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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir waren im Oktober für 2 Wochen auf den Inseln im Maratua Atoll in Ost-Kalimantan. Hiervon die erste Woche auf Nunukan und die zweite Woche auf Nabucco. Zunächst zur Anreise. Wir waren einige der ersten Gäste die mit dem Direktflug von Balikpapan zum Maratua Atoll anreisen konnten. Dadurch war die An- und Abreise extrem angenehm und zügig. Bei dieser Reise bietet sich auch ein Stop-Over in Singapure und ein Besuch der bekannten Samboja Lodge in Balikpapan an. Beides haben wir gemacht, sodass man die An- und Abreise perfekt genießen konnte und noch viele interessante Eindrücke vom Land gewinnen konnte. Nun zu der Insel Nabucco. Nach der ersten wunderbaren Woche auf der Nachbarinsel Nunukan, ging es per Boot weiter zur Insel Nabucco. Die Überfahrt ist schnell und angenehm, wer will kann hier auch noch einen Tauchgang zwischen-schieben. Auf der Insel angekommen, wurden wir herzlich von Kathrin und Tarkan in Empfang genommen. Nach einem kurzen informativen Briefing ging es weiter zu einem der wunderschönen Bungalows, direkt am Wasser. Das Wasser ist teilweise so nah an den Bungalows das man abends vorm Einschlafen und morgens vorm Aufstehen das Meeresrauschen genießen kann. Außer der Bungalows gibt es einen kleinen Shop mit tollen Schnitzereien, ein gemütliches Restaurant und eine Bar, ebenfalls direkt am Wasser. Das Essen ist super, beim Frühstück vorab mit frischen Früchten und Abends mit einem 5 Gänge Menü. Das Personal ist sehr freundlich und geht auf die Wünsche der Gäste ein. Zum Tauchen ist Nabucco atemberaubend. Neben dem berühmten Tauchplatz Big Fish Country bieten die anderen vielen Plätze einen Mix aus einer bunten, sehr intakten Korallenwelt mit viel Fisch und viel Kleinzeug. Außerdem viele Schildkröten und manchmal Barrakudas oder auch bspw. Adlerrochen. Die Tauchbasis ist sehr professionell geführt. Es wird sehr auf die Kundenwünsche eingegangen und ab und an gibt es kleine Überraschung wenn man vom Tauchen zurückkehrt! Wenn nicht getaucht wird, kann man die Natur und die kleinen Lebewesen (Warane, Flughunde, Krebse) der Insel bestaunen oder einfach nur entspannen! Wir waren sehr begeistert und können die Insel für jeden Taucher und Naturliebhaber sehr empfehlen! Vielen Dank an das gesamte Team für die schöne Zeit!
Nunukan Reisebericht, Habt Ihr ein bisserl Zeit? Es lohnt sich nämlich auf jeden Fall. 1. Flug München-Doha 2. Flug Doha-Jakarta 3. Flug Jakarta-Balikapan Übernachtung Novotel 4. Flug Balikpapan-Berau Bootsfahrt: Balikpapan-Maratua ca. 3-5 Stunden je nach Wetterlage ( Alternativ bei An-und Abreise Samstags gibt es jetzt seit November 2017 einen Flughafen in Maratua Wenn die Überfahrt sich ruhig gestaltet fängt der Urlaub hier an. Wir hatten Glück und waren nach ca. 3 1/2 Stunden bei gemischten Wetterverhältnissen auf Nunukan angekommen. Das Boot legt am Steg an, und uns wird sofort klar, Ebbe und Flut, bestimmen hier im Maratua Atoll den Tagesablauf. Die Länge des Steges gibt Antwort auf die Gezeiten. Die ersten Zweifel kommen auf, ist das Schnorcheln hier überhaupt möglich? Und was soll ich sagen, ja man kann, und zwar sehr gut. Alltägliche Ausfahrten ans Hausriff bieten jedem Schnorchler die Möglichkeit ins Wasser zu springen. Wer jedoch alleine vor hat zu Schnorcheln, sollte dieses nur mit Absprache des Resorts tun, da die Strömungen nicht zu unterschätzen sind. Auch die Tagesausfahrten bieten den Schnorchlern einzigartige Momente der indonesischen Unterwasserwelt. Sollte es einmal doch zu langweilig werden hat man die Möglichkeit über einen mehr als 1 km langen Steg, die Nachbarinsel Virgin Cocoa zu besuchen. Wenn nicht gerade Ebbe herrscht können mit ein bisschen Glück hier auch Schildkröten und kleinere Rochen gesichtet werden. In den 19 Tagen unseres Aufenthaltes hatten wir dafür nur einmal Zeit. Wenn wir nicht gerade damit beschäftigt waren uns in die Fluten zu stürzen räkelten wir uns auf dem Day-Bett der Terrasse um den herrlichen Blick auf die Lagune zu genießen. Abends trifft man sich an der Gecco Bar um gemeinsame Abenteuer auszutauschen. Nach einem 3-Gänge Menü, landet man recht früh im komfortablen Himmelbett. Das einzigste was die Nachtruhe jetzt noch stören kann ist eine Schildkröte, die sich den Bungalow der Nachbarn zur Eiablage ausgesucht hat. Dass die Jung-Schildkröten hier aufgrund eines hatchery Systems vor den Waranen sicher sind wurde uns schon am Anfang unseres Aufenthaltes mitgeteilt. Nicht ganz soviel Fanpost erhält die allabendlich Seeschlange. Ich bin mir deren Gefährlichkeit nicht so ganz im Klaren. Das geplante Nacht-Schnorcheln direkt vor unserem Bungalow in den Wurzeln der Bäume, habe ich dann doch lieber auf 15.30 Uhr verschoben. Am frühen Morgemn lacht uns die Sonne ins Gesicht, und wir schauen auf eine riesengroße Sandfläche. Was am Abend zuvor noch das Revier von kleinen Räubern war, erinnert ein paar Stunden später an eine Mondlandschaft. Bei Ebbe ist es fast möglich bis nach Virgin Cocoa zu laufen. Für den Jet-Leg bleibt keine Zeit, der Bungalow macht es einem zwar nicht gerade einfach, aber wir sind zum Tauchen hier!!! Abhängen Fehlanzeige So und jetzt zum WICHTIGSTEM dem Tauchen: 1.) Super Hausriff, jede Menge Schildkröten, Korallen wunderschön, Strömung und auch Fisch, besonders am Nunukan Express. Kleiner Tip für die Fotografen/ Filmer unter Euch; die Strömung gewinnt immer, insbesondere bei Pygmäenseepferdchen. 