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Tauchen in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit den meisten Seen. Meer als 2.000 – die meisten von ihnen größer als ein Hektar – machen das Land zum Freizeit- und Badeparadies. Müritzsee, Schweriner See und Plauer See sind im ganzen Land bekannt und locken zahlreiche Touristen. Wieviele der Seen wirklich betaucht werden, kann niemand genau sagen. Nur eines ist sicher! Auch ohne seine Seen wäre das nördliche Bundesland allein wegen seiner zahlreichen und interessanten Ostseetauchplätze schon eine Taucherreise wert.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Am vergangenen Samstag unternahm ich mit drei Tauchern einen Ausflug nach Kühlungsborn, um im Riff Nienhagen zu tauchen. Kurz und bündig kann ich sagen, dass ich noch nie eine so miserabele Betreuung und Durchführung eines Bootstauchgangs erlebt habe… Angemeldet hatte ich uns bereits im Februar bei der Tauchbasis Baltic, wartete geraume Zeit ohne eine Rückmeldung zu erhalten und nahm das dann zum Anlass dort einmal anzurufen. Ich wurde vertröstet, die Neugestaltung der Homepage nähme grad viel Zeit in Anspruch und im Anschluss daran würde man sich bei mir melden. Zeit verstrich… eine Rückmeldung bekam ich nicht. Einen Monat vor Anreise rief ich dann erneut an und tatsächlich hatte man uns irgendwie „auf dem Plan“. Mein Wunsch nach einer Tagestour wurde sofort im Keim erstickt. Dazu stünde kein Fahrzeug zur Verfügung. Ich kündigte an, am Freitagabend vor dem Tauchgang persönlich zu erscheinen um dann in die Feinplanung zu gehen. So getan, wurden wir mehr oder weniger freundlich empfangen, Anmeldepapiere wurden ausgefüllt und die Brevets geprüft. Man bedeutete uns, dass die Basis am nächsten Morgen um 09:30 öffnen und das Boot um 10:30 ablegen würde. Unsere Ausrüstung konnten wir dort einlagern. Alles sah soweit ganz gut aus. Am Samstagmorgen erschienen wir um 09:45 Uhr an der Basis. Neues Personal… Keine persönliche Vorstellung… Kurzer Hinweis auf die Spül- und Trockenmöglichkeiten bzw. das Zelt zum Zusammenbau der Ausrüstung. „Oh, Kaffee? Ist der frei?“ „Nein, 1 Euro, pro Tasse!“ Kein weiterer Kontakt. Das Personal hielt sich separat. Andere Taucher treffen ein und erhalten Informationen in ähnlichem Umfang. Insgesamt sind wir zum Schluss sechs tauchende Personen, davon zwei Taucher, die nach drei Jahren Auszeit heute ihren ersten Tauchgang machen. Nachdem meine Gruppe einen Ausfall zu verzeichnen hatte versuchte jemand, der sich als unser Bootsführer vorstellte, einen fotografierenden Einzeltaucher mit uns zu verkuppeln. Negativerfahrungen mit den Bedürfnissen von fotografierenden und filmenden Tauchern haben wir sofort angemeldet. Nach der Ausstattung mit Stabbojen wurde gefragt und danach, ob jemand Ortskenntnis habe. Über Ortskenntnis, die allerdings auf einen einmaligen Besuch vor sechs Monaten beruhte, verfügte nur der Unterwasserfotograf. Dann könne der ja die Gruppe führen, kommentierte der Bootsführer und fragte dann noch ob wir es für sinnvoll hielten, dass er selbst sich was Warmes anzieht. Immerhin habe er erst vor kurzem eine Herzbeutelentzündung gehabt. Tauchen würde er nicht, würde aber einen Trockentauchanzug anziehen… Sprach’s und verschwand… Immerhin gesellte sich dann noch eine zweite Person hinzu, die den Bootsführer in seinen Aufgaben unterstützte… Voll aufgerödelt bewegten wir uns dann zum Strand, an dem unser Schlauchboot lag. Das Schlauchboot verfügte über eine Badeleiter, über die wir uns mit vollem Gepäck aus hüfttiefem Wasser, zu dem rauchenden Bootsführer, ins Boot hieven konnten. Sechs Taucher, zwei Mann Besatzung, keine wahrnehmbare Sicherheitsausrüstung, kein sichtbares Funkgerät, kein Notfallsauerstoff, keine Einweisung in das Boot oder in den Tauchplatz, Keine Einweisung in eventuelle Notfallverfahren. NICHTS! Mit zügiger Geschwindigkeit erreichten wir nach rund 30 minütigem Ritt die Gegend am Riff. „Seht ihr das gelbe dort?