu Mittag wird ein (schmackhaftes) Mittagessen gereicht. Auch hier die Pausen meistens auf einer nahegelegenen Insel. Nachttauchgänge sind am Hausriff problemlos möglich, auch wurde mal ein Muck Diving Platz am Abend angefahren. Die Preise für das Tauchen waren fair, ein Hausriff Tauchgang (ohne Guide, mit Guide 100 000 IDR Aufschlag) kostete 150 000 IDR, ein Tauchgang mit dem Boot 450 000 IDR (Zuschlag für Manta Point und Arborek 100 000 IDR) mit eigener Ausrüstung. Jeder zehnte Tauchgang war kostenlos. (Rabatt) Generell ist es möglich, das Tauchplätze nach Wünschen der Gäste angefahren werden, hier ist man erstaunlich flexibel. Alle Boote haben einen Sonnenschutz. Fazit: Das Yenkoranu stellt eine interessante Alternative zu den doch ziemlich teuren Resorts in Raja Ampat dar. Wer auf den üblichen Luxus verzichten kann (Klimaanlage, deutschsprachiges Personal, offizielle Padi Tauchbasis, ein Resort nach europäischen Standard usw.) ist hier gut versorgt. Als Taucher sollte man selbstständig tauchen können, dementsprechende Erfahrung sollte vorhanden sein, was aber generell für Raja Ampat zu empfehlen ist. Eigene Ausrüstung sollte vorhanden sein. Sollte ich wieder nach Raja Ampat reisen, würde ich wieder ein Homestay dieser Art wählen.
Hallo zusammen, letzten November / Dezember verbrachte ich vier Wochen bei Bubble Addict und machte dort meinen Divemaster (PADI). Eigentlich ist Bubble Addict eine SSI Basis, aber Wil, mein fanzösischer TL hatte zu dem Zeitpunkt auch noch eine aktive PADI Lizenz und so konnte ich den Kurs doch noch über PADI machen. Vorweg - ich hab den Kurs nur für 'mich' gemacht und auch gleich bei der Anmeldung gesagt, dass ich später nie selbst ausbilden / Gruppen führen möchte / werde. Die Theorie hab ich vorab online gemacht und auch die sonstigen Unterlagen durchgearbeitet, so dass ich vor Ort mich auf was wesentliche konzentrieren konnte. Gewohnt habe ich im Garten - Bungalow hinter der Basis - alles fein. Die erste Woche war geprägt von zuschauen bei OWD / AOWD Ausbildungen, begleiten von Tauchgängen um die Tauchplätze kennen zu lernen oder 1:1 Ausbildung der Demonstrationsfähigkeit der diversen Skills. Wil ließ nicht locker, bis die Skills quasi automatisch funktionierten - insb. Jacket ablegen und anziehen an der Oberfläche und auf dem Grund bzw. Boje setzen. Das Wetter war nicht immer optimal (Regen / Wellen) und so war nicht immer ein Einstieg ins Wasser / Boot von der Basis aus möglich und es mussten die Gäste / Ausrüstung nach Iboih gefahren werden um von dort aus mit dem Boot zu starten. In der zweiten Woche wurden dort auch die Rescue Übungen gemacht (was war ich fertig....) und wir haben einen Ankerplatz für ein Boot hergerichtet. Praktische Anwendung der gelernten Knoten beim befestigen von Betonblöcken unter Wasser, die dann an einen neuen Platz transportiert wurden. In der Folgewoche kam ein weiterer Instructor - Elisa aus Italien. Mit ihr hab ich dann diverse Tauchgänge gemacht und je nach Gruppengröße / Ausbildungslevel der Kunden den letzten Mann in der Gruppe oder auch Einzelbetreuung gemacht. Da die Gäste überweigend nur kurz auf Pulau Weh sind (oftmals nur übers Wochenende aus Malaysia) war ein stetiger Wechsel mit immer neuen 'Typen' von Tauchern - sehr lehrreich. Irgendwann kam dann auch der Moment, dass ich mit dem einheimischen Guide losgeschickt wurde und auch zwei Taucher 'alleine' Betreuen