2.) Big Fish, der Hotspot in näherer Umgebung schlecht hin. Er liegt sozusagen direkt vor Nabucco Island, das 3te Resort in der Nähe, ca. 20 Min. Bootsfahrt. Wir haben es 4x betaucht. Immer war der Tauchgang ein komplett anderer. Es gibt sogar Taucher, die 1x im Jahr nur hierher kommen um genau 1x am Tag hier einen Tauchgang zu machen. Dafür war uns die Zeit definitiv zu schade. Maratua hat weit mehr zu bieten. 3.) Sangalaki mit der Chance auf Mantas ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, auch wenn man die majestätischen Riesen nicht antreffen sollte, hat man hier doch die Möglichkeit an den verschiedensten Blöcken jede Art von Fischen anzutreffen und auch der Bewuchs ist voll intakt. 4.) Kakaban Island, Jellyfish-Lake , mein persönliches Highlight. Seit Jahren träumte ich davon diese Erfahrung machen zu dürfen, ich wurde nicht enttäuscht. Leider war die Zeit hierfür viel zu kurz. Schließlich war man auf dem Weg Richtung Teufelsrochen. Wir waren während unseres Urlaubs insgesamt 3x hier schnorcheln. Nicht nur die Quallen sind sehenswert, vielmehr war ich von den Mangroven am Rande des Sees sehr beeindruckt, als würde man in ein Fanatsy Abenteuer eintauchen. 5.) Bei der Ausfahrt zum Shark Point und den umliegenden Riffe am Lighthouse, Richtung Maratua South, hat man die Möglichkeit, wenn man als erstes Boot da sein sollte, ( es gibt eigentlich nur Nabucco und Virgin Cocoa) auf verschiedene Rochenarten zu treffen, auch Haie geben sich hier ein Stelldichein und mit ganz viel kann sogar mal ein Fuchshai vorbeischwanzeln. Gut soviel Glück hatten wir dann doch nicht, aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Auf einmal erschien eine Flosse im Blau. Was war das, ein Manta? Langsam fuhren wir eine Schleife und unser Kapitän Mr. Lumpa Lumpa wie ich ihn liebevoll nannte, hatte mit seiner Vermutung recht; ein Walhai, zwar ein Baby aber immerhin mit seinen ca. 4m ein doch stattliches Tierchen. Schnell die Schnorchelausrüstung angelegt und: was soll ich sagen, es war das beeindruckendste Wahlhai Erlebnis meines Lebens. Danke Mr. Lumpa Lumpa. Die Tages/oder Halbtagesausfahrten waren allein schon wegen der Delfine ein Highlight , dutzende Delfine tummelten sich rund um das Boot und vollführten akrobatische Meisterleistungen Mit einem Dekobier lassen wir den Tag ausklingen und blicken auf den gerade aufgegangen Blutmond. Immer wieder bemüht, die Augen offen zu halten fallen wir jedoch schon um 21.00 Uhr mehr als zufrieden in die Federn. Um nichts zu verpassen klingelt der Wecker von nun an jeden Morgen um 6.00 Uhr. Ein Dankeschön an: die Resortleitung Susanne und Beat, die alle unsere Wünsche in jeder Hinsicht erfüllt haben. das gesamte Team des Restaurants und der Küche, sorry wir waren etwas schwierig. an unsere Bootscrew, insbesondere an unseren Kapitän ‍️ Mr. Lumpa Lumpa, der uns die Erlebnisse mit den Delfinen und dem Walhai ermöglichte und uns beim Schnorcheln mit den Mantas vom Boot aus deligierte. an unsere Guides, war nicht so einfach mit 2 Fotografen/Filmern. sowie an Iris von Virgin Cocoa, die meine Mutter sehr fürsorglich auf ihrem Schnorchelausflug begleitet hat. Fazit: Lange Anreise, die sich aber auf alle Fälle lohnt. Großfisch und mitunter Strömung. Tolles Hausriff mit intakten Korallen, sehr lohnenswerte Halbtages und Tagesausfahrten. Großzügig und sehr komfortable Bungalows mit wunderbarem Ausblick. Die gesamte Anlage ist wunderschön und liebevoll in die natürliche Umgebung eingefügt. Das Tauchcenter ist großzügig gestaltet und die Süßwasserdusche im Ausenbereich bietet einem einen herrlichen Ausblick. So und jetzt das Negative: Nichts führ ungut, aber nachdem wir 3x die Möglichkeit hatten auf Nabucco einen kleinen Zwischenstopp einzulegen, waren wir von der Gestaltung der Chillout Lounge sehr angetan. Die Geccobar auf Nunukan ist zwar ganz nett, aber nicht gerade gemütlich. Die Terrasse des Nunukan Restaurants hat es allerdings in sich. Es offenbart sich hier ein fantastischer Blick in den abendlichen Sternhimmel. Die unübersehbaren Sternschnuppen müßen hier wohl meistens für die gleichen Wünsche herhalten: Sangalaki, Big Fish I'm coming, and we are coming again to Nanukan.