“ (gemeint war wohl der Turm in der Mitte) „Da müsst ihr hin!“ DAS war die einzige Information die man uns zuteil werden ließ. Rolle rückwärts und dann sollte es losgehen. Tatsächlich hat dabei aber ausgerechnet einer der Taucher, der nach drei Jahren heute seinen ersten Tauchgang absolvierte, eine seiner Flossen verloren… Ich beschloss mit einem Begleiter die Flosse hochzuholen, soweit ich sie denn noch finden würde. Die Oberflächenströmung hatte uns inzwischen weit vertrieben, aber versuchen wollte ich es auf jeden Fall… Wir tauchten ab und sahen uns plötzlich zu dritt am Grund wieder. Der Unterwasserfotograf war mit abgetaucht. Kurze erfolglose Suche und ich bedeutete meinem Tauchgangsbegleiter er möge bei dem Fotografen bleiben. Ich tauchte auf und melde die erfolglose Suche. Der Bootsführer vermittelte dem Taucher mit der einen Flosse man könne ja auch mit nur einer Flosse tauchen… Wir tauchten in Buddypairs ab und erkundeten das Riff. Bei der Fläche, der Strömung und ohne reale Ortskenntnis haben wir uns recht viel ansehen können und tauchten nach rund einer Stunde wieder auf. Die Stabbojen halfen, um für den Bootsführer sichtbar zu sein und nach und nach wurden alle wieder eingefangen, auch der Fotograf und sein Begleittaucher, der inzwischen erheblich weit aus dem Riff herausgetaucht war kam wieder an Bord. Der Wind hatte ein wenig aufgefrischt und kam nun von vorn, während wir ihn am Morgen im Rücken hatten. Mit erheblicher Geschwindigkeit wirkte unser Bootsführer dem Wind entgegen, was dazu führte, dass das Boot ordentlich schlug und, weil keine wirklichen Möglichkeiten zum Festhalten an diesem Schlauchboot waren, die Situation einigen Gruppenangehörigen erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Auf meinen Hinweis, man könne auch kleine Fahrt machen, immerhin habe ich heute nichts mehr vor, antwortete der Bootsführer dies seien die gleichen Wellen wie am Vormittag, nur eben aus der anderen Richtung. Sprach’s und verringerte die Fahrt NICHT. Am Anlegeort angekommen wurde dann einem Teilnehmer vermittelt auch hier könne er mit der Rolle rückwärts aussteigen. Dieser fragte noch mal nach, weil ihm die Tiefe hier nicht ausreichend erschien… „Einfach nur Rolle rückwärts!“ war die Ansage… Gesagt, getan und AUFGEPRALLT. „Oh, hier ist es so flach?“ Zurück zur Basis, Ausrüstung zerlegt, gespült, zum Trocken aufgehängt… in der Sonne sitzend erkundigte sich dann jemand vom Personal wie es denn so war… Ob mit Thomas denn alles klar gegangen sei… „Ach, Thomas heißt unser Bootsführer?“ „Nein, der Fotograf… Der Bootsführer heißt Tino!“ „Was man hier alles so erfährt…“ Betretenes Schweigen und schnell geht man wieder auf Abstand… Inzwischen bereiteten sich zwei weitere Taucher für ihren Bootstauchgang vor. Der erste Taucher wurde fertig, lief dem Bootsführer hinterher zum Boot. Der zweite Taucher kämpfte noch mit seinem Jacket, aus dem sich dann auch prompt die Flasche verabschiedete. Zunächst versuchen wir (!) die Flasche wieder zu befestigen, merken aber, dass das Flaschenhalteband ausgefädelt war und sich die Flasche so nicht mehr befestigen lässt. Also Taucher raus aus dem Jacket und neu auffädeln. Das Personal, die Crew oder auch der Staff, wie immer sich die Angehörigen der Basis auch bezeichnen mögen… keiner hat geholfen. Nach kurzer Beratung kommen wir zu dem Schluss, hier keinen weiteren Tauchgang zu machen und packen unsere Sachen. „Oh, ihr packt schon?“ „Ja!“ „War nicht so gut, das Tauchen?“ „Doch, tauchen war gut!“ „Was denn nicht?“ „Nun, vielleicht wäre es ganz gut gewesen zu wissen, mit wem man zu tun hat. Ein Briefing und eine Gebietseinweisung hätten auch geholfen. Die Geschwindigkeit des Bootes zu reduzieren, nachdem die Gäste Bedenken angemeldet haben, hätte vielleicht auch zu einem besseren Gefühl beigetragen. Und die Sicherheit im Allgemeinen lässt ja wohl auch zu Wünschen übrig.“ „Ja, die Stamm-Crew ist ja leider auch grad nicht da.“ Bloß weg! Zahlen bitte! „41 Euro!“ „41 Euro?“ „Ja, 35 Euro der Tauchgang und 6 Euro Basisgebühr“
