Sirius Dive Center, Providencia

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Daniel Gutierrez
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Eine Reise mit Charm

Hallo,
ich werde im Folgenden nicht nur die Tauchbasis und Unterkunft, sondern die Reise insgesamt beschreiben.
Fazit (für diejenigen die nicht lange lesen wollen): Sehr schönes Tauchgebiet mit fast bei jedem Tauchgang Haien. Sehr kompetentes Team, das auch auf jeden versucht einzugehen. Einfache, aber sehr saubere Unterkunft mit einem tollen Frühstück. Und, ganz wichtig, geht nicht, gibt's nicht.
Die Hin und Rückreise war wieder über unser kompetentes Reisebüro Nautilus gebucht. Die Hinreise ging mit Iberia über Madrid nach Bogota, dann nach zwei Tagen nach Skt Andres und am gleichen Tag nach Providenzia. Der Rückflug war dann von morgens um 9:00 Uhr bis zum nächsten Tag abends um 21:30 Uhr durchgehend. Die lange Reise hat sich aber gelohnt und wir werden das wiederholen.
Am Flughafen Bogota habe ich direkt einen Teil meines Geldes von USD in COP getauscht. Schwieriger ist das mit den Banken. Am 1. Tag in Bogota habe ich Geld getauscht und das 6 Mal ohne Erfolg. Dann 1x mit Erfolg, wobei ich immer nur 600.000 COP tauschen konnte und musste dafür 24.000 COP (die ganzen Nullen lasse ich im folgenden weg) Gebühren bezahlen; 1€ war 3987,640 COP. Meine Empfehlung ist, auch wenn das eigentlich nicht besonders sicher ist, den Großteil am Flughafen zu tauschen. Ich werde nachher noch ein Paar weiter Preise nennen. Das Hotel de la Opera in den zwei Tagen war gut und sauber. Frühstück auch hier war super und das Personal sehr hilfsbereit. Spanisch gehört leider nicht zu meinen Sprachen und mit Englisch ist es etwas schwierig. Aber keiner wollte einem etwas Böses, so dass das mit Händen und Füssen ging. Das Essen ist gut und preiswert; so ab 60 aufwärts für ein sehr gutes Menü. Allerdings billig ist es von Qualität und Preis nicht. Wichtig: Man ist auf 2700 m Höhe. Wer damit Probleme haben könnte, sollte direkt weiterfliegen.
Der Rest der Reise war ebenfalls gut. Bei Ankunft mussten wir ein Taxi nehmen, dass dann von unserer Tauchbasis "Sirius" bezahlt wurde. Der Preis war allerdings wirklich vertretbar: 40. Die Menschen sind sehr nett und aufgeschlossen und natürlich immer für eine Unterhaltung gut. Hier sprechen die meisten Englisch. Die Unterkunft, Posada Sweet Anashly, ist wirklich zu empfehlen. Ein großes Zimmer, kleines Bad und angeschlossene Küche, sind sauber und funktionell. Leide gibt es nur, wie fast überall, kaltes Wasser. Und das Haus ist vielleicht 100 m von der Tauchbasis. Der angrenzende Strand ist ebenfalls sehr schön und es gibt sehr gutes Essen. Die Preise sind z.B. ein Bier je nachdem welcher Sorte 10 aufwärts. Das bekommt man jedoch in einem der Läden auch nicht viel billiger 7.5. Wir haben allerdings in einem Café auch 18 für eine Cola bezahlt. Und es gibt ganz tolle Sachen. Z.B. wird Reis meistens mit Cocusfleich serviert. Und das schmeckt. Auch mit Sea Food können die Preise gewinnen. Und ich hoffe, dass ist auch noch beim nächsten Besuch so. Hähnchen oder Schnitzel ist man so bei 45; normales Sea Food so zwischen 50 und 100. Und einen ganzen Hummer bekommt man so für 120 - 140. Und das ist immer alles frisch und gut. Selbst in der Pommes Bude gibt es nur leckeres. Man darf einfach nicht vergessen: da leben ca. 5000 Menschen fast ausschließlich von dem was sie fangen und den Touristen. Und das auf einer Insel, deren Rundkurs ca 11.5 km beträgt.
Und jetzt zum Tauchen: Der Chef der Tauchbasis ist Daniel. Sein Sohn ist ebenfalls von der Party. Die beiden wartet die Boote selber und machen dabei einen sehr guten Job. 1 x pro Jahr müssen die Boote zur Abnahme. Das sieht alles sehr vernünftig aus! Das wichtigste, die Luft im Tank ist erstens von der Menge und zweitens von der Qualität sehr gut. Tauchen macht wirklich Spaß und die Crew macht Ihren Job nicht nur, weil man ja einen Job braucht, sondern auch mit Freude und Geschick. Schön ist, dass die Tauchspots nicht, wie auf vielen anderen Inseln in der Karibik so tief beginnen. Da hatten wir nur einen, bei dem die Nullzeit eing wurde. Bei den meisten kann man schön austauchen. Neben den ganzen Haien ist auch viel anderer Fisch zu sehen. Es wird eben nicht mit Netzen und nur von den Einheimischen gefischt. Wenn man Spanisch spricht geht das zwar alles noch besser, aber auch mit Englisch kommt man gut zurecht. Und es gibt auch immer wieder Sonderfahrten (z.B. Nachttauchen). Und, was mir beim Geldbesorgen echte Probleme gebracht hat, ist beim Tauchen gerade gut. Man trifft sich, bereitet alles mit Ruhe und Geduld vor, und macht dann die Tauchgänge. Man kommt zurück, quatscht über das gesehene und freut sich auf einen schönen Abend. Alles in Allem echt schön und entspannend. Ich habe mich richtig wohl gefühlt. Und bei 5000 Einwohnern kennt jeder jeden. Man ist also sicher!


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Freundliche, gute Tauchbasis

Reisezeit: letzte beiden Wochen im Januar 2020
Sehr gute Tauchbasis abseits der Touristenpfade. Daniel meistert diese Tauchbasis mit dem karibischen Feeling, aber jeder der Tauchguides, wirklich jeder, arbeitet sehr hart, kundenorientiert und ganz sicherlich nicht mit der karibischen Gelassenheit. Was ich hier vorfand war eine der besten kundenorientierten Tauchbasen, die ich weltweit angetroffen habe. Die Infrastruktur innerhalb der Tauchbasis kann noch nicht mit jener in Ägypten oder Indonesiens verglichen werden, aber es sind auch noch nicht so viele "Langzeittouristen" vor Ort. Für die Wochenendtouristen aus Kolumbien ist die Tauchbasis bestens ausgelegt.
Das Boot kann durchaus einmal sehr voll werden und die Flossen sind dann schon mal im Weg. Das mag schon sehr störend wirken, aber nach der Aklimationszeit nach ein paar Tagen ist das kaum mehr ein Problem.
Die ersten beiden Tage waren durch hohen Wellengang und schlechter Sicht noch etwas eingetrübt, danach besserte sich das Wetter in Rekordzeit und die meisten Tauchgänge waren sehr gut. Es gab keinen Tauchgang ohne Haie. Das Glück wollte es, dass bei einem Tauchgang auch ein Hammerhai zugegen war. Leider ein wenig weit weg zum Fotografieren, aber nachdem dieses schöne Tier von mehreren Personen gesehen und als solches erkannt wurde, konnten auch mein Zweifel ausgeschalten werden, dass ich geträumt habe. Die Strände in der Nähe der Tauchbasis sind atemberaubend, der Strand Playa Manzanillo ist nur 10 Minuten weit weg und lässt das Karibikfeeling sofort aufkommen.
Was könnte Daniel mit seinem Team noch verbessern?
Equipementboxen für Taucher, die länger als 2 Tage vor Ort sind
Wasser auf der Tauchbasis für die Taucher

Was ist ausgezeichnet?
Sehr freundliche, hilfsbereite, seriöse, lustige Tauchguides
Gute Stimmung ober und unter Wasser
Die Insel selber (sehr sauber, gutes Essen)

Auf jeden Fall empfehle ich diese Tauchbasis und Leute, die eher lange, komplizierte Anreise nicht scheuen, kommen auf Ihre Kosten.

Danke Daniel uns seinem Team.

Hinweis zur Anreise: via FRA nach BOG, übernachten, am nächsten Tag via San Andres (ADZ) nach Providencia, Aufenthalt in San Andres ca. 5 Stunden (nicht angenehm, da keine Infrastruktur
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PennibellCMAS ***480 TGs

Providencia - Der Schatz von Henry Morgan

Als der Pirat Henry Morgan 1671 von Providencia mit 36 Schiffen und über 1000 Mann aufbrach, um Panama einzunehmen, sorgte er für die wohl letzte nennenswerte Erwähnung der erst seit 2007 zu Kolumbien gehörenden kleinen Karibik-Insel. Beschaulich sollte es dort zugehen und echt authentische Karibik bieten, aber auch gute Tauchgründe und vor allem Haie. Also machten wir uns auf den weiten Weg von Frankfurt über Bogota nach San Andres, der 200 km östlich von Nicaragua gelegenen bekannteren Schwesterinsel. Das Abenteuer begann, als wir dort die kleine Propellermaschine bestiegen und zuvor samt Handgepäck gewogen wurden. Nach nur 15 Minuten Flug lag Providencia unter uns im Blau der Karibik. Weitab vom Kreuzfahrt- und Pauschaltourismus ist hier alles anders.

Auf „Old Providence“, wie die Einheimischen Ihre Insel liebevoll nennen, gibt es keine Hotels oder Hochhäuser, dafür aber beschauliche Pensionen, Cabañas und Privatunterkünfte. Das Taxi, das uns zur South West Bay brachte, entschleunigte uns schon mit der auf der Insel üblichen Geschwindigkeit von deutlich unter 50 km/h. Die Konversation mit dem Fahrer lief problemlos in Englisch und auf die meisten interessierten Fragen kam meist ein freundliches „Yeah, man“ als Bestätigung zurück. Hier spricht man kein Spanisch, sondern Englisch-Kreol. Providencia erfüllt in vielerlei Hinsicht die Klischees, die man als Europäer mit Karibik verbindet. Blaues Meer, Palmen, weiße Sandstrände und kunterbunt zusammengewürfelte freundliche Leute.

Das Einchecken bei den „Sirius Divers“ gestaltete sich so problemlos wie der Transfer. Es stehen etwa 20 moderne Ausrüstungen aller Größen zur Verfügung. Auf die Nachfrage, ob wir erst noch einen Strandtag zum Runterkommen einbauen könnten, gab es natürlich das zustimmende „Yeah, man“. Die Tauchbasis liegt am South West Beach, dem längsten und schönsten Stand der Insel, wo sich die überschaubare Gemeinde der wenigen Touristen in den kleinen Strand-Pinten oder im Schatten der Palmen trifft. Liegen und Hängematten gab es gratis und zum Sonnenuntergang wurden die Stühle pünktlich am Strand aufgestellt. Spätestens als im Licht der untergehenden Sonne kleine Rochen in Ufernähe aus dem Wasser sprangen und die Lagerfeuer brannten, war die Idylle perfekt. Natürlich waren wir gespannt auf das hochgelobte Tauchrevier und waren also pünktlich um 8:30 am Dive Shop, um die Ausrüstung klar zu machen. Um 9 sollte die Ausfahrt beginnen, allerdings mit der gegebenen Ruhe, denn Zeitangaben sind auf der Insel ein dehnbarer Begriff. Hektik und Stress gibt es hier nicht. Man fährt los, wenn alle so weit sind.

Das Team an Bord ist eingespielt und professionell und sorgt dafür, dass die ganze Gruppe einer nach dem anderen, auch bei beachtlichem Seegang, sicher mit seiner Ausrüstung ins Wasser kommt. Beim Abtauchen begrüßte uns als erstes eine lebensgroße Jesus-Statue auf dem weißen Sandgrund. Der Segen war also gegeben und so war es dann auch kein Wunder, dass schon Minuten später der erste karibische Riffhai in Sichtweite seine Kreise zog. Es gab sie also wirklich die Haie vor Providencia! Daniel, der Eigner der Basis, versprach uns auch für den 2. Tauchgang des Tages gleich etwas Besonders am „Tetes Place“. Wir sollten Fischschwärme von außergewöhnlicher Größe und Dichte in nur 10m Tiefe sehen. Es war ein fast irreales Bild, denn die Schwärme lassen einen völlig unbeeindruckt auf Armlänge herankommen, bis sie sich in karibischer Ruhe teilen, um dem Taucher Platz zu machen. Ein paar quirlige Jamaika-Stechrochen rundeten das Bild noch ab. Unglaublich, was für ein Auftakt! In Hochstimmung verlassen wir das Tauchboot, um den Tag dann am Strand bei einem Sundowner ausklingen zu lassen. Die nächsten Tauchtage brachten dann alles, was man in der Karibik erwarten darf. Morgens vor allem Haie, Riesenmuränen, Zackenbarsche, beindruckend große Lobster und Königskrabben und zum 2. Tauchgang dann Rochen und jede Menge Fisch. Das Glück war perfekt, als sich auf dem weißen Sandgrund auch noch ein 2m großer Ammenhai fürs Foto präsentierte. Die karibischen Riffhaie waren übriges alles andere als scheu. Wir hatten immer mehrere um uns herum, die manchmal bis auf Armlänge an die Taucher herankamen.

Wenn man nach Providencia reist, sollte man vor allem etwas Zeit mitbringen, um die Insel mit ihrem sehr ursprünglichen karibischen Charme zu genießen. Einfach am weißen Sandstrand unter Palmen zum Klang der allgegenwärtigen Reggae-Musik die Seele baumeln zu lassen, oder mit dem Moped die Insel erkunden. Eines der Highlights ist sicherlich auf das Pferderennen, dass jeden Samstag am South West Beach stattfindet. Der Legende nach soll immer noch ein Schatz von Henry Morgan auf der Insel versteckt sein. Wir glauben, dass der wahre Schatz die Insel Providencia selbst ist.
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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
Coltri MCH 16
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
2
Entfernung Tauchgewässer:
20m
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
20
Marken Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Alter Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
40
Flaschengrößen:
12l
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
3
Anzahl Guides:
4
Ausbildungs-Verbände:
PADI
Ausbildung bis:
NIcht spezifiziert.
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
Meer
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
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Providencia
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Providencia

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