Aufenthalt im Januar 2017. Bis man in der Hotelanlage der Triton Bay Divers ankommt, ist es eine lange Reise. Aber es ist jeden Reisekilometer wert. Nach der Ankunft im Flughafen von Kaimana wurden wir vom Hotelpersonal empfangen. Nach einer kurzen Autofahrt erreichten wir den Strand, wo wir ins kleine Tauchboot umstiegen. Der Transfer dauerte ca. 2 Stunden und kann je nach Wellengang etwas "action" bieten. Wenn man anfällig für Seekrankheit ist, dann sollte man eine entsprechende Tablette nehmen. Das Boot fährt jedoch immer in Küstennähe. Kurz vor der Ankunft fuhren wir an kleinen Inseln vorbei, welche an Szenen aus James Bond Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" erinnerten. Es ist einfach spektakulär. Auf jedem Fall sollte man die Kamera bereithalten. Die Bungalows sind funktional, sauber und verfügen über ein offenes Bad. Das Moskitonetz ist gut und der Ventilator hilft in der Nacht etwas zu kühlen. Nein, eine Klimaanlage hat es nicht. Elektrizität wird mittels Generator produziert. Um 22.30 Uhr wird dieser abgestellt. Mobilfunk - Während unseres Aufenthaltes gab es keinen Empfang. Die Anlage ist zu weit von Kaimana weg. - Internet: Ja es gibt Empfang im Restaurantbereich, welche häufig sehr langsam war. Also kein Streaming. Für mich war das voll OK im Urlaub. Einfach die Natur geniessen. Die Anlage ist eine Barfussanlage. Schuhe sind überflüssig, Flipflops voll OK. Das Restaurant ist offen gestaltet. Die Gerichte haben sehr lecker geschmeckt. Es wurde indonesisch gekocht. Zum Frühstück gab es eine Auswahl von Toast, Konfitüre und Eierspeisen aber natürlich auch nasi oder mi goreng. Hmmm so fein. Super war auch, dass der Koch im Regenwald Kräuter und Pflanzen gesammelt hat, welcher abends zubereitet servierte. Ist doch klasse, nicht wahr? Das Personal ist sehr höflich, manchmal etwas scheu und hat immer ein Lächeln für die Gäste. Die Tauchguides, vor allem jene von Manado waren super. Manchmal besuchen Einheimische in ihren Langbooten das Resort, um Wasser zu holen oder Fische an den Koch. Das Tauche war super. Wir mussten uns zuerst etwas an die limitierten Sichtweiten gewöhnen (5-15m). Dafür gab es grossen Reichtum an Fischen und sonstigen Lebewesen Unterwasser. - Klein: Pygmäenseepferdchen, Nacktschnecken, Garnelen in jeder Farbe und Form - Mittel: Drachenköpfe, Rotfeuerfische, Schnapper, Füsiliere - Gross: Napoelone, Teppichhaie, Büffelkopf-Papageienfische und sogar Walhaie Die Walhaie kann man mit etwas Glück sehen. Normalerweise halten sie sich in der Nähe der Bagans (Fischerplattformen) auf. Die Triton Bay Divers hatten nach unseren Aufenthalt einen Bagan vor dem Resort installiert. Wir hatten sehr viel Glück und konnten über eine Stunde mit 4 Walhaien schwimmen. Sehr cool sind auch die Zwerglippfische, welche jeden Nachmittag um 16 Uhr ihren Paarungsprozess starten, indem sie ihre Rückenflosse aufstellen und hektisch herumschwimmen. Die beiden Mitinhaber Leeza und Jimmy haben ein wahres Juwel erschaffen.
Aufenthalt im Januar 2017. Wir haben die lange Anreise zu den Triton Bay Divers auf der Insel Aiduma mit einem tollen Aufenthalt im Cape Paperu unterbrochen. Den sehr positiven Bewertungen der anderen Gäste können wir uns nur anschliessen. Der Transfer vom Flughafen Ambon mit Auto und Taxiboot zum Hotel hat reibungsklos funktioniert. Das Taxiboot kann nicht mit den Schnellbooten z.B. auf den Malediven verglichen werden. Es kann laut werden, wenn man nahe bei den Aussenbordmotoren sitzt. Da der Bootstransfer ca. 90 Minuten dauert sind Oropax keine schlechte Idee. Das Cape Paperu ist eine wunderschöne Anlage, welche von den Besitzern Eliane und Kurt mit viel Gefühl entworfen und gebaut wurde und geführt wird. Die Bungalows bieten bequeme Liegestühle auf der Veranda zum Verweilen. Das Essen war gut und abwechlungreich und bestand aus westlichen und asiatischen Gerichten (ca. 50/50). Für uns wäre auch 100% indonesische Küche OK gewesen aber das ist persönliche Vorliebe. Das einheimische Personal ist sehr freundlich und aufmerksam und spricht die Gäste von Anfang mit dem Namen an. Das ist eine schöne Geste. Kurt ist eine unversiegbare Quelle für spannende Informationen über die Unterwasserwelt sowie Land und Leute. Das Tauchen war toll. Es gibt unter Wasser viel zu sehen und es war kein Massenbetrieb wie es in Ägypten vorkommen kann. Entspannung pur. Wir können das Hotel und das Tauchen sehr empfehlen.
Nach einiger Internetrecherche hatte ich mir das Kri Eco Resort des Raja Ampat Pioniers Max Ammer ausgesucht. Gebucht hatte ich einen der Bungalows am Steg. Herrlich, unter meinem Bungalow tummelten sich Schwarzspitzenriffhaie, Muränen, Fledermausfische, Rotfeuerfische, Hornhechte und Drückerfische. Das Resort liegt direkt im Dschungel, es können Warane, diverse Vögel und Kuskusse (nur abends) beobachtet werden. Im Resort werden ausschließlich Dive Guides aus Papua beschäftigt, die Jungs sind super freundlich und sehen absolut alles. Die Boote und Kajaks werden ebenfalls ausschließlich in Raja Ampat handgefertigt. Das Essen ist schlichtweg großartig, indonesische Küche, bestens auch für Vegetarier geeignet. Das Hausriff ist relativ strömungsexponiert, zumindest am Nachmittag. Cape Kri und Sorido Wall sind die Hausriffe im weiteren Sinn! Etwas störend habe ich empfunden, dass die Duschen (mit Ausnahme einer Bungalowkategorie Gemeinschaftsfuschen) nur Salzwasser führen, ich hab ja kein Problem damit, meine Haare aber schon und diese verweigerten nach einer Woche Salzwasser fast das Durchkämmen. Die Anlage ist bestens gepflegt, Wäscheservice inklusive. Das Resort ist an den absolut besten Tauchplätzen Raja Ampats gelegen. Außer dem daneben gelegenen Schwesterresort Sorido Bay liegt kein Resort auch nur annähernd so gut, Cape Kri, Sorido Wall, Blue Magic, Sardines Reef, Mikes Point, Mioskon, alles in maximal 10 Minuten zu erreichen. The Passage, Manta Sandy und die Fam Islands werden als Tagesausflug angeboten (obwohl auch in max. 45 Minuten erreicht). Das ganze lässt sich zusammenfassen: Das absolut am schönsten in die Natur integrierte Resort, das ich je gesehen habe.
