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Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir ( 3 Frauen) waren 2017 zu Besuch bei Eva und Janosch. Unsere Unterkunft lag direkt am weißen Sandstrand mit Blick auf das türkisfarbene Meer , nur etwa eine Geh-Minute entfernt von der Kei-Pirate-Tauchstation! Versorgt wurden wir in unserer Unterkunft von der Eigentümerin, des Bungalows, Johanna. Sie kochte täglich frisches Essen für uns und ging auch problemlos auf Sonderwünsche, wie vegetarisches Essen ein! Bei ihr konnten wir uns für kleines Geld auch ein Mofa ausleihen, um die Insel zu erkunden ! Jetzt zum Tauchen, vorerst muss ich betonen, dass zwei von uns noch relativ am Anfang der Tauchkarriere standen und eine Person sogar manchmal Panik unter Wasser bekam. Diese Dinge besprachen wir mit Eva an Land ausführlich !Bevor es mit dem Tauchen dann richtig losging, starteten wir erstmal zur Riffkante nahe der Tauchstation. Hier machte Eva sich ein Bild davon, wie gut oder weniger gut wir schon Tauchen konnten ! Danach konnte es losgehen, wir fuhren in den kommenden Tagen zu verschiedenen Tauchspots die weiter oder auch weniger weit weg waren! Neben vielen, vielen kleinen und großen bunten Fischen, sahen wir während eines Tauchgangs auch einen BullenHai. Für mich/ uns als „Anfänger“ war das wirklich beeindruckend ! Vor und nach den Tauchgängen wurden unsere Ausrüstungen übrigens von Ede fertig gemacht & auf das kleine Boot gebracht Oder wieder ausgeladen ! Das hat die Tauchgänge noch entspannter gemacht und vor allem für meine Mutter, die eine neue Hüfte hatte und dementsprechend nicht mehr so schwer tragen durfte, war das wirklich toll ! Und wenn man mal keine Lust auf Tauchen hatte, aber trotzdem nicht auf die Fische verzichten wollte, bot sich der Strand für lange Schnorchelausflüge an, hier tummelten sich Seesterne, Nemos, Muränen und viele Fische, deren Namen ich leider nicht kenne ! Ein Urlaub hier lohnt sich wirklich ! Danke für die tollen Eindrücke die wir über und unter Wasser sammeln konnten !
Ich habe das Resort im November 2018 für drei Wochen besucht und im Großen und Ganzen war ich recht zufrieden. Das Angebot für Taucher ist auf Alor recht übersichtlich und die meisten Resorts sind Unterkünfte im preislich gehobenen Bereich, hier ist das Kepa Alor neben dem Air Dive Alor die Ausnahme für Taucher mit kleinerem Budget. Das Resort ist vom Flughafen in einer knappen Stunde zu erreichen und die Taxi Fahrt kostete 150 000 Rupia und noch mal 5000 Rupia für die Überfahrt nach Kepa. Kepa selber wird mit einem kleinen Boot vom Festland aus in ca. 5min erreicht. Ich hatte vorab mit Anne via Email Kontakt, machte einen sehr gästeorientierten und freundlichen Eindruck, bei Reservierung bekommt man eine Bestätigung als PDF. Bei mir wurde nicht der aktuelle Wechselkurs für Zahlungen in Euro zu Grunde gelegt, einfach Anne nett fragen, ob sie die aktuellen Kurse berücksichtigen kann. Das war auch der erste Grund, warum ich eine Zahlung in Rupia vorab mit Transferwize bevorzugt habe. Ich bin über Jakarta>Kupang>Alor angereist und habe in Kupang übernachtet. Generell ist es so, dass man Alor von Europa aus beim Hinflug erst am dritten Reisetag erreicht. Die Verbindung von Kupang nach Alor mit Wings war zuverlässig und ohne großartige Verspätungen. Erreicht man erstmals Kepa, muss man vom Steg gute 350m zum Resort laufen. Dieser Steg ist auch der täglich Treffpunkt, für die Ausfahrten mit dem Boot zum Tauchen. Das Resort ist in einer Anlage mit Büschen und Bäumen untergebracht, Basic Bungalows (ohne eigenes Bad), Standard Bungalows (mit Bad), Exclusive Bungalows (mehr Platz, eigene Ladestation) und den traditionellen Hütten und dem Restaurant. Ich habe in einem Standard Bungalow und in den Hütten genächtigt, kann also zu beiden etwas sagen. Was mich zumindest schon vorab etwas gewundert hat, der Basic Bungalow und die Hütten kosten vom Preis gleich viel. Meiner Meinung nach, bietet aber der Basic Bungalows deutlich mehr Komfort als die Hütten. Die fehlende Klimaanlage habe ich übrigens keinesfalls groß vermisst, ich konnte eigentlich immer noch relativ gut schlafen. Ich halte die Hütten von der Konstruktion nicht so ideal, da es im Schlafbereich oben viel zu warm war zum Schlafen und der Aufgang genau in die Dachschräge geführt hat, das man erst mit leichten Verrenkungen auf- und absteigen konnte. Ich habe bei den Hütten immer unten geschlafen, was auch alle anderen Gäste so getan haben. Ich würde immer den Bungalows bevorzugen, es ist einfach deutlich komfortabler als die Hütten. (Bist du oben, brauchst du was von unten. Bist du unten brauchst du was von oben, manchmal ist das etwas nervig) Deutlich komfortabler ist der Standard Bungalow, mit eigenen Bad, Toilette und kalter Dusche, Bett mit Moskito Schutz einen Schrank, Tisch, sowie einer Terrasse mit einem Stuhl, Liege und Hängematte. Was auch interessant ist, die Basic Bungalows und die Hütten liegen in erster Reihe, direkt "am" Strand, die Standard Bungalows eine Reihe dahinter. Die kalte Dusche (Schöpfkelle/Mandi) sollte man aber nicht so verstehen, wie man das gff. in Deutschland verstehen könnte, das "kalte" Wasser, hat auf jeden Fall ca. 30°C. Für Gäste ohne eigenes Bad gibt es im Resort Gemeinschaft Nassräume für die Körperpflege. Wer einen leichten Schlaf hat, wird den Muezzin auf jeden Fall am Morgen hören und auch die Fischer, die mit