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Tauchen in Myanmar

Im frühreren Burma steckt der Tauchtourismus noch in den Kinderschuhen. Immerhin hat die Bevölkerung sehr schnell verstanden dass mit Dynamitfischen nicht viele Taucher angelockt werden. Und so findet man an den Tauchgebieten Burma Banks oder dem Mergui Archipel mittlerweile doch recht viel Fisch und intakte Unterwasserwelten. Ein Land welches tauchtechnisch noch viel vor sich hat!

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

War vom 4.12- 24.12. auf McLeod Island
Die Abholung vom Flugplatz in Phuket war bestens organisiert samt der Fahrt mit Zwischenstop in Kao Lak . Durch viele Visa-Runners dauerte die Ausreise aus Thailand über eine Stunde, die Einreise dann in Khwataung war von der Basis dann ebenso bestens organisiert. Nach guten 2 Stunden Speedboat waren wir dann am späten Nachmittag auf der Insel. Dort wurden wir von Doris und Martin aufs herzlichste empfangen.
Mein Bungalow hat mir sehr gut gefallen und hatte einen gewissen Charme. Jeden Tag ein akkurat gerichtetes Bett mit frischen Laken, im Bad immer genügend frische Handtücher,auch für den Strand. Für mich nicht selbstverständlich auf einer Insel weit weg vom Festland…
ebenso die Warmwasserversorgung … kenn das z.Teil ganz anders…
Die Mahlzeiten waren für mich schon ne tolle logistische Meisterleistung,gibt’s doch auf der Insel nur Dschungel..
Und abends zum 4-Gang bei Kerzenschein ne gefaltete Stoffserviette hatte schon Stil. Die Menues waren einfach super gut, denke da ganz besonders an den Mukata-Grill. In 3 Wochen gabs ausser den Tiger Prawns (auf unseren ganz besonderen Wunsch! ) nie was doppelt…
Gut fand ich auch den Lunch mit täglich neuer Auswahl , wobei das legendäre Chicken-Sandwich auch zu meinem Favoriten wurde.
Zum Tauchen:
Die Tauchbasis liegt am Ende der Bucht, ist sehr sauber und hat genügend Platz um sein eigenes Gerödel unterzubringen. Extra Süsswasserbecken für Kameras ist zusätzlich vorhanden , nicht zu vergessen die grosse Dusche und die schattigen Trockenplätze
Jeder bekommt ne grosse schwarze Tasche zum Transport aufs Schiff. Es wurde freigestellt,ob man alles auf dem Tauchschiff lassen wollte. Der tägliche Transport durch die Crew war jedoch auch kein Problem. Am Vortag konnte man sich eintragen,ob man mit will und abends wurde dann nochmals nachgefragt und die Tauchspots bekannt gegeben.
Je nach Entfernung war schon in der Basis ein ausführliches Briefing und immer nochmals eine kurze Besprechung vor dem Tauchgang. Die Sichtweiten waren z.Teil sehr wechselhaft durch jede Menge Plankton.
Was gabs zu sehn: für mich überraschend jede Menge Fischschwärme unterschiedlicher Spezies wie Barrakudas, Groupers, Beilbauchfische, Glasfische,Wimpelfische, eine unglaubliche Vielfalt….ebenso jede Menge Drachenköpfe, Muränen in allen Variationen,
Schnecken ,Schildkröten und besonders schön die vielen Weichkorallen . An Grossfisch graue Riffhaie , Leopardenhai und grosse Gitarrenrochen.
Unbedingt zu empfehlen ist die Wanderung auf den Berg.Die Aussicht über die Inseln ist einfach gigantisch .
Für mich waren es 3 wunderbare Wochen .Wer Ruhe sucht,ist hier sicher bestens aufgehoben.
Wer jedoch ein umtriebiges Umfeld mit Nachtleben und Shopping-Malls sucht ist auf McLeod sicher falsch
Einen ganz lieben Gruss an Susanne,Michael, Wolfi, Jürg, Nicole, Gabriella,Markus, Gerry und Jaqueline.. Es war ne tolle Truppe….
Danke den Guides Vera,Simon ,Andreas und Jürg
Und ganz lieben Dank an Doris und Martin
Ich komme gerne wieder
Liebe Grüsse
Erika

Wir sind soeben zurückgekehrt von der MacLeod Island, wo wir zwei wunderschoene Wochen verbrachten. Aber auch ein paar Probleme hatten - aber dazu spaeter.

Die Insel ist wirklich toll. Wunderschöner Sandstrand, nette Bungalows, freundliches Personal. Wer ein hochglanzpoliertes Resort erwartet ist hier aber sicher falsch. Mit diversem Getier um und im Bungalow darf gerechnet werden. Gutes Mückenspray ist lebensnotwendig.

Das Essen ist hervorragend, wenn auch abends eher jeweils etwas knapp bemessen.
Ueber die Weihnachtstage war das Resort komplett ausgebucht, was sich auch deutlich äusserte, vor allem in den bis zu 45 minütigen Wartezeiten im Restaurant...

Das Tauchen ist gut organisiert, man versucht auf die Wünsche der Gäste einzugehen. In der Hochsaison wird das Mietmaterial aber knapp, und auch die Tauchboote (max 8 Taucher) sind schnell gefüllt. In der Zwischenzeit haben sie aber deren zwei, so dass jeden Tag aus zwei unterschiedlichen 2-dive trips gewählt werden kann. (oder 1-dive trips am nachmittag).

Mit zum Besten gehört der Long-Distance Trip. 3 Bootstauchgänge am 40km entfernten ´Western Rocky´ (totale Bootfahrzeit ca 5h). Als wir dort waren, waren immer wieder Gitarrenrochen zu beobachten - aus nächster Nähe. Auch Sepia, Octopus, Barracuda und wunderschön bewachsene Riffe gehören zu den Highlights.

Neben dem Tauchen kann man auf der Insel Kajaks mieten und die benachbarten Sandstraende besuchen, am Hausriff schnorcheln oder (empfehlenswert mit einem Guide) den höchsten Punkt der Insel (320m) besteigen (sehr steil, gute Schuhe empfohlen, aber lohnenswert)



Das einzige Problem aber ist der Transfer vom Festland zur Insel. Wenn man Pech hat und viele Leute am selben Tag anreisen, kann es gut sein, dass man anstelle des beworbenen Speedboats (2h) mit einem kleinen, langsameren Boot übersetzen muss (>5h). Und dies unter Umständen nach einem 11h Flug und einem 4h Minibus-Transfer...

In unserem Falle war aber der absolute Negativpunkt die Rückreise. Dem Speedboat ist nämlich 20km vor dem Festland der Sprit ausgegangen!!! Wie sowas passieren kann ist unverstaendlich.
Nun, kein Problem, wuerd man meinen, aber da das Speedboat keinen Funk hat, und Mobiltelefone soweit vom Festland auch nicht tun, sitzt man dann halt einfach dort und wartet. Die Bootscrew war komplett überfordert, und hatte absolut keinen Plan, was zu tun ist - wie sollten sie auch, da sie weder Ersatzkanister, noch Kommunikationsmöglichkeiten an Bord haben
Glücklicherweise hatte ein Gast ein (in Myanmar verbotenes) Satellitentelefon dabei, womit dann eine Bergungscrew organisiert werden konnte. Da diese aber mit so einem stabmixer-betriebenen Boot unterwegs war, brauchten sie 2 stunden, bis sie uns erreichten. Ein anderer Gast hat dann dank mit einem Make-up spiegel ein entferntes Navy-boot angemorst, welches auf die SOS Rufe prompt reagierte, und uns kurzerhand und unbürokratisch abschleppte (bis dann der Stabmixer uns erreichte...).

Alles in allem:

Sehr gutes Resort, sehr gute Tauchbasis, tolle Tauchplaetze. Wenn nur das mit dem Bootstransfer besser klappen wuerde....
Das Boot operiert von Ranong (Thailand) aus. Von dort werden 6 bis 8 tägige Myanmar Trips (mit unterschiedlicher Reichweite) angeboten. Ich selbst war auf einem der 6 Tage Trips. Das Boot selbst ist relativ einfach, es gibt Gemeinschaftsduschen und Gemeinschafts-WC. Das Essen war ausgezeichnet (z.T. schon fast etwas zu reichlich, nach jedem Tauchgang gab es frisch Gekochtes [bedeutet vier Mal am Tag], manchmal hätte sicherlich Obst oder Snacks gereicht, aber wer sagt schon nein, wenn es vor einem steht). Die Crew ist nett, sehr sicherheitsbewusst und professionell. Minimal störend habe ich empfunden, dass der Eigner des Bootes, der der Guide unserer Gruppe war, jedes Mal fast während des ganzen Tauchgangs mit Fotografieren beschäftigt war (die Fotos sind außergewöhnlich schön und unsere Gruppe hatte daher zumindest die schönsten Erinnerungsfotos) und uns daher einige Dinge, die er fotografiert hat, gar nicht gezeigt hat. Myanmar selbst übertrifft meiner Meinung nach Thailand bei weitem. Großfisch gab es bei unserer Tour leider nicht, aber Fischschwärme wie ich sie kaum noch wo gesehen habe, unglaublich viele Weichkorallen (ich sehe jetzt immer noch rosa :-)) , Höhlen (die schönste ist dort, wo ein riesiger kathedralenartiger Tunnel unter einer ganzen Insel durchführt) und Kleingetier ohne Ende (Seepferdchen, Schnecken, Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Garnelen). Aufgrund von Vollmond leider relativ viel Strömung und manchmal eine Wolke mit schlechter Sicht. Zusammenfassend kann ich sagen: Einfaches Boot, sehr nette Crew und ein wirklich großartiges Tauchgebiet!
Die Basis ist in dem kleinen Örtchen leicht zu finden, ist in neuen Räumen direkt an der "Shoppingmeile". Der Basisbetrieb ist hier seit 1.10.2016, die Leihausrüstungen sind alle neu. Es werden Tauchkurse angboten, die Praxisübungen sind dann im Pool eines Hotels. Für die Tagestour gehts in einem bequemen Bus ein paar Kilometer bis zur Marina (ca. 15 bis 20 Min), liegt etwas südlich vom Jachtclub. Die Ausrüstungen waren schon dort und wurden von den zwei Tauchguides in kleines Zubringerboot geladen, in 5 Minuten waren wir mit Sack und Pack auf dem Fischerboot, dass uns in ca. 1,5 Stunden zum Tauchspot brachte. Es werden zwei Tauchgänge an zwei Inseln gemacht, die ca. 15 Minuten mit dem Boot voneinander entfernt sind. Das Boot hat Sitzbänke, aber sonst keine weiteren Facilities. Während der ausreichend langen Oberflächenpause gibts ein landestypisches Mittagessen, Wasser und Obst waren auch genügend da. Ich machte die Tagestour Mitte November, die Regenzeit hatte etwas Verlängerunge bekommen und ging bis Anfang November, entsprechend schlecht war die Sicht. Das Wasser war ca. 26 Grad warm, Korallen sind überwiegend Hardkorallen, viele sind von Röhrenwürmen bewohnt (Tannenbäumchen). Die Landschaft war eher flach mit größeren Felsbrocken, direkt an den Inseln haben wir nicht getaucht, sondern ein paar hundert Meter entfernt. Fische gabs auch, aber nicht so wahnsinnig viele. Vermutlich landeten die meisten schon auf den Tellern in den unzähligen kleinen Restaurants. Fazit: Der Tag war schon ok, aber die Zeit bis zum Tauchspot und wieder zurück hat mich nicht zum Wiederholen animiert
Ich habe lange mit mir gerungen hierüber einen Bericht zu schreiben und mit etwas zeitlichem Abstand habe ich das hiermit nun doch gemacht.
Wir hatten vom 22.02.2013 bis 10.03.2013 einen Urlaub in Thailand und Burma gemacht. Wir waren eine Truppe von 10 erfahrenen Tauchern (miteinander befreundet oder verwandt) und hatten schon ca. 10 Monate zuvor das Boot für eine Fullcharter bei AIDC http://www.aidcdive.com gebucht.
Zuerst hatten wir vom 23.02. – 25.02.2013 in Hua Hin einen Hotelaufenthalt, weil dort der Vater von einem Freund wohnt und wir uns dort erst mal alle treffen wollten, da einige von uns aus Deutschland und andere aus der Schweiz anreisten und somit unterschiedliche Flüge und Ankunftsdatums hatten.
Am 25.02.2013 sind wir morgens in Hua Hin mit 2 Kleinbussen losgefahren und mittags in Ranong, wo die Tauchsafari startet) angekommen. Vor Ort haben wir dann erfahren das, obwohl wir Fullcharter gebucht und bezahlt hatten, 4 weitere Taucher an Bord waren. Dies hat dann zu einem langwierigen Streitgespräch geführt. Da die MV Thai Sea immer als Tauchboot für max. 12 Gäste beworben wird und jetzt mit 14 Gästen überbucht war, gab es reichlich Diskussionsbedarf. Um ein Haar hätte dies zur Stornierung der Tauchsafari unsererseits wegen Vertragsbruch/Überbuchung usw. des Tauchcenters geführt. Schließlich hat ein Boot was maximal für 12 Gäste ausgelegt ist auch nur begrenzten Platz. Wir hatten die Safari extra nur mit 10 Personen gebucht und manch einem Freund oder Bekannten abgesagt, weil wir befürchteten das eine Kabine nahe dem Motor deutlich unvorteilhaft wäre und wir hatten geplant diese Kabine als Gepäckkabine zu nutzen.
Möglicherweise kam es zu dieser Überbuchung, weil zwischenzeitlich eine andere Tauchbasis http://www.thesmilingseahorse.com die Bootcharter übernommen hat und in der Übergangsphase beide Tauchcenter das Boot betrieben. Entweder gab es hier ein Kommunikationsproblem zwischen beiden Tauchcentern, oder die Überbuchung geschah absichtlich. Ich vermute Absicht und vermutlich nur weil einer unserer Truppe schon seit mehreren Jahren in Thailand lebt und sich dort auch im rechtlichem gut auskennt hat die Tauchbasis unserem Kompromissvorschlag nach einer Teilrückerstattung der Kosten zugestimmt und auch tatsächlich erstattet (meiner Meinung nach).

Wir sind abends am 25.02.2013 in Ranong an Bord der MV Thai Sea gegangen. Die vorher „verhandelten“ Kabinenaufteilung war nicht gehalten worden, was dann auch noch weiter ausdiskutiert wurde und mir um ein Haar der Geduldsfaden gerissen wäre, bzw. bei den anderen auch. Nachdem wir schon wegen der Überbuchung zugestimmt hatten, waren wir zu weiteren Zugeständnissen nicht bereit, da nicht wir sondern die beiden Tauchbasen den Fehler gemacht hatten. Erst als wir mit rechtlichen Schritten und dem Nichtantritt der Tauchsafari gedroht hatten sind wir nun doch zu einer Einigung gelangt.
Wir haben eine vernünftige Rückzahlung erhalten und die Kabinenaufteilung war dann auch passend geregelt, da die Kabine der Guides an die Gäste abgegeben wurde und die Guides nun an Deck geschlafen haben. Die Koffer und Tauchrucksäcke standen nun in den Gängen da in den Kabinen weder Schränke sind, noch genug Platz für die Gepäckstücke.

Der technische Zustand der MV Thai Sea konnte uns nicht positiv überzeugen. Am Kompressor wurde rumgeschraubt und der technische Gesamteindruck und Sicherheitsausstattung war auch nicht überzeugend. Ob wegen der langen Diskussionen oder wegen der technischen Probleme sind wir nicht abends losgefahren sondern erst früh am nächsten Morgen. Insgesamt ein äußerst schlechter Start für so eine Tour.
Das Boot hat nur einen Motor und einen Kompressor. Süßwasser wird in Tanks mitgeführt (keine Entsalzungsanlage), so dass man beim Duschen etwas sparsam umgehen musste.
Die Kabinen hatten jeweils eine Dachluke, 2 Ventilatoren, mehrere Steckdosen. Die Kojen waren ziemlich schmal (ca. 60 cm), aber wenigstens ca. 220cm lang (die ca. 6cm dicke Unterlegmatte nur 190cm lang). Einen geruhsamen Schlaf, ins besonders während der Fahrt, hatte man nicht. Ins besonders beim Schlaf und Seegang bestand Gefahr dass man aus der Koje fällt, weil diese ziemlich schmal waren und keine Bettgitter hatte
Am 26.02.2013 sind wir zu einer 6-tägigen Burma-Tauchsafari ausgelaufen. Am 4.03.2013 sind wir am Burmesischen Grenzort für paar Stunden wegen der Zollformalitäten an Land gegangen und anschließend wieder in Ranong von Bord für eine Hotelübernachtung gegangen. Am nächsten Tag haben wir uns in Ranong umgesehen und sind dann abends wieder an Bord gegangen für eine 4-Täge Thailand-Tauchsafari. Am 8.03.2013 sind wir wieder in Ranong an Land gegangen und haben nach einer Hotelübernachtung die Rückreise nach Hause angetreten. Kurz nachdem wir an Land gegangen waren hatten 3 von uns ziemliche Magen-Darm-Probleme bekommen, welche teilweise bis 10 Tage anhielten. Ich habe den Verdacht, dass das vom Süßwasser an Bord herkommt. Ggf. hat sich nach mehreren Tagen im Süßwassertank was für uns unverträgliches gebildet. Hier würde ich empfehlen zum Zähneputzen lieber Trinkwasser zu nehmen.
Die Rückreise begann mit einer fast 10 stündigen Busfahrt nach Bangkog , dann ca. 7 Stunden Flug nach Muscat mit etwa 4 Stunden Aufenthalt in Muscat und erneut ca. 7 Std. Flug nach Frankfurt.
Insgesamt waren es vom Hotel in Ranong bis nach Hause in Köln ca. 33 Stunden Rückreise.
Geflogen sind wir mit Air Oman, welche im Vergleich mit allen anderen Airlines, wo ich schon mitgeflogen bin, am besten ist. Genügend Kniefreiheit nach vorne, gutes Essen und jeder hatte seinen eigenen Monitor, wo jede Menge Filme, Musik usw. abspielbar war. Sowie ein USB-Stecker zum Laden von z.B. Smartphones.

Tauchalltag an Bord.
Wir hatten die Möglichkeit zu bis 4 Tauchgängen am Tag. Der erste TG ca. gegen 7:00 Uhr morgens und der „Nachttauchgang“ direkt nach Sonnenuntergang gegen ca. 20:00 Uhr.
Die Briefings wurden teilweise am Tisch mit Hilfe von Salzstreuer und Tassen abgehalten und sind deswegen suboptimal, obwohl die Möglichkeit dies per Laptop, Schreibtafel und großem Fernseher abzuhalten bestand. Debriefing wurde nicht gemacht.
Das Tauchdeck ist recht klein, aber wenn man sich wirklich Gruppenweise a 6 Taucher fertig macht, dann ist dies in Ordnung. Aber bei 12 bzw. mit den anderen Gästen und Guides bis 17 Taucher gleichzeitig fertigmachen ist unmöglich. Glücklicherweise haben wir uns immer Gruppenweise fertig gemacht und uns dadurch nicht gegenseitig behindert. Diese Gruppeneinteilung wurde im Grunde durch uns durchgeführt und weniger von den Guides gefordert.
Da ich schon den Koch und Kapitän lobend erwähnt habe nun auch noch was zu den Guides. Hier gibt es auch noch Optimierungspotential. Ob das jetzt am Ärger vom Anfang herrührt, oder ob die immer so sind kann ich nicht beurteilen. Aber ich hatte schon schlechtere als auch bessere. Positiv herausragend ist zumindest, dass sich letztlich an die finanzielle Absprache gehalten wurde und mir auch noch vor der Abfahrt ein vergessenes Medikament neu besorgt wurde. Negativ ist natürlich die elendig lange Diskussion am Anfang, sowie unzureichende Briefing aufgefallen. Eine bessere Tauchplatzbeschreibung wäre von Vorteil gewesen.
Teilweise wurde von Bord ab und aufgetaucht und teilweise mit Zodiac. Bzw. der Kapitän hat uns auch öfters mit der MV Thai Sea abgesetzt und abgeholt und hat jederzeit sein Schiff sehr gut manövriert. Als bei einem Nachttauchgang der französische Guide beinahe das Zodiac am Riff versenkt hatte (zumindest sehr stark beschädigt und musste repariert werden und war ca. 24 Stunden nicht benutzbar) hat der Kapitän uns sicher abgeholt. Dieser Nacht-TG hätte auch ein deutlich gefährlicheres Ende nehmen können, da man natürlich mit einem Zodiac besser manövrieren kann und die Taucher abholt, als nachts mit dem großen Boot rumzufahren. Wir mussten zwar einiges Schwimmen, aber sind vom Kapitän mit der MV Thai Sea abgeholt worden
Bei etlichen Tauchgängen hatten wir Strömung, teilweise so stark dass man selbst im Sprint nicht dagegen anschwimmen konnte.
Direkt nach dem Tauchen gab es was zum Essen, was immer sehr reichlich und gut war. Den Koch kann hier nur lobend erwähnen. Immer mehr als genug gab es und immer abwechslungsreich.
Bei einem Tauchgang in Birma haben wir unterwasser einen lauten Knall gehört und haben den Verdacht, dass auf der anderen Inselseite mit Dynamit gefischt wurde.
Als Vergleich zu den Tauchgebieten kann ich nur die Karibik, Rotes Meer und Mittelmeer nehmen. Und im Vergleich war die Vielfalt Unterwasser in Thailand/Birma am schönsten. Wobei es keinen großen Unterschied zwischen den Tauchplätzen von Birma und Thailand bei unserer Tauchsafari ausgemacht hat. Allerdings waren wir in Birma immer alleine am Tauchplatz, während in Thailand schon mehrere Boote am selben Platz waren. Dennoch kein Vergleich zum Rotem Meer, wo auch schon mal 30 Schiffe am selben Tauchplatz sind.
Einzig hatten wir Pech in Sachen Grossfisch. Einmal ein Leopardenhai, mehrmals paar andere kleine Haie und mal ein Rochen, aber leider keine Mantas und Walhaie. Aber so ist es halt und man kann die hoffentlich bei den nächsten Urlauben sehen.

Hätte es den Ärger mit der Überbuchung nicht gegeben, dann wäre der Urlaub deutlich besser gewesen. Die Beschreibung des Bootes ist auch ziemlich gleich wie auf deren Homepage beschrieben, aber man muss schon etwas zwischen den Zeilen lesen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass das keine Luxus-Kreuzfahrt ist, sondern schon eine recht anstrengende, vom taucherischen anspruchsvolle Tauchsafari. Beim technischen Zustand und auch bei sicherheitstechnischen Aspekten kann man noch viel verbessern. Freizeitmöglichkeiten sind an Bord nur sehr eingeschränkt vorhanden, aber als Taucher mit bis 4 Tauchgängen am Tag braucht man sowas nicht. Eine nichttauchende Begleitperson würde sich vermutlich sehr langweilen, u.a. gibt es natürlich weder Internet als auch meisten kein Handyempfang. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass eine medizinische Versorgung auch nicht in der Nähe ist und eine Druckkammer auch weit weg ist.
Obwohl Nitrox (per Sauerstoffflaschen!) möglich war haben wir nur mit Pressluft getaucht. Einerseits war uns das hantieren mit Nitrox zu umständlich und anderseits hatten die Option auch mal tiefer zu gehen. Allerdings haben wir die Option auf Tiefe diesmal nicht genutzt. Auch wenn die Fülleinrichtung/Kompressoranlage nicht sehr vertrauenserweckend aussieht konnten wir uns nicht über den Fülldruck der Flaschen und Qualität der Pressluft beklagen.

Insgesamt war das eine schöne Tauchsafari mit einigen Schattenseiten. Wir 10 hatten unseren Spaß, was aber auch daran liegt dass wir gut zusammen gepasst hatten. Ich möchte mich hier auch bei meinen 9 Reisepartnern für den schönen Urlaub bedanken.
Um Linus Geschke zu zitieren (Unterwasser 6/2013, Seite 144)
„Es kommt weniger darauf an, wo du bist, oder was du machst, als mit wem du es machst.“
Die zu betauchenden Inseln liegen ca. 10 km vom Strand entfernt und sind bei normalen Wetter gut zu sehen. Die Anfahrt zu den Inseln dauert ca. 1,5 Stunden, meistens werden 2 Tauchgänge an verschiedenen Inseln angeboten. Tauchbasis war während unseres Trips im Februar 2013 direkt im Ort Ngwe Saung. Das Tauchboot ist ein altes Holzfischerboot, Toilette gibts keine. Wir waren zu acht auf dem Boot, 3 Tauchgäste, der Guide, 2 Schnorchler und zwei Mann Crew. Viel mehr sollten es auch nicht sein.
Beim Einchecken wurden wir nach unserer Brevetierung gefragt und mußten einen medizinischen Fragebogen unterschreiben, dann erfolgte die Anprobe der Ausrüstung für den morgendlichen TG. Da nicht immer Computer vorrätig sind, wäre es günstig, diese mit zu bringen. Alles andere ist da, nicht unbedingt neu , aber in Ordnung.
Der Preis für zwei Tauchgänge liegt bei 75 Dollar, ein Tauchgang kostet ebenfalls 75 Dollar. Getaucht wird mit 12 L Alu und Int. Ventil .
Zu den Tauchplätzen ist zu sagen, dass sie eher flach angelegt sind, wir kamen auf 15 m, es sieht auch nicht so aus, dass es tiefer würde.
Macht aber nichts, totales Easy Diving, bei 28-30 Grad Wassertemperatur, schöne Korallenblöcke mit den dazu gehörenden Rifffischen, vielen Langusten, tolle ´Kleinigkeiten´ dank der guten Augen unseres Guides, an Großfisch sahen wir Buckelkopfpapageifische.
Nach einer Stunden bittet der Guide nach oben.
Ich erlaube mir , eine Flosse für das Boot im Allgemeinen und das Fehlen einer Toilette abzuziehen.
Es ist früher Vormittag, aber die Sonne brennt schon auf der Haut. Ich stehe mit einem heißen Kaffee in der Hand an der Reling der ´MY Jazz´ und genieße den blauen Himmel und die Landschaft der vorüberziehenden kleinen Inseln des Mergui- Archipels.
Auf der Suche nach einem schönen und erlebnisreichen Ziel für meine erste Tauchsafari bin ich bei einem Landstrich angekommen, der eigentlich für pure Armut und eine bis an die Zähne bewaffnete Militärdiktatur bekannt ist - BURMA bzw. Myanmar...! Marineschnellboote o.ä. sind jedoch nicht in Sicht - lediglich ein paar einzelne archaische Fischerboote passieren die Jazz. Je weiter wir uns der offenen See nähern, desto klarer wird das Wasser, fliegende Fische und springende Delphine rundeten das spielfilmreife Ambiente ab, und die Vorfreude auf 3-4 Tauchgänge pro Tag in der kommenden Woche wächst zusehends bei den 12 Tauchern und 3 Tauchguides aus 7 Nationen. Und um es vorweg zu nehmen - in der gesamten Zeit in den burmesischen Gewässern waren wir das einzige Tauchboot weit und breit.
Die ´Jazz´ ist zwar schon etwas in die Tage gekommen, aber dafür sehr gemütlich und funktional ausgerüstet. Die Crew empfing uns sofort mit offenen Armen, und Bi Mai bekochte uns nach allen Regeln der thailändischen Kochkunst. Die Guides hatten immer ein offenes Ohr und jederzeit alles im Griff. Allabendlich saßen wir beim Dekobierchen zusammen und klönten über Erfahrungen, Gott und die Welt und schauten über den einen oder anderen Tellerrand hinweg.
Die ersten 3 TG´ e am ´Western Rocky´ ließen kaum Wünsche offen. Die Palette der Unterwasserwelt war bunt gemischt und hielt für fast jeden Geschmack etwas bereit. Man wusste teilweise gar nicht, wohin man zuerst schauen sollte - so mannigfaltig war die Flora und Fauna. Herrliche Hart- und Weichkorallen säumten unsere Wege genauso, wie große Stachelrochen und ein 1 m großer Zackenbarsch in einer 25 m langen und ziemlich engen Felshöhle, die wir durchtauchten. Die ersten schönen Eindrücke wurden leider durch eine Dynamitexplosion der einheimischen Fischer in einiger Entfernung getrübt. Unsere Tauchguides wiesen uns im Nachhinein darauf hin, dass wir unter Wasser auf zerborstene Behälter (z.B. Benzinkanister) achten sollten...!
An den folgenden Tagen sollten wir zu spüren bekommen, warum das Mergui- Archipel nur für erfahrene Taucher geeignet ist. Die Strömung ist teilweise gewaltig, und auch die Dünung spülte uns mitunter bis zu 15 Meter hin und her - quasi Karussell fahren unter Wasser für lau und mit jeder Menge Spaß, wenn man sich und seine Ausrüstung im Griff hat...! Trotzdem verloren wir nicht den Blick fürs Wesentliche und konnten einige Raritäten, wie z.B. Geisterpfeifenfisch, Harlekinshrimps, Mantashrimps, Porzellankrebse, einen Oktopus, Kalmare, Seepferdchen und Stachelrochen ausmachen. Steinfische, Skorpionfische und viele Arten von Muränen und Nacktschnecken sowie schöne Fischschwärme waren bei jedem TG obligatorisch. Letztere wurden allerdings zum Schluss seltener, und der Grund dafür sollte uns schon bald zu Ohren kommen...!
Vor der ´South Flanker Island´ auf 20 Metern Tiefe detonierte eine Dynamitladung in unserer unmittelbaren Nähe. Das Fischerboot ankerte auf der gegenüberliegenden Seite der Insel, und ob sie uns nun gesehen haben oder nicht, ändert nichts an der ohrenbetäubenden Explosion, die uns die nackte Angst in die Glieder jagte. Ich dachte: ´So muss sich Krieg anhören!´. Dass an diesem Riff kaum Fische zu sehen waren, erklärte sich nun von selbst.
Wenn man den Blickwinkel wechselt, kann man natürlich nachvollziehen, dass die Fischer hier so zu Werke gehen, da sie schließlich um das nackte Überleben kämpfen. Dass sie dadurch die Unterwasserwelt und somit ihre Einkommensquelle nachhaltig schädigen, ist ihnen dabei wahrscheinlich gar nicht bewusst oder schlichtweg egal.
Nachdem wir uns am letzten Abend bei einem Landgang davon überzeugen konnten, dass Burma besser und schöner ist, als sein Ruf, nahmen wir am 5. Tag wieder Kurs auf Thailand zum Richelieu Rock. Einige Taucher schwärmten in höchsten Tönen von diesem Tauchspot, und während der 2 TG´ e konnte ich mich davon überzeugen, dass sie kein Seemannsgarn erzählten. Fantastische Fischschwärme, herrlicher Korallenbewuchs wie im Bilderbuch, riesige Muränen, Zackenbarsche und, und, und...! Das Highlight für mich war, dass ich minutenlang in einem riesigen Fischschwarm quasi eins mit der Natur war - einfach unvergesslich.
Am letzten Tauchtag ankerten wir in Erwartung jeder Menge Großfisch vor Koh Bon. Nun ja - was soll ich sagen - tatsächlich beim letzten TG kam er aus dem Nichts daher geschwebt - ein 4 Meter großer MANTA und dazu noch mein erster überhaupt...!!! Ein Wahnsinnsanblick und wieder eine Goldmünze mehr in meiner geistigen Schatzkiste...!!!

Alles in Allem war diese Safari auf jeden Fall eine Reise wert. Auch, wenn es ein paar Wermutstropfen gab, überwiegten doch die positiven Erfahrungen und Eindrücke auf und ´unter´ der Jazz. Die Guides Clive und Rick machten sich in der Zwischenzeit selbständig (www.thailanddiveandsail.com) und bieten jetzt eigene Tauchsafaris in der Andamanensee und ins Mergui- Archipel in Burma an.


Unser Safari Boot - die JAZZ


Octopus


die lagen einfach überall rum...


Land in Sicht

Macleod Island-Nabucco Resort, Extradivers-Tauchbasis:
Aufenhalt: 12.12.11-1.01.12
Wenn man auf der Suche nach einen erholsamem und ruhigem Fleckchen Erde, fernab vom Massentourismus und Hektik ist, dann sollte man unbedingt Macleod-Island ansteuern.
Inmitten eines beeindruckenden Inselarchipels liegt Macleod Island. Wenn man die Anreise von Deutschland nach Phuket geschafft hat, geht die aufregende Weiterreise in Richtung Paradies erst richtig los.
Nach gut 4 1/2 h im Kleinbus und gut 2h Überfahrt im Speedboot (je nach Wind und Welle), empfing uns dann endlich zu später Stunde eine überaus nette und hilfsbereite Mannschaft unter der Resortleitung von Doris und Martin.
Die Unterbringung im idyllisch gelegenen Resort erfolgt in Holzbungalows, die ausreichend Platz und Komfort bieten. Wer Asien kennt, wird sich hier wohlfühlen.
Die guten Geister des Resorts, die kaum sichtbar waren, haben sich täglich um frische Handtücher für Strand, Tauchen und Bad sowie ein kunstvoll gemachtes Bett gekümmert.
Die Bungalows sind mit Klimaanlage, Moskitonetz und Kühlschrank (nicht alle) ausgestattet.
Gekocht wurde mit viel Liebe gute burmesische Küche, immer ein bißchen ´Spicy´, aber lecker...:). Obwohl ich 3 Wochen auf der Insel war, würde der Speiseplan nicht langweilig und die Qualität lies nie zu wünschen übrig. Das Weihnachts- und Silvesterdinner waren sehr gelungen. Nochmals großes Lob im Nachhinein an die super Küche unter den ´Inselbedingungen´...:).
Wer allerdings beim Tauchen Großfisch und Megasupersichtweiten erwartet, ist in diesem Tauchgebiet fehl am Platze. In 26 Tauchgängen an den unterschiedlichsten Tauchplätzen gab es immer ausreichend zu sehen, wenn man aufmwerksam die Unterwasserwelt beobachtet hat. Bei einem Nachttauchgang am Hausriff kann man aussergewöhnliche und mir bis dato unbekannte Meeresbewohner entdecken.
Die 3 Tauchboote bieten ausreichend Platz für die Tauchausrüstung und für die Taucher. In der Hochsaison ´tummeln´ sich schon mal 8 -10 Taucher auf einem Boot, doch dies war während meines Aufenthaltes eher die Ausnahme und eine Seltenheit. Im Normalfall waren wir 4 Taucher auf dem Boot, da fast immer alle 3 Boote zu den unterschiedlichsten Tauchplätzen unterwegs waren. Die Tauchplätze sind innerhalb von 15 - 45 min. zu erreichen. Auch hier war die Basis sehr flexibel. Wer keinen ´2-Tank-Dive´ machen wollte, wurde wieder zum Resort zurück gebracht.
Unbedingt zu empfehlen ist der ´Longdistanz-Trip´ (3 Tauchgänge). Die zeitige Abfahrt aus dem Resort wird mit 3 super Tauchplätzen (Seafarn Forrest und Western Rocky) belohnt. Super Sichtweiten und eine völlig intakte Unterwasserwelt können auch den weltgereisten Taucher noch begeistern. Der Service an Board ist ebenfalls noch sehr zu loben. Die aufmerksame Bootsbesatzung hilft sowohl in die Tauchausrüstung als auch entspannt aus dem Wasser. Wer die Unterwasserwelt nicht allein entdecken möchte, kann sich den erfahrenen Tauchguides anschließen, deren geschultes Auge viel früher die kleinen Seltenheiten unterwasser entdeckt hatten.
Abschließend kann ich einen Aufenthalt ´im Paradies´ nur empfehlen. Wer nicht am gepflegten Strand relaxen oder die Unterwasserwelt entdecken möchte, kann bei einem Aufstieg auf den ´Hausberg´ die fantastische Aussicht auf die Inseln genießen. Unbedingt sollte man sich auch mit einer burmesischen Massage verwöhnen lassen. Egal ob Öl oder Tenaka, Erholung pur..:). Meine Erwartungshaltung zur Insel, zum Tauchen und zum Service vor Ort ist voll erfüllt worden. Ein großes Lob an die Resortleitung Doris und Martin, die immer ein offenens Ohr für alle Belange hatten und uns den Aufenthalt auf der Insel so angenehm wie möglich gemacht haben. Macleod Island ist auf jeden Fall eine Reise wert, wenn man wie ich entspanntes Tauchen, familiäre Atmossphäre, Erholung pur und guten Service unter ´Inselbedingungen´ sucht. Dann nimmt man auch gern die etwas längere An- und Abreise in Kauf.


Wir waren vom 7.-21.11.2010 auf McLeod und da wir bez. Tauchen nichts besonderes erwartet hatten, wurden wir nicht enttäuscht. Der Transfer hat sehr gut funktioniert und die Insel und die Gegend ist sehr schön und rel. unberührt.
Das Resort, die Bungalows und das Essen sind sehr gut. Auch das Personal und alle involvierten Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Was nicht so gut war, ist das Preis-/Leistungsverhältnis, da es einfach eine Frechheit ist wie man trotz Vollpension abgezockt wird! Hier ein paar Beispiele:
- ein Pot Tee (heisses Wasser, 2 Teebeutel) ausserhalb des Frühstücks, nur $5
- eine Tasse Kaffee von der europ. Maschine, nur $3 (auch für $1 ist sie in kürzester amortisiert..)
- einen Früchteller, nur $7
- und last but not least, 1,5l Wasserflasche nachfüllen, nur $1,50

Wir waren schon auf richtig abgelegenen Inseln und sind sicher auch bereit einen ´Remote´-Zuschlag zu bezahlen, aber so hingelangt hat noch niemand...

Dazu passt, dass die ganze Tauchorganisation ´run-down´ und nicht sehr professionell ist. So ist das Dive center sehr basic und die San. Anlagen sind in einem jämmerlichen Zustand. Weiter hat es kein Platz sich mit seinem Fotogerödel zu befassen, da es ausser einer Sitzgruppe keinerlei Tische, Steckdosen etc.etc. hat. Auch die Möglichkeiten das ausgewaschene Gerödel aufzuhängen sind eher dürftig und bei vollbesetztem Resort sicher problematisch.
Der Hammer aber sind die Tauchboote! Sehr rudimentär (auch bei Tagesausflügen muss das Wasser bezahlt werden, keine Toilette oder Mögl. an Land zu gehen, ist im Spez. für Frauen mit Monatsbeschwerden schwierig) mit Vorgehensweisen, die nicht nur inakzeptabel sondern auch gefährlich sind. So gehen am Tauchplatz die beiden Guides rein und danach muss jeder Taucher mit angezogenem Gerödel die paar Stufen zum Deck hinauf, wo ein hilfsbereiter Junge einem die Flossen anzieht. Bei vielen Tauchern, warten die Ersten eine ganze Weile bis es endlich abwärts geht... aber das ist nicht so schlimm, da da man auf beiden seiten des Bootes ins Wasser springt, ist es bei unruhiger See mit starker Oberflächenströmung ein ´No-Go´ für ein solches Prozedere! Eine gleichzeitige, einfache Rolle rückwärts aus dem Boot und alles wäre einfacher...
Wie gesagt, wir hatten das Glück verschiedene, z.T. sehr abgelegene Gegenden zu besuchen aber ein so schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis haben wir noch nie erlebt! Wir werden ganz sicherlich nicht mehr dorthin zurück gehen und werden es auch niemandem empfehlen. Dass Gleiche gilt für Extra Divers, auch wenn es unser erste und einzige Erfahrung war.
War vom 4.12- 24.12. auf McLeod Island
Die Abholung vom Flugplatz in Phuket war bestens organisiert samt der Fahrt mit Zwischenstop in Kao Lak . Durch viele Visa-Runners dauerte die Ausreise aus Thailand über eine Stunde, die Einreise dann in Khwataung war von der Basis dann ebenso bestens organisiert. Nach guten 2 Stunden Speedboat waren wir dann am späten Nachmittag auf der Insel. Dort wurden wir von Doris und Martin aufs herzlichste empfangen.
Mein Bungalow hat mir sehr gut gefallen und hatte einen gewissen Charme. Jeden Tag ein akkurat gerichtetes Bett mit frischen Laken, im Bad immer genügend frische Handtücher,auch für den Strand. Für mich nicht selbstverständlich auf einer Insel weit weg vom Festland…
ebenso die Warmwasserversorgung … kenn das z.Teil ganz anders…
Die Mahlzeiten waren für mich schon ne tolle logistische Meisterleistung,gibt’s doch auf der Insel nur Dschungel..
Und abends zum 4-Gang bei Kerzenschein ne gefaltete Stoffserviette hatte schon Stil. Die Menues waren einfach super gut, denke da ganz besonders an den Mukata-Grill. In 3 Wochen gabs ausser den Tiger Prawns (auf unseren ganz besonderen Wunsch! ) nie was doppelt…
Gut fand ich auch den Lunch mit täglich neuer Auswahl , wobei das legendäre Chicken-Sandwich auch zu meinem Favoriten wurde.
Zum Tauchen:
Die Tauchbasis liegt am Ende der Bucht, ist sehr sauber und hat genügend Platz um sein eigenes Gerödel unterzubringen. Extra Süsswasserbecken für Kameras ist zusätzlich vorhanden , nicht zu vergessen die grosse Dusche und die schattigen Trockenplätze
Jeder bekommt ne grosse schwarze Tasche zum Transport aufs Schiff. Es wurde freigestellt,ob man alles auf dem Tauchschiff lassen wollte. Der tägliche Transport durch die Crew war jedoch auch kein Problem. Am Vortag konnte man sich eintragen,ob man mit will und abends wurde dann nochmals nachgefragt und die Tauchspots bekannt gegeben.
Je nach Entfernung war schon in der Basis ein ausführliches Briefing und immer nochmals eine kurze Besprechung vor dem Tauchgang. Die Sichtweiten waren z.Teil sehr wechselhaft durch jede Menge Plankton.
Was gabs zu sehn: für mich überraschend jede Menge Fischschwärme unterschiedlicher Spezies wie Barrakudas, Groupers, Beilbauchfische, Glasfische,Wimpelfische, eine unglaubliche Vielfalt….ebenso jede Menge Drachenköpfe, Muränen in allen Variationen,
Schnecken ,Schildkröten und besonders schön die vielen Weichkorallen . An Grossfisch graue Riffhaie , Leopardenhai und grosse Gitarrenrochen.
Unbedingt zu empfehlen ist die Wanderung auf den Berg.Die Aussicht über die Inseln ist einfach gigantisch .
Für mich waren es 3 wunderbare Wochen .Wer Ruhe sucht,ist hier sicher bestens aufgehoben.
Wer jedoch ein umtriebiges Umfeld mit Nachtleben und Shopping-Malls sucht ist auf McLeod sicher falsch
Einen ganz lieben Gruss an Susanne,Michael, Wolfi, Jürg, Nicole, Gabriella,Markus, Gerry und Jaqueline.. Es war ne tolle Truppe….
Danke den Guides Vera,Simon ,Andreas und Jürg
Und ganz lieben Dank an Doris und Martin
Ich komme gerne wieder
Liebe Grüsse
Erika

Wir sind soeben zurückgekehrt von der MacLeod Island, wo wir zwei wunderschoene Wochen verbrachten. Aber auch ein paar Probleme hatten - aber dazu spaeter.

Die Insel ist wirklich toll. Wunderschöner Sandstrand, nette Bungalows, freundliches Personal. Wer ein hochglanzpoliertes Resort erwartet ist hier aber sicher falsch. Mit diversem Getier um und im Bungalow darf gerechnet werden. Gutes Mückenspray ist lebensnotwendig.

Das Essen ist hervorragend, wenn auch abends eher jeweils etwas knapp bemessen.
Ueber die Weihnachtstage war das Resort komplett ausgebucht, was sich auch deutlich äusserte, vor allem in den bis zu 45 minütigen Wartezeiten im Restaurant...

Das Tauchen ist gut organisiert, man versucht auf die Wünsche der Gäste einzugehen. In der Hochsaison wird das Mietmaterial aber knapp, und auch die Tauchboote (max 8 Taucher) sind schnell gefüllt. In der Zwischenzeit haben sie aber deren zwei, so dass jeden Tag aus zwei unterschiedlichen 2-dive trips gewählt werden kann. (oder 1-dive trips am nachmittag).

Mit zum Besten gehört der Long-Distance Trip. 3 Bootstauchgänge am 40km entfernten ´Western Rocky´ (totale Bootfahrzeit ca 5h). Als wir dort waren, waren immer wieder Gitarrenrochen zu beobachten - aus nächster Nähe. Auch Sepia, Octopus, Barracuda und wunderschön bewachsene Riffe gehören zu den Highlights.

Neben dem Tauchen kann man auf der Insel Kajaks mieten und die benachbarten Sandstraende besuchen, am Hausriff schnorcheln oder (empfehlenswert mit einem Guide) den höchsten Punkt der Insel (320m) besteigen (sehr steil, gute Schuhe empfohlen, aber lohnenswert)



Das einzige Problem aber ist der Transfer vom Festland zur Insel. Wenn man Pech hat und viele Leute am selben Tag anreisen, kann es gut sein, dass man anstelle des beworbenen Speedboats (2h) mit einem kleinen, langsameren Boot übersetzen muss (>5h). Und dies unter Umständen nach einem 11h Flug und einem 4h Minibus-Transfer...

In unserem Falle war aber der absolute Negativpunkt die Rückreise. Dem Speedboat ist nämlich 20km vor dem Festland der Sprit ausgegangen!!! Wie sowas passieren kann ist unverstaendlich.
Nun, kein Problem, wuerd man meinen, aber da das Speedboat keinen Funk hat, und Mobiltelefone soweit vom Festland auch nicht tun, sitzt man dann halt einfach dort und wartet. Die Bootscrew war komplett überfordert, und hatte absolut keinen Plan, was zu tun ist - wie sollten sie auch, da sie weder Ersatzkanister, noch Kommunikationsmöglichkeiten an Bord haben
Glücklicherweise hatte ein Gast ein (in Myanmar verbotenes) Satellitentelefon dabei, womit dann eine Bergungscrew organisiert werden konnte. Da diese aber mit so einem stabmixer-betriebenen Boot unterwegs war, brauchten sie 2 stunden, bis sie uns erreichten. Ein anderer Gast hat dann dank mit einem Make-up spiegel ein entferntes Navy-boot angemorst, welches auf die SOS Rufe prompt reagierte, und uns kurzerhand und unbürokratisch abschleppte (bis dann der Stabmixer uns erreichte...).

Alles in allem:

Sehr gutes Resort, sehr gute Tauchbasis, tolle Tauchplaetze. Wenn nur das mit dem Bootstransfer besser klappen wuerde....
Das Boot operiert von Ranong (Thailand) aus. Von dort werden 6 bis 8 tägige Myanmar Trips (mit unterschiedlicher Reichweite) angeboten. Ich selbst war auf einem der 6 Tage Trips. Das Boot selbst ist relativ einfach, es gibt Gemeinschaftsduschen und Gemeinschafts-WC. Das Essen war ausgezeichnet (z.T. schon fast etwas zu reichlich, nach jedem Tauchgang gab es frisch Gekochtes [bedeutet vier Mal am Tag], manchmal hätte sicherlich Obst oder Snacks gereicht, aber wer sagt schon nein, wenn es vor einem steht). Die Crew ist nett, sehr sicherheitsbewusst und professionell. Minimal störend habe ich empfunden, dass der Eigner des Bootes, der der Guide unserer Gruppe war, jedes Mal fast während des ganzen Tauchgangs mit Fotografieren beschäftigt war (die Fotos sind außergewöhnlich schön und unsere Gruppe hatte daher zumindest die schönsten Erinnerungsfotos) und uns daher einige Dinge, die er fotografiert hat, gar nicht gezeigt hat. Myanmar selbst übertrifft meiner Meinung nach Thailand bei weitem. Großfisch gab es bei unserer Tour leider nicht, aber Fischschwärme wie ich sie kaum noch wo gesehen habe, unglaublich viele Weichkorallen (ich sehe jetzt immer noch rosa :-)) , Höhlen (die schönste ist dort, wo ein riesiger kathedralenartiger Tunnel unter einer ganzen Insel durchführt) und Kleingetier ohne Ende (Seepferdchen, Schnecken, Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Garnelen). Aufgrund von Vollmond leider relativ viel Strömung und manchmal eine Wolke mit schlechter Sicht. Zusammenfassend kann ich sagen: Einfaches Boot, sehr nette Crew und ein wirklich großartiges Tauchgebiet!
Die Basis ist in dem kleinen Örtchen leicht zu finden, ist in neuen Räumen direkt an der "Shoppingmeile". Der Basisbetrieb ist hier seit 1.10.2016, die Leihausrüstungen sind alle neu. Es werden Tauchkurse angboten, die Praxisübungen sind dann im Pool eines Hotels. Für die Tagestour gehts in einem bequemen Bus ein paar Kilometer bis zur Marina (ca. 15 bis 20 Min), liegt etwas südlich vom Jachtclub. Die Ausrüstungen waren schon dort und wurden von den zwei Tauchguides in kleines Zubringerboot geladen, in 5 Minuten waren wir mit Sack und Pack auf dem Fischerboot, dass uns in ca. 1,5 Stunden zum Tauchspot brachte. Es werden zwei Tauchgänge an zwei Inseln gemacht, die ca. 15 Minuten mit dem Boot voneinander entfernt sind. Das Boot hat Sitzbänke, aber sonst keine weiteren Facilities. Während der ausreichend langen Oberflächenpause gibts ein landestypisches Mittagessen, Wasser und Obst waren auch genügend da. Ich machte die Tagestour Mitte November, die Regenzeit hatte etwas Verlängerunge bekommen und ging bis Anfang November, entsprechend schlecht war die Sicht. Das Wasser war ca. 26 Grad warm, Korallen sind überwiegend Hardkorallen, viele sind von Röhrenwürmen bewohnt (Tannenbäumchen). Die Landschaft war eher flach mit größeren Felsbrocken, direkt an den Inseln haben wir nicht getaucht, sondern ein paar hundert Meter entfernt. Fische gabs auch, aber nicht so wahnsinnig viele. Vermutlich landeten die meisten schon auf den Tellern in den unzähligen kleinen Restaurants. Fazit: Der Tag war schon ok, aber die Zeit bis zum Tauchspot und wieder zurück hat mich nicht zum Wiederholen animiert

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