musste. Nach jedem Tauchgang gab es ein debrief. Für die Gäste primär was es denn so zu sehen gab - für mich was gut war / anders / besser gemacht werden kann. Oftmals gab es auch Diskussionen bzgl. der kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen der PADI / SSI Ausbildung oder wie die Konfiguration der Ausrüstung situativ angepasst / verbessert werden kann. Nicht nur in der Theorie, auch in den Praxisteilen konnte ich so zusätzlich profitieren. Abgerundet wurde die Ausbildung durch kleinere Wartungsarbeiten an Reglern, Jackets, Ventilen, Flaschen, dem Mithelfen auf der Basis bei anfallenden Arbeiten (Ausrüstung bereitstellen / wegräumen, Flaschen tragen / füllen), Ausbildung unter Aufsicht, etc. oder auch Smalltalk mit den Gästen / Einheimischen an der Basis. Mein Fazit der Ausbilung: Wil / Elisa haben sich wirklich bemüht mir das beizubringen, was ein DM wissen / können sollte und damit meine ich nicht den Mindeststandard. Das immer wieder neu einstellen auf unbekannte Taucher in Ausbildung / Fun Dives mit dem erweiterten Blickwinkel als Guide / DM ist eine wirklich gute Erfahrung. Ja, die Ausbildung steht und fällt sicherliche mit dem Engagement der Ausbilder aber auch der 'Azubi' muss sich entsprechend einbringen. Wenn plötzlich eine 'Wolke' mit kleinen Quallen durch den 'Ausbildungsplatz' unter Wasser zieht ist's nicht wirklich spassig.... Mein Fazit zur Basis: Die Leihausrüstungen haben sicherlich schon bessere Zeiten gesehen - ein Grund mehr für mich immer meiner eingenen Ausrüstung zu vertrauen / dabei zu haben. Ausfälle an der Ausrüstung gab es keine - der liebevollen Pflege / Wartung sei Dank. Das Essen in der Basis ist einfach aber schmackhaft - die Siebträgermaschine macht hervorragenden Kaffee und auch das Personal in der Basis ist immer (für indonesische Verhältnisse) bereit. Es gibt am Strand noch weitere Basen (Deutsch / Spanisch) mit mehr 'Durchsatz' an Kundschaft. Aber genau das (Deutsch / mehr Kundschaft) wollte ich nicht. Abendessen ist auch etwas eingeschränkt bzw. mit etwas Fußmarsch bis zum nächsten Warung. Für Alkohol (Bier) muss man schon wissen wo man den bekommt :-). Man sollte auch bedenken, dass die Unterkunft quasi direkt an den Dschungel grenzt und der Besuch eines Tekoh keine Ausnahme ist. In der Basis werden auch Yoga Kurse angeboten. Als ich da war, war die Trainerin aber nicht vor Ort und die Räumlichkeiten wurden für Schulungszwecke / Mittagsschlaf verwendet. Mein Fazit zur Insel: Da von Donnerstag Abend bis Freitag Nachmittag nicht getaucht werden darf, hat man eine feste Auszeit, die man nutzen kann um die Insel zu erkunden. KM 0, Wasserfälle, Japanische Festungsanlage, Sabang, Anoi Itam Beach, etc. - alles gut per Motorbike zu erkunden, welches man für wenig Geld leihen kann. Mit ein wenig indonesisch kommt man schnell in Kontakt mit der Bevölkerung und bekommt noch den einen oder anderen Tipp für leckeres Essen / Sehenswürdigkeiten / etc. Auf was man sich generell bzgl. Religion / ärztliche Versorung / etc. dort einlässt, sollte man sich vorab informieren. Ich kann das Militärkrankenhaus in Sabang aber echt empfehlen :-) Wie es jetzt / nach Corona dort ausschaut, wessen Geschäft die Krise nicht überlebt hat, ... wir werden es sehen. Wenn ich wieder in Indonesien bin, werde ich sicher wieder mal einen Abstecher nach Pulau Weh machen um zu schauen, wie es sich verändert hat.