Seit diesem Jahr wird Bluemotion / Ambon nicht mehr von Micha betrieben, sondern von Hanna. Sie leitet den Betrieb überwiegend von Deutschland aus. Vor Ort managed Valensina mit ihrer sehr freundlichen Art den Tauchbetrieb. An den Freiheiten für erfahrene Taucher und Fotografen soll sich lt. Hanna auch in Zukunft nichts ändern. Ich habe dies bei 50 TG in 20 Tagen ausgiebig "getestet" und war sehr zufrieden. Die individuelle Tauchzeit richtet sich nach dem Luftverbrauch, mit 210 bar rein und mit 30 bar raus. Die hervorragenden Spotter Ari und Enal arbeiten noch bei BM und hoffentlich bleibt das auch so. Natürlich hat sich auch einiges geändert, so gibt es nicht mehr die drei geguideten Tauchgänge zu festen Zeiten. Möchte man jetzt einen Spotter haben kostet das 50000Rp extra, das bietet zwar mehr Flexibilität verteuert aber auch die Tauchgänge. Natürlich sieht man mit Spotter mehr, aber es macht auch Spaß sich seine Critters selbst zu suchen. Tips wo was zu finden ist geben Ari und Enal gerne. Die sehr wichtige familiäre Atmosphäre ist erhalten geblieben, wenn auch die Spieleabende mit Micha Vergangenheit sind. Vieltaucher hatten dafür aber sowieso wenig Zeit. Mittagessen gibt es fast täglich und es ist immer noch absolut köstlich. Durch den Bau der Aussichtsplattform für die örtliche Bevölkerung hat das "Hausriff" direkt vor der Tauchbasis ziemlich gelitten. Der Hafen und die Twilight Zone sind aber noch super. Ich habe rd. 30 Shoredives gemacht und die werden einfach nicht langweilig, vor allem die Nachttauchgänge sind nach wie vor Klasse. Wegen der vielen Angelleinen ist die Mitnahme von Schneidegeräten dabei absolut notwendig. Auch die Mitnahme einer Boje empfielt sich, da es in der Bucht schon mal strömen kann und auch das Auftauchen, falls die Sicht wieder mal auf Null sinkt, gestaltet sich dann deutlich sicherer. Meistens lag die Sicht bei guten 18m . Nicht vergessen den DIN/ INT Adapter einzupacken ,da es keine DIN Tanks gibt. So viele Critters wie 2015 gab es zwar leider nicht mehr, aber gegenüber anderen Tauchgebieten ist es immer noch der Hammer. So hatte ich an einem Tauchtag 11 Froggies, während ich bei 24 Tauchtagen in Bali nur auf gerade mal 7 kam. Zum ersten Mal hat eine 32GB SD Karte nicht ausgereicht. Bei den Bootstauchgängen (die Basis nahen sind ohne Aufpreis) hat mir besonders Air Manis Pier und Bubble Point Wreck gefallen. Alles in Allem ist die Tauchbasis und Laha für Muckdiving weiterhin eine Empfehlung. Leider gibt es so etwas nur noch selten. Das Padra GH hat sich auch etwas verbessert, es ist etwas sauberer geworden (leider nur etwas), das Frühstück umfangreicher ( indonesisch) und das WLAN ist inzwischen super. Allerdings ist es mit 300000Rp fürs Aircon Zimmer absolut überteuert und für anspruchsvolle Gäste weiterhin unzumutbar. Für mich hat es aber gepasst. Für die sinnvolle Übernachtung auf dem Rückweg in Jakarta ist das Citi M Hotel weiterhin eine Empfehlung, das Frühstücksbufet dort ist einfach Klasse.
Tauchgebiet ist absolut empfehlenswert, wir hatten sooo viele Mantabegegnungen, Makrosensationen und Schildkröten etc. Jedoch war die Hygiene auf den Booten für uns ein ziemliches Problem. Angefangen von keinem "fliessenden Wasser", einer nicht zu schliessenden Toilettentür und versifften Sitzgelegenheiten bis hin zur Wassergallone, die den ganzen Tag (oder mehrere Tage) geöffnet in der prallen Sonne stand. An Board kann man nur auf dieses Wasser, was in eine Kanne geschüttet wird bzw. einen begrenzten Heiß-Wasser/Kaffee-vorrat zugreifen. Ab Mittags war dieses Wasser dann so heiss wie die Außentemperatur.... Die Verpflegung war extrem eintönig und im Gegensatz zu unseren Vorstellungen aus Ägypten wurde nicht an Board gekocht, sondern das Essen in Plastikbehältern früh mit aufs Boot gebracht. Die Briefings waren sehr gut und auch die Zusammenstellung der Gruppen mit max. 4 Personen die ersten Tage sehr passend. Die letzten beiden Tage wurde uns allerdings eine Dame zugeteilt, die nicht einmal einfaches In-und Deflating konnte und trotzdem an gefährlichen Strömungsspots mit rein gelassen wurde. Alle TG werden vom Boot aus gemacht und es geht jeden morgen sehr früh los. Die Anfahrt der Spots dauert mind. 1 Stunden, oft sehr viel länger. Unserer Meinung nach liegt das auch an der langsamen Geschwindigkeit der Boote (evtl. vorgeschrieben im Nationalpark??). Man fährt also ca. um 6 Uhr los und kommt erst gegen 17 Uhr wieder zurück im Resort an. Auch die Anreise zum Resort von Labuan Bajo aus hat sich ca. 1, 5h hingezogen- und das Transportboot bietet nur eingeschränkt Komfort sowie die ruppige Abfahrt über Steinhaufen am Steg in der Stadt, wo das gesamte Gepäck dann leidet. Vom sehr nett angelegten Resort und seinem Zimmer hat man dann wenig, da es um 18 bereits Abendessen gibt. Man isst zusammen und ziemlich schnell wird das Essen auch wieder abgeräumt. Die Softdrinks müssen extra bezahlt werden und die Preise sind mit ca. 3€ für eine kleine Dose Cola o.ä. sehr hoch für Indonesien. Auch das Eco Resort ist ein wenig heuchlerisch, wenn man dann endlos Alu Dosen und einzeln verpacktes Klopapier sowie Airwick Sprüher dort hat. Für den Preis hat es nicht unseren Ansprüchen genügt, auch wenn die TG zumeist spektakulär waren.