Wir waren am Wochenende (Ende Juli) das erste mal auf der Basis und habe uns sehr wohl gefühlt! Nach einem netten Empfang und Basisrundgang war klar, dass es uns an nichts fehlen würde. Die Lage mit direktem Zugang zum Strand ist super. Dort haben wir auch die ersten TG von Land aus gemacht. Typisch für die Ostsee lang und flach abfallend bis auf ca. 7 Meter. Neben den üblichen Verdächtigen der Ostsee sind wir im Flachwasser noch einem Butt und einem Dorsch begegnet. Möchte man ein wenig weiter raus, werden 2x täglich Bootsausfahrten zu nahegelegenen Spots oder auch etwas weiter entfernten Wracks angeboten. Die erste Ausfahrt führte uns zum Torfcanyon, einer kleinen Abbruchkante, die sich in ca. 7 Metern Tiefe über den Grund zieht. Wir hatten gute Sicht und entdeckten im Schatten der Kante eine kleine Gruppe Dorsche von recht stattlicher Größe. Am zweiten Tag wollten wir gerne eine Ausfahrt zum Wrack mitmachen, doch hatten leider vergessen, uns in die Ausfahrts-Liste einzutragen und das Boot war schon voll. Also gleich nachgefragt, ob nicht vielleicht doch eine Möglichkeit besteht, uns den alten Lastensegler anzugucken. Es wurde tatsächlich kurzerhand noch eine Lösung gefunden und eine weitere Ausfahrt dazwischen geschoben. Einfach Klasse! Somit hatten wir einen schönen letzten Tauchgang an der "Tjalk". Fazit: Ich kann die Basis zu 100% weiterempfehlen! Besonders hervorzuheben auch die netten Abende mit gemütlichem Zusammensitzen mit Crew und Gästen an der Basis. Wir werden sicher wieder hinfahren.
Der Kontakt zu der Tauchbasis erfolgte durch einen Besuch auf der BOOT im Januar diesen Jahres. Es wurden uns umfangreiches Material für den Besuch in Kühlungsborn zur Verfügung gestellt, und das Tauchen in der Ostsee mit schönen Bildern schmackhaft gemacht. Wir entschieden uns für die Übernachtung im Sailors Inn, ein kleines Hotel, gleich gegenüber der Tauchbasis. Ca. 3 Wochen vorher meldeten wir uns bei der Basis per Mail an. Der Kontakt war sehr freundlich. Extra für uns erschien bereits am Freitag jemand von der Tauchbasis, so daß wir umgehend unsere Flaschen füllen lassen konnten. Außerdem erhielten wir eine umfangreiche Einweisung auf dem Gelände der Tauchbasis, welche über einen eigenen Zugang zum Strand verfügt. Direkt an den Buden ging es zum Tauchen, ausgerüstet mit einer Oberflächenboje, welche uns die Basis freundlicher Weise kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Leider war die Sicht durch den Wellengang nicht so optimal. Allerdings sahen wir trotz alledem viele Tiere (Seesterne, Krabben, Schnecken und ein Fischlein). Am Samstag ging es dann mit dem Schlauchboot raus, in die Ostsee, ca 2 km vom Strand entfernt. Dort befinden sich Steinfelder, die mit Seetang bewachsen sind. Der Abstieg erfolgte an der Ankerleine im Buddyteam. Aufgetaucht wurde mit Signalboje, die jeder mitführen sollte. Sowohl am Vormittag als auch nachmittags wurde ein Boots-TG angeboten. Dieser ist jedoch vom Wetter und Wellengang abhängig. Zwischendurch gab es dann Kaffee und Tee. Zum Mittag wurde auch eine Fischsuppe vom Imbiß gleich nebenan organisiert. Zum Trocknen der Sachen gab es eine Menge an Möglichkeiten zum Aufhängen. Das Umziehen ist wetterunabhängig in einem großen Zelt möglich. Toiletten befinden sich ca. 50 m ( öffentlich zum Strand gehörend, sehr sauber!). Wir wurden sehr freundlich empfangen und aufgenommen. Die Vereinsmitglieder sind sehr bemüht, daß sich jeder wohl fühlt. Wir kommen gerne wieder, da es seit langen mal wieder eine Tauchbasis war, in der man sich als Taucher sehr wohl gefühlt hat.
Letztes Wochenende begann die Saison auf der Tauchbasis Baltic, und wir waren die ersten Gäste. Der erste Kontakt kam auf der BOOT zu stande, wo wir umfangreiche Infos zu dem Tauchgebiet und den Übernachtungsmöglichkeiten erhielten. Direkt gegenüber der Tauchbasis befindet sich ein kleines Hotel, welches für unsere Bedürfnisse ( Übernachtung mit Frühstück) ausreichend war. Bereits am Freitag konnten wir vom Strand aus tauchen gehen, da bereits am Morgen jemand für uns da war. Nach einem umfangreichen Briefing konnten wir uns in einem großen Zelt umziehen und ins Wasser gehen (direkter Zugang von der Basis zum Strand). Oberflächenboje wurde uns kostenlos von der Basis zur Verfügung gestellt. Neben den Buhnen war der Einstieg. Durch die Wellen war es ein wenig schwierig, aber nach dem Abtauchen eröffnete uns eine Unterwasserwelt mit großen Krabben, Miesmuscheln und vielen Seesternen. Das Hausriff war nur 2,5-3 m tief. Separate Spülbecken für Technik und den Rest waren vorhanden, auch die Möglichkeit, seine Tauchsachen aufzuhängen. Toiletten sind ca. 50 m entfernt. Danach gab es Tee und Kaffee im gemütlichen Beisammensein. Ausfahrten mit dem Schlauchboot waren dann am Samstag und Sonntag an der Reihe, abhängig vom Wind. Da dieser aus Süd/ Südwest kam, waren insgesamt 2 Ausfahrten möglich. Tauchgebiet in der Ostsee - ca. 2 km vom Strand entfernt- teils Sand, teils schön bewachsene Steine mit allerlei Tiere (Seenadel, Shrimps, Seesterne, Plattfische). Sicht ist abhängig vom Wetter, Abstieg erfolgt an der Ankerkette vom Schlauchboot. Unbedingt Signalboje mitführen! Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Allen Beteiligten vom Wochenende nochmals ein herzliches Danke für die drei gelungenen Tage! Es war eine sehr familiäre Betreuung! Wir kommen bestimmt wieder!
