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Tauchen in Thailand

Die zum Tauchen zur Verfügung stehenden Tauchgebiete befinden sich in der Andamanensee einerseits und im Golf von Thailand andererseits. Die Tauchplätze haben alles eines gemeinsam: sie werden vom Monsun beherrscht. Der Südwestmonsun beeinflußt von Juni bis Oktober die Betauchbarkeit der Tauchplätze in der Andamanensee und der Nordostmonsun macht das gleiche von Oktober bis April mit den Tauchplätzen im Golf von Thailand.

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Wir waren vom 28.12.17-04.01.18 auf der 8-Tage Burma Tauchsafari. Insgesamt hat es uns gut gefallen. Wir hatten eine sehr nette Truppe erwischt, da konnte man sich mit jedem gut unterhalten und es waren sehr interessante Leute dabei. Auch Marco, unser Tauchguide, war super und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir uns wohlgefühlt haben. Auch die thailändische Crew war tadellos. Die Divesites hatten wir uns etwas spannender vorgestellt, was aber sicherlich auch an der schlechten Sicht lag, die wir fast die gesamte Zeit hatten. Ausserdem gab es oft starke Strömung sowie relativ viel Wind und Wellengang. Viel grosse Tiere haben wir also nicht gesehen, aber es gab viel sehr schöne und bunte Weichkorallen, Annemonen, Höhlen und eben auch viel Kleinzeugs zu entdecken. Schön ist, dass man fast alleine im Archipel unterwegs ist, ganz selten mal ein anderes Tauchboot, wenn dann nur (leider) Fischerboote. Das Essen war gut, es gab jeden Tag etwas anderes, und wer die thailändische Küche mag, war gut aufgehoben. Auch auf Vegetarier wurde Rücksicht genommen. Bier konnte man entweder an Bord kaufen, oder beim Einreisestopp in Kawthaung am Anfang der Reise für sich selber kaufen und im Kühlschrank lagern. Das war eine gute Sache. Wir haben für Verpflegung/Getränke somit auf dem Schiff kein extra Geld mehr gebraucht. Jedoch gab es einige Defizite, die angesichts des Preises unangebracht waren. Wir sind auf burmesischer Seite in Kawthaung zugestiegen. Vorab hieß es, wir treffen uns dort um 13Uhr am Anleger. Gut, dass ich mich einen Tag vorher nochmal gemeldet habe, denn die Zeit wurde dann auf 15.30 h geändert. Letztendlich kam das Schiff um ca. 19.30 h. In diesen 4 Stunden Wartezeit hatten wir keine Informationen, was los ist, ob wir noch abholt werden oder was passiert. Wir waren die einzigen Gäste, die hier zusteigen sollten, entsprechend war unsere Verunsicherung. Das Büro der Immigration machte dann auch um ca. 17 h zu. Frank war nicht zu erreichen. Glücklicherweise war der Mitarbeiter der Immigration so nett uns mitzuteilen, dass das Schiff wohl noch kommen wird und er auch so lange mit uns warten würde. Als das Schiff endlich kam, hieß es zunächst, dass es an dem Tag keine Einreise nach Burma mehr geben würde, was bedeutet hätte, dass sich alles noch weiter nach hinten verschiebt. Anscheinend hatte der Mitarbeiter der Immigration aber seinen guten Tag, kam mit auf das Boot und nach 1 Stunde hatten alle ihr Visum. Von den Mitreisenden haben wir erfahren, dass es ihnen auf thailändischer Seite ähnlich ergangen war, wenig Infos, keine Rückmeldung was ist und wann es losgeht. Frank nicht erreichbar. Was wir gehört haben lag es wohl an verschiedenen Faktoren, die Köchin kam zu spät, es musste morgens noch getankt werden, weil es abends nicht mehr gemacht worden war, dabei traten Probleme auf und außerdem war ein Besatzungsmitglied zu spät bei den Behörden gemeldet worden, so dass die Ausreise auf Thailand sich entsprechend hingezogen hat. Einfach schlecht organisiert würde ich sagen. Für die Erwartungen an einen deutschen Anbieter ein No-Go. Die zweite Enttäuschung kam dann, als wir unsere Leihausrüstung entgegen nahmen, für die wir entsprechend den Preisen auf der Homepage bezahlt hatten. Die Anzüge bestanden sprichwörtlich nur noch aus Fetzen. Dem Diveguide war es sichtlich peinlich, uns diese Dinger aushändigen zu müssen. Mein Freund bekam von ihm dann einen Anzug aus seinem Privatbesitz, damit er überhaupt tauchen konnte. Ich hatte glücklicherweise als Backup meinen eigenen Anzug mitgebracht, der Leihanzug war nicht tragbar. Flossen, Füßlinge und Masken waren absolut in Ordnung. Bei 4 Tauchgängen pro Tag und einer Wassertemperatur von 26 – 27 Grad braucht man vernünftige Anzüge um nicht zu frieren und bei den Preisen der Leihausrüstung kann man das auch erwarten. Die Kabinen waren soweit ok, wir hatten die teuerste Kategorie mit dem Privatbad gebucht. Dort funktionierte erstmal weder der Wasserhahn noch der Duschkopf, was allerdings sofort nach Melden behoben wurde. 2 Handtücher waren vorhanden, wurden aber während der ganzen Woche nicht einmal gewechselt. Der Mülleimer in der Toilette mit dem Klopapier wurde auf Nachfrage hin einmal ausgeleert. Alles nicht dramatisch. Aber das Preis/Leistungsverhältnis sollte schon stimmten. Die Tauchguides waren sehr unterschiedlich. Wir hatten den Schweizer Marco, der sich sehr bemüht hat und vieles, was durch verpeilte Organisation seitens Frank schiefgelaufen war, wieder versucht hat auszugleichen. Der zweite Tauchguide Philip war weniger engagiert. Bei einem Tauchgang hatte er nicht mitgekommen, dass eine Taucherin beim Abtauchen Probleme mit dem Druckausgleich hatte und von daher war die Tauchgruppe ohne Guide wieder aufgetaucht. Der Tauchguide hat den Tauchgang dann einfach alleine fortgesetzt. Die Tauchgruppe aus 3 Leuten musste dann 20 Minuten an der Oberfläche warten, bis das Schiff auf sie aufmerksam wurde, da sie auch keine Boje dabei hatten. Die dritte Gruppe hatte gar keinen Tauchguide. Zwar bestand sie aus sehr erfahrenen Tauchern, die teilweise selbst Tauchlehrer waren, trotzdem kam es unerwartet, dass sie alleine tauchen mussten. In unserer Gruppe war eine Taucherin mit erst 10 Tauchgängen. Die Tauchgänge waren nicht alle einfach, die Sicht meist schlecht, es gab Strömung, Höhlentauchgänge und Nachttauchgänge. Zum Glück hat sie sich tapfer geschlagen und alles gut hingekriegt, auch das Tauchen durch die teilweise engen Höhlen und die Strömung. Generell würde ich aber sagen, dass aufgrund der Sicherheit nur Taucher mit etwas mehr Erfahrung diese Tour machen sollten. Es gab auf dem Schiff kein Satellitentelefon und beim Nachttauchgang mit Strömung stand die komplette Crew angespannt an der Reeling um permanent zu kontrollieren, ob alle Taucher (Lampen) unter Wasser noch beisammen waren. Von den aufblasbaren Rettungsbooten an Bord war nur eines einsatzbereit, das andere war mit Seilen befestigt und wäre im Falle eines Unterganges nicht aufgegangen. Wir waren zum Teil weitab vom Festland, es gab keine anderen Tauchschiffe und nur ein paar schrottreife Fischerboote um uns herum. Unser Schiff hatte leider auch kein Dinghi, was einerseits die Tauchgänge bei Wellengang erschwerte und uns andererseits die Möglichkeit nahm, auf den Inseln, vor denen geankert wurde, an Land zu gehen. Sehr schade. Am letzten Tag fiel nach dem Morgentauchgang der Kompressor aus, das heißt der letzte Tauchgang um 10 h fiel aus. Zum Glück war es der Abreisetag und die Sache ist nicht am Anfang oder mittendrin passiert. Frank hat uns am Hafen in Ranong in Empfang genommen. Seine Reaktion auf meine Hinweise auf die Abholung in Kawthaung und die „Fetzentauchanzüge“ hätte gleichgültiger nicht sein können.
Wir waren vom 28.12.17-04.01.18 auf der 8-Tage Burma Tauchsafari. Insgesamt hat es uns gut gefallen. Wir hatten eine sehr nette Truppe erwischt, da konnte man sich mit jedem gut unterhalten und es waren sehr interessante Leute dabei. Auch Marco, unser Tauchguide, war super und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir uns wohlgefühlt haben. Auch die thailändische Crew war tadellos. Die Divesites hatten wir uns etwas spannender vorgestellt, was aber sicherlich auch an der schlechten Sicht lag, die wir fast die gesamte Zeit hatten. Ausserdem gab es oft starke Strömung sowie relativ viel Wind und Wellengang. Viel grosse Tiere haben wir also nicht gesehen, aber es gab viel sehr schöne und bunte Weichkorallen, Annemonen, Höhlen und eben auch viel Kleinzeugs zu entdecken. Schön ist, dass man fast alleine im Archipel unterwegs ist, ganz selten mal ein anderes Tauchboot, wenn dann nur (leider) Fischerboote. Das Essen war gut, es gab jeden Tag etwas anderes, und wer die thailändische Küche mag, war gut aufgehoben. Auch auf Vegetarier wurde Rücksicht genommen. Bier konnte man entweder an Bord kaufen, oder beim Einreisestopp in Kawthaung am Anfang der Reise für sich selber kaufen und im Kühlschrank lagern. Das war eine gute Sache. Wir haben für Verpflegung/Getränke somit auf dem Schiff kein extra Geld mehr gebraucht. Jedoch gab es einige Defizite, die angesichts des Preises unangebracht waren. Wir sind auf burmesischer Seite in Kawthaung zugestiegen. Vorab hieß es, wir treffen uns dort um 13Uhr am Anleger. Gut, dass ich mich einen Tag vorher nochmal gemeldet habe, denn die Zeit wurde dann auf 15.30 h geändert. Letztendlich kam das Schiff um ca. 19.30 h. In diesen 4 Stunden Wartezeit hatten wir keine Informationen, was los ist, ob wir noch abholt werden oder was passiert. Wir waren die einzigen Gäste, die hier zusteigen sollten, entsprechend war unsere Verunsicherung. Das Büro der Immigration machte dann auch um ca. 17 h zu. Frank war nicht zu erreichen. Glücklicherweise war der Mitarbeiter der Immigration so nett uns mitzuteilen, dass das Schiff wohl noch kommen wird und er auch so lange mit uns warten würde. Als das Schiff endlich kam, hieß es zunächst, dass es an dem Tag keine Einreise nach Burma mehr geben würde, was bedeutet hätte, dass sich alles noch weiter nach hinten verschiebt. Anscheinend hatte der Mitarbeiter der Immigration aber seinen guten Tag, kam mit auf das Boot und nach 1 Stunde hatten alle ihr Visum. Von den Mitreisenden haben wir erfahren, dass es ihnen auf thailändischer Seite ähnlich ergangen war, wenig Infos, keine Rückmeldung was ist und wann es losgeht. Frank nicht erreichbar. Was wir gehört haben lag es wohl an verschiedenen Faktoren, die Köchin kam zu spät, es musste morgens noch getankt werden, weil es abends nicht mehr gemacht worden war, dabei traten Probleme auf und außerdem war ein Besatzungsmitglied zu spät bei den Behörden gemeldet worden, so dass die Ausreise auf Thailand sich entsprechend hingezogen hat. Einfach schlecht organisiert würde ich sagen. Für die Erwartungen an einen deutschen Anbieter ein No-Go. Die zweite Enttäuschung kam dann, als wir unsere Leihausrüstung entgegen nahmen, für die wir entsprechend den Preisen auf der Homepage bezahlt hatten. Die Anzüge bestanden sprichwörtlich nur noch aus Fetzen. Dem Diveguide war es sichtlich peinlich, uns diese Dinger aushändigen zu müssen. Mein Freund bekam von ihm dann einen Anzug aus seinem Privatbesitz, damit er überhaupt tauchen konnte. Ich hatte glücklicherweise als Backup meinen eigenen Anzug mitgebracht, der Leihanzug war nicht tragbar. Flossen, Füßlinge und Masken waren absolut in Ordnung. Bei 4 Tauchgängen pro Tag und einer Wassertemperatur von 26 – 27 Grad braucht man vernünftige Anzüge um nicht zu frieren und bei den Preisen der Leihausrüstung kann man das auch erwarten. Die Kabinen waren soweit ok, wir hatten die teuerste Kategorie mit dem Privatbad gebucht. Dort funktionierte erstmal weder der Wasserhahn noch der Duschkopf, was allerdings sofort nach Melden behoben wurde. 2 Handtücher waren vorhanden, wurden aber während der ganzen Woche nicht einmal gewechselt. Der Mülleimer in der Toilette mit dem Klopapier wurde auf Nachfrage hin einmal ausgeleert. Alles nicht dramatisch. Aber das Preis/Leistungsverhältnis sollte schon stimmten. Die Tauchguides waren sehr unterschiedlich. Wir hatten den Schweizer Marco, der sich sehr bemüht hat und vieles, was durch verpeilte Organisation seitens Frank schiefgelaufen war, wieder versucht hat auszugleichen. Der zweite Tauchguide Philip war weniger engagiert. Bei einem Tauchgang hatte er nicht mitgekommen, dass eine Taucherin beim Abtauchen Probleme mit dem Druckausgleich hatte und von daher war die Tauchgruppe ohne Guide wieder aufgetaucht. Der Tauchguide hat den Tauchgang dann einfach alleine fortgesetzt. Die Tauchgruppe aus 3 Leuten musste dann 20 Minuten an der Oberfläche warten, bis das Schiff auf sie aufmerksam wurde, da sie auch keine Boje dabei hatten. Die dritte Gruppe hatte gar keinen Tauchguide. Zwar bestand sie aus sehr erfahrenen Tauchern, die teilweise selbst Tauchlehrer waren, trotzdem kam es unerwartet, dass sie alleine tauchen mussten. In unserer Gruppe war eine Taucherin mit erst 10 Tauchgängen. Die Tauchgänge waren nicht alle einfach, die Sicht meist schlecht, es gab Strömung, Höhlentauchgänge und Nachttauchgänge. Zum Glück hat sie sich tapfer geschlagen und alles gut hingekriegt, auch das Tauchen durch die teilweise engen Höhlen und die Strömung. Generell würde ich aber sagen, dass aufgrund der Sicherheit nur Taucher mit etwas mehr Erfahrung diese Tour machen sollten. Es gab auf dem Schiff kein Satellitentelefon und beim Nachttauchgang mit Strömung stand die komplette Crew angespannt an der Reeling um permanent zu kontrollieren, ob alle Taucher (Lampen) unter Wasser noch beisammen waren. Von den aufblasbaren Rettungsbooten an Bord war nur eines einsatzbereit, das andere war mit Seilen befestigt und wäre im Falle eines Unterganges nicht aufgegangen. Wir waren zum Teil weitab vom Festland, es gab keine anderen Tauchschiffe und nur ein paar schrottreife Fischerboote um uns herum. Unser Schiff hatte leider auch kein Dinghi, was einerseits die Tauchgänge bei Wellengang erschwerte und uns andererseits die Möglichkeit nahm, auf den Inseln, vor denen geankert wurde, an Land zu gehen. Sehr schade. Am letzten Tag fiel nach dem Morgentauchgang der Kompressor aus, das heißt der letzte Tauchgang um 10 h fiel aus. Zum Glück war es der Abreisetag und die Sache ist nicht am Anfang oder mittendrin passiert. Frank hat uns am Hafen in Ranong in Empfang genommen. Seine Reaktion auf meine Hinweise auf die Abholung in Kawthaung und die „Fetzentauchanzüge“ hätte gleichgültiger nicht sein können.

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