DAS Paradies

Taucher322749
Pulau Pef ist eine einmalige Insel - so sieht für uns das Paradies aus. Es ist eigentlich unbeschreiblich ! Ich versuchs trotzdem: Der Empfang, der Bungalow, die Infrastruktur, die Küche, die Bar - alles ist luxuriös einfach. Rund 40 Mitarbeitende kümmern sich mit einer wohltuenden Selbstverständlichkeit um das Wohl der Gäste. Man hat sofort das Gefühl, man ist ein Teil dieses Ortes und gehört auch dazu. Das habe ich sonst noch nirgendwo auf der Welt erlebt. Arrive as a guest, feel like a king, leave as a friend - das trifft zu 100 % zu. Der Tauchbetrieb ist professionel und völlig unkompliziert. Du wirst auch als einziger Taucher an einen super Tauchplatz gefahren. Sobald es mehrere sind, stehen 2 Boote im Einsatz. Aufgrund der Grösse des Resorts sind es ohnehin nie viele. Die Tauchplätze werden den Wünschen entsprechend ausgesucht, auch hier sind alle völlig flexibel. Die Tauchguides sind sehr aufmerksam und stellen sich vollständig auf Dich ein. Die Bootcrew hilft und unterstützt wo sie kann. Der Znüni- und Mittagshalt an den Inselstränden sind an sich schon den Ausflug wert. So wohl haben wir uns noch nie gefühlt. Auch wenn die Reise weit ist und lange dauert - es lohnt sich auf jeden Fall, mindestens einmal im Leben in Pulau Pef gewesen zu sein. Und wir werden ganz sicher wieder kommen ! Noch ein Tipp für alle die das erste Mal gehen: Es ist in diesem Teil von Indonesien nicht möglich, legal an Alkohol zu kommen. Nutzt doch bei der Anreise vom letzten internationalen Flughafen ausserhalb Indonesiens Euer zollfreies Kontingent und nehmt 1 Flasche Gin, Vodka oder Rum mit für die Bar. Liebe Pefler, vielen Dank für die unvergesslichen 2 Wochen bei Euch Thomas und Karin, Schweiz
Wir waren im Oktober für 2 Wochen auf den Inseln im Maratua Atoll in Ost-Kalimantan. Hiervon die erste Woche auf Nunukan und die zweite Woche auf Nabucco. Zunächst zur Anreise. Wir waren einige der ersten Gäste die mit dem Direktflug von Balikpapan zum Maratua Atoll anreisen konnten. Dadurch war die An- und Abreise extrem angenehm und zügig. Bei dieser Reise bietet sich auch ein Stop-Over in Singapure und ein Besuch der bekannten Samboja Lodge in Balikpapan an. Beides haben wir gemacht, sodass man die An- und Abreise perfekt genießen konnte und noch viele interessante Eindrücke vom Land gewinnen konnte. Nun zu der Insel Nunukan. Wir wurden herzlich von Beat und Susanne in Empfang genommen und der erste Eindruck der Insel war sofort atemberaubend. Die Natur, die Ruhe, die tierischen Inselbewohner und die Nähe zum Meer. Die Bungalows, die direkt am Meer gebaut sind, sind perfekt um vor, zwischen und nach den Tauchgängen zu entspannen. Weiterhin gibt es ein gemütliches Restaurant und eine Bar, wo man direkt zum Frühstück u.a. mit frischen Früchten und Abends mit einem 5 Gänge Menü verwöhnt wird. Das Personal ist sehr freundlich und geht auf die Wünsche der Gäste ein. Zum Tauchen ist Nunukan aufgrund seines Hausriffs ein perfekter Ausgangspunkt. Das Hausriff bietet einen Mix aus einer bunten, sehr intakten Korallenwelt mit viel Fisch und viel Kleinzeug. Zwischendurch zeigen sich auch immer mal Schildkröten, Barrakudas oder auch bspw. Adlerrochen. Wenn nicht getaucht wird, kann man die Natur und die kleinen Lebewesen (Warane, Flughunde, Krebse) der Insel bestaunen, oder einen Spaziergang über einen langen Steg zur Nachbarinsel unternehmen. Wir waren sehr begeistert und können die Insel für jeden Taucher und Naturliebhaber sehr empfehlen! Wir danken dem ganzen Team für die schöne Zeit auf Nunukan.