Meine Freundin und ich waren auf der zurückliegenden "3 Länder-Wracktauchtour" mit an Bord und an den Wracks in der Ostsee. Wir haben durch Zufall gesehen, dass Uli mit der Fritz Reuter wieder Touren in der Ostsee anbietet und haben uns nach ein paar Rückfragen für die 10-Tage-Tour entschieden. Da meine Freundin bereits früher eine kürzere 4-Tages-Tour mitgemacht hatte, wussten wir auch was uns erwartet: Zu einem die spektakulären Wracks im kalten und grünen Wasser der Ostsee, z.B. die "FuShan Hai", die "Koronovo" oder das "russische U-boot der Whiskey-Klasse". Alles Wracks, an den man mehrere Tauchgänge machen kann und bestimmt noch nicht alles gesehen, aber bestimmt Deko auf der Uhr, hat! Zum anderen wussten wir aber auch, dass die Fritz Reuter kein Luxus-Safari-Dampfer mit 5*-Comfortwhirlpool ist. Es ist ein "Tauch- und Expeditionsschiff", welches nur das nötigste an Komfort bietet - dessen sollte man sich bewusst sein. Wie man weiß, steigt und fällt die Moral an Bord mit der Verpflegung :-) Frühstück ist meist bodenständig und ausreichend, aber zum Mittag wurde richtig gut gegessen. Also das, was Taucher nach einer Stunde in 6° kalten Wasser so brauchen: gute Steaks, leckere Fischsuppe, selbstgemachte und über Nacht geköchelte Bolognese usw. und dazu immer mal ein kleiner Snack als „Gruß aus der Kombüse“. Die Moral blieb also stetig auf hohem Level! Nur vor dem auf der Fritz Reuter bevorrateten „Gammel Dansk“ sollte man sich besser hüten… An Bord gibt es einen 300-Bar Kompi (Bauer Poseidon mit PureAir-Filter etc., 240l/min (oder mehr?)), der zuverlässig saubere Druckluft lieferte. Alles andere, was man zum Tauchen so benötigt, haben wir mitgebracht. Braucht man Sauerstoff- oder Helium-Speicherflaschen an Bord, so kann man sich diese nach eigenem Bedarf oder nach Absprache für das ganze Tauchteam mitbringen. Für den ein oder anderen TG ist TMX wohl keine schlechte Wahl :-], ansonsten aber wäre auch alles mit Druckluft machbar, wenn man seinen Tauchgang entsprechend angeht. Getaucht wird an Bord in Eigenregie, man sollte nmE. also ausreichend Erfahrung mit Tauchgängen im Kaltwasser haben. Wir bekamen auch keine Limits was Zeit, Tiefe oder ähnliches angeht vorgegeben. Es bietet sich natürlich an direkt als Buddyteam an Bord zu gehen. Aber während der Tour musste keiner einen Tauchgang auslassen, nur weil er keinen Buddy gefunden hätte. Wenn der eigene Buddy ausfiel (Man(n) oder Frau ist schon mal seekrank an Bord :-]), war es kein Problem sich bei einer der anderen Gruppen anzuschließen. Wann und welches Wrack angefahren und betaucht werden sollte, haben wir unter einander besprochen. Das letzte Wort hat hier aber leider immer das Wetter! Wir haben trotz aufkommenden Wind und nicht vielversprechenden Wetterdaten eines unser designierten Wracks angefahren. Am Tauchplatz angekommen, war der Wind leider so stark, dass auf den Wellen schon Schaumkronen entstanden. So hat Uli jedem Tauchteam die Wahl gelassen, ob man tauchen möchte – jeder hätte gekonnt, wenn er gewollt hätte. Die nächsten beiden Tage lagen wir in Hasle auf Bornholm in einem kleinem Yachthafen, da der Wind leider noch weiter zulegte. Da wir aber die Zeit nutzten, um Bornholm und die lokalen Spezialitäten, u.a. mit einer Wanderung an der Steilküste, zu erkunden, haben sich auch diese Tage sehr gelohnt. Die restlichen Tage haben wir auf dem Wasser und bei den Wracks verbracht. Wracktauchen pur! Ansonsten haben wir auch sehr spannende und ereignisreiche Tage auf der Fritz Reuter verbracht. Jeder einzelne hat uns neue Eindrücke und Erfahrungen beschert. Den fünften Stern gibt es noch dazu, wenn Rödelbänke oder ähnliches am Heck der Fritz Reuter für die Taucher verfügbar sind.
Am vergangenen Samstag unternahm ich mit drei Tauchern einen Ausflug nach Kühlungsborn, um im Riff Nienhagen zu tauchen. Kurz und bündig kann ich sagen, dass ich noch nie eine so miserabele Betreuung und Durchführung eines Bootstauchgangs erlebt habe… Angemeldet hatte ich uns bereits im Februar bei der Tauchbasis Baltic, wartete geraume Zeit ohne eine Rückmeldung zu erhalten und nahm das dann zum Anlass dort einmal anzurufen. Ich wurde vertröstet, die Neugestaltung der Homepage nähme grad viel Zeit in Anspruch und im Anschluss daran würde man sich bei mir melden. Zeit verstrich… eine Rückmeldung bekam ich nicht. Einen Monat vor Anreise rief ich dann erneut an und tatsächlich hatte man uns irgendwie „auf dem Plan“. Mein Wunsch nach einer Tagestour wurde sofort im Keim erstickt. Dazu stünde kein Fahrzeug zur Verfügung. Ich kündigte an, am Freitagabend vor dem Tauchgang persönlich zu erscheinen um dann in die Feinplanung zu gehen. So getan, wurden wir mehr oder weniger freundlich empfangen, Anmeldepapiere wurden ausgefüllt und die Brevets geprüft. Man bedeutete uns, dass die Basis am nächsten Morgen um 09:30 öffnen und das Boot um 10:30 ablegen würde. Unsere Ausrüstung konnten wir dort einlagern. Alles sah soweit ganz gut aus. Am Samstagmorgen erschienen wir um 09:45 Uhr an der Basis. Neues Personal… Keine persönliche Vorstellung… Kurzer Hinweis auf die Spül- und Trockenmöglichkeiten bzw. das Zelt zum Zusammenbau der Ausrüstung. „Oh, Kaffee? Ist der frei?“ „Nein, 1 Euro, pro Tasse!“ Kein weiterer Kontakt. Das Personal hielt sich separat. Andere Taucher treffen ein und erhalten Informationen in ähnlichem Umfang. Insgesamt sind wir zum Schluss sechs tauchende Personen, davon zwei Taucher, die nach drei Jahren Auszeit heute ihren ersten Tauchgang machen. Nachdem meine Gruppe einen Ausfall zu verzeichnen hatte versuchte jemand, der sich als unser Bootsführer vorstellte, einen fotografierenden Einzeltaucher mit uns zu verkuppeln. Negativerfahrungen mit den Bedürfnissen von fotografierenden und filmenden Tauchern haben wir sofort angemeldet. Nach der Ausstattung mit Stabbojen wurde gefragt und danach, ob jemand Ortskenntnis habe. Über Ortskenntnis, die allerdings auf einen einmaligen Besuch vor sechs Monaten beruhte, verfügte nur der Unterwasserfotograf. Dann könne der ja die Gruppe führen, kommentierte der Bootsführer und fragte dann noch ob wir es für sinnvoll hielten, dass er selbst sich was Warmes anzieht. Immerhin habe er erst vor kurzem eine Herzbeutelentzündung gehabt. Tauchen würde er nicht, würde aber einen Trockentauchanzug anziehen… Sprach’s und verschwand… Immerhin gesellte sich dann noch eine zweite Person hinzu, die den Bootsführer in seinen Aufgaben unterstützte… Voll aufgerödelt bewegten wir uns dann zum Strand, an dem unser Schlauchboot lag. Das Schlauchboot verfügte über eine Badeleiter, über die wir uns mit vollem Gepäck aus hüfttiefem Wasser, zu dem rauchenden Bootsführer, ins Boot hieven konnten. Sechs Taucher, zwei Mann Besatzung, keine wahrnehmbare Sicherheitsausrüstung, kein sichtbares Funkgerät, kein Notfallsauerstoff, keine Einweisung in das Boot oder in den Tauchplatz, Keine Einweisung in eventuelle Notfallverfahren. NICHTS! Mit zügiger Geschwindigkeit erreichten wir nach rund 30 minütigem Ritt die Gegend am Riff. „Seht ihr das gelbe dort?“ (gemeint war wohl der Turm in der Mitte) „Da müsst ihr hin!