ihren Booten raus fahren. Wer also einen leichten Schlafen haben sollte, sollte sich gff. spezielle Ohrstöpsel besorgen. Die Anlage ist am Abend übrigens nicht beleuchtet, eine kleine Taschenlampe, oder zumindest die im Smartphone wäre hilfreich. Die Anlage war im November von der Vegetation schon sehr karg und vertrocknet, nach der Regenzeit ist hier aber alles noch grün und es wächst sogar Gras. Auf der Höhe des Exclusive Bungalows gibt es einen Abgang zum Hauriff und in diesem Bereich gibt es auch eine Bank/Liege mit Sonnenschutz, die man zum Verweilen nutzen kann. (eine gepolsterte Auflage gibt es dafür aber nicht) Das Restaurant befindet sich direkt am Eingang der Anlage, im vorderen Bereich befindet sich auch eine nicht überdachte Terrasse. Vorab möchte ich sagen, die Qualität der Verpflegung ist erstaunlich gut, ich habe schon in Resorts, die fast dreimal so teuer waren, schlechter gegessen. Gegessen wird gemeinsam einem großen Tisch, Verpflegung ist Vollpension. Kostenlos gibt es Wasser, Tea und Kaffee. Das Wasser schmeckt übrigens immer noch sehr rauchig (das kommt daher, weil sie das Wasser über offener Flamme abkochen), könnte für manche sehr gewöhnungsbedürftig sein. Wer damit nicht klar kam, kann aber Trinkwasser in Kunststoff Flaschen käuflich erwerben. Es gibt übrigens auch eine große Kühlbox, mit kalten Getränken für Softgetränke (Cola, Fanta) und Bier (50 000 Rupia 0,6l) Frühstück gibt es schon deutlich vor 7h, hier ist die Auswahl etwas sparsam, Obst (meistens Bananen), Gebäck, Muffins, Omelett, und Kaffee, Tee, Wasser. Das Gepäck war aber meistens sehr lecker und frisch gemacht. (kein fertiges Zeug aus dem Supermarkt) Mich hat die etwas sparsame Auswahl nicht sonderlich gestört, mit vollem Bauch taucht es sich meistens eh nicht so gut. Das Mittagessen und Abendessen ist sehr reichhaltig und lecker, als Nachtisch gibt es oft frische Früchte. (Mango, Ananas, Papaya, Bananen) Im Bereich des Restaurants befindet sich auch die Ladestation für die elektronischen Geräte. Eine zusätzliche Steckerleiste würde ich empfehlen mitzunehmen, wenn man mehrere elektronische Geräte hat zum Laden. Auch hätte ich mir etwas mehr Struktur im Aufbau der Ladevorrichtung gewünscht, es herrscht Kabelsalat Chaos und bei raus ziehen seiner Geräte räumt man versehentlich gerne mal anderen Geräte mit ab und sie fallen auf den Boden. Im Resort gibt es kein kostenloses Wlan, eine Sim Karte muss besorgt werden wer Kontakt zum Internet benötigt. Entweder man sorgt selber dafür, oder im Resort ist man dabei behilflich. Lokale Sim Karten können aber nur von einheimischen Aktiviert werden. (Hier ist man im Resort aber auch gerne behilflich) Das Signal auf Kepa ist sehr gut und ausreichend schnell. Wer gerne eine Seekuh/ Dugong sehen möchte, sollte einen Ausflug (Taxi/Motorrad) nach Kalabahi machen. Dieses Projekt wird auch vom WWF unterstützt. Tauchen: Die Basis bietet regulär zwei Tauchgänge am Vormittag an, start ist um 7.30h am Steg zu dem man ca. 5 Minuten laufen muss. Zurück ist man meistens zwischen 12 bis 13h. Die zwei Boote sind in einem guten Zustand, eines davon ist auch etwas größer. Zudem hat das Kepa die größten Boote auf Alor, man kann unterwegs auf dem Boot auch mal etwas rum laufen, aufstehen, oder auf das Sonnendeck gehen. Alle anderen Basen auf Alor haben hier deutlich kleinere Boote. Sind mehr Gäste im Resort, fahren sie auch mit beiden Booten raus, bei weniger Gästen natürlich nur mit einem Boot. Eine richtige Tauchbasis, bzw. Tauchshop, oder sogar einen Kameraraum gibt es in so einem einfachen Resort natürlich nicht. Die Tauchplätze bieten überwiegend sehr schöne intakte Hart- und Weichkorallen, viel besser wird es selbst in Raja Ampat nicht mehr. (das berichten auch die alten Hasen dort, die schon vieles gesehen haben) Zu sehen gibt es viel Makro, Großfisch gibt es nur selten. Riffhaie kann man am Tauchplatz Lemalu Pantar sehen und es besteht die Chance auf Hammerhaie, besonders zu Neu und Vollmond. Einmal haben andere Gäste Mola Mola gesehen und an Anemone City, hatten wir einmal einen Fuchshai. Bei der Rückfahrt mit dem Boot, gibt es öfter Delphine zu sehen und einmal hatten wir sogar einen Wal. In der Bay gibt es sehr gute Muck Tauchplätze, die sich vor Lembeh nicht verstecken müssen. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 28°C und teilweise nur 20°C je weiter man Richtung Süden kommt. (Anemone City) Einige Kleinigkeiten haben mir rund um das Tauchen dort leider nicht so gut gefallen: Ich tauche leidenschaftlich gerne und habe nach ein paar Tagen Cedric gefragt, ob man am Nachmittag einen dritten Tauchgang machen kann. Als Antwort bekam ich nur "Ja machen wir auch ab und zu" Nach weiteren drei Tagen habe ich Cedric noch mal gefragt und wieder gleiche Antwort. Innerhalb meiner drei Wochen, hatte ich nie die Gelegenheit, einen dritten Tauchgang zu machen, das dürfte für die Hardcore Fraktion unter den Tauchern schon einen kleinen Makel darstellen. Das Resort war zu meiner Zeit fast ausgebucht und wir sind mit zwei Booten zu den Tauchplätzen gefahren. Damit beide Gruppen nicht gleichzeitig den Tauchgang beginnen, geht eine Gruppe am gleichen Tauchplatz ca. 5min früher ins Wasser. Dieser zeitliche Abstand, ist aber nie ausreichend, nach 15min durchmischen sich die die Gruppen wieder und man muss sich erst wieder neu orientieren, wer zur Gruppe gehört und wo ist der Guide. Diese