Wir waren im Oktober für 2 Wochen auf den Inseln im Maratua Atoll in Ost-Kalimantan. Hiervon die erste Woche auf Nunukan und die zweite Woche auf Nabucco. Zunächst zur Anreise. Wir waren einige der ersten Gäste die mit dem Direktflug von Balikpapan zum Maratua Atoll anreisen konnten. Dadurch war die An- und Abreise extrem angenehm und zügig. Bei dieser Reise bietet sich auch ein Stop-Over in Singapure und ein Besuch der bekannten Samboja Lodge in Balikpapan an. Beides haben wir gemacht, sodass man die An- und Abreise perfekt genießen konnte und noch viele interessante Eindrücke vom Land gewinnen konnte. Nun zu der Insel Nabucco. Nach der ersten wunderbaren Woche auf der Nachbarinsel Nunukan, ging es per Boot weiter zur Insel Nabucco. Die Überfahrt ist schnell und angenehm, wer will kann hier auch noch einen Tauchgang zwischen-schieben. Auf der Insel angekommen, wurden wir herzlich von Kathrin und Tarkan in Empfang genommen. Nach einem kurzen informativen Briefing ging es weiter zu einem der wunderschönen Bungalows, direkt am Wasser. Das Wasser ist teilweise so nah an den Bungalows das man abends vorm Einschlafen und morgens vorm Aufstehen das Meeresrauschen genießen kann. Außer der Bungalows gibt es einen kleinen Shop mit tollen Schnitzereien, ein gemütliches Restaurant und eine Bar, ebenfalls direkt am Wasser. Das Essen ist super, beim Frühstück vorab mit frischen Früchten und Abends mit einem 5 Gänge Menü. Das Personal ist sehr freundlich und geht auf die Wünsche der Gäste ein. Zum Tauchen ist Nabucco atemberaubend. Neben dem berühmten Tauchplatz Big Fish Country bieten die anderen vielen Plätze einen Mix aus einer bunten, sehr intakten Korallenwelt mit viel Fisch und viel Kleinzeug. Außerdem viele Schildkröten und manchmal Barrakudas oder auch bspw. Adlerrochen. Die Tauchbasis ist sehr professionell geführt. Es wird sehr auf die Kundenwünsche eingegangen und ab und an gibt es kleine Überraschung wenn man vom Tauchen zurückkehrt! Wenn nicht getaucht wird, kann man die Natur und die kleinen Lebewesen (Warane, Flughunde, Krebse) der Insel bestaunen oder einfach nur entspannen! Wir waren sehr begeistert und können die Insel für jeden Taucher und Naturliebhaber sehr empfehlen! Vielen Dank an das gesamte Team für die schöne Zeit!
Nunukan Reisebericht, Habt Ihr ein bisserl Zeit? Es lohnt sich nämlich auf jeden Fall. 1. Flug München-Doha 2. Flug Doha-Jakarta 3. Flug Jakarta-Balikapan Übernachtung Novotel 4. Flug Balikpapan-Berau Bootsfahrt: Balikpapan-Maratua ca. 3-5 Stunden je nach Wetterlage ( Alternativ bei An-und Abreise Samstags gibt es jetzt seit November 2017 einen Flughafen in Maratua Wenn die Überfahrt sich ruhig gestaltet fängt der Urlaub hier an. Wir hatten Glück und waren nach ca. 3 1/2 Stunden bei gemischten Wetterverhältnissen auf Nunukan angekommen. Das Boot legt am Steg an, und uns wird sofort klar, Ebbe und Flut, bestimmen hier im Maratua Atoll den Tagesablauf. Die Länge des Steges gibt Antwort auf die Gezeiten. Die ersten Zweifel kommen auf, ist das Schnorcheln hier überhaupt möglich? Und was soll ich sagen, ja man kann, und zwar sehr gut. Alltägliche Ausfahrten ans Hausriff bieten jedem Schnorchler die Möglichkeit ins Wasser zu springen. Wer jedoch alleine vor hat zu Schnorcheln, sollte dieses nur mit Absprache des Resorts tun, da die Strömungen nicht zu unterschätzen sind. Auch die Tagesausfahrten bieten den Schnorchlern einzigartige Momente der indonesischen Unterwasserwelt. Sollte es einmal doch zu langweilig werden hat man die Möglichkeit über einen mehr als 1 km langen Steg, die Nachbarinsel Virgin Cocoa zu besuchen. Wenn nicht gerade Ebbe herrscht können mit ein bisschen Glück hier auch Schildkröten und kleinere Rochen gesichtet werden. In den 19 Tagen unseres Aufenthaltes hatten wir dafür nur einmal Zeit. Wenn wir nicht gerade damit beschäftigt waren uns in die Fluten zu stürzen räkelten wir uns auf dem Day-Bett der Terrasse um den herrlichen Blick auf die Lagune zu genießen. Abends trifft man sich an der Gecco Bar um gemeinsame Abenteuer auszutauschen. Nach einem 3-Gänge Menü, landet man recht früh im komfortablen Himmelbett. Das einzigste was die Nachtruhe jetzt noch stören kann ist eine Schildkröte, die sich den Bungalow der Nachbarn zur Eiablage ausgesucht hat. Dass die Jung-Schildkröten hier aufgrund eines hatchery Systems vor den Waranen sicher sind wurde uns schon am Anfang unseres Aufenthaltes mitgeteilt. Nicht ganz soviel Fanpost erhält die allabendlich Seeschlange. Ich bin mir deren Gefährlichkeit nicht so ganz im Klaren. Das geplante Nacht-Schnorcheln direkt vor unserem Bungalow in den Wurzeln der Bäume, habe ich dann doch lieber auf 15.30 Uhr verschoben. Am frühen Morgemn lacht uns die Sonne ins Gesicht, und wir schauen auf eine riesengroße Sandfläche. Was am Abend zuvor noch das Revier von kleinen Räubern war, erinnert ein paar Stunden später an eine Mondlandschaft. Bei Ebbe ist es fast möglich bis nach Virgin Cocoa zu laufen. Für den Jet-Leg bleibt keine Zeit, der Bungalow macht es einem zwar nicht gerade einfach, aber wir sind zum Tauchen hier!!! Abhängen Fehlanzeige So und jetzt zum WICHTIGSTEM dem Tauchen: 1.) Super Hausriff, jede Menge Schildkröten, Korallen wunderschön, Strömung und auch Fisch, besonders am Nunukan Express. Kleiner Tip für die Fotografen/ Filmer unter Euch; die Strömung gewinnt immer, insbesondere bei Pygmäenseepferdchen. 