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Tauchen in Kolumbien

Für Taucher hat Kolumbien etwas Besonderes zu bieten: Es ist das einzige Land Südamerikas, dessen Küstenlinie sowohl einen Pazifik- als auch einen karibischen Atlantikbereich hat. Im Norden reicht Kolumbien hoch bis Aruba (niederländische Antillen), im Süden, nach dem Übergang zum mittelamerikanischen Panama, erstreckt sich die kolumbianische Pazifikregion mit atemberauben- den langen Sandstränden.

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Februar 2014
Malpelo zählt mit Sicherheit zu den besten Tauchplätzen dieser Erde und hat es verdient mit allen Mitteln geschützt zu werden.

Jeder Tauchgang ist so spektakulär weil immer große Fischschwärme irgendwo in unmittelbarer Nähe stehen, Muränen liegen alle 15 cm zwischen den Steinen, Haie wie Hammerheads, Galapagos und Riff werden fast immer angetroffen. Abhängig von Ströumung, Tauchtiefe und Jahreszeit, fallen die Sichtweiten sehr unterschiedlich aus. Aber es ist in Malpelo IMMER ein Erlebnis. Wie Spektakulär es jedoch sein kann ist der Blick bei klarem Wasser auf eine Haischule mit über 100 Hammerheads (unzählige!), die im Blau über einer Putzerstation in der Strömung stehen und wäre das alleine nicht schon genug, gesellt sich auch noch eine Gruppe Adlerrochen dazu!
2 Tagelang hatten wir unter einer Quallenplage zu leiden. Diese waren überall und unvermeidlich klatschten sie gegen die ungeschützten körperteile und hinterließen brennende Striemen. Aber Diveguide Erikas guter Laune ist es zu verdanken daß sogar darüber gelacht werden konnte: ´I heard your screamings under water - what a great concert :-))!! I am so proud of you that you didn´t abandon the dives. So well done!´ Als Entschädigung gab es tolle Großfische zu sehen und zur Krönung einen Bait Ball mit hunderten von Silkysharks.
Malpelo ist sicher nichts für unerfahrene Taucher.
Nitrox, Zero-Entry und Ströumgstauchen muss man beherrschen.
die wassertemperaturen liegen in den oberen Schichten um die 27°C,
weiter unten, auf 30-35 m, kann es bis auf 21°C abkühlen.
Dieses fantatsische Taucherlebnis ist vor allem usneren beiden Diveguides zuzuschreiben, die ohne zu streßen, mit Spaß und Lust und Freude IHRE Inseltauchplätze vorgestellt haben. Erika (Col) und Luís (ESP) sind gelassene, erfahrene, Guides die einem ein maximales Taucherlebnis vermitteln weil sie nicht alle 5 Minuten abfragen wieviel Luft man noch in der Flasche hat und permanent ermahnen dass man gefälligts im abstand von 10cm zum Buddy bleiben möge. Nein, zum Glück wird an den eigenen Verstand appelliert und es wird vorausgesetzt dass die nötige Erfahrung vorhanden ist. In Malpelo ist keine Destination für Anfänger. Erfahrene Taucher werden es genießen als Adult Diver behandelt zu werden.

Juni 2017, Pfingstferien in Bayern… ich mache mich auf den Weg das vielgerühmte und „berüchtigte“ Malpelo zu erleben. Aufregend wars! Gleich am Flughafen die erste Aufregung: das Tauchgepäck von 4 Tauchern unserer Gruppe hatte sich geweigert mit zu fliegen und genoss weiterhin den Sturm in Amsterdam. Ich dachte nur…Gott sei Dank bin ich nicht unter diesen Auserwählten… Aber Glück im Unglück: der Tauchertraumboss (M.Christ) hatte ziemlich flott die Lösung des Problems – eine die alle glücklich machte – also konnten wir dann mit einer winzigen Verspätung gen Malpelo schippern. Aufregend war auch das Tauchen - die ersten Tage gute Sicht und Haie satt. Tauchen mit Tunas, Hammerhaien, Galapagoshaien und riesigen Fischschwärmen, bei jedem Auftauchen Seidenhaischulen … Doch dann wurde die Sicht schlechter und – glücklicherweise - die Haie größer (Walhaie). Die Aufregung begleitete uns bis zum Schluss – Malpelo schien uns die Abreise übel zu nehmen - war das Wasser beim losfahren noch leicht gewellt und schien die Sonne auf uns herab, so änderte sich dieses ziemlich bald und der Himmel öffnete sämtliche Schleusen, die Wellen nahmen immer interessantere Dimensionen an, die Töpfe flogen vom Herd, der Fisch hüpfte aus der Pfanne und die Passagiere krochen in die Kojen… Irgendwann beruhigte sich auch Wind und Wetter und wir konnten uns in Puerto Mutis schließlich bei Sonnenschein von allen verabschieden.
Die Information von Poseidon im Vorfeld war gut und die Emails wurden zügig beantwortet. Um den Platz beim ersten Tag Tauchen zu sichern war eine Anzahlung nötig, die jedoch auf ein deutsches Konto überwiesen werden kann. Im Vorfeld hatte ich schon Nitrox angefragt und abgeklärt, dass kein Int-Adapter nötig war, da sie Flaschen mit beiderlei Ventilen haben.

Am Tag vor dem Tauchen war ich dann auch mit allen Dokumenten dort und habe die Formalitäten erledigt. Der Tauchshop liegt ein wenig versteckt. Die Räumlichkeiten drin sind geräumig und einladend. Der eigene Pool lädt zum Tauchen lernen ein.

Leider war zu der Zeit der Tayrona Nationalpark unerwartet geschlossen und somit auch die Tauchplätze dort. Das Boot ist eher klein und man sitzt bei Anrödeln sehr beengt. Erst auf dem Boot merkte ich, dass ich eine Int-Flasche hatte und ohne Nitrox. Erstaunlich, das mit dem Int-Adapter liess sich aber lösen.

Überrascht hat mich auch, dass einem beim Reinspringen schnell noch Luft ins Jacket geblasen und man einen deutlichen Schups von hinten kriegt. Dummerweise geht aus meinem Wingjacket die Luft an der Oberfläche schlecht raus, weswegen ich da gar keine rein tu und auch beim Auftauchen tunlichst vermeide, Luft drinnen zu haben.

Die ersten zwei Tauchgänge waren um Taganga rum. Sichtweiten um 5 bis 10 Meter. Leider hatte die Flut sehr viel Unrat in die Bucht geschwemmt, der störte.
Gesehen haben wir Hummer, Muränen, diverse kleine Krebse, Tintenfische. Ein kleines Wrack durchtaucht. Die Oberflächenpause mit Getränken und Keksen war eher ungemütlich.

Das Equipment wird in großen Netztaschen vom und zum Strand gebracht und man kann es im Tauchcenter waschen und aufhängen. Es stehen genügend Platz und vor allem genügend Bügel zur Verfügung.
Nach dem Tauchen hatte ich Kopfschmerzen, was bei mir ohne Nitrox gerne mal passiert, und deswegen für den nächsten Tag das Tauchen abgesagt, wegen Sturm und Stromausfall auch noch den nächsten Tag.

Als ich am Abreisetag das Equipment abholte, fand ich es nicht. Erst nach längerem Suchen fand sich die Tasche am Boden mit dem dem nassen Equipment drin, es war zusammengepackt worden und nicht wieder aufgehängt. Die müffelnden Sachen habe ich dann ins Hostel gebracht und versucht zu trocknen. Am nächsten Tag bin ich nochmals hin, weil etwas gefehlt hat.
Ob ich ohne den Reiseführer „Lonely Planet“ auf die Tauchbasis der „Karibik Divers“ gestoßen wäre, weiß ich nicht. Da aber jeder Insulaner der Insel St. Andres Walter und seinen Nachfolger Christian kennt, ist das aber wahrscheinlich. 9 Tauchgänge, davon einen „Nachttauchgang“ habe ich vom 19.05. bis 24.05. mit Christian und wechselnden Mittauchern vom Boot aus, zum Teil bei recht bewegter See, gemacht.
Christian hat als Guide ein sehr gutes Briefing gemacht, die Tauchgänge sehr gut betreut und erfahreneren Tauchern genug Spielraum unter Wasser gelassen. Auch traten Christians Voraussagungen in Sachen Fisch häufig ein, und so sind die anhängenden Fotos entstanden.
Die Tauchbasis selbst ist gut organisiert und mit allem Wichtigen ausgestattet. Über das Mietequipment kann ich nichts sagen, ich hatte alles dabei bis auf Flasche und Blei. Ist meine Empfehlung für die gesamte Karibik.
Beeindruckt haben mich Christians Kenntnisse der lokalen Meerestiere und die Auswahl der Tauchplätze in Abstimmung der mitgebrachten Erfahrungen aller Taucher in der Gruppe.
Die noch recht ursprüngliche Karibikinsel entwickelt sich mehr und mehr zu einem Urlaubsziel für Mittel- und Südamerikaner.
Die Tatsache, dass auf der Insel zwar Spanisch gesprochen wird, aber die gebürtigen Insulaner „Patua“ sprechen, macht es möglich, sich auch in Englisch zu verständigen.
Vielen Dank Christian für die wertvollen Tipps über St. Andres und dafür, dass du für meinen SUUNTO D4 die richtige Ersatzbatterie in richtiger Bauform vorrätig hattest.

Ich hab gerade in meinem Logbuch geblättert und gesehen, dass ich für die Poseidon Tauchbasis hier noch keine Bewertung abgegeben habe. Da meine Erfahrungen aber sehr positiv waren, möchte ich dies nun nachholen.

Ich hab im Sommer 2011 bei Poseidon das Tauchen gelernt. Wir waren damals eine sehr junge Gruppe von 5 Personen, alle aus der Schweiz und Deutschland. Der Kurs war sehr gut gehalten. Viel Zeit um Fragen zu stellen, und unser Instruktor Gerd hat uns immer wieder ermutigt nachzufragen: ´Es gibt keine dummen Fragen!´, war einer seiner Standardsprüche. Auch unter Wasser war es mit Gerd sehr angenehm: Er war geduldig und hat nicht locker gelassen, bis wir alle die Basics auch wirklich beherrschten. Ausserdem hat er uns auf viele kleine Details im Umgang mit der Tauchausrüstung hingewiesen (Flaschen immer hinlegen, wie das Material spülen und verräumen, etc.), so dass ich noch heute ab und zu gefragt werde, wer mir das Tauchen beigebracht hätte - weil andere Taucher offenbar weniger umsichtig sind.
Das Mietmaterial war in super Zustand, ebenso das Boot. Der basiseigene Pool war für die Ausbildung sehr nützlich und ausserdem tadellos sauber.
Deutsch war Standardsprache, ebenfalls gesprochen wurde Spanisch und Englisch.
Ich fühlte mich während des ganzen Aufenthaltes auf der Basis sehr gut betreut und bereue es bis heute nicht, bei Poseidon Tauchen gelernt zu haben. Die anderen Kursteilnehmer übrigens auch nicht: Mit 3 Personen habe ich weiterhin Kontakt, und alle sind nach wie vor begeisterte Taucher. Meiner Einschätzung nach verdanken wir dies unter anderem unserem motivierten Instruktor Gerd und dem restlichen, aufgestellten und hilfsbereiten Team von Poseidon.

Weiter so!
Februar 2014
Malpelo zählt mit Sicherheit zu den besten Tauchplätzen dieser Erde und hat es verdient mit allen Mitteln geschützt zu werden.

Jeder Tauchgang ist so spektakulär weil immer große Fischschwärme irgendwo in unmittelbarer Nähe stehen, Muränen liegen alle 15 cm zwischen den Steinen, Haie wie Hammerheads, Galapagos und Riff werden fast immer angetroffen. Abhängig von Ströumung, Tauchtiefe und Jahreszeit, fallen die Sichtweiten sehr unterschiedlich aus. Aber es ist in Malpelo IMMER ein Erlebnis. Wie Spektakulär es jedoch sein kann ist der Blick bei klarem Wasser auf eine Haischule mit über 100 Hammerheads (unzählige!), die im Blau über einer Putzerstation in der Strömung stehen und wäre das alleine nicht schon genug, gesellt sich auch noch eine Gruppe Adlerrochen dazu!
2 Tagelang hatten wir unter einer Quallenplage zu leiden. Diese waren überall und unvermeidlich klatschten sie gegen die ungeschützten körperteile und hinterließen brennende Striemen. Aber Diveguide Erikas guter Laune ist es zu verdanken daß sogar darüber gelacht werden konnte: ´I heard your screamings under water - what a great concert :-))!! I am so proud of you that you didn´t abandon the dives. So well done!´ Als Entschädigung gab es tolle Großfische zu sehen und zur Krönung einen Bait Ball mit hunderten von Silkysharks.
Malpelo ist sicher nichts für unerfahrene Taucher.
Nitrox, Zero-Entry und Ströumgstauchen muss man beherrschen.
die wassertemperaturen liegen in den oberen Schichten um die 27°C,
weiter unten, auf 30-35 m, kann es bis auf 21°C abkühlen.
Dieses fantatsische Taucherlebnis ist vor allem usneren beiden Diveguides zuzuschreiben, die ohne zu streßen, mit Spaß und Lust und Freude IHRE Inseltauchplätze vorgestellt haben. Erika (Col) und Luís (ESP) sind gelassene, erfahrene, Guides die einem ein maximales Taucherlebnis vermitteln weil sie nicht alle 5 Minuten abfragen wieviel Luft man noch in der Flasche hat und permanent ermahnen dass man gefälligts im abstand von 10cm zum Buddy bleiben möge. Nein, zum Glück wird an den eigenen Verstand appelliert und es wird vorausgesetzt dass die nötige Erfahrung vorhanden ist. In Malpelo ist keine Destination für Anfänger. Erfahrene Taucher werden es genießen als Adult Diver behandelt zu werden.

Juni 2017, Pfingstferien in Bayern… ich mache mich auf den Weg das vielgerühmte und „berüchtigte“ Malpelo zu erleben. Aufregend wars! Gleich am Flughafen die erste Aufregung: das Tauchgepäck von 4 Tauchern unserer Gruppe hatte sich geweigert mit zu fliegen und genoss weiterhin den Sturm in Amsterdam. Ich dachte nur…Gott sei Dank bin ich nicht unter diesen Auserwählten… Aber Glück im Unglück: der Tauchertraumboss (M.Christ) hatte ziemlich flott die Lösung des Problems – eine die alle glücklich machte – also konnten wir dann mit einer winzigen Verspätung gen Malpelo schippern. Aufregend war auch das Tauchen - die ersten Tage gute Sicht und Haie satt. Tauchen mit Tunas, Hammerhaien, Galapagoshaien und riesigen Fischschwärmen, bei jedem Auftauchen Seidenhaischulen … Doch dann wurde die Sicht schlechter und – glücklicherweise - die Haie größer (Walhaie). Die Aufregung begleitete uns bis zum Schluss – Malpelo schien uns die Abreise übel zu nehmen - war das Wasser beim losfahren noch leicht gewellt und schien die Sonne auf uns herab, so änderte sich dieses ziemlich bald und der Himmel öffnete sämtliche Schleusen, die Wellen nahmen immer interessantere Dimensionen an, die Töpfe flogen vom Herd, der Fisch hüpfte aus der Pfanne und die Passagiere krochen in die Kojen… Irgendwann beruhigte sich auch Wind und Wetter und wir konnten uns in Puerto Mutis schließlich bei Sonnenschein von allen verabschieden.
Die Information von Poseidon im Vorfeld war gut und die Emails wurden zügig beantwortet. Um den Platz beim ersten Tag Tauchen zu sichern war eine Anzahlung nötig, die jedoch auf ein deutsches Konto überwiesen werden kann. Im Vorfeld hatte ich schon Nitrox angefragt und abgeklärt, dass kein Int-Adapter nötig war, da sie Flaschen mit beiderlei Ventilen haben.

Am Tag vor dem Tauchen war ich dann auch mit allen Dokumenten dort und habe die Formalitäten erledigt. Der Tauchshop liegt ein wenig versteckt. Die Räumlichkeiten drin sind geräumig und einladend. Der eigene Pool lädt zum Tauchen lernen ein.

Leider war zu der Zeit der Tayrona Nationalpark unerwartet geschlossen und somit auch die Tauchplätze dort. Das Boot ist eher klein und man sitzt bei Anrödeln sehr beengt. Erst auf dem Boot merkte ich, dass ich eine Int-Flasche hatte und ohne Nitrox. Erstaunlich, das mit dem Int-Adapter liess sich aber lösen.

Überrascht hat mich auch, dass einem beim Reinspringen schnell noch Luft ins Jacket geblasen und man einen deutlichen Schups von hinten kriegt. Dummerweise geht aus meinem Wingjacket die Luft an der Oberfläche schlecht raus, weswegen ich da gar keine rein tu und auch beim Auftauchen tunlichst vermeide, Luft drinnen zu haben.

Die ersten zwei Tauchgänge waren um Taganga rum. Sichtweiten um 5 bis 10 Meter. Leider hatte die Flut sehr viel Unrat in die Bucht geschwemmt, der störte.
Gesehen haben wir Hummer, Muränen, diverse kleine Krebse, Tintenfische. Ein kleines Wrack durchtaucht. Die Oberflächenpause mit Getränken und Keksen war eher ungemütlich.

Das Equipment wird in großen Netztaschen vom und zum Strand gebracht und man kann es im Tauchcenter waschen und aufhängen. Es stehen genügend Platz und vor allem genügend Bügel zur Verfügung.
Nach dem Tauchen hatte ich Kopfschmerzen, was bei mir ohne Nitrox gerne mal passiert, und deswegen für den nächsten Tag das Tauchen abgesagt, wegen Sturm und Stromausfall auch noch den nächsten Tag.

Als ich am Abreisetag das Equipment abholte, fand ich es nicht. Erst nach längerem Suchen fand sich die Tasche am Boden mit dem dem nassen Equipment drin, es war zusammengepackt worden und nicht wieder aufgehängt. Die müffelnden Sachen habe ich dann ins Hostel gebracht und versucht zu trocknen. Am nächsten Tag bin ich nochmals hin, weil etwas gefehlt hat.

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