auf Empfehlung tauchte ich im Februar2020 mit den Souls mehr als zwei Wochen und bin total begeistert: die Tauchbasis handelt nach strengen europäischen/amerikanischen Standards, so dass man sich um die Sicherheit keinerlei Sorgen machen muss. (Vgl. einheimische Basis auf Kri, die dies sehr lax handhaben) Das Equipment ist recht neu und wird ständig gewartet. Die Soulscubadivers unter der Leitung von Carrie und Thibault achten darauf, dass alles wie am Schnürchen klappt: das gesamte Equipment wird vor jedem Tauchgang auf die beiden Boote geladen und geprüft, zusätzlich erfolgt durch die guides vor Abfahrt die Aufforderung, eine eigene Überprüfung durchzuführen.( Notfalls wird eben gewartet, wenn jemand doch noch etwas holen muss. Falls man-wie ich- mit geliehenem Jacket taucht, in dem eigenes Gerödel verstaut ist, dann ist hier Aufmerksamkeit geboten, da nicht immer dasselbe Jacket zur Verfügung steht. Es wird indonesisch, englisch, französisch und noch bis Juni deutsch gesprochen. Die Soulscubadivers tauchen inzwischen mit 2 Booten, die jeweils bis zu 8 Tauchern aufnehmen. Und hier ist es äußerst ratsam, sich rechtzeitig zu den Ausfahrten anzumelden, sonst schaut an ägyptische Verhältnisse gewöhnte Taucherin schon Mal in die Röhre! Absagen ist immer möglich. Normalerweise tauchen nicht mehr als 4 Taucher mit einem Guide, Bei erwarteten starken Strömungen, schwierigeren Spots, oder unerfahrenen Tauchern werden extra Guides mitgeschickt. Die Basis bietet neben den "adventure dives" (Tagestouren) zu den weiter entfernten Stellen alle anderen Spots (allesamt highlights in Raja Ampat!!!) als normale Ausfahrten an; also auf der morgendlichen Ausfahrt zwei unterschiedliche Stellen, am Nachmittag eine weitere . Und dies alles zu viel günstigeren Preisen als die auf Kri angesiedelten Ecoresorts! (Letztere sind sicherlich empfehlenswert, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist, denn sie sind wunderschön in die Landschaft eingebettet und haben am Steg ein tolles Hausriff) Und auch die Safariboote sind nicht unbedingt notwendig, da (wie mir Tauchfreunde bestätigten, die nach den Souls eine Tour unternommen haben) diese auch vorwiegend dieselben Spots anfahren wie die Souls. Ich bin sehr, sehr gern mit den Soulscubadivers getaucht, die guides geben gute briefings und haben ein gutes Auge, so dass ich Pygmäenseepferdchen, ghostpipefish, leavefishes und natürlich Mantas bewundern konnte. Vielleicht könnten und sollten sie bei sehr "eigenwilligen" Tauchern, die sich-gerade auch bei schlechter Sicht- zu weit von der Gruppe entfernen, oder wegen ihrer Fotos keine Rücksicht auf die anderen nehmen, konsequenter durchgreifen und diese nach einer Ermahnung von Folgetauchtouren ausschliessen. Vielen Dank Euch allen, ich hoffe, Ihr überlebt die Corona Krise; ich möchte im nächsten Jahr wieder mit Euch tauchen.!!! PS um die Tauchbasis sind einige empfehlenswerte homestays (alle mit Gemeinschaftsdusche und WC) angesiedelt, die Vollpension und