Vorgehensweise die die Tauchgänge zu planen, halte ich für nicht so ideal. In der Bay, gibt sehr gute Muck Tauchplätze und ich kenne das von anderen Resorts, das Gäste zumindest einmal für das richtige Verhalten beim Muckdiving gebrieft werden. (Flossenschläge beachten, Stick verwenden, Rücksicht auf andere Taucher nehmen usw.) Hier ist das aber nicht üblich und jeder taucht wie er es für richtig hält. > und so sieht das dann auch unter Wasser aus. Manche haben Probleme mit dem Tarieren und durch falsche Flossenschläge anderer Taucher befindet man ich in einer Wolke mit nur 50cm Sicht. Ein Guide zeigt einen 1cm großen Shrimp und 10 Taucher stürzen sich gleichzeitig mit Kamera auf diesen Shrimp und wollen ein Foto machen. Teilweise haben manche Taucher mich beim Fotografieren mit den Ellenbogen zur Seite geschoben, oder sind von hinten in mich rein getaucht. So ein Verhalten lässt sich gut vermeiden, wenn man ein richtiges Briefing macht! Ich habe vorab zwei Nachtauchgänge beim buchen des Resorts angekündigt (stand auch in der Buchungsbestätigung) Ich dachte zumindest, dass es bei drei Wochen Zeit durchaus möglich sein soll, einen Nachttauchgang machen zu können. Hier wurde ich aber eines besseren belehrt, die ersten zwei Wochen machte man überhaupt keine Anstalten einen Nightdive zu planen und das obwohl ich auch am Anfang mitgeteilt hatte, das ich großes Interesse an einen Nachttauchgang habe. Einen fixen Termin in der Woche für einen Nachttauchgang scheint es auch nicht zu geben. Eine knappe Woche vor meiner Abreise scheint ihnen jedenfalls auch aufgefallen sein, das ich bei meiner Buchung zwei Nachttauchgänge bezahlt habe/wollte. Der Nachttauchgang konnte aber nach zwei Versuchen nicht stattfinden, da es die Witterung nicht zugelassen hat. (Gewitter) Da habe ich mich schon gefragt, warum kommen die erst 5 Tage vor Abreise auf die Idee, nun endlich mal einen Nachttauchgang zu planen! Das die Witterung Ende November etwas schlechter wird, sollte man als "Lokal" zumindest wissen. Hausriff: Ich habe natürlich auch Cedric gefragt, ob ich einen Hausriff Tauchgang machen könnte, leider ist auch das in nur drei Wochen nicht zustande gekommen. Das Engagement den Gästen zumindest einen Hausriff Tauchgang zu ermöglichen, scheint hier jedenfalls nicht so groß zu sein. Zudem muss man aber sagen, das Hausriff ist vom Tauchen nicht so spektakulär, wie viele andere Plätze. Da wir vom Tauchplatz Kepa Aquarium Richtung Steg Kepa (vorbei am Hausriff) einen Tauchgang gemacht haben, kann ich hier zumindest etwas zum Hausriff sagen. Je näher man zum Steg kommt und so "langweiliger" wird es, viel kaputt (Korallenschutt), durch die doch teilweise sehr starken Strömungen. Am interessantesten dürfte das Hausriff noch für Schnorchler sein, da es im Flachwasser noch schöne intakte Hart- und Weichkorallen an der Riffkante gibt, je tiefer umso unspektakulärer. Schnorcheln ist aber am Hausriff nicht immer möglich, da sehr starke Strömungen vorhanden sein können. Am Riffdach gibt es jedenfalls fast immer ein paar kleine Schwarzspitze Riffhaie zu sehen. Das Resort bietet um die zwanzig Gästen die Möglichkeit zu tauchen und ich bin zumindest der Meinung, sie bräuchten eigentlich einen Guide mehr, besonders wenn man viele Fotografen dabei hat. Als "Guide" ist Cedric, Charlotte und ihr Partner und ein indonesischer Guide dabei, der leider auch noch kein Wort englisch spricht. Das macht also für zwanzig Gäste vier Guides. Gibt es also viele Fotografen in der Gruppe, ist eine Gruppengröße von fünf Tauchern und ein Guide, eigentlich fast zu groß. Ich kenne es jedenfalls von anderen Basen, das man zumindest einen Tag vorher erfährt, an welchen Tauchplätzen man tauchen möchte, oder man zumindest am gleichen Tag vorher im Resort erfährt, welche Tauchplätze man anfahren möchte. Hier ist das aber anscheinend nicht üblich und man erfährt erst auf dem Boot, welcher Tauchplatz angefahren wird. Das ist besonders für Fotografen nicht so ideal, weil man oft gerne wissen möchte, welches Objektiv man vorbereiten soll. ( Das Zoom Objektiv für etwas Makro und Weitwinkel, oder den "Spezialisten" Makro Objektiv für die Muck Tauchplätze) Als wir einmal einen Muck Tauchplatz in der Bay angefahren sind und zu Ende meines Urlaubs mal weniger Taucher beim Kepa waren, hatte ich einmal die Möglichkeit nur mit einem Buddy und dem indonesischen Guide zu tauchen. Anfang dachte ich mir, endlich mal entspanntes Tauchen mit nur meinem Buddy. Der Guide hat es aber geschafft, mich nach 30min am Tauchplatz zu verlieren. Ich bin es jedenfalls so gewohnt, zeigt mir der Guide unter Wasser etwas und ich mache danach mein Foto, das der Guide meinem Buddy in unmittelbarer Nähe, oder zumindest in Sichtweite etwas zu zeigt. Als ich nach einer Minute meinen Buddy und den Guide versucht habe zu finden, war niemand mehr da. Ich habe dann, nach erfolgloser Suche meinen Tauchgang abbrechen müssen und bin zurück auf das Boot. Mein Guide hat dann nach über einer Stunde, seinen Tauchgang ganz normal beendet. Ich kenne es zumindest so, das man bei Buddy Verlust, an die Oberfläche nach ein paar Minuten auftaucht und dann dort seinen Guide/Buddy sucht. Das scheint hier auch nicht üblich zu sein, mein Verlust hat niemanden gestört. Danach gab es nur einen sehr bescheidene Entschuldigung und Achselzucken. Bei vielen anderen Resorts gibt es eine große Tauchplatzkarte, die für alle an einem