“ DAS war die einzige Information die man uns zuteil werden ließ. Rolle rückwärts und dann sollte es losgehen. Tatsächlich hat dabei aber ausgerechnet einer der Taucher, der nach drei Jahren heute seinen ersten Tauchgang absolvierte, eine seiner Flossen verloren… Ich beschloss mit einem Begleiter die Flosse hochzuholen, soweit ich sie denn noch finden würde. Die Oberflächenströmung hatte uns inzwischen weit vertrieben, aber versuchen wollte ich es auf jeden Fall… Wir tauchten ab und sahen uns plötzlich zu dritt am Grund wieder. Der Unterwasserfotograf war mit abgetaucht. Kurze erfolglose Suche und ich bedeutete meinem Tauchgangsbegleiter er möge bei dem Fotografen bleiben. Ich tauchte auf und melde die erfolglose Suche. Der Bootsführer vermittelte dem Taucher mit der einen Flosse man könne ja auch mit nur einer Flosse tauchen… Wir tauchten in Buddypairs ab und erkundeten das Riff. Bei der Fläche, der Strömung und ohne reale Ortskenntnis haben wir uns recht viel ansehen können und tauchten nach rund einer Stunde wieder auf. Die Stabbojen halfen, um für den Bootsführer sichtbar zu sein und nach und nach wurden alle wieder eingefangen, auch der Fotograf und sein Begleittaucher, der inzwischen erheblich weit aus dem Riff herausgetaucht war kam wieder an Bord. Der Wind hatte ein wenig aufgefrischt und kam nun von vorn, während wir ihn am Morgen im Rücken hatten. Mit erheblicher Geschwindigkeit wirkte unser Bootsführer dem Wind entgegen, was dazu führte, dass das Boot ordentlich schlug und, weil keine wirklichen Möglichkeiten zum Festhalten an diesem Schlauchboot waren, die Situation einigen Gruppenangehörigen erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Auf meinen Hinweis, man könne auch kleine Fahrt machen, immerhin habe ich heute nichts mehr vor, antwortete der Bootsführer dies seien die gleichen Wellen wie am Vormittag, nur eben aus der anderen Richtung. Sprach’s und verringerte die Fahrt NICHT. Am Anlegeort angekommen wurde dann einem Teilnehmer vermittelt auch hier könne er mit der Rolle rückwärts aussteigen. Dieser fragte noch mal nach, weil ihm die Tiefe hier nicht ausreichend erschien… „Einfach nur Rolle rückwärts!“ war die Ansage… Gesagt, getan und AUFGEPRALLT. „Oh, hier ist es so flach?“ Zurück zur Basis, Ausrüstung zerlegt, gespült, zum Trocken aufgehängt… in der Sonne sitzend erkundigte sich dann jemand vom Personal wie es denn so war… Ob mit Thomas denn alles klar gegangen sei… „Ach, Thomas heißt unser Bootsführer?“ „Nein, der Fotograf… Der Bootsführer heißt Tino!“ „Was man hier alles so erfährt…“ Betretenes Schweigen und schnell geht man wieder auf Abstand… Inzwischen bereiteten sich zwei weitere Taucher für ihren Bootstauchgang vor. Der erste Taucher wurde fertig, lief dem Bootsführer hinterher zum Boot. Der zweite Taucher kämpfte noch mit seinem Jacket, aus dem sich dann auch prompt die Flasche verabschiedete. Zunächst versuchen wir (!) die Flasche wieder zu befestigen, merken aber, dass das Flaschenhalteband ausgefädelt war und sich die Flasche so nicht mehr befestigen lässt. Also Taucher raus aus dem Jacket und neu auffädeln. Das Personal, die Crew oder auch der Staff, wie immer sich die Angehörigen der Basis auch bezeichnen mögen… keiner hat geholfen. Nach kurzer Beratung kommen wir zu dem Schluss, hier keinen weiteren Tauchgang zu machen und packen unsere Sachen. „Oh, ihr packt schon?“ „Ja!“ „War nicht so gut, das Tauchen?“ „Doch, tauchen war gut!“ „Was denn nicht?“ „Nun, vielleicht wäre es ganz gut gewesen zu wissen, mit wem man zu tun hat. Ein Briefing und eine Gebietseinweisung hätten auch geholfen. Die Geschwindigkeit des Bootes zu reduzieren, nachdem die Gäste Bedenken angemeldet haben, hätte vielleicht auch zu einem besseren Gefühl beigetragen. Und die Sicherheit im Allgemeinen lässt ja wohl auch zu Wünschen übrig.“ „Ja, die Stamm-Crew ist ja leider auch grad nicht da.“ Bloß weg! Zahlen bitte! „41 Euro!“ „41 Euro?“ „Ja, 35 Euro der Tauchgang und 6 Euro Basisgebühr“