fantastische Sonnenuntergänge bieten. Sie sind tw über Carrie, ansonsten stayrajaampat.com, booking.com zu buchen. Gerade beim Platzhirsch" booking" gut vergleichen, die sind manchmal extrem teuer! ( so Beserbay homestay auf Gam) Und zum Schnorcheln lädt das Hausriff ein (Haie, turtles, batfishes, bumpheads , viele Korallen etc) oder das berühmte Jenbuba Jetty auf der gegenüberliegenden Insel Mansuar. Dieses ist bei Ebbe durch Waten, bei Flut mit mehr oder weniger starker Strömung schnorchelnd zu erreichen, oder aber per Boot! Ich hoffe so sehr, dass RajaAmpat gut über die Krise kommt, es ist ein wunderschönes Gebiet zum Tauchen und Schnorcheln mit traumhafter Landschaft und sehr gut als Individualreisender (auch mit mittlerem Buget) zu erforschen! Und ohne Coronazusatzkosten gut zu planen (www.stayrajaampat.com als homestayvermittler)
Wir sind eine Gruppe von acht Leuten, die das halbe Boot gechartert hatten für einen Trip in Raja Ampat vom 1. bis 12. April 2020. Wegen der COVID-19 Pandemie wurde der Raja Ampat Marine Park noch vor Tripbeginn geschlossen, so dass die Firma Wallacea Dive Cruises (nicht wir!) storniert hat. Die Firma betreibt neben der MV Ambai auch noch die MV Seahorse. Anfangs wollte Wallacea Dive Cruises überhaupt keine Stellung zum Thema Rückbuchung/Entschädigung nehmen, sondern abwarten, bis alles vorbei ist und dann irgendwann, und in Abhängigkeit von ihrer zukünftigen Lage, ein Angebot machen. Nach wochenlangem Schweigen und auch nur auf Druck von unserem Travel Agent hat Wallacea Dive Cruises nun angekündigt, dass sie finanziell nicht in der Lage sind, ihren Kunden eine 100%ige Umbuchung zu gewähren. Stattdessen sollen wir uns nun mit folgendem Angebot zufriedengeben: - sie belegen uns mit einer 20% Stornogebühr (sie haben storniert, weil ihr Boot gar nicht erst ausläuft). - sie bieten uns einen Gutschein im Wert von 80% für 2021 an. - wir sollen also jeder noch mehrere hundert Dollar draufzahlen, um den gleichen Trip 2021 zu machen. Dieser ist dazu noch einen Tag kürzer. - Der Gutschein kann nicht übertragen oder noch einmal geändert werden (z.B. wegen Krankheit oder Arbeitsverpflichtungen). - Unsere Gruppe von 8 Leuten müsste sich also noch einmal genau so für diesen Trip koordinieren, was schon beim ersten Mal fast unmöglich war und ewig gedauert hat. - Der Gutschein wird ungültig falls die Firma außer Stande ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Einige von uns haben zuvor mit der Aggressor Group in Raja Ampat gebucht, die sehr proaktiv waren und eine 100%ige Umbuchung angeboten haben, für einen Trip von gleicher Qualität zum ursprünglichen Preis (obwohl der sogar einen Rabatt von 25% enthielt). Angesichts des Geschäftsgebarens von Wallacea Dive Cruises in Bezug auf unseren Trip haben wir das Vertrauen in diese Firma komplett verloren. Unter den gegenwärtigen Umständen können wir ein Buchung für die MV Ambai unter keine Umständen empfehlen – wir würden uns nicht noch einmal auf diese Firma verlassen.