zentralen Ort zugänglich ist. (z.b. aufgemalt an einer Wand, bei der Tauchbasis/Restaurant) Leider gibt es das im Kepa nicht, es gibt nur eine "Landkarte", die einlaminiert und aus mehreren DIN A4 Blättern besteht. Aus diesen Blättern, kann man sich eine Landkarte von Alor zusammen basteln. Da im Kepa die Tauchplätze, wie die Dörfer/Ortschaften in der Nähe heißen, kann man sich dann seinen Tauchplatz raus suchen. Ich weiß natürlich, das Kepa ist eine Art Homestay ist und man sollte keine großen Ansprüche haben, aber ideal ist leider nicht. Auch ist der Aufwand eine solche große Tauchplatzkarte zu erstellen nicht sonderlich groß und große Kosten dürften dafür auch nicht anfallen. Es gibt viele französische Gäste im Resort, manchmal hatte ich den Eindruck, diese bekommen Informationen bevorzugt. Bei Nachfrage bekommt man aber alle Infos, die man benötigt. Das Erlebnis "Tauchen" hängt in einen Tauchgebiet mit viel Makro, natürlich sehr stark von der Erfahrung und Motivation der Guides ab. Man ist natürlich bemüht, aber bei anderen Tauchbasen in Indonesien, habe ich besonders was Makro, /Supermakro betrifft, mehr gesehen, die Guides hatten mehr Erfahrung und höchste Motivation. Hier fehlt schlichtweg manchen Guides die Erfahrung (nicht lange genug da / z.B. Charlotte), oder man ist auf Trinkgeld nicht so angewiesen (wie Cedric) Würde ich hier eine Schulnote vergeben, wäre das eine 2 minus. Abschließend möchte ich aber sagen, mir hat es trotz der kleinen Probleme gut gefallen und ich würde das Resort mit Einschränkungen auf jeden Fall empfehlen und ich würde auch wieder hinfahren. Ich würde das Resort auf jeden Fall Tauchern empfehlen, die schon eine gewisse Erfahrung haben und eigenverantwortlich tauchen können. Als Richtwert würde ich mind. 50, oder besser 100 geloggte Tauchgänge als Erfahrung empfehlen.
Nach einer 30 stündigen Anreise sind wir endlich am Bootsanleger von Nunukan angekommen und all die Strapazen waren wie weggeblasen. Wir wurden von Susanne herzlich in Empfang genommen und in Kurzfassung informiert was uns die nächsten 14 Tagen erwartet. Nicht nur die hervoragend organisierten Tauchausflüge zu weiter entfernten Zielen, so auch die Hausrifftauchgänge waren einzig. Hier fanden wir noch eine wunderschöne Unterwasserwelt mit kleinen und großen Meeresbewohner. Großes Lob haben auch unsere netten Guids verdient, die dafür sorgten dass jeder Tauchgang zu einem Erlebnis wurde. Wer glaubt nur unter Wasser etwas zu endecken hat sich geirrt. Auch an Land auf der naturbelassenen Insel gibt es viel zu entdecken. Neben Waranen und kleinen Eidechsen ertönt der Ruf eines stahlblauen Eisvogels der mutig sein Revier gegen aufdringliche Fischreiher verteidigt. In der Dämmerung rangeln hunderte von Einsiedlerkrebsen um eine neue Wohnung. Was wäre ein Tauchurlaub ohne gutes Essen. Auch da wusste Yohannis uns immer an seiner Speisetafel für das Lunch und Dinner gut zuberaten. Es gab immer ein Fisch- Fleisch- oder vegetarisches Gericht, das mit Liebe serviert wurde. Wenn man nur mal baden wollte dann ging das allerdings nur bei Flut. Ist gerade Ebbe bot sich ein Anblick fast wie das Wattenmeer der Nordsee was ebenfalls zum Entdecken einlud die Tiere zu beobachten die in den zurückgebliebenen Wassertümpel auf die nächste Flut warteten. Abends tauschte man das Erlebte bei einem Dekobierchen in der Gekkobar aus und Beat erzählte uns von seinen ganz speziellen Taucherlebnissen. So vergingen 14 unvergessliche Tage wie im Flug. Blieb nur noch einmal ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team loszuwerden, bevor uns das Speedboot auf die Heimreise schickte.
Wir waren im Juli 2018 je eine Woche auf Nabucco und auf Nunukan - für uns als Schweizer ganz speziell so herzlich im breitesten Berneroberländer-Deutsch am Steg begrüsst zu werden :) - da hat ein Adelbodner seinen Traumjob am anderen Ende der Welt gefunden - und den macht er hervorragend - ein riesengrosses Kompliment an Beat, wie er die Insel führt und seinen lokalen Angestellten schaut - er ist quasi der Vater auf der Insel. Er konnte uns in allen Tauch-Fragen super beraten und war auch ehrlich als er meinte, ein Ausflug zum Manta-Point mache keinen Sinn, im Moment seien keine Mantas da. Dies schätze ich sehr! Die vielen positiven Äusserungen der älteren Bewertungen kann ich bestätigen. Hier deshalb einzig ein paar Ergänzungen: Am Hausriff haben wir kaum je Grossfische gesehen, dafür mehrmals "Denisli" (Pygmäenseepferdchen) und lauter wunderbare ganz spezielle Krebsli und Nudibranches. Bei der Überfahrt zum Muaras Atoll sahen wir eine Gruppe von sechs bis acht Orcas - ein unglaubliches Highlight und wohl ein "once in a life-time". Das Muaras Atoll hat traumhafte Tauchplätze - leider sind aber auch Spuren von Dynamit-Fischerei sichtbar. Die Überfahrt lohnt sich auf jeden Fall - wenn die Bedingungen es zulassen. Den "ortsansässige" Fuchshai haben wir beim zweiten Ausflug auch zu Gesicht bekommen, beim ersten Ausflug waren die Orcas und der unbeschreibbar schöne Tauchplatz (die Strömung kam von der "falschen" Seite, deshalb sind wir "anders herum" getaucht) mehr als genug ... Ausserdem zu erwähnen: Trinkwasser kann jederzeit kostenlos aufgefüllt werden - eigene Flasche dabei haben oder eine kaufen und diese auffüllen - ein super Service! Und auch wir kamen in den Genuss: Frisch geschlüpfte Schildkrötchen in die Freiheit zu entlassen - einfach genial!
