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Tauchen in Bulgarien

Für deutsche Touristen ist Bulgarien mit Sonnenstrand und Goldküste eines der günstigsten Reiseziele. Entlang des Schwarzen Meeres gibt es etliche Tauchbasen, die zumeist Ausbildungen und anfängerfreundliche Spots im Angebot haben. Das Tauchen ist von eher durchschnittlicher Qualität, die meisten Ausflüge führen über Sandgrund.

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Es ist zwar schon 2 Jahre her, aber da hier im Net noch nicht viel über Tauchen in Bulgarien steht möchte ich diesen kurzen Bericht fertigen.
Ich war vom 18.09.-02.10. im Hotel Sunny Beach der Iberostar Kette am Sonnenstrand zum relaxen. Dieses Hotel ist in direkter Nähe zum Strand und man kann nach jeder Seite kilometerweit shoppen. Über Internet habe ich nach einer Tauchmöglichkeit gesucht und nur den ´Angel Divers Club´ in Nessebar gefunden.Bevor ich darüber berichte noch folgendes, es gibt noch eine Tauchmöglichkeit in einer Strandbude ca. 1km entfernt vom Hotel mit tauchen vom Strand aus (weiß leider den Namen nicht mehr).
Nun zu den ´Angel Divers´ in Nessebar am Sonnenstrand, damit wurde geworben. Mit einem Strandspaziergang ca. 2-3km bis nach Nessebar habe ich denn das Passenger Terminal mit Tauchshop gefunden, dachte ich. Von diesem Tauchshop (-bude) stimmt nur die Handynummer die dort zu finden war. Mit dieser Nummer kam tatsächlich eine Verbindung zustande. Die eigendliche Tauchbasis liegt bei Sozopol (Nähe Flugplatz Burgas) und ist nicht so wie im Handout beschrieben oder abgebildet, nur die Preise stimmen. Nachdem ich also mit dem Basenleiter einig wurde (mangels alternativen) 90 € für 2 Wracktauchgänge ging es vom Hotel los. Erst noch einen Engländer abholen (mit knapp 30 TG) und dann los zur Basis (größere Rumpelkammer) und die Ausrüstung zusammengestellt, anschließend mit dem einem kleine Bus zum Hafen von Sozopol indem das sehr gute Schlauchboot lag. Mit dem Boot sind wir etwa eine halbe Stunde gefahren und standen dann über dem zu betauchenden Wrack. Wir haben einen Schiffsplan der ´Mo Panc´ erhalten und gesagt bekommen das wir am Heck runterkommen auf der Steuerbordseite und die Schrauben besichtigen werden. Nach dem mein Englischer Tauchpartner Luft zog wie ein Wal und auch die Tarierprobleme von mir und nicht vom Tauchleiter behoben wurden, ging der 1. Tauchgang 19 Minuten und lag bei 27,8m und der 2. Tauchgang 24 Minuten bei max. 31,7m.
Immerhin habe ich jetzt schonmal im Schwarzen Meer bei Sichtweite von 5-7m und 19° Wassertemperatur getaucht.
Fazit: Das Tauchgerät,das Tauchboot und das Wrack waren ok, der Preis sehr teuer. Die Tauchpartner werden hauptsächlich Engländer sein (Hochburg wie in Griechenland). Sprache fürs Briefing sodenn Englich oder Bulgarisch.
Zu diesem Zeitpunkt leider die einzige Alternative als vom Strand hinein zu tauchen.
Ich hoffe das dieser Bericht und die Bilder dazu etwas helfen.
Fazit:


Passenger Terminal


Keine Tauchbasis mehr


Tauchbasis


Fahrzeug der Basis


Tauchboot


Hand out außen


Hand out innen


Visitenkarte


Mo Panc

Ich war Ende Juni mit meiner Frau in Harry's Diving Center. Von drei angeschriebenen Basen im Umkreis des Goldstrandes war es die einzige, die überhaupt mal geantwortet hat, auch wenn diese Antwort nicht sehr detailliert war und eine weitere Frage bis zu unserem Eintreffen (obwohl zwei Wochen Zeit) unbeantwortet blieb. Darum beschlossen wir, der Basis direkt nach unserer Ankunft in Bulgarien mal einen Besuch abzustatten und uns selbst ein Bild zu machen (die Berichte hier sind ja leider bereits etwas älter). Krasen, der Sohn des Inhabers Todor, empfing uns und machte einen professionellen Eindruck. Die Basis war an dem Abend zwar ziemlich versandet, aber wir entschuldigten dies mit einem harten Arbeitstag an dem man noch nicht zum durchfegen gekommen war, schließlich liegt die Basis ja direkt an Strand. Krasen beantwortete unsere Fragen und zeigte uns Fotos, was wir denn Schönes sehen könnten. Dabei betonte er, dass diese Fotos das wahre Leben am Riff wiederspiegeln würden und nicht aufgehübscht worden sind. Nun ging es darum, die Tauchgänge zu planen. Krasen sagte uns, dass das Meer in den letzten Tagen ziemlich trüb war, es sich aber gerade wieder bessern würde. Da er uns nur gute Tauchgänge anbieten wolle, würde er am nächsten Tag etwas früher in die Basis kommen, die Sicht prüfen und uns benachrichtigen, ob er uns einen guten Tauchgang anbieten könne. Bootstauchgänge könnte er uns höchstwahrscheinlich nicht anbieten, da wir ja nur zu zweit seien und er noch mindestens einen dritten Taucher mitnehmen würde, damit es sich für ihn auch lohnt. Aber sein Hausriff sei ja, wie man auf seinen Fotos sehen kann, auch sehr ergiebig... Am nächsten Tag teilte er uns mit, das die Sicht überraschenderweise super sei und wir uns auf einen tollen Tauchgang freuen könnten. In der Basis angekommen (der Sand vom Vortag war noch vorhanden), lernten wir auch seinen Vater Todor kennen, der uns nett begrüßte und sich als unseren Guide vorstellte. Sein Sohn würde mit zwei anderen Tauchern tauchen; jeder Taucher solle top betreut sein. Die Leihausrüstung für meine Frau (ich hatte meine eigene mit) machte einen guten Eindruck. Fertig ausgerüstet sollten wir schonmal zum Strand gehen und dort auf unseren Guide warten. Als dieser kam, schwammen wir ein wenig raus (gerade soweit, dass wir die Badenden nicht stören konnten) und tauchten ab. Die Erwartungen nach der Ankündigung, eine Supersicht zu haben, wurden dann augenblicklich gedämpft. Wenn dies eine Supersicht ist, möchte ich eine normale oder gar eine schlechte Sicht dort nicht kennenlernen und die Basis befindet sich eindeutig am falschen Ort. Nun gut, dies ist ja erst der Beginn des Tauchgangs und der Guide wird schon wissen, wo es was zu sehen gibt, dachten wir. Stattdessen wurden wir in großen Kreisbahnen im 5m Bereich 40 Minuten durch die trübe Suppe geguided. Zu sehen gab es außer einem Krebs, der von Todor ziemlich rüde mit dem Messer berührt wurde, nichts. Nach dem Tauchgang fragten wir, ob es nicht bessere Plätze geben würde, an denen man auch Teile der auf den Fotos zu sehenden Flora und Fauna sehen könnte. Diese Frage wurde von Krassen (sein Vater musste sich nach dem harten Tauchgang (er hatte ja auch seine schwere Goldkette dabei) erstmal ausruhen) damit beantwortet, dass sich dies nicht lohnen würde, da sich zu wenige Taucher dafür melden würden. Insgesamt muss ich sagen, dass auf dieser Basis nach meinem Eindruck nur das schnelle Geld verdient werden soll. Die Tauchgänge sind für jeden gleich (Anfänger, Fortgeschrittener, Schnupperer), nur die Preise werden etwas modifiziert. Eigene Ausrüstung mitzubringen lohnt sich eigentlich nicht, da man den Rabatt hierfür erstmal mühsam aushandeln muss (dies ist wohl so nicht vorgesehen) und dieser auch sehr marginal ausfällt. Schnupperer werden durch die Tauchgänge in Strandnähe und der damit verbundenen getrübten Sicht, eher dazu motiviert, das Tauchhobby nicht näher ins Auge zu fassen. Für schlechte Sicht kann man keiner Tauchbasis einen Vorwurf machen, aber eine gute Tauchbasis kennt für solche Fälle Alternativtauchplätze oder sagt seinen Kunden - so wie am Vortag großspurig versprochen - einfach ab und macht einen neuen Termin aus. Bei unserer Verabschiedung bot Krasen meiner Frau noch einen weiterführenden Tauchkurs an. Er habe jedoch keine Lehrbücher und er könne den gerade gemachten Tauchgang auch gleich als ersten Tauchgang anrechnen. Meine Frau müsse nur einen Batzen Geld auf den Tisch legen...
Nun, wir waren Anfang Juli 2015 in Pomorie, genauer im Sunset Resort.

Getaucht sind meine Tochter (13 Jahre, PADI AOWD junior) mit den Angel Divers Bulgaria, die ihren Stützpunkt in Nessebar haben: http://www.angel-divers.com/en/home

Auf der Homepage ist das komplette Angebot gelistet.

Am besten dort anrufen oder vorab schon aus Österreich eine mail schicken. Wir hatten dann direkt Kontakt mit Momchil Bashev, der sogar deutsch kann. Englisch ist auch kein Problem. Nur unser Divemaster Plamen Todorov hatte mit englisch seine Not, dafür ist er seeeehr ruhig, ortkundig, total freundlich und wirkte auch kompetent. Taucht seit ca. 1978 ..!!

Wenn du was auch immer buchst, dann holen sie dich mit einem Bus direkt vom Hotel in Pomorie ab, was natürlich super praktisch ist, und bringen dich auch wieder zurück :-)

Wir haben an einem Tag zwei geführte Off-Shore Tauchgänge in Nessebar gemacht. Gut, im Roten Meer sieht man sicher besser und ist mehr Leben im Wasser, aber wir haben definitiv mehr Begegnungen mit Tieren gehabt als im Mai beim AOWD-Kurs in Sveta Marina/Kroatien. Wobei uns jeder TG ein Stückchen weiter bringt und man dann eben mehr von seiner Umwelt mitbekommt.

WICHTIG: Wir hatten unser gesamtes Gerödel bis auf Flasche und Blei dabei. Wenn man mit Bulgarian Air Charter fliegt, dann ist 20 kg Tauchgepäck gratis (!), allerdings sollte man sich das vorher per mail bestätigen lassen, sonst machen die beim Einchecken Manderl :-)

Flaschen 10/12/15 haben die dort in ausreichender Zahl, Blei auch. Mit den Leihanzügen könnte es eng werden. Da haben wir bei unser Base in Wien – scheint mir – schon mehr am Tauchturm hängen.

Wir sind mit 7 mm aber ohne Haube und ohne Handschuhe getaucht. Es waren welche dabei, die einen Shorty anhatten, und denen ist dann doch kalt geworden.

Einzig blöd ist, dass du voll adjustiert in der prallen Sonne 200 m oder mehr über den Strand schlürfen musst. Das ist bei 7 mm natürlich schweißtreibend.

Getaucht wird einmal links, einmal rechts je ca. 40 Minuten. Mittags Pause und zur freien Verfügung in Nessebar = Weltkulturerbe, also wird einem sicher nicht fad.

In der 2. Woche haben wir dann einen Tauchausflug gebucht. Wieder dasselbe Spiel: Abholung vom Hotel und dann mit dem Kleinbus diesmal in den Süden nach Sozopol. Umladen aufs Boot, einen kleinen Kutter (siehe meine Fotos auf facebook) und raus aufs Meer.

Wir hatten Pech: Die morgens noch spiegelglatte See wurde im Lauf der Fahrt rauer und es begann zu regnen. Dadurch war die Sicht unter Wasser noch schlechter als von mir erwartet. Wir sind auf offener See an der Ankerleine in einer kleinen Gruppe mit dem Divemaster auf ca. 18 m runter. Ich hab grad mal 2 m von der Leine vor mir gesehen. Unten wars dann doch besser mit der Sicht, aber die erhofften Mauerreste eines Hafeneingangs (?!) haben wir nicht gesehen. Sei´s drum, unser erster TG im offenen Meer war so und so ein Erlebnis, noch dazu bei der schwachen Sicht, und ich hab meine Cam sowieso an Bord gelassen, um nicht durchs Herumhantieren abgelenkt zu sein.

Leider mussten wir schon relativ rasch wieder auftauchen, da ich meine 12 l Flasche ausgeschnauft habe wie ein Wal. – Allerdings muss man dazu sagen, dass ich nie volle 200 bar in meinen Flaschen hatte, eher 180 und das macht sich bei meiner geringen Erfahrung dann doch bemerkbar.

Wir sind dann wieder rauf aufs Boot – Leiter, kein Problem – und nach ca. 15 bis 20 Minuten haben wir über einem Wrack eines Schiffskutters geankert. Dort war eine Boje direkt mit dem Wrack verbunden, außerdem war eine Insel oder Halbinsel in ca. 200 m Nähe. Also ruhigere See und das Abtauchen an der Kette war auch kein Problem.

Mir haben sie diesmal eine 15 l Flasche gegeben. Damit war ich auf der sicheren Seite, und es wurde ein schöner 40 Minuten Tauchgang. Das Wrack liegt gerade am Meeresgrund auf in ca. 20 m Tiefe. Die Sicht war besser als beim 1. TG, wenn auch nicht berauschend, aber das komplett vom Meer vereinnahmte Wrack mit den Schwärmen kleiner Fische war schon beeindruckend, wenn man so was zum ersten Mal sieht.

Immerhin aufregend genug, dass auf der Rückfahrt nach Pomorie alle – außer dem Fahrer – eingeschlafen sind :-)

Wir haben auf der Fahrt noch in Burgas Halt gemacht, um die Flaschen auszuladen. Dort ist die eigentliche Base mit einem angeschlossenen richtig großen Tauchshop (mit großer Harpunensammlung). DAS hätte ich nach dem winzigen Container am Strand von Nessebar nicht vermutet.


Fazit:

Das Schwarze Meer ist nicht DAS Tauchparadies auf Erden - beim Schnorcheln am Strand von Pomorie war die Sicht weit besser und die Fischvielfalt fast größer als in Nessebar auf 8 bis 10 m Tiefe. Aber wenn man schon mal dort ist, sollte man es auch betauchen!

Die Angel Divers sind eine sehr bemühte, freundliche und kompetent wirkende Truppe!

Preislich war´s für mich voll OK, wobei mir die Vergleiche fehlen. Aber das Shuttleservice vom und zum Hotel ist seeehr angenehm!

Eigene Ausrüstung ist nicht unbedingt notwendig aber sicher von Vorteil.

Wenn wir wieder mal hinfliegen sollten, dann hab ich mein Gerödel sicher wieder im Gepäck!
Ich war im Juli 13 in Bulgarien am Goldstrand. Habe mich bei der Reiseleitung über das Tauchen dort informiert. Mir wurde die Basis Deep Blue 2 empfohlen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Ich wurde immer sehr pünktlich vom Hotel (Grifid Arabella) abgeholt. Iliyan(Basisleiter) und seine Crew sind sehr bemüht. Man muss einfach nur Tauchen gehen. Nach dem Tauchgang wird sogar die Ausrüstung vom Basispersonal gewaschen. Hatte mein eigenes Gerödel mit. Wenn man im Schwarzen Meer tauchen geht, muss man sich bewusst sein, dass die Sichtweiten zw.2-5m betragen. Aber Seepferdchen satt entschädigen dafür. Ich hatte immer sehr entspannte TG völlig ohne Stress. Die Preise sind gestaffelt. Ein absolutes Erlebnis war der TG am Flugzeug. Das Tauchen durch die Turbinengehäuse und den ehemaligen Passagierraum sind super. Man fährt mit einem kleinen Boot ca.45 min. an der Küste entlang bis zum Tauchspot. Dann gehts runter bis auf max. 22 m. Kopfhaube, Handschuhe (11 Grad) und Lampe nicht vergessen. Auf der Rückfahrt hatten wir sogar das Glück Schwarzmeerdelfine zu sehen. Die Basis wirkt immer ordentlich sauber und aufgeräumt. Der Kompressor sieht super aus. Also für mich war das Tauchen eine erlebnisreiche und entspannte Zeit (man konnte dem ständigen BUM-BUM-BUM am Goldstrand ein paar Stunden entfliehen). Ich kann diese Basis nur weiter empfehlen. Grüße an ALLE VOLKMAR


Fahrt zum Flugzeug


im Flugzeug


Krabbe mit Eiern


na seht Ihr´s


Krabbe


doch gesehen


Seepferdchen


auf der Flucht


wirklich so nah

Dieses Jahr war ich im Urlaub in Bulgarien am Goldstrand. Ich wollte na klar mir auch die Unterwasserlandschaft im schwarzen Meer nicht entgehen lassen. Daher bin ich auf die Suche nach einer Tauchbasis gegangen. Per Zufall habe ich die Basis Deep Blue gefunden. Ich möchte meine Bewertung in drei Punkte unterteilen, Service, Sicherheit und Tauchmöglichkeiten:

Service:
Alle Mitarbeiter der Basis sind sehr freundlich und serviceorientiert. Das Team besteht aus Iliyan (Tauchlehrer), Radostina (Organisatorin der Basis) und Balders (Tauchlehrer). Bevor ich mich für diese Tauchbasis entschieden habe, wurde ich erst einmal über die Tauchmöglichkeiten informiert. Die Preise wurden mir auch gleich genannt. Desweitern durfte ich mir ohne irgendwelche Einwände sofort die Ausrüstung und den Kompressor anschauen. Nach den Tauchgängen hatten alle Mitarbeiter immer noch Zeit und Lust für ein Schwätzchen über den Tauchgang. Zusammenfassend habe ich mich immer sehr wohl gefühlt und das Gefühl gehabt, dass auf meine Wünsche eingegangen wurde.

Sicherheit:
Bevor ich Tauchen durfte, musse ich erst einmal mein Brevet vorzeigen. Desweiteren haben sich die Tauchlehrer in dem ersten Gespräch schon ein Bild von mir gemacht. Die Ausrüstung ist in einem guten Zustand und der Kompressor ist meiner Meinung nach in einem sehr guten Zustand. Auch wurde bei jedem Tauchgang Sauerstoff mitgeführt. Bei den Tauchgängen hatten die Tauchlehrer immer die Gruppe sicher geführt.

Tauchgänge:
Es gibt hier leider nur zwei Möglichkeiten tauchen zu gehen. Einen Tauchgang in einem alten Hafenbecken (Tauchzeit 60-70 Minuten/ Tiefe bis 7m). Hier kann man viel Kleinleben sehen, wenn man genau hinschaut. Dieser Tauchgang hat mit Ausrüstung ca 30€ gekostet. Die Zweite Möglichkeit ist ein Flugzeugwrack zu betauchen. Dieses liegt auf ca 20m und wird mit einem kleinen Boot angefahren. Da die Tauchbasis kein Boot besitzt, kostet dieser Tauchgang 100€. Dies war mir zu teuer, daher habe ich diesen Tauchgang nicht gemacht. Zum Schwarzen Meer muss man sagen, dass die Sicht von 30cm - 10m sein kann. Daher muss man sich immer vorher informieren.

Zusammenfassend ist zu sagen, ich würde der Tauchbasis 6 Flossen für Service und Sicherheit geben und 3 für das Tauchgebiet.
Nun wollen wir uns auch etwas Zeit nehmen, um unseren Erfahrungsbericht zu dieser Basis abzugeben.

Wir hatten uns vor unserer Reise per Email mit der Basis in Verbindung gesetzt, um die verschiedenen Möglichkeiten und Preise zu erfahren.
Die Antworten kamen recht zeitnah und waren auch sehr detailliert.

Vor Ort haben wir als erstes Harry kennengelernt (auch wenn er sich nicht gleich zu erkennen gab) :-)
Da wir ´frisch gebackene Taucher´ sind, wollte er uns natürlich erst einmal bei einem Shore-Dive ´kennenlernen´ und sehen, ob wir Taucher oder Partytouristen sind :-)

Gesagt, getan: beim ersten Tauchgang ging es vom Strand aus ins Wasser und wir tauchten ab. Danach hatten wir sofort ´grünes Licht´ für unseren ersten Bootstauchgang.
Am nächsten Tag standen wir zur abgemachten Zeit da und mussten feststellen, dass man nur mit uns beiden rausfährt. Gut, das Boot war nicht sonderlich groß und der Skipper packte während der Wartezeit erst einmal die Angel aus, aber wir waren dennoch positiv überrascht, dass wir nur zu dritt waren (was natürlich jedem Anfänger zu Gute kommt).

Harry zeigte uns diverse Muschelbänke, Grundeln, Krabben, große Quallen und sogar ein altes versunkenes kleines Schiff (von dem lediglich noch der Handlauf aus dem Sand schaute).
Die Tauchzeiten wurden sehr gut ausgeschöpft (meist um die 45 - 50 min.), so dass sich das Ganze auch lohnte (und für volle Flaschen spricht).

Im Großen und Ganzen ist die Tauchbasis und das Schwarze Meer wirklich sehr empfehlenswert und für Anfänger sehr gut geeignet, die Strömung ist relativ gering, die Sichtweite mit ca. 6 - 15 m recht durchschnittlich und man wird nicht gleich von ´zu vielen´ Eindrücken erschlagen.

Die Preise waren für Landesverhältnisse relativ hoch (EUR 30,00 Shore-Dive / EUR 40,00 Bootstauchgang) allerdings macht es der Service und die Betreuung wieder wett
(wo bekommt man bitte einen Bootstauchgang, der nur auf 2 Personen zugeschnitten ist für EUR 80,00 all in?).

Unsere Ausrüstung konnten wir in der Basis lassen, so dass wir sie nicht jeden Tag herumschleppen mussten.
Wir hatten sie zwar nach dem Tauchgang vor Ort gereinigt jedoch wurden die Atemregler nochmals von Harry durchgespült - ´gehört zum Service´ meinte er.

Sowohl er als auch sein Sohn sind sehr sympathisch, professionell und machten unsere ersten Meerestauchgänge zu einem tollen Erlebnis, das wir nicht vergessen werden.

Somit hier 5 von 6 Flossen für diese tolle Tauchbasis


´Tauchboot´

Ich war vom 17.5. bis zum 31.5.2010 Gast in diesem Hotel. Die Anlage besteht aus insgesamt 5 Hotels in einem abgezäunten, bewachten Areal. In kommunistischer Zeit waren diese Hotels ausschließlich für Regierungsmitglieder und deren Gäste bestimmt. Das Hotel befindet sich in einem guten Zustand und hat 4 Sterne Landeskategorie. Hauptgrund für die Buchung des Hotels war das sich das ´Gallati´ Divecenter mit in dem Komplex befindet.
Die Zimmer sind sehr geräumig , sauber und haben , mein Rücken hats gedankt, gute Matratzen in den Betten. Es wurde täglich gereinigt incl. Handtuchwechsel, Bettwäsche wurde zweimal die Woche gewechselt.
Ich habe in dem Urlaub erstmalig das Experiment ´All Inclusive´ gewagt. Normalerweise gehe ich lieber in den lokalen Restaurants essen. Aber die Mahlzeiten waren durchweg gut, abwechslungsreiche lokale Küche. Einzig der Kaffee, die Frühstückswurst und der Fruchtsaft waren nicht so dolle. Das Personal war sehr aufmerksam, allerdings manchmal zu flott beim Abräumen. Ich habe es erlebt, das ich am Büfett was nachgeholt habe, als ich an meinen Tisch zurückkam, war das Getränk weg und neu eingedeckt :-) Apropos Getränke : Lokale Spirituosen, Bier und Wein waren im ´All in´ bis 23 Uhr mit drin. Muß man sich schon zurückhalten, wenn man am nächsten Tag tauchen will.
Sprachprobleme gab es keine, mit den Angestellten konnte man sich zumindest in den Grundfragen mit Deutsch oder Englisch verständigen, an der Rezeption gab es auch Personal mit sehr guten Deutschkenntnissen.
Das Hotel hat auch einen großen Wellnessbereich mit Sauna, Massagen, diversen Anwendungen und einem Thermalbad. Deswegen wird das Hotel hauptsächlich von deutschen Rentnern besucht. Viele sind Stammgäste, die regelmäßig zum Kuren hinfahren.
Noch etwas : Ich habe beim Tauchen selten so wenig Müll unter Wasser gesehen wie dort. Spricht für das Publikum im Hotel !
Fazit : Ein ruhiges, angenehmes Hotel mit gutem Service und guter, abwechslungsreicher Küche. Ich kann es weiterempfehlen.


Hotel vom Steg aus gesehen


Eingangsbereich des Hotels

Ich war vom 17.5 bis zum 31.5. 2010 als Gast im ´Sunny Day ´ Resort und habe 6 TG´s in der im Komplex ansässigen Tauchbasis gemacht. Im Vorfeld muß ich sagen, das ich mir diese Reise nicht selbst ausgesucht habe , es war ein Geschenk von Verwandten, die keine Ahnung vom Tauchen haben. Ich bin also erst mal mit gemischten Gefühlen nach Varna gereist. Das schwarze Meer ist tauchtechnisch ja eher unbekannt. Am Morgen nach der Anreise habe ich mich erst einmal in der Tauchbasis angemeldet. Der Besitzer Thomas Gallati hat mich ausführlich über die Gegebenheiten informiert und erklärt, was mich erwartet und was ich nicht erwarten kann. So ging es dann am nächsten Morgen zum ersten Tauchgang. Ruhige See, Wassertemperatur von 9 Grad C. und gute Sicht. Dann kam meine Kamera zum Einsatz : Ein Seepferdchen neben dem anderen, bei ca . 100 habe ich aufgehört zu zählen, dazwischen Dutzende von Seenadeln und etliche Leierfische im Seeboden versteckt. Nach 60 min Tauchzeit und etlichen Bildern war ich doch recht begeistert. Es sind dann insgesamt 6 Tauchgänge, davon ein sehr interessanter Nacht- Tg. geworden. Tauchtiefen von mehr als 6m sind nicht zu erreichen und der Seegrund ist reiner Sandboden. Nur im Bereich der Marina die an einem Hotelkomplex angeschlossen ist befinden sich zum Schutz des Hafens große Steinblöcke, in diesen tummeln sich haufenweise Grundeln, Schleimfische, Lippfische, Krebse und Krabben. Insgesamt war ich wirklich postiv überrascht von der Unterwasserwelt Bulgariens. Zu Thomas Gallati ist zu sagen, das er selber fotografiert, wir haben unter Wasser gut harmoniert, sind ruhig getaucht, haben uns gegenseitig die Motive gezeigt. Er geht sehr gut auf die Wünsche der Kunden ein, taucht nach seiner Aussage ausschließlich nur mit jeweils einem Tauchgast. Über die Leihausrüstung kann ich nicht viel sagen, da ich mit eigenem Eqipment tauche. Ich habe nur einmal die Ausrüstung bei einem Tauchschüler gesehen, machte auf mich einen zumindest optisch guten Eindruck.
Fazit : Ich war positiv überrascht vom Lebensraum schwarzes Meer und die Tauchbasis macht einen guten Job. Es hat mir gefallen! Nebenbei gesagt haben wir noch zwei Sightseeing - Touren mit Thomas gemacht, die sind zwar etwas teurer sind als die von örtlichen Anbietern, aber dafür individueller und informativer.
Bilder folgen später!
Es ist zwar schon 2 Jahre her, aber da hier im Net noch nicht viel über Tauchen in Bulgarien steht möchte ich diesen kurzen Bericht fertigen.
Ich war vom 18.09.-02.10. im Hotel Sunny Beach der Iberostar Kette am Sonnenstrand zum relaxen. Dieses Hotel ist in direkter Nähe zum Strand und man kann nach jeder Seite kilometerweit shoppen. Über Internet habe ich nach einer Tauchmöglichkeit gesucht und nur den ´Angel Divers Club´ in Nessebar gefunden.Bevor ich darüber berichte noch folgendes, es gibt noch eine Tauchmöglichkeit in einer Strandbude ca. 1km entfernt vom Hotel mit tauchen vom Strand aus (weiß leider den Namen nicht mehr).
Nun zu den ´Angel Divers´ in Nessebar am Sonnenstrand, damit wurde geworben. Mit einem Strandspaziergang ca. 2-3km bis nach Nessebar habe ich denn das Passenger Terminal mit Tauchshop gefunden, dachte ich. Von diesem Tauchshop (-bude) stimmt nur die Handynummer die dort zu finden war. Mit dieser Nummer kam tatsächlich eine Verbindung zustande. Die eigendliche Tauchbasis liegt bei Sozopol (Nähe Flugplatz Burgas) und ist nicht so wie im Handout beschrieben oder abgebildet, nur die Preise stimmen. Nachdem ich also mit dem Basenleiter einig wurde (mangels alternativen) 90 € für 2 Wracktauchgänge ging es vom Hotel los. Erst noch einen Engländer abholen (mit knapp 30 TG) und dann los zur Basis (größere Rumpelkammer) und die Ausrüstung zusammengestellt, anschließend mit dem einem kleine Bus zum Hafen von Sozopol indem das sehr gute Schlauchboot lag. Mit dem Boot sind wir etwa eine halbe Stunde gefahren und standen dann über dem zu betauchenden Wrack. Wir haben einen Schiffsplan der ´Mo Panc´ erhalten und gesagt bekommen das wir am Heck runterkommen auf der Steuerbordseite und die Schrauben besichtigen werden. Nach dem mein Englischer Tauchpartner Luft zog wie ein Wal und auch die Tarierprobleme von mir und nicht vom Tauchleiter behoben wurden, ging der 1. Tauchgang 19 Minuten und lag bei 27,8m und der 2. Tauchgang 24 Minuten bei max. 31,7m.
Immerhin habe ich jetzt schonmal im Schwarzen Meer bei Sichtweite von 5-7m und 19° Wassertemperatur getaucht.
Fazit: Das Tauchgerät,das Tauchboot und das Wrack waren ok, der Preis sehr teuer. Die Tauchpartner werden hauptsächlich Engländer sein (Hochburg wie in Griechenland). Sprache fürs Briefing sodenn Englich oder Bulgarisch.
Zu diesem Zeitpunkt leider die einzige Alternative als vom Strand hinein zu tauchen.
Ich hoffe das dieser Bericht und die Bilder dazu etwas helfen.
Fazit:


Passenger Terminal


Keine Tauchbasis mehr


Tauchbasis


Fahrzeug der Basis


Tauchboot


Hand out außen


Hand out innen


Visitenkarte


Mo Panc

Ich war Ende Juni mit meiner Frau in Harry's Diving Center. Von drei angeschriebenen Basen im Umkreis des Goldstrandes war es die einzige, die überhaupt mal geantwortet hat, auch wenn diese Antwort nicht sehr detailliert war und eine weitere Frage bis zu unserem Eintreffen (obwohl zwei Wochen Zeit) unbeantwortet blieb. Darum beschlossen wir, der Basis direkt nach unserer Ankunft in Bulgarien mal einen Besuch abzustatten und uns selbst ein Bild zu machen (die Berichte hier sind ja leider bereits etwas älter). Krasen, der Sohn des Inhabers Todor, empfing uns und machte einen professionellen Eindruck. Die Basis war an dem Abend zwar ziemlich versandet, aber wir entschuldigten dies mit einem harten Arbeitstag an dem man noch nicht zum durchfegen gekommen war, schließlich liegt die Basis ja direkt an Strand. Krasen beantwortete unsere Fragen und zeigte uns Fotos, was wir denn Schönes sehen könnten. Dabei betonte er, dass diese Fotos das wahre Leben am Riff wiederspiegeln würden und nicht aufgehübscht worden sind. Nun ging es darum, die Tauchgänge zu planen. Krasen sagte uns, dass das Meer in den letzten Tagen ziemlich trüb war, es sich aber gerade wieder bessern würde. Da er uns nur gute Tauchgänge anbieten wolle, würde er am nächsten Tag etwas früher in die Basis kommen, die Sicht prüfen und uns benachrichtigen, ob er uns einen guten Tauchgang anbieten könne. Bootstauchgänge könnte er uns höchstwahrscheinlich nicht anbieten, da wir ja nur zu zweit seien und er noch mindestens einen dritten Taucher mitnehmen würde, damit es sich für ihn auch lohnt. Aber sein Hausriff sei ja, wie man auf seinen Fotos sehen kann, auch sehr ergiebig... Am nächsten Tag teilte er uns mit, das die Sicht überraschenderweise super sei und wir uns auf einen tollen Tauchgang freuen könnten. In der Basis angekommen (der Sand vom Vortag war noch vorhanden), lernten wir auch seinen Vater Todor kennen, der uns nett begrüßte und sich als unseren Guide vorstellte. Sein Sohn würde mit zwei anderen Tauchern tauchen; jeder Taucher solle top betreut sein. Die Leihausrüstung für meine Frau (ich hatte meine eigene mit) machte einen guten Eindruck. Fertig ausgerüstet sollten wir schonmal zum Strand gehen und dort auf unseren Guide warten. Als dieser kam, schwammen wir ein wenig raus (gerade soweit, dass wir die Badenden nicht stören konnten) und tauchten ab. Die Erwartungen nach der Ankündigung, eine Supersicht zu haben, wurden dann augenblicklich gedämpft. Wenn dies eine Supersicht ist, möchte ich eine normale oder gar eine schlechte Sicht dort nicht kennenlernen und die Basis befindet sich eindeutig am falschen Ort. Nun gut, dies ist ja erst der Beginn des Tauchgangs und der Guide wird schon wissen, wo es was zu sehen gibt, dachten wir. Stattdessen wurden wir in großen Kreisbahnen im 5m Bereich 40 Minuten durch die trübe Suppe geguided. Zu sehen gab es außer einem Krebs, der von Todor ziemlich rüde mit dem Messer berührt wurde, nichts. Nach dem Tauchgang fragten wir, ob es nicht bessere Plätze geben würde, an denen man auch Teile der auf den Fotos zu sehenden Flora und Fauna sehen könnte. Diese Frage wurde von Krassen (sein Vater musste sich nach dem harten Tauchgang (er hatte ja auch seine schwere Goldkette dabei) erstmal ausruhen) damit beantwortet, dass sich dies nicht lohnen würde, da sich zu wenige Taucher dafür melden würden. Insgesamt muss ich sagen, dass auf dieser Basis nach meinem Eindruck nur das schnelle Geld verdient werden soll. Die Tauchgänge sind für jeden gleich (Anfänger, Fortgeschrittener, Schnupperer), nur die Preise werden etwas modifiziert. Eigene Ausrüstung mitzubringen lohnt sich eigentlich nicht, da man den Rabatt hierfür erstmal mühsam aushandeln muss (dies ist wohl so nicht vorgesehen) und dieser auch sehr marginal ausfällt. Schnupperer werden durch die Tauchgänge in Strandnähe und der damit verbundenen getrübten Sicht, eher dazu motiviert, das Tauchhobby nicht näher ins Auge zu fassen. Für schlechte Sicht kann man keiner Tauchbasis einen Vorwurf machen, aber eine gute Tauchbasis kennt für solche Fälle Alternativtauchplätze oder sagt seinen Kunden - so wie am Vortag großspurig versprochen - einfach ab und macht einen neuen Termin aus. Bei unserer Verabschiedung bot Krasen meiner Frau noch einen weiterführenden Tauchkurs an. Er habe jedoch keine Lehrbücher und er könne den gerade gemachten Tauchgang auch gleich als ersten Tauchgang anrechnen. Meine Frau müsse nur einen Batzen Geld auf den Tisch legen...
Nun, wir waren Anfang Juli 2015 in Pomorie, genauer im Sunset Resort.

Getaucht sind meine Tochter (13 Jahre, PADI AOWD junior) mit den Angel Divers Bulgaria, die ihren Stützpunkt in Nessebar haben: http://www.angel-divers.com/en/home

Auf der Homepage ist das komplette Angebot gelistet.

Am besten dort anrufen oder vorab schon aus Österreich eine mail schicken. Wir hatten dann direkt Kontakt mit Momchil Bashev, der sogar deutsch kann. Englisch ist auch kein Problem. Nur unser Divemaster Plamen Todorov hatte mit englisch seine Not, dafür ist er seeeehr ruhig, ortkundig, total freundlich und wirkte auch kompetent. Taucht seit ca. 1978 ..!!

Wenn du was auch immer buchst, dann holen sie dich mit einem Bus direkt vom Hotel in Pomorie ab, was natürlich super praktisch ist, und bringen dich auch wieder zurück :-)

Wir haben an einem Tag zwei geführte Off-Shore Tauchgänge in Nessebar gemacht. Gut, im Roten Meer sieht man sicher besser und ist mehr Leben im Wasser, aber wir haben definitiv mehr Begegnungen mit Tieren gehabt als im Mai beim AOWD-Kurs in Sveta Marina/Kroatien. Wobei uns jeder TG ein Stückchen weiter bringt und man dann eben mehr von seiner Umwelt mitbekommt.

WICHTIG: Wir hatten unser gesamtes Gerödel bis auf Flasche und Blei dabei. Wenn man mit Bulgarian Air Charter fliegt, dann ist 20 kg Tauchgepäck gratis (!), allerdings sollte man sich das vorher per mail bestätigen lassen, sonst machen die beim Einchecken Manderl :-)

Flaschen 10/12/15 haben die dort in ausreichender Zahl, Blei auch. Mit den Leihanzügen könnte es eng werden. Da haben wir bei unser Base in Wien – scheint mir – schon mehr am Tauchturm hängen.

Wir sind mit 7 mm aber ohne Haube und ohne Handschuhe getaucht. Es waren welche dabei, die einen Shorty anhatten, und denen ist dann doch kalt geworden.

Einzig blöd ist, dass du voll adjustiert in der prallen Sonne 200 m oder mehr über den Strand schlürfen musst. Das ist bei 7 mm natürlich schweißtreibend.

Getaucht wird einmal links, einmal rechts je ca. 40 Minuten. Mittags Pause und zur freien Verfügung in Nessebar = Weltkulturerbe, also wird einem sicher nicht fad.

In der 2. Woche haben wir dann einen Tauchausflug gebucht. Wieder dasselbe Spiel: Abholung vom Hotel und dann mit dem Kleinbus diesmal in den Süden nach Sozopol. Umladen aufs Boot, einen kleinen Kutter (siehe meine Fotos auf facebook) und raus aufs Meer.

Wir hatten Pech: Die morgens noch spiegelglatte See wurde im Lauf der Fahrt rauer und es begann zu regnen. Dadurch war die Sicht unter Wasser noch schlechter als von mir erwartet. Wir sind auf offener See an der Ankerleine in einer kleinen Gruppe mit dem Divemaster auf ca. 18 m runter. Ich hab grad mal 2 m von der Leine vor mir gesehen. Unten wars dann doch besser mit der Sicht, aber die erhofften Mauerreste eines Hafeneingangs (?!) haben wir nicht gesehen. Sei´s drum, unser erster TG im offenen Meer war so und so ein Erlebnis, noch dazu bei der schwachen Sicht, und ich hab meine Cam sowieso an Bord gelassen, um nicht durchs Herumhantieren abgelenkt zu sein.

Leider mussten wir schon relativ rasch wieder auftauchen, da ich meine 12 l Flasche ausgeschnauft habe wie ein Wal. – Allerdings muss man dazu sagen, dass ich nie volle 200 bar in meinen Flaschen hatte, eher 180 und das macht sich bei meiner geringen Erfahrung dann doch bemerkbar.

Wir sind dann wieder rauf aufs Boot – Leiter, kein Problem – und nach ca. 15 bis 20 Minuten haben wir über einem Wrack eines Schiffskutters geankert. Dort war eine Boje direkt mit dem Wrack verbunden, außerdem war eine Insel oder Halbinsel in ca. 200 m Nähe. Also ruhigere See und das Abtauchen an der Kette war auch kein Problem.

Mir haben sie diesmal eine 15 l Flasche gegeben. Damit war ich auf der sicheren Seite, und es wurde ein schöner 40 Minuten Tauchgang. Das Wrack liegt gerade am Meeresgrund auf in ca. 20 m Tiefe. Die Sicht war besser als beim 1. TG, wenn auch nicht berauschend, aber das komplett vom Meer vereinnahmte Wrack mit den Schwärmen kleiner Fische war schon beeindruckend, wenn man so was zum ersten Mal sieht.

Immerhin aufregend genug, dass auf der Rückfahrt nach Pomorie alle – außer dem Fahrer – eingeschlafen sind :-)

Wir haben auf der Fahrt noch in Burgas Halt gemacht, um die Flaschen auszuladen. Dort ist die eigentliche Base mit einem angeschlossenen richtig großen Tauchshop (mit großer Harpunensammlung). DAS hätte ich nach dem winzigen Container am Strand von Nessebar nicht vermutet.


Fazit:

Das Schwarze Meer ist nicht DAS Tauchparadies auf Erden - beim Schnorcheln am Strand von Pomorie war die Sicht weit besser und die Fischvielfalt fast größer als in Nessebar auf 8 bis 10 m Tiefe. Aber wenn man schon mal dort ist, sollte man es auch betauchen!

Die Angel Divers sind eine sehr bemühte, freundliche und kompetent wirkende Truppe!

Preislich war´s für mich voll OK, wobei mir die Vergleiche fehlen. Aber das Shuttleservice vom und zum Hotel ist seeehr angenehm!

Eigene Ausrüstung ist nicht unbedingt notwendig aber sicher von Vorteil.

Wenn wir wieder mal hinfliegen sollten, dann hab ich mein Gerödel sicher wieder im Gepäck!
Ich war im Juli 13 in Bulgarien am Goldstrand. Habe mich bei der Reiseleitung über das Tauchen dort informiert. Mir wurde die Basis Deep Blue 2 empfohlen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Ich wurde immer sehr pünktlich vom Hotel (Grifid Arabella) abgeholt. Iliyan(Basisleiter) und seine Crew sind sehr bemüht. Man muss einfach nur Tauchen gehen. Nach dem Tauchgang wird sogar die Ausrüstung vom Basispersonal gewaschen. Hatte mein eigenes Gerödel mit. Wenn man im Schwarzen Meer tauchen geht, muss man sich bewusst sein, dass die Sichtweiten zw.2-5m betragen. Aber Seepferdchen satt entschädigen dafür. Ich hatte immer sehr entspannte TG völlig ohne Stress. Die Preise sind gestaffelt. Ein absolutes Erlebnis war der TG am Flugzeug. Das Tauchen durch die Turbinengehäuse und den ehemaligen Passagierraum sind super. Man fährt mit einem kleinen Boot ca.45 min. an der Küste entlang bis zum Tauchspot. Dann gehts runter bis auf max. 22 m. Kopfhaube, Handschuhe (11 Grad) und Lampe nicht vergessen. Auf der Rückfahrt hatten wir sogar das Glück Schwarzmeerdelfine zu sehen. Die Basis wirkt immer ordentlich sauber und aufgeräumt. Der Kompressor sieht super aus. Also für mich war das Tauchen eine erlebnisreiche und entspannte Zeit (man konnte dem ständigen BUM-BUM-BUM am Goldstrand ein paar Stunden entfliehen). Ich kann diese Basis nur weiter empfehlen. Grüße an ALLE VOLKMAR


Fahrt zum Flugzeug


im Flugzeug


Krabbe mit Eiern


na seht Ihr´s


Krabbe


doch gesehen


Seepferdchen


auf der Flucht


wirklich so nah

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