Ich habe das Homestay im November 2019 besucht und war ziemlich zufrieden. Wie bereits von Rotfeder schon erwähnt, stellen die Homestays ein preislich interessante Alternative zu den doch ziemlich teuren Resorts in Raja Ampat dar. Vorab kann ich die vielen Vorurteile, die im Bezug zu Homestays oft im Internet gestreut werden, eigentlich nicht bestätigen. Anreise: Ich bin über Jakarta nach Sorong angereist, ohne eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen. Sim Karten für Internet können am Flughafen Jakarta am Terminal 3 erworben werden, falls nötig. Auch Bargeldwechsel ist die fairen Kursen möglich. In Sorong bin ich via Taxi zum Fährhafen gefahren und habe mir dort am Schalter ein Ticket gekauft. Die Fähren fahren zuverlässig, manchmal mit etwas Verspätung. (bei mir 30min, also nicht weiter schlimm) Am Waisai Pier stehen diverse kleine Boote bereit um zu seinen Homestay zu kommen. Macht Euch also keine Sorgen, Boote stehen immer bereit, auch wenn die das Homestay nicht über die Anreise Bescheid weiß. Homestay: Im Homestay angekommen, wurde ich von Anne (eine Philippinerin die das Divecenter leitete; jetzt aber abgereist ist) herzlich begrüßt. Zuweisung meines Bungalows und das war es denn. Keine Ansprache wie es hier abläuft, wie was organisiert wird. Keine direkte Ansprache, keine Vorschläge was man machen könnte. Man muss auf die Leute zugehen und auf ihre Mentalität eingehen, dann geht es, bzw. wenn man was möchte, muss man es mitteilen. Das Homestay gehört zu den größeren Anlagen in der Region mit Zimmern in unterschiedlichen Kategorien. Der Typ Beach und Garden VIP 1 ist größer und auch neuer, einige liegen direkt am Strand. Der Typ VIP 2Concrete und Native liegen im Garten und sind gemauert, oder aus Holz und günstiger als der Typ VIP 1. Ich hatte den Typ VIP 2 im Garten und die Zimmer sind doch ziemlich klein, für eine Person aber ausreichend, für zwei Personen eigentlich fast zu klein. Zimmer VIP 2 befindet sich ein Beet mit Moskitonetz und einen sehr kleinen Beistelltisch. Vorteil aller Zimmer ist, jedes hat sein eigenes Bad mit Toilette. Das Bad im gemauerten Zimmer im Garten VIP2, war optisch nicht so prickelnd und könnte eine Sanierung gut vertragen. Das Bad ist mit Dusche (geringer Wasserdruck) und Sitztoilette ausgestattet, es befindet sich auch ein großer Eimer mit Schöpfkelle (Mandi) im Bad zum Spülen der Toilette und alternativ zur Dusche. Eine Steckdosenleiste ist im Zimmer zum Laden diversen elektronischer Geräte vorhanden. Strom gibt es in der Regel von Sonnenuntergang, bis kurz nach Sonnenaufgang. Einen kleinen Spiegel hatte mein Zimmer anfangs leider nicht, wurde mir dann aber bei Nachfrage zur Verfügung gestellt. Von den angeblichen Ratten Problem, habe ich drei Wochen keine einzige gesehen, oder nur gehört. Im Zimmer befindet sich ein Ventilator, der für einen ausreichenden Luftzug zum schlafen sorgt. Es ist zwar warm, aber eine Klimaanlage habe ich nicht besonders vermisst. Das Restaurant ist großzügig und steht auf Stelzen direkt am Strand, es gibt sogar ein paar Sitzkissen und ein paar Sonnenliegen aus Holz und eine Hängematte. Ist das Homestay aber ausgebucht, könnte schwierig werden, ausreichend Sonnenliegen und Sitzkissen zu bekommen. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, das Frühstück ist eher spartanisch mit Kaffee, Tee, Früchte, Gebäck, abends oder mittags gibt es meisten Fisch, Hühnchen, Reis, Gemüse in Buffet Form. Die Qualität der Verpflegung fand ich sehr gut und mir hat es auch überwiegend immer sehr gut geschmeckt. Wasser, Kaffee, Tee steht mit Restaurant rund um die Uhr zur Verfügung. Ein Kühlschrank ist für die Gäste auch vorhanden, der aber nur von frühen Abend zu zum nächsten Morgen im Betrieb ist. Zum Abendessen kann kaltes Bier (0,6l Bintang 60 000 Rupia) und auch Softdrinks erworben werden. Die Preise für die Unterkunft schwanken, je nachdem ob man direkt beim Homestay, oder über die Plattform stayrajaampat gebucht hat. Aktuelle Preise direkt beim Homestay erfragen, oder die Plattform stayrajaampat zur Hilfe nehmen. Die Verständigung auf Englisch funktioniert recht gut, viele Mitarbeiter sprechen gutes Englisch. Zum Thema Sicherheit: Die Zimmer lassen sich nicht richtig gegen unbefugtes betreten verschließen, während meines Aufenthalts, ist aber keinem Gast, oder auch mir etwas abhanden gekommen. Was kann man sonst noch machen, außer Tauchen, oder Schnorcheln am Hausriff? Auf Kri gibt es einen View Point, wo man einen sehr guten Ausblick auf die umliegenden Inseln hat. Wie man dort hinkommt, einfach das Personal im Homestay fragen. Des weiteren werden Bird Watching Touren (auf die Insel Gam) angeboten, wie auch Ausflüge zur Inselgruppe Fam/Piyainemo. (die Bilder die jeder als klassischer Raja Ampat Kitsch kennt) wenn es genügend Interessenten gibt. Die Preisliste für die Ausflüge dafür hängt am Board im Restaurant. Wer möchte kann am Strand spazieren gehen, Richtung Westen ist das problemlos möglich und man kann die anderen Homestays problemlos durchqueren. Östlich Richtung Cape Kri ist in der Regel beim Kri Eco Resort Schluss, da es für externe Gäste nicht gestattet ist, das Resort zu durchqueren.  Tauchen: Die Tauchbasis befindest sich neben dem Restaurant am Steg, hier bekommt eine eigene Box, wo man seine Ausrüstung verstauen kann. Einen DIN/Int Adapater benötigt man nicht mehr! Sehr zu empfehlen ist es, einen Tauchcomputer, Riffhaken und eine Boje dabei zu haben, das kann man vor Ort nur schwer ausleihen! Generell würde ich dringend empfehlen, eigene Ausrüstung dabei zu haben, der Zustand der Leihausrüstung ist alles andere als prickelnd. (Anzüge mit Löchern, Knöpfe am Jacket die hakeln, Atemregler, wo man nicht weiß wann da wirklich mal eine Revision gemacht wurde) Das Tauchen selber ist indonesisch locker, Brevet wurde nicht geprüft und man sollte sich immer klar sein, man taucht auf eigenes Risiko. (die nächste Deko Kammer ist weit weg) Je nach Tagesform, fällt schon mal das Briefing aus, auch großes betüdeln beim Guiding sollte man nicht erwarten. Legt man auf ein Briefing großen Wert, sollte man erwähnen, das man eines möchte. (wird dann auch gemacht) Zum Tauchen gibt es mehrere Optionen: Hausriff: Jederzeit und so oft möglich wie gewünscht, auch am Sonntag. (ohne Guide, oder auf Wunsch mit Guide, außer Sonntag) Für Tauchgänge am Sonntag muss nur einen Tag vorher Bescheid gegeben werden, wie viele Tauchgänge man machen möchte. Ein großer Vorteil ist hier der Steg, dadurch ist ein komfortabler Einstieg möglich. Am Hausriff kann man schon eine Menge sehen, von Weiß- und Schwarzspitzen Riffhaien, Schildkröten, Büffelkopf Papageifischen usw. ist eigentlich alles da. Von den Korallen ist es zwar nicht Mega spektakulär, da gibt es schon bessere Plätze. Am Hausriff können auch stärkere Strömung vorkommen, das sollte man in seine Planungen einfließen lassen. Ausflüge mit dem Speedboot: Hier ist es oft so, dass man insgesamt am Tag drei Tauchgänge machen kann, zwei am Vormittag und einem am Nachmittag. Am Sonntag gibt es keine Ausflüge mit dem Boot. (nur Hausriff) Bei den Speedboot Touren gibt es verschiedene Varianten: Man fährt nach jedem Tauchgang wieder zum Homestay