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Tauchen in Tansania

Tauchen in Tansania - sehr zu empfehlen. Ob direkt an der Küste oder auf der Insel Pempa - Tansania bietet Tauchgebiete welche selbst die Malediven oder die Seychellen in den Schatten stellen. Flug am besten mit KLM oder Condor nach Dar Salam, von dort aus geht es dann mit kleineren Maschinen bis in die Hotels. Tauchbasen sind in den größeren Hotels teilweise vorhanden.

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Gutes Team

Muräna
Wir haben eine Woche hier getaucht. Man trifft sich um 8:30 Uhr an der Basis, die in einer schönen kleinen Hotelanlage liegt (Sunshine Marine Lodge). Es gibt eine Info über das Wohin und die Gruppenaufteilung und dann gehts runter ans Meer, wo man je nach Ebbe oder Flut über eine kleines Boot zum größeren (dhows) fährt oder gleich direkt dort einsteigt. Getaucht wird rund ums Mnemba Atoll (zwei TG mit Oberflächenpause, wo es frisches Obst, Kekse und Tee gibt). Zum Glück werden die Taucher meist von den Schnorchlern getrennt, denn sonst landet man mitten in Massengruppen (zum Glück nur einmal erlebt). Alles ist perfekt organisiert, das Equipment, was wir geliehen haben, war einwandfrei. Alles wird dir abgenommen, man muss auch hinterher nichts aufbereiten. Hat uns manchmal sogar gefehlt, weil es eigentlich dazu gehört. Die Jungs bauen auch das Equipment an Bord zusammen und helfen vorbildlich beim Anrödeln. Getaucht wird in Gruppen von 4 Tauchern pro Guide. Wir waren alle TG mit Suleman unterwegs und es hat perfekt gepasst. Er war umsichtig, hilfsbereit und hochprofessionell. Das Tauchen selbst: Schöne Korallenlandschaften, viel Schwarmfisch, kein Großfisch. Wo sind die Haie im Indischen Ozean, wo die Napoleons, die Mantas…? Schon traurig. Aber dafür kann die Basis nichts, bei der man wirklich sehr gut aufgehoben ist. Wir würden nicht noch einmal vor Sansibar tauchen, aber wir können es dennoch allen empfehlen, die noch nicht hier waren.
Anfang September waren wir 9 Tage mit den Spanish Dancer Divers tauchen und hatten super tolle Tauchgänge und viel Spaß mit dem Team. Angekommen im Hideway of Nungwi haben wir uns die dortige Basis angeschaut und waren über die Hektik der Leute nicht erfreut. Also machten wir einen kurzen Strandspaziergang nach Nungwi (geht nur bei Ebbe) zu den Spanish Dancers, die ja hier so gut bewertet sind. Schon der erste Kontakt mit Shee war spaßig und überaus freundlich, die Stimmung des internationalen Teams einfach spürbar herzlich. Am nächsten Tag wurden wir vom Dancers eigenem Taxi-Team am Hotel abgeholt und konnten in Ruhe unsere Ausrüstung auspacken und dann ging es in kleiner Gruppe direkt zum Tauchen. Hoteltaxi hin und zurück hat neun Tage super geklappt, genial. Wir sind alle drei erfahrene Taucher 2* AOWD 1* CMAS **** und konnten immer wählen an welchen Spot wir am nächsten Tag wollen. Gruppe nie größer fünf Taucher plus Guide. Die Bootscrews sind sehr erfahren und finden die Spots ohne GPS, sehr cool. Abbu vielen Dank, für die Unterwasserguidance und Alles was Du uns gezeigt hast, mach weiter so :-) Die Ausrüstung ist in einem sehr guten Zustand man muss nicht unbedingt eigenes Zeug einfliegen. Unter Wasser gibt es viel Korallen und Kleinfische, Tintenfische Turtles und Muränen satt. Großfische sind nicht oft vertreten. dafür aber Delphine mit denen wir auf der Rückfahrt vom Tauchen geschnorchelt sind. Wir durften schon an vielen Ecken der Welt tauchen, haben aber noch nie einen so durchgängig guten MOOD über zwei Wochen erlebt. --> HAKUNA MATATA wird bei Euch echt gelebt, bleibt so. Großen Dank an Shee und die gesamte Crew für die schöne Zeit bei Euch, wir kommen gerne wieder. Jambo.
Im August 2018 war ich für 6 Tage im Breezes Beach Club und habe zusammen mit meinem Sohn (14 Jahre, OWD 45 TG) einen Halbtagesausflug mitgemacht. Die Tauchbasis ist klein aber sehr professionell, freundlich und zuvorkommend. Einzig auf Taucher mit eigener Ausrüstung ist man nicht vorbereitet – entsprechende Boxen und Verstaumöglichkeiten gibt es nicht, die Ausrüstung wird dann halt zusammen mit der Ausrüstung der Basis gelagert. Das ist nicht schlimm, aber beim Check-Out sucht man etwas mühsam sein Zeug im Lager der Basis wieder zusammen. Eigentlich wollten wir 2-3 Halbtagesausflüge mitmachen, der Preis von 160 USD pro Ausflug mit 2 TG hat mich dann aber doch etwas abgeschreckt, zumal wir die Woche davor schon weiter nördlich auf Sansibar 6 Tauchgänge bei Mnemba Island gemacht hatten (zum Preis von 110 USD pro Ausflug). Hinzu kam, dass bei Check-In am Montag die Touren am Dienstag und Donnerstag bereits voll waren; auf unserem Ausflug am Freitag dann waren wir die einzigen Gäste. Zanzibar ist den Gezeiten ausgesetzt; dementsprechend verschieben sich die Zeiten und der Ablauf der Tour täglich leicht. Unser Ausflug startete bei Hochwasser vom Hotelstrand aus mit dem Basis-eigenen Dhow, Rückkehr erfolgte bei Niedrigwasser über einen anderen Strand und kurzer Autofahrt. Der gesamt Ablauf der Tour war reibungslos, Ausrüstung war schon an Board und fertig montiert (was ich persönlich eigentlich lieber selbst mache); die Tauchplätze wurden zielsicher angefahren, es gab ein ordentliches Briefing zum Tauchplatz, auf die Tiefenbeschränkung meines Sohnes (OWD – 18 Meter) wurde sauber geachtet. Unser holländischer