2.) Big Fish, der Hotspot in näherer Umgebung schlecht hin. Er liegt sozusagen direkt vor Nabucco Island, das 3te Resort in der Nähe, ca. 20 Min. Bootsfahrt. Wir haben es 4x betaucht. Immer war der Tauchgang ein komplett anderer. Es gibt sogar Taucher, die 1x im Jahr nur hierher kommen um genau 1x am Tag hier einen Tauchgang zu machen. Dafür war uns die Zeit definitiv zu schade. Maratua hat weit mehr zu bieten. 3.) Sangalaki mit der Chance auf Mantas ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, auch wenn man die majestätischen Riesen nicht antreffen sollte, hat man hier doch die Möglichkeit an den verschiedensten Blöcken jede Art von Fischen anzutreffen und auch der Bewuchs ist voll intakt. 4.) Kakaban Island, Jellyfish-Lake , mein persönliches Highlight. Seit Jahren träumte ich davon diese Erfahrung machen zu dürfen, ich wurde nicht enttäuscht. Leider war die Zeit hierfür viel zu kurz. Schließlich war man auf dem Weg Richtung Teufelsrochen. Wir waren während unseres Urlaubs insgesamt 3x hier schnorcheln. Nicht nur die Quallen sind sehenswert, vielmehr war ich von den Mangroven am Rande des Sees sehr beeindruckt, als würde man in ein Fanatsy Abenteuer eintauchen. 5.) Bei der Ausfahrt zum Shark Point und den umliegenden Riffe am Lighthouse, Richtung Maratua South, hat man die Möglichkeit, wenn man als erstes Boot da sein sollte, ( es gibt eigentlich nur Nabucco und Virgin Cocoa) auf verschiedene Rochenarten zu treffen, auch Haie geben sich hier ein Stelldichein und mit ganz viel kann sogar mal ein Fuchshai vorbeischwanzeln. Gut soviel Glück hatten wir dann doch nicht, aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Auf einmal erschien eine Flosse im Blau. Was war das, ein Manta? Langsam fuhren wir eine Schleife und unser Kapitän Mr. Lumpa Lumpa wie ich ihn liebevoll nannte, hatte mit seiner Vermutung recht; ein Walhai, zwar ein Baby aber immerhin mit seinen ca. 4m ein doch stattliches Tierchen. Schnell die Schnorchelausrüstung angelegt und: was soll ich sagen, es war das beeindruckendste Wahlhai Erlebnis meines Lebens. Danke Mr. Lumpa Lumpa. Die Tages/oder Halbtagesausfahrten waren allein schon wegen der Delfine ein Highlight , dutzende Delfine tummelten sich rund um das Boot und vollführten akrobatische Meisterleistungen Mit einem Dekobier lassen wir den Tag ausklingen und blicken auf den gerade aufgegangen Blutmond. Immer wieder bemüht, die Augen offen zu halten fallen wir jedoch schon um 21.00 Uhr mehr als zufrieden in die Federn. Um nichts zu verpassen klingelt der Wecker von nun an jeden Morgen um 6.00 Uhr. Ein Dankeschön an: die Resortleitung Susanne und Beat, die alle unsere Wünsche in jeder Hinsicht erfüllt haben. das gesamte Team des Restaurants und der Küche, sorry wir waren etwas schwierig. an unsere Bootscrew, insbesondere an unseren Kapitän ‍️ Mr. Lumpa Lumpa, der uns die Erlebnisse mit den Delfinen und dem Walhai ermöglichte und uns beim Schnorcheln mit den Mantas vom Boot aus deligierte. an unsere Guides, war nicht so einfach mit 2 Fotografen/Filmern. sowie an Iris von Virgin Cocoa, die meine Mutter sehr fürsorglich auf ihrem Schnorchelausflug begleitet hat. Fazit: Lange Anreise, die sich aber auf alle Fälle lohnt. Großfisch und mitunter Strömung. Tolles Hausriff mit intakten Korallen, sehr lohnenswerte Halbtages und Tagesausfahrten. Großzügig und sehr komfortable Bungalows mit wunderbarem Ausblick. Die gesamte Anlage ist wunderschön und liebevoll in die natürliche Umgebung eingefügt. Das Tauchcenter ist großzügig gestaltet und die Süßwasserdusche im Ausenbereich bietet einem einen herrlichen Ausblick. So und jetzt das Negative: Nichts führ ungut, aber nachdem wir 3x die Möglichkeit hatten auf Nabucco einen kleinen Zwischenstopp einzulegen, waren wir von der Gestaltung der Chillout Lounge sehr angetan. Die Geccobar auf Nunukan ist zwar ganz nett, aber nicht gerade gemütlich. Die Terrasse des Nunukan Restaurants hat es allerdings in sich. Es offenbart sich hier ein fantastischer Blick in den abendlichen Sternhimmel. Die unübersehbaren Sternschnuppen müßen hier wohl meistens für die gleichen Wünsche herhalten: Sangalaki, Big Fish I'm coming, and we are coming again to Nanukan.