Nach einer „etwas längeren“ Anreise von Frankfurt über Dubai, Jakarta, Kupang nach Alor sind wir am Flughafen abgeholt worden und zu einer kleinen Anlegestelle auf Alor gefahren worden. Dort hat das Boot des Resorts gewartet und uns zur nahegelegenen Insel Pantar gebracht. Am Traumstrand wurden wir unter anderem von den Basen-/Resortleitern Dena und Rob herzlich in Empfang genommen. Nach einem kurzen Briefing bzgl. des Resorts durften wir dann unsere Bungalows beziehen. Wir hatten den neuen Deluxe-Bungalow gebucht, der etwas größer ist als die anderen Bungalows und über eine extra große Terasse mit großem Lounge-Sofa , tolle Panoramaverglasung, extra großes Bad, eigenes WLan, einen großen Kleiderschrank, usw. verfügt. Die anderen Bungalows sind „einfacher“ ausgestattet. In jedem Bungalow steht ein Trinkwasserspender bereit und jeden morgen gibt es eine große Thermoskanne mit heißem Wasser für Kaffee oder Tee. Bei Bedarf wurde uns diese von den freundlichen Damen in der Küche aber auch nochmals aufgefüllt. Morgens um 7:00 startet der Tag mit dem Frühstück im Restaurant. Es gibt abwechselnd Reis oder Nudeln, irgendeine Art von Kuchen/Gepäck/Pancakes, Marmeladen/Schokocreme, Obst und freie Auswahl was die Zubereitung von Eiern angeht. Um 8:00 beginnt dann der Tauchtag. Es wird sich im Neopren am Strand getroffen (Dieser bleibt im Bungalow. Im Bad sind extra Bügel dafür, eine „öffentliche“ Basis mit Spülbecken gibt es nicht), die Crew hat das restliche Equipment bereits an Bord des Bootes gberacht. Mit einem kleinen Auslegerboot wir man dann vom Strand zum Tauchboot gebracht. Die Spots liegen in der Regel nicht weit entfernt und es wird nach dem ersten Tauchgang zum Resort zurück gekehrt. Manchmal werden aber auch Two-Tank-Dives durchgefüht. Um 12:00 gibt es Mittagessen. Wir waren immer sehr begeistert von der Auswahl. Um 14:00 ging es dann schon wieder zum tauchen. Ich war von der Abwechslung der Tauchplätze, der Artenvielfalt und dem guten Zustand der Riffe total begeistert!!! Von Hammerhaien zu Pygmys, Ammenhaien zu Rhinopias, kristallklarem Wasser und tollen Riffen zu tollen Mucktauchplätzen. Alles dabei. Zwischendurch mal ordentlich „Durchzug“, mit Strömungen muss dort halt gerechnet werden. Hausrifftauchgänge sind kostenlos und Nachttauchgänge werden am Hausriff angeboten. Das Abendessen gibt es dann um 19:00. In der Regel haben sich alle aber meist vorher schon zum klönen bei einem Bintang (oder ‚ner Cola) zusammengesetzt. Es standen auch immer Nüsse und Krabbenchips auf dem Tisch. Spirituosen oder sonst. alkoh. Getränke muss man mitbringen. Man ist halt „etwas ab vom Schuss“…. Ich bin von dem Resort, dem kompletten Staff, der Leitung und der Region total begeistert. Dort ist man (noch) fernab vom Massentourismus und die Menschen begegnen einem offen und freundlich. Ich hoffe das dies noch etwas andauert und wir werden definitiv trotz des langen Weges noch einmal dorthin fahren!
Wir ( 3 Frauen) waren 2017 zu Besuch bei Eva und Janosch. Unsere Unterkunft lag direkt am weißen Sandstrand mit Blick auf das türkisfarbene Meer , nur etwa eine Geh-Minute entfernt von der Kei-Pirate-Tauchstation! Versorgt wurden wir in unserer Unterkunft von der Eigentümerin, des Bungalows, Johanna. Sie kochte täglich frisches Essen für uns und ging auch problemlos auf Sonderwünsche, wie vegetarisches Essen ein! Bei ihr konnten wir uns für kleines Geld auch ein Mofa ausleihen, um die Insel zu erkunden ! Jetzt zum Tauchen, vorerst muss ich betonen, dass zwei von uns noch relativ am Anfang der Tauchkarriere standen und eine Person sogar manchmal Panik unter Wasser bekam. Diese Dinge besprachen wir mit Eva an Land ausführlich !Bevor es mit dem Tauchen dann richtig losging, starteten wir erstmal zur Riffkante nahe der Tauchstation. Hier machte Eva sich ein Bild davon, wie gut oder weniger gut wir schon Tauchen konnten ! Danach konnte es losgehen, wir fuhren in den kommenden Tagen zu verschiedenen Tauchspots die weiter oder auch weniger weit weg waren! Neben vielen, vielen kleinen und großen bunten Fischen, sahen wir während eines Tauchgangs auch einen BullenHai. Für mich/ uns als „Anfänger“ war das wirklich beeindruckend ! Vor und nach den Tauchgängen wurden unsere Ausrüstungen übrigens von Ede fertig gemacht & auf das kleine Boot gebracht Oder wieder ausgeladen ! Das hat die Tauchgänge noch entspannter gemacht und vor allem für meine Mutter, die eine neue Hüfte hatte und dementsprechend nicht mehr so schwer tragen durfte, war das wirklich toll ! Und wenn man mal keine Lust auf Tauchen hatte, aber trotzdem nicht auf die Fische verzichten wollte, bot sich der Strand für lange Schnorchelausflüge an, hier tummelten sich Seesterne, Nemos, Muränen und viele Fische, deren Namen ich leider nicht kenne ! Ein Urlaub hier lohnt sich wirklich ! Danke für die tollen Eindrücke die wir über und unter Wasser sammeln konnten !