Guide mit 2.000+ Tauchgängen hat gut geführt und sich alle Mühe gegeben, alles zu zeigen, was es zu sehen gibt (Lionfish, Frogfish, Leaffish, Scorpionfish, Octopus, Baby-Boxfish, Geistermuräne…); Großfisch kommt vor Zanzibar praktisch nicht vor. Tauchgang 2 an einem der 15 anderen Spots nach 60 Minuten Oberflächenpause mit frischem Obst, Saft und Wasser war vergleichbar. Das angesteuerte Tauchrevier ist eine Mischung aus Korallenriff (Hart- und Weichkorallen), Sandflächen und Felsblöcken. In der ersten Riffzone liegt die Tiefe bei maximal 20 Meter (also perfekt für OWD’ler), fällt dann aber weiter ab Richtung 40+ Meter. Die Sicht war jahreszeiten- und vollmondbedingt eingeschränkt mit „nur“ 15-20 Meter; dazu kam eine recht ordentlicher Wellengang, der uns selbst auf 17 Meter Tiefe noch ganz ordentlich durchgeschaukelt hat - Strömung war kaum, ändert sich ggf. aber flott mit den Gezeiten. Wer schon im Roten Meer, Malediven oder Indonesien tauchen war, wird jetzt nicht völlig verzückt vom Tauchen zurückkehren – schön ist es aber allemal. Den Preis von 160 USD finde ich aber weder dem Tauchrevier noch dem Land angemessen – mangelnde Konkurrenz macht’s möglich, garantiert aber im Gegenzug, dass man keine anderen Taucher am Riff findet.
Die Tauchbasis von Scubafish Zanzibar befindet sich zentral auf dem Gelände des Kena Beach Ressort (ehemals Azanzi Beach Ressort) nördlich von Matemwe, unweit der Insel und des gleichnamigen Atolls Mnemba. Auf der Basis sind rund 20 Mitarbeiter beschäftig, die Tauchguides kommen größtenteils aus Europa oder Amerika. Die Tauchbasis verfügt über zwei Dhow für je 10-14 Personen, dazu kleinere Beiboote und ein großes Zodiak. Tauchequipment kann geliehen werden und sah recht gepflegt und anständig aus; Nitrox wurde nicht angeboten, Tauchausbildung schon. Taucher mit eigener Ausrüstung wie wir, scheinen eher selten zu sein: entsprechende Boxen und Aufbewahrungsmöglichkeiten gab es nicht – trotzdem wurde unsere Ausrüstung sehr sorgsam und umsichtig behandelt und improvisiert (zusammen mit der Ausrüstung der Tauchbasis) gelagert. Pläne und Platz für entsprechende Erweiterung gibt es laut Basisleitung. Ungewöhnlich fand ich, dass Leih-Jacket und Regel erst auf den Dhows ausgegeben wurden bzw. fertig an die Flasche montiert waren – wahrscheinlich auch der überwiegenden Laufkundschaft geschuldet. Mein Sohn (OWD, 40 TG, 14 Jahre) und ich (Rescue, 300 TG) haben bei Scubafish drei Halbtagesausflüge nach Mnemba a 2 TG gebucht zum Preis von 110 USD pro Person und Ausflug. Aufgrund der Gezeiten rund um Sansibar starteten die Touren täglich zu leicht unterschiedlichen Zeiten - mal zunächst mit dem Bus 25 Minuten zu einem Strand gegenüber der Insel und Rückkehr mit dem Boot zur Tauchbasis/Hotel, mal andersherum. Bei allen drei Touren waren neben Tauchern auch Schnorchler mit dabei, teils waren wir als Taucher in der Minderheit. Der Tour hat das nicht geschadet: die Schnorchler hatten eigene Guides, das Atoll eignet sich sowohl zum Schnorcheln als auch zum Tauchen; die ca. 60-minütige Oberflächenpause verbringen alle auf den Dhows bei Tee, Obst und kleinen Snacks. Getaucht wurde in kleinen Gruppen bis max. 3 Taucher + Guide. Mnemba bietet 16 Tauchplätze unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade von eher flachen sandigen Flächen mit Korallenblöcken im inneren des kleinen Atolls bis zu Steilwänden an den Außenseiten des Atolls. Die Plätze an der zum offenen Meer gelegenen Seite des Atolls sind wg. Tiefe und ggf. Strömung nur für AOWD’ler geeignet. Die Insel selbst ist Privatbesitz bzw. Hotel und darf nicht betreten werden; mit den grünen Palmen, dem schneeweißen Sandstrand, dem türkisblauen Wasser und dem stahlblauen Himmel aber ein Postkartenmotiv wie es kitschiger kaum sein kann. Zu sehen gibt es am Riff das typisch tropische Spektrum an Riffbewohnern – das aber reichlich; der Tauchplatz „Aquarium“ hält was er verspricht. Großfisch gab es nicht zu sehen, angeblich kann man aber mit Glück Haie, Rochen und auch mal einen Walhai sehen – dann aber eher am Außenriff als auf der Innenseite. Vor 2 Monaten gab es eine Buckelwalsichtung. Delfine halten sich dagegen regelmäßig im Atoll auf – wir haben sie vom Boot aus gesehen, die Schnorchler sogar im Wasser. Die Wassertemperatur liegt im „Winter“ bei 25-26 Grad, im Sommer Richtung 30 Grad. Andere Tauchplätze außer Mnemba werden nicht angefahren (früher wohl schon, aber lt. Basis ist das wettertechnisch nicht ganz einfach, so dass es immer wieder zu Absagen und entsprechend Enttäuschung/Ärger mit den Gästen kam). Ein Hausriff am Hotel/der Basis gibt es nicht (Lagune, die bei Ebbe trockenfällt). Fazit: Das Team von Scubafish ist sehr engagiert, kompetent und rundherum freundlich und zuvorkommend. Die Tauchtouren liefen reibungslos, das Guiding beim Tauchgang war vorbildlich. Tiefengrenze meines Sohnes mit 18 Meter wurde respektiert und bei der TG-Planung berücksichtigt. Ich würde die Tauchbasis jederzeit empfehlen. Einen halben Stern Abzug gibt es für die bisher fehlende Möglichkeit, seine eigene Ausrüstung ordentlich zu verräumen, einen halben Stern für die eingeschränkte Auswahl an Tauchplätzen (wofür die Basis ja aber eigentlich nix kann). Für einen reinen 2 Wochen Tauchurlaub ist die Gegend eher ungünstige, für ein paar Tauchgänge zwischendurch aber perfekt!