Wir waren am Wochenende (Ende Juli) das erste mal auf der Basis und habe uns sehr wohl gefühlt! Nach einem netten Empfang und Basisrundgang war klar, dass es uns an nichts fehlen würde. Die Lage mit direktem Zugang zum Strand ist super. Dort haben wir auch die ersten TG von Land aus gemacht. Typisch für die Ostsee lang und flach abfallend bis auf ca. 7 Meter. Neben den üblichen Verdächtigen der Ostsee sind wir im Flachwasser noch einem Butt und einem Dorsch begegnet. Möchte man ein wenig weiter raus, werden 2x täglich Bootsausfahrten zu nahegelegenen Spots oder auch etwas weiter entfernten Wracks angeboten. Die erste Ausfahrt führte uns zum Torfcanyon, einer kleinen Abbruchkante, die sich in ca. 7 Metern Tiefe über den Grund zieht. Wir hatten gute Sicht und entdeckten im Schatten der Kante eine kleine Gruppe Dorsche von recht stattlicher Größe. Am zweiten Tag wollten wir gerne eine Ausfahrt zum Wrack mitmachen, doch hatten leider vergessen, uns in die Ausfahrts-Liste einzutragen und das Boot war schon voll. Also gleich nachgefragt, ob nicht vielleicht doch eine Möglichkeit besteht, uns den alten Lastensegler anzugucken. Es wurde tatsächlich kurzerhand noch eine Lösung gefunden und eine weitere Ausfahrt dazwischen geschoben. Einfach Klasse! Somit hatten wir einen schönen letzten Tauchgang an der "Tjalk". Fazit: Ich kann die Basis zu 100% weiterempfehlen! Besonders hervorzuheben auch die netten Abende mit gemütlichem Zusammensitzen mit Crew und Gästen an der Basis. Wir werden sicher wieder hinfahren.
Der Kontakt zu der Tauchbasis erfolgte durch einen Besuch auf der BOOT im Januar diesen Jahres. Es wurden uns umfangreiches Material für den Besuch in Kühlungsborn zur Verfügung gestellt, und das Tauchen in der Ostsee mit schönen Bildern schmackhaft gemacht. Wir entschieden uns für die Übernachtung im Sailors Inn, ein kleines Hotel, gleich gegenüber der Tauchbasis. Ca. 3 Wochen vorher meldeten wir uns bei der Basis per Mail an. Der Kontakt war sehr freundlich. Extra für uns erschien bereits am Freitag jemand von der Tauchbasis, so daß wir umgehend unsere Flaschen füllen lassen konnten. Außerdem erhielten wir eine umfangreiche Einweisung auf dem Gelände der Tauchbasis, welche über einen eigenen Zugang zum Strand verfügt. Direkt an den Buden ging es zum Tauchen, ausgerüstet mit einer Oberflächenboje, welche uns die Basis freundlicher Weise kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Leider war die Sicht durch den Wellengang nicht so optimal. Allerdings sahen wir trotz alledem viele Tiere (Seesterne, Krabben, Schnecken und ein Fischlein). Am Samstag ging es dann mit dem Schlauchboot raus, in die Ostsee, ca 2 km vom Strand entfernt. Dort befinden sich Steinfelder, die mit Seetang bewachsen sind. Der Abstieg erfolgte an der Ankerleine im Buddyteam. Aufgetaucht wurde mit Signalboje, die jeder mitführen sollte. Sowohl am Vormittag als auch nachmittags wurde ein Boots-TG angeboten. Dieser ist jedoch vom Wetter und Wellengang abhängig. Zwischendurch gab es dann Kaffee und Tee. Zum Mittag wurde auch eine Fischsuppe vom Imbiß gleich nebenan organisiert. Zum Trocknen der Sachen gab es eine Menge an Möglichkeiten zum Aufhängen. Das Umziehen ist wetterunabhängig in einem großen Zelt möglich. Toiletten befinden sich ca. 50 m ( öffentlich zum Strand gehörend, sehr sauber!). Wir wurden sehr freundlich empfangen und aufgenommen. Die Vereinsmitglieder sind sehr bemüht, daß sich jeder wohl fühlt. Wir kommen gerne wieder, da es seit langen mal wieder eine Tauchbasis war, in der man sich als Taucher sehr wohl gefühlt hat.

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