Ich habe das Resort im November 2018 für drei Wochen besucht und im Großen und Ganzen war ich recht zufrieden. Das Angebot für Taucher ist auf Alor recht übersichtlich und die meisten Resorts sind Unterkünfte im preislich gehobenen Bereich, hier ist das Kepa Alor neben dem Air Dive Alor die Ausnahme für Taucher mit kleinerem Budget. Das Resort ist vom Flughafen in einer knappen Stunde zu erreichen und die Taxi Fahrt kostete 150 000 Rupia und noch mal 5000 Rupia für die Überfahrt nach Kepa. Kepa selber wird mit einem kleinen Boot vom Festland aus in ca. 5min erreicht. Ich hatte vorab mit Anne via Email Kontakt, machte einen sehr gästeorientierten und freundlichen Eindruck, bei Reservierung bekommt man eine Bestätigung als PDF. Bei mir wurde nicht der aktuelle Wechselkurs für Zahlungen in Euro zu Grunde gelegt, einfach Anne nett fragen, ob sie die aktuellen Kurse berücksichtigen kann. Das war auch der erste Grund, warum ich eine Zahlung in Rupia vorab mit Transferwize bevorzugt habe. Ich bin über Jakarta>Kupang>Alor angereist und habe in Kupang übernachtet. Generell ist es so, dass man Alor von Europa aus beim Hinflug erst am dritten Reisetag erreicht. Die Verbindung von Kupang nach Alor mit Wings war zuverlässig und ohne großartige Verspätungen. Erreicht man erstmals Kepa, muss man vom Steg gute 350m zum Resort laufen. Dieser Steg ist auch der täglich Treffpunkt, für die Ausfahrten mit dem Boot zum Tauchen. Das Resort ist in einer Anlage mit Büschen und Bäumen untergebracht, Basic Bungalows (ohne eigenes Bad), Standard Bungalows (mit Bad), Exclusive Bungalows (mehr Platz, eigene Ladestation) und den traditionellen Hütten und dem Restaurant. Ich habe in einem Standard Bungalow und in den Hütten genächtigt, kann also zu beiden etwas sagen. Was mich zumindest schon vorab etwas gewundert hat, der Basic Bungalow und die Hütten kosten vom Preis gleich viel. Meiner Meinung nach, bietet aber der Basic Bungalows deutlich mehr Komfort als die Hütten. Die fehlende Klimaanlage habe ich übrigens keinesfalls groß vermisst, ich konnte eigentlich immer noch relativ gut schlafen. Ich halte die Hütten von der Konstruktion nicht so ideal, da es im Schlafbereich oben viel zu warm war zum Schlafen und der Aufgang genau in die Dachschräge geführt hat, das man erst mit leichten Verrenkungen auf- und absteigen konnte. Ich habe bei den Hütten immer unten geschlafen, was auch alle anderen Gäste so getan haben. Ich würde immer den Bungalows bevorzugen, es ist einfach deutlich komfortabler als die Hütten. (Bist du oben, brauchst du was von unten. Bist du unten brauchst du was von oben, manchmal ist das etwas nervig) Deutlich komfortabler ist der Standard Bungalow, mit eigenen Bad, Toilette und kalter Dusche, Bett mit Moskito Schutz einen Schrank, Tisch, sowie einer Terrasse mit einem Stuhl, Liege und Hängematte. Was auch interessant ist, die Basic Bungalows und die Hütten liegen in erster Reihe, direkt "am" Strand, die Standard Bungalows eine Reihe dahinter. Die kalte Dusche (Schöpfkelle/Mandi) sollte man aber nicht so verstehen, wie man das gff. in Deutschland verstehen könnte, das "kalte" Wasser, hat auf jeden Fall ca. 30°C. Für Gäste ohne eigenes Bad gibt es im Resort Gemeinschaft Nassräume für die Körperpflege. Wer einen leichten Schlaf hat, wird den Muezzin auf jeden Fall am Morgen hören und auch die Fischer, die mit ihren Booten raus fahren. Wer also einen leichten Schlafen haben sollte, sollte sich gff. spezielle Ohrstöpsel besorgen. Die Anlage ist am Abend übrigens nicht beleuchtet, eine kleine Taschenlampe, oder zumindest die im Smartphone wäre hilfreich. Die Anlage war im November von der Vegetation schon sehr karg und vertrocknet, nach der Regenzeit ist hier aber alles noch grün und es wächst sogar Gras. Auf der Höhe des Exclusive Bungalows gibt es einen Abgang zum Hauriff und in diesem Bereich gibt es auch eine Bank/Liege mit Sonnenschutz, die man zum Verweilen nutzen kann. (eine gepolsterte Auflage gibt es dafür aber nicht) Das Restaurant befindet sich direkt am Eingang der Anlage, im vorderen Bereich befindet sich auch eine nicht überdachte Terrasse. Vorab möchte ich sagen, die Qualität der Verpflegung ist erstaunlich gut, ich habe schon in Resorts, die fast dreimal so teuer waren, schlechter gegessen. Gegessen wird gemeinsam einem großen Tisch, Verpflegung ist Vollpension. Kostenlos gibt es Wasser, Tea und Kaffee. Das Wasser schmeckt übrigens immer noch sehr rauchig (das kommt daher, weil sie das Wasser über offener Flamme abkochen), könnte für manche sehr gewöhnungsbedürftig sein. Wer damit nicht klar kam, kann aber Trinkwasser in Kunststoff Flaschen käuflich erwerben. Es gibt übrigens auch eine große Kühlbox, mit kalten Getränken für Softgetränke (Cola, Fanta) und Bier (50 000 Rupia 0,6l) Frühstück gibt es schon deutlich vor 7h, hier ist die Auswahl etwas sparsam, Obst (meistens Bananen), Gebäck, Muffins, Omelett, und Kaffee, Tee, Wasser. Das Gepäck war aber meistens sehr lecker und frisch gemacht. (kein fertiges Zeug aus dem Supermarkt) Mich hat die etwas sparsame Auswahl nicht sonderlich gestört, mit vollem Bauch taucht es sich meistens eh nicht so gut. Das Mittagessen und Abendessen ist sehr reichhaltig und lecker, als Nachtisch gibt es oft frische Früchte. (Mango, Ananas, Papaya, Bananen) Im Bereich des Restaurants befindet sich auch die Ladestation für die elektronischen Geräte. Eine zusätzliche Steckerleiste würde ich empfehlen mitzunehmen, wenn man mehrere elektronische Geräte hat zum Laden. Auch hätte ich mir etwas mehr Struktur im Aufbau der Ladevorrichtung gewünscht, es herrscht Kabelsalat Chaos und bei raus ziehen seiner Geräte räumt man versehentlich gerne mal anderen Geräte mit ab und sie fallen auf den Boden. Im Resort gibt es kein kostenloses Wlan, eine Sim Karte muss besorgt werden wer Kontakt zum Internet benötigt. Entweder man sorgt selber dafür, oder im Resort ist man dabei behilflich. Lokale Sim Karten können aber nur von einheimischen Aktiviert werden. (Hier ist man im Resort aber auch gerne behilflich) Das Signal auf Kepa ist sehr gut und ausreichend schnell. Wer gerne eine Seekuh/ Dugong sehen möchte, sollte einen Ausflug (Taxi/Motorrad) nach Kalabahi machen. Dieses Projekt wird auch vom WWF unterstützt. Tauchen: Die Basis bietet regulär zwei Tauchgänge am Vormittag an, start ist um 7.30h am Steg zu dem man ca. 5 Minuten laufen muss. Zurück ist man meistens zwischen 12 bis 13h. Die zwei Boote sind in einem guten Zustand, eines davon ist auch etwas größer. Zudem hat das Kepa die größten Boote auf Alor, man kann unterwegs auf dem Boot auch mal etwas rum laufen, aufstehen, oder auf das Sonnendeck gehen. Alle anderen Basen auf Alor haben hier deutlich kleinere Boote. Sind mehr Gäste im Resort, fahren sie auch mit beiden Booten raus, bei weniger Gästen natürlich nur mit einem Boot. Eine richtige Tauchbasis, bzw. Tauchshop, oder sogar einen Kameraraum gibt es in so einem einfachen Resort natürlich nicht. Die Tauchplätze bieten überwiegend sehr schöne intakte Hart- und Weichkorallen, viel besser wird es selbst in Raja Ampat nicht mehr. (das berichten auch die alten Hasen dort, die schon vieles gesehen haben) Zu sehen gibt es viel Makro, Großfisch gibt es nur selten. Riffhaie kann man am Tauchplatz Lemalu Pantar sehen und es besteht die Chance auf Hammerhaie, besonders zu Neu und Vollmond. Einmal haben andere Gäste Mola Mola gesehen und an Anemone City, hatten wir einmal einen Fuchshai. Bei der Rückfahrt mit dem Boot, gibt es öfter Delphine zu sehen und einmal hatten wir sogar einen Wal. In der Bay gibt es sehr gute Muck Tauchplätze, die sich vor Lembeh nicht verstecken müssen. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 28°C und teilweise nur 20°C je weiter man Richtung Süden kommt. (Anemone City) Einige Kleinigkeiten haben mir rund um das Tauchen dort leider nicht so gut gefallen: Ich tauche leidenschaftlich gerne und habe nach ein paar Tagen Cedric gefragt, ob man am Nachmittag einen dritten Tauchgang machen kann. Als Antwort bekam ich nur "Ja machen wir auch ab und zu" Nach weiteren drei Tagen habe ich Cedric noch mal gefragt und wieder gleiche Antwort. Innerhalb meiner drei Wochen, hatte ich nie die Gelegenheit, einen dritten Tauchgang zu machen, das dürfte für die Hardcore Fraktion unter den Tauchern schon einen kleinen Makel darstellen. Das Resort war zu meiner Zeit fast ausgebucht und wir sind mit zwei Booten zu den Tauchplätzen gefahren. Damit beide Gruppen nicht gleichzeitig den Tauchgang beginnen, geht eine Gruppe am gleichen Tauchplatz ca. 5min früher ins Wasser. Dieser zeitliche Abstand, ist aber nie ausreichend, nach 15min durchmischen sich die die Gruppen wieder und man muss sich erst wieder neu orientieren, wer zur Gruppe gehört und wo ist der Guide. Diese Vorgehensweise die die Tauchgänge zu planen, halte ich für nicht so ideal. In der Bay, gibt sehr gute Muck Tauchplätze und ich kenne das von anderen Resorts, das Gäste zumindest einmal für das richtige Verhalten beim Muckdiving gebrieft werden. (Flossenschläge beachten, Stick verwenden, Rücksicht auf andere Taucher nehmen usw.) Hier ist das aber nicht üblich und jeder taucht wie er es für richtig hält. > und so sieht das dann auch unter Wasser aus. Manche haben Probleme mit dem Tarieren und durch falsche Flossenschläge anderer Taucher befindet man ich in einer Wolke mit nur 50cm Sicht. Ein Guide zeigt einen 1cm großen Shrimp und 10 Taucher stürzen sich gleichzeitig mit Kamera auf diesen Shrimp und wollen ein Foto machen. Teilweise haben manche Taucher mich beim Fotografieren mit den Ellenbogen zur Seite geschoben, oder sind von hinten in mich rein getaucht. So ein Verhalten lässt sich gut vermeiden, wenn man ein richtiges Briefing macht! Ich habe vorab zwei Nachtauchgänge beim buchen des Resorts angekündigt (stand auch in der Buchungsbestätigung) Ich dachte zumindest, dass es bei drei Wochen Zeit durchaus möglich sein soll, einen Nachttauchgang machen zu können. Hier wurde ich aber eines besseren belehrt, die ersten zwei Wochen machte man überhaupt keine Anstalten einen Nightdive zu planen und das obwohl ich auch am Anfang mitgeteilt hatte, das ich großes Interesse an einen Nachttauchgang habe. Einen fixen Termin in der Woche für einen Nachttauchgang scheint es auch nicht zu geben. Eine knappe Woche vor meiner Abreise scheint ihnen jedenfalls auch aufgefallen sein, das ich bei meiner Buchung zwei Nachttauchgänge bezahlt habe/wollte. Der Nachttauchgang konnte aber nach zwei Versuchen nicht stattfinden, da es die Witterung nicht zugelassen hat. (Gewitter) Da habe ich mich schon gefragt, warum kommen die erst 5 Tage vor Abreise auf die Idee, nun endlich mal einen Nachttauchgang zu planen! Das die Witterung Ende November etwas schlechter wird, sollte man als "Lokal" zumindest wissen. Hausriff: Ich habe natürlich auch Cedric gefragt, ob ich einen Hausriff Tauchgang machen könnte, leider ist auch das in nur drei Wochen nicht zustande gekommen. Das Engagement den Gästen zumindest einen Hausriff Tauchgang zu ermöglichen, scheint hier jedenfalls nicht so groß zu sein. Zudem muss man aber sagen, das Hausriff ist vom Tauchen nicht so spektakulär, wie viele andere Plätze. Da wir vom Tauchplatz Kepa Aquarium Richtung Steg Kepa (vorbei am Hausriff) einen Tauchgang gemacht haben, kann ich hier zumindest etwas zum Hausriff sagen. Je näher man zum Steg kommt und so "langweiliger" wird es, viel kaputt (Korallenschutt), durch die doch teilweise sehr starken Strömungen. Am interessantesten dürfte das Hausriff noch für Schnorchler sein, da es im Flachwasser noch schöne intakte Hart- und Weichkorallen an der Riffkante gibt, je tiefer umso unspektakulärer. Schnorcheln ist aber am Hausriff nicht immer möglich, da sehr starke Strömungen vorhanden sein können. Am Riffdach gibt es jedenfalls fast immer ein paar kleine Schwarzspitze Riffhaie zu sehen. Das Resort bietet um die zwanzig Gästen die Möglichkeit zu tauchen und ich bin zumindest der Meinung, sie bräuchten eigentlich einen Guide mehr, besonders wenn man viele Fotografen dabei hat. Als "Guide" ist Cedric, Charlotte und ihr Partner und ein indonesischer Guide dabei, der leider auch noch kein Wort englisch spricht. Das macht also für zwanzig Gäste vier Guides. Gibt es also viele Fotografen in der Gruppe, ist eine Gruppengröße von fünf Tauchern und ein Guide, eigentlich fast zu groß. Ich kenne es jedenfalls von anderen Basen, das man zumindest einen Tag vorher erfährt, an welchen Tauchplätzen man tauchen möchte, oder man zumindest am gleichen Tag vorher im Resort erfährt, welche Tauchplätze man anfahren möchte. Hier ist das aber anscheinend nicht üblich und man erfährt erst auf dem Boot, welcher Tauchplatz angefahren wird. Das ist besonders für Fotografen nicht so ideal, weil man oft gerne wissen möchte, welches Objektiv man vorbereiten soll. ( Das Zoom Objektiv für etwas Makro und Weitwinkel, oder den "Spezialisten" Makro Objektiv für die Muck Tauchplätze) Als wir einmal einen Muck Tauchplatz in der Bay angefahren sind und zu Ende meines Urlaubs mal weniger Taucher beim Kepa waren, hatte ich einmal die Möglichkeit nur mit einem Buddy und dem indonesischen Guide zu tauchen. Anfang dachte ich mir, endlich mal entspanntes Tauchen mit nur meinem Buddy. Der Guide hat es aber geschafft, mich nach 30min am Tauchplatz zu verlieren. Ich bin es jedenfalls so gewohnt, zeigt mir der Guide unter Wasser etwas und ich mache danach mein Foto, das der Guide meinem Buddy in unmittelbarer Nähe, oder zumindest in Sichtweite etwas zu zeigt. Als ich nach einer Minute meinen Buddy und den Guide versucht habe zu finden, war niemand mehr da. Ich habe dann, nach erfolgloser Suche meinen Tauchgang abbrechen müssen und bin zurück auf das Boot. Mein Guide hat dann nach über einer Stunde, seinen Tauchgang ganz normal beendet. Ich kenne es zumindest so, das man bei Buddy Verlust, an die Oberfläche nach ein paar Minuten auftaucht und dann dort seinen Guide/Buddy sucht. Das scheint hier auch nicht üblich zu sein, mein Verlust hat niemanden gestört. Danach gab es nur einen sehr bescheidene Entschuldigung und Achselzucken. Bei vielen anderen Resorts gibt es eine große Tauchplatzkarte, die für alle an einem zentralen Ort zugänglich ist. (z.b. aufgemalt an einer Wand, bei der Tauchbasis/Restaurant) Leider gibt es das im Kepa nicht, es gibt nur eine "Landkarte", die einlaminiert und aus mehreren DIN A4 Blättern besteht. Aus diesen Blättern, kann man sich eine Landkarte von Alor zusammen basteln. Da im Kepa die Tauchplätze, wie die Dörfer/Ortschaften in der Nähe heißen, kann man sich dann seinen Tauchplatz raus suchen. Ich weiß natürlich, das Kepa ist eine Art Homestay ist und man sollte keine großen Ansprüche haben, aber ideal ist leider nicht. Auch ist der Aufwand eine solche große Tauchplatzkarte zu erstellen nicht sonderlich groß und große Kosten dürften dafür auch nicht anfallen. Es gibt viele französische Gäste im Resort, manchmal hatte ich den Eindruck, diese bekommen Informationen bevorzugt. Bei Nachfrage bekommt man aber alle Infos, die man benötigt. Das Erlebnis "Tauchen" hängt in einen Tauchgebiet mit viel Makro, natürlich sehr stark von der Erfahrung und Motivation der Guides ab. Man ist natürlich bemüht, aber bei anderen Tauchbasen in Indonesien, habe ich besonders was Makro, /Supermakro betrifft, mehr gesehen, die Guides hatten mehr Erfahrung und höchste Motivation. Hier fehlt schlichtweg manchen Guides die Erfahrung (nicht lange genug da / z.B. Charlotte), oder man ist auf Trinkgeld nicht so angewiesen (wie Cedric) Würde ich hier eine Schulnote vergeben, wäre das eine 2 minus. Abschließend möchte ich aber sagen, mir hat es trotz der kleinen Probleme gut gefallen und ich würde das Resort mit Einschränkungen auf jeden Fall empfehlen und ich würde auch wieder hinfahren. Ich würde das Resort auf jeden Fall Tauchern empfehlen, die schon eine gewisse Erfahrung haben und eigenverantwortlich tauchen können. Als Richtwert würde ich mind. 50, oder besser 100 geloggte Tauchgänge als Erfahrung empfehlen.

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