Aufenthalt im Januar 2017. Bis man in der Hotelanlage der Triton Bay Divers ankommt, ist es eine lange Reise. Aber es ist jeden Reisekilometer wert. Nach der Ankunft im Flughafen von Kaimana wurden wir vom Hotelpersonal empfangen. Nach einer kurzen Autofahrt erreichten wir den Strand, wo wir ins kleine Tauchboot umstiegen. Der Transfer dauerte ca. 2 Stunden und kann je nach Wellengang etwas "action" bieten. Wenn man anfällig für Seekrankheit ist, dann sollte man eine entsprechende Tablette nehmen. Das Boot fährt jedoch immer in Küstennähe. Kurz vor der Ankunft fuhren wir an kleinen Inseln vorbei, welche an Szenen aus James Bond Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" erinnerten. Es ist einfach spektakulär. Auf jedem Fall sollte man die Kamera bereithalten. Die Bungalows sind funktional, sauber und verfügen über ein offenes Bad. Das Moskitonetz ist gut und der Ventilator hilft in der Nacht etwas zu kühlen. Nein, eine Klimaanlage hat es nicht. Elektrizität wird mittels Generator produziert. Um 22.30 Uhr wird dieser abgestellt. Mobilfunk - Während unseres Aufenthaltes gab es keinen Empfang. Die Anlage ist zu weit von Kaimana weg. - Internet: Ja es gibt Empfang im Restaurantbereich, welche häufig sehr langsam war. Also kein Streaming. Für mich war das voll OK im Urlaub. Einfach die Natur geniessen. Die Anlage ist eine Barfussanlage. Schuhe sind überflüssig, Flipflops voll OK. Das Restaurant ist offen gestaltet. Die Gerichte haben sehr lecker geschmeckt. Es wurde indonesisch gekocht. Zum Frühstück gab es eine Auswahl von Toast, Konfitüre und Eierspeisen aber natürlich auch nasi oder mi goreng. Hmmm so fein. Super war auch, dass der Koch im Regenwald Kräuter und Pflanzen gesammelt hat, welcher abends zubereitet servierte. Ist doch klasse, nicht wahr? Das Personal ist sehr höflich, manchmal etwas scheu und hat immer ein Lächeln für die Gäste. Die Tauchguides, vor allem jene von Manado waren super. Manchmal besuchen Einheimische in ihren Langbooten das Resort, um Wasser zu holen oder Fische an den Koch. Das Tauche war super. Wir mussten uns zuerst etwas an die limitierten Sichtweiten gewöhnen (5-15m). Dafür gab es grossen Reichtum an Fischen und sonstigen Lebewesen Unterwasser. - Klein: Pygmäenseepferdchen, Nacktschnecken, Garnelen in jeder Farbe und Form - Mittel: Drachenköpfe, Rotfeuerfische, Schnapper, Füsiliere - Gross: Napoelone, Teppichhaie, Büffelkopf-Papageienfische und sogar Walhaie Die Walhaie kann man mit etwas Glück sehen. Normalerweise halten sie sich in der Nähe der Bagans (Fischerplattformen) auf. Die Triton Bay Divers hatten nach unseren Aufenthalt einen Bagan vor dem Resort installiert. Wir hatten sehr viel Glück und konnten über eine Stunde mit 4 Walhaien schwimmen. Sehr cool sind auch die Zwerglippfische, welche jeden Nachmittag um 16 Uhr ihren Paarungsprozess starten, indem sie ihre Rückenflosse aufstellen und hektisch herumschwimmen. Die beiden Mitinhaber Leeza und Jimmy haben ein wahres Juwel erschaffen.
Aufenthalt im Januar 2017. Wir haben die lange Anreise zu den Triton Bay Divers auf der Insel Aiduma mit einem tollen Aufenthalt im Cape Paperu unterbrochen. Den sehr positiven Bewertungen der anderen Gäste können wir uns nur anschliessen. Der Transfer vom Flughafen Ambon mit Auto und Taxiboot zum Hotel hat reibungsklos funktioniert. Das Taxiboot kann nicht mit den Schnellbooten z.B. auf den Malediven verglichen werden. Es kann laut werden, wenn man nahe bei den Aussenbordmotoren sitzt. Da der Bootstransfer ca. 90 Minuten dauert sind Oropax keine schlechte Idee. Das Cape Paperu ist eine wunderschöne Anlage, welche von den Besitzern Eliane und Kurt mit viel Gefühl entworfen und gebaut wurde und geführt wird. Die Bungalows bieten bequeme Liegestühle auf der Veranda zum Verweilen. Das Essen war gut und abwechlungreich und bestand aus westlichen und asiatischen Gerichten (ca. 50/50). Für uns wäre auch 100% indonesische Küche OK gewesen aber das ist persönliche Vorliebe. Das einheimische Personal ist sehr freundlich und aufmerksam und spricht die Gäste von Anfang mit dem Namen an. Das ist eine schöne Geste. Kurt ist eine unversiegbare Quelle für spannende Informationen über die Unterwasserwelt sowie Land und Leute. Das Tauchen war toll. Es gibt unter Wasser viel zu sehen und es war kein Massenbetrieb wie es in Ägypten vorkommen kann. Entspannung pur. Wir können das Hotel und das Tauchen sehr empfehlen.
Nach einiger Internetrecherche hatte ich mir das Kri Eco Resort des Raja Ampat Pioniers Max Ammer ausgesucht. Gebucht hatte ich einen der Bungalows am Steg. Herrlich, unter meinem Bungalow tummelten sich Schwarzspitzenriffhaie, Muränen, Fledermausfische, Rotfeuerfische, Hornhechte und Drückerfische. Das Resort liegt direkt im Dschungel, es können Warane, diverse Vögel und Kuskusse (nur abends) beobachtet werden. Im Resort werden ausschließlich Dive Guides aus Papua beschäftigt, die Jungs sind super freundlich und sehen absolut alles. Die Boote und Kajaks werden ebenfalls ausschließlich in Raja Ampat handgefertigt. Das Essen ist schlichtweg großartig, indonesische Küche, bestens auch für Vegetarier geeignet. Das Hausriff ist relativ strömungsexponiert, zumindest am Nachmittag. Cape Kri und Sorido Wall sind die Hausriffe im weiteren Sinn! Etwas störend habe ich empfunden, dass die Duschen (mit Ausnahme einer Bungalowkategorie Gemeinschaftsfuschen) nur Salzwasser führen, ich hab ja kein Problem damit, meine Haare aber schon und diese verweigerten nach einer Woche Salzwasser fast das Durchkämmen. Die Anlage ist bestens gepflegt, Wäscheservice inklusive. Das Resort ist an den absolut besten Tauchplätzen Raja Ampats gelegen. Außer dem daneben gelegenen Schwesterresort Sorido Bay liegt kein Resort auch nur annähernd so gut, Cape Kri, Sorido Wall, Blue Magic, Sardines Reef, Mikes Point, Mioskon, alles in maximal 10 Minuten zu erreichen. The Passage, Manta Sandy und die Fam Islands werden als Tagesausflug angeboten (obwohl auch in max. 45 Minuten erreicht). Das ganze lässt sich zusammenfassen: Das absolut am schönsten in die Natur integrierte Resort, das ich je gesehen habe.

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