Gutes Team

Muräna
Wir haben eine Woche hier getaucht. Man trifft sich um 8:30 Uhr an der Basis, die in einer schönen kleinen Hotelanlage liegt (Sunshine Marine Lodge). Es gibt eine Info über das Wohin und die Gruppenaufteilung und dann gehts runter ans Meer, wo man je nach Ebbe oder Flut über eine kleines Boot zum größeren (dhows) fährt oder gleich direkt dort einsteigt. Getaucht wird rund ums Mnemba Atoll (zwei TG mit Oberflächenpause, wo es frisches Obst, Kekse und Tee gibt). Zum Glück werden die Taucher meist von den Schnorchlern getrennt, denn sonst landet man mitten in Massengruppen (zum Glück nur einmal erlebt). Alles ist perfekt organisiert, das Equipment, was wir geliehen haben, war einwandfrei. Alles wird dir abgenommen, man muss auch hinterher nichts aufbereiten. Hat uns manchmal sogar gefehlt, weil es eigentlich dazu gehört. Die Jungs bauen auch das Equipment an Bord zusammen und helfen vorbildlich beim Anrödeln. Getaucht wird in Gruppen von 4 Tauchern pro Guide. Wir waren alle TG mit Suleman unterwegs und es hat perfekt gepasst. Er war umsichtig, hilfsbereit und hochprofessionell. Das Tauchen selbst: Schöne Korallenlandschaften, viel Schwarmfisch, kein Großfisch. Wo sind die Haie im Indischen Ozean, wo die Napoleons, die Mantas…? Schon traurig. Aber dafür kann die Basis nichts, bei der man wirklich sehr gut aufgehoben ist. Wir würden nicht noch einmal vor Sansibar tauchen, aber wir können es dennoch allen empfehlen, die noch nicht hier waren.

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