zurück; Two Tank Dive am Vormittag, hier wird die Pause zwischen den Tauchgängen auf einer nahegelegenen Insel gemacht. Hier gibt es dann meisten Kaffee, Tee und Gebäck. Tagesausflug – hier ein Snack zwischen Tauchgang eins und zwei, zu Mittag wird ein (schmackhaftes) Mittagessen gereicht. Auch hier die Pausen meistens auf einer nahegelegenen Insel. Nachttauchgänge sind am Hausriff problemlos möglich, auch wurde mal ein Muck Diving Platz am Abend angefahren. Die Preise für das Tauchen waren fair, ein Hausriff Tauchgang (ohne Guide, mit Guide 100 000 IDR Aufschlag) kostete 150 000 IDR, ein Tauchgang mit dem Boot 450 000 IDR (Zuschlag für Manta Point und Arborek 100 000 IDR) mit eigener Ausrüstung. Jeder zehnte Tauchgang war kostenlos. (Rabatt) Generell ist es möglich, das Tauchplätze nach Wünschen der Gäste angefahren werden, hier ist man erstaunlich flexibel. Alle Boote haben einen Sonnenschutz. Fazit: Das Yenkoranu stellt eine interessante Alternative zu den doch ziemlich teuren Resorts in Raja Ampat dar. Wer auf den üblichen Luxus verzichten kann (Klimaanlage, deutschsprachiges Personal, offizielle Padi Tauchbasis, ein Resort nach europäischen Standard usw.) ist hier gut versorgt. Als Taucher sollte man selbstständig tauchen können, dementsprechende Erfahrung sollte vorhanden sein, was aber generell für Raja Ampat zu empfehlen ist. Eigene Ausrüstung sollte vorhanden sein. Sollte ich wieder nach Raja Ampat reisen, würde ich wieder ein Homestay dieser Art wählen.
Hallo zusammen, letzten November / Dezember verbrachte ich vier Wochen bei Bubble Addict und machte dort meinen Divemaster (PADI). Eigentlich ist Bubble Addict eine SSI Basis, aber Wil, mein fanzösischer TL hatte zu dem Zeitpunkt auch noch eine aktive PADI Lizenz und so konnte ich den Kurs doch noch über PADI machen. Vorweg - ich hab den Kurs nur für 'mich' gemacht und auch gleich bei der Anmeldung gesagt, dass ich später nie selbst ausbilden / Gruppen führen möchte / werde. Die Theorie hab ich vorab online gemacht und auch die sonstigen Unterlagen durchgearbeitet, so dass ich vor Ort mich auf was wesentliche konzentrieren konnte. Gewohnt habe ich im Garten - Bungalow hinter der Basis - alles fein. Die erste Woche war geprägt von zuschauen bei OWD / AOWD Ausbildungen, begleiten von Tauchgängen um die Tauchplätze kennen zu lernen oder 1:1 Ausbildung der Demonstrationsfähigkeit der diversen Skills. Wil ließ nicht locker, bis die Skills quasi automatisch funktionierten - insb. Jacket ablegen und anziehen an der Oberfläche und auf dem Grund bzw. Boje setzen. Das Wetter war nicht immer optimal (Regen / Wellen) und so war nicht immer ein Einstieg ins Wasser / Boot von der Basis aus möglich und es mussten die Gäste / Ausrüstung nach Iboih gefahren werden um von dort aus mit dem Boot zu starten. In der zweiten Woche wurden dort auch die Rescue Übungen gemacht (was war ich fertig....) und wir haben einen Ankerplatz für ein Boot hergerichtet. Praktische Anwendung der gelernten Knoten beim befestigen von Betonblöcken unter Wasser, die dann an einen neuen Platz transportiert wurden. In der Folgewoche kam ein weiterer Instructor - Elisa aus Italien. Mit ihr hab ich dann diverse Tauchgänge gemacht und je nach Gruppengröße / Ausbildungslevel der Kunden den letzten Mann in der Gruppe oder auch Einzelbetreuung gemacht. Da die Gäste überweigend nur kurz auf Pulau Weh sind (oftmals nur übers Wochenende aus Malaysia) war ein stetiger Wechsel mit immer neuen 'Typen' von Tauchern - sehr lehrreich. Irgendwann kam dann auch der Moment, dass ich mit dem einheimischen Guide losgeschickt wurde und auch zwei Taucher 'alleine' Betreuen musste. Nach jedem Tauchgang gab es ein debrief. Für die Gäste primär was es denn so zu sehen gab - für mich was gut war / anders / besser gemacht werden kann. Oftmals gab es auch Diskussionen bzgl. der kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen der PADI / SSI Ausbildung oder wie die Konfiguration der Ausrüstung situativ angepasst / verbessert werden kann. Nicht nur in der Theorie, auch in den Praxisteilen konnte ich so zusätzlich profitieren. Abgerundet wurde die Ausbildung durch kleinere Wartungsarbeiten an Reglern, Jackets, Ventilen, Flaschen, dem Mithelfen auf der Basis bei anfallenden Arbeiten (Ausrüstung bereitstellen / wegräumen, Flaschen tragen / füllen), Ausbildung unter Aufsicht, etc. oder auch Smalltalk mit den Gästen / Einheimischen an der Basis. Mein Fazit der Ausbilung: Wil / Elisa haben sich wirklich bemüht mir das beizubringen, was ein DM wissen / können sollte und damit meine ich nicht den Mindeststandard. Das immer wieder neu einstellen auf unbekannte Taucher in Ausbildung / Fun Dives mit dem erweiterten Blickwinkel als Guide / DM ist eine wirklich gute Erfahrung. Ja, die Ausbildung steht und fällt sicherliche mit dem Engagement der Ausbilder aber auch der 'Azubi' muss sich entsprechend einbringen. Wenn plötzlich eine 'Wolke' mit kleinen Quallen durch den 'Ausbildungsplatz' unter Wasser zieht ist's nicht wirklich spassig.... Mein Fazit zur Basis: Die Leihausrüstungen haben sicherlich schon bessere Zeiten gesehen - ein Grund mehr für mich immer meiner eingenen Ausrüstung zu vertrauen / dabei zu haben. Ausfälle an der Ausrüstung gab es keine - der liebevollen Pflege / Wartung sei Dank. Das Essen in der Basis ist einfach aber schmackhaft - die Siebträgermaschine macht hervorragenden Kaffee und auch das Personal in der Basis ist immer (für indonesische Verhältnisse) bereit. Es gibt am Strand noch weitere Basen (Deutsch / Spanisch) mit mehr 'Durchsatz' an Kundschaft. Aber genau das (Deutsch / mehr Kundschaft) wollte ich nicht. Abendessen ist auch etwas eingeschränkt bzw. mit etwas Fußmarsch bis zum nächsten Warung. Für Alkohol (Bier) muss man schon wissen wo man den bekommt :-). Man sollte auch bedenken, dass die Unterkunft quasi direkt an den Dschungel grenzt und der Besuch eines Tekoh keine Ausnahme ist. In der Basis werden auch Yoga Kurse angeboten. Als ich da war, war die Trainerin aber nicht vor Ort und die Räumlichkeiten wurden für Schulungszwecke / Mittagsschlaf verwendet. Mein Fazit zur Insel: Da von Donnerstag Abend bis Freitag Nachmittag nicht getaucht werden darf, hat man eine feste Auszeit, die man nutzen kann um die Insel zu erkunden. KM 0, Wasserfälle, Japanische Festungsanlage, Sabang, Anoi Itam Beach, etc. - alles gut per Motorbike zu erkunden, welches man für wenig Geld leihen kann. Mit ein wenig indonesisch kommt man schnell in Kontakt mit der Bevölkerung und bekommt noch den einen oder anderen Tipp für leckeres Essen / Sehenswürdigkeiten / etc. Auf was man sich generell bzgl. Religion / ärztliche Versorung / etc. dort einlässt, sollte man sich vorab informieren. Ich kann das Militärkrankenhaus in Sabang aber echt empfehlen :-) Wie es jetzt / nach Corona dort ausschaut, wessen Geschäft die Krise nicht überlebt hat, ... wir werden es sehen. Wenn ich wieder in Indonesien bin, werde ich sicher wieder mal einen Abstecher nach Pulau Weh machen um zu schauen, wie es sich verändert hat.

Tauchbasen Allgemein

Zeige alle Tauchbasen Allgemein

Tauchsafaris Allgemein

Zeige alle Liveaboards Allgemein

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen