Tauchen in Sansibar

Sansibar ist ein halbautonomer Teilstaat des Unionsstaates Tansania in Ostafrika. Seine gleichnamige Hauptstadt ist Sansibar. Das Gebiet besteht aus den beiden Nachbarinseln Unguja (früher ebenfalls Sansibar genannt) und Pemba, jeweils mit Nebeninseln, sowie der abgelegenen kleinen Latham-Insel, alle im Sansibar-Archipel. Die in geographischer Hinsicht ebenfalls zum Sansibar-Archipel gerechnete Insel Mafia ganz im Süden ist nicht Teil des Gebietes.

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Es war nur ein kurzer Blick aus dem Fenster. Die Italienerin Maura Cavallo war auf dem Rückflug von Daressalam nach Mafia, wo sie als Geschäftsführerin einer kleinen Lodge arbeitete. Die Cessna der Coastal Aviation war zum Anflug auf den „Mafia Airport“ bereits auf 700 Fuß gesunken. „Schau, da schwimmt was im Wasser!“, sagte Maura dem neben ihr sitzenden Moez Kassam, ihrem auf Mafia geborenen Ehemann, der in der selben Lodge die Tauchbasis leitete. „Das sind Walhaie“, antwortete er beim Anblick der massigen grauen Körper, die wie Mini-U-Boote direkt unter der Wasseroberfläche lagen. Statt mit dem Landrover quer über die Insel zur Chole Bay zu fahren, wo sich damals die einzigen Touristenunterkünfte auf Mafia befanden, weil man dort in einer geschützten Bucht ganzjährig Korallenriffe betauchen kann, fuhren sie runter zum Strand von Kilindoni, wo die Fischer ihren Fang sortierten, putzten, salzten oder in heißem Öl frittierten. Maura und Moez befragten die Fischer zu den Walhaien. Wie viele sind es? Wie weit draußen? Wie oft seht Ihr sie? Zu welcher Jahreszeit? Dann fassten sie einen Entschluss. „Wir sprachen einen Fischer an, der ein großes Boot besaß“, erinnert sich Moez. „Wir fragten ihn, ob er bereit wäre, sein Boot umzubauen und statt Fische an Land zukünftig Touristen aufs Meer zu den Walhaien zu bringen. Noch heute fährt er mit unseren Gästen raus. Gefischt hat er nie wieder. Er hat es nie bereut.“ Das war 2003. Maura und Moez kauften Land am Strand neben dem Fischerdorf, fanden einen südafrikanischen Investor und bauten die Butiama Beach Lodge, bis heute die edelste Touristenbleibe auf Mafia. 15 gepflegte Bungalows in einem tropischen Garten, Pool, Strandbar, WLAN-Sitzecke, Restaurant – alles draußen, nach allen Seiten offen, mit geflochtenen Grasdächern gegen die tropischen Regengüsse geschützt. Mafia liegt nur wenige Kilometer vor der tansanischen Küste im Einzugsbereich des weit verzweigten Rufiji-Deltas, aus dem reichlich Nährstoffe aus dem Landesinneren ins Meer fließen. Das trübt zwar das Wasser, lässt aber eine artenreiche Meeresfauna prächtig wachsen. Genau deshalb kommen die Walhaie von November bis März hierher. Imposante, aber auch sensible Tiere, die leicht zu verschrecken sind, weshalb wir nicht mit ihnen tauchen dürfen. Nur schnorcheln ist erlaubt. Los geht es morgens um 8.00 Uhr direkt vom Strand der Butiama Lodge aus. Das Wetter ist grau und nass. Außer uns fährt kein anderes Touristenboot raus. Die Fahrtzeit ins Walhai-Gebiet beträgt eine Stunde, danach sind wir in der Hand der Natur. Zwei Stunden kreuzen wir frustriert hin und her, endlich taucht einer auf. Doch die Sichtverhältnisse im Wasser sind ohne Sonnenlicht miserabel. An Fotografieren ist nicht zu denken. Dreimal taucht der Walhai unter uns durch, einmal ganz nah. Das war’s. Mafia ist ein ruhiger Ort. Während die große Schwester Sansibar vom gehobenen Tourismus lebt, ist das arme Mafia noch weitgehend unberührt. Ein gutes Dutzend Herbergen, eine einzige geteerte Straße, die den Hauptort Kilindoni mit dem Marinepark verbindet, an dessen Eingang jeder Fremde eine Tagesgebühr von 24 Dollar entrichten muss. Nur mit Kreditkarte und nur, wenn das Netz stabil ist. „Heute geht’s nicht. Kommen Sie morgen wieder? Zahlen Sie dann!“, sagt der Kassierer mit einem entspannten Lächeln. Afrika eben. Walhaie trifft man nur auf der dem Festland zugewandten Seite der Insel. Getaucht wird dagegen im indischen Ozeans. Zur Chole-Bay sind es 30 Autominuten einmal quer über die Insel. Der erste Tauchgang ist ernüchternd. Plankton bis zum Abwinken. Die Sichtweite beträgt keine 10 Meter. Ja, da sind Fische, ganze Schwärme sogar, aber man sieht sie nur schemenhaft. Einem vom Roten Meer mit seinen beinah unendlichen Sichtweiten verwöhnten Taucher macht das kaum Lust auf mehr. Doch Moez spornt der Frust der Taucher an. „Morgen taucht Ihr mit mir“, kündigt er mit einem vielsagenden Lächeln an. In der Tat. Auf einen Tauchtag zum Vergessen folgt einer zum Staunen. Der Tauchplatz Dindini liegt draußen im indischen Ozean, außerhalb der geschützten Bucht. Die Dhau kämpft mit nur einem ihrer zwei Außenbordmotoren verzweifelt gegen die hohen Wellen an. Der zweite Motor wird für Notfälle geschont. Auf dem schaukelnden Holzboot greift die Crew nach den Tauchausrüstungen und zieht jeden der Taucher komplett an, wuchtet das 20 Kilo schwere Equipment auf die Bootskante, anschnallen, Flasche aufdrehen, über Bord kippen und zügig runter bis auf 20 Meter. Unten herrscht tiefster Friede. Und eine Menge Leben ist da. Schon beim Abstieg fliegt ein Stechrochen vorbei. Dann fuchtelt Moez mit den Armen, zeigt auf eine Grotte. Im Schein der Taucherlampe taucht ein braunes Ungetüm mit dunklen Flecken auf, schemenhaft, schwer zu identifizieren. Das Wesen spielt mit einem weißen Etwas, das plötzlich anschwillt zu einem Ball. Wahnsinn! Aus drei Metern Entfernung wird die Szene klarer. Ein Riese von Zackenbarsch hat einen Kugelfisch in der spitz zulaufenden Grotte in die Enge getrieben. Der panische Kugelfisch wirft sein Überlebensprogramm an, pumpt Wasser in seinen Körper und bläht sich auf – von der Größe einer Aubergine zu einem fetten, stachligen Basketball. Der Barsch stupst die Kugel an, reisst das Maul weit auf, aber er kriegt die Beute nicht zu fassen. Die Begegnung hat Seltenheitswert. Selbst in einem langen Taucherleben bekommt man diese in der Literatur oft beschriebene Szene nur selten zu sehen. Zweiter Tauchgang am Kinasi Pass. Eine alpin anmutende Landschaft, weiße Felsen von Korallen eingefasst. Aus einem Loch flüchtet eine Riesenmuräne und will kein Ende nehmen. Kann es sein, dass sie über drei Meter misst? Zackenbarsche, Doktorfische, Drücker und Barrakudas – alle sind hier größer als anderswo. Man muss nur näher ran, um sie gut zu sehen. Als wir zurück zur Lodge kommen, sitzen Walhai-Schnorchler an der Bar. Es war ein Bilderbuchtag, berichten sie, blauer Himmel, Sonne und eine Gruppe Walhaie, die um die Boote kreiste. Doch unser Neid hält sich in Grenzen, denn diesmal hatten alle Lodges ihre Boote rausgeschickt und die meisten Gäste hatten inmitten eines Blasen schlagenden Rudels aus 50 Schnorchlern ständig die Flosse des Vordermanns an der Maske statt einen Hai vor der Linse. „Julius Pintsch, Berlin 1893“ steht auf einer Messingplatte. Die Fahrt mit Amin, dem privaten Guide von Butiama, zum „German Lighthouse“ an der Nordspitze der Insel dauert zwei Stunden. Oben hat man einen Blick über Mangrovenwälder bis zum Horizont. Unten säubern Fischer ihren Fang. Einer posiert mit einer Netzmuräne vor der Kamera. „Kann man die essen?“ „Klar“, nickt Amin und hält einen Beutel Fische hoch, die er eben gekauft hat. Eine Stunde später am Kanga Beach, einem von Kokospalmen gesäumten Traumstrand, der jedes Klischee übertrifft. Die Fische garen eingeklemmt in Palmwedelstilen, die neben einem Holzfeuer im Sand stecken. Ein Streichholz, mehr braucht es nicht, um ein afrikanisches Barbecue der Extraklasse zu zelebrieren. Amin hat Brot, Salat und Gewürze dabei; den Rest besorgt die Natur. Nur zum Tauchen ist Mafia zu schade. Die Butiama Lodge bietet Exkursionen durch die Dörfer der kleinen Nachbarinseln, zu Verwaltungsgebäuden der früheren deutschen Kolonialherren oder zu den Ruinen von Kua, einer Stadt, deren Bewohner im 19. Jahrhundert von Kannibalen aus Madagaskar überfallen und verspeist worden sein sollen. Wir lassen uns von Amin durch das abendliche Kilindoni führen, probieren Snacks am Straßenrand, streifen entlang der Auslagen der kleinen Läden, schauen den Schneiderinnen, Frisören, Fischverkäuferinnen zu, genießen schließlich in einem Einheimischen-Restaurant, was auf keiner Touristen-Speisekarte zu finden ist: knusprig frittierte Fische, Kassavablätter in Kokosmilch und Ugali, ein Maisbrei, den man mit den Fingern zu Bällchen rollt und in Currysauce tunkt. Bei einem kühlen Serengeti Lager verrät uns Amin dann noch seine persönliche Rangliste der größten Rassisten. Am schlimmsten seien weiße Südafrikaner, die das Ende der Apartheid nicht verkraftet hätten, gefolgt von Russen und Amerikanern, die sich als Vertreter ihrer Weltmächte aufspielten. „Und die Europäer, Amin?“ „Die meisten sind okay“, sagt er, „weil sie oft weit gereist sind und viele fremde Kulturen kennen. Sie zeigen uns Respekt.“
Vorweg: Die Tauchplätze um Paje / Jambiani sind sehr schön! Die unterschiedlichen Abfahrtzeiten der Boote sind der Tide geschuldet und die Guides geben sich Mühe und sprechen ausreichend gutes Englisch. Man wird im Hotel abgeholt, was auch immer super geklappt hat. Allerdings ist die Basis auf Tagestouristen „spezialisiert“. Kommen, tauchen, zahlen, gehen. Alles ist sehr unpersönlich. Ich hatte meine eigene Ausrüstung dabei, was offenbar nicht oft vorkommt. Mehrmals musste ich meine Sachen wieder mit ins Hotel nehmen, da man nicht wusste wohin damit, was auch damit zu tun hatte, das man nicht wusste ob man mich am nächsten Tag nach Paje auf die Basis oder nach Jambiani bringen würde. Alle meine Mittaucher hatten Leihausrüsungen. Diese waren in dem schlechtesten Zustand den ich je gesehen habe! Die letzte Wartung muss sehr lange her sein. Ich konnte einen Blick in den Kompressorraum werfen, der gegenüber der Basis liegt. Dieser wirkte recht ordentlich. Allerdings musste ich feststellen das mein Regler der nach meiner Rückkehr sofort gewartet wurde, voller Roststaub war. Das war er vorher 100% nicht. Wie schon erwähnt sind die Tauchplätze selbst sehr schön und voller Leben. Die Guides haben ein gutes Auge. Ein Tauchgang dauert maximal 45 Minuten. Bei jedem Aufstieg wid ein Sicherheitsstop gemacht. Die Boote sind ausreichend groß. Stichwort Oberflächenpausen. Es wird etwas Wasser und Obst gereicht. Wer mag bekommt auch Ingwertee. Allerdings sind die Oberflächenpausen definitiv zu kurz! Bereits nach 20 Minuten heißt es wieder fertig machen. Wer nach 40 Minuten nicht tauchfertig ist wird ignoriert, die Gruppe geht tauchen. Die Gruppeneinteilungen werden auf der Basis gemacht und bunt zusammengewürfelt. Mir wurde 2x ein Taucher mit weniger als 10 Tauchgängen als Buddy zugeteilt, was ich aber abgelehnt habe. Was allerdings dann berücksichtigt wurde. Insgesamt sehe ich die Mängel in der Verantwortung der Basenleitung. Es wird einfach nicht darauf geachtet das die Materialien ordentlich gewartet werden und das eine vernünftige Oberflächenpause gemacht wird. Solange es funktioniert und nichts passiert lässt man es einfach laufen. Schade, denn die Basis hat viel Potenzial.
Wir haben im Februar eine Woche auf Pemba-Island verbracht und in dieser Zeit wundervolle Erfahrungen sammeln dürfen. Das Tauchen mit den Afro Divers war ein absoluter Höhepunkt. Wobei die Tauchbasis auch bei allen anderen Belangen abseits des eigentlichen Tauchens ( Flughafentransfer, Besuch eines lokalen Restaurants, etc.) ein zuverlässiger Ansprechpartner ist. Die Basis hat ein verträumtes, idyllisches Flair, ist aber super ausgestattet und der Staff von der Basisleitung bis zum letzten Mitarbeiter super nett und kompetent. Die Leihausrüstung ist in hervorragendem Zustand und die Sanitäranlagen sehr ordentlich. Die Becken für das Reinigen der Ausrüstung scheinen zunächst etwas klein - das ist aber kein Problem, da die Reinigung der Ausrüstung ebenso wie ihr Transport zum/vom Boot und die Montage sowieso von den Mitarbeitern der Basis übernommen wird. Super Service! Die Abholung erfolgte pünktlich direkt im Hotel per Jeep oder Boot. Die Tauchausflüge erfolgen von einem großen Zodiac aus. Direkt bevor wir Taucher ins Wasser gehen, werden die Bedingungen (Strömung/Sicht) unter Wasser überprüft und ggf. der Tauchspot gewechselt. So wird jeder Tauchgang zum positiven Erlebnis. Die Plätze selbst bieten wirklich tolle Korallen und viel Kleingetier aber (zumindest bei uns) wenig Großfisch. Besonders gefallen hat uns die Gestaltung der Oberflächenpausen. Es wird nicht einfach nur die Zeit auf dem Boot "abgesessen", sondern eine traumhafte keine Strandbucht angefahren, wo wir mit tollen Crêpes, frischem Obst, Wasser, Tee und Kaffee versorgt wurden. So sieht man ganz nebenbei noch mehr von der Trauminsel Pemba. Insgesamt rundum empfehlenswert. Wir kommen wieder!
Siehe auch meinen Bericht zu den Extremdivers. Nach diesem negativen Erlebnis sind wir dann bei One Ocean gelandet. Zuerst zur Basis: Seit ca. Anfang Dezember sind hier Wolfgang und Miri für die Basis zuständig. Die Basis wurde verkauft und der vorherige Besitzer hat natürlich nicht mehr in Ausrüstung und Boote investiert. Das kann man auch definitiv an den Ausrüstungen sehen. Die Anzüge sind schon ganz schön in die Jahre gekommen. Nun ist es die Aufgabe von Wolfgang und Miri die Basis wieder auf ein gutes Niveau zu bringen. Boote wurden schon mal soweit repariert damit man auch anständig zur Insel Mnemba und wieder zurück kommt. Es gibt ein Speedboot (Manta) und zwei langsamere. Pro Boot werden max. 12 Taucher eingeteilt. Der Guide mit dem man taucht bleibt immer der gleiche. Aufgrund der Tatsache das auf Zanzibar Ebbe und Flut sehr stark ausgeprägt ist wird normalerweise eine Strecke mit dem Bus und eine Strecke mit dem Boot zurückgelegt. Sprich wenn am Morgen Ebbe ist geht es mit dem "Bus" an einem ca. 10 Minuten entfernten Strand und mit kleinen Booten zu den Tauchbooten; die bereits mit vollen Tanks bestückt sind. Die Ausrüstung wird in Taschen gepackt und von jedem selbst zum Bus oder auf das Boot getragen. Wir hatten unsere eigene Ausrüstung dabei. Aber obwohl die Ausrüstungsteile der Basis schon ziemlich betagt waren ist jeder damit sorgsam umgegangen. Spülen, aufhängen,.... Die Anzüge und Jackets sind nach Größen sauber geordnet und es hat alles seinen Platz. Es wurde auch schon einiges an neuen Ausrüstungsteilen bestellt aber in Zanzibar ist das anscheinen ein Thema mit dem Zoll. Dort hängt die Ware nun schon seit einiger Zeit fest. Die Pläne: Wolfgang hat vor die Basis zu "renovieren". Sprich: Anstrich, neue Becken, mehr Duschen,.... was halt so notwendig ist damit man sich auch wohl fühlen kann. Da ist einiges zu tun. Siehe Bilder ABER: die Freundlichkeit und der reibungslose Ablauf macht alles wieder wett. Wir würden fast sagen die beste Basis auf Zanzibar. Das war aber auch an der Zahl der Kunden zu sehen. Manchmal sind wir gleich mit allen drei Booten nach Mnemba gefahren. Tauchen: Wer nun denkt da springen alle gleichzeitig ins Wasser der irrt sich. Die Taucher werden in Gruppen immer mit örtlichem Abstand ins Wasser gelassen. Somit hat man das Gefühl man ist alleine unterwegs. Wenn die erste Gruppe springt fährt das Boot etwas weiter und dann springt die nächste Gruppe. Man trifft sich also unter Wasser eigentlich gar nicht wenn die Geschwindigkeit beim Tauchen passt. Getaucht wird mit 10 oder 12 Liter Tanks und ausschließlich mit Luft. Nitrox ist nicht verfügbar. Zwischen den beiden Tauchgängen gibt es frisches Obst und kleine Snacks. Trinkwasser ist an Board muss aber mit einer Pumpe in Becher gepumpt werden. Transfer: Am Strand befinden sich einige Hotels wo die Taucher am Morgen abgeholt werden. Ebenso gibt es einen Rücktransport. Bei uns war der Fahrer immer ziemlich pünktlich. Zur Basis wie auch zurück zum Hotel. Leider keine Großfische, da die Tauchplätze ja auch beschränkt zur Verfügung stehen. Wir hatten bei unseren 24 Tauchgängen lediglich 3 Napoleonfische als Großfische zu verbuchen. Dafür aber jede Menge an sehenswerten Exoten. Schaukelfische in vielen Farben, Anglerfische, Spanische Tänzerinnen (es waren zwei), Oktopus, Hornkofferfisch, Krokodilfische, jede Menge Nacktschnecken, Sternfleckmuränen,.... Auf dem QR-Code bei den Bildern könnt Ihr Euch die aktuelle Preisliste downloaden. Bei uns waren es 550,- USD für 10 TG's ink. Ausrüstung und 480,- USD für 10 TG's bei eigener Ausrüstung. Fazit: Wenn Tauchen auf Zanzibar dann mit One Ocean am Kiwengwa Ich wünsche Wolfgang und Miri viel Glück und Spaß bei der neuen Aufgabe.
Ich war 2 Tage mit den Spanish Dancer Divers tauchen und hatte an beiden Tagen je 2 wundervolle Tauchgänge! Organisation und Kommunikation: Ich bin spontan zur Tauchschule gegangen, die direkt am Strand liegt. Sofort wurde ich freundlich empfangen und aufgenommen. Die endgültige Zusage konnte ich über WhatsApp geben. Alles lief problemlos und einwandfrei! Zudem werden super viele Sprachen vor Ort angeboten, sodass eigentlich jeder Taucher in einer beliebten Sprache kommunizieren kann. Man kann Bar in tz. Schilling, USD und Euro oder mit Karte zahlen. Vorbereitung: Ich habe meinen OWD Schein und bereits über 20 Tauchgänge. Da seit meinem letzten Tauchgang aber einige Zeit vergangen war, wurde mir kostenlos ein Refreshment der Skills angeboten. Am Nachmittag vor dem ersten Tauchtag haben wir kurz die konkrete Theorie und einige praktische Übungen im Meer wiederholt. Tauchtage: Super cool! Kurzer Get-Together in der Tauchschule (kostenlos Kaffee, Tee und Wasser sowie Wlan) und dann nimmt jeder Taucher den bereits am Vortag vorbereiteten Sack mit den eigenen Tauchmaterialien mit ins Boot. Die Tauchflaschen waren bereits im Boot. Die Bootscrew ist super nett und unglaublich versiert. Sie finden alle Tauchspots ohne GPS! Die Dive Master, die meine Gruppen begleitet haben, sind super nett, witzig und cool! Ich bin selten so unkompliziert mit den Dive Mastern in Kontakt gekommen! Unter Wasser gibt es jede Menge Kleinfische, Critters und schöne Korallen, Schildkröten und Muränen. Auch einige Großfische, Oktopus und Delphine, die wir öfters vom Boot aus gesehen haben. Insgesamt: Ausgezeichnete Organisation und Ablauf! Besser geht es nicht! Ich kann es auf jeden Fall nur weiter empfehlen!!! Vielen Dank an das ganze Team, das das Tauchen auf Sansibar zu einem großartigen Erlebnis gemacht hat! ASANTE SANA!!! Nitarudi tena! Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und wieder mit euch tauchen!
Es war nur ein kurzer Blick aus dem Fenster. Die Italienerin Maura Cavallo war auf dem Rückflug von Daressalam nach Mafia, wo sie als Geschäftsführerin einer kleinen Lodge arbeitete. Die Cessna der Coastal Aviation war zum Anflug auf den „Mafia Airport“ bereits auf 700 Fuß gesunken. „Schau, da schwimmt was im Wasser!“, sagte Maura dem neben ihr sitzenden Moez Kassam, ihrem auf Mafia geborenen Ehemann, der in der selben Lodge die Tauchbasis leitete. „Das sind Walhaie“, antwortete er beim Anblick der massigen grauen Körper, die wie Mini-U-Boote direkt unter der Wasseroberfläche lagen. Statt mit dem Landrover quer über die Insel zur Chole Bay zu fahren, wo sich damals die einzigen Touristenunterkünfte auf Mafia befanden, weil man dort in einer geschützten Bucht ganzjährig Korallenriffe betauchen kann, fuhren sie runter zum Strand von Kilindoni, wo die Fischer ihren Fang sortierten, putzten, salzten oder in heißem Öl frittierten. Maura und Moez befragten die Fischer zu den Walhaien. Wie viele sind es? Wie weit draußen? Wie oft seht Ihr sie? Zu welcher Jahreszeit? Dann fassten sie einen Entschluss. „Wir sprachen einen Fischer an, der ein großes Boot besaß“, erinnert sich Moez. „Wir fragten ihn, ob er bereit wäre, sein Boot umzubauen und statt Fische an Land zukünftig Touristen aufs Meer zu den Walhaien zu bringen. Noch heute fährt er mit unseren Gästen raus. Gefischt hat er nie wieder. Er hat es nie bereut.“ Das war 2003. Maura und Moez kauften Land am Strand neben dem Fischerdorf, fanden einen südafrikanischen Investor und bauten die Butiama Beach Lodge, bis heute die edelste Touristenbleibe auf Mafia. 15 gepflegte Bungalows in einem tropischen Garten, Pool, Strandbar, WLAN-Sitzecke, Restaurant – alles draußen, nach allen Seiten offen, mit geflochtenen Grasdächern gegen die tropischen Regengüsse geschützt. Mafia liegt nur wenige Kilometer vor der tansanischen Küste im Einzugsbereich des weit verzweigten Rufiji-Deltas, aus dem reichlich Nährstoffe aus dem Landesinneren ins Meer fließen. Das trübt zwar das Wasser, lässt aber eine artenreiche Meeresfauna prächtig wachsen. Genau deshalb kommen die Walhaie von November bis März hierher. Imposante, aber auch sensible Tiere, die leicht zu verschrecken sind, weshalb wir nicht mit ihnen tauchen dürfen. Nur schnorcheln ist erlaubt. Los geht es morgens um 8.00 Uhr direkt vom Strand der Butiama Lodge aus. Das Wetter ist grau und nass. Außer uns fährt kein anderes Touristenboot raus. Die Fahrtzeit ins Walhai-Gebiet beträgt eine Stunde, danach sind wir in der Hand der Natur. Zwei Stunden kreuzen wir frustriert hin und her, endlich taucht einer auf. Doch die Sichtverhältnisse im Wasser sind ohne Sonnenlicht miserabel. An Fotografieren ist nicht zu denken. Dreimal taucht der Walhai unter uns durch, einmal ganz nah. Das war’s. Mafia ist ein ruhiger Ort. Während die große Schwester Sansibar vom gehobenen Tourismus lebt, ist das arme Mafia noch weitgehend unberührt. Ein gutes Dutzend Herbergen, eine einzige geteerte Straße, die den Hauptort Kilindoni mit dem Marinepark verbindet, an dessen Eingang jeder Fremde eine Tagesgebühr von 24 Dollar entrichten muss. Nur mit Kreditkarte und nur, wenn das Netz stabil ist. „Heute geht’s nicht. Kommen Sie morgen wieder? Zahlen Sie dann!“, sagt der Kassierer mit einem entspannten Lächeln. Afrika eben. Walhaie trifft man nur auf der dem Festland zugewandten Seite der Insel. Getaucht wird dagegen im indischen Ozeans. Zur Chole-Bay sind es 30 Autominuten einmal quer über die Insel. Der erste Tauchgang ist ernüchternd. Plankton bis zum Abwinken. Die Sichtweite beträgt keine 10 Meter. Ja, da sind Fische, ganze Schwärme sogar, aber man sieht sie nur schemenhaft. Einem vom Roten Meer mit seinen beinah unendlichen Sichtweiten verwöhnten Taucher macht das kaum Lust auf mehr. Doch Moez spornt der Frust der Taucher an. „Morgen taucht Ihr mit mir“, kündigt er mit einem vielsagenden Lächeln an. In der Tat. Auf einen Tauchtag zum Vergessen folgt einer zum Staunen. Der Tauchplatz Dindini liegt draußen im indischen Ozean, außerhalb der geschützten Bucht. Die Dhau kämpft mit nur einem ihrer zwei Außenbordmotoren verzweifelt gegen die hohen Wellen an. Der zweite Motor wird für Notfälle geschont. Auf dem schaukelnden Holzboot greift die Crew nach den Tauchausrüstungen und zieht jeden der Taucher komplett an, wuchtet das 20 Kilo schwere Equipment auf die Bootskante, anschnallen, Flasche aufdrehen, über Bord kippen und zügig runter bis auf 20 Meter. Unten herrscht tiefster Friede. Und eine Menge Leben ist da. Schon beim Abstieg fliegt ein Stechrochen vorbei. Dann fuchtelt Moez mit den Armen, zeigt auf eine Grotte. Im Schein der Taucherlampe taucht ein braunes Ungetüm mit dunklen Flecken auf, schemenhaft, schwer zu identifizieren. Das Wesen spielt mit einem weißen Etwas, das plötzlich anschwillt zu einem Ball. Wahnsinn! Aus drei Metern Entfernung wird die Szene klarer. Ein Riese von Zackenbarsch hat einen Kugelfisch in der spitz zulaufenden Grotte in die Enge getrieben. Der panische Kugelfisch wirft sein Überlebensprogramm an, pumpt Wasser in seinen Körper und bläht sich auf – von der Größe einer Aubergine zu einem fetten, stachligen Basketball. Der Barsch stupst die Kugel an, reisst das Maul weit auf, aber er kriegt die Beute nicht zu fassen. Die Begegnung hat Seltenheitswert. Selbst in einem langen Taucherleben bekommt man diese in der Literatur oft beschriebene Szene nur selten zu sehen. Zweiter Tauchgang am Kinasi Pass. Eine alpin anmutende Landschaft, weiße Felsen von Korallen eingefasst. Aus einem Loch flüchtet eine Riesenmuräne und will kein Ende nehmen. Kann es sein, dass sie über drei Meter misst? Zackenbarsche, Doktorfische, Drücker und Barrakudas – alle sind hier größer als anderswo. Man muss nur näher ran, um sie gut zu sehen. Als wir zurück zur Lodge kommen, sitzen Walhai-Schnorchler an der Bar. Es war ein Bilderbuchtag, berichten sie, blauer Himmel, Sonne und eine Gruppe Walhaie, die um die Boote kreiste. Doch unser Neid hält sich in Grenzen, denn diesmal hatten alle Lodges ihre Boote rausgeschickt und die meisten Gäste hatten inmitten eines Blasen schlagenden Rudels aus 50 Schnorchlern ständig die Flosse des Vordermanns an der Maske statt einen Hai vor der Linse. „Julius Pintsch, Berlin 1893“ steht auf einer Messingplatte. Die Fahrt mit Amin, dem privaten Guide von Butiama, zum „German Lighthouse“ an der Nordspitze der Insel dauert zwei Stunden. Oben hat man einen Blick über Mangrovenwälder bis zum Horizont. Unten säubern Fischer ihren Fang. Einer posiert mit einer Netzmuräne vor der Kamera. „Kann man die essen?“ „Klar“, nickt Amin und hält einen Beutel Fische hoch, die er eben gekauft hat. Eine Stunde später am Kanga Beach, einem von Kokospalmen gesäumten Traumstrand, der jedes Klischee übertrifft. Die Fische garen eingeklemmt in Palmwedelstilen, die neben einem Holzfeuer im Sand stecken. Ein Streichholz, mehr braucht es nicht, um ein afrikanisches Barbecue der Extraklasse zu zelebrieren. Amin hat Brot, Salat und Gewürze dabei; den Rest besorgt die Natur. Nur zum Tauchen ist Mafia zu schade. Die Butiama Lodge bietet Exkursionen durch die Dörfer der kleinen Nachbarinseln, zu Verwaltungsgebäuden der früheren deutschen Kolonialherren oder zu den Ruinen von Kua, einer Stadt, deren Bewohner im 19. Jahrhundert von Kannibalen aus Madagaskar überfallen und verspeist worden sein sollen. Wir lassen uns von Amin durch das abendliche Kilindoni führen, probieren Snacks am Straßenrand, streifen entlang der Auslagen der kleinen Läden, schauen den Schneiderinnen, Frisören, Fischverkäuferinnen zu, genießen schließlich in einem Einheimischen-Restaurant, was auf keiner Touristen-Speisekarte zu finden ist: knusprig frittierte Fische, Kassavablätter in Kokosmilch und Ugali, ein Maisbrei, den man mit den Fingern zu Bällchen rollt und in Currysauce tunkt. Bei einem kühlen Serengeti Lager verrät uns Amin dann noch seine persönliche Rangliste der größten Rassisten. Am schlimmsten seien weiße Südafrikaner, die das Ende der Apartheid nicht verkraftet hätten, gefolgt von Russen und Amerikanern, die sich als Vertreter ihrer Weltmächte aufspielten. „Und die Europäer, Amin?“ „Die meisten sind okay“, sagt er, „weil sie oft weit gereist sind und viele fremde Kulturen kennen. Sie zeigen uns Respekt.“
Vorweg: Die Tauchplätze um Paje / Jambiani sind sehr schön! Die unterschiedlichen Abfahrtzeiten der Boote sind der Tide geschuldet und die Guides geben sich Mühe und sprechen ausreichend gutes Englisch. Man wird im Hotel abgeholt, was auch immer super geklappt hat. Allerdings ist die Basis auf Tagestouristen „spezialisiert“. Kommen, tauchen, zahlen, gehen. Alles ist sehr unpersönlich. Ich hatte meine eigene Ausrüstung dabei, was offenbar nicht oft vorkommt. Mehrmals musste ich meine Sachen wieder mit ins Hotel nehmen, da man nicht wusste wohin damit, was auch damit zu tun hatte, das man nicht wusste ob man mich am nächsten Tag nach Paje auf die Basis oder nach Jambiani bringen würde. Alle meine Mittaucher hatten Leihausrüsungen. Diese waren in dem schlechtesten Zustand den ich je gesehen habe! Die letzte Wartung muss sehr lange her sein. Ich konnte einen Blick in den Kompressorraum werfen, der gegenüber der Basis liegt. Dieser wirkte recht ordentlich. Allerdings musste ich feststellen das mein Regler der nach meiner Rückkehr sofort gewartet wurde, voller Roststaub war. Das war er vorher 100% nicht. Wie schon erwähnt sind die Tauchplätze selbst sehr schön und voller Leben. Die Guides haben ein gutes Auge. Ein Tauchgang dauert maximal 45 Minuten. Bei jedem Aufstieg wid ein Sicherheitsstop gemacht. Die Boote sind ausreichend groß. Stichwort Oberflächenpausen. Es wird etwas Wasser und Obst gereicht. Wer mag bekommt auch Ingwertee. Allerdings sind die Oberflächenpausen definitiv zu kurz! Bereits nach 20 Minuten heißt es wieder fertig machen. Wer nach 40 Minuten nicht tauchfertig ist wird ignoriert, die Gruppe geht tauchen. Die Gruppeneinteilungen werden auf der Basis gemacht und bunt zusammengewürfelt. Mir wurde 2x ein Taucher mit weniger als 10 Tauchgängen als Buddy zugeteilt, was ich aber abgelehnt habe. Was allerdings dann berücksichtigt wurde. Insgesamt sehe ich die Mängel in der Verantwortung der Basenleitung. Es wird einfach nicht darauf geachtet das die Materialien ordentlich gewartet werden und das eine vernünftige Oberflächenpause gemacht wird. Solange es funktioniert und nichts passiert lässt man es einfach laufen. Schade, denn die